Technopia (Book/E-Book)

Inhalt

1. Das S-Auto/the s-car or why „f = 1“ is idiotic and homicidal

2. Ein neuer Typ Schiff: die Übunte / A new type of ship: the overdowny

3. Flugzeuge mit/Airplanes with LS-1 (inkl. Passagiere mit LS1-Kurs)

4. Das Hängemattenzelt/Autonome Hängematten

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AB MITTE SEPTEMBER 2017 als Buch oder E-Book (bei Amazon.de//bücher.de evtl. auch BoD Hamburg) bestellbar – (Blogversion, 144 S.)

ich bedanke mich für die Wertschätzung dieser Arbeit!

Paperback or E-book from BoD Hamburg – titel: Technopia (blog version, 144 p.) – Thank you for your support !

 


Geigenunterricht und andere Erzählungen

Geigenunterricht und andere Erzählungen

 

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HETA & HAMLET

Hamlet, zweiter Teil

Personen:

Horatio, Hofmann und Freund Hamlets

Heta, Hamlets Schwester, die ihren Bruder verachtet/, seitdem///immer noch verübelt, dass// dieser Ophelia, ihre beste Freundin, mit zynischem Spiel und Missbrauch in den  Tod getrieben hatte.

Hamlet

Hamlets Geist

Fortunis: Hamlets Leibarzt

Fortinbras, Prinz Norwegens

Englische Botschaft: Graf MacDonald, sein Sekretär Shakespyre

1.Tag. Horatio: Er rief mir noch zu: Horatio, Horatio, die Botschaft aus England werde ich nicht mehr erleben, doch sage ich voraus, dass die Wahl auf den Norweger, auf Fortinbras, fallen wird. Fest davon überzeugt, dass er sterben wird. bat er mich, seine, Hamlets Geschichte der Nachwelt zu erzählen. Tatsächlich fiel Hamlet nur ins Koma und alle bestürmen mich, was denn jetzt sei. Die Delegierten aus England warten, der Prinz aus Norwegen wartet, ob Hamlets Tod ihn zum König Dänemarks macht oder nicht, das steht, wie Hamlets Leben, in der Schwebe…. und Heta, die Schwester Hamlets, wartet. Solange Hamlet nicht regierungsfähig oder tot sei, sei sie, als einzige Überlebende der dänischen Königsfamilie, seine Nachfolgerin. Hamlets Leibarzt, Fortunis, behandelte, reinigte  Hamlets Stichwunden mit einem Kräutersud/und meinte, es sei Hamlets Glück im Unglück gewesen, dass ihn zwei Gifte, die sich neutralisierten, vergifteten. Mit anderen Worten, Hamlet ist zur Zeit weder richtig lebend noch richtig tot. Und vor seiner Kammer tobt der Machtkampf. Hat Hamlet recht – so hofft Fortinbras , dass er stirbt, um so seinen Thron zu behaupten, seine ihn verachtende Schwester, Heta, dass er invalide weiterlebt, um so seinen Thron zu behaupten- nur ich und Fortunis hoffen, dass Hamlet gesund und König wird. Und es würde mich nicht überraschen, dass, angesichts der neuen Situation, England darauf drängt, Hamlet zu entmündigen, und selber nach seinem Throne strebt.

2. Tag – Hamlets Geist erscheint am Bett des Ohmächtigen, des Delirierenden.

3. Tag – Heta, Fortunis und ich am Bett des Ohnmächtigen.

6.Tag. Es geht Hamlet mittlerweile so gut, dass die Englische Delegation in sein Gemach, an sein Bett, treten darf. Nicht die ganze, Zwei auserwählte Herren werden zugelassen, haben Fortunis und ich entschieden. Der eine, Graf MacDonald, führt die Delegation, der andere Mann ist sein Sekretär, ein Herr Shakespyre. Herr Shakespyre, aus der Englischen Delegation, tritt an das Bett von Prinz Hamlet (oder soll ich „König Hamlet“ sagen?).

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Der Spitzel

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Im Kartenhaus

Ich wusste nicht, warum mich der Traum mitgenommen hatte zu ihnen nach  Hause, vielmehr zunächst vor die Türe ihrer grossen Wohnung. Aber mein Dank nach dem Aufwachen galt dem, was ich erleben, sehen, spüren durfte. Da waren Tapeten an den Wänden mit Karo, Pic, Herz und Dame-Muster, die Räume und Personen waren in ein eigentümliches Rotbraun, in ein weinrotes Violett, in ein bräunlich violettes Weinrot getünkt. Die Herzdame war die Bewohnerin diese Wohnung. Ihr Anblick schlug mir in den Wänden entgegen, ihr Anblick, ihre Erscheinung wechselte in die Wände und von den Wänden in die Realität über, im Takt des Schlages meines Herzens.

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Das Vatikanmuseum

Offiziell wurde der Vatikan am Neujahrestag des Jahres 2650 nach der Achsenzeit (n.A.) als  Museum und Forschungszentrum für alteuropäische Kultur wieder eröffnet. Umgerechnet in den christlichen Kalender war das der erste Tag des Jahres 2150 nach dem (paulinischen) Christus. Zugegen waren PostabrahamistInnen aller Couleur und Herkunft, am ersten Tisch sass die kulturelle und architektonische Leitung des grandiosen Projektes, und weil paulinische Christen und Christinnen mittlerweile als unverbesserliche Sektenanhänger, nicht mehr als ehrwürdige Repräsentanten einer Staatsreligion, galten, wurden keine eingeladen, auch nicht altabrahamische Muslime und Juden, die ebenfalls seit Jahrzehnten mit Mitgliederschwund kämpfen und, je mehr die Wissenschaft ihre Arbeit leistete, desto mehr in den Geruch gerieten, unverbesserliche Ideologen zu sein.
Die grosse Mehrheit der geladenen Gäste am luxeriösen Eröffnungsbankett im Petersdom war die postabrahamische und philosophische Elite unserer europäischen Gesellschaft. Mit wehenden Fahnen haben die Leute das Christentum nicht verlassen, eher leise mit der Abstimmung ihrer Füsse – das Christentum verdünnte sich, dann verdünnisierte es sich – da sie das, was sie unter „Christentum“ verstanden, immer weniger mit seinem offiziellen Bild übereinstimmte. Das neue, alternative, postpaulinische Christentum hatte einen anderen Zugang zur göttlichen Dimension der Welt und des Menschen gefunden. Ein Teil des Islams und des Judentums hatte sich ebenfalls von seiner „historizistischen“ Epoche distanziert, hatte mit ihr gebrochen – und nun streben sie einem testamentarischen Glauben an Abrahams Gott nach. Einem Buch, einem Testament, das in seiner ursprünglichen Form zerstört wurde, das glauben die einen, oder die Welt nur berührt hatte, das glauben die anderen.

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Der Zooausbrecher

Das erste Tier, das ich aus dem Zoo befreite, war der Wappenvogel der USA. Das alte Weisskopfadlerpaar fristete in einem Aussengehege des Zoos, in der dunkelsten und abgelegensten Ecke, seine lebenslängliche Verkümmerung, hinter einem irrwitzig feinmaschigen Gitter, das 4 Meter hoch und vielleicht 6 Meter breit gewesen war, als ob man diese grossen Vögel provisorisch in einen Käfig für Spatzen eingesperrt hatte. Die Adler sassen tagaus, tagein auf dem obersten Ast des einzigen Baumskeletts in dieser löchrigen Blechkiste und mussten sich tagaus, tagein ducken unter diesem dunklen Käfig. Jahre und Jahrzehnte lang. Ich fuhr während vieler Jahre mit meinem Motorrad auf der Strasse gegenüber, getrennt durch einen kleinen, stillen Kanal des Tiergartens, an diesem Aussengehege des Zoos vorbei, an diesem lebenslänglich weggesperrten und ständiger Verkümmerung ausgesetzten Lebewesen – bis ich eines Tages den Plan fasste, und den Mut, diesen widernatürlich festgehaltenen Vögeln für Menschen, die an Sonn- und Feiertagen mit ihren Kinderchen diese schonend organisierte und vollstreckte Tierquälerei geniessen wollen, einmal in ihrem Leben die Freiheit zu schenken. Sie ausbüchsen zu lassen. Könnten sie bis zu den Bäumen im Tiergarten fliehen, fliegen und dann sterben – wäre das nicht  eine kleine Kirsche der Freiheit?  So flogen sie wenigstens einmal frei, vielleicht zuerst etwas unsicher, verängstigt, doch mit jedem Flügelschlag erfreuter und erleichterter hinaus. Ich wartete viele Jahre lang und kurz bevor sie im Sterben lagen, ging ich zur Tat über. Lange hatte ich mich vorbeitet auf diese Nacht und die richtige Säge und Zange dabei, ich kletterte das  Gitter hoch, auf das Gitterdach, und schnitt es frei, an drei Stellen liess ich das Gitter angesägt, an diesen befestigte ich ein dunkles Kabel, angepasst an die dunkle Gitterfarbe, und kletterte herunter. Am anderen Morgen schnürte ich das Kabel an das Motorrad, gab Gas und so riss es ein Quadrat aus dem Gitterdach des Adler-Käfigs und der stolze Wappenvogel der USA konnte zum ersten Mal direkt in den Himmel zur Sonne blinzeln, ohne Gitter dazwischen. Später las ich in der Zeitung, dass  das Weisskopfseeadlerpaar an einem See in der Uckermark gesichtet wurde, und Botho Strauss, der dort wohnt und sie regelmässig mit Fisch füttert (in der Gefangenschaft hatten sie nicht gelernt, Fische zu fangen. Der Mensch stahl ihnen die Fähigkeit, sich selbstständig zu ernähren, liess sie systematisch verkümmern und „vermenschelte“ sie) kämpft heute noch gegen den Zoo und alle Tierquäler-Muttis und -Papis, die es wieder einsperren und anglotzen wollen mit ihren Kinderchen. Soviel zu meinem ersten Tier, das ich ausbrach. Danach folgten die Gorillas, die verschwanden in den Bäumen, die den Kanal säumen, am Tag der Freiheit, den sie nicht vergessen werden. Ich nahm heimatliche Fische mit, und setzte in einem italienischen Zoo eine seltene Art Wildsäue frei.  Die Medien nannten mich den  „Zooausbrecher“, bis mich die Polizei erwischte und die Justiz mich hinter Gitter sperrte. Seitdem überlege ich, wie ich hier herauskomme.

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(Hinweis des Literaturaufklärers: Diese Geschichte kann auch als Parabel über Körper und Seele gelesen werden, ohne dass sich darin die Auffassung des Autors spiegeln müsste. Sie kann aber auch als Parabel über die innere und äussere „Vergefängnissung“ von Mensch und Tier in unserer Gesellschaft gelesen werden. Oder über Kafka (Der Hungerkünstler), Kisch, nein, Verzeihung, Andersch (Kirschen der Freiheit) und die aktuelle Deutsche Literatur. Oder über die kleine Auferstehung Christi. Oder als Script für „Planet der Tiere“. Und so weiter.)

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Über Jagdadler und Adlerjäger oder wenn eine Freilassung zugleich eine Selbstfreilassung ist.

Mongolische Adlerjäger entlassen nach einigen Jahren ihre Adler, denen mit der Freiheit nicht die Fähigkeit, sich zu erhalten, gestohlen wurde,  in die Freiheit. Als Dank dafür, dass sie dem Menschen lange genug und gut gedient hatten, und als Entschuldigung. Die Mongolen, die den Adler so abrichteten, dass er ihnen nicht davonflog mit der gerissenen Beute, fühlten wohl etwas Trauer dabei, sich vor allem aber erleichtert und befreiter, nicht nur die Adler.

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Das Ende und die Wiedergeburt der Olympia

Das Ausmass der Betrügereien an den olympischen Spielen geriet so aus dem Ruder///Dermassen genug hatte man von den Betrügereien an den olympischen Spielen, dass man sie offiziell zuliess, ja, man  machte sie zu einer eigenen Olympiade, nannte sie die „Spordopya“, währenddem die verdorbene Olympia vollständig restauriert wurde, also konsequent an die historischen Bedingungen angepasst, so gut es ging, und es ging immer besser. In der Spordopya gab es fortan 2 Goldmedallien pro Disziplin, eine für die beste Pharma-Firma und eine für den Doping-Sieger. Der Weltrekord auf 1oo Meter Männer in der Spordopya belief sich im Jahr 2040 auf 8,71 Sek., in der „Bio“-Olympiade auf 10,16 Sek. – gerannt wurde auf Naturboden mit Rennsandalen mit Ledersohlen. Leitlinie der Olympia-Kommission war die Olympia-Philosophie der alten Griechen und deren Welt. Aktuell berät sie sich darüber, ob sie 5 Meter Sand in die 100 Meter Sprint einbauen sollte, sie fand die letzten Rekorde zu „schnell“, und ab welcher Sturmwarnung und Wassertemperatur die Schwimmwettkämpfe im Meer abgebrochen werden sollen. Die Kommission der Spordopya hatte aufgehört, über die Retro-Olympiade zu lachen, blieb aber dabei, sich die entfesselte Weiterentwicklung von Leistung zur Devise zu machen: schneller, höher, weiter  oder: „besseres“ Material, „besserer“ Boden und „bessere“ Gentechnologie. Am Ende wurde die Menschheit der Spordopya müde und gründete die Robotya. Von nun an kämpften in den Disziplinen der Olympiade Roboter um den Sieg. Der Weltrekord auf 100 m Sprint in der Robotya betrug im Jahr 2050 gerade noch 3,12 Sek.. Alle Roboter mussten 78 kg schwer sein, auch die Beinhebel und die Körpergrösse waren vorgeschrieben, ähnlich wie in der Formel 1 die Wagen, liefen Sportroboter unter gleichen Rahmenbedingungen. Um 2100 nach Christus bzw. 2600 nach der Achsenzeit wurde die Spordopya eingestellt, und an der Olympia rannten Menschen zum Vergnügen um die Wette, ohne Mutationshilfe und Spezialausrüstung, nur im „mutierten“ Geiste der Griechen und Griechinnen.

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Die Geburt der Bücher.

Ich bin schwanger und hatte einen merkwürdigen Traum von Autoren gebärenden Büchern von Autoren, die sie „gebärten“. Die Bücher lebten wie Träume.  Es war da eine Art Turm wie ein in sich verdrehtes Blatt Papier.  Es hiess, in der ersten Etage würden die Bücher reden oder leben, die Autoren purzelten aus den Blättern, es werden dort aus Büchern Autoren zur Welt gebracht, nicht aus Autoren Bücher.  Es würde dort Goethe zum Leben erweckt werden, nicht Faust durch Goethe. Es würde dort Shakespeare seinen  Kollegen verraten, wer er ist.  Es würden tatsächlich Bücher, die Illias und die Odysee, Homer herausquetschen, mit aufgeklappten Seiten wie gespreizte Schenkel. Die Bücher seien Gebärmaschinen, dort glitsche ein Autor nach dem anderen aus ihnen in die Realität, in das Leben. Es lief umgekehrt, lief es umgekehrt. Die Umschläge waren die Gebäude, das Leben war ein Traum, die Papiere gebärten Autoren. Ich hatte Angst, diese verdrehte Welt zu betreten, obwohl ich wusste, dass ich bereits mitten im Traum stand. Ich wollte wach werden und den Ausweg finden. Um mich herum scharten sich Scharen von Frauen.

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Die Märchenerzählerin

Meine Mutter war meine erste Vorleserin – von Grimm Märchen, die zu monströs waren, und Dostojewski, der zu schwer für mich 4 oder 5 Jährigen war – , sie gab mir ihre Milch, dann impfte sie mir ihren Ehrgeiz, Literat und Komponist zu werden, das, was sie gern geworden wäre, – Beethoven wär sie gern geworden – in frühester Kindheit, ein – Etwas, aber nicht völlig, übertrieben wäre es, zu behaupten, ich wurde vom Ehrgeiz meiner Mutter misshandelt, vom Ehrgeiz meines Vaters auf subtile Art vergewaltigt – aber sie  hatten ihre Projektionen auf mich gelenkt, ähnlich wie sich elterliche Neurosen  unbewusst auf ihre Kinder übertragen. Es kann gut sein, dass solche Übertragungen von Müttern auf Söhne in den Jahrhunderten, in denen sie vom öffentlichen Leben ausgeschlossen waren, stattgefunden haben. Dass die Männer den Ehrgeiz von Frauen ausagierten, denen sie die Ausagierung verbaten. So wurden sie von jenen kontrolliert, die sie zu kontrollieren glaubten. Subtilen maternalen Einfluss auf die Söhne müssten wir lesen lernen so wie wir die Politik ihrer Söhne lesen lernen (müssten), den Einfluss von Frauen auszuschliessen. In vielem, was die Söhne tun, ist ja Freuds berühmtes Agieren des Sohnes, um Mutters, Vaters oder beider Lächeln willen, abzulesen. Es gehört zur Selbstgefälligkeit, vielleicht essentieller als bewusst wahrgenommen wird, nicht allen, aber gewissen Personen zu gefallen.

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Der Literaturaufklärer

Der Oskar-Schiller-Verlag ist mit 400 Jahren Firmengeschichte der älteste, aktive Verlag Deutschlands.  Wobei unter „Deutschland“ vor 400 Jahren etwas anderes verstanden wurde als heute. Damals war es das Heilige Römische Reich Deutscher Nation und der Oskar-Schiller-Verlag, der 1626 in Leipzig gegründet wurde, war der erste Universitätsverlag im Land eines blühenden Fürstensitzes. Im Laufe des 17. Jahrhunderts, bedingt durch den Dreissigjähren Krieg, begann Leipzig sogar den bislang grössten Buchmesseplatz Frankfurt am Main zu überflügeln. Grösster Nutzniesser und Beförderer der Umstände zu seinen Gunsten war der „Schiller-Verlag“, wie er im Volksmund hiess.  Er brachte die „Schilleriana“ auf den Markt – auflagenstarke, preiswerte Klassiker und Volksliteratur, wie sie in Holland die Elzevier, in Frankreich die Oudots produzierten.
Im 21. Jahrhundert stellt er zum ersten Mal in seiner Geschichte einen „Literaturaufklärer“ ein, er wurde notwendig, weil seine Autoren und Autorinnen sich immer mehr beschwerten, dass ihre LeserInnen, – Kunden des Verlags – zwischen Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden konnten oder wollten. Dass es einem Autor nicht möglich war, über die letzten Abenteuer einer Krebskranken zu schreiben, um darauf nicht von entsetzen Fans mit Fragen über die eigene Gesundheit oder von erfreuten mit dem Lob über das Outing der eigenen Transsexualität bombardiert zu werden. Obwohl der Verlag schon begonnen hatte, die Buchumschläge mit deutlich erkennbaren Warnhinweisen zu versehen (Ähnlichkeiten mit realen Personen und Begebenheiten sind rein zufällig..und so weiter), musste er reagieren und den Beruf des Literaturaufklärers schaffen. Seine oder ihre Hauptaufgabe bestand darin, die Kunden des Verlags über seine Literatur und LiteratInnen aufzuklären. Fragen zu laufenden Projekten oder zum Gesundheitszustand eines Hausautors konnten von nun an an den Literaturaufklärer gerichtet werden.  Der Verlag produzierte Fiktionen, die Realitäten vergessen machen können, durch seine Autorinnen, und durch seinen Literaturaufklärer, Realitäten, die wieder erinnert werden sollen. Die Nachfrage nach Literaturaufklärung schien dem Verlag zeitweise stärker als nach Literatur zu sein.  Lag das daran, dass Fiktion und Realität sich immer häufiger deckten, die Trennung unschärfer wurde, für Lesende wie für Autoren, so half ihnen der Literaturaufklärer, diese Unterscheidung wieder besser und sicherer treffen zu können. Der Verlag wusste durch seine lange Firmengeschichte, dass Dummheiten im Kollektivmassstab im Lauf und Wandel der Zeit wie Geschäftskonjunkturen kamen und gingen und man sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen hatte. Der Literaturaufkärer musste die Kunden des Verlags über Unaufgeklärtes in der Literatur seiner Autoren und Autorinnen aufklären, wo der Hintergrund einer Erzählung Fakten entsprach und immmer wieder die Bitte äussern, nicht zu einfache Rückschlüsse vom Geschriebenen auf die Schreibenden zu machen. Viele Schildbürger huschten dennoch über die Dächer weiter und glaubten, dass der Mond im Korb Platz hat.  Verunsichertere Leserinnen und Leser hingegen waren froh, dass sie am Ende des Romans oder der Erzählung auf die Nummer der Hotline des verlagseigenen Literaturaufklärers verwiesen wurden, bei dem sie nachfragen konnten, was real und was fiktiv am soeben zu Ende gelesenen oder gehörten Text war. Andere, noch frisch unter dem Eindruck des dramatischen Endes stehend, hatten bloss das grosse Bedürfnis, ihr grosses Bedauern, dass der Held gestorben oder die Serie zu Ende gegangen war, zum Ausdruck zu bringen  (besonders oft war das der Fall bei Literatur, die hinterlistigerweise einen grossen Mitteilungsdrang und Fortsetzungswunsch  hinterliess) und andere baten den Literaturaufklärer den Autor doch bitte zu bitten, einen Folgeroman zu schreiben,  – möglichst verfilmbar – in dem der Held aufersteht.
Das Bedürfnis nach psychologischer Nachbetreuung der Leser und Leserinnen – Kunden des Verlags – wurde so gross, dass der Verlag die Jobdescription des Literaturaufkärers auf die des „Literatur“-Nachbetreuers ausdehnte, ausserdem mussten Autoren und Autorinnen sich verpflichten, Wünsche von Kunden und Kundinnen zu berücksichtigen, dafür wurde ein Online-Abstimmungssystem aufgebaut, dass ab einer gewissen Quote für die Autoren und Autorinnen des Verlags bindend wurde  – stimmten 100 000 potentielle Verlagskundinnen für einen Fortsetzungsroman mit glücklichem Ausgang für die Heldin, wusste der Autor, die Autorin, erstens, was sie zu tun hatte, zweitens aber auch, mit welcher Provision sie rechnen konnte. Demokratisch wurde hier profitable, erfolgreiche Kunst diktiert. Der Literaturaufklärer wurde mehr und mehr zum Online-Moderator des Abstimmungstools der Kundinnen und Kunden des Verlags. Ein neues goldenes Zeitalter der Text- und Script-Produktion brach an, in dem der Erfolg fast jeden Literaturprodukts durch verlagseigene Abstimmungstools und Quotenregeln, die über die Marktgängigkeit bestimmten, so gut wie absehbar und sicher war. Ausserdem war der Schiller-Verlag ein Markenzeichen, das dem berühmtesten Autor nicht nachstand: Autor oder Autorin von ihm zu sein, war eine Auszeichnung für sich – nicht zuletzt dank einer ausgefuchsten Online-Moderation, einer Hotline für die Nachbetreuung und einem Abstimmungstool der Kunden und Kundinnen für die Wünsche und Gestaltung der nächsten Romane des Verlags. Neben dem seltenen Kreativgenie, das sich von allen anderen absetzte, gab es nun mehr und mehr Schwarmautoren und -autorinnen, die möglichst alle anderen in sich zum Einsatz und Ausdruck brachten. „Ein Satz, ein Druck!“ – war ja auch das Hausmotto des Oskar-Schiller-Verlags.

[ Vgl. den Artikel von Hubert Spiegel, FAZ, 14.08.2017,  – er hätte  Konsalik miterwähnen dürfen – wo u.a. Kracauer bei Literaturerfolgen von „geglücktem Experiment“ spricht. Die Poesie spricht hier davon, dass dieses durch ein vom Verlag hergestelltes Feedback mit seinen potentiellen Kunden optimiert werden kann. Für weitere Lesarten fragen Sie sich selber oder den Literaturaufklärer des Verlags]

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In den Knochen

Es gab nichts, was mich mehr interessierte als Knochen. Dafür hatte ich schon in den jüngsten Jahren ein Faible entwickelt, eine Art Genie vielleicht, angeerbt. Früher und intensiver muss ich begriffen haben, dass ich in einem Knochen- und Knorpelgestell zur Welt gekommen bin, und früher und intensiver suchte ich in meinem Kopf die Knochen, ertastete ich meine Schädel- und Wangenknochen mit meinen knöchernen Fingern, haute ich fest mit meinen Fingerknöcheln auf meinen Schädel, um herauszufinden, wo es nicht weh tat. Ich mochte die Empfindungslosigkeit und Härte, das Mineralisch-Steinerne an meinen Knochen: ich kam als Knochenwesen daher… – ich hätte gerne etwas von ihrer Art in meinem Gemüt gefunden  – weich und empfindlich: fleischern wie es war   Kann es hart und empfindungslos wie meine Knochen sein?  Wie weit sind meine Knochen Teil meiner Psyche? Wie weit ist meine Psyche Teil meiner Knochen? Es heisst doch- Körper und Geist liessen sich nicht trennen? Der Schädel ist Teil meines Geistes, der Geist Teil meines Schädels.  Die Knochen sind die empfungslosesten,  härtesten Teile meines Körpers und die, die von ihm am längsten überdauern werden. Du findest sie nach Tausenden von Jahren. Sie waren eingebaut in mich, damit ich überhaupt existieren konnte, sie umrundeten mein Gehirn als Schutz vor Schlägen und anderen schädlichen Einflüssen von aussen.  Dann aber sterbe ich trotzdem innerlich und die Knochen verfallen äusserlich in einen Knochen- oder Aschehaufen. Die Knochen bilden den Widerstand gegen Muskeln, Fleisch und Sehnen, ermöglichen aber auch ihre dynamische Ausführung und Verbundenheit. Ich wäre nichts ohne meine Knochen. Das war mir unmittelbar klar. Deswegen konnte ich es ein wenig nachvollziehen, dass Gott Abraham nicht aus einem Stück Fleisch, sondern aus einer Rippe von Adam, Eva schuf. Ihr Stock musste ein Knochen sein.

Das, was Menschen nie essen, sind die Knochen. Es ist das, was sie zu Lebzeiten schon nicht verdauen können und das, was der Tod am schlechtesten verdaut. Ich wollte immmer die Knochen essen, das Fleisch abnagen, um an die Knochen zu kommen. Meine Mutter hatte dann bald die geniale Lösung, dass sie mich das Knochenmark essen liess. Und lernte mich, aus den ausgehöhlten Knochen Flöten machen.

Mit einer Knochenflöte lernte ich musizieren, also Mutter lernte es mich.

Die Härte der Knochen spiegelt das harte Umfeld, in dem das Sein meiner Genesis steht.  Die Planeten bildeten sich aus Eisen und kompakte Härte in Riesendimensionen aus. Das Weiche und Flüssige und das Harte und Feste, die Kälte, die sie verhärtete, und die Hitze, die sie verflüssigte, bildeten Grunddifferenzen der Genesis oder waren von der Genesis gebildete Grunddifferenzen des Seins. Der Stein im grössten Haufen ist der Knochen, das Netz der Milchstrassen das Skelett des Kosmos. Du musst ein wenig von der Härte, Kompaktheit, Widerstandsfähigkeit, eines Knochens /haben, um sein zu können, um in die Existenznähe des harten Seins zu gelangen ///und dort in deiner Mischung von Weichheit und Härte/// für eine Weile auszuharren/. Es heisst nicht zufällig, dass wir aus der Steinzeit stammen. Dass wir aus der Eisenzeit und der Bronzezeit kommen.  Am Anfang war das Wasser und das Weiche, auf hartem Grund  – auf dem Land kam der Grund alleine, ohne Wasser hervor, wurde alles härter und trockener. Wir wurden innerliche Teiche und mussten Wasser anzapfen, während der harte Boden einen harten Auftritt verlangte. Wir entwickelten Knochen und Gelenke, die die Muskeln und Sehnen verbanden und Muskeln und Sehnen, die die Knochen trugen, um im Trockenen, schneller vor dem Fressfeind davon- und dem Fressopfer hinter herrennen zu können. Der Männsch,vor allem der männliche,  ist ja ein knöchernes Flucht- und Jagdwesen. Die Frau kann weder so schnell fliehen, noch so gut jagen wie er – Ausnahmen bestätigen die Regel. Mit der Sesshaftigkeit und der Entwicklung heimischer Nähe wurde das Jagen und Fliehen des Mannes obsoleter, das Überdauern am Ort und den Standpunkt verteidigen wichtiger. Vermutlich sind die Frauen von daher immer schon klüger gewesen, als die Männer.

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Die Dienstherren und die Ermordung von Frank Stand (von Sarara Frei).

Bei Michael Hastings gaben sie sich viel Mühe. Er machte sich den ehemaligen CIA-Chef zum Feind (Hastings verpetzte ihn öffentlich, Obama ergriff die Gelegenheit, ihn endlich los zu werden), doch das war nicht der Hauptgrund – man hatte gerade die Snowden-Panik am Hals und jetzt kam noch Hastings – zugespitzt gesagt, im Juni 2013 brachte Snowden Hastings um…. Morgens um 4 Uhr raste er in seinem kleinen Mercedes in einen Baum – vergeblich das Lenkrad oder die Bremse benutzend…. Bei Khashoggi, ermordet durch die Saudi-Arabische Regierung, sah es ganz anders aus, noch nie wurde ein Mensch so obszön offen, geradezu vor laufender Kamera, durch Staats- und Geheimdienstkriminalität, also ohne Prozess, hingerichtet, ermordet und zerstückelt (selbst bei Nemtsov, der direkt vor dem Kreml liquidiert wurde, wurde Mühe darauf gelegt, die Spur in Tschetschenien verlaufen zu lassen…). Doch ich, Sarara Frei, Reporterin eines renommierten Online-Journals, will ihnen kurz die Geschichte von einem anderen Opfer, Mordopfer, durch Geheimdienstkrimininalität, erzählen, es handelt sich um Frank Stand, der sich in der Social-Media-Community einen gewissen Ruf machte, unangenehme Dinge, die sich nur ein Hofnarr erlauben konnte, zu sagen – Hofnarren lebten dennoch gefährlich. Frank Stand wurde mitten in Deutschland, mitten in Berlin, nach und nach, vergiftet, es gibt eine Krebsart, Blasenkrebs, die reagiert gut, tödlich gut, auf gewisse chemische Stoffe, auf gewisse Industriegifte. Er ging zwei, dreimal zur Polizei, um Anzeige gegen unbekannt zu erstatten, im Protokoll steht, er habe berichtet, in seine Wohnung werde beinahe täglich eingebrochen, er habe sich gewundert, was die Einbrecher in seiner Wohnung suchten und warum in seiner Küche Handtücher und Lappen gebraucht wurden. Als es ihm aufging, dass es sich um Mittel für die Zubereitung von Gift handelte, Trockenpulver, das in Kaffepulver, in Wasser, in Milch, in Senf, in Essig und so weiter, eingerührt wurde, war es zu spät, Frank Stand hatte Blasenkrebs, mit Metastasen bis in den Penis und die umliegenden Lymphdrüsen und beide Nieren, er steckte zudem in den Knochen. Kurz, es war, als es entdeckt wurde, viel zu spät, um sein Leben, ein lebenswürdiges Leben, zu retten – eines, ohne halb abgeschnittene Genitalien, herausgerissene Blase, ausgeräumte Lymphdrüsen und den Verlust einer Niere. Als diese Einbrüche begannen, begann es mit Entzündungen, ohne positive Laborwerte.  Einmal musste er sich /selber//um 3 Uhr früh einliefern in die Notaufnahme des nahe gelegenen Krankenhauses, dort wurde ihm klar, dass er vergiftet wurde, als er eine blitzartig eintretende Pankreatitis mit einem Wert von über 1000% über dem normalen Grenzwert hatte und überlebte. Binnen 20 Stunden war der Wert wieder im Normbereich. Er wunderte sich über die Agenten, die ihm auflauerten in den Arztpraxen, die die Ärzte und Ärztinnen einschüchterten – eher junge, in Einzelpraxen, als Professoren, die ganze Abteilungen von Krankenhäusern leiteten und sich kaum beeindrucken liessen… ja, jetzt erst recht ihren Patienten schützten – so wie vor der übergriffigen Krankheit so vor dem übergriffigen Staat…., mit der Angabe, dass sie vom Staatsschutz und Ärzte ihnen gegenüber auskunftspflichtig seien. Der Staat kennt kein Arztgeheimnis, das er nicht kennt. Frank Stand wehrte sich noch, warnte die Öffentlichkeit vor der Geheimdienstkriminalität und Staatskriminalität, die er ersetzen wollte durch das, was er „Europäisches Sicherheitsmodell“ nannte. Ein Einzelner hat keine Chance gegen die Dienste, aber wenn es viele und immer mehr sind, die sie für Demokratien untragbar und unerträglich halten, dann können sie nicht mehr viel anrichten. Wie zum Beispiel, die Medien manipulieren, in dem sie entweder berichten, dass sich gerade „böse Terroristen in Richtung Europa bewegen oder, falls sich die Stimmung in der Öffentlichkeit gegen sie richtet, dann erzählen sie von geplanten Attentaten in Deutschland, die sie im internationalen Rahmen verhindert hätten, Kurzum, sie vermochten die öffentliche Meinung in einem gewissen Rahmen zu manipulieren. Frank Stand verfolgte sie, und plädierte für ihre Verfolgung, ihr Verbot und ihre Ersetzung. Denn diese Organsationen mordeten auch in Deutschland, so wie es die Werte und Grundrechte verlangten,  auf eine ganz leise, diskrete, extrem heimtückische Art und Weise, so wie bei Frank Stand.

Nachtrag (ein halbes Jahr später)

Durch Zufall kam heraus, dass Frank Stand von seinen Nachbarn vergiftet wurde, die ihn schleichend und heimtückisch ermordeten, aus dem ganz banalen Grund, weil sie, ein Päärchen mit Kind, in einer Ein-Zimmer-Wohnung, in seine Zwei-Zimmer- Wohnung wollten,  zudem wussten sie, dass Frank Stand zwei vermietete Eigentumswohnungen hatte. Sie hatten sich verplappert und Dienste, die Frank Stand observierten, hatten das Gespräch zufällig aufgenommen.

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Hinter der Türe.

I.

Kennen Sie die runden, roten Schachteln von Lindor? Glaube von Lindor, der Schweizer Schokoladenfirma. In dieser hatte meine Geige platz, weiss nicht wieso, aber sie hatte Platz. Ich wollte eigentlich meinen letzten Schein machen an der Universität und dazu bin ich in die Fakultät. Die wollten mir ihn aber nicht geben, weil. Also. Erstens, die Warteschlange. Die Warteschlange war ungemein, nein, fast schon gemein lange und als ich dran war, wollte er mir sie nicht geben, sondern er meinte, hier nicht, aber in einer anderen Abteilung. Mehr so für Geistenswissenschaften und Musizierende. Gut. Ausserdem stellte er fest, in starkem Berliner Akzent, dass er mich. Jedenfalls sagte ich ihm, dass meine Mutter bestimmt in diesem Raum schon einmal gewesen ist, vor Jahrzehnten, sie sei nämlich auch Berlinerin. Wir gingen also in die andere Abteilung. Ich und meine Geige in der Lindorschachtel. Die fiel mir runter in eine Art Schacht, und den ganzen Schacht entlang, es könnte ein langer Vorlesungssaal für Geiger und Geigerinnen gewesen sein, den ganzen Schacht entlang, ich schaute der Schachtel nach, wie sie fiel und fiel, müssen Stuhlreihen. Jedenfalls wurde die Schachtel, meine kleine rote Lindorschachtel mit der Geige, sanft weitergeschubst, am Ende, am Boden erhielt sie nochmals einen besonderen, der Deckel war abgefallen, einer setzte ihn wieder auf. Der Deckel der Schachtel mit der Geige drin. Unversehens versah ich mir sie wieder. Nahm ich sie mir wieder. Ich dankte den amüsierten Geigenspielern, die sich über den ganzen Vorfall gewundert haben werden. Im Geiste dankte ich ihnen. Danach lief ich wieder zurück, vor die Universität oder vor das Institut und versuchte die Treppen zu erklimmen. Die Treppen zu besteigen. Die Treppe jedoch wurde von Stufe zu Stufe grösser. Die Stufen wurden Stufe um Stufe grösser. Ich stieg zuerst, später kletterte ich die Treppe hoch. Quasi in Zeitlupe wurden die Stufen grösser. Meine Schritte wurden auch grösser, ich hob mein Bein immer höher. Dann reichte die Höhe für mein Bein. Die Stufen wurden weiter grösser. Ich glaube nicht, dass ich kleiner wurde, nein, die Stufen wurden grösser und ich wurde kleiner im Vergleich zu den Stufen. Nur in diesem Vergleich, sonst blieb ich der alte. So stieg ich, dann kletterte ich, dann verzweifelte ich, immer weiter. Und noch weiter. Jedenfalls muss es irgendwie doch geklappt haben und ich kam oben oder im Institut an mit meiner Lindorschachtel.

II.

Ich hatte noch keinen Ton gespielt, da meinten sie, ich solle auf keinen Fall spielen. Das sei jetzt nicht der Moment dazu. Dafür hätte ich den Moment verpasst. Ich dürfe auf keinen Fall spielen, ich würde den Schein auch so kriegen.

III.

Die ganze Zeit tuschelten sie und ich musste zunächst so tun, wie wenn ich das Tuscheln nicht hörte. Wie wenn es mich nicht beträfe. Als ob sie über etwas ganz anderes tuschelten. Vielleicht über die Tuschzeichnungen an den Wänden in diesem doch sehr grossen Saal. In dem ganz merkwürdig weit hinten sie mir einen Stuhl. Ganz merkwürdig weit entfernt waren sie und tuschelten. Dennoch hörte ich. Dann räusperte ich mich. Und zwar so, dass das Echo im Saal mehr zu hören war als mein Räuspern oder der Saal mein Räuspern so laut machte, dass sie es hörten, hören mussten. Warum tuscheln Sie über mich, rief ich. Endlich sagte eine. Nachdem es plötzlich ruhig wurde im Saal. Es sei wegen der Schachtel. Wie ich aus ihr die Geige. Wie die Geige in diese Schachtel. Diese Schachtel vorne in meiner Brusttasche. Das könne nicht sein. Das. Sie tuschelten wieder und eine wollte die Polizei rufen. Sie war so entsetzt darüber, dass sie sich nicht mehr einkriegte.

IV.

Ich wollte bloss den Schein abholen.

V.

Der Saal war im Quattrocento gebaut worden. Nein, der Saal war im Quattrocento gebaut worden. Er war der grösste Saal seit den Römern, der gebaut wurde. Grösser war kein Saal zu bauen. Ich hatte auch heute keinen Saal von dieser Grösse jemals betreten oder gesehen. Er war, doch, es war der grösste Saal. Und die Geige war die Vor-Stradivari. Die Geige der Geigen gewissermassen. Und sie füchteten, oder was fürchteten sie sonst, dass die Risse im Saal bei jedem Ton dieser Geige grösser und grösser wurden. Auf keinen Fall durfte ich mit dieser Geige spielen. Auf keinen Fall in diesem Saal.

VI.

Mir reichte das Tuscheln und ich ging mit der Geige zur nächsten Türe, und diese geöffnet, öffnete sich ein neuer Saal, noch grösser als der Saal, in dem mein Stuhl. In dem die Tuschzeichnungen und die Tuschler. Das sei die falsche Abteilung, der Mann sah aus wie ein Museumswärter. Das sei die falsche Abteilung. Geigen seien im Saal, aus dem ich. Ich sah auf der anderen Seite dieses Saals durch die Türe in einen Nebennebensaal und dessen andere Seite, dessen Ende nicht mehr, selbst für meinen Blick war er zu gross, der auf Unendlichkeit geeicht ist. Plötzlich erkannte ich, wie klein mein Saal war, in dem ich nie mehr sitzen und glauben werde, dass er der grösste ist. Und meine Geige.

VII.

Ich ging wieder in meinen Saal zurück. Und wollte den Schein haben.

VIII.

Mich beeindruckte die Grösse des Saals nicht mehr so stark, weil ich sah und wusste, dass es grössere Säle gibt, die, so gross, wie sie waren, mich aber auch nicht mehr so stark beeindruckten. Ich sah, dass ich die Unendlichkeit kaum sehen kann und ich die daneben, die noch grösser war, noch weniger sah.  Der grosse Geigensaal ist etwas kleiner, nur meine Unwissenheit, wie unendlich unendlich war, ist etwas grösser geworden. Eine rief mich. Nicht die mit der Polizei, das war eine andere, ich solle doch bitte zu ihr kommen. Wegen dem Schein. Und die Risse im Saal rissen weiter. Ich spielte im Geiste die Geige. Summte die Melodie. Ich musste mich auf den Weg zu ihr machen und wusste nicht, was mir widerfahren wird. Es wird Tage dauern, bis ich sie erreicht haben werde. Tage und Wochen werde ich mich. Wie komme ich dazu, nicht zu verhungern und zu verdursten. Es ist nur ein Verwaltungsakt, du bist in wenigen Sekunden dort und dann kriegst du den Schein, dachte ich. Betrachte es so, das wird dir helfen.

IX.

Nicht nur der riesige Saal ist kleiner geworden, auch ich bin beschränkter und auf eine Art schrankenloser geworden, als ich zu sein und zu sehen dachte. Ich wollte den Schein nicht mehr und liess die Geige liegen. Ich rief: Ich will den Schein nicht mehr. Ich gehe jetzt.

 

Fragmente

Der Robozid//

 

oder wie der Homo sapiens militärtechnisch// an seiner Ausrottung arbeitet////anstatt das Militär auszurotten//

/Kampfroboter Typ …./ war die perfekteste Killermaschine – ein Soldat aus künstlicher Intelligenz und in sich// integrierten A-, B- und- Waffen-Arsenalen/ -. mit der Fähigkeit Verbände seines Typs zu mobilisieren und seinen Typ selber zu reproduzieren, allenfalls zu vermehren//////, die die menschliche Technologie jemals hergestellt hatte/  Er vereinte///Perfektion sowohl in seiner Tötungseffizienz als auch in seiner// Unzerstörbarkeit.  Kurzum, Kampfroboter-System ……wurde eines Tages zum leibhaften Teufel, zum Horror der ganzen// Menschheit//   àhnlich wie in den Terminator-Filmen an Skynet// verlor die Menschheit ihre Kontrolle über sich an diese künstlichen Intelligenzattrapen// die Kontrolle über diese Maschine, also über einen ganzen Verband von Killerrobotern, die zwischen Feind und Freund nicht mehr unterschieden,. sondern nur noch zwischen Leben und Tod/// Freund war für sie alles, was tot war/, Feind, alles, was lebte///————- sich unaufhörlich anstrengte, alles, was lebte, durch tödliche Gewalteinwirkung///in das Reich des Leblosen zu überführen. Die Maschinen ruhten nicht, solange Menschen lebten. Das höchste war, sie stellten sich in stand by -jederzeit wieder aktivierbar, wurden sie von anderen Maschinen, die ein Nest Menschen ausfindig gemacht hatten// aktiviert, gerufen/// Diese waren fiebrig darum bemüht, ihr Leben und Überleben zu retten, also einen Weg zu finden, dieses System von Kampfrobotern – das sie einst erfanden, um andere Menschen, um „Feinde“ zu töten// …. , auszuschalten./

 


Über die Anfänge – (Buch 7 – Buch Passion)

                  ———————         PRÄAMBEL    ————————–

„Über die Anfänge“ könnte traditionell Gläubige enttäuschen und AtheistInnen zum Glauben anregen, haben beide ihre Positionen liebgewonnen, wird, im Interesse aller, vom Studium dieses Blogs abgeraten.
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genesisch/genesianisch, von „Genesis“  = ad fontes und reentrisch.

H I N W E I S  :      Die Datierung folgt dem achsenzeitlichen Zeitkalender – „n.A.“ nach der Achsenzeit, „a.A.“ after Axialage, nicht dem – zu wenig globalen, zu ausschliesslichen  –  christlich-gregorianischen Zeitkalender – Zu diesem Zeit- und Kulturwechsel – zu dieser globalen „Erdung“ unserer Kultur siehe- Über die Anfänge Buch 1 – 2. Teil, ab S. 34 bis 1).—

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Wir befinden uns in Buch 7: Buch Passion – die anderen Bücher von Über die Anfänge werden teilweise vorausgesetzt, wo sie nicht überholt oder für sich bleiben werden. Kenner/Kennerinnen des Blogs wissen: dass  von „hinten“ nach „vorne“ zu lesen ist.

H I N W E I S : Der Text wird laufend korrigiert – es empfiehlt sich daher, ab und zu eine Aktualisierug durchzuführen.

Kenner und Kennerinnen des Blogs wissen, dass von „unten“ nach „oben“ zu lesen ist.

Die Differenz „Originalchristentum/Pseudochristentum“ wird hier, gemäss den entsprechenden Texten, vorausgesetzt. Wird hier „christianisiert“ oder „christlich“ geschrieben, ist „pseudo-“ hinzuzudenken – vergleichbar mit Pseudodiogenes, Pseudoaristoteles (ein Autor aus dem 15. Jh.), wird originalchristlich gemeint, wird es ausgeschrieben.

21.10.2521

Umbewusstsein dekonstruiert die Auffassung, Menschen wären von der Umwelt abgeschlossene Monaden, tatsächlich können wir uns nicht völlig schliessen, abschliessend, nirgends, auch nachts nicht. Zu unserem Bewusstseinsfundament, nicht nur zu unserem physischen, gehört Offenheit, ein offenes System zu sein.

20.10.2521

Umwelt als Extensionsform der Fürsorge: Ethik, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft (Forschung, Aufklärung, Beratung) und nicht zuletzt, wenn nicht vor allem Religion.

19.10.2521

Die Änigmatische Bewegung ist eher antimissionarisch missionarisch.

18.10.2521

Um- oder unbewusste Selbstergriffenheit als Missionsvoraussetzung. Die Geschichte vom sich selbst übermannten, überwältigenden,  ergriffenen Menschen, durch die Inspiration, die ihn Kreatives schaffen lässt, ohne dass er genau wüsste, woher das kommt, wer oder was ihm das eingibt, ihn vorantreibt. Ist er religiös aufgewachsen und aufgegleist, fährt in ihn fast „automatisch“ die Antwort –  je  nach Ergriffenheit –  die „Eingebung“, dass das von Gott kommen wird. Sollte Smith Akommunikation erlebt haben, erzeugte er wahrscheinlich für seine Umwelt  eine „kommunikative Anküpfbarkeit an sie“, eine Mischung von echter Erleuchtung und reinem Schwindel, der den Goldgräbern unter seinen Zeitgenossen imponiert.  Die Psychoanalyse bietet eine psychowissenschaftliche Alternativerklärung an: das ergreifende Kreative kommt ausschliesslich vom Unbewussten, das tiefer und komplexer ist als das Bewusstsein. Die änigmatologische Antwort ist: Die Ergriffenheit gründet sich auf Transzendenz und Psyche. Im Falle einer realen Akommunikation ist das Bewusstsein von der Objektwelt des „Umbewussten“ tangiert („Roundconsciousness“- Umbewusstsein enthält Umweltwissen – es gibt kein Bewusstsein ohne Umbewusstsein, sogar im Schlafbewusstsein steckt Umbewusstsein), das – wir nennen einen Teil dieser „Objektwelt“ die änigmatische Dimension – noch komplexer und tiefer (rätselhafter, unergründlicher) als das Unbewusste und Bewusste eines Einzelmenschen ist, also über ihn hinaus geht und immer schon hinausgegangen ist, insofern sollte er sich dabei nicht zuviel einbilden. Ausserdem wissen wir nicht, was/wer die Änigma ist.  Ob wir, wenn wir akommuniziert werden, dem Akommunizierenden blind vertrauen sollen, in dem wir es zu Gott als Inkarnation des Für-uns-Sorgenden, des Guten schlechthin machen. Religion begriffen als Extensionsform der Fürsorge. Es gibt keinen Grund, ewas, das sich übernatürlich, aussernatürlich vermittelt, per se als „gut“ für uns zu betrachten, erst recht nicht, wenn es aus überlieferter religiöser Tradition betrachtet wird, sie ist mitverantwortlich für die grössten Abgründe, in die bislang die Menschheit blickte. Es besteht also nicht nur ein guter Grund dafür, das Religiöse extrem zurückzufahren, das ganze Gerede abzustellen, bis auf einen kleinen, hochkonzentrierten Aspekt, ansonsten die Konzentration und Energie auf das zu verwenden, wofür wir verantwortlich sind, was wir tun und lassen in unserer Welt.

17.10.2521

Ziehen wir den testamentarischen Gehalt ab,  ist das Buch der Bahai nicht weniger seriös oder unseriös als der Koran. Ziehen wir den ebionitischen Gehalt ab, ist das Buch Mormon nicht weniger seriös oder unserios als das Neue Testament. Die zwei neuen kleinen abrahamischen Sekten griffen in die offen gebliebenen Lücken der grossen und  füllten, „erfüllten“ sie. Die Lücken bleiben, die Offenheit bleibt – der nicht erreichbare Grund, die Grundlosigkeit.

15.10.2521

Der zweite grosse „Prophet“ des Abrahamismus des 19. Jahrhunderts neben dem persischen Kaufmann Ali Muhammed Seyyed, kurz der Bab, „die Pforte“ – (1821-1850 – von Moslems ermordet, von der Monarchie zum Tod verurteilt), der mit jungen 25 Jahren sich zum Nachfolger Mohammeds erklärte und die Kirche der Bahai inspirierte, war der Gründer der Mormonenkirche, Josef Smith (1805-1844 – von US-Christen ermordet, während seines Präsidentschaftswahlkampfs: später trat Mormone Mitt Romney in seine politischen Fusstapfen), der mit jungen 18 Jahren aus dem  abrahamischen Religionsraum akommuniziert oder bis zur Selbst- und Fremdtäuschung inspiriert wurde. Ähnlich wie Mohammed Erzengel Gabriel solll ihm ein Engel neuen Namens erschienen sein mit dem Auftrag, er soll versteckte vorgedruckte Goldplatten in ägyptischer Drucksprache ins Amerikanische übersetzen – was er befolgte ohne eigentlich über die Sprach- und Schreib-Fähigkeiten zu verfügen (Wo sind diese Goldplatten geblieben? Die Geschichte wirkt so fantastisch wie die Geschichte vom fantastischen Eldorado, an die hunderttausende Goldgräber glaubten. Die potentielle Followerschaft von Smith abrahamischer Sekte). Für den verbreiteten christianisierten Aberglauben und Nationalismus der Amerikaner der 1820er, 30er Jahre: die Zeit, in der die Goldgräberzeiten zu Ende gingen, war Smith die neue Goldgrube, der Amerikanische Gott auf Erden, dazu passt auch die Absetzung von Europas Rom und Luther-Bibel, in dem er eine kreative amerikanische Bibel-Übersetzung, inspiriert und vollendet von Gottes Akommunikationen, die ihm widerfuhren, verfasste.  Ausgeträumte Träumer und wildere Zeitgenossen holte Smith zurück auf gesitteteren Boden. Die Followerzahl wuchs rasend an: Frauen liefen ihm in Scharen zu, viele davon machte er kurzerhand zu seinen Ehefrauen nach potentiertem Altbiblischem Rezept: Kindersegen ist Gottes Segen: mit möglichst vielen Generationen möglichst viele Generationen schaffen! Die Mormonische Bibel enthält wie im Koran kreative Romanfiguren und Narrationsvariationen altabrahamischer Provenienz, die an das Alte und Neue Testament als unsichtbare „Goldplatten-Vorlagen“ anknüpfen und aus Smith den letzten Apostel in Christus Namen machen (als Scharlatan, als Apostat wurde er dann auch von etablierten Christen gefedert und geteert). Ob seine Vision ebionitisch ist, insofern dem Originalchristentum näher als der zur Macht gekommene Paulinismus, und was an Smith Leistung Akommunikation, was Kommunikation, religiös visionär-traumhaft inspirierte, ist, das werden wir genauer untersuchen. Dabei ist eines sicher zu berücksichtigen: es gibt vor allem in jungen Jahren eine erste frische Phase ekstatischer intellektueller Hochgefühle und Hochleistungen, begleitet von Selbstergriffenheit“, allenfalls Selbsterleuchtung, egal, wieviel Hormonrausch und Selbsttäuschung mit bei der Sache ist oder nicht. In dieser ersten Hochphase entstehen hohe erste Gedichte, Noten und Formeln, entdecken und schaffen sich Dichter, Komponistinnen, unsere Genies, und eben auch Propheten. In dieser ersten erwachsenen Kreativphase kommen Menschen in selbst überraschender, selbstüberwältigender, selbstübermannter, allenfalls selbstüberfrauter Weise zu sich und zu uns. Zunächst und zumeist zu Vertrauten, die sich darüber erstaunen und freuen – im Fall des amerikanisch-christlich aufgewachsenen Smith mit einem inspirierenden religiösen Schreiben und Performieren, angeregt von inspirierender religiöser Lektüre,  das in einer sozialen Umwelt, die durch Wissenschaft und Aufklärung wenig gefiltert, vielmehr ähnlich gläubig und abergläubig ist, über den engsten Kreis hinaus vor allem in Kreisen, die einem neuen, nicht dem alten Establishment angehören, auf Resonanz stossen und Wirkung entfalten kann, vor allem dann, wenn die religiöse Performanz, angepasst an eine ungewöhnlich  unruhige und dynamische Zeit, nicht nur etablierten Christenglauben attraktiv erneuert, sondern etabliertes nationales Selbstbewusstsein attraktiv verstärkt, verbunden mit einer attraktiv unkonventionellen konventionellen Form des privaten sittlichen Lebens.

14.10.2521

Der sich findende und erfindende Mensch.

13.10.2521

Die intrauterine Physisteme des Kleinkinds im Modus der Selbstfürsorglichkeit, tatsächlich der vollkommenen Fremdfürsorge, der lateralen Selbstbefriedigung die unerwartet ab Geburt, Fremdfürsorge unterbrochen erleben und erstmals für sich sorgen muss. Vermutlich deswegen fehlt Kapazität für „Liebe“. Salopp gesagt, vorderhand ist es zu stressig dafür. Ohne innere Parameter zu messen (Stresshormone; Geschlechtshormone; Gehirnfrequenzen, etc.), verfehlen wir die neuen Übergänge und Phasen, bleiben wir oberflächlich und willkürlich wie Freud und Piaget, was die Entwicklung der Säuglingsphysisteme zur Kleinkind und Kindphysisteme, Präputertäts- und Pupertätsphysisteme betrifft.

13.10.2521

Das resiliente Kleinkind oder der Säugling liebt niemanden, nicht einmal sich selber. Das kommt später. Zuerst passiert es mit seiner Mutter (Fürsorger) nach der intrauterinen, die nahextrauterine Phase.

13.10.2521

Physistemische Mehrgleisigkeit: volutionale, emotionale und kognitionale. Erst säuglingshaft schwache Bande des Selbst, des Selbstwillens, der Selbsterkenntnis, der Selbstliebe – die Säuglingsphysisteme besitzt einen Funktionswillen auf dem Weg zum Selbstwillen, eine funktionale Systemfürsorge (Fürsorgesensitivität) auf dem Weg zur Selbstliebe und zur emotionalen Mutterbindung, eine funktionale  Systemkognitivität (art- und gesamtssystembezogenes Selbstwissen) auf dem Weg zur Selbst- und Muttererkenntnis, zur Selbst- und Welterkenntnis – pränatal vorgespurt und geknüpft ((akustisch und taktil: das Gross-Embryo hört und spürt die Mutter, die Welt).

13.10.2521

Volutionale, emotionale und kognitionale Synchronisierung und Prozessualität haben wir hierbei zu beobachten und zu verstehen. Es genügt nicht bloss einen dieser Aspekte hervorzuheben und zu untersuchen wie Schopenhauer den volutiven, Freud den libidonösen und Kant den kognitiven.

13.10.2521

Umwelt als Extensionsform von Fürsorge: die nahextrauterine Phase. Wo die Fürsorge nicht binnen kurzem fürsorgt, stirbt der Säugling binnen kurzem,  daher hat er nach der Geburt im Nahbereich und in kurzen Strecken bis zur Nahrungsquelle die grösste Überlebenschancen,  nennen wir diesen fürsorglichsten, überlebenssichersten ersten Nahbereich, bestehend aus dem körperwarmen Oberbauch der Mutter und ihrer milchgeschwellten Brüste, – halten nicht Rückenhalterungen den Säugling auf dem Rücken der Mutter (Arbeitsfrau) fest -, den „nahextrauterinen Raum“ des Säuglings und der Mutter und diese erste extrauterine Phase seiner Physisteme die „nahextrauterine“. Biologen sprechen auch von „geschützten Zonen“. Neben dieser extrinsischen Umwelt als Extensionsform von Fürsorge, die die Lebensgefahr geringer, die Überlebenschancen höher hält, spielt die intrinsische Extensionsform von Umwelt als Fürsorge eine lebensrelevante Dauerrolle, hat für unsere Physistemen doch die unterste Zone der Erdoberfläche eine fortwährende Stabiltät, habitable Temperatur und Zusammensetzung der Luft als Voraussetzung für Leben ausserhalb von Wasser aufzuweisen, die sich in unserer physistemischen Komplexität  in Bereichen von Gliedern, Knochen, Muskeln, etc., von Gleichgewichtsregulation-, von Innentemperaturregulation und – stabilität und von Lungen- und Blutsystem (Sauerstoffversorgung) ausdifferenzierten und reintegrierten – wir scheinen auch Ansätze von überformten Kiemen zu besitzen, die Physisteme enthält auch Archive der Evolutionsgeschichte, Reste überholten Lebens, für immer stillgelegte Geleise in sich, die uns an das Leben in Wasser vor Jahrmillionen erinnern.

13.10.2521

Wie wird Leben genetisch. Wie eine Anpassungsleistung, überhaupt wie ein Organsystem genetisch wird – und das ist weit mehr als eine positive Rückmeldung  merken und wiederholen oder ein sich in einer Vorteilsnische solange einnisten können, bis sich der Nischenvorteil auch genetisch eingenistet hat – , das wissen wir immer noch (fast) nicht. Wir wissen auch noch nicht genau, wie sich Spezialzellen zur Metaebene von Zellen erster Ordnung ausdifferenzierten, die in sich den zellulären Aufbauplan einer Physisteme enthalten, in die also ein Reentry der Physisteme in die Physisteme und ihr Wiedereintritt in die Umwelt in hochkonzentrierter DNA-Form eingeschrieben ist und zwar in jeder egal wie spezialisierten Zelle der Physisteme (insofern war Leibniz Monaden-Hypothese (Monadologie, die an den antiken Atomismus anknüpfte) wahrlich eine geniale Intuition und Antizipation des Faktischen)..

13.10.2521

Wie wird Leben reentrisch. Um die Idee und Funktion der Reproduktion von System und Umwelt in der Welt (Planetenoberfläche Erde) und ihr Komplexerwerden im Werden komplexerer Lebendsysteme in der gleichen und im Übergang zu einer neuen Umwelt zu verstehen müssen wir Usprungs-Hypothesen über den Anfang von Leben in Zellform und über ihren Fortgang anstellen, den wir hier genetisch-reentrisch nennen – dabei reichen Darwins grobe Erklärungsraster (Mutation, Selektion, Rekombination) bei weitem nicht aus – sicherlich brauchen wir zur Erkärung dieses Prozesses das Konzept einer Selbstreferentialität, einer Feedback-Schlaufe oder der Reentrizität – Leben ist basal das, was von selbst zu sich zurückkehrt, selbst wenn es genichtet wird oder sich nichtet – also die selbstreferentielle positive Figur der Negation der Negation oder, anders, positiver formuliert, der Position und Negation der Position und ihres Wiedereintritts in die Position. Das kann leblose Materie nicht.

13.10.2521

Über die Geburt und Otto Rank. Von der intrauterinen Endphase in der gebärmütterlichen Geborgenheit stösst die Embryophysisteme sich um ihres Lebens willen ab und presst sie die Mutterphysisteme um ihres Leben willen aus der transintrauterinen in die nahextrauterine Phase, während der sie, als Fort- und Ersetzung ihre plazentalen Fürsorge- und Ernährungsseinrichtung, über Muttermilch verfügt. Bei Beuteltieren wechselt das Embryonaltier von der mütterlichen Gebärmutterhöhle in die Beutelhöhle, bei Menschen in den mütterlichen Umarmungs- und Versorgungsschirm, nah des ehemaligen Geburtsraums, mit vergleichbarer Körpertemperatur und warmer flüssiger Ernährung. Das vollkommene Fürsorge- und Ernährungsniveau der nahextrauterinen Phase geht später in eine unvollkommenere, allenfalls gesunde Ernährung über. Für eine schockminderne, schonende Abfederung des Übergangs von einer intrauterinen, reentrisch potentialisierten Umwelt (in der Extensionsform der Fürsorge)/// in eine extrautrerine reentrisch aktuale Umwelt/// und einen ersten Halt in einer Welt, wo das Fallgesetz herrscht, wurde vorgesorgt  – auch das übernimmt die primäre Parentalperson – sie trägt das Kleinkind statt in ihrem Bauch in ihren Armen.Der Überfluss an Nahrung fliesst weiter, jetzt mit Unterbrüchen. Die nahextrauterine Phase ist, mit etwas Glück, die Fortsetzung paradiesischer Verhältnisse, von Sorglosigkeit, von Ahnungslosigkeit, von Unschuld, von vollkommener Ernährung, von intensiver Fürsorge. Das Otto Rank’sche Geburtstrauma bedenkt wahrscheinlich einen kurzen Geburtsschock, der erste Rite de passage, so wie das Sterben unser letzter Rite de passage sein wird,  einen Schock für eine an ihre physische und soziale Umwelt genetisch-reentrisch vorangepasste, vorbereitete Säuglingsphysisteme, deren Säuglingsbewusstsein -aufgrund seiner oberflächlichen und ungebündelten Erinnerungs- und Wahrnehnmungs//fähigkeit noch keine tiefen Bewusstseinsspuren sich beibringen und in sich eingraben kann, die später eingravierte, ja, gravierende Auswirkungen auf die Erwachsenenphysisteme haben könnten. Das Kleinkind ist insofern robust unempfindlich für und dadurch relativ geschützt vor Traumatisierung. Otto Ranks Geburtstrauma-projektion (Luftknappheit: das Paradies in der Mutter wird am Ende zur Hölle)  ist nicht der einzige anachronistische Unterstellunsfehler in der Psychoanalyse und Entwicklungspsychologie des Menschen.

13.1025211

Über die Welt und Liebe der Säuglingsphysisteme. Paradiesisch ist die Ruhe während des Saugens am Busen – am Nabel des Fürsorgenden – und des Schlafens –  in der Wiege des Fürsorgenden – hier, sicher gebettet und tief schlafend, wird Kraft getankt für den Kampf gegen das Tyrannische, sollte es am äusseren Horizont erscheinen, das wenig Energie, und für die dynamische Umwälzung der Physisteme im inneren Horizont, das viel Energie verbraucht. Es schreit leicht und gut und es steckt leicht und gut weg, das Kleinkind. Hier ist es sehr schwach und zärtlich, dort robust und resilient, dazu hat es allen Grund: Wo ist es? Was ist ihm gut oder böse gesonnnen in einer Welt, in der alles, ausser Saugen und Schlafen unter dem Schirm Fürsorgender, weniger gut zu sein scheint? Der Frage der „Entwicklung des moralischen Urteils beim Kinde“ ging Piaget nach, wir werden sehen, ob es sich so entwickelt, wie er sich das vorstellte. Und was bewährt sich als vertraut? Die Eindrücke sind fremd und die Gerüche, ja, selbst der Geruch der Mutter kann tatsächlich der einer Leihmutter (früher: einer Amme) sein. Zunächst kann hier nur für die Innenorientierung gesorgt werden, und ganz wenig für die Fürsorge, noch weniger für die Liebe für die Mutter. Das Kleinkind liebt niemanden, zärtliche Bande, sind sie vorhanden, reissen noch sehr schnell ab, und selbst mit sich streitet es darüber, ob es sich liebt oder nicht. Für das glückliche Ende dieses Streites rief Freud die „narzistische Phase“ auf – ob sie sich so gestaltet, wie er sich das pseudo-introspektiv, pseudo-retrospektiv vorstellte oder wie Lacan, wir werden sehen (Zur Kritik an Lacans „Spiegelstadium„, siehe Über die Anfänge….). Die Säuglingswelt und bekanntlich nicht nur die, gestaltet sich binär am Klarsten und Einfachsten: Stinken die Windeln, hilft Gestank, Gestank zu beseitigen, die Windeln zu wechseln, und der unablässige Schrei, naht nicht Beruhigendes, gerät Fürsorge in Vergessenheit, erinnert nachhallend, ruft sie hervor, Wimmern und Totenstille alarmieren.

12.10.2521

Über die Herkunft von Kants „Sittengesetz„. Kant hat sich nie um die tiefere, stammesgeschichtliche Begründung dessen bemüht, was er „Sittengesetz“ oder „Kategorischer Imperativ“ nannte – auch nicht weiter erklärt, obschon das sehr nach Erklärung ruft, wieso angeblich der „gemeinste Verstand“ im Moralischen „ohne Wissenschaft oder Philosophie“ wisse, „was man zu tun habe, um ehrlich und gut, ja sogar, um weise und tugendhaft zu sein.“ Dachte Kant an seine Mutter? Was ist die Erfahrungsbasis,  worauf beruht diese ominöse Weisheit noch des „gemeinsten Verstandes„, und keiner war gemeiner, keiner mehr ohne Wissenschaft oder Philosophie – seit Jahrtausenden -, als der weibliche? Funktionale Fürsorge birgt die Geschichte von Millionen von Jahren und hunderttausend Generationen von Menschen und Vormenschen, sie lebten und gestalteten ihre Fortpflanzung auf der Basis des Soll-Muss-Fürsorgeexistentials, das als Muss erfahren werden sollte (Kind) und als Soll getan werden musste (Parentalperson), auch dann als das genetische Programm sie verlies und sie sich selber zu finden und zu erfinden hatten.

12.10.2521

Ausserdem besitzt jede Physisteme eine universales oder allgemeines Systemwissen: sie weiss überindividuell, was ihrer Physisteme weh tut oder Not bereitet, bereitet jeder anderen den gleichen Schmerz, die gleiche Not – ob sie ihre Nase oder die Nase einer anderen Physisteme zuhält – das Resultat wird Atemnot und Erstickungsgefahr sein- sie besitzt von Geburt an eine rationale, an sich unentwegt arbeitende Dimension des Selbstwissens, Selbstsehens, Selbsthörens und Selbstspürens,  der Autokognition, -perzeption- und -memoration, keine Tabula Rasa.

12.10.2521

Über drei Wissens- und Handlungsdimensionen der Physisteme: die selbstbezogene (ich weiss, was ich weiss) – Dimension der Selbstentfaltung und Liebe; die artbezogene (ich weiss, was dem anderen weh und gut tut) – Dimension der Ethik und Sozialität; und die allgemeinbezogene (ich weiss, was passiert, stosse ich den Kopf an einem harten Gegenstand an) – Dimension der Technologie und Wissenschaft (Objektwissen). Dass die menschliche Physisteme, neben ihrer Individualität und ihrem artbezogenen Selbstwissen (allgemein physistemisches Wissen als Teil unseres individuellen Selbstwissens), auch eine universale Logizität und weltliche Systemizität besitzt (phyistemisches weltbezogenes Wissen als Teil unseres Selbstwissens), wird der Kognition, dem Verstand, für Kant: der Vernunft, erst später zum Begriff. Auf dieser Ebene – für Kant: der „reinen“ Verstandesbegriffe – sind wir fähig, über konstante Umweltverhältnisse, über Naturgesetze, über Kausalität, über Reentrizität nachzudenken und sie zu begreifen, Instrumente zu bauen, zweckmässig anzuwenden und Technologie zu entwickeln, auch hier liegen die Grundlagen oder finden sich Ansätze dazu in unserer Physisteme angelegt (eingeboren).

12.10.2521

///Parentalpersonen

11.10.2521

Wir kommen aus der pränatalen Sur-Realität, wohl nicht erst in der Steinzeit sollte sie, fürsorgend umschlungen von Muttern, ein kleines Stück ins Leben ragen, und streben nach ihr postmortem. Unser Trieb zur Utopie ist psychogenetisch. Wir kommen aus dem Überschuss und mit einer Portion Surrealität zur Welt.

10.10.2521

Die Corona-Pandemie versetzt die Menschheit back to the roots.

09.10.2521

Die Corona-Pandemie zeigt, wie Menschen fürsorgelogisch denken und handeln also dass tun, was als erstes in der Welt sie selbst betraf, und ihre Umwelt in der Extensionsform von Fürsorge begreifen: politische Umwelt in der Extensionsform von Fürsorge: der Fürsorgestaat, und wissenschaftliche Umwelt in der Extensionsform von Fürsorge: die Forschung, die Aufklärung und die Beratung.

09.10.2521 (2)

Über Fürsorgelogik von Politik und Wirtschaft. Aber auch die Betriebe der wirtschaftlichen Umwelt begreifen sich als Extensionsform von Fürsorge, ihr Primat von Leben oder Tod heisst Profit oder Ruin, heisst insgesamt: für die Firma  (Investment, Dividende), für die Konsumtion der Gesellschaft, für die Steuerkasse des Staates (gesetzlich vorgeschrieben, politisch gewünscht), für den Lebensunterhalt der Angestellten (gewerkschaftlich und politisch gewünscht) und für eine akzeptable  Ökobilanz (gesetzlich vorgeschrieben, politisch gewünscht) zu sorgen.  Unterschiedliche Fürsorgelogiken der unterschiedlichen sozialen Umwelten geraten unvermeidlich in Konflikt, die politische mit der wirtschaftlichen. Die politische  Umwelt hat ihre Interessen und die der Risikogruppen (Todesrate), die wirtschaftliche hat ihre und die Risiken für die Gesamtwirtschaft (Rezession) im Auge, beide Umwelten überlappen sich und teilen gemeinsame Umwelten in der Extensionsform von Fürsorge wie z.B. die familiäre, auch deshalb verläuft ihr Konflikt moderat und kompromissorientiert. Der Fürsorgestaat kompensiert  im Namen der Gesamtgesellschaft die eingestellten und verminderten Einnahmen (Fürsorgeleistungen) der Wirtschaft und sorgt mit dieser, dass es keine unüberschaubare Enlassungs- und Konkurswellen, Rezession und Staatsfinanzkrise gibt. Der Fürsorgestaat im Pandemie-Modus hat dafür zu sorgen, dass Infektionen und Desaster im Gesundheitssystem möglichst verhindert werden, für ihn reduziert sich die wirtschaftliche Umwelt in der Extensionsform von Fürsorge auf Betriebe die für die Fürsorge der Gesellschaft unersetzbar sind (Presse, Medien, Lebensmittelgeschäfte, Arztpraxen Apotheken), für die Gesamtgesellschaft unter Quarantäne Systemrelevanz haben.

08.10.2521

Der äussere Elter: ich sorge für dich, ich muss es tun, sonst überlebst du nicht –  der innere Elter – die Übermutter, der Übervater: jetzt musst du für dich selber sorgen,  selber dein Überleben gestalten – die Kooperation, die grosse Familie: wir sorgen für uns, du für uns, wir für dich  – „Obligation“ (Kategorischer Imperativ).

07.10.2521 (5)

Über funktionale Fürsorge und Umwelt als Extensionsform von Fürsorge.  Der kategorische Soll- und Muss-Imperativ als „Überlebensfunktion“ erstreckt sich auf menschliche Physistemen. Funktionale Fürsorge, in reduktiver und extensiver Form und in entsprechende Mischformen und Spezialgestaltungen unterschieden, ist ein interphysistemisches Existential, eine lebensnotwendige Bezugsfunktion und -leistung höherer Lebewesen. Meistens beschränkt sich funktionale Fürsorge in der Tierwelt auf eigene Gebärprodukte, in extensiven Formen kann die Gemeinschaft, in der sie aufwachsen und befürsorgt werden, dazugehören, eine Extensionsform von Fürsorge sein.  Junge, geschlüpft unter reduzierter Fürsorge, dafür umgehend nach dem Schlüpfen Selbstfürsorge betreibend, betrachtet die „Mutter“ gierig, ansonsten aber kalt, als Beute, ohne in ihrem Beutemuster eine Differenz zu machen, machen zu müssen. Ihre auf ihr Selbst reduzuierte Selbstfortpflanzungsfürsorge scheint über alles zu gehen – scheint, denn hätte sie ihre Eier gefressen, unmittelbar nachdem sie sie gelegt hat, nicht nur später das eine oder andere geschlüpfte Junge, dann hätte sie ihrer Spezies die Zukunft genommen,  sie hat doch, aber sehr früh, eine Differenz gemacht zwischen ihren Jungen und anderen. Fürsorge erscheint hier so hochkonzentriert, dass man sie kaum erkennt. Parentale Fürsorgeextension findet sich hauptsächlich bei Vögeln, Säugetieren und säugetierischen Menschen, parentale Fürsorgereduktion bei Amphibien, Echsen und Fischen. Fürsorgereduktion bedeutet, der Energieaufwand für Fürsorgeleistungen ist klein oder scheinbar klein, funktional konzentriert und reduziert, sie besteht zum Beispiel „bloss“ darin, männlicherseits im richtigen Moment Eier zu befruchten, weiblicherseits sie vorbeugend vor Fressfeinden versteckt oder vor gefährlicher Kälte geschützt abzulegen. Das wars. Hierbei zu beobachtende Ausgestaltungen von extensiverer Fürsorge sind beispielsweise Froschmännchen, die „ihre“ und des Weibchens Fruchteier bewachen. Die meisten Frösche überlassen ihre Brut dem Schicksal, also der Umwelt, deren stabilen Verhältnisse zur „Extensionsfunktion“ von Fürsorge wurden. Die Umwelt sorgt für uns, wir geben ihr in Extensionsform Fürsorge ab. Zunächst reichen die nachwachsenden Bananen und Kokosnüsse.  Der Mensch entwuchs nicht der Sorge, sondern  dem Überfluss als Extensionsform von Fürsorge. Zunächst. Das meint hier „Paradies“. Wir müssen uns für den Nachschub von Wasser, von Luft, für die Zuverlässigkeit der Anziehungskraft der Gravitation, für das Nachwachsen von Pflanzen und Tieren keine Sorgen machen. Bis wir uns nach und nach selber aus dem Paradies stossen (Vielleicht fühlten Eingeborene und Bisonherden in Nordamerika sich aus dem „Paradies“! gerissen – zumindest was Fürsorge und Fortbestand im Einklang mit ihrer Umwelt betraf, beide wurden vertrieben und fast ausgerottet). Menschen suchen in der Umwelt das Paradies, die Umwelt als ideale Extensionsform von Fürsorge, nicht nur eine Banane.  Wahrscheinlich geprägt durch die innere Umwelt der Mutter als Extensionsform „paradiesischer“ Fürsorge bis kurz vor der Geburt. Unser Trieb zur Utopie ist psychogenetisch. Durch verkürzte und verengte Optik machte Gehlen aus dem genuinen Überflusswesen Menschen das aus dem Paradies fiel und das Paradies sucht, ein von Defiziten geprägtes Mängelwesen, durch verkürzte und verengte Optik machte Otto Rank (1924) aus der Geburt ein Trauma.
Erweiterte Selbstfortpflanzungsfürsorge – reduktive funktionale Fürsorge -, ist de facto extensive, baut sie auf ihrer Umwelt, delegiert sie an sie Fürsorgeaufwand, spart sie sich solchen zum Beispiel durch Überfluss an Eiern, der „zufällig“ grösser blieb als die Vernichtung durch Fressfeinde war.  Parentale Fürsorgeextension, wie der Name es sagt, sorgt mit extensiverem oder intensiverem Aufwand für die Nachkommenschaft, bis sie Selbstfürsorge betreiben, für sich selbst sorgen kann, dass heisst, bis sie den ausreichenden, sicheren (lebenssichernden) Anschluss schafft an die Umwelt in der Extensionsform von Fürsorge (Beruf, Job, Acker, Jagdgebiet, Garten, Ehemann). Bei Menschen kann aus der extensiven funktionalen Fürsorge, fällt ihre Funktion weg, die emotionale Beziehung bestehen bleiben. Wir legen das, was uns als gelungene beglückende Fürsorge zuteil wurde, zum Beispiel als erinnerungs-  und emotionsgeprägte Dankbarkeit und Liebe für die Eltern aus.

06.10.2521 (4)

Über Nächsten- Fernsten- und Feindesliebe. Hans Jonas (1979) erweiterte in „Das Prinzip Verantwortung. Versucht einer Ethik für die technologische Zivilisation“ den kategorischen Imperativ, generell die zu eng gewordene Ethik des Provinzuniversellen – so wie von der Nächstenliebe, redet er von einer Ethik für den „Nahkreis“ – auf den ganzen Planeten und den „Kapitalismus“, für ihn ist Fernstenliebe Nächstenliebe einer immer näher rückenden Welt (Global village; Globalisierung), eine idealistische Konzeption funktionaler Fürsorge, die sich wahrscheinlich erst in einer kooperationskapitalistisch strukturierten und vernetzten Welt realisieren lässt oder, vorübergehend, in Notsituationen, die alle betreffen, wie Pandemien und kontinentale Naturkatastrophen, in der Nationen anderer Kontintente ihre Solidarität bekunden und Hilfe anbieten. Kooperierende stehen sich „näher“ als Konkurrierende, wobei das Grundsympathie und -anerkennung zwischen beiden nicht ausschliessen muss. Ob in diesen Zusammenhängen „Liebe“ der richtige Ausdruck ist, mag bezweifelt werden, vor allem für wetliche Solidarität und Ausrichtung eher ungeeignet, wenn auch  oft (miss)verstanden und praktiziert, ist der christliche Begriff der „Nächstenliebe“, in dem sich eschatologische und missioniarische Motive verbinden. Nur beim Juden, beim Satan Jude hörte bei gewissen Jeshua-und Paulus-Szenen die Nächsten- ja sogar die Feindesliebe auf.

06.10.2521 (3)

Über Badinter. Badinters Schlusswort und Fazit lautet: „auf ein allgemeingültiges und naturnotwendiges Verhalten der Mutter sind wir nicht gestossen“ (S. 297 – damit korrigiert sie am Ende des Textes die aus heutiger Sicht hinfällig gewordene, bei ihr noch vollgültige Anerkennung des „Ödipuskomplexes“ als Quasi-Naturgesetz der Mann- und Frauwerdung, rekurrierend auf das Werk von Freud und Helene Deutsch, und gibt mit ihrem Buch ein weiteres Zeugnis ab für die grosse Faszination und breite Akzeptanz der Pychoanalyse unter vielen Intellektuellen der 1980er. 1979/80 stellte Badinter zwei neue Entwicklungen in den Geschlechterverhältnissen fest, erstens die Rolle der „neuen Väter“ , die sich jener der Mütter angleiche. Dazu gibt sie zu bedenken, was heute auf Homo-Eltern bezogen – in konservativeren Kreisen – gefragt wird, nämlich dass wenn die „Väterliebe“ von der Qualität der Mutterliebe sei, werden dann „Mann und Frau in wachsendem Masse miteinander identisch?“ Psychologisch könne man „heute auch nicht mehr so genau“ wissen, „wodurch sich der kleine Junge vom kleinen Mädchen unterscheidet.“ (S. 298), die Psychoanalytiker seien sich „einig“ (…), „dass diese Identifikation [Angleichung; Gleichmachung] der Rollen das Kind in Verwirrung stürzt: [Eher stürtz es wohl ihre Theorie in Verwirrung].„Eine stabile psychische Struktur erwirbt das Kind, ob Junge oder Mädchen, nachdem es den Ödiypuskomplex [zu dessen Kritik, siehe Über die Anfänge], also eine konfliktreiche Dreierbeziehung, überwunden hat. Was wird aus ihm, wenn  Papa und Mama für es ein und dasselbe sind und keine geschlechtlich differenzierten Bezugspunkte mehr bieten? Kann das Kind jemals erwachsen werden und das infantile Stadium der Bisexualität überwinden, wenn der Vater gleichermassen das Gesetz und die mütterliche Liebe verkörpert?  Badinter -nicht nur Badinter, ihre Zeit stärker als unsere – steckt offenbar in heteronormativen Reduktionen fest, kein Thema sind bei ihr Sex/Gender, Queer, Trans, Homosexualität (und, wenn, dann abgewertet),  Homo-Eltern, aber sie beginnt sich zu öffnen], denn, zweitens, könne das Rad der Emanzipation der Frauen nicht mehr zurückgedreht werden:  Es entstehen also nicht nur neue Väter, sondern neue Mütter. Für unerschütterliche Fortschrittsoptimist*Innen könnte das „Einheitsgeschlecht [„l’unisexisme“] den Königsweg zur Bisexualität“ bedeuten, dafür rief sie den Mythos des paradiesisch vollkomenen Hermaphroditen oder Androgyns aus Platons Symposion ins Spiel, Symbol für Stärke und Kraft, bis göttliche Missgunst ihn zerstörte, und räumt ein: „Warum sollten der Mann und die Frau von morgen denn nicht erneut dieses verlorene Paradies schaffen? Kaum jemand kann behaupten, dass aus der durch die Verwischung [frz. „confusion„] der Rollenunterschiede entstandenden neuen Anordnung nicht irgendwann eine neue, reichere und weniger zwanghafte Ordnung hervorgehen.“  [zwar germanistisch geschliffene Übersetzung, aber sie schliff das Wort Ursprung/Anfang (origine), daher wäre weniger geschliffen hier mehr: „Qui peut affirmer que le désordre nouveau engendré par la confusion des rôles ne sera pas l’origine d’un nouvel ordre  plus riche et moins contraignant?“ –   „Wer kann behaupten, dass die neue Unordnung, entstanden durch die Konfusion (Vermischung) der Rollen, nicht der Ursprung einer neuen, reicheren und weniger zwanghaften Ordnung ist?„] Tatsächlich leben wir heute, vierzig Jahre später, in den gleichen Kreisen, in neuen, reicheren, weniger zwangshaften Ordnungen Parentalität aus, Badinter befreit sich auf den letzen Metern. Der Schluss ihres Schlusswortes lautet: „Wir werden uns hüten, auf diese Fragen, …, eine Antwort zu geben.  Nehmen wir doch einfach zur Kenntnis, dass bei den Frauen ein unbeugsamer [irréductible] Wille entsteht, die Welt und die Kinder mit den Männern zu teilen. Dieser Wille wird die künftige Situation des Menschen mit Sicherheit verändern. Gleichgültig, was sich daraus ergeben mag: das Ende des Mannes (…) oder das wiedergefundene Paradies – wieder einmal wird es an Eva liegen, die die Karten anders verteilt  [im Original: „c’est à Ève, une fois encore, qui aura modifié la donne„. Altenativ z.B.: „wieder einmal ist es an Eva, dem Spiel eine andere Richtung zu geben oder  „die die Karten neu mischen wird“]. Dass Gen- und Geburtstechnologie an diesem Spiel ebenfalls mitspielen werden, das war für Badinter neben anderem offenbar noch out of reach, höchstens Science Fiction.

06.10.2521 (2)

Elternliebe in Kinder, Kinderliebe in Eltern – und Jesusliebe. Elisabeth Badinter weist darauf hin, dass (funktionale) Fürsorge für Unselbstständige, diese vielleicht erste, grundsätzlichste Version des Kategorischen Imperativs, durch die wir seit hundertausenden Jahren und tausenden Generationen hindurchgehen, nicht mit einem historischen Konzept von „Mutterliebe“ zu verwechseln sei, denn offen bleibt, wer und wie sie erbringt, nicht, dass sie jemand funktional adäquat erbringt, denn der Säugling, das Kleinkind überwindet seine Unselbstständigkeit und Ohnmacht – ausser der Macht des Schreis und des Bisses ins Gewissen – nicht ohne Kraft, Saft und Fürsorge eines anderen. Es sei, es kommt jemand zu diesem Anderen, der predigt das radikale Ende der Fortpflanzung, des Lebendigen und Sterblichen auf Erden. Und spricht: Hör auf, deine Eltern, ja, deine Elternschaft zu lieben, denn die Zeit ist nah! („Wer seine Eltern mehr liebt als mich…..“), hör auf vorsorglich deinen Acker, fürsorglich dein Kind zu pflegen, folge mir in die besssere, in die ewige Welt, sie steht vor der Tür!  (und so einer ist tatsächlich gekommen: absurderweise richtet jetzt unsere Welt immer noch ihren Zeitkalender nach ihm aus…). „Mutterliebe“ sei dazu da, um Frauen unpolitisch zu machen, zu Hause zu immobilisieren, auf Mutterschaft zu reduzieren, hiess es in politischen Kampfansagen seit Jahrhunderten, erneut und erneuert im modernen Feminismus. Siehe dazu Elisabeth Badinter, die dieses Plus an Liebe für die Allernächsten vor der Nächstenliebe in ihrem Buch „Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute.“ – Französisch: „L’amour en plus“ (1980) – untersuchte, ein Pionierwerk der heute prosperierenden Kulturgeschichte der Emotionen.

06.10.2521 (1)

Über die Wurzel des Kategorischen Imperativs. Die Grundbeziehung von Kind und Mutter (Parentalperson), die Verdoppelung der Fürsorge: die durch die Geburt zur Welt kommende gleichursprüngliche Selbstfürsorge und (funktionale) Fürsorge für Unselbstständige – für die Mutter ein Soll-, für das Kind ein Muss-Imperativ (folgt ihm sein Elter nicht, ist sein Leben bedroht) spricht die Stubenweisheit aus: behandle den anderen so, wie du als Kind von deiner Mutter behandelt wurdest – fürsorglich lebenserhaltend, umsichtig Vorsicht lernend – , eine ethischer Grundsatz, der sich unsere Gattung während Jahrtausenden in ihr Erhaltungsprogramm schrieb – und den die Herren Philosophen in der Regel ohne diese Dualität zu beleuchten und ohne Frauen, Mütter, in ihr Colloquium einzubeziehen, im Modus des abstrakten Duals Ego-Alter Ego diskutierten. Die Mütter dieser Herren, die Kinder waren, und die Kinder selber sassen wie ferne Schemen, wie Geister unsichtbar gemacht am Tisch mit ihnen. Behandle diesen Soll-Imperativ wie einen Muss-Imperativ, dem du dein Leben (durch andere) verdankst.

05.10.2521

Über die göttliche Rückkehr. Es gibt keine Grundangst vor dem Nichts (vor „Nichts“ kann man keine Angst haben), wir danken es dem Nichts – könnte es ihm gedankt werden -, nicht „es“ – wäre das Nichts ein „es“ – zu sein. Wir kehren nicht in das Nichts zurück, aus dem wir auch nicht kamen. Eher zer-fallen wir in die Genesis unserer Welt, die Zerfallenheit sammelt wie ein Misthaufen, der Dünger wird, und in die änigmatische Dimension, in der Gott, die Änigma, uns erhält. Für Christen, für orthodoxe, ist das Leben eine einzige Prüfung, ihr Gott wartet ihre kurze Endlichkeit nicht ab, sondern macht sie zur Richtschnur dafür, in welche Ewigkeit, ob in die himmlische oder höllische, die Seele nach dem Tod eintritt.
Auch im Buddhismus erhält die kurze endliche Lebenspanne unendliches Gewicht…, so denunziert, so für nichtig erklärt sie ist. Erst der perfekte Auftritt, die vollkommene Veredelung in ihr, die vollkommene lebendige Nichtung des Leidens am Leben, erlaubt dem Endlichen für immer die Rückkehr in diese Hölle für das himmlische Nirvana zu verlassen. Doch dem, dem in diesem Jammertal das Leiden so göttlich zu überwinden und hinfortzumeditieren gelang, was schert er, was schert sie sich noch um das Nirvana? Und warum sitzt in den Tempeln Buddha wie ein Lockvogel auf dem Ast? Er war nie fort.

04.10.2521

Philosophiegeschichtliche Note. Die Buch Genesis-Redaktion der jüdischen Bibel (Buch Moses) verdiente einen Stammplatz in der Philosophiegeschichte der Antike, währenddem die Ionische Naturphilosophie philosophie- und theologiegeschichtlich zu lesen wäre. Israel und Ionien lebten in der Achsenzeit unter der Herrschaft der Perser und in relativer räumlicher Nachbarschaft. Bis heute prägt Platon-Schüler Aristoteles – mit späteren Adepten wie Diogenes Laertios, aufgefrischt mehr von Precht (2015) als von Habermas (2019) – die Philosophiegeschichte der Antike. Bis heute verzerrt seine Linse den Blick auf sie. Bis heute reden wir von „Vorsokratikern„. Doch diese von „genialischen Mutmassungen“ (Mansfeld) inspirierten Schriften über Prinzipien und Götter – darunter Varianten eines einzigen Gottes -, Kosmos, Natur, Anthropologie, Zoologie, Gesellschaft, Ethik verfassten die Welt- und Selbstentstehung zum Gegenstand machende Pionieraufklärer, die in Ionien sassen, aber auch in der glaubensehrgeizigen Buch Genesis-Redaktion, die hoch gebildet, rhetorisch eloquent und von aktueller Literatur bestens versorgt gewesen sein muss, und statt einem monotheistischen Zeus (Heraklit), ihrem einzigartigen Herr Zebaoth die Schöpfung von Welt, Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen zuschrieb, mit einem betonten Blick auf kosmologische und naturgesetzliche Phänomene und Entwicklungen [„aus dem Ursprung entwickeln sich die Gegensätze“ (Anaximander)], wie wir ihn sonst nur von ihren Nachbarn, von Ioniern, kennen – nämlich zuallerst Wasser [auch Thales und Anaximanders Punkt], Himmel und Erde; oder in Abfolgen in Zeit und Raum:  zuerst Sonne („Licht„),  später Planeten („Lichter„) [beides Anaximanders Punkte], dann Wasser und Himmel, dann Erde, dann Pflanzen, dann Getier im Wasser [Anaximanders Punkt], dann Getier auf Land [Anaximanders Punkt], dann Haustiere und Männschen (Adame [Anaximanders Punkt], dann Frauen (Evas) (Gen.1-2)].  Gleichzeitig oder früher? griff eine Buch Moses-Redaktion bei Noah und der Figur der Sintflut auf ältere Vorbilder („Flutsagen„) aus der babylonischen und sumerischen Nachbarschaft zurück, das könnte sowohl ein Hinweis sein auf einen oder zwei wahre Anstösse dieser Sagen  (Funde verkalkter Meeresfossilien in Bergregionen und der Dammbruch-Tsunami im Schwarzen Meer vier, fünf tausend Jahre zuvor) als auch darauf, dass sich diese Redaktionen bei ihren Nachbarn gerne und kreativ bedienten, warum nicht auch bei den Ioniern?  Was von Buch Genesis ist original, was adaptierte Kompilation? Und umgekehrt? Wirkte der Monotheismus der Hebräer auf die Ionier, auf Heraklit zurück, einschliesslich die theo- und kosmoethische Dimension? („das Gottgeschaffene ist gerecht [das war auch Herr Zebaoths Punkt: das, was er schuf, befand er für „gut“], nur der Mensch sieht das anders“ (Heraklit)) (siehe 08.08.-13.08.2521) Oder waren das, dem Zeitgeist der Achsenzeit geschuldete analoge Zufälle – ohne unterschwellig disseminierende und oberschwellig offene Einflüsse? Eher unwahrscheinlich für eine Mittelmeer-Gegend eines emsig handelnden, stark inner- wie ausserhalb verkehrenden Weltreiches.  Und dass Aristoteles Jerusalem nicht auf dem Schirm hatte, muss nichts heissen, auch nicht, dass die Hebräische Bibel fremde Quellen, je mehr sie ihre als original akommuniziert (göttlich) kommunizierte, konsequent mit „Gott sprach“ überschrieb, vielleicht half das der Redaktion, ihre Arbeit in den Kanon zu integrieren und die religiöse Überlegenheitsekstase ihrer Glaubensgemeinde zu stärken (abzuschirmen).
Zu dieser philosophiegeschichtlichen Lücke vgl. Jürgen Habermas (2019): Auch eine Geschichte der Philosophie  und Richard David Precht: Erkenne die Welt. Eine Geschichte der Philosophie (2015), der statt global mit  „Es war einmal eine Achsenzeit“, eurozentrisch anfängt mit „Es war einmal in Ionien„, S. 37-62. Habermas (2019, S. 309ff. ,S. 360ff.) operiert in diesem Terrain bereits globaler und weiter vorne, zumal ambitiöser, merkt er zum Beispiel an, dass Anaximander [und z.B. Heraklit, d.V.] „eine kosmoethische Auffassung des Naturgeschehens“ (S. 317) anklingen lasse – mit anderen Worten: eine quasi-jerusalemische oder lässt Buch Genesis vor allem anaximandrische Einflüsse anklingen? – oder dass „alle (…) achsenzeitlichen Weltbilder den Abstraktionsschritt zu einer Transzendenz leisten, die den Blick auf die Teleologie der Natur (…) beziehungsweise der Weltgeschichte im Ganzen eröffnet.“ (S. 314). Doch später verschenkt er diese Einsichten (merkwürdigerweise folgte auch Nietzsche hier eher traditioneller Geschichte, vgl. z.B. Stud. Ausgl, Bd. 7 (1869-1874), untersucht und vergleicht diese „Teleologie[n] der Natur“ nicht systematisch, wagt keine interkulturelle Redekonstruktion, sondern bleibt traditionell bei der „Abkehr des jüdischen Monotheismus vom „Heidentum“ – S. 327-S. 360, und hinter dem Stand der Forschung (vgl. z.B. Verena Lenzen (2012), wird Moses unhinterfragt als Autor-Verkünder vorgestellt („Moses verkündet Gottes Wort gewiss nicht in dessen, sondern in seinen eigenen Worten.“ (S. 348), und zwar von Verkündigungen seines Gottes in einem Superhebräisch, das Moses auf seins hinunterbreche. Den Fakten mehr entspricht wahrscheinlich, statt von Moses von Moses-Redaktionen auszugehen so wie die Forschung heute von Jesaja-Redaktionen, nicht von einem Autor Jesaja ausgeht und dass Akommunikationen im Spiegel der eigenen Sprache erfolgen.                                                                                                    [publ. 18.05.2020 #Philosophie #Merkur #FAZ #TAZ #FU #HU #LMU]

03.10.2521

Verschwörungstheorie-Paradox.  Verschwörungstheoretiker, Querulanten, Spinner sind oft isolierte Irritierte, schnell überfordert und fremdlenkbar. Liebevolle Aufnahme und geduldige Aufklärung erreichte sie vermutlich seit jungen Jahren nicht, das Glück, liess sie im Stich – es liegen neben subjektiven oft intersubjektive Mängel vor. Auf Basis einfacher Fremdlenkung, die sie beruhigt, stabilisiert, klagen sie die komplexe, unruhige Welt der Fremdlenkung an. Nennen wir es das Verschwörungstheorie-Paradox

02.10.2521 (1)

Heidegger ist von Anfang unseriös, von Anfang von Sein und Zeit (1927), also in der berühmt-berüchtigten vierzigseitigen „Einleitung„, ein verschlagener Sophist, ein skrupelloser Rhetoriker, ein hemmungsloser Ausschlachter, ein grosser Täuscher (die „Seinsfrage“ ist ein Fake), wenn auch daraus – und aus jahrelangem inspirierendem Studium u.a. von Husserls Phänomenologie – seine Schöpfungskraft, seine stupende Kreativität entstand. Aus diesem durchtriebenen Grosssophisten wurde Deutschlands Grossphilosoph, und es lag an der Zeit, dass der Autor von Mein Kampf (1927), auf seine Art ein mit allen politischen Wassern und Abwassern gewaschener Grosssophist (die „Judenfrage“ ist ein Fake) mit stupender Kreativität und jahrelangem Studium politischer Tendenzliteratur, Deutschlands Kanzler und Grossverführer wurde. Vielleicht die grösste Demaskierung, neben den letztlich bereits radikalen Heidegger-Kritiken von Cassirer (1931) und Carnap (1928; 1934), die erste grosse Sokratik des Sophisten, die bislang intensivste, sich am Werk abarbeitende Dekonstruktion Heideggers leistete der – nicht ganz unzufällige, nicht ganz unbezeichnenderweise – von Hitler und solchen wie Heidegger geflohene Philosoph Adorno.

02.10.2521 (2)

Heidegger und Hitler – der gleiche Kriegsjahrgang (1889). Heidegger ist auch geprägt durch die Härten des Ersten Weltkrieges (1914-1918) mit Todesgefahrerfahrung und der folgenden Revolutionskämpfe zwischen Kommunisten und Nationalisten; geboren im gleichen Jahr wie Hitler, der ebenfals durch den Ersten Weltkrieg kam, aber nicht abgerundet klug und weise, sondern von Wunden aufgerissen und gestört. Insofern haben wir es hier auch mit zwei Trauma-Typen zu tun, die heroisch eine harte männliche Diktion über Tod und Endlichkeit im Gepäck, im Schlepptau führten… Zu diesem „faschistoiden Männertyp mit dem inneren  Panzer“ siehe Klaus Theweleit: Männerphantasien (1977) – Nicht viel anderes ist „Sein und Zeit“, ein intellektueller, „alles“ überrollender Panzer – der seine hybride Behauptung, sein megalomanes Behauptungskonstrukt „Seinsfrage“ mit generalstabsmässiger Planung und harter Diszplin und soldatischer Energie des intellektuellen Panzerfahrers durchwuchtet – bis zum ausfransenden, kein Ende findenden, ja, ins Nichts laufenden Erschöpfungskrieg, bis zur entlarvenden Krise – nach dem so gloriosen, so hochmütigen Anfang, an dem es durch alles hindurch hiess: Es muss jetzt deutsch und gründlich im Griechischen Saustall der Metaphysik aufgeräumt und die „richtige“ Frage und Präzision ein- und ausgeführt werden, mit einem intellektuellen Panzer, der die „jüdischen Kollegen“ (Husserl, Cassirer, etc), aber auch die „weichen“ liberalen Deutschen (Carnap) „überrollt“. Strukturell so angelegt, musste klar sein, dass in der Davoser Disputation (1929) scheinbar, in der öffentlichen Performanz des Faktischen, keiner dem Panzer Heidegger das Wasser reichen konnte, dass der letzte, der das wollte, Heidegger und sein philosophisches Kriegsspiel, war. Man könnte meinen, dass neben dem Herakliter Heidegger Hitler seinen Heraklit – ebenfalls sehr selektiv – gelesen hat, dabei ist nicht nur zu denken an: „Krieg ist der Vater aller Dinge“, sondern an „Gesetz ist es es auch dem Willen eines einzelnen [Mannes] zu folgen.“.

02.10.2521 (3)

Corona-Pandemie oder Kategorischer Imperativ bei Heidegger und Hitler. An anderer Stelle widmet sich Über die Anfänge Heideggers katholischen Phrasen wie „existentiales Schuldigsein“ (S. 306). Da Kategorischer Imperativ hier Thema ist  – als Voraussetzung hierfür siehe die  Definition in 06.09.2521 -, liegt der Fokus auf Heideggers Begriff der Verbindung von „Selbständigkeit“ und „Sorge„.  Aus dem Menschen, der imstande ist, für sich und für den anderen selbstständig zu sorgen, sorgen zu können, wird bei Heidegger das selbstständig „existierende Selbst“ des Daseins: Sein „Bestand“ gründet in derSelbstständigkeit“ des existierenden Selbst, dessen Sein als Sorge begriffen wurde.“ (S. 303) Doch der Bestand des Daseins als existierendes Selbst ist zunächst unbeständig und für es Fürsorgende, ist es gesund, kein Grund zur Sorge. Der vorläufige Unbestand des Daseins gründet, neben Grundlagen und Beständen, die vorhanden und real sein müssen, auf einer Grundabhängigkeit von der (funktionalen) Fürsorge eines Unabhängigen, von Selbstständigen – die ihr Dasein in eine Daseinsfürsorge für das vorläufig (oder immer) Unselbständige (Kind), für das ohne sie keinen „Bestand“ habende, umwidmen. Fürsorge muss sich dabei nicht in Sorge wandeln. Sorge ist eine Intensität der Fürsoge. Existential ist hier Fürsorge, nicht Sorge, die wachsen und schrumpfen kann, Fürsorge, reflexiver, für sich fürsorglicher, verläuft konstanter. Reden wir vom unselbständigen Dasein Kind, ein daseinsmässig existierendes Selbst, ist die Basis seines Seins und Bestandes tatsächlich nicht es selbst, sondern die „Selbstständigkeit“ eines anderen in der Daseinsmodalität der Fürsorge und Umsicht für es, das in seiner Unselbstständigkeit noch nicht einmal einen adäquaten Begriff von Vorsicht besitzt. Blind durch die Gefahrenzone stolperte, ahnungslos sein Sein zum Tode auslöschte, wo es gerade sein Sein zum Leben anfängt, ohne elterliche Aufsicht. Besitzt das Sein des Neugeborenen einen Begtriff von Fürsorge, sogar Sorge? Schreit es Sorge, Kummer und Angst oder eher blinde Behauptung und Wille, Genugtuung durch Fürsorge zu erhalten, aus? Man kann bei Heidegger in jedem Fall von Gender-, Geburts- und Kleinkinds- aber auch von Behinderten- Greisen-, und Tiervergessenheit, ist von „Dasein“die Rede, reden (das Heidegger die Mutter-Kind-Blase vergas, monierten und behoben später Philosophen wie Sloterdijk (Sphären I-III)).
Das Lebewesen Mensch (Männsch) –  durch die heideggersche Seinstaufe  zum „Dasein“ geweiht, als „Dasein“ getauft -, für Heidegger das einzige daseinsmässige Sein (nicht für uns), das nicht einfach wie ein Vorhandenes oder Reales in der Welt ist, sondern „In-der-Welt-Sein-ist“, unterscheide sich „ontologisch grundsätzlich (…) vor allem Vorhandenen und Realen. Sein „Bestand“ gründet nicht in der Substanzialität einer Substanz, sondern in der „Selbstständigkeit“ des existierenden Selbst, dessen Sein als Sorge begriffen wurde.“ (S. 303). Möglichst also weit weg, stark abgegrenzt, undurchdringbar abgesetzt lebt die Heideggersche Philosophiewelt von lebensweltlichen Alltagsdingen, Fabrikprodukten (im Scheinmodus der Vorhandenheit), und weltlichen Naturelementen wie Sauerstoff („Realien“) und Schimpansengene. Auf keinen Fall will sich der Heidegger von Sein und Zeit mit Marx und Darwin „kontaminieren“. Die davon scheinbar vollabgeschottete Quarantäne der Lebensweltphilosophie Husserls bot ihm da zunächst Luft zum Atmen. Wie schmeichelhaft erhaben und abgehoben für uns Menschen diese heideggersche Daseinsstilisierung  ist- ihrem „Zauber“ verfielen Tausende -, ohne real vorhandene Substanzialitäten wie Sonne, Luft, Gravitation, Mineralien, Aminosäuren und so weiter, in den Physistemen korrespondierend als Augen, Lungen, Blut, Muskeln, Glieder, Knochen, Proteine und so weiter, von der sexuellen Fortpflanzung zu schweigen, hätten wir nicht lange Bestand, wäre es ohne ständiges vorsorgliches Augenmerk auf Lebensmittelrealien und Fortpflanzungspartnerschaften mit uns nicht weit her, ausserdem ist unserer physischen Daseinsmässigkeit, um ihres Bestandes und Selbstständigkeit willen, ein Bestand an real vorhandener Substanzen und Kräfte der Umwelt eingewachsen, eine Grundabhängigkeit von anderem immer inne, ein Bestand zugleich, ohne den wir binnen kurzer Zeit keinen Bestand mehr hätten, eine Grundunselbstständigkeit zugleich, ohne die wir jede Selbständigkeit verlören. Wir können also sagen: die menschliche Physisteme – das, was Heidegger daseinsmässiges Dasein oder existierendes Selbst nennt – ist mit dem Physischen (und mit dem Änigmatischen) tief verstrickt, vernetzt, von Grund auf, zugleich ist unser Dasein – im Modus des Vorübergangs, der selten stehen und stecken bleibt – tief verstrickt, vernetzt, von Grund auf, mit der Fürsorge eines selbständig existierenden Selbst, dessen Sein, zumindest Teil-Sein, die Fürsorge ist (um Elternfürsorge für Kind, Kinder, und vieleicht gebrechlich gewordene Eltern, für die, wo sie es nicht mehr für sich können, andere sorgen, heideggerisch zu beschreiben) Unsere Selbstständigkeit ist, selbst wenn sie weit geht, eine beschränkte und geborgte, die uns permanent ein robustes Vorhandenbleiben real vorhandener Substanzen und Kräfte (wir reden von Naturgesetzen) leiht und ermöglicht, es ist eine Selbständigkeit auf Zeit  oder eine, die ausbleibt oder im Zeitverlauf wieder verloren geht. Für dieses in Unselbständigkeit verhaftete Dasein, für dieses existierende Selbst, für das die Fürsorge des anderen existentiell bleibt oder nach einer Zeit wieder wird- für andere ein Soll-Imperativ, für es ein Muss, selbst wenn das sein Selbst, wie beim Säugling, nicht oder nicht so klar weiss – gibt es im Weltbild und Text von „Sein & Zeit“ (1927) nicht wirklich einen Platz, übrigens auch nicht in Hitlers Weltbild, in dessen Wirklichkeit es vernichtet wurde.

01.10.2521

Änigmatische Philosophie und Habermas (1991). Zur Methodologie: Mit der Instrument der kombinativen und deduktiven Widerspruchs- und Folgerungs-Logik, das Philosophiewissenschaftler wie Virolgen, Immunologen und andere NaturwissenschaftlerInnen gleichermassen und grundlegend in ihrem Fachbereich benutzen, können sich auch philosophiewissenschaftliche Generalisten überblicks- und anschlussfähige Gedanken über die Wege der Bekämpfung einer Virusinfektion machen. Philosophen besitzen zwar viel weniger Spezialwissen als Virologen, Immunologen,  Endokrinologen, Geriater, Pädiater, Hämatologen und Humangenetiker (nicht gut wäre, wenn es anders wäre, auch nicht gut wäre es, wenn die Philosophin, der Philosoph nicht über essentielle Basics in der Medizin, Biologie und Genetik der menschlichen Physisteme verfügte), Philosophiewissenschaft verfügt dafür über längere, intensivere Erfahrungen im epistemischen Bereich des Allgemeinen, Verschiedenen, Grundsätzlichen, Logischen und Komparativen (Selbst- und Fremdbezüglichen), und über raffinierte Techniken, aus analytischem Wissen generalisiertes Wissen zu generieren, epistemisch-kognitive Leistungen, in denen Welt uns denken lässt und wir Welt und uns denken, zu applizieren, ausserdem verfügt sie über eine während Jahren gewachsene Universalisierungroutine und vielleicht über den einen und anderen Blickwinkel, von dem Virologen, Immunologen und andere profitieren können, für die Gesamtorientierung zum Beispiel, wenn vor lauter Bäumen der Wald mit seinen vielen Wegen aus dem Gesichtsfeld zu geraten droht. Im Idealfall ergibt sich zwischen Philosophiewissenschaft und Naturwissenschaften eine win-win-Situation. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt Habermas (1991), für ihn steht „eine Philosophie, die nicht mehr durch Lebenswelt und Wissenschaft auf letzte Fundamente oder anfängliche Ereignisse hindurchgreift“ … „mit den Wissenschaften in Korrespondenz“ (S. 43).
Allerdings folgt änigmatische Philosophie nicht Habermas flachem Begriff von Philosophie und Reduzierung von Wissenschaftlichkeit von Philosophie auf ein höheres  Dolmetscherniveau, noch seiner antionotologischen Strategie, hauptsächlich eine anti-heideggersche, die sich jeden Grundlegungsbezug auf „letzte Fundamente oder anfängliche Ereignisse“ verbietet. Für die Änigmatische Philosophie liegen die Gemeinsamkeiten aller Wissenschaften, auch der Philosophiewissenschaft, auf drei Ebenen: erstens auf der grundlegend gleichen epistemischen Ebene,  was das denkend-logische und sprachlich-semantische, zweitens auf der grundlegend gleichen physistemischen Ebene, was das anthropologische und lebensweltliche, und drittens auf der grundlegend gleichen ontologischen Ebene, was den Ursprung der Genesis unserer Welt und ihrer änigmatischen Dimenson betrifft.
Als nachmetaphysischen Ersatz bietet Habermas an, Philosophie in der relativ bescheidenen, zudem ausschliesslichen Rolle eines mehrsprachigen Dolmetschers und Vermittlers zwischen den Sprachen von Lebenswelt, Kunst und Wissenschaft einzubürgern („….dann besteht der Vorzug der Philosophie vor Wissenschaft und Common sense einzig (…) darin, dass sie mehrere Sprachen beherrscht – die in der Lebenswelt zirkulierende Umgangssprache ebenso wie die Spezialsprachen der Expertenkulturen…. Dank dieser genuinen Begabung kann sie leichten Herzens auf den von der Transzendentalphilosophie ererbten Anspruch einer Fundierung der Lebenswelt verzichten.“ Schreibt Habermas wohl vielleicht auch ein wenig schweren Herzens… und später: „Diese Explikationsarbeit befähigt eine mehrsprachige (kursiv im Orig.) Philosophie auch zur Rolle eines Interpreten zwischen Wissenschaft, Kunst und Lebenswelt.“ (S. 41).  Dass Philosophie zum Beispiel die Spezialsprache der „Immunologie“ „beherrscht“ ist kaum anzunehmen, vielmehr sollte sie sich in deren inhaltlichen Grundzügen, Vorgängen, Abfolgen, Definitionen, Fachausdrücken auskennen, wie sie das Immunsystem unserer Physisteme unterteilt, untersucht und beschreibt, wie stark auf zellulärer, wie stark auf genetischer Ebene , um das, – um hier die habermasche Dolmetscherarbeit zu leisten – was an innerkörperlicher Komplexität und Potentialität vorliegt, zu übersetzen und in Verbindung zu bringen mit dem, was im Alltag passiert, wenn wir uns mit einem Küchenmesser am Finger verletzen oder mit einem Grippevirus infizieren, also innerkörperliche Immunreaktionen und -strategien auslösen, um möglichst unsere lebensweltliche Normalität (Funktionsfähigkeit und Gesundheit im Organ, am  Organ oder insgesamt, bei gutem Ausgang hochfahrend in den physistemischen Modus Alltagstauglichkeit, Arbeitsfähigkeit, etc. ) wieder herzustellen.
Abstrakte Letztbegründung dieser Welt, Ontologien mit Formeln wie „Sein“ (Heidegger“) und „absoluter Geist“ (Hegel), – seit der Achsenzeit intellektuelle Bemühungen, das Änigmatische unserer Welt auf den Begtriff zu bringen -, ersetzt änigmatische Philosophie, wo sie Religion/Metaphysik zu werden beginnt, durch die real erlebte und kommunizierte Ereignisserie änigmatischer Akommunikationen und Involutionen, die allein durch diese Welt, gesetzt als kausale, nicht zu begründen, in ihr grundlos sind, aber sind. Hierbei ist Ursache von Herkunft zu unterscheiden. Die Ursache dieser Serie wie die unserer Welt ist (für uns) unbekannt, die Herkunft beider enthält (für uns) einen transzendenten und transkausalen Bezug, – Theologen sprechen von „Offenbarungscharakter“ -, zudem nicht nur eine deistische, sondern „personale“ Dimension einer änigmatischen Wesentlichkeit, die das intersubjektive „Du“ in menschlicher Mehrsprachigkeit – insofern „Ich“-Personalität besitzend – an uns richtet.  Auch wenn änigmatisch, so rätselhaft wie offen bleibt, welche Fundierungscharaktere Akommunikationen und ihre Ursache (oder Ursachen) für unsere Welt und für uns persönlich haben) und welchen Stellenwert diese Wesenheit(en), Göttlichkeit(en) oder transzendenten Rätselhaftigkeit(en), die eine änigmatische Dimension unserer Welt offenbart, in der unter anderem Zeit-Raum-Indifferenzen als Synchronizitäten (C.G.Jung) von Menschen zwar peripher erlebt, aber komplett nicht verstanden werden.
Geht Philosophie heute „auf letzte Fundamente und anfängliche Ereignisse“ (Habermas) der Genesis unserer Welt zurück – überfordert sie sich bewusst, riskiert sie von vornherein ihr Scheitern -, muss sie sich mit theoretischer Physik und Kosmologie beschäftigen, reicht Beschäftigung mit der „Genesis“ der Jüdischen Bibel,  mit den Upanishaden, mit Lao-Tse  und mit altgriechischen Naturphilosophien von Thales über Heraklit bis Aristoteles nicht aus. Änigmatische Philosophie beschäftigt sich ausserdem damit, welche Fundierungsqualität Akommunikationen haben, mit Rückschlüssen auf die Genesis der Änigma und ihre Dimension die, wie und nicht wie unsere Welt, ist, statt nicht-ist. Dabei bleibt ontologische Spekulation, dass oder wie unsere Welt sowohl auf ein uns gemeinsam seiendes, wenn auch kaum weitere Gemeinsamkeiten besitzendes Nicht-Nichts, als auch auf einen gemeinsamen, wenn auch ansonten komplett verschiedenen „Ursprung, Habermas „letztes Fundament„, hier „Genesian“ genannt, verweist. Das Sein unserer Welt und das Sein der Änigma könnten äonengrosse Unterschiede, unvorstellbare Fremd- und Andersartigkeiten besitzen, wenn auch eine Verbindung zwischen ihnen, die änigmatische Dimension, besteht, und möglicherweise ein gemeinsamer Usprung, wobei dieses „gemeinsame“ eine denkbar geringste, sonst radikal verschiedenste Gemeinsamkeit, nicht ganz, aber fast gänzlich eine Nichtgemeinsamkeit und Unvereinbarkeit ist – in diesem ganz Anderen, aus dem der Funken für die Genesis unserer Welt und ein ganz anderer Funken für die Genesis der Welt der Änigma sprang –  so dass das ganz Andere in der Form der Genesis der Änimga für die Genesis unserer Welt und uns, weil oder wo radikal anders, kaum verstehbar, änigmatisch bleibt, in vielem ein Gegensatz ist, in vielem unüberbrückbare Differenzen enthält. Auch muss für uns offen bleiben, ob das Genesian und die Genesis der Änigma, verglichen mit der Genesis unsere Welt, zueinander in viel engerer Verwandtschaft stehen oder teilweise oder ganz identisch sind.

30.09.2521

Über Husserls Begriff der „Lebenswelt“ und Heideggers Versuch, das Sein als das höhere Geschäft der Philosophie, das Ontische, das Seiende, – als ob Philosophie nicht auch und bloss „seiend“ ist -, als das niedrigere Geschäft der Naturwissenschaften, als „Seinsweisen des Seins“ – als ob sie nicht selber Seinspotential enthalten – zu re-etablieren – mit Blick auf Habermas. Tatsächlich hilft der heideggersche Ansatz bloss der Philosophie in ihrer Illusionierung als überlegene Ekstase zu verharren, nicht aus ihr heraus. Sein und Seiendes ist eine Scheindifferenz.

30.09.2521

Nichts, ist es nicht seiend, ist nichts, Sein, ist es nicht seiend, ist nichts.

29.09.2521

Über die Zivilisierten und die Wilden. Ernährungswissenschaftliche Diätkompositionen, perfekt auf die eigene Physisteme und ihre Genetik abgestimmt, werden die tägliche Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr bestimmen –  mensch kauft und isst nicht mehr willkürlich und zufällig, hier stark gesundheits-, dort stark suchtgesteuert heute dies, morgen das – der Zustand der perfekten Ernährung der Embryos und der Ernährung des Säuglings durch Muttermilch wird, unter neuen umweltlichen Bedingungen und Möglichkeiten, wieder hergestellt. Der Staat dieser Gesellschaft passt die Lebensmittelindustrie der für uns optimalen Ernährung an, zugleich wird sich eine neue Konsum- und Essroutine und eine völlig neue Befriedigung des Qualitätsbewusstseins, weil wissend, was man und wofür man es isst, ja, der Stolz, dass man sich wieder auf „Säuglingsniveau“ ernähren kann, einstellen. Einmal im Monat wird als „Festessen“ alt-traditionell gekauft, gekocht und gegessen, ein Mahl, das an die übliche hochgesunde Wertigkeit der Ernährung nicht herankommt, aber gut ist für das Eingedenken an alte Zeiten, die Geselligkeit und den Genuss, einmal im Monat auch was Ungesundes, Verwegenes, aber fein Schmeckendes zu tun, was die Wilden früher, mehr oder weniger unbewusst, täglich taten (nur das Tiere-Töten für die Nahrung, wie es die Wilden zu tun pflegten, das wurde dafür nicht wieder eingeführt).

29.09.2521

Die Zukunft der Medizin der Gesellschaft und ihre „kreative Zerstörung“ (Schumpeter). Die medizinsche Genrevolution, die dauerhaft immunisierungsaktivere, länger und gesünder lebende Menschen schaffen wird, wird nicht nur die Gesellschaft, ihre „paradigmatische Sichtweise“ (Habermas), sondern das Medizin-, Pharma- und Krankenkassensystem revolutionieren, quantitativ durch signifikante Schrumpfung, statt scheinbar immer weitergehende Aufblähung dieses Fürsorgemarktes – es wird weniger Ärzte und Ärztinnen brauchen, dafür hochgradigere Spezialisten und Spezialistinnen, weniger, aber höher spezialisierte Pharmaindustrien und einen Bruchteil der heutigen Krankenkassen, übernimmt nicht der Fürsorgestaat ihre Aufgaben, da weniger Aufwände und Kosten auf sie zukommen. Gegenläufig wird diese absehbare Entwicklung aus den gleichen Kreisen, die sie voranbringen und implementieren, zuweilen sabotiert und verzögert werden, da Zukunftsperspektiven, die auf dem Alten und nicht unerheblich auf dem Altern bauen, zuerst zu verschwinden drohen, dann verschwinden. Fast jedem Fortschrittssturm, Schumpeters „kreative Zerstörung“, folgt das „Maschinenstürmer-Syndrom“ auf dem Fusse. Viele, zunächst mehr, später weniger, in diesen Kreisen pflegen nicht nur eine rücksichtslose Fortschrittshaltung,  – die machen sie sich und anderen vielleicht vor, Fortschritt gehört zu ihrer Inszenierung, zu ihrem Berufsimage -, sondern sind ängstlich konservativ und fürchten, aus genannten Gründen, den existenzbedrohenden „Fortschritt“, alles, was über kleine, in die bestehende Praxis leicht integrierbare Veränderungen (Verbesserungen) hinausgeht. Ob diese Bremsklötze und Saboteure ihrer eigenen Fortschrittsgläubigkeit, ob diese versteckten TraditionalistInnen sich im Laufe dieses und des nächsten Jahrhunderts durchsetzen oder dem Schicksal der Webstühle in die Geschichte folgen werden, das entscheidet nicht nur die konkurrenzkapitalistische Wirtschaftsweise und ihre weitergehende Revolutionierung vermutlich in Richtung Kooperationskapitalismus, sondern jene, die von diesem revolutionären Fortschritt profitieren werden, letztlich die ganze Menschheit.

28.09.2521

Ein 80 Jähriger besitzt dann die Immunität eines 30 Jährigen.

28.09.2521

Über die Corona-Virus-Infektion und den direkten virologischen und den indirekten lateralimmunologischen Weg ihrer Ausschaltung. Wir reden im Moment viel von der Virologie im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion, weil sie das Zepter, den Schlüssel für ihre Lösung in der Hand hält, dabei konzentriert sich die Virologie auf ihrem Weg auf die Analyse des Virus und die Entwicklung eines Impfstoffes. Daneben gibt es aber einen zweiten, einen lateralimmunologischen Weg, der sich auf sämtliche, auch genetisch involvierten Alterungsprozesse, inkl.  Responsivitätsabnahme, Hormonschwund und Degeneration, nicht nur auf die Reife- und Reaktionsprozesse des älteren Immunsystems konzentriert, zwar so dass als Resultat seiner Forschung dieses durch ein systemspezifisches Cocktail in die Lage versetzt wird fast wie eine  „komplett-aktive“ junge Physisteme Viren wie das Corona-Virus zu eliminieren (denkbar ist auch eine Kombination von Weg eins und zwei). Mittlerweile ist es statistisch erwiesen, das Coronavirus tötet Alte, nicht Junge signifikant. In den ersten 29 Lebensjahren kommen so gut wie keine, in den letzten so gut wie alle Todesfälle vor, Ausnahmen nicht ausgeschlossen. In den drei Jahrzehnten dazwischen, – Vorerkrankungen, die dazu nicht gänzlich beitragen, ausgeschlossen -, müssen sich dramatische Veränderungen im Körper abspielen, die diesen extremen Unterschied, zuerst den fast durchgängigen Erfolg, dann das häufige bis sehr häufige Versagen des Immunsystems bewirken, signifikant in männlichen Physistemen mehr als in weiblichen. Im Unterschied zum ersten Weg, dem virologischen, arbeitet der laterale Weg dezidiert interdisziplinär mit Fachkenntnissen aus der Geriatrie, Pädiatrie, Endokrinologie, Immunologie, Hämatologie, Zellbiologie, Humangenetik und anderen. Über seine Forschung werden wir nicht auf einen Schlag das Rad des Alterns, aber ein Rädchen um das andere davon zurückdrehen lernen, in dieser juvenalisierten Spanne wird der ältere Mensch das können, was die Physisteme des jungen kann und ihm der virologische Weg über ein Impfmittel ermöglicht, ausserdem wird der ältere Mensch durch das lateralimmunologisch-genetische Redesign dauerhaft immunisierungsaktiver, zudem länger und gesünder am Leben bleiben.

28.09.2521

Extrauteration – Sciene-Faction-Entwicklungsmodell:  Phase 1: Die Gebärmutter der Mutter wird operativ isoliert, an eine Extrauterationsmaschine angehängt.
Phase 2: Die Gebärmutter wird genetisch gezüchtet, dann befruchtet, die Lebenspendung beschränkt sich auf weibliches und männliches Genmaterial.  Phase 3: Die Extrauteration verläuft „vollautotom“ ohne Lebensspendung,  mit Baustoffen. In diversen Hollywood-Filmen von „Resident Evil“  bis zu den Klon-Soldaten-Armeen in „Star Wars“ werde Produkte der Extrauteration in „realitätsecht“ gemachten Simulationen präsentiert. Hollywoods Kreativität geniesst es offenbar und strengt sich an, über das Denkbare und Simulierbare in der Menschheit, das der ganzen Menschheit, einem Milliarden-Publikum präsentiert wird, die Führungsrolle zu behaupten, zudem wird die Menschheit mit viel Popkorn und Coca-Cola in der Hand auf solche Realitätsszenarios und Szenario-Wechsel  von der Simulation in die Realität erster Ordnung vorbereitet  – nicht nur konsumtiv, auch aufklärerisch: Stelle Dir vor, mache Dir klar: Was von dem, was wir uns in Gedanken und Filmen vorstellen können, wollen wir realisieren, was nicht?

28.09.2521

Neumoderne Konfliktlinien in der Zukunft: der adonische Mensch. Die Unisexualisten der Neuen Moderne wollen den reinen, den geschlechtsbereinigten Menschen schaffen, arbeiten am idealen Unisex. Der erstmals reine, wahre Mensch, der adonaische Mensch (die adonische Adona; der adonasche Adonis), besitzt selbstverständlich Individualität, nur im Geschlechtlichen wurde er uniform geschaffen, da die menschliche Fortplanzung, die auf Bisexualität basierte, ausgelagert wurde in die Extrauteration (von „extrauterin„: hier: „ausserhalb der gebärenden Mutter“) und seitdem in den Körpern überflüssig, ein Stück überholte Natur ist.  Für sie sind traditionelle Bisexualisten altmoderne Folkloristen, die sich an überholten Traditionen und Geschlechtsbildern klammern.  Sie würden den Unterschied von Mann und Frau hochhalten – egal, ob hetero- oder homosexuell -, die Gleichberechtigung, aber nicht die Angleichung der Geschlechter befürworten und argumentierten, dass „man“ damit seit Jahrtausenden doch sehr gut gefahren sei. Man wolle auch keine Kinder haben, die nicht natürlich geschaffen wurden, viel schöner sind und dreimal länger leben als sie.

27.09.2521

Die Hollywood-Dystopie „Gattaca“ (1997) mit der Adona Uma Thuman und dem Adonis Jude Law in positive unisexuelle Realität umgesetzt.

26.09.2521

Das Liebesreich der Zukunft. In einem scheint der evolutionsbiologische Gleichstand zwischen den Geschlechtern seit langem hergestellt zu sein und weiterhin stabil zu bleiben: Sie mögen sich zu sehr, sie wollen sich nicht ganz ausrotten. Irgendwann hindert sie evolutionsbiologisch nur noch das Emotionale, das sie verbindet, daran. Als ob in der Zukunft die Liebe unter Menschen noch „reiner“, noch „stärker“ wird.

26.09.2521

Extrauteration führt dazu, dass Männer wie Frauen die Fortpflanzung entkoppelt haben. Ein Mann, ein Transmensch kann jetzt genauso „Kinder“ kriegen (machen lassen) wie eine Frau oder Mutter Staat macht das und befreit die Bevölkerung vom Kinderkriegen. Die Gesellschaft des Staates verbietet sich das irgendwann, erlaubt dieses Selbsterhaltungsgeschäft nur noch ihrem Staat. Der Staat dieser Gesellschaft mit seiner Gebärfabrik gleicht dann immer mehr der „Königin“ eines Ameisen-, eines Bienenvolkes (sein Upgrade wie seine Degradation).

25.09.2521

Die Änigmatische Bewegung kann aus dem Geschlechterdilemma, aus dem Wanken der Überlieferung befreien, arbeitet am zukünftigen Geschlechterfrieden, stabilisiert robuste Selbstbilder, hält sie konstant, je nach Fall, konstant variabel.

24.09.2521

Auch in Zukunft wird es um einen Gesellschaftvertrag, um einen neuen Geschlechterfrieden, um einen neuen stabilen Geschlechterdeal zwischen Mann und Frau und anderen gehen. Irgenwann in der Zukunft werden Frauen überlegen wie sie mit Männern umgehen sollen. Im Moment überlegen Männer, zum Beispiel im Abrahamismus der dritten Grossversion, in gewissen Domänen des Islam, wie sie mit Frauen, die sie unter der Knute oder an der Leine halten, umgehen sollten, fallen diese immer mehr aus der traditionellen Rolle und bricht ihre antike, auf Männer geeichte Religion immer mehr zusammen. Frauen fallen aus der traditionellen Rolle, tradierte Männerbilder wanken.

23.09.2521

Vielleicht lagert sich auch der Fortplanzungsbeitrag von Frauen und Männern in Zukunft immer mehr aus – ansatzweise findet das heute im Leihmütter-Geschäft statt – neulich in der Ukraine konnten die „bestellten“ Kinder wegen der Corona-Pandemie ihren Eltern im Ausland nicht zugeführt werden. Die Extrauteration deprivilegierte den Fortpflanzungsbeitrag von Frauen und Männern gleichermassen. Der vollsynthetisch produzierte Mensch mit unglaublichen Regenerationsfähigkeiten wäre eine Art Neugeburt der Menschheit. Zugegen, von Buddhismus bis Scientology leben Menschen den Traum der Selbstoptimierung  – in Form der Verheiligung, die auf positive Selbstverewigung hinausläuft, in Form der Ultralanglebigkeit und in anderen optimierten Selbst-Formen -, die mit der hybriden Selbstvergötterung nicht zu verwechsel sind. Der Mensch mag sich viel zu sehr, der Mensch will und muss Mensch bleiben, um das Ausmass seiner radikalen Optimierung und der seiner Nachkommem, überhaupt spüren, feststellen, würdigen und geniessen zu können. Er braucht ein historisches Bewusstsein seiner selbst. Erst das Selbstverständlichgewordene wird es vergessen. Unvergessen könnte bleiben, dass er Ahnen hatte, die den Weg zu im vorbahnten und ausbauten. Denen er mit Dank und Hochachtung – Ach, ,wir werden in seiner ewigen Dankesfeier aufleben! – gedenkt als der Verwirklicher und Vollender ihres, unseres Erbes.

23.09.2521

Das intrauterin geborene Kind, das Kind aus der „natürlichen Fortpflanzung“ wird eines Tages als genetisch viel zu deffizient (krankheitsanfällig, sterblich, etc.) gelten, als die Eltern es wollten, als die Gesellschaft es zuliesse.

23.09.2521

Über Extrauteration – abgeleitet von „extrauterin„: „ausserhalb der Gebärmutter“ – hier: [biotechn. Erzeugung des Menschen] ausserhalb der gebärenden Mutter.  Frauen, die ein Kind wollen, können sich eines Tages für eine intrauterine oder extrauterine (besser: extrauterationelle) Erzeugung entscheiden. Für die Extrauteration liefern sie ihre ovaparischen Gene und ihr männliches Wunschsperma z.B. des Vaters oder eines anonymen Zeugers. Die Extrauteration benimmt ihnen ihr weibliches Erzeugungsprivileg, Männer und Transmenschen können ebenfalls ihr Kind zeugen lassen mit ihrem Gensatz und dem von einer anonymen oder bekannten weiblichen Ovaparie – erhalten sie die staatlich überprüfte Zulassung dafür. Je mehr die Natalitäts- und Gentechnologie voranschreitet, desto mehr eröffnen sich neue Möglichkeiten im Bereich Humandesign und Anlässe, über ihre Zulassung, Rechtmässigkeit und Gewünschtheit zu entscheiden. Faktenkundige ethische Kompetenz wird in der Gesellschaft gefragt und erforderlich sein, um darüber zu entscheiden, was sie davon zulässt,  was sie fördert, was sie verbietet und was sie tabuisiert. Leben wir dann in einer überwiegend kooperationskapitalistisch strukturierten, kooperativ gesinnten Welt, wird das erheblich einfacher fallen als heute.

22.09.2521

Machen Sie ein Gedankenspiel: Nehmen Sie die Männchen aus der Menschheitsgeschichte heraus und überlegen Sie sich dann, was Sie für eine Weltgeschichte und Welt hätten. Eine bessere – mit viel weniger Gewalt, viel weniger Krieg, mit viel mehr Kooperation, viel mehr Vernunft – oder eine schlechtere? Wo liegt der Haken?

22.09.2521

Evolutionsbiologisch geht es im Moment noch nicht ohne Männer. Es ist anzunehmen, dass der „bescheidene“ Fortpflanzungsbeitrag der Männchen gen- und biotechnisch einfacher und schneller zu ersetzen sein wird als der des Weibchens. Dass also die Männer aktuell in der Forschung an ihrer zukünftigen Selbstabschaffung arbeiten, zumal was ihre biologische Notwendigkeit für die Erhaltung unserer Gattung, der ursprüngliche Kern, warum es sie überhaupt gibt, betrifft. Vor allem dann, wenn zu diesem Zeitpunkt Frauen an der Macht sind, die den Mann komplett abschaffen wollen. Oder zu diesem Zeitpunkt der Extrauration wollen Männer die Frauen abschaffen, die schon länger mit Geisha-Humans („Geishumans“), spezialisiert auf Erotik und gehobene Unterhaltung, lieber ins Bett gehen als mit Menschen.

22.09.2521

Bienen- und Ameisengesellschaften haben sich der Männchen und ihre Systemrelevanz für die Gesellschaft bis auf den kleinstmöglichen Nenner entledigt.

21.09.2521

Feier des Lebens. Wir sind die Feier des Lebens, die Feier, nicht Nichts zu sein, die über unser einzelnes Leben hinausgeht, denn auch Götter, denn auch Gott feiert dieses Fest.

20.09.2521

Kurze Studie über Nord- und Südeuropäer (Über Klischees mit Wahrheitsnuancen). Ein fantastischer Spezialist und fast ebenso fantastischer Generalist ist der Virologe und Medienstar Prof. Christian Drosten, der kürzlich seinen 40. Podcast bei NDR mit der Wissenschaftsjournalistin Korinna Hennig publizierte und dabei u.a. klar machte, er würde sich nicht einmal über Bakteriologie wissenschaftlich zu äussern getrauen, so überspezialisiert und eingeschränkt in seiner Kompetenz sei er. Ganz richtig ist das nicht und das ist auch gut so. Als Generalist der Coronabekämpfung, wie ihn mittlerweile Öffentlichkeit und Politik wahrnehmen, äussert er sich sehr wohl wissenschaftlich über Corona-Studien anderer Fachgebiete wie Pathologie und beurteilt und befördert praktische Konsequenzen. Zum Beispiel die Abgabe von Heparin für hospitalisierte Corona-Erkrankte  aufgrund von zwei Corona-Obduktionsstudien (HH/ZH), die rund 20% Lungenembolien nachwiesen. Wie steht es mit der Beurteilung von mangelhaften, nicht ganz dem Goldstandard entsprechenden Studien? Muss in Hungersnöten der Weizen nicht anders vom Heu getrennt werden als in üppigen Zeiten? Darf dann am Weizen nicht mehr Heu hängen bleiben? Nötig die Notsituation, in der wir NICHTS gegen Corona in der Hand haben, uns hier nicht alle – nicht nur die Zulassungsbehörden für Impstoffe -, dient es der Sache oder könnte es ihr dienen, schneller, flexibler, improvisationsfähiger zu werden? Das aktuelle Yale-Behandlungsprogramm vom 10. Mai 2020 sieht ausser der Abgabe von Heparin die Abgabe von Hydrochloroquin für milde und von Tocilizumab für schwere Verläufe vor, auch wenn für beide Medikamente zur Zeit noch keine perfekten Studien vorliegen, nur positive Erfahrungswerte von ein paar Klinikern, darunter ein Italiener, und zwei mangelhafte Wirksamkeitsstudien aus China. Arbeitet eine Studie über die Wirkung von Hydrochloroquin nur mit Schwererkrankten wie eine FDA-Studie, die für Hydrochloroquin in diesem Fall bloss die Wirkung eines Placebos nachwies, ist vielleicht die Studie falsch konzipiert worden, bewahrt das Medikament für milde Fälle seine Wirksamkeit, was der französische Hydrochloroquinist Prof. Raoult, Marseille, immer betonte. Eine laufende Studie von Novartis/ John Hopkins Universität testet das bewährte Antimalariamittel an milden Verläufen, ist allerdings erst in paar Monaten abgeschlossen. Ein allzu pedantischer Hochschullehrer aus Deutschland würde in der aktuellen Situation nur eine 100 % valide Studie zulassen, alle anderen Studien sind in seinen Augen 0 % wert, währenddessen Zeit, die Leben kostet, ungetan verstreicht, ein flexibler, improvisationsfähiger Professor aus Südeuropa würde  zuerst die Qualität der Mängel einer mangelhaften Studie sich genau anschauen, und bewahrt sie eine positive Tendenzaussage nach Abzug ihrer Mängel,  bis auf Besseres für die klinische Praxis empfehlen. Prallen hier Mentalitäten aufeinander? Dem pedantischen Professor aus Norddeutschland geht es um Kontrolle, ohne das Risiko, am Ende falsch zu liegen, dem flexiblen Professor aus Südeuropa geht es um Heilung mit dem Risiko, am Ende falsch zu liegen? Das Risiko ist im Fall von Hydrochloroquin jedenfalls vertretbar.  Seine Chancen stehen immer noch bei fiffty-fiffty oder sagen wir bei 49 % : 51 %. In der Idealsituation, die sich der Norddeutsche wünschte, zu wenig überzeugend, in der Notsituation, die der Südeuropäer akzeptiert, ausreichend überzeugend.

19.09.2521

Die Feier des Lebens. Mit der genetisch-reentrischen Progression simuliert Über die Anfänge die Wirklichkeit, einen nicht aufhörenden „Work in progress“ – der menschliche Körper ist genetisch-reentrisch ausdifferenziert und konnektiert zu einer binärsexuellen Fortpflanzungseinheit. Vermutlich ist das Männchen eine spätere Abspaltung aus der maternalen Selbstfortpflanzung, nicht umgekehrt, wie in der jüdischen Genesis, das Weibchen ein Komplementärteil aus dem Männchen. Von seiner Autogenerativität lagerte das Weibchen Autonomie aus und gewann dafür andere evolutive Vorteile verköpert im Männchen hinzu. Das Männchen erhöhte die Dissemination und die Semination der Gene. Umso stärker prallten die Seminateure aufeinander.  Die Judäer – keine Frau konnte sich dem widersetzen, ihren Widerspruch für die Nachzeit archivieren- die Archive beherrschten die Herren der Schrift – schriftstellerten das Männchen, Adam, an den Anfang der Menschheit, für die griechischen Philosophen, nicht alle, aber die Grössten, Platon und Aristoteles, verkörperte der Mann die höher entwickeltere, von der Natur entbundenere Spezies als die Spezies Frau: Männer, nicht Frauen und wenn, dann bestätigen sie die Regel, standen für den enormen Kulturinnovationsschub in der Erbfolge der Achsenzeit – Kunst, Schrift, Mathematik, Geometrie, Architektur, Philosophie, Naturwissenschaft, Medizin, Religion -, aber auch für das grössere Muskel- und Aggressionspotential, sei es für die Verteidigung oder die Eroberung – Militär, Krieg, Barbarei, Zerstörung, Folter, Raub, Mord, Vergewaltigung. Frauen standen für die Kontinuität des Friedens und die Pflege des Hauses, der Kindergebärung und -aufziehung, allenfalls für Hebammen- und Gartenkunst, eher nicht für Kriegswirtschaft, jenseits von Schrift und Archiv, deswegen wurden die Quellen, die wir von ihnen haben, meistens von Männern verfasst und überliefert (archiviert). Die Ausnahmen sind überschaubar: Sulpicias Liebeselegien, nicht so berühmt wie Sapphos, in Teilen überliefert durch Zeitgenosse Tibull  (1. Jh. n.Chr.), der Neuchristin Perpetuas erbaulicher Märtyer-Bericht (gest. 203) aus der Löwenarena, der die Kontraproduktivität der römischen Christenverfolgung unterstreicht (Beste Schleichwerbung für das Christentum: denn wenn es selbst Löwen nicht fürchtet, muss, wahrlich, wahrlich, eine grosse Macht in diesem Glauben stecken…), Hypatias (370-415) Werk und Körper indessen zerfetzen den Löwen gleich Christen. Allzu feministische Geschichte begeht heute oft den anachronistischen Fehler, in der Antike anstatt die Fakten, die eigenen liebgewonnenen Emanzipationserrungenschaften zu projizieren. Mütter beeinflussten ihre Söhne, Frauen ihre Ehemänner, darunter Kaiser, wo sie nicht direkt Macht im öffentlichen Raum ausüben konnten, also so gut wie überall, und. schmiedeten mit ihnen auch Ränke und Kriegspläne. Die Königin Kleopatra war eine der letzten Königinnen der Antike – zwei grosse Römer begehrten sie, kriegten sie – und am Ende gingen beide im römischen Intrigenstadel, in der Machtgier und Gewalt gewordenen Senatsgeschichte Roms zugrunde. Für Neid auf das Mannsein liefert unsere Geschichte, wägen wir die Vor- und die Nachteile dieses Geschlechtes auf, keinen allzugrossen Anlass. Geschichtswissenschaft ist zuallererst keine Glorifizierungsveranstaltung. Doch kehren wir zur genetisch-reentrischen Werdung unseres Systems, unserer Physisteme zurück, die an sich ein Anlass zur Feier ist. Genetisch-reentrisch ist die Lunge mit einem Teil der Umwelt, mit Sauerstoff, und mit anderen körperlichen Teilen (Blutsystem) zur „Fortpflanzungseinheit“ menschlicher Körper, humane Physisteme ausdifferenziert und vereinheitlicht (einverbunden). Hunderte Millionen Jahre genetisch-reentrische Entwicklung und Ein(ver)bindung (Reintegration) integrierten sich dabei.  Intellekt und Bewusstsein entstehen genetisch-reentrisch durch Integration der Wahrnehmung von Vorgängen des Körpers und seiner an die Mutter gebundene/n Umwelt durch sensuelle Apperzeption, differenzieren sich genetisch-reentrisch im Erkennen des anderen, nach dem Abscheiden von der Mutter im Unterscheiden von sich in wachsender Zunahme sprachlicher Artikulationen und Bezeichnungen aus. Wachsende Fähigkeit ihre Reentrizität zu erzeugen – den „richtigen“ wiederholten Einsatz („Mama“) bei der zutreffenden Erkenntnis (Mama). Schlauheit basiert stark auf Ökonomisierung des Lebens-  und Fortpflanzungserhalts, auf Ersparnis von „unnötigen“ Vorgängen und Gefahren – die Schlauen kommen schneller und sicherer zum Ziel – sei des die Gurgel des anderen oder in der Matheprüfung. Schlaue Intelligenz (Smartheit) ist eine Systemeigenschaft von uns – sozial angenehm (Charme) wie unangenehm (Eiseskälte). Unübersehbar ist das ganze System auf Selbst- und Fortpflanzungserhalt, im Modus des Intellekts wie im Modus der Verdauung darauf, nicht Nichts zu sein, geeicht. Wir sind die Feier des Lebens, die Feier, nicht Nichts zu sein, die über unser einzelnes Leben hinausgeht, denn auch Götter, denn auch Gott, die Änigma, feiert dieses Fest.

18.09.2521

Den empfehlenswertesten Habermas-Text zum Verständnis der letzten Passagen von Über die Anfänge Buch 7 – Buch Passion (die letzten Wochen) ist „Texte und Kontexte“ (1991) zu Horckheimer, zu Peirce und zu Husserl. Es zeigt Stärken, aber auch z.B. das oberflächliche, aber immer noch gängige Moderne-Verständnis von Habermas und die Überschätzung eines Philosophie-Begriffs, die sich diesem anschliesst („Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts konnte sich die Philosophie freilich ihrer Überlegenheit gewiss sein….- mindestens als Erkenntnistheorie, die die Wissenschaften in ihren Möglichkeiten legitimierte.“ Das Argument hat keine höhere Aussagekraft als „Die Medizinwissenschaft freilich konnte ihrer Überlegenheit gewiss sein – …mindestens in der Knochenlehre (Osteologie)“…) – Habermas wird Hegel im Sinne gehabt haben und Marx, der sowohl von der Theorie der Neuhegelianer in die empirische Wissenschaft der Makroökonomie als auch den idealistischen „aprioristischen Anspruch auf praktische Orientierung“ (S. 35) der Philosophie in einen politischen (1845) wechselte (dabei legte der Marxismus den aprioristischen (hegelianischen) nie wirklich ab, unterfütterte ihn vielmehr mit Realitäten). Tatsächlich war dieser Versuch bereits bei Descartes (1637) vorhanden, aber schon in der Medizinwissenschaft, die er radikal auf Null zurücksetzen und auf besseren Fundamenten grundieren wollte (bloss prätendierend), gescheitert (vgl. N.N.). Über die philosophische „Legitimierung“ und Methodik der Medizin durch Hippokrates und Galen kam Descartes nie heraus, ausser in seiner Prätention. Mathematik, Optik, Geometrie, Physik, Jura, Medizin, Medizingeschichte gingen immer mehr ihre funktional autologischen und autopoietischen Wege, zugleich interdisziplinär und gesellschaftlich interagierende, konnektierende, komplementierende, denken wir an Gerichtsmedizin, Ingenieurswissenschaf und Architektur. Viel mehr als Prätention, eine prätentiöse Autopoesie, die sich die Philosophie bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts vormachen konnte, das, was wissenschaftlich möglich ist und sich selber „legitimiert“, „mindestens“ erkenntnistheoretisch zu legitimieren, ihren nächträglichen Metadiskurs als metawissenschaftlichen „Fundierungsdiskurs“ auszugeben, war das nicht  – Hauptfunktion dieser „Legitimierung“ war die Selbstlegitimierung von Philosophie durch Philosophie. Die Wissenschaften „legitimierten“ sich selber oder ihr gesellschaftlicher Nutzen, ihr funktionales Kapital und ihre ökonomische Verwertbarkeit taten dies für sie, nicht erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Positiver ausgedrückt, dieser Anspruch der Philosophie hat dann nicht aufgehört, nur wurde unübersichtlicher und unübersehbarer denn je, dass die Wissenschaften in und aus ihren Teilautononomien operierten und in und aus ihrem interdisziplinären und gesellschaftlichen Konnex, sondern er hat, wie Habermas vormachte, bis heute Konjunktur. Wachsende Unübersichtlichkeit steigert den Bedarf nach ihr gewachsener Philosophie, nach Orientierung.

17.09.2521

Über Über die Anfänge (Buch 7: Buch Passion) (Allgemeine Information für die Lesenden) Jedes Buch von Über die Anfänge  läuft in genetischen, in auf sich aufbauenden (sukzedierenden), und in reentrischen , in zu sich zurückkehrenden (ergänzenden, revidierenden) Entwicklungschritten ab. Zunächst in Form eines Blogs, deshalb ist der Eintrag, der Ihnen jeweils als erster oder oberster erscheint, tatsächlich immer nur vorübergehend der „letzte“ von vorderen, von früheren – vielleicht lesen Sie gerade als „erstes“ eine Schlussfolgerung, nicht die Einleitung und Voraussetzung dafür, die „früher“ bzw. weiter „unten“ im Blog steht. Für Lesende,  die gewohnterweise buchchronologisch schreiben und lesen, ist das ungewöhnlich und für das Verständnis des Textes nicht immer günstig. Darum der Hinweis, dass dieser Blog von „unten“ nach „oben“ zu lesen wäre ( wer macht das? Wer scrollt den Blogtext zurück? Wohl nur die, die ihn wirklich gut verstehen will, die die Zeit hat, das auch noch zu tun). Im Buchformat von Buch Passion wird zum ersten Mal die „richtige“ Chronologie hergestellt sein, das vereinfacht das Lesen und das Verständnis des genetischen Aufbaus des Textes und damit des Textes selbst.  Buch 7 wird also eine „genetische Lektüre“ des Textes präsentieren (in den bisherigen sechs Büchern von Über die Anfänge wurde die Chronologie des Blogs beibehalten, weil sich nach der genetischen Lektüre immer mehr eine „reentrische“ eröffnet: du kennst den Text verstehensinnig, du kannst dich in ihm jetzt umso „freier“ bewegen), ausserdem wird Buch 7 wie Über die Anfänge – Teil 2 über ein Namens- und Sachverzeichnis verfügen. Wohl mithin das „beste“ Buch, was seine Präsenz und die Lektorqualität des Textes angeht, wird Buch 7: Buch Passion sein, deswegen möglicherweise erstmals nicht im Selbstverlag – BoD Hamburg – erscheinen.

17.09.2521

Um die Passage über die Phänomenologie des Änigmatischen besser zu verstehen, um bei seiner „Einleitung“ (Voraussetzung), nicht bei einer seiner „Schlussfolgerungen“ zu beginnen, wird empfohlen, weiter unten, beim Eintrag vom 14.09.2521 „Über Transkausalität“ zu beginnen – gefolgt von den Einträgen am 15.09.2521 und am 16.09.2521.

16.09.2521

Die Phänomenologie des Änigmatischen setzt jedoch den abrahamischen Gottesbegriff auf eine neutrale Plattform zurück,  die das Buddhistische, Hinduistische und anderes, was Akommunikationen und Involutionen, was die änigmatischen Codes erfüllt oder tangiert, einbegreift (einzubegreifen sucht).  Wenn von „einem“ Gott oder Göttlichen ausgegangen wird, dann von der Änigma und ihrer Dimension, von Hypostasen und Emanationen von ihr – ohne die abrahamischen Assoziationen von „Allmacht“ oder „Güte“ zu bedienen (das gilt es neutral zu untersuchen) und von einem kreativen Nichts, von einem Genesian, aus dem das zeit-raum-indifferente Änigmatische, die Änigma, und unsere zeit-raum differente Welt entstand, Hegel machte aus dem Genesian eine Dialektik von Sein und Nichts (Werden), Anaximander das „apeiron“ (das Unbestimmte) und Jaspers „das Umgreifende“).

15.09.2521

Über die Phänomenologie des Änigmatischen. Über vier Universal-Codes der Änigma. Der technische Aufwand einer Akommunikation im Raum (z.B. Sprache in moderater Leuchtschrift) gleicht der Tricktechnik in Holllywood oder jener, die heute für Videospiele „designt“ werden kann – insofern verfügt die Änigma seit Jahrtausenden über höchstes technisches Know-how (eine uns weit „überlegenere“ Technik), um ihre Botschaft an uns aus der Genesis ihrer Welt in die Genesis unserer Welt zu transzendieren. Ausser diesem Transzendenz- oder Techne-Code verfügt sie über eine Art „universalen Mental-Code“ um auf einer tieferen psychischen Ebene Menschen in deren Träumen und Sprachen zu akommunzieren (siehe C.G. Jung über „Synchronizität“ (Wikipedia-Artikel dazu ist sehr ungenügend)) und, drittens, bewegt sie einen Zeit-Raum-Indifferenz-Code in unserer Welt, den sie uns (ähnlich wie ihren universalen Sprachcode?) vermitteln oder ausschnittweise „einsehen“ lassen kann in Form von Synchronizitäten, Visionen. Greift sie in die Evolution der Genesis unserer Welt physisch ein – was sie im Grunde bereits bei Akommunikationen macht – produziert sie aus unserer kausalen Sicht in unserer physischen Welt „physische Wunder“, dann wird hier von Involution, von Involutions-Code gesprochen (vielleicht eine Anwendung ihres Zeit-Raum-Indifferenzcodes: Tote werden nicht wiederbelebt, sondern zurückversetzt in Zeit-und-Raum, wo sie lebten und „jetzt“ weiter leben. Ein theoretisches Beispiel. Die Auferstehung des toten Jeshua und Toter, die Apostel revitalisierten, erkären sich auch gut ohne Involutionscode. Unter Abergläubigen, war der Damm einmal gebrochen, passte jede Wundergeschichte, besonders die, die Altjuden „weh“ und ihnen „gut“ tat, der christliche Wunderpopulismus zog die Geistig-Schwachen in Scharen an (siehe…..2519).
Mit diesen vier Codes, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, den wir im Bereich des Änigmatischen immer erheben müssen, geht es darum, im Rahmen unserer rationalen Denkweise ein transkausales Überkomplexes, eine meta-universelle Black- und Greybox, die an sich nicht aus diesen Codes besteht, durch sie, rekombinierbare Reduktionen und passende Systematik (weisen die verschiedenen Phänomene grundsätzliche Gemeinsamkeiten und Regelmässigkeiten auf?) rekonstruierbarer, verständlicher zu machen. Eine genetische Logik oder Genealogie in änigmatischen Phänomenen zu eruieren, kurzum, die Änigma wie andere Phänomene in unserer Welt wissenschaftlich ergründen und erforschen zu versuchen, eine Phänomenologie des Änigmatischen zu entwickeln – fern vergleichbar mit dem, was die jüdische Scholastik seit zwei Jahrtausenden (Philon! ein Zeitgenosse des historischen Jeshua) und die christliche Scholastik (Scotus, Durandus, Thomas), gefolgt von der islamischen (Averroes, Avicenna) während Jahrhunderten für ihren Gottesbegriff und dessen Phänomene machten (hauptsächlich mit aristotelischer Philosophie, Aristoteles war bekanntlich ein Schüler Platons, Sokrates und der „Naturphilosophen“).

14.09.2521

Über Transkausalität. Änigma und änigmatische Dimension sind transkausal, das lässt sich von Akommunikationen und involutiven Ereignissen wie Parasynchronizitäten ableiten, ihre Transkausalität erreicht unsere Welt, in der wir sie erstmals „kausal“ zu verstehen suchen, was nicht gelingen kann. Der Grund der änigmatischen Transkausalität findet sich nicht in unserer Welt (denken wir sie ohne änigmatische Dimension, newtonisch-kantisch materialistisch reduziert): für uns ist die Existenz der Änigma und der änigmatischen Dimension daher „grundlos„, nicht kausal erklärbar, nur transkausal. Bezüglich dieser Blackbox, früher hätte man „Jenseits“ gesagt, bleiben wir auf Spekulationen, auf greyboxlogische Theologie, Philosophie und Physik verwiesen, und auf akommunizierte Botschaften, die uns Rätsel aufgeben. Für unseren Verstand mag das frustrierend sein und nachvollziehbar ist, wenn sich ein gewisser Typ Mensch dorthin zurückzieht, wo sein kausaler Verstand  vollkommen ausreicht (scheinbar jedenfalls) und sich alles andere verbietet, alles andere blockiert. Dieser Typ ist mir allerdings lieber als der radikale Gegentyp, der Vollesoteriker, die Vollesoterikern, die für jeden Unsinn und Aberglauben offen ist.

13.09.2521

Über demographische Selbstkontrolle. Ein ähnlicher Fall wie der Sophist Benatar ist Théophile de Giraud, ein Autodidakt und Träumer, der „Anti-Natalist“ genannt wird, und der auf Realitäten wie die UNO, die über Bevölkerungsexplosion und – senkung seriös nachdenkt, und Chinas erfolgreich gesteuerte Bevölkerungspolitik, eher nicht eingeht. Über demographische Selbstkontrolle unserer globalen Bevölkerungsentwicklung werden neben Träumenden, allerdings immer mehr Realisten und relevante politische Kreise nachzudenken haben, das ist kein Exotenthema. Die Weltbevölkerung auf ein psychologisch stressloses, ökologisch entspanntes Niveau zu senken, könnte heissen, sie mehr als zu halbieren. Prof. W. Lutz, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (2015) rechnet mit knapp 10 Milliarden Menschen um 2050, danach folge ihr moderater Rückgang. Also alles kein Stress? kein Grund zur Sorge? Wohl eher zwei Thesen: Wir sollten aufhören zu glauben, dass auf unserem Planeten durch technischen Fortschritt die Steigerung der Bevölkerung bis in den Himmel reichen kann und dass wir generell unsere Weltbevölkerungsentwicklung ungebremst und ungesteuert lassen können, teilweise aus ideologischen Gründen von Neoliberalen, die dem Freien Markt, bis Marxisten, die der Weltrevolution an- oder nachhängen (Vgl. W. Weiss: Zwischen Marx und Malthus. Die Scheu der Linken vor der Demographie (2004), der Marx kritisierte, die „Grenzen des Wachstums“ zu wenig beachtet und  die Verpönung der Demographie betrieben zu haben).  Als verbindliches politisches Ziel zu setzen, nicht bloss zu wünschen wäre, für die Halbierung unserer Weltbevölkerung einigte sich die  UNO auf ein flexibles 1-bis-2-Kind-Familien-Modell – bei Ländern mit Überbevölkerung auf ein 1-(bis max. 2)-Kind-, bei Ländern mit Unterbevölkerung auf ein 2-Kind-Modell , und könnte das weltweit so diszipliniert und dauerhaft wie China in seiner 1-Milliarden-Bevölkerung durchsetzen.
Braucht es für die demographische Selbstkontrolle der Weltbevölkerung, die besonders in Ländern mit starker Überbevölkerung praktiziert werden muss, eine Diktatur wie in China oder reicht dazu auch wissenschaftlich aufgeklärte Selbstbestimmung einer jeden, eines jeden? Weltweit geht demographische Selbststeuerung wohl am besten durch staatlich geförderte faktenbasierte Aufklärung als mächtigstes biopolitisches Lenkungsmittel, flankiert mit staatlichen Sanktionen und Förderungen, die sich auch arme Länder leisten können. Chinas 1-Kind-Gesellschaft hat auf dikatorische Weise vorgemacht, wie mit gesellschaftlich und demographisch unerwünschten zweiten Kindern und deren Eltern umgegangen wurde (kein sicherer Kitaplatz, kein sicherer Schulplatz, Bussen für die Eltern, steuerliche Benachteiligung, soziale Stigmatisierung, etc.). Für das freiheitliche Europa, das sich als unterbevölkert definiert, gälte das europäische Ziel-Modell von 2 Kinder-Familien. Frankreich macht vorbildlich vor, wie eine kinderfreundliche Familien- und Arbeitswelt mehr Kinder auf die Welt bringt. Keine Kinder zu haben bleibt lobenswert, erfüllt die Weltbevölkerungszielvorgabe, nicht weniger lobenswert ist es in Europa, Kinder zu haben.
Egal, ob in reichen oder armen Ländern, es geht darum, die Bevölkung weltweit aufzuklären, warum demographische Selbstkontrolle für das Land und die Welt und ein 1- oder 2- Kind-Familienmodell alternativlos sind. Ähnlich klärte Chinas Staat seine Bevölkerung auf, das unlängst seine 1-Kind-Strategie lockerte. In armen Ländern deren viel zu hohes  Bevölkerungswachstum demographische Selbstkontrolle bremsen kann, sollte der Staat, neben den üblichen Mitteln zum Zweck (Propagierung und Versorgung mit Verhütungsmitteln- u. -methoden), das Modell der familiären Altervorsorge verbindlich einführen und fördern, namentlich Söhne und Töchter, die sich verpflichten ihre betagten Eltern zu pflegen. Fehlende Rente und Alterspflege durch den Staat sind mithin ein Grund, dass arme Eltern in der Vielzahl ihrer Kinder eine Art Rentenversicherung sehen. Solche Massnahmen, wovon Sohn oder Tochter während Jahrzehnten finanziell und die Eltern später praktisch profitieren (auch für den Staat ist dieses nepotische bottom-up-System kostengünstiger als ein eigenständiges top-down-System der Rente und Alterspflege), überzeugen auch die arme Bevölkerung demographische Selbstkontrolle zu üben. Die Welt kann nicht warten, wie das Marxisten und Neoliberale tun, dass in einer Gesellschaft die Erhöhung des Lebensstandards und die Senkung der Arm-Reich-Asymmetrie „automatisch“ zu einer Senkung des Bevölkerungswachstums führen.  Soviel Zeit haben wir nicht, soviel Zeit wollte auch Chinas Staat nicht verstreichen lassen, oder, anders gesagt, bis das geschieht, wenn es im aktuellen Konkurrenzkapitalismus überhaupt noch geschehen kann, muss ein Staat einer Gesellschaft, die ihre Demographie unter Kontrolle bringen und deutlich senken will, muss eine Welt, die ihre Demographie unter Kontrolle bringen und deutlich senken will, nicht tatenlos bleiben.

12.09.2521

Demographische Selbstkontrolle ohne staatliche Fremdkontrolle? Wie kann Entwicklungshilfe demographische Selbstkontrolle in armen Ländern fördern, wie, mit welchen Mitteln, können arme Länder mit zu grossem Bevölkerungswachstum demographische Selbstkontrolle üben? Einfach gesagt: In dem sie der armen Bevölkerung Mittel zur Hand geben, demographische Selbstkontrolle zu üben – dazu gehört, der Anreiz viele Kinder zu schaffen, zu kassieren, dazu gehört die Finanzierung, die staatliche Entlöhnung von Kindern, die später die Alterspflege von Eltern und/oder Verwandten übernehmen werden und in dem ein gesellschaftliches Bewusstsein und aufgeklärtes Wissen darüber, warum demographische Selbstkontrolle für das Land und die Welt wichtig ist, etabliert werden, Volksaufklärung durch Medien, Politik, Kirchen und Schulen befördert auch die disziplinierte, bald gewohnte Anwendung von Verhütungsmitteln und -methoden, in China reguliert und kontrolliert durch den Staat und seine Einwohnermeldeämter, China würde sagen, demographische Selbstkontrolle geht nicht ohne staatliche Fremdkontrolle.

11.09.2521

Es gibt kein Leid, dass das Glück, nicht Nichts zu sein, geboren zu sein, aufwiegt. Keines, ausser Nichts zu sein.

10.09.2521

Und wenn du stirbst, kannst Du zu dir sagen, – ich würd es wieder machen! – ich war nicht verdammt, nichts zu bleiben, nichts zu sein, ich war auserlesen, zu leben, zu wirken und über mein Leben hinauszugehen und mit Über-das-Leben-Hinausgehendem im Kontakt zu stehen.  Ich werde nicht nichts geblieben sein, ich werde lebend und sterbend gewesen sein, und die Kehre ist kein Ende, sie ist Wende.

09.09.2521

Über David Benatar (2006). Alles Glück, mehr als Unglück, liegt in der Geburt. Mehr, extrem mehr als Nichts zu sein, liegt in der Geburt – das haben die Buddha, die Heraklit, die Abrahamischen, grosse Religionen und alles Herren, merkwürdigerweise, alles Herren, nie so richtig verstanden. Sie sehen ihre Auserlesenheit, nicht Nichts zu sein, nicht als einmalige Chance an, die ihnen geschenkt wurde, sondern als eine Strafe, die ihnen ihre Eltern antaten. Auch nicht David Benatar (2006) mit der These, alles, was lebt, ist nicht wert, geboren zu werden, weil die Leidbilanz immer grösser als die Glücksbilanz des Lebens sei. Aber der Masochist Mensch, verführt von evolutiver Fortpflanzungslist – Darwins List der Vernunft -, mehret sich und sein Unglück weiter. Benatars Variante des Buddha-Programms: Die Welt ist zur Hauptsache Leiden. Der grösste Leidverursacher müsste foglich sein die Mutter, nicht der Vater, die, die mich gebärte, mich in das Leben, mich in den Tod stiess. Sokrates nannte philosophierende Scharlatane, die auf dem Jahrmarkt mit absurden Gedankenkünsten Leuten den Kopf verdrehten und ihnen damit ihr Geld aus der Tasche zogen Sophisten. Benatar – eine moderne Wiedergeburt der alten Sophistik? Das Nichts, meint er, sei (immer) dem Unglück, dem Leid, das uns im Sein widerfährt, vorzuziehen,  da in der Gesamtbilanz grösser als das Glück, das uns im Leben widerfahre, ergo ist Geborensein schlechter (leidvoller) als Nichtgeborensein, und würden wir das anders sehen, wären wir Opfer evolutiv angeborener Täuschungsmechanismen. Wer also mit Benatar geht, der sieht die Dinge innerlich klar, wer gegen ihn argumentiert, ist Opfer einer innerlichen Täuschung. Benatars netter Versuch, seine Argumentation unangreifbar zu machen, besitzt die Chuzpe eines unverfrorenen Sophisten, der voraussetzt, dass sich das Nichts einfach bewerten liesse, dass das Nichts etwas Grösseres oder Besseres sein kann als das Leben und wie es ein positiver Wert an sich, ein sprudelnder Wert ist. Oder besitzt Leben einen ambivalenten Wert, weder einen eindeutig positiven, noch einen negativen? Ist es Weltanschauungssache oder Ästhetik, wie das Nichts und das Geborensein bewertet werden?  Das Beste was das kreative Nicht-ganz-Nichts bislang aus sich „heraussprudeln“ liess, war, ausser Nichts, zum einen, das Sein der änigmatischen Dimension, der Änigma, zum anderen, das zu höherem Leben führende Leben, insbesondere das menschliche, das in der änigmatischen und physischen Dimension von Sein (und Nichts) zur Welt kommt. Es gibt nichts Wunderbareres, nichts Positiveres als das Nicht-Nichts, sei es göttlich oder menschlich. Das blanke Nichts ist eine schlechte These. Es gibt nichts Positiveres als nicht Nichts zu sein, als auserlesen „zu sein“ Erfahrungen mit der änigmatischen Dimension zu machen. Als von einem Menschen, von Mutter, von Vater, von den Liebsten – geliebt, umsorgt, verwöhnt worden zu sein, als die Erfahrung von Liebe, von Welt, und von Verantwortung (Obligation) für Welt und Liebe. Was soll uns dafür das Nichts geben? Leidlosigkeit um welchen Preis? Was soll uns dafür das Nichts interessieren? Mit welcher Skala soll das Glück, nicht Nichts zu sein, gemessen, mit welchem Leid verglichen werden? Wir fallen und zerfallen eines Tages in die Welt und in deren änigmatische Dimension zurück, jedoch mit der auserlesenen Ehre, mit der Krone auf unserem Haupt, nicht Nichts gewesen zu sein. Diese Krone weiterzureichen, ist es unsere Ehre, ist es unsere Aufgabe (Obligation)? Dem Fluch, der Verführung des Nichts zu trotzen?  Durch Benatar und männliche Konsorten spricht ein Ressentiment gegen das Leben, ein tiefer Neid auf die Geburtsfähigkeit der Frauen und ihre mütterliche Verwandlungskraft. Eine tiefenpsychologische Antwort auf Benatars tiefenbiologische These ist Benatars männlicher Geburtsneid, der das Ressentiment gegen Frauen in das Ressentiment gegen das Geborensein schlechthin verpackt. Wir können uns besonders auserlesen fühlen, nicht Nichts zu sein, oder wir können uns verdammt fühlen, nicht Nichs zu sein (gegenüber allem, was verdammt ist, Nichts zu sein): Welches Gefühl wohl, Benatar, ist ursprünglicher?  Welches kommt mit uns primärer auf die Welt?  Welches  ist echter? Doch in der Tat: die Welt, wie sie Benatar sieht – die Welt von jammernden Männern? -, wäre besser im Nichts verblieben, für sie ist das Leben ein Unfalll, kein Zufall, kein glücklicher Zufall. Dass Benatar Kinder hat, will er übrigens nicht an die Glocke gehängt sehen, unser Sophist von Kapstadt, der Wasser predigt und Wein trinkt.

08.09.2521

Über demographische Selbstkontrolle – siehe 16.07.2521 und 14.07.2521

07.09.2521

Orthodoxe Juden, Christen und Muslime leben den Irrtum, dass Akommunikationen der Änigma ausnahmslos gleich gültig und ewig seien (Jede, jeder HistorikerIn und ReligionswissenschaftlerIn weiss zum Beispiel, dass es im Koran Suren gibt, die eindeutig historisch sind, zu ihrer antiken Zeit, nicht in unsere gehören, nicht nur jene, wo von Sklavinnen die Rede ist). Dabei akommunizierte sie in deren antiken Umstände antike Menschen (Männer). Ein Teil davon ist historisch und bleibt es, ein anderer Teil der Akommunikation bleibt überzeitlich gültig, ausserhalb des provinz-universalen, abgetrennten, sektenhaften Raumes. Bleibt es oder kann es bleiben. Es ist der änigmatischste Teil.   (vgl. 28.04.-02.05.2521)

06.09.2521

Wie Akommunikation zu Kommunikation wird. Anmerkung zu Habermas (2019) II. und seiner These, dass das Sakrale eine in die Krise oder ausser Band geratene Intersubjektivität restabilisiert durch eine menschliche Kräfte transzendierende Macht (2019, S. 197ff.). Dank dem Religiösen könne man auch eine gewisse Freiheit, Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. („In dieser Lesart ist im Kern des Religiösen auch ein Freiheitsgewinn angelegt.“ (S. 198)). Dass für die Muslime der ersten Stunde der Islam ein mehrschichtiger Befreiungsschlag war, siehe dazu u.a. Über die Anfänge 2 (2017). Erklärt Habermas Restabilisierungsthese warum es akommunikative Ereignisse gibt und wie sie zu sakralisierten Kommunikationen werden? Braucht Gott reziproke Anerkennung durch Menschen wie Menschen? Handelt die Änigma nur, wenn die Gattung in fundamentalen Krisen steckt. Oder suggerieren, wünschen sich dann Menschen übermenschliche Hilfe? Wird sie nur dann anerkannt? Tatsächlich werden Akomunikationen -d ie nicht verschollen gingen -, sofort oder mit Verzögerung von Tagen, Jahren oder Jahrzehnten anerkannt, kommunikativ und praxeologisch integriert, je nach sozialer Umwelt, je nach ihrer Krisenhaftigkeit oder Wohlbefindlichkeit – je nach ihrer Höhe des Verstandes und Verstehens.

Um unsere These zum Anfang des Islam als Katharsis zu wiederholen: Für die polytheistischen Araber stieg durch lange Demütigung durch abrahamische Überlegenheitsekstasen in ihrem religiösen und sozialen Umfeld, wachsende Selbstzweifel und soziale Macht der Druck und die Möglichkeit nach sakraler Befreiung und Selbstüberwindung ihres intersubjektiven und subjektiven Selbstzustandes (Glaubenszustandes), der immer weniger befriedigte, immer schaler erschien, daraus „entsprang“, nach jahrhundertlangem Enttäuschungsstau Mohammeds Katharsis und Mission: sie hatte berauschend befreiende kollektive Wirkung, sie verwandelte Demütigung durch andere in Überlegenheit über sie, Neid in Triumph, Gebrochenheit in Robustheit, Perspektivelosigkeit in Perspektive, Kulturlosigkeit in Kultur und Ohnmacht in Macht. Sie schuf selbstbewusste und stolze Männer und Mütter, die sich vor den Juden und Christen nicht mehr schämen, nicht mehr beschämen lassen mussten.  Diese Muslime, diese arabischen Heidenjuden triumphierten lange, bis sie nach langer Expansion ihrer erfolgreichen Mission auf die Kräfte der Theologia triumphans anderer Heidenjuden prallten, die von einer ähnlichen Überlegenheitsekstase des gleichen jüdischen Gottes getrieben waren und in Europa erfolgreich missionierten.

05.09.2521

I.

Über historische Redekonstruktion und Phänomenologie. Über gründliches und oberflächliches Geschichtsstudium. Anmerkung zu Habermas (2019). Die gegenwärtige christliche Grosssekte in ihrer theologischen, lithurgischen, performativen Realpraxis kann, um ihre Grundlagen zu begreifen, affirmativ in phänomenologischer Betrachtungsweise gegenwärtig und insofern historisch betrachtet werden, als sie das römische Christentum vom Wandel seiner Verfolgung bis zur theologia triumphans im 3. und 4. Jahrhundert nach dem historischen Jeshua studiert (Konstantin (313, Nicäa 325), Konstantinopel (381), Augustinus (426)). Damit kann sie sich begnügen und sich einbilden, sie würde die Grundlage des Christentums verstehen. Eine historische Redekonstruktion dieser phänomenologischen Betrachtungsweise geht anders, geht grundsätzlicher vor. Sie betreibt ein intensives Grundlagenstudium der drei ersten Jahrhunderte des Christentums – die je dunkler und fragmentierter, desto dichterischer und phantastischer werden – als auch des achsenzeitlichen Judentums, aus dem das neu- und heiden-jüdische Christentum als Produkt seiner Fehde mit dem Altjudentum stammt, und betrachtet, bei aufzuweisenden wie zu füllenden Lücken und Kontingenzen, die folgenreichste Entwicklung daraus nicht als Wahrheit an sich, sondern als Gegebenheit „für sich“,  im Fall des Christentums als eine wahrscheinlich  irregeführte-irreführende, kompromittierte, dennoch oder deswegen erfolgreiche Grosssekte, die paulinische. Wie beim Islam blieb die testamentarische Idealität als die „Wahrheit“ der Religion auf der Strecke, eine machiavellistisch real-politische, psychologisch befriedigendere Variante „obsiegte“ (sind es nicht gleich zwei Varianten, kaum ist der Heilige unter der Erde, beginnt der menschliche, allzu menschliche Streit über sein Testament, über die Erbfolge, der besonders dann eskaliert, hinterliess er keines).

II.

Nicht viel anders, aber dann doch wieder ganz anders, sieht das der Philosoph Jürgen Habermas (2019):  „Hinausgehend über das, was Jesus selbst verkündet hat, gibt der schmähliche Kreuzestod den Jüngern und Zeitgenossen Anlass zu einer neuen theologischen Deutung. Aus dem Boten Gottes, der das nahende Reich Gottes verkündet, wird Jesus Christus, der Sohn Gottes, mit dessen Erscheinen ein neues Weltalter beginnt. Dieser Gestaltwandel vom Propheten zum Erlöser ist die ebenso produktive wie folgenreiche Antwort der paulinischen Theologie am Kreuz.“ (Habermas (2019), S. 490. zur „Logienquelle Q“ als Quelle dazu, siehe 04./ 05.05.2521).  Auch Habermas hält sich überraschenderweise nicht eine Minute bei den „ebionitischen“ Verlierern dieser urchristlichen Fehde, an deren Ende zwischen Kommunikation und Exkommunikation entschieden wurde, auf, bei jenen Original- oder Urchristen, die nicht folgenreich, sondern folgenlos blieben (machen wir ihrer Folgenlosigkeit heute nicht ein Ende) und aus paulinischer Sicht  „Verlierer“, aus originalchristlicher Sicht Sieger sind, weil sie dem folgten, was Jesus, nicht was Paulus verkündete. Statt unverblümt von einem paulinischen Jesus Christus-Fake, bevorzugt es Habermas von einem produktiven und folgrenreichen „Gestaltwandel“ zu sprechen, auf den die vom Hohn der Gegner bedrohten Anhänger, die anstatt enttäuscht zu bleiben, lieber getäuscht zu werden begehrten, warteten. Die Demütigung münzte sich in Überlegenheit, die Enttäuschung in Begeisterung um. Nicht Jesus hatte sie mit seinem Tod im Stich gelassen, sie hatten Jesus im Stich gelassen. Mission reloaded.

04.09.2521

Der abrahamische Gott mit seiner personalisierten Inkarnation liess die Projektions- und Selbstidentifizierungsmaschine los – Christus ist in mir, ich bin in Christus, dessen Tempel mein Tempel sein wird – während der abgehobene römischer Kaisergott sie blockierte – ich bin der kleine Untertan, dort ist der göttliche Kaiser über mir, dessen Tempel nie mein Tempel sein wird.

03.09.2521

Warum das römische Christentum seine mörderischen Verfolger ohne Mord besiegte. Ein Gott, der sich  angeblich für sie opferte an einem römischen Kreuz, und zu ihnen predigte, was sie zu tun und zu lassen hätten, also Orientierung und ein frohlockendes Versprechen schuf, und mit Leidenden karitativ umging, statt grausam Leiden zu schaffen, hatte auf Zeit ganz andere Karten, ganz andere Chancen in der römischen Unter- und Mittelschicht, als ein abgehobener Vergötterungskult um einen römischen Kaiser (Augustus zum Beispiel), dem Tempel mit eigenem Mönchspersonal eingerichtet wurde. Aus christlicher Perspektive waren das eitlle, gottlose Unterfangen. Dem allzu leicht durchschaubaren irdischen, allzu irdischen römischen Kult fehlte das Salz des Himmels: Akommunikation und Involution.

02.09.2521

Der Rückgang in die Achsenzeit, dass in Zukunft alle Menschen des ganzen Planeten ihre gemeinsame Zukunft von der Achsenzeit aus bemessen,  kalendrieren, ist ein kultureller Befreiungsschlag – es hebt uns aus der christlichen Tradition und führt uns in deren Ursprünge zurück, es hebt uns aus der buddhistischen Tradition und führt in deren Ursprünge zurück, es hebt aus der atheistischen Tradition und führt in deren Ursprünge zurück –  das erlaubt ihnen, sich mit ihrer Tradition noch besser, noch gründlicher zu rekalibrieren und anderen, unbelastet von Tradition, in die Kultur eines sie global verbindenden, änigmatischen Zeitalters überzugehen.

01.09.2521

Die Nazis entrissen zwar der Kirche die alte antisemitische Folie, aber sie lief unterschwellig und hilfreich in deren mit, das lief soweit das nicht nur Thüringens Kirche den neuen Messias, sondern Hitler selber sich in der Vorsehung des christlichen Gottes agieren sah (insbesondere gegen den Judas). Diesen Bluff, diesen kompletten Irrglauben waren seine Anhänger bereit bis auf ihr Blut zu verteidigen.

01.09.2521

Quellen: Rede von Hitler, in der er seine Vorsehung erwähnt (Österreich 1938 ? -Film/Filmton); bis Sie diese  Aufnahme im Medienarchiv gefunden haben, siehe: D. Runes: Die Wurzel der Judenverfolgungen (1981); Friedrich Heer: Der Glaube des Adolf Hitler. Anatomie einer politischen Religiösität (1968; ND 1989); Raimund Baumgärtner: Weltanschauungskampf im Dritten Reich. Die Auseinandersetzung der Kirchen mit Alfred Rosenberg (1977)- dort auch  Auszug Thüringer Kirchenbewegung „Christus ist zu uns gekommen durch Adolf Hitler“ (S. 201); Ian Kershaw: Hitler 1889-1936 (1998), zum Methodenpluralismus siehe „Betrachtungen zu Hitler„); uns interessiert jedoch nicht nur die elitäre akademisch-theoretische Ebene – in der unter Theologen (Theologieprofessoren, Kardinälen, Bischöfen, Vereinsvorständen, Funktionsbeamten, etc.) gestritten wird, ob „Judenstämmige“ für die christliche Kirche eine oder keine Zumutung sind (abgesehen, ganz stark abgesehen vom „judenstämmigen“ Christus…), sondern die performative Ebene von Millionen, die religionsmotivierte politische Praxis der Kirchgänger (wählen sie in der Judenfrage Nazis) und die Inhalte der Predigen in Kirchen und konkreten Einflussmöglichkeiten von Predigern ausserhalb ihrer Kirchen in tausend Dörfern, hundert Kleinstädten Deutschlands seit der Revolution 1918/Weimarer Republik.

30.08.2521

Corona-Pandemie und Nationalsozialismus: Einige in Deutschland erschreckte (oder inszenierten Erschrecken wie der Spiegel-Erbe Augstein) wie „totalitär“ die staatliche Gleichschaltung der Bevölkerung für das Gute – nämlich der Schutz von Leben, von sich und anderen – funktionierte, einschliesslich die Einschränkung von Grundfreiheiten, dabei ist ihre erfreuliche Hauptvoraussetzung die innere Zustimmung der breiten Bevölkerung auf der Basis nachvollziehbarer Entscheidungen und kommunizierter Vernunft (gute Begründung, abschreckende Beispiele, Kenntnis der Faktenlage bezüglich Anzahl Betten in Intensivstationen und Verbreitungsart des Infektionsgeschehens). Man kann jedenfalls daraus entnehmen, dass die totalitäre Gleichschaltung der Bevölkerung durch die Nazis für das Böse nicht ohne breite Zustimmung durch nachvollziehbare Propaganda, breite Oppportunität, die auf Einschüchterung beruhte, und die physische Vernichtung der Gegenstimmen möglich gewesen wäre. Dass eine Demokratie im intelligenten Selbstschutzmodus und eine totalitäre Diktatur in tollwütig gewordener Dummheit zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind.

29.08.25

Nürnberger Prozesse für die Kirche

I. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat Zweifel daran geäußert, dass die Deutschen hinreichende Lehren aus ihrer Nazi-Vergangenheit gezogen haben (07.05.2020 christliche Zeit).

II. These: Hätten sie es getan, hätten sie die christliche Grosssekte ad acta gelegt. Sie hat Antisemitismus in ihrer DNA, ohne sie hätten Nazis einen Massenmord durchs Volk nicht durchführen können. Die DDR hat das gemacht, doch im folgenden Kalten Krieg war alles, was anti-kommunistisch war, für den Westen gut, so profitierten von ihm die Geheimdienste und die Kirchen, beide korrumpiert, beide nicht entnazifiziert, aber „hauptsächlich“ anti-kommunistisch.

III. Die Nürnberger Prozesse gegen die Deutsche Kirche und ihre Gläubigen (Deutsche Christen; Christlich Deutsche Bewegung; Evangelische Nationalsozialisten; Deutsche Evangelische Kirche, katholische Wählerschaften, die in der „Judenfrage“ braun, nicht schwarz wählten, etc.) als grosse Tätergruppe des Holocaust fanden nicht statt. Stattdessen eine schräge Überinszenierung von Leuten wie Dietrich Bonhoeffer und sehr vereinzelten Bischöfen, die als wahre, weil gute oder gute, weil wahre Oppositions-Christen und „Märtyrer für das wahre Christentum“ bis heute herumgereicht werden. Immerhin eine Erinnerung daran, dass es auch in der deutschen Kirche vereinzelte Humanisten gab, die ihre gesunde Abneigung gegen die Barbarei öffentlich machten.

IV. Änigmatische Bewegung und Postabrahamische Aufklärung sind bei weitem nicht nur, aber auch Antworten auf die systematische Massenmörderei mitten in Europa mitten im 20. Jahrhundert christliche Zeitrechnung, und auf die bislang unzureichenden Lehren und Konsequenzen die daraus in der deutschen und in anderen Gesellschaften gezogen wurden – Sie sind auch Antworten auf den unterschwelligen und offenen Kampf  und Krieg von Kirche und Christen, angefangen mit dem Johannes-Evangelium gegen „den Juden“, den „Judas“ der während Jahrhunderten mit der grössten Propagandamaschine, nämlich von tausenden Kanzeln geführt ….. („Und erlöse uns von dem Bösen… (lies: von dem Juden, der, laut Paulus, „der Satan“ ist). In Ewigkeit. Amen„) ….und von der noch grösseren Propagandamaschine der Nazis  übernommen wurde. Ohne die umfassende jahrhundertlange Hetze der Kirche und populistischer Christen gegen „den Juden“, ohne den langen Vorlauf der Judenpogrome in der christlichen Kultur, hätten die Nazis – von Leuten in umliegenden christianisierten Ländern gesinnungsmässig bis tatkräftig unterstützt – einen solchen Massenmord des Volkes,  ein Judenpogrom grösster Unart, nicht durchführen können (zu dieser These, verstärkt durch „Modernität“, siehe Über die Anfänge 1 – 5).
Eine  Massenermordung zuerst des realen politischen Gegners, von Kommunisten, Sozialdemokraten, einschliesslich die Vernichtung ihrer Medien, dann von nicht „normativen“ Menschen, von Behinderten, Schwulen, Transen, und dann, war der innenpolitische Widerstand vernichtet, umso widerstandsloser immer mehr von „Juden“ und „Jüdinnen“, von Kleinkindern bis Greisinnen – darunter Menschen, die zu „Juden“ reduziert, ausgehend von der alten Folie propagandistisch und pseudowissenschaftlich als „Jude/n“ konstruiert, wurden, die seit zwei, drei Generationen nichts mehr mit Judentum auf dem Hut hatten, die die Freunde und Freundinnen von Müllers und Oldenburgers nebenan waren, und „Schulheim“ und „Merz“ hiessen. (Ein wenig Protest wagten wenige deutsche Ehefrauen, die ihre abgeführten Juden-Ehemänner retteten und Deutsche die „Juden“ – damals Deutsche Soldaten – mit EK 1 aus dem Ersten Weltkrieg als „Ausnahmefälle“ behandelt sehen wollten, Beispiele, wie herbeigeschrieen und schief die Konstruktion „Jude“ war.) Die Nazi-Mörderei war ein Desaster der Feigheit und der Dummheit, der rasenden, der tollwütig gewordenen Dummheit, die uns heute noch wichtigtuerisch unbelehrbar verzeinzelt auf der Strasse und bei Youtube begegnet.

28.08.2521

Über Drogen. Meine „Drogen-Phase“ in den 1980er Jahren war intensiv und kurz und ereignete sich zwischen meinem 18. und 20. Lebensjahr. Auch das Rauchen, das ich mit 13, 14 Jahren im Internat begann, endete damit. Von Rauchen – ich hab davon heute  zwar nicht COPD, aber ein leichtes Asthma bronchiale – ist wirklich dringend abzusehen. Sie zerstören sich ihre Bronchialoberflächen irreversibel und haben jetzt „die“ Vorerkrankung, auf die das Coronavirus besonders gut, für Sie besonders schlecht anspricht. Im Übrigen war es jugendlicher Leichtsinn und blindes Selbstvertrauen, mit LSD zu experimentieren. Wobei ich diese wenigen Male mit intellektueller Neugier, nicht nur mit reiner Lust auf Rausch verband (Ich hatte Drogenfreunde, die schmissen sich fast täglich LSD rein – das war Selbstzerstörung auf Raten. Einer davon („Mösi“) ertrank im Rausch im Swimmingpool seiner Eltern). Erstens wissen Sie nie genau, was in solchen LSD-Trips (Mickey Mouse, dünne Papierchen mit eingetunkter Chemikalie) drin steckt, zweitens auch nicht, was in Ihnen.
Milde Drogen wie Marihuana (kann auch ohne Rauchen konsumiert werden: in schnell überdosierten Keksen zum Beispiel, dauerhaft stark konsumiert macht diese Droge die Birne der Leute weich) und Alkohol (dauerhaft stark konsumiert zerstört diese Droge nicht nur die Leber der Leute) vielleicht nur zu besonderen, zu sehr speziellen Anlässen genossen, versüssen das Leben.
Von harten Drogen wie Kokain und Opium (heute kommt Cristal und ähnliches dazu), empfehle ich Ihnen die Finger zu lassen. Sie machen sich schnell süchtig, Sie unterstützen Schwerkriminelle und parallel dazu verliert der Rausch an Qualität. Probierte ich insgesamt vielleicht zwei oder drei Mal – ohne sehr grosse Effekte zu spüren, ausser wie der Körper, der Körper des Geistes sich unglaublich schnell biochemisch auf Sucht umstellte. Das lehrte mich eine Lektion Respekt vor diesem Gift. Aber nicht mehr.

27.08.2521

Über Akommunikationen und LSD. Im übrigen wissen KennerInnen von Über die Anfänge, dass akommunikativen Ereignissen mit phänomenologischer Epoché (Husserl) begegnet wird, mit minimalsten Projektionen, Traditionen, Versuchungen, Deutungen und mit maximalstem Unwissen. Wir kennen dieses Rätsel der Rätsel nicht und haben unglaubliche Mühe es rational einzuordnen. Wir geben den Menschen, die sie erlebten und verkündeten, Attribute des Heiligen (oder halten sie für verrückt), das Sakralisieren fungiert als Immunitäts- und Vernunftschutz. Es ist anzunehmen, dass Jeshua akommuniziert und ähnlich überfordert war, dass er sich als orthodoxer Jude diese Akommunikationen in seine religiöse Weltsicht einbettete, in die er schon tief eingebettet war (den ebionitischen Fragmenten in den Evangelien lässt sich entnehmen, dass im jüdischen Kontext jemand verkündete, er habe als Mensch Göttliches gesehen und gehört. Das ist sehr wahrscheinlich authentisch (dass er Wunder vollbringen musste und konnte – eine Selbstverständlichkeit, eine Zusatzverstärkung ihres Glaubens an ihn, für eine hoch abergläubige Umwelt?). Auf diesem rein menschlichen, und eben nicht halbgöttlichen Status (Vorgänger-Prophet „des“ Propheten) schreibt ihn die islamische Tradition fest.
Auch Mohammed wird tatsächlich im Raum stehende, „sich“ schreibende arabische Sätze gelesen, abgelesen, abgeschrieben haben können, das ist kein Witz. Wäre mir mehr und täglich von neuem Text im Raum wie aus Nichts akommuniziert worden, dann hätte ich ein Notizheft, wahrscheinlich wohl auch meine ältere Schwester mitgenommen… doch die Änigma schien sich bei mir gedacht zu haben: In der Kürze liegt die Würze… Oder vielleicht dachte sie: ich hab dieser Brut schon so viel Text akommuniziert, aber viel Text hat auch nicht viel gebracht! Die Frage ist auch hier, ob und wie Mohammed diesem Rätsel gewachsen war? Vermutlich nicht, vermutlich ist ihm niemand „gewachsen“- vermutlich ist die Änigma von einer anderen Dimension, von einer anderen Genesis und Welt, sie ist nicht nur uns fremd, wir sind ihr fremd. Sie „kann“ zwar Sanskrit, Hebräisch, Arabisch, Deutsch, aber sie ist kein Mensch, der Sprachen lernt, sie lässt in diesen Fällen die Sprache, das Schreiben (und sei es die Kraxelschrift des Zehnjährigen) der von ihr Akommunizierten „sprechen“, „schreiben“ oder beides zugleich. Sie lässt ihre Akommunikation uns in unserer Sprache verstehen (eine andere würden wir auch nicht verstehen) und kommuniziert dabei eine Ebene tiefer mit unserer univeralen Traum- und Unbewusstseins“sprache“ in (unsere) Muttersprache und Aussenwahrnehmung hinein – so produziert sie möglicherweise eine verbalisierte Form und Gestalt der visionären Selbsteinbildung, eine Aussenwahrnehmung von Kommunikation (z.B. gefasst in Sätze in Leuchtschrift im Raum), die bloss der Akommunizierte, der das Visionierte „Visionierende“, der das Fremdvisionierte selbstvisionierend wahrnimmt. D. h.. die im Raum akommunizierte Schrift (Kraxelschrift, die meine sein könnte: nein, die meine ist! aber nicht von mir geschrieben, nicht von mir „diktiert“ ist) am frühen Sommerabend hätte jemand anders nicht gesehen. Fern erinnert das an LSD-Halluzinationen, da ich diese – wenige, 3 oder 4, mit Wochen bis Monaten dazwischen – mit 19, 20 Jahren aus Neugier erprobt und relativ relaxt genossen habe, weiss ich diese von Akommunikationen, die ein Zehn-, ein Dreizehn- und ein Achtzehnjähriger erlebte, deutlich zu unterscheiden (und zu erinnern). An LSD ist nichts göttlich, allerdings bietet es Einblick darein, wie stark die Aussenwahrnehmung psycho-chemisch konstituiert ist und manipuliert werden kann, dass plötzlich nur noch Schwarz-Weiss gesehen wird und wenn Bäume mit ihren Ästen nach dir zu greifen beginnen, dann blickst du gerade in einen Horrortrip und kannst hoffen, dass er wie in meinem Fall an dir vorbeigeht.

26.08.2521

Hätte ich transräumliche, transzeitliche, parasynchronizitäre und schriftsprachliche Akommunikationen nicht erlebt, teilweise in Träumen, teilweise „real“, teilweise isoliert, teilweise miteinander verbunden – hätte ich vermutlich meinen kritischen und scharfen Verstand in Richtung Agnostizismus bewegt und wäre wohl damit selig geworden – allenfalls vorübergehend hätte ich mich mit Nietzsches Idee der ewigen Wiederkehr angefreundet. Aber es kam ganz anders und die Worte Laotses aus der Achsenzeit, zitiert in Shakespeares Hamlet (1601) und wiedergegeben von Goethe, dass es mehr Dinge gibt zwischen Erde und Himmel als unsere Schulweisheit sich träumt, erhielt einen realen Anlass und Inhalt. Umso mehr seh ich mich allerdings der Aufklärung und der Wissenschaft, der Schulweisheit und der Weisheit, die  Schule macht, verpflichtet, nicht Hokuspokus-Esoterik und religiöser Sektiererei. Und vermutlich geschieht das ganz im Sinne des Schöpfers, der Schöpferin dieser höchst rätselhaften Ereignisse, die mitunter in der „Du“-Ansprache mitteilt (ankündigt? prophezeit? weissagt? hellsieht?), dass Du (Mensch), gebürtiger Philosoph, gebürtige Philosophin bist – -bevor du überhaupt etwas anderes wirst, aus dir etwas anderes gemacht wird – eine Muslima, ein Jude, ein Christ, ein Buddhist, ein Atheist, eine Agnostikerin. Mit deiner Geburt, mit dem Geburtswasser deiner Mutter bist du getaufte Philosophin, gebürtiger Philosoph, auserlesen, viel mehr als nicht Nichts zu sein. So ist es verkündet, in den Raum geschrieben worden, Irrtum ausgeschlossen (Verständnis ausgeschlossen?).

25.08.2521

Bessere Anamnese – bessere Amnesie. Mit der Rückstellung unserer Zeit auf die Achsenzeit widerstehen wir dem Vergessen, Verbreiten wir unsere „anamnetische Vernunft“ (Habermas (1997)). Wir bringen die Quellen des Christentums und Islams, des Buddhismus, des Konfuzianismus und der Philosophie zum Sprudeln. Wir erinnern uns an eine globale Gleichzeitigkeit, die im Ungleichzeitigen und Ungleichräumlichen verbunden und erstaunlich ähnlich bleibt. Mit der besseren Erinnerung ermöglichen wir auch ein besseres Vergessen, die „amnetische Vernunft“, mit dem Blick auf eine umfassendere Vergangenheit eröffnen wir den Blick auf eine umfassendere Zukunft.

24..08.2521

Der deutsche Alt-Bundeskanzler Gerd Schröder ermahnt die Menschheit (04.05.2020 christliche Zeitrechnung), die Chancen, die in der Corona-Krise liegen, wahrzunehmen und wahr zu machen – sie soll ihre Feindseligkeiten noch mehr bei Seite legen und noch mehr auf Kooperation setzen. Ein gutes Wort. Je mehr Menschen kooperativ verwirtschaftet sind, desto mehr sind sie persönlich und materiell an der Aufrechterhaltung ihrer Kooperationskreislaufwirtschaft interessiert, desto mehr sinkt das Interesse an Militär, an Feindseligkeiten, die in miltärischer Gewalteskalation oder -Drohung ausartet. Zu einer Eskalation der Gewalt kann es kommen zwischen Menschen, die kooperativwirtschaftlich und -politisch verbunden sind und solchen, die der alten Konkurrenzwirtschaft anhängen. Die dem Sinn der Konkurrenz (aus Eigeninteressen, die längst nicht mehr einem allgemeinen Interesse entsprechen), nicht dem der Kooperation huldigen. Transnationale Kooperationsstaatlichkeit prallt auf nationalistische Konkurrenzstaatlichkeit. Wir sollten darauf vertrauen, dass Kooperation (Kooperation gleichwertiger Partner) Konkurrenz (Kooperation ungleichwertiger Partner) schlägt, das haben im 20. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung  übrigens die Ausgänge der zwei Weltkriege bewiesen.

23.08.2521

Die globale Corona-Virus-Pandemie und die globalen Informationsströme, die zu ihrer Bekämpfung und Aufklärung benutzt werden, sind durchaus Zeichen, sind Vorboten der neuen Achsenzeit, des kooperativ organisierten „global village„.

22.08.2521

Die Macht des Heiligen und die Macht des Unheiligen. Christen und Muslime beginnen dann freigöttlicher, dann änigmatischer zu werden, fragen sie sich grundsätzlich, ob sie nicht in einem Irrtum leben, ob sie dem Letzten Willen ihres Gottes und seines Messias (oder Sohnes) Folge leisten, leben sie ihren Glauben statt in einer heiligen Einheit, in getrennten Konfessionen (bei den Christen: Katholiken, Reformierte, Orthodoxe, etc.- bei den Muslimen: Sunniten, Shiiten, Alawiten, etc.). Sind sie zu sich ehrlich, müssten sie einsehen und bekennen, dass sie dessen Letzten Willen nicht befolgen, der lautet: Trennt euch nicht (im Gebots-Ton: „Ihr sollt euch nicht spalten!“) und somit die  „testamentarische Idealität“ ihres Glaubens nicht besitzen, verloren haben, auch nicht ausleben in ihrem Glauben (der paradoxe Effekt dieser Bodenlosigkeit, dieses Verlustes an Boden ist, dass sie sich umso mehr an ihre Tradition klammern und so leicht wie predigende Klammeraffen wirken, die in ihren ideologischen Käfigen herumturnen – will man in den Zirkus gehen, so gehe man heute in die Kirchen und Moscheen….). Und merkwürdigerweise verwundert es die Paulinisten, die heutigen Neujuden (der Theologieprofessor Johann Babtist Metz insistierte: „Jeshua war Jude!“) nicht, dass Originalchristen – Juden, die den historischen Jeshua erlebten, begrüssten und nach seinem irdischen Tod als überirdischen Sohn mit seinem göttlichen Vater erwarteten – dass sie Paulus den Erz-Apostaten nannten, der den historischen Jeshua nicht mehr erlebte, ausser als Vision oder Traumerscheinung. Dass sie Paulus Vorstellung von Jeshuas Opfertod erschreckte, der dafür gleichgesonnene Fanatiker, die ihm folgten, überzeugte, weil er dem Tod ihres Jeshua und dem Glauben an ihn tiefen Sinn verlieh (oder Unsinn: nämlich die Unterstellung einer nur göttlich entsühnbaren Versündigung jedes Menschen) und allgemein als Enthusiast und Ekstatiker des neuen Judentums seine triumphatorische Rettung und seine „Verewigung“ als „der“ Apostel einleitete. Zu recht gingen Muslime auf die paulinische Kreuztheologie gar nicht gross ein – sie kamen damit dem Originalchristentum näher als dem Christentum (Heidenjudentum), das zu ihrer Zeit im Römischen Reich herrschte (und de facto bis heute herrscht, auch in der reformierten Variante). Der christliche Paulinismus wurde zwei, drei Jahrhunderte nach dem historischen Jeshua in einen zwar falschen, aber mächtigen Kanon gegossen, ähnlich wie der Islam Mekka – ein altreligiöser Kultort –  kurzerhand zum heiligen „Haus des Abraham“ umtaufte („umgoss“), einschliesslich das „heidnische“ Ritual des Um-den-Stein-Laufens. Mit solchen Irrtümern, Fehlern, Lücken, Adaptionen und Täuschungsmanövern, von den Einseitigkeiten wie  „Männerlastigkeit“ und „Lebensdenunziation“ zu schweigen, belasten sich die antiken Grosssekten, die der letzten Achsenzeit entstammen, unnötig bis heute. Zugespitzt gesagt: sie leben ihre Macht des Heiligen mit der Macht des Unheiligen aus.

21.08.2521

Die neue Achsenzeit der Menschheit läuft nicht nur mit ihrer ersten globalen Religion, mit ihrer ersten globalen Emanzipation, mit ihrer ersten globalen Kooperationswirtschaft, sondern auch mit einem neuen planetaren Klima einher. Die Menschen der neuen Achsenzeit werden von historischen Dokumentarfilmen lernen, dass in der alten Achsenzeit Venedig unter sich Land, der Kilimandscharo über sich Schnee, die Alpen Gletscher und der Süd -und Nordpol des Planeten „Ewiges Eis“ hatten.

21.08.2521

Die neue Achsenzeit der Menschheit: So wie jahrhundertalte Traditionen scheinstabil sind, verflüchtigten sich jahrhundertalte Klimaverhältnisse.

20.08.2521

Wie gross ist der Unterschied zwischen der Macht des Heiligen und einem Buch, das „Die Macht des Heiligen“ heisst.

19.08.2521

Gott, die Änigma, will, dass wir das Menschen Verbindende, nicht Trennende, zu unserer Religion und Philosophie machen. Das setzt voraus, gut und genau zu wissen, was den Menschen, was uns ausmacht, was uns miteinander verbindet, was uns trennt, was uns zu Freunden, was uns zu Feinden macht.

19.08.2521

Dass Atheismus als Sekte, als Sektiererei bezeichnet wird  – mag irritieren – jedenfalls die, die nicht akommuniziert wurden oder nicht glauben, dass es die Dimension der Akommunikationen und Involutionen gibt. Sie bewirtschaften dann mit dem selben Eifer wie religiöse Sektierer ihren Irrglauben, dem ich mit 18 Jahren nicht mehr angehören konnte  -zu „irre“ war die Erfahrung mit der Parasynchronizität, und endgültig ging das nicht mehr, als ich mich rund 50 jährig an die Schrift- und Akustik-Akommunikation in meinen jungen zehn Jahren erinnerte. Für die Fähigkeit, diese Erinnerungskapsel zu öffnen – adäquat zu öffnen und öffentlich zu bewahren -, brauchte ich rund 40 Jahre.

19.08.2521 (2)

Änigmatische Bewegung und neue Achsenzeit. Professor Joas wäre als Wissenschaftler und Soziologe ein Buch wie „Die Macht der Indoktrination. Wie die herrschenden Grosssekten (Abrahamismus; Buddhismus; Hinduismus; Taoismus und Atheismus) seit der letzten Achsenzeit ihre Macht verwalten“ besser zu Gesicht gestanden, er bevorzugte indessen als Katholik und Kirchengänger „Die Macht des Heiligen“ daraus zu machen. Für die postabrahamische, postbuddhistische, posthinduistische, postatheistische Aufklärung, die sich einer möglichst unvoreingenommenen Optik verschreibt (nicht nur einer absolut voreingenommenen), verbirgt sich hinter den sektorenhaften Pseudouniversalismen der religiösen Grosssekten – einschliesslich die atheistische Sektiererei, an deren Spitze Leute wie Albert Einstein in Briefen ihr blosses Meinen, ihre Ignoranz kund tun – eine freigöttliche änigmatische Dimension, die deren akommunikativen Inhalte zwar würdigt, aber Menschen kraft persönlich empfangener „überpersönlicher“ Akommunikationen als Philosophinnen und Philosophen begreift, nicht oder erst zweitrangig als Christen, Juden, Muslime, Buddhisten, Hindus, Taoisten oder Atheisten, Agnostiker und Ignoranten. Ihre gelebte „Vielfalt“ sieht in ihrem Einen (Eigenen), das sie unter Vielen trennt, das Eine oder Andere, das sie verbindet, nicht, die Änigmatische Bewegung indessen schon – sie ist unterlegener und überlegener als diese „Überlegenen“. Sie ist – eingedenk ihrer Vorgänger unter Philosophen der Achsenzeit, akommunzierten „Heiligen“ und den noch stark abrahamisiertren Bahai – die erste nicht-sektenhafte globale Religion und Religionsphilosophie am Beginn einer neuen Achsenzeit.

19.08.2521 (3) Die Änigma ist Quelle der Ewiggöttlichkeit, der Freigöttlichkeit, sie ist das, was mit aller Macht des Unheiligen Menschen unfrei und mit aller Macht des Heiligen Menschen frei macht.

18.08.2521

Hans Joas, der in die Kirche geht, und ein Buch über die „Macht des Heiligen“ (2017) schreibt. Keine weiteren Fragen.

17.08.2521

Wir kehren nochmals zu Habermas (2019) zurück. Zu seiner Darstellung aus der Warte seines „nachmetaphysischen Denkens“ (S. 192) von Achsenzeit, Vorsokratikern (Anaximander, S. 417 ff. Heraklit, S. 428) und „Abkehr des jüdischen Monotheismus vom „Heidentum““ S. 327ff. — auch um die Grenze zwischen der alten und der neuen metaphysischen Welt, zwischen der alten Achsenzeit mit dem gregorianisch-christlichen Zeitkalender und der neuen Achsenzeit mit dem achsenzeitlichen Zeitkalender, zwischen Religion und Aufklärung von Religion und aufgeklärter Religion zu markieren.

16.08.2521

Von den religiösen und quasi-religiösen „Heilmitteln“ (Heraklit) der Achsenzeit – heraklitische, konfuzianische, buddhistische, jüdische – zehren noch heute die meisten Menschen – Christen und Muslime dazugerechnet.

15.08.2521

Alles Glück, mehr als Unglück, liegt in der Geburt. Mehr, extrem mehr, als Nichts zu sein, liegt in der Geburt – das haben die Buddha, die Heraklit, die Abrahamischen, alles Herren, merkwürdigerweise, alles Herren, nicht so richtig verstanden.

14.08.2521

Bei Heraklit findet sich zwar ein dezidierter traditionskritisch aufgeladener Monotheismus (hinüberschwappend in einen theologischen Monologoismus (das Göttliche ist alles und eins), an den Spinoza anknüpfen wird), beim alten Griechen der Achsenzeit findet sich aber auch die weit traditionellere Redensart von Göttern: „Im Krieg Gefallene sind bei Göttern geehrt und Menschen.“ (B 24), ergänzt mit „Grösserer Tod erlost grössren Lohn“ (B 25) oder „Ruhm“. Vielleicht sagte er „Gott“ und machte erst die Überlieferung durch Aristoteles „Götter“ daraus, denn er soll, als Fremde, die zu ihm pilgerten, stehenblieben „und sahen, dass er sich am Küchenofen wärmte“ sie gebeten haben „ohne Scheu einzutreten, denn auch an diesem Ort seien Götter.“. Wobei sie ihm aufwarten wollten, das wusste er, dem göttlichen Heraklit, nicht Göttern.

14.08.2521

Literatur: Ausgewählt, kommentiert und übersetzt v. Jaap Mansfeld: Die Vorsokratiker I (2003); Hg. Bruno Snell: Heraklit – Fragmente (8. Aufl.)(1983)); Friedrich Nietzsche, Sämtl. Werke. Krit. Studienausgabe hrsg. v. Colli/Montinari – Bd. 7 (Nachgelassene Fragmente Herbst 1869 bis Ende 1874).

13.08.2521

Über Heraklits Theologie mit Blick nach Judäa. Heraklits Monotheismus firmiert unter dem Namen „das Eine, das Göttliche“ (B 114) und „Zeus“ (B 32) (Dyeus Pater, Himmlischer Vater), wobei sein Zeus – „das eine Weise“ (B 32) – mit dem Sittenstrolch des Homer und Hesiod nichts zu tun hat – ähnlich wie später Platon Dichter ob ihrer Fantasiererei missbilligte, verachtete Heraklit Homer und Hesiod sowie deren Polytheismus („Heraklit verübelt es Homer, dass er schrieb: „Schwände doch jeglicher Zwiespalt unter Göttern und Menschen“), denn nach ihm begriff Homer die ontologische Differenz zwischen Gott und Menschen nicht, ähnlich wie Hesiod nicht „dass das Wesen eines jeden Tages dasselbei sei“ (B 106), „Vielwisserei lehrt keine Vernunft; sonst hätte sie Hesiod belehrt (…)“ (B. 40) („Und Lehrer der meisten ist Hesiod (…)“ (B 57), der unbelehrte, wohlgemerkt: Mit Hesiod-Kritik übte Heraklit Kritik an seinen Zeitgenossen. Heraklits Vorstellung von dem einen und einzigen Göttlichen glich in dieser Hinsicht mehr den israelischen Vorstellungen des Gottes Jahwe, wie ihn die Moses-Redaktion, oder Herr Zebaoth (Herr der Heerscharen), wie ihn die Jesaja-Redaktion nannte. Auch Heraklits „Zeus“ unterscheidet sich von Menschen radikal: Er ist unsterblich, allmächtig („denn das herrscht soweit es will“ (B 114)) unermesslich weiser und wohlgestalteter als Menschen (B 83), zudem unsichtbare Harmonie in allem („Vor Gott ist alles schön, gut und gerecht; aber die Menschen wähnen, das eine sei unrecht, das andere recht.“ (B 102) „Mehr als sichtbare gilt unsichtbare Harmonie“ (B 54)). Doch dieses Nirvana, dieser Himmel wie ihn Gott erblickt, ist kaum von dieser Welt, denn: „Wie ein wüst hingeschütteter Misthaufen ist die schönste, vollkommenste [menschliche, d.V.] Welt.“ (B 124). Denn es ist nur eine endliche Welt, Schweine (Menschen) „fühlen sich im Kot wohler als im Wasser“, Reichtum verdeckt, wie verdorben die Menschen sind, sie sind zudem sterblich und „Leichen verdienen mehr als Mist, dass man sie wegwirft.“ (B 96). Ist das heraklitische Dialektik, oder durchdringt diesen Misthaufen (die Gesellschaft) der göttliche Logos, das Wesen der Dinge, auf die „verständiges Denken“ (B 112) hinzuhorchen habe. „Verständigsein ist die wichtigste Tugend“, Verständigsein und Gott Vertrauen, denn: „Aus mangelndem Vertrauen entgeht es (das meiste Göttliche) dem Erkennen“ (B 86)). Heraklit bietet selber ein philosophisch-religiöses Heilmittel an, der griechische Buddha predigt das Gottvertrauen und das Erkennen und Tun des Göttlichen, die innere Überwindung des Endlichen und Allzumenschlichen:  „Verständiges Denken ist höchste Vollkommenheit, und die Weisheit ist, Wahres zu sagen und zu tun, nach dem Wesen der Dinge, auf sie hinhorchend.“ (B 112), „Sie verstehen nicht wie das Unstimmige mit sich übereinstimmt“ (B 51), „Habt ihr nicht mich, sondern den Sinn vernommen, so ist es weise im gleichen Sinn zu sagen: Eins ist alles.“ (B 50) -, und dieses philosophische Denken und Tun zählt zu den Heilmitteln, die so heissen „da sie die Angst heilen und die Seele ledig machen alles Unglücks, das in der Geburt liegt.“ (B 68)  Ist das nicht buddhistisch und auch jüdisch, die Seelen ledig zu machen alles Unglücks, das in der Geburt liegt? Dachte Heraklit an Herr Zebaoths absolute Party auf dem Berg Zion, die für alle, auch für „Heiden“ offen steht, ein Freudenfest am Ende der Tage, denn „er wird den Tod verschlingen auf ewig.“ (Jes 25). (Die Neujuden, die Christen, werden später behaupten, die absolute Party läuft schon, ihr Christus „verschlang“ mit Herrn Zebaoths Hilfe den menschlichen Tod viel früher). Heraklits Heil- (oder Rauschmittel ?) geht soweit nicht, konterkarierend heisst es nüchtern: „Die Menschen erwartet nach dem Tod, was sie nicht hoffen noch glauben.“ (B 27). Und es klingt mosaisch, wenn Heraklit alle (!) menschlichen Gesetze als von göttlichen an- und abgeleitet oder „ernährt“ (Mansfeld) betrachtet „Nähren sich doch alle menschlichen Gesetze von dem Einen, Göttlichen“ (B. 114), da diese dem All-Gemeinen, dem Logos, der der Welt wesentlich inneliegt, folgen – doch fehlt Heraklit, dem volkabgewandten Eremiten, ein akommunizierender Gott wie Moses Gott, der ihm und seinem Volk direkt Gesetze diktiert – Heraklits Göttliches muss der Mensch, der seiner wichtigsten Tugend folgt, die Vernünftigkeit, in sich erforschen, dabei seien „private Einsichten“ und „blosses Meinen“ Kinderspielzeuge, die Erwachsene wegwerfen sollten (B 70). Dominiert bei Heraklit die Zucht und Unterordnung der tugendhaften Menschheit unter das eine göttliche Weise, so dominiert bei den israelischen Redaktionen die Zucht und Unterordnung ihres tugendhaften Volkes unter die göttliche Sitte und seinen Bund mit dem einen und einzigen Herr Zebaoth.

12.08.2521

Über den Einfluss der ionischen Naturphilosophie auf die Entstehung der altbiblischen „Genesis“ während der Achsenzeit oder: Teile der Kosmogonie und Anthropogonie der „Genesis“ als israelische Anwort auf die ionische Pionieraufklärung. (verfasst 01.05.2020 n.u.Z.)

11.08.2521

Warum es zwei (oder drei) „Genesis“-Versionen in der Jüdischen Bibel gibt. Die Achsenzeit war, nach Hesiods Theogonie (1. Jahrhundert vor der Achsenzeit), angefangen in Ionien bei den „Vorsokratikern„, besser: „Voraristotelikern“, die Pionierzeit der grossen Kosmologien und ersten Anthropogonien (Zoogonien), teils mit einem mythologischen, teils mit einem naturwissenschaftlich-evolutiven Ansatz, dazu zählt auch die Kosmogonie, Zoogonie und Anthropogonie der israelischen „Genesis“, endredigiert um das 6. oder 5. Jahrhundert v.u.Z.  Die anonyme Genesis-Redaktion, die ihr Glaubensbekenntnis mit der Formulierung „Und Gott sprach“ in den Vordergrund stellte, entwickelte, nach Massgabe ihres allmächtigen Schöpfergottes, eine theogonisch-kosmologische Synthese nach naturphilosophischem Vorbild der griechisch-ionischen Nachbarn – teils in stiller Übernahme, teils in stiller Distanzierung – jedenfalls spricht einiges, nicht nur die zeitliche und räumliche Nähe zwischen Israeliten und Ioniern, für diese These.
Für Thales, Xenophanes und Anaximander war die Erde am Anfang eine Mischung aus Erde und Wasser, in der Genesis-Kosmogonie gibt es eine vergleichbare Version: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, …, und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.“  Woher stammt dieses Wasser plötzlich? Offenbar schuf Gott, merkwürdigerweise unerwähnt, zu Beginn auch Wasser. Thales Wasser? Anaximanders Wasser?  Wasser bewahrt in der Folge seine zentrale Bedeutung in der „Genesis“, durchaus auf dem Niveau einer ionischen Naturbetrachtung bzw ihrer kongenialen Adaption: „Und Gott spach: Es werde ein Gewölbe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. Gott machte das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. Und so geschah es. Und Gott nannte das Gewölbe Himmel.“ (2016)  Fügen wie die Luther-Übersetzung dazu:. „Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel.“. Ein anaximandrischer Naturforscher, der die Scheidung von Festwasser und Luftwasser (Himmel, Wolken) untersuchte, hätte das nicht besser sagen können, dasselbe gilt für den nächsten Satz: „Dann sprach Gott: Es sammle sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort und das Trockene werde sichtbar. Und Gott nannte das Trockene Land und die Ansammlung des Wassers nannte er Meer.“  Nach der Scheidung des Wassers in Wasser und Himmel (verdunsteter Bereich), schied sich das Wasser in Meer und Land (trockener Bereich) (Luther-Bibel „Erde„). Nach Thales entstand Erde aus dem Wasser, dieser These folgten Anaximander und Xenophanes (6./5.Jh.u./) und offensichtlich auch der israelische Redakteur der „Genesis“. Umgekehrt gefragt: Inpirierte auf ähnlich stille Weise der israelische Monotheismus die Ionier? Die Kosmogonie des Thales, der als erster allem Seienden einen materiellen Urgrund zuschrieb – Wasser als Urprinzip -, scheint an einen Gott oder an Götter? gedacht zu haben : „das, was weder Ursprung noch Ende habe, sei Gott.“ Eine andere Überlieferung berichtet: „Thales glaubt, dass alles von Göttern voll sei.“ (was schlecht zu seiner materiellen Urgrundthese passt). Ähnlich Heraklit, der neben der Erwähnung von Göttern (die als zweifelhaft oder zweitrangig betrachtet werden können) den einen und einzigen Gott  – der/das Weise – aus sichtlicher Verlegenheit „Zeus“ nannte (Fr 44: „Das eine Weise, das einzig und allein ist, ist nicht bereit und doch wieder bereit, mit dem Namen des Zeus benannt zu werden.“ (wir nennen es „Änigma“); Fr 25). Beim Thales Schüler Anaximander heisst Gott Apeiron – das Unbeschränkte – und Wasser sei der materielle Urgrund, aus dem Leben, auch menschliches, entstehe. Der Mensch sei eine Metamorphose z.B. aus einem Fisch, der sich aus dem Wasser zum Luftatmer auf trockenem Boden mutierte. Für Religiöse, deren Selbstverständnis eine starke Abgrenzung zur Tierwelt und Unterordnung unter Gottes Fittiche beinhaltete, war die Vorstellung, von einem Tier abzustammen, komplett obszön und ausgeschlossen, daher musste für sie der Mensch aus Erde (höchstens aus Erde!) und von Gottes Hand geknetet worden sein während eines Knettages nicht während einer äonenlangen Naturmetamorphose, die ihren Ursprung im Wasser hat (These, die erst im 24. Jahrhundert nach der Achsenzeit zur Zeit Darwins bestätigt wurde). Ausserdem entstand der Mann nicht aus einem Teil des weiblichen Körpers – auch das wurde vom Fuss auf den Kopf gestellt – sondern die Frau aus einem Teil, aus einer Rippe des Mannes, für die Herren über Schrift und Archiv: der Mensch (später werden die Neujuden, die Christen, auch diese altjüdische Männerphantasie mit der Idee der „unbefleckten Empfängnis“ zu toppen versuchen. In Marias Mutterleib „knetete“ der Heilige Geist, Quasi-Samen des göttlichen Vaters, den Embryo des Gott-Menschen, ihres Messias: Ist es auch Wahnsinn, so hat es Methode, so ist es zumindest „theo-logisch“). Die Entstehung des Menschen, die Anthropogenese musste nicht der faktischen Wahrheit, sondern der faktischen Macht, einem herrschenden männlichen und religiösen Selbstbild entsprechen, in der imago dei wurde Gott zu dessen „Ebenbild“.

10.08.2521

Über die Achsenzeit. On Axialage. Im Zeitraum der Achsenzeit entstanden der Buddhismus, der Konfuzianismus, das Grundmuster der christlichen und islamischen Überlegenheitsekstasen, die Philosophie der Naturwissenschaft und das Bürgertum, das sich unter eine Verfassung stellte, die bürgerliche Verfassung – um nur einige Gründe zu nennen, warum die globale Zeit nach unserer Achsenzeit zu messen uns Menschen, egal, von welchem Kontinent, gut anstehen würde.

09.08.2521

Der Überadler der „Kinder Israel„. Was die judaische Religionsgemeinde von den Griechen und ihren Kosmogonien unterscheidet – kaum im Falle der „Genesis“, die entwarf ein brillianter judaischer Kosmogonist – ist der Glaube an einen über Vermittlung und direkt (als Lichterscheinung, als Busch, als Wolkensäule) mit ihnen kommunizierenden Gott, der ihnen Gesetzestafeln gibt, Glück, Segen, Kraft und Land verspricht und alles verzeiht, nur eines nicht: dass sie sich von seinen Gesetzen abwenden und ihn verlassen (tun sie das verheisst die Moses-Figur nichts Gutes: „am Ende der Tage wird Unheil über sie kommen„). Die Achsenzeit war die Zeit der grossen Verfassungen auf „bürgerlichem Niveau“, des ersten Bürgertums, das sich öffentlich-rechtlich eine verbindliche Verfassung gab und sich unter sie stellte im Namen der „Eunomie“, die die Entschuldung und Integration („Verbürgerlichung“) des verschuldeten Kleinbauerntums und die Teilentmachtung der Oberschicht beinhaltete. Bei den Griechen war es Solon, der „bürgerliche“ Gesetzestafen errichtete. Bei den Israeliten soll es Moses gewesen sein. Der Mann, der glaubhaft machen kann, ein Mann Gottes zu sein oder die Redaktion Gottes seines Volkes, versprach und gewann unter diesem  grosse wohltuende Macht. Akommunizierte Worte oder solche, die als solche angesehen wurden, waren und sind mehr als menschliche Kommunikationen, sie bedeuteten für sie buchstäblich ihr Leben, ihr Sterben und deren Erhalt unter den Fittichen eines Überadlergottes – eines mächtigen, mit Macht sprechenden Schutzgottes der als Tribut für seine Leistungen Treue (Gesetzestreue) und Folgschaft verlangte. Geschützt , aufgehoben, auserlesen von diesem Gott erzeugte, erregte, inszenierte sich hier ein religiöses Volk in Überlegenheitsekstase. Man kann deswegen bei den „Kindern Israel“ von erfolgreicher Indoktrination und Sektenbildung durch Unterwerfung (Ergebung) und Auserlesenheit (Überlegenheitsekstase) sprechen – hier entstand auch der Grund und das Grundmuster der christlichen und der islamischen Überlegenheitsekstasen (Zu den israelitischen Top-Propheten wie Jesaja und zur „absoluten Party“ am Ende der Tage auf dem Berg Zion siehe 04.09.2520 und 06.03.2521).

08.08.2521

Beide gelehrten Völker, Israel und Ionien, unterstanden damals der persischen Herrschaft und lebten in Nachbarschaft. Es kam zu einem kulturellen und ökonomischen Austausch. Aus dem Unbeschränkten- das unendlich ist, keinen Anfang hat -, enstand alles Seiende und zu diesem vergehe es, heisst es bei Anaximander, aus dem Allmächtigen – der unendlich ist und keinen Anfang hat – entstand alles Seiende und zu diesem vergehe es, schrieb die judaische Bibel-Redaktion.

07.08.2521

Änigmatische Eigenbildlichkeit versus abrahamische Gottebenbildlichkeit.

06.08.2521

Die imago dei basiert auf provinziellem Universalismus- ursprünglich war die Idee dieser Imago an den altjüdischen Mann und seinen Patriarchgott gebunden, und wahrscheinlich wurde sie durch naturphilosophische Thesen über den Menschen motiviert, sich als dezidierte Gegenthese zu profilieren, radikal alles, was die Herkunft der Welt betrifft, statt einer Schöpfernatur, ihrem  Schöpfergott zuzuschreiben (vgl. 03.08.2521). Die Frau wurde hier weder gemeint noch gefragt, bloss unter- und zugeordnet, als Anhängsel angehängt. Für Anigmatische ist so klar wie unklar, wenn etwas die Welt schuf, dann die änigmatische Dimension und die Änigma oder das, was ihr zugrunde liegt, hier „Genesian“ genannt.

06.08.2521

Imago dei? Wer gibt das vollständigere Bild des menschlichen Lebens ab – die Frau oder der Mann? Die jahrtausendalte Herrschaft der Herren über Schrift und Archiv bemühte sich früh darum, die Antwort klar auf den Mann zu legen – sogar Platon und Aristoteles, dieser weniger eindeutig, gaben ihr bestes… –, Männer als perfekte Menschen, Frauen als mangelhafte Männer darzustellen – etwas anderes liessen sie in ihren Archiven nicht zu. Am Anfang schuf Gott den Mann (eigentlich den altjüischen) nach seinem Ebenbilde? Für Buddhisten, Hindus, Atheisten und Menschen uneindeutigen Geschlechts ist das bloss unzureichende Ideologie, allenfalls diskriminierende.

06.08.2521

Mensch/Mann als abrahamische Gottebenbildlichkeit? das ist mir zu unemanzipiert.Aus postabrahamischer Aufklärungs- und änigmatischer Religionsperspektive ist imago dei die Änigma, die uns in unserer Eigenbildlichkeit und mit ihrer änigmatischen Ansprache würdigt.

05.08.2521

Über Imago dei und andere Imaginationen der abrahamischen Grosssekte. Der Mensch/Mann als abrahamische Gottebenbildlichkeit? Aus postabrahamischer Aufklärungs- und änigmatischer Religionsperspektive ist imago dei an kein reales Imago verwiesen, es gibt kein Ebenbild, weil kein Bild von Gott (nicht wegen: Du darfst, sondern wegen: Du kannst kein (adäquates) Bildnis von ihm/ihr machen), dafür existiert die Änigma, die uns in unserer Eigenbildlichkeit und mit ihrer änigmatischen Ansprache würdigt.

04.08.2521

Konfrontationen. Ob provoziert oder zufällig, die Änigmatische Bewegung wird auf Zeit der Konfrontation mit der professionellen Theologie, mit einer jahrhundertalten Ausstudierung und Erprobung theologischer Spekulationen, nicht ausweichen können und auch nicht wollen. Obwohl ihr diese Kontrontation bereits zweitrangig ist, bevor sie überhaupt angefangen hat. Erstens beziehen wir uns wie sie auf die Achsenzeit (kein christlicher Theologie würde das Jüdische Testament, das er das „alte“ nennt, nicht einbeziehen, nicht einbeziehen müssen), doch neben dieser Theologie erstreckt sich unser Bezugsrahmen auf Philosophie und Theologie global (Uppanishaden, Buddha, Konfuzius, usw.). Zweitens lehnen wir etliche Grundpfeiler der abrahamischen Grosssekten, besonders der zweiten und der dritten ab, und zwar dreifach: aus geschichtswissenschaftlichen, aus post-abrahamisch aufgeklärten und aus änigmatisch akommunikativen Begründungen.

03.08.2521

Über imago dei. Bemühte Darwin den Affen um unsere Tierebenbildlichkeit herauszustellen (damit an die naturphilosophische Tradition der Achsenzeit anknüpfend: Anaximander, der Schüler des Thales, spekulierte bereits, dass der Mensch aus einem anderen Lebewesen z.B. aus einem Fisch entstand und diesem anfänglich ähnlich gewesen sei), bemühte die abrahamische Theologie des Judentums, genauer: die „Genesis“-Redaktion zur Zeit der Achsenzeit, als Gegenthese zu Anaximander, die imago dei um unsere Gottebenbildlichkeit herauszustellen – de facto die des (jüdischen) Mannes und Glaubenden an den Gott des Patriarchen Adam. Das damit „alle“ gemeint sind, das ist eine spätheidenjüdische (bzw. .spätchristliche) Ausdehnung und Verzerrung dieses provinziellen Universalismus im Zuge der Etablierung der christlichen Überlegenheitsekstase.

-Zum „Sinn des Lebens“ siehe 26.07.2521 (1) und (2)

02.08.2521

Eine Pointe in Arnold Gehlens Der Mensch (Erstausgabe 1940, entnazifiziert 1950, 13.Aufl. 1986, S. 16 ) ist, dass Selbstaufklärung des nicht festgestellten „Mängelwesens“ Mensch kein Luxus, sondern notwendig für es, für uns sei: Der „Mensch ist das nicht festgestellte Tier [ein Nietzsche-Zitat, d.V.], er ist irgendwie nicht festgerückt. Er ist, wie wir auch sagen, ein Wesen, welches in sich eine Aufgabe vorfindet – und gerade deshalb braucht er eine Deutung seiner selbst…. Nicht aus Spass und nicht zum Luxus des Nachdenkens, sondern aus ernster Not, wenn die Natur ein Wesen aller Gefahren der Störbarkeit und Abirrung auslieferte, die in diesem „Nichfestgestelltsein“, in diesem Zwang, sich selber festzustellen und über sich zu verfügen, besteht.“. Wie oft und gerne in der vergangenen Philosophie steht hier der junge Mann als Prototyp für „der Mensch“. Denn zunächst rückt das genetisch festgestellte Kleinkind der Hunger und die Müdigkeit fest an den Busen der Mutter, an Papas Milchflasche und in die Federn. Die Aufgabe, sich vor Gefahr abzusichern, Umschau zu halten, wächst langsam von den Eltern zum wachsenden Kind über, es übernimmt immer mehr Aufgaben selber und Anstrengungen, um selber auf den Beinen zu stehen, zuerst im konkreten, später im übertragenen Sinne. Spätestens in der Pupertät beginnt das nicht festgestellte Tier, das Puper-Tier, sich, hormonell neu aufgegleist fürs Leben, zu suchen, zu testen, zu orientieren, sexuell wie beruflich festzustellen und festzulegen – dazu gehört die Feststellung der eigenen Mittel (auch finanzieller Art) und Möglichkeiten (Situiertheit der Familie; gewonnene Studierfreude oder eines anderen Talents, das sich während den ersten zehn, zwölf Lebensjahren ausbildete), kommt das Kleinkind nicht in einem Königshaus zur Welt, hier rückt die Tradition sein Inneres fest, in einem Bauernhof, in einer Zunftgesellschaft des 16. Jahrhunderts, wo den Erstgeborenen Vaters Nachfolgerrolle und den Töchtern die Rolle von Ehefrauen und Müttern traditionell  „festgerückt“ wurde. Heute führt die funktionale Differenzierung der Gesellschaft  dazu, in ihr die eigene Funktion und Eignung (Beruf, Berufung) feststellen, ein Auskommen durch sie finden zu müssen, mehr im systemrelevanten Bereich, geht es mehr um Absicherung, mehr im Bereich von Kultur oder new economy, geht es mehr um Selbstentfaltung und/oder Karriere (Entfaltung über Statuskonsum, Konsum).

01.08.2521

Mehr als trivial ist es zu sagen, unsere transbiostemische Physisteme, das Kultur- und Lebewesen Mensch korrespondiert mit der Mehrdimensionalität und -variabilität unserer Kunst auf fundamentale Weise. Unsere Kunst trägt unsere „Handschrift“.

30.07.2521

Platon interpretierte unsere Semiotik und ihre Schrift-und-Archiv-Dimension als Ideenhimmel, Descartes als ewige Selbsterkenntnis, Hegel als fortschreitender Weltgeist (de facto ein fortschreibender, fortgeschriebener) – irrtümlicherweise.

29.07.2521

In Höhlen von Sulawesi/Indonesien (ca. 40 000 Jahre alt) und Chauvet/Südfrankreich (ca. 35 000 Jahre alt)- evt. Höhlen in Australien (50 000 Jahre alt) – befinden sich die ersten Künstlersignaturen der homosapienten Menschheit, die wir kennen, Handabdrucke gelesen als eine Art Unterschrift oder als individuelle Selbstdarstellung. Vermutlich erfreute sich Homo sapiens vor rund 40 000 Jahren seiner globalen Verbreitung, seiner Herrschaft über den Hunger und Fressfeinde, über die Befreiung von unmittelbarer Not und Gefährdung, was nicht ohne höhere Organisation und Ausdifferenzierung von funktionierenden Kleingesellschaften, von autochthonen Selbstversorgungsgesellschaften ging.  Kunst wurde wahrscheinlich ein Ausdruck dieses Luxus, sich mit Musse und Abstraktion mit der Darstellung von Dingen zu beschäftigen, die Jägerstämme während Jahrtausenden auslastete – Auerochsen, Pferde, Schweineber, Bären -und darüber hinaus begann die Kunst Löwenmännchen und Venusfigurinen zu schaffen – Totemfiguren (führende Männchen mit erjagtem Löwenpelz) und Religionsfiguren (führende Mütter mit eingeborener Gebärdekraft) – beides wohl Herrschaftsikonen unserer Urgeschichte. Vermutlich geschah die Eroberung, Vertreibung und Ausrottung der Neanderthaler durch die Homo-Sapiens-Rasse im Zuge der Etablierung dieser Herrschaft und Kultur. Da man Verletzungen und Knochenbrüche meiden musste in der Wildnis – selbst ein Leopard lässt eine erbeutete Antilope, der er die Möglichkeit zur Gegenwehr liess, lieber frei als sich von ihr verletzen zu lassen – , werden sich Neanderthaler und Homo Sapiens mehr im Flucht- und Vertreibungsmodus, als in der blutigen Konfrontation begegnet sein (darum finden sich Spuren von Neanderthaler in den hintersten und letzten Ecken Europas)  es sei, Homo Sapiens-Rudel von jungen Männern, die fähig waren, tagelange, ja, wochenlange Raubzüge in den Wäldern Europas durchzuführen -, hatten nicht nur besseren Proviant bei sich, sondern viel effizientere Waffen, Wurfgeschosse als die Neanderthaler. Seit dieser Zeit, seit 100 oder 50 000 Jahren, hat Homo sapiens keine Säbelzahntiger, keine Löwen, keine Höhlenbären, keine Wölfe, keine anderen Humanoiden, nur noch einen Feind zu fürchten und keinen besseren Freund zu gewinnen als sich selbst. Sich selbst hiess verwandte, und, je grösser die Welt und die Bevölkerung wurde, unbekannte Artgenossen, die das Leben und Zusammenleben, die das geteilte Interesse, der gemeinsam geschaffene, geteilte und genossene Vorteil, kooperativ verband.

29.07.2521

Von den Höhlen in Sulawesi und Chauvet über den Tempel des Apollon in Delphi (Achsenzeit) bis Descartes, Kant und Piaget (25. Jahrhundert nach der Achsenzeit): Erkenne dich selbst heisst: Schaffe Erkenntnisse von dir an den Tag, bringe Licht in die Black box, die die du bist:  Zum Beispiel lerne besser das Komponieren eines erfolgreichen ideologischen Buches, eines Musikstückes zu verstehen, wie soziale Umwelt Menschen determiniert und Menschen soziale Umwelt determinieren und ökologische Umwelt, die wir beeinflussen, zu uns Menschen zurückkehrt, uns beeinflusst. Lerne besser dein Immunsystem kennen, die Immunrespondivität deiner Physisteme, die in 3 Wochen fähig ist, das Sars-Virus zu immunisieren, während unsere Technologie über ein Jahr braucht, um in einem reduzierteren Nachbau dieser innerkörperlichen Immunisierungsintelligenz einen wirksamen Impfstoff gegen das Virus zu entwickeln. Wir sind das, was wir von uns in uns entdecken, was als Hervorgebrachtes zu uns dauerhaft zurückgebracht wird, – wir schaffen bewusstlose oder intrinsisch bewusste Vorgänge in bewusste, festhaltbare extrinsische um. Klassisch beginnt das mit einfacher Kausalität: Mit Empfinden und Zeichen (Signalisierung) des Schmerzens, treten wir auf einen spitzen Stein, mit Erkennen von Gefahr und Signalisieren von Warnung, rast ein Tornado auf uns zu.  Erkenne dich selbst bezieht sich auf das, was wir von unserer Innenweltblackbox und unserer (inneren) Umweltwahrnehmung zu Licht fördern – Teile unserer visuellen Wahrnehmung machen wir zu Teilen unseres visuellen Wahrnehmens. Der vierzigtausend Jahre alte Abdruck einer Hand in der Sulawesi-Höhle, der fünfunddreissigtausend Jahre alte in der Höhle von Chauvet auf der Wand, die in photo-realistischer Weise das Gesehene (Tiere) als Gezeichnetes und Gemaltes abdruckt, ist die erste „Hand-Schrift“ und „Unter-Schrift“ eines Autors, einer Autorin, eines Künstlers, einer Künstlerin der Welt. Möglicherweise eines Schamanen-Künstlers mit der Kraft, Totes und Lebendes lebendiger zu machen als es an sich ist (Pferde kommen und gehen, aber „das Pferd“ an der Wand bleibt – Platon machte die „Idee Pferd“ daraus…). Mit Descartes „Cogito“ kam der Abdruck des bewussten Wahrnehmens, der bleibt, der sich nicht verflüchtigt (durch Anzweifeln), über die Hand, über die Schreibhand und Latein, zum Abdruck in Schriftsprache auf Schwarz-Weiss-bedrucktes Papier, auch hier fand ein manueller Transfer des Visualisierenden (Wachbewusstseienden) in die Visualität des Visualisierenden statt ähnlich wie an den Wänden der Chauvet- und Sulawesi-Höhlen die malende und die gemalte Hand und bei der Inschrift gnothi te auton im Tempel des Apollon. Doch Descartes kam nicht darauf zu sagen – ich denke mit meiner Sprache und Hand: „Ich schreibe (Latein), also bin ich.“

28.07.2521

Über Kunst als Introbiostemie. Kunst als ausdifferenzierte und ausdifferenzierende Introbiostemie, abstrakte Kunst, „Farbflecken“ gedeutet als Exposition (Expression) einer inneren wahrnehmungsphysiologischen Ebene („Innenebene“).Totaler Einsatz für eine partielle Innenebene – deshalb kann uns auch abstrakte Kunst „innerlich“ berühren wie der Rohrschach-Test.

28.07.2521

Über die Machbarkeit von Pyramiden als introbiostemische Expression. Bei einer Pyramide widerspiegelt sich nicht die introbiostemische Ebene der inneren Farbwahrnehmung wie in der Abstrakten Kunst, sondern die Ebene der platonischen Körper, der Spezialisierung unserer Linien-Ecken- und Körper-Wahrnehmung, ein Spiel, ein Kalkül, mit der Ebene unserer Wahrnehmungsgeometrie, expressiv umgesetzt. So unglaublich wunderbar und gross uns die Pyramide von Gizeh heute noch erscheint: wahrnehmungsphysiologisch war sie, neben einem quadratischen Klotz der aus quadratischen Klötzchen besteht, das einfachste Gebäude, das in diesem Ausmass geplant und gebaut werden konnte. Äusserlich besteht sie bloss aus verbundenen Linien (Ecken) und ebenen Flächen, aus identischen Steinklötzen, aus Steinquadern, die nach den Massen des Bauplans aufeinander- und zusammengesetzt wurden – vor der Setzung des erstens Steines kannten die Bauer bereits den Platz des letzten Steines – nur die Innenarchitektur wurde komplizierter, ausgetüfftelter gestaltet, da es darum ging, die Ruhe, den Schatz  und die Mumie des verstorbenen Pharaos vor Einbrechern zu schützen. Vor dem Bauexzess, vor der Diktatur der Präzision, vor der Unterwerfung des Handwerks unter die gerade Linie, kam der Exzess der Bauer, der abstrakte Exzess mit der geraden Linie, mit der Exaktheit und der Zahl der Architekten, Geometer, Mathematiker und Statistiker. Geschichte der Kunst von der Pyramide bis zur Abstrakten Kunst der Moderne erscheint hier nicht als Geschichte des hegelschen Weltgeistes, sondern als Geschichte des sich selbst entdeckenden Geistes, unseres Geistes und seiner praxeologischen Gesamt- und Teilexpression.

28.07..2521

Der geniale Lascaux-Realismus vor 30 000 Jahren war ein Einbruch unserer alltäglichen Praxeologie in die Physiologie unseres Sehens von Umwelt. Diese Künstlergenies kamen einer bildlichen Nachahmung oder Reproduktion nicht nur des Gesehenen (Tiere), sondern des Sehens, unseres Sehens, nahe.

27.07.2521

Die Geschichte und Gegenwart des humanen, humanoiden Biostems, des transbiostemischen Kulturwesens, das wir in uns erkennen und erschaffen. Gehlens (1956) philosophische Anthropologie ging von einer doppelten Betrachtung des Menschen aus – von einer biologischen und einer kulturellen.

26.07.2521

Zwischen natürlicher Bestimmung und Selbstbestimmung. Der Mensch purzelt irgendwann aus dem Nest und muss dann mit den Eigenschaften, die er dafür erhalten und gelernt hat, zusehen, dass er in der unwirtlichen oder zivilen (zivilsierten) Wildnis, die in soziale Gesellschafts- und Herrschaftsordnungen transformiert wurde, dass er auf dem Acker mit Ackern überlebt. Die Paradies-Saga gelesen als die Geschichte des Nesthockers, der, frisch geboren, sich am Quell der Mutter labt und ohne Scham nackt herumläuft Bist du verstossen: möchtest du gerne zurück. Man könnte glauben: Alles strebt zurück ins Paradies, in das Paradies der Arme der Mutter und des Vaters. In die sorglose Ruhe, in das behütete Gleichgewicht. Man könnte glauben: Die erwachsene Liebe ist die nächste Stufe, ist die nächste Umsetzung dieses Zurückstrebens in einen Vorwärtsgang. Auf ihr wird auch das nächste Nest, werden die Eier der nächsten Nesthocker gezeugt und ausgebrütet. Soviel anders als andere Biostemen, Physistemen, Lebewesen dieses Planeten, die wir Tiere nennen, sind wir in dieser Hinsicht nicht. Doch sind wir nicht extreme Kulturwesen, die grosse Teile ihrer biostemischen Festlegung – auch unseren Sex wie Judith Butler meinte – dekonstruieren, die ihren genetischen Anlagen entraten können? Ausser gewissen Notwendigkeiten, die zur vitalen Erhaltung des Mängelwesens Mensch dienen, wie atmen, trinken, essen, Nahung ausscheiden, und Schutz vor Kälte und sozialer Isolation- wie der Besitz von Geld oder Geldäquivalenz, Wohnung, Einkommen….? Muss ich Mutter werden, weil ich die biostemische Anlage dazu besitze? In der westlichen Kulturwelt von heute entscheide ich mich – vielleicht mit einem Partner dazu – und wenn die Situation, auch die finanzielle, es angemessen erscheinen lässt, dafür das Verhütungsmittel abzusetzen.  Und: Ist das Kind nicht beides: ein Mittel zur Erhaltung meiner Familien-Gene und meiner Art, als auch, im Idealfall, ein bedeutender Teil meiner Selbstverwirklichung im Leben, ein Bestandteil tief empfundener Genugtuung und Sinnfälligkeit, die das Leben schafft, und Verantwortung, Aufgabe zu leben, die ich für mich schaffe? Ein frisch geborenes Kind ist nicht nur stark im Wachstumsprozess begriffen, sondern legt auch in seiner Parentalumwelt einiges fest, ruft Sorge hervor, beginnend mit der Frage: kommt es gesund zur Welt? zudem jahrelange Betreuungs- und Versorgungsarbeit, Verantwortung, die die Mutter, Vater und andere zu tragen haben, in allem steckt viel Erwartung, Freude und Erfüllung.

26.07.2521 (2)

Der Sinn des Lebens. Mit dem Kind rückt die Frage nach dem Sinn des Lebens vorübergehend in den Hintergrund, wenn nicht für immer aus dem Horizont. Das heisst nicht, dass das ein Naturgesetz ist, das Ausnahmen, die die Regel bestätigen, ausschliesst, dass es bei psychisch kranken Müttern und anderen, die das Kind nicht wollten und wollen, als unerträglich empfunden und betrachtet wird. Dass es nicht Fälle gibt, wo das Frischgeborene ausgesetzt, ermordet oder misshandelt wird.

26.07.2521

Über Phallokratie. Die Mutter in modernen Welten kann heute entscheiden, in dem sie über ihren Körper entscheidet, ob sie einem Geschlechtsverkehr die Bedeutung oder die Last der Kindererzeugung, die das ganze Leben prägt, oder die eines kurzlebigen Vergnügens verleiht (durch Verhütungs- und Abtreibungsmittel). Damit ist im Bereich der Kindererzeugung die jahrtausend alte Phallokratie über ihren Körper und ihre Entscheidungsfreiheit aufgehoben. Dazu zählt auch der Verhütungsbeitrag von Männern und nicht zuletzt ihr Betrag in der medizinschen Forschung, von dem Frauen weltweit profitieren.

25.07.2521

Systemrelevanz ist (erhält) und schafft Wert. Die Arbeitskraft, die intellingenz-begabte und informiert-ausgebildete besonders, ist ein Teil, ein systemrelevanter Teil davon, aber bei weitem nicht der ganze, weder für die Liebe, noch für die Erfindung einer Heilung. Die Ökonomie der Kooperationswirtschaft basiert auf systemrelevanter Wertschöpfung, auf ihrer systemischen Synergie. Die marxistische Wertschöpfungslehre ist um relevante, systemrelevante Bereiche, zu reduziert.

24.07.2521

Über Systemrelevanz. Gesellschaftssysteme unter Pandemiestress durch das freie Radikal Corona-Virus – „frei“ solange wir es nicht kontrollieren können – reduzieren ihre Leistungen auf den systemrelevanten Bereich der Eindämmung der Pandemie (Isolation; Medizin; Forschung) und den systemrelevanten Bereich der Grundversorgung der Gesellschaft (Lebensmittel; Landwirtschaft; Güterverkehr; Öffentlicher Verkehr; Feuerwehr; medizinischer Notruf; Handwerksnotruf; Umweltschutz; Regierung; Ministerien; Politik; Polizei; Militär; Grenzschutz; öffentlich-rechtliche Medien; Wissenschaftsjournalismus; Forschung; Pharmaindustrie; Versicherungen; Banken (Zahlungsverkehr); Börsen; Internet; Strom; Wasser; Heizung). Unter Pandemiestress herrscht Biopolitik pur (Ministerpräsident Laschet: Es geht um Leben oder Tod„) – es geht prioritär um Rettung und Schutz gefährdeten menschlichen Lebens, um alles, was mehr als die Würde des Menschen antastet. Die grosse Dimension der Selbstbetroffenheit dieser Bedrohung erleichtert die politische Lenkung und das Ergreifen und Durchsetzen ungewöhnlicher Notstandsmassnahmen. Das biopolitische Lenkungsinstrument der ersten Wahl besteht aus Regierungspolitik und Aufklärung (Wissenschaft), verbreitet durch Medien (Stellen sie sich vor, Elektrizität, Internet, Handys, TV gingen nicht: die Regierung könnte sich der Gesellschaft nicht über diese Wege mitteilen, um eine Ahnung davon zu kriegen wie die Informationslage in einem Kriegsnotstand aussähe). Die Umsetzung dieser Notstandsmassnahmen – Quarantäne, Home Office, Home Schooling, Social Distancing, usw. – transformiert die Luxusökonomie des Alltags in eine Basisökonomie unter Quarantäne und stellt das Grundgesetz, ausserordentlich und vorübergehend wie die Infektion selbst, in den Dienst des Infektionsschutzgesetzes.

24.07.2521

Komplexe Systeme wie der menschliche Körper und die Gesellschaft der menschlichen Systeme (Biostemen) besitzen zwei grundlegende Existenzmodalitäten, den Normal- und den Notstandsbetrieb.  Dieser Differenz ist ein heroischer Zug eingeschrieben, da sie sogar Organe oder Systemteile inaktivieren oder opfern können, um am Leben zu bleiben. Ihre breite Anpassungsskala reicht vom  Luxusmenschen in teurer Seide bis zum Penner auf der Strasse, der täglich ums „nackte Leben“ kämpft, helfen ihm soziale Tafeln und Winterschlafstätten nicht über die bedrohlichsten Klippen seines Alltags. Vom freien Bürger zum Bürger im Notstand, der in Bunkern notversorgt wird. Der Mensch ist robuster und anpassbarer als er es unbedingt erfahren will in seinem Leben, das ihn, wie einst in Mutters Armen, möglichst vewöhnen und sorglos versorgen soll.

23.07.2521

Richtiger formuliert: Je mehr die kooperationskapitalistische, je mehr die kooperativ strukturierte Welt kooperiert, desto weniger gilt die Feind-Freund-Differenz.

22.07.2521

Eine kooperierende Welt hat wachsam darauf zu achten, hat wirksame Regeln und Sanktionen für Regelbrüche zu entwickeln, dass sich ihr nicht Scheinkooperateure, Trittbrettfahrer, Parasiten anschliessen. Afrika ist aufgefordert, seine eigene Kooperationswirtschaft zu entwickeln, deren Kreisläufe in die ganze Welt, auch nach Europa expandieren. Wir sind nicht nur Nachbarn, wir sind dadurch immer mehr Kooperateure, Kooperationsgenossen und -genossinnen und Koobligationäre.

21.07.2521

Je mehr die Welt kooperiert, desto weniger gilt die Feind-Freund-Differenz.

21.07.2521

Eine kooperierende Welt rüstet sich ab, rüstet nicht auf.

20.07.2521

Die nationale Staatlichkeit des Konkurrenzkapitalismus kommt an ihre Grenzen, an ihre Steuer- und Besteuerungs- an ihre Regierungsgrenzen, wo multi- und trans-nationale Strukturen die Regie übernommen haben. Deswegen  machen in Europa Regierungsstrukturen wie jene der EU grundsätzlich Sinn, auch wenn sie (noch) nicht kooperationskapitalistisch transformiert sind. Einen gewissen gesamteuropäischen Kooperationscharakter besitzen Europa-Konzerne wie Airbus, die sich im Konkurrenzkapitalismus besonders gegen ausser-europäische Konkurrenz schützen müssen.

19.07.2521

Kooperative Kreislaufwirtschaften, die nicht regional und interregional bleiben, zerschneiden, durchtrennen nationale Grenzen, sie sind trans- und multinational europäisch wenn nicht trans- und multinational global. Das ist eine Herausforderung für kooperative Staatlichkeit (also: Staatlichkeit für trans-kooperative, inter-kooperative und extra-kooperative Aufgaben).

18.07.2521

Gemeinsam sind wir stärker und wir lassen niemanden zurück – das gehört zum Credo des Kooperationskapitalismus, das nicht nur die Mentalität der Kooperateure (und Koobligationäre), sondern ihre Buchhaltung, ihre Betriebsabrechnung prägt.

17.07.2521

Die Weltrevolution findet jedoch nicht im Grossen und auf einmal statt, sondern Schritt für Schritt durch die Bildung von kooperativen Kreisläufen (Kreislaufwirtschaften), die expandieren im Umfang und Vernetzungsgrad.

16.07.2521

Demographische Selbstkontrolle. Wir sind nicht „einfach“ zuviele Menschen auf diesem Planeten, sondern der Konkurrenzkapitalismus generiert global einen Fleckenteppich der Ungleichheit der Produktivität, des Lebensstandards, einschliesslich Emanzipationsstandard, und damit auch von schrumpfenden und expandierenden Regionen unserer Gesamtbevölkerung bei intensiver Ressourcenausbeutung, Umweltemission und Unnachhaltigkeit an den Grenzen des Erträglichen und Wachstums. Die absolute Abnahme der Weltbevölkerung  und die Aufhebung von extremer Pauperisierung und Ungleichheit wird nicht ausreichend „von selbst“ geschehen (laut Prognosen sinkt die Gesamtbeevölkerung ab 2050), sondern hat die Menschheit politisch und sozial selber zu steuern und zu befördern – ökonomisch durch den Wechsel ihrer Produktions- und Reproduktionsweise, biopolistisch durch die Änderung ihres Fortpflanzungsverhaltens, emanzipationspolitisch durch die Emanzipation von Frauen und Männern (u.a. zur Förderung, sich zu sterilisieren; stärker die Mutterrolle zu übernehmen nicht nur in homosexuellen Familien). Demographische Selbstkontrolle ist in einer grundsätzlich kooperativer und emanzipativer gestalteten Produktions- und Reproduktionsweise, die eine kooperativkapitalistisch kooperierende Politik auf jeder Dimension, auch der globalen, mit sich bringt, nachhaltig machbar. Der Wechsel vom Konkurrenz- zum Kooperationskapitalismus könnte ein Jahrhundert und mehr in Anspruch nehmen, solange kann globale Biopolitik nicht warten. Schon heute kann die Gouvernementalität der UNO das Thema „Demogaphic self-control and lowering of  the world population“ mit dem ehrgeizigen politischen ZIel von einer Senkung und Stabilisierung unserer Gesamtbevölkerung bei 4 Milliarden und einer Steigerung und Verbreitung ihres Lebens- und Emanzipationsstandards  (siehe dazu 13.07.2521 Über Demographie) zu ihrem Mandat machen (teilweise bereits geschehen).Dank ihrer nachhaltigen kooperativen und emanzipativen Strukturierung wird sie in Zukunft selber darüber bestimmen, in welcher Menge, in welcher Anzahl sie glücklich und für ihren Planeten keine Zumutung ist
PS: Eine Alternative dazu wäre, dass sie das „dank ihrer diktatorischen Strukturierung“ kann – so wie das Chinas Parteidiktatur für die Stabilisierung der Reproduktionsrate der Bevölkerung von 1 Milliarde Menschen konnte und kann. Von Chinas biopolitischen Lenkungsmitteln und -Erfahrungen kann und soll die ganze Welt profitieren. Der politische Kampf um mehr Demokratisierung oder Diktaturisierung der Gesellschaft, um mehr Gesamtaufklärung oder Elitenaufklärung, Emanzipation oder Tradition, um mehr Kooperations- statt Konkurrenzkapitalismus wird mit dem Thema „demographische Selbstkontrolle“ in eine neue Runde gehen.

15.07.2521

75 Jahre und 750 Jahre Holocaust-Gedenktag. Sich auf Juden einzuschiessen wurde im Christentum während Jahrhunderten geübt – das war in den bayerischen, thüringischen und vielen anderen deutschen Kirchen, egal, ob katholisch oder lutherisch, während der Nazi-Zeit gang und gäbe. Die Nazis rannten in der „Judenfrage“ sogar dort offene Türen ein, wo aus Tradition und Konfession schwarz, nicht braun gewählt wurde. Dass meine deutschen, damals in Berlin lebenden Grosseltern an dieser Massenmorderei durch eine Masse von Deutschen (und anderen Mithelfern von Holland bis Österreich) beteiligt waren – er NSDAP und SA, sie Mutter-Orden und Denunziantin – beschämt mich nicht (es sollte sie beschämen, was es nie tat), aber stimmt mich traurig, stimmte mich früh nachdenklich. Meine Mutter machte zu oft, zu heftig deutlich, ohne konkreter zu werden, dass an Opas Erzählungen etwas nicht stimmen konnte. Quellenkritisch wurde ich lange vor dem Geschichtsstudium. Für mich ist bis heute klar: Es gibt keinen Schuldkult, es gibt keine Kollektivhaftung, die die nächsten Generationen einbezieht. Ich werde mich hüten, mich für diese Masse von Mitläufern und Vorläufern, zu denen die Eltern meiner Mutter gehörten, zu entschuldigen (sie sollten sich entschuldigen, was sie nie taten). Das einzige, was ich tun kann und tue, ist, gewisse Konsequenzen zu ziehen, sich ein möglichst unverfälschtes Bild vom Menschen zu machen, Verantwortung für die Zukunft, nicht für die Vergangenheit, zu übernehmen und Lehren daraus zu ziehen, die Geschichte und die Geschichten der Geschichte zu studieren, auch die meiner Grosseltern. Sie waren lange arbeitslos in Berlin, mit der Weltwirtschaftskrise 1929 wechselte der neunzehnjährige Siegfried H. (Haubold, der zum Hau-Bold wurde?) vom ausgelernten, aber arbeitslosen Koch in den Dienst der Berliner SA unter Goebbels (Wenn er „lange“ arbeitslos war, wird das eher 1931, 1932 oder, wie die meisten Opportunisten, nach Hitlers Wahlsieg, 1933 gewesen sein!?). Dass er dabei auch zum Strassenkämpfer und Todschläger wurde –  seine Feindschaft war mehr gegen „Rote“ als gegen „Juden“ gerichtet, laut seinen Angaben, Jahrzehnte nach dem Krieg. Wo er während der Reichskristallnacht (1938) im Dienst war, hatte ich ihn leider nicht gefragt – nach dem Sturz des SA-Führers, nach dem Röhm-Putsch (1933) wurde er als Sportlehrer in einem Gymnasium aktiv. (Wieviele Jahre war er auf der Strasse? Fünf, sechs?) Danach, im Krieg kämpfte und überlebte r als Unteroffizier in der Fusstruppe an den jeweiligen Fronten den Frankreich- und Russlandfeldzug, mit mehrfachen Einschüssen von Gewehr und Schrapnell, die ihn statt nach Stalingrad in den Tod zurück ins Reich ins Lazarett brachten. Später – als Ex-SA-Mitglied erleichtert ohne verräterische SS-Tätowierung zu sein, seine innere Nazi-Tätowierung liess sich leichter verstecken -, floh er aus  der Sowjetzone in die Westzone der Briten – kochte er im Regierungshotel Kanzler Adenauer die Suppe und endet als Küchenchef im Nürburgring. Sein kleiner Enkel schlich sich in die nach Benzin und Pneu riechenden Boxen der Formel-1-Rennfahrer, bestaunte und beging er nicht die Geheim-, die Schleichwege der Jäger in den grossen dichten Wäldern der Eifel.

14.07.2521

Über Demographie. Über die demographische Selbstkontrolle unserer globalen Bevölkerungsentwicklung. Die Weltbevölkerung auf ein psychologisch stressloses, ökologisch entspanntes Niveau zu senken, könnte heissen, sie mehr als zu halbieren. Prof. Lutz (2015) rechnet mit knapp 10 Milliarden Menschen um 2050, danach mit Rückgang. Also alles kein Stress? kein Grund zur Sorge? Wir sollten aufhören zu glauben, dass auf unserem Planeten durch technischen Fortschritt die Steigerung der Bevölkerung bis in den Himmel reichen kann (Vgl. W. Weiss: Zwischen Marx und Malthus. Die Scheu der Linken vor der Demographie (2004), der Marx kritisierte, weil zu fortschrittsgläubig, die „Grenzen des Wachstums“ zu wenig beachtet und  die Verpönung der Demographie betrieben zu haben).

Demographisch als politisches Ziel zu setzen und zu verfolgen, nicht bloss zu wünschen wäre, für die Halbierung unserer Weltbevölkerung einigte sich die  UNO auf ein flexibles 1-bis-2-Kind-Familien-Modell – bei Ländern mit  Überbevölkerung auf ein 1-Kind-, bei Ländern mit Unterbevölkerung auf ein 2-Kind-Modell – , und könnte das weltweit so diszipliniert und dauerhaft wie China in seiner 1-Milliarden-Bevölkerung durchsetzen. Braucht es für die demographische Selbstkontrolle eine Diktatur oder schafft das auch wissenschaftlich aufgeklärte Selbstbestimmung einer jeden, eines jeden? Meine These ist: Weltweit geht demographische Selbststeuerung nur durch staatlich geförderte faktenbasierte Aufklärung als mächtigstes biopolitisches Lenkungsmittel, flankiert mit steuerlichen Sanktionen für die, die sich daran nicht halten, und sozialen Förderungen, die sich auch arme Länder leisten können. Zu den Sanktionen: Chinas 1-Kind-Gesellschaft hat auf dikatorische Weise vorgemacht, wie mit dem politisch-sozial ungewollten zweiten Kind und seinen Eltern umgegangen wurde (kein sicherer Kita-Platz; kein sicherer Schulplatz, Bussen, etc.) -doch sollte in Europa das 2-Kind-Modell verbindlich werden, müssen Eltern mit 3 oder 4 Kindern solange nicht „bestraft“ (sanktioniert) werden, solange das das Kontingent rechnerisch erlaubt (haben 2 Familien je nur 1 Kind, erfüllen sie mit einer dritten Familie die 4 Kinder hat, das europäische Standard-Ziel: Haben Erwachsene keine Kinder zahlen sie deutlich mehr Steuern etc.). Zu den Förderungen: Besonders in armen Ländern braucht es viel Aufklärung in den Schulen, in den Medien und gratis verteilte Verhütungsmittel und weitere Verhütungs-Angebote um die Bevölkerung von einem 1 oder 2 Kind-Ziel-Standard zu überzeugen, staatlich besonders finanziell honoriert sollen Kinder werden, die ihre armen Eltern pflegen (oder sich dafür verpflichten, diese Aufgabe, diese Verantwortung später zu übernehmen). Solche Massnahmen überzeugen auch die arme Bevölkerung demographische Selbstkontrolle zu üben.

Staatliche Aufklärung basiert auf politischer Lenkung durch Einsicht (öffentlich organisierte, medial vermittelte) und Unterstützung, Diktatur auf politischer Lenkung durch Staatsgewalt und Unterwerfung der Bürger*innen – eine emanzipierte, aufgeklärte verantwortungsvolle Demokratie, deren Souverän der Demos, das Volk, nicht der Staat ist (so heisst es auch im Grundgesetz Art. 20: „alle Staatsgewalt geht vom Volke aus„), setzt immer auf aktive Partizipation, nicht auf Subordination. Jede politische Ordnungsform hat diktierende Elemente, Demokratie kann auch Diktatur der Mehrheit heissen (sein) und jede moderne Diktatur hat demokratische Elemente. In Chinas Parteidiktatur herrscht Parteidemokratie – es gibt keine absolute Diktatur, sie enthält heute umso mehr mitbestimmende Elemente, Restdemokratie.
Demographie ist ein komplexes, interdisziplinäres Thema, egal, in welcher Form, in welcher politischen Mischform von Demokratie und Diktatur sie gesteuert wird. In Deutschland ist Veralterung und Bevölkerungsschrumpfung ein Grund, europäische  und aussereuropäische Einwanderung von Arbeits- und Pflegekräften zu fördern. Die Zukunft klopft an die Türe: Pflegeroboter werden bald einen befriedigende Unterstützung bieten können: man wird dann „Alexa“ rufen, „Komm bitte und hilf mir in die Küche zu gehen! Und schalte Musik an von Wagner: Der Einzug der Götter in Walhall!„. In anderen Ländern ist die Überbevölkerung und die Verjungung das Problem, verbunden mit mangelhafter Selbstversorgungsfähigkeit –  dabei kann in den Dürrezonen Afrikas landwirtschaftliche Unterproduktivität chronisch, kommt eine Heuschrecken-Plage dazu, katastrophal werden, während bei uns Millionen Tonnen  Produktionsüberschuss an Nahrungsmitteln täglich im Müll und, in geringem Ausmass, in den sozialen Tafeln unseres wachsenden Prekariats landet.

Zählen in Zonen der Armut Kinder als einziger Reichtum, sollte das Kind, das statt Pflegeroboter Alexa die betagten Eltern pflegt, staatlich gefördert werden, zudem sollte aufgeklärt werden, dass auch in mittellosen Familien viele Kinder keine Lösung sind. Dass es ihnen besser geht, wenn sie stattdessen Verhütung, Abtreibung, Sterilisierung, finanziell angereizt, in Kauf nehmen.

13.07.2521

Die Globale Kooperative und das Streben nach Gewinn. Die Gefährlichkeit und Verantwortungslosigkeit des Tuns und Lassens unserer Gattung im Umgang mit sich selbt, mit ihrer Vermehrung, mit ihrem Verschleiss und Verbrauch angesichts beschränkter Ressourcen und Lebens(mittel)qualitäten hält uns immer mehr in Atem, ist zum Dauerstress geworden, nicht erst seit der Erderwärmungskrise, die unsere Anpassungsfähigkeit an gewandelte Lebensbedingungen, Intelligenz und Kreativität, davon ein wachsender Teil absorbiert durch Schadensbegrenzung, herausfordern. Wir befinden uns in einem Wettkampf zwischen unseren schlechten und guten Qualitäten und auf der Suche nach dem verlorenen Gleichgewicht, damit ist nicht nur der Rüstungswahn und Wahnsinn in der Waffenforschung gemeint, vielmehr unser Alltagskonsum, unsere tägliche Verdienst- und Arbeitsweise. Immer mehr finden wir es nur noch mit vereinter Kraft, läuft die Welt auf eine globale Kooperative hinaus, nicht nur in der Pandemiebekämpfung. Sie ist die grosse Chance, vielleicht die einzige, nicht barbarisch dem Konkurrenzkapitalismus zu entfliehen. Sie kann morgen beginnen, mit den üblichen Schwierigkeiten der Pioniere, in dem einzelne Unternehmen – eingebunden in „Wertschöpfungsketten“ – kooperative Wirtschaftskreisläufe regional, national, kontinental und global einrichten, in dem sie sich mit anderen kooperativkapitalistisch zu vernetzen (zu „verketten“) beginnen, getragen von einer Kooperativen Wirtschaftskalkulation, die ihre Einnahme- und Ausgabe-, ihre Gewinn und Verlustrechnung, ihre Preis- und  Lohnkalkulation auf den ganzen Kooperationskreislauf ausdehnt, so dass kein Partizipant an dieser tendenziell dauerhaften Kooperation auf der Strecke bleibt, ohne ausreichendes Auskommen ist, und alle den Verlust und den Gewinn kollektiv-kooperativ tragen nach Massgabe ihres Eigentums- und Verantwortungsanteils (soweit davon entfernt sind Aktiengesellschaften und Genossenschaften nicht, auch hier tragen die Eigentümer (Aktionäre) die Hauptverantwortung und der Unternehmensgewinn wird unter ihnen in Form der Dividend ausbezahlt; in der Kooperative sind alle Partizipierenden Teilegentümer (Koobligationäre) der kooperativen Wertschöpfungskette). Der Kooperationsstaat nimmt Teil an jedem dieser Kooperationskreisläufe, ist selber kooperativer Anteilseigner und kooperativ Mitarbeitender, für trans-, inter- und extrakooperative Aufgaben. Alle Tätigen im Kooperationskreislauf sind TeileigentümerInnen der Kooperation, besitzen Anteilscheine von ihr, Koobligationen. Den Koobligationären des kooperationskapitalistischen Wirtschaftskreislaufs ist ein Grundeinkommen für ihre kooperative Tätigkeit und ihren Besitzanteil sicher- das ist Basis des ganzen kooperativkapitalistischren Wirtschatskalküls. Besondere Leistungen, die den kooperativen Mehrwert steigern, werden besonders honoriert. Kurzum, es gibt auch im Kooperationskapitalismus Ärmere und Reichere, aber keine äusserlich völlig verelendeten Arme und innerlich völlig verelendeten Reiche.  Für kooperationswirtschaftliches Wirtschaften sind derzeit unsere nationalen Steuerämter – Einnahme- und Ausgabekalkulationen – und die Betriebsabrechnungen unserer Unternehmen nicht eingerichtet – auch sie wollen die Kosten senken, auch die sozialen und ökologischen Kosten und Folgekosten, die ihr Konkurrenzkapitalismus erzeugt (Stichwort: androgen bedingte Erderwärmung; Plastifizierung der Meere; industriechemische Verunreinigung von Land und Grundwasser; Verkrebsung der Bevölkerung, parasitärer Mehrprofit der Pharma- bzw. Krebsmittel-Industrie und -medizin; Kompensationen und Kompensationsprofit aufgrund fehlender und fehlerhafter Nachhaltigkeit; Ausrottung von Bienen, Vögeln, Pflanzen; Überverbeamtung des Staates, Überbelastung der Steuerzahlenden; Pauperisierung des Mittelstandes; Prekariatisierung grosser Bevölkerungsteile; extremer singulärer Vermögens- und Geldreichtum, usw.).
Die Ausbeutung von Menschen und Ressourcen zu senken, bei Steigerung der Qualität ihres Fortbestands, ist jedoch nicht Hauptziel des Konkurrenzkapitalismus, das wird zum Hauptziel lokaler wie lateraler Kooperativität, die sich zur globalen Kooperative weiterentwickeln kann und teilweise weiterhin muss. Je mehr ein Staat an allen kooperativen Wirtschaftskreisläufen der Welt teilnimmt, einer ihrer Anteilseigner und Kooperierender ist – und zwar transkooperativ,, interkooperativ und extrakooperativ, desto mehr wird er zum kooperativen Weltstaat oder grosse Kooperativen erhalten „Weltstaatscharakter“ (fern vergleichbar mit heutigen Grosskonzernen). Soll und muss die Ausbeutung abgeflacht, nivelliert, gleichverteilt werden, soll besondere Leistung nach dem bemessen werden, was sie dem kooperativen Wirtschaftskreislauf an Mehrwert bringt. Gewinn, Gewinn an Lebensqualität, ist für ihn die weitere Abflachung der Ausbeutung von Mensch und Erde (Senkung des Hungerns und Leidens; Steigerung der Versorgungssicherheit, der Nachhaltigkeit; Senkung der negativen Folgen unserer Lebensweise, und dgl.). Wer hier „Gewinn“, wer hier kollektiven Mehrwert schafft, soll besondere Auszeichnung und Wertschätzung geniessen. Insofern wird auch beim Kooperationskapitalismus das Streben nach Gewinn im Zentrum stehn. Gewinn heisst für ihn, Ausbeutung an Mensch und Erde zu senken, abzuflachen, gleichzuverteilen, nicht weiter zu steigern und ungleicher zu machen wie im Konkurrenzkapitalismus, der sich ja in vielen Wegen  – auch internationalen – auf dem Weg zum Ausgleich seiner selbsterzeugten Ungleichheiten befindet. Einige Wege davon müssen und können wir nur mit vereinter Kraft, hoher Verantwortung und starkem Glauben verhindern, einige davon ausbauen und weiter öffnen.

12.07.2521

We Love To Fake You. Christliche Apokalyptiker nach Johannes meinten, mit der Entsiegelung, mit der Öffnung dieser Türe mit sieben Siegeln, die den Grund der Erde birgt, begänne der Endkampf, begänne der Untergang unserer Gattung, unserer Erde. Zählen wir die Entsiegelung des Atoms und den Bau der Atombombe, des Gencodes und die Bastelei mit Viren dazu, lagen sie vielleicht gar nicht so daneben. Um sie zu widerlegen und widerlegt zu halten, wird jedenfalls in hoher Konzentration Verantwortung, Kooperation (vereinte Kraft), Vernunft und Glauben (an uns, an die uns unterstützende Änigma) notwendig sein. Der „laissez-faire-Liberalismus“ ist vorbei, ist nur noch Kindern im Sandkasten erlaubt. Und unseren Medien mit dem Motto „We Love To Fake You„. Millionen von Zuschauenden machen sie im täglichen Nach-der-Arbeit-Programm vor –  ihre Vormacher sind bestens bezahlte Medienhelden, mit Millionen Followern -, dass die Welt sowohl ein grosser Sandkasten, ein Rätselraten für sorglos spielende kleine und grosse Kinder als auch eine wöchentlich stattfindende Lotterie ist, bei der im Grunde jeder den Jackpott knacken kann. Diese töglich notwendige Dosis Illusion und Kompensation verarbreicht sich der Konkurrenzkapitalismus, um über alle Hindernisse und Schwierigkeiten hinweg im Schwung, im Tritt zu bleiben.

11.07.2521

Tür mit sieben Siegeln. Kosmologinnen, Astrophysiker werden zutiefst widersprechen – auch aus Gründen der Berufsehre -, dass die Grosse Steinzeit diesen Namen verdient. Es ist für sie die Zeit des Eldorados der Materie, in der sich die Naturgesetze ausmendelten, eine einzigartige Demonstration des Naturwunders, das nicht nur auf die Welt hinauslief, sondern, sie am Rande liegenlassend, weit darüber hinausging – und -geht. Die Grundsteine und Grundgesetze unserer Welt in ihrem Bestand, Werden, Wirken und Zusammenwirken zu erforschen, bringt sie in die Nähe der Anfangsdifferenz und des Urgenesians, doch sie meditieren sich nicht dorthin, sondern kalkulieren mathematisch, insofern folgen sie den gleichen Wegen wie die Weisen nur wissend. Doch bleibt ihnen, oft auch persönlich, die änigmatische Dimension verschlossen, eine Tür mit sieben Siegeln.

10.07.2521

Buddhisten und antike Abrahamische verkennen die Welt von heute als Hölle, ihr endliches Leben als verdammt, für Buddhisten ist das Urgenesian das Nirvana, dort hin wollen sie, dort wollen sie bleiben, nicht mehr wiederkehren in ihre verdammte Welt – sie sind oberflächlich und undankbar dafür, dass sie  nicht mehr nichts sind, sondern geboren. Änigmatische wertschätzen ihr Leben, das ihnen ihre Mutter schenkte, als Auszeichnung und diese Welt als Paradies –  und die Welt der Änigma als Paradies. Es gibt keine, Hölle, keinen Hades in der änimgatischen Welt und in unserer Welt keine Hölle, die nicht verbessert, die nicht beseitigt werden kann, solange wir leben.

09.07.2521

Es mag weitere Parallelwelten geben, eine davon ist die änigmatische. Die Menschen glaubten mit dem Glauben an Himmel und Hölle, an Olymp und Hades an zwei Parallelwelten zu unserer Welt.

08.07.2521

Grundverschieden. So gesehen, auch so gesehen, war es immer richtig zu denken und zu sagen (oder zu glauben), das die Welt Gottes (oder der Götter) und unsere Welt grundverschieden sind.

07.07.2521

Das Urgenesian. Am Anfang war das Urgenesian? Aus ihm differenzierte sich ein Teil in Zeit und Raum, unsere Welt, ein anderer Teil blieb Urgenesian, ein weiterer Teil wurde eine Parallelwelt zu unserer Welt und zum Urgenesian, deren Anfangsdifferenz nicht Zeit und Raum ist, sie ist Zeit-Raum-indifferent, sie ist „ewig“ und wahrscheinlich die Welt Gottes, die Änigma.

06.07.2521

Die Grosse Steinzeit. Am Anfang war Gott? Welcher Gott hätte in den ersten Milliarden Jahren unserer Welt, die nur aus heissem und kaltem Steingeröll im leeren Raum bestand, Gott sein wollen? Über welche Grosse Ödnis hätte dieser Gott geherrscht? Wäre er, wäre sie nicht selber unendlich öde geworden? Oder war dieser Gott der Grossen Steinzeit eine Art überirdischer Stein? Macht auch die Genesis seiner Welt eine Entwicklung durch? War die Grosse Steinzeit unserer Welt die Zeit des Grossen Steinzeitgottes? Welcher Gott hätte dieses öde Zeitalter schaffen wollen? Welcher Gott hätte nicht Leben geschaffen, um sich nicht für weitere Milliarden  Jahre zu langweilen unter Steinen? Gott, die Änigma kam wahrscheinlich erst mit den Biohabitaten und mit Wesen, wie wir es sind, in unsere Welt – erst als die Welt zu sich kam, zu Bewusstsein von sich kam. Jedenfalls auch für Gott, die Änigma, wäre es in der Grossen Steinzeit vergeblich gewesen – menschlich gesehen: frustrierend – , zu versuchen Eisenerz zu erleuchten und in den leeren Raum zu rufen – ja, ihm eine schönere Zeit, ein Paradies zu versprechen, eine Welt, die zu sich kommt und damit auch zu Gott, die Änigma. So gesehen, mit der Grossen Steinzeit verglichen, leben wir in einem Paradies. Und unser Tod wird uns wieder in diese Grosse Steinzeit für Milliarden Jahre stosssen, Stein zu Stein, Staub zu Staub. Es sei, wir werden in der Kehre, Wasser zu Wasser, von der Änigma und ihrer Dimension „gerettet“ („hinübergerettet“). So jedenfalls sehen unsere religiösen Träume aus. Möglich sind sie, besteht doch die Möglichkeit, dass die Grosse Steinzeit für immer vorbei ist, nicht nur vorübergehend, und kein Gott und keines seiner Wesen, das er anruft und das ihn anruft, in das Reich des Steinzeitgottes zurückkehrt.  Nachzudenken wäre also nochmals über die tiefere Bedeutung von Himmel und Hölle, von Olymp und Hades.

06.07.2521

Nachzudenken wäre nochmals über die tiefere Bedeutung von Paradies und Erde und Erde und Paradies.

05.07.2521 (1)

Über Gravitation, die Genesis der Altjüdischen Bibel und die altgriechischen Naturphilosophen. Die Gott-These ausschliessen, es gibt nichts, was eifernde Materialisten in der Physik lieber tun. Mit Gott meinen sie nicht die Änigma, sondern eine berühmte Emanation von ihr, den altjüdischen Gott der Genesis, der die Welt in mehreren Tagen und Etappen schuf.

Die Genesis- eingebaut in die Jüdische Bibel – ist ein geniales poetisches Bild eines aus Gott und Nichts evoluierenden Weltraums, das bis heute einen wahren Kern bewahrt und mit etwas Fantasie an Darwin und Einstein anschliessbar bleibt. Mit Gott als Kreator mundi und einem Evolutionsmodell von Kosmos bis Erde, von himlischen Elementen (Licht, Wasser, Erde) bis zu irdischen Pflanzen, Tieren und dem Menschen operierte das mittelfrühe Judentum auf dem Niveau der damaligen altgriechischen Naturphilosophie, die in ihrer Nachbarschaft wirkte. Beide standen unter der Herrschaft der Perser. Vermutlich interagierten die judäische Genesis-Redaktion und die altgriechische Naturphilosophie, ihre Kosmologien, Hesiods eingeschlossen – einige sind verschollen -entstanden zwischen dem 9. und 4. Jahrhundert vor Christus (pseudochristliche Version).

Unsere Esel vor dem Berge: Auch unsere moderne Physik lässt die Welt ex nihilo in mehreren Etappen und Tagen (Nanosekunden bis Milliarden Lichtjahre) schaffen, streicht aber Gott aus ihrer Formel. Für diese Physik ist die Natur Gott genug. Sie brauche diese These nicht, meint sie hochmütig. Dabei wäre sie auch kaum in der Lage, sie in ihr reduziertes Theoriefabrikat einzubauen. Doch, ähnlich wie die Theologen und Naturphilosophen wie Esel vor der Frage stehen, was war vor Gott, wodurch und wie entstand er (oder sie, die Änigma), stehen die Physiker heute vor der Frage, was vor dem Big Bang war. Eine These, ein Ansatz einer Antwort war, den Big Bang in einen interimen zeit- und raumlosen Zustand zu versetzen, so dass es noch kein zeitliches Vor dem Big Bang geben konnte, ein Fast-Nichts-Sein oder ein Ewig-Sein, ein Ewig-Anders-Sein, von dem alles oder ein Teil davon anfing, sich zeitlich zu strukturieren, vorher und nachher in einem Reentry, in einer Rückkehr zu sich selber, auszubilden, zu differenzieren und dieses Differenzieren kreuzte sich, rekombinierte sich weiter. Parallel dazu (in einer Parallelwelt blieb das Genesian, das diese Anfangsdifferenz nicht mitmachte, diesbezüglich indifferent (Vor-Zeit-Vor-Raum-Haft), in einer anderen Parallelwelt differenzierte sich die änigmatische Dimension aus, die ebenfalls Zeit-Raum-Indifferenz, insofern „Ewigkeit“ besass).  In einer seinshaltigen Nicht- und Gleichzeit, in der Vor- und Nachher noch nicht die Welt strukturieren, Zeit schaffen zu lassen, Zeit-und-Raum-schaffen zu lassen, bedeutete, dass das Nichts kein absolutes Nichts gewesen sein kann, sonst wären wir, sonst wäre die Welt nicht, vielmehr ein Fast-Nichts-Sein, ein Urpotential, ein Abdifferent war, das sich in Etappen, im Werden und Verändern von physikalischen Urgesetzen und Urelementen stabilisiert ordnete, ausbildete, zunächst in Bereichen von Hitze und Kälte; Härte und Flüssigkeit (Metallchemie; Kernphysik) und Urgasen, die geschaffen und umgeschaffen, komplexiert und vermasst wurden – von Biohabitaten war diese Welt noch Milliarden Jahre entfernt.

05..07.2521 (2)

These zur Urkraft, zur Schwerkraft, zur Gravitation: Die Angangsdifferenz wie Zeit und Raum, also alles, was zu ihr gehört, was von ihr abgeleitet und abdifferenziert ist, bleibt Raum und Zeit, bleibt dem in Zeit und Raum Seienden eigen, erhält ihre Bleibekraft, zugleich Urableitungskraft, die allem abgeleiteten, alles, was folgt, indifferent wie different, angehaftet bleibt, Gravitation ist Bleibekraft, zeitraumindifferent und different nach der Masse der Abdifferenziertheit des Seienden, und Urableitungskraft, die in allem, was Zeit und Raum betrifft, auf die Anfangsdifferenz und das Genesian (unserer Genesis) verweist. Alle Körper, die aus dieser Anfang stammen, fallen, stünden nicht andere Körper und  Kräfte im Wege, in den Anfang zurück. Anders formuliert: Aus dem Urgenesian der Genesis unserer Welt leitet die Anfangsdifferenz wie Zeit und Raum alles, was zu ihr gehört, von sich ab, und dieses Abgeleitetsein, Materie, schwere Elemente, jede weitere Abdifferenzierung bleibt dem Raum und der Zeit, bleibt dem in Zeit und Raum Seienden, eigen, erhält ihre Bleibekraft, Gravitation ist Urableitungskraft, die allem abgeleiteten, allem, was folgt, indifferent wie different, angehaftet bleibt. Bleibend ist der Uranfangsverweis, bleibend ist ihr Verweis auf die Anfangsdifferenz und zum Urgenesian „zurück“ – diese Bleibkraft wird nicht geringer, aber sie geht immer mehr „unter“, je mehr Zeit-und-Raum-Abgeleitetheit von der Anfangsdifferenz die Anfangsdifferenz selbst ableitet. Deswegen hat sie in unserer Welt, auf der Erde, ihre grundlegende Urableitungskraft durch die Masse der Erde (eine konzentrierte Abgeleitetheit) zwar bewahrt, im späteren Mikro-Bereich von Zeit und Raum wirkt sie aber nicht mehr als einzige Ableitungskraft (in der Physik: schwächere Urkräfte, also Kräfte zeitlich späterer Anfangs- oder Abdifferenzialität). Weil nächst der Unabgeleitetheit von Zeit und Raum besitzt Gravitation hohe Zeit-/Raum-Immunität, sie besitzt hohe Raum-und-Zeit-Indifferenz. Dazu passt, dass die Abdifferenziertheit des Weltraums in einer geschlossenen Schlaufe (Schlaufenkreis) passiert, die nicht ins Nichts, sondern zu ihrem Anfang zurückführt, die in dieser Schlaufenform (und Zurückführung) „bleibt„. Graviation ist Urverweis – und Anfangsdifferenzierungskraft, aber auch diese Formkraft, die die Form des Kosmos bewahrt (neben anderen Formkräften?). Unsere These:  Eine Schlaufe, ohne Anfang und Ende, die auf ihrem Weg von sich weg den Weg zu sich zurück geht, kein expandierender Kreis, keine Linie.

05.07.2521 (3)

Synchronizität und Big Bang. Nach unserer Synchronizitätsthese ist der Big Bang nur das unentwickelte Komprimat unserer originär und erstmals durchgelaufenen, erstmals sich auswickelnden Welt, nicht ihr Anfang. Doch diese These steht damit vor der gleichen Frage, die sich Naturphilosophen, Theologen und Physiker stellen müssen: Was war der Anfang vor dem Big Bang? wie kam es zum Nukleus oder Genesian dieser Genesis. Für uns stellt sich ausserdem die Frage, woher kommt die änigmatische Dimension, wie baut sich die an und in die Genesis unserer Welt? Transkausal?  Zwischen was und wodurch entsteht Transkausalität? Zwischen zwei fundamental ungleichen Welten? Besteht die einzige genuine Verbindung von unserer Welt mit der Parallelwelt der Änigma, durch das Urgenesian, aus dem die Genesis unserer Welt und die Genesis der Änigma enstand? Schwierige Fragen. Hier ging es darum, uns klarer zu machen, was „Gravitation“ aus einer minder reduzierten Perspektive als die physikalistische sein könnte.

04.07.2521

Unsere Physik von heute. Akommunikationen erkären kann sie nicht, ihre Theorie auf dem jetzigen Reduktionsniveau ist auf eine stumme Natur gerichtet Lichtjahre von uns entfernt und quantenmikroskopisch nahe und so schnell wie Licht oder sogar schneller. Um sich zu sein, schliesst sie sich von vielem anderen aus. Um mehr zu sich selbst zu finden, braucht sie komplexere Umwege, braucht sie änigmatische Philosophie.

04.07.2521

Unsere Physik. Stellen sie sich einen Schreibtisch einer Schriftstellerin vor und das, was davon die heutige Physik erklären kann und was nicht – die Gesetze des Lichts und die Lichtgeschwindigkeit des Lichtes der Tischlampe, ihre Glühbirne und der Wechselstrom, die Gravitationskraft, die den Tisch, alles- ausser Licht (biegt es sich nicht im Raum?), auch die Masse des Autors auf dem Stuhl zu Boden zieht, die Fallgeschwindigkeit des Blatt Papiers und des Glases die gleichzeitig vom Tisch mit Luftwidertand verschieden schnell und ohne, im Vakuum, gleich schnell fallen,  – . Aus philosophischer und religiöser Perspektive macht das deutlich, wie tief ihre Reduktion gesunken ist, auf welch hoher Reduktionsstufe ihre Wissenschaft operiert. Kann sie den Geist erklären, der die Blätter dieser Autorin beschreibt? Kann sie die Kultur des Autors erklären, zu schweigen die Religion? – je mehr wir diese Fragen verneinen müssen, desto klarer wird, wie reduziert Physik ist. In welchem Sektor sie ihre Stärken hat, in welchen anderen, komplexeren Sektoren nicht. Auch wenn sie gerne vorgibt, vortäuscht, die Wissenschaft der ersten und letzten Dinge zu sein.

04.07.2521

Vom Niveau unserer Physik. Vom Holzhaus zur Atombombe. Auf der anderen Seite erschliesst Physik wissenschaftlich die Genesis unserer Welt in ihren Elementen und Elementargesetzen und tüftelt Thesen über Entstehung, Bestand und Fortgang unseres Kosmos aus. Aus guter Holzfäller-Tradition hat sie es sogar geschafft, ein natürliches Atom im Wald der Atome zu fällen, herauszuhauen –  hier konstruiert der Holzfäller mit Holz und Bauplan eine Hütte, dort der Physiker mit Atomen und Atomphysik eine Atombombe.

03.07.2521

Ein akommunizierter Mensch weiss sicher mehr und sicher weniger als ein normaler Mensch von Gott, die Änigma –  Betonung auf „sicher“.

02.07.2521

Nach den Synchronizitätsthesen…“ – heisst nicht weniger, aber auch nicht mehr. Das sind Interpretationshilfen, heuristische Modelle, keine Akommunikationen.

01.07.2521

Die Änigmatische Bewegung und Platons Höhlen-Gleichnis. Nach den Synchronizitätsthesen (siehe zuerst unten, falls noch nicht geschehen) besteht unsere „jetztige“ Freiheit, insofern sie die originale wiedererlebt, sie ihr widerfährt. Die einzige Ausnahme, die uns originale Freiheit im Hier und Jetzt verleiht, ist, paradoxerweise, die „Unterwerfung“, die „Anerkennung“, die „Befolgung“ akommunizierter Gebote. Das heisst zuerst allerdings, klar und sicher zu machen, was Original- und was Pseudoreligion ist, keine blinde Unterwerfung unter eines der herrschenden Religionsangebote, die „ihre“ Akommunikationen und Involutionen verwalten. Klärung über Aufklärung – über Distanzierung durch Aufklärung – um zur Nähe, zur Anerkennung eines Akommunikativs zu finden – postabrahamische, postbuddhistische, posthinduistische etc. Aufklärung.  Um wahrhaft religiös zu werden, sind wir aufgefordert, aufgeklärt zu werden, Wissen zu schaffen, Philosoph, Philosophin zu sein, das schafft uns Freiheit, das macht uns, – so möglich es ist -, klar und sicher aufgeklärt, das macht uns klar und sicher religiös. Das schafft uns im jetzigen, im jeweiligen Rahmen des Menschenmöglichen Freiheit, statt Illusion einer Freiheit – ermöglicht, erweitert, ergänzt, transzendiert durch änigmatische Akommunikationen. Das Angebot der änigmatischen Akommunikation und Involution anzunehmen oder abzulehnen, über Aufklärung und Wissen-Schaffen – als Freiheit begreifen, die uns geblieben ist im jetztigen Durchlauf der Welt, der nicht mehr und zugleich wieder der originale ist –  das ist der Weg der Änigmatischen Bewegung, sofern er keiner Illusion, keiner falschen Theorie, keinem Irr- und Holzweg folgt. Über ihn sind wir nicht nur Schatten unseres originalen Durchlaufs, stecken wir nicht nur in Platons Höhle, sondern agieren in der Freiheit und im Lichte Gottes, die Änigma.

30.06.2521

Es überfordert uns schon, zu verstehen, was Göttlichkeit in unserer Welt anrichtet, wie überfordert müssten wir sein, versuchten wir sie in ihrer Welt zu verstehen. Diese Überforderung allein vorzustellen überforderte uns. Kompetent sind wir indessen in unserer Welt, was uns hier überfordert, fordert und fördert uns.

30.06.2521

Unsere Änigmatische Bewegung oder warum die Sätze der Thermodynamik für die Erklärung und Steuerung der Welt nicht ausreichen.

29.06.2521

Mich begreif ich besser und einen Paulus begreif ich besser als einen Menschen, der eine Erleuchtung, eine Mission (gegen Anfeindungen bis zu den Philosophen, nicht nur von Rabbis) unbedingt zu vermitteln, zu verteidigen, zu missionieren hat. Der eine Akommunikation zu kommunizieren hat – allerdings mag bei Paulus ein gewisser Zweifel über die rein göttlichen Antriebe und Quelle seiner Mission bestehen, vor allem wenn ihm jene widersprechen, die den irdischen Jeshua kannten und anerkannten. .

28.06.2521

Was ist die Grundfunktion von göttlicher Akommunikation und Involution?

28.06.2521

I. Die zwei letzten Worte Gottes. Zwei verrückte Thesen zur verrückten Synchronizität (C.G. Jung) oder über eine Welt in unserer, die für unsere Normalität und Gewohnheit verrückt ist (sind wir nicht theoretische Physiker, Vollesoteriker oder Orthodoxgläubige). Erste These:  Ausgehend davon, dass unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Nachlauf unserer mindestens einmal komplett durchgelaufenen Welt ist, erscheint alles durch den ersten Durchlauf vordeterminiert. Synchronizität passiert somit nur in einer Welt, die sicher nicht ihr erster Durchlauf ist, sondern als transzendenter Sprung, als transzendente Funkverbindung zwischen einer Szene aus meinem Leben in dieser und einem Traum in meiner aktuellen Welt, in der dieser Realitätsblock scheinbar in meiner Zukunft „real“, nicht nur real geträumt, geschieht  – de facto stammt die geträumte Szene nur scheinbar aus der Zukunft meiner aktuellen Welt: Was von Synchronizität Akommunizierten in Zukunft erscheint, zuerst im innerweltlichen Traum, dann in der umweltlichen Realität, ist die Vergangenheit, jetzt ewige Gegenwart oder Gegenwartscloud einer identischen, aber unserer Welt vorgelaufenen Welt. Der originale Durchlauf speichert sich oder die identische Gesetzmässigkeit am Ende ihres Durchlaufs beginnt einen weiteren Durchlauf der Welt, identisch wie der erste, und wir sind die späteren Kopien, die identischen Reproduktionen unserer Originale und originalen Welt. Wir waren nicht immer volldeterminiert wie im jetzigen Durchlauf. Wir lebten einmal frei, diese Freiheit wird erst durch Wiederholung zum Determinismus – ab dem zweiten Durchlauf können wir tun und lassen was wir wollen, wir haben das im originalen Durchlauf bereits getan. Um dennoch ein gewisses Mass an Freiheit, an Entscheidungsfreiheit zu gewinnen, sind wir auf ausserirdische Hilfe, auf Höhere Mächte angewiesen. Man kann jedenfalls vermuten, dass allein göttliche Akommunikationen und Involutionen, dass allein Interventionen der Änigma diesen determinierten Nachlauf und damit auch den „Originaldurchlauf“ beeinflussen, verändern, umprogrammieren können (mit gelegentlichem Erfolg). Dass DAS die grosse Aufgabe und Funktion von göttlichen Akommunikationen und Involutionen in unser Welt ist: Den von uns bestimmten Gang der Welt durch ihre Interventionen zu optimieren, heilsamer, sittlicher, klüger und resilienter zu gestalten und zu steuern. Im Grunde ist das auch die Grundbotschaft, das Hauptversprechen der grossen Religionen:  Folgt mir, befolgt mich, und es wird besser und schöner enden mit euch, als die Erde und euer Ende auf ihr es bieten können. Die Änigmatische Bewegung mahnt indessen die Menschen allen Glaubens und Nichtglaubens, dass es nur endet und nichts Schöneres kommen wird, endet es mit uns, verraten wir unseren Planeten nicht, lieben und verteidigen wir ihn wie unser Leben und das unserer Kinder und Kindeskinder. Nur die werden unsterblich werden, die sich unseres Lebens, Sterbens und Leben Weitergebens am würdigsten, am konsequentesten, am klügsten, am weitsichtigsten, am mutigsten erweisen.

II. Diese erste These zur Synchronizität funktioniert auf den ersten Blick zwar ohne Gott, ohne  änigmatische Dimension, gibt aber auch ohne sie grosse Rätsel auf: Warum vermittelt die Synchronizität diese Szene, keine andere? Was ist an ihr spezifisch „synchronizitätsgeeignet“? Und warum passiert sie bei diesem, nicht bei anderen Menschen? Welche invisible Physik liegt unserer Welt dieses Rotationsformats zugrunde – die Sätze der Thermodynamik erklären zu wenig – , dass sie mindestens einmal, vielleicht ewig wiederkehrt? Und (warum, durch) was und wie entwickelte sich diese Grundlage, diese Dynamik? In welcher Dimension („Cloud“) erhält sich der erste Durchlauf unserer Welt, da unser Durchlauf offenbar nicht „einfach“ ihre Wiederholung ist? Das offenbart uns, nach dieser Theorie, die Synchronizität- die auf mindestens zwei identische Welten unserer Welt hinweist, auf eine durchgelaufene und auf eine laufende – in dieser Wiederholungsschlaufe, mindestens in der ersten, wenn nicht in irgendeiner späteren, stecken wir, leben wir unser Leben und geht der Kosmos seinen wiederholenden Lauf, zumal nach dieser materialistischen These zur Synchronizität.

III. Zweite These, religiös angereichert. Neben dieser physikalischen Wiederkehr-These – die besonders widersinnig klingt für jene, die sich nichts anderes vorstellen wollen als eine Einmaligkeit und Endlichkeit unserer ultragigantisch kosmischen wie klitzekleinen planetaren Welt, die nach ihrer Vorstellung, von einem einmaligen Big Bang in Gang gesetzt, ihren naturgesetzlich-evolutiven Lauf bis zu ihrem ewigen und einzigen Ende geht – bevorzuge ich die ebenfalls absurd klingende  physikalisch-religiöse These, um mein „absurdes“ Synchronizitätserlebnis zu erklären – in dem die im synchronizitären Traum übermittelte Szene mit „Obligation“ (mehrdeutig von Wertpapier bis Gebot) und die Transformation von einem Stück Papier zu einem Wertpapier- durch meine Schreibmaschine – von unermesslich grosser göttlich-symbolischer Bedeutung, also nicht „zufällig“ ist,  symbolisiert sie nicht  die Transformation von Kommunikation in Akommunikation, von menschlich kommunizierten zu göttlich-änigmatisch akommunizierten Sätzen in deutscher, arabischer, aramäischer, hebräischer, sanskritischer und anderen Sprachen – soviele wie im Turm von Babel gesprochen werden. Sie kennt die Zukunft der Menschheit und wählt die Szene oder den „Realitätsblock“ für die Synchronizität aus, und den Menschen, dem sie sie akommuniziert – ein besonders empfängliches Medium, andererseits ein besonders sendefähiges (oder jetzt sendefähig gemachtes). Ähnlich geht sie bei reinen Sprech- und Schriftakommunikationen vor, hier akommuniziet sie die mit  mit göttlicher Bedeutung (Information) angereicherte Schriftsprache- und Redesätze vermittels der Transkausalität der änigmatischen Dimension zum Beispiel an einem frühen Sommerabend einem ausgewählten Menschen, fast noch ein Kind. Das letzte Mal im grossen Stil geschah das im 7. Jahrhundert nach Christus pseudochristliche Version bei dem Araber Mohammed auf Arabisch – die Bahai/Babi behaupten, im 19. Jahrhundert geschah dasselbe im mittelgrossen Stil beim Bab (hingerichtet 1850), dessen Akommunikation deutlich auf das Wesentliche reduziert und globalisiert erscheint, wenn auch nicht post-abrahamisch: allerdings prophezeit er einen kommenden, viel grösseren Messias als er (Sie könnten mich als diesen in ihre Bücher einschreiben, folgt nach mir in den nächsten Jahrhunderten kein „grösserer“- dann vielleicht eine akommunizierte Frau?) und das letzte Mal, im kleinen Stil, geschah es bei mir in den 1970er und 1980er Jahren nach Christus pseudochristliche Version in der Schweiz. Wobei sich die Frage stellt, ob es bei dieser ausserirdischen Autorschaft, bei der Änigma, sinnvoll (oder erlaubt) ist, ihre Akommunikation nach der quantitativen Menge der Sätze zu bewerten. Ob nicht jedes ihrer Worte an und für uns letztlich unermesslich bedeutsam ist, zumal das Wort von ihr, das sich eindeutig an alle Menschen, nicht nur an eine Sekte richtet. Und ob sie sich nicht vorgenommen hatte, nach dem sie das Chaos und Unglück, das Missverständnis und den Missbrauch, den ihre Akommunikationen in unserer Welt anrichten können, in Zukunft nur noch konzentriert, kurz und klar – so klar die Rätselhafteste sein kann… –  zu unsereins zu kommunizieren. Vielleicht sind die Bahai die prophetischen Verkünder einer viel grösseren religiösen Bewegung, der Änigmatischen Bewegung, die die bisherigen Religionen „entschränkt“ und zugleich in ihre Schranken weist.

IV. Vielleicht ist Gott, die Änigma, darüber, was sich Menschen in den letzten 100 Jahren antaten, sprachlos geworden (hat sie das Ganze nicht vorausgesehen? Nein, nach dieser These hat sie nur beschränkten, nicht allmächtigen Zugang zu unserer Welt, somit auch nicht zu unserer Zukunft. Vielleicht sieht sie von ihr mehr, als sie in ihr bewirken kann – sonst müsste sie uns nicht akommunizieren, wenn sie uns beistehen wollte, vielleicht ist sie über dumme, gierige und bösartige Menschen sprachlos geworden, und hat sich deshalb entschieden nur noch zwei kurze einprägsame Mitteilungen an uns zu richten, bevor sie für uns ganz verstummt- die erste lautet: Euer Leben, ausgezeichnet, nicht Nichts zu sein, sondern zu sein, ist Obligation, Verantwortung, Pflicht, darunter das Gebot aller Gebote: Haltet euch an meine akommunizierten Gebote (du sollst nicht denunzieren/falschsagen, du sollst nicht morden/töten, du sollst nicht stehlen (dabei ist das Stehlen der Reichen und das Stehlen der Armen gemeint)- bewahre Leben, somit die physische und soziale Lebensgrundlage deines und allen Lebens, Sterbens und Weitergebens von Leben. Und die zweite akommunikative Mitteilung an uns lautet: „Philosophie“ – ihr seit Philosophen, Philosophinnen dieser Welt und des Rätselhaften dieser Welt, ihr alle, die ihr euch Buddhisten, ChristInnen, Muslime/Muslima, Juden, Hindus, Bahai, Zoroasthrer, Atheisten, Agnostiker und sonst wie nennt – das sind die höchsten und letzten göttlichen Worte, die ich, Änigma, an Euch Menschen in meinem Namen, der keinen Namen trägt, nur ein Rätsel, richte.

V. Vermittelt habe ich, Änigma, sie einem Knaben und Jugendlichen mitten in Europa. Der Empfänger und Verkünder meiner letzten, meiner höchsten änigmatischen Worte unter allen meinen höchsten Worten, die ich jemals Menschen – Männern, weil anders als Frauen, historisch bis ins 20. Jahrhundert nach Christus pseudochristliche Version mit einem Zugang zur Verbreitung, Sicherung und Durchsetzung meiner Akommunikationen, weil ich sie Herren über Schrift und Archiv, kommuniziert habe. In diesem Fall wählte ich jedoch ein Fast-Kind, der noch weniger von einem Mann enthält als ein Mann, und einen Jugendlichen, der aus ihm wurde, und einen Mann, der aus ihm wurde. ÄnigmAa“

VI. Die zwei änigmatischen Super-Gebote und ihre bewahrende und erbauende Kraft. Vom ersten ihrer zwei Supergebote könnte abgeleitet werden, dass sie die antiken Religionen, halten sie sich an sie, bewahrt sehen, reformiert sehen, nicht zugrunde richten und aufheben möchte. Aber klar sind die scheinbar so klaren Worte der Änigma auch nicht – und schon setzt sich der Streit, das Rätseln über die Unendlichdeutlichkeit auch dieser ihrer letzten Worte unter uns fort. Sicher ein Gewinn wäre es für die Menschheit, legten wir sie unserem interreligiösen Disput unwidersprochen zugrunde, als Anker aller Ankerworte, als Quintessenz aller ihrer Akommunikationen. Eine globale interreligiöse Gemeinsamkeit und Beweglichkeit ist unter 8, 9 Milliarden Menschen unbedingt erforderlich, so dass wir uns gesittet und klug, statt massenmörderisch und dumm, nicht nur religiös, sondern auch materiell in die Richtung eines vernünftigen erträglichen Masses des Bewirtschaftens und Bewohnens diese Planeten richten – weit, weit unter 9 Milliarden Menschen.

27.06.2521

Über die römische Bluttaufe und das Pseudo-Christentum.

26.06.2521

Ausgerechnet die römische Christenverfolgung besass vielleicht die entscheidende Plattformfunktion, um aus dem Pseudochristentum „das“ Christentum zu machen.

26.06.2521

Auch die gesellschaftliche Plattformfunktion von römischen Schlachten, aussen- und innenpolitische Machtverhältnisse zu erzeugen und zu festigen, trug dazu bei, dass aus dem Pseudo-Christentum die römische Staatsreligion wurde.

26.06.2521

Ausgerechnet die römische Bluttaufe machte aus dieser Täufer-Sekte eine „echte“ Taufreligion.

26.06.2521

Ähnlich, aber doch nur fern vergleichbar, wie Elie Wiesel meinte, dass in Auschwitz nicht das Judentum, sondern das Christentum zugrunde ging, können wir behaupten, dass die römische Religion am Versuch, die christliche Religion zu vernichten, zugrunde ging. Sie erzeugte zu wenig überzeugende Befürworter, einer ihrer letzten grossen war Symmachus (gest. 405 n.Chr.).

25.06.2521

Vor den Löwen II. Vergleichbar mit René Girards pseudo-christlicher Tendenz  ist Hegels Philosophie der Religion, in der die römische Religion (interessanterweise die römische, nicht die altjüdische, schaltet Hegel hier von einer diachronen auf eine synchrone Perspektive um) als „der höchste wichtige Übergangspunkt zur christlichen Religion“ interpretiert wird. Die römische Religion sei die prosaische und nivellierte Version der poetischen griechischen Religion, sie folge einem äusserlichen Einheitsgott, einer bestimmten Bestimmtheit und Einzelheit, die noch nicht „in das Allgemeine zurückgenommen [wurde], so dass sie ihre wahrhafte Bestimmung erreiche, die Äusserlichkeit abstreife und damit die Idee als solche ihre vollkommene Bestimmung in sich erhalte.“(Hegel, Vorles üb die Philos d Relig II, S. 179)- so dass, um es verständlicher zu formulieren:  aus dem bloss für sich bestimmten Pseudo-Kaisergott der allgemeine Gott an und für sich, der das Äusserliche (Endliche, Menschliche) abstreift, so erst vollkommener Gott an sich und für alle wird. (Für den platonischen Christen ist die Quintessenz des Innerlichen die unsterbliche Seele, und die Diskrimination des Materiellen, besonders des Maternalen, unsere Endlichkeit Schein, nicht Sein). Auch für Hegel übersteigt ein akommunizierter Mensch bei weitem einen Menschen, der nur so tun kann, als ob er von Gott gestreift wurde. Christ Hegel schliesst kurz, und nennt seine die nächste und letzte: „Die absolute Religion“ (Dritter u letzter Teil, S. 185-344). Für die römische Religion war die christliche Religion der Untergang, man kann aber auch wie Hegel sagen der Übergang (vollzogen im 4. Jahrhundert nach Christus Tod pseudochristliche Version). Man versprach sich mit ihr einen Zugewinn in vielerlei Hinsicht und in guter römischer Tradition konvertierte die römische Oberschicht auf dem Schlachtfeld, nicht in der Aula oder in einer Crypta. Als die ersten Schlachten unter dem Banner des neuen Gottes gegen Römer unter dem Banner der alten Götter siegten, brach auch in Rom der letzte Bann für/gegen die christliche Religion (Ganz gaben sich die Getreuen der alten Religion wie Symmachus nicht geschlagen, doch das blieb Episode). Auch die Plattformfunktion der Christenverfolgung der Römer, nicht zuletzt in den Amphietheatern, für den Erhalt und Aufstieg des Christentums in römischen Kreisen wird „merkwürdigerweise“ übergangen in Hegels christologischer Religionsphilosophie, daselbe gilt für die Ankündigungen und Wundertaten der altjüdischen Toppropheten als permanenter Konkurrenzdruck auf die pseudochristliche Überlegenheitsekstase (vgl. 04.05.2521), und an und für sich die Existenz der dritten grossen abrahamischen Überlegenheitsekstase, der Islam, genauer: der Pseudoislam, obwohl bei diesem der dialektische Dreischritt, These (Judentum), Antithese (Christentum), Synthese nahegelegen wäre (offensichtlich nicht aus Hegels christianisierter, eurozentrischer Perspektive aus dem frühen 19. Jahrhundert nach Pseudo-Christus, wohl aber aus der Sicht von heute, aus der Sicht der postabrahamischen Aufklärung im 26. Jahrhundert nach der Achsenzeit).
Doch nun zu den Löwen. Hegel sah in der „Schlachtung von Tieren und Menschen“ in den Amphietheatern – nur die „höchste Spitze dessen, was dem Römer zur Anschauung gebracht werden kann; es ist kein Interesse der Sittlichkeit darin; nicht tragische Kollision, die zu ihrem Inhalt Unglück, sittlichen Gehalt hat. Die Zuschauer, die nur ihre Unterhaltung suchten, verlangten nicht die Anschauung einer geistigen Geschichte, sondern einer wirklichen, und zwar einer solchen, welche die höchste Konversion im Endlichen ist, nämlich des trockenen, natürlichen Todes, dieser inhaltsleeren Geschichte und Quintessenz alles Äusserlichen. […] Was hier vor Augen gebracht wird, ist wesentlich die Geschichte des kalten, geistlosen Todes, …, den anderen zur Augenweide dienend, …, Mord ohne Inhalt, der nur sich selbst zum Inhalt hat.“ (S. 177) Abgesehen von der Blindheit Hegels für den Starkult um siegreiche Gladiatoren und Kutschenrennfahrer, die aus diesem lebensgefährlichen Kampf- und Jagdsport emporstiegen- und damit auch Geschichten, Legenden und Tragödien -, und die politische Machfunktion dieser Spektakel für die Pax Romana, verwundert seine Blindheit für die dekonstruktive Wirkung der inszenierten Grausamkeit und Abschlachtung besonders von Christen-Familien und Einzelchristen, wie subversiv und dekonstruktiv sie wurde vor allem je mehr Nachbarn und Verwandte sich zum Pseudo-Christentum bekannten, für das sittliche Desinteresse, für die Tragödienlosigkeit, für die moralische Leere für die Geschichts- und Geistlosigkeit, die bei diesem Schau- und Schauerspiel dem Römer zur Anschauung gebracht werden konnte (oder sollte- gerade bei der Abschlachtung von Christen, gerade bei dieser staatsrömischen Machtdemonstration sollte wohl ein „sittlicher Effekt“, gut ist, der herrschenden Linie zu folgen, schlecht, sich ihr zu widersetzen, unter den Zuschauern und Christen erzeugt bzw. in Erinnerung gerufen werden – gerade diese Verfolgung wollte aus römischer Sicht keine reine Unterhaltungstöterei von Menschen  sein, brachte dabei aber ungewollt das christliche Erst-Gebot: Du sollst nicht morden, nachhaltig/nachhallend ins Spiel – in dem blut besudelten Sand der Arenen stand geschrieben: was ihr macht mit uns, Römer, ist tiefstes Unrecht, ihr seit Mörder, wir sterben unschuldig… Mit unserer Vernichtung vernichtet ihr eure Sitte, eure Sittenlosigkeit, gewinnt unsere was eure Religion verliert… kurzum:  die ganze Aktion gegen Christen besass unerwünschte Nebenwirkungen und Boumerangeffekte, besass disseminatives Potential, das sich von oben nicht komplett steuern liess, auch aufgrund von Menschen, die sich durch ihren Glauben atypisch verhielten, die keine Angst zeigten vor den von Hunger gequälten Raubtieren, die zu ihrem Gott beteten, statt furchtgebannt zu schweigen, und den Zuschauern statt hitzige Angst, kalte Verachtung, wenn nicht Mitleid für sie zeigten. Ein riesiges Feld der dekonstruktiven Irritation, statt nur der beabsichtigten Unterhaltung und Abschreckung erwuchs aus der römischen Christenverfolgung, aus diesem Schau- und Schauerspiel der Abschlachtung von Christen und Christinnen durch Löwen, durch Raubtiere, ein scheinbar  geschichts- und gesichtsloses Mord-Gemetzel, wohlgemerkt, ein Feld der Irritation für den Römer, die Römerin, die aus der hegelschen Schablone, leer leerem Morden zuzuschauen, immer wieder fallen mussten, nicht für die Christen und Christinnen, die so unerschütterlich „alternativlos“ an ihren Glauben glaubten vor diesen Löwen wie Christen und Christinnen es vielleicht nie mehr tun werden, tun konnten, vielleicht auch tun mussten, denn alternativlos war auch der Löwe, der auf sie zukommende Tod. So echt, kann im nachhinein gesagt werden, so paradox das ist, so echt wie in ihrer römischen Bluttaufe, die nicht nur etliche Nichtüberzeugte vom Pseudo-Christentum, sondern dieses von sich selber zu überzeugen half, so echt war es kaum noch einmal in seiner langen Karriere, kaum noch einmal in dieser Anzahl und räumlichen Ausbreitung, und sicher übertrieben, aber nicht ganz falsch ist es zu behaupten, dass das antike Christentum in den römischen Amphietheatern unter den Zähnen und Krallen von Löwen nicht würdelos und geschwächt  zu Ende ging, sondern aus ihnen mit Würde und Kraft auferstanden ist.

24.06.2521

Der Satan hat mich verhindert„. An die weisen und weitsichtigen Worte Elie Wiesels, der „Jude“ – darauf wurde er reduziert, so sozial konstruiert – , dass in Auschwitz das Christentum, nicht das Judentum starb, sei hier nochmals erinnert (vgl. Über die Anfänge 2). Sicher gilt das für das herrschende Pseudochristentum, das nur an der Oberfläche noch nicht gestorben ist und über die Jahrhunderte den „Juden“ als Sündenbock missbrauchte , oft verkörpert im Verräter „Judas“, der mit Altjuden gemeine Sache machte.  Der Ausruf, die Entschuldigung  „der Satan (gemeint: der Jude) hat mich verhindert“ wird im pseudochristlichen Johannesevangelium Paulus in den Mund gelegt, der eiferndste und eifrigste Führer des Pseudochristentums. In dieser Denunziation und Distanzierung kommt wohl  auch die Distanz von über hundert Jahren zwischen dem historischen und dem johannitischen Paulus zum Ausdruck.

24.06.2521(2)

Das Ende und die Zukunft des Christentums (nach Elie Wiesel). Das ultimative Judenpogrom, dass das Pseudo-Christentum mit sich in den Abgrund riss, war der Holocaust. Nach dieser Selbstzertrümmerung des Pseudochristentums bleibt aufgeklärt eine historische Betrachtung des Original- und Pseudochristentums von nie dagewesener wissenschaftlicher Qualität und religiös der änigmatische Weg, die Änigmatische Bewegung, von nie dagewesener Sektenlosigkeit und Globalität.

23.06.2521

Vor den Löwen. Der Götterkult der Römer mit seinen äusserlich bleibenden absurden Märchen war definitiv zu absurd, zu äusserlich, als die absurde, aber hohe Innerlichkeit, Intellektualität und Identifikationsmöglichkeit des heidenjüdischen Jeshua-Kultes des Paulus, Petrus und Markus. Die Römer hatten ihren Religionskult von den alten Griechen angeeignet, die Christen hatten ihren von den alten Juden angeeignet, richtig originär waren beide Kulte nicht, aber umso modernisierter, sozial adaptierter. Doch die Christen sahen auch angesichts von schreckliche Angst einflössenden Löwen, die sie zerfleischten, keine Alternative, vielmehr brannte jeder Biss eines Löwen in ihr Fleisch in sie ein, dass ihre Seele unverletzbar und unsterblich ist und viele ihrer Zuschauer*innen mag der Gedanke beschlichen haben, dass hier Unschuldige starben, dass Recht und Unschuld mehr bei den Zerfleischten als bei denen, die sie zerfleischen liessen, waren, insofern wurden auch diese römischen Amphietheater, die unterhaltsam abschrecken sollten vor der Christensekte, eine Werbeplattform für sie. Die Seele, der Glaube wurde noch innerlicher, das Fleisch noch äusserlicher, der unchristliche Mensch noch raubtierhafter- dialektisch schlug ihre Ohnmacht in Macht um, der kontrollierte Exzess beförderte am Ende den Exzess, nicht die Kontrolle. Und kaum waren die Christen an der Macht dauerte es nicht lange, bis die Verfolgung von Juden und Ketzern, mitunter aber auch die Zwangskonvertierung und Massenermordung von sich widersetzenden Heiden (Andersgläubigen) begann, dass aus Opfern Täter wurden.

22.06.2521

Die oberflächlich „tiefgründigen“, fast schon wieder antisemitischen, antijudaischen Schlussfolgerungen, die Theorie-Murksereien zugunsten des Paulinismus – für ihn das Christentum – des René Girard.

21.06.2521

Wir sind entschuldigt, wir sind entsündigt!“ (Subtext: ihr nicht!), bildeten sich die ein, die sich Schuld und Sünde zuerst einzubilden, so gründlich und wiederholt, dass es zum Ritual wurde, einzureden hatten.

20.06.2521

Was Nietzsche auf seine Weise antizipierte in „Der Antichrist“ (1889), das war die Feindseligkeit und Konkurrenz zwischen der altjüdischen und der neuen heidenjüdischen Überlegenheitsekstase ab der Phase des Todes des Jeshua, in der die Verschriftlichung des Christentums immer mehr das Christentum selbst wurde, immer mehr den Toten ersetzte und an Leben und Eigenleben gewann, gefördert durch die Vertreibung der Sekten Jeshuas aus Jerusalem und den kometenhaften Aufstieg des Paulus, der ein Reiseschriftsteller und Wanderprediger wurde. Eine nietzscheanische Jesus-Verklärung, nicht die erste, wäre es jedoch, dem historischen jüdischen Jeshua zu unterstellen, er hätte nicht gewusst und in Kauf genommen, dass er sich die ersten Feinde, nicht nur Freunde, unter seinen Juden machen werde: „wer hat ihn getödtet, wer war sein natürlicher Feind? – diese Frage sprang wie ein Blitz hervor [nein, das mag Nietzsches Geistesblitz sein, aber nicht Paulus – denn schon sein Alter ego, Saulus war bekannt dafür, dass er Christen (die noch nicht Christen hiessen, diese neuen Endzeit-Juden) verfolgte – Rabbis und Pharisäer mochten diese enthusiastisch-endzeitlich ausgeflippten Hippies nicht, bald störte ihr Aufruhr auch die Römer…, d.V.]: Antwort: das herrschende Judenthum, sein oberster Stand. Man empfand sich von diesem Augenblick [nach dem Tod des Jeshua, d.V.] im Aufruhr gegen die Ordnung, man verstand hinterdrein (…) Jesus als im Aufruhr gegen die Ordnung [Vor allem war in diesem „Augenblick“ die Ordnung im Aufruhr gegen sie, vertrieb sie aus Jerusalem, d.V.]. Bis dahin fehlte dieser kriegerische, dieser neinsagende, neinthuende Zug in seinem Bilde.“ (40.).
Nein, das radikale Nein des historischen Jeshua zur Welt des alten Judentums (vor allem das, das auf seine Toppropheten, Jesaja und Elia, zu achten, zu hören „vergessen“ hatte), das radikale Ja zum Reich seines himmlischen Vaters, des Gottes der Juden, das war kaum eine paulinische Nachdichtung, es  dürfte Originalchristennähe besitzen. Aber mit dessen Tod fand ein Bruch in der neuen Sekte statt, wenn sie nicht in das alte Judentum zurückkehrte, dann wurde sie aus Jerusalem vertrieben. Die Originalchristen liebten weiterhin ihre Feinde und die Bewegung von Paulus brauchte ein Feindbild, machte aus dem Altjudentum einen hinterhältigen, verräterischen Feind – tatsächlich mag historisch nicht gleichzeitig, sondern nachzeitig eine Feindseligkeit der Alt- gegen die Neu-, und spätestens zur Zeit des Johannes-Evangeliums der Neu- gegen die Altjuden dominiert haben. Der Altjude, Judas,  Paulus Alter ego Saulus mehr als das Römertum, waren dann der Feind – doch wenn Jeshuas Tod als Opfertod notwendig und heilsam war, dann waren diese Altjuden und Römer gute Instrumente in Gottes Plan und Dialektik, Leute, die das Böse wollten und das Gute taten? Irgenwie kollidierte diese Feindestheorie, diese Theorie des Bösen, der den unschuldigen Jeshua ermordete mit der Theorie seines im Plan Gottes vorgesehenen Opfertodes, der den Heidenjuden die Entsündung, die „Rettung“ brachte? Aber egal, so genau wollte man das offenbar nicht durchdenken…das machten 1000 Jahre später die Scholastiker), wahrscheinlich deulich später, 130 Jahre später, im Evangelium des Johannes (wohl ein nicht-jüdischer und anti-jüdischer Heidenchrist) brach der unterschwellige Antisemitismus (Antijudaismus) komplett und unverstellt aus – hier sind der Jude und der Rabbi des Teufels. Auch der Satan auf dem Dach, der ihren Jesus von seiner Mission abzubringen versucht, war kein anderer als ein verkleideter Rabbi. Zu dieser Zeit wurden andere, originalchristlichere Gemeinden von der paulinischen Gemeinde, die die Herrschaft über Schrift und Archiv ihrer Religion gewann und verteidigte, exkommuniziert, „falschgläubige“ Christen, alle, die von der paulinischen Linie abwichen, wurden bald als noch gefährlicher als die alten Juden betrachtet. Ungefähr vom Ende des 2. Jahrhunderts bis Nicäa (325 n.Chr.), dort, im ersten ökumenischen Konzil, und 381 n.Chr. in Konstantinopel, wurde diese Linie im Format einer reichsrömischen Staatsreligion kanonisiert, Christus war jetzt der Prinz im Himmel, Gott-Sohn, geboren aus Gott-Vater, die Mutter wurde komplett ausgegrenzt und ausgehöhlt, wurde vom Heiligen Geist gefüllt und begattet, und der Gatte, der leibhafte Vater des Jeshua, war quasi inexistent. Noch immer wollten diese Christen  eigentlich dem Altjudentum, wenn auch de facto mehr und mehr nur noch sich selber beweisen, dass ihr Christus der richtige Messias ist, der eigentlich vom Könighaus Davids abstammen sollte, doch da diese Abstammung nicht gegeben war, musste er von „etwas Höherem“ abstammen, wurde seine mehr als königliche, mehr als irdische Abstammung vom Heiligen Geist konstruiert. Vom Originalchristentum blieb das übrig, was die Paulinischen, die sozialdarwinistisch die „überlebensfähigste Richtung“ des Christentums vertraten, nicht auslöschten, darunter das, was sie auszulöschen übersahen wie zum Beispiel Wandzeichnungen, in denen nichts von einem Kreuz zu sehen ist, aber von einem Schafhirt, von Sonnen und Fischen. [vgl. Über die Anfänge 5 – Buch Leben, 03.07.2518 ff.]

19.06.2521

Mit der Inszenierung des Anti-Christen verblieb Nietzsche im abrahamischen Dunstkreis, die Änigmatische Bewegung hat sich in postabrahamischer wie postbuddhistischer wie posthinduistischer…. Aufklärung – szientifischer gesagt: religions- und geschichtswissenschaftlich – weit davon abgesetzt und kehrt von dort zu den antiken Religionen, in deren „Dunstkreise“ zurück.

18.06.2521

Nietzsche gab lieber den Antichristen als über das Originalchristentum zu recherchieren.

17.06.2521

In ein Buch das sich als „Der Antichrist“ vom Antichrist inszeniert, passte eine offene Würdigung des Orginalchristentums in keinster Weise, ausserdem mag bezweifelt werden, dass es würdig genug wäre, dieses zu würdigen. Insofern ist es nicht zu bedauern, dass anstatt solide historische Archäologie zu betreiben, Nietzsche es bevorzugte, seine anachronistische Ressentimentheore abzuarbeiten, auf „Jesus“ anzuwenden.

16.06.2521

Über Nietzsche und die Änigmatische Bewegung.

15.06.2521

Auch Nietzsche kam zur Erkenntnis, dass seit 2000 Jahren ein Pseudochristentum herrscht. „Der „Christ“, das, was seit zwei Jahrtausenden Christ heisst, ist bloss ein psychologisches Missverständnis.“ (Der Antichrist, 39.) Ärgerlich ist nur, dass er die Quellen dazu, die ein findiger wie er sicherlich kannte, dass er die originalchristlichen, die ebionitischen Quellen, die am Anfang dieses Missverständnisses standen, die sich über Paulus als Apostat der Apostaten empörten, die sich vor ihm wahrscheinlich fürchteten, nicht nennt. Einmal mehr werden sie übergangen, diesmal von jemandem, der sich lieber zum virtuosen Originalgenie als zum Historiker, der die Quellen offenlegt, machte (inszenierte).

14.06.2521

Nietzsche ärgerte sich in „Der Antichrist“ (1889) über die „rabbinerhafte Frechheit“ des Paulus – der die drohende Niederlage der am Boden zerstörten Christengemeinde – ausser einem originalen Kern, der im Tod Jeshuas kein Drama sah – in einer dialektische Volte zum Sieg seines Christentums transformierte, dabei das originale Christentum zuspitze und umdeutete: das betrifft Paulus „Lehre vom Gericht und von der Wiederkunft, die Lehre vom Tod als einem Opfertode“, ausserdem seine Zuspitzung: „wenn Christus nicht auferstanden ist von den Todten, so ist unser Glaube eitel.“ (41.) Das ist nicht ganz falsch (ähnlich auch die Logienquelle Q, siehe 30.05.2521 und 04.05./05.05.2521) – tatsächlich ist für die Originalchristen die nahe Ankunft des Christo, noch mehr des Reiches seines göttlichen Vaters essentiell, trift diese „grosse Auferstehung“ und wunderbare „Ankunft“ nicht ein, dann hätten die Ebioniten ein Problem, umso mehr, da ihre Lebenszeit ablief,  drohte die Sekte endgültig auszusterben – Paulus antizpierte diese düstere Entwicklung, diesen drohenden Niedergang kongenial. Dieser neujüdischen Endzeitsekte, viel später Christentum genannt, drohte ausserdem nicht nur, dass sie einem falschen Glauben aufsass, sondern das Gelächter und die Schadenfreude ihrer Feinde. Paulus reduzierte dieses erwartete Grossereignis auf die kleine Wunderauferstehung des Jeshua, und um das „Osterereignis“ stärker zu plausibilisieren, wird der Textfigur „Jesus“ eine Ankündigung dieses Wunders in den Mund gelegt  („drei Nächte und drei Tage werde ich...“) – und so wurde es mindestens virtuelle Realität – das Grab war plötzlich leer…, umso mehr gefüllt mit Buchstaben mit Schriftsätzen, denn.: Erst mit der Ära des Todes, des Nach-Kreuz-Ganges des Jeshua, beginnt die schriftliche Überlieferung des Christentums immer mehr an Leben, an Eigenleben zu gewinnen, beginnt die Ära des Paulus und seiner genialen Idee von Jeshuas Tod als Opfertod. Über sein Überlieferungsgeschick herrschten nun die Herren über Schrift und Archiv.  Die paulinische Idee des Todes des Jeshua als Opfertod, empörte die Originalchristen, Nietzsche nennt diese Quellen nicht – das wäre, das ist aber entscheidend – da ein Hinweis darauf, dass sich hier nicht nur ein Genie des 19. Jahrhunderts geniale Ideen aus den Fingern zieht: vielmehr varriert er ebionitische Quellen – ich unterstelle ihm, dass er sie kannte – kongenial, schrifstellerisch virtuos ohne sie zu nennen, ohne sie zu würdigen.

15.06.2521

Wahrscheinlich war für das Originalchristentum Jeshuas endlicher Tod nebensächlich wie vorübergehend, sicher kein Osterereignis, keine essentielle Sache, keine das Christentum wie die Menschen – die „sündigen“ Menschen – rettende Angelegenheit  durch ein Menschenopfer. Endzeitgetrieben hatte der orignale Jeshua wahrscheinlich keine Zeit für Hass auf seine Feinde, war keine Zeit unter seinen Anhängern ausser für die irdische Version der platonischen Jenseitsliebe, die radikale Nächstenliebe – liebet eure Feinde (Matth.). Nietzsche machte daraus einen friedfertigen, einen buddhistischen Jeshua, keinen der für Aufruhr sorgte [das ist historisch eher zuu bestreiten, d.V.], und begeht den „paulinisch“zu nennenden Irrtum, Jeshuas Tod auf seine Art zu stilisieren. Man kann sagen, Nietzsche produziert hier, von seinem Genie verführt, einmal mehr mehr Stil als Wahrheit. „Offenbar  hat die kleine Gemeinde [tatsächlich gab es mind. zwei Gemeinden nach seinem Tod, die ältere originalchristliche und die neuere paulinische, die im krassen Gegensatz zueinander standen, d.V.] gerade die Hauptsache nicht verstanden [die hat gerade auch Nietzsche nicht verstanden: nämlich die zeitnahe Ankunft von Gottes Reich nach Jesja, dieser tiefjüdischen Sekte einestief  judentheologisch geprägten Anführers d.V.], das Vorbildliche in dieser Art zu sterben, die Freiheit, die Überlegenheit über jedes Gefühl von ressentiment – ein Zeichen dafür wie wenig überhaupt sie von ihm verstand. [Wahrscheinlich starb Jeshua tatsächlich ohne Hass auf seine „Feinde“ –  Menschen, die nicht verstanden haben, dass sie bald untergehen werden unter das nahende Reich seines göttlichen Vaters. Nietzsche verkennt hier ein wichtiges Motiv, dass diese Ressentimentlosigkeit von Jesus und seinen originalen Anhängern altjüdisch und endzeitgetrieben war, d.V.] An sich konnte Jesus mit seinem Tode nichts wollen als öffentlich die stärkste Probe, den Beweis seiner Lehre zu geben...[Ein starker Satz. Aber der historische Jeshua war wahrscheinlich wie Buddha und Mohammed  „nur“ ein akommunizierter Mensch, der darauf aufmerksam machte in Matthäus, dass man nicht seinen Willen, sondern den seines überirdischen Vaters zu erfüllen habe, um in dessen Reich zu kommen, deswegen ging es in seinem Tod nicht um seine Lehre. Ausserdem wissen wir nicht, ob er mit seinem Tod und der umgehenden Rückkehr zusammen mit seinem himmlischen Vater, der Gott, Abrahams, rechnete. Wahrscheinlich dürfte ihm sein Tod relativ egal gewesen sein, so wie seinen zeitgenössischen Anhängern vorläufig. Es wäre zumal eine Arbeitsthese zum besseren Verständnis des antiken Originalchristentums „ebionitischer“ Ausrichtung. d.V.], Aber seine Jünger waren ferne davon, diesen zu Tod zu verzeihen.“ [für die Paulininisten trift Nietzsches Bemerkung zu: sie rächten sich an den Altjuden, ihren  Feinden, die sie aus Jerusalem trieben, mit jedem Wunder ihres Jeshua, angefangen mit dem gössten, das den Altjuden ewig weh tun sollte…, doch das geschah erst rund 100 Jahre später, als ihre Überlegenheitsekstase sich an den grossen Wundern der altjüdischen Toppropheten zu messen und weiter zu „steigern, zu „bestätigen“ und zu „begeistern“ begann, siehe dazu 01.06.2521: „Vom akommunizierten Menschen zum Prinz im Himmel“.].

13.06.2521

(Fortsetzung von 06.06.2521) Niemand mit klarem Verstand würde verneinen, dass wir mit der Geburt und dem Ein- und Ausatmen von Luft in die physische Dimension der Welt, der Umwelt unseres Planeten eingeschrieben sind, uns in sie ein- -und ausatmen, – und zwar schon vorgeburtlich, genetisch, aufgrund des Reentrizitäts- und Kommunikationscharakters unserer Gene schreibt unsere Umwelt sich reentrisch in unsere Gene ein, und die schreiben, vervielfältigen, drucken und spucken uns in unsere Umwelt hinaus. Gewöhn dich an den Gedanken, dass dasselbe mit der änigmatischen Dimension geschieht, dass wir uns in sie einschreiben und sie sich in uns einschreibt vor jeder Religion. Die änigmatische Religion, die Änigmatische Bewegung ist insofern Basisreligion aller Religionen (und Philosophien).

12.06.2521

Das Pandemische Zeitalter. Über meine Genanatomie und die Genanatomie des Virus. In der Coronakrise 2020 fühlt sich keine, keiner wirklich komplett sicher-  dafür ist unsere Haut zu dünn, unsere unsichtbare Genanatomie zu komplex, zu unübersichtlich. Noch gibt es kein individuelles Genscreaning, das mir Bescheid gibt, ob (und wo) für meine Genanatomie die Genanatomie dieses Virus gefährlich bzw. harmlos ist  (Alle Menschen mit Gen-Screaning-Level „A“ dürfen zur Arbeit, ins Kaufhaus, ins Fussballstadion – alle mit Level „B“ und „C“ nicht…). Die Restunsicherheit ist deswegen relativ gross – vor allem wenn du über 50, männlich und mit Vorerkrankung belastet bist. Der englische Premierminister Boris Johnson (55) ist knapp dem Tod entronnen, sichtlich mitgenommen sieht er aus bei seiner ersten TV-Ansprache nach der Entlassung aus der Intensivstation. In dieser Krise geht es um Leben und Tod: statistisch für ganz Alte besonders, für Männer mehr als für Frauen, für Vorerkrankte mehr als für Gesunde, doch immer wieder fallen Einzelfälle durch das Raster, sterben Jugendliche und finden sogar Rückfälle bei scheinbar Genesenen statt. Die Selbstbezogenheitsdimension dieser Krise ist existenziell und global, deswegen übertrifft die Ernsthaftigkeit dieser Krise die Weltwirtschaftskrise 2009 bei weitem, zudem bringt sie ihre eigene mit sich. Allerdings steht die durch die Pandemie ausgebremste Wirtschaft in den Startlöchern, die Politik hat für ihren „recall“  Vorbereitungen getroffen. Und haben wir das Virus besser im Griff – ab Mai, Juni, Juli 2020 weisen erste Studien die Wirksamkeit gewisser Medikamente und Methoden (z.B. Immunplasma) nach, das wird die Mortalität senken, Krankheitsverläufe mildern und verkürzen, damit auch Betten und Beatmungsgeräte schneller freigeben helfen, zudem dürften in einem Jahr (April 2021) Impfmittel vorhanden sein, dann ist davon auszugehen, dass sich Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft sehr schnell regenerieren werden. Denn die Leute bunkern nicht nur sich ein in dieser Krise, sondern auch Energie und Tatendrang für die Zeit danach.

12.06.2521

Das Pandemische  Zeitalter. Das 21. Jahrhundert tritt mit der Coronakrise (2019/2020) mit voller Wucht in das Pandemische Zeitalter, und die „Risikogesellschaft“ (Ulrich Beck) wäre längst zu einem unkalkulierbaren Risiko für uns geworden, lebten wir nicht längst in einer Sicherheits- und Risikogesellschaft, in einer „Risikomanagmentgesellschaft“. In dieser gehören ab jetzt Gesichtsmasken zum Sicherheits- und Vorsorgestandard, daran sollten wir uns gewöhnen. Bei gefährlichen Viren  geht es wissenschaftlich um schnellst mögliche Decodierung der Genanatomie und ihre informative Verbreitung in der globalen scientifc community und gesellschaftlich um schnellstmögliche effiziente Verhinderung der Verbreitung der Infektion: u.a. um Gesichtsmaskenpflicht. Asien hat das früher als Europa begriffen, war auch früher davon betroffen (Mers; Sars). Die Verbreitung der Information über das ´Virus muss schneller sein als die Verbreitung des Virus, dann haben wir Zeit zum Reagieren – die Globalisierung sorgt für beides, für die Verbreitung der Gefahr und für die Verbreitung der Sicherheitsmassnahmen.

11.06.2521

Über gefährliche und ungefährliche Viren-Labore: Dank der Wissenschaft, die Viren genetisch entschlüsseln kann in Laboren mit dem vollintakten gefährlichen Virus arbeiten viele Labore ohne dieses Virus, nur mit seinen Gen-bzw. Nukleotid-Sequenzen (mRNA)  wie der Tübinger Impfstoffhersteller CureVac. Es geht also nur um die europäische und internationale Registrierung und Kontrolle der High-Risk-Viren-Labore, die auch stattfindet.  Diese Labore arbeiten in Bio-Schutzstufe 4, dazu gibt es EU (EG)-Richtlinien, Biostoffverordnungen und Massnahmen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Doch bei einer Pandemie dieses Ausmasses, wir wir jetzt gerade erleben, geht es nicht nur um „Arbeitsschutz“ und „Krankheiten“, sondern um globale Kollateralität, die auch laterale Denk- und Handlungsweise(n) erfordert.

10.06.2521

Das Pandemische Zeitalter. Viren-Pandemien erreichen die multiple Schadensdimension von AKW-Unfällen. Überlegungen zu Europas zukünftigem „Viren- und Pandemie-Vorsorgemanagment“. Europa muss aus der Coronakrise lernen und für die nächste Pandemie oder Epidemie laterale individuelle und institutionelle Vorsorgemassnahmen treffen. Wir wissen jetzt, was uns erwartet, auch wenn das Virus tödlicher wäre als dieses Sars-Virus, und die Krankenhäuser in kurzer Zeit überbelegt und überbeansprucht sein werden – wir brauchen Pläne für solche Krisen, für solche Notfälle, ähnlich der Pläne bei AKW-Unfällen, die wie Tschernobyl gezeigt hat, in Europa weit über nationale Grenzen hinausgehen. Wir wisssen wieder, wie wichtig staatliche, privatwirtschaftliche und individuelle Reserven an Schutzbekleidung, Desinfektionsmittel, Hygiene- und Lebensmittel sind,  und eine zu grosse globale Arbeitsteilung und Abhängigkeit ein Nachteil, ja, eine Gefahr in solchen Krisenfällen werden kann, dass wir aus Sicherheitsgründen die globale Arbeitsteilung in sicherheitsrelevanten Bereichen auf Europa zurückdrehen, und die eigene Industrie auf einen Krisenmodus einstellbar machen und halten müssen. Die nächste Pandemie kommt bestimmt, wir wissen nur nicht wann, ob 2027 oder 2040.

TAIWAN ist das gute Vorbild  -Taiwan – bevorteilt durch die Insellage, benachteiligt durch die Nachbarschaft mit China als erstem Epizentrum der Sars-2-Covid-19-Infektion – war früh informiert und reagierte gesellschafts- und grenzpolitisch vorbildlich schnell und konsequent – damit entstand nicht nur eine kleine Mortalität, sondern auch geringer wirtschaftlicher Schaden. Von der ganzen Welt kann und muss mensch von dieser Krise lernen, sie betrifft jeden und jede. Möglicherweise entwich das Virus aus einem Labor, ganz auszuschliesen ist das nicht (nach Prof. Vogt), auch wenn mehr für eine Tier-Mensch-Übertragung spricht. Zu den politischen Präventionsmassnahmen zählt somit auch die Frage: Genügen die aktuellen Sicherheitsmassnahmen bei Virenlaboren der Sicherheitsstufe 4 –  sollten sie gesamteuroüpäisch  limitiert werden (kurzum: sollten wir ihre Anzahl beschränkt halten?) . Virenlabore bergen das Gefahren- und Schadenspotential eines Atomkraftwerkes, deswegen sind sie eine existentielle öffentliche und behörliche Angelegenheit, keine bloss privatwirtschaftliche, und auch keine bloss für eine Biostoffverordnung und das Bundesamt für Arbeitsschutz. Denken wir an Terror- -bzw. Attentatgefahr, die so verherrend sein kann wie bei Attentaten auf AKWs.

10.06.2521

Über die Corona-Atombombe. Die globale Zerstörungsdimension einer Viruspandemie – die Mortalitätsdimension, die  Wirtschafts(krisen)dimension und die Dimension der sozialen Kosten – hat die Grösse und Wucht eines Atombombenangriffs oder grossen AKW-Unfalls. Wir müssen in Europa für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft Sicherheit schaffen durch Transparenz, Kontrolle und grösstmögliche Limitierung von  Risiken, dafür brauchen wir individuelle, privatwirtschaftliche, behördliche und eine politisch-instutionelle Vorsorge, ein gesamt- und national-europäisches Präventionsministerium, das von der Regierung, dem Innen- und Aussenministerium (Europa-Ministerium) über das Gesundheits-, Landwirtschafts- und Justizministerium bis zum Verkehrsministerium reicht.
Gefährliche Viren sind Allgemeinrisiko, nicht nur privatwirtschaftliches, ausserdem europäisches und globales Risiko, nicht oder fast nicht national begrenzbares. Durch die globale und europäische Vernetzung und Mobilität unserer Sicherheits- und Risikogesellschaft ist es unwahrscheinlich, aber wünschenswert, dass ein Viren-Ausbruch regional begrenzbar bleibt – im Notfall – der nur duch gute und schnelle Information, durch Transparenz und dank Transparenz in der Gesellschaft – ausgelöst werden kann – bedeutet das, das Krisen-Grenzmanagment muss angepasst werden, die grössten und gefährlichsten Verbreitungsschleudern – Flugzeug, Bahn und Automobil – müssen gestoppt und, weil überprüfbar gemacht, gebremst werden können. Möglichst schnell intelligent, regional- und punktgenau, möglichst wenig pauschal und plump, mit möglichst geringen Kollateralschäden und negativen Nebenwirkungen, ist unter Kooperation der Öffentlichkeit, der mündigen Bürger und Bürgerinnen einer mündigen Demokratie, eines mündigen Europas, vorzugehen.

08.06.2521

Grösstmögliches Glück für alle – in der Coronakrise erhält das eine neue Tiefe. Solidarität mit allen, Achtsamkeit auf alle, Rücksicht auf Schwächere, Kränkere, Verletzlichere. Intensivierung der Starken, der Gesunden, der Intelligenz, des Wissens für den Nutzen und Schutz aller.

07.06.2521

Obligation zu leben war schon bei Aristoteles im ethischen Begriff „Tugend“, „tugendhaftes Leben“ inbegriffen. Heute heisst das, ihn an die Umwelt der Gegenwart und der Zukunft zu adaptieren.

06.06.2521

Das komplett Neue ist das Ewige daran – dass du Philosoph, Philosophin bist, von Existenzbeginn an- ein Entwurf der Evolution und eine Auserlesenheit aus dem Nchts  -das ist das Phantastische und das Unglaubliche daran. Und dass das ein änigmatisches Wesen, Gott, die Änigma, in menschlicher Schrift akommunizierte, ist nicht nur „neu“, das ist nicht nur zugleich „uralt“, das ist umwälzend. Das gibt der Philosophie, und dem Menschen (universal jedem Menschen) religiösen Status, eine Einschreibung in die änigmatische Dimension, vor jeder kulturellen religiösen Indoktrination und Prägung.

05.06.2521

Och, Göttchen, aber das ist doch nichts Neues – alte Brötchen, alte Brötchen. Ach, ja……

04.06.2521

Phantastische Freude am Leben, für das Leben, phantastische Freude an der Verantwortung für das Leben, die über das eigene Sterben nicht nur hilft, die es erfüllt. Ausgezeichnet zu leben, heisst: ausgezeichnet zu sterben. Das Leben und den Tod zu küssen. Dem Tod den Tod abringen, dem Tod den Schrecken nehmen, das gehört zur Verantwortung des Lebens, für das Leben.

03.06.2521

Du bist wegen einer Auszeichnung und einer Verpflichtung (Obligation). Du bist wegen deiner Auszeichnung und deiner Obligation (Verantwortung) hier. Mehr kann ich dir nicht sagen, mehr, was über mein Wissen hinausgeht, weiss ich auch nicht – aber das sollte reichen, das sollte reichlich reichen. Unerschöpflich sein.

02.06.2521

Über das Pseudochristentum oder die Erbverwaltung des Originalchristentums. Etablierte Pseudochristen und Pseudochristinnen dominieren heute in der Öffentlichkeit den pseudochristlichen Diskurs, wie er in ihren pseudochristlichen Schriften kanonisiert und dogmatisiert und in den Universitäten doziert und studiert wird, dabei werden wesentliche Dinge „mit System“ unterschlagen wie zum Beispiel die Endzeitgetriebenheit des historischen Jeshua, der nicht Leben um des Lebens, sondern um des „wahren“ Jenseitslebens willen rettete (zu retten glaubte) oder die pseudochristliche Überhöhung des Kreuztodes von Jeshua (die „Kreuztheologie“), die nur funktionierte, wurden Menschen (Anhänger) zu Büssern und Erbsündern gemacht. Für Ebioniten, die wahrscheinlich auf das Kommen des Reiches von Jeshuas himmlischem, nicht irdischem Vater, ihres Gottes, warteten, war der Tod des – egal, ob teil- oder vollgöttlichen – Jeshua Nebensache, an die sie kaum ständig erinnert werden wollten. Wahrscheinlich hielten sie, die Paulus einen Apostaten nannten (siehe 30.05.2521), diese theologischen Versuche und Versuchungen für eine Verschiebung auf einen Nebenschauplatz, für ein Ablenkungsmanöver und eine Nebelrakete. Wahrscheinlich hatten sie damit recht, allerdings nahm das kaum noch jemand wahr, da sie von dieser komplett eingenebelt wurden, von Leuten, die einem theologischen Ablenkungsmanöver folgen, bis heute.

01.06.2521

Vom akommunizierten Menschen zum Prinz im Himmelreich. Zur Erklärung, warum ein von Gott akommunizierter Mensch unermesslich bedeutender ist als ein über Gott kommunizierender Mensch, warum ein akommunizierter Mensch viel „grösser“ ist als Luther (und eine riesige Schar von Rabbis, Imamen und Päpsten), ohne dass er sich darüber viel einbilden sollte , findet sich ein Hinweis in der paulinischen Bibel, die Paulinisten oder Pseudochristen, gemeinhin „Christen*“ genannt, Neues Testament nennen. Gemeint ist die bekannte Stelle in Matth. 11.11. „Unter den von einer Frau – ältere, wortgetreuere Übersetzung: von einem Weib – Geborenen ist kein Grösserer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist grösser als er.“ (Bibel, Einheitsübersetzung (2016), die viel zu modernisiert, viel zu anachronistisch aufgepeppt wurde, nebenbei bemerkt). Soll heissen: Ich, der akommunizierte Jeshua bin viel grösser als der kommunizierende Johannes (und, – sagt der matthäische Jeshua – , ich bin auch grösser als der hinter Johannes stehende Elija).  Wir lesen in dieser postoriginalchristlichen Matthäus-Redaktion vor allem Worte, die dem extrem abgehobenen, nicht dem originalen Jeshua in den Mund gelegt wurden. Von diesem bleibt in dieser Passage nur eine „Restschicht“ übrig,  als derjenige, der sagt, seht, ich, Mensch mit leibhaften Eltern, Brüdern und Schwestern, bin akommuniziert, mit Vollmacht von Gott ausgestattet, ich gehöre dem Himmelreich an, Johannes, der grösste Prophet vor und von mir und unserem Himmelreich, nicht, deswegen bin ich, Jeshua, selbst wenn ich der Kleinste im Himmelreich wäre, viel grösser als Johannes. Für die matthäische Redaktion kündigt Johannes den grössten, den letzten Elias an, Johannes ist nicht Elias, der imstande war, mit Gottes (JHWH) Vollmacht, Tote ins Leben zu rufen, mit Gottes Feuer Feinde und Ketzer- darunter 400 Baal-Priester  – zu vernichten und ungestorben in den Himmel entschwand. Die paulinische Überlegenheitsekstase wäre keine Überlegenheitsekstase schriebe sie dem matthäischen Jesus nicht eine Überlegenheit über die altjüdischen Toppropheten zu. So drohte der matthäische Jeshua altjüdischen Städten, Chorazin Bethsaida und Kapernaum (am See Genezareth), dass sie am Tag des Gerichts tiefer in die Hölle hinuntergestossen werden als die Bewohner und Sünder von Sodom, weil er dort vergeblich wirkte, weil „sie nicht Busse taten“. Die paulinische Jesus-Theologie operiert hier bereits auf ausgereiftem Macht- und Reflexionsniveau, hatte Konzepte wie Erbsünde, Letztes Gericht und Hölle zur Hand  Motive, die mit dem originalen Jeshua wenig zu tun hatten, der den offenen Alt- bzw. seinen Neujuden nicht den irdischen Bussgang predigte, sondern: folgt mir, lasst das Leben, das Kind, den Acker stehen und liegen, in das kommende wahre Leben Gottes, und ihnen nicht mit Endgericht und Hölle drohte, sondern sich begnügte zu erinnern, dass „nur“ auf das Leben zu setzen nicht reiche, bloss den Tod finde (er „übersah“ dabei die Generativität unserer Gattung, die Geburtsfähigkeit und -willigkeit des maternal-weiblich dominierten Lebens und „Über“lebens, weil diese Qualitäten in seiner irrsinnigen End-Zeit-Perspektive nichtig geworden sind…).  Vielmehr heisst es – zwischen diesen Zeilen und über ihnen – : was der altjüdische Topprophet Elia mit JHWHs Hilfe kann, kann unser matthäischer Jeshua längstens, und zwar über die Altjuden und altjüdischen Topphropheten hinaus. Ebenso war es mit dem Sabbat. Dem Menschen zu helfen am Tag des aldjüdischen Sabbats soll nicht gehen? Vergesst den Sabbat!  Der Mensch (lies: jener, der dem matthäischen Jeshua folgt) ist bedeutender, als der, der den altjüdischen Brauch befolgt. Offensichtlich wurde Jahrzehnte nach dem Tod des historischen Jeshua zur Absicherung und Festigung der paulinisch-christlichen Überlegenheitsekstase nicht nur die Verbindung zu den altjüdischen Toppropheten in den Vordergrund gestellt, sondern vor allem seine Überlegenheit über sie, seine Distinktion und Abhebung von ihnen, und damit, abgehobener denn je, seine Gottähnlichkeit, sogar Gottgleichheit unterstrichen. Das paulinische Pseudochristentum – auch unter altjüdischem Konkurrenzdruck und theologischem Selbstzwang, denn wurde der Weg oder Abweg einmal beschritten, dann „musste“ er immer konsequenter, immer radikaler, wo immer es geht, gegangen werden! – „gebar“ einen immer göttlicheren, überlegeneren Jeshua als den beinahe grössten, als den Prinzen im Himmelreich von König JHWH, Abrahams Gott.

01.06.2521 (2)

Das Pseudochristentum feierte selbstverliebter, abgehobener den je, zur Zeit der Matthäus-Endredaktion seine „religiöse“ Überlegenheitsekstase, gut 100, 120 Jahre nach dem historischen Jeshua (auch wenn die Erstredaktion dieses pseudochristlichen Evangeliums früher ausfiel, heutige christianisierte Bibelwissenschaftler*innen haben die schnell sachverzerrende Neigung, Evangelien möglichst früh, möglichst nahe am „Originalchristentum zu datieren, jedoch ohne dabei für die Erkenntnis des originaleren Christentum, ihr Pseudochristentum und ihren Glauben radikal zu redekonstruieren. Zu dieser inneren Begrenzung und Hemmung voreingenommener Wissenschaffender, die ihren Willen zur Objektivität beschädigt bis verunmöglicht, siehe

30.05.2521

Heute ist April 2020 christlich-gregorianische Zeitrechnung  – geschrieben, um 500 Jahre ausgedehnt, im April 2520 achsenzeitliche Zeitrechnung (a.A. = after Axialage)

30.05.2521

Über den Ostern-Fake, dem die heutigen Paulinist*innen, die sich ohne zu erröten „Christen“ nennen, seit Paulus huldigen, nicht, seit dem originalen Jeshua. Ostern, um es zugespitzt zu sagen, hat mit Christentum nichts zu tun. Paulus ist dem historischen Jeshua nie begegnet, und die, die diesem nahe waren und standen, nannten ihn den Apostat, nicht den Apostel. Es gibt berechtigte Gründe dafür und die führen zum historischen Jeshua und von dem weg, was heute ideologisch als „Ostern“ zelebriert wird.

30.05.2521

Paulus- oder wie sich der Apostat zum Apostel machte….  vor allem mit Anhängern des Jeshua, die diesen nicht kannten.

30.05.2521

Erzähl deinen Kindern, kläre deine Kinder auf darüber, dass und warum Ostern wahrscheinlich ein ideologischer Fake ist …. und du der Osterhase trotzdem sein kannst – weil der mit Originalchristentum so wenig zu tun hat wie die paulinische Deutung von Jeshuas Kreuztod und dem Gerücht, dass er danach gesehen worden wäre…ähnlich wie das an Stammtischen der 1960er, 70er Jahre ernsthaft diskutierte Gerücht, dass Hitler „in Wahrheit“ nicht tot ist. Dass das Grab leer und Jeshua kurz auferstanden war, zuerst ein dramatischer Tod mit Riesentamtam, dann ein fast harmloser Himmmelsflug, nennen wir das eine positive Verschwörungstheorie einer erfolgreichen Grosssekte.

30.05.2521

In Evangelien wie Matthäus sollte an Universitäten Textarchäologie (Text- und Kontextarchäologie, verbunden mit Realarchäologie) betrieben werden auf echtem, unvoreingenommenem wissenschaftlichem Niveau – also nicht, jedenfalls nicht hauptsächlich von Christen, die dabei ihren wahren Glauben suchen oder meinen „das“ Christentum retten, erhalten zu müssen, es nicht „verlieren“ wollen. Tatsächlich besteht die Wahrscheinlichkeit, dass wir das Christentum in dem Masse verlieren, in dem wir bessere (plausiblere) Kenntnisse über den historischen Jeshua gewinnen. An der Universität geht es um Wissensgewinn und Erkentnisvermehrung, nicht um Ideologierettung durch Wissensunterdrückung und Erkenntnisausgrenzung – deswegen hat Theologie, egal, welche (christliche, islamische, jüdische, buddhistische) an Universitäten in dem Masse nichts zu suchen, wie Religions- und Geschichtswissenschaft umso mehr etwas zu suchen, zu erforschen haben (und mit Geschichtswissenschaft ist unvoreingenommene Geschichtswissenschaft gemeint, nicht kirchlich gesteuerte Kirchengeschichte). Warum es absurd und irreführend ist, einen Doktortitel in christlicher Theologie, eine Professur in Theologie zu haben, hat nicht nur glaubensmetaphysische (änigmabezogene), sondern  genuin wissenschaftliche, methodische, logische Gründe, es ist, zugespitzt gesagt, eine Verhöhnung der Wissenschaft, ein schlechter Witz mitten im Wissenschaftsbetrieb.

30.05.2521

Was glaubst du, was bist DU? Aus dem Nichts ins Leben gehoben worden (änigmatisch) oder aus dem Paradies ins Leben verstossen worden (christlich) ?Bist du eher dank einer Auszeichnung hier, oder eher wegen einer Kollektivstrafe?

30.05.2521

Über den Riss zwischen dem originalen und dem matthäischen Jesus in Matthäus. Schon in Theologieprofessor Hiekes Lexikoneintrag (BibLexOnline) über die Logienquelle Q (siehe 04.04.2521) zeichnet sich der Riss zwischen einem originalen, historischen Jeshua, und einem aufgepropften paulinisierten Jesus ab, dessen Kreuzigung mit Symbolik überhöht wird, die dem historischen Jeshua fremd ist. Die Logienquelle Q, die dem historischen Jeshua nahe oder näher war (als etliche andere Textteile in Matthäus),  weiss nichts von der paulinischen Erbsünde, vom Kreuztod als ihr Erlösungsakt, auch von Jeshuas „kleiner“ Wiederauferstehung vor der Grossen ist nicht die Rede – das alles ist nachträglich aufgepropfter matthäischer Jesus. Real-historisch können dem ebionitischen Jeshua eher Worte wie: „Denn ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder“ oder „Nicht die Gesunden bedürfen eines Arztes, sondern die Kranken“ zugeschrieben werden, das ist etwas ganz anderes, als die radikale Zuspitzung alle Menschen stünden in einer Erbsünde, litten an einer moralischen Erbkrankheit, von der sie nur Heiland Jeshua heilen könne…  eine menschliche Erbsünde an die nicht nur Jeshuas „Entsündungsakt“ am Kreuz, sondern die Sterblichkeit gehängt wurde: herrührend aus der Verstossung aus dem Paradies. Aus änigmatischer Sicht die perverse Umdrehung des unglaublich positiven Fakts, dass wir statt Nichts zu sein, ins Leben gerufen, geboren wurden.

30.05.2521

Aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive existierte eine historische Figur Jeshua nachweislich, wahrscheinlich war er ein radikaler Führer (Wanderradikaler) einer neu-jüdischen Sekte der Endzeit und der Anfangszeit des Reichse seines Gottvaters auf dem Berg Zion (nach Jesaja). Dazu passen Aussprüche wie „Die Zeit ist nah“ und „Lasst die Toten die Toten begraben“ oder“Wer das Leben findet, wird es verlieren“ – besser folgt mir, denn ich bahne euch den Weg in das  „wahre Leben“, ich bin das Ticket in das kommende Reich meines Vater. Dieser historische Jeshua droht nicht, er lockt und frohlockt und meint letztlich, ihr müsst nicht mir persönlich folgen, sondern unserem (jüdischen) Gott: „wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.“ (7) – lies: nicht, wer meinen Willen tut, hat Chancen in sein Reich zu kommen, ich bin bloss ein „Menschensohn„, mich unterscheidet lediglich von euch, dass ich akommuniziert, mit Vollmacht meines göttlichen Vaters ausgestattet wurde. Der historische Jeshua nennt sich Menschensohn, der matthäische Gottessohn, das markiert den tiefsten Riss in diesem Evangelium. Rhetorisch raffinierter, mit dem Himmel verlinkter, zwingender und drohender, predigt der matthäische Jeshua: „Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“ Das ist eine Warnung auf altjüdischem Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Niveau: Wenn du mich ablehnst, werde ich das registrieren, obwohl ich abwesend bin, bin ich anwesend, und es meinem Vater petzen, und der wird dich bestrafen, wird dir das ewige Leben, das jene, die mir glauben, die mich annehmen, erhalten werden, nicht geben. Ob dem historischen Jeshua soviel Zeit für soviel rhetorische Logik, Drohlogik blieb, das mag dahin gestellt sein, sicherlich hatte Matthäus dafür Zeit, der 100 Jahre später schrieb (vieles wirkt ja auch geschrieben, nicht wie eine stenographisch festgehaltene Live-Übertragung eines nur redenden, nicht schreibenden Jeshua), und der nur noch aus Textvorlagen, nicht von einem lebenden Jeshua die Mission, die Paulus antrieb, weiterschrieb, weiterkompilierte. Es ist davon auszugehen, dass Matthäus – oder die Matthäus-Redaktion oder erste Personen aus der Matthäus-Redaktion – den historischen Paulus kannte(n), aber wie dieser, nicht den historischen Jeshua, deswegen ist auch von den paulinisierten Evangelien die Rede (Markus, dessen Evangelien heute als das älteste betrachtet wird, könnte einer der ersten nicht? jüdischen Jünger von Paulus gewesen sein).

30..05.2521

Über die Auferweckung. Tote zum Leben erwecken heisst in die Evolution der Natur unserer Welt „eingreifen“ (wir nennen so etwas „involutiv“). Entweder Tote, Verwesende, ins Leben zurückregenerieren, zurücktransmutieren, was naturgesetzlich nicht geht oder die Zeit und den Raum dieser verstorbenen Personen zu dem Moment „zurückdrehen“, in dem sie noch lebte – d.h. die Änigma verschiebt – für uns nur in der Gegenwart wahrnehmbar – den Zeit-Raum-Block einer toten Person in die Vergangenheit  (Gegenwart, in der sie lebte) „zurück“, so oder ähnlich wie das in Synchronizitäten bei einer lebenden Person mit einer Verschiebung in die Zukunft, die gegenwärtig geträumt wird, geht, genauer: mit einer „Verschiebung“ der Zukunft eines Zeit-Raum-Blocks einer Person in deren träumende Gegenwart (in der Vergangenheit dieser Zukunft). Am ehesten könnte eine Wiederaufstehung als Traumfigur stattfinden. Ich selber träumte von meinem seit 20 Jahren verstorbenen Vater (siehe dazu Über die Anfänge 2)  in solch physischer Überzeugung, ich telefonierte mit ihm im Traum, dass ich im Wachzustand zum Telefon ging, den Telefonhörer abnahm um mich zu versichern dass es nicht mehr als „nur“ ein Traum war (obwohl ich wusste, dass es ein Traum war; anders bei „Geist“-Erfahrungen/Schlaf-Aufwach-Grenz-Erlebnissen (26.08.2519), dort wusste und spürte ich, weil wach genug, dass es kein Traum war). Doch selbst im Traum muss nicht ausgeschlossen sein, dass eine Traumfigur keine reale Referenz besitzt, da wir ob träumend oder wach in der änigmatischen Dimension unserer Welt, nicht nur in ihrer „rein“ physischen existieren (ob das rein „Physich-Gläubigen“, ob das rein materialistischen Materialistischen passt oder nicht).

30.05.2521

Römische Auflärung und Christentum.  Die ausgeprägt wundergläubige, prodigiengläubige und göttergläubige Entstehungzeit des Christentums, das nach Rom emigrierte, war zugleich die Entstehungszeit der römischen Aufklärung. Horaz mahnte an: „Sapere aude!“ – ein Lieblingszitat des Aufklärers Kant (1784) – und Quellen- und Traditionskritik wurde gerade (wieder)erfunden – Plinius empfahl, bei zweifelhaften Geschichten den Autor anzugeben und sie nicht zu glauben, nur weil sie seit Jahrhunderten überliefert werden.  Im Geschichtsstudium lernen heute Proseminarist*innen historische Texte nicht naiv anachronistisch zu lesen, sondern kontextualisiert in ihre Zeit, erst dadurch werden sie verständlich – in den aktuellen Kommunikationsräumen der christlichen Grosssekte, in Kirchen, Gemeindehäusern, Youtube-Streaming, Podcasts, TV-Sendungen, teilsweise auch Vorlesungssälen indessen wird „die Bibel“ gerne naiv anachronistisch gelesen (gepredigt, vorgelesen und doziert) – also ob „der Paulus“ der Nachbar von nebenan ist, nicht eine dunkle, historisch schwer fassbare antike Figur, die wahrscheinlich einen Erleuchtungstraum mit einer Erleuchtung, eine Kommunikation im Traum mit einer Akommunikation verwechselte und von daher getrieben war, guten Gewissens seine Selbsttäuschung – verkörpert in einer Konversion vom altjüdischen Saulus zum neujüdischen Paulus – in die Welt zu tragen.

30.05.2529

Ausgrenzung, Unterdrückung und Vereinnahmung- oder: Aufpropfung – laufen zusammen – der Heilige Geist ist die Unterdrückung wie die Vereinnahmung der Änigmatischen Dimension- für Änigmatische ist er eine Hypostase von ihr – , Gott Vater und Gott Sohn propfen sich über die “ Änigma – für Änigmatische sind sie einseitige vorübergehende Hypostasen von ihr.

29.05.2521

Deutschlands Anti-Trump-Journalismus macht sich selten die Mühe oder besitzt nur die beschränkte Fähigkeit (Stichwort: Geschichtsstudium !), sich auf die inneren Verhältnisse der USA einzulassen, bevorzugt es meistens, die USA von „aussen“ zu betrachten, mit der deutschen Perspektive als Goldstanddard (Zum Beispiel: wieviel Merkel steckt in Trump, wieviel nicht).  Tatsächlich funktioniert das nur beschränkt bis überhaupt nicht und produziert für die deutschen Leser*innen weniger eine Einsicht in die inneren Verhältnisse der USA als in die inneren Verhältnisse der deutschen Journalistin in den USA. Niemand wird dadurch klüger.  Um das zu ändern empfehlen sich zwei Faustregeln: erstens mach dir bewusst, die USA ist und tickt anders als wir (wir Deutsche, wir Europäer, etc.), zweitens bedenke zuerst die Unterschiede (Verschiedenheit), dann erst die Gemeinsamkeiten  mit den USA, nicht umgekehrt. Bezüglich des Sozialstaats besteht mit uns nur bei Amerikanern, die sozialpolitisch europäische Verhältnisse wünschen (eine Krankenkasse für jeden, zum Beispiel) eine Gemeinsamkeit, andere lehnen diese und das Staatsbild dahinter vehement als „sozialistisch“ ab – soviel Vehemenz gibt es in Deutschland nicht. Ein republikanischer US-Präsident muss kommunikativ und politisch Tag für Tag einen Balance-Akt zwischen Gruppen (Stammwählern) finden, die jede Staatseinmischung als Sozialismus geisseln, und Afro- und Asia-Amerikaner, Hispanics und Weissen die staatliche Hilfe politisch einfordern, wenn nicht bei den Republikanern, dann bei den Democrats, besonders in Zeiten der Not wie die Coronakrise. Der US-Präsident ist Präsident aller US-Amerikaner*innen, nicht nur seiner Parteiklientel, er wurde gewählt, um überparteilich zu sein und zu regieren, was Zeiten der Not besonders erfordern. Zudem hat Roosevelt gezeigt, dass ein US-Präsident auch unkonventionelle, ja, unerwartete Wege gehen und die grosse Mehrheit der Bevölkerung überzeugen kann, von der Not der Lage wie auch von der Notwendigkeit der Mittel, um sie zu beheben. An solch einem Punkt steht der heutige Präsident der USA. Zum Beispiel ist die Einführung einer medizinischen Grundversorgung und  basic-Krankenkasse für jeden Amerikaner, jede Amerikanerin in Zeiten der Coronakrise von allgemeinem Interesse – auch wenn das unverbesserliche Republikaner nicht begreifen wollen, der Präsident sollte diese Unverbeserlichen in überparteilichen Momenten ignorieren können, nicht nur zu überzeugen versuchen. Es wird sich zeigen, wie lernfähig, flexibel und kreativ die Administration von Präsident Trump ist. Wenn nicht er, dann wird es ein Präsident der US-Democrats sein, der in den nächsten Jahren in der amerikanischen Gesellschaft ein paar Dinge grundlegend verbessern wird.

28.05.2521

Über Scientology. Scientology betreibt als abgekoppeltes Paralleluniversum zur Wissenschaft hauptsächlich eine Psychotherapie, die von Freuds Psychoanalyse und einer Eklektik psychologischer Therapien und wissenschaftlicher Theorien geprägt ist  (Darwin, Pavlow, Ernst Mach, Denkökonomie, Urschreitherapie, usw.). Die Haustherapie dieses Vereins, die Dianetik, verfolgt die positive Absicht, die Leistungskraft und das Glücklichsein, kurzum die Clearness ihrer Vereins- oder Gemeindemitglieder zu fördern, vorgestellt als Repräsentanten einer idealen Menschengemeinschaft auf unterschiedlichem Klarheitsniveau, an deren Spitze die ganz klaren „Titanen“ sitzen, ausserdem soll z.B. die menschliche Lebenszeit um viele Jahrzehnte verlängert werden (was, by the way, wenn überhaupt, dann in scientifischen, nicht in scientologyschen Laboren verwirklicht wird). Diese gute Mission von Scientology reicht auch in das Leben von Ehen, Ehepaaren: sie sollen sich, wenn sie Kinder haben, nicht trennen, sondern getrennt therapieren/auditieren lassen. Scientology kommt hier der konservativen amerikanischen Kirche, eimal also nicht der Psychoanalyse nahe: eine Trennung, eine Scheidung ist nicht vorgesehn (geschweige eine Abtreibung), die gesamte Negativbilanz der Scheidung für die Eltern und die Kinder wird dafür als zu hoch eingeschätzt, höher als das Unglück, der Stress, die Gewalt, die Aggression, die einfach nicht abzustellende „Aberration“ in dieser Ehe und Familie. Die Dianetik kann als Paar- und Familientherapie eingesetzt werden, als pseudo-professionelle Hilfe, um eine Ehe und Familie gelingen, glücklich werden, statt scheitern und scheiden zu lassen (Katie Holmes Flucht aus der Ehe mit dem Scientology-Titan Tom Cruise beweist: Sie agierte definitiv nicht auf Titan-Niveau…). Der vorscientologysche Mensch, der noch keine  dianetische Pseudo-Psychoanalyse durchlaufen hat, und dadurch – es darf deshalb etwas kosten! – ein erhöhtes Niveau von Klärung, Lebenskraft und Glücklichsein geniesst (geniessen müsste) – Hubbard nannte diesen Menschen „Clear“ -, gilt als aberriert und blockiert von unbewussten Engrammen, vollgestopft mit gefangenen Lebenskrafteinheiten, gebremst durch starke emotionale Ladungen, Regressionen und Schmerzabsperrungen (aufgrund negativer Emotionen verursacht durch negative Erlebnisse: Schläge in der Kindheit, Todesfälle, Scheidung, Streit der Eltern, erlittene Abweisungen, Enttäuschungen in Beziehungen, frühkindlichen Schmerz- und Stresserfahrungen, etc. –  dabei wird – um auf Methodenkritik nur kurz einzugehen – viel zu oft eine einfache Ursache-Folge-Kausalität als „Naturgesetz“ der Psyche betrachtet). Die Psychoanalyse würde sagen, dieser Mensch behindert sein gelingendes Leben durch falsch konditioniertes Wiederholungs- und Unterlassungsverhalten bedingt durch Neurosen. Hubbard sprach von „Engrammen“ („Engramme sind die einzige Ursache von Aberrationen und psychosomatischen Krankheiten.“ (S. 53)). Diese unclearen, engrammatisch blockierten Menschen leben weniger in der Gegenwart, sie durchlaufen immer wieder vergangene Engramme, sie hängen in Engrammen fest und das glückliche, erfüllte Leben, IHR gecleartes Leben läuft an ihnen vorbei so wie die Zeit, IHRE Zeit. Diese blockierten, prokrastinierenden Menschen können sich nicht selber helfen, ihre negativen Engramme und unbewussten Abkapselungen nicht selber löschen, sie brauchen pseudo-professionelle Hilfe, sie brauchen einen „Clear“ als „Auditor“, eine „Auditorin“ mit Klärungs- und Führungsfähigkeit, mit dianetischer Therapiekenntnis und -erfahrung. Ron Hubbards Buch „Dianetik“ ist im Grunde das Praxisbuch für Patienten und Therapeuten sowie die theoretisch-weltanschauliche und wissenschaftlich-technische Grundlage dafür. Es krankt dabei wie so manche Heilsbücher daran, die Krankheit, die es heilen will, zuerst zu erzeugen, auch dort, wo sie nicht oder auf einer anderen Basis existiert, und Alternativlösungen in der Theorie und Therapie auszuklammern (professionelle Traumatherapie, Verhaltenstherapie, usw.). Das Werk und seine Anhänger nehmen sich aus dem wissenschaftlichen Prozess, in dem Hubbard vor 50 Jahren stand, heraus, betreiben immer mehr Pseudowissenschaft von Laien, die auch einmal Doktor spielen dürfen auf deren Honorarbasis – damit bewirtschaften sie ein aktuell noch in Deutschland erlaubtes, lukratives Scheinwissenschaftsdasein unter dem irreführenden Titel „Science“ und „Logic„.

28.05.2521 (2)

Über die Zukunft von Scientology in Europa. Warum Theologie an der Universität ausgeschlossen, dafür Religionswissenschaft gefördert werden sollte, darüber wurde in Über die Anfänge an mehreren Stellen referiert, jedoch nicht, warum man Scientology den Status der Wissenschaft, geschweige den einer Religionsgemeinschaft, absprechen sollte. Neben altbekannten Verbotsgründen (Sektenthema, Geheimdienstthema) ein eher selten genannter Grund. Scientology sollte man, by the way, nicht verbieten – jedenfalls nicht als Verein nach deutschem Vereinsgesetz-, aber ihm sollte – hätte er denn je eine Lizenz dafür gekriegt – die Lizenz entzogen werden, hoch organisiert eine Praxis der Pseudo-Psychotherapie mit Millionenumsatz zu betreiben von Leuten ohne akademischen Abschluss und ohne Approbation nach deutschem Psychotherapeutengesetz. Das bei dieser Gelegenheit reformiert werden sollte, dahingehend, dass für diesen äusserst anspruchsvollen Berufs- und Tätigkeitsbereich nur noch Leute mit universitärem Psychologie- oder Medizinstudiums mit Schwerpunkt Psychologie/Psychiatrie zugelassen werden. Scientology produziert mit den Labels „Science“ und „Logic“ eine irreführende Selbstdarstellung und kassiert für seine Pseudo-Psychoanalyse bei seinen „freiwillig“ zahlenden Mitglieder mit therapiebedürftiger Unklarheit Honorare auf dem Niveau von approbierten Psychotherapeuten, die für eine Therapiestunde  200 Euro und mehr verlangen, kassenärztlich anerkannt. Binnen mehrerer Jahre macht das für die ganze Therapie pro Patient 30 000 Euro und mehr. Scientology ist eine pseudo-therapeutische Geld- und Indoktrinationsmaschine, die Hilfsbedürtige anlockt und auf psychotherapeutischem Honorarniveau zur Kasse bittet, jedoch ohne staatliche Approbation und wissenschaftliche Kontrolle der Arbeit und Ausbildung der Therapeuten. Jeder sich berufen fühlende, die „Haustherapie“ oder „Gehirnwäsche“ des Vereins durchgemachte und durchfinanzierte Anhänger, jede Anhängerin, die sich ihre Clearness zehntausende Euro kosten liess, darf sich, angelehnt an das Modell einer Psychotherapie, als Therapeut , genannt „Auditor“, an Leuten versuchen, deren – eingeredeter oder vorhandener – Bedarf nach einer Therapie – das Auditing – sich Scientology teuer bezahlen lässt.  Dabei definiert mit der Zeit die Organisation, wie gross der Hilfsbedarf, und wann welches Niveau der Gesundheit erreicht ist – aus fragwürdiger Einflussnahme wird spätestens dann das Feld für Machtmissbrauch immer grösser, der sich fast „automatisch“ dort einschleicht, wo keine staatlich-gesetzliche und berufsständische Kontrolle, geschweige eine unabhängige Supervision als notwendiges Korrektiv vorgesehen ist und eingreift.
Fazit: Der freudianischen Psychoanalyse, die immer noch vereinzelt angeboten wird, sollte endlich die Approbation, die Zulassung entzogen werden (zu den Psychoanalyse-Kritiken in Über die Anfänge siehe… 2521, 2519, 2518), und die scientologysche von Ron Hubbard müsste sich für die Wissenschaft öffnen, statt sich auf einem stehengebliebenen Niveau einzumauern und abzukapseln. Erst durch diese Öffnung wird sich im wissenschaftlichen Prozess erweisen, was von Hubbards Arbeit Bestand und Anschlussfähigkeit bewahrt, was nicht, und zwar unter akademisch kontrollierten Verhältnissen mit Aussicht auf wissenschaftliche Approbation und kassenärztliche Zulassung.

27.05.2521

Der Techniker und der Esoteriker, die Physikerin und die Metaphysikerin – es ist davon auszugehen, dass in der Mitte und Vermittlung die Wahrheit oder am meisten von ihr liegt.

26.05.2521

Über Transkausalität und Gott Änigma; über Transkausalität und Daimon, Dschinn, Asura, Geist; über Transkausalität und änigmatische Dimension.

22.05.2521

Kausalität, Akausalität und Transkausalität. Wahrscheinlich werden änigmatische Phänomene wie z.B. die Parasynchronizität – C.G. Jung sprach von „Synchronizität“ – nicht akausal, sondern transkausal hervorgerufen. Durch eine Kausalität anderen unbekannten Typs und anderer unbekannter Dimension, die unsere bekannte Kausalität und Dimension transzendiert, überschreitet, so dass sich aus unserer einfachen Kausalitätsphänomenologie zum Beispiel das Phänomen eines Zeit-Raum-„Sprunges, den die Parasynchronizität vorstellt, „akausal“ darstellt (Theoretische Physiker produzieren allerdings mehrdimensionale Ebenen in der Theorie, um „verrückte“ Dinge wie „negative Zeit“ und Akausalität über Raum und Zeit zu erklären. Sie müssten auch  mit Transkausalität kalkulieren).

21.05.2521

Über Transkausalität der änigmatischen Dimension als ihre Grundlosigkeit. Änigma und änigmatische Dimension sind transkausal, das lässt sich von Akommunikationen und involutiven Ereignissen wie Parasynchronizitäten ableiten, ihre Transkausalität erreicht unsere Welt, in der wir sie erstmals „kausal“ zu verstehen suchen, was nicht gelingen kann. Der Grund der änigmatischen Transkausalität findet sich nicht in unserer Welt (denken wir sie ohne änigmatische Dimension, newtonisch-kantisch materialistisch reduziert): für uns ist die Existenz der Änigma und der änigmatischen Dimension daher „grundlos“, nicht kausal erklärbar, nur transkausal.

20.05.2521

Der Eintrag zum Besuch des Dschinn (islamisch) wurde zum vorletztjährigen Besuch des bös-bedrohlich wirkenden Asura (buddhistisch) verschoben siehe 26.08.2519.

19.05.2521

Es ist falsch zu sagen, es gibt eine Änigma, falscher, es gibt keine.

18.05.2521

Wer steht der Offenheit offener, wer eingehegter, verschlossener, gefangener gegenüber.

17.05.2521

Änigmatische haben mit den Bahai, die sich im 19. Jahrhundert gründeten, kein Problem (zumal  prinzipiell nicht, wir „folgen“ allerdings nicht wie diese einem Meta-Monotheismus deutlich, zu deutlich abbrahamischer Prägung und Einhegungen), gut, wenn diese auch kein Problem haben mit den Änigmatischen.

16.05.2521

Über das Religiöse in Über die Anfänge. Über die Anfänge kann als Anleitung zu einer zeitgemässen überzeitlichen Religion unseres global-universalen Wesens gelesen werden, die von einer Zeit und Raum transzendierenden änigmatischen Dimension und Gottheit weiss und deren Wissens- und Glaubensbasis Involutionen und Akommunikationen und Erlebnisse wie Synchronizitäten sind, die auf eine Dimension dieser Änigma, auf eine änigmatische Dimension in der Genesis unserer Welt hinweisen. Änigmatischen liefert Über die Anfänge ausserdem eine Lektüre, wie mit anderen Religionen (etablierten Grosssekten) umzugehen ist, wie sie zu verstehen, aktuell und historisch einzuordnen sind, einschliesslich jene Dinge an ihnen, die zu kritisieren und abzulehnen sind. Die Lektüre, das Studium von Über die Anfänge soll ehemaligen Christen*innen, Buddhisten*innen, Muslimen und anderen, darunter Atheist*innen, helfen, das schlechte Gewissen, besser, den falschen Glauben zu nehmen, ihre Religion oder Antireligion verlassen oder gar „verraten“ zu haben, dafür die globale Freiheit einer Philosophie und Religion der Änigma gewonnen, eine Kultur der Änigma zu leben angefangen zu haben. Über die Anfänge kann relegionsbezüglich aber auch einfach aufklärerisch, religionswissenschaftlich, -philosophisch und/oder – historisch gelesen werden.

15.05.2521

Evangelist Markus oder der De Sade des neuen Glaubens… Neid  und Ärger erregen soll die blühende Überlegenheitsekstase des neuen Glaubens bei den Altjuden und anderen Nichtgläubigen  – und die altgläubigen Römer werden diese neue Sekte, diese von sich berauschte Sekte verfolgen, sogar vor die Löwen werfen – doch alles hilft nichts…Ihre eigenen Mittel sind zu barbarisch, zu primitiv, zu fremd, zu äusserlich und zu wenig feminin dagegen.

14..05.2521

Über Markus oder der Sadismus des neuen Glaubens. Markus, angeblich der erste bzw. älteste Evangelist, einer der ersten nicht (?) jüdischen Jünger von Paulus und Petrus, Markus, aus der ersten Generation von Christen, die weder den irdischen Jeshua, noch das Judentum als Jude kannte, konnte und wollte umso ungehemmter,  leichter mit jeder Wundergeschichte des Jeshua den Altjuden eins auswischen, Altjuden und anderen Nicht-an-Jeshua-Glaubenden weh tun, dafür seiner Glaubensgemeinschaft, die an einen immer wunderbareren Wunderhelden bereit und fähig war zu glauben, gut tun, eine neue, zusätzliche Erbauung sein. Fast jede neue Wundergeschichte über den Jeshua war ihm eine grosse Freude und sollte den Altjuden ein neuer Schmerz, eine neue Demütigung, ein neues Ärgernis sein.

13.05.2521

Das Ende einer Religion ist der Anfang einer Religion, das trifft nur für eine nicht zu: für die unendliche.

12.05.2521

Haben Sie keine Angst vor dem Sterben, alles wird gut. Sie sinken in die Tiefen Wasser der Änigma, sie sinken in die Tiefen Wasser unserer Rätsel bleibenden Gottheit. Haben Sie keine Angst vor ihrer Rätselhaftigkeit, vor ihrer Verborgenheit, alles wird gut. [Zur Wasserbegehung, siehe 24.04.2520]

12.05.2521

Haben Sie keine Angst vor dem Tod, Sie sinken in die Tiefen Elemente unserer Welt (es zerfällt uns in Elemente, aus denen Leben aufersteht) und in die Tiefen Elemente der änigmatischen Welt, aus der die Welt aufersteht.

11.05.2521

Vom Ende einer alten, heisst immer, vom Anfang einer neuen Religion – vor allem dann, wenn die neue älter als die alte ist.

10.05.2521

Wir gewinnen eine bessere, die bisher beste Kenntnis des historischen Jeshua und verlieren dabei einen auf Unkenntnis, Verblendung, Selbsttäuschung und Rache basierenden Irrglauben. Der änigmatische Weg versichert dabei, dass beides für uns ein Gewinn ist, dass beides ein Gewinn für die Menschheit sein kann (sein soll: „Obligation!“).

09.05.2521

Einst hiess es: vom Ende und Anfang des Christentums, jetzt, erst jetzt, heisst es: vom Anfang und Ende des Christentums. [zur Dialektik des Christentums siehe 04.05/05.05.2521]

08.05.2521

Der änigmatische Weg sind die Tiefen Wasser, auf deren Oberfläche die neu-religiösen Schiffchen, die Abrahamismen, die Buddhismen, die Hinduismen, die Zoroasthrismen für eine Weile schaukeln. [Zum Anfang und besseren Verständnis dieses Textes siehe zuerst 04.05.2521, dann 05.05.2521, …]

07.05.2521

Der änigmatische Weg liegt dem Buddhismus still, unaufdringlich, ewig zu Grunde, ist dem Buddhismus nicht aufzupropfen. Nur er selber ist aufgepropft.

06.05.2521

Der änigmatische Weg liegt dem Abrahamismus still, unaufdringlich, ewig zu Grunde, ist dem Abrahamismus nicht aufzupropfen. Nur er selber ist aufgepropft.

05.05.2521

Über den ebionitischen, den originalen Jeshua im Unterschied zum paulinisch nachkonstruierten Jesus (meine Anmerkungen sind mit „d.V.“ gekennzeichnet). Thomas Hieke weiter in seinem Artikel Logienquelle [Q] (2010 – WiBiLex online): „Über [den historisch originalen, d.V] Jesus selbst sagt Q anderes, als man aus der Paulus- und Markustradition kennt: Der Tod am Kreuz wird nicht erwähnt, ebenso wenig die Auferstehung oder die Heilsbedeutung dieser Ereignisse. [das ist auch alles später aufgepropft paulinisch, d.V.] Für Q liegt die Bedeutung Jesu auf anderer Ebene: Er ist der von Gott kommende prophetische Bote der Weisheit bzw. deren Inkarnation (s. Q 7,35; Q 11,49), er übertrifft selbst Salomo an Weisheit (Q 11,31), doch er unterliegt dem üblichen Schicksal aller dieser Boten und wird angefeindet (Q 7,31-35). [kurz: er ist ein von Gott akommunizierter Mensch – von Gott, die Änigma – die Rätselhafte – im Original ist vom „Verborgenen“, als jene, die im Verborgenen ist, die Rede. Das erklärt auch die in den paulinisierten Texten stehende (stehen gelassene) Unvereinbarkeit der Aussagen des bescheidenen ebionitischen Jeshua (Tenor: „ich bin bloss ein Mensch, der sah, der hörte und davon berichtet“) mit den Aussagen des enthusiastischen paulinischen Jeshua (Tenor: ich bin Gott, Gottes-Sohn, d.V.] Mit Hiekes Worten:  „Q verwendet als christologischen Hoheitstitel nicht „Messias“ bzw. „Christus“, auch der „Sohn Gottes“-Titel begegnet nur in den biographisch-narrativen (und damit wahrscheinlich erst der Endredaktion [unter paulinisierter Regie, d.V.] zuzuschreibenden) Stücken der Taufe und Versuchung Jesu (Q 3,22; Q 4,3.9). Die Wort-Verkündigung Jesu [die Kommunikation der Akommunikation, d.V. ] dominiert in Q [was mehr, in dieser Sache wahrscheinlich gänzlich dem historischen Jeshua entspricht, d.V.] anders als bei Markus [angeblich das erste, älteste Evangelium, ein (wahrscheinlich nichtjüdischer) Jünger von Paulus und Petrus, d.V.], wo Jesus eher der messianische Wundertäter ist [umso freier von Markus unbekannt erdichtet, da dieser weder den irdischen Jeshua, noch das Judentum eines Juden kannte, er, der Nichtjude wusste und kannte dafür auch darin keine Hemmung, eine jede Wundergeschichte seines Jeshua wird einmal mehr den Altjuden weh tun, d.V.]. Das Wunder der Heilung des Sklaven des Zenturio (Q 7,1.3.6b-9.10) unterstreicht eher die Macht des Wortes. Die Wundertaten von Q 7,22 werden weniger erzählt, um von Jesu heilendem Tun zu berichten, sondern vielmehr um zu zeigen, dass Jesus die heilseschatologischen Erwartungen des Jesajabuches [zur „absoluten Party“ auf dem Berg Zion siehe 04.09.2520] zu erfüllen beginnt bzw. dass diese Erwartungen zu Recht weiter bestehen und auch als christliche [endzeitjüdische, d.V.] Hoffnung auf eine heilvolle Zukunft ihre Gültigkeit behalten. Es geht Q weniger um die Wunder, die der historische [bzw. eben nicht historische, sondern paulinische, nachkonstruierte, d.V.] Jesus getan hat, sondern darum, die aus der Eschatologie des [altjüdischen, d.V.] Jesajabuches gespeisten Hoffnungen der [besonders vom Täufer Johannes inspirierten jüdischen d.V.] Zeitgenossen mit der Person Jesu zu verbinden: Wer sich Jesus anschließt, wird derartiges Heil dereinst erleben.“  Aus dieser Perspektive wäre mit Jeshuas Tod die Hoffnung auf dieses Heil mitgestorben – sagte er aber nicht: „Die Zeit ist nah, und damit weniger das Gericht als die Erfüllung der Heilserwartung? Viele von jenen, die sich bis dahin auf den ebionitischen Jeshua – nicht nur ein zweiter Jesaja, sondern ein Jesaja 2.O –  eingeschworen, für ihn aus dem Fenster gelehnt, für ihn sich mit den Eltern und anderen konservativen Juden gestritten hatten standen ab seinem Tod vor einem schier unlösbaren Dilemma. Hatten ein riesiges Problem: wollten sie den Römern und Altjuden die Genugtuung, die Schadenfreude über den Tod ihres Gurus lassen? Waren sie Betrogene und Gedemütigte? Oder wollten sie die sein, die zuletzt lachten? Den Ebioniten war das egal, sie liebten ihre Feinde, im festen Glauben, für Hass auf sie war keine Zeit mehr, sie warteten auf die Erfüllung der Heilserwartung durch den göttlichen Vater des Menschen-Sohnes Jeshua, legten wenig Gewicht auf Schrift und Archiv, bewahrten die Worte ihres Heilsboten, der in der Wiederkehr begriffen, im Gedächtnis.  Indessen: Paulus wurde der Ausweg aus diesem Dilemma, aus dieser Sackgasse von einer Traumerscheinung des Jeshua höchstpersönlich akommuniziert – so wird es unter Paulinischen, die soweit waren, dass sie nach jedem Strohhalm griffen, jedenfalls kommuniziert – bis heute. Und es war offensichtlich, dass gegen diese Botschaft, gegen dieses Szenaro die Ebioniten keinen Stich hatten, wenn auch dem historischen Jeshua näher und treuer… Was sie entsetzte, nämlich Paulus Chuzpe, begeisterte die anderen. Paulus verbreitete die Frohe Botschaft:, zumal eine geniale Idee, die viele, ihn wahrscheinlich auch, überzeugte und erfreute: Der Tod des Jeshua war nicht sinnlos, sondern ist der Sinn selbst des aus dem Grab auferstehenden Christentums, abstrakt und konkret, metaphorisch und real. Die Kreuzigung wird nun dramaturgisch (rei)nszeniert, aus dem vollen Grab des Jeshua wird das leere, und seine Auferstehung aus dem Tod unabdingbar um den dialektischen Umschlag von der Niederlage des – messianisch aktivierten – endzeitlich-heilserwartenden Judentums zur Überlegenheitsekstase eines neuen Heiden-Judentums zu besiegeln. Die neue Offenheit, „Welt“offenheit im Wandel vom Judentum zum Heidenjudentum erfolgte in zwei Etappen: erstens durch die Hinrichtung des Jeshua und die Vertreibung seiner Sekte aus Jerusalem, die sich, grob vereinfacht, in eine orginalchristliche (ebionitische) und paulinische spaltete; zweitens durch den Jüdischen Krieg  (66.-70.n.Chr.). Man kann sagen, der grösste Kriegsprofiteur war diese neujüdische Sekte, besonders die paulinische, aus dem Elan, aus dem Esprit, aus der Ekstase eines dialektischen Umschwungs stammend, wieder mit einem dialektischen Umschwung: Die Vernichtung des regionalen jüdischen Jerusalems durch die Römer förderte seine Auferstehung und Verbreitung im ganzen römischen Reich. Nur die, die jetzt über Schrift und Archiv herrschten, herrschten dauerhaft, medial abgesichert, über Person und Botschaft Jesu, nach und nach starben um 60, 70 n. Chr. zudem die Originalchristen, die ihren Guru Jeshua erlebten, es starben die Zeitzeugen aus, auch sie, vielleicht enttäuscht, dass das Reich ihres Gottes doch nicht so nah zu sein schien, legten Logien an, die die Paulinischen plünderten (inkorporierten) oder vernichteten (Logienquelle Y, evtl. Logienquelle Q). Sie hatten jetzt das Sagen, ihre  Überlegenheitsekstase beherrschte sie, erfüllte sie, andere wurden exkommuniziert. Paulus soll in Rom hingerichtet worden sein und „selbstverständlich!“ wird bis heute dort seine (und des Petrus) „Wiederauferstehung“ im Grunde inszeniert und gefeiert. Der Paulus machte den Jesus (bald waren Apostel imstande, Tote aufzuerwecken – „selbstverständlich!“ siehe Apostelgeschichte), wie heute der Papst den Petrus (Paulus) macht. Das alles in der gleichen dramaturgischen Folie, mit Hayden White gesagt, in der gleichen Tropologie, im gleichen Metanarrativ.

04.05.2521

Über die Logienquelle („Q“). Die Logienquelle „Q“ ist die tickende Zeitbombe aus der Zeit des Originalchristentums im paulinisierten Christentum, die seine Anhänger unbedingt zu entschärfen, zu kontrollieren, zu beherrschen bemüht sind. Die inkommensurablen, nicht integrierbaren Versatzstücke dieser ebionitischen Originalquelle in ihrem „geglätteten“ Pseudokohärenztext sollen möglichst nicht „unkontrolliert“ und „unbeherrscht“ freigesetzt, zu zerstörerischen „Radikalen gemacht werden. Bezeichnenderweise erklären Theissen (1989), Hoffmann (1995) die originalchristlichen Endzeitjuden zu „charismatischen Wanderradikalen„. Die Logienquelle sollte möglichst kein disseminierendes Wanderradikal in ihrem Textkorpus werden. Das Problem bei der Rekonstruktion der ebionitischen oder „originalchristlichen“ Logienquellen oder „der“ Logienquelle –  das Spruchevangelium – „Q“ – ist, dass fast ausschliesslich paulinisierte Theologen und Religionswissenschaftler darüber „forschen“, nicht unvoreingenommene Religionswissenschaftler*innen.  Die Grossekte bleibt unter sich, auch „wissenschaftlich“, somit die Wissenschaft in wesentlichen Teilen Pseudowissenschaft, ideologisch kontrolliert. So kommt im Artikel des WiBiLex zur „Logienquelle“ (2010; Fassung 2018) der katholisch-römische Theologieprofessor Thomas Hieke zum offensichtlich ideologisch kontrollierten Fazit:

Die Notwendigkeit hingegen, das Spruchevangelium heute zu rekonstruieren, ergibt sich einerseits aus der Möglichkeit, mit Hilfe von Q die frühesten Wurzeln des Christentums besser erkennen und beschreiben zu können, andererseits aus dem Erfordernis, die Gemeinsamkeiten zwischen den synoptischen Evangelien bei gleichzeitigen Unterschieden in plausibler Weise erklären zu können.“

Der Paulinist Hieke geht also mit vorauseilendem Gehorsam davon aus, dass alles, was diese Rekonstruktion des Originalchristentums zu Tage fördert, sich auf Differenz und Gemeinsamkeit zwischen ihm und dem Paulinismus nivellieren lässt. Das ist keine unvoreingenommene Herangehensweise, die von Wissenschaftler*innen zu erwarten wäre. Von einer postabrahamisch-religionswissenschaftlichen Perspektive wird darum ein ganz anderes, ergebnisoffeneres Fazit zu ziehen sein: Die Rekonstruktion des ebionitischen Originalchristentums mittels Logienquelle „Q“ lässt uns (wahrscheinlich, wie Kenner und Kennerinnen von Über die Anfänge wissen) noch besser, noch schärfer den Bruch, die Widersprüche und die Unvereinbarkeit mit den paulinischen Evangelien – in Versatzstücken in ihnen inkommensurabel eingebaut- erkennen und hilft uns die Widersprüchlichkeit (Inkonsistenz) und Inkommensurabilität der synoptischen Evangelien des Paulinismus, des vordergründig „siegreichen“ Pseudochristentums, noch besser zu erklären. Wir erfassen durch die Logienquellen also nicht nur das Originalchristentum besser, sondern auch die Vorgehens- und Darstellungsweise des sich auf ihn stülpenden Paulinismus, wir erfassen dadurch auch den Paulinismus, das Pseudochristentum besser.
Mit der Logienquelle „Q“- vermutlich gibt es eine weitere, noch ältere aramäische Logienquelle „Y“ – kann noch besser, noch schärfer, noch fundierter die Unverträglichkeit und Eigenständigkeit des Originalchristentums mit dem heute herrschenden Paulinismus, der sich, ohne rot zu werden, „Christentum“ nennt, herausgearbeitet werden, trotz ihrer Verdrängung, Auslöschung und/oder Scheinintegration in spätere paulinisierte Redaktionen. Man kann also sagen, die Logienquelle, die die Paulinisten unbedingt „entschärften“ wollen („müssen“), ist eine tickende Zeitbombe, ist ein Sprengsatz, der ihre paulinisierten Bastelhäuser, ihre synoptischen Evangelien zu dekonstruieren hilt, um besser die „frühesten Wurzeln des Christentums„, das Originalchristentum, zu rekonstruieren, freizusetzen, freizumachen, zu entfesseln von den pseudochristlichen Fesseln aus der späteren Zeit der paulinistischen Überlegenheitsekstase ungefähr ab 100 nach dem historischen Joshua, die bis heute anhält. Die Logienquellen werden helfen, das heutige Christentum zu beenden, zu verlassen, zu redekonstruieren, zugunsten „originalchristlicher Nähe“ zum historischen Jeshua, zugunsten einer konsistenten, kommensurabeln Erzählung/Erfassung des Originalchristentums (und damit auch des Paulinismus) für jene, die in einem abbrahamisierten Kontext, mit dem sie gross geworden sind, bleiben wollen. In dem sie de facto aber nicht sind, nicht bleiben können, gerade eben wegen und aus der gesteigerten Konsistenz und Kommensurabilität der historischen Erfassung und  Erzählung des Originalchristentums resultiert seine Inkommensurabilität mit uns, mit unserer Zeit  – das ist die „Tragik“ oder das „Paradox“, vor dem das paulinische Christentum, auch in seiner pseudowissenschaftlichen Formation, ständig auf der Flucht ist. Hört auf, sagen wir zu den lieben Christen und Christinnen, die sich von der paulinischen Verführung irreführen liessen und lassen, vor dem Ausgang, vor dem Ausweg zu flüchten.

03.05.2521

Zur Bergpredigt. Es gibt wenig dazu zu sagen, sie ist bei genauerer Lektüre, wie Albert Schweitzer das formuliert „interimethisch“ (oder „eschatologisch“) für seine jüdischen Anhänger, nicht „sozialethisch“ für alle, konzipiert. Ausserdem enthält sie Logienquellen (Q) – das heisst sie entstammt einer zweiten oder dritten Redaktion einer End-Matthäus-Fassung (Jahre oder Jahrzehnte nach einer ebiontischen Ur-Matthäus-Fassung, die logienquellennäher ist)- kurzum, diese Predigt wurde so nie vom historischen Jeshua gehalten. Sie war nie eine Weltpredigt, sie blieb immer sektenhaft und endzeitlich orientiert.

02.05.2521

Es ist ja schon merkwürdig, dass orthodoxen Juden, Christen und Muslimen eingebläut wird, jeweils nur ihrem und ja nur ihrem Gott von Abraham zu folgen – jeder soll in seinem Sektor, in seiner Sekte gefangen, positiv ausgedrückt: aufgehoben bleiben, noch positiver: selig werden.  Für Änigmatische gibt eine mit  der Zahl „1“ nicht fassbare Änigma, die in diesen abrahamischen Religionen und in anderen Religionen wie Buddhismus und Hinduismus Akommunikationen und Involutionen hinterliess. Sie stammen alle aus der änigmatischen Dimension.

01.05.2521

Orthodoxe Juden, Christen und Muslime leben den Irrtum, dass Akommunikationen der Änigma ausnahmslos gleich gültig und ewig seien (Jede, jeder HistorikerIn und ReligionswissenschaftlerIn weiss, dass es im Koran Suren gibt, die eindeutig historisch sind, zu ihrer antiken Zeit, nicht in unsere gehören, nicht nur jene, wo von Sklavinnen die Rede ist). Dabei akommunizierte sie in deren antiken Umstände antike Menschen (Männer) so, dass sie sie verstehen und befolgen. Ein Teil davon ist historisch und bleibt es, ein anderer Teil der Akommunikation bleibt überzeitlich gültig, ausserhalb des provinz-universalen, abgetrennten, sektenhaften Raumes. Es ist der änigmatischste Teil.

30.04.2521

In der Synchronizität (C. G. Jung) erlebst du etwas, was es in der Welt erster Ordnung nicht gibt: zweimal dasselbe, zweimal der identische Ausschnitt von dir und der Welt, von Zeit und Raum,  allein dadurch wirst du auf eine andere, auf die änigmatische Dimension verwiesen.

29.04.2521

In Wort und Tat diese vier universalen Gebote der Änigma – Kant würde sagen: deines Gewissens – würdigen und befolgen – das zählt zur moralischen Mobilisationssphäre, zum Zentrum des Widerstands gegen jenen kalten Pragmatismus (Utilitarismus) und Realismus, der sich nichts verbietet – ausser seine Nichtung (siehe 19.04.2520).

28.04.2521

Das erste Gebot für die Ausrotterrasse Mensch…: „Du, Mensch, sollst nicht Menschen morden.“ Alle chronologisch früheren Gebote in Moses (3, 5) (keine Götter neben mir, ich bin ein einfersüchtiger Gott, ehret den Sabbat, usw.), sind, ob akommuniziert oder nicht, offensichtlich der historisch-menschlichen Dimension der Überlegenheits- und Abgrenzungssphäre (Abgrenzung gegen Ägypten, andere Götter, andere Sitten) dieser volksreligiösen Überlegenheitsekstase zuzuschrieben, überbracht von Moses – der damals für authentisch gehalten wurde (heute nicht mehr vgl. Verena Lenzen (2012)). Ein weiterer grosser Teil dieser Gebote und Verbote, dieses Dekalogs ist aus heutiger Sicht nur historisch-antiker Ballast („Denke daran, als du in Ägypten Sklave warst, …etc. ) und bewegt sich in einem provinz-universalen Kreis, in einer zum leeren Ritual verkommenen Vergötzung von antiken Schriften (Schriftrollen), die pseudo-authentisch und historisch in grossen Teilen überholt sind. Nicht aber in allen Teilen, in wesentlichen Teilen, die mit höchster Wahrscheinlichkeit die akommunikativen sind: Sicher der Änigma und ihrer Akommunikation würdig, ein universales Gebot, das gestern, heute und morgen gültig bleibt, ist: „Du sollst nicht morden„. Dann „Du sollst nicht stehlen“ (gilt für das Stehlen von Reichen wie für das Stehlen von Armen) „Du sollst nicht die Ehe brechen“ (dazu siehe …. 2520). „Du sollst nichts Falsches gegen deinen Nächsten sagen“ (auch dieses  wichtige Gebot ist aus seiner provinz-universalen Historizität zu befreien, heute, wo die Welt zum global village wurde: „Du sollst niemand denunzieren, den Nächsten wie den Fernsten nicht“ (Warum dieses Gebot? es ist ein Gebot, das zentral in die Hexenverfolgung wie in die Judendenunziation von Christen und Nazis führt, in die grössten Massenmorde der abendländischen Geschichte, die wesentlich auf Falschsagung, auf Denunziation und Denunziationsspropaganda beruhten).  Bei dem Gebot „du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen„, nach dessen Acker, nach dessen Esel  – René Girard (1992) vermutet hier ein Verbot des „mimetischen Begehrens“ – offenbart sich auch, dass sich die Adressierung der Akommunikation/Kommunikation von Männern an Männer zweier Schichten richtet, an ackermännische, analphabetische Zuhörer und Zuseher, darunter Sklavenhalter, und an gebildete Männer, Schriftgelehrte einer überlegenden Volksreligion, die das Wort ihres Gottes verkünden und als Herren der Schrift und des Archivs mit Schrift und Archiv über es herrschen.

27..04.2521

Bleibt bei meinen Geboten. Obligation.

26.04.2521

Oder meinte sie mit „Gebot“: HALTET MEINE GEBOTE ein -in  SCHRIFT (real geträumt) und TAT (real erlebt/realisiert) ?

26.04.2521

Die zwei letzten Worte Gottes. Über Akommunikationen Mohammeds und anderer. Zwei Thesen zur Synchronizität (C.G. Jung) bzw. „Parasynchronizität“. Erste These:  Ausgehend davon, dass unsere Zukunft der Rücklauf unserer bereits einmal durchlaufenen Welt ist, erscheint alles vordeterminiert – und zwar durch den ersten Durchlauf der Welt. Synchronizität erscheint dann als transzendenter Sprung von einer Szene aus meinem Leben im vorhergehenden Durchlauf der Welt zu einem Traum und dann in unsere laufenden Welt: Was von Synchronizität Akommunizierten in Zukunft erscheint, zuerst im innerweltlichen Traum, dann in der umweltlichen Realität, ist die Vergangenheit einer identischen, aber unserer Welt vorlaufenden und durchgelaufenen Welt – von ihr gibt eine Art „Cloud“, in der unsere Welt durchläuft, wir sind gleichsam die späteren Kopien unserer originalen Welt….. um hier darüber zu sinnieren, worüber Nietzsche sinnierte und vor ihm Religionen wie der Buddhismus, der Pseudo-Buddhismus – die (fast) ewige Wiederkehr. Diese Hypothese funktioniert auf den ersten Blick ohne  änigmatische Dimension, gäbe aber auch so viele Rätsel auf: Warum diese Szene, keine andere? Warum bei diesem Menschen, bei keinen anderen? Welche Physik liegt unserer Welt zugrunde – die Sätze der Thermodynamik erkären darüber zu wenig – , dass sie mindestens einmal, vielleicht ewig wiederkehrt? Und was und wie entwickelte sich diese Grundlage, diese Dynamik? In welcher Dimension („Cloud“) erhält sich der erste Durchlauf unserer Welt, da unser Durchlauf offenbar nicht „einfach“ ihre Wiederholung ist? Offenbar macht das die Synchronizität: bei der ich glauben könnte, ich erblicke einen Realitätsblock meiner Zukunft, dabei ist es die Vergangenheit, die im ersten Durchlauf der Welt vileleicht mal Zukunft war – danach fror die Welt alles, was sie durchmachte, durchlebte ein, und liess es mindestens einmal wiederholen – in dieser Wiederholung stecken wir, nach dieser materialistischen These.

Zweite These, religiös angereichert. Neben dieser physikalischen Wiederkehr-These – die absurd klingt für alle, die sich nichts anderes vorstellen wollen als eine Einmaligkeit und Endlichkeit unserer ultra-gigantisch kosmischen wie planetaren Welt, die nach ihrer Vorstellung, von einem einmaligen Big Bang in Gang gesetzt, ihren naturgesetzlich-evolutiven Lauf bis zu ihrem ewigen Ende geht – bevorzuge ich die absurd klingende  physikalisch-religiöse These, um mein Synchronizitätserlebnis zu erklären – in dem „Obligation“ (mehrdeutig von Wertpapier bis Gebot) und die Transformation von einem Stück Papier zu einem Wertpapier- durch meine Schreibmaschine von grosser göttlich-symbolischer Bedeutung, nicht „zufällig“ ist  – sie spiegelt oder symbolisiert die Transformation von Kommunikation in Akommunikation, von menschlich kommunizierten zu göttlich-änigmatisch akommunizierten Sätzen in deutscher, arabischer, aramäischer, hebräischer, sanskritischer und anderen menschlichen Sprachen – die Änmigma spricht soviele Sprachen wie im Turm von Babel gesprochen werden….. Nach dieser These wählt sie, deren Dimension die „Zukunft“ unserer Welt enthält (antizipiert) die Szene oder den „Realitätsblock“ für die Synchronizität aus, und den Menschen, dem sie sie akommuniziert. Offenbar ist dieser Mensch ihrer Offenbarungen einerseits ein besonders empfängliches Medium, andererseits ein besonders sendefähiges. Ähnlich geht sie bei nicht-synchronizitären Sprech- und Schriftkommunikationen vor, hier reichert sie  die akommunizierten Sätze, die sie wählt, mit göttlicher Bedeutung an, und akommuniziert sie vermittels der Transkausalität der änigmatischen Dimension zum Beispiel an einem frühen Sommerabend einem ausgewählten Menschen, fast noch ein Kind. Das letzte Mal im grossen Stil geschah das im 7. Jahrhundert nach Christus pseudochristliche Version bei Mohammed – die Bahai/Babi behaupten, im 19. Jahrhundert im mittelgrossen Stil beim Bab, dessen Akommunikation bereits deutlich auf das Wesentliche reduziert und globalisiert erscheint, wenn auch dem Pseudo-Islam verhaftet, nicht post-abrahamisch: er kündet allerdings einen viel grösseren Messias an (Sie könnten mich als diesen in ihre Bücher einschreiben, wenn denn ihre Bücher damit nicht Makulatur werden) und das letzte Mal geschah das im kleinen Stil bei mir (in den 1970er Jahren nach Christus pseudochristliche Version) – wobei sich die Frage stellt, ob es bei dieser Autorschaft, bei der Änigma, sinnvoll (oder erlaubt) ist, ihre Akommunikation nach der quantitativen Menge der Sätze zu bewerten. Ob nicht jedes Wort von ihr an und für uns letztlich unermesslich bedeutsam ist, zumal das Wort von ihr, das sich eindeutig an alle Menschen, nicht nur an eine Sekte unter unsereins richtet. Und ob sie sich nicht vorgenommen hatte, nach dem sie das Chaos und Unglück, das Missverständnis und den Missbrauch, den ihre Akommunikationen in unserer Welt anrichten können, in Zukunft nur noch konzentriert, kurz und klar zu unsereins zu kommunizieren.

Vielleicht ist Gott, die Änigma, sprachlos geworden über uns in den letzten 700 Jahren, und hat sich entschieden nur noch ganz lakonisch zu uns zu kommunizieren, nur noch zwei einprägsame Mitteilungen an uns zu richten bevor sie ganz verstummt: Obligation, Gebot aller Gebote: haltet euch an die Gebote aller Gebote (du sollst nicht denunzieren, du sollst nicht morden/töten – bewahre Leben und die physische und soziale Lebensgrundlage deines und allen  Lebens) und „Philosoph“ – ihr seit alle Philosophen, Philosophinnen, ihr alle, die ihr euch Buddhisten, Christen, Muslime, Juden, Hindus, Bahai, Atheisten, Agnostiker und sonst wie nennt. Das sind die höchsten und letzten göttlichen Worte, die ich, Änigma, an Euch Menschen in meinem Namen, der keinen Namen trägt, nur ein Rätsel, richte.

25.04.2521

Der Kreislauf, aus dem wir steigen und in den wir versinken, aus dem wir steigen konnten und in den wir versinken müssen, fliesst ewig … Halten wir unseren Kreislauf im Fluss  – gefördert, befeuert, unterstützt von grösseren Kreisläufen.

24.04.2521

Über Tiefen Wassern. Anmerkung über unsere Begehung im Wasser, statt unser Begräbnis in der Erde oder unsere Kremierung im Feuer: Wasser zu Wasser, statt Asche zu Asche. Änigmatische wollen in Würde und Ruhe auf die letzte grosse Reise in Tiefe Wasser geschickt, nicht in einem Hochofen hecktisch verbrannt, in Erde verbuddelt werden- später, hat sich der Geschmack, die Einstellung verändert, wird es zu Recht heissen: diese Form der Begehung der Toten, das Krematorium: das ist würdelos, das schickt sich nicht. Urtümlicher und änigmatischer, gott-, natur- und menschnäher, waren da einige indigene Völker, die ihre Toten auf die letzte Flossfahrt  – real und symbolisch – in den Ewigen Fluss, mündend in der endlosen Weite des Ozeans, schickten. In Gedanken reisten und sanken sie mit ihr, mit ihm, für eine Weile zog es sie in die Tiefe ihrer Trauer, gleichzeitig schloss der Quell allen Lebens über der Versunkenen die Wunde, die Lücke….

24.04.2521 (2)

So hat die änigmatische Begehung über Tiefen Wassern für die Nachkommen und Hinterbliebenden einen feierlichen abschliessenden wie heilsam fortsetzenden Charakter, die Wunde, die Lücke, die der Verstorbene riss, wird nochmals kurz geöffnet und für immer geschlossen – symbolisch wie physisch-erlebbar. Diese „sanfte“ Begehung ist noch würdevoller, feierlicher, verweilender und heilsamer als die kurze abrahamische Begehung, die wir heute vor Krematorien und auf Friedhöfen veranstalten. Hinter ihr steckt ein anderes, ein philosophischeres, ein änigmatischeres Verständnis und Wertgefühl für Leben, Sterben, soziale Kontakte, Zeit und Feiern der Existenz. Die Begehung der Kehre auf einer Übunte des Lebenskreises ist eine Feier der Trauer und eine Feier der Lebensfreude.

24.04.2521 (3)

Im Idealfall sterben wir auf einer Übunte des Lebenskreises (der Geburt und des Sterbens) (zu Übunten, zu Archeübunten, siehe Technopia). Und der Quell des Lebens und Sterbens, des Seins und Nichts, das ist zum einen das Wasser und die weltliche (die Genesis, die Evolution unserer Welt), zum anderen die änigmatische Dimension.

23.04.2521

Das Gebot der Gebote: Halte dich an meine Gebote! Unsere erste Pflicht im Leben? Leben !

23.04.2521

„Obligation“ ist der erste Begriff, den die metaphysisch-kommunikativ (akommunizierend) und in Zeit und Raum transphysisch (synchronizistisch) auftretende Änigma mir akommunizierte, in einer Synchronizität (C.G.Jung, vgl. Über die Anfänge 1 und 2) doppelt erlebt, doppelt erinnert zwischen dem dreizehnten und achtzehnten Lebensjahr. Es ist ein Begriff, der ein Wertpapier aus der Finanz- und Kreditbranche bezeichnet (ich schrieb das leere Papier (Dokument) zu einem Wertpapier, zu einer Obligation um in diesem synchronizistischen Erlebnis), und generell bedeutet er Pflicht, Gebot, Verantwortung – eine Verantwortung, die ich abstrakt kenne, übernehme und in die Tat umsetze. Obligation kann auch heissen: Obligationen des Lebens und wenn es ein Gott akommuniziert, liegt es nahe zu denken er, sie meint damit das Gebot aller Gebote: Halte dich, haltet euch an meine Gebote. Das erste Gebot, implizit allen Geboten, lautet: Du sollst leben, nicht dein und euer Leben ausrotten. Es soll nicht nur nicht zu Ende kommen, euer Leben, es soll ein gutes, ein rechtschaffenes, ein gewissenhaftes, ein verantworliches, ein das Leben dauerhaft fortsetzendes, ein vergüngliches, ein geglücktes Leben sein

23.04.2521

„Mehret euch“  hiess es in der Antike, heute muss es heissen „Stoppt eure Vermehrung – senkt eure Weltbevölkerung auf ein umweltverträgliches Mass!“ – China hat das im grossen Stil begriffen.

23.04.2521

Obligation: in höchster Verantwortung für unseren Planeten. Pass auf dein Leben, auf das Leben anderer und anderer Lebewesen und auf deine Erde, deine umfassende Lebensgrundlage auf. Du stehst als höchstes Lebewesen dieses Planeten in der höchsten Verantwortung für deinen Planeten.

23.04.2521

Verspiel nicht deine Auserlesenheit, statt nichts zu sein, zu leben – meinte das die Änigma mit „Obligation“?

23.04.2521

Die Änigma, dieses weltferne wie weltinnige Wesen ist das einzige ausser uns, das unser Leben für besonders erhaltenswert hält, es uns sogar zu erhalten verordnet, verpflichtet als die Änigma, die wir auch „Gott“ nennen könnten, doch im änigmatischen Sinn, der diesen Begriff anders auflädt als beispielsweise Abrahamische (Juden, Christen, Muslime) oder Zoroastrische den ihren. Aus änigmatischer Sicht ist der Gott Abrahams, sind alle Götter und Göttlichkeiten vom Buddhismus bis zum Hinduismus Teil unserer änigmatischen Dimension (vgl. Über die Anfänge 5) und Emanationen der Änigma, sonst bloss erfolgreich und dauerhaft kultivierte Suggestionen, altetablierter Aberglaube.

23.04.2521

Die erste Obligation unserer Obligationen im Leben ist das Leben – nicht, dass unsere Zukunft so endet wie wir als dividierte Individuen enden, als Stein und Sand – Abrahamische würden sagen: „als Asche“ oder „Erde“.

22.04.2521

Die neuen Leitparadigmen sozialer Praxis in einer kooperativ (am Ende: kooperationskapitalistisch) organisierten Welt: „cooperatism„, „solidarism“ und „pragmatism„, im Alltag bestimmt von einem mehr realistic oder idealistic „liberalism„. Doch das ist eine andere Geschichte und wird Sache von anderen Büchern als Mearsheimers

21.04.2521

Auch hier empfiehlt es sich, um den Text besser zu verstehen, statt vom 20.04.2520 abwärts, vom 14.04.2520 an „aufwärts“ zu lesen.

20.04.2521

Am Ende, nur am Ende, sind Realismus und Pragmatismus dasselbe, zu dem soll es aber nicht kommen.

19.04.2521

Das Militär transnationaler politischer Systeme (wie die NATO) und nationaler politischer Systeme (wie die Russische Föderation, die USA und China) lebt seinen Realismus in einem Irrealismus potentiell lebensgefährlicher Geschäfte (auf Staats- und Privatindustrieebene) und pragmatischer bis gemeingefährlicher Machtvorstellungen auf politischer Ebene – und beide Formen dieses Realismus, die lebensgefährlichen Geschäfte und die gemeingefährlichen Phantasien, glauben diese politischen Systeme pragmatisch unter Kontrolle halten zu können, es gibt also nur noch „kontrollierte“ Kriegsvermeidung und überschaubare pragmatische Kriege (was schon in Afghanistan nicht mehr funktionierte). Die Vernichtung des „Feindes“ oder „Schädlings“ wäre zwar im Kriegsfall ein Ziel, noch wichtiger wäre das Ziel des kontrollierten Überlebens dieser Vernichtung, sonst machte dieses Kriegsgeschäft, das zum Ruin führen kann, an der Grenze von Gefahr für andere und Selbstgefährdung, aus realistischer wie pragmatischer Perspektive keinen Sinn. Die Menschheit hat sich so selbstgefährdend hochgerüstet, dass sie Hobbes’sche und Machiavelli’stische Machtspiele und -gelüste ad absurdum, zumal in den radikal faschistoiden Wahnsinn oder in die akademische Abgehobenheit von Politologen und in Strategiespiele second order führte. Womöglich versucht eine Gruppe von Menschen die Ausrottung des Gros der Menschheit durch eine Biowaffe und das kontrollierte Überleben derselben, nicht nur in Resident Evil (2002-2016) (obzwar das im Geheimlabor präparierte Virus anfänglich unkontrolliert entwich) und in Videospielen zu inszenieren, sondern eines Tages in der Wirklichkeit erster Ordnung zu realisieren. Dieser Massenmord würde den Holocaust in den Schatten stellen, doch spätestens seit ihm sind wir gewarnt, ja, alarmiert, wissen wir, dass eine solche denkbare und filmisch bereits umgesetzte Horrortat und ihre exponentielle Vergrösserung nicht nur abstrakt, sondern möglich und machbar ist – dass die Spezies Menschheit in Teilen bereit ist, Teile ihrer Spezies auszurotten, hat sie Mittel und Möglichkeiten dazu, ohne sich dabei selbst zu riskieren  – in unregelmässigen Abständen spuckt vor allem die USA diese Botschaft via Hollywood in die ganze Menschheit, klärt in den Kinosäalen auf dem ganzen Planeten in unterhaltsamer Weise darüber auf – hält die Erinnerung daran oder die Warnung wach. Diese „auserlesene“ Restmenschheit und ihre skrupellose Führung würden – als ob Gott die Sintflut über die alte brachte – quasi von „neu“ anfangen, sich eine Chance, es diesmal besser zu machen, geben (stehlen) und ihre gott- oder teufelsgleiche Vernichtungstat als unmenschlich und grausam, aber, langfristig betrachtet, überlebensnotwendig und sinnvoll, in ihre Annalen einschreiben, dabei die Zeitrechnung auf Null stellen. Das wäre dann nicht (nur) „realism„, sondern „pragmatism“ zu Ende gedacht und gemacht. Wir, die wir uns auf das „Nie mehr!“ verständigen, müssen uns anstrengen und wachsam darauf achten, dass „realism“ und „pragmatism“ am Ende getrennt, unversöhnlich und unvereinbar bleiben, unter kooperativen Bedingungen, in denen wir leben und kommunizieren, sollte das gelingen, unter konkurrierenden bleibt das offen, zumal offener.

18.04.2521

Die Corona-Weltkrise, die globale Pandemie beschleunigt und erfordert Kooperation unter Staaten, Staatenbünden, Insitutionen (Universitäten, Forschungsanstalten, Pharmaindustrie) und Menschen – vor allem den Einsatz und die Funktionsfähigkeit der medizinischen Matrix: chinesische Ärzte, die die ersten grossen Erfahrungen und Experimente mit dem neuen Coronavirus machten gaben und geben diese an italienische, deutsche, französische, britische, amerikanische und andere Kollegen und Labore weiter – und auch diese kommunizieren ihre Resultate global -, mindestens vorübergehend ist die  Welt im Wechsel vom „realism“ zum „pragmatism„, vom egoistischen Konkurrenz- zum solidarischen Kooperationskapitalismus begriffen (bleiben die neuen Ergebnisse nicht vorübergehend Betriebsgeheimnis im Millionen- und Milliarden-teuren- und -lukrativen Konkurrenzmarkt). Die zukünftige globalisierte Menschheit braucht, um zu überleben, eine robuste Friedensfähigkeit, und die erreicht und festigt sie auf der Basis von Pragmatismus, Solidarität und Kooperation,  kooperations-, nicht konkurrenzkapitalistisch.

17.04.2521

Ein Fortschrittstreiber des Kooperationskapitalismus ist Koopurrenz bzw. kooperative Konkurrenz (=Koopurrenz), die ohne Freund-Feind-Schablonen auskommt, statt anti-kooperative Konkurrenz, die Freund-Feind-Schablonen benötigt und benutzt. Kooperation wird der Konkurrenz Konkurrenz machen und ich prognostiziere den „Sieg“ der ersteren.

16.04.2521

In Zukunft könnte es zu harten Auseinandersetzungen zwischen dem Realismus des Konkurrenz- und dem Pragmatismus des Kooperationskapitalismus kommen, relevanter wird wahrscheinlich ihre Vermengung und das pragmatische Ringen um den „richtigen“ Realismus oder das realistische Ringen um den „richtigen“ Pragmatismus sein.

15.04.2521

Nach Mearsheimer. Vor lauter Politologie verlor Mearsheimer die Politik aus den Augen, vor lauter „realism“ den Realitätssinn.

14.04.2521

Über gefährliche Denkfehler des John Mearsheimer: The Great Desillusion (2018) (der offenbar als der letzte „Hobbesianer“ vom grossen unilateralen Hegemon in der Welt träumt… – ein gefährlicher, ein grössenwahnsinniger Traum…) und über „realistischen und idealistischen Liberalismus“. Politologieprofessor Mearsheimer (geb. 1947) nahm sich mit den politologischen Schablonen „Liberalism“, „Nationalism“ und „Realism“ (die politologische Kategorie, geprägt u.a. von Machiavelli) in seinem jüngsten Buch das ehrgeizige Projekt vor, die politisch-soziale Welt („globe„) zu beschreiben, tatsächlich verschrieb er sie um die europäische Realität verkürzt und insofern um eine relevante Dimension der Welt zu unterkomplex, weil aus einer zu engen national-amerikanischen Perspektive. So entgeht Mearsheimer die europäische Perspektive auch in der eigenen, US-amerikanischen Zeitgeschichte von vor und nach 1945, in der nicht anti-liberal „nationalism“, „fashism“, sondern eine Kombination von anti-liberalem „internationalism“ (die Sowjetunion) und liberal-nationalem „confederationism„(die Allliierten) unter USA, Canada, UK und Frankreich) World War II (ähnlich kooperativ WW I) siegreich beendeten. Diese Dualität und Kombination will in Mearsheimers Zeithorizont und Weltbild nicht passen, dabei wird sie – je nach Situation mehr realistisch oder liberal – die Zukunft bestimmen. Um diese Dimension verkürzt, die die Niederlage des hegemonialen Nationalismus beinhaltet,  an dem vor Hitler Napoleon scheiterte, heisst es bei ihm so papieren wie fundamentlos -„Liberalism at the end fails„… „nationalism always almost wins“  (not in Europe, not in the USA in modern times, John – if you really observe from a „World“, and that means also „World history“ point of view, including the 20, 19 and 18th century (at least) – „hegemonic nationalism always fails„.
Wo Mearsheimer meint Liberalism von Realism zu trennen oder als bloss vorübergehend koexistierend zu betrachten, wäre wohl besser zwischen einem „realistic liberalism“ und einem „idealistic liberalism“ zu unterscheiden. Nur für letzteren trifft Mearsheimer Bemerkung zu: „Liberalism oversells the importance of individual rights.„. Das gilt nicht für den „realistic liberalism“ , der Komponenten von „realism„, „liberalism“ und „nationalism“  (in Europa: „national-european-and-general-european pragmatism„) dialektisch synthetisiert. Fazit: Mearsheimer denkt nicht die Welt komplex genug, lässt er Europa einfach weg, das „realistisch liberal“ und „pragmatisch solidarisch“ national und transnational ist – eher sollte es einem Denken, das Europa denkt, gelingen, die ganze Welt zu denken, die grossen Staaten wie USA, Russland und China, aber auch politische Vereinigungen wie die Afrikanische Union und die UNO, z.B. mit dem 1945 in San Francisco gegründeten International Court of Justice (Den Haag).

Mearsheimer schrieb ein veraltetes, in der Politologie steckengebliebenes theoretisches Buch über Macht- und Interessenpolitik, das hinter der Komplexität nicht nur der Welt, sondern der eigenen neuzeitlichen Geschichte seines Landes, der USA, hinterherhinkt, zu schweigen von den gegenseitigen Abhängigkeiten und der Verflochtenheit globalisierter Waren- Finanz- und Kreditströme (z.B. zwischen USA und China). Eine neue Dimension der politologischen Beschreibung von Welt eröffnet sich dann, wenn aus den Schablonen des nationalen, transnationalen (EU-europäischen) und internationalen Konkurrenzkapitalismus auf die Schablonen des Kooperationskapitalismus umgeschwenkt, umgepolt wird. Die führenden Leitparadimen sozialer Praxis könnten dann „cooperatism„, „solidarism“ und „pragmatism“ heissen, im Alltag bestimmt von einem mehr realistic oder idealistic „liberalism„. Doch das ist eine andere Geschichte und wird Sache von anderen Büchern als Mearsheimers.

13.04.2521

Über Fremdanteile der „Selbst“verwirklichung.

12.04.2521

Korruption, Käuflichkeit von käuflichen Menschen geschieht immer auf der Basis von Geld (Grundeinkommen) als sozial organisierte Lebensnotwendigkeit, deren Vermögensgrösse ähnlich wie die Höhe und der Inhalt von Talent, Fleiss, Bildung und Figur (z.B. Geschlecht, Körpergrösse, Gewicht, Aussehen) die Ressource und Verteilung von Privilegien und Selbstverwirklichungschancen in unserer Gesellschaft massgeblich organisiert und/oder beeinflusst  –  steuert die Gesellschaft über Staat und Eigeninitiative nicht dagegen, zugunsten von mehr Gleichheit, Ausgleich und Chancengerechtigkeit, was zugleich die Akzeptanz des Staates der Gesellschaft durch die Gesellschaft fördert.

12.04.2521

Der Soziologe Reckwitz (siehe die Kritik u.a. an seinem Begriff „Spätmoderne“ vom 24.01.2520) setzt für unsere „Selbstentfaltungskultur“ die Notwendigkeit der „ökonomischen Statusarbeit“ (Investierung in ökonomisches, kulturelles, soziales und psycho-physisches Kapital) als „Rahmenbedingungen für gelungene Selbstverwirklichung“ voraus (2019, S. 216). An erster Stelle Geld – „Geld, Bildung, Kompetenzen, Netzwerke, Gesundheit, psychiche Balance“ – ausserdem meint er, das als erfolgreich geltende „spätmoderne Subjekt“ produziere durch Social Media eine Performanz seiner „Höhepunkte“, seiner emotionalen Peaks „das paradigmatische spätmoderne Subjekt macht sein interessantes Leben sichtbar.“ (manchen Menschen genügt dabei, dass sie jung und hübsch sind, die Vorteile und die Zeitressource der Jugend besitzen und geniessen – Spielen sieht man auch junge Tiere – seit Menschengedenken erfährt der junge Mensch eine Art Selbstvergessenheit und Freude an und durch sich, ähnlich wie Zuneigung und Anerkennung, nicht nur Strafe und Erniedrigung, durch seine  Angehörigen), dieses zur Selbstverwirklichung gehörende singuläre oder individualistische Kapital an Aufmerksamkeit und Anerkennung nennt Reckwitz „Singularitätskapital“: der Singel berichtet, reportiert öffentlich seinen „friends“ und „followers“, mit Facebook geht das fast zeitsynchron, über das persönlich Erlebte wie über die Summe der persönlichen Erlebnispeaks, über das, was öffentlich exklusiv individuell kapitalisierbar oder angebbar ist, – das individuelle „Angeberkapital“ – ich hab das und das Spezielles, Einzigartiges erlebt, ich bin darin zu Einzigartigem fähig gewesen …. (hab 2 Achttausender bestiegen; 50 Länder besucht; Fliegen, Segeln gelernt; New-York-Marathon unter 3 Std. bewältigt, etc.- das ist mehr als bloss „ich kaufte einen Aston Martin“)). was in seinen Kreisen der Angeber- und Statuskapitalisten entsprechend mit individuallisierter Anerkennung- oft so individualisiert bzw. singularisiert, dass es Neid vermeidet – honoriert wird – nicht ganz, aber ähnlich wie die Berichterstattung über den Erfolg, den Preis eines Buches über die jahrelange „investive Statusarbeit“ einer Schriftstellerin oder eines Promovierenden nicht nur berichtet, sondern sie damit (öffentliche singularisierte Aufmerksamkeit) perfomativ „belohnt“, weitere sachlich und persönlich wichtigere Anerkennung eingeschlossen  (z.B. der finanzielle Verkaufserfolg oder der Erwerb einer begehrten Universitätsstelle, eines Post-Doc-Stipendiums oder Lehrauftrags). Wobei meistens eine tatsächlich exzellente Promotion oder ein mit Vergnügen geschriebener Roman nicht allein investive Statusarbeit als Rahmenbedingung, sondern Selbstverwirklichungsgehalt an sich besitzen, nach dem buddhistischen Selbstverwirklichungskonzept: Der Weg ist das Ziel. Selten geniale kreative Menschen erzeugen per se hohes Interesse und hohe Aufmerksamkeit (selbst dann, wenn sie vorübergehend als „verkannte Genies“ untergehen), dabei ist den meisten von ihnen der privilegierende Fremdanteil z.B. die Angeborenheit, die Akommunikation oder der Elternehrgeiz ihrer „Selbstverwirklichung“, der zugleich „Kollektivverwirklichung“ und hohen „sozialen Nutzen“ beinhaltet, bewusst. Was sie – diese Geiger-, Mathe- Tennis- und Komponistengenies –  auf persönlicher Ebene statt besonders eingebildet, meistens bescheiden und für andere noch sympathischer, noch akzeptabler macht.

11.04.2521

Über Kokainhandel und käufliche Menschen. Killer- und Mafia-Filme (und -Serien) sind dankbar einfache und merkwürdig eingängig gewordene Kandidaten für DrehbuchautorInnen – ihre Thematik verspricht ohne viel Aufwand und Phantasie garantierte Unterhaltung für das Publikum und ein Setting von Figuren, Motiven und Handlungssträngen, das relevante Aspekte der gegenwärtigen Gesellschaft abbildet oder mindestens auf der Ebene eines pseudo-dokumentarischen Realismus bespielt. Die Drehbuchautoren integrieren dabei auch empirische Literatur, ziehen sich nicht alles aus den Fingern. Bestens gelungene Serien in diesem Genre sind jene, die überzeugend realistisch Dokumentation mit Fiktion verknüpfen können. Einen besseren, aufhellenderen „wissenschaftlicheren“Éinblick in diese dunklen Milieus gibt es dann kaum – erinnert sei an Bolanos Roman „2666“, der reale Polizeiberichte über massenhaft auftretende Morde  an Frauen in Mexiko verarbeitet. Die Mafia- und Drogenhandel-Serie  ZeroZeroZero„, geschaffen von den Machern der Serie „Gomorrha“ (Sky), die dafür auch auf die Recherchen von Roberto Saviano zurückgriffen, lässt sich als soziales Experiment darüber betrachten, wie bei einer Kokainladung im Gegenwert von 900 Millionen Dollar käufliche Menschen und staatliche Ordnungen ausser sich geraten. Ausserdem hilft diese Serie mehr oder weniger die mörderischen Bandenkriege, die unglaublich grosse Korruption und Mordrate in Mexiko verständlicher, die Hintergründe jener krimininellen Handlungen, deren Resultate in der Presse sichtbar werden, „anschaulicher“ und „nachvollziehbarer“ zu machen – einschliesslich der damit verbundene illegale internationale Waren- und Kapitalfluss (Schmuggel, Steuerhinterziehung). Von der Gelegenheitsschmugglerin, die, mit Kokain im Magen, in der gesellschaftlichen Ordnung des herrschenden Kapitalismus lebenslänglich fixiert in Armut, mit hohem Risiko über hohe Hürden ihren ersehnten Sprung in eine freiere und luxeriösere Stufe dieser Ordnung zu machen erhofft bis zu international aufgestellten Grossschmugglern, die Containerschiffe für ihren Schmuggel kaufen, nicht nur Container dafür benutzen. Oder von leitenden Polizeibeamten des Drogendezernats, die zu Mitgliedern der organisierten Kriminalität mutieren.

10.04.2521

Zum Versuch einer psychogenetischen Erklärung der von Männern ausgeübten Kindervergewaltigung (Stichtwort: „Verführungstheorie“), und warum es in der Katholischen Kirche zu einer hohen Konzentration derselben kommt, eine Erklärung, bei der die Psychoanalse versagt, siehe Über die Anfänge 6 (2.Aufl. Hamburg 2019) – 09.06./10.06./11.06.2519 (Über Päderastie und Protosexualisierung).

09.04.2521

–in BEarb..–Über Freuds Verführung. Statt Kleinkinderficker, fickende Kleinkinder Kurze Erinnerung an zwei massgebliche Freudkritiker der 1980er Jahre: Dieter E. Zimmer (1986) und Jeffrey Masson (1984).

ein Wissenschaftler, der ein so grosses und mächtiges Deutungsnetz für ein grosses unbekanntes Feld spannt wie Freud nimmt das Risiko auf sich bedeutende, niicht nur marginale Deutungsfehler zu machen  und eine grosse Menge von Deutungsfolgern,  Deutungsgegnern (Kritiker) und Deutungsverbesserern (Forscher) anzuziehen, das gehört zum normalen Geschäft der Wissenschaft, dem sich Freud ohne Sentimentalität unterstellte. Seit Aristoteles, seit der Achsenzeit hat sich daran nichts geändert. Zu den einflussreichen Freud-Kritikern der 1980er Jahre, eine Zeit, in der die Psychoanalyse in der intellektuellen Welt des Westens und des Ostens hohes Interesse und fruchtbare Fortsetzung genoss (denken wir in Frankreich an Lacan), genoss auch ihre Kritik eine  Hochblüte , gehört der Wissenschaftsjournalist Dieter E. Zimmer (geb. 1934). Seine Freud-Kritik verkaufte sich im deutschen Sprachraum als Beststeller unter dem Titel Tiefenschwindel. Die endlose und beendbare Psychoanalyse. Hamburg 1986  [3. Aufl. 1990]) Dabei greift Zimmer ein Zitat von Freud auf, der als guter Wissenschaftler in Jenseits des Lustprinzips (1920) einräumte, dass die Biologie in Zukunft Anworten auf ihre Fragen geben könnte „durch die unser ganzer künstlicher Bau von Hypothesen umgeblasen wird„.  Ein wichtiges Argument für eine Neuüberdenkung der frühkindlichen Psyche, die Freuds Hypothesen umwirft, und auf das Zimmer hinwies, ist, dass sie aus neuro-anatomischen  Gründen weder eine vorpubertäre, geschweige erwachsene Disposition zur Erinnerung noch zur sexuellen Erregung besitzen kann. Freud folge bloss seiner Rückprojektion, er verdunkelte die Chronik der Kleinkindpsyche anachronistisch, in dem er seine Erwachsenenphantasien über die Phantasien eines Kleinkindes mit denen eines Kleinkindes verwechselte. Dazu zählt Freuds hypothetische Grundannahme einer grundsätzlich bisexuellen Natur der Kleinkindpsyche, anstatt sie nicht minder oder noc hmehr geschlechtsindifferent anzunehmen. Nach dieser Vorstellung erlebt sich das Kleinkind mehr geschlechtsindifferent als  geschlechtsdifferenziert, in einem Erlebnisraum voll geschlechtsausdifferenzierter Erwachsener, deren Pysche und Vernunft ebenfalls geschlechtsindifferente Bereiche enthält. Gleichsam logisch das neutrale Umweltbezogene und biologisch das offene Gattungswesen in jedem Menschen, das sich nicht in Männlich oder Weiblich zwängt.

Kaum geboren, am Busen nuggeln und Muttermilch saugen, sich behaglich gesättigt fühlen, Wärme und Körpernähe spüren, geküsst und gestreichelt, aufregend geschaukelt und sanft gebettet werden – das ist nicht erotische Lust, das ist Wonne, die die Strapazen des rasanten……… Umbaus des Kleinkindkörpers mehr als erträglich…. Allmählich beginnt dann auch die Selbst- und Fremdliebe und sexuelle Differenzierung sich im Kleinkind und in seiner Umwelt zu äussern, die von den Eltern wahrgenommen und von der Geburt an kulturell „wahr“ gemacht wird, angefangen mit der Zuordnung, – zugleich gesellschaftliche Archivierung und Sprachraumplatzierung -, eines Mädchen- oder Jungennamens, angefangen damit, dass das Kleinkind Personen in der Umwelt und Gefühle im Inneren erkennt, begrifflich fasst, und, parallel zur der eigenen Geschlechtsausdifferenzierung zunehmend auch geschlechtlich differenziert zuordnet („die vertraute Mama“ „lieber Papa“, und für fremde Personen: „der Mann“, „das Mädchen“, etc.). Die berühmte Diskussion -., zum vierten Geburtstag kriegen Knaben Autos in blauem, Mädchen Puppen in rosanem Geschenkpapier -, ob Geschlecht „bloss“ gesellschaftlich, nicht auch genetisch fundiert ist, kann beginnen…..

War schon Zimmers Kritik an Freud gravierend, weil grundsätzlich, übertraf Massons Freud-Kritik diese bei weitem, weil noch weitreichender. Man kann aus heutiger Perspektive sagen, dass hinter Freuds verführerischen „Phantasie“ des kastrierenden Vaters  oder Überichs öfter als man es zur Zeit Freuds und er es selber anerkennen wollte, ein realer Vater, ein realer Erwachsener…. der kranke Päderast stand (und steht), der seine eigenen und/oder fremde Kleinkinder missbraucht. Dass es nicht um die Behandlung von rein neurotischen Phantasien, sondern von realen traumatischen Erlebnissen geht, gehen müsste. Dass also Freund einen grossen Teil seiner Patienten und Patientinnen völlig an der Sache vorbei „behandelte“ und mit seiner Fehldeutung ihr Leiden komplett ignorierte und missachtete.  Ein halbes Jahrhundert dauerte es, bis diese Kritik sich öffentlich umfassend Gehör verschaffen konnte, ebenso lange lag sie im Freud-Archiv verborgen.

Ein grosser, ein ungeheuerlicher Fehler Freuds war sicher, dies als „falsche Phantasie“ seiner neurotisch-traumatisierten Patientinnen und Patienten abzutun. Der – bald von der von Anna Freud geführten Freud-Community exkommunizierte – Chef des Freud-Archivs Jeffrey Masson (geb. 1941) (Anschlag auf die Wahrheit: Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie  (1984), wörtliche Übersetzung des englischen Originaltitels) brachte dann diese von Freud unterdrückte „Wahrheit“ an den Tag, dass zwar Freud auf dieser Spur gestossen war – heute wissen wir, wie „breit“ sie ist, wie unglaublich gross das Ausmass des Kindsmissbrauchs und die Getriebenheit von mehrheitlich männlichen Erwachsenen darauf –  sie aber – Masson meint aus opportunistisch-karrieristischen Gründen – verworfen hatte (Ferenczi indessen kam ebenfalls auf dieses Missbrauchsphänomen, ohne es zu leugnen, und stand damals im engen Kontakt mit Freud, man muss sich nicht so fixieren auf Freud, es gibt Ferenczi,  Jung, Rank, Adler und andere, die erfolgreich eigene Ansätze verfolgten) – ausserdem war Freuds neue Vorstellung, dass das männliche Kleinkind aktiv-imaginär Sexualverkehr mit seiner Mutter und das weibliche mit ihrem Vater zu haben begehrt, in der damaligen Gesellschaft auch nicht besonders opportun. Aber immerhin bezeichnete er mit dieser Hypothese Ehrenmänner der ehrenwerten Gesellschaft um 1900, 1910 nicht als potentielle Kinderschänder, unterstellte vielmehr – weniger, aber immer noch anstössig -, dass Kleinkinder, vulgärpsychologisch gesagt,  in Gedanken, imaginär Sex mit ihren Eltern haben wollen: Freuds schräge Deutung der Natur des Kleinkinds, mit fatalen Folgen, auf die Masson hinwies,  gleicht auffälligerweise der nicht  minder schrägen christlichen Deutung des von Geburt an sündigen, erzversündeten Menschen wie wir von massenhaften Missbrauchsfällen in der Kirche, v.a. der katholischen, wissen, ebenfalls mit fatalen Folgen… (Du, du erzverdorbendes Kleinkind, auch der Herr Freud hat es jetzt „enthüllt“ -du bist bisexuell und hast „sündige Gedanken und insgeheim den Übergriff deines Vaters...schau mal, was der Vati kann.…, gewünsch, gewollt. Ich „helf“ dir dabei, das, deine „wahre“ Natur zu erkennen. Und er erkannte ihn…..). Freud wird diese Parallelität nicht entgangen sein, er könnte sich sogar eingebildet haben, die christliche Deutung der Erbsünde wissenschaftlich fundiert, die religiöse Moralisierung damit säkularisiert und entmoralisiert zu haben, statt einer religiösen Fehlinterpretation der menschlichen Anthropologie zusätzlich eine pseudowissenschaftliche Fehlinterpretation aufzustülpen. Hier sprach nicht der Jude, sondern der soweit von seinem sozialen Umfeld christianisierte Freud, insofern erklärt das auch die Anschlussfähigkeit seiner Arbeit in diesem. Das glauben konnte: das Theorem der Erbsünde hat ihren „wahren Kern“ dank Freud „enthüllt“. Beides Theoreme werden am Ende im Mülleimer der Geschichte landen, teilweise ist das freudsche dort bereits gelandet, meine Prognose, bis das kirchliche restlos dort sein wird, wird noch geraume Zeit verstreichen

Natürlich war es nicht Freuds Absicht, den Missbrauch von Kleinkindern zu legitimieren oder deren Psyche moralisch zu verurteilen, ganz im Gegenteil. Was Masson aufdeckte läutete  dennoch den Anfang vom Ende der freudschen Psychoanalyse ein. Am unübersehbarsten stellte sich bei Freud in der Interpretationssphäre der Mädchensexualität (im Vergleich zu der des Knaben „die schwierigere und kompliziertere“ (1932), der unangenehme Verdacht ein, dass er an einem künstlichen Bau von Hypothesen bastelt, der mit zwei, drei kräftigen wissenschaftlichen Windstössen umgeblasen wird.

08.04.2521

Unsere Ostnostalgiker. Der Schriftsteller und Dresden-Kenner Uwe Tellkamp („Atelier“, nicht gemacht, aber vertrieben durch den ostdeutschen Provinz- und Rechtsverlag Antaios), das Promi-Maler-Ehepaar Rosa Loy und Neo Rauch aus Zwickau und Leipzig – oder die Ersatz-DDR in der Form von Provinzialität und Heimatland (Deutschliebe) stösst bei Westdeutschen soziogenetisch bedingt mehrheitlich auf wenig Verständnis und Gegenliebe  – für diese Ex-DDR-Ler, die heute 50, 60, 70 Jahre alt sind, ist das bereits Ausland, sind die in ihren Augen viel zu dominanten Links-Grünen (Anti-Provinziellen, Anti-Nationalistischen) vor allem Westdeutschland und Westen. Schon diese Wessis sind ihnen fremd, wie fremd ihnen Fremde sind, das kann man sich ausdenken und in Zeitungen nachlesen. Tatsächlich haben Provinzialität wie Internationalität, Osten wie Westen, Heimat- wie Europa- und Weltliebe, ihre eigene Begründung und Berechtigung und es spricht eher weniger als mehr dafür, dass der Mensch so eng geschnitten ist, dass nicht alle diese Ebenen und Referenzen in seiner grossen Brust, in seinem grossen Geist nicht Platz hätten, allein der Kleingeist macht ihn kleiner, das Fremde fremder und das Eigene exorbitanter als es ist.

07.04.2521

Das Virus und die Krebszelle laden wie andere Überlistungs- und Einnistungsstrategien im Tierreich zu Metapherübertragungen in soziale Wirklichkeiten des Menschen ein, nicht unbedingt mit völlig falscher, aber beschränkter Aussagekraft. Zum Beispiel Hitler als komplexer Virusparasit, der den rationalen Schutz, die Vernunftimmunisierung eines Kollektivs mit Mimikry und Umprogrammierung unterlief und massenhaft von ihm Infizierte (Umprogrammierte) und Getötete (Ermordete) mit sich in den Abgrund riss. Hitler und seine rassistische Bewegung als soziale Pest, als virale Seuche, die man am Ende nur noch mit Krieg, mit Vernichtung von Millionen Umprogrammierter bekämpfen und eindämmen konnte. Im Kampf etablierter Programme gegen ein Neuprogramm, das, zeitweise von den etablierten unterstützt, gegen ein anderes, das kommunistische Neuprogramm ausgerichtet war, auch gegen das zionistische, diente diese antisemitische Ausrichtung gegen einen konstruierten virtuellen Feind nicht der Vernichtung eines realen Feindes und Programms, der sowjetische und europäische Kommunismus.

06.04.2521

Es gibt Vereinfachung, die Komplexität möglich macht, und Vereinfachung, die durch Komplexität möglich gemacht wird – das Virus ist von zweiterer Vereinfachungsform.

05.04.2521

Der extreme Zellparasit – Krebs – und der extreme Virusparasit – Ebola, Sars, usw.

04.04.2521

Im Virusparasit ist nicht nur die Replikation programmiert, sondern das Reentry der dazu notwendigen Eigenschaften des Wirten. Das Pseudolebewesen lagerte das zum Leben Notwendige in den Wirt aus (bzw. holt sich das dort „Ausgelagerte“, macht es sich zu Nutzen). Es besteht aus dem Dreh, dieses für sich anzuwenden, für sich leben zu lassen (lebend zu machen), auf Kosten des Lebens des Wirten, hat sich der Virusparasit in diesem nicht pseudo-symbiontisch integriert – wurde er von diesem nicht pseudo-symbiontisch gehemmt. Wir wissen, dass das dem Flughund mit Ebola-Viren gelingt, was uns Menschen nicht gelingt. Man lerrnt für sich, studiert man, wie das dem Flughund gelingt – seit 2015 gibt es ein Mittel gegen Ebola, das diese Steuer- und Hemmleistung im Menschen erbringt.

03.04.2521

Da sie beide über extremparasitäre Phänomene arbeiten, sollten Virologie und Onkologie ihre Zusammenarbeit intensivieren.

02.04.2521

Krebs hat Eigenschaften, zeigt Züge von Extremparasitismus. Hier programmiert eine abgefallene Zelle sich zum egoistischen Eigenprogramm um, und reisst damit den ganzen Wirt in den Tod, weiss dieser sich davor nicht zu schützen.

01.04.2521

Umwendung, Inversion zum absoluten Existenzminimum in Richtung eines Existenzmaximals (das Auswendung, Exversion betreibt), ist vermutlich das „Geheimnis“, der Evolutionsweg des Virusparasiten.

30.03.2521

Das Virus macht einen Teil eines Grossprogramms, eines Fremdprogramms, zu seinem Eigenprogramm. Man kann sagen: dieser sekundäre destruktive Egoismus ist Abfallprodukt eines überproduktiven Evolutionismus, dessen komplexeren Wesen ebenfalls egoistischen Eigenprogrammen folgen.

30.03.2521

Es gehört zur Natur des Überschusses, dass er Ausschuss produziert: Parasiten, die nichts anderes liefern, als vom Vorhandenen (Überschiessenden) zu leben und es (für ihr Leben) zu zerstören.

29.03.2521

Wie der Abgefallene Engel einer wunderbaren Schöpfungsgeschichte, legt das Virus unsere Gesellschaft, nicht nur unsere Körper lahm.

28.03.2521

Das Virus ist so etwas wie der Abgefallene Engel im Zuge einer wunderbaren Schöpfungsgeschichte: Es wendet das Gute für das Böse an.

27.03.2521

Über Extremparasitismus. Zur Evolution des Parasitismus und des Extremparasitismus. Man kann evolutionsgeschichtlich vermuten, dass der Extremparasitismus sich aus dem Parasitismus entwickelte. Eine andere extremparasitäre Form als die des Virus ist die Mehr-Wirte-Genese eines Parasiten – Malaria ist insofern auch eine extremparasitäre Form der Fortpflanzung und Ausbreitung. Das Parasitenvirus ist zu nichts anderem in der Lage, als im Wirt sich zu transkribieren und replizieren: es hat dabei alle Gen-Eigenschaften, die den Wirt zu einem komplexen Lebe- und Fortpflanzungswesen aufbauen, auf allein diese Eigenschaft spezialisiert: sich in den komplexen Aufbau des Wirts einzuhacken, und mit diesem allein seine extrem reduzierte Replikation zu starten (für den Wirt, der sich dagegen nicht erfolgreich immunisieren kann, eine tödliche Angelegenheit). Diese extrem reduzierte Replikation und Spezialisierung erforderte für sich eine relativ anspruchsvolle Eigenkomplexität (siehe z.B. Wikipedia „Ebolavirus“), ihr Design folgt dem Auftrag der Eigenkomplexität jeder DNA – sich zu transkribieren und replizieren.

26.03.2521

Neueste Entdeckung aus den unbekannten Regionen Europas: Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha – Bergwelten Bulgariens, darunter Gebiete mit einer Fauna, die als einzige von Europa von der Eiszeit verschont blieb.

25.03.2521

Das Corona-Virus als Extremparasit.  Das Virus als einen Prozess zu beschreiben, das reicht nicht. Milchbakterien in unserem Magen sind auch ein Prozess, allerdings unterscheiden wir bereits dort von guten, für uns lebenswichtigen Bakterien (Prozessen) und schädlichen, die wir möglichst loswerden, beseitigen, wollen oder müssen. Parasiten werden als Schädlinge definiert, die nur mit Wirten leben können, die sie für ihre Replikation benutzen und denen sie schaden – Symbionten hingegen leben mit dem Wirt zusammen, ohne diesem abträglich zu sein, eher nützlich.
Das Covid-19 evozierende Corona-Virus lässt sich am besten als Extremparasit beschreiben, extrem an ihm ist allein aus der äusseren Betrachtung, vor der inneren  Analyse, seine Reduziertheit, Geruchslosigkeit und Unsichtbarkeit, seine physische Kleinexistenz jenseits unserer visuellen und sensuellen Aussenwahrnehmung. Unser Körper nimmt diesen Extremparasiten erst inwendig wahr, wann es zu spät ist, wann es unsere äussere Wahrnehmung unterlaufen und übersprungen und sich in uns eingenistet hat, dann beginnt der Körper es immunologisch als Fremd- und Zerstörungskörper „wahrzunehmen“, mit der Intention, den Betrieb aufrechtzuerhalten und diese Betriebsstörung auszuschalten (dafür braucht der Körper ca. 20 Tage oder der Wirt, der Mensch stirbt binnen ca. 8 Tagen nach der Infektion an Lungenentzündung/Erstickungstod bei unzureichender Intensivbehandlung). Wegen dieser Unsichtbarkeit, Kleinheit und Geruchslosigkeit dauerte es lange, bis die Aufklärung der Menschheit hinter den „bösen Geistern“, die in uns spuken können, die Extremparasiten und Bakterien entdeckte. Mit dem Glauben an sie existierte schon früh in der Menschheit eine Ahnung von diesen unsichtbaren Extremparasiten „in der Luft“, und die aristotelische Miasmustheorie ging ja davon aus, dass „schlechte“ bzw. verseuchte Luft die Ursache für eine Seuche wie die Pest sei. Aus heutiger kontagionstheoretischer Perspektive lag Aristoteles damit einmal mehr gar nicht so stark daneben, zumal was die Übertragung der Lungenpest und z.B. der Diphterie, die über Tröpfcheninfektion via Luftraum und -weg übertragen wurde und wird, betraf.
Das Corona-Virus ist ein Extremparasit, der durch Tröpfcheninfektion übertragen, nur mit einem Wirt „leben“ kann, dabei wird bei diesem Extremparasiten Leben auf das „Extrem“ reduziert, auf reine Replikation mit dem Material des Wirts. Ein für den Wirt zu schnell tödliches Virus zerstörte die Replikations- und Lebensbasis des Virus, es zerstörte sich selber, verringerte seine Verbreitungsfähigkeit. Das hochinfektiöse Ebola-Virus ereilt dieses Schicksal, ist sein Wirt der Mensch, der kein „idealer“ Wirt für diesen Extremparasiten ist. In seinem angestammten Wirt hat er sich pseudo-symbiontisch stabilisiert, er stirbt ihm nicht unter den Füssen, die ihm selber fehlen, weg. Ebola ist ein hochinfektiöser Exttremparasit, doch ähnlich wie bei der Peulenpest rottete er sich selber aus,  rottete er zu schnell den Wirt aus bzw. für Flöhe, Ratten und die Tröpfcheninfektion gab es irgendwann nicht mehr genug Menschen in der Nachbarschaft, weil die entweder tot oder geflüchtet waren, so erschöpfte sich die Pest irgendwann an sich selber. Und kamen Menschen zurück in das verseuchte Gebiet, entwickelten sie wieder eine gewisse Bevölkerungsdichte, entstand erneut eine Verdichtung von Chancen, von Zufällen für den Extremparasiten, in den Wirt Mensch überzuspringen. Eine neue Pestwelle nahm ihren  Anfang. Je schneller Angesteckte isoliert und vor ihnen geflüchtet wurde, desto kleiner und kürzer wurde sie.
Wir stehen auf dem Kriegsfuss mit einem Extremparasiten – bitte verschönen oder vernebeln wir die Sache nicht – auch wenn ich selber nicht Fan von Kriegsmetaphern bin. Dieser Extremparasit verursacht teilweise lebensbedrohliche Krankheiten (umgangssprachlich: Lungenentzündung) im neuen Wirt. Es gibt allerdings Wirte bei dem sich dieser Extremparasit als Symbiont eingerichtet hat oder der Wirt hat ihn vom Parasit zum Symbiont mutiert – beim Wechsel zu einem neuen Wirt wird aus dem Symbiont wieder ein Extremparasit… ..man kann also sagen, das „Virus“ fühlt sich im Moment auch nicht „wohl“ – es sprang nicht aus Bösartigkeit zu einem neuen Wirt, es wurde in diesen aus Zufall eingepflanzt, dort fremd, treibt Unruhe es von Mensch zu Mensch, von Wirt zu Wirt. Wir werden diesen gefährlichen Extremparasiten, diesen tödlichen Unruheherd entweder pseudo-symbiontisch zähmen oder ausmerzen (oder beides).

24.03.2521

Die Soziopsychogenese der Empathie.

23.03.2521

Was ist Soziogenetik, was zählt zur Soziopsychogenetik? Norbert Elias sprach von „soziogenetischen Untersuchungen„. Zum Beispiel die Erklärung, dass primäre Homosexualität, eine normale, einigermassen seltene Disposition, psychogenetisch entstanden ist, auch deswegen nicht oberflächlich wegtherapiert werden kann (viel häufiger ist periphere Homosexualität, also die, die fast jede/r nur peripher sein kann und will – es sei, die soziale Umwelt wird ein Knast, in dem zum Beispiel heterosexuelle Männer vorübergehend und „sekundär“ homosexuell agieren).  Zur Soziopsychogenetik zählt zudem die Erklärung, dass Urangst, ein „natürliches“ Gefühl, auf der Soziogenese der Mutter-Kind-Urbeziehung beruht.  Was ist Fürsorgeinstinkt für sie? Die durchgemachte, die überlebte Urangst der Mutter, als sie selber ein Kleinkind war – die dadurch entstandene Empathie für die Angst ihres Kindes. Sie treibt die Mutter (heute: den Elter) leidenschaftlich und das Kleinkind „leidend“ gleichermassen fürs Überleben zu sorgen (fürs Kleinkind: allenfalls zu schreien) an. Die überwundene erlittene Urangst, der ausgewachsene Elter, hilft die erleidende Urangst des Heranwachsenden zu überwinden, zumal zu beruhigen. Die Urempathie der Mutter, des Elters, für ihr, für sein Kind in Ängsten – und darauf basierend für andere, für jeden Menschen, allenfalls auch für Klein(säuge)tiere, beruht auf der selbsterlittenen und selber durchlebten Urangst und Kleinkindsituation (bei gerade Mutter gewordenen Löwinnen gibt es Empathieeinbrüche dieser Art, dass sie dann sogar Gazellensäuglinge wie ihre eigene Brut versorgt und gegen andere Löwinnen verteidigt: „Liebe dein Fressopfer, deine Beute, wie dich selbst, umsorge es wie deine eigene Brut“ würde sie dann predigen, könnte sie sprechen…eine Predigt, die streng befolgt, zum Aussterben der Löwen führen würde…). Diese Empathie agiert aus dem primären Echo- und sozialen Prägungsraum den sowohl Urangst (Urstress) als auch Urbefriedigung, das positive Gefühl, wird diese aufgehoben, vorderhand ausser Kraft gesetzt, dominieren.

23.03.2521

Aus soziopsychogenetischer  Sicht ist Freuds Urangst-Szenario eine sekundäre phallozentrische, androzentrische Überschreibung.

22.03.2521

Der fast schon peinliche Versuch Freuds, die Urangst des Kleinkinds auf den mit Kastration drohenden Vater zu übertragen – Fehlkonstruktion, die nur einigermassen für den Jungen, nicht für das Mädchen „funktionierte“ in einer Umwelt, die den Primat des Mannes, des Phallus, über alles, v.a. die Frau, die Mutter, stellte.

21.03.2521

Die Basis des Bösen. Vernabelt mit Gott, nicht nur verheiratet mit Gott – Anmerkung zu 3. Mos (Leviticus). Die Grundlage des vom HERRN diktierten „heiligen“ Ehebundes und Grundmuster der Beziehung Gläubiger-HERR (JHWH) ist die Kleinkind-Mutter-Beziehung. Liebe deine Partnerin, deinen Partner wie deine Mutter, sei mit ihr, mit ihm verbunden, wie du mit Mutter verbunden warst und wie Mutter es mit dir als Kleinkind war. Der kommunikative Ausfluss des HERRN ist heilige Milch, am Busen des HERRN soll seine lebensspendende Milch aufgesogen werden, nur mit ihr wächst das Leben ins Unsterbliche… Auf Ehebruch steht die Todestrafe. Die umfassende Lebensnotwendigkeit der Beziehung zum maternalen Elter für das Kleinkind – ihr Unterbruch wäre für es lebensbedrohlich – spiegelt der mosaische Ehebund und die angedrohte Todesstrafe bei seinem Bruch wieder. Im Koran steht auf den Bruch der „Ehe“ mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch ebenfalls die Todesstrafe, auch hier wird suggeriert und von einer frühkindlichen Erfahrungsressource und Erinnerungsspur profitiert, die Beziehung des Gläubigen zu Allah, der die umsorgende Mutter und den strengen Vater im Himmel repräsentiert, sei so notwendig, ihr Bruch so lebensgefährlich für den Gläubigen wie für das Kleinkind der Abbruch der „Vernabelung“ mit der Mutter, gleichzeitig respräsentiert Allah, der HERR, aber auch das Kleinkind, das verloren wäre, verlässt die Mutter es, fühlt sie sich mit ihm nicht mehr verbunden, für sein Überleben nicht mehr verpflichtet. Man gefährdet die Existenz Allahs verlässt man ihn (könnte man fast glauben), nicht nur dieser bedroht die Existenz des Gläubigen, fällt dieser von ihm ab. Man kann sagen die Basis der abrahamischen Religion, nicht nur seines Ehebundes, beruht auf einem „fruchtbaren“ Übertragungsfehler. Basiert auf der für unser Leben und Überleben ersten grundlegenden sozialen Doppelbeziehung, ein soziales Existential: jener des Kleinkinds, das keine andere Wahl hat, sonst ginge es zu grunde, zur Mutter, und jener der Mutter, die die Wahl hat, dann aber ging es zu grunde, zum Kleinkind. Die Mutter, die vom Kleinkind „abfällt“, die eigentlich „böse“ Mutter, wurde dann auch die Basis des Bösen, der erste Horror, die Urangst des Kleinkinds – von daher erhält Sartres „Die Hölle, das sind die anderen“ eine tiefere, eine weitere Bedeutung.

20.03.2521

Es war unwahrscheinlich,  dass ich überhaupt zur Existenz kommen konnte – ich nehme den Preis dafür, die Einkehr, das Sterben in Kauf.

19.03.2521

Ich, Mensch, gewinne mehr als die anderen Lebewesen dieses Planeten und ich verliere mehr als sie.

18.03.2521

Sogar beim Sterben steht das Leben im Vordergrund, kommt das Überleben und das Weiterleben zuerst.

17.03.2521

Unsere ewige Krönung. Auch dass wir alle vor der ganz grossen Herausforderung stehen, und, ob wir wollen oder nicht, sie bewältigen müssen, unser Sterben, unsere Kehre, Einkehr, Rückkehr, macht uns alle zu einem Mitglied einer grandiosen Schicksalsgemeinschaft, zu einer heroischen Spezies der Freude und Trauer, zu einer herausragenden Auszeichnung, zu Würdeträgern, die uns Respekt vor sich, vor jedem Menschen einflössen sollte (Vorsicht, Nachsicht, Umsicht und ein Grundverständnis für jeden Menschen).

17.03.2521

Sterben, wieder nichts zu werden, ist nicht weniger aussergewöhnlich, nicht weniger ausgezeichnet als die Auszeichnung, zu werden, nicht nichts zu sein, zu leben.

16.03.2521

Unsere ewige Krönung. Es gibt nichts Enthusiastischeres, als dass wir in unsere Mutter verliebt sind, die uns zur Welt gebracht hat, als dass wir in unseren Vater verliebt sind, der uns mitgeschaffen hat, und in deren Eltern und in deren und so weiter. Es gibt nichts Enthusiastischeres als dass wir in unser Leben verliebt sind, das uns geschenkt worden ist, als dass wir in unsere Kinder verliebt sind, denen wir das Leben schenken, das uns das Weiterleben schenkt, als dass wir in die edle Gesellschaft verliebt sind, die dieses Geschenk, das uns krönt, das uns auszeichnet, würdigt, es gibt nichts Enthusiastischeres, als die Geheimnisvolle, die Änigma der Materie, im Geiste zu umarmen,  – von daher lässt sich jede Gesellschaftskritik ableiten: würdigt sie uns ausreichend oder spottet, verachtet sie uns, verehrt sie die Änigma oder leugnet sie sie – ermöglicht sie es, das Leben zu feiern oder nicht. Jeder Mensch ist gekrönt und eingeboren in die weltliche und änigmatische Sphäre, wird durch die Geburt und die Änigma geadelt. Die Gesellschaft gleichermassen geadelter Menschen ist eine Art kommunistische Adelsgesellschaft und änigmatische Glaubensgemeinschaft.

15.03.2521

Unsere ewige Krönung. Gott, die Änigma, hat offenbar lebenden Menschen etwas zu sagen. Wenn sie über uns als Tote herrschen würde – ewig -, könnte sie einfach warten bis wir in ihrem Hades sind, ohne den fernen, mühsamen Weg in unsere Lebenskommunikation auf sich zu nehmen und von ihr Akommunizierte auf uns loszulassen.

15.03.2521

Über die Rückkehr. Es gibt keine Grundangst vor dem Nichts (vor „Nichts“ kann man keine Angst haben), wir danken es dem Nichts – könnte es ihm gedankt werden -, nicht „es“ – wäre das Nichts ein „es“ – zu sein. Wir kehren nicht in das Nichts zurück, aus dem wir auch nicht kamen. Eher zer-fallen wir in die Genesis unserer Welt, die Zerfallenheit sammelt wie ein Misthaufen, der Dünger wird, und in die änigmatische Dimension, in der uns Gott, die Änigma, uns erhält. Für Christen, für orthodoxe, ist das Leben eine einzige Prüfung, ihr Gott wartet ihre kurze Endlichkeit nicht ab, sondern macht sie zur Richtschnur dafür, in welche Ewigkeit, ob in die himmlische oder höllische, die Seele nach dem Tod eintritt. Auch im Buddhismus erhält die kurze endliche Lebenspanne unendliches Gewicht…, so denunziert sie auch wird, so für nichtig erklärt sie wird. Erst der perfekte Auftritt, die vollkommene Veredelung in ihr, die vollkommene lebendige Nichtung des Leidens am Leben, erlaubt und ermöglicht dem Endlichen die Rückkehr in diese Hölle für immer für das himmlische Nirvana zu verlassen. Doch dem, dem in diesem Jammertal das Leiden  so göttlich zu überwinden, wegzumeditierend gelang, was schert er sich noch um das Nirvana? Und warum sitzt in den Tempeln Buddha wie ein Lockvogel auf dem Ast? Er war nie fort.

15.03.2521

Das Leben ist unser Elixier – davor waren wir tausende Millionen Jahre nichts, dann wurden wir auserwählt, nicht nichts zu sein, und danach sind wir tausende Millionen Jahre nichts, diesmal aber mit der ewigen Krone, nicht nichts gewesen zu sein.

14.03.2521

Wir müssen sowohl Spinoza verabschieden, weil seine Einheit (Monotheosubstantialistik) zu einfach ist, als auch Descartes, weil seine Differenz (Differenzontologie) zu einfach ist. Es gibt eine änigmatische Dimension, die uns (mich) akommuniziert. Keinem Menschen wäre die geniale Idee eingefallen, dass sie uns mit „Du bist Philosoph/in. Philosophie“ akommuniziert, und damit Luthers Versuch – überhaupt jeden theologischen Versuch -, Theologie von Philosophie abzuheben, vereitelt.

14.03.2521

Wahre Philosophie kommuniziert akommuniziert – sie ist also grösstenteils in Kommunikationen, die sich Akommunikationen zuschreiben, in theologischen (religiösen) Texten zu finden. Und was ist mit „weltlicher Philosophie“ – nicht metaphysischer oder änigmatischer? Finde dich zuerst in der Welt mit der änigmatischen Brücke, in der du bist, auf der du stehst, zu recht – dann richte die Welt danach aus, nach den Obligationen dieses deines In-der-Welt-auf-der-Brücke-Stehens.

14.03.2521

Wie wird ein dimensionsloses, zeit- und raum-loses Wesen „welt-dimensional“ ist verwandt mit der Frage: wie gelangt seine Akommunikation in unsere Welt und Kommunikation.

13.03.2521

Unsere Welt und Gott, die Änigma (auf unsere Welt bezogen: die Grundbeziehung von der Mutter zum Kind und vom Kind zur Mutter, der Vater kommt erst später dazu) liegt allem,  was änigmatische Beziehung und Dimension betrifft, zugrunde, auch diesem später hinzukommenden „HERRN“, gleichsam als „Mutter“ aller Götter (aller Monotheismen, Nirvanas, Natur-und Tier-Götter) oder unserer Welt liegt die änigmatische Dimension zugrunde (in sie projizierte Platon platonische Körper). Oder beides, oder teilweise oder zeitweise.

12.03.2521

Diesen Gedanken gilt es zu vertiefen: „die biologische Grundzelle der einzig erlaubten sexuellen Beziehung, die Ehe, scheint die prä- und postnatale Mutter-Säuglings-Beziehung zu sein, die für den Säugling lebensnotwendig ist – übertragen auf die Ehebeziehung, jeder Bruch, jede Abänderung von ihr ist des Todes.“ dieser biologische Urbezug erklärt wahrscheinlich mehr die „Stabilität“ dieser mosaischen Ehe- und Religionsordnung, als der (sekundäre?) zu ihrem HERRN. Dass es Mutterhäuser und Ersatz-Mütter geben könnte – Polygamie wird bei Moses ausgeschlossen, im Koran wird an die bestehenden Verhältnisse adaptiert von vier erlaubten Ehefrauen für den Ehemann ausgegangen (Sklavinnen nicht hinzugerechnet).

12.03.2521

Vernabelt mit Gott, nicht nur verheiratet mit Gott. Die Kleinkind-Mutter-Beziehung ist die die Grundlage des vom HERRN diktierten „heiligen“ Ehebundes und Grundmuster der Beziehung Gläubiger-HERR. Liebe deine Partnerin, deinen Partner wie deine Mutter, sei mit ihr, mit ihm verbunden, wie du mit Mutter verbunden warst und wie Mutter es mit dir als Kleinkind war. Der kommunikativer Ausfluss des HERRN ist heilige Milch, am Busen des HERRN soll seine lebensspendende Milch aufgesogen werden, nur mit ihr wächst das Leben ins Unsterbliche… Die umfassende Lebensnotwendigkeit der Beziehung zum maternalen Elter für das Kleinkind – ihr Unterbruch wäre für es lebensbedrohlich – spiegelt der mosaische Ehebund und die angedrohte Todesstrafe bei seinem Bruch wieder. Im Koran steht auf den Bruch der „Ehe“ mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch die Todesstrafe, auch hier wird suggeriert und von einer frühkindlichen Erfahrungsressource profitiert, die Beziehung des Gläubigen zu Allah, der die umsorgende Mutter und den strengen Vater im Himmel repräsentiert, sei so notwendig, ihr Bruch so lebensgefährlich wie der Bezug des Kleinkinds zur Mutter, gleichzeitig respräsentiert Allah, der HERR, aber auch das Kleinkind, das verloren wäre, verlässt die Mutter es, fühlt sie sich mit ihm nicht mehr verbunden, für sein Überleben nicht mehr verpflichtet. Man gefährdet die Existenz Allahs verlässt man ihn, nicht nur dieser bedroht die Existenz des Gläubigen, fällt dieser von ihm ab. Man kann sagen die Basis der abrahamischen Religion, nicht nur seines Ehebundes, beruht auf einem „fruchtbaren“ Übertragungsfehler. Basiert auf der für unser Leben und Überleben ersten grundlegenden sozialen Doppelbeziehung: jener des Klindkinds, das keine andere Wahl hat, sonst ginge es zu grunde, zur Mutter, und jener der Mutter, die die Wahl hat, dann aber ging es zu grunde, zum Kleinkind. Die Mutter, die vom Kleinkind „abfällt“, die eigentlich „böse“ Mutter, wurde dann auch die Basis des Bösen, der erste Horror des Kleinkinds.

11.03.2521

Hört die angeordnete Nächsten- und Fremdenliebe („du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ 3.Mos.19 – 18//““Du sollst den Fremden lieben wie Dich selbst“/3.Mos.19 -34) beim Ehebruch, beim Sex mit der Frau des Nächsten auf, so erst recht beim Sex eines Mannes mit einem Mann (Sodomie) und mit einem Tier (Bestialitas). 3.Mos.18- „Und bei einem Mann sollst du nicht liegen wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es. Und bei keinem Vieh sollst du liegen, so dass du dich an ihm unrein machst. Und eine Frau soll sich nicht vor ein Vieh hinstellen, damit es sie begattet.“  – der HERR erinnert daran, dass er Völker, die sich dadurch „unrein“ gemacht hatten, „ausgespien“ habe, das sind „greuliche Bräuche“ – sie sollen sich an seine göttlichen Vorschriften halten, dann bewahren sie sich rein und heilig.  Als ordentliche Orientierung in der Unordnung und Orientierungslosigkeit, akommuniziert und geheiligt von ihrem Gott, der HERR über alle Herren und Sklaven ihres Volkes („Und ich hab euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein.“) so schreitet diese erste abrahamische Überlegenheitsekstase voran…

10.03.2521

Interessanterweise schimmert bei Moses wie im Koran dort am deutlichsten der Patriarch, der Mann, durch den Text, wo es um die sexuelle Kontrolle geht – um die Kontrolle der Sexualität der Männer in der eigenen Volksgemeinschaft und /oder Familie wie auch um die sexuelle Kontrolle über die verheiratete Frau, bzw. Mohammeds Frauen (auch dort mit Sonderregelungen für Sex mit Sklavinnen).  Die biosoziale Grundlage der einzig erlaubten sexuellen Beziehung, die Ehe, scheint die postnatale Mutter-Säuglings-Beziehung zu sein, die für den Säugling lebensnotwendig ist – übertragen auf die Ehebeziehung, jeder Bruch, jede Abänderung von ihr ist des Todes. Dabei wird aus der Sicht eines sexuell aktiven Mannes geschrieben und beobachtet, der quasi mit jeder Frau schläft –  von der Sklavin bis zur Schwester, Schwiegertochter, Mutter (Zweitfrau des Vaters?). Wer Ehebruch treibt mit der Frau eines Nächsten  – müsse zusammen mit der Ehebrecherin getötet werden – sie „sollen ausgerottet werden„, man soll sie „mit Feuer verbrennen“ , „dann sollen sie „kinderlos sterben“ (3.Mos (Leviticus) 19-21)- ein Hinweis auf Zwangssterilisation/Kastration – Ausnahme: wird mit einer verlobten Sklavin geschlafen  -statt beide zu töten, fordert der HERR vom Herrn Schadenersatz und als Schuldopfer ein Widder, mit dem ein Priester beim HERRN (JHWH) „Sühnung erwirken“ soll (das Opfertier stirbt für die Täter) – Hauptargument: die Frau war nicht „frei“. Damit wird der freie, frei entscheidende Akt des Eheversprechens und Ehebundes unter Gleichen (Freien) unterstrichen – auf derselben „heiligen“ Basis beruht der Bund zwischen ihnen und ihrem Gott, der sie heiligt, denn er ist es (das einmal freiwillig eingegangene Bündnis darf nicht mehr gebrochen werden  – im Koran steht auf den Bruch mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch die Todesstrafe). Sie sind Akommunizierte durch akustisch-verbale Akommunikation ihres Gottes („Und der Herr redet zu Moses„), die ihnen der akommunizierte Moses kommuniziert („Und der Herr redet zu Moses: Rede zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israel….“):  Für den Text: Schreibe für die Herren über Schrift und Archiv deiner Sprachgemeinschaft meine Herren-Worte (Akommunikationen) an Dich auf. Die Frauen (die Töchter Israel) sind hier kein Thema, sie werden bloss in diesem männlichen Korpus von Schrift und Archiv zu einem. Dasselbe gilt für die Änigma: eingeschlossen, wird sie ausgeschlossen.

09.03.2521

Hollywood und die Coronavirus-Pandemie. Hollywood als Produzent von globalen psychologischen Eingewöhnungsprogrammen in fiktionaler Form für reale Apokalypseszenarios – am Beispiel der „milden“ Corona-Virus-Pandemie (der Virologe als Held) – theoretisch hätte das Virus viel tödlicher sein können – kann das nächste pandemische Virus viel massenvernichtender sein – auf dieses müssen wir vorbereitet sein – kein Witz (die Prepper sind weniger weltfremd als gemeinhin angenommen: bisschen Prepper sollte jede/r sein…). Wir haben „Walking Dead“ (2010-2020), ein Virus mutiert Menschen zu Zombies, auch Gesunde sind von ihm infiziert, wir haben „Resident Evil“ (2002-2016), eine Corporation bevorzugt auf gesittete Weise, mit ihrem Virus die Menschheit auszurotten  – ausser eine auserlesen Gesellschaft, die über das Immunmittel verfügt oder eingefroren wurde, und Klone, darunter Alice (Mila Jojovich) -, bevor das diese überbevölkerte, umweltzerstörerende Welt mit einem Atomkrieg auf langzeitlich viel destruktivere Weise selber macht, und wir haben „12 Monkeys“ (1995). nach einer Virus-Pandemie überlebte rund 1 % der Weltbevölkerung – wir haben „Outbreak“ (1995) mit Dustin Hoffman als Held-Virologe – ein vom US-Militär modifziertes Virus gerät ausser Kontrolle – wir haben den Blockbuster „I am Legend“ (2007) mit Will Smith als Held-Virologe, in dem ein modifiziertes Masern-Virus statt zum Wunderheilmittel zum (fast) Alleszerstörer mutiert.

09.03.2521

Zur Coronapandemie im Jahr 2020 nach Jeshua. Fakt ist, dass die medizinische Gentherapie zum Guten modifizierte Viren als Heilmittel gegen Hautkrebs einsetzt und was zum Guten, kann oft auch zum Bösen eingesetzt werden – können modifizierte Viren als militärische Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden – natürlich nur dann, wenn die Aggressoren auch über einen Impfstoff und Immunität dagegen verfügen – somit auch über einen Zeitvorteil gegenüber dem Feind – „potentieller Bedroher“ oder „Schädling“, den sie mit dem Virus „unschädlich“ zu machen bzw. zu „beseitigen“ beabsichtigen. Das macht diese militärische Biowaffe effizienter und gefährlicher als eine A-Bombe – ihr Einsatz kontaminiert nicht die Erde und die Athmosphäre für Jahre und Jahrhunderte. Am Ende überlebte dieser Pandemie-Angriff nur ein kleiner Kreis von Menschen, der sich immunisierte gegen dieses Virus, allenfalls auch mit Impfstoff seine „ingroup“ heilt, und ein paar isolierte Gruppen (das könnten auch feindliche Militärs sein, und wird der Virus-Einsatz nicht gut genug getarnt vollzogen, wird er früh genug enttarnt – artete der unerklärte Krieg doch noch in einen Atomkrieg als Vergeltungsschlag aus – die Sache ist also mehr für die Theorie, für Strategiepapiere und Hollywood-Drehbücher als für die Realität erster Ordnung…). Solche feindseligen „Ideen“ werden im nationalistischen Konkurrenzkapitalismus eher gepusht, im globalen Kooperationskapitalismus indessen unwahrscheinlich gemacht – denn freundschaftlich Kooperierende wollen sich definitiv nicht vernichten – haben solche Massenvernichtungs-Wahnideen nicht im Gepäck.

08.03.2521

Die Lakonie, mit der ich akommuniziert wurde, ist kaum noch zu überbieten – „Philosophie, Du bist Philosoph“  – so lautete, so schrieb sich in den Raum vor mir die göttliche Sure.

08.03.2521 (2)

Die drei Jahre später erfolgte Synchronizitäts-Akommunikation war eine Szene mit Zeit- und Raumverschiebung – aus meiner Warte: zuerst in einer Traumsequenz, die mir am anderen Morgen als ausserordentlich erschien, dann in der Zukunft als reale Gegenwart, die in der Vergangenheit als Zukunftstraum erlebt wurde, erlebt.

08.03.2521 (3)

Wir stellen uns die Szene vor: eine Szene, in einem kleinen Grossraumbüro von einer Schweizer Grossbank-Filiale (die es heute nicht mehr gibt), der Bankkaufmannslehrling betreibt per Schreibmaschine Alchemie – verwandelt durch einen ihm vorliegenden Text durch Übertragung auf Papier Papier in Wertpapier (Obligation).

08.03.2521 (4)

Wieso wurde diese Szene änigmatisch vermittelt, änigmatisch gemacht?  Demonstriert sie einen ausserordentlich bedeutenden Unterschied? weisst sie auf den Unterschied zwischen Akommunikation und Kommunikation, heiligem und gemeinem Text hin? Erst Akommunikation transferiert gewöhnliche in änigmatische (früher hätte man gesagt: göttliche) Kommunikation, erst göttliche (a-)Kommunikation transferiert Kommunikation in akommunizierte Kommunikation – macht aus gewöhnlichem Papier ein Wertpapier. In der ersten Sequenz, in der Traumsequenz blieb „Obligation“ im Raum stehen, blieb dem Jüngling als ihm fremdes Fremdwort erinnert (Wisst ihr, was „Obligation“ heisst, fragte ich meine Tischkameraden im Internat. Nööööö). dieses Wort war für den Dreizehnjährigen ähnlich unbekannt wie für den Zehnjährigen „Philosophie, Philosoph“. Gott, die Änigma, hat es in dieser Offenbarung offenbar mit graecisierten und latinisierten Fremdwörtern, aus der europäischen Kultur, die sie an einen Jungen, mitten in Europa lebend, richtete, der ihre Vermittlungsweisen im Grunde überhaupt nicht (im Grunde nur änigmatisch – C.G.Jung sprach von „Relativität“ von Raum und Zeit) und das Vermittelte nur ein bisschen verstand (daraus ist zu schliessen, dass dieser Junge für sie ein Medium war, die Botschaft richtete sich an ihn als Erwachsener und allgemein an Erwachsene)

07.03.2521

Die Unglaubwürdigkeit einer Glaubensgemeinschaft wächst mit der Länge ihres von ihr sakralisierten Textes, auch die Bahai produzierten einfach zuviel Kommunikation, genauer: zu wenig akommunizierte, zu viel selbstkommunizierte Kommunikation.

07.03.2521

Das letzte Wort, das gültige Testament der Änigma – -solange sie es nicht anderswo und -wann fortsetzt – ist die lakonische frohe Botschaft: ihr seit die Obligation des Lebens, ihr lebt liebt kehrt zurück und geht über euch hinaus für die Obligationen des Lebens (bewahrt euch, bewahrt sie) als Philosoph, Philosophin. Ist die Änigma – eine Einheit, eine Vielheit?  ist sie mehr ein „hinduistisches“, inkohärent mehrgötterhaftes als ein streng monotheistisch-abrahamisches Wesen, das auf eine sehr menschgemachte Kohärenz hin gedrillt und zurechtgemurkst wurde? Wir wissen es nicht, und gehen daher von beidem aus (sowohl als auch, weder noch).

06.03.2521

Die grosse Solidarität. Der Visionär, der akommunizierte? der hochgradig in seiner Überlegenheitsekstase selbstbegeisterte? Jesaja (wir wissen nicht genau, wer das war,  vielleicht der erste, vielleicht der dritte Jesaja) inszeniert ein ausserordentlich gastfreundschaftliches auserwähltes und letztes Vok, das zugleich die grosse, die grösste Solidarität unter der Menschheit verkörpert: Kommt, wir haben einen Gott, den ihr nicht habt, kommt wir haben ein Mittel gegen die Sterblichkeit, kommt, ihr dürft, wenn ihr wollt, von unserer, von dieser Speise laben. Wir geben sie euch, wir teilen sie mit euch: In diesem Gestus inszenierte sich später der ebionitische Jesus oder mindestens wurde und wird bis heute der paulinische Jesus inszeniert („Brot und Wein“ von dieser Speise der Ewigkeit…). Jeshua war nicht nur ein Jude, Jeshua war ein Jesajaner, wenn man will: der vierte Jesaja.

05.03.2521

Ob die Bahai Vorläufer oder Mitläufer der AB (Änigmatischen Bewegung) sind? Mensch könnte es meinen, doch tatsächlich ist die Änigma weit freier, weit umfassender, vielleicht auch weit machtloser, nicht nur weit mächtiger als ihr als „Universalgott“ inszenierter Projektionsgott –  eine ent-provinzialisierte Projektion des islamischen und jüdischen abrahamischen Gottes, und alles, was an ihr göttlich ist, ist, aus Sicht der Änigmatischen Bewegung eine änigmatische Emanation – insofern sind alle Religionen, sind sie nicht nur Projektionen, Änigmatische Bewegungen, enthalten sie Akommunikationen und Involutionen der Änigma.  Einen abrahamischen Gott aller Völker gibt es bereits bei Jesaja, wo unter der Regie, man kann auch sagen: unter der Gastfreundschaft des auserwählten Volkes, auf dem Berg Zion (siehe hierzu 04.09.2520 Die absolute Party) allen Völker ein Mahl, das ihnen die Ewigkeit schenkt, ein Mahl, mit dem sie nicht nur den Hunger, sondern die Sterblichkkeit tilgen, am Tag des Untergangalarms, am Tag der Posaunen, angeboten wird.

04.03.2521

Menschen, die sich ohne Berufung, ihr Gottesbild für alle anderen und die Ewigkeit festschreiben lassen wollen, als ob Gott, die Änigma, die wahre Ewigkeit, sich auf irgendetwas, was Menschen festlegten, festlegt und festlegen lässt.

03.03.2521

Präsident Putin will Gott in der reformierten Verfassung Russlands erwähnen. Es ist gut, dass Gott, die Änigma, in einer Verfassung erwähnt wird, doch sie hat uns nicht das  akommuniziert, sondern seit Philosophen, Philosophinnen und nehmt die Obligationen eures Daseins in eure Hand, insofern gehörte das in jede Verfassung.

02.03.2521

Wir wissen fast nichts von der Änigma, ein wenig vom „dass“, weniger vom „wie“ und nichts vom „warum“ durch ihre Akommunikationen und Involutionen, die von ihrer Dimension in unserer und von unserer in ihrer künden. Die Allmachtsphantasien oder -projektionen in sie – wie jene der abrahamischen Grosssekten in ihren Gott oder der Hindus in ihre Götter – können also weiterlaufen… Ausser ihrem akommunikativen und involutiven Gehalt – den Menschen, Männer, teilweise zerstörten, missverstanden, falsch dogmatisierten usw. – sind sie ein entkerntes, hohles Gerede und Phantasieren.

01.03.2521

Auch hier ist die aufschlussreichere Lektüre, die chronologische Lektüre – wenn Sie sie am 26.02.2520 beginnen, dann 27.02.2520 usw.

30.02.2521

Mohammed hatte zunächst ja auch das Problem, die Umwelt davon zu überzeugen, dass er akommuniziert kommuniziert, nicht nur kommuniziert. Doch die Hürde dafür war klein, weil die Umwelt auf eine religiöse Erweckung und Befreiung schon länger wartete. Weiteres dazu siehe z.B. Über die Anfänge 1, S. 280 ff. (Mimetische Genese).

29.02.2521

Hegel kannte die Ebene der änigmatischen Dimension nicht – dort wo sein absoluter Geist schwebt in der Spekulation, akommuniziert Gott, die Änigma, in der Realität, die ich selber erlebte und wahrnahm. Ich kann das heute nur bezeugen, nicht beweisen, und eigenes Augen-, Wahrnehmungs-, Traum- und Erlebenszeugnis – kondensiert zum Erinnerungszeugnis, scheint von Glaubwürdigkeit abzuhängen, scheint, allen Schwächen des Subjektivismus (der Selbsttäuschung, des Irreseins, etc.) ausgeliefert zu sein, scheint eine schwache Basis zu sein. Mensch kann sich wundern, warum eine so vermeintlich allmächtige Wesenheit auf solch schwachen Brücken baut, auf solch schwachen Brücken in unsere Welt geht… Es braucht doch, würde Moses, den es so wahrscheinlich nie gegeben hat, sagen: ein handfestes Wunder, das tausende Zeugen, eine überwältigende Glaubwürdigkeit an sich erzeugt, Menschen, die sich davon nicht mehr überzeugen lassen müssen. Oder vermittelt die Akommunikation eine Überzeugungskraft, die aus ihr, aus mir spricht? Ich kann das glauben, aber es geht nicht um mich (Akommunikation ist wie Kommunikation disseminativ und ein Einzelner Teil eines Sprachkollektivs und hunderter Übersetzungskollektive: und wenn eine Ängima einen Zehnjährigen akommuniziert mit „Du bist Philosoph. Philosophie“, der den Vorgang an sich absolut nicht und seinen kommunikativen Gehalt höchstens halb versteht – dann unterstreicht sie, dass diese Akommunikation den Zehnjährigen transzendiert, transzendieren soll in Richtung uns alle: „Wir sind Philosoph“ – „Wir sollen Philosoph(in) sein“ !) Kurzum, ich werde es demnächst mal mit dem Über-Wasser-Laufen versuchen…, und gewiss werden immer noch einige sagen, dass die Kamera- oder Handyaufnahmen davon deep fake sind, sollte mein Versuch gelingen (ich wähle die Berliner Spree in der Nähe des Bundestages: und werde es nicht abertausendmal, sondern – nach einem Stossgebet an die Änigma: Bitte trage mich über das Wasser – dann glauben alle oder viele, dass es dich gibt und dass du mich akommuniziert hast – nur einmal versuchen…). Nass werde ich aus dem Wasser steigen, und nochmals betonen, dass die Änigma die Physikalität und Genesis unserer Welt uns überlässt, in unsere Hand legt, unserer Selbstverantwortung übergeben hat (besitzt sie überhaupt soviel Macht). Das beweisen wir jeden Tag und jede Nacht – nur ab und zu fliesst sie zu uns, wirkt sie auf uns, als eine sehr ferne, sehr fremde Nachbarin.

29.02.2521

Die reale absolute Dimension ist die änigmatische.

28.02.2521

Hegel kannte die Ebene der änigmatischen Dimension nicht. Dort wo sein absoluter Geist schwebt in der Spekulation, akommuniziert Gott, die Änigma, in der Realität, die ich selber erlebte und wahrnahm (ungefragt, unerwartet, abrupt, als Junge, dann als dreizehn- und achtzehnjähriger junger Mann, dann als Erwachsener – Änigmas Sprung/Spruch sprang mich an, von der Seite und aus der Richtung, in die der „Sprung“ Kierkegaards springt…Bachelard müsste einsehen: Nicht nichts kommt hier „von selbst“…). Die Akommunikation und ihr „göttlicher Logos“ ist indessen nicht mit den traditionellen Gott-Vorstellungen zu verwechseln. Gott, die Änigma, die alle tausend Jahre einen Menschen „anspringt“, „anspricht“, ist primär anders, nicht „höher“ oder so hoch, dass wir es ebenfalls nur als „extrem anders“ verstehen.

28.02.2521

Wir sind in der Eigenmacht der Genesis unserer Welt gefangen wie befreit – und die „Übersetzungs- und Interventionsmacht“ der Änigma – herkommend aus der Genesis ihrer Welt – ist durch diese begrenzt (wir sind stärker durch unsere Beschränktheit und die unserer Welt geprägt als uns narzistisch lieb sein kann) unsere Welt ist durch Zeit und Raum von ihr alteriert, ist anders gemacht.. (sie hat vielleicht Zeit und Raum nicht – und sieht (als ob „Sehen“, Sicht und Umsicht, eine göttlich-änigmatische, nicht nur menschliche Eigenschaft ist…) sie „sieht“ unsere Welt „ganz anders“ – Platoniker würden sagen „eigentlich“) – je mehr Eigenmacht der Genesis unserer Welt unterstellt wird, desto mehr Eigenverantwortung tragen wir für uns und unsere Welt – desto „begrenzter“ ist ihr Einfluss (wenn das so ist) – …und durch die änigmatische Dimension ist sie mit der Welt unserer Genesis verbunden.
Wir wissen nichts von ihr, ausser ihren Akommunikationen und Involutionen, die von ihrer Dimension in unserer und von unserer in ihrer künden. Die Allmachtsphantasien oder -projektionen in sie – wie jene der abrahamischen Grosssekten in ihren Gott oder der Hindus in ihre Götter – können also weiterlaufen… Ausser ihren akommunikativen und involutiven Gehalt – den sie teilweise zerstörten, missverstanden, falsch dogmatisierten usw. – sind sie ein entkerntes, hohles Gerede und Phantasieren.

27.02.2521

Hegel, Bachelard und änigmatische Philosophie. Mit Hegel gesagt: der Verstand isoliert, separiert, dichotomisiert parteiisch. Hegels Vernunft kritisiert das als unterkomplex und zu begrenzt in Zeit und Raum. „Der Verstand bestimmt und hält die Bestimmung fest, die Vernunft ist negativ und dialektisch„. Bachelard (Epistemologie) würde antworten: „Nichts kommt von selbst. Nichs ist gegeben. Alles ist konstruiert.“ Die änigmatische Vernunft und Bewegung würde indessen sowohl Hegel als auch Bachelard widersprechen, ohne den Vorwurf, sie hätten es besser wissen können.

26.02.2521

Hegel und Social Media. Der politisch korrekte Medienenkonsens und -dissens, der die Welt- und Selbstkomplexität gerne in Dichotomien isoliert und versimpelt -zum Beispiel : Links gut, Recht böse (inhuman, unempathisch, egoistisch, nationalistisch, unchristlich)-  bewegt sich aus hegelscher Perspektive im Bereich des hegelschen Verstandes, nicht auf der Ebene der hegelschen Vernunft (und erst recht nicht auf der Ebene des Geistes). Der hegelsche Verstand wird also schnell platt, unterkomplex, unflexibel, undialektisch – aus Sicht der Vernunft. Dort, wo er zu denken (also vernünftiger) zu werden anfangen sollte, wird er oft zur penetranten Behauptung, zur dogmatischen Moralisiererei, zur uneinsichtigen Besserwisserei, zur schlichten und schlechten Erkenntnis, die ihre innere Inflexibilität auch darin ausdrück, dass sie kaum zu Abweichung und Aufweichung fähig ist. Die Dogmatik des Guten beginnt sich von der Realität in ihre eigene abzulösen, einzubinden, einzuwickeln. Auch die Neonazis, die Losernazis, leben in ihrer eigenen „Bubble“, stabilisieren sich in ihren kollektiv geteilten Imaginationen und wollen von der historisch errichteten und ausgehandelten Wirklichkeit, von den neuen Realitäten in der sozialen In- und Umwelt nicht viel wissen, ausser das, was in ihr plattes, dichotomisiertes Selektionsmuster und Weltbild passt. Der hegelsche Verstand dominiert die Social Media, nicht die Vernunft.

25.02.2521

Das neue Israel. Nachtrag zu 18.02.2520. Ein lustiger Vogel ist Michael Wolffsohn in: Wem gehört das heilige Land? Die Wurzeln des Streits zwischen Juden und Arabern (aktualisierte Ausgabe 2015) zumal dann,  kommentiert er die archäologischen Arbeiten von Finkelstein/Silberman (2006), die „die Landnahme sowie die Grosskönigreiche Davids und Salomons ins Reich der Mythen verweisen. Ihre (Be)Funde und ihre grossartigen Bücher lesen sich überzeugend, ändern aber an unserer letzlich tagespolitischen Frage – und Antwort – nichts.“ (Schlusswort und .-punkt des Kapitels). (S. 181). Alles klar, irgendwann wird allerdings ein israelischer Staat zugeben müssen und wollen  – `a pro pos „nichts“ – , dass die vermeintlich historischen Grenzen des david-salomonischen Grossreichs in der Antike so unklar und unsicher geworden sind, das mit ihnen die aktuelle Landnahme nicht mehr begründet werden kann  – das heisst, Israel wird sich dann „letztlich“ auf Realpolitik beziehen und zugleich der eigenen Orthodoxie und Ultraorthodoxie den Boden, den heiligen Boden, der einst dem Reich Davids und Salomons gehört haben soll, unter den Füssen wegziehen. Weil klar geworden ist, dass nicht klar ist, welcher Boden bis zu welcher Grenze welchem Reich in der Antike tatsächlich gehört hatte.

24.02.2521

Mensch kann sagen, dass dieses fehlende Kapitel in Hegels Phänomenologie des Geistes: Die Mutter-Kind-Dialektik – Hegel hat es einfach übersehen, ähnlich wie Descartes vor lauter „cogitare“ sein Latein übersehen hat…- , grosso modo für die letzten 2500 Jahre Gültigkeit beanspruchen kann und erst in letzter Zeit aufbricht oder aufbröckelt.

23.02.2521

In die Phänomenologie des Geistes (1807) des Christen Hegel gehört statt die Herr-Knecht-Dialektik, die Mutter-Kind-Dialektik, in der die Tochter muttergleich und der Sohn Herr (über Schrift, Archiv und Deutungshoheit) und die Mutter zum Kind (entmündigt, überschrieben) wird. Kulminierend in Gott, Abraham und Heiliger Geist.

22.02.2521

Judith Butler hielt in Marbach (?) einen Vortrag über Hegels Phänomenologie des Geistes (1807), der durch deutsche Zeitungen (Zeit) und Social Media (Blätter) in den grösseren Umlauf kam- ein braver Vortrag als ob sie erschrockene Konservative beruhigen wolllte ausgerechnet mit diesem fundamentalen Buch der Unruhe, mit diesem geistigen Dynamit. Luce Irigarays Ethik der sexuellen Differenz (frz. 1984) kritisierte in diesem Buch die „mörderische Herr-Knecht-Dialektik“ und die Position des Mannes, der die Frau definiere. Diese Kritik ist wie die Haut einer Schlange, die der „Phänomenologie“ abgezogen wurde. Butler indessen inszenierte das Buch so, als ob seine historische Gestalt, seine alte Haut immer noch unvermittelt unserer Gegenwart entspricht und ihr vor geht. Das mag einen „pädagogischen“ Sinn haben, einen philosophischen (im hegelschen Sinn) hat es nicht.

21.02.2521

Die Welt in ihrer änigmatischen Dimension ist der sakrale Raum, ihr braucht keine Sektoren, keine Sektenräume, die ihr zu „sakralen“ erklärt.

21.02.2521

Verbeugt euch nicht! Kniet nicht! Kriecht nicht! Die Änigma braucht eure Verbeugung nicht – sie verbeugt sich in ihrer Grösse, in ihrer ewigen Andersheit vor uns.

20.02.2521

Abrahams Gott und die Mutter. Der Gott Abrahams, der sich stark machen konnte, konnte er einen Vater beugen, ihm seinen Sohn zu opfern, versuchte es gar nicht erst bei der unbeugsameren, bei der stärkeren Mutter.  Selber nicht primär, erbaute er seine primäre Gottheit, seine erbauliche Grösse und Kraft auf dem sekundären Glied in der Beziehung zwischen Elter und Kind. Opfere mir deinen Sohn, Vater, denn deine Mutter werde ich nicht „rumkriegen“, meine Gewalt wird ihr nicht imponieren. Sie wird eher mich töten, eher sich töten wollen als ihr Kind.

19.02.2521

Tiere schächten und Ziegen opfern – das hat mit Gott, der Änigma nichts zu tun.

18.02.2521

Abraham und seine Söhne hat es so nicht gegeben, Moses war kein Autor, Jesaja besteht aus mindestens drei Autoren aus drei Epochen – auch das Judentum wird sich immer mehr fragen müssen, was von ihm übrig bleibt, was an Wahrheit übrig bleibt, sortiert es die falschen Geschichten, die literarischen Narrative aus und integriert es die archäologischen und religionswissenschaftlichen Befunde. Natürlich gibt es immer blindgläubige Traditionalisten, das findet sich auch in den anderen Religionen. Wir sprechen von denen, die sich nicht betäuben und verklären lassen wollen durch schöne falsche Erzählungen, wir sprechen von jenen, die klarer, die die aufgeklärte Wahrheit sehen wollen durch Religion.

17.02.2521

Der testamentarische Islam, der „wahre“ Islam, der das Tastement Mohammeds und seines göttlichen Akommunizierers im Geiste lebt,  das jesaische Urjudentum mit der Vision des Menschen, der den Tod besiegt mit Gottes Hilfe. Alle sind sie auf der Sache nach dem wahren Ursprung.

16.02.2521

Tiere schächten und Ziegen opfern – das hat mit Gott nichts zu tun. Das ist alt-abrahamisches Sektenverhalten. Selbst aus vor-postabrahamischer Perspektive hat das weder mit Jesaja (die reale, nicht die mystische Figur wie Abraham oder Moses) noch mit Mohammed etwas zu tun. Das Opferfest basiert auf einem Missverständnis, was Gott ist und will, und auf der zwanghaften Isaak-Geschichte (siehe hierzu 12.02.2521).

15.02.2521

Die Isaak-Geschichte ist die Inkarnation einer Entstellung.

14.02.2521

Gott, die Änigma, ist die letzte, die ein Menschenopfer (oder sonst ein Gemetzel) sucht, verlangt, benötigt.

13.02.2521

Weber liegt vermutlich richtig, ist davon auszugehen, dass die Erzählung von Issaks Fast-Opferung: „die Schöpfung eines Schriftstellers, nicht das Werk eines Erzählers, der mündliches Traditionsgut weitergibt (ist). Also kann man hinter diesem „Paradigma narrativer Theologie“ auch keine historischen Tatsachen suchen.“ (S. 95). Es sei, „hinter“ diesem Paradigma finden wir das, was seinen akommunikativen und subkommunikativen Diskurs dominiert – gezwungen, aber ganz ohne Zwang.

12.02.2521

Anmerkung zum Abrahamismus. zwei Diskursfigurationen, die Figuration der Akommunikation und die Figur der Subkommunikation, dominieren die Isaak-Geschichte, die Figuration der Kommunikation, die drei männliche Figuren gestalten: der Gott Abrahams, der Patriarch Abraham und Issak, Abrahams Lieblingssohn: – die Diskursfiguration Abrahams Gott (Elohim, Jahwe) – sie zählt zu den Figurationen der Akommunikation  – und die Diskursfiguration des Ungesagten – sie zählt zur Figuration der Subkommunikation – hauptsächlich die Figuration der abwesenden Mutter präfigurierend. In Hartwig Webers Aufsatz „Abraham – das Opfer des Sohnes“ (in Frenken/Rheinheimer (Hg.) Die Psychohistorie des Erlebens, Kiel 2000)  wird diese Figur des Ungesagten, der Subkommunikation des Präsenzkommunizierten zur Rede, zum Gesagten gebracht: „Und Sara, die Mutter Isaaks – wie mag sie auf die Nachricht von der gerade noch verhinderten Opferung ihres Kindes reagiert haben?“ (S. 93) Dieser Diskurs der Subkommunikation ist der mit Abwesenheit glänzende Diskurs des emanzipierten, des weiblichen, des matriachalen und des änigmatischen Diskurses, – materialiter schöpft er die Existenz der Söhne und dieses angeblichen Gottes – seine Abwesenheit  – die anwesende Sara- und Gott, die Änigma-Abwesenheit – ist konstitutiv für die Issak-Geschichte. Die änigmatische Dimension wird auf zwei Ebenen verdrängt – sie verschwindet hinter der Ebene des Patriarchengottes – akommunikativ – und hinter der Ebene des Ungesagten (und der ausgeschlossenen eingeschlossenen Frauen, Mütter) – subkommunikativ. Ohne diese doppelte Verdrängung würde die Isaak-Geschichte nicht funktionieren, nicht existieren, nicht kommunizieren, sie dominiert nicht nur die Abwesenden, sie wird von den Abwesenden, vom Änigma- und vom Mutter-Diskurs dominiert – das Zwanghafte dieser Geschichte ist dementsprechend doppelt: der zwanghafte Gott, der sich auf dem Zwang auf Menschen erbaut, der seine Grösse in der Unterwerfung geringerer Wesen definiert, und der zwanghafte Mann (Patriarch, Ehemann, Vater), der sich zwingt, den Sohn, dann Opfertier zu zwingen, um diesem Gotteszwang zu folgen, sich ihm zu beugen (was dieser „Gott“ nicht versuchte, war die unbeugsamere Mutter zu zwingen ihren Sohn zu opfern, dieser schwache Gott versuchte es gar nicht erst bei ihr, sondern beim Schwächeren, Sekundäreren, beim Vater, der in sich nicht wie die Mutter das Fleisch und Blut bei der Geburt des Sohnes vergab und spürte, der deshalb eher desssen Fleisch und Blut vergab, ihm, dem schwächeren Gott, der sich damit „stark“ fühlen und machen konnte, „opferte“…). Am Ende erweist sich die Isaak-Geschichte als sekundär, oberflächlich und einseitig, das sie Ergänzende, das sie verschwinden lässt, liesse sie ganz verschwinden.

12.02.2521

Die Sekundärgeschichte, die die eigentliche Primärgeschichte ist, die marginalisierte, verdrängte, unterdrückte, die sich im Widerstand, in der Ausgrenzung, als der Rücken des sich zeigenden Spiegels, in Szenen neben der Szene „zeigt“.

11.02.2521

Sie alle bannt ein patriarchales Joch. Sie alle sind sekundäre Geschöpfe der Schafferin, der Schaffenden, der Änigma.

10.02.2521

Gute Christen und Christinnen, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Muslime und Muslima, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Juden und Jüdinnen, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Buddhisten und Buddhistinnen, von denen es aus Sicht der postbuddhistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Hindus und Hindas, von denen es aus Sicht der posthinduistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Atheisten und Atheistinnen, von denen es aus Sicht der postatheistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Skeptiker und Skeptikerinnen, von denen es aus Sicht der postaporematischen Aufklärung ganz wenige gibt.

09.02.2520

Gute Christen und Christinnen, von denen es – aus änigmatischer Sicht – ganz wenige gibt, werden sich vom synodalen auf den änigmatischen Weg machen.

08.02.2521

Die deutschen Paulinisten – die unreformierten, die sich „Katholiken“ nennen, und die halbreformierten, die sich „Reformierte“ nennen – üben sich gerade auf einem „neunen“ synodalen Weg. Auf einem Ausnahme-Sekten-Meeting, auf dem sie – unter der Hand- auch die Ausnahme, die in die Welt getreten ist, über „Über die Anfänge“ diskutieren, diskutieren müssen.

07.02.2521

Der Selbstschutzwaffenschein für Frauen ist eine Alternative oder Ergänzung zu Frauenhäusern.

06.02.2521

Über „Selbstschutz von Frauen“ angesichts einer Todesstatistik Beziehungsdelikte, die pro Jahr Tausende männlicher Mörder von Frauen ausmacht. Um  bedrohten Frauen mindestens 5 bis 10 %  mehr präventive Sicherheit zu geben diente der Selbstschutzwaffenschein für Frauen – in der Regel befristet ausgegeben (nach 2 Jahren wird die Bedrohungslage neu evaluiert), mit obligatorischem, situations-angepasstem Schiesskurs (2 Kurse pro Woche, insgesamt 6, wenn die Frau will, kann sie ihn wiederholen) und eine in die Handtasche passende, leichte effektive Waffe. Zu „Das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft und ihre Grundlage“ siehe 27.01.2520.

06.02.2521

Selbstschutz von Frauen passt in eine Gesellschaft zwischen heutiger USA und heutigem Deutschland, ersteres vergibt Waffen wie Irre jedem und jeder, zweiteres redet hysterisch von staatlichem Gewaltmonopol. An das sich „Reichsbürger“, andere Rechtsextreme, inklusive rechtsextreme Polizisten, Bundeswehrsoldaten und (Ex-)-Dienstler, nebst Bombenbastlern aus der Islamistenecke, nicht halten. Was auffällt: Linksextreme, militante Linksaktivisten sind seit der RAF ohne grosse Kalliber, ohne Schiesswaffen unterwegs. Die Linke ist entwaffnet worden. Unter den Extremen haben nur noch die Rechtsextremen und Islamisten ihre“Gewaltmonopole“.

05.02.2521

Der historische (ebionitische) Jeshua und sein Aufklärer Adolf Holl. RIP Adolf Holl (22.01.2020 nach christlich-paulinischer Zeit): seriöser Kritiker des Paulinismus – der dessen Mantel anhob und Teile des ebionitischen Jeshua – der eben kein weltorientierter Sozialpolitiker war – freizulegen, aufzudecken bemüht war – Vorarbeiter der Postabrahamischen Aufklärung und Änigmatischen Bewegung.

04.02.2521

Es ist einfach – eine Angriffsarmee betrifft andere, eine Verteidigungsarmee nicht. Eine Armee in der Nachbarschaft mit über 50 000 Panzern, Atomraketen nicht hinzugezählt, betrifft uns in Europa.

04.02.2521

Was ist mit Russland?. Und was ist mit den USA? könnte Russland zurückfragen. Den USA gefällt nicht, dass Europa sich von Russlands Öl und Gas abhängig macht – zum einen braucht auch Russland Europas Geld   – die Abhängigkeit ist reziprok, zudem ist es alte Tradition, Russlands Gas abzukaufen, selbst im Kalten Krieg wärmte Russland Europas Winter, zum anderen kauft Europa auch in den USA und andernorts Öl und Gas ein, ist es billig, ist es marktreif genug. Ausserdem ist Russland, ob es will oder nicht, ein grosses europäisches Kulturland und mittlerweile wissen wir alle, dass die fossilen Energieträger in den nächsten Jahrzehnten zu Ende gehen.

03.02.2521

Es gibt Parteien in Europa – heute tonangebend -, die gehen davon aus, das Transatlantik-Bündnis hält ewig, andere denken, langfristig hat Europa die Selbstverantwortung und Selbstverteidigung in die eigenen Hände zu nehmen, nicht ohne alte und neue Freunde oder Partner selbstverständlich.

02.02.2521

Der Jahrhundertbrand in Australien (2019/20) – in dessen Inferno nach Schätzung eines Experten rund 1 Milliarde Tiere verendeten – rund 30 Menschen starben – , einige geschützte Arten könnte er zum Aussterben bringen, – lässt den Asteroiden-Einschlag und das daraus folgende Aussterben der Saurier (nach neuesten Erkenntnissen, sei er alleine dafür verantwortlich) plötzlich konkreter, weniger abstrakt und unsere Erde noch verletzlicher und kleiner als sie ist erscheinen – der Rauch dieses „Jahrhundert“brands verdunkelte sogar in Südamerika den Tag.

01.02.2521

Die innere Freundin. Wir vergessen nicht, dass Hegel die Frau den „inneren Feind“ nannte – hier noch ganz in männlicher Dominanz über und mit Schrift und Archiv unter Herrenakademikern zu Herrenakademikern kommunizierend. Das innerspsychisch stärkere matriarchale System in der Urhorde, im Bezug zu Kindern, brachte den Patriarchen dazu, sich der Mutter anzugleichen, muttergleich, mutterähnlich seine Rolle als Vater zu entwickeln, damit wurde er Teil des emotionalen Bezugsystem, wurde „wie die Mutter“ geliebt, und wahrte dadurch seine relativierte, aber auch garantierte Macht. Das Liebesprojekt brachte auch ihm „evolutive“ Vorteile – Homo Präsapiens hätte sich sonst vielleicht ähnlich wie weibliche Bienenschwärme entwickelt, die männliche Drohnen „bloss“ für den Begattungsakt mit ihrer Königin brauchen, dann vertreiben oder töten oder Tiger, die zur Balz von der Tigerin kurz zugelassen und am Ende des mehrtägigen Schäferstündchens mit einem Prankenschlag vertrieben werden. Sie zieht die Urhorde alleine auf, sowohl mit weit komplexerer innerer Anlage als auch weit grösserer aussenorientierter Verantwortung als das Männchen. Homo (Prä-)Sapiens Erfolgsrezept war die Integration des Männchens, auch des dominanten, mit einem stark aussenorientierten Leistungsspektrum (Nahrungsbeschaffung, Verteidigung  Verhandlung, Handel, etc.), in den Dienst der matriarchal „emotional“ dominierten Horde (Kinder, Jugendliche, Alte, Behinderte, etc.), es ist sogar zu vermuten, dass die innere Bindung der Aussendifferenzierung der Leistungen des Männchens vorausging, gleichsam deren Ausgangs- und Enpunkt, war (und ist) – durch sie – nach aussen verlagerte mütterliche Obliegenheiten – konnten dominante Männchen zu „Helden“ ihrer Horde werden, zur inneren Freundin.

30.01.2521

Die Frage, warum Europa christianisiert ist, hat wesentlich mit der Frage zu tun: warum die Römer zum (paulinisierten) Christentum konvertierten.

29.01.2521

Aus diesem Urhorden-Szenario können zwei grundsätzliche „Machtmodelle“ abgeleitet werden – das eine, das auf Terror und Angst-Einflössen, und das andere, das auf Zuneigung und Vertrauensbildung beruht, letzteres ist auf Zeit stabiler. Das Modell des Monopols physischer Gewalt und das des Monopols positiver emotionaler Gewalt – die Römer, die das patriarchale Momentum vertraten, traten in diesen Konflikt mit den Christen, die das positive emotionale Bindungssystem vertraten, und verloren ihn.  Einen leidenden, von der Römer-Oberklasse verfolgten Christus stand dem römischen Volk, das für eine andere Religion bereit war, auf Zeit näher als die Vergötterung ihres unbarmherzigen Kaisers, ausserdem versprach ihnen die übermenschliche Abgehobenheit dieses Christus ein eigenes Königreich auf Erden, die übermenschliche Abgehobenheit ihres Kaisers nur weitere Tribut- und Huldigungserweise. Er, der allein zu den Göttern aufstieg, präsentierte ihnen panem et circenses wie die Abschlachtung von Christen und Christinnen, diese boten ihnen Mitgefühl und Nächstenliebe und das erwähnte Versprechen, ewig zu leben im eigenen Königreich, an: krass gegensätzlicher, antagonistischer zum römischen Macht- und Religionsmodell ging es kaum, werbetechnisch hatte das Produkt „Kaiser-Gott“ keine grosse Chance auf dem religiösen Massenmarkt. Die Überlegenheitsekstase der zweiten abrahamischen Grosssekte räumte in den Gemütern und in der Zuneigungsskala mehr und mehr ab – liess die römischen Götter und den Kaiser-Gott – vor allem als die erste Schlacht unter dem neuen Gott gegen Truppen unter den alten Göttern gewonnen wurde -, weit unter sich. Die Bekehrung der römischen Oberschicht zum Christentum fand ausser mit Argumenten, gut römisch, auf dem Schlachtfeld statt.

29.01.2521

Das Ende von Freuds Urhorde aus gewalt- und zuneigungspsychologischer Perspektive. Freud übersah das Gewaltmonopol, das Männer innehaben – verwechselte er es mit dem Phallus? – deswegen u.a. die Blindheit für sexuelle Übergriffe des Vaters (und/oder dessen Bruder etc.) auf die eigenen Kinder – der sexuelle Missbrauch als Basis von Neurosen bzw. Traumata, – anstatt, – ihn verdrängend -, zu erklären, das sei bloss Verdrängung…, und seine Mühe, die ödipale Situation für die Tochter zu konstruieren, ihr fehlt nicht primär der Phallus, ihr fehlt das männliche Monopol der Gewalt.  Gewaltpsychologisch sah  der Vater im Sohn nicht den Nebenbuhler bezüglich seiner Frau und dessen Mutter, wie das psychoanalytisch der Fall ist, sondern ihr späterer Rächer, als potentielle Bedrohung, Bestrafung, Rache an  – für das was er ihm oder seiner Mutter oder beiden antat… was zugleich Grund schuf, beunruhigt und eifersüchtig auf deren Beziehung zu sein, insofern sie ihren Sohn zu ihrer Verteidigung gegen ihn „abrichten“ konnte (oder es in seiner Angstimagination, allenfalls Schuldgefühlimagination tat). Im innerfamiliären Kampf, angenommen es gäbe eine Horde Kinder, wäre er der physisch, sie die psychisch stärkere Partei.  Die Urhorde würde den Patriarchen töten oder vertreiben (marginalisieren) – das Matriarchat mit stärkeren Söhnen und Töchtern obsiegte.

29.01.2521

Das Gewaltmonopol und die Inzest-Schranke. Das Konzept Liebe (heterosexuelle) ist evolutiv die Entwaffnung des männlichen Gewaltmonopols gegenüber einer Frau, mehrerer Frauen. Das betrifft auch jenen Sohn, der statt zur Gewalt gegen seine Mutter aus gewachsener Zuneigung zu ihr zur Gewalt gegen ihre Angreifer, zu ihrer Verteidigung neigt. Fatal war es für sie in prähistorischen Zeiten, neigte selbst ihr Sohn zur Gewalt gegen sie, allenfalls auch zu ihrer Vergewaltigung  – ihr Einsatz, beides zu vermeiden, beruhend nicht zuletzt auf Zuneigung zu ihrem Sohn und der von ihr erzeugten Erregung seiner Zuneigung zu ihr – dieses Agieren bildete womöglich die entscheidende Basis für die „Inzestschranke“ (auch wenn es zudem fortpflanzungsevolutiv-genetische Gründe für sie gibt). Die eigene Mutter zu schlagen und mit der eigenen Mutter zu schlafen wie auch der möglichst gut verankerte Ausschluss von beidem, spielen sich auf der gleichen Ebene ab – die Mutter hatte ihren Sohn lange genug am Busen – von Lust war da bald nichts mehr vorhanden. Dass der Zwanzigjährige mit seiner Mutter oder seinem Vater, die Zwanzigjährige mit ihrem Vater oder ihrer Mutter ein Liebesverhältnis hat, ist heute noch sehr selten und juristisch verboten/grenzwertig, dasselbe gilt für sexuelle Liebesverhältnisse unter Geschwistern, für „normal“ wird im familiären Rahmen entsexualisierte Liebe gehalten, die Grundlage dazu bildet die innere gewalt- und zuneigungspsychologische Entwicklung seit der Geburt bis zur Pupertät in diesem Rahmen und parallel dazu ausserhalb von ihm.

28.01.2521

Das Gewaltmonopol und der Ödipus-Komplex. Die engere Bindung des Sohnes zur Mutter als zum Vater, der intrauterine Bindungsvorsprung zwischen Mutter und Kind  (Sohn), macht evolutiv Sinn, als er potentiell später diese gegen einen gewalttätigen Vater beschützte (das müsste statistisch eruiert werden), möglicherweise ist das der wahre Kern des Ödipus-Komplexes… der Vater hätte den erwachsenen Sohn zu fürchten, nicht nur dieser als Kind den Vater. Das Konzept Liebe, der heterosexuellen Liebe, ist evolutiv die Entwaffnung des männlichen Gewaltmonopols gegenüber einer Frau („man(n) wird schwach. Man(n) zeigt und hat eine Schwäche“). Man(n) vergewaltigt in der Liebe nicht durch physische Übermacht des Mannes, erlegen, unterworfen der Attraktivitätsmacht der Frau (und diese der des Mannes, wie auch der Macht im eigenen erregten Körper), sondern macht, sie machen Liebe. Die Mutter macht das in anderer Weise mit dem Sohn, und ist alles im Gleichgewicht in diesem familialen Kleinsystem, schlummert der ödipale Ausgleichsmechanismus von Gewalt, Drohung und Vergeltung bloss.

27.01.2521

Man kann sich schon fragen, ob uns Reckwitz mit seiner Auftragsarbeit (2017, 2019) veräppeln will – aber natürlich gehört es als Professor für vergleichende Soziologie zu seinem gut bezahlten Job, so etwas wie eine Darstellung der Gegenwartsgesellschaft aus soziologischer Perspektive zu versuchen – soll seinem Essay eine ernste Absicht und Erkenntnisgewinne über die Lage von Mittelschichten, Divitisierung („Reichwerdung“) und Pauperisierung nicht abgesprochen werden – auch ist es nachvollziehbar, dass er eine Gesellschaftsbeschreibung wählt, in dem er selber gut rauskommt und sein Beamtenhochschuljob bezahlt bleibt – also  alles auf eine Status-quo-wahrende Beschreibung, mit etwas Modifikation ins Zukünftige, auf einen „einbettenden Liberalismus“ (in Anspielung auf Polanys „embedded economy“ in The Economy as instituted process (1968)), auf eine Neuformierung, wenn nicht bloss Neuformulierung der sozialen Marktwirtschaft, hinausläuft. Dass ihm dabei der Raum der Machtpolitik, das Militär (Russlands, Europas, der Nato, Syriens, Israels, etc.), das Gesundheitssystem, die Kriminalitätsoziologie, die Landwirtschaft und Ökologie, oder der Staat und der „Überwachungskapitalismus“ (rund um das Snwoden-Desaster 2013 z.B.), die Euro- und Finanzkrise 2000 und Weltwirtschaftskrise 2008/09 und der steigende Werbeaufwand in der Wirtschaft, um einfache Nutzgüter (wie das Auto) mit immer absurderer Illusionierung anzupreisen, sowie neben der national- die gesamteuropäische Lage, fast gänzlich „entgangen“ sind (reagiert wird auf die 2008-Weltwirtschaftskrise, in dem Reckwitz als „Gegenreaktion“ die „Etablierung des Rechtspopulismus“ ins Jahr 2010 verortet ((2019), S. 127)), ist allerdings erst nachvollziehbar, wenn Absicht, bewusster Entschluss das teils auszublenden, teils unterzubelichten, unterstellt wird. Der historische Horizont mag bei Soziologen aufgrund ihrer deformation professionell per se kurz, zu kurz sein, aber bei der Desillusion des Fortschrittwahns aufgrund endlicher Grenzen und negativen Feedbacks wie die Klimakrise, die Vergiftung von Grundnahrungsmitteln (inkl. Wasser) und die Dezimierung von Bienen, hätte eine solide Diskussion darüber spätestens mit der Literatur seit den 1970ern beginnen sollen u.a. mit dem Klassiker Die Grenzen des Wachstums (1972) – das macht Reckwitz eben nicht, spricht er bloss von der in den „1970er Jahren einsetzenden Strukturkrise der Industriegesellschaft zugespitzt als das Zusammenfallen einer Sättigungskrise und einer Produktivitätskrise“ (S. 149ff.). Zugespitzt war das, was die 1968er offenbarten – zu schweigen von der DDR -, mehr als das, es war Kritik am (Konkurrenz-)Kapitalismus schlechthin.

26.01.2521

Ach, Göttchen, sprechen die Obrigkeitlichen in Justiz und Polizei, unser GEWALTMONOPOL ist in Gefahr: unter einem ganz anderen GEWALTMONOPOL stehen Jahr für Jahr tausende Frauen und tausende ermordete Frauen standen unter einer ganz anderen Gefahr.

27.01.2521

Über das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft und ihre Grundlage. Über das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft  – nicht das staatliche – sondern das von Männern über Frauen, die zu tausenden in Beziehungskonflikten von diesen bedroht, geschlagen, ermordet werden, zu schweigen von den Vergewaltigungen. Grundlage dieses Gewaltmonopols der Männer ist im Duchschnitt mehr Testosteron, mehr Muskel- und Knochmasse und mehr Körperlänge – grössere Schlag- und Hebelkraft.

25.01.2521

Über Altersautismus und Jugendautismus. Hör ich CDU Schäuble (78) bei Maischberger zu, befürchte ich, dass Alter dazu führen kann, dass man ganz und gar von gestern werden kann, ohne es zu realisieren – insofern ein gewisse Altersgeisteskrankheit, ein Altersautismus eintritt, der den Anschluss zur Gegenwart verloren hat. Das ist übrigens eher besorgt als persönlich gemeint, eher allgemein, da uns alle das Altern, der Alterautismus, gar die Demenz oder noch schlimmer Alzheimer betrifft, und es bezieht sich auch nicht auf alle Äusserungen Schäubles. Ein ähnlich absurdes und verbreitetes Phänomen wie der Altersautismus ist der Jugendautismus, der bis zur Realitätsentfremdung Vergangenheit ausblendet – oder solange er glaubt, die Deutungshoheit auch ohne sie über die Gegenwart zu haben – dabei mehr und mehr ins Rudern und Schwimmen gerät.

24.01.2521

Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin 2017,  ergänzt durch Das Ende der Illusionen. Politik, ,Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne. Berlin 2019.  (Ende der West-Hegemonie; Ende der einfachen Industrie- und Landwirtschaftsindustriearbeit (Sicherheit); Ende eines eingleisigen Fortschrittparadigmas (S. 304) und Rückkehr des totgeglaubten Marx: der kognitiv-emotional: also hoch werbetechnisch dauerflutende „kulturelle Kapitalismus“ sei der extremere Industriekapitalismus – der treibe ….die Verführung voran aber auch die „extremen Asymmetrien der Reichtumsproduktion zwischen Marktgewinnern und Markverlieren auf die Spitze.“ (S. 201) – und was dort oben alles passieren kann, in welche Richtung es ausschlagen kann, das weiss keiner, keine…..). Reckwitz umschifft den Weg von der „Dia“lektik zur Polylektik: es ist schon einfacher, kompliziert genug – Wenig hilfreich oder wie hilfreich sind Unterscheidungen wie „bürgerliche“, „organisierte“ (oder „industrielle) Moderne und „Spätmoderne“ (S. 41ff.)“? Wir bewegen uns, Über die Anfänge bewegt sich in einer Neuen Ur(alt)moderne.

To be continued.

23.01.2521

Der Punkt ist – a pro pos Olivier Roy: Heilige Einfalt. Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen. München 2010 – dass sie alle entwurzelt sind, das Christentum entwurzelte der Paulinismus, darauf gründete es sich neu, den Islam entwurzelten die Sunniten und Shiiten, darauf gründete und gründet er sich, Budda verleugnete den Nabel, darauf gründete er sich neu.

22.01.2521 (2)

Beim Liebemachen (eine Steigerungsstufe von Sex) lassen wir beide den Körper an die Macht kommen, seine sexuelle Macht machen (zulassen, geniessen), wir wollen ihm schenken, ihr schenken, was durch den anderen zu veräussern erst möglich wurde, also auch erst sich selber zu schenken.

22.01.2521

Mein Körper ist mein Körper, mein Leben ist mein Leben, mein Sterben ist mein Sterben, mein Leben Weitergeben, ist mein Weitergeben, mein Weiterschenken.

22.01.2521

Bei Sterben (Sterbehilfe) und Abtreiben geht es um die Emanzipation des Körpers und Individums von staatlicher Vormundschaft- um die Emanzipation des eigenen Willens von obrigkeitlicher Einflussnahme, von dem Staat und anderer Apparate (Medizin, Recht, Theologie, Tradition).

21.01.2521

Ein Wunsch wird wahr – wenigstens im Traum, sagen die MaterialistInnen….und meinen vor allem ihren Wunsch, wie Wirklichkeit sein soll (auf keinen Fall änigmatisch).

20.01.2521

Über Traumfigur und Traumpersona. Wenn gestorbene Personen im Traum erscheinen, fühlen sich Tiefenpsychologen und PsychoanalytikerInnen angesprochen, mit der gelehrten und gelernten Meinung, dass das unbewusst erschütterte, weitertrauernde Unbewusstsein der Betroffenen von der Trauer und den Erinnerungen der Person eine Traumfigur geschaffen habe – das beinhalte eine inner-traumische, allenfalls traumatisierte Dimension der Wirklichkeit. Mehr Wirklichkeit aber nicht. Diese Leute kennen die änigmatische Dimension nicht. Der Vater im Traum – wie er Anna Thalbach, wie er mir erschien viele Jahre  später (ultrareal rief er mich, die letzte intensive Bezugsperson, an – fragte das, was er bestimmt als erstes wissen wollte, so dass ich, wach geworden, zum Telefon eilte, wohlwissend, dass er nicht „dran“ sein wird – es war unglaublich physisch und „real“. Wohl besass er keine weiteren Kanäle, keine anderen Kundschafter in unserer Welt: Man müsste all diese Erscheinungen sammeln, analysieren, auch das, was das Typische der Bezugspersonen, sofern es dieses gibt, ausmacht, die von Traumapersona akommuniziert wurden, und somit dort fortfahren, wo u.a. C.G.Jung mit seinen Synchronizitäts-Aufsätzen begonnen hat)  diese lebende, redende Person im Traum muss nicht nur eine vom Unbewussten kreierte Traumfigur – kann eine wirklichere unwirkliche, kann eine Vater“persona“ (Mutterpersona, Bruder- Schwester, Partner- etc.“persona“) der änigmatischen Dimension sein. Eine Persona – früher hätte man „Seele“ gesagt – der Änigmatischen Dimension – in der wie die Zeit, auch das Leben (Gegenwart, Zukunft) und Sterben (Vergangenheit) anders geordnet, anders wirklich sind. So dass auch lebende Personen durch Akommunikation Traumpersona werden können. Vielleicht treten wir mit dem Sterben in der Änigmatischen Dimension in eine „Personaexistenz“ über. Das was, früher Seelenreiche, Seelenexistenz genannt wurde. Vielleicht besitzt also auch das, was negativ als „Gespenst“ bekannt ist, einen wahren Kern. Persona können in schattenhaft psychischer Existenz, vielleicht sogar in schattenhaft physischer Existenz in der Dimension der Genesis unser Welt auftreten als „Existenzen“ der änigmatischen Dimension in dieser. Ob die Frühchristen und Paulus in ihren Erscheinungen von Jeshua dessen Persona aus der änigmatischen Dimension –  mehr abergläubig, viel mehr abergläubig als aufgeklärt wie sie waren – zur vollen Existenz und Wiedergeburt hochstilisierten, ob ihre Träume und Einbildungen den Hauch änigmatischer akommunizierter Existenz, nicht nur blanke Leere, besassen, mag zumal überlegenswert sein.

19.01.2521

Die Harvard-Physikerin Lisa Randall mit ihrer dubiosen Schwarze-Materien-Apokalypse-Genesis-Theorie – Black Disc  will jetzt auch mal an den grossen geisteswissenschaftlichen und religiösen Diskussionen teilnehmen. Obwohl ihre Theorie falsch ist, macht sie alles richtig: Unser Universum hat nicht nur dark matter und Schwarze Löcher, sondern ist eine Black box – somit Projektionsfläche für allerlei Spekulationen. Um seriöser zu werden, müsste Randall noch viel verrückter vorgehen und in ihre Theorie die änigmatische Dimension zu integrieren versuchen.

18.01.2521

Alle Religionen laufen auf die Änigmatische Bewegung hinaus – die Änigma ist und war und wird ihr Eingang.

17.01.2521

Die Änigmatische Bewegung ist der Ausgang aus der bis zu Ende gegangenen Reformation, ist der Ausgang aus der bis zu Ende gegangenen Botschaft des Korans, ist der Ausgang aus dem bis zu Ende meditierten Buddhismus, ist der Ausgang aus dem bis zu Ende verehrten Hinduismus – -und sie war und sie ist aller Eingang.

16.01.2521

1. Der christliche Gottesdienst ist ein Irrtum, unnötig. 2. Der historische Jeshua ist wahrscheinlich von der Änigma akommuniziert worden – und das kann nur einem geschehen: dem König der Juden (nach Jesaia ist ihr Gott auch der Gastgeber-Gott aller anderen Völker (unklar, ob sie alle an ihn glauben müssen, um eingeladen zu werden von ihm, die in seinem Namen vom auserlesenen Volk eingeladen werden zur „absoluten Party“ auf dem Berg Zion (siehe 04.09.2520), im paulinisierten Rahmen nennen ihn bald alle Christen, um ihre Überlegenheitsekstase zu unterstreichen: „König der Könige“ – das wurde sogar eingeprägt in Münzgeld von  Byzanz –  elf Jahrhunderte nach dem „König der Könige“ („basil„). 3. Kirchglocken und Kirchtürme sind ein Irrtum. 4. Geht die Reformation des Christentums, die auf halber Strecke steckenblieb, zu Ende.

16.01.2521

Liebe Orthodoxe, Katholische, Reformierte  – geht die Reformation bis an das Ende.

15.01.2521

Iran:  eine Serie von Kommunikationen (Absturz, zufälliger Abschuss, Verwechslung mit einer Cruise Missile, zu nahe vorbeigeflogen an militärischer Anlage, ….) diese „Erklärungsserie“ bedarf eigentlich keiner weiteren Kommentare… aber Konsequenzen für diesen Horror Massenmord: Chamenei muss zurücktreten, die Soleimani-Truppe und die Revolutionsgarde müssen reformiert werden. Die iranische Gesellschaft braucht eine neue Regierung, einen neuen Start, eine neue Öffnung – statt eine unwürdige Fixierung auf Atomwaffen (alle sollten ihre Atomwaffen unter die UNO stellen, den Rest vernichten).

14.01.2521

Über geheimdienstlogische Schwerkriminalität anlässlich des „zufälligen“ Abschusses der Ukraine-Boeing in Teheran – „zufällig, aus Versehen“ ist die offizielle Phrase – als ob in Teheran alle paar Tage „zufällig“  Raketen abgeschossen werden („aus Versehen“ waren es sogar zwei Raketen. Zwei Raketen  -aus Versehen: um zu unterstreichen, dass es sicher nicht aus Versehen geschah…). Es geht dabei um Morde, insbesondere Massenmorde, erstens, als Politik der Rache, der Vergeltung, zweitens, als Politik des Terrors, der Abschreckung und Einschüchterung und/oder, drittens, als machiavellistische Politik im Zeitalter von Massenvernichtungsmittel wie Maschinengewehre, Sprengstoff, abstürzbare Flugzeuge, in Unfälle steuerbare Autos,  etc..
Tatsächlich kaum bis überhaupt nicht „zufällig“ war, dass der Abschuss der Boeing in Teheran zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo der Taliban-Iran den USA Rache schwor- der „zufälllige“ Abschuss war geheimdienstlogisch ein Attentat, das offiziell von Seiten der Behörden „selbstverständlich“ möglichst vertuscht, verwässert und geleugnet wird, auch von einer „offiziellen“ USA“, die deeskalierende Resultate wünscht. Obwohl ein FAZ-Journalist zu bedenken gab, es hätten doch 80 IranerInnen im Flugzeug gesessen, ergo, nach seiner anständigen, normalen Logik, könne  das kein Attentat gewesen sein. Jedenfalls nicht nach dieser anständigen Logik, doch siedelt sich Geheimdienstlogik schnell jenseits allen Anstandes, Respekts, ethischen und rechtsstaatlichen Gebotes, Empfindens und Tuns an. Denn mittlerweile ist bekannt, andererseits, dass in diesem Ukraine-Flugzeug selten viele Nordamerikaner sassen, sie alle flüchteten aus dem nach Rache sinnenden Taliban-_Regime – fast 60 Kanadier, drei Afghanen, eine deutsche Doktorandin. Und wir würden gerne wissen, wieviel und welche US-Amerikaner. Ein Taliban-Regime, das hunderte Bürger und Bürgerinnen auf der Strasse erschiesst wegen eines lapidaren Streikes, nimmt auch 80 tote Iraner, die im Flugzeug sassen, als „Kollateralschaden“ in Kauf, die eigene Bevölkerung soll ausserdem ruhig wissen, dass der „Soleimani-Terror“ auch gegen sie weitergeht, kaltblütig geheimdienstlogisch war wichtiger, dass es möglichst viele Nordamerikaner tötet, dass an ihnen „Rache“ genommen wird.  Diese Taliban-Iran-Killer aus der Geheimdienstbranche sind von ähnlicher Kategorie Schwerkriminalität wie Afghan-Taliban-Killer, die eine 80-Personen-Hochzeit durch einen willigen Sprengstoff-Attentäter zerfetzen lassen. Über Angst und Schrecken hinaus, politische Botschaften versenden. Eine Anti-Geheimdienstpolizei und ein Rechtsstaat, der Begriffe wie „Geheimdienstkriminalität“ und „Staatskriminalität“ in sein Strafrecht aufnimmt und in die Öffentlichkeit der Gesellschaft, der Medien, trägt, sollte wissen – muss sich darauf einstellen -, mit wem, mit welcher Kategorie politischer Schwerkriminalität, sie es zu tun haben kann. Spätestens  seit 09/11 (September 2001) wissen wir von einem radikal-islamischen Terror, der „Ungläubige“ zu Tausenden umbringt, bieten sich ihm die technischen Möglichkeiten dazu. Dazu, dass der ideologische Unterbau dafür gar nicht besteht, gar nicht so fest fundiert ist, wie diese Irrgläubigen glauben, siehe an anderern Stellen in Über die Anfänge.

13.01.2521

Die über die Medien laufende geheimdienstcodierte Kommunikation- die sich u.a. durch die vernebelnde Zirkulation von „Verschwörungstheorien“ schützt – und nur von anderen Geheimdiensten und deren Regierungen „gelesen“ werden sollte (die eigenen Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften, Gerichte und Parlamentarier werden übergangen, werden unterlaufen – bleiben wie normale Bürger davon ausgeschlossen) – könnte lauten: wir – die Iran-Taliban und unser neuer Terror-General – sind zum absoluten Terror bereit – die 180 Menschen im Flugzeug mussten wegen dem US-Attentat auf den Terror-General sterben- wir kämpfen asymmetrisch, ähnlich wie die Afghan-Taliban, die zum Beispiel eine fröhliche Hochzeit mit 80 Menschen, einschliesslich Ehepaar, durch einen Sprengstoff-Attentäter ermordeten, um Angst und Schrecken zu verbreiten und durch diese politisch motivierte Schwerkriminalität politische Ziele zu erpressen.

12.01.2521

Über geheimdienstlogische Rechtspraxis. Im Unterschied zur ordentlichen Rechtsstaatspraxis in stabilen Demokratien, die im Strafrecht und im Gericht Rache und Befangenheit stark herausfiltert – unter starker Gegenkontrolle und Öffentlichkeit  -, kann geheimdienstlogische Rechtspraxis – insbesondere in einer Diktatur – im Geheimen und bloss einem kleinen „Eingeweihtenklüngel“ bekannt – ungefilterte Rachepraxis sein. Beispiel: die Boeing, die von Teheran in die Ukraine fliegen wollte, die in Teheran am 07.01. abstürzte (180 Tote) – die Ursache waren technische Schwierigkeiten ? – klar – diese Formulierung geht immer, auch die Ursache – der Absturz könnte aber auch ein geheimdienstliches Attentat (eine Manipulation am Flugzeug – oder ES IST AUS VERSEHEN ABGESCHOSSEN WORDEN…….) im Sinne der offiziell von der Regierung erklärten und gesuchten Rache für den Tod des von den USA am 03.01. getöteten Terror-Generals gewesen sein (man müsste die Passagierliste kennen  und analysieren können – um „Gründe“ dafür zu finden oder nicht zu finden) – wenn es so war: dabei werden 178 Tote in Kauf genommen, um 2 US-Agenten zu ermorden oder  Familienangehörige ? (um sich an ihnen zu „rächen“?). Das kann doch nur eine Verschwörungstheorie sein…. kann es das. Sollte der Absturz eine Rache-Aktion gewesen sein  – kann daran auch abgelesen werden – welcher Abgrund für diese Aktion den „Grund“ lieferte. Hier ist ausser Rand und Band geraten, was…

11.01.2521

Warum sich  Iran/Irak mit Europa schlecht vergleichen lassen. In Europa und in den USA herrschen Demokratie und Rechtstaatlichkeit in stabiler Weise vor, im Irak instabile, im Iran diktatorische Verhältnisse – so dass kriegsrechtliche und geheimdienstlogische Praxen in Europa nicht den Rechtsstaat definieren, dagegen können sie in Irak/Iran-Verhältnissen das Rechts- und Stabilitätsvakuum füllen,  ihr Unwesen treiben und sogar ausbauen. In Mexiko ist es paramilitärisch organisierte, extrem finanzstarke Kriminellenpraxis, die ihr „Recht“ im rechtsstaatsfreien Raum ein- und u.a. mit Mordserien durchsetzt , und der der Rechtstaat nicht einmal mehr kriegsrechtlich und geheimdienstlogisch Herr wird.

10.01.2521

Über die vier Rechtspraxen heutiger Staatlichkeit (siehe hierzu: 16.07.2520). Wir können in drei oder vier Rechtspraxen unterscheiden: in rechtsstaatliche, kriegsrechtliche und geheimdienstlogische  (generell wird die rechtsstaatliche als einzige legitime betrachtet, der sich internationale Rechtsstaatlichkeit (Völkerrecht, Menschenrechte, etc.) zuordnet: hier als vierte Rechtspraxis, als globalrechtliche oder transnationale Rechtspraxis, definiert). Einen Menschen töten staatlicherseits ist nach moderner Verfassung, hat sie die Todesstrafe nicht abgeschafft, nur rechtsstaatlich möglich – der Angeklagte eines ausserordentlichen Schwerverbrechens (Mord, Mordserie) geniesst die moderne Rechtspraxis, u.a. mit dem Anrecht auf Anhörung und einen Verteidiger, auf ein unvoreingenommenes Gericht, auf das Prinzip, im Zweifel für ihn, nicht gegen ihn – und so weiter -, , die zweite Rechtspraxis des staatlichen Tötens von Menschen ist die kriegsrechtliche im Falle des Ausnahmezustandes, des Krieges (Notwehr, Verteidigung). Die dritte Rechtspraxis gewisser Staaten, die Menschen tötet, ist die geheimdienstlogische (ausgeübt z.B. von Exekutivbehörden des Innenministeriums eines Staates) – hierbei kann von „Staatsfeinden“ die Rede sein – die Willkür ist hierbei am grössten – im Grunde genommen ist diese Rechtspraxis in einer Grauzone von Unrechtsstaat und Diktatur angesiedelt – das Europäische Sicherheitsmodell verbietet sie nicht nur explizit, sondern sieht vor, sie rechtlich mit Spezialpolizei zu verfolgen – unter Titeln wie „Geheimdienstkriminalität“ und „Staatskriminalität“.  (Bsp. Der Angriff im Januar 2020 auf einen Iran-Miltäroberen und pro-iranischen Irak-Militäroberen in einem kriegsähnlichen Zustand – durchaus Bedrohungszustand – im Irak ist kriegsrechtlich  nachvollziehbar (auch geheimdienstlogisch): rechtsstaatlich und völkerrechtlich aus europäischer Sicht –  eine Sicht, die aus der Entfernung gut reden hat und schöne Reden halten kann… wäre es gewesen, diese Herren zu verhaften und in Den Haag vor das Internationale Strafgericht zu bringen. (De facto ist mit Verfassung die des Friedenszustandes gemeint, Verfassung eine Friedensverfassung als Normalzustand, die in sich den Ausnahmezustand, das Kriegsrecht, eingeschrieben hat. Hier findet eine teilweise Aussetzung der Verfassung und des Normalzustandes von bürgerlichen Freiheiten – Rechte und Pflichten – statt).

09.01.2521

Über Änigmatologie. Änigmatologie ist Philosophie und Physik, Religion und Religionsaufklärung.

09.01.2521

Änigmatologie – die voraussetzt, dass es eine andere oder änigmatische Dimension – religiöse oder metaphysische – gibt –  als würdige Nachfolgerin und Ersetzung der Theologie(n) an den Universitäten: als Wissenschaft des Logos des Änigmatischen, der Genesis der Änigma, der änigmatischen Dimension, die die Dimension des Religiösen und der Metaphysik, der Zeit und Raum-Wirklichkeiten und ihrer Erscheinungsweisen (Phänomenologie) untersucht, besser zu verstehen, zu erklären, aufzuklären versucht, einschliesslich die Dimension eines änigmatisch akommunizierenden und involuierenden Wesens (das was Religion „Gott“ (abrahamisch) oder „Götter“ (Hindu) oder Göttlichkeit (buddhistisch) nennt, und Religionswissenschaft als „Erleuchtungsphänomene in der Geschichte“ untersucht ). Änigmatologie ist insofern eine Trans- und Metawissenschaft, nicht nur interdisziplinäre Wissenschaft und Weltanschauung, sie „sprengt“ den bestehenden universitären Rahmen oder füllt ihn in ausserordentlich umfassender Weise, sie ist, wie die änigmatische Dimension, zugleich Teil der Lebenswelt.

08.01.2521

Um es paulinisch zu sagen, auch ich mach den Strich (aufgrund besseren Wissens empfinde ich die Obligation, es mit jedem Wortstrich hier zu machen) durch den pseudowissenschaftlichen Versuch einer komplett säkularen, diesseitigen materialistischen „Aufklärung“. Ohne Einbeziehung änigmatischer Dimensionalität und Wesenheit operieren die Leute in einem verkümmerten und verkürzten Torso von Realität und Selbstdefinition. Um es einfacher zu sagen, Wirklichkeit besteht nicht nur aus Physik, sie enthält auch Metaphysik.

07.01.2521

Abrahamische Theologie und Geschichte hat als Objekt, nicht als Subjekt an den Universitäten etwas zu suchen und zu erschaffen, nämlich wissenschaftliche Einsicht möglichst ohne Scheuklappen und negative oder positive Voreingenommenheit. Deswegen müssen diese Lektürestudien in der Universität auch aus der indirekten Kontrolle der Kirche wie diese aus den Universitäten entfernt, und nicht von indoktrinierten Gläubigen, sondern von aufgeklärten Wissenschaffenden untersucht und erschlossen werden, Theologie und Kirchengeschichte umso mehr in die Allgemeine Geschichts-, Kultur- und Religionswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Ethnologie, Philosophie integriert werden. Angesichts der Tatsache real existierender Akommunikationen, heisst das nicht, dass die Suche nach und die Untersuchung von Akommunikationen und Involutionen der Änigma im Laufe der Zeit restlos profanisiert, restlos säkularisiert, restos unserer Genesis dieser Erde zugeschrieben, zugewiesen werden müssen, werden können (zur „Änigmatologie“ siehe 09.01.2520).

06.01.2521

Schade, dass der kritische Theologe Herman Detering 2018 in Berlin verstorben ist – Gott, die Änigma, ruhe in ihm und er ruhe in ihr! ÄnigmA…. – , obwohl er wie Adolf Holl, gestorben im Januar 2020 nach alter Zeitrechnung: auch in ihm ruhe die Änigma und er in ihr! ÄnigmA…und alle anderen namhaften theologisch, nicht nur atheistisch oder materialistisch argumentierenden KirchenkritikerInnen unserer Tage (siehe 07.07.2520) – weder die Emanzipation in Richtung Änigmatische Bewegung noch die postabrahamische Aufklärung vollzog – er verharrte letztlich ankonditioniert in der paulinischen Überlegenheitsekstase und -warte, was ihm nicht immer bewusst zu  sein schien -, seine Emanzipation vom Paulinismus blieb auf dem halben Weg stecken. Aus philosophischer und änigmatologischer Sicht wäre es  interessant, sogar wichtig gewesen, mit ihm über die Ebioniten (Originalchristen)/Paulinisten-Frage zu korrespondieren.
Über den Wikipedia-Artikel über ihn lässt sich sein Text „Die Gegner des Paulus – Judaistenthese 2. Jahrhundert“ (2018) abrufen. Dieser interessante Text liefert einen Forschungseinblick und einen Einblick in die Sektenvielfalt zur Zeit des zweiten Jahrhunderts, zur Zeit des aufblühenden Paulinismus, in der die eigenlogisch konsequente paulinische „Kreuztheologie“  – ersichtlich, gut ersichtlich wird dabei, dass sie nicht akommuniziert worden ist –  alles andere als sie – als zu irdisch, zu altjüdisch oder sonst zu originalchristlich ablehnt . „ebionitische“ oder „originalchristliche“ Theologie war aus paulinischer Sicht: zu häretisch, zu anti-kreuztheologisch, sie „entleeren“ , sie würdigen zu wenig die Bedeutung des Kreuzes, sagt der, der sie zuerst füllte, überfüllte, und kreuz-theologisch ihre, der Paulinisierten Christen Überlegenheitsekstase schafft, absichert und zelebriert. Detering geht nicht von einem originalen Paulus als Autor der Korinther-Briefe aus, sondern von einem Anonymus zum Entsetzen der universitären Theologie, die linientreu paulinisiert, über das Sagen und das Verbieten in ihrer Sektenlehre, über ihren Kanon herrscht.
Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte, wenn nicht am Rand, an den Rand gedrängt, liegen in diesen wie in den Philipper-Briefen (ähnlich wie in Matthäus und den anderen sog. Evangelien) heterogene Textteile ineinander verschachtelt vor: davon einige original-paulinisch, andere Teile redaktionsgenerisch paulinisiert, dritte überhaupt nicht paulinisch sind, darunter solche die eventuell, an und über den Rand gedrängt, am originalsten, am originalchristlichsten sind.

05.01.2521 a.A.

Über die Achsenzeit. .Tatsächlich sind wir jetzt im Jahr 05.01.2020 nach christlich-gregorianischer Zeitrechnung angekommen – für Änigmatische ist die globale Zeitrechnung 2520 nach der Achsenzeit sowohl der ganzen Bevölkerung der Erde (Menschheit) als auch einer globalen Göttlichkeit und Dimensionalität angemessener  – und wir dürfen hoffen, jedenfalls dafür arbeiten, dass das das letzte Jahrhundert sein wird, in dem die christlich-gregorianische Zeitrechnung global dominiert – dass zum Beispiel China zu Ehren von Konfuzius und der ionisch-griechischen Philosophie eines Tages zur globalen, zur achsenzeitlichen Zeitrechnung wechseln wird, heute hiesse das: zum Jahr 2520 a.A. after Axialage/n.A. nach der Achsenzeit.  Zu einer Zeitrechnung, die noch ein Stück weit mehr als bisher uns allen gehört, es zumindest symbolisieren soll. Natürlich wird auch an dieser Zeitrechnung gemäkelt. Ägyptologen und SteinzeithistorikerInnen würden vielleicht das Jahr 10’020 a.A. bevorzugen, jedenfalls ein willkürlich beschlossener, aber begründeter Zeitbeginn irgendwann zwischen Göbekli Tepe, Stonehenge und den Anfängen der ersten Hochkulturen der Menschheit in Ägypten und in China – und diese Zeit zur ersten hochkulturellen Achsenzeit der ganzen Menschheit wie auch zu unserer aktuellen Zeitrechnung erklären wollen… (tatsächlich war auch das eine Achsenzeit der Menschheit! – liegt die erste uns bekannte 30 000 Jahre davor, wo in Höhlen Indonesiens und Südfrankreichs (Chauvet) Wandmaler ihre Signatur in Form ihres Handabdrucks hinterliessen). Ganz anders wird es bei den konservativen christianisierten Kulturkämpfern aussehen, die die Ersetzung „ihres“ christlichen Zeitkalenders mit dem Untergang des Abendlandes und mit einem Vorzeichen der Apokalypse gleichsetzen (zumal ihrer ) und deshalb die Verteidigung der christlichen Zeitrechnung zu einem existentiellen Kultur- und Wertekampf aufblasen. Der Vatikan wird sie dabei  unterstützen; Israel hingegen wird die Einführung der achsenzeitlichen Zeitrechnung unterstützen, auch buddhistische Kulturen werden das tun, und islamischen Kulturen wird es gleichgültig sein,  dass eine globale Zeitrechnung aus ihrer Sicht zwar nicht mit ihrem Propheten (schön wäre es! denken ihre fundamentlosen Träumer), aber immerhin statt mit dem vorletzten mit den ersten Propheten (Jesaja/Moses) in der abrahamischen Prophetenreihe beginnt. Nur das konservative paulinisiert-christliche Bollwerk wird sich in einen irrationalen, ja, irren Kulturkampf stürzen wollen, politisch hetzen und auf Zeit ihren Kampf gegen Windmühlen verlieren) und so tun als ginge es bei dieser Zeitumstellung ums Ganze. Dabei soll und kann diese „alt-„christliche Grosssekte ihre Zeitrechnung und Feiertageagenda weiter pflegen, das tun auf ihre beschränkte Weise auch „alt-„islamische und „alt-„buddhistische Kulturen, nur werden wir uns an eine globalere, allgemeinere Zeitrechnung halten.

01.10.2521

Hier lebte die Menschheit – in 80 000 Jahren vom Sumpf auf den Mond.

30.09.2520

Der wahre Islam wäre der testamentarische Islam – den gibt es aber nicht. Das wahre Christentum wäre das ebionitische Christentum – das gibt es aber nicht.  Der wahre Buddhismus wäre der mutter-, geburts- und weltliebende Buddhimus, den gibt es aber nicht. .Der Letzte Wille, das letzte Wort der änigmatischen Akommunikation (und das heisst, das kann, muss nicht heissen, jeder bis dahin offenbarten) lautet: Seid Philosoph, Philosophin – Obligation ! Die Änigma vermittelt eure Obligationen (was eure Obligation ist: dass ihr auserwäht seid, zu leben, statt nichts zu sein, dass ihr sterben werdet, dass ihr Leben weitergeben, weiterschenken könnt und sollt, dass ihr Leben, Lebensumstände, euren Lebensplaneten, die „Schöpfung“ bewahren, erhalten, pflegen und ehren sollt).

20.09.2520

Zur Normalität des Religiösen: Mohammeds Lehrmeister.

Was der Paulus der Thessalonicher-Briefe ansatzweise betreib und der Johannes der Offenbarungen übertrieben (ent-theus-iasmisch), das machte Mohammed standardisiert, gerann bei ihm zur Normalität: Einschüchtern, Einschüchtern, Einbläuen auf Gehorsam,  mit der wiederholten Warnung vor der Abweichung und dem wiederholten Versprechen eines ewigen Gehorsamlohns. Die Ironie des Ganzen ist, dass der heutige Islam an sich eine Abweichung ist, nur in getrennten Sekten oder Schulen existiert, wider Gottes Letzter Wille (Testament) und Mohammeds Letztes Wort. Wir können sagen: Die „Strafe“ dafür ist, dass der Islam ohne Fundamen, ohne Testament, ohne letzten Willen, ohne letztes Wort Gottes, in der Welt herumirrt – offenbar hat er nicht nur das Letzte Wort Gottes nicht, er ist es auch nicht. Denn: Der einzige wahre Islam wäre der testamentarische Islam, das Testament wird jedoch täglich von neuem zerstört durch den real-existierenden Islam – ähnlich zerstört sich die christliche Kirche täglich von neuem, auch sie, auch diese Grosssekte trennt sich in Sektoren, in Untersekten … – was grundlegend mit unserer Menschart zu tun haben mag, sicher nicht mit ihrem Gott. Vielleicht ist (und wird)  das bei allen menschlichen Religionen so sein aufgrund der Eigenart unserer Genesis und unserer Endlichkeit, dass die Änigma ihr letztes Wort und ihren letzten Willen keiner menschlichen Religion auf „ewig“ vergibt, vergeben kann.

19.09.2520

Zur Normalität des Religiösen: Über die Verführung der Anti-Verführung. Was in Ansätzen bei Paulus und, als paulinischer Verstärker und Übertreiber, in der Johannes-Offenbarung zu finden ist – ist die grosse Warnung vor dem Anti-Christ, vor dem grossen Verführer, der erscheinen wird kurz vor oder als Teil der Apokalypse und der Ankunft Christi und des Königreiches seines Gott-Vaters -die paranoide Angst und die Warnung vor dem  „Mensch der Ungerechkeit“ (andere Übersetzung: „Mensch der Sünde„) „der sich widersetzt und überhebt über alles was Gott heisst oder ein Gegenstand der Verehrung ist„….“und sich ausweist dass er Gott sei“  (2 Thes). Bei Johannes Offenbarung ist es sogar ein Drache – als Obergott – und als dessen Prophet – ein Tier, dem „ein Mund gegeben, der grosse Dinge und Lästerungen redete, und es wurde ihm Macht gegeben, zweiundvierzig Monate zu wirken.“ (13).

Über beide – Christen könnten an Allah und Mohammed denken – waltet „zum Glück“ der wahre Christengott im Verborgenen, der den letzten Menschen die letzten Prüfungen, Qualen, Verführer, im Grunde Folterer, Sadisten, Böslinge, Lügner, die menschgewordene Hölle, schickt… bevor der wahre gute Gott einfährt und die, die übrig und treu geblieben sind, einsammelt („rettet“). Man dürfte auch an die Kategorie von Grossdemagogen wie Hitler denken, der sich auch christlicher  Rhetorik bediente, und sich messiasartig inszenierte als Erbe des Paulus im Kampf gegen den Juden, den Paulus, und damit in sich den Saulus, „Satan“ nannte… – all das immer unter der Annahme, dass die Ankunft des wahren Gottes und das Weltende (Endgericht) bevorstehen – bei Hitler war es lediglich das Tausendjährige Erdenreich. Dabei wird  zumindest von paulinisierten Christen und Christinnen gerne übersehen, dass Paulus keine Akommunikation Gottes kommuniziert, sondern die Sekte auf seine Ansicht der Dinge einschwört, bloss Einschüchterungs- und Durchhalterhetorik betreibt. Zugleich den eigenen Text immunisiert gegen „Angriffe“, wer ihn kritisch untersucht und in Frage stellt, kann nicht nur ein redlicher Kritker und Aufklärer sein, sondern muss mindestens ein Abgesandter Satans und der „grosse Verführer“ sein, so wird der Text indirekt „heilig gemacht“, pseudo-sakralisiert, in dem er seine Kritiker und jene, die ihn nicht sonderlich schätzen, zu den grössten Unheiligen erklärt. Die Anti-Verführung betreibt selber Verführung, könnte eine Abgesandte Satans anmerken…

18.09.2520

Für eine globale Lösung der „Mittelmeerfrage“. Befürworter einer globalen Lösung zwischen Europa und Afrika sollten private Einzelaktionen auf dem Mittelmeer ablehnen, die sich „bloss“ als menschenfreundliche „Retter“ betrachten, dabei in ihrer idealisierten eingeschränkten Selbstwahrnehmung gerne  übersehen, dass sie unvermeidlich in das mafiöse Migrations-Geschäft als Teil von dessen Transportkette und Schleichwerbung eingespannt werden,  ausserdem haben sie weder den Willen noch die Autorität, aufgegriffene illegale Migranten zurückzuführen. Die Mittelmeerfrage ist eine Nummer zu gross für Private – die nur handeln, weil die zuständige Politik nicht handelt. Dem Spuk auf dem Mittelmeer und damit auch dem grossen Sterben ein Ende zu bereiten – das können eigens dafür abbestellte behördliche Grenzschützer –  dazu kann Marine und Seepolizei gehören – im Auftrag der EU und African Union als globaler Kontext einer darauf abgestimmten politischen Umwelt, die entsprechende Rückführungsabkommen und die Verbesserung legaler Migration zuwege gebracht hat – ausserdem eine Aufklärungskampagne in Afrika unterstützt mit der message an die Mitglieder der Union: „Lassen Sie sich nicht auf lebensgefährliche Geschäfte mit der Schlepper-Mafia ein; Glauben Sie nicht der Lüge, die EU würde sie nicht zurückweisen.“. Zudem müsste verstärkt mit polizeilichen Mitteln gegen die schwerkriminelle Schlepperei, die ohne Skrupel die fahrlässige Tötung – das Ertrinken – ihrer zahlenden (jungen männlichen) Klientel in Kauf nimmt, die andererseits offenbar allzu oft bereit ist, ihre Eigenverantwortung über Bord zu werfen.  Ähnlich wie die milliardenfinanzierte EU-Mauer, die die Türkei an Syriens Grenze baute, müssten für eine globale Lösung der Mittelmeerfrage Milliarden fliessen. Offenbar fehlt dazu nicht das Geld, sondern der politische Wille – weil Deutschland auf ausländische Facharbeiter angewiesen ist? Dann solle die legale Migration in die EU gefördert werden – bei gleichzeitig verstärkter Bekämpfung der illegalen. Prinzipiell gilt: nicht für einen lebensgefährlichen Versuch, weil untauglich ausgerüstet dazu, das Mittelmeer zu überqueren, ist Europa verantwortlich- aus humanen Gründen gilt es dennoch Irregeführte und Selbst-Gefährdende aufzugreifen und zuruckzuführen oder, zweitbeste Lösung, an europäisches Land zu bringen, zweitbeste auch deshalb, weil sich solche Unternehmen „belohnt“ fühlen und zur Fortsetzung und Nachahmung dieses illegalen und schlepper-kriminellen Tuns, anregen. Auch deswegen hat „Rettung“ in einem globalen Kontext zu geschehen, nicht als Einzelaktion.

17.09.2520

Bizarr wird es, hetzen ausgerechnet die gegen Normalität im Religiösen (das sei doch „Normalismus“, „Gleichmacherei“ – wenn nicht „Ketzerei“, „Apostasie“), die für die Abnormalität im Religiösen entweder eine historische oder eine aktuelle Mitschuld tragen.

16.09.2520

Bizarr wird es, predigt jetzt ausgerechnet der Sektenführer der katholischen Grosssekte, den – Frauen sind für diese Rolle nicht vorgesehen – seine Anhänger und  Anhängerinnen „Papst“ nennen, dass es doch viele Götter und Religionen gebe…. Keine Sekte kämpfte und mordete länger und vehementer gegen Vielgötterei und für den Glauben, dass ihr Monotheismus der einzig wahre sei, wie diese.

15.09.2520

Normalität im Religiösen ist auf Erden dann erreicht, wenn die religiöse Einstellung „änigmatisch“ oder „tolerant änigmatisch“ als normal und z.B. „christlich“ als eher bizarr oder fragwürdig – aber selbverständlich tolerierend – empfunden wird, nicht umgekehrt. Fragwürdig, weil „christlich“ mit zu viel Märchengehalt auskommen muss, „änigmatisch“ keine Märchen braucht, und „bizarr“ weil bizarre Unterstellungen wie die christliche Erbsündenhaftigkeit Änigmatische nicht brauchen, konterkarieren und ablehnen.

14.09.2520

Um die Passage vom 13.09.2520 und die vorhergehenden besser zu verstehen, wird ein Lektüre-/Studiums-Beginn ab dem 13.08.2520 (eine persönliche Note, die den Begriff „änigmatische Dimension“ erklärt) bis hierhin vorgeschlagen.

13.09.2520

Der Silvester der Änigmatischen Bewegung. Für die Änigmatische Bewegung gibt es nach der Syntha einen zweiten Grund zu feiern: Die Änigmatische Silvester! Die erste globale Religion und Philosophie der Menschheit, die diesen Namen wirklich verdient und erfüllt – die Änigmatische Bewegung -, entstanden und stehend auf änigmatischen Akommunikationen und Kommunikationen darüber in Über die Anfänge – hat am letzten Tag des Jahres 2019 und am ersten Tag des Jahres 2020 nach christlicher Zeitrechnung – im Jahr 2520 nach global-achsenzeitlicher Zeitrechnung – einen gewissen Reifezustand, eine entscheidende Mündigkeit und Reife des Ausdrucks, Selbstbewusstseins und Wissens erreicht. Jetzt beginnt eine neue Phase, jetzt wird die Bewegung erwachsen und es wäre zu begrüssen, wenn sich erste Gesinnungsfreundinnen und Gesinnungsfreunde aus der Deckung trauten. Was tatsächlich noch eine geraume Zeit dauern wird –  man nennt sich bis dann doch lieber „christlich“, „agnostisch“ oder „atheistisch“…irgendwann wird dezentral eine Facebook-Gruppe sich „Änigmatische Bewegung“ „aenigmatic mouvement“ „aenigmatic religion“ u.dgl.nennen – es ist nicht meine Sache, ich bin weder besonders für das Marketing noch für die Mission der Änigmatischen Bewegung berufen und begabt.

12.09.2520

„tolerant änigmatisch“ heisst auch, dass in neutraler wissenschaftlicher Athmosphäre über Lehren von bestehenden Grosssekten/Religionen referiert wird, ausser für eine tolerant aufgeklärte, allenfalls änigmatische Einstellung wird für keine andere Religiösität speziell geworben, kommt es dennoch zum Abdriften in einzelne Sekten, wird das, ausser wenn es gemeingefährlich orthodox-fanatisch wird, änigmatisch toleriert.

11.09.2520

Da für die änigmatische Einstellung, für Änigmatische, der wahre Kern jeder Religion die Änigma ist, sind auch Ägyptische Religion und Stonehenge „änigmatisch“.

11.09.2520

Was heisst „tolerant änigmatisch“?  Diese religiöse Einstellung geht davon aus, dass es eine Göttlichkeit gibt, die aus einer anderen Genesis als unserer stammt („herkommt“) und wegen ihrer Rätselhaftigkeit „Änigma“ heisst. Ausserdem dass sie schon von 30 000 Jahren z.B. im Magna Mater-Kult manifest wurde, sich in Form von Akommunikationen und Involutionen manifestieren kann und bereits mehrmals zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Kulturen und Sprachen manifestierte. Dass die Vorstellung von Göttlichkeit, der Änigma, radikal reduziert wird auf „andere Genesis“, „sehr anders“ (extrem anders) – viel Vorstellungsballast wird also entfernt. Dass der abrahamische monotheistische Gott eine späte Emanation der Änigma ist, dasselbe gilt für Buddha (Nirvana) und hinduistische Gottheiten, zudem leben diese auf Kosten ihrer Verdrängung und teilweise lebensfeindlichen, anti-weltlichen Umdrehung (Verkehrung, Perversion („lat. vertere – drehen, umdrehen). Sie werden aber als Abstammungen von der Änigma änigmatisch „toleriert/akzeptiert“, solange jedenfalls, solange diese die änigmatische Einstellung tolerieren, akzeptieren.

10.09.2520

Religiöse Einstellung? Änigmatisch. Tolerant änigmatisch.

09.09.2520

Ein neuer Typ Schule, Gymnasium und Universität in einem neuen Typ Gesellschaft: postabrahamisch aufgeklärt und religiös tolerant änigmatisch (in Asien: postbuddhistisch, posthinduistisch aufgeklärt und tolerant änigmatisch). In einem postabrahamisch aufgeklärten Gymnasium wird Religion der Geschichtswissenschaft (inkl. Kultur und Religionswissenschaft) oder dem Fach „Geschichte und Gegenwart“ mit Feldern wie Politik, Wirtschaft, Umwelt, Gender, Globalisierung, Kunstkultur und, eben, Religion, zugewiesen, dort studieren die Jugendlichen z.B. die jüdische, christliche und muslimische Perspektive auf die Abschaffung des Todes. Die religiöse Einstellung in solchen Gymnasien, in solchen Schulen und Universitäten der meisten Lehrenden und Lernenden ist  „tolerant änigmatisch“.

08.09.2520

Vielleicht – weil sicher ist bei Spekulationen über Träume fast nie etwas – vielleicht macht es Sinn, einen Traum, in dem eine Person erscheint, die deine Bewustseinsperipherie schon länger berührt, von einem Traum zu unterscheiden, in dem eine einmal gesehene Person aus dem Tagesrest einfällt. Aber auch eine Person der Erstbegegnung kann Tiefgang bewirken – als ob sie deine Bewusstseinsperipherie schon viel länger tangiert  -, und die wir dann zum Beispiel unter die Erlebnisskategorie oder -qualität „Verliebtsein auf den ersten Blick“ (coup de foudre) stellen.

07.09.2520

Du kannst es auch banaler sagen und haben: Jemand, der dich im Traum beschäftigt, erhält unwillkürlich oder willkürlich mehr Gewicht.

06.09.2520

Sollte es einen Bezug von Gott die Änigma über Träume in mein Privatleben geben (dass es einen Bezug der änigmatischen Dimension zu meinen Träumen und in mein Leben in der Zukunft und somit auch zu dieser, gibt, ist mir seit der parasynchronizitären Akommunikation bewusst) oder ist es allein mein Unbewusstsein? Ist sie eifersüchtig? Oder wählt mit aus, welche Frau ich lieben soll? Ist es ihr  „göttlicher“ Rat?  so träumte ich diese Nacht von einer und – vielleicht – werde ich mich dem Traum fügen. Jedenfalls mich für diese Frau ab jetzt mehr interessieren und bemühen. Verlieben, frisch verlieben, muss und will bzw. müsste und wollte ich mich dann trotzdem.

05.09.2520

Änigmatische Philosophie und Religion führen das Jesajaische Motiv der „Abschaffung des Todes“ im menschlichen, nicht göttlichen Rahmen weiter, wie das heute einige Bio- und Medizinwissenschaften tun  (Aubrey de Grey, Greg Fahy) –  Lebenswelt- und Umweltqualitätserhaltung wie auch Lebenszeitverlängerung gehen Hand in Hand bei dieser „Realutopie“, die Physisteme wird „sterbensimmuner“ und „verjüngungs- und regenerationsfähiger“ gemacht  – sie geht in Richtung Biblisches Alter (dank Vitalreproduktion) und die Menschheit geht einen weiteren Schritt aus ihrer Alpha-Phase in Richtung Omega-Phase – wir leben als vitalreproduktive Physistemen – dabei ist wahrscheinlich der ganze Aufwand dafür riesig und begrenzt- wir werden uns nicht mehr vermehren, sondern die Menschheit wird sich auf eine feste Anzahl Weltbewohner einigen – und freiwillige, lebensmüde gewordene „Ein- und Heimkehrende“ wie unfreiwillige, bloss ersetzen.

04.09.2520 (2)

Die absolute Party auf Erden – Veranstaltungsort? Berg Zion ! Worauf warteten die Ebioniten? Nach (Jesaja 25) warteten sie auf “ Das grosse Freudenfest: „.und der Herr Zebaoth wird auf diesem Berge allen Völkern ein fettes Mahl machen….und verschlingen wird er die Hülle über allen Völkern, den Tod hat er für immer verschlungen und die Tränen wird Gott der Herr von allen Gesichtern wischen“ nachdem alle „Schwerter zu Pflugscharen“ (Jes 2) umgeschmiedet wurden und die Nationen das „Kriegshandwerk“ nicht mehr lernen mussten – die Menschen hatten ihre nationalen Trennhüllen abgelegt, hatten ihre Waffen und Militärs abgeschafft – und  jetzt ging Gott Zeboath daran, sie zu bekochen und ihren Tod abzuschaffen. Nennen wir das nicht nur die absolute Hochstapelei, nennen wir es die „absolute Party“ auf Erden.

04.09.2520

Über die Abschaffung des Todes. Ein Grundmotiv der abrahamischen Religionen ist die Abschaffung des Todes  – von Jesaja (Das grosse Freudenfest (Jes 25)) über die paulinisierte Auferstehung des totgeglaubten Jeshua bis zur Offenbarung des Johannes (Ofb. 21,4 – dessen Text um 100 n.Chr endredigiert wurde) : Und „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.“ -Die gleichen Worte finden sich bei Jesaia – dessen Text, verfasst von mehreren Autoren, im 3. Jh. v. Chr. „endredigiert“ wurde: „er (Zeboath) wird den Tod verschlingen auf ewig, und Gott der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen.“ Frederic Raurell: Der Mythos vom männlichen Gott (1989) bemerkt zu dieser Offenbarung (de facto eine Kopie aus Jesaja, keine Offenbarung) dass sich der Gott „in der typischen Geste der magna mater [äussere], die durch ihre liebevolle Ankunft die Tränen in den Augen der Sterblichen trocknet.“ (S. 71). Aus änigmatischer Sicht: Hin und wieder schimmert Mater Änigma durch Gott Zeboath hindurch.

03.09.2520

Änigmatische Bewegung und die drei abrahamischen Überlegenheitsekstasen. Die drei abrahamischen Überlegenheitsekstasen könnten sich durch die Änigmatische Bewegung – allein durch den Gedanken, dass es eine reale Bewegung werden wird –  enttäuscht und gekränkt fühlen. Denn diese neue, zugleich ursprünglichste, zugleich an das Älteste, an die „Magna mater“ anknüpfende religiöse Überlegenheitsekstase weist nach – unter dem Aspekt der geschichts- und religionswissenschaftlichen Aufklärung -, dass die jüdische Überlegenheitsekstase auf einem Moses und in einem Zeitrahmen baut, die es de facto so nicht gegeben hat (vgl. Finkelstein/Silberman: Keine Posaunen von Jericho;  V. Lenzen (2012)), und ihr Gott regionaler Universalimus zelebriert – ausserdem dass die ganze Religion so wie die zwei grösseren Nachfolger (oder: Usurpatoren), wesentlich auf Frauen- und Mutter-Verdrängung  und permingative Aneignung des religiösen Magna-Mater-Feldes basieren (vgl. Mary Daily, nach der sie im Grunde eine androzentrische Perspektive dominiert  (gr andros – Mann); Raurell (1989) gibt zu bedenken, drehen Feministinnen bloss „das männliche monotheistische Modell auf den Kopf, statt es zu ändern, werden (wie vordem die Frauen) die Männer ausgeschlossen und in eine untergeordnete Stelle gebracht“ (S. 191)) – das gleiche gilt, wie gesagt, für die zwei grossen abrahamischen Überlegenheitsekstasen, bei denen zudem aufgezeigt werden kann, dass sie die kleine, aber an Originalität grosse jüdische Überlegenheitsekstase ausplünderten und permingierten (zum Begriff „Permingation“ siehe Über die Anfänge 4 und 5), schwerwiegender ist, dass ihnen die ersten Fundamente fehlen und sie sich nicht nach diesen richten können, weil sie sie „kreativ“ zerstörten, auf ihrer Zerstörung also bis heute ruhen so gut oder schlecht man auf Zerstörtem „ruhen“ kann – die Paulinisten zerstörten und permingierten die ebionitische oder originalchristliche Dimension (die sich z.B. im Matthäus-Evangelium marginal findet und mit Kreuz und Kreuztheologie nichts zu tun hat, während im Johannes-Evangelium offen zu Tage tritt,  was den Paulinismus  durchsetzt: sein Antijudaismus, sein Antisemitismus (vgl. D. Runes (1981): Die Wurzel der Judenverfolgung (orig. The war against the jews); Metz: Kirche nach Auschwitz (1993) mit Zitat von Elie Wiesel), dazu gehört auch das scheinbar so leutselig beseelte christliche Hauptgebet („erlös uns von dem Bösen (lies: Juden), denn dein (lies: nicht den Juden) ist das Reich und die Kraft (lies: nicht den ohnmächtigen Juden…), in Ewigkeit (…so ist es, so wäre es!). Amen.“ usw) und Muslime zerstörten das Testament ihres Gottes und seines Propheten, das da unter anderem als ihr Letzter Wille und Letztes Wort lautet: Trennt euch nicht. Ausserdem ist die Annahme der Fundamentalsündenhaftigkeit des Menschen – die beginnt also mit der Geburt… – wird ihr Folge geleistet, eine Beleidigung und Unterstellung – und will man sich damit ausreden, dass damit „bloss“ ein unschöner Kern von Homo sapiens, nämlich Produkt erfolgreicher Ausrottungen, nicht nur Fortpflanzungen zu sein, gemeint sei, dann bitte in anthropologisch-wissenschaftlicher, nicht in religiös metaphysischer Sprache – die unsere Natur (als „in Sünden…“) verflucht und einen ausserirdischen Heiler als grosser „Entflucher“, als grosser „Entsünder“ inszeniert). Fällt die absurde Unterstellung der Fundamentalsündenhaftigkeit weg, fällt auch der Sinn der Taufe und Initiation in diese Überlegenheitsekstasen, in diese Grosssekten weg – aus aufklärerischer wie änigmatischer Perspektive. Das Testament Gottes als sein, als ihr vorderhand „letztes Wort“, als ihr „Letzter Wille“, der einem Menschen akommuniziert wurde, lautet: Du bist Philosoph, Philosophin, auserlesen nicht nichts und in die änigmatische Dimension geboren zu sein, betrachte dies, deine wie die Auserlesenheit dieser Welt als „Obligation“, geniess und bewahre das Paradies dieser Erde. Verflucht seien die, die sie verfluchen.

02.09.2520

Über das Taufen. Um es drastisch zu formulieren – tauft eure Kinder, beleidigt eure Kinder nicht. Jedenfalls nicht christlich. Feiert eher eine grosse Tauf- und Geburtsfeier für das Kind und die Mutter mit dem symbolischen Geburtswasser –  am gleichen Wasser, wo änigmatisch gesonnene Sterbende: Wasser zu Wasser, in die Kehre zurücksinken werden – , wenn das Kind begreift, dass es dabei um seine auserlesene, besondere Geburt und die Geburt seiner Mutter (und seines Vaters) zur Mutter und zum Vater, seiner Geschwister zu seinen Geschwistern, seiner Nachbarn zu seinen Nachbarn, den Freunden und Verwandten seiner Eltern zu seinen Freunden und Verwandten in einem fast unendlichen Zyklus von Leben und Sterben und Leben und Sterben geht. Und getauft wirst du, Mensch, mit der Berufung – Philosoph – Philosophin  und mit dem Bezug zur änigmatischen Dimension geboren zu sein – mit dem oder den Namen, die dir deine Eltern geben – zunächst und zumindest bis zum Jahr deiner Mündigkeit, in dem du auch über deinen Namen (über dein Geschlecht, falls es ambivalent ist, etc.) bestimmen werden kannst. ÄnigmaA.

01.09.2520

Wir feiern  die „Syntha„! – das grosse Kind- und Mutter-, Mutter- und Kind-Fest, die grosse,  ja, sogar die grösste Tauf- und Geburtstagsfeier!

30.08..2520

Bald feiern wir deine und meine Syntha, meine Tochter, mein Sohn, meine Zwillinge.

30.08.2520

Aus Änigmatischer Sicht, aber auch aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung: Tauft eure Kinder nicht christlich, beleidigt eure Kinder nicht. Beschneidet die Knaben nicht. Ihr missachtet seit Jahrhunderten den Raum der Mutter. ihr habt die Mutter nicht gefragt. Es wird nicht mehr geopfert ohne die Mutter zu fragen. Die Mutter, die seit Jahrhunderten zum Schweigen gebracht wurde, durch Schrift und Archiv – nicht die Mutter, die angeblich schweigend nickte, als ihr Ehemann, ihren Sohn dem Gott dieses Ehemanns und Sohnes „opfern“ wollte. Hat der Ehemann dieses Kind zur Welt gebracht oder hat die Mutter dieses Kind zur Welt gebracht, hat die Änigma die Welt geschaffen, oder hat dieser Gott des Patriarchen und seines Sohnes diese Welt geschaffen. Dieser Gott ist eine Ausgeburt, eine Emanation der Änigma, so wie Buddhas „Gott“.

29.08.2520

Wir feien die „Syntha“ ! Dieser änigmatische Super-Geburts- und Tauftag, dieser Mega-Geburts- und Tauftag zu Ehren der Geburt des Kindes (zur Tochter, zum Sohn) und der Geburt der Mutter (zur Mutter), auch die Geburt des Vaters zum Vater sollte nicht fehlen, und allen anderen, zu Ehren der Auserlesenheit dieser Existenz (deiner, meiner, unserer) und der änigmatischen Dimension, der Änigma – früher hätte es „Magna Mater“ geheissen – statt JHWH, Elohim oder „Gott Vater“ – , dieses Fest der Synthese – ist vergleichbar mit der Beschneidungs“feier“ von Jungen und Bar/Bat Mitzwa von 12, 13 Jährigen bei den Juden und mit Taufe und Konfirmation von Jugendlichen bei den Christen  – die Änigmatische Bewegung wird festlegen, ob zum Beispiel zum Beginn des Schuljahres, zum Beginn der Aufnahme in eine aufgeklärte-aufklärende Schule (nach änigmatischem Geiste) diese Grosse Feier der Freude, des Willkommens, der Aufnahme in die Gesellschaft und in die änigmatische Philosophie, der Umwandlung von unerlebbarem in erlebbares Leben, in neue Pflichten (Obligation) und Verantwortungen stattfinden wid. Sie wird stattfinden. Es ist ein Fest der Befreiung. Jeder Geburtstag wird eine Erinnerung und Erweckung auch dieses Tauf- und Geburts-Festes sein.

28.08.2520

Statt „Amen“ – „Änigma-Aaaaa…“ (geschrieben: ÄnigmaA): Statt das abrahamische „Amen“ – das änigmatische „ÄnigmaA…“ (andeutend: „Änigma“ – so ausgesprochen, doch in unendlicher, unsere Endlichkeit übersteigender Fortsetzung gedacht – verkürzt, angedeutet mit dem nächsten ersten Buchstaben des Alphabets „A“ und des nächsten ersten Buchstabens des Namens der Änigma „A“: Änigma-Änigma-Änig…- ….).

27.08.2520

Über das Taufen. Um es drastisch zu formulieren – tauft eure Kinder, beleidigt eure Kinder nicht. Jedenfalls nicht christlich. Feiert eher eine Tauffeier mit dem symbolischen Geburtswasser –  am gleichen Wasser, wo änigmatisch gesonnene Sterbende: Wasser zu Wasser, in die Kehre zurücksinken werden – , wenn das Kind begreift, dass es dabei um seine auserlesene, besondere Geburt und die Geburt seiner Mutter (und seines Vaters) zur Mutter und zum Vater, seiner Geschwister zu seinen Geschwistern, seiner Nachbarn zu seinen Nachbarn, den Freunden und Verwandten seiner Eltern zu seinen Freunden und Verwandten in einem fast unendlichen Zyklus von Leben und Sterben und Leben und Sterben geht. Und getauft wirst du, Mensch, mit der Berufung – Philosoph – Philosophin  und mit dem Bezug zur änigmatischen Dimension geboren zu sein – mit dem oder den Namen, die dir deine Eltern geben – zunächst und zumindest bis zum Jahr deiner Mündigkeit, in dem du auch über deinen Namen (über dein Geschlecht, falls es ambivalent ist, etc.) bestimmen werden kannst. ÄnigmaA.

26.08.2520

Der letzte Rückhalt. Die Religion, die die Sünde predigt, aber Hoffnung auf einen Entsünder verspricht, weniger hochtrabend formuliert: die Sekte, die den Menschen die Sünde und den Entsünder einredet, findet unter Kriminellen mit Skrupel und psychisch kranken Perversen (denen Gruppen- und Einzeltherapie im Knast am ehesten helfen würde), den grössten, vielleicht auch den letzten Rückhalt. Um das Endgericht milde zu stimmen und das schlechte Gewissen zu entlasten, ging man doch, beruflich kriminell, also täglich mit dem Gesetz, vielleicht auch mit dem Gewissen im Konflikt, regelmässig zum Beichten in die Kirche…

25.08.2520

Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts war es riskant zu behaupten, alle Krankheiten haben natürliche Ursachen (das galt als radikale, nicht als moderate Aufklärung, die „alle“ mit „viele“ oder „einige“ ersetzte), heute  – sind wir nicht in Papua-Neuginea, in Regionen Haitis, Afrikas, Indiens oder sonst unter ungewöhnlich abergläubigen Leuten -, grenzt es an Geisteskrankheit zu behaupten, Krankheiten hätten übernatürliche Ursachen. In der weicheren Mittelzone hat sich Esoterik, Feng Shui und andere Work-Life-Balance-Kunst zur Optimierung der persönlichen Wellness angesiedelt, spezialisiert sich Psychotherapie, Coaching und Psychosomatik auf Störungen und Auswüchse falschen Lebensstiles, sozialen oder Selbst-Umgangs, Ernährens, umweltmedizinisch vielleicht auch Wohnens- in diesem Bereich kann eine altertümliche Theologie, die Menschen einreden will, dass sie von Geburt an sündig sei und nur durch Taufe davon gerettet werden kann, zumal sich damit eine Chance darauf versprechen, nicht auf sehr viel Verständnis und Rückhalt hoffen, auch nicht auf Erklärungen, besser: Einredungen, wie, dass unser Sterben überirdisch verschuldet sei, eine Erbsünde, die mit dem Fall des Menschen aus dem Paradies zu tun habe – wir bewegen uns spätestens dann komplett im Bereich von Harry Potter.

24.08.2520

Komme damit klar. Du lebst ohne metaphysischen Sondergrund, glaubst du, und du stirbst ohne – die meisten sterben „“metaphysisch“ unschuldig und grundlos – einfach weil die komplexe Physis nicht mehr kann – und sie gibt immer ihr Bestes -: das ist die banalere Variante, die sicher nicht schlecht, nur schlicht ist. Sie schliesst allerdings zuviele Dimensionen aus – wenn du damit klar kommst, komme damit klar – die aktuelle Physik jedenfalls kommt damit klar…-, doch diese Dimension(en), Bereiche oder Nischen, dazu gehört die änigmatische, sind deswegen nicht weniger da.

23.08.2520

….und du realisierst plötzlich in was für ein gruseliges Mittelalter du geraten bist…

22.08.2520

Die Papst-AnhängerInnen werden sich auf einen Halbsatz berufen, in dem Petrus zum Felsen der Kirche erklärt wird. Schon die Reformatoren erkannten, dass dieser Halbsatz eine paulinische Notlösung, eine soziale Managmentlösung ist, ein angebliches Testament, das der historische Jeshua niemals geschrieben hätte noch verkündet hat. Doch die schriftliche Einverleibung des Jeshua in paulinische Schriften und Archive brachte ein eigenartiges Eigenleben, eine Autopoiese seiner Figur mit sich

21.08.2520

Treten wir in das Haus dieses und jenes Gottes ein, Abrahams wie Buddhas, hausen wir schon längstens im Raum der Mutter und der Mater Änigma.

20.08.2520

Wenn Abraham seinen Sohn opfern will, opfert er den Raum der Mutter und der Mater Änigma, ungefragt.

19.08.2520

Wenn Abraham seinen Sohn opfern will, opfert er schon längstens im Raum der Mutter und der Mater Änigma, ungefragt.

18.08.2520

Wenn Paulus spricht, spricht er längstens schon im Raum der Mutter und der Mater Änigma. Sehend, aber im blinden Fleck.

17.08.2520

Die philosophisch-religiöse Fuge als Variation von Grundthemen in verschiedener Sinnhöhe und -breite. Komposition in Worten.

16.08.2520

Paulus – im Korinther. Der grosse Magier, der verblendete Blender- die Originalchristen nannten ihn den Apostat – überzeugt seine Sektenanhänger von der „Auferweckung“ und erkärt auch noch gleich, dass und wie, fixieren sie sich auf den „ersten Auferweckten“, sie als „geistiger Leib“ auferweckt werden, nicht als „physischer“ (Durchaus legitim ist es, zu versuchen, sich eine Auferstehung klar zu machen, nicht jedoch, so zu tun, als sei das mehr als eine Hypothese). Nicht das Reich Gottes kommt auf Erden, vielmehr kommt es zu einer ewigen Auferweckungsfeier. Und wenn „Aussenstehende“ zu euch kommen, und finden, das alles ist ein  kollektives Irrenhaus, eine durchgedrehte Sekte, wenn sie euch zuhören „Werden sie dann nicht sagen: Ihr seid von Sinnen?“  – dann werde er „von allen geprüft, das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so fällt er auf sein Angesicht, wird zu Gott beten und bekennen: In der Tat, Gott ist in eurer Mitte“. Alles klar, Paulus, der Ungläubige oder Aussenstehende, der euch alle für verrückt hält, wird sich als „Sünder“ und „Sterblicher“ (insinuierend: weil Sünder) erkennen und der Sekte beitreten, weil sie das Heilmittel dagegen hat – . so funktioniert ihr Unterstellungsmechanimus autopoietisch wie selbsterfüllend (oder einfach ins Leere laufend).

15.08.2520

Über „Urbi et Orbi“ und Änigmatische Bewegung.

Aus Sicht eines Akommunizierten besitzt der Papst keine besondere religiöse Autorisierung über Gott, die Änigma zu sprechen, schon gar nicht in ihrem Namen zu sagen, was sie sei (immer ein Überraschungsei, immer irgendwie ein guter Weihnachtsmann….das fing schon bei Paulus an, der im Korinther über „Christus, der Erstling der Auferstandenen“ rhetorisch schlau fantasierte – seht, wie schlau ich fantasiere mit Sätzen wie „da durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung„. Vor allem kam durch die Mutter, erst durch die eine und die andere, erst durch die Materie und die Mater Änigma das Leben, lieber Paulus, sonst hätte der Tod gar nicht kommen können durch „Einen“ (mit Sicherheit männlichen Menschen) – Dummköpfe – Strohhalme, haltet euch an Paulus Überzeugungskünsten fest – aber mit Akommunikation hat solche Kommunikation nichts zu tun) – der „Papst“ ist ein einfacher Gläubiger (und Bürger Argentiniens), der theologisches Papier frisst, in der Schauspiel-Rolle, einen besonderen Kontakt zur Änigma zu simulieren und damit besondere religiöse Autorität auszuüben (besser: vorzuführen) -diesen änigmatischen Kommunikationskontakt hat er aber nicht, hatte keiner der bisherigen Päpste (auch  keiner der Reformatoren).
Umso ärgerlicher ist der mediale Weltauftritt am Weihnachtstag – Orbi et Urbi – den der „Franziskus“ genannte Sektenführer dieser abrahamischen Grosssekte am 25.12.2019 (nach seiner Zeit) mit einer Mogelpackung, mit einer Halbwahrheit, die wichtige Sätze nicht ausspricht und zweitrangige zu erstrangigen macht, bestritt. Die Medien verkünden: der Papst hätte gesagt, Abrahams und Jeshuas Gott-Patriarch – verkürzt zu „Gott“ – liebe alle Menschen, auch den schlimmsten (man kann sagen, mit solchen Sprüchen bewahrt sich diese Grossekte auch unter Massenmördern in Mexico und Co., in den dauer-kriminellen Milieus seine Freunde, auch die päderastische Massenseuche in dieser Sekte dürfe sich erleichtert zurücklehnen – dass zum einen dabei die Hölle und das Endgericht unter den Tisch fallen (vgl. Matth 25,31), das ist die eine Flunkerei in seiner Orbi-et-Urbi-Mogelpackung, die andere ist die, dass der Papst den wesentlichen Zusatz – sein Gott liebt alle Menschen „ALS SÜNDER“ (egal, wie gross die Sünde des Sünders ist – auch Adolf Hitler, war er Christ) ebenfalls unter den Tisch fallen lässt, ebenfalls unterschlägt, dieser Zusatz ist „wesentlich“ , weil die Unterstellung, alle Menschen seien Fundamentalsünder, nicht nur alle Menschen beleidigt und zu demütigen versucht, sondern wesentlicher Glaubenskern seiner Sekte ist, ja, den Kerngehalt ihres „Heilands“ trifft, dessen einziger Sinn in der paulinischen Deutung, die Entsündung am Kreuz ist – lesen wir aber weiter – so hat auch Paulus schon gewarnt   „ist aber Jeshua nicht auferweckt worden, dann ist euer Glaube nichtig“ – uff,  – bei den Ebioniten, bei den Originalchristen war diese Auferweckung kaum Thema (auch bei Matthäus wird die Ankunft Gottes im Haus Israels so zeitnah erwartet, dass jetzt Lebende (jüngere Juden) in seinen Genuss kommen werden…) – sie erwarteten, dass der göttliche Teil ihres Jeshua, der nie gestorben ist, also auch nicht auferweckt werden muss – nicht der sterbliche – zurückkehrt – oder dass er gleich mit dem Reich Gottes, seines Vaters zurückkehrt, sie nannten Paulus den grössten Apostaten, den grössten Verräter, doch sie schrieben nicht, umso mehr schrieben und archivierten sich die Paulus-Anhänger… – also merkt euch eines, insinuiert der Korinther-Paulus – dass darf auf keinen Fall sein, dass Jeshua NICHT auferstanden ist: denn erstens, bläut er ihnen ein, dann ist euer Glauben nichtig, und, zweitens, redet er ihnen ein: „dann seid ihr immer noch in euren Sünden“ (Kor 15). Noch desaströser für diese Sekte, noch viel „schlimmer“ wäre, wenn ihr das gar nicht seid… wenn ihr „nicht in euren Sünden“ seid – sondern wenn wir auserlesen sind, unverdorben, das meint hier „frisch“, geboren zu sein, mit der Gabe, moralisch zu urteilen und zu handeln, und der „Obligation“ für diese Auserlesenheit – zu der auch das Sterben gehört -, das richtige zu tun, sich zu lieben und die Erde – DAS „liebt“ die Änigma, und DORT fängt die Befreiung von dieser Sekte an, dort fangen die postabrahamische Aufklärung und die Änigmatische Bewegung an.

14.08.2520

Auch hier gilt, dass sich Texte erst erschliessen oder entschieden vollständiger erschliessen, wird der Chronologie, nicht dem Blog entsprechend gelesen. Also: von „hinten“ nach „vorne“ – erst in einer adäquaten Buchform wird das Vorauszusetzende weiter vorne und das Folgende weiter hinten stehen. Nach mehreren Lesedurchgängen wird diese Reihenfolge allerdings immer weniger wichtig, da bereits ausreichend verinnerlicht sein.

13.08.2520

Der Legende, ich sei noch ohne Abitur mit 18 Jahren in Kant-Vorlesungen von „Hegel-Mayer“ an der Universität Zürich gegangen, weil ich mich an die Eröffnungsakommunikation rund 8 Jahre davor erinnerte, also mit erhobener Brust des Berufenen („Philosoph. Du bist Philosoph„) in den überfüllten Vorlesungssaal trat, ist ein Riegel vorzuschieben. Bewusst war ich mir dieser Akommunikation nicht mehr, ich hatte sie in der folgenden Nacht für Jahrzehnte vergessen, in die Vorlesung ging ich, – allgemein im intellektuellen Aufbruch (ich schrieb und inszenierte u.a. ein kleines Theaterstück) – wegen einer anderen, wegen der parasynchronizitären Akommunikation („Obligation„), die, zuerst als Dreizehnjähriger im Traum erlebt und im Wachzustand als „aussergewöhnlich“ erinnert (und im Internat meinen dösenden Kameraden am Morgentisch auch so mitgeteilt, die sich beschränkt dafür interessierten und auch nicht wussten, was eine „Obligation“ ist), sich nach rund  5 Jahren als tatsächlich ausserordentlich, sonst als etwas normal Erlebendes, persönlich, gesellschaftlich und physisch Existierendes erwies (auf dem Bürostuhl an der Schreibmaschine  transformierte ich tippend/schreibend ein Papier  zu einem Wertpapier, zu einer „Obligation“ – hier machte ich das, was ich mit Dreizehn träumte, damals konnte ich noch nicht Schreibmaschine schreiben, wusste ich auch von dieser Bankkaufmannslehre noch nichts, angetreten, weil die Eltern mir verweigerten in ein (teureres) Internat mit der Möglichkeit des Abiturabschlusses zu gehen. Mehr zu dem, was C.G.Jung in zwei Aufsätzen über das „Déja vu“ unter „Synchronizität“ fasste, siehe Über die Anfänge 1-2). Diese Verdoppelung und Verschmelzung von Zukunft mit Gegenwart und von Vergangenheit mit Gegenwart in der Gegenwart haute mich mehr vom Stuhl als irgendeine Droge, die ich damals in meiner kurzen Kifferzeit probierte – meine Brust war insofern „erhoben“, weil ich wusste – sicherer als alle anderen in diesem Vorlesungsraum – , dass es fundamentale Fehler und Mängel in der Zeit- und Raum-Kategorienlehre von Kants Kritik der reinen Vernunft geben muss. Ich erlebte in voller Wirklichkeit, was theoretische Physik in reduziertem Niveau errechnete, allenfalls in Laborkonstellationen testete, und Hollywood mit Tricks verblüffend realistisch zu Filmen machte (Zeitreisen, Science Fiction, negative Zeit). Die Wirklichkeit dieser eigenartigen Schlaufe in unserer und nicht in unserer Wirklichkeit, der Koran würde vielleicht von „Nische“ sprechen (siehe 23.07.2520), heisst hier „änigmatische Dimension“.

12.08.2520

Dass sie einen Jungen, keinen erwachsenen Mann in den Dreissigern akommunizierte, mit einer Bürde, die der Junge nicht tragen, nicht verstehen, nicht umsetzen konnte – hat wohl, besitzt wohl diese „transgenderhafte“ „Türöffnerqualität“, die sie der Welt schenkt, schenken will.

11.08.2520

Eine religiöse Revolution können Menschen nicht selber aus dem Boden stampfen, es braucht die Akommunikation, die Energie der Änigma, es braucht zudem akommunziert kommunizierende Männer, Türöffner, wie mich. Eine lesbische Einzelaktion oder einseitiger Feminismus genügen dazu nicht.

10.08.2520

Die Änigmatische Bewegung ist die erste globale Religion, die diesen Namen wirklich verdient. Die Religion von allen und für alle – wirklich, nicht sektiererisch.

09.08.2520

Frauen (im Durchschnitt, der Tendenz nach) werden wohl eher begreifen und spüren als Männer, dass die Änigma will, dass ich die Türe für sie öffne. Auch über 2700 Jahre Schrift und Archiv, die weitgehend in männlicher, allzu männlicher Deutungshoheit lagen.

08.08.2520

Änigmatische Feiertage und die Feiertage der alten Grosssekten: Um die Änigma in den abrahamischen Grosssekten und diese in ihrem „religiösen“ Gehalt zu feiern, feiert zu Weihnachten die Akommunikation des Jeshua (Ostern und Pfingsten nicht mehr); zur Zeit des Ramadan die Akommunikation des Mohammed (Opferfest und andere nicht mehr) und zum Jom Kippur-Fest die Akommunikation des Jesaja und anderer (andere nicht mehr)  – feiert an diesem Fest unsere Fähigkeit zur Reue, zur Selbstkritik, feiert die Gabe unserer Verbesserungs- und Vergebungsfähigkeit, die wir – wie das moralische Gewissen, die moralische Urteilskraft – erst im Laufe des Erwachsenwerdens entwickeln und ausüben lernen (oder unentwickelt lassen oder verlernen). Endlich feiert ein Neujahr nach unserem globalen Kalender.

07.08.2520

Ein völliger Unsinn, aber für die paulinistische Sekte ein Triumph, ist die Etablierung der Taufe – unterstellend, dass ohne Taufe der Sünder, der Erzsünder (gerade mal ein Neugeborenes) nicht „gerettet“ werde… Dass es unbedingt dieser oder jener abrahamischen Sekte ein- und untergeordnet werde.

07.08.2520

Ein völliger Unsinn – aber für die abrahamischen Sekten ein Triumph – ist die Etablierung der Taufe und der Beschneidung – dem Kind soll möglichst bald nach seiner Geburt ein uralter Aberglaube, den Erwachsene schufen und an den Erwachsene glauben, eingeprägt und bis ins Fleisch eingeschnitten werden. Aus änigmatischer Sicht sind solche religiöse performative Akte erstens sekundär und zweitens überflüssig einschränkend (sektorenbildend, sektenhaft) – die änigmatische  „Taufe“  fand mit dem Geburtswasser der Mutter- geweiht, auserlesen, nicht Nichts und in die änigmatische Dimension geboren zu sein.

06.08.2520

Geschrieben im Jahr 06.08.2519 nach dem Kalender des globalen Achsenzeitalters, im Jahr 24.12.2019 nach dem christlich-gregorianischen Kalender, im Jahr 26.04.1441 nach dem Islamischen Kalender und im Jahr 24.12.2562 nach dem Buddhistischen Kalender (Buddhasakarat).

06.08.2520

Das Eitle Fest (das paulinisierte Christen: Weihnachtn nennen). Die gefühlte Übermacht des Altjudentums und deren Ablehnung ihres Jeshua als wahrer Messias und König der Juden – abgesehen von der Ablehnung der römischen Umwelt – muss für die paulinisierten Neu-Juden und Heiden-Juden – die immer stärker gegen das Altjudentum und den römischen Gott-Kaiser-Kult eingestellt waren und lieber an einen Gott aus ihrer Schicht, aus ihrer Gosse glaubten –  so gross gewesen sein, dass ihnen „überlegenere“ Wundertaten (überlegener als die jüdischen und vollendend, was jene „nur“ ankündigten) offenbar nicht genügten, nein, es kamen nachträglich Legendenbiographien dazu – vergleichbar mit dem, was später die Muslime mit ihren Hadithen schufen -, um ihr Überlegenheits-, Überzeugungs- und Verteidigungsfundament noch stärker zu machen,-  und die auch mit der Art und Weise der Zeugung und mit dem Umstand der Geburt ihres vergöttlichten Helden – nicht nur mit dessen Predigten und Tod und Nicht-Tod – bezeugen“ sollen, wie doch sehr Messias ihr Messias sei. Mit diesem – der schon lange tot war – wie auch mit seiner Mutter, ebenfalls tot und eventuell Mutter eines unehelich gezeugten Kindes – hatte das zwar nichts zu tun – dafür umso mehr mit dem Kampf einer neuen abrahamischen Überlegenheitsekstase mit der alten, mit der ersten. In Johannes fuhr diese „Überlegenheitsekstase“ ganz besonders stark ein und nahm immer groteskere Züge an, grotesk verzerrend jedenfalls bezüglich des historischen Ursprungs, des historischen Jeshua. Heute ist für diese Grossekte ausgerechnet der unseriöseste und antisemitischste, ausserdem recht spät schreibende Evangelist Johannes der grosse „Trost“, sagt bzw. schrieb er, mit Jesus sei das Licht geboren – de facto weder vom Heiligen Geist noch aus dem Geschlecht Davids gezeugt – Legenden, die es erlauben sollen, Jeshua mit dem im Jüdischen Testament angekündigten Messias des Hauses Israel anschlussfähig zu machen – wurde er erst ca. mit 30 Jahren erleuchtet (nirgendwo wird ihm zugeschrieben, dass ihm schon in der Kindheit schwante oder in einem Traum angekündigt wurde, mal der Superrabi des Judentums zu werden). Er durchlebte eine normale Zeugung, eine normale Geburt, eine normale Kindheit und einen normalen Tod – es gibt keinen Grund zum Feiern. Ausser wir feiern die Akommunikation der Änigma, die der historische Jeshua vermutlich empfangen musste, als seine zweite „Geburt“.

05.08.2520

Eine Akommunikation ist wie die Übermittlung eines Zugangcodes für „heilige“ Texte. Bist du in der Kindheit damit „geprägt“ worden, entwickelt sich eine Vertrautheit und Aufgeschlossenheit für sie, die im Erwachsenenalter nicht mehr erreichbar sein wird. Akommunizierten ist vertraut und fast schon trivial, was Kommunizierenden über Akommunikationen ehrfürchtige Zuneigung oder dezidierte Abneigung hervorruft (aus Sicht der neutralen Beobachtung zweiter Ordnung). Für Akommunizierte wird das Aussergewöhnliche gewöhnlich., die Mutmassung Gewissheit, der Zweifel Sicherheit und aus dieser Sicht der Dinge senden, kommunizieren sie.

04.08.2520

Verflucht seien die, die sie verfluchen.

03.08.2520

Eine Akommunikation ist wie die Übermittlung eines Zugangcodes für „heilige“ Texte. Es tranzendiert blosses Gelehrtenwissen, es gewährt einen ganz anderen Zugang zu ihnen, es erschliesst sie und schafft Texte mit gleicher und annähernd gleicher Autorität. ReligionswissenschaftlerInnen bleiben von diesem Zugang ausgeschlossen – sie bleiben Beobachter, Analysierer und Beschreiber dieser Texte und Kulturen. Jeshua und Mohammed, vermutlich auch Buddha, vielleicht Jesaja, indessen ereilte der Code, sie griffen in bestehende „heilige“ Texte ein und schufen neu oder liessen neue schaffen (dabei gehen wir davon aus, dass Jeshua das Jüdische Testament auf Rabbi-Niveau kannte, kein Analphabet war, doch als ebionitischer Jeshua nicht mehr schrieb, sondern predigte: Verlasst Papyprus und Feder, Verlasst Weib und Kind, Verlasst Acker und Pflug, verlasst den Hass auf andere Menschen (wahrscheinlich war „Juden“ gemeint), dafür ist keine Zeit mehr – denn: – die Zeit ist nah. Für die Paulinisten war sie nicht mehr ganz so nah und das erste, was sie nicht verliessen, nun, nach seinem Tod, teilweise ziemlich lange nach seinem Tod erst recht an sich rissen, waren Papyrus und Feder – so kam es wie im Koran nach der Zerstörung des Testaments, dass sie unter fremder Feder aus dem ebionitischen Jeshua ihren paulinischen machten ähnlich wie jene aus dem testamentarischen Islam – gegen den Letzen Willen Allahs und seines Propheten – Sekten schufen, die sich später sunnitisch, shiitisch und anders nannten. Dass sie die originale Bewegung zerstören mussten um sie zu „retten“ – dieses Pseudoheil des Paulinismus, der sich heute, ohne zu erröten, Christentum nennt, machte Weltkarriere – und es wird Zeit, dass wir dieses Pseudoheil für eine Wunde, die es nicht gibt, abstellen den ganzen Paulinismus ins Archiv abschieben. Dass wir ihn hinter uns lassen und darauf achten, dass er auch nicht mehr vor uns ist.

02.08.2520

Wir kommen nicht nur in der Athmosphäre unserer Erde,  in ihrer physischen (physikalischen), sondern in ihrer änigmatischen Dimension zur Welt. Von Geburt an sind wir auserlesen, zu sein und, wie es akommuniziert wurde, „Philosoph/in“ zu sein, immer, ohne Ausnahme, kommen wir in der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt zur Welt, die Einteilung in verschiedene Sekten, in verschiedene Religionssekten, ist zugleich Verdrängung, Permingation und Überwischung dieser „ersten Religionsebene“, erzeugt, schafft einen riesigen, einen eitlen Turm von Babel.. – die „Änigmatischen“ leben diese Ur-Dimension, leben und sterben und geben Leben und Sterben weiter in ihr. Immer auf dem Weg die Auserlesenheit, zu leben, nicht nichts zu sein, zu bewahren, länger würdig zu erhalten, und die Kehre – wenn „das Herz und der Blick kehren“ – wie es im Koran heisst, nicht zu vedammen, sondern als ein Teil unserer Auserlesenheit zu betrachten (betrachten zu lernen). Beide Passagenmomente – geboren werden und sterben (einkehren) – sind prägende Momente unserer Auserlesenheit und unseres änigmatischen Bezogenseins. Von diesem Paradies zu geniessen, sind wir zur Welt gekommen. Verflucht seien die, die sie verfluchen.

01.08.2520

Wer wird  der Voltaire des 21. Jahrhunderts nach christlicher Zeitrechnung sein (Sloterdijk? zu selbstverliebt Onfray? zu atheistisch-borniert Habermas? zu konservativ) und der erste Religionsgründer des Achsenzeitalters.

30.07.2520

Die Akommunikation „Du bist Philosoph. Philosophie“ kann bedeuten: Verstehe die Akommunikation – ihren Ursprung, ihr Erscheinungswesen, ihre Mitteilung, wie unter Menschen PhilosophInnen verstehen, Philosophie versteht. Höheres, besseres Verstehen haben wir nicht (habt ihr nicht).

29.07.2520

Lichtvers (Sure 24, 35) – dritte Anmerkung (Beginn des Textes siehe 23.07.2520; erste und zweite Anmerkung  28.07.2520). Das heisst, Mohammed wusste, er kommuniziert mit der Autorität eines Akommunizierten, und die Umwelt, die das nicht wissen, nur glauben, kann, glaubte es ihm gerne, zunächst die nächste , hauptsächlich weil diese Umwelt mit ihren altreligiösen Göttern, die Juden und Christen als heidnisch und primitiv verunglimpften, schon lange unzufrieden (schon Mohammeds Grossvater soll mit neuen Lösungen gerungen haben) und im religiösen Umbruch begriffen war, und fast genau so lange auf eine Befreiung von der Überlegenheit und Arroganz dieser beiden abrahamischen Überlegenheitsekstasen wartete – siehe hierzu Über die Anfänge 2 – 5 – , verbunden mit den materiellen Gewinnen, die dieser spirituelle Gewinn, versprach, war der Erfolg dieser dritten, abrahamischen Überlegenheitsekstase auf Arabisch geradezu prädestiniert. Es ist ja interessant, dass er die Leute insofern nicht anlügen wollte, als er ihnen nicht zu 100 % den Himmel auf Erden, oder besser, den Himmel nach Erden versprach – ausgedrückt in: „vielleicht“ . So heisstes: „Kehrt allesamt um zu Gott, ihr Gläubigen! Vielleicht ergeht es euch gut!“ (24,31). Nur ihr Gott kann  100% Sicherheit in die Waagschale werfen. Vielleicht heisst auch. Ihr sollt, ihr müsst versunsichert bleiben, im Ungewissen, ob es euch  am Tag der Versammlung gut ergehen wird. Es bleibt bei einem „vielleicht“, nicht ,dass es „vielleicht“ Gott nicht gibt – das kann der Akommunizierte nicht leugnen: und Mohammed deutete mit den entwickelsten religiösenMitteln seiner Zeit, mit den insgeheim begehrten  – aber keine Araber-Masse wäre bereit gewesen, ins Judentum oder Christentum zu konvertieren- das änderte sich  schlagartig mit Mohammeds Mission. Letztlich besagt dieses „vielleicht“ – das sich im ganzen Text wieder findet – , dass hier „nur“ ein Mensch mit der Autorität eines Akommunizierten kommunizert, nicht Gott Allah selbst.

28.07.2520

Über den Beginn und das Ende des Lichtverses in Sure 24 „Das Licht„. In änigmawissender Lesart, die den Lichtvers als Beschreibung von Akommunikationen erfasst – hauptsächlich Schriftakommunikationen, aber auch die parasynchronizitäre Akommunikation klingt mit dem Satz „Gott weiss alles“ an – beginnt der Lichtvers mit Vers 34 – nicht  – wie üblich gemeint und gelesen wird – mit Vers 35 – und deshalb hat der Lichtvers auch einen einleitenden Beginn und ein resümmierendes Ende („Gott prägt den Menschen die Vergleiche“ (Zirker (2003)) – steht er nicht wie erratisch und kontextlos da – wie üblich gemeint und gelesen wird.
„der Lichtvers“ beginnt also in änigmatischer Lesart nicht mit Zeile 35 „Gott Allah ist das Licht der Himmel [interpretiert wurde das auch konkret: das Licht von Sternen, von der Sonne] und der Erde“, sondern mit Zeile 34 „Wir haben zu euch erhellende [d.h. auch: erhellte] Zeichen hinabgesandt.“ So beschreibt der Koran die Schriftakommunikation, die in änigmawissender Lesart schwach leuchtend in der änigmatischen Dimension entsteht und steht (herabgesandt wird), eine Dimension, die unsere Genesis [Erde] mit der Genesis (der) Änigma [Himmel] verbindet und verankert, in den Worten des Korans in der anschliessenden Zeile: „Gott Allah ist das Licht der Himmel und der Erde„,  die Änigma hat/ist nicht weltliches und weltliches Licht. Das „und“ ist die Verbindungsdimension, ist die änigmatische Dimension, die die Herabsendung erhellender Schriftzeichen ermöglicht und in der sie geschieht, in ihr findet die Übersetzung von „Änigmasprache“ in „Menschensprache“, der Wechsel von „Stehlampe“ in „Ölbaum“, von Glas [dieser Stehlampe], in dem die Sterne funkeln, zu Gas, in dem die Erde [der Ölbaum] atmet, statt, in ihr findet die Projektion von der Sprache des Akommunizierten (z.B. hochpoetisches Arabisch eines Dreissigjährigen oder die hochdeutsche Kraxelschrift eines Zehnjährigen) in den Raum und das Diktat mit diesem Raum in diesen Raum, in diese Projektionen von Schriftsprache statt. Der Akommunizierte, der dieses „Licht“ empfängt, empfangen muss (ungefragt) ist der Auserlesene, in den Worten dieses Verses „Gott führt zu seinem Licht, wen er (…) will [füge hinzu: ob jener Mensch will oder nicht]. Und nun kommen wir zum Schluss des Lichtverses, das sind drei Sätze, drei Aussagen, nach „Gott führt zu seinem Licht wen er will„, folgt der Satz „Gott prägt den Menschen die Vergleiche.“ danach folgt der Schlusssatz dieses Verses: „Gott weiss alles.“. Zu diesem siehe oben, änigmakognitiv ist „Gott weiss alles“  eine Anspielung auf eine parasynchronizitäre Akommunikation, die „Zukunft sehen lässt“ und den Eindruck der Allwissenheit über alle Bewegungen von Dingen, Gedanken, Menschen  zwischen Punkt A und Punkt B innerhalb unseres Zeitverlaufs und unserer gesellschaftlichen Entwicklung hinterlässt. Der für die Beschreibung der Schriftakommunikation – um die es in diesem Vers nach unserer Lesart hauptsächlich geht – wichtige, entscheidende Schlussatz ist der Satz „Gott prägt den Menschen die Vergleiche“ (genauer müsste es heissen: Gott prägt dem die Vergleiche, den er zu seinem Licht führte, den er akommunizierte – doch bevorzugt der Koran zu oft, zu verwirrend oft, das aufgeplusterte, wichtigtuerische Pluralis majestatis). Nehmen wir den Beginn dazu: „Klärende Verse haben wir zu euch herabgesandt“ (Bobzin (2010)) – lies: Die folgenden Verse klären gleichnishaft über das Herabsenden klärender Verse auf. Auch über den Herabsender (Gott)  -der die Verbindung (das Licht) von seiner und unserer Genesis ist. Zirkers Übersetzung  „Gott prägt den Menschen [lies: mir, Mohammed] die Vergleiche“ (oder lies: der gesamte Akommunikationsvorgang inspiriert mich, den Akommunizierten, zu diesen Vergleichen) trifft diesen wunderbaren Sachverhalt besser als Bobzins Übersetzung: „Gott prägt Gleichnisse für die Menschen.“. Die Änigma „prägt“ sie insofern, insofern ihre Akommunikation den Akommunizierten und dessen Kommunikation „prägt“. Es ist von daher änigmawissend anzunehmen, dass nur deshalb Mohammed zu diesen Gleichnissen kam, weil sie unter dem Eindruck („Prägung“) tatsächlich stattgefundener Akommunikationen entstanden – und er sich, wie ich heute, Gedanken darüber machte, wer sie (a)kommunizierte bzw. woher diese erleuchtenden Zeichen kamen (von ihm nicht) und  worin sie standen (offenbar in einer Verbindung von dieser Welt zu einer anderen), in seinem religiösen Kontext war das die höhere abrahamische Religion, war das der Gott, der sogar am Ende im Römischen Weltreich die religiöse Oberhand gewann – der Gott Abrahams, nun aber in der dritten grossen abrahamischen Überlegenheitsekstase, die zugleich eine Ekstase der Unterwerfung – der eigenen wie von allen anderen – war (zumal im provinziellen Blickfeld „alle anderen“, das schnell nur noch leer und abstrakt wird, verlässt es den eigenen Boden und Raum).

27.07.2520

Über den Untergang der antiken Grosssekten, die sich heute „Weltreligionen“ nennen. Aus postabrahamischer und postbuddhistischer Perspektive müssen die abrahmischen, buddhistischen und hinduistischen Grosssekten nicht gerettet werden, eher müssen die Menschen vor ihnen gerettet, vor ihnen bewahrt werden. Wir werden sie verlassen, haben sie verlassen, weil sie uns nicht erreichten und ihre Fundamente, ihre Testamente fehlen – fundiert sind ihre Unterstellungen auch deswegen nicht.  Die Beschwörung eines einfachen Weltbildes von Sündern und Schlechtigkeit der Welt und eines Himmelsbildes von Sündenrettung und Jenseitsgüte  – vielleicht brauchen oder mögen Menschen den Trost – den Beruhiger -, dass das Leben mit dem Altern nicht nur stirbt und vergeht, dass nicht Nichts auf sie wartet: sondern das wahre, wirkliche Leben nach dem Leben. Dass uns die Änigma, die änigmatische Dimension umfängt, kehren wir ein in den Tod, das glaubt die Änigmatische Bewegung, davon geht sie aus – wir müssen keine Angst vor dem Sterben haben, wir sinken nicht in Nichts, davon können, davon sollten wir ausgehen – jedoch ohne unsere Natur und Welt zu denunzieren wie es diese Grosssekten, auf die eine oder andere Weise,  tun, und ohne das Jenseits wie auch die Verbindung zu ihm, zur Genesis der Ängima masslos zu glorifizieren. Wir sind unsere eigene Güte, unser eigener Stolz, unsere eigene Grösse – zu der gehört die Auserlesenheit, nicht nichts, sondern auserlesen zu sein, zu sein  und die Bürde des Sterbens, auch das eine Auserlesenheit, zu tragen, zu ertragen. Ihr seit, wir sind Philosoph, Philosophin – und „Obligation“ – Verantwortung Pflicht – das in Würde zu sein, das Leben als Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, zu betrachten, zu geniessen, zu pflegen,  zu schützen, zu bewahren – das ist unsere Obligation, unsere Geburt ist zugleich die Geburt dieser Berufung – so berief Sie es. Aus änigmatischer Sicht sollen und werden sie untergehen, diese voraufklärerischen, antiken Grosssekten, doch bleiben wird, was sie und uns transzendiert: unser aller Bezogensein, ihre Beziehung zur änigmatischen Dimension (über Akommunikationen und Involutionen), zur Materie der Änigma, zur Mater Änigma, zur Änigma.

26.07.2520

Und sie lachen, uns hat er 114 Suren akommuniziert, ihm nur 2 Verse. Und die Antwort wird heissen: ihr seid Philosoph, also denkt zuerst nach, bevor ihr lacht, denn der zweite Vers enthält Raum für 1000 Suren.

25.07.2519

Theoretisch, und hoffentlich irgendwann praktisch, wird im globalisierten wie kontinentalisierten Kooperationskapitalismus, was im Sozialismus angedacht, teilweise auch in der DDR (nach Engels, Bebel, Alexandra Kollontai (sowjetische Frau) u.a.)  zu realisieren versucht wurde, die umgreifende Gleichberechtigung wie auch die volle Anerkennung der Eigenheiten, der Andersheiten der Geschlechter (beider wie anderer) normal geworden sein.

24.08.2519

Die Riesenerfolgs-TV-Serie „The Big Bang Theory“ kurz zusammengefasst: Penny und Penis.

24.07.2519

Kristen Ghodsee: Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben (Suhrkamp 2019)- ein Grundsatzbuch für Emanzipation, eine Fundierung und Verwissenschaftlichung feministischer Diskussionen und Gesellschaftsanalysen. Dabei ist zu beobachten, dass attraktive Frauen, die neben ihren physischen äusserlichen Vorzügen Bildungs- und Intelligenzvorteile haben (z.B. promovieren) – auf ZWEI Schienen fahren können – sie setzen ihre sexuellen Attraktivitäts- und ihre intellektuellen Bildungsvorteile ein – ersteres, in dem sie auf Kleidung und Sexappeal wert legen und damit äusserlich wie berufs- und geldattraktive Männer ansprechen – zweites, in dem sie promovieren, gute Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse erbringen, wie auch ehrgeizige Arbeitsverträge suchen. Männer fahren meistens nur auf EINER Schiene. Selten, dass sie in ihre körperliche Attraktivität so viel wie in ihren Beruf investieren und realistisch hoffen, sich sowohl mit  einem Vater- und Haus-Mann-Job von der Berufswelt verabschieden zu können als auch von der Berufswelt und vom Geld ihrer Partnerin, ihres Partners abhängig machen zu müssen (Scheidung wird dann für Ehefrauen attraktiv – als Zusatzattraktivität von Heiraten – , können sie sich unbezahlte Arbeit und Kinder vom vermögenden Ex-Ehemann und Vater gut bezahlen lassen).

23.07.2519

Über die Illumination und Desillusion des Lichtverses (Sure 24, 35). Dass die Sure 24, 35 in einer stark alt-jüdisch abrahamisierten Trance Mohammeds geschrieben wurde, im Glauben, dass er von Allah erleuchtet wurde und durch ihn Allahs Worte fliessen – auch wenn er diese Worte nirgendwo im Raum als Schrift hineingestellt und leuchten sah – das und mehr erzählt uns der Lichtvers gleichnishaft. Für analytischere Begriffe war kein Raum, Mohammed war kein durchstudierter Aristoteliker, sondern ein von Allah illuminierter, von der höchsten Autorität erleuchteter, in Trance versetzter Dichter – der Männern befiehlt, sie sollen sich züchtig benehmen und kleiden und Frauen dasselbe befiehlt, auch sollen diese zusätzlich, um sie in der Öffentlichkeit möglichst züchtig gekleideten Männern gleichzumachen, ihre weiblichen Reize und Schmuckstücke verhüllen – die sollen sie zu Hause ihrem Ehemann und der Familie zeigen. Und wenn ihr nicht gehorcht – so wird das der göttliche Verfassungsgeber und Verfassungsschutz sehen und sie am Tag der grossen Abrechung bestrafen …. das ist das autoritäre Schema des ganzen Textes.
Die Nische im Raum, in dem eine Standleuchte steht, die leuchtet in einem Glas, das wie Sterne funkelt (oder: selber wie flimmender Stern ist), erinnert an leuchtende Schriftakommunikation der Änigma, ihre Genesis (Himmel) verbindet sich über die änigmatische Dimension, und die Akommunikation, die sie in diese stellt, mit unserer Genesis (Erde). Ein leichtes Eigenleuchten ist dieser Schrift inne, wie nicht von dieser Welt (s.u.).(„Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische gleich, in welcher eine (Stand)leuchte steht. Die Leuchte (der Standleuchte) ist  in einem Glas, das Glas gleicht einem funkelnden Gestirn, entflammt von einem segensreichen Ölbaum, nicht östlich, nicht westlich, sein Öl scheint fast zu leuchten, auch wenn das Feuer es nicht berührte.“(Bobzin (2010)).  Kein schlechtes Gleichnis, keine schlechte Metapher ist es, sich die änigmatische Dimension in unserer Welt als eine Nische vorzustellen, obwohl sie zugleich ein Sockel, ein Anker ist. Unsere Welt ist nicht ganz, aber teilweise in ihr verankert. Von der Standleuchte, mit Sockel und einem Glas, in dem fernes Gestirn oder das wie dieses leuchtet, zum selbstleuchtenden Ölbaum, mit Stamm und einer Krone – auf den Erleuchteten kommt Erleuchtendes („Licht über Licht“).  Man könnte glauben, dass der Autor – gleichnishaft als Ölbaum – das funkelnde Gestirn „entzündete“ – durch das Licht Allahs oder das Allah „ist“, erleuchtet und/oder selbstleuchtend und – erleuchtend, so dass seine Kommunikation fast schon Akommunikation ist. Das heisst, der Lichtvers hält nicht nur ein Illuminationsereignis, sondern eine Desillusionierung fest, überdies spielt auch die Konkurrenz dieser dritten abrahamischen Überlegenheitsekstase mit der ersten – wie so oft in diesem Text – eine Rolle, spielt doch der leuchtende Ölbaum, dessen Verästelungen gleichnishaft arabische Verse aus dem gleichen Stamm, mit der gleichen Abstammung darstellen, auf den sprechenden Busch an, der Moses mit hebräischen Worten anspricht – die Verästelungen (Worte) des sprechenden Busches werden  hier zu Verästelungen (Verse) der Krone des scheinbar leuchtenden, selber entflammten Ölbaums, zu den Versen des Korans, des akommuniziert kommunizierenden Mohammeds, im Glauben, dass sie Gottes sind, auch wenn sie es (hin und wieder) nicht ganz sind. Mohammed macht sich hier kurz ehrlich, dann verdeckt er seine „andere“ Offenbarung und beeilt sich anzufügen, dass „Gott die Gleichnisse für die Menschen“ prägte“..Der grosse Metaphern-Dichter ist also „Gott“ (der in Mohammed spricht) selbst…. Nun, mensch mag seine Zweifel daran haben, jedenfalls ist es aus unserer Sicht ein gutes Gleichnis, Gott als das Licht der Himmel und der Erde vorzustellen – also als ein anderes Licht, mehr als bloss das Licht der Erde, in unserer Sprache: als änigmatische (Licht-)Dimension, die die Genesis der Änigma mit der Genesis unserer Welt verbindet, deren Licht (Leuchten) von anderer Natur ist als das der Sonne oder des Feuers – selbst die Schrift-Akommunikation, die im Raum wie in einer Öffnung, wie in einer Nische dieses Raumes steht – ich habe es selber erleben müssen – , leuchtet in diesem änigmatischen Licht – doch ist es vermutlich sowohl das Licht, als auch nicht das Licht der Änigma, sondern von unserer Welt Licht, für Lesende so passend temperiert, gedimmt, eingestellt, dass es die Augen nicht blendet und die Schrift nicht überblendet (zur Fortsetzung siehe 28.07.2520 und 29.07.2520).

22.07.2519

Der Hitlerstaat infiltrierte und uniformierte Polizei und Gestapo fast gleichermassen – in der Nachkriegszeit wurde behauptet, man müsse Polizei und Geheimdienste getrennt halten  – anstatt zu sagen, die Erfahrung mit der Gestapo hat gezeigt, dass solche Institutionen für den Bürger und den Rechtsstaat mehr Schaden und Gefahr als Nutzen und Sicherheit bringen können (stattdessen wurden Nazis Grundlage des Nach-Nazi-Geheimdienstes der Bundesrepublik  –  unter Hitler wie im Kalten Krieg „gute Antikommunisten“, das zählte) – über die Volkspolizei lässt sich am Ende nicht viel besseres sagen (vgl. Browning: Ganz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung“ in Polen)( – aber ohne Polizei ging und geht es ja nicht…  – Geheimdienste passen bestens zu Diktaturen, nicht gut zu Demokratien  – der Osten Deutschlands hätte das auch 1989 nach der Stasi-Erfahrung sagen sollen – doch wagte das niemand, jedenfalls niemand mit Macht.

21.07.2519

Fünf gute, fünf wesentliche, fünf wichtige Gründe Geheimdienste in der EU zu verbieten und zu verfolgen-nach dem Prinzip: Der einzige Geheimdienst der in einen Rechtsstaat passt, ist der „Geheimdienst“ gegen Geheimdienste. Dazu braucht es den politischen Willen, der sich in Parteien kanalisiert, so wie es den politischen Willen braucht, zum „Europäischen Sicherheitsmodell“ überzugehen, dazu braucht es viel Überzeugungsarbeit,  die Überzeugung in der demokratisch politisierten und politisierbaren Bevölkerung und dazu braucht es eine bessere,  – auch besser in der Effizienz (Kosten/Nutzen für das Gemeinwohl, für den Steuerzahler, denn nicht „der Staat“ zahlt seine Beamten in Polizei und Geheimdienste (eigentlich bloss exekutive Behörden, doch die Geheimdienste sind aus dem Ruder gelaufen, laufen aus dem Ruder, hebeln die politische und die juristische Kontrolle aus –  wie ein kleiner anarchistischer Staat  – den die Merkel-Regierung mit Geld, Mittel und Personal aufblähte und, der tut und lässt was er will…denken wir an die illegalen Schredder-Aktionen der Dienste während des NSU-Skandals), sondern der Bürger, die Bürgerin zahlt sie, zahlt den Staat-  es braucht also eine überprüfbare, rechtsstaatlich und politisch kontrollierte Sicherheitsalternative – das sind die ausgebauten Polizeidienste (einschliesslich ausgebaute Staatsanwaltschaften), darunter Anti-Geheimdienstpolizeien – die sich auf den Schutz von Bürger und Bürgerinnen, Firmen und Behörden vor Geheimdiensten und auf deren Entlarvung und Verfolgung spezialisieren:  sie haben national-europäische und gesamt-europäische Kontingente, allenfalls auch ein global-europäisches Kontingent: sie arbeiten in einem gewissen Sinn wie Geheimdienste, sind aber etwas völlig anderes: sie wollen in Europa fremden Diensten – die Grundrechte und die Würde des Menschen missachten, die für den Konkurrenzkapitalismus und die Interessen ihres Landes meinen  chronisch Geheimdienstkriminalität begehen  einsetzen zu müssen – den Nutzen ihres Tuns klein und ihr Leben in kriminellen Sphären schwer bis unmöglichen zu machen – Europa soll zum unangenehmsten Pflaster für internationale Geheimdienste werden, Europa soll aber auch andere in der Welt vom Europäischen Sicherheitsmodell und seiner innewohnenden Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft  überzeugen- deswegen müssen auch Rahmenbedingen verändert werden – das überholte Diplomatie-System, das ein Sicherheitsrisiko ist, das zu Missbrauch geradezu einlädt (Stichwort: Abhören des Handys der Bundeskanzlerin durch Obamas US-Botschaft in Berlin, statt Ancien-Régime-Diplomatie, Diplomatie light), die wesentlichste Rahmenbedingung, die in unseren europäischen Gesellschaften verändert werden muss, ist der Rahmen des nationalisierten Konkurrenzkapitalimus, von dem Geheimdienste ein Rad, eine Maschine, ein Teil sind – ihren wesentlichen Nutzen erzielen sie in der Militär- und Wirtschaftsspionage, wobei „Spionage“ eine schöne Formulierung für Innovations-Diebstahl ist, erst der globale Wechsel vom Konkurrenz- zum Kooperationskapitalismus, macht Geheimdienste dieser Art völlig nutzlos, da sich Länder nicht mehr systemegoistisch konkurrieren, doch konzentrieren wir uns hier auf die fünf wesentlichen Gründe, warum Geheimdienste in Europa zu verbieten und zu verfolgen sind

1. Sie dringen in Privaträume ein ohne richterlichen Beschluss (nur Diktaturen „müssen“ das bei ihren BürgerInnen tun). Dazu kommt: Die Social Media legen die Menschen wie noch nie offen. Wir müssen nicht in die Privaträume eindringen, zu einer Zeit, wo die Privaträume den öffentlichen Raum geradezu übervölkern – statistisch stammen über 90% der Geheimdienstinformationen aus öffentlich zugänglichen Quellen – um die restlichen 10% herrscht der grosse Geheimdienstkampf.

2. Dass sie Foltergeräte installieren, die den Schlaf zerstören, die Person zermürben, fertig machen, ist eine reine Verschwörungstheorie. Glauben Sie nichts.

3. Sie manipulieren Gefühle, die Escort-Girls des Geheimdienstes, und eingesetzte  Fake-Freundschaften verhöhnen die Würde des Menschen.

4. Sie sabotieren Karrieren und hacken Lebensläufe (Kommt es niedrig: Sie drangsalieren und belästigen eigene Bürger, Bürgerinnen, v.a. Kritiker, die ihnen nicht passen sie missbrauchen die Ihnen von der Demokratie und dem Rechtstaatsstaat zur Verfügung gestellten Mittel. Die Politik und die Zivilgesellschaft muss das abstellen- es braucht dazu eine politische Partei und  Regierung, die zudem die grundsätzliche Reform dieses ganzen Sicherheitswesens in Angriff nimmt.

5. Sie manipulieren die Öffentlichkeit. Stehen sie in der Kritik –  leiten sie in die Medien plötzlich Nachrichten von ominösen Terroristen oder sie geben an, was sie nicht alles insgeheim schon an Attentaten verhindert hatten – oder sie produzieren einen anderen Skandal nur für die Medien, nur zur Manipulation von Massen – Sie werfen einen einzelnen Stein und wissen, dass mit diesem Stein das ganze Land medial beworfen wird. Das geschieht nur, weil sie es mittlerweile gewohnt sind, sich in einem Halbdunkel der Legalität aufzuhalten, keine Skrupel mehr kennen, kriminell zu agieren, so wie keine mehr, in Privaträume einzudringen. Diese „Probleme“ ihrer Legitimierung – mehr noch: ihrer Legitimität – hören mit der grundsätzlichen Reform auf.  Die Polizei macht eine transparente Arbeit, kann sich jederzeit legitimieren – wenn auch jeden Abend „Polizisten“ die Medien bevölkern, sie muss ihren „sozialen Nutzen“ nicht durch halbkriminelle Manipulationen öffentlich bewahren oder herstellen. Auch nicht für den Bereich ihrer verdeckten Operationen.

Siehe auch die Ausführungen zu „Rechtsstaatslogik“ und „Geheimdienstlogik“ des Staates unter 16.07.2520

20.07.2519

Palimpsestarchäologie in abrahamischen Texturen…in buddhistischen Texturen….in altgriechischen Texturen….in sanskritischen Texturen…. um die Goldadern, die akommunikativen Gehalte auszugraben…

19.07.2519

Aus dem Off.  Die Änigma macht sich menschengleich, sie kommunziert zwar in menschen-gleicher, menschen-angepasster Form, aber ihr Schreiben- mitten im offenen Raum, ein Medium, worauf kein Mensch zu schreiben, Schrift anzubringen und festzuhalten vermag (ausser der Tricktechniker von Hollywood) – besitzt keinen sichtbaren Schreiber, ihr Sprecher keinen sichtbaren Sprecher (es heisst dann allenfalls: der Himmel öffnete sich und eine Stimme erklang…oder „der Busch (…) sprach zu ihm…“  oder „der Tempel füllte sich mit seinem Tuch… (ergänze: „…so dass ich nichts sehen, nur hören konnte.“). – kurzum, die Änigma ist die Stimme, ist die Schrift aus dem Off.

19.07.2519

Über die Persona der Änigma und ihre Entwicklungsstufen

Zur Persona. (Die Persona der Änigma und die Idee der Gottebenbildlichkeit)

Weil die Genesis unserer Welt im grössten Teil selber geschaffen, selber-schaffend ist, Produkt einer Evolution, die bis zur darwinschen Regionalevolution auf unserem Planeten führte, besteht grundsätzlich von unserer Seite eine autopoietische, eigengesetzliche Schranke, eine beschränkte Verbindung zwischen unserer Genesis und der Genesis (der) Änigma, ihre Wesenheit ist im grossen und ganzen nicht von unserer Welt und unsere Wesenheit nicht von ihrer. Die änigmatische Dimension ist der Nabel, der ihre Genesis mit unserer oder zumindest unsere mit ihrer verbindet – hier vermischen sich Autopoiese mit Allopoiese. Die Genesis der Änigma unterscheidet sich von unser Genesis noch mehr als unser lebender Körper vom toten. Sie wird in unserer Welt beschränkt, weil und wie unsere Welt beschränkt ist. Andererseits ist sie viel weniger beschränkt als wir es sind. Die einfache jüdische Gleichung, unsere Welt ist gottebenbildlich geschaffen trifft wahrscheinlich für einen kleinen, nicht für den ganzen Teil zu, zudem ist dieser Teil änigmatisch, uns grösstenteils und meistens intransparent, unzugänglich, versperrt. Deswegen kann die Änigma nicht einfach in unserer Welt „durchregieren“, muss sie den Weg in unsere beschränkte Welt auf sich nehmen, sogar auf unsere Kontingenz stossen und selber kontingent werden, also: potentiell falsch oder nicht verstanden , zudem erleben, dass ihr Menschen nicht gehorchen, nicht folgen, nicht das wollen, was sie will oder fordert – weil wir stark eigenwillig und eigenverantwortlich sind und sein müssen. Zudem wissen wir nicht einfach, weil wir nicht einfach programmiert und programmierbar sind, was sie will, was sie sagt, das dekonstruktive wie das konstruktivte Moment ist unserer Natur eigen.

Will die Änigma mit uns korrespondieren, kommunizieren muss sie sich Zugang zu uns, und das heisst in die Genesis unserer Welt verschaffen, sich übersetzen in unsere Wahrnehmung, Befindlichkeit, Situativität, Sprache –  und diese in das, was sie verstehbar, wahrnehmbar, wirklich machen will – Sie hat tatsächlich die Macht, die Fähigkeit dazu: Sie weiss, wir haben nicht die Macht und Fähigkeit uns in ihre Welt zu übersetzen –  wir besitzen eine durch die Genesis unserer Welt bedingte Autonomie, Unabhängigkeit, aber auch Beschränktheit  gegenüber der Genesis der Änigma so wie sie durch unsere Genesis beschränkt wird (Scholastiker relativierten diese Nichtallmacht ihres Allmächtigen u.a. mit dem Hinweis, dass er jederzeit den Stecker unserer Welt ausziehen könne, also trotzdem immer das letzte, das ultimative Wort habe…) – von Allmacht, von Allmachtsphantasie bleibt nicht viel übrig. Und wenn uns in der änigmatischen Dimension  parasynchronizitär – um C.G. Jungs Begriff abzuwandeln – die Zukunft begegnet, ist es unsere, von uns geschaffene, keine Vision auf die von der Änigma geschaffene, sei es ihre Apokalypse, ihr Himmelreich auf Erden oder ihr Dinner mit unsereins auf dem Berg Zion am Ende der Zeit. Dieser provinz-universelle Versuch, einen Gott zum „grössten“ zu machen, zu einem Gott aller Menschen, und zugleich die eigene Provinz und die Auserlesenheit der Macher (ersten Adressen) dieses Gottes zu betonen, diesen Widerspruch, diese Beschränktheit, heissen wir hauptsächlich der sozialen religiösen Umwelt und Konkurrenz geschuldet, die von Griechenland bis Ägypten an ähnlichen provinz-universellen Universalgottvorstellungen arbeitete – vielleicht steht der heraklitische Gott der Änigma, also einer wirklich globalen, nicht provinz-universellen Göttlichkeit, am nächsten – ihm folgt Aristoteles mit dem „unbewegten Beweger“ – doch diesen philosophischen Gottvorstellungen fehlt eine Göttlichkeit mit Persona, die mit uns kommuniziert –  in diese Ebene stiessen die jüdischen Propheten vor oder wurden auf sie gehoben. So transformiert sich die Änigma also, chamäleonesk angepasst, sich anpassend an unsere Welt und Situativität, an unsere Psychologie und Soziologie- zu einer Persona-Ähnlichkeit, sie wird zu einer auf uns eingestellten Menschengemässheit – die wir ihre „Persona“ nennen können. Für unsere Welt nimmt die Änigma die Gestalt einer schreibenden, sprechenden Persona ein, muss sie eine Persona haben, will ihre Kommunikationfür uns den erfolgversprechendsten, unmittelbarsten Zugang zu uns Personen haben. Wir adressieren zu jeder Kommunikation in unserer Art einen Absender von unserer Art – das ist unsere Art. Für uns muss sie so etwas wie eine Person sein, die mit uns kommuniziert, sie kann nur auf unsere Art mit uns kommunizieren – nicht auf ihre. Sie muss unsere Art „verstehen“, sich in sie übersetzen und sie für sich übersetzen können – deswegen, nur deswegen hat sie für uns, ist sie für uns eine Persona. Ansonsten sollten wir uns keine Illusionen machen, ist es vermessen und völlig falsch, uns die Änigma in ihrer Genesis als uns „gleich“ oder „ähnlich“ vorzustellen. Sie hat nicht die Physis unserer Welt als Produkt und Produzierendes ihrer Evolution, kann aber auf sie Einfluss nehmen, nennen wir das ihr „involutives Vermögen“. Die Hybris unseres beschränkten Vorstellungsvermögens mag sich an solchen Ideen wie der Gottebenbildlichkeit beruhigen.

Aber wie  sieht ihre „Evolution“ aus – besitzt sie eine? An ihrem Anfang, hat sie einen Anfang, macht sie einen Anfang. Auch sie – würden wir vielleicht meinen – stammt von so etwas wie von Hegels „Nichts“ ab, das sich zu Etwas nichtet, dass als Nichts seiend „ist“, Sein, nichts als sein ist  – und so dialektisch zwischen Nichts und Sein (und Werden) weiter. Das aristotelische Sein hat keinen Anfang und kein Ende, es ist ewig. Doch rücken wir über die Magna-Mater-Religion näher an die Gegenwart. Zu Buddha, zu Jesaja.

Was ist mit den jüdischen Propheten? Mit Jesaja? der um 740, 720 vor Christus predigte und prophezeite – und von seiner Akommunikation, von Offenbarung erzählt, die ihm sein Herr Zeboath akommunizierte? Wobei wir von Textredaktionen zwischen Achsenzeit und  3. Jh. v.Ch. ausgehen müssen, also parallel zu Thales, Solon, Heraklit, Anaximander, Platon, Aristoteles… – hier ist wahrscheinlich „nichts“ original – Deutorojesaja, anonyme Jesajas redigierten, kompilierten und montierten amText mit, die mehrschichtige Textur lädt zu Palimpsestarchäologie ein. Offenbar soll (sie) die mächtige Umwelt (Assyrien, Ägpyten, Persien, das von Persien eroberte Griechenland, etc.) mächtig beeindrucken,  – Militanz war in diesem altjüdischen Geist: „dass Assur zerschlagen werde“ – nicht nur das eigene Volk ideologisch mobilisieren und stärken – offenbar ist auch die populistische Note – nicht der Reiche – nein, der wahre Gute ist der  einfache, eher arme Mann der grossen Masse  – die Moral ist die Moral jedes modernen Menschen auf dieser Erde („Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten“ (1.17)) -ebenso nicht gelitten werden die Intellektuellen – die Philister – über alles und alle anderen Götter thront der „Herrscher Zebaoth“ – …ausserdem wird zwar mit allen Völkern kokettiert“ – aber kommt es hart auf hart landet doch alles wieder „auf dem Berg Zion und in Jerusalem“.  Auf diesem Berg wird Zebaoth „allen Völkern“ ein Mahl bereiten – „und den Tod verschlingen auf ewig“.  (Höher stapeln geht kaum – auf diesem Berg findet quasi der Gipfel der Hochstapelei statt).  Hier findet mit grossen Löffeln das Take off der ersten abrahamischen Überlegenheitsekstase statt, es ist anzunehmen, dass in diesem Gefilde berauschender Gottesrhetorik und ekstatischer Überlegenheitssimulation tatsächliche Akommunikationen auszumachen sind.
Die Persona der Änigma hat auf dieser Stufe das verbal-akustische Reife-Niveau erreicht – erleuchtet hier nicht nur, sondern setzt sich als „Herr über alle Völker“ im Schriftwerk Jesajas oder Pseudo-Jesajas hauptsächlich durch Verbalakommunikation in Szene, sicherlich eine Novität in diesem Ausmass (wahrscheinlich kommt jetzt ein Ägyptologe um die Ecke und sagt: Nein, auch die Ägpyter und die Assyrer hatten schon einen universalen Gott, ausserdem schrieb Heraklit (6. Jh. v.u.Z.) von dem „einen“ Gott, von der „einen“ Göttlichkeit).
Zweite abrahamische Überlegenheitsekstase: Jesus. Bei Jeshua bleibt vieles beim Alten, also beim Altjüdischen – schon Zebaoth JHWH (die merkwürdigen Bezeichnungen deuten an, hier handelt es sich um eine Persona – um eine Emanation der Genesis Änigma -., nicht um eine Person) sprach Jesaja mit Du an („Wer will unser Bote sein“ – (enter deus) – fragt die göttliche Persona freundlich (bei Mohammed wurde nicht höflich gefragt, da wurde Erzengel Gabriel geschickt, um Mohammed zu zwingen, heisst es in den Hadithen (s.u.)… „Du [Jesaja] gehe hin und sprich zu diesem Volk: „Höret und verstehet’s nicht.“  „Dass sie nicht sehen mit ihren Augen, nicht hören mit ihren Ohren„…. Die Änigma schien zu wissen und formt daraus rhetorisch klug einen Vorwurf: ihre kommunikative Intervention in unseren Kommunikationsbereich stösst auf absolutes Unverständnis und auf völlige Abwehr – auf taube Ohren…- im Umfeld von Jeshua, Jahrhundete später, war das anders – Jeshua traf auf Gläubige, auf Juden, die diese Initiation änigmatischer Akommunikation durch ihre Propheten  angenommen hatten – eine neue Involutionsqualität zu seiner Zeit – eventuell auch Evolutionsstufe der Änigma –  könnte die Wiederbelebung von Toten, das göttliche Hacking von Leichen bedeuten (zu ganz anderen Deutungen dieser eventuell gar nie real, nur real imaginiert, real ersehnt stattgefundenen Auferstehung, dieses angeblichen Wunders, als was i.d.R. Involutionen der Änigma wahrgenommen werden, siehe Über die Anfänge 1-6)
Dritte abrahamische Überlegenheitsekstase: Mohammed. Bei Mohammed bleibt vieles beim Alten, vor allem beim Altjüdischen,  Gott Abrahams Allah Schrift-Akommunikationen, die Mohammed den Koran diktieren (half er nicht nach, verdeutlichte er nicht, ergänzte er nicht, missverstand er nicht…) wiederholen die Szene, in der derselbe göttliche Diktator Moses die Tora diktierte – als ihm Schriftakommunikationen widerfuhren (de facto war es anders, war nicht Moses der Autor. Aber das ist eine andere Geschichte).  Dieses Schriftakommunikativ hob sie von ihrer Umwelt ab, im Glauben, ihrer Weltanschauung lag göttliche Akommunikation, nicht (nur) menschliche Kommunikation zugrunde. Der Erzengel Gabriel – der arabischen Bildungsschicht, vorab Mohammeds Grossvater bekannt aus dem jüdischen Testaments- soll Mohammed sogar physisch überrumpelt und – streng, einschüchternd, bedrohlich – ermahnt haben, Gott Abrahams, Allah, zu gehorchen, als sein Erster Sekretär das Diktat seiner Gebote, Warnungen, Drohungen und Versprechungen aufzunehmen und seine Post auf Arabisch an die Araber zu verteilen… vielleicht ein Symbol für das Überrumpelnde, Ungefragte, Aufdringliche, Überwältigende von Akommunikationen – vielleicht aber auch nur Rhetorik der Einschüchterung, um die überirdische Herkunft und Seriösität von Mohammeds neo-abrahamischer Kommunikation von Akommunikation zu unterstreichen.. Die Akommunikationsszene,,in der Allah Mohammed den Koran diktierte imitiert nicht nur, nein permingiert die Szene in der Gott Moses die Tora diktierte. Mit diesem göttlichen Hacking (der Änigma) in unsere Schriftkommunikation, das die Überlegenheitsekstase der jüdischen Religion prägt, prägt sie auch die dritte, die muslimische, einschliesslich ein gutes Stück Übertreibung, doch auch sie gehört zum Zündstoff jeder Überlegenheitsekstase (zu diesen siehe Über die Anfänge , 5, 4, 2).
Postabrahamische, postbuddhistische oder änigmatische Überlegeheitsekstase: Bei mir konzentrierte sich die Änigma eventuell auf göttliche Beschränkung und höchste Kondensation (Motto: Weniger ist mehr), was die Inhalte – das „Du“ wird beibehalten, aber auch Lakonie – in der Kürze liegt die Würze – bezüglich unserer Bestimmung (Philosoph/Philosophie) und Moral (Obligation/Verantwortung/Verpflichtung – dazu kommt die ethische Forderung eines Jesaja, dazu kommen die Ethiken von Aristoteles, von mir aus auch die Bergpredigt – als Kondensation und Übertreibung (alt)jüdischer Ethik. Lernt die Änigma? macht sie in ihrer Genesis eine Entwicklung durch vergleichbar mit dem, was wir in unserer Genesis „Evolution“ oder „Epigenese“ nennen? Das bleibt änigmatisch.

II.

Sind ihre Akommunikationen für sie eine „zusammenhängende“ Narration, denn wenn es ihre Persona gibt, ist ihre Persona auch der Schlüssel für den inneren Zusammenhang aller Akommunikationen, die jemals in der Genesis unserer Welt, in ihrer änigmatischen Dimension, geschahen, übermittelt wurden. Beginnend in der Zeit der Magna Mater (35 000 bis 10 000 v.u.Z. – hier wurde schon so realistisch gemalt an Höhlenwände, wie wir es heute tun…), Göbekli Tepe (10 000 bis 6 000 v.u.Z.), Ägypten, Stonehenge (3000 bis 1000 v.u.Z.) – was elektrisierte diese Menschen so ungewöhnlich, so überwältigend? Was trieb diese Menschen (die lateinamerikanischen Kulturen eingeschlossen) an, so unglaublich grossse Steinmassen mit fast unmenschlicher Anstrengung umzusetzen? Die Frage, auch wenn sie nach Erich von Däniken klingt, ist berechtigt: Wollten Menschen damit an etwas mindestens so Imposantes erinnern, in der sozialen Erinnerung für zukünftige Generationen fundieren, damit etwas verewigen, was nicht von dieser Welt war? Nicht nur sich selbst?

18.07.2519

Wahrscheinlich nähern wir uns mit einer Mischung aus ebionitischem und paulinischem Jeshua dem historischen Jeshua an. Jeder mixe sich seinen Jeshua nach seiner, nach ihrer Facon. Die postabrahmische Religionswissenschaft macht das leidenschaftslos und hängt nicht unbewusst oder bewusst die Rettung ihrer Seele an diesese historische Figur. Die Änigmatischen interessieren sich bei den abrahamischen und asiatischen Religionen für den möglicherweise realen akommunikativen Gehalt (etwa dann,wo sich Jeshua selber „nur“ als Mensch bezeichnet, der von Gott  – er meint seinen – akommuniziert wurde (ich habe gesehen ich habe gehört – bemerkenswerterweise scheint er keine Schriftakommunikationen empfangen zu haben – „ich habe gelesen“ – sagt diese erschriebene Figur nicht).

17.07.2519

Der ebionitische und der paulinische Jesus. Wahrscheinlich hasste der ebionitische Jeshua niemanden (siehe die Alternativthese dazu unter 15.07.2520), erst recht nicht Juden, die ihn nicht anerkennen und erkennen als den richtigen Messias, sondern ihn ablehnen und beschimpfen als einen falschen Propheten, als einen irren Apostaten, als einen Betrüger und Halunken – für sie empfand der ebionitische Todesengel, der an seine göttliche Wiederauferstehung glaubte, bloss Mitleid, so passiv,  so überzeugt war er, dass die Zeit nah ist, deshalb keine Zeit mehr für Hass auf andere Menschen auf Erden ist (von daher speist das Nächstenliebetheorem), nah ist wie das kommende Königreich seines himmlischen Vaters, ausserdem bestand seine asiatische Selbstverteidigungskraft nicht zuletzt darin, dass er die Aggression und Energie seiner Feinde gegen sie selber richtete.
Doch wahrscheinlich erst die paulinische, nicht die ebionitische Bewegung machte aus der Tötung des Jeshua, der vermeintliche Triumph der Juden und Römer über das Christentum, dessen triumphale Wiedergeburt, und erst die paulinische Kreuztheologie aus dem unsinnigen Tod des Jeshua einen tiefsinnigen… ((wenn auch sektenhaft tiefsinnigen: der alle Anhänger als Sünder demütig und Jeshua zum göttlichen Entsünder dieser angeblichen Erzsünder überhöht…) – alles andere als passiv und unfähig zu hassen, gleichsam der personifizierte Mutterschutz und Racheengel war Paulus – der aggressive Jesus war der paulinische Jesus, der über den ebionitischen „aufgelegt“ wurde, ihn quasi „vervollständigte“ ja, „vollendete“…., – eines der Grundirrtümer und – verwirrungen des heutigen Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt – und erst dem paulinischen Jeshua wurde der Satz in den Mund gelegt, er sei nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Matth. 10) – lies: den Zwist, die Spaltung zwischen Christen-Juden und Moses-Juden, später Heiden-Juden (Christen, die sich nicht beschneiden) und Juden, die sich weiterhin beschneiden – Christen leiteten im Mittelalter aus diesem nachgetragenen, unhistorischen, bloss paulinischen Sätzchen, die Rechtfertigung für fast jede Kriegs- und Verfolgungsgreuel ab…. Man liest also in der Bibel mindestens zwei Schichten, die Bibel – besser gesagt: das Paulinische Testament – ist ein mehrtextschichtiges Palimpsest, in dem die originalere Textur fast komplett überschrieben und ausgelöscht wurde, die paulinische Schicht, die nächträglichste unter den nachgetragenen Textschichten, dominiert die Evangelien und die ebionitische Textschicht lebt in kümmerlichen Resten, in halbwegs glattgebügelten, integrierten Fragmenten innerhalb dieser paulinischen Textschicht fort (allein weil sie auf originalere Kerne nicht verzichten kann?). Es ist also vom Originalchristentum soviel zerstört worden, dass nur noch kreative Rekonstruktionen („Realitätsfantasien“) den unersetzbaren Verlust annäherungsweise kompensieren können. Wir werden, wie beim testamentarischen Islam, aufgrund des Quellenmangels und der Quellenzerstörung, wie auch der nachgetragenen Überschreibungen und legendären Verschreibungen, nicht mehr die „wahre Wahrheit“ des historischen Jeshua, Mohammed, Buddha, etc. wissen bzw. rekonstruieren können – allein auch deshalb, weil Schrift und Archiv damals nicht wie heute allgegenwärtig und aufgeklärt bzw. unbedingt um Aufklärung bemüht waren, eher im Gegenteil.

16.07.2519 (2)

Das, was Carl Schmitt Ausnahmezustand nannte, ist de facto die Diktatur, in der allein die Geheimdienstlogik regiert, die Rechtsstaatslogik nur noch als Fassade vorgeschoben wird, und ein kleine Clique bestimmt, wer Regel ist, leben kann, und wer Ausnahme ist, getötet wird – das zynische Bonmot zu diesem Missstand lieferte Hermann Göring – der in Nürnberg rechtsstaatslogisch und rechtmässig zum Tode verurteilt wurde –  mit dem Ausspruch: „Wer Jude ist, bestimme ich.“.

16.07.2519

Über Rechtsstaatslogik und Geheimdienstlogik des Staates. Das Problem mit Türkei, USA, Russland, etc., aktuell in Deutschland mit der Liquidation durch einen aus Russland nach Deutschland geschickten Killer eines üblen Islamisten, kaum zufällig zugewandert in die übelste Berliner Islamisten Szene – nach Berlin-Moabit – (warum haben sich die deutschen und die russischen Geheimdienste nicht über diesen Typen ausgetauscht?) , Stammt dieser Killer aus kriminellem Milieu? Die Bundesregierung äussert in den Medien einen Anfangsverdacht, dass ihn die Russische Regierung schickte.  Prinzipiell juristisch gefragt – denn Russland ist ja keine Bananenrepublik: wenn der so übel war, warum schickt Russland dann keinen Auslieferungsantrag an die Deutsche Staatsanwaltschaft? Lebenslänglich in sibirischer Einzelhaft: das ist auch eine Art Kugel in den Kopf ! Vielleicht sind die zwischenstaatlichen Kooperationen und Auslieferungsabkommen, allgemein die Kommunikationskanäle mit Russland zu evaluieren, allenfalls besser zu schmieren, so dass Russland darauf vertrauen kann, dass ihren Auslieferungsbegehren bezüglich solcher Typen nachgekommen wird, ohne allzuhohe  juristische und politische Hürden.
Das Problem mit diesen Staaten ist, dass sie zwischen Geheimdienstlogik, die Selbstjustiz praktiziert, und Rechtsstaatslogik, die Justiz anwendet, unterscheiden, quasi über zwei „Rechtspraxen“ verfügen, zum Beispiel besteht Todesstrafe geheimdienstlogisch weiter (das „Recht“ der Staatsraison: jemanden zum Staatsfeind erklären können und zu Staatsfeinden erklärte politische Schwerverbrecher auf Basis von politischer Willkür (Willkür mächtiger Regierung und Regierungsbeamter) und exekutiver Selbstjustiz töten können), doch rechtsstaatslogisch wurde sie vom gleichen Staat abgeschafft – die eine, die Rechtsstaatslogik, wird offiziell zur einzigen erklärt, die andere, die Geheimdienstlogik, wird offiziell geleugnet oder brutal offensiv exekutiert (etwa dann, wenn die USA gar nicht den Versuch machen, einen Terroristenführer vor das internationale Strafgericht in Den Haag – das von den USA mitgegründet wurde – zu bringen, sondern  – wenn tot oder lebendig, lieber tot – auf seine Hinrichtung, auf seine Tötung aus ist: ohne Gerichtsurteil, Recht auf einen fairen Prozess, auf Verteidigung, allenfalls mit Kriegsrecht ummantelt. Prinzipiell bleibt das eine „Notlösung“ für den Extremfall, Ausnahme, nicht Regel – (und man komme jetzt bitte nicht mit dem üblen Verfassungsrechtsideologen Carl Schmitt, besagend, Rechtsstaatslogik ist das Regelrecht, Geheimdienstlogik ist das Ausnahmerecht) – doch auch wenn die USA geheimdienstlogisch vorgeht, gerade sie hat auch rechtsstaatslogisch Vorbildliches geleistet:Sie hat Nazis, die weit Schlimmeres verbrachen als die schlimmsten Terroristen von heute nicht einfach liquidiert, was sie kriegsrechtlich hätte machen können, sondern sie hat ihnen und der ganzen Welt mit den „Nürnberger Prozessen“ die hohe Zivilisation der Rechtsstaatslogik vorgeführt – prinzipiell muss das der Weg Europas sein und Vorbild für andere Teile in der Welt bleiben oder werden.

15.07.2519

Interessante Text-Collage:  das Cover der deutschen Übersetzung von Dagobert Runes alphabetisch organisiertem Nachschlagwerk über die Wurzel der Judenverfolgung (engl. 1968). Runes deutsche Übersetzung (1981) hat offenbar Unruhe, Verunsicherung Panik, allenfalls auch Gewissensbisse und Schuldgefühle unter deutschen Christen, angefangen mit dem Verleger, ausgelöst oder verstärkt, werden doch beschwichtigend von irgendwelchen deutschen Theologieprofessoren in fetten dicken Lettern Zitate wie „JESUS LIEBTE DIE JUDEN“  auf das Cover eines Buches gesetzt, das zweitausend Jahre christlichen Hass auf Juden dokumentiert. Das erinnert verdächtig an Sprüche aus der Nazizeit wie „DER FÜHRER HAT DAMIT NICHTS ZU TUN„. Da das also unverschämt; schlicht gelogen und eine peinliche Geschichtsklitterung ist – denn mit Jesus ist der paulinische, nicht der ebionitische Jesus gemeint -, ist die ganze Aktion auf diesem Cover letztlich kontraproduktiv und als Paratext historisch mindestens so interessant wie die alphabetisch lexikalisch organisierten Artikel (Texte) dieses Buches.

15.07.2519

Liebte der Jude Jeshua die alten Juden, die ihn nicht anerkennen und erkennen? Nein. Die Nächstenliebe schlug bei „ihren“ Altvorderen in Nächstenfeindschaft, sogar in Nächstenhass um – da machte der Superrabbi Jeshua keine Ausnahme und auch viele auf der altjüdischen Gegenseite hassten, verachteten oder bemitleideten diese Abtrünnigen und diesen Demagogen, diesen durchgedrehten Propheten.  Jeshua brachte nicht Frieden unter die alten Juden. Vielmehr erklärte er ihnen den Krieg in jeder Hinsicht, er spaltete Familien – viele Jungen folgten ihm und distanzierten sich von den alten Juden, ihren Eltern, Onkeln, älteren Geschwistern – in dieser Ekstase muss es hippiemässig, muss es toll zu und her gegangen sein – und erwarteten mit ihrem König das nahe Königreich des Herrn, ihres Gottes und Gott Abrahams.

14.07.2519

Zurecht hebt Runes das mit Kollektivhaftung verbundene „Rachemotiv“ der Christen hervor („Warum Unschuldige für Tausende von Jahren mit Rache verfolgen?“ (S. 24) – allerdings war die Triebkraft Rache wesentlich für die paulinischen, die falschen Christen, nicht für die ebionitischen, die originalen Christen, die wie die Altjuden Objekt dieser paulinischen Rache wurden.

13.07.2519

Bei Dagobert D. Runes Buch – Die Wurzel der Judenverfolgung 1981 (engl. 1968), – ein alphabetisch organisiertes Nachschlagewerk zur zweitausendjährigen christlichen Demütigung, Denunziation, Verfolgung und Ermordung von Juden und Jüdinnen –  erschüttert bereits der erste Satz „Dem Andenken an meine Mutter, Opfer des wahnsinnigen antisemitischen Vorurteils.“ – allerdings wurde sie auch Opfer eines vorgeschobenen Voruteils, um mit dem Sack den Esel, den Kommunimus, zu schlagen, mit dem Rassenkampf den Klassenkampf zu dekonstruieren, zu verdrängen, zu ersetzen, permingieren und abzulenken –  – was rund 10 Jahre lang einigermassen funktionierte, geholfen hatten dann bald auch die ersten KZ’s, Dachau, die nicht primär für Lämmer wie „Juden“, sondern für die (relativ) wehrhafte Opposition gebaut wurden.

12.07.2519

Zur Vorgeschichte des Holocaust gehört das Auto-da-Fé der Spanier (16./17. Jahrhundert) . Erstmals in einem nationalen, nicht nur lokalen Rahmen wurden Juden systematisch verfolgt, zur Konvertierung gezwungen, vertrieben oder an diesen Massenhinrichtungsveranstaltungen, die die katholische Sekte und der spanisch-portugiesische Königshof organisierten, hingekarrt und gebündelt lebendigen Leibes verbrannt.

11.07.2519

Den Holocaust statt einen Vogelschiss in der Geschichte Deutschlands (AfD-Ideologe Gauland), den Gipfel des Scheissbergs zu nennen, hat Vorgänger – die vor allem in den späten 1960er Jahren schrieben  – so schrieb der jüdische Autor Pinchas Lapide: Rom und die Juden. 1967. „Auschwitz war einfach Anus Mundi, das Letzte im Ausscheiden des Übels, das die Christenheit bis zum Völkermord hatte anwachsen lassen.“ Friedrich Heer konstatierte 1968 etwas verschwurbelt:  „der kirchliche Antisemitismus betraf nicht eine Kleinigkeit“: in seinem Buch: Der Glaube des Adolf Hitler. Anatomie einer politischen Religiösität. 1968 (Neuauflage 1989) und Dagobert Runes (1968 – damals bekannt für seinen philosophischen Dictionary) schrieb über den „tausendjährigen Krieg der römischen Kirche gegen die Juden“. Deutsche Übersetzung 1981 Dagobert Runes: Die Wurzel der Judenverfolgungen. Siehe auch in Über die Anfänge, Teil 2, 2017, S. 232, die Aussage Elie Wiesels, zitiert in Johann Metz (der sich mit Habermas stritt): Kirche nach Auschwitz. 1993: „Der nachdenkliche Christ weiss, dass in Auschwitz nicht das jüdische Volk gestorben ist, sondern das Christentum.

10.07.2519 (2)

Die Macht ist mit mir. Fühlen sie sich an die Wand gespielt oder aussergewöhnlich (…) gefährdet, delegitimiert, angegriffen in ihrer „Gottstatthalterschaft“, unsere öffentlichen Kirchenoberen – darunter die Herren Oberpaulinisten Marx (kath.) und Bedford-Strohm (ev.) (in Deutschland, in anderen Ländern andere) so wie Laien-Christen, die sich durch Über die Anfänge verunsichert fühlen und zu „ausgewiesenen Theologen“ gehen, um eine in ihren Augen „kompetente Meinung“ zu hören: ist das ein Charlatan? Ist das richtig mit der Verdrängung der Ebioniten durch die Paulinisten? Dass der Raum der Mutter verdrängt, der Mensch als Fundamentalsünder beleidigt wird? – dann greifen sie, back stage, auf ihren pseudo-wissenschaftlichen Flankenschutz in Form von Professoren, Professorinnen und Doktorinnen der Theologie und christlichen Kirchengeschichte an den Universitäten zurück (von Prof. Eckard Schnabel über Prof. Christoph Markschies bis Prof. Reiner Riesner – um nur drei renommierte zu nennen)- die mit kirchlichem Zuspruch überhaupt erst an diese Stellen gekommen, insofern „ideologisch“ abgecheckt worden sind – ob sie auf der offiziellen, auf der „paulinischen“ Linie stehen, ausgerechnet auf der Linie, die heute geschichtswissenschaftlich immer mehr in Zweifel zu ziehen ist (Wegen Vorkontrolle gibt es aus diesen Reihen nur ganz selten „schwarze Schafe“, Abtrünnige, die nachträglich abgestraft, ihres Lehramtes enthoben werden, siehe 07.07.2520) – da vorgesorgt und vorzensiert wurde, kann man als „Christ“ fast zu 100% sicher sein, dass man hören wird – nämlich das „Gehörige“, was man hören will  – nämlich das Gehörige. Mittlerweile müssen diese Leute nicht nur um ihren Glauben, sondern um ihren Job an den Universitäten fürchten – wie lange wollen wir sie noch an den Universitäten, wo sie nichts zu suchen haben, dulden? Wie lange an sie Titel wie „Professor“ und „Doktor“ vergeben, die den wissenschaftlichen Standards, nicht nur der Aufklärung spotten? Diese Truppe von akademisierten Christen, die ihren Platz für die Religionswissenschaft räumen sollte, die nach wissenschaftlichem Standard, abrahamische und asiatische Grosssekten untersucht. Frei sind die nicht – und wer hat Lust mit unfreien und voreingenommenen Leuten, mit paulinisierten Christen, mit sunnitisierten Muslimen zu streiten. Es kann sein, dass ich mich eines Tages mit abrahamischen Theologen in einem Streitgespräch auseinandersetze (mündliche Auseinandersetzungen werden heute überschätzt, wer ist besser im verbalen Nahkampf, im rhetorischen Schlagabtausch – das wird schnell unseriös. Eine politische Debatte, um Wähler zu gewinnen und gewonnene nicht zu verlieren. Am wissenschaftlichsten ist Mündlichkeit in Colloquien zu verorten, wo das Thema bekannt ist, die Vorbereitungszeit ausreichend war, und die Kompetenzausweise der Beteiligten anerkannt sind) – die werden versuchen – denken Sie an Streigespräche zwischen Dr. Eck und Dr. Luther – , mir Schwächen in der Kenntnis der Bibel, des Korans, des Jüdischen Testaments und Unkenntnisse des Forschungsstands nachzuweisen, meine Glaubwüridigkeit, Kompetenz und Autorität in Zweifel zu ziehen, öffentlich mich zu demolieren und ihre Überlegenheit zu demonstrieren – das werden diese drei abrahamischen Überlegenheitekstasen-Vertreter versuchen müssen – Mich wird das wenig interessieren, wenig tangieren – vielmehr:  werde ich sie motivieren, sich für die Änigmatische Bewegung zu bekennen? werden sie die Einsicht zulassen können, dass ihr bisheriger Fokus zu eng war? – zweimal Nein !, im Namen ihres Gottes und ihres Arbeitsplatzes nicht. Endlich werden sie wie aufgeplusterte Hühner, die sich in ihrer Überlegenheitsekstase bestätigt fühlen oder wie zersauste Hühner von dannen ziehen – gefährdet in ihrem Glauben, erschüttert in ihrem ideologischen Bastelhaus, durch die unvergessliche Erfahrung: ich bin David, nicht Goliath oder um es in der Sprache von „Star Wars“ zu sagen: die Macht, die sie nicht kennen, von der sie aber permanent reden und schreiben, deren Papier sie im Geiste fressen, wiederkäuen und ausscheiden, die Macht, die in ihrem Mund Schall, in ihren Händen Papier ist, ist mit mir.

10.07.2519

„Du bist Philosoph“ – „Du bist mein Sohn“. Bei mir öffnete sich der Raum und es stand in eigenem Licht geschrieben: „Du bist Philosoph“ (vielleicht meinte sie auch „An dir habe ich Wohlgefallen“?). Bei Jeshua soll sich der Himmel geöffnet und eine Stimme gesprochen haben „Du bist mein Sohn. An dir habe ich Wohlgefallen.“ (Lk, 3). Die „Du-Ansprache“ scheint die Änigma als die direkteste, beste, ein- und aufdringlichste für ihren Zweck oder Plan (sie muss irgendeinen ja verfolgen – der für uns aber ein Enigma bleibt, solang sie ihn verschweigt) erachtet zu haben: Recht hat sie!)  Warum wurde Jeshua nicht schriftlich akommuniziert – (nach Reiner Riesner (2018) war Jeshua überdurchschnittlich alttestamentarisch gebildet, vielleicht vom Weg zur Rabbikariere abgekommen, wurde das Papier, das er innig studierte, zu seinem Fleisch….), lesen und schreiben konnte das einfache Volk nicht, also musste die Akommunikation – könnte mensch sich fragen – mit Himmelsgetöse und Erleuchtungsbeleuchtung verbal-akustisch erfolgen damit das Volk es auch vernimmt? Von daher könnte es gut sein, dass diese Sequenz innerhalb des paulinischen Jesus-Glauben-Hypes erfunden wurde, nur den propagandistischen Zweck hat, die „Lichtgestalt“ ihres Jeshua als den Messias und Sohn des jüdischen Gottes zu vergöttern – die Mutter (eine Jungfrau), die Geburt (kein Vater), die jüdische Karriere überspringend und eine unmittelbare Verbindung mit Gott Vater und Sohn vorstellend, darstellend, suggerierend. Analphabeten, waren sie nicht Zuhörer und Zuschauer dieses doppelten Taufaktes – getauft durch Worte der Akommunikation und das Performativ des Johannes (Oh heiliges Wasser!) –  müsste diese Geschichte vorgelesen oder von Alphabeten vorgetragen werden. Eine andere Erklärung ist: während seiner Taufe durch Johannes, den Täufer, fiel zufällig die Sonne durch die Wolke – und das abergläubige Volk, das die Neigung hatte, aussergewöhnliche, auffällige oder überraschend eintretende Naturphänomene wie noch im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, prodigiös zu deuten, dichtete dem Taufakt ihres Jeshua-Messias einen Heiligenschein an…. Man ist hier geneigt, an Deterings These zu denken (siehe 07.07.2520), aber das alles abgezogen, so könnte eine verbal-akustische – statt verbal-schriftliche – Akommunikation – der Kommunikator wird „Heiliger Geist“ genannt – in ähnlicher Form tatsächlich stattgefunden haben – das sage ich nur, weil ich eine ähnliche Verrücktheit erlebte, (zwar nicht vor dem Volk, sondern allein), sonst hätte ich die ganze Geschichte bestimmt als komplett unhistorisch abgewiesen. Dass „Du bist Philosoph“ an einen Zehnjährigen, den die Erscheinung an sich und das Geschriebene inhaltlich überforderte, und „Du bist mein Sohn“ an jemanden, der der Sohn eines anderen ist, änigmatische Sätze sind –  ein Enigma, ein Paradox: „wieso oder in welcher Form bin ich sein Sohn?“ ich hab doch einen Vater!?“, das ist das eine, das andere ist, dass ihn Jeshua (und seine Glaubensgemeinde bis heute) ohne Gottes Hilfe deuten muss – was ich mit meinen geistigen Mitteln tue, tat er mit seinen, das hiess vor allem, ihn mit jüdischen Glaubenssätzen und einer öffentlichen Glaubensgruppe zu verbinden – letztlich könnten beide akommunizierten Sätze („Du bist mein Sohn“; „Du bist Philosoph“) auf die gleiche Herkunft deuten – dazu gehören auch die schriftlichen Akommunikationen Mohammeds (Du-Ansprachen im Koran): nicht nur auf den Gott Abrahams, sondern auf die Göttlichkeit von uns allen, auf die Änigma (Mater Änigma).

09.07.2519

Mit der postabrahamischen Brille das Paulinische Testament gelesen – das die paulinisierten Christen „Neues Testament“ nennen – missionierte der historische Jeshua nicht Heiden, sondern Juden (vgl. Schnabel (2018), 1. Aufsatz, der nicht „sieht“, das sein ambivalentes Urteil – er missionierte nicht Heiden, aber vielleicht doch… vor allem daher rührt, dass er ältere ebionitische und neuere paulinische Textschichten im Text nicht trennt: der ebionitische Jeshua missionierte sicher nicht Heiden (Andersgläubige Nicht-Juden), der  paulinische Jeshua sicher schon…), dieser Superrabbi war nicht, wie später Paulus, der sich von Israel ab- und der Welt (der missionierten und zu missionierenden) zuwandte -, auf die ganze Welt, sondern auf das Haus Israel fixiert, darauf weisen Reaktionen der Ebioniten hin, die in einer postabrahamischen Lektüre mindestens so ernst genommen werden, wenn nicht ernster, wenn nicht affirmativer, als die heute in der christlichen Theologie herrschende, paulinisierte Lesarten, die Ebioniten in der Regel nicht einmal erwähnen (bei Schnabel (2018), der angeblich von Urchristen handelt und die Originalchristen vergaß…, findet sich im Index kein einziger Eintrag von „ebionites„.).

Erst die spätere paulinistische Lesart machte aus ihren Jeshua (Christo) einen Heiden-Missionar, auch wenn die „älteren Überlieferungen“ oder „Schichten“ in ihrer Textur, die dagegen sprechen, schwer zu ignorieren sind, alles andere hätte nicht zu ihrer neuen Ausrichtung in der Mission gepasst, gerade diese verstärkte Öffnung zu Heidenchristen, parallel zur verstärkten Abwendung von den Altjuden, war ein bedeutsamer Teil der „paulinischen Wende“ und „Wiedergeburt“ des Christentums.

08.07.2519

Über die Mutter aller Propaganda: Folge meinen Worten und Du wirst den Tod nicht schmecken, folge meinen Worten, und Du wirst siegen über den  Tod – die populistische Variante.

07.07.2519

Wider die „Theologie“ an Universitäten oder über KritikerInnen des Paulinismus: Vorarbeitende für die Postabrahamische Aufklärung und Änigmatische Bewegung

Beispiel: Eckard Schnabel: Jesus, Paul and the Early Church. Tübingen 2018 (wo mit „Early Church“ „selbstverständlich“ nicht die ebionitische, kaum noch greifbare ebionitische gemeint ist) – oder warum abrahamische Theologie aus den Universitäten zu entfernen ist.  Warum keine Professuren und Doktortitel für einen pseudowissenschaftlichen Apparat mit unserem Steuergeld zu bezahlen, dagegen Kultur- und Religionswissenschaft, Soziologie und Philosophie der Religionen, an den Universitäten zu fördern sind. Diese Titel entsprechen nicht akademischen wissenschaftlichen Standards. Bei der Lektüre steriler, auf der Stelle tretender Werke linientreuer Universitätstheologen kommt nicht viel mehr heraus als: linientreues Nachbeten eines nicäaischen Neu-Testament-Christentums durch einen pseudo-wissenschaftlichen Apparat, von dem der Kirchenapparat im Notfall akademischen, mit Professoren- und Doktortitel behafteten Flankenschutz erhält – -ausser von jenen Abweichler-Theologen an den Universitäten und nach ihnen, die von der Linie abweichen und exkommuniziert werden – im deutschen Sprachraum sind es mittlerweile sechs oder sieben nahmhafte akademische Theologen und Theologinnen: Adolf Holl (gest. 2020) – verliert in den 1970ern seinen Lehrerlaubnis; Hans Küng (lehnte u.a. das Dogma der Unfehlbarkeit ab, verliert 1979 Lehrerlaubnis); Eugen Drewermann (lehnte 1991 Jungfrauengeburt ab, verliert Lehrerlaubnis); Uta Ranke-Heinemann (lehnte 1987 Jungfrauengeburt ab, verliert Lehrerlaubnis); Prof. em. Gerd Lüdemann (zieht die historisch-kritische Methode durch, durfte ab 1998 seinen Lehrstuhl nicht mehr „für Neues Testament“ nennen: Jeshua war ein normaler Mensch; keine Jungfrauengeburt, keine Auferstehung, „[Jeshua] wartete auf das unmittelbare Ende der alten Welt“ (2013, S. 16)); Hermann Detering (gest. 2018) vertrat die These, Jesus und Paulus seien nachträglich aufgeblasene Mythen- bzw. Projektionsfiguren) , dabei fischen gerade die „Linientreuen“ – und das sie linientreu sind, dafür sorgen teilweise merkwürdige Kontroll- und Einmischungsrechte der Kirchen in das universitäre Berufungsverfahren –  in ihrem Trüben, mal lichter, mal dunkler.

07.07.2519

Das beste Buch über Paulus: „Paulus, der Apostat, und die Ebioniten“ muss erst noch geschrieben werden  – von postabrahamischen Wissenschaffenden, deren Arbeit den Namen Wissenschaft verdiente,  die die paulinische Autopoiese die sich heute Christentum nennt, redekonstruieren und die Ebioniten rehabilitieren (verstanden als Sammelbegriff für die Originalchristen, möglicherweise darunter der Bruder des Jeshua).

05.07.2519

Nächstenfeindschaft. Das Fundament der paulinischen Nächstenliebe, projiziert in einen „paulinischen Jeshua“, der über den historischen, ebionitischen Jeshua gelegt wurde, der ihn permingiert, ist die Nächstenfeindschaft, ist der Nächstenhass – der innere Saulus in jedem Paulus, die jüdische Familie, der eigene Vater, die eigene Mutter, die altjüdische Umwelt- dort, wo die Nächsten- und die Fernstenliebe der paulinischen Christen aufhört, beim „Satan“ (Altjude), der den wahren König der Juden versucht und beim Rabbi, der ihn grundsätzlich ablehnt.

06.05.2519

Die nächsten Feinde. Noch näher als das alte Judentum in ihnen und in ihren Familien standen ihnen die Originalchristen, die Ebionien, ihre grössten Nächstenfeinde, die, gebannt in ihrer Naherwartung und Entrückung, erschraken über die paulinische Interpretation des Todes ihres Jeshua (für sie bloss eine notwendige Bagatelle) und Paulus für einen Apostaten hielten. Jeshua wird gar nicht richtig tot sein: – seine menschliche Natur starb (am Kreuz), nicht seine göttliche und die kehrt mit dem Königreich seines Vatergottes zu ihnen zurück. Dass Ebioniten nicht schrieben, denn in dieser Welt gab es nichts mehr zu schreiben, die Zeit, das Königreich ihres Herrn war nah, somit nicht durch Schrift und Archiv Deutungshoheit über sich und ihren Jeshua bewahrten, verteidigten, das besiegelte ihren Untergang. DAS RÄCHTE SICH. Die Paulinisten – die die Grosse Ankunft auf mindestens tausend Jahre in die Zukunft verschoben – dafür eine kleine Parusie einbauten – verdrängten, ersetzten und exkommunizierten sie, sie waren und sind bis heute die Herren über Schrift und Archiv ihrer (evangelischen) Sekte nicht zuletzt durch Schrift und Archiv.

04.07.2519

Hitlers Propagandaerfolg – Friedrich Heer nannte ihn den „österreichischen Katholiken“ – knüpfte an den des Paulus, der paulinisierten Christenbewegung an – immer mehr steigerte er sich in einen Apostel, in die Rolle eines von Gott Berufenen. Dass dieser Gott eine inhaltlose Floskel, um nicht zu sagen, von Gott verlassen, bloss ein Scherge des Teufels war, trat nach ein paar Jahren gefühlter und gefeierter Überlegenheitsekstase umso ernüchternder, enttäuschender zu Tage.

03.07.2519

Oxyrhynchus Papyri (1895-1920), Qumran (1947) und andere „sensationelle“ Funde jüdischer und christlicher Texte. Christlich-paulinisierte Religionswissenschaftlern – jüdischen ergeht es nicht anders – fehlt die Objektivität – sie meinen, sie müssen nicht nur diese Texte richtig verstehen durch eine angemessene Kontextualisierung und Redekonstruktion, nein, sie hängen die Rettung ihrer Seele, ihres Glaubens daran, was unweigerlich, unvermeidlich zu Verzerrungen und Ausblendungen führen muss. Kurzum, sie sind ab einem gewissen Punkt oder in einem gewissen Grade unfähig, diese Texte richtig einzuordnen, zum Beispiel als Propaganda einer wirren, aber extrem erfolgreichen Sekte.

02.07.2519

Und – schwupp – wird Sündenhaftigkeit mit Sterblichkeit gleichgesetzt (definitiv nicht dasselbe) und Erlösung von der Sünde mit Erlösung von dem Tod (darum musste, dafür wollte sich Jeshua opfern? echt, ein feiner Kerl, der Jeshua – war also Judas Rolle im göttlichen Plan vorgesehen? Wusste Jeshua, wer ihn „verraten“ wird: nun, dann war der Verrat ein Scheinverrat… sagen wir es, wie es wa(h)r….: das  ist paulinische Dichtung, die den Hass auf Judas und Altjuden kanalisiert und kultiviert – solche Geschichten, wie die Geschichten vom Rabbi, der Jeshua verhört, vom Satan (Rabbi), der Jeshua verführt – vergeblich natürlich – und allzu christliche Gebete mit dem Refrain „…und erlös uns von dem Bösen“ (lies: von den Juden) – sie alle sollen eigentlich immer den selben Subtext erzeugen: Altjuden sind übel, sind böse, sind schuld – in der paulinischen „Nächstenliebe“ ging nichts ohne Nächstenfeindschaft, ging nichts ohne Feindschaft gegen ihre Nächsten, ihre jüdischen Eltern, ihre jüdischen Kollegen, ihre jüdischen Nachbarn, ja, ihr saulisches Inneres – wie sagte doch Jeshua, zumal die papierene Figur, die paulinisch gedichtet, kreativ „rekonstruiert“ wurde  – er werde Zwist und Unfrieden in die Häuser der Juden, zwischen Schwiegermutter und Tochter  bringen… ) – in diesem Narrativ zerstreute sich die Ankündigung des Königreiches des Gott-Vaters, die finale Grosse Wiederkehr in einer unplanmässigen kleinen Wiederkehr.. Oh Wundergeschichtchen auf Wundergeschichten… Quasi für ein Insider-Treffen, für ein 40-tägiges Colloquium. Er hatte vergessen, ein paar letzte Anweisungen zu geben, so kehrte er nochmals, physisch und psychisch komplett regeneriert, für eine Weile (ohne Königreich seines Vaters) zurück. Handy gab es ja noch nicht – warum erschien er nicht nochmals Paulus im Traum oder als Tageserleuchtung? War dessen Aufnahmekapazität zu gering dafür? Das sind Fragen, die rätselhaft, die änigmatisch bleiben.

02.07.2519

Dies sind die wundervollen Worte, die Jesus, der lebende Herr, uns verkündete: Jeder, jede, die diesen Worten Beachtung schenkt, soll den Tod nicht schmecken oder: Wie billig und werbewirksam, wie gemein erfolgreich popularisiert die aufstrebende Sekte der paulinischen Christen ihre „unschlagbare“ Propaganda verbreitete, mit welchen „frohen Botschaften“ sie ihre Überlegenheitsekstase feierte, das  lässt sich gut anhand der Oxyrhynchus Papyri rekonstruieren – die grösstenteils aus der Zeit vor dem Bekenntnis von Nicäa (325 n.Chr.) stammen, also aus einer Zeit der extrem erfolgreichen, starken grossen Expansion der Sekte im zweiten und dritten Jahrhundert nach dem Tod des historischen Jeshua. Der Populismus des Thomasevangeliums fasst sich zum Beispiel mit dem Slogan zusammen. „These are the wonderful words which Jesus the living lord spake to  …..and he said unto them:Everyone that hearkens to these words shall never taste of death.“ (aus: [Bernard] Grenfell/[Arthur] Hunt – ed., transl. u comm.: Oxyrhynchus Papyri. Part IV. London 1904 , S. 3 (New  Sayings of Jesus/Theological Fragments)). Kurzum verflacht: Glaube den (verschrifteten) Worten unseres „Herrn“, und du wirst vom Tod gerettet. Man kann behaupten, dass das einer der erfolgreichsten Propagandaaussagen der Menschheit, die Mutter aller Propagandaäusserungen ist und es verwundert nicht, das ein Teil der Menschheit sogar ihre Zeitrechnung mit der Geburt ihres angeblichen Verkünders, Versprechers und Erfüllers beginnen liess – das sollte ihrem Glauben daran noch mehr „Wirklichkeit“ verschaffen – dabei ging schnell das Kleingedruckte vergessen, zum Beispiel, dass der Sekteneintritt mit dem Eintritt in die Unterstellung, ohne diesen Heiland ein unrettbarer Sünder und Schuldiger zu sein, verbunden war und ist  aber, ach, dass wir sterblich sind, ist ja wirklich nicht so gut, insofern ist doch was Schlechtes dran? Kurzum, der historische Jeshua war weder „living“ noch ein „living lord“, ausserdem sprach er nicht zu „everyone“, sondern zu „unto them“ (und geschrieben hat er erst recht nichts: für ihn gab es eher nichts mehr zu schreiben in dieser Welt, war alles geschrieben worden), aber das alles wurde in der populistischen Lesart nicht mehr so genau genommen, überlesen, übergangen. So betrügten sich diese Christen nach und nach immer mehr, immer erfolgreicher, immer ekstatischer, immer überlegener. Aus dem Ende des historischen Jeshua machte vor allem Paulus einen quasi unendlichen Selbstläufer.

01.07.2519

Um es drastisch zu formulieren – das  Christentum, das Originalchristentum lebte in einem mündlichen, end- und nahzeitlichen Horizont (die Zeit ist nah, das Königreich des Himmels ist im Anflug – der Prediger dieser weltlichen End- und – zumindest für Juden, die ihn erhörten – himmlischen Nahzeit, der sich König der Juden nannte – genannt haben soll -, sass indessen einer Illusion und Täuschung auf, trotzdem: einflussreiche Rabbis wollten ihn loswerden, allenfalls mochten auch die Römer keine Unruhestifter – die ganze Welt schien sich gegen ihn verschworen, gewendet zu haben – die ganze Welt? Nein, da war ein kleines Dorf – mit Asterix Paulus und Obelix Petrus und einem Zaubertrank – das sich gegen diese „ganze Welt“ zu behaupten vermochte, sich allein mit „seligen Worten“ durch sie durchzuschlagen…..) – das falsche Christentum, das heute sich als das wahre präsentiert, ohne zu erröten, lebt, 50 bis 100 Jahre später, in seiner Verschriftlichung. Um an die Originalchristen und somit an den historischen Jeshua, der nicht schrieb, nur mündlich predigte, heranzukommen, müssen objektive postabrahamische Religionswissenschaffende – die keine persönliche Leidenschaft verspüren, das Christentum zu retten –  alles, was wir von den Ebioniten wissen, positiv lesen, und alles, was die paulinistische Kirche ausmacht, negativ. Das heisst, es zerfällt damit auch der paulinistisch-christliche Kanon durch die Differenz „wahre“ Evangelien und weniger bis nicht wahre Apokryphen. Das meiste, was wir von den Ebioniten wissen, ging durch die Hände paulinistisch indoktrinierter Christen – deswegen ist hier eine kreativ-ergänzende Lektüre unabdingbar, sind hier verschiedene „Rekonstruktionsgeschichten“ zu erbringen – eine nicht zufällige Hilfe dafür ist die altgriechische Logienquelle „Q“ (vgl. Hieke (2010) – in dieser erscheint der ebionitische, der originale Jeshua greifbarer als in den später verfassten paulinisierten Evangelien – vermutlich existiert(e) eine noch ältere, noch originalere aramäische Logienquelle „Y“ (Bezeichnung d.V.).

30.06.2519

Vielleicht hat die Evolution in der Genesis Änigma, ihr Nichts, das nicht Nichts ist, ihr Big Bang vor dem Big Bang unserer Genesis, mehrere und verschiedene Göttlichkeiten erschaffen, gibt es neben der Änigma die Omega und die Alphanirwana – die ebenfalls die Fähigkeiten besitzen, mit uns zu (a)kommunizieren – spiegelt die religiöse Vielfalt auf der Erde jene in den Himmeln? So dass der Monotheismus etwas behauptet, was mit dem realen Theistischen, mir der realen Genesis des Anderen wenig zu tun hat? Das weiss ich nicht (noch weniger, als das, was ich weiss). .Ich gehe von einem Wesen aus –  äusserst rätselhaft, anders, fremd, und doch fähig, zu uns vertraulich zu sein, intim zu sein – von der Änigma (wieviele änigmatische Omegas und Alphanirwanas in ihr auch stecken) – und vielleicht hilft es, sie uns wie Wasser vorzustellen, das alles umspült, jede Form ausformt, in vieles eindringt, den Aggregatzustand jeder menschlichen Sprache annimt (muss sie sie lernen ähnlich wie wir? – woher kann sie Arabisch, woher Deutsch? oder akommuniziert sie in einer grundsätzlicheren Sprache und ist fähig, sie unserer gelernten Schrift-Sprache zu diktieren? Sie muss dann nur wissen, wo unser Sprachzentrum ist, nicht unbedingt unsere Sprache lernen, ähnlich könnte es funktionieren, „spricht“ sie durch unsere Träume).

29.06.2519

Das Problem bei Paulus ist weniger die Erleuchtung, teilweise die Selbstbegeisterung durch „geniale Ideen“, als die grundsätzliche Verblendung, einer schiefen Sekte mit abstrusen Unterstellungen anzuhängen. Das Änigmatische, das ihm sagte, „Du bist Philosoph“ konnte er nicht hören, konnte ihm auch nicht akommuniziert werden, solange sein kritisches, skeptisches und ablehnendes Umfeld nicht zuletzt aus griechischen Philosophen bestand (Kapitel: Paulus bei den Philosophen).

28.06.2520

Das Heilige an Paulus ist sein änigmatischer Diskurs, sein akommunikativer Gehalt, er glaubt, Christus spricht (sprach eimal im Traum oder als Tageserscheinung) in ihm und durch ihn  – die Ebioniten hatten wohl recht: mit dem historischen Jeshua hatte das nichts zu tun, Paulus war, so gesehen, tatsächlich bloss ein Apostat – , de facto ist es die Änigma, die Mater Änigma die durch „seinen“ Christus akommuniziert – sie erreicht uns so, wie sie uns vorfindet, sie spricht in den areligiösen wie religiösen Bildern und Lettern, wie wir sie kennen, das war auch bei Mohammed, bei Buddha so, wenn bei ihnen tatsächlich Akommunikationen und Involutionen stattfanden -, das war und ist wahrscheinlich das „Heilige“ bei Paulus – alle Projektionen und Suggestionen, Selbsttäuschungen – gewünschten, begehrten, eifrig und eifernd geglaubten Wunschvorstellungen, Einbildungen abgezogen, falls dann noch etwas übrig bleibt.

27.06.2519

I.

Der Sieg über die Nazis und die Rettung des Islam und Israels. Die unseriöse Frage, was wäre gewesen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte, beschäftigte früh die Stammtische – anstatt froh, enttäuscht darüber, dass er tot war -, währenddem sich die Universitäten der „seriösen“ Frage widmeten und Erklärungen erarbeiteten, warum er ihn nicht gewann und nicht überlebte. Mittlerweile gibt es aber auch an den Universitäten eine seriöse Beschäftigung mit dieser unseriös scheinenden Frage allein deshalb, weil es Teil des Nationalsozialismus war, sich mit der Umgestaltung des zukünftigen Lebensraums intensiv zu beschäftigten (vgl. z.B. Birgit Kletzin (2000): Europa aus Rasse und Raum. Die nationalsozialistische Idee der Neuen Ordnung). Nicht zuletzt Heidegger, Grosssophist im Philosophenmantel, trat im ideologischen Konkurrenzkampf um die Gestaltung der Zukunft nach dem Endsieg 1936 in Rom mit eigenen „Visionen“ auf (mehr dazu siehe Über die Anfänge 1. und 2. Teil).

II.

Über die Muselmanenfrage. Hätten die Eichmann, die Himmler, die Göring, die Bormann, die Rosenfeld, die Hitler und ein riesiger Apparat von Rassetheoretikern und Lebensraumplanern und „-praktikern“ – allesamt erfahren und geübt im erfolgreichen industriellen Massenmorden – so erfolgreich, dass sich mit dem Endsieg die „Judenfrage“ und die Frage einer relevanten Opposition (Kommunismus) innerhalb der Diktatur erledigt hätte – damit aufgehört – oder hätten sie sich neue, vergleichbare Beschäftigungen und Ziele ersonnen – nebst der „Christen-“ (vgl. 16.06.2520), zum Beispiel die „Muselmanenfrage“? Von den wahrscheinlichen Optionen,  die im Falle eines Sieges oder Teilsieges eingetroffen wären, sei hier nur eine erwähnt – nämlich die „Muselmanenfrage“ -, davon ausgehend, dass die neuen Herrenmenschen mit dem systematischen Massenmorden (bald) weitergemacht hätten wie bisher, jetzt aber noch „freier“ also willkürlicher und herrischer auftretend, und allein aus Gründen des inneren Zusammenhalts, sich ideologisch-propagandistisch einen neuen „Feind“ und „Untermenschen“ konstruiert hätten- den Muselmane.

III.

Der „Führer“ hätte nach dem Endsieg sich der „Muselmanenfrage“ ähnlich passioniert angenommen wie zuvor der „Judenfrage“, hätte diese nicht-arischen judäo-christlichen Untermenschen und Abergläubigen dem restlichen Zyklon B zugeführt, sie ermordet und deren Land, deren Ölfelder geraubt. Insofern haben die grossen säkularen und christianisierten Streitkräfte aus der Sowjetunion und den Allierten, die die Nazis besiegten, nicht nur das Christentum gerettet – ihm zumindest eine letzte Endpause verschafft -, sondern auch den Islam, nicht nur Israel.

26.06.2519

Sie kann „Wunder“ ausschnitthaft berechnen, erkennen, dass es „innere Gesetzmässigkeiten“ in der änigmatischen Dimension geben dürfte. Dass es im Gesetzesgerüst, Naturgesetzesgerüst unserer Genesis „Fenster“, „Verbindungen“ zur Änigma tatsächlich gibt und zwar bis in die nicht reduzierte Ebene.

25.06.2519

Keine Primitivphysik ist, wenn sie mit der änigmatischen Materie rechnen lernt (was sie unbewusst schon lange oder länger macht). Keine Primitivphysik ist, wenn sie an ihren Grenzen die Änigma entdeckt und dabei entdeckt dass sie bis dahin nur die Physik ihrer Genesis, einer beschränkten Dimension war. Die Physik wird also änigmatisch, sie befördert den Glauben an die änigmatische Dimension, an die Mater Änigma, anstatt, wie sie irrglaubte, den „reinen“ Materialismus (zur Transkausalität in der Physik siehe

25.06.2519

Primitivphysik und Änigmatologie. Änigmatologie und Primitivphysik. Für die Primitivphysik war zuerst die Physik, dann die Metaphysik – Sie glaubt, sie pflegt den Glauben: die  wahre Welterschaffung erklären die Physiker, nicht die Theologen oder die Änigmatologen. Irgendwann wird Physik sich der Änigmatologie annähern und die Änigmatologie der Physik, dann ist Physik keine Primitivphysik mehr und die Änigmatologie keine Primitiv-, nein, keine Grundsatzkritik an der Physik.

24.06.2519

Wenn das verrückt klingt (wem das zu verrückt klingt) – dann sehe ich doch mal in den abrahamischen, buddhistischen und hinduistischen Texten um, dort klingt es zuweilen extrem verrückter.

23.06.2519

Deute ich sie richtig, selber Geträumtes und Erlebtes richtig  -ist der Grund, der moralische Grund unserer auserwählten Existenz Obligation, uns obliegt Obligation, nicht Schuld, nicht Erbschuld, nicht Sünde, nicht Erbsünde. Wir existieren in der Verantwortung für uns. Die Macht unserer Genesis fördert und fordert unsere „Obligation“, unsere Selbstverantwortung für unsere Selbsterhaltung – das ist nicht nur mein Satz auf Papier, das ist ein von ihr diktiertes Wertpapier. Ihre Akommunikation macht aus unserer menschlichen Kommunikation ein heiliges Geschehen. Über die Anfänge ist Teil der Obligation, ist Teil dieses Geschehens.

22.06.2519

Die alten Grosssekten, Männer, die in sich die Weltflucht zelebrieren – die Mater Änigma ist etwas ganz Anderes, viel Fremderes, zudem unserer Welt komplett Zugeneigtes, eine Befürworterin unseres Lebens, keine Fluchthilfe aus ihm.

22.06.2519

Es steckt uns fest in einem Naturgesetzesgerüst unserer Genesis.

21.06.2519

Wir sitzen also viel zu sehr in unserem Fleisch, in unserem Wesen, in unsererm Erdenwesen fest, als dass eine personifizierte männliche Emanation der Änigma tätsächlich „in uns“ sein könnte – (Paulus täuschte sich, aber abermals täuschte er sich und andere sehr erfolgreich…), die Änigma scheint viel mehr viel Anstrengung, überirdische, übernatürliche Anstrengung aufwenden zu müssen – jedenfalls wenn sie in unserem Alltag im Wachzustand akommuniziert -, um uns überhaupt zu berühren, uns akommunikativ und involutiv zu tangieren, um mit unserem Kommunikationswesen zu (a)kommunizieren. Noch schwieriger, noch grösser, hürdenreicher, wenn nicht schlicht zu gross, müssen wir uns unsere Schwierigkeiten vorstellen,  eine einigermassen adäquate Vorstellung von ihr zu machen. Wir sind schlichtwegs unfähig, aus unserem Fleisch, aus unserem Erdenwesen zu fahren und mit ihr in ihrer Sphäre und „Sprache“ Kontakt aufzunnehmen (umgekehrt dürfte es ähnlich sein, gehen wir nicht von ihrer Allmacht aus – die abrahamischen Theologen machen es sich hier einfach, zu einfach -, sondern von einem „Stückwerk“ an Macht, die sie auf uns in unserer Genesis einüben will, ausüben kann (wenn sie die von uns gestaltete Zukunft sieht, greift sie nicht wie ein „lieber Gott“, wie ein aufmerksames empathisches Elternpaar in unsere Geschicke, die sonst fatal wären, ,ein  -das sind unsere intrauterinen und post-intrauterinen partentalen Fürsorge-Erfahrungen und -Projektionen – die sich vor allem auf die Endzeit, auf Sterben und Tod fokussieren – hier wird „Christus“ unterschoben oder „Allah“).

21.06.2519

Ein Hund kann nicht in unserer Sprache sprechen, er kann oberflächlich ablesen, wie wir ticken, ihm können unsere Kommandos und Appelle beigebracht werden, er kann winseln, uns allenfalls warnen, Schafe bewachen vor Wölfen… , die noch weniger als Hunde uns erreichen und von uns erreichbar sind…(ausser mit instinktiver Angst, mit Argwohn, meiden sie uns – weil Menschen sie wie Ratten seit Jahrhunderten jagen, ausrotten wollen, Ausnahmen bestätigen die Regel ähnlich wie bei Tigern – ab und zu kommt einer, aus Defekt, auf den Menschenfleischgeschmack, wir sollten dabei unser Fleisch als nicht das kostbarste, nährreichste und geschmackvollste, eher als eine Notration für einen besonders heruntergekommenen Tiger vorstellen…)- wir können beschränkt uns auf Hunde einstellen, wir können wie bei Kleinkindern absehen, wo sie sich in Gefahr begeben, und diese aufheben, sie lenken und führen – an die Leine nehmen, an die Hand nehmen, wenn wir auf die Strasse gehen – und ihnen beibringen, auf sich aufmerksam, umsichtig und vorsichtig zu sein, was mensch darf, was mensch soll…was hund darf, was hund soll…. Und jetzt stellen wir uns das Ganze in einer viel fremderen Sphäre mit einem extrem anderen „Wesen“ vor, zu dem wir keinen täglichen Kontakt haben – auch wenn der in Klöstern simuliert wird – und, dem auch nichts beizubringen ist, es bringt uns allenfalls etwas bei. Was in diesen Klöstern geschieht ist illusorisch und basiert auf einem Missverständis bezüglich intrauterinen Erfahrungen. Die Änigma ist global, um es drastisch zu formulieren, mehr auf unseren Weltmeeren, als eingepfercht in Klöstern von abrahamischen und buddistischen Grosssekten zu „finden“, zu „kontaktieren“, ,zu „geniessen“.

20.06.2519

Doch dieses Ich-bin-mit-Christus-schwanger, nicht ich bin in mir, Christus ist in mir (Gal 2.20), diese exzessive, fast schon verzweifelt-enthusiastische Identifizieren eines Mannes mit einem männlich codierten Halb-Gott, Halb-Mensch, das angeblich der historische Paulus im Glauben „erlebte“ und „verkündete“- basiert vermutlich auf einer inversen intrauterinen Erfahrung im und mit dem Mutterleib, die später ideologisch passend reaktiviert wurde, suggeriert wurde, auf mehr nicht. Die Mutter, aber auch die Mater Änigma wurde hier durch „Christus“ ersetzt, von Paulus überschrieben, permingiert. Er wusste, konnte sich sicher sein, dass diese Worte in seiner Sektengemeinde die Identifikation mit dem paulinischen Christusgauben stärkte, je überzeugter er war, desto überzeugender  war er. So wurde hier bereits, wie in der endzeit-  und bekehrungsorientierten Nächstenliebe, der Boden für das neue ewige Reich des Christo und seines Vaters bereitet: Lies: Ich bin fast schon nicht mehr von dieser Erde, von dieser Welt, denn Christus ist schon bereits sehr, sehr in mir, ich bin schon sehr sehr in ihm….

19.06.2519

Der wahre, der weisse, der wissende Kern des greyboxlogischen Konzeptes „Seele“ könnte sein, dass wir in einer uns meistens verschlossenen (während Lebzeiten? verschlossenen) Ebene der Wirklichkeit unserer Genesis mit der änigmatischen Dimension, mit der Genesis der Änigma, eins oder verbunden, statt getrennt sind.

18.06.2519

Heideggers „Nur noch ein Gott kann uns retten“ (offenbar glaubte er letztlich nicht an seine Seinsphilosophie, verrät, verrät er uns damit….) ist noch zu sehr geprägt von einem abrahamischen Gottesbild, vom christlichen Theologiestudenten Heidegger, die Änigma „rettet“ uns in diesem Sinne nicht, ihre Akommunikation ist uns wohl ein Anker, ein Grund, den wir selber nicht begründen und fassen könnten. Sie ist Existierendes vor unserer, ausser unserer, nach unserer Existenz (aber vielleicht ist diese Göttlichkeitsvorstellung, noch zu sehr unsere, zu sehr traditionsverhaftet: letztlich kann ich nur wissen, dass es die Änigma und ihre Dimension in unserer gibt, über welche Wesenart, Macht und Fähigkeiten sie verfügt, warum und wie sie west, weiss ich ausser dem, was sie in Realität und Traum vermittelte, nicht).

17.06.2519

Was unterscheidet die Änigmatische Bewegung von dieser massenmörderischen Gewalttätigkeit und Gewaltphantasterei, von den Rosenberg, Himmler, Krieck, Höhn (vgl. Birgit Kletzin (2000): Europa aus Rasse und Raum: Die nationalsozialistische Idee der Neuen Ordnung), aber auch von Nietzsche, Heidegger und diesen verzweifelt spöttischen Ekinci? Was unterscheidet mich von ihnen? Es ist das Wissen um die Änigmatische Dimension und Materie, um die Mater Änigma, vermittelt  durch Akommunikationen und Involutionen. Etwas radikal Anderes, das all diesen genannten die Gewalt nimmt und ersetzt, das all diesen genannten fehlte.

16.06.2519

Die „Christenfrage“. Das Urproblem der Nazis mit dem Christentum, sein jüdischer Ursprung, wurde grösstenteils verdrängt (besser gesagt: vertagt), zu gerne inszenierte sich Hitler in „Mein Kampf“ als  Volksmessias im Namen des abrahamischen Gottes der Christen, zudem wurde systematisch auf dem christlichen Antisemitismus aufgebaut -, so dass dieses „Problem“ auf die Zeit nach dem Endsieg aufgeschoben wurde. Von der Lösung der „Judenfrage“  durch systematische Ermordung von Millionen wären die nationalsozialistischen Herrenmenschen, hätten sie den D-Day (Juni 1944) und Stalingrad (Februar 1943) erfolgreich überwunden, zur Lösung der „Christenfrage“ übergegangen (Rosenberg – vgl. Raimund Baumgärtner (1977), zu dessen „auf lange Frist ausgerichteten Entchristlichungskonzept“ (S. 3)), Himmler und andere „werkelten“ schon an eine Ersatzreligion, an einem Edelrassen- und Herrenmenschen-kompatiblen Germanenglauben. Sicher hätte Nietzsche geholfen, auch Heidegger legte sich 1936 in Rom ins Zeug, dass seine Seinsphilosophie das Christentum, Judentum und den Islam ersetzt und den Führer philosophisch führt…) – ausserdem hätten sie wahrscheinlich, da sie noch ein paar Tonnen Zyklon B übrig gehabt und über eine grosse Erfahrung im systematischen Massenmorden verfügt hätten, den Grossen Islamozid geplant, die Lösung der „Muselmanenfrage“ in den nahöstlich-arabisch-nordafrikanischen Sphären.

15.06.2519

AfD-Ideologe Gauland (2019) meinte, die 12 Jahre Nazi-Zeit seien „ein Vogelschiss in der Geschichte„, wie das Land wolle er die tausendjährige Geschichte zurückhaben. Offenbar schwärmt ihm eine wissenschaftlich überholte Nationalgeschichte des 19. Jahrhunderts vor, die 1000 Jahre zurückprojiziert wird. Warum nicht gleich 2000 Jahre? dann könnten wir bei Caesars De bello gallico und Tacitus Germania beginnen? De facto war schon im 19. Jahrhundert unklar, was „die“ deutsche Geschichte ist: für die einen Deutschen war Deutschland Kleindeutschland, für andere Grossdeutschland, für die einen war im Jahr 1848 Deutschland ein Deutschland von BürgerInnen und Demokraten, für die anderen eines der Fürstentümer und Soldaten, mit anderen Worten: einfach 1000-Jahre zurückprojizieren is nicht, höchstens für absolute Laien oder reine Demagogen – Gauland kann wählen. Tatsächlich basiert die Hetze gegen und Verfolgung von Juden auf 2000 Jahren christlichem Antijudaismus, das Holocaust-Pogrom ist die Spitze des Scheissbergs, kein Vogelschiss, das schwarze erzkatholische Bayern sogar wählte braune Nazis in einer Sache: in der „Judenfrage“. (Quelle: …..)  Und so feierte dann auch Thüringens Kirche den Führer als den Neuen Messias – „….und erlös uns von den Bösen“ – und der Führer sprach mit seinem „mehrdimensionalen“ Antisemitismus sowohl niedere Instinkte von Christen (der Jude ist der Judas) wie von szientifistischen Modernisten an (minderwertige Rasse versus edelste: Jude versus arischer Deutscher, arische Deutsche, meistens christlich getauft).

14.06.2519

Hitlers mehrdimensionaler Antisemitismus, der sowohl den jahrhundertalten paulinisch-christlichen Anti-(Alt-)-Judaismus, als auch den modernen, pseudo-naturwissenschaftlichen Antisemitismus zu einer Waffe, zu einem Troyanischen Pferd gegen den wirklichen, wehrhaften, bedrohlichen Gegner, den Bolschewismus, den Kommunismus, schmiedete. Grosse Kapitale, grosse Bestände an Volksdummheit, an Zerstörungsbereitschaft mit einem tausendjährigen Aufbauprojekt, mit einer Utopie der „brave new world“ verband – auch hier parasitierend von apokalyptischen Bedrohungszenarien (die in die Realität von hundertausenden Bürgern und Bürgerinnen umschlugen) und paradiesischen Erwartungen (die in Plänen von gigantischen Bauprojekten und Umsiedelungen endeten). Das Ganze war indessen, so weitgreifend es wirkte, auf zu engem Blickwinkel, auf so festem Boden es stand, auf zu weichem Sand, und so durchkalkuliert es schien, ohne Rechnung mit den Nachbarn – den weit grösseren, mächtigeren – gebaut. Ein Mittelreich, das mit unmenschlicher Anstrengung ein Grossreich werden wollte.

13.06.2519

Umgekehrt können wir sagen: die helle und dunkle Materie unsrer Genesis hat ihre Eigenständigkeit, ihren Eigenwert – und die Genesis der Änigma ihre änigmatische Materie – die in der änigmatischen Dimension mit der Materie unserer Genesis verbunden ist. Wir müssen also in mindestens zwei prinzipiell verschiedenen wie verbundenen Genesis- und Materiedimensionen denken, um unsere mehrdimensionale, polytemporelle Wirklichkeit (entscheidend besser) zu erfassen.

12.06.2519

Existenz ist Mater Änigma, änigmatische Materie, eine Primitivversion davon ist das, was heute Physiker unter heller und dunkler Materie verstehen. Um zu verstehen müssen sie viel, zuviel reduzieren, also Unverstandenes und Vorauszusetzendes ausblenden – so ist das, was übrig bleibt, an Verständnis ausfällt, recht dürftig, ein bescheidenes, tendenziell fehlerhaftes und falsches Resultat, auf dem sie ihre folgenden Resultate aufbauen – auf dass sich diese PhysikerInnen also nicht zuviel einbilden sollten.

11.06.2519

Washington grüsste, winkte in der Nacht zuvor, merkwürdigerweise waren mein Bruder und Xi Jinping dabei.

10.06.2519

Wasser zu Wasser, statt Staub zu Staub (Erde zu Erde). Nein, wir sind nicht aus Staub entstanden, werden nicht zu Staub und auferstehen nicht aus Staub – entscheidend war Wasser, Wasser zu Wasser. Staub bleibt Staub, ist Staub und aufersteht als Staub. Erst als Wasser und die habitable Zone, Wärme, nicht die Kälte (Hölle), nicht die Hitze (Hölle), wurden, wurden wir aus dem Leib der Mütter und wurde unsere Genesis aus der Mutter aller Götter (Mater Änigma).

09..06.2519

Man kann also sagen, Paulus, Ex-Saulus, fühlte in sich Christus, Christus ist in mir, nicht mehr ich bin in mir (Gal. 2.20), so dass wohl die Auferstehung Christi, die Wiedergeburt des Juden Jeshua, in ihm stattfand… Nur muss das ausser dieser Sekte niemanden besonders interessieren und berühren. Wenn der gute Paulus mit seinem Christus schwanger geht – und meint, wie es sich diese neojüdische Sekte, mittlerweile Grosssekte einbildet, er sei Erzsünder, der zum seligen Glück aber seinen Retter in sich austrägt… (dennoch wird es am Jüngsten Tag zu einer Gerichtsverhandlung vor dem Vater des Jeshua kommen, man kann dann erwarten, dass es bei Paulus auf ein verkürztes Verfahren hinauslaufen und zu einem Frei-bzw. Heilspruch kommen wird – er darf sich im Himmel vielleicht an den Tisch von Gott Vater und Gott Sohn setzen: an den „Cheftisch“ sozusagen…).

08.06.2519

Aus änigmatischer Sicht müssen wir das Christentum nicht „retten“ – weder durch die „Richtigstellung“ des Paulinismus noch durch die  Rekonstruktion der Originalchristen. Das Christentum  – der Abrahamismus – wird zu Ende gehen, wird keine grosse Zukunft mehr haben, weil die anthropologischen Grundannahmen, die Unterstellung, dass wir „erzversündet“ sind und für unsere Seelenrettung einen Entsünder aus dem Gotteshause Abrahams benötigten (sonst droht uns Feuer und Hölle) –und eine christliche Taufe, damit schon einmal den Eintritt in die richtige Sekte, in den richtigen Club -, nicht nur falsch sind sondern eine Beleidigung unserer Natur, unseres Wesens, unserer Besonderheit, unserer Auserwähltheit – und letztlich eine Beleidigung Gottes, der Änigma – niemals würde sie unsere auserlesene Natur verderben, dann hätte sie uns gleich nichts sein lassen können.

07.06.2519

Die postabrahamische Lesart dessen, was sich heute „Christentum“ nennt, dreht den Paulinismus vom Kopf, auf dem er viel zu lange steht, auf den Boden, auf die Füsse, auf die Originale zurück  – die halten Paulus für einen Apostat/en, die erschrecken sich über die paulinische Deutung des Kreuzungstodes, die halten nichts von Buss- und Sühnetod – und weil sie den historischen Jeshua kannten und erlebten, weil sie die einzige und eigentliche „Urgemeinde“ dieses jüdischen Messias waren, halten sie diese plötzliche Auferstehung ihres Jeshua bei den Paulanern, und die „paulinische Urgemeinde“ für dreiste Aneigungs- und Überbietungs-Versuche,  alles in allem Versuche, sie zu permingieren (die, wie wir heute wissen, „erfolgreich“ waren: wir müssen also die paulinische Permingation der Originalchristen wegwischen, rückgängig machen, mit plausiblen Thesen die Lücken in ihrer Geschichte, und sie produzierten viele Lücken, die Paulinischen, füllen.

06.06.2519

Auch das Christenkreuz – das beste Symbol für den Irrweg des Paulinismus -, das sich erst im Mittelalter zum Zentralsymbol festigte (für Ebioniten, Originalchristen war es bedeutungslos – so bedeutungslos wie in Logienquelle „Q“) sollte mit ihm und den Kirchtürmen ins historische Archiv abgelegt werden.

05.06.2519

Vater – ein bisschen viel Vater. Unser? Wohl eher nicht. Gott, die Änigma, als Mutter zu denken fällt schon schwer.

04.06.2519

Das originale Christentum, die Ebioniten, die – These Nr. 3 –  in einer spirtuellen „Umkehr“ begriffen waren, denn „die Zeit ist nah“, besinnt euch, kehrt um, verlasst Weib und Kind – so predigte ihr Messias, ihr Jeshua, der vor allem die Jugend des Judentums elektrisierte, verachteten Paulus, der weder den historischen Jeshua kannte noch seinen Tod miterlebte – den sie feierlich begrüssten, diesen kurzen Tritt in die Wendeltüre zum Jenseits…- Ex-Saulus, jetzt Paulus, der dafür Jeshuas Tod umso distanzierter, umso absurder, umso wahnsinniger, umso rachsüchtiger uminterpretierte – genialisch uminterpretierte – als eigentlichen Sinn der ganzen Sache, statt als Ende, als Beginn (seines) Christentums…. Welch RETTENDE DISTANZ für das Christentum nahm dieser Paulus zu ihm ein – auch deswegen verachteten sie ihn – nannten ihn den Apostaten – also den, der den kompletten Abfall vom rechten Glauben, nicht bloss eine Häresie beging. Man kann sagen: Paulus vergab keinem. Rächen, nicht vergeben, war Paulus talentierteste Sache. Auch an ihnen, an den Originalchristen, nicht nur an den Altjuden und an den „Heiden“ – wie alle restlichen Nicht-Christen abqualifiziert wurden – rächte und rächt sich der Paulinismus bis heute (die einzige Überlegenheitsekstase, die sie mit ihren Mitteln schlug, war die muslimische: die kurzerhand und mit der gleichen Logik alle anderen zu „Ungläubigen“ erklärte (es gab dann allerdings auch wieder lichte Momente, in denen dem Islam einleuchtete, dass er NICHTS wäre, ohne Judentum, dass er NICHTS wäre ohne Christentum, ohne Abrahamismus eins und zwei – was ihn milder und dankbarer stimmen (und in diese Serie als drittes, nicht als erstes Glied einreihen) musste gegenüber seinem paulinischen Vorgänger, der als Staatsreligion die römische Staatsmacht eroberte, und seinem jüdischen Original und Ursprung, der die Grundunterstellungen (Sünde, Heilung davon) und das Grundpersonal (Adam, Abraham, Moses, Erzengel Gabriel, usw.) dafür schuf. Der Islam griff als Dritter zur Synthese der beiden, zu ihrer Aufhebung, um es hegelisch zu sagen – und so ist ein guter Muslim eigentlich ein Hegelianer, ohne es zu wissen, und ein Hegelianer ein Muslim, ohne es zu glauben.

03.06.2519

So wird dann auch an mehreren Stellen im Paulinischen Testament – das die Paulinisierten Jahrhunderte später „Neues Testament“ nennen – der Jude zum „Satan“ , nicht nur der Altjude im Johannes Evangelium, nicht nur der Satan auf dem Dach, der Jeshua verführen, also: verhindern will, entpuppt sich als ein verkappter Rabbi, sondern, wenn Neu-Jude Paulus von (Alt-)Juden verhindert wird, heisst es: „der Satan hat mich verhindert.“ Zudem wird Judas zum Inbegriff dieses Satans, des verräterischen, heimtückischen, meuchelmörderischen Altjuden  oder der üblen Nachrede, eine Denunziation der Paulinisten – Ebioniten hatten keinen Raum weder für einen Verrat des Judas noch für die Denunziation der Altjuden –  für sie war es abgemachte Heilsplansache, dass ihr Messias stirbt (exit)  – vielleicht durch die römische Justiz, ohne dass Altjuden dabei eine massgebliche Rolle spielen mussten – und nicht erst in 1000 Jahren, sondern zeitnah mit dem ewigen Reich seines Vaters zu ihnen zurückkehrt (reentry). Die Judas-Geschichte ist Teil der Paulus-Interpretation des Todes des historischen Jeshua, den er nie kannte, an dessen Tod er nicht zugegegen war – zum Glück für das Christentum nicht…

02.06.2519

Auch das Hauptgebet des Christentums – also: des Paulinismus – ist im Subtext ein antisemitisches Triumphgeheul: „..und erlös uns von den Bösen (lies: Juden), denn dein ist das Reich (lies: nicht den Juden) und die Kraft (lies: nicht den ohmächtigen Juden) in Ewigkeit. Amen.

01.06.2519

Habermas Rationalitätsbegriff ist viel zu oberflächlich und schematisch – er kann die Rationaltät paulinischer Wunder, ihre RACHELOGIK nicht erkennen, nicht rational machen, nicht dechiffrieren als anti-judaische Überlegenheitsekstase (Altjudentum: Moses teilte die Wasser. Neujudentum:  Paulus Jeschua läuft über diese Wasser und tritt UNTER SICH Moses mit FÜSSEN, usw.).

30.05.2519

Böses Blut. Mensch muss nicht rechtsextrem sein um zu sagen: Der Islamozid – vielleicht der „Grosse Islamozid“ – wäre der Holocaust – der Muslim-Holocaust -, den die Islamisten und Islamistinnen grösstenteils selbstverschuldet heraufbeschwörten: es gibt den Religionsfrieden, sie brechen ihn bewusst, es gibt den Anstand, sie benehmen sich nicht – sie sähten Wind und ernteten Sturm.Sie sähen in Videos, die in den Social Media zirkulieren, Wind, sie bringen unsere Mitmenschen um (nach 11.09.2001 rund 3000 Menschen; u.a. Ford Hood 2009 13 Menschen; Boston 2013 3 Menschen; Bataclan & Bistro 2015 130 Menschen; Charlie Hebdo & plus 16 Menschen; Berlin 2016 12 Menschen; Nizza 86 Menschen; Brüssel 35 Menschen; Istanbul 2017 39 Menschen, London 7 Menschen; 2018 dort 4 Menschen und dort…; 2019 dort 4 Menschen und dort (London 2).., dazu kommen mehr als tausend Verletzte)- und ernten eines Tages Sturm.

30.05.2519

Die Grossmutter des Todes. In einem der Internetforen mit Video bei Twitter sieht man in diesen Tagen (u.a. retweetet von einem Israeli-Account) eine alte, kalt traumatisierte Islamistin mit aufgerissenen blauen Augen, eine muslimisch indoktrinierte Grossmutter des Todes einer anderen jüngeren Frau  – die weint? die als Mutter trauert um den Tod ihres Sohnes? -vor laufender Kamera erklären: Sie sei doch glücklich. Sie müsse nicht weinen. Es gäbe nichts Ehrenhafteres für muslimische Söhne als für Allah als Märtyrer zu sterben. Man sterbe eh ! Man sterbe eh – insinuierend: warum dann nicht mit einem letzten „Gottesdienst“ für Allah, ihren abrahamischen Gott, der im Jenseits dankbar sein wird dafür? Diese massenmörderische Pro-Märtyrer-Ideologie muss allerdings ihre Kurzsichtigkeit dann büssen, wenn die anderen, die Opfer, nicht passiv wie Schlachtlämmer warten bis sie durch Attentäter, brave muslimisierte Mutter-Söhnchen, ermordet werden, sondern zu Wölfen werden und zum Gegenschlag aushohlen und befinden, wenn diese Fanatiker und Fanatikerinnen so gerne sterben – und dabei am besten noch uns umbringen – möchten, so wollen wir diesen Vorgang ihres Sterbens, um in das „echte“ Leben zu treten, wie sie in ihrer Grosssekte glauben, ein wenig beschleunigen und systematisieren – ohne dabei umzukommen. Die Muslime sind also gut beraten, solchen dummen Hetzerinnen kein Gehör zu schenken, ihr dummes gefährliches Gerede anzuprangern und abzustellen. Der Unterschied zwischen dem historischen Holocaust und dem Grossen Islamozid wäre gross, Juden wurden millionenfach zu „Juden“ gemacht, reduziert, waren passiv, dachten kaum jemals an agressive Gegenwehr gegenüber Nicht-Juden (in Warschau fand aus lange erlebter Not und Bedrohung aus Überlebenswille pure Notwehr und Selbstverteidigung statt; die junge deutsche Schauspielerin, die mit ihrem Schuhabsatz im KZ einen Nazi tötete, war eine extrem seltene Ausnahme) – diese komplett wahnsinnigen Islamisten und Islamistinnen sind von ganz anderem Kaliber, provozieren und attackieren  die „Ungläubigen“, leben in einem kollektiven Grössenwahn, die „richtigen Gläubigen“ zu sein, kennen keine Gnade, ausser die ihres Gottes, der sie gnädig dazu ermutigt, an mehreren, nicht nur an einer Stelle im Koran (man rede sich hier nichts schön) „Ungläubige“ umzubringen. Mit List und Tücke zu erledigen – immer mit Allahs Segen.
Wagen wir eine Prognose – die sicher nicht politisch korrekt ist und an die Grenze der Meinungsfreiheit geht, jedoch noch lange nicht so weit wie das öffentliche Statement dieser Grossmutter des Todes vor laufender Kamera und laufendem Twitter .- –  solche gefährliche Arroganz, solcher dummer Hochmut von Islamistinnen, das könnte am Ende den Koran und seine AnhängerInnen in einem mehr oder weniger systematischen Islamozid das Leben und die Existenzgrundlage für das Weiterleben kosten, das könnte sie beschleunigt und umfassend in ihren seligen Himmel ihres abrahamischen, allzu abrahamischewn Allahs befördern. Man wird wie jetzt schon in China dieser Ideologie und ihren Anhängerinnen das Wasser abgraben, den Wind aus den Segeln nehmen, ihr geistiges Land verdürren lassen müssen – so dass am Ende der historizistische, der irregeführte und irreführende Islam (siehe dazu Bd. 6 und Bd. 5)  sich in der eigenen Wüste verläuft und zu Staub wird.

29.05.2519

Es wäre frustrierend oder beruhigend – je nach Perspektive – würde die Änigma damit andeuten, dass sie sich selber ein Enigma, ein Rätsel ist. Dass sogar Gott, die Änigma, nicht reines, reinstes Weiss und Wissen (Selbstwissen) ist und produziert.

28.05..2519

Bei mir lautete die Schriftakommunikation der Änigma – die wir vorsichtig „Gott“ oder „Göttlichkeit“ nennen können (die globale, keine provinz-universelle, mit abrahamischen oder buddhistischen Assoziationen):  „Du bist Philosoph, Philosophie“ – nicht: „Du bist Prophet, Prophetie“. Das ist mehr ein Aufklärungsauftrag, als ein Verkündigungsauftrag. Als ob sie ihr Änigmatisches, ihr Rätselhaftes auf uns übertrug – mit der Anweisung: Enträtsle mich, enträtsle dich.

27.05.2519

Yavuz Ekincis kleiner Roman Die Tränen des Propheten (2019) – Klappentext „Wer heute behauptet, er sei ein Prophet, der kann nur verrückt sein.“-  singt ungewollt einen Abgesang auf den Abrahamismus. Der „letzte Prophet“ – so begrüsst ihn Zarathustra (S. 158) – kann sogar einen Toten erwecken – mit Gottes Hilfe „Gott hilf mir, flehte ich. Dann rief ich wieder: Steh auf, Süleyman, steh auf!“ (S. 117),  göttliche Hilfe, die über seinen Propheten-Kanal in den Toten fliesst – allerdings nur kurz, der Tote rappelt sich auf, „schüttelt zweimal den Kopf und schaute aus tiefen Augenhöhlen seine Mutter an“ (S. 117) und dann ist ein Funkloch im Kanal zu Gott daran schuld ?, dass der Junge wieder tot zusammensackt – Danach tröstet der letzte Prophet des Abrahamismus die Mutter – der allerletzte Prophet in der Tat: der nur die Aufmerksamkeit eines mittelmässigen Schriftstellers auf sich zieht- neidisch, auf die weltberühmten Nobelpreisträger und Millionen-Bestseller-Autoren, auf die Promis mit dutzenden Millionen Followern bei Twitter schielend -, obwohl er sich, nein, obwohl Erzengel  Gabriel ihn doch in die Reihe von Jesus und Mohammed stellte:  – „Gott [Abrahams] hat ihn zu sich genommen“ – und denkt daran, denkt immer wieder mal daran, wie „die Hagiografen schreiben würden, wie ich einen Toten zum Leben erweckt hatte und wie die Miniaturenkünstler diese Szene darstellen würden.“ (S. 118). Grosse Berühmtheit wird er erst posthum erfahren… aber ist dann nicht das Himmelreich gekommen? Denn anderen verkündet er „Ich bin gekommen, um das Himmelreich auf Erden zu bringen.“ (S. 124).Doch später fand er „ich…hinterliess bei den Menschen in der Metro aber weniger Eindruck als eine Ratte“. (S. 126) Wie er dieses Himmelreich auf Erden bringt – bleibt im Ungefähren. Und um mehr beachtet zu werden als eine Ratte – dafür hätte er ein gewaltiges Wunderwerk erzeugen oder Superkräfte demonstrieren müssen – auf hollywoodeskem Marvel-Niveau – zum Beispiel mit dem Hammer Thors die Menschheit einen Blick von Asgard erhaschen lassen sollen- statt bloss dünne Worte, dünnlippe Worte – die jede U-Bahn-Ansage übertönt – zu flöten. Auch wäre anzupreisen gewesen, Werbung ist heute alles… – welche Vorteile sein christlich-muslimisches Himmelreich gegenüber dem nicht so schlechten Erdenreich besitzt…. Postabrahamische Aufklärung oder Religion sieht anders aus, ähnlich wie der Unterschied, wenn ein mittelmässiger Schriftstellter – kein Originalgenie wie Nietzsche – eine göttliche Akommunikation mit hergebrachten abrahamischen Klischees simuliert, oder wenn tatsächlich eine göttlich tiefsinnige Akommunikation geschieht in einem neuen, globalen Kontext. Von dem spricht Über die Anfänge – verglichen damit ist das Büchlein von Ekinci komplett profan. Über die Anfänge wahr, Ekincis Roman Simulation.

26.05.2519

Habermas Rekapitulation von abgetretenen Pfaden (zu Luther, Spinoza, etc.). Tatsächlich erforderte diese geistesgeschichtliche Lektüre eine komplette Redekonstruktion.

26.05.2519

Was das Christentum betrifft: drehen wir die ganze paulinisierte Geschichte um – als produktiver, manipulativ psychologisch sektiererisch höchst erfolgreicher Irrweg – Nehmen wir an: der Originalweg, den der historische Jeshua ging, ist der ebionitische, dieser kurze, ein paar wenige Jahrzehnte währende – ist der originalchristliche – also der abgeschnittene, kaum archivierte, gelöschte, verdrängte, überschriebene. Fast nichts im Christentum – so nennt sich heute ohne zu erröten der Paulinismus -wäre wahr, wäre original – zugleich versteht sich mit dieser „radikalen Wende“ aber fast alles, der ganze Paulinismus – die Wunder erweisen sich als sehr rational, sehr verständlich….. Ähnlich verhält es sich mit dem historizistischen Islam gegenüber dem verschollenen, gelöschten, missachteten „testamentarischen“ Islam, der den Letzten Willen des Gottes Abrahams und Mohammeds – trennt euch nicht!  – seit Jahrhunderten missachtet ein Pseudo-Islam, der heute als Sunniten- und Schiiten-Islam  – von den Alewiten und den anderen Abspaltungen nicht zu reden – jeden Tag von neuem den Letzten Willen Allahs und Mohammeds, ihr Testament, mit Füssen tritt. Und die, die zurück gehen wollen, zum echten, zum wahren Islam, zum ungetrennten Islam, werden feststellen, dass die ursprünglichsten Koran-Versionen wie das Testament von Mohammed zerstört wurden. Von daher ist und bleibt das, was sich  heute Islam nennt, ein Irrläufer in der Welt. Der änigmatische Weg hebt ihn auf, kann ihn beenden, kann ihn „erden“.

25.05.2519

Dass das Leben endlich, dass es sterblich ist, ist der Preis des Privilegs, nicht nichts zu sein, nicht nicht geboren zu sein.

25.05.2519

Hüte, schätze es, erweise dich ihm wert.  Oh, Gott, Änigma, kannst du am letzten Abend deines Lebens sagen: ist das phantastisch, das ich sein durfte,  das ich in deiner Dimension atmen durfte, das ich in meiner Genesis atmen durfte – ich Endlicher, ich Endliche bin dir dafür unendlich dankbar. Und unendlich dankbar suche ich mich zu erweisen.

25.05.2519

Der hohe Genuss physisch zu leben als Mensch bereichert die änigmatische Dimension. Eine Dimension, von der wir nicht wissen, ob sie vor uns, mit uns und nach uns existierend, wie als Meta-Element in uns eingeboren ist – etwas Ähnliches – gar nicht so Abwegiges – vermutete der Philosoph Plato – allerdings nannte er das Rätselhafte „Ideen“ – eine „Idee“, die uns akommuniziert, war damit nicht gemeint.

24.05.2519

Mit der Schriftakommunikation änderte sich alles: hinter ihr steht eine Wesenheit, eine Gottheit, eine Göttlichkeit. Sie muss eine Art „Subjekt“ sein, das wie ein Mensch zu kommunizieren versteht, anders würden wir sie nicht verstehen (wir verstehen es nur, wenn wir ein „Subjekt“, einen „Autor“, der kommuniziert, unterstellen). Sie muss sich auf uns einstellen können wie Erwachsene auf kleine Kinder, wie Götter auf vernunftbegabte Tiere, wir können uns nicht auf sie einstellen.  Gott, die Änigma, muss sich vermenscheln, will sie sich uns verständlich machen, muss unsere Sprache sprechen, sonst verstehen wir Menschen sie nicht. (Warum enträtselt sie sich nicht mehr?).

23.05.2519

Die Revolution, die im Begriff der „metanoia“ steckt, die Verwandlung durch den Glauben, die Bekehrung, ist für eine Akommunizierten eine Verwandung durch Wissen, durch Einsicht in „Unglaubliches“.  Sie wechselte bei mir von einem einsteinschen Niveau – der über Blackboxes spekulierte, die bereits die ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthalten, zu einem religiösen Niveau, in dem Schrift-Akommunikationen eine, wenn nicht die zentrale Rolle spielen – also von der „parasynchronizitären Akommunikation“, die ich mit 13 und 18 Jahren erlebte, zur Erinnerung an die „Eröffnungsakommunikation“, die ich mit ca. 10 Jahren erlebte und lange Zeit verdrängte, abgekapselt mit mir trug.

22.05.2519

Dass ist ein Aufklärungsauftrag an deine Gattung, an den „homo sapiens“ – verkünde ihn…

21.05.2519

Meine Akommunikationen trugen und tragen keine Etikette mit der Aufschrift „Das ist ein Verkündigungsauftrag“, sie drängten und drängen mich vielmehr zur Aufkärung, und die geht nicht ohne Kommunikation und damit zwangsläufig nicht ohne Öffentlichkeit. Man kann also sagen, sie tragen bis heute und morgen die Etikette Du verstehst alles, du siehst alles, was ich dir akommuniziere, und du verstehst nichts, du stehst vor einem Rätsel, das du lösen wilst: Das ist ein Aufklärungsauftrag. Sei Philosoph, Philosophie genug, um das zu verstehen, um einigermassen mich, die Änigma, zu verstehen.

20.05.2519

Gegenüber dem Nichts sind wir unendlich privilegiert, wenn auch eine endliche Zeit.
Nicht: „nur“ eine endliche Zeit, sondern „immerhin“ eine endliche Zeit.

20.05.2519 (2)

Vielleicht kehren wir nach unendlicher Zeit endlich zurück, ist unsere Unendlichkeit selige ewige Wiederkehr.

19.05.2519

Sterben ist auch Folge des starken, überstarken Begehrens zu leben, weil Leben so viel abverlangt, soviel und solange zu erleben begehrt, so dass es an seine Grenzen kommt, sie immer weiter auszudehnen drängt – und ewig strebt das Leben nach dem Leben – so ist es gut, das ist das auserwählte Gut dieser Genesis und der Genesis der Änigma. Sterben ist  nur ein beschränkter „Fluch“, keiner, der uns Geborene eines Tages auf den grossen Fluch, in das Nichts zurückwirft. Denn unser Leben – Philosoph wie lebend, weil auserwählt, nicht Nichts zu sein – geht von der Änigma, nicht von Nichts aus, und auf sie, nicht auf es zurück.  Die änigmatische Dimension und die Änigma: Sie ist der Engel, der die Flügel für uns öffnete, ihre Akommunikation beflügelt unsere Kommunikation – mit dem auserwählten Geborensein geht das änigmatische Geborgensein einher, über das Leben hinaus, wir fallen, sterben wir, nicht in das Nichts zurück, auf sie geht unser, geht jedes Nicht-Nichts-zu-sein zurück.

18.05.2519

Sterben ist nur ein beschränkter Fluch im Vergleich zum grossen Fluch des Nichts, das Nichts bleibt.

17.05.2519

Die Änigmatische Perspektive speist von einem nicht abrahamisch überfrachteten Begriff von Gott, von einem akommunizierten Wissen von Göttlichkeit, die Änigma und ihre Dimension in unserer Genesis, die als Meta-Religion unserer bisherigen Religionen Tabula rasa macht mit dem Hinweis  „Philosoph. Du bist Philosoph. Philosophie“ – liebe und bilde wahres Wissen, die Weisheit, und die über die selbstgemachten Gründe uns zu „Obligation“ anhält – zu Pflicht, Verantwortung für uns, für die Auserwähltheit, Geborene, nicht Nichtgeborene und Nichts zu sein.

16.05.2519

Änigmatische/änigmatologische Anmerkungen zu Habermas /nachmetaphyischem Werk  „Auch eine  Geschichte der Philosophie“ (Bd. 1, S. 918, u. 2, S. 820)  2019
in BEarbeitung——–Band 1 trägt den Untertitel: „Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen“ – Habermas beschränkt sich auf einen beschränkten „okzidentalen“ Ansatz, der ganze Band 1 ist im grossen und ganzen eine Enttäuschung, eine traditionelle eurozentrisisch-christianisierte Geistesgeschichte, eine Nacherzählung eines christianisierten Nachmetaphysikers, der sich in der innerchristlichen Absurdität verliert, keine Distanz dazu einnimmt, die sich in der historischen Entwicklung immer wieder neu konstellierte –  nachdem kurz Buddas Lehre (S. 361f), Konfuzianismus und Taoismus, S. 383 ff.  (Schlusssatz, männlicher, allzu männlicher Schlussatz: „und „Von den griechischen „Naturphilosophen“ zu Sokrates“, S. 406ff – abgehandelt wurde – um dann Platons Ideenlehre anzugehen – merkwürdigerweise geht der grosse, geht der grösste Denker dieser Zeit, Aristoteles, bei Habermas den Bach runter – bis ins Mittelalter, wo im Kapitel „Die Herausforderung des Aristoteles für die Theologie des 13. Jahrhunderts“ – der Philosphiegigant seinen grössten Auftritt in Habermas erstem Band feiert – (S. 676- geht erfreulicher Weise auf den Begriff der „Achsenzeit“ ein, die Konsequenz, radikal oder nicht radikal, je nach Perspektive, die universal-provinzielle christianisiert-gregorianische Zeitrechnung auf die globale achsenzeitliche Zeitrechnung umzustellen, geht Habermas nicht.
Über Akommunikation lässt sich am besten philosophisch kommunizieren.
Wenn Gott, die Änigma, akommuniziert zu Menschen: Du bist, ihr seid „Philosoph“ – hätte Sie vor einem Mädchen „Du bist Philosophin. PhiloSOPHIE“ in den Raum geschrieben? –
Die“ Religion, zumal die Änigmatische – hat sich als „Philosophie“ herausgelöst – als Änigmatische Philosophie als Religiöse Philosophie – wobei „religiös“ hier nicht traditionell zu konnotieren ist, dasselbe gilt für den Begriff Gott, Göttlichkeit für die Änigma: eine Wesenheit von uns fremder Macht, die aber auch in unserer Genesis auf Ohnmacht stösst.
Wir können uns viel von ihr vorstellen, die Gott-Phantasien schiessen wie Unkraut in den Himmel – Unkraut vergeht nicht – , sicher sind bloss die uns vermittelten Kommunikations-, Synchronizitäts- und Translokalitäts-Akommunikationen.
15.05.2519
Nur ich kann wissen, dass die Akommunikationen, die ich in verschiedenen Formen erlebte, erleben musste, erleben durfte – je nach Perspektive -, stattgefunden haben. Es gibt keine unmittelbaren Zeugen. Bei der Schrift-Akommunikation („Was heisst „Philosoph?“) war meine ältere Schwester in der Nähe, der hätte ich davon erzählt, wäre ich ihr direkt in die Arme gelaufen – bin ich aber nicht. Vielleicht hatten wir auch gerade wieder Geschwisterkrieg. Bei der parasynchronizitären Akommunikation, Teil 1, im Internat nervte ich meine Tischnachbarn am Frühstück damit („das war kein normaler Traum. Wisst ihr, was eine „Obligation“ ist? Ich sah mich in einem Grossraumbüro an einer Schreibmaschine). Fünf Jahre später beim Erleben von Teil 2 gab es höchstens meine Jugendliebe, der ich davon erzählte. Und dieses Ereignis blieb auch in Erinnerung, führte u.a. zu Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft) – das frühere, sensationellere, das ich ungefähr als Zehnjähriger erlebte, ging vergessen, wurde verdrängt, kapselte sich ein, hätte mich sonst wahrscheinlich zum „verrückten Jungen“ gemacht für andere oder tatsächlich verrückt gemacht.
16.05.2519
Vielleicht ist bei der schriftlichen Ansage der Änigma „Du bist Philosoph. Philosophie“ oder „Philosophie. Du bist Philosoph“ – offenbar beherrscht Sie die deutsche Schrift bis zum Komma…., die in dem Dorf Othmarsingen – ein Ort zwischen Zürich, Bern, Basel und Luzern –  zu Beginn der 1970er Jahre mir geschah – so wie es die Klischees und Satire-Zeitschriften überliefern – mit einer Art leuchtender Schrift, Leuchtschrift im leeren Raum (Ja, Leute, so war es! So kann es tatsächlich passieren! Hollywood hätte es vielleicht noch besser machen können…)  Philosophie doppeldeutig gemeint – einmal als Oberbegriff – einmal als femine Version von Philosoph. Vielleicht sah die Änigma in einem zehnjährigen Jungen mehr das Kind und den Menschen, als den ausgeprägten und ausschliesslichen Mann. Jedenfalls hab ich keinen Zweifel (daran):  „Du bist Philosoh. Philosophie“ ist von der Änigma global für alle Menschen gemeint.
15.05.2519
Der Unterschied zu einem Romanhelden, der glaubt, er sei ein Prophet (z.B. im Roman von Yavuz Ecinci): Die Änigma akommunizierte nicht: „Du bist Prophet“ oder „Du bist Christ“ oder „Du bist Muslim“ oder „Du bist Buddhist“. Sie akommunizierte mich und durch mich hindurch: „Du bist Philosoph. Philosophie“. Das muss ich nicht glauben, genauso wenig wie die parasynchronizitären und translokalen Ereignisse, die teilweise im Traum, teilweise in dem, was wir „Realität“ nennen, stattfanden – sich vollendeten – , ich muss es wissen. 
15.05.2519
Es gibt manchmal Momente, wo ich wollte, dass diese Akommunikationen bloss „Täuschungen“, „falsche Erinnerungen“ sind, doch sich selber zu verleugnen, funktioniert in dessen nicht wirklich stabil, nicht haltbar, nicht nur nicht gut, sondern letztlich gar nicht. Dass ist wie wenn du versuchst dich anzulügen – probiers mal.
14.05.2519

Positiv bei Habermas ist der globale „achsenzeitliche Ansatz“, interessant könnte sein, die Unterscheidung „verkündender“ und „verkündeter“ Christus-Jeshua. Der „verkündete“ ist heute der paulinisierte, der paulinisch okkupierte.

12.05.2519

Habermas Alterswerk ist Makulatur – sicher dort, wo angenomen wird, im Seminarstil eine Akommunikation abhandeln, allenfalls rational wegkommunizieren zu können.

11.05.2519

Kooperationskapitalismus und Bodenschätze als globales Gut der Menschheit wurde in den Blog „Europäischer Kooperativismus – Kooperationskapitalismus“ verschoben (in Entwicklung).

10.05.2519

Religionszugehörigkeit? Änigmat.

09.05.2519

Religionszugehörigkeit? Änigmate.

08.05.2519

Es werden viele Christinnen, Muslima und andere sich sagen, vielleicht die Kinder eher als die Eltern, spätere Generationen eher als frühere – wenn ich schon änigmatische Christin, Muslima, Buddhistin, etc. bin – warum soll ich dann nicht gleich eine Änigmatische,  eine Änigmate, Teil der originären Änigmatischen Bewegung sein.

07.05.2519

Die postabrahamische Aufklärung weist Luther, den Papst und Mohammed – im asiatischen Bereich: Buddha, Hinduismus, Daoismus, usw. – in ihre Schranken, zeigt ihren dominierenden Überlieferungen ihre Grenzen auf, die Änigmatische Bewegung geht darüber hinaus,  ausserdem würdigt, sucht sie deren wahren Inhalte. In ihr bewegen sich auch änigmatische Christen, änigmatische Muslima, änigmatische Jüdinnen, änigmatische Buddhisten, änigmatische Hindus, usw.

06.05.2519 (3)

Wie mehrfach festgestellt in Über die Anfänge lebt der Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt, nicht nur von „(un)fruchbaren“ Missverständnissen (etwa, dass Sündenhaftigkeit mit Sterblichkeit „verwechselt“ wird), vielmehr ist er selber eins.

06.05.2519 (2)

Das Zölibat ist ein ebionitisches Missverständnis des Paulinismus, ein verstörendes Element im glatt gebügelten, den Ebionitismus möglichst verdrängenden und ersetzenden. Hier wird inszeniert, zelebriert, wirklich so getan, wirklich geglaubt, dass „die Zeit nah ist“ – der grosse Richter anrückt – und die Beschäftigung mit seiner Akommunikation viel mehr wert ist – Göttlichkeit und Ewigkeit beinhaltend-  als die „niedrige“ Beschäftigung mit der eigenen und anderer menschlicher Kommunikation (auch der Flüssigkeiten, des Sexes). Die Mönche des Ordens der Karthäuser verbaten und verbieten sich deshalb das Reden (Schweigegelübde) – sie wollen damit das Zwiegespräch mit der Akommunikation Gottes nicht stören, aufwerten, preisen.

06.05.2519

Anlässlich zweier katholischen Nonnen in Italien, die schwanger aus ihrer Missionsreise zurückkehrten. Die Sex mit Männern, nicht nur mit Dildos hatten…mögen wir es ihnen gönnen. Warum befreien sie sich nicht ganz aus den Klammern, Zwängen, zwangshaften Unterstellungen und Gegenunterstellungen dieser Grosssekte? Weil sie von Geburt an, mit der Taufe in diesen Kult wie in ihre soziale Welt eingeboren wurden? Weil ihre Welt diesen Kult als „Privatsache“ – verfassungsrechtlich als „Religionsfreiheit“-  behandelt? Die Freiheit aus diesem Kult auszutreten, gar nichts zu glauben, haben Sie. Sie hätten theoretisch auch Buddhistinnen, buddhistische Nonnen werden können. Sie hätten auch die Freiheit atmen können, die Freiheit der Änigmatischen Bewegung.

05.05.2519

Das Sexualitätsverbot – das  Zölibat, die Enthaltsamkeit – sich vom Leben der weltlichen Fortpflanzung verabschiedend  – sich ganz in den Dienst der Akommunikation Gottes (gemeint: der Gott Abrahams) stellend – so tun, als ob diese Bibel nicht vor allem gefälschte, verdrängte, erlogene, unkenntlich gemachte Kommunikation ist  – das ist nicht nur groteskes Theater, das ist krud ebionitisch, und, zusammen mit dem Paulinismus, ein einziges theologisches Missverständnis – -wie die Jenseits- und Endzeit-orientierte „Nächstenliebe“ – zugleich Liebe unter den Nächsten – d.h. den Angehörigen der gleichen Sekte  -und vielleicht noch zu jenen, die zu dieser missioniert, bekehrt werden sollen, in denen die „Hoffnung“, die die gute Botshaft enthält, geweckt werden soll… Seht wie lieb und offen wir sind, seht, wie Juden arrogant und zugeknöpft sind, lautet der Subtext dieser neujüdischen, dieser christo-paulinischen Nächstenliebe-Ideologie.

04.05.2519 Luthers Apfelbaum

Originalchristlich (ebionitisch) ist wahrscheinlich die Redewendung, die sich an das männliche Sektenmitglied richtet: „verlass Weib und Kind“ und „die Zeit ist nah“ (Matth.), wir müssen uns wahrscheinlich Jeshua als einen Apokalyptiker, der zugleich das Paradies auf Erden verkündet/ankündigt, vorstellen… –  lass es mit der Rache am Mitmenschen  – liebe alle in deiner Nächsten-Gemeinschaft, wie du dich liebst, so, wie wenn du nur noch Seele, wenn du nur noch selig bist  – denn die Zeit dafür ist nah  –  Sex, Kinderzeugen, Baumpflanzen machen keinen Sinn mehr – denn die Zeit  dieser Welt läuft ab, die Zeit des Tages der Tage, die weltliche Endzeit und die Ewigkeit des Reiches unseres Gottes sind nah. Deswegen wären der Spruch Luthers – wenn ich wüsste, das morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen –  eine dreiste Täuschung und Permingation des Ebionitismus. Luther wird sich gehütet haben, das zu sagen. Eher würde er am Tag vor dem „Tag der Tage“ zum Ebioniten, zum Eintages-Mönch, zum Eintages-Zölibtär, einmal wenigstens, zum „Originalchristen“ werden und „Kind und Weib“ verlassen.

03.05.2519

Nachtrag zu „Extended suicide“ (siehe Buch 6), anlässlich des Artikels von David Lester: „Extended suicide“ in: Oxford Textbook of Suicidology and Suicide Prevention – ed. D. u C. Wasserman, Oxford 2009, S. 133-135, der auf Robert Maris‘ (1997) Begriff des „social suicide“ hinweist. Ansonsten ein enttäuschender Artikel, der die Ebene jener Suizid-Typen – besser Mord-Selbsttötungs-Hybride – , die nicht nur sozial töten, sondern sozial getötet werden wollen, nicht im Fokus hat.

02.05.2519

Aus postabrahamischer Perspektive beschreiben und analysieren wir mit dem Christentum den Beginn und Erfolg einer skurilen Sekte – den Aufstieg von einer skurilen Sekte zu einer Weltreligion aufgrund ihrer „wunderbaren“ Renitenz  -, die in einem geschlossenen Zirkel von weltfremden Unterstellungen (z.B. Menschen seine erzversündet) und noch weltfremderen Gegenunterstellungen (z.B. ein überirdischer Erlöser erlöse sie von diesen Erzversündungen) bei vielen Menschen „punktete“ – hauptsächlich wohl deswegen, weil sie „erzversündet“ mit „sterblich“ gleichsetzten, von diesem“fruchtbaren“ Missverständnis lebt das Christentum. Jeshua bleibt ein Mensch, ein Mann in den Dreissigern, der wahrscheinlich akommuniziert, änigmatisch tangiert wurde – doch dass er sich zum Halbgott, zum Messias und Sohn eines Gottvaters machte – dabei die mütterlich-weibliche Dimension der Änigma überschreibend, verdrängend -, das hatte mit der altjüdischen Verkündigungs-Diskursivität (David-Narrativ) zu tun, in die er eingeboren war. Insofern ist die muslimische Interpretation – nämlich „bloss“ ein durch Abrahams Gott akommunizierter Mensch, sprich: Prophet zu sein wie Mohammed – der Wahrheit des Jeshua näher als die paulinische und war die ebionitische der Wahrheit des Jeshua am nächsten – näher ging nicht, da ebenfalls in altjüdischem Diskurs eingewoben -, nämlich der angekündigte Messias aus dem Hause König Davids zu sein, der in den letzten Tagen auftritt mit dem Neuen Himmelreich auf Erden (für das „Ganze Haus Israel“). Mit uns, mit anderen Worten, hat diese nahöstliche judaische oder nazaroäische Sekte aus der Antike, aus der patriarchalistischen Antike, eigentlich nichts zu tun, ihr provinzuniversalistisches Selbstverständnis sieht das „natürlich“ ganz anders. Auch wenn diese Stimmen von Christen und Christinnen sich noch lange erheben werden. Geben wir ihr ihre historische Ruhe zurück. Legen wir sie endlich still, ins historische Archiv. Die Änigmatische Bewegung ersetzt und übernimmt gewisse religiöse Inhalte, nämlich akommunizierte bzw. das, was sie am wahrscheinlichsten für akommuniziert hält und trennt davon menschliche Bedürfnisse, darunter seelische Notlagen, die die Vorstellung des Todes mit sich bringen kann.

01.05.2519

Die Gleichähnlichkeit des Buddhismus mit dem Paulinismus wie sie in Über die Anfänge analysiert wird ist etwas völlig anderes, als der Versuch z.B. eines Detering, buddhistische- indische Einflüsse des Ostens auf das Christentum als transkultureller Einfluss zu behaupten. Nach uns ist Buddha wie Jeshua (später eventuell Mohammed) von der Änigma akommuniziert worden, „der Erleuchtete“ (Buddha) heisst in unserer Sprache „der Akommunizierte“.  Die änigmatische Akomunikation geschieht und erscheint offenbar  – wenn denn unsere Analyse der Offenbarung eine zutreffende Offenbarung ist – im bestehenden Religions-Kommunikations-Kontext mit Ausblick bzw. Anschlussfähigkeit. Also Buddha im upanishadischen, Mohammed im christo-judäischen, ich im post-abrahamischen, post-christlichen (protestantisch-ausgehöhlten, zur Fassade gewordenen christianisierten), post-buddhistischen, post-hinduistischen, post-aufklärerischen, post-szientifistischen.

30.04.2519

Die ebionitischen Sequenzen in der neujüdischen Bibel – Sequenzen wie „die Zeit ist nah“ oder „in den letzten Tagen“- fungieren wie textuelle Sprengsätze, andererseits kann der paulinisierte Text auf sie nicht verzichten. Das ist sein Paradox. So werden sie eingehegt, so gut wie möglich immunisiert, entschärft, glatt gebügelt, integriert von einem Text, der sie letztlich nicht entschärfen und integrieren kann.

30.04.2519

Ebionitisch sind die Stellen in der paulinischen Bibel, wo der Bericht einen akommunizierten Jeshua darstellt (also wo sie ihn sprechen lassen: „ich sah, ich habe gehört.“ Und es sich um keinen halb ausserirdisch gezeugten Halb-Gott handelt – es gibt Stellen, zum Beispiel im Gespräch mit einem Rabbi (Matth.), wo Jeshua auch bescheiden bekundet, „bloss“ ein Mensch zu sein, der von Gott – gemeint der jüdische Gott Abrahams – akommuniziert wurde, hier betont er die Akommuniziertheit, die seinen menschlichen Teil enthält –   zugleich gibt es Stellen, wo er vor seinen hörigen judaisierten Fans – grösstenteils Junge: Söhne und Töchter…- unbescheiden angibt, viel mehr als bloss ein Mensch zu sein: hier betont er die Akommuniziertheit, die den nicht-menschlichen Teil enthält – im gleichen Text gibt es wieder eine ebionitennahe Textschicht von einer früh-paulinischen und einer spät- bzw. erz-paulinischen Textschicht zu unterscheiden-  alles weitere, vom Ebionitischen ist kaum mehr überliefert, oder unverdorben überliefert, ist zumeist paulinisch – also falsch, frei erfunden bzw. aus Zwecknotwendigkeit konstruiert, um zum Beispiel die Verbindung des Jeshua mit dem altjüdischen Messias-Narrativ des David herzustellen – zugleich damit die eigene Überzeugung, dass Jeshua der „echte“ jüdische Messias war/ist, zu unterstreichen (zu erzeugen) –

29.04.2519

„Es geschieht in den letzten Tagen.“ (Pfingstpredigt des Petrus)

Die Apostel-Geschichte des Lukas  um 90/100 nach Jeshua – beginnt mit einem dürftigen Intro des Heiligen Geistes. Der Witz dieses Heiligen Geistes, der über die Zungen der Leute kam – eine Sekte auf heiligem LSD schuf, die aber dann doch „in Furcht“ war (also was jetzt?)- besteht darin – da die Zeit „nah ist“ – dass diese Ankunft eine Ankündung der letzten Tage ist. Es ist Gott, der in den letzten Tagen sich zeigt  -als Warmup, als Ankündigung weht sein Heiliger Geist heran und fährt in das „Fleisch“ seiner Anhänger….. Das wird von den Paulinisten zwar „gelesen“ – aber faktisch seit Jahrhunderten ignoriert, die letzten Tage sind aber längstens verstrichen, auch das Momentum dass „die Zeit nah“ ist – die Stelle lautet in der Pfingspredigt des Petrus (nach einer späten Lukas-Redaktion um 100 nach Jeshua) an besonders hervorgehobener, nämlich textanfänglichen Stelle:  „In den letzten Tagen (sic!) wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgiessen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, .. .“ (das ist gerade geschehen: in der Passage davor heisst es: „Und alle wurden  – füge hinzu: in den letzten Tagen  – vom Heiligen Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden“  – denn wir befinden uns „in den letzten Tagen“.
In diesem Kompilat von Text vermengen sich mindestens drei Ebenen – eine früheste, ebionitennahe, dort, wo das Thema der letzten Tage anklingt, eine starke paulinistische, dort, wo ein „Fake“-Anschluss an diese konstruiert wird, eine endlose Ausdehnung der letzten Tage, in diesem Text wird das Thema einfach gewechselt – diese Wunder werden nun plötzlich mit den Wundern des Jeshua verquickt -zudem wird die paulinische Deutung der Kreuzigung und kleinen Wiederauferstehung des Jeshua zum besten gegeben. Der nächste Schritt – auch das paulinisch – die konstruierte Verbindung mit David – eine Schwachstelle – da von dessen Ankündigung – Wunder allein genügen nicht – sich die Autorität des Jeschua, König der Juden und ihr wahrer Messias zu sein, ableitet. Ein früh-paulinistischer Argumentationszug, wo es noch darum ging, Altjuden zu überzeugen und zu bekehren, wo noch sehr innerjüdisch argumentiert wurde („Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel“ – von der GANZEN WELT ist hier NICHT die Rede. Es ist schon merkwürdig, dass um 100 nach Jeshua diese Lukas-Redaktion diese Petrus-Predigt auf das „ganze Haus Israel“ fixiert, immer noch damit beschäftigt zu sein scheint, das Altjudentum – und indirekt sich selber – von der wahren Messiashaftigkeit des Jeshua zu überzeugen.

Zudem musste dieser Jeshua am Kreuze auch einen grossen Zweck erfüllen – ausser zu leiden, wobei auch das stehe weisgesagt in der Altjüdischen Bibel, als auch zu sterben – und dann doch nicht: sondern mit seines göttlichen Vaters Hilfe dem Sterben auf eine Art zu widerstehen.. (steht das auch weisgesagt in der Altjüdischen Bibel…?). – die angebliche Bosartigkeit und Erz-Sündenhaftigkeit der Juden aufheben – sie zu „retten“ – nicht vor der Sterblichkeit – sondern im Tode.. es sei, sie alle, zumindest die messias-gläubige Judengemeinde. (Paulinisten generalisierten, universalisierten später – nach der Kreuzigung, nach der Orientierung gegen Israel, gegen das frühere, ebionitische Judenchristentum (Neu- und Letztjudentum), für die viel grössere Welt des „Heiden“christentums, in der „paulinischen Diaspora“ ihr innerjüdisches Verderber- und Retter-Programm).  Der Erfolg der Welt-Expansion dieser neujüdischen Sekte, insbesondere die paulinische, hatte auch damit zu tun, dass die Konkurrenz – die römisch-griechischen Religion, der Mythraskult, Mani-Theologie (Manichäismus) schlechtere, unraffiniertere Narrative im Angebot hatte – ausserdem war die religiöse Aushöhlung der griechisch-römischen Religion dann erreicht, als der Kaiser sich zum Gott erkärte  – spätestens dann wurde die Idee, dass ein Underdog am Rande des Imperiums, der den Römern und Römischen Kaisern widersteht, ein Mensch und ein Gott war, auch unter Römern und Römerinnen lebendig, die diesen Kaiser hassten, die von der römischen Oberschicht ausgeschlossen waren und ausgebeutet wurden. Man kann sagen, vermutlich wurden hauptsächlich deshalb in Rom die neu-jüdischen Prediger dieses Underdog-Mensch-Gottes mundtot oder tot gemacht, aus politischen, nicht religiösen Gründen. Noch verheerender für Roms Establishment wurde, als selbst ihre Löwen diese Jeshua-Anhänger nicht einschüchterten, nicht stoppten, erst recht, ja, mit Sicherheit nicht zu ihrem Kaiser-Kult bekehrten – vielmehr bekehrten sie viele Leute in den Zuschauerrängen zu ihrem Gott – der sogar Löwen – inszeniert als furchteinflössende Bestien – widersteht. Für das herrschende Rom waren diese Christen-Massaker durch Löwen langfristig ein grösseres Debakel als für diese Christen und Christinnen kurzfristig, deren Abschlachtung vor grossem Publikum ihre religiöse und menschliche Eigenweise verquickte: schmerzempfindlicher, empathischer, ängstlicher, weinender, helfender, familiärer, sozialisierter, und, vor allem, auf dramatischste Weise, in schrecklicher Not und Gefahr äusserst hilfsbedürftiger Mensch, kein Tier zu sein, das, nebenbei bemerkt, auf seine Art missbraucht, gezwungen, gefangen und in Hunger, also in Not und Gefahr getrieben wurde.

An anderer Stelle lautet das paulinische Glanzstück, aus der Kreuzigung des Jeshua statt das Ende den Beginn des Christentums zu machen: „Der Urheber des Lebens habt ihr getötet“ – dass ausgerechnet ein Mann „der Urheber“ des Lebens ist – klar, ,selbstverständlich ist das nicht die Mutter und ihre Göttlichkeit, Magna Mater, ist nicht die Änigma die Urheberin allen Lebens – „aber Gott hat ihn auferweckt. Dafür sind wir Zeugen“ (Lukas hat das aufgerundet 100 Jahre nach dem historischen Jeshua geschrieben. Er war sicher kein Zeuge). Man muss ausserdem dazu sagen, dass, genau genommen, niemand dabei war – bei der Auferweckung. Niemand hat Gott Elohim, dem Altjüdischen Gott Abrahams, bei der Auferweckung seines Sohnes über die Schulter zugeschaut. Er war dann einfach „auferweckt“. Durch Gottes Magie kam es zu einer lebenden Neuauflage des Toten, ohne Gedächtnis- und Gewichtsverlust . Vor dem grossen Auftritt soll es zu einem kleineren Auftritt gekommen sein, für 40 Tage kam Jeshua nochmals zurück aus dem irdischen Tod ins irdische Leben, mit Gottes, seines Vaters, Hilfe. „Dafür sind wir Zeugen„.  Ist also nur beschränkt zutreffend.

28.04.2519

Leider vertritt Detering auch wirre bis irre Thesen (als geundes Korrektiv empfiehlt sich da Gerd Lüdemanns Bibel-Kritik)  – das schmälert den Gehalt substanzieller Kritik, den es bei ihm auch zu finden gibt. Theologen sehen vor lauter innertheologischer Diskursivität den umfassenden Punkt, den Wald nicht.

27.04.2519

Weit weiterführender und interessanter als das paulinistisch abgesegnete Buch von Schmid/Schröter (2019) ist das christlich unorthodoxere, vom Ebionitischen Geist  – Weiland würde wohl sagen: vom Nazaroäischen Geist – beeinflusste Buch des Schweizer Autors und unorthodoxen Christen Paul Joseph Weiland (gest. 2008): Ein Messias aus Galliläa: Was Christen nicht wissen – aber sollten (2010; 2. Aufl. 2012), als auch die Literatur des Theologen und Berliner Pfarrers Hermann Detering (gest. 2018) (Paulusbriefe ohne Paulus; Der gefälschte Paulus). Allerdings fehlt ihnen akommunikative Kraft und die Distanz der postabrahamischen Aufklärung, die Obligation und Vision der Änigmatischen Bewegung.

26.04.2519

Schmid/Schröter: Die Entstehung der Bibel (2019). Theologie und Kirchengeschichte: Der pseudowissenschaftliche Apparat der christlichen Grosssekte an den Universitäten (HU/ZH) zur ideologischen Absicherung des Paulinismus:  Viel Linientreue, nichts von Ebioniten, Absurditäten, Halbreformation.

25.04.2519

Ein besserer, philosophischerer Text zu „Extended suicide“ findet sich in der 2., rev. Buch-Ausgabe von Über die Anfänge 6  – Änigmatische Kreise (u.a. auch mit Personenverzeichnis) – siehe die Auszüge bei google books.

24.04.2519

Aus änigmatischer Sicht ist es spätestens nach Auschwitz unanständig (nicht nur religionswissenschaftlich unhaltbar), Christ, Christin zu sein und der christlichen Kirche Steuern zu zahlen. Also dem Paulinismus zu huldigen, der den Hass auf (Alt-)Juden zum Programm machte.

23.04.2519

Christianisierte Kinder, die „und erlös uns von dem Bösen“ beten und offen oder unterschwellig erfahren, dass der Böse der Jude ist: der Verräter, der Jesus ans Kreuz brachte und seine Botschaft ablehnt…

23.04.2519 (2)

Ohne postabrahamische Aufklärung bleiben Juden Feindbildklassiker der Christen.

23.04.2519 (3)

Hitlers „Endlösung“ war Erlösung von dem „Bösen“ für viele Christianisierte, die nicht unbedingt Christen sein mussten. Kurz: ohne Beschäftigung mit christlicher Kultur versteht mensch Judenpogrome nicht und erst in einer postabrahamisch aufgeklärten Gesellschaft stört sich niemand an den drei abrahamischen Sekten. Ist religiöse Toleranz global.

22.04.2519

Diese vollkommen ergriffenen, in sich ergriffenen Ebioniten (die meisten oder alle Juden, Jüdinnen), diese Urchristinnen, diese Originalchristinnen, hatten keine innere Distanz, keine Zeit, so „nah war die Zeit“, um zu einem Griffel zu greifen. Umso mehr griffen die Paulinisten, die nicht mehr ganz so ergriffenen, zu ihm.

21.04.2519

In den Zeitungen macht eine neue Sensation die Runde: Das älteste Zeugnis eines einfachen Christen, ein Rudiment eines Briefes aus Papyrus aus dem 3. Jahrhundert nach dem paulinischen Jeshua – sogar mit dem Hinweis auf Paulus – sei im Papyrus-Archiv in Basel gefunden worden. Dass das Dokument erst aus dem 3. Jahrhunderet stammt, unterstützt unsere These, dass die Ebioniten die wirklich ersten Christen waren und keine Zeit zum Schreiben hatten, denn „die Zeit ist nah“. Schreiben, Schrift und Archiv beherrschen – das taten umso mehr die, die sie verdrängten und überschrieben, die Paulinisten. Kurzum, das Zeugnis aus Ägypten ist ein Zeugnis für den sich ausbreitenden Paulinismus, dass die Herrschaft über Schrift und Archiv das erreicht, was die Ebioniten, die eigentlichen Christen nicht erreichten, deswegen gerieten sie nach dem ersten, zweiten Jahrhundert nach dem Übergang ihres Jeshua in den Tod und aus dem Tod, fast gänzlich in Vergessenheit, nämlich „weltliche“, weil verschriftlichte Codierung. Mit anderen Worten, das in Basel gefundene Zeugnis deutet eher auf die spätere, sich verstetigendere Fehlenwicklung des entwurzelten Paulinismus, auf dessen zunehmende Vorherrschaft und Verbreitung, als auf etwas anderes hin.

20.04.2519

Der Erfolg von Über die Anfänge hat viel mit der Wiederkehr von epochal Verdrängtem zu tun, mit einem Reentry von viel älteren, ursprünglicheren Schichten als die „späten“ Kulturprodukte wie Bibel und Koran. Das ist das Gegenteil von Modeerscheinung.

19.04.2519

Dasselbe gilt für das bodenlose, entwurzelte Christentum.

18.04.2519

Innere Logik. Wird der historizistisch-politische Islam (aus begründeter Sicht von Über die Anfänge also der falsche, bodenlose, entwurzelte) an Macht gewinnen, wird es unumgänglich werden, dass Über die Anfänge ebenfalls an Macht gewinnen wird. Dass Über die Anfänge immer mehr den  Rang von Bibel, Koran erlangt – denn Über die Anfänge hat den Anspruch und die Qualität dafür, in jeder Hinsicht, in kritischer wie in religiöser. Werden diese antik-patriarchalisch geprägten Abrahamismen und Buddhismen an Einfluss verlieren, und das werden sie, wird Über die Anfänge seinen erhalten, global vermehren.

17.04.2519

Für KennerInnen dieses Blogs, insbesondere für jene, die Über die Anfänge in Buchform und chronologischer Leserichtung studieren, ist die Aussage von gestern – 16.04.2519 – konsequente Weiterentwicklung, Resümee und erhebende Sensation – sie wissen sich und ihren Glauben, – dass sie „Philosoph/in“ sind und die änigmatische Dimension und die Änigma existieren –  auf dem sichersten und globalsten Fundament angekommen und aufgenommen – für NeueinsteigerInnen ist sie eine unverständliche und unbelegte Behauptung.

16.04.2519

Das religiöse Fundament von Über die Anfänge ist transzendent, transphysistemisch, änigmatisch. Einfach gesagt: sicher rätselhaft (Betonung auf „sicher“ und auf „rätselhaft“ (=“änigmatisch“)).

15.04.2519

Die chronologische Lektüre hilft dem Studium von Über die Anfänge, teilweise ist sie ihr Schlüssel. Das Buch als Serie von Büchern folgt einer Abwicklung, einer Entkapselung (und es entwickelt sich, präzisiert sich, lernt von sich, ergänzt sich, korrigiert sich, usw.)

14.04.2519

Alle existierenden Religionen feiern Aspekte der änigmatischen Dimension und der Änigmatischen Religion (sind sie nicht bloss Illusion, Projektion).

13.04.2519

Aus änigmatischer Sicht feiert der Buddhismus – zu recht – unsere Auserlesenheit, zelebriert er – zu beschränkt letztlich – den Aspekt der Auserlesenheit (zu leben, leben weitergeben zu können, zu sterben, statt nichts zu bleiben). (vgl. 09.03.2519)

12.04.2519

Die Auserlesenheit, die sie, die wir alle schon einmal erfuhren (Hurra, ich bin der Same, der es schaffte, von Millionen von Samen, die es nicht schafften – Hurra, ich bin das Ei, das gesprungen ist, neben allen anderen Eiern, die vergeblich gesprungen sind…. – feieren sie in Buddha, wiederholen sie in der Zeremonie für „Buddha“ – der es als einziger in das Nirvana schaffte und alle Buddhisten, Buddhistiinnen streben ihm nach… Nennen wir diese „Religion“ biologizistisch – jedoch vom Fuss auf den Kopf gestellt.

11.04.2519

Von Geburt an sind wir religiös wie physisch, physisch wie religiös – wir brauchen deswegen keine Taufe, keine Beschneidung.

11.04.2519 (2)

Das Geburtswasser ist die Taufe, die Durchtrennung der Nabelschnur die Beschneidung. Der änigmatische Mensch, bevor er sekundär religiös sektiert und normal-(oder extrem-)sektierisch gemacht wird, kommt religiös, grundreligiös, urreligiös zur urreligiösen, grundreligiösen Welt zur Welt. Er kommt in der änigmatischen Dimension der Welt nicht erst „sekundär“ an.

10.04.2519

Sie glauben, sie sind Weltreligion, wir wissen, Weltreligion ist die änigmatische, die Ängimatische Bewegung – die kann sich in jedem Menschen, egal welchen Glaubens und Nichtglaubens, regen,die regt sich überphysistemisch, überphysisch, transphysisch, von Geburt an in uns.

09.04.2519

Generell sollte man – sollte mensch – Beleidigung,die nur darauf aus ist, von sachlich begründeter Herabsetzung unterscheiden -werden etablierte Religionen Grosssekten genannt, empfinden das Sektenanhänger als beleidigend, sachlich soll es nur eine gerechtfertigte Einschätzung liefern.

Hier endet Buch 6: Änigmatische Kreise  – beginnt Buch 7: Buch Passion

08.04.2519

//////////////siehe die ausführlichere und korrigierte Version in der 2., rev. u. erg. Auflage Über die Anfänge – Änigmatische Kreise ///////////Extended suicide – „erweiterte Selbstötung“ –  some types of extended suicide – we have much more in Europe then in USA -the type of the familiy suicide, the family suicider : before his killing he kills his family – most of this killers and self-killers are male/men, very, very rare female/women- especially in USA happens an other type of extended suicide,  the „police suicide“ – that means to kill other people in a mass shooting in order to be killed by the police, by police officers – propably the Las Vegas shooting in 2017 (he killed 58, insured 422 – and him self) was an extended suicide – type: police suicide (in confrontation of police and law he kills himself as a absolute outlaw ………….//// who kills other people and hurts the people, who loves them – his dead leaves a terrible ingloriousness and disturbance behind. The extended suiciders of this type have to hate other peoples, have to generate, cultivate this hatred -/////// – to kill others, who lives happily, that helps them to die,  – in order to kill them (even to shot in the face of little children like the Odessa killer (2019)) – for beeing killed – for dying in a shooting. They make them self worth to die, worser and worser. And other type of extended suicide – most of that kind happens in USA (we have had in Germany an imitator at Winnenden in 2009  -the young man killed 15 people and, after a police hunt, him self) is the „high school suicider“  – he kills as a student other students, pupils, teachers – in order to be killed at the end in a shooting (or in prospect of a terminal shooting he shoots him self) –  the High School suicider – is a kind of a O.K.Corral or police suicider.   The place to generate this hate/hatred – and the deception – is in this case the school  – the school as a quite brutal social selection machine -it seems in US more than in Europe.

07.04.2519

Zur Änigmatischen Bewegung gehört Aufklärung. Das ist nicht die Aufklärung der Religion, das ist die – „die“ –  Religion der Aufklärung.

06.04.2519

Die Spannung, unser „unaufgeklärtes Irrenhaus“ mit der Änigmatischen Bewegung als auch oder – für die, die sich „ihren“ religiösen Reim selber machen – nur mit postabrahamischer, postbuddhistischer, posthinduistischer Aufklärung zu verlassen und gleichzeitig von der Änigma und ihren „übernatürlichen“ Aktionen zu wissen (für andere heisst das: zu glauben) – also ein religiöses Exit und ein religiöses Reentry zu feiern.

05.04.2519

Neu – Über das Thema – ProfessorInnen beuten, plagiieren DoktorandInnen/MagistrandInnen/StudentInnen aus – siehe ausführlicher in Band 7

05.04.2519

Akommunikation der Änigma und „locutio angelica“: ängimatische Sprache und angelische Sprache…. (vgl. Bernd Roling: Locutio angelica. Die Diskussion der Engelssprache  als Antizipation einer Sprechakttheorie in Mittelalter und Früher Neuzeit (2008)). Von der angelischen Sprechakttheorie – bei Roling sehr christozentrisch – zur änigmatischen Akommunikationstheorie (Christentum, Islam, Buddhismus, etc.)

04.04.2519

Staatstragende Satiriker, die sich jetzt lustig machen darüber, dass ihnen dieses und jenes erschienen sei – und sie das als diese oder jene Berufung begriffen…. De Facto ging dem Junge das Ereignis, die Eröffnungsakommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ bald abhanden, es geriet in Vergessenheit, es war zu schräg (ich empfand es eher als erheiternd als erschreckend, es war überraschend und komisch…Was ist jetzt das hier?…dachte der Zehnjährige…) und kaum war das geschehen, mittlerweile in ein Internat in den Alpen versetzt und abgeschoben, wachte er dreizehnjährig eines Morgens auf und wusste, dass das kein „normaler“ Traum war und nervte seine vor sich hindösenden Tischgenossen gehörig damit. Hei, ich muss euch was erzählen, hei, wisst ihr was eine „Obligation“ ist? Ich sah mich in einem Grossraumbüro eine Obligation tippen (damals konnte der Dreizehnjährige noch nicht Maschinenschreiben).  Tippend ein Papier in ein Wertpapier verwandeln…  Fünf Jahre später war ich dieser Tippende. Und bald darauf der junge Mann, der an die Uni zu Kant-Vorlesungen ging, Jahre vor dem Abschluss eines Zweite-Bildung-Abiturs, aber bereits wissend, dass Kants Zeit-und-Raum-Kategorien einen Fehler, eine Lücke haben. Erst drei Jahrzehnte später geriet die Eröffnungsakommunikation wieder in Erinnerung, war der Geist und Intellekt gereift und fähig dafür, diese Kapsel zu öffnen und offen zu halten.

03.04.2519

Während ein defätistischer, einfallsloser Schriftsteller wie Houellebecq in seinen defätistischen, einfallslosen Büchern meint, mit dem Islam hätte die letzte Stunde der Religion geschlagen, ihr letztes Kapitel sei geschrieben worden, hat die Änigmatische Bewegung längst ein neues Kapitel aufgeschlagen, ein erstmals wirklich globales Kapitel. Und es wird über die Jahrhunderte und Jahrtausende erstrahlen.

02.04.2519

Der wahre Christus ist die Christus-Redaktion, die Live-Kamera, die dabei war, als es über dem Wasser zu Gange ging mit dem Jeshua und dem Petrus… Seht, seht den blinden Fleck: da ging die Christus-Redaktion mit ihrem Stift zugange, den sie in Tinte, nicht in Wasser tauchte.

30.03.2519

In einem Änigmatischen Staat wird als erstes der ganze Hollywood-Kram rausgewofen – ähnlich wie Platon die Dichter aus seinem Platonischen Staat verbannte – jedenfalls die, die die märchenhafte Wirklichkeit mit Märchen, die sie nur zur Unterhaltung erfanden, bekleckerten, verwischten, überzeichneten.

30.03.2519

Filme wie „Matrix“, die postmodern Religionen und Philosophien ausplündern, was das Zeugs hält, und ähnlichen verfilmten Drehbuch-Kram, der unterhaltsame Illusionen vorstellt – was ja auch die christliche Sekte so gut kann: sich in Illusionen Filmfiguren vorstellen, die real Wunder tun (getan haben und es jetzt in der Vorstellung immer wieder tun…) – siehe, da läuft einer gerade über Wasser…- und die „Live-Kamera“ war dabei und der Protokollant notierte die Gespräche, ganz nahe war er, kein Wort überhörte er….(Lief er auch auf dem Wasser oder schwebte er über ihm?)). Und doch enthalten auch Filme wie Bücher Gehalt, Sinngehalt – nicht minderwertiger als Bücher, in der Anschauung sinnlicher, verführerischer.

29.03.2519

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Mensch wird in einigen Jahrzehnten, Jahrhunderten sich über die fast ausnahmslose Ignoranz meiner Zeitgenossen und Zeitgenossinen wundern: – die in ihrer Eitelkeit, in ihrer Vorsicht, in ihrem Zweifel, in ihrer Geistesträgheit, in ihrer Konditionierung nicht viel ungelassen liessen, um die Botschaft von Gott, der Änigma, die mir akommuniziert ich kommuniziere, zu ignorieren, zu disqualifizieren, zu permingieren. Irgendwann werden sie beginnen zu begreifen, dass es kein Ende in Über die Anfänge gibt, das da lautet: „Sorry, Leute, alles in Über die Anfänge Erzählte, Geschriebene, ausser dieser Satz hier, war, ist ein Roman. Nehmen Sie ihn nicht zu ernst, lesen Sie ihn bloss zum Vergnügen.“.

28.03.2519

Philosophisches Kreisen über Änigmatische Kreise, rätseln über das Rätsel schlechthin, das gewisse, unbezweifelbare Spuren hinterlässt.

27.03.2519

So könnte die Akommunikation Mohammeds gelaufen sein: Es war sein Arabisch, nicht seine Botschaft, die sich im Aussenraum „schrieb“. und so las und schrieb er sie ab – Gott, die Änigma, spricht und schreibt in vielen, in allen menschlichen Federn und Zungen und in verschiedenen „göttlichen“ Gestalten. Ähnlich verlief die Akommunikation um 1972 in Othmarsingen (CH) – es war meine hochdeutsche Kraxelschrift, nicht meine Botschaft (an mich, die ich fast nicht verstand…noch viel weniger den ganzen Vorgang), und im Anblick einer „vertrauten Schrift, meiner“ ablas und erinnerte – und schnell verdrängte und vergass, weil zu absurd, zu überfordernd, zu überwältigend.

26.03.2519

Die einstmalen mörderische – schnell mörderisch werdende – Denunziation, dass jemand mit dem Teufel im Bunde steckt (Hexenholocaust) und die noch mörderischere, dass der Jude der Judas und Satan ist: Du bist Jude, ergo Untermensch, ein Anti-Christ (Pogrom-Holocaust), ist auf dem gleichen christlich-paulinischen Mist und mistigen Manichäismus gewachsen.

25.03.2519

In der Abrahamischen Teufelslehre steckt viel überlegenswerte positive Spekulation über die Änigma. Dass sie nicht physisch, nur mental auf die Genesis unserer Welt Einfluss nehmen kann zum Beispiel. In der  Abrahamischen Gotteslehre kann das nur Gott. Wobei wir nie wissen, inwiefern sie involutiv in die soziale und natürliche Evolution „physisch“ einwirken kann – auch die Akommunikation war „physisch“. Es bleibt uns von ihr das meiste rätselhaft, sonst hiesse sie nicht Änigma.

25.03.2519 (2)

Die Änigmatische Gotteslehre – weniger hochgestapelt formuliert das Rätselraten über Gott, die Änigma – vereint Eigenschaften, die die alte Gotteslehre und Dämonologie manichäistisch in Gut und Böse trennte.

24.03.2519

Dass die Änigma verteufelt und verschwiegen wurde –  vor allem Frauen bekamen das dann auch zu spüren – , das passt bestens zum perversen abrahamistischen Gottesbild.

23.03.2519

Vom Teufel Besessene können in fremden Zungen sprechen, hiess es in den Dämonologien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (bei der Analphabetin Marthe Brossier (1599) wurde geprüft, ob sie Latein konnte, ob sie Altgriechisch verstand). Das „Du bist Philosoph“ war für den Zehnjährigen durchaus Fremdsprache. Das hätte der Zehnjährige nicht einmal träumen, geschweige, schreiben können. Was die Änigma hier (für wen ? offenbar für geschulte Erwachsene, ein späteres Ich) schrieb, das drang, das schriftstellte sich in einen kindlichen Gesichtskreis.

23.03.2519 (2)

Christen, also so richtig manichäistisch konditionierte abergläubige Christen, in deren Welt es den Teufel und den lieben Gott gibt – und diverse Muslime werden sich dem anschliessen, folgern daraus, dass mich als Zehnjähriger Satan oder ein böser Dämon akommunizierte. Wetten.. Im Denunzieren sind Christen besser als Muslime, trotz deren „Ungläubigen“-Denunziation, die nicht von schlechten Eltern ist. So wird der kollektive Aberglaubenswahnsinn dieser abrahamischen Grosssekten noch eine Weile sein Unwesen treiben in unseren Breitengraden. Bis die Menschen immer mehr sich postabrahamisch aufgeklärt der Änigmatischen Bewegung, der Freiheit, der Mündigkeit zuwenden, und diese antiken patriarchalistischen Grosssekten nicht nur beerben, sondern beerdigen.

22.03.2519

Dass Gott, die Änigma, Gedanken, unsere Gedanken lesen kann – bleibe dahin gestellt – jedenfalls kann sie unsere Schrift – z.b. deutsche Kraxelschrift eines Zehnjährigen – manipulieren durch Zugriff auf mentale Zustände. Ähnlich wie in der Parasynchronizität – sie sah mit meinen Augen (sie zeigte mit meinen Augen), was sie (ich) später sehen und erleben werde.

21.03.2519

Wer behauptet, wir leben nicht im abergläubischen Mittelalter -werfen Steinchen in einem manichäistischen Weltbild gegen den Teufel – beten „und erlös uns von dem Bösen“-der/die könnte sich in einem unaufgeklärten Irrenhaus wähnen.

20.03.2519

Es ist klar, dass postabrahamische Aufklärung und postbuddhistische Aufklärung und posthinduistische Aufklärung bei den etablierten Grosssekten helle Freude hervorruf (Singularis majestatis). So soll es sein!

19.03.2519

Solange der Ideologie-Betrieb der abrahamischen Grosssekten, die sich den Oberbegriff „Christentum“ gegeben haben, auf ihrer eingespurten Spur laufen, wird das unsinnige, unfundierte, groteske „Herr, Du hast uns durch deinen Sohn…“ erschallen. Es wird keine Mutter, keine Tochter – keine Änigma in dieser Performanz zugegen sein – nur der „Heilige Geist“ – mensch könnte auch „Schrift und Archiv, über die die Herren herrschten“ sagen.

19.03.2519 (2)

Und solange die Sekte jährlich an Kirchensteuern, Immobilienerträgen usw. 12 Milliarden Euro einnimmt, den Umsatz eines Grosskonzerns realisiert, die Öffentlich-Rechtlichen – ARD und ZDF – in Millionen von deutschen Stuben smarte Pfarrer und Nonnen (Schauspieler) heile Welt vorspielen lassen (die Kirchen gehen längstens zu den Leuten in die Stuben, gehen die Leute nicht mehr in die Kirchen), werden sich Leute in ihren Dienst stellen. Zudem haben es 14 Jahre Merkel-CDU erreicht, in vielen Gymnasien Aufklärung und Geschichte durch Moralisiererei zu ersetzen.

19.03.2519

Es wird Zeit, dass Aufklärung und aufgeklärte Religion in Deutschland, in Europa, auf dem ganzen Globus gefördert werden. Und es ist daran zu erinnern, dass die Änigmatische Bewegung mit der Aufklärung und der wirklich unabhängigen (Religions-)wissenschaft nicht im Widerspruch steht. Im Gegenteil. Sie. Gott, die Änigma, weist uns an, Philosoph, Philosophin zu sein, von der Wiege bis zur Bahre, und Obligation, Verpflichtung, Verantwortung gegenüber unserer Auserlesenheit und derjenigen dieses Planeten wahrzunehmen und wahr zu machen .

18.03.2519

Doch wir sehen das Positive aus änigmatischer Sicht: das Gute ist, alle „Welt“religionen tragen – egal, ob negative oder blinde – Züge der Änigma.

17.03.2519

Alle Religionen enthalten – ausgeschlossene, unterdrückte, verdrängte, auf den Kopf gestellte, unverstandene, blinde – Facetten der Änigma – deswegen sind sie so pervertiert, so lebensfremd, weltverfluchend  – aus der Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, wird Verdorbenheit und Bestrafung, ein Zustand des Fluchs und der Ächtung, dem zu entfliehen ein Erlöser und Prozess oder ein Erlösungsprozess mitunterzustellen war. Auf solchen Abwegen treffen wir heute die antiken, sich in die Gegenwart „geretteten“ Religionen oder Grosssekten an – komplett gedreht in unseren Medien voller smarter Pfarrer und Nonnen – die sich – zum Glück – gerettet und gehalten fühlen von der Hand ihres Gottes.  Und einem Schauspieler in Rom, der betont, dass für ihre Grundverdorbenheit der Erlöser gestorben und auf der Rückkehr begriffen ist…. (wer sieht den Fehler).

16.03.2519

Änigmatischer Buddhismus, änigmatisches Christentum, änigmatischer Islam, änigmatisches Judentum, änigmatischer Hinduismus, …

15.03.2519

Aus positiver änigmatischer Sicht – mit dem „Änigmatischen Rasiermesser“ gelesen – feiert der Buddhismus unsere Auserlesenheit, das Christentum die synchronizitäre Wiederkehr (transtempospatial), der Hinduismus die änigmatische Dimension in allen Lebewesen, der Islam die sakralisierte Akommunikation – ist doch „Obligation, die zu schreiben ist“: ordinäres Papier, das „Wertpapier“ wird, Akommmunikation die Kommunikation sakralisiert.

14.03.2519

An dieser Stelle sei wieder einmal daran erinnert, dass der Gedanken-Weg bis hierhin zu Buch 6: Änigmatische Kreise von Über die Anfänge die vorhergehenden Bücher voraussetzt (Buch 5 mit dem Titel „Buch Leben“ ist hier zwar noch zugänglich . Dass NeueinsteigerInnen in dieses Buchprojekt in Blogform sich vielleicht bei einigen Dingen die Augen reiben oder nichts verstehen. Die Anfänge liegen in Über die Anfänge 1 und 2 – 2 ist der erste Band (2 – die hintersten Seiten sind noch ohne Chronologie, die vorderen Seite noch in der gregorianischen Kalenderzeit, der Wechsel zur genesianischen Zeit findet in diesem ersten Band mit dem Titel „Teil 2“ auf S. 34/35 statt – ab dann bis S. 1 und in allen weiteren Büchern wird nach dem genesianischen Zeitkalender /a.A.  „after Axialage“ gerechnet) -Teil 2 ist darum der erste Band, weil ja eigentlich von „hinten“ nach „vorne“ zu lesen ist). insofern hier ein Lesetipp: scrollen Sie weit zurück und lesen Sie von „unten“ nach „oben“ der Chronologie nach – Sie werden teilweise die Dinge erst dann richtig(er) verstehen, Zusammenhänge entdecken, brachliegende Gedanken erschliessen, usw.

13.03.2519

Über komplett Fehlgeleitete und komplett Richtiggeleitete…

12.03.2519

Ich habe nicht nur bürgerliche Karrieren, die mir privilegierterweise – als Sohn des reichsten Fabrikanten im Dorf (in der Gegend), zudem gut aussehend und klug – vor die Füsse gelegt wurden – ausgeschlagen, sondern auch bürgerliche Familienpläne. Also langweilt nicht mit irgendwelchen abstrusen Theorien, ich müsste irgendetwas „Verpasstes“ in meinem Leben mit abstrusen Dingen kompensieren. Es läuft alles rechtens, klarstens, wahrstens.

11.03.2519

Da ich gottgeeicht bin,  gottgeerdet lebe, akommuniziert kommuniziere, kann mir im Grunde nichts passieren, was immer mir passiert (selbstverständlich werde ich an dem üblichen Krebs oder so wie wir alle, teilweise wird es elend, sehr elend werden, sterben. Das muss sein, durch – dann ist es vorbei! Leben ist tief, Sterben ist oberflächlich) – vielmehr geht es darum, allen von dieser positiven wunderbaren Kraft aus der Akommunikation der Änigma Mitteilung zu machen, ihr Geschenk an mich – das sie sogar zu formulieren verstand – an euch weiterzuschenken – ihr seid Philosoph, Philosoph*in. Dabei reagiere ich allergisch auf Kitsch oder Esoterik, wie sehr das hier auch so gelesen, verstanden werden könnte oder einfach für verrückt oder hybrid, doch das ist dann ihr Problem, auch wenn Sie denken, es sei meines. Ich halte die Änigma-Akommunikation selber für verrückt, aber da ich seit Kindheit mit ihr „zu leben gelernt“ habe, ist es für mich ein normaler Zustand, ist es für mich ein normaler Zustand „religiös“ zu sein, und zwar so, dass ich nicht nur glauben kann an einen Gott, sondern ihn (sie) wissen muss, erkannt und gelesen haben musste.

10.03.2519

Zu den normal fehlgeleiteten, auf Nichts als auf zerstörtem Testament Mohammeds, auf zerstörtem Letzten Willen Allahs bauenden Muslimen – die hier „historizistische“ heissen-  kommen die extrem fehlgeleiteten dazu. Mehr sind die extremen Islamisten nicht, als extrem fehlgeleitet. Ganz anders sind testamentarische Muslime, Muslima, die sich von der historizistischen Fessel, die der Koran hauptsächlich ist (viel mehr ist er im Grunde nicht) lösen und auf dem richtigen Weg sind, ewig zu ihm strebend, möglicherweise in Richtung Änigmatische Bewegung oder schon Teil von ihr, bevor sie es realisieren.

10.03.2519

Der komplett fehlgeleitete historizistische Sunniten-Islam der komplett fehlgegleiteten IS-Marionetten sprengt mit einem Selbst- und-Massenkiller in Kabul eine glückselige Hochzeitsfeier in die Luft – 70 Leute sind ermordet, hundert verletzt (August 2019 christl. Zeit – nicht das erste Mal)- die komplett fehlgeleiteten Sunniten-Muslime der Taliban und der IS (keiner von denen ist besser, keiner von denen ist nicht komplett fehlgeleitet) argumentieren, sie sprengten komplett fehlgeleitete Shiiten-Muslime in die Luft (natürlich meinen sie, diese würden in die Hölle befördert – nur der tolle Massenkiller würde im Himmelhotel Allah einen Platz in der VIP-Lounge kriegen…). Erstens. Fehlgeleitet durch Trennung und Zerstörung des Letzten Willens Allahs und Testaments Mohammeds sind beide Muslim-Kulturen. Zweitens merken diese historizistisch verblendeten Muslime offenbar nicht, dass sie sich selber in die Luft sprengen. Dass sie den Anfang vom Ende des historizistischen Islams symbolisieren, dass sie nichts anderes als ihre Fehlleitung, als ihre Zerstörung durch die Zerstörung des Letzten Willens Allahs vorstellen.

09.03.2519

In einem gewissen Sinne reden die platonischen Ideen und die islamische These, dass der Originaltext des Korans, bei Gott im Himmel liege, von der gleichen Sache. Und damit ist nicht nur die muslimische Übertragung der platonischen Idee auf den Koran gemeint.

09.03.2519

Auch das Nirvana ist das jenseitige Idealwesen, die Idealidee des Lebens als idealerweise totes, nicht wiederkehrendes, in positives ewiges Nichts aufgelöstes, im Kern basiert wie der Abrahamismus auch der Buddhismus auf einer dualen Himmel-Hölle-Struktur: der Himmel ist die nicht wiederkehrende endlose Auflösung, die Hölle ist die Wiederkehr ins verfluchte endliche Leben (eine listige Art,  unser auserlesenes Leben schlecht zu reden). Und auch hier braucht es eine richtende, eine entscheidende Instanz, die die Vorgänge, die über Himmel und Hölle entscheiden, addiert und bewertet, entweder für das Nirvana oder für die Wiederkehr. Im Christentum und Islam ist ihr abrahamischer Gott, der Richter, der am Jüngsten Tag oder am Tag der Versammlung die auferstandenen Seelen-Körper in Himmel oder Hölle aussortiert.

09.03.2519

Über das Inseits vom Jenseits  (Beispiel: Buddhismus): Dass nur einer, ein Mann, ins ewige fruchtbare Leben einschlug, Millionen nicht, die es aber immer und immer wieder versuchen (müssen) auf dem gleichen Weg, erinnert an den intrauterinen sexuellen Befruchtungsprozess von Spermien im Ei, in das von Millionen nur eines „einschlägt“, weitere Millionen auf dem gleichen Weg können es dann noch so versuchen. Vergeblich, sie werden wiederkehren. Insofern ist die Vergötterung Buddhas die vergessene, die verdrängte Vergötterung einer Fruchtbarkeitsgöttin (unseres sexuellen Befruchtungsprozesses).

09.03.2519 (2)

Buddha ist das auserlesene Spermium – wir sind alle „Buddha“. Tiefenbiologisch oder änigmatisch betrachtet wird mit Buddha die eigene „Auserlesenheit“,  – ich  – du – das Super-Spermium unter Millionen Spermien, die nicht fruchtbar wurden, gefeiert…

08.03.2519

Voraussage: änigmatologische Physiker, Astrophysiker, KosmologInnen werden weiter kommen als „materialistische“ Physiker, die die These, dass es die Änigma und die änigmatische Dimension in unserer Genesis gibt, ausschlagen. Gott, die Änigma, rechnet mit uns, dann sollten wir auch mit Gott rechnen (lernen).

07.03.2519

Die Änigma ist die Göttlichkeit, ist Gott aller Menschen, aller Lebewesen, und der Planet Erde, das Universum selbst ist Teil der änigmatischen Dimension  – deswegen hat Kosmologie Teil der Änigmatologie, Änigmatologie Teil der Kosmologie zu werden.

06.03.2519

Das Ende des Atheismus. Vor der Änigma sind alle Menschen Philosoph/Philosophin.  Atheismus ist die Pupertät des Agnostizismus – und derselbe ist aus Sicht der Änigmatischen Bewegung grundlos, überflüssig, hinfällig – denn änigmatische Zeichen, Akommunikationen in und aus unserer Welt, von der Änigma mit unserer Sprache, sind eingetroffen. Unbezweifelbar, sicher eingetroffen – jedenfalls weiss und glaubt das die Änigmatische Bewegung. Nur wissen wir nicht, wer die Rätselhafte, was das Änigma der Änigma ist – Deutungshilfe gibt sie nicht und ihre „Bio“graphie teilt sie uns nicht mit (Biographien haben biologische Wesen, Menschen, Lebewesen) auch nicht welche Macht sie ist und über welche sie verfügt: die Parasynchronizität zeigt:  in ihrer Dimension ist unsere Zukunft wie ein Stück Vergangenheit „abgelegt“ (Einstein hatte eine vergleichbare „Blackbox-Idee“) und immerhin hat sie die Fähigkeit, uns in der Welt unserer Genesis, unserer Erkenntnisapparates, unserer Sprache – in diesem Fall, die deutsche –  lesbar, verständlich zu akommunizieren. Wie gross ihre Nähe zu uns auch ist, bei der Akommunikation entstand der Eindruck, die Änigma ist sehr anders, sehr fremd, sie west sehr weit entfernt von uns, in ihrer Genesis.

06.03.2519 (2)

Über den Himmel. Es ist schwierig, es scheint schwierig, fast unmöglich zu sein, uns über unseren Tod hinaus, in dem nichts mehr, jedenfalls nichts mehr wie zuvor zu sein scheint, von dieser Andersartigkeit, dieser Fremde der änigmatischen Dimension – „des Himmels“ –  etwas Vorstellbares zu vermitteln – für die einen ein aufgelöstes, erlöstes Nichts, in dem sie das Leben als Fluch denunzieren, für die anderen, die ebenfalls das Leben als unwesentlich oder verflucht denunzieren, ein ewiger paradiesischer Spaziergang und Wesenszustand. Doch letztlich sind diese männerlastigen Weltfluch-Religionen bloss sekundäre Reaktionen auf die Religion, der sie abstammen, die der grossen Mutter, der Änigma, die es als Urreligion, als wahre Religion, nicht nötig hatte und hat, das Leben zu verfluchen oder als scheinbar zweitrangig hinzustellen (vom Fuss auf den Kopf – und so ist die letzte Religion die erste und die erste die letzte).

05.03.2519

Der Big Bang sollte Big Spin heissen – oder Big Orbit.

04.03.2519

Übertragen auf jede und jeden sagt Gott, die Änigma: Du bist Philosoph, primär Philosophin, nicht Christ, nicht Christin. Vielleicht schliesst das nicht aus, auch testamentarischer, ebionitischer Christ zu sein, testamentarischer Muslim zu sein, radikalistische Athetistin zu sein, usw. – denn das schrieb sie zuerst einem Zehnjährigen, der kaum etwas davon verstand, sondern sich über das Wunder wunderte und es verdrängte – zu jedem erwachsenen Menschen egal welcher religiösen/anti-religiösen Einstellung.

03.03.2519

Die Genesis unserer Welt ist grösstenteils Selbstschöpfung oder Autopoiese (Autogenesis) – ob Gott, die Änigma, oder was Gott, die Änigma, dazu beitrug, ist uns unzugänglich, präsent ist ihre Dimension jedenfalls. und was sie akommunizierte ist: Obligation – betrachte die Autpoiese des Weltalls, die unseren Planeten auserlesen hatte zu einem besonderen, biologistischen, als Verpflichtung, Verantwortung, als eine heilige, wie einen heiligen Text, der zur Erde und deinem auserlesenen Leben wurde, d.h.“heilige Texte“ sind Sekundärprodukte des „heiligen Textes“, der die Genesis unserer Welt und ihre änigmatische Dimension „ist“: insofern ist der Gedanke im Islam,“der“ heilige Originaltext Gottes sei im Himmel,der Koran sei eine Abschrift; Übertragung davon, nicht so abwegig.

03.03.2519 (2)

Akommunikation stammt aus der Genesis der Änigma (die Schriftakommunikation um 1972,  sommerabendlich, auf einem Platz vor einer Strasse erlebt, war eine) und aus der änigmatischen Dimension (die Parasynchronizität real geträumt und ca. fünf Jahre später real erlebt war eine. Übrigens, auch ein führender Politiker oder Politikerin sollte sich in Gottessachen zurücknehmen, ihn oder sie hat nicht Gott, die Änigma, auserwählt, sie hat eine Mehrheit ihrer Wahlbevölkerung für eine Regierungsfrist gewählt. Der Unterschied ist gross, wahrscheinlich unermesslich gross: das eine beruht auf Akommunikation, das andere auf Kommunikation. Der letzte Grosspolitiker, der meinte, ihn hätte nicht die Bevölkerung gewählt (was sie mehrheitlich nicht einmal tat, er half mit einem Parlamentsputsch seiner „Erwählung“ nach), sondern Gott auserwählt (er meinte den Gott der Christen), war Adolf Hitler, der Judenmassenmörder und einer der grössten grössenwahnsinnigen Feldherren des Todes und Desasters der Geschichte.

02.03.2519

In die Pflicht gestellt zu sein – das „Gestell der Obligation, auserlesen zu sein, nicht nichts, Auserlesener Planet Erde voller Sonne, Wasser und Leben, auserlesenes Lebewesen davon zu sein, nicht bloss Stein und totes Eisen

02.03.2519

Die Antisemitische Sekte – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

01.03.2519

Die Änigmatische Bewegung – das ist kein Missverständnis und kein Schwindel.

30.02.2519

Und den Buddhisten, vor allem den Buddhistinnen, rate ich, sage ich: Hört auf, euch in das Nirvana zu meditieren, es ist die änigmatische Dimension, die uns alle umfängt. Hört auf mit eurem stillen Sinnieren, wenn ihr meint, ihr kommt, ihr seid ihr näher, ihr könnt euch aus der Genesis unserer Welt und ihrer änigmatischen Dimension speziell „hinaus- und hinwegmeditieren“ für ewig. Und den Hindus rate ich, sage ich: Hört auf, euch im Fluss zu waschen, ihr seit innerlich sauber oder gar nicht, ihr seit rückfällig oder gar nicht. Hört endlich auf die unendliche Wiederkehr zu verachten – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

30.02.2519

Und den Muslimen, vor allem den Muslima, rate ich, sage ich: Hört auf, fünfmal am Tag auf die Knie zu gehen – in einem gewissen Sinn „kniet“ Gott, die Änigma, vor euch, hat Sie Ehrfurcht vor Euch, hat Sie Liebe für Euch übrig – Sie wird euch nicht fünfmal mehr erhören, wenn ihr fünfmal am Tag zu Boden geht vor ihr – steht auf, steht auf. Und den Muslimen, vor allem den Muslima, den historizistischen, die ein religiöses Ohr bewahrt haben, die ein testamentarisches Ohr sich bewahrt haben, rate ich, sage ich: Hört auf, nach Mekka an den Hadsch zu gehen. Das ist ein Missvertändnis und ein Schwindel. Hört auf, nach Mekka zu gehen, das ist ein Missverständnis und ein Schwindel. Und den Paulinisten, vor allem den Paulinistinnen, die sich ohne zu erröten Christen (Christinnen) nennen, rate ich, sage ich: Hört auf an das Gekreuze zu glauben, hört auf, Kirchtürme und Glocken aufzustellen, das ist ein Missverständnis und ein Schwindel. Und an die Christen (Christinnen), den paulinisierten, die ein religiöses Ohr bewahrt haben, die ein ebionitisches Ohr sich bewahrt haben, rate ich, sage ich: Hört auf an Weihnachten zu glauben, an die „kleine“ Auferstehung – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

29.02.2519

Nicht denken, sondern, überwältigt, eingeschüchtert, begeistert entgeistert, dem Fluss, dem Vordenker, dem Vorprediger folgen,..

28.02.2519

Sicher nicht des testamentarischen Islams, der versucht, dem „letzten Willen“ Gottes und Mohammeds zu folgen – ist das nicht die letzte Akommunikation und die erfolgte im späteren 20. Jh. nach Christus und 13. Jh. nach Mohammed und lautet: „sei Philosoph“ und betrachte deine Auserlesenheit, wie die dieses Planeten, als „Obligation“. Wenn für den Muslim die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, dass sein Gott Allah sich nochmals mit Akommunikationen meldet (denn seine Macht und sein Wille sind allmächtig), und er einsieht, dass es falsch ist, dass es Menschenhand ist, den Koran „absolut“ abzuschliessen- dann hat er der Änigma, der Kommunikation der Änigma zu folgen – dem Propheten oder der Prophetin nach Mohammed.

28.02.2519 (2)

So wie die Paulinisten behaupteten und behaupten, mit ihrem Jeshua-Christo sei „der“ Messias erschienen, es gäbe keinen mehr (das an die Adresse ihres Erzfeindes, die Altjuden), so haben die historizistischen Muslime die Tendenz zu behaupten, mit Mohammed sei der letzte Prophet erschienen, nach ihm gäbe es keinen mehr. Sie irren beide auf ihre Art.

27.02.2519

Das „Opferfest“ sei das höchste Fest des historizistischen Islam (sicher nicht des testamentarischen). Dabei ist ausgerechnet die Fast-Opferung von Ibrahims (Abrahams) Sohn eine der unoriginelleren Stellen im Koran, offensichtlich Copy und Paste und Permingation der Jüdischen Bibel. Statt auf einer Akommunikation basierend, auf dem „Willen zur Macht“, der sich in Mohammed als Buchautor äusserte, je mehr ihm die geniale grosse, ja erhabene Idee, den Gott Abrahams in eigener, arabischer Weise neben dem christlichen Gottmensch Jeshua und dem jüdischen Gott Abrahams, der den Prophet der Juden noch nicht entsandte, in Stellung zu bringen, einleuchtete als Erleuchtung, die seine „Araber“, die schon lange auf diese religiöse Befreiung und Steigerung warteten, ansteckte, entzündete, begeisterte (von dieser Begeisterung zehrt die muslimisierte Gegenwart bis heute, 1300 Jahre später).

26.02.2519

Philosoph/ie und Obligation. Wir könnten darüber nachdenken, welche Philosophie, welchen Philosophiebegriff die Göttliche, die Rätstelhafte hat oder ob das, was sie uns mitteilt (von „mitteilen wollen“ zu reden, wäre vielleicht bereits zu anthropomorph, auch wenn die Redensart „Gottes Wille“ sich in abrahamisierten Kreisen eingebürgert hat), oder das, was sie versucht, uns mitzuteilen, ihr in unserem Begriff „Philosophie/Philosoph“ der beste/geeignetste dafür schien – in deutscher schriftlicher Mitteilung eine latinisierte Wortform. Vielleicht ist „Philosophie“ für sie, für ihre Akommunikation in unserer Kommunikation, der höchste, der geeignetste Begriff unter Menschen, vielleicht schliesst sie deswegen mit ihm ihre Akommunikation an unsere Kommunikation an, benutzt sie ihn als „Anschlusscode“ und „Brückencode“.

26.02.2519

Philosoph/ie meint: Du bist auf das Ganze orientiert, grundsatzfragenorientiert, wahrheits- und weisheitsliebend, selbsterkenntnisorientiert, aristotelisch universalistisch, du liebst Sophia, die Weise: Philosophie ist Weisheitsliebeslehre, Gottesliebeslehre, Änigmaliebeslehre…. – je nach dem, welchen Begriff wir von Philosophie haben), dasselbe gilt für Obligation- parasynchronizitär als Wertpapier geträumt.  Die änigmatische Akommunikation macht aus blosser Kommunikation aus blossem Papier ein Wertpapier: Obligation? Wieso träumt sich im 13 Jährigen der 18 Jährige, der in einer Bank als Bankkaufmannslehrling eine Obligation“ausfüllt“ und damit aus blossem Papier ein Wertpapier macht? Ist das Verkündigung: Du schreibst, du machst aus Papier dieses „Wertpapier“ als die „wahre“ Obligation? Ist das nicht auch der Vorgang des Akommunizierens? entsteht nicht so „Buchreligion“ – die sich von blosser Fantasiekommunikation unterscheidet? dass in „gemeine“ Kommunikation Akommunikation einbricht? Sonst meint Obligation Verpflichtung, Verantwortung.

25.02.2519

Gott, die Änigma, ist der globale Gott, ist die globale Göttlichkeit aller: von Christen, Muslimen, Juden, Buddhisten, Hindus (Christinnen, Muslima, ….), Atheisten, Agnostikern – und so weiter. Gott, die Änigma, spricht die Wahrheit: Philosoph, du bist Philosoph, Philosophin  und zwar mit dem Auftrag, begreife diesen Planeten, dein Leben und Sterben und das Leben und Sterben der kommenden Generationen als Obligation (Verpflichtung, Verantwortung) – denke sie nicht nur, stelle sie her, nimm sie nicht nur wahr, mache sie wahr.

24.02.2519

Was sag ich meinen aufgeklärten, dennoch religiös erzogenen Kindern, wenn religionswissenschaftlich und religiös unaufgeklärte Muslime zur Hadsch gehen, Christen Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt feiern und Juden Tiere schächten und Moses zitieren Erstens sage ich, um es  einfach und vereinfacht zu sagen: es gib zwei Wahrheiten: die gläubige und die aufgeklärte – auch in der religiösen Form: es gibt die unaufgefklärte und die aufgeklärte Form von Religion. Die eine Wahrheit oder Pseudowahrheit entspricht der Innenansicht dieser Gläubigen, die sich alle je in ihrer Überlegenheitsekstase den anderen abrahamischen, aber auch asiatischen Grosssekten gegenüber überlegen und im Besitz der richtigen Wahrheit wähnen – und so tun wir das auch – unser Gott, unsere Göttlichkeit, ist die Änigma, der wirklich globale Gott von allen Menschen und Grosssekten-Angehörigen (Christen, Muslimen, Buddhisten, Hindus, etc.), egal, was sie glauben oder nicht glauben.

Die postabrahamische Aufkärung dieser „Pseudowahrheiten“ schafft die Wahrheit an den Tag – die beginnt bei den Juden mit der Tatsache, dass es Moses so nie gegeben hat. Und bei den Muslimen, – ihr 114 Suren-Koran ist eine redigierte Version, frühere Versionen wurden vernichtet –  wird auch dieser fiktive Moses wieder auferstehen. Teilweise kopierten sie das Jüdische Testament, bildeten die Redakteure des Korans nicht eine kreative abrahamische Eigendichtung in Arabisch (eine revolutionäre Befreiung von der Rückständigkeit gegenüber den zwei „Buchreligionen“  – die bis heute besungen und gefeiert wird in überlegenheitsekstatischer Manier) – bei den Muslimen ist zu sagen,  dass es die echten, die „testamentarischen“  Muslime nicht gibt  – nur während der Lebenszeit Mohammeds gab es sie – , dass die aktuellen Muslime in einer falschen Spaltung und Sackgasse die Zerstörung des letzten Willens und Wortes ihres Religionsgründers und Gottes leben – dieses testamentarische Wort lautet:  seid zusammen, seid eins, trennt euch nicht., Auch bei den Christen gab es nur während der Lebenszeit Jeshuas und kurz danach in der Form der Ebioniten „originale“ Christen (das waren vor allem Juden). Die Paulinische Version schaffte es sogar sich an die Stelle der „Urchristen“ zu setzen, an die Stelle der Ebioniten, die die nahestehende Rückkehr ihres Messias und des Reiches seines Gott-Vaters erwarteten – auf Schrift und Archiv verzichteten sie – denn die „Zeit ist nah“ – das wurde ihr Verhängnis, aber auch das des Christentums überhaupt – so wurden und sind die Paulinisten bis heute die Herren über Schrift und Archiv ihres Glaubens – mit wenigen religionsphilosophischen und -wissenschaftlichen Ausnahmen (lange vor Nietzsche). Der Hadsch ist ein Missverständnis und ein machtpolitischer Kompromiss (siehe mehr dazu in Über die Anfänge 4), der vorabrahamische Kulturort wurde einfach umfunktioniert in den abrahamischen Kontext, Mekka zum „Haus Abrahams“ umgeschrieben wie neu geschaffen. Die Unterstützung der mohamedanischen Sekte durch Mekkas mächtigen Hausherren und Clans garantierte ihren Erfolg, predigenden wie mlitärischen, und sie verdankten sie nicht zuletzt dieser kreativen Umschreibung nicht nur abrahamischen, sondern auch „heidnischen“ Vorlagen – Das letzte Wort: „Gott der Erhabene spricht (lies: akommuniziert) die Wahrheit“ mag das Wort der Änigma sein – dabei bleibt bis heute unklar, wo im Koran die Akommunikation aufhört und die Kommunikation anfängt, sicher ist, dass Mohammeds und Allahs Testament zerstört bleiben werden wie bei den Christen (Paulinisten) fast alle Testate der Ebioniten.

24.02.2519

Über Copy, Paste und Irrtum in Abrahamischen Grosssekten.

23.02.2519

Zur Geburt auf die Übunte, Arche-Übunte, und zum Sterben auf dieselbe Übunte – so dass du den zwei grossen Zyklen am nächsten wirst und bist – dem schier zeitlosen des Wassers, das im ganzen All zu finden ist, der im ganzen All existiert, und dem endlich-unendlichen Zyklus des Lebens und Sterbens und Lebens.

22.02.2519

Die Rolle des Wassers für das Leben und Sterben in der Änigmatischen Bewegung:  von der Weihe zu Beginn des Lebens am Fluss (See oder Meer) zur Kehre, zur Einkehr, zur Rückkehr in Tiefe Gewässer. 

22.02.2519

Weihe statt Taufe und Wasser zu Wasser statt Erde zu Erde, Staub zu Staub.

21.02.2519

Zwischenbemerkung zu Hetero-, Homo- und Queersexualität – Mann und Frau als Kontradiktion?  Setzt Heteronormativität die kontradiktorische Differenz Mann und Frau voraus? Wieso „kontradiktorisch“? Wieso nicht komplementär? Symbiotisch? Teils oder zeitweise unterschiedlich, teils indifferent, identisch? Sind die Voraussetzungen wirklich so bedingungslos, wie hier unterstellt wird? Ist „Kontradiktion“nicht eine Ableitung und Verschärfung von „Differenz“? Nur bei den Hegelianern läuft Differenz auf Kontradiktion hinaus, bei den Dekonstrutivist*innen läuft Kontradiktion auf Differenz hinaus…- und ja, evolutiv, hat sich aus dem Mensch eine Männlich-Weiblich-Differenz als relativ stabil und mehrheitlich und, was für die soziale Evolution wichtiger ist: reproduktionsfähig ausdifferenziert. Mit Deleuze gesprochen – innerhalb eines Differenzierungs- und Kontingenzspektrums in dem sich – ebenfalls relativ stabil – auch homosexuelle und queere „Differenz“ ausdifferenziert.

20.02.2519

Lacans „der grosse Andere“ („A“) ist die Änigma. Sie ist „die grosse Andere“ des „grossen Anderen“ – und weniger klar ist die „Grösse“ ihrer Rolle in unserer Genesis.

19.02.2519

Und wenn ihr betet, dann ein änigmatisches „Gebet“ –  Sprechlied oder Liedgedicht, über eure Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, und die Rätselhaftigkeit der Änigma: die Erste Philosophin von uns Philosophen und Philosophinnen….Auf dass ihr euch nicht irgendetwas Schräges einbetet: „vergib mir meine Schulden“ – redet sich schon der paulinisierte Knirps ein – die schräge Indoktrination der paulinischen Grosssekte beginnt früh….

18.02.2519

„postabrahamische Aufklärung“ kommt nach Adorno, nach Marx, nach Hegel, nach Nietzsche, nach Derrida, nach Butler…

18.02.2519

„Änigmatische Bewegung“ kommt nach Luther, nach Augustinus, nach Paulus, nach Jeshua, nach Mohammed (sunnitischer, shiitischer), nach Moses (früh als fiktiv entlarvt), nach Buddha, …

17.02.2519

Statt den Begriff „Urchristentum“, den die paulinisch beeinflusste Christentumsgeschichte verwendet, wird hier der Begriff „Originalchristentum“, der von der postabrahamischen Aufklärung beeinflusst ist, bevorzugt.

16.02.2519

Isenheimer Altar (um 1515 n. Chr.) – Darstellung des gekreuzigten Jeshua (lange die grösste, imposanteste ihrer Art), legendäre Figuren umgeben ihn: Johannes der Täufer (angeblich vor Jeshua hingerichtet) mit dem Jüdischen Testament in der rechten und mit dem Zeigefinger der linken auf den Greuzigten zeigend… seht Papier-Juden, dort schreibt sich (malt sich) eurer Testament „leibhaft“ und „leidend“, statt bloss auf Papier, weiter….; Maria Magdalena darf nicht fehlen…. sie sehen hier das, womit diese Leute indoktriniert wurden. Sie sehen hier die paulinische Geschichtsklitterung des tatsächlichen Todes des historischen Jeshua – so oft diese Szene auch gemalt wurde, sie entspricht nicht den Tatsachen. Die Ebioniten, die Originalchristen, erschraken über die paulinische Deutung des Todes ihres Jeshua.

16.02.2519 (2)

Das heutige „Jesus“-Bild ist massgeblich vom Mittelalter geprägt (Dominanz des Kreuzsymbols, etc.): das ganze Gekreuze hat mit dem historischen Jeshua so gut wie NICHTS zu tun (Quellen: die wenigen direkten und indirekten Ebioniten-Quellen, die sich über die paulinische Kreuztod-Deutung entsetzten; Archäologie der Originalchristentums, die statt Kreuz, ganz andere Symbole entdeckte (Sonne, Fisch, Hirte); „Apokryphen“)

15.02.2519

Gott, die Änigma, ist die Befreiung, ist Freiheit.

14.02.2519

Weil wir in einer Welt mit änigmatischer Dimension zur Welt kommen, ist uns ein „Sinn“ für diese Dimension inne („eingeboren“). Deswegen können nicht Kommunikationen, nur Akommunkationen andere Akommunikationen ersetzen – kann eine „rein“ kommunikative Philosophie Religion nicht ersetzen. Religiöse Korankritik, religiöse Christentumskritk, religiöse Buddhismuskritk, religiöse Hinduismuskritik kann die Herzen, die Sorgen, die Ängste, die Wünsche berühren – areligiöse Religionskritik, rein kommunikative Religionskritik kann das nicht. Die Änigmatische Bewegung ist nicht nur Religionskritik, sie kann durch ihren akommunikativen Gehalt (das) Religiöse ansprechen, sie spricht eine religiöse Sprache, Sie ist Philosophie und Religion – sie „verehrt“ jedoch nicht blind die Änigma, die Änigma weist uns an, „Philosoph“ zu sein und über unsrere Existenz und Existenzgrundlage „Obligation“ zu walten, uns in die Verantwortung für uns und unsreren Planeten zu stellen, gestellt und geboren zu sehen, soweit ich ihre Akommunikation verstehe. Wir kommen also nicht einfach so, sondern in die Welt gestellt zur Welt, wir bringen die änigmatische Dimension durch unser Leben ins Leben.

13.02.2519

Radikales Philosophieren läuft auf Akommunikation hinaus, nicht von einem radikalen Argument auf ein radikaleres.

12.02.2519

Vielleicht sind die Akommunikationen Rücknahmen (also nicht: Aufhebungen), folgen sie einer Folge von Expositionen, die zurückgenommen werden. Ist „Philosoph, Du bist Philosoph“ die Rücknahme aller vorhergenden Akommunikationen von ihr – das, was für sie die Aktualtität und Quintessenz von allen Akommunikationen enthält. Zeitweise betraf das die Koran-Akommunikation als aktuellste Exposition – wenn denn die Akommunikation von Mohammed nicht mit Inspiration verwechselt wurde. Das bedeutete (eine Hypothese): Die mir vermittelten Akommunikationen enthalten eine Rücknahme und Essenzialisierung aller vorhergehenden – auch der buddhistischen und hinduistischen Akommunikationen.

11.02.2519

Von „radikal“ zu sprechen bezüglich Änigma, ist paradox – da sie die Radikalität, die in unserer Welt möglich ist, entweder transzendiert oder nicht erreicht. Sie kann nicht so radikal irdisch sein, wie Irdische (sie lebt, trinkt, isst, fäkalisiert und sie stirbt nicht wie wir), sie kann viel radikaler als Irdische sein, dann aber geht der Begriff aus unserer Genesis, aus unserer Welt, in ihre über – dann wissen wir nicht mehr, wovon die Rede ist.

10.02.2519

Die einzige „Religion“ die mit Wissenschaft und Aufklärung kompatibel ist ist die Änigmatische Bewegung. Sie hat die Kraft, „Muslima“ und „Christen“ aus ihren Buch-Zwingern zu befreien. Aus den fundamentalen Irrtümern des historizistischen Islams und des paulinisierten Christentums.

11.02.2519

Ich zwing euch in mein Buch-Gefängnis, bevor ihr mündig werdet, schnitze ich mich in euer Fleisch in dem ich etwas von eurem Fleisch wetschnitze. Schön brav drin bleiben, schön brav beten, ich, Abrahams Gott, sehe genau, was ihr tut und nicht tut. Die Kontrolle ist absolut, Big Brother is Watching you – allerdings nur für die, die in diesen Club eingetreten sind (die anderen sind eh verloren, heissen „Ungläubige“  so wie die Christen die anderen Heiden nannten….)(. Zudem fehlt hier jegliche demokratische Gesinnung – es ist die Unterordnung unter denjenigen, der ihnen den Tod und das Nichts androht, und der der ihnen verspricht, wenn ihr euch mir unterordnet, wenn ihr gehorsam in meinem Zwinger bleibt, winkt euch die Freiheit, das wahre Leben, allerdings erst im Jenseits. Das ist die „einfache Message“ des heutigen Islam. Die versteht der einfache Arbeiter, die Putzfrau, aber auch der Herr Doktor, die Direktorin.

09.02.2519

In den abrahamischen Büchern steht der pure Wahnsinn, Seite auf Seite – und es ist kein gutes Zeichen, wenn diese antiken Wahn-Ideologien mit ihren auf Expansion und Rattenfängerei ausgerichteten Überlegenheitsekstasen und rhetorischen Indoktrinationen, die rhetorisch mit Peitsche und Zuckerbrot operieren, in unseren Universitäten „gelehrt“ und „gelernt“ werden (und zwar so, dass man ihren Wahnsinn und ihre Gewalttätigkeit versittlicht, reduziert, unterdrückt, relativiert) – solche Religionsdeologien, die einen provinziellen Universalismus feiern, haben an Universitäten nichts zu suchen, ausser als Objekt von (postabrahamischer) Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionshistorie, u. dgl.. Sie gehören ausgelagert in staatlich kontrollierte Religionsfachhochschulen.

09.02.2519 (2)

Die einzige Religion, die würdig ist einer modernen, Wissenschaft und Aufklärung verpflichteten Universität anzugehören (zu etwas anderem sollte eine Universität nicht verpflichtet sein), ist die änigmatische, die globale Religion der Göttlichkeit (oder Göttin), die hier Änigma heisst. Dabei kann sie der philosophischen Fakultät angehören oder die philosophische, religionswissenschaftliche, theologische, historische und mathematisch-theoretisch-physikalische gehört dem Fach Änigmatologie an.

08.02.2519

Wenn ihr für mich mordet, wenn ihr Schandtaten begeht an den Frevlern, an den „Ungläubigen“, daneben aber ein treuer Befolger, Beter und Diener meiner Macht seid – dann werde ich, Gott Abrahams, eure schlechten Taten kassieren, annullieren, tilgen. Dann wird euch nichts geschehen im Jenseits – wo erst das „wahre Leben“ beginnt. Amen. Viel besser kannst du ein Selbst- und Massenmordkommando „ideologisch“ nicht ausstatten.

07.02.2519

Die Sure 29 beschreibt am ausführlichsten den Akommunikationsvorgang… die Vorstellung, dass die Änigma aus ihrem himmlischen Buch [tatsächlich die Projektion Mohammeds und damaliger Redakteure] einen ausgesuchten Menschen akommuniziert.“Trag vor, was dir aus dem [himmlischen] Buch [in den Koran] eingegeben wurde, und verrichte das Gebet! Siehe, das Gebet hält vom Schändlichen und vom Verwerflichen ab. Doch das Gedenken Gottes ist wahrlich noch bedeutender. Gott weiss, was ihr tut. Streitet mit den Buchbesitzern [d.h. Juden und Christen, die ebenfalls vom abrahamischen Gott akommuniziert wurden – hier dringt der Stolz des „neuen Buchbesitzers“, der neuen abrahamischen Überlegenheitsekstase durch –  nach Jahrhunderten vorgespielter, vorgeführter Überlegenheit dieser „Buchbesitzer“ gegenüber der „heidnischen“ Vielgötterei der Araber revolutionert und befreit Mohammed mit einem göttlichen Genie-Schlag diese aufsteigende arabische Mittelschicht, seine Landsleute aus dieser Misere, macht aus erlebter, empfundener Abwertung die schon lange erwünsche Aufwertung und Gleichstellung, aus eingeredeter Minderwertigkeit arabische Überlegenheit in Rede und Tat….] nur auf schöne Art, doch nicht mit jenen von ihnen, die freveln. [Da ich Akommunikationen durch das Änigmatische erfuhr, streite ich mit denen auf schöne Art, die ebenfalls an Akommunikationen glauben – obwohl sie nur an sie glauben können, ich sie wissen muss] Sprecht: „Wir glauben an das, was auf uns herabgesandt und was auf euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott sind einer. Ihm sind wir ergeben.“ [Kurzum, die Änigma akommuniziert uns Menschen – euch hebräisch, uns arabisch – egal: sie ist eure und unsere Göttin, Gottheit – ihr sind wir ergeben. Allerdings war für diese Araber Gott der abrahamische Gott – es gab keine bessere, keine ersehntere, erwünschtere Alternative – schon Mohammeds Grossvater war beeindruckt, beneidete die Juden und Christen um den Besitz und die Kultur ihrer „höheren“ „Buchreligion“, Mohammed schrieb die Akommunikation in die judäo-christliche Vorlage – es gab kein grösseres religiöses Bedürfnis, als sich mit einem eigenen „Buch“ an diese Buchbesitzer kongenial anzuschliessen  und das hiess somit an eine „Religion“,  die ihren Gläubigen, die den Menschen das Übel der Erbsünde, nebst „sündhaften Taten“ und, im Koran deutlicher als bei den Vorgängern, die Nichtigkeit des Lebens und Nachlebens, unterstellt: eine Misere des „endlichen“ Lebens, die nach Weltfluch und Weltflucht schreit – so dass sie nur ihr Gott, wenn sie ihm gehorchen, wenn sie ihm treu sind, wenn sie seine Gebete befolgen und seine Koran-Verse anbeten, erlösen, tilgen, aufheben und in einen Himmelzugang umwandeln kann: er kann also das Nichts und das noch schlimmere als Nichts, das sonst, das ausser ihm, droht, VERGOLDEN, VERSÜSSEN, VERSCHONEN, VERSCHÖNERN – und zwar EWIG….] Also sandten wir das Buch auf dich herab. Jene, denen wir das Buch gegeben haben, glauben daran….[Hier wird die Illusion erzeugt, dass der Koran wie ein Stück aus dem Himmel auf Erden akommuniziert wurde – dass der Koran nicht vor allem Kommunikation, sondern reine Akommunikation ist – eine der Grund“lügen“ und Falsch-Illusionen des historizistischen Islams – tatsächlich wurden ältere Fassungen des Korans zerstört, wurde das Schriftwerk kompiliert, Und ausserdem ist der testamentarische Wille des Korans, der Letzte Wille, das Testament, dass es keine Trennung geben darf und geben soll unter den Gläubigen ebenfalls zerstört worden: dass es Shiiten und Sunniten (etc.) gibt, ist eine „lebende Lüge“, ist die zur Realität gewordene Lüge, ist die ewige Mangelhaftigkei, Verirrung und Grenze dieses „historizistischen“ Islams, ist ein real existierender Hohn auf den „testamentarischen Islam“}. Allein die Ungläubigen bestreiten unsere Zeichen. [Rationalisten, Materialisten glauben nicht an Akommunikationen, leugnen Akommunikationen, zweifeln an der Möglichkeit von Akommunikationen) …. Die Zeichen [damit gemeint sind auch transphysische Wunder, das, was die Überlegenheitsekstase der Christen ausmacht – der Koran verweist sie hier allein zu Gott, spricht sie Menschen ab] sind allein bei Gott und ich [Mohmmed] bin nur ein klarer Warner [und, eben nicht, wie bei den Christen der Jesus/Christus, ein Halbgott: hier wird nochmals die Abgrenzung zu den Christen markiert] Genügt es ihnen nicht, dass wir [dieses „wir“ ist interessant: es müsste ja der „eine“ Gott damit gemeint sein] auf dich das Buch herniedersandten, damit es vorgetragen werde?“…..

Wer lies herab vom Himmel Wasser fliessen, dass er damit belebe die Erde nach ihrem Tod? So sagen sie: Der eine Gott. Sprich: Lobpreis sei Gott. Doch die meisten von ihnen begreifen nicht. Dieses Leben hier auf Erden ist nur Zeitvertreib und Spiel, denn nur das Jenseits ist das wahre Leben. Wenn sie es doch nur wüssten!“ (64 – siehe oben die Anmerkung zum „vergolden“ Können des „nichtigen“ Lebens und Nachlebens, das für „die Ungläubigen“ ausserdem mit Horror, mit Hölle in Aussicht gestellt wird, allein durch den abrahamischen Gott) …. Wer ist frevelhafter wohl als jener, der Lügen gegen Gott ersinnt oder die Wahrheit Lüge nennt, nachdem sie zu ihm kam? Ist denn nicht in der Hölle eine Wohnstatt für die Leugner? Doch die für uns streiten, die wollen wir auf unseren Weg leiten. Denn siehe, Gott ist fürwahr mit denen, die Gutes tun.“ (Ende).

06.02.2520

Plötzlich stehen die Random, die ach so intelligenten Philosophie-Kartenhäuschen, mit kurzen Hosen und abgegrabenem Wasser da. Wirken ihre Bücher wie Kinderspielzeug, das Menschen, werden sie erwachsen, beiseite legen (Heraklit).

05.02.2520

Für den Anfang wurde über Luther genug gesagt, genug kritisiert in Über die Anfänge – reformiert man, reformiert mensch die Reformation zu Ende, kommen die Ebioniten und ganz andere Resultate, als sie der Paulinismus glaubte und predigte, heraus (Kein Anti-Judaismus, dafür fehlte die Zeit; Nächstenliebe, weltlich bereits enthoben, als Endzeit-Liebe; kein Kreuzigungs-Märtyrium, sondern Erwartungsenthusiasmus,; keine Erbsünde, sondern Auszeichnung, Auserlesenheit, und zwar vor allem der jüdischen Männer („verlasst Weib und Kind“), usw.) – kurzum, je mehr religionswissenschaftliche Kritik und religionshistorisches Verständnis hinzukommt, desto mehr wirkt diese abrahamische Sekte wie aus unserer Zeit gefallen, desto deutlicher wird die verwischte, vernebelte) Distanz die diese zur Grosssekte gewordene abrahamische Kleinsekte zu uns einnimmt. Wir sollten sie ins historische Archiv und zurück in ihre Zeit, in ihre nahöstliche Region stellen. Die Änigmatische Bewegung wird das in den nächsten Jahrzehnten oder Jahrhunderten auch tun – da bin ich so sicher, wie eine Akommunikation der Änigma sicher ist.

04.02.2520

Mit dem akommunikativen Bruch Druck auf die akademische Philosophie(kommunikation) erzeugen. Philosophie des Gespenstes wird zum Gespenst für die(se) Philosophie, die meinte Religion beseitigt oder überwunden zu haben – jetzt plötzlich hat sie sie im Nacken, entsteht sie in ihrer Mitte, bricht die Grenze, die Mauer zwischen Philosophie und Religion und Religion und Philosophie zusammen.

03.02.2520

Die Kant-Lektüre war nicht sinnlos. Zu Aristoteles, Spinoza, Kant, Hegel, Nietzsche, Derrida, Heidegger und (zeitlich) neuere Autoren u.a. Robert Brandom sollen je eigene Bücher zu Über die Anfänge hinzukommen.

02.02.2520

Unsere Kritiker: Ganz gross ist die Liebe der Änigmatischen Bewegung für die links-aufgeklärte, politisch korrekte Type. Sich links-aufgeklärt glaubende Type, eventuell mit einem Universitätsabschluss in Soziologie, Biologie oder Philosophie, die sich verpflichtet fühlt,  nicht nur alte Religionen, die auf Akommunikationen bauen, sondern überhaupt Akommunikationen, erst recht sprachliche Persona-Akommunikationen („Erleuchtungen“) für Unsinn, für nicht möglich, für „reine Erfindungen“ oder „Einbildungen“ zu erklären. Es wäre zu ungeheuerlich für das materialistisch-rationalistische Kartenhaus – es bräche eine sich richtig wichtig glaubende Identität zusammen – wenn es anders wäre: ES DARF NICHT ANDERS SEIN – ist deswegen sein Credo. Eine kurze Phase meines intellektuellen Bildungslebens war ich wahrscheinlich auch von diesem Typ. Allerdings musste diese kurz gewesen sein, weil die Synchronizität kaum einmal in Vergessenheit geriet, wegen deren Erfahrung ich ohne Abitur an die Universität an Kant-Vorlesungen ging  und einen Fehler in der Kritik der reinen Vernunft zu suchen, nicht zu finden oder zu erfinden, hatte. Etwas lief mit Zeit und Raum komplett anders als in Kants Kategorienlehre, das wusste ich, das erfuhr ich. das musste ich nicht auf Papier nachlesen.

01.02.2520

Kulturell gemachte „Religionen“ sind deshalb bereits „Sekundärprodukte“, primär sind wir änigmatisch-religiös, sekundär werden wir zu „Buddhisten“ oder „Muslima“ gemacht.

30.01.2520

Änigmatische Religion ist eingeboren, sie entspricht einer eingeborenen Erwartungshaltung, die die änigmatische Dimension unserer Genesis, unserer Welt mit sich errichtete. Wir kommen also nicht zur Welt und dann irgendwann zu dieser oder jener Religion, sondern änigmatisch-religiös zur änigmatisch-religiösen Welt (wie weit ist das spinozistisch?)

30.01.2520

Es gibt für die Menschheit befreiende Wahrheiten (formuliert in Sätzen), auf die sie wie „ewig“ wartete.

29.01.2520

Philosophia perennis: Die änigmatische Philosophie und Religion führt Derrida und Heidegger, aber auch Kant und Hegel an ihr Ende, an ihre Grenze. Sie geht über diese hinaus. insofern ist sie die wahre „Philosophia perennis et universale“ – weil das ohne auf tönernen Füssen und mit eitlem Glockengeläute zu sein –  auf akommunikativer Grundlage, die diesen Philosophien fehlt.

28.01.2520

Dabei ist das Wort „vielleicht“ vielleicht zu betonen.

27.01.2520

Macht Gott, die Änigma, ähnlich wie die Natur unserer Genesis eine Evolution durch – dann sind die letzten Akommunikationen, über die ich zu berichten habe, der momentane Höhepunkt, und alle vorhergehenden Akommunikationen die u.a. im Buddhismus und Abrahamismus erfolgten, sind Vorstufen, aufgehobene oder ungültig gewordene Vorstufen in der akommunikativen Evolution der Genesis der Änigma und ihrer in unserer Welt verbreiteten Akommunikationen. Vielleicht macht sie jedesmal, wenn sie unsere Welt akommuniziert, mit ihren vorhergehenden Akommunikationen „Tabula rasa“, ist sie „radikal“.

26.01.2520

Es gibt auch Optionen jenseits von Entweder-Oder. Leute, die die Änigmatischen Akommunikationen, von denen ich berichte, als Bereicherung und Ergänzung in ihr Welt- Wissens- und Glaubensbild einbauen. In ihre Lebens- und Sterbensphilosophie, in ihre „private“ Religion.

25.01.2520

Jene, die meinen, die Änigmatische Bewegung sucht Anschluss an die alten Religionen, täuschen sich. Es ist umgekehrt.

23.01.2520

Für Materialisten bin ich eine Katastrophe (oder eine Befreiung), die erste Kategorie wird ihre gesamte materialistische Intellektualität in Bewegung setzen, um meine Sendung, meine kommunizierte Akommunikation, aus der Welt, aus ihrer rein materialistischen Welt, zu schaffen (Es wurde bereits einiges versucht – die Psychologisierung und Psychiatrisierung gab sich bereits einige Mühe. Totschweigen und Permingieren verspricht momentan mehr Erfolg). Für die Anhänger der alten Religionen sind die kommunizierten Akommunikationen, die nicht „meine“, aber von mir vermittelt sind, auf ganz andere Weise eine Katastrophe (oder eine Befreiung). Der „akommunikative Bruch“ bewirkt (früher oder später) die Implosion einer alten Opposition, die zwischen Altmaterialisten und Altreligiösen (und ihre Auflösung, ihre Befreiung).

22.01.2520

Aus ihrer Ahnungslosigkeit bezüglich Gott machten (erfanden, fantasierten) die Altvorderen vorsichtshalber seine Allmacht. Das drückte auch die Erkenntnis aus, dass es neben der Potentialität unserer Physisteme physische und potentiell physistemische Potentiale gab, die wir nicht erreichten, nicht besassen. Wohl aber in der Imagination uns ausmalen konnten. So malten sie sich auch ihren Gott als „die“ Omnipotenz aus.

21.01.2520

Für die Heidegger für die Derrida, aber auch für Lutheraner und andere aus dem Raum antiker Religionen,  sorgen die Akommunikationen der Änigma dafür, dass ich deren Traum und Alptraum zugleich sein muss (bin). Wir können den Verdacht äussern, dass Akommunikationen den Gehalt von „eisernen“ Naturgesetzen haben, dass Parasynchronizitäten deshalb „vollkommene“ Differenzen, die sich als vollkommene Identitäten raumzeitlicher Zukunftsantizipationen (oder: „späterer Gegenwartsantizipationen“) ausweisen, erzeugen – und zwar träumen und erleben wir sie nach Gesetzen, die unseren „Naturgesetzen“ nicht nachstehen, im Gegenteil. Bereits die alte Theologie mutmasste, dass ihr Gott über den Naturgesetzen steht: er könne sie umcodieren und sich in sie einschreiben, wie er wolle – er sei allmächtig. Nach änigmatologischer Auffassung, folgt die Änigma ihren eigenen Naturgesetzen, verkörpert die Änigma die Gesetze ihrer Natur. Sie steht nicht über ihrer Natur, sie steht in ihr, sie verkörpert ihre Natur, sie ist die Natur ihrer Genesis – in gewisser Weise (und in gewisser nicht) verbindet und kreuzt sich die Natur ihrer Genesis mit der Natur (mit den Naturgesetzen) unserer Genesis.

20.01.2520

Wovon andere schweigen sollten, davon kann ich sprechen. Was andere nur glauben können, das kann ich wissen (muss ich wissen).

19.01.2520

Der Mensch ist Lebewesen gewordene Obligation und Philosophie.

19.01.2520

Weltliches Handeln ist durch die Änigmatische Bewegung eindeutig religiöses. Es gibt keine Weltflucht (Gründe dafür) und keinen Weltfluch. Das unterscheidet die Änigmatische Bewegung von den alten Religionen.

19.01.2520

Denke nicht, dass Thurnberg von der Änigma und ihren Akommunikationen weiss, es aber später erfahren wird.

18.01.2520

Greta Thurnberg und ihre FollowerInnen handeln änigmatisch (ohne dass sie akommuniziert wurde von der Änigma – oder wurde sie?)

17.01.2520

Die Akommunikation „Obligation“ und „Philosophie“ deute ich so, dass die Änigma sagen will: Ihr habt Verantwortung für euch, ihr habt die Verantwortung für den Planeten – handelt weise,  handelt wissend, handelt philosophisch. Sie appelliert an uns.

16.01.2520

Wir sind das auserlesene Lebewesen dieses Planeten, das Akommunikationen der Änigma erfährt. Auf die Auserlesenheit, geboren zu werden, kommt die Auserlesenheit – zu „Obligation“ und „Philosophie“ -, erleuchtet zu werden dazu. Das ist fantastisch. Christen und Muslime rechnen sogar die Zeit nach einem der ihren, der von Gott (Sie glauben: vom Gott Abrahams) akommuniziert wurde. Zieht die änigmatische Dimension den ganzen Planeten ein, betrifft das auch andere, wir sagen „tierische“ Physistemen  (Lebewesen), sie sind vom „Wunder der Auserlesenheit“ nicht ganz ausgeschlossen, deswegen macht auch die Differenz Mensch/Tier beschränkt, nicht ganz Sinn.

15.01.2520

Um Gott, der Änigma, äusserlich ähnlich zu sein, sehen wir einfach zu affenähnlich aus. Das hatte bereits Heraklit erkannt. Darwin führte 2500 Jahre später den Beweis für die Ähnlichkeit zwischen uns und Affen, es steckt mehr Homologie als Analogie in uns und ihnen. Heute wissen wir, der Genpool des Schimpansen, der schimpansogenen Physisteme kommt der humanogenen Physisteme am nächsten. Aber bereits die Pionieraufklärung erkannte vor 400, 450 Jahren in der Anatomie – nachdem das bereits in der Antike erkannt wurde -, dass viele Organe des Menschen mit denen von Tieren übereinstimmen (Leber, Herz, Rippe, usw.) – Sie retten ihre Seele und das Christentum, in dem sie nur den Menschen von Gott „angehaucht“ betrachteten, Sie retten auch die Differenz Mensch/Tier damit. Wir könnten statt „angehaucht“ heute „akommuniziert“ sagen.

14.01.2520

Viele meinen, eine Akommunikation enthalte ein Versprechen oder eine Drohnung, jedenfalls eine Verkündigung. Vielleicht ist das völlig oder weitgehend falsch.

13.11.2519

Sollte in anderen Religionen der akommunikative Gehalt auslöschen – in der Änigmatischen Bewegung brennt die Flamme „ewig“.

12.11.2519

Dass sie in deutscher Schriftsprache  „Philosophie oder Philosoph. Du bist Philosoph“ akommunizierte, spricht für eine gute historische Ein -und Wertschätzung des Deutschen bezüglich der Verdienste in Philosophie.

11.11.2519

Vermutlich kann die chameleoneske Ängima in einem ganz anderen Sonnensystem des Universums wie Delta-D mit Delta-D kommunizieren, so wie in unserem mit uns als „kommunizierender Quasi-Mensch“ (in einer unserer Sprachen, sogar Schriftsprachen: Ägyptisch, Griechisch, Hebräisch, Aramäisch, Arabisch  und Deutsch – Deutsch ist die ingeniöseste moderne Philosophiesprache der Welt neben, teilweise vor Französisch und Englisch.

10.11.2519

Lösen Sie sich von der anthropomorphen Vorstellung, Gott, die Änigma, sei ein Mensch, ein Menschenähnliches, ein Sultan der Sultane oder ein Oberrichter, das alles sind Vorstellungen aus der Suppe unseres Planeten geschöpft, aus dem Teich unserer Genesis, aus dem Sumpf unserer Geschichte – hat mit ihrer Genesis nichts zu tun.

09.11.2519

Das Höchste – Involutionen, physische aussersprachliche Wunder wie Synchronizitätsakommunikationen ausgeklammert -, was die Änigma in unserer Genesis kann, ist uns auf unsere Kommunikationsart zu akommunizieren. Das Höchste, was wir in unserer Genesis bezüglich der Änigma können, ist, über ihre (selbst erlebten) Akommunikationen zu kommunizieren (ein Jesus, der sagt: ich habe gesehen, ich habe gehört, sagt nichts anderes als: ich bin akommuniziert worden). Beides deutet auf eine Trennung zweier Welten, auf eine ontologische Trennung zwischen ihrer und unserer Genesis hin. Der akommunikative Bruch bricht diese Trennung auf.

08.11.2519

Über Gott kann man sprechen, aber nicht wie Gott. Über Gott, die Änigma, können wir nur kommunizieren, akommunizieren kann nur sie uns.

07.11.2519

Der akommunikative Bruch wird seine Spur ziehen. Dort, wo er sie hinterlässt, ist nichts mehr wie zuvor.

06.11.2519

Metaphysik, ohne akommunikativen Bruch, ist nur intellektuelle Kommunikation, Philosophie sei „nur Menschenwerck“ hiess es bei Luther, unterstellend, sein Paulinismus sei durch und durch Gotteswerk (daran glaubte er wirklich). Änigmatische Philosophie-Kommunikation, Änigmatologie bezieht sich auf Akommunikationen der Änigma.

05.11.2519

Die Änigma setzte immer noch auf junge Männer – in meinem Fall: auf ein Kind -, aber sie vermittelte sich noch nie so stark selber (wie sieht ihre nächste Verkündigungsstufe aus? Richtet sie sich über BBC und CNN via Teleprompter direkt an die ganze Menschheit? Warum akommunizierte sie mich und nicht eine Zeitungsredaktion? Könnte in tausend Jahren eine Frau akommuniziert werden?) ihr Medium war ein Zehnjähriger, der ihre Erwachsenensprache nicht verstand, noch weniger den ganzen Akommunikationsvorgang, und ihn während über 30 Jahren „vergas“. Das ist höchste Reduktion, das Kleinstmögliche von „Prophetie“ für Mensch (Kind) und Verstand (ABC-Schüler):  reduzierter, minimalisierter, wäre kaum gegangen – -diese reduzierte Akommunikation schafft keinen typischen erwachsenen „Propheten“ – etwas über dreissig – mit einem persönlichen Auftrag – sie vermittelte dem Jungen – ihrem kindlichen Medium – , der es noch nicht richtig verstand: „Philosoph. Du bist Philosoph“ (übersetzt: Du wirst Philosoph: Du wist etwas, was du noch gar nicht kennst – ich, Änigma, kenne es….deine Zukunft…). Also: nicht: Du wirst Prophet – aber auch nicht: Christ, Muslim Buddhist, Hindu, usw..

04.11.2519

„Philosoph. Du bist Philosoph.“ –  deutsche Schriftsprache mit latinisiertem Fremdwort vermischt sich, synthetisiert sich vor den Augen eines Zehnjährigen mit änigmatischer Präsentierung und Präsenz im Raum und Tageslicht.

04.11.2519

Änigmatologisch heisst es heute: Metaphysik ist bloss Kommunikation, christologisch hiess es bei Luther: Philosophie sei „bloss Menschenwerk“.

04.11.2519

Der akommunikative Bruch entspricht dem Offenbarungsgeschehen – den Akommunikationen – in den abrahamischen Religionen (Überlegenheitsekstasen). Sie alle speisen die Grundlage ihrer Religion, ihrer religiösen Kommunikation, aus „ihrem“ akommunikativen Bruch.

03.11.2519

Göttliches bricht in die Philosophie ein, Philosophie in das Göttliche.

03.11.2519

Dabei bleibt das Göttliche, die Änigma, rätselhaft: wir wissen nicht mehr über sie, als sie uns akommuniziert, wir sollten deswegen den Göttlichkeitsbegriff zunächst nicht zu hoch ansetzen, sich vor überkommenen Vorstellungen von „göttlich“ freimachen, Sie ist das Wesen und Wirken der anderen Genesis und der änigmatischen Dimension unserer Genesis – als Persona der Schrift (Philosoph, Obligation) und als entpersonalisierte Zeit-Raum-Dislokalität im erlebten Jetzt und Hier.

03.11.2519

Die Änigma designiert – beschreibt? – bestimmt? – offenbart? – Philosophie, den Philosophen, die Philosophin im Menschen zu ihrer „Wissenschaft und Religion“? Oder meinte Sie: Der Mensch – glaube: nicht nur ich – ist Zum-Philosoph-Sein geboren? Allgemeiner, grundsätzlicher, radikaler geht nicht: Wenn sich Leben und Wissen schaffen und bewegen  wie ein Geliebtes, Wertgeschätztes, Geachtetes  – dann erfüllst du deine änigmatische Bestimmung, weil du dann im änigmatischen Sinn Philosoph, Philosophin bist, sofern die Akommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ aus dem Jahr 2470 n.A. (ca. 1972 n.Chr.) eine Art Offenbarung unserer Bestimmung oder ihr performativer Akt war.  Es vermischt sich hier deutsche Schriftsprache (mit latinisiertem Fremdwort „Philosoph“) mit transzendenter Äusserung der Änigma.

02.11.2519

Wir wissen nicht, was „göttlich“ heisst. Es heisst im Moment (dieser Moment kann ewig dauern) „änigmatisch“.

01.11.2519

Metaphysische Revolution I. Aus änigmatischer Perspektive erhält Aristoteles „kinei de hos erómenon“ (Met. 1072b) eine neue, vertiefte Bedeutung. (Das göttliche Seiende bewegt wie ein Geliebtes). Erstens: … wie ein Autoerotisches (auto-éromenon). Zweitens: Aristoteles „göttliches Seiende“ wird auch durch unsere Genesis auf ihre Genesis verwiesen, nicht nur: sie verweist in unserer Genesis auf ihre. Drittens: Es hat die Qualität sich uns als „kommunizierendes (Fremd-)Subjekt“ zu apräsentieren. Das hat Aristoteles „göttliches Seiendes“ nicht. Das war ein (viellelicht sogar DAS)  Überlegenheitsargument, die wesentliche Abhebung der christlichen Scholastiker gegenüber der aristotelischen Metaphysik, nämlich dass ihr „Christo“ (Jeshua) „personifizierter, Mensch gewordener Gott, Gott gewordener Mensch (Mann) sei – Subjekt in dem Fremd-Göttliches waltet (die Mutter Gottes, die Mutter aller Götter, die Änigma, spielt hier keine Rolle – es ist bloss von Sohn und Vater die Rede)

01.11.2519

Bei der änigmatischen Akommunikation ist die Änigma, ist Gott selbst, Person oder Persona, die kommuniziert (anders könnten wir sie nicht wissen – allenfalls könnten wir „staunen“, vollbringt sie andere Wunder als uns ihre Akommunikationen zu vermitteln. Denken wir Sie uns als äusserst fremd (extrem andersgeneriert) und als wunderbar allein, dass sie es erreicht, uns kommunikativ zu erreichen.

01.11.2519

Metaphysische Revolution II. Der akommunikative Bruch in der Metaphysik.  Aristoteles hatte nie akommunikative Erfahrungen mit der Änigma, Religion und Metaphysik sind deshalb „nur“ kommunikativ bei ihm. Die Änigmatische Bewegung hat die Erfahrung einer als „Persona“ schriftlich kommunizierenden Änigma (zum letzten Mal im grossen Stil hätte das Mohammed vor gut 1300 Jahren: der glaubte sich vom abrahamischen Gott akommuniziert, danach gab es einzelne Erleuchtete  – bzw. Akommunizierte – von geringerer Wirkung, sofern es sich hierbei nicht um einfache Träume, Erdichtungen, Einbildungen, Autosuggestionen,  Halluzinationen oder Lügengespinste handelte.  Bezüglich des Genres rein kommunikativer Metaphysiken – Typus Arisotelische Metaphysik (Heideggers „Nur noch ein Gott kann uns retten“ heisst änigmatologisch übersetzt: „Nur eine Akommunikation kann meine Metaphysik retten“), führt der akommunikative Bruch, Reentry und  Dissemination der Akommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ zu einer radikalen Redekonstruktion dieser Art von Metaphysik, da sie von einer ganz anderen Grundlage ausgeht (ausgehen muss) – statt einer bloss kommunikativen, einer akommunikativen.

01.11.2519

Metaphysische Revolution III.  Metaphysik muss oder kann fortan – die änigmatische Satzung als sicher vorausgesetzt – änigmatisch (göttlich, transzendent) sein, sonst ist sie bloss kommunikativ, sie operierte gleichsam „unter“ ihrem Niveau.

30.10.2519

Wenn ihr glaubt, dieser Planet hat ein muslimisches Meer, einen buddhistischen Himalaya, ein christliches Jerusalem, ein hinduistisches Varanasi – dann ist das wohl falsch. Wenn ihr glaubt, die Meere dieses Planeten sind änigmatisch, der Himalaya ist änigmatisch, Jerusalem und Varanasi sind änigmatisch, der Planet ist Teil der änigmatischen Dimension, dann trifft das wahrscheinlich eher zu.

30.10.2519

Gott, die Änigma ist Erste Philosophin, und da Sie ausgerechnet (wahrscheinlich hat „ausgerechnet“ hier eine tiefere Bedeutung) einen Zehnjährigen mit einem gewissen Witz akommunizierte, besitzt Sie vielleicht selber so etwas wie Witz. In unserer Genesis erscheint sie als Erste Weisheit, als Erster Witz, als Erste Wissende. wie sollte sie uns anders erscheinen können, wenn wir nicht anders als perzeptiv wahrnehmen können und gesteigerte, konzentrierte Perzeption für uns „Wissen“ heisst?  Anders kann sie sich uns nicht mitteilen als „kommunikativ“  – Akommunizieren heisst unsere perzeptive Basis ansprechen, Akommunikation muss auf unserer Perzeptionsbasis beruhen. Sie ist insofern nicht völlig „frei“ in unserer Genesis, nicht völlig „bei sich“, sondern in einer akommunikativen Situiertheit in unserer Genesis apräsent.

30.10.2519

Es ist keine Täuschung: Die Änigma akommunizierte um ca. 2470 n.A. (= 1972 n.Chr.) in Othmarsingen einen Zehnjährigen, der ich war, mit der rätselhaften Leuchtschrift im Raum: „Philosoph. Du bist Philosoph“. Ist deswegen jetzt Othmarsingen – Hauptstrasse, Talsohle des Ortes, neben dem Gasthof –  der momentan „letzte“ heiligste Ort der Welt?

30.10.2519

Sollte dort eine besinnliche Kreiswanderung beginnen und enden? Sollte ein Änigmatischer Kreis abgeschritten werden als Symbol für Ewigkeit und Wiederkehr? Solte mit Freude und Witz eine religiöse Wanderung im Zeichen von Gott, der Änigma, über die Lenzburg, den Findelstein, durch den Wald, das letzte Stück dem Fluss entlang, zurückführen? Jedenfalls ist das echt, ist das Tatsache, dass es die Änigma gibt – historische und gegenwärtige und zukünftige. Und möglich, ja, wahrscheinlich ist es, dass in Jerusalem und in Varanasi Orte der religiösen Täuschung vorliegen, deren Glaubwürdigkeit bloss aus jahrhundertlanger Kolportage besteht (die nicht ganz gelungene Verdrängung der Ebioniten durch eine „paulinische“ Urgemeinde ist ein Hinweis darauf, was das Christentum betrifft), und ist Mekka ein Ort des religiösen Betrugs, des politischen Kompromisses, der nichts mit Religion zu tun hat (nichts und alles: ohne die Unterstützung durch mächtige Clans von Mekka drohte Mohammeds Mission zu scheitern: doch der Erleuchtete leuchtete auch diesen Arabern ein- ein abrahamischer Gott, ursprünglich Gott der Juden, konservativ auf ihre arabische Gesellschaft zugeschnitten, derselbe Gott, dem das römische Imperium in Form des Christentums folgte, der als Prophet eingereiht wird hinter Mohammed).

29.10.2519

Das religiöseste Buch von Über die Anfänge ist Buch 6.

28.10.2519

Nochmals überrascht, völlig überrascht, sein werden die Menschen, lesen Sie Über die Anfänge in der „richtigen“ Reihenfolge. Wird Über die Anfänge vom Kopf auf den Fuss gestellt.

27.10.2519

In der neuen Zeit, die unsere globale Zeitrechnung nach der Antiken Achsenzeit ausrichtet (nicht nach dem gregorianischen, muslimischen oder buddhistischen Zeitkalender), werden die Menschen vielleicht Änigmatologie studieren und unter sie die alten Theologie-Fächer und die Metaphysik der Philosophie subsumieren, ausserdem die Physik, theoretische Physik.

26.10.2519

Die Änigma „weiss“ vielleicht, dass wir nach dem Leben keine Betreuung oder Belohnung, wohl aber ewige Ruhe haben oder brauchen, Vielleicht ist das der Himmel, von dem wir träumen und hat sie Einfluss darauf, ob wir ihn erhalten oder als Gespenster im Zwischenreich herumirren.

25.10.2519

Erfreut sich die Änigma an uns, wie an sich, nicht absolut zu sein, heisst das auch: nicht allein zu sein.

25.10.2519

Zuschreibungen wie „die Änigma kennt“ oder „die Änigma kennt die Zukunft“ sind irrführend, sind anthropomorph.  „kennen“ „wissen“ – solche Attribute beziehen sich auf unsere Kognition. Welche „Kognition“ die Änigma besitzt ist uns so rätselhaft wie sie selbst.

24.10.2519

Die Änigma ist so extrem anders als wir, dass sogar der Unterschied zwischen uns als lebend und tot, der gewaltig ist, noch viel zu klein wäre, um sich ihn vorzustellen.

23.10.2519

Wasser zu Wasser -wie Kapitäne, wie Kommandeurinnen, lasst uns, sind wir gestorben, in die Tiefe versenken. Von dort kamen wir aus der Tiefe, in die Tiefe kehren wir in der Kehre zurück. Es gibt keine schönere, ruhigere Fahrt für Tote als die auf dem Wasser und im Wasser, langsam, entspannend zum Grund – das ist ganz anders als diese hitzige Hitze, diese Verbrennerei zu Asche – dieses Asche zu Asche, dieses Wüste zu Wüste – als ob wir aus der Wüste kommen. Aus der Wüste kommt kein Leben, Leben kam und kommt aus dem Wasser.

23.10.2519

Die Änigma kommuniziert nicht mit uns, sie akommuniziert uns. Deswegen sind wohl Ideen, dass wir Zwiegespräche mit Gott halten können (schlechte oder schlichte) Phantasien aus dem Bereich der abrahamischen Theologie, nicht der änigmatischen Theologie, der Änigmatologie. Andererseits: Möglich ist sehr vieles, denn wir wissen sehr wenig über sie. Dass sie bei uns auf Grenzen stösst, auf die Grenzen unserer Genesis, und deswegen nicht „jeden“ Gedanken von uns „kennt“, davon gehe ich aus (unter dem gerade formulierten Vorbehalt: ich weiss es nicht, ich weiss fast nichts über die Änigma, ich muss über DAS Rätsel rätseln, ausser den rätselhaften Dingen, die ich von ihr „weiss“: dass es sie gibt, dass sie mit uns akommunizieren kann, dass im Zeit-Raum von heute Raum und Zeit von morgen präsent sein kann, dass ihr „Philosoph/ie“ und „Obligation“ besonders akommunikationswert ist, u.dgl.). Wäre unsere Welt einfach ihre, gäbe es keine Grenzen, müsste sie sich nicht die „Mühe“  machen, sich in unsere Welt anzupassen, mit uns zu akommunizieren. Sie könnte sich den Weg der Akommunikation von Zuschreibungen und Pflichtverweisen („Richtlinien“ ?) sparen. Sie würde nicht mit der Kraxelschrift eines Zehnjährigen einen Zehnjährigen akommunizieren mit:  „Philosoph/ie. Du bist Philosoph“. Nicht im Traum und in der Realität „Obligation“ synchronisieren.  Woher nur nimmt sie diese latinisierten Gelehrtenfremdwörter? (Philosoph/ie, Obligation?).

23.10.2519

Zu Recht hat die abrahamische Theologie festgestellt, dass es einen Bereich des „freien Willens“ des Menschen gibt, diesen aber verbrämt, als ungöttlich, als versündigt dargestellt, potentiell als Abweichung vom „richtigen göttlichen Weg“. Eine grundlegende „Abweichung“ von der Änigma gibt es tatsächlich:  die ontologische Differenz zwischen der Welt unserer Genesis und der Welt ihrer Genesis – die sie mit Akommunikationen (und Involution?) überbrücken kann (mit relativ viel technischem Aufwand: temperiertes Licht, dicht gestellte Buchstaben, richtig geschriebene Worte und Sätze;, im richtigen Winkel, in der passenden Höhe, so dass sie mühelos lesbar sind, etc..etc.)- dieses an menschliche Kommunikationsgepflogenheiten angepasste Akommunikations-Vermögen der Änigma können wir „göttlich“ nennen,  womöglich gehorcht es aber auch natürlichen Gesetzen, allerdings nach der Natur ihrer Genesis, nicht unserer. Nicht nur wir leben in einer relativen Eigenständigkeit, Gott, die Änigma, lebt selber in unserer Welt in einer relativen Eigenständigkeit. Sie freut sich an uns, in dem Grade auch, wie sie sich daran erfreut, nicht absolut zu sein.

22.10.2519

Wir können uns fragen, wie menschenähnlich die Änigma ist oder wie änigmatisch wir sind – das hat auch die abrahamische Theologie beschäftigt, die vom Ebenbild des Gottes Abrahams – dem Mann/Mensch – dem „Männsch“ spricht. Eher ist davon auszugehen, dass der Unterschied extrem ist. Dass die Änigma zwar menschenähnlich mit uns (a)kommunizieren kann – anders würden wir sie auch nicht verstehen – aber selber nicht menschenähnlich ist.

22.10.2519 (3)

Der Mensch ist sehr aus der Genesis unserer Welt entstanden und in ihr stehend, die Änigma nicht. Sie ist primär Wesen ihrer Genesis, ihrer Dimension. Davon gehe ich aus.

22.10.2519

Änigmatologie ersetzt Theologie – weil Theologie zu sehr von abrahamischen Gott-Vorstellungen besetzt und besessen ist. Der Abrahamische Gott ist aus änigmatologischer Perspektive jedoch bloss eine Emanation der Änigma.

21.10.2519

Ihre „Sprache“ spricht sie durch unsere Sprache. Die Änigma akommuniziert über die unsrigen, menschlichen Kommunikationsmittel mit uns (anders könnte sie uns nicht (a)kommunizieren), sie schreibt mir, dem Zehnjährigen, in meiner mir eigensten Kraxelschrift, sie schreibt Mohammed, in seiner ihm eigensten Wunschsprache, durch Judentum und Christentum hindurchzu“sprechen“, eine ihnen ebenbürtige, gleichmächtige Alternativ-Religion unter arabischem Vorzeichen zu erdichten, sie träumt Paulus den Jeshua, desssen Begegnung, die nie „real“ stattfand, er sich innigst wünschte. Ausserdem kann sie Wirklichkeit, die wir in Zukunft erleben, in Form von Träumen uns während dem Schlaf akommunizieren (wie das geht, das fragen Sie am besten die Änigma).

20.10.2519

Nochmals zur Kraxelschrift: wahrscheinlich sah und las ich MEINE Kraxelschrift im Raum, nur die Änigma bediente sich ihrer und versetzte sie in den Raum. Ähnlich könnte es bei Mohammed, bei Paulus gewesen sein, sie sahen IHRE Imaginationen, nur versetzt in den Raum (in den Schriftraum bei Mohammed, in den Traum bei Paulus).

19.10.2519

Änigmatologie ist der Versuch, der Änigma, den Spuren, die sie hinterliess, auf die Spur zu kommen.

18.10.2519

Es ist viel weniger säkular, als sich Wissenschaftler gerne erdenken oder vorstellen. Das heisst nicht, dass die überlieferten patriarchalen Religionen richtigere oder wahrere Vorstellungen vom Transzendenten hätten – beide nehmen (nur beschränkt) an einer Dimension der Änigma teil – summa summarum vertreten beide, die übersäkularen Wissenschaftler und die altreligiösen Gläubigen, eine ähnlich beschränkte Weltsicht.

18.10.2519

Eigentlich bin ich absolut säkular, nur ist das Säkulare, muss ich erkennen, sehr relativ.

17.10.2519

Das Paradoxe ist: Dass ich mit Religiösen nichts zu tun habe, die aber werden mir als erstes glauben.

16.10.2519

Mir ist die Änigma erschienen, könnte zum geflügelten Wort werden.

15.10.2519

Die beste Kirche der Welt ist die Änigmatische Bewegung…

14.10.2519

Seit der Erinnerung mache ich mir Gedanken darüber, wieso diese verbal-schreibende Akommunikation im Raum in einer kindlichen Kraxelschrift erschien ,und wieso einem Paulus ein Messias im Traum? Wahrscheinlich escheint die Änigma in der einem selber am „nächsten“ liegenden kommunikativen Weise – bei mir war es meine Kraxelschrift, bei Saulus war es die starke judäo-religiöse Indoktrination, verbunden mit dem just verstorbenen Jeshua – dasselbe gilt für Buddha, Mohammed u.a.m.

13.10.2519

Obwohl die Parasynchronizität zwischen 13 und 18 Jahren nie zur Zeit der Anamnese gehörte – mit der Beschäftigung mit Flims wäre dieses Traumereignis, die Erinnerung an diesen Morgen wieder in Erinnerung gekommen – hätte nie, hätte kaum allein daraus ein Bewusstsein, ein Wissen einer „kommunikationsfähigen Göttlichkeit“ abgeleitet werden können. Wohl, ja, wie C.G. Jung bereits andeutete, eine merkwürdige Dimension, die dei Relativität von Zeit und Raum, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft komplett anders „verhandelt“ oder „realisiert“, als wie die „normale“ Zeitdimension, das hätte mich lebenslänglich beschäftig doch: weiter als „Einstein-Niveau“ , das über eine Art Synchronizität von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spekulierte, wäre es nicht gegangen. Doch dann kam die Erinnerung an das zwei, drei Jahre davor liegende „Akommunikationsereignis“ dazu  das mit schriftlicher Akommunikation eine „Autor-Göttlichkeit“ präsentiert – und das änderte alles radikal. Das war „das“ transzendete Ereignis, auch wenn die Messlatte für „Gott“ nicht von der abrahamischen Theologie übernommen werden kann: Wir fangen auch dort mit Tabula rasa, mit Rätseln über DAS Rätsel an.

12.10.2519

In der Zeit der Anamnese hätte ich mir nicht träumen können, einen solchen Satz zu schreiben.

11.10.2519

Wer akommunizierte den Zehnjährigen überraschend eines Sommerabends mit „Philosoph. Du bist Philosoph.“ – wenn nicht eine Philosophin, die Erste Philosophin, Gott, die Änigma.

10.10.2519

Philosoph. Du bist Philosoph. Ist also viel weniger männlich als es scheint – lesen wir: Du bist Philo Sophia. Geschlechter- und sexustheoretisch: Du bist Philo und Sophia (Mann und Frau), Du bist Philosophia (intersexuell). Interessant ist ja auch, dass Homo sapiens Homo philosophus ist. Wir sind erst seit 1970 „Homo sapiens“, da die Änigma uns erst dann so akommunizierte.

09.10.2519

Philosoph, Du bist Philosophia. Heisst ja auch „Liebe“ zu „Sophia“ – konkret: Liebe zur Frau/Sophia – nicht nur Liebe zur Weisheit, zum Wissen. Die Änigmatische Religion ist Frauen-Liebes-Religion, nicht nur Weisheits-Liebes-Religion, schliesse ich daraus. Das passt zum Rückgang zur Mutter aller Religionen, zur Magna Mater – „Philosoph. Du bist Philosoph – Du bist philo sophia“ als ihr grosses religiöses Reentry.

08.10.2519

Ängstlichere und Machtsüchtigere werden bedenken und zu bedenken geben: Ja, aber wenn alles so frei, so offen ist in der änigmatischen Bewegung, geht dann die Botschaft, de gute Botschaft der Änigma nicht verloren? Reproduzieren wir dann nicht das „Ebioniten-Problem“  ? – das von einem Stalinisten wie Paulus „gelöst“ wird? Dazu ist anzumerken: die Ebioniten, die Originalchristen, waren sehr jüdisch, sehr judäoideologisch geeicht, theologische Insider – eine globale Religion hat die verschiedensten traditionellen Insider zu „befreien“ oder ihrer Freiheit eine freie Botschaft mitzuteilen – zweitens – alles, was spaltet, abspaltet, ist nicht im Sinne der Änigma, alle sind für sie „Philosoph“, „Philosophin“, leben und sterben für sie als solche. Fühle dich ausgezeichnet und für die Auszeichnung, die Leben bedeutet, verpflichtet (für die Schöpfung, würden Christen sagen), kehre in sie zurück – ohne Angst -, Wasser zu Wasser,  Für diese Lehre braucht es keinen Kanon, keinen Stalin.

07.10.2519

Hilfe, werden sie schreien, Hilfe, ich brauch aber einen Käfig, an dem ich mich halten, in dem ich mich abstützen, in dem ich mich ein- und andere aussperren kann.

06.10.2519

Du solltest der Änigma wie der Natur begegnen – ohne Käfig. Mit Käfig gibts Abspaltung, dann werden Menschen diese und jene Sekte für die „richtige“ bzw. „falsche“ halten. Die globale Religion, die ängimatische, bleibt also am besten sehr frei, sehr offen, sehr unorganisiert, sehr ohne Käfige.

05.10.2519

Ähnlich wie ich als Zehnjähriger den Begriff „Philosoph“ nicht verstand, verstand ich als Dreizehnjähriger den Begriff „Obligation“, der sich akommunikativ in mich einbrannte, nicht. Die Änigma hatte oder hat es in ihren Offenbarungen offenbar mir latinisierten Fremdwörtern. Ihre Akommunikationen an diesen Jungen waren für gebildete reflektierte Erwachsene bestimmt (nicht so sehr für mich Zehn- oder Dreizehnjährigen schliesse ich daraus – und für einen späteren Menschen, der ich erst im Werden war).

04.10.2519

War der Damm einmal gebrochen in diesem höchst abergläubigen unaufgeklärten Milieu, war man offenbar bereit, fast jedes Wunder und Gerücht über Jeshua nicht nur zu glauben, sondern zu kanonisieren – wichtig war, dass es anti-altjüdisch war. Dass es die Übermenschlichkeit, die Göttlichkeit ihres Jeshua untermauterte, und die alten Juden möglichst mit Füssen trat – bestens passte da das Über-Das-Wasser-Laufen-Wunder und die kurze, ausserplanmässige Wiederauferstehungs-Anekdote.

03.10.2519

Gewohnt, noch einiges nicht zu verstehen, war das Gute, ja, dass ich als Zehnjähriger soviel von dieser Akommunikation nicht verstand, dass ich sie einfach vergessen bzw. unter dem Aktenzeichen „Höchst merkwürdig/Nicht verstanden“ ablegen und archivieren konnte (und musste). Nicht mehr ging das bei der parasynchronizitären Akommunikation, die ich als Dreizehnjähriger zunächst als Traum erlebte.

02.10.2519

Abrahamismus 2 und 3 oder: Abrahamische Religionen wider und für ihre Grossväter….Schon länger tief im abrahamischen bzw. judäo-christlichen Religionsdiskurs mit der Distanz des Arabers eingebettet, schon seit seines Grossvaters Zeiten ebenso tief, im Drang, nicht nur das arabische Heidentum, sondern auch diese judäo-christliche Überlegenheitsekstase, die in Rom imperialen Staatsreligionscharakter erhielt, zu überwinden, macht verständlicher, dass die religiöse Ekstase des Mohammed als eine von Gott des Abraham gesandte, dass seine Kommunikationen als Akommunikationen dieses Gottes wahrgenommen wurden – dafür war auch eine Bereitschaft und eine Erwartung leicht und schnell mobilisierbar, ein sozialer arabischer Kontext vorhanden, der sie als solche wahr machte. Heissen muss das nicht viel – aus unserer Sicht war es eine Akommunikation der Änigma, war Abrahams und Mohammeds Gott die Änigma, wenn nicht Gedanken, die ihm „aus dem Dunkeln“ – wie uns heute noch Gedanken „einfach“ zufliegen – „zuflogen“ und retrospektiv und inspirativ als von seinem Gott herrührend interpretiert wurden (die Anekdote mit dem Erzengel Gabriel unermauerte diese Interpretation). Mohammed hätte auch ohne göttliche Inspiration auf diese göttliche Inspiration kommen und glauben können, dass sie göttlichen Ursprungs sei – hätte er andererseits wirklich änigmatische Akommunikationen erlebt, wäre es naheliegend gewesen, um nicht als bloss verrückt zu gelten (oder zu werden), dass er sie als „abrahamisch“ deutete, dass er sie in das etablierte Prokrustesbett des Judäo-Christentums einpasste- das zu tun und zugleich eine eigene abrahamische Überlegenheitsekstase dabei zu schaffen, darauf war der Junge ja zeit seines Lebens, schon durch seinen Grossvater, „programmiert“ worden. Es ist wie mit dem Genie in der Geigenkunst, du musst als 3 Jährige/r damit beginnen, willst du es jemals erreichen (vorausgesetzt dass du das Talent dafür besitzt). Mohammed sog seinen grossen, fast übermenschlichen Auftrag mit seines Grossvaters (und wahrscheinlich Vaters und Mutters) Wohlwollen seit seiner Geburt ein – die soziale Athmosphäre, das Milieu für seine dichterische, politische und religiöse Grosstat war schon vor seiner Geburt in dieser Familie, die der dafür passenden arabischen Schicht und Position angehörte, geschaffen worden.. Auch der jüdische Jeshua soll von seinen Eltern zum Rabbi bestimmt worden sein – war ein professioneller theologisch gelehrter Jude, dem das religiöse Papier seiner Väter und Grossväter nicht mehr reichte, der aus dem Papier „Leben“ sowie aus dem Alten ein neues Testament machte (zumal in der Hand seines sich von ihm direkt berufen meinenden Paulus, der vom altjüdischen Saulus, sich zur Bekehrung, Rettung und Fortsetzung des Werkes des Jeshua gesandt, auserlesen und befähigt, fühlte…- auch hier bestand bereits seit längerem ein Erwartungsumfeld, das solche Wahrnehmungen von Einzelnen kollektiv wahr machte).

01.10.2519

Was die Wissensgier, die Neugier des Zehnjährigen bezüglich dieser abgefahrenen Erleuchtung oder Eröffnungsakommunikation betraf   – „Philosoph, Du bist Philosoph“ – so hielt sie sich äusserst in Grenzen. Die Kinder-Ratio hielt es für angebracht, diese Geschichte möglichst schnell zu vergessen, als einen outrierten Zehnjährigen daraus zu machen, der wie besessen darauf beharrte, sich das nicht eingebildet zu haben und von den besorgten Eltern als „verrückt“ erklärt und, – natürlich nur zu seinem Besten – , in eine Heilanstalt für Kinder eingeliefert wurde.

30.09.2519

Was will uns Gott, die Änigma, sagen, dass „Du“ „Philosoph“ bist (lebst, stirbst) ? Das ist das Rätsel, das ist das Änigmatische der Änigma. Es klingt so: wie: Du willst es kennen, du bist ein Wissensbegieriger. Auf die altbiblische Szenerie übersetzt, die nur in Literatur stattfindet: Du hast vom verbotenen Baum der Erkenntnis gegessen. Du bist verflucht. Du bist Philosoph. Und wir wissen ja, was Luther von Philosophen hielt. Der Unterschied ist: dass das eine göttliche Instanz war (kaum bloss eine Instanz der änigmatischen Dimension unserer Genesis), die das akommunizierte, nicht Luther der das kommunizierte. Christen werfen sich auf Luthers Worte, als seien sie von einem Gott geschrieben worden, als äussere er Akommunikationen, dabei äusserte unser Herr Luther kommune Kommunikationen.

30.09.2519

Kommune Kommunikationen, die nie weiter gingen und tiefer drangen als bis zur Orthodoxie von Nicea. So blieb der Schein der Gründlichkeit, der auf den „Grund“ gehenden Lektüre – dabei alles auf halber Strecke stehen.

30.09.2519

Gott, die Änigma, wird über lateinische Grundkenntnisse verfügt haben, ist doch anzunehmen, als sie den Zehnjährigen mit „Philosophie oder Philosoph. Du bist Philosoph“ hellichten Sommerfrühabends mit kraxelhaften Leuchtschriftzeichen im Raum akommunizierte. (Mir ist selber bewusst, dass das wie aus einem billigen Hollywood-Film klingt oder Harry-Potter-Roman – ich hab mir diese Szene nicht ausgesucht, nicht ausgedacht (ausgedacht hätte ich mir wahrscheinlich eine raffiniertere))

30.09.2519

Du Wissensliebende, Du Wissensliebender. Du bist Wissensliebender. Du bist Weisheitsliebende.

29.09.2519

Weil mich der Schwätzer Luther so aufregt, nochmals: Verglichen mit mir war er ein Schwätzer.

28.09.2519

Ich weiss, ich muss wissen, was andere nur glauben können, egal, ob sie Luther oder Meier, Papst oder Kramp-Karrenbauer heissen.

27.09.2519

Ihr sterbt nicht als Muslime, ihr sterbt nicht als Christen, ihr sterbt nicht als Buddhisten, ihr sterbt nicht als Hindus, ihr sterbt nicht als Daoistinnen, ihr…. -ihr sterbt als Philosophen, als Philosophinnen. Das vermittle ich euch von der Änigma.

27.09.2519

Und „philo“ „sophia“ hiesst: Liebe zur Weisheit, Zuneigung zum Wissen.

26.09.2519

Zur ausführlichen Reformations- und Luther-Kritik (Stichwort: auf halber Strecke stecken geblieben), siehe ÜdA 3-5.

25.09.2519

Über die Testamentlosigkeit der abrahamischen Grosssekten. Eines weiss ich, das heisst: eines kann ich nicht nur glauben, sondern muss ich wissen, Allah ist weder im Iran, noch in Saudiarabien gegenwärtig. Die Alawiten (die immerhin den Mekka-Betrug durchschauten), die Sunniten und Shiiten und weitere kleinere Islamsekten müssen sich Märchen erzählen und schöne Blindheiten einführen in ihre Sicht auf die religiösen Dinge – erklären sie sich und der Welt, warum sie nicht Mohammeds Letztem Willen und Allahs Letztem Wort folgen, das da heisst: Trennt euch nicht.  Sie haben das Testament, der Letzte Willen Gottes, nicht nur in Papierform zerstört, sie zerstören es töglich in der Realitäüt.  Darum: Der wahre Islam wäre der „Testamentarische Islam“ – doch den soll und wird es nie geben (immerhin darf er sich bemühen, zu werden), Gott, die Änigma, hat sich für etwas anderes entschieden, Ihr seit Philosoph, ihr seit Philosophin, liebe Muslime und Muslima. Das ist ihr „Letztes Wort“ bis heute, seit heute.  Fassen wir zusammen: Erstens: Die aktuell herrschenden Islamvarianten sind, weil ihnen der Letzte Wille und das Letzte Wort Gottes fehlt, unwahr und demgemäss für ewig irrlichternd, nicht viel mehr als abrahamische Grossekten, die den Leuten Unwahrheiten eintrichtern, überholte Wahrheiten ohnedies, sie sind ohne Testament Gottes nicht viel mehr als eine weltliche Verirrung. Zweitens: Dieser Islam ist eine – auf Sand gebaute – abrahamische Überlegenheitsekstase neben den beiden anderen abrahamischen Überlegenheitsekstasen – denen der Grund ebenfalls wegfällt so wie Moses als historische Figur (de facto eine Fiktion). Drittens: Ähnliche  Ausblendungen (Stichwort: Betriebsblindheit) produzieren und Märchen erzählen sich Katholiken, Reformierte, Orthodoxe, auch sie haben keine Letzten Grund, sich zu trennen, nur, zusammenzusein. Doch die ursprüngliche Ökumene der neujüdischen Sekte von Jeshua war ebionitisch, und die verdrängten und vernichteten die „erfolgreichen“ realpolitischen Paulinisten, sie ersetzten das wahre, das originale, naive Testament durch das listigere und lügenhaftere „Neue“ -dennoch:  das originalchristliche oder Ebionitische Christentum wäre das wahre. Noch „wahrer“ aber ist, die Änigma sagte nicht, du bist Muslim, du bist Christ. Sie schrieb und sagte: Muslim – Du bist Philosoph. Christin – Du bist Philosophin, Buddhist – du bist Philosoph – Hindu – du bist Philosoph. Sie hat offenbar keinen Sinn oder keine Geduld für die allzumenschlichen Streitereien unter den Grosssekten und zwischen ihnen. Sie macht Tabula Rasa. Ihr seit Philosoph, Philosophin – glaubt es, ich weiss es, sie verkündete es! (klingt pathetisch oder bombastisch oder verrückt – war und ist aber so. Ende).

24.09.2519

Ganz ohne Geschwätz: verglichen mit mir ist Luther ein Schwätzer. Von den Päpsten müssen wir gar nicht reden. Sie alle kanonisierten sich mit dem Paulinismus in die Leere (und Lüge).

23.09.2519

Auch Sterben ist privilegiert. Wir verschwinden ja nicht ins Nichts und wir entstanden nicht aus dem Nichts. Auch wenn das etwas bitter klingt. Aber das, was immer Nichts war, davon sind wir unendlich weit entfernt.

22.09.2519

Der Kooperationskapitalismus und die Änigmatische Bewegung passen deshalb so gut zusammen, weil kein Eiferertum (auch kein ökonomisches) sie beherrscht, sondern Gelassenheit und Sympathie für unsereins, die in der Auserlesenheit nicht nichts zu sein, ein privilegiertes Dasein leben und, alle gleichermassen, vor einer letzten Prüfung, der Kehre, der Einkehr, der Rückkehr stehen. Kooperationskapitalismus ist die Wirtschaft unter Freunden und Freundinnen – nicht von blanken Konkurrenten -, in der jeder soweit auf alle anderen achtet, dass keiner von Bord fällt, dass keine/r untergeht.

21.09.2519

Dass die zwei abrahamischen Grosssekten (2 u. 3) „Eiferer-Religionen“ sind, das konstatierte Sloterdijk zu Recht, wobei die christliche sich ihren Zahn im Laufe der Jahrhunderte fast vollständig gezogen hat, ausser in Randgebieten wie in Irland, wo tatsächlich noch Reformierte und Katholiken sich meinen beharken und mit Mauern isolieren zu müssen…. Käme die Änigmatische Bewegung – ist es denn einmal eine geworden – in die Situation der Notwehr gegenüber diesen und anderen „Eiferer-Religionen“ (auch im Hinduismus gibt es dieses Gen) – dann müsste sie selbstverständlich zur Ab- und Gegenwehr übergehen. Die, die sie umbringen wollen, zumindest unschädlich machen, die Skala der Gegenmassnahmen ist grenzenlos. Ohne besonderen Verfolgungs- und Vernichtungseifer – Eiferertum ist töricht und hat mit Änigma, hat mit Gott nichts zu tun.

20.09.2519

Betrachte die Welt mit göttlicher Gelassenheit. Sei ein Philosoph, eine Philosophin. Es ist alles gut. Wir haben den Zuspruch der Änigma, das macht es noch besser. Das ist der religiöse Kern der Änigmatischen Bewegung, falls du Geschichten, viele Geschichten brauchst, wende dich an Bücher wie Bibel, dort hast du Geschichten, viele Geschichten (wir meinen, viel zu viele Geschichten).

19.09.2519 (2)

Ähnlich wie Paulus einen Ausweg, einen scheinbaren Ausweg aus der elenden Situation wusste – nur für die Ebioniten war sie nicht elend -, wusste das Bürgertum mit Hitler einen Ausweg aus der desolaten Situation, in der sie sich durch sich und den Marxismus gedrängt sahen – der dann in einen Wahnsinn der Vernichtung humaner Werte und Menschen, sowohl in KZs als auch an der Front führte. Die Denunziation von Juden und der Neid auf sie – das Konstrukt „Jude“ entindividuierte durch Verallgemeinerung – oder die Abscheu gegen „sie“ war billig zu erzeugen – dass der Judas, der Jude der Satan sei, das predigten die Kanzeln in den Kirchen und propagieren die paulinisierten Evangelien seit Jahrhunderten – unser Parasit konnte also aus dem Vollen schöpfen, auf tief eingewobene Diskursmuster in der christanisierten Kultur zurückgreifen, zu der der Manichäismus unterschwellig zählte und zählt – auf den ewigen Kampf zwischen dem „Bösen“ und dem“Guten“, in dem der gute Führer obsiegt…

19.09.2519 (1)

Hitler blieb aber nicht bei der parasitären Ausnutzung und Umdeutung des profund antisemitischen Diskurses des Paulinismus stehen – er nutzte das Judenpogrom – die Konstruktion „Jude“ gegen völlig harmlose, längst angepasste deutsche und europäische Bürger und Bürgerinnen – als Rhetorik der Subversion, nicht nur als Parasit, um den Marxismus, den wirklichen, wehrhaften politischen Gegner auszuhebeln, zu bekämpfen. Statt Klassenkampf Rassenkampf, statt Klassenkampf Judenpogrom -mit der politischen Rassenlehre sollte sogar der Nationalismus ausgehebelt werden: zum Tausendjährigen Reich der Arier konnten Franzosen, Engländer, Schweden, Schweizer, Holländer, Italiener, Ungarn, Tschechen,  Spanier, sogar vielleicht „arische“ Japaner zählen (so absurd blieb das Konstrukt Arier).

18.09.2519 (2)

Paulus als Vorgänger, als Vorläufer Hitlers – der grosse Heilige und der grosse Böse in der christianisierten Geschichte? – ein Puzzlestein in der Beantwortung der grossen Frage, warum es zu Hitler und diesem Ausbruch gegen Juden kam. Eine Antwort – um die sich merkwürdigerweise viele Historiker und Historikerinnen drücken: natürlich hat der Holocaust profund mit der Christianisierung bzw. Paulinisierung als latent feindliche und konkurrente Absetzung vom Judentum zu tun. Der Dorn im Christentum: das Nein der Juden, die Verweigerung, den Jeshua als ihren Messias anzuerkennen – obwohl doch ein Wunder auf das andere getürmt wurde – um zu zeigen, wie ausserirdisch, wie übernatürlich, wie geeignet für einen Messias er doch ist….Eine latente Feindschaft, die in unregelmässigen Abständen von manifesten Judenpogromen unterbrochen wurde: insofern war der Holocaust nicht etwas völlig Neues – ein Mythos, den Adorno und Co. oft und gerne bedienten und bedienen –  lediglich das Ausmass der Verfolgung und Durchführung dieses Pogroms war exzeptionell aufgrund moderner Staatsbürokratie, nationalisierten Medien und Innovationen in der Industrie (Chemie, Schlachtung, Transport), dazu kam die rassistische Verschärfung, oder die naturwissenschaftliche Innovation – in diesem Kontext wurde die Rassenlehre und ihr Darwinismus verortet. Die paulinisierten Evangelien,  einschliesslich die „Überlegenheitswunder“ ihres paulinischen Jeshua sind latent antijudäisch (überlegen mussten ihre Wunder zunächst über altjüdische Wunder sein…) – sie führen einen unterirdischen Diskurs, sie sind ein Subtext gegen das diese Pauluse prägende, teilweise sie verfolgende Judentum – zeitweise wurden die ersten Christen von Juden verfolgt, geächtet, vertrieben. Der Satan, der mit Jeshua auf dem Dach steht und ihn in Versuchung zu führen sucht, ist bei genauer Vergleichsanalyse im Grunde ein Rabbi. Sagt Paulus (wird der Paulusfigur das Wort in den Mund gelegt), der Satan hat mich verhindert, kommt er zu spät, waren mit „Satan“ Altjuden gemeint (wobei noch viel Jude, Altjude, in Paulus selber steckte).

18.09.2519  (1)

Dass es nur in einem jahrhundertlange christianisierten Milieu – wegen der latenten Spannung zwischen Christentum und Judentum – zu so etwas wie dem Holocaust kommen konnte. Geschenkt. Richten wir den Blick auf Paulus, der nichts anderes war, als der beste Rhetoriker mit der schlausten und autosuggestivsten – d.h, ihn selber „ergreifenden“ Idee – unter den desolaten Neujuden (ausser den Ebioniten, die den Abgang ihres Jeshua als eine kleine, kurze Drehung in der grossen ewigen Drehtüre, aus der er und das Reich seines Vaters bald treten werden, betrachteten – sie waren immun gegen Paulus, gegen Paulus Verführung, sogar entsetzt darüber – wie die Paulinisten den Tod ihres Jeshua umdeuteten…, doch sie waren bald weg vom Fenster, weil ohne Schrift und Archiv. Blicken wir also auf Paulus der seinem Wahn folgte und den Wahn, der in anderen noch steckte, in Begeisterung verwandeln konnte.  Schon für Hitler gingen Millionen ins Feuer, für ihn starben sie –  so indoktriniert und abgerichtet wurden sie auf den Führer, und dass er- das glaubten Christen unter den Nazis – und glaubte Hitler selber- eine (christen)göttliche, nicht nur eine national-völkische Mission erfüllt.

Hitler vollbrachte nicht einmal Wunder, ausser dass er die Weimarer Autobahnpläne ausführte, die für Arbeit sorgten, und dem Stammtisch nach dem Mund sprach: mit predigerhaften Tönen aus dem paulo-christianisierten Echoraum – und schon waren viele Feuer und Flamme für ihn.  Wie war es wohl in den extrem abergläubigen Zeiten von Paulus? Wir können es uns ausdenken, wir können uns ein Bild davon machen, lesen wir danach das ab, was die Paulinisten bis heute ihre „Bibel“ nennen. Und dieser Diskurs prägt bis heute die sogenannte christliche Religion. Sorry, klingt nicht schmeichelhaft, ist aber so. Und: Auch hier ist davor zu warnen, sich mit dieser Geschichte des paulinisierten Jeshua auch nur im fernsten zu identifzieren. Dieser Wundermann ist nicht unser Brot. Aus postabrahamischer änigmatischer Perspektive: Wir brauchen weder diese Sekte, noch ihre Unterstellung noch den ihr unterstellten „Retter“. Mag er diese Leute „retten“, wenn sie  glauben, sich „erbverdorben“ sehen zu müssen – dass sie unbedingt getauft werden müssen, um nicht irgendwie „verflucht“ zu sein oder werden zu können – solchen Wahnsinn sollen sie glauben, das passt wie die Faust aufs Auge. Aber uns bitte damit nicht belästigen.

17.09.2519 (2)

Sei kein Eiferer! Sei keine Eifernde!

17.09.2519

Warum ich kein Eiferer bin.

16.09.2519

Aber natürlich gibt es eine redliche Überzeugung – bei mir ist es ein einfaches Wissen, das ich fast lebenslänglich mit mir trage -, felsiger als der Fels, auf dem Roms Kirche wackelt, dass diese Akommunikationen – auch die parasynchronizitären (transtemporalen) und translokalen – real sind, real stattgefunden haben, Realität der Änigma sind, der änigmatischen Dimension unserer Wirklichkeit sind – wir können uns also zurücklehnen, ich empfehle es euch ganz ohne Eifer, und sicher, ganz sicher sein, dass wir nicht allein sind in dieser Welt.

15.09.2519

Jede nach Ihrer Facon, jeder nach seiner Facon. Fürs Protokoll: damals als Junge bin ich von der Änigma nicht mit „Sei ein Eiferer“ (was ich übrigens auch nicht wirklich verstanden hätte), sondern „Philosoph, Du bist Philosoph“ akommuniziert worden. Deswegen gehör ich auch nicht zu den Eiferer-Gross-Sektierern, die andere aus Eifer „umbringen“ oder aus Eifer „bekehren“ wollen. Es gibt keinen derartigen „Eifer“ in der Änigmatischen Bewegung (ausser menschliche Schwächen, das übliche halt), höchstens einen „Eifer“ für die Bewegung, eine Begeisterung für die Ängima, für die änigmatische Bewegung – eine übertriebene, vielleicht wird es das mal geben – die dann ekstatisch, sexuell, spirituell ans Limit geht (am Limit unserer Welt ist ja die änigmatische Dimension wohl am ausgeprägtesten oder für unsere „Normalerfahrung“ ist sie das Ausserordentliche, das Ungewöhnliche). Die Derwische gehen diesen Weg wohl auf ihre Weise, eine bloss männliche „natürlich“. Das wird in der Änigmatischen Bewegung anders werden. Weder Derwisch, noch dionysisch. Insofern nähere ich mich mit Sympathie dem eiferlosen, dem gelassenen Statement von Aufklärerkönig Friedrich II., Freund Voltaires, dass es jede, jeder nach ihrer, nach seiner Facon habe mit der Religion. Am besten natürlich, meine Empfehlung, mit der besten, mit der wahrhaften, mit der kernigsten.

14.09.2519

…und zwar solange, bis die änigmatische Bewegung die führende globale religiöse Bewegung geworden ist – der Glaube an die Änigma eine globale Bedeutung erreicht hat – also die Bedeutung, die ihr als erste und am besten entspricht.

13.09.2519

Immer wenn die Christen (eigentlich Paulinisten) ihr Ding hochfahren in ihrem Kalender nach gregorianischer Zeitrechnung, fährt die änigmatische Bewegung und die postabrahamische Aufkärung ihr Ding hoch nach genesianischer Zeitrechnung (n.A – after Axialage).

12.09.2519

Eine änigmatische Fibel parallel zu den christlichen (sog. „christlichen“) Feiertagen. Wir werden eine Art „änigmatische oder postabrahmische Aufklärungs-Fibel“ zu allen Feiertagen des Christentums schreiben müssen – so dass an den jeweiligen Tagen diese Fibel herangezogen werden kann – um sich über die postabrahamische oder änigmatische Position zu diesem jeweiligen christlichen Fest zu informieren (ähnliches zu muslimischen Feiertagen).

11.09.2519

Postabrahamische Pfingstgeschichten.

10.09.2519

Habt acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, auf dass ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel“ (Matth 6).  Aehm, ja, das sollte unsere Frömmlerin, unsere „Zeit-„Gelegenheitsautorin sich hinter ihre Ohren schreiben.

09.09.2519

Der Pensil des Heiligen Geistes oder: Die befleckte Empfängnis. Natürlich ist Jeshua von seiner Mutter geboren, mit ihr und seinem Vater gezeugt worden – alles andere ist keine ebionitische, ist eine paulinische Konstruktion, eine kalte, sehr kalte Hass-Konstruktion (Hass auf das Altjudentum, auf den Saulus im Paulus, auf die Römer, usw.). Zudem eine sinnvolle, mehr noch, eine notwendige Konstruktion. Nach der altjüdischen Prophezeitung ist der jüdische Messias ein Königssohn. Da Jeshua nicht aus einer Königsfamilie Davids stammte, liessen ihn die Paulinisten kurzerhand direkt darüber, aus dem Hause Gottes abstammen – posthum. Darunter ging nicht. Also musste der „Heilige Geist“ ran an die Mutter  – die nicht gefragt, die einfach überschrieben – „penetriert vom Heiligen Geist“ – wurde, zumal: vom Pensil des „heiligen“ Geistes eines Paulinisten befleckt, tintenbefleckt.

09.09.2519

Die jüdische Angeberei, Aufplusterei – wie wir sie auch in der Tierwelt als mimikryhafte Verteidigungs- und Drohgeste gegenüber viel grösseren Fressfeinden kennen – ist dem Neuen Testament anzulesen – die ersten Autoren waren ja alles alte Neujuden, Saulus-Juden, die zu Paulus-Juden mutierten…die nicht mehr zurück ins alte Judentum wollten und konnten…. zuweit hatten sie sich auf diesen Jeshua eingelassen, sich für ihn aus dem Fenster gelehnt – soweit sogar, dass sie auch von ihm nicht mehr enttäuscht werden wollten… sie liessen sich von ihrer Überzeugung nicht mehr abbringen – den wahren Messias vor sich gehabt zu haben – und zwar sogar in einer etwas „blassen“ wiedergeborenen Version (nur kurz und obwohl diese „kleine“ Auferstehung gar nicht im Messias-Programm stand…)… Die Devise lautet: Immer eins draufsetzen, immer noch aus mehr eins mehr machen…. Wie beim Überlegenheitswunder auf dem Wasser – damit kein altjüdischer Zweifel an der Messiashaftigkeit ihres Gurus nicht erstickt wird darunter und kein Zweifel auftauchen möge unter jenen, die für die neue Bewegung offen waren…. Das gilt auch im Negativen – immer eins drauf…: der Mensch macht nicht vielleicht einmal ein krummes Ding – nein, unter „Erbsünde“ geht es nicht.  Doch erneut sei daran erinnert, dass das NICHT unsere Szene ist, nicht unser Problem. Das Faszinosum ist ja, dass dieses innerjudäische Narrativ aus dem Nahen Osten – diese absurden Unterstellungen und Gegenunterstellungen – in Westeuropa und in den USA, auch in Lateinamerika und Russland Millionen von Köpfen verhext. Ein abrahamischer Massenwahn – neben dem anderen abrahamischen Massenwahn – der sich ebenfalls als abrahamische Überlegenheitsekstase inszenierte.

Kraft meiner Akommunikationen werde ich aber die Vermutung äussern: Die änigmatische Bewegung steht ganz am Anfang – sie wird eines Tages aber die meisten Menschen von solchem antiken Gross-Sekten-Spuk befreit haben -gerade auch im hinduistischen Indien wie überhaupt in buddhistischen Regionen. Ausserdem wird sie dazu beitragen, dass Christentum und Islam testamentarisch werden, ihre falschen, aufgesetzten, nachträglichen Kleider ablegen – damit nackter, verletztlicher werden. Dasselbe gilt für den buddhistischen Panzer. Ohne Akomunikation würde ich mir nicht anmassen, solches zu kommunizieren.

09.09.2519

Die Erbsünde und die Rettung vor der Erbsünde (eigentlich steht diese „Rettung“ im Konflikt mit dem Endgericht – für mich und meine Sünden, denkt der Christ, wenn er denkt, ist doch Jeshua am Kreuz gestorben – also wo ist hier der Vip-Zugang in den Himmel an diesen Armen Seelen vorbei? ; ähnlich wie die kleine im Konflikt mit der grossen Auferstehung steht, die „nahe“ ist, glaubte der ebionitische Jeshua, der kurz darauf starb, und die Ebioniten glaubten ihm. Doch so genau wollte es offenbar keiner der Sektenanhänger von Paulus wissen – für sie überzeugte genug die paulinische Konstruktion, um dem Tod ihres Jeshua und der Genugtuung des Altjudentums und Staatsrömertums eine neue Wendung zu geben – statt ein entsetzliches, gottloses Niedergangsszenario garantierte ihnen Paulus eine göttliche Überlegenheitsekstase.  Beseelt von einer traumhaften Begegnung mit Jeshua, dem er in Wahrheit nie begegnet war, predigte, Paulus: dieser Kreuzestod des Jeshua ist nicht das Ende unserer Bewegung, dieser Tod ist ihr richtiger Anfang (die kleine Auferstehung sollte das wohl unterstreichen: das könnte die „Funktion“ dieses Narrativs gewesen sein) – denn in mir ist der wahre Jeshua auferstanden, mir ist er erschienen. Von seinem wahrhaften Schein beseelt predige ich euch den richtigen Anfang, das richtige Christentum (natürlich waren die Ebioniten, so wird überliefert, entsetzt darob):  – das war und ist ja das Genie und Paradox des Paulus, er „rettete“ das Christentum mit seinem „Paulinismus“, in dem er es de facto zugleich zerstörte.

09.09.2519

Es ist sicher nicht der historische Jeshua, auch nicht der ebionitische Jeshua, der da sagte, mein Vater ist der Heilige Geist, in dem er Heilig-Geist-Sex mit meiner Mutter trieb. So dass von Geburt an Göttliches und Menschliches in mir war und wurde (und „natürlich“ ist der göttliche Teil in mir der männliche, der niedrige menschliche Teil, der weibliche…), sondern das war übliche Praxis schon bei den Platonikern und Aristotelikern, ihre Herrschaft über Schrift und Archiv durch Schrift und Archiv nicht nur zu sichern, sondern zu missbrauchen (eben, zum Beispiel, um, das Geistige und Perfekte als männlich, das als „niedrig“ eingestufte Materielle, Geistlose als imperfekt, irdisch, sekundär, zu attribuieren.

09.09.2519

Ihre Herrschaft über Schrift und Archiv produzierte („gebar) gleichsam ein Reset-Narrativ, eine Neugeburt, eine Wiedergeburt aus dem Geiste dieser Herrschaft (dazu gehört das Genesis-Narrativ: das die Dinge auf den Kopf stellte, nicht jedes Kind war ein Geburtsteil der Mutter – was der Mensch first order ist -, die Frau wurde vielmehr aus einer Rippe des Manns gezeugt, aus einer  second order „Genese“ – vom maskulinistischen Zeugergott, der das Männliche favorisierte. Die Paulinisten waren da mit ihrer posthumen Heiliger-Geist-Zeuger-Phantasie, was den Zeuger ihres längst verstorbenen Gurus betraf, nicht besser als die anderen – auch wenn sonst eher noch verschlagener, noch kälter, noch listiger als diese.

10.09.2519

Die Grössten Wunder vollbrachte der paulinische Jeshua posthum. Dieses „eigentliche“ Christentum – das das Originalchristentum als „Frühchristentum“ denunzierte – ist ein posthumes Christentum, eines, bei dem ganz sicher kein Wiedergeborener hineinreden konnte. Um ihn ewig aufleben zu lassen, um den Altjuden ewig eine Ohrfeige zu verpassen, um ihren Hohn zu ersticken, liessen sie ihn auferstehen. Eigentlich ist daran nichts original, nichts ebionitisch.

09.09.2519

Und selbst wenn das Wasserlauf-Wunder nicht nur einem inner-jüdischen Kampf entsprang,, ein kaltes, kalkuliertes Überlegenheitswunder ist, das unter sich Moses Meer-Trennungs-Wunder mit Füssen tritt (Moses, den es als historische Figur wahrscheinlich nie gegeben hat), selbst wenn der junge Mann auf dem Wasser gelaufen wäre, was geht es uns an? Es muss uns nichts angehen. Er lief zum Imponieren über Wasser, für die, die glauben, sie brauchen ihn als ihren Erretter von ihrer Erbsünde…. Dafür braucht es übermenschliche Kräfte – denn die menschlichen Kräfte seien hinfällig, seien verdorben, seien zu schwach dazu…, er lief für seine Sekte, für ihre „Errettung“ über Wasser,  und er trat unter sich Moses mit Füssen symbolisch, wenn nicht, was wahrscheinlicher ist, die ganze Szene „religiöse“ Symbolik, Symbolismus ist: aus einer extrapolierten Erzählung, aus einer Fantasie heraus („ich glaubte er stand auf Wasser“ – ich sah das Schiff nicht, auf dem er stand…“) entstand dieses Überlegenheitswunder für eine neue judäisch-religiöse Überlegenheitsekstase, die nicht mehr willens war, es als blosse Nacherzählung, als reine Fantasie abzutun, vielmehr sich daran ergötzte und ergötzt, also an reinem Aberglauben.

08.09.2519

Die Frömmlerin – wird – Gott behühte, genauer: Gott Abrahams behüte ! – selbstverständlich auch nicht dafür sorgen, dass die Theologie endlich aus den Universitäten verschwindet, dafür die Religionswissenschaft, die diesen Namen verdient, weiter ausbauen. Vielmehr wird die Theologie ihr Intrigenstadel an den Universitäten weiter spinnen und der Staatsvertrag mit der Kirche bleibt für unsere Frömmlerin so sicher wie das Amen in der Kirche ihrer Grosssekte.

07.09.2519

Um es religionswissenschaftlich sehr kurz zu machen: Alle diese Geschichten sind zu schön, um wahr zu sein. Es ist uns weder von der Kreuzigung ein objektiver Bericht hinterblieben, noch eine Live-Reportage über die Wasserlauf-Aktion des Jeshua in einem stick überliefert worden…, auch wenn sie im Neuen Testament so BESCHRIEBEN wird, als ob ein Reporter – sellber auf dem Wasser stehend – mit einer Live-Kamera und Mikrophon auf die zwei, drei Leute, die in die Szene verwickelt waren, draufgehalten hätte…..sie hat so ganz bestimmt nie stattgefunden. Doch unsere Frömmlerin wird nicht die Aufklärung in Deutschland und Europa befördern – auch nicht selber – Gott behüte! – sich um Religionswissenschaft, die diesen Namen verdient, kümmern, solange die öffentlich-rechtlichen Medien diesen erfundenen Christen-Geschichten mit charmanten Schauspielern und Schauspielerinnen in Pastoren und Nonnen-Kleidern Leben einhauchen, genügt es, sich diesem Schein von einer Wahrheit anzubiedern mit Zeit-Artikeln über ihre tief empfundene „echte“ Religiösität…, nein, es wird zur „kirchlich geordneten“ Volksverdummung geschritten, vielmehr wird  Frau Kamp-Karrenbauer so üble Unterstellungen und entstellte Menschenbilder fördern, wie dass die Menschen an „Erbsünde“ leiden würden und unbedingt dafür einen Entsünder-Helden nötig hätten – also das, was die Christensekte seit den Paulinisten, nicht, seit den Ebioniten, zum besten gibt…Paulinisten, die sich mittlerweile ohne zu erröten, Christen nennen. Dinge, die aus Sicht von Änigmatischen Leute in verantwortungsvollen Posten wie Psychiater, die sich um die mentale Gesundheit von Menschen, oder Bundeskanzlerinnen, die sich um ein Land und einen Kontinent kümmern, diskreditieren. Für sie  spielt das keine grosse Rolle, solange sie die grossen Rollen spielen.

06.09.2519

Die Frömmlerin Kramp-Karrenbauer möchte gerne Bundeskanzlerin von Deutschland werden (eigentlich aus einem Missverständnis heraus, damals schlug ich sie als Bundespräsidentin vor – könnte die satirische Einlage dazu lauten…).  Sie lässt dabei keine paulinische Plattitüde aus, wie doch diese und jene Apostel – poah, gerade noch hatten sie den schrecklichen Tod ihres Heilandes zu verdauen – und schon geht es ihnen selber an den Kragen…. – die Römer werden sie steinigen und federn  – nur weil sie den stärkeren Gott als deren Gott Mars – und einen echten Wunder-Gott, der echt auf der Erde und auf dem Wasser wandelte – predigen? Ja, sie haben einen Gott, gegen den kommen Löwen und Schwerter nicht an: WIR WERDEN AN IHN DENKEN, WIE ER UNSERE HAND HÄLT UND ÜBER DAS BLUTMEER, UNSER EIGENES, WATEN….

05.09.2519

Änigmatisten, Änigmatische, „enigmatists“ haben kein Problem, geben die Christen und Muslime im Laufe der kommenden Jahrhunderte den abrahamischen Gott seinem Schöpfervolk, der originären Quelle zurück  – viele postabrahamische Juden, deren Gott die Änigma ist, werden ihn in ferner Zukunft in ein Museum stellen und ihren Kindern erklären, dass das der grosse „Kult“ gewesen sei, aus dem mal die Religion ihrer Uururgrosseltern bestanden hätte und zwei Weltreligionen (bzw. Grosssekten) durch List, Lüge und gewaltsame Usurpation überlegenheitsekstatisch entstanden seien.

04.09.2519

Das einzige Kleinvolk, dem ich den übergross gemachten Volksgott gönne –  seine theologisch-ideologische Aufblähung musste sein, sie diente vor allem dem Überleben neben und mit wirklich übergrossen Mächten (Nachbarn: Persien, Assyrien, Ägypten, Rom), und den die zwei Konkurrenz-Grosssekten und Überlegenheitsekstasen, Abrahamismus 2 und 3, usurpierten, ist das jüdische. Die Christen und Muslime sollten diesen Gott dem Judentum im Laufe der nächsten Jahrhunderte zurückgeben., Kulturelles Raubgut wird ja heute auf der ganzen Welt an die eigentlichen Eigentümer zurückgegeben – also dann gebt bitte den jüdischen Gott dem jüdischen Volk zurück.

03.09.2519

Für die einen mag das Begeisterung, für andere Empörung, für dritte Unverstand auslösen, die Vermutung, dass die Akommunikationen, die ich erlebte, die selbe Quelle haben, wie die Akommunikationen, die Mohammed, Jeshua, Hindu-Heilige, Buddha und andere erlebten. Dass es immer die Änigma war und ist, die akommuniziert. Selbstverständlich bleibt das Vermutung, hat sie diese Information nicht im Beipackzettel mitgeliefert. Sie heisst ja nicht umsonst „Änigma“. Wir stellen uns das Jenseits vielleicht in Europa gerne sauber monotheistisch (abrahamisiert) vor – in Indien mag man es vielleicht bunter, vielfältiger und stellt sich die Genesis der anderen Welt, das Jenseits als bunten, unter einander konkurrierenden Götterhaufen vor, ähnlich wie ihn die Griechen und Römer vor der Christianisierung sich vorstellten. Unter diesen Umständen wissen wir nicht, ob es  nur „die“ Änigma gibt, oder änigmatische Kommunikation verschiedenen Ursprungs ist. Der Rest ist Dogma, bloss dogmatische Behauptung unter unsereins (gewiss, hat der abrahamische Gott immer schon gegen Vielgötterei gehetzt und für seine ausschliessliche Überlegenheitsekstase geworben. Das wird er auch weiterhin tun – de facto bleibt er provinzieller Universalismus und verloren ohne Testament ein religiöser Irrläufer).

02.09.2519

Ein deutscher Biologie-Professor wurde angezeigt, weil er eine allgemeine Neigung von Homosexuellen zu Päderastie behauptete,  und damit aus seinem Lehrstuhl nicht viel mehr als einen Stammtisch machte. Nach Über die Anfönge (6) haben, wenn überhaupt, dann alle Männer Neigung zu Pädophilie, weil u.a. das Kind das Kind in uns und die frühkindliche Übersexualisierung durch die Mutter erregt, doch die Schranke prä-/post-pupertär nehmen viele, EGAL welcher sexuellen Ausrichtung sie folgen, sie bildet zugleich die Grenze zwischen stimulierender (krankhafter) und entsexualisierter Pädophilie (normal). Stimmt dieser Ansatz, dann ist das männliche Begehren Kinder zu ficken – bei den antiken Griechen Pädo-Homo-philie mit Vergewaltigungsphantasien zwischen Männern und Jünglingen -, eine phallische Sexualität erregt durch und verwiesen auf eine vorpupertäre erogene und autoerogen Phase , auf eine „primitivere“ „wildere“, „polyerogene“ „regressive“ Recodierung von sinnlichen vorpupertären Erfahrungen, die damit, ob das, postpupertär, Heten oder Homos sind, nichts zu tun hat. Es ist eine unspezfiziertere „dritte“ Sexualität (ein Gewaltakt, ein Vergewaltigungsakt: jetzt hat er die „Mutter“ – symbolisiert im Kind – in der Hand, wie die Mutter/der Vater einst ihn…), die ja nicht nur in der Katholischen Kirche eine unheimliche Verbreitung, Geilheit, Fixiertheit und Befriedigung feiert (deswegen der universale Ansatz). In diesen Sex fliessen Urszenen der eigenen frühen Kindheit, werden unter phallischen Bedingungen neu codiert, neu inszeniert, neu erotisiert (reerotisiert).

01.09.2519

Hümmler über Esoteriker in der Physik-Fraktion…. (offenbar gibts ne Menge Spinner unter den Physikern)     Im Vergleich mit den „Spinnereien“ in Über die Anfönge sind das harmlose Physik-Spinner.

30.08.2519

Es ist wirklich so, dass dieser Text kopfüber steht. Willst Du Dir „Über die Anfänge“ richtig erschliessen, müsstest du von „unten“ nach „oben“, statt von „oben“ nach  „unten“ lesen.  Über die Anfänge macht auch eine Entwicklung durch, dabei sind frühere Bücher nicht nur überholte spätere Bücher (in einer Buchversion wird die Blogversion auf die gewohnte „Lese-Richtung“ umgestellt).

29.08.2519

Die Anpassungsfähigkeit (Adaptionselastizität) des Menschen ist kosmisch, vielleicht auch paradiesisch.

28.08.2519

Wenn Du tot bist, freue dich wenigstens darüber, dass deine Erinnerung an die Erde, an dich selber, auch tot ist – sonst wäre Totsein ein ewiges Sehnen nach dem Leben, nach der Erde, nach der Mutter, nach der Geburt, nach den Menschen, nach der Liebe, usw. – deswegen braucht es enorme paradiesische Kräfte im Jenseits, die dich davon abbringen, überhaupt auf solche Ideen und Sehnsüchte nach dem alten Leben zu kommen…

27.08.2519

Heimat ist relativ. Ein Amerikaner, ein Russe sehnt sich weit draussen im Weltall nach Amerika, nach Russland, noch weiter draussen und drinnen in einem fernen Planeten, nach der Erde – nach der vertrauten Schwerkraft, dem Gewicht der Luft, dem Wind, den Gerüchen, dem Wasserspiegel von Seen, nach Wellen des Meeres, Rauschen von Bäumen, Herbst, Winter, Frühling. Für die nächtste Generation gilt das bereits nicht mehr, für sie ist dieser Planet Heimat und das, was ihre Grossväter erzählen, Geschichte (es sei, die stumme Binnengeschichte ihrer Physisteme erinnert und ruft nicht nach ihrem jahrtausendlangen Werde- und Erdgang).

26.08.2519

Wir sind Planetarier oder Erdlinge. Zu unserer Heimat gehört Luft, Wasser, Erde und Sonne, Trägheitskraft und Dynamik. Elemente. Dann begann das Organische. In jedem Organischen steckt der gleiche Dreh – seien es Physistemen von Läusen, Vögeln, Menschen oder Viren (Parasiten).

26.08.2519

Wie jeder Science Fiction Film uns daran gewöhnt und erinnert: Das Weltall birgt Überraschungen.

26.08.2519 (2)

Der böse Geist, das „Teufelsgespenst“ hätte Weyer (1586) geschrieben. Ehrlich, gewissenhaft, muss ich sein auch in Dingen, die mir nicht nur „verrückt“ erscheinen, sondern völlig gegen den Strich gehen, aus rationalen und anti-manichästischen Beweggründen. Aber am 29. oder 30. Juni 2019 hatte ich in der Nacht um ca. 2 Uhr ein übles dünkles Quadrat -oder Wand-„Ding“, einen bedrohlichen Asura-Daimon im Schlafzimmer, der oder das ganz nah an mich herankam (weiss nicht warum, aber mir fällt der Begriff „Neugier“ ein, es war neugierig). Ich boxte in die Wand. Welche Fährte sonst führte es in diesen Raum als die, dass es „sehen“ wollte, wen die Änigma akommunizierte?

26.08.2519 (3)

Ein zwischenirdisches Böses? Ein übler Spuk? Ich wachte auf, nahm das „Ding“ ca. 50 cm von mir entfernt als Bedrohung wahr – als dunkle Grauen und Bösartigkeit „ausstrahlende“ wolkige Wand – vielleicht 1 Meter hoch, 1 Meter breit? –  , wartete ein paar Sekunden, und schlug dann, liegend, mit der Faust in Richtung dieser Dunkelheit in der Dunkelheit (Lutheraner mögen dabei an Luthers Tintenfass denken). Erstens: Ganz klar war, ich war nicht allein in meinem Zimmer; zweitens: es war kein Mensch; der Spuk war da und blitzschnell weg. Das „Ding“ war zum Fürchten, war ein surreal übles Ding, aber anhaben konnte? wollte? es mir nichts. Ungern berichte ich davon auch deswegen, weil auf solche Berichte entweder psychiatrische oder traditionelle Narrative anspringen über Teufel, böse Geister, Dämonen, Dschinn (islamisch), Asura (buddhistisch) – alte Ethnien glaubten und glauben sich von „bösen Geistern“ umgeben und hängten zum Schutz vor ihnen z.B. Talismane an die Türe oder Kreuze an die Halsbänder… (die reale Referenz könnten unsichtbare Pathologieerreger gewesen sein) – dieser Geist könnte viel älter als das Judentum und der Buddhismus sein. Dieses Ereignis zu verschweigen oder abzutun als „Sinnestäuschung“ oder „Traum“ verbietet mir die Redlichkeit, die Über die Anfänge von Anfang an prägt (siehe auch die Geschichte des Dschinn-Erlebnisses vom April 2020 – hier unter 26.08.2519 (4)). Dieses Ding könnte ein „Einzelwesen“, könnte das geballte Böse gewesen sein – es macht mir nicht wirklich angst, es bleibe mir fern, es langweilt, es interessiert nicht mehr weiter – aber Fakt ist, dass es so etwas tatsächlich gibt, nicht nur in Hollywood-Filmen und im Nachnmittagsprogamm in Form von TV-Serien-Dokus („Die Geisterjäger“). Dadurch bin ich nicht Manichäist  oder dämonengläubig geworden. Ich muss nicht „glauben“, ich weiss und erinnere, was ich erlebt habe – das schwarze ungeheure Ding war böse.  Mit der Geburt als Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, das ist die Mutter aller Taufen, sind wir robust, verkörpern wir auf unsere Art die robuste Genesis unserer Welt, die bösen Geistern „überlegen“ ist, diese ephemeren Wesen können uns nichts anhaben, wir können sie fürchten, wir können sie vertreiben, wir können sie letztlich ignorieren, vergessen. Ihnen keine Macht geben, ist der mächtigste Schutz vor ihnen. Zu Recht hat die zweite abrahamische Theologie dem Teufel und der Koran den Dschinn bloss eine sekundäre Rolle zugewiesen.  Wie „ontologisch“ diese Wesen einzustufen sind, das weiss ich nicht, wahrscheinlich geistern diese Dämonen in der änigmatischen Dimension herum – dass es mit der Änigma oder der änigmatischen Dimension in Verbindung steht, darauf weist die Wahrscheinlichkeit hin, dass es nicht zufällig bei mir auftauchte, dass es „Fährte“ aufnahm, und deshalb in diesem Schlafzimmer landete, in diesem Raum sich einfand. Es kling sehr „creasy“ – so will ich auch mir, nicht nur  meinen LeserInnen, nicht mehr an verrückten Überlegungen darüber zumuten. Es ging wieder, es verschwand. Und das Kapitel „böser Geist“ ist für mich damit abgeschlossen. Punkt.

26.08.2519 (4) [eigentlich: 21.05.2521]

Wieder Besuch eines Daimon, eines Dschinn (der letzte ereignete sich vorletztes Jahr, allerdings damals war eine bedrohlich bösartig wirkende Dunkelwand in der Nähe meines Bettes – siehe 26.08.2519 (3)), diesmals war es ein Kobold-Dschinn, der sich fast auf auf mich, nicht nur neben mich drauflegte, während ich im Bett lag und wach wurde, ein Daimon, der sich an mich heranschmiss in einer gebückten Haltung, in einer Kauerstellung. Wurde wach dadurch, starkes Herzpochen (das Herzpochen war eine Art Indiz für mich, dass ich mir das nicht nur einbildete). Ansonsten keine Angst, eher Verwunderung und Schmunzeln über dieses aufdringliche menschenähnlich aussehende Ding (was sollte das? Mich wecken? Mich nerven? Mich mahnen? Mich erinnern?). Der Spuk war sogleich weg – er existiert im Dämmer, im Zustand zwischen Tiefschlaf und erster Wachwahrnehmung. Ähnlich wie die Dschinn im Koran. „Haben Sie das nur geträumt?“ höre ich schon fragen: : Nein, er war keine „reine“ Traumfigur, es war kein Traum oder keiner allein, kein Traumerlebnis, das mich weckte (das gibt es auch). Dieses Geistding hatte einen die Traum-Innenwelt transzendieren Aussen-Welt-Charakter. Ich wunderte mich, dass er (oder „es“) mich nicht stärker in die Federn drückte -halb auf mir gekauert liegend wie er mir erschien, aber offenbar war es ohne Gewicht, transzendiert, durchwandert es psychische und physische Dimensionen, wahrscheinlich hätte ich es auch nicht mit Fingern ergreifen, berühren können (es hätte es auch kaum zugelassen). Im Unterschied zum dunklen Block-Ding letzten Jahres (eher der Typ Asura-Mara-Dämon aus dem Buddhismus) wirkte/erschien dieses menschgestaltete Ding – Dschinn-Ding – bunter, freundlicher, kindhafter, schalkhafter, gnomenhafter, gaunerhafter, aber das kann täuschen. Zum Glück findet soetwas höchstens einmal im Jahr statt (davon gehe ich aus). Klingt ziemlich verrückt, aber man gewöhnt sich daran. Wie Goethe sagte, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde… Man kann es wie einen Traum, der einen kurz aus dem Schlaf riss, abschütteln und vergessen. Zum Geisterjäger werde ich mich jetzt nicht ausbilden lassen und eine TV-Serie darüber machen – wie es ja etliche davon schon gibt. Fakt ist, dass diese Daimon-Dschinn-Asura-Phänomene wohl seit Tausenden von Jahren mit der änigmatischen Dimension verbunden sind. Dass ich aufgeklärte Materialisten mit diesen „Spukerlebnissen“ vor den Kopf stosse, ist mir, übrigens, auch bewusst. Ich hätte auf sie auch durchaus verzichten können, diese Nacht lieber einen geruhsamen Schlaf gehabt.

25.08.2519

—ich will es nicht geringschätzen, ich fühle mich auch beschenkt. Es bleibt ambivalent. Hätten wir gerne den Kosmos alleine, sind wir jetzt sicher nicht mehr alleine, noch vor der Entdeckung von anderen Planetariern wissen wir das (weiss ich das).

24.08.2519

Die ersten, die die religiöse Autorität (ich kann sie nicht „meine“ nennen), die ich vermittle, sehr schnell erfassen, fast umgehend erkennen, sind religiöse Profis (Papst, Oberimame, Oberrabbis, Theologieprofessoren, Islamwissenschaftler, Religionswissenschaftler, usw.) – Sie werden aber sicher nicht die ersten sein, die sie würdigen, die sich frei machen, ihr zu folgen (ihrer Inspiration durch sie), eher die ersten, die sie verschweigen, unterdrücken, bekämpfen – auf verlorenem Posten. Es gibt und gilt Akommunikationen nicht zu bekämpfen. Betrachte Sie eher als Geschenke, als Einblicke, als Botschaften aus einer anderen Genesis als unserer. So jedenfalls tue ich das – wäre ich nicht auch ein wenig genervt, dass ich nicht gefragt wurde, ob ich sie erleben will (wer sieht das Paradox nicht).

23.08.2519

Wir leben in einer globalen Achsenzeit –  wir gestalten und schaffen eine. Wir sammeln und wechseln die regionalen Zeiten in eine globale Zeit und die regionalen Religionen in eine globale Religion und Kultur (auch Wirtschaftskultur) (andere graben sich in die Vergangenheit ein, stilisieren sich Vergangenheit). Dabei machen wir aus der Welt, aus der Erde, aus unserem Planeten, teilweise ein global village, teilweise ein patchwork von local villages – und neben den angestammten Kulturen kann eine neue Kultur entstehen – die Übuntenkultur, die einen Teil des Jahres oder immer auf und aus dem Wasser lebt – Meerwasser, sofern wir es nicht zerstören, nicht vergiften, nicht töten – und damit uns.

22.08.2519

Die Akommunikationen der Änigma und der änigmatischen Dimension, die mir widerfuhren, kommunizierten die Tabula Rasa für alles Etablierte, eine stärkere Reduktion und höhere Konzentration des Bisherigen als das bei den alten Religionen geschah. Als wollte Gott, die Änigma, sagen: dein Leben erfüllt sich mit Philosophie, dein Leben (und Sterben) erfüllt sich mit Obligation (würdige das, unterschätze das nicht). Obligation kann Pflicht, Aufgabe heissen: Du, Philosoph, Du, Philosophin, du bist eine Aufgabe (u.a. für andere, während du frisch geboren wurdest) und du hast eine Aufgabe, einen Komplex von Aufgaben in deinem Leben, das immer auch Teil eines Lebens anderer, Familie, Gesellschaft, Umwelt ist.

22.08.2519

Göttliche Banalitäten? Brauchen wir dazu göttliche Akommunikationen? Dass ich „Philosoph“ bin, weiss ich das nicht selber? oder ist transzendente Autorität eine andere, höhere Autorität als mein Selbstwissen? Welche Autorität hat eine änigmatische Akommunikation genau? Ist es nicht so, dass ich es durch sie erst „weiss“? Hat die Änigma eine erzieherische Elternfunktion für uns Menschheit? Oder ist das unsere Projektion? Die sie fördert? Brauchen wir sie, um den Weg durch unser Leben und die Zeit zu finden? Schön, jedenfalls, dass uns Altbekanntes ein merkwürdiges Wesen aus einer anderen Genesis und Dimension in der Form einer „göttlichen Botschaft“ bestätigt….

22.08.2519 (2)

……vermittelt durch einen 10, 13, 18 Jährigen Jungen…und einen über 50 jährigen Mann, der sich daran erinnert, teilweise erstmals wieder daran erinnert und über die Fähigkeit verfügt, es erstmals aufzuschreiben….ein merkwürdiges kompliziertes Prozedere..das nächste Mal möge sich die Änigma doch bitte gleich bei CNN melden…und die dortigen Reporterinnen und Reporter mit parasynchronizitären Erlebnissen und schriftlichen Erleuchtungen aus dem Häuschen bringen…

21.08.2519

Du bist und lebst in der Auserlesenheit, für eine Weile nicht nichts zu sein. Dazu wurdest du auserlesen, nicht nur genetisch vom Ei und Samen deiner Eltern. Dein Leben ist ein Würdigungsakt, ist eine Auszeichnung, kein Fluch.

21.08.2519

Zum kulturellen Tabula rasa passt das temporale Tabula rasa – die globale Zeitrechnung, statt die provinzielle gregorianische oder muslimische, die globale änigmatische Zeitrechnung, zurückgerechnet auf die letzte grosse Achsenzeit unserer verschiedenen Kulturen – die  asiatische, die nahöstliche, die europäische  – unsere erste Achsenzeit lag wahrscheinlich in Urafrika) Deswegen wird hier konsequent mit dem Jahr 2500 n.A. (engl. a.A. = after Axialage) gerechnet, 2800 n.A. oder 2700 n.A. gingen auch, nur war in 2500 n.A. die schriftliche Verdichtung höher (Griechische Naturphilosophie, das Judentum, der Zoroastrismus, der Buddhismus, Konfuzius, usw. begannen aus dem Vollen zu schöpfen).

20.08.2519

Mohammed schrieb sich in einen etablierten abrahamischen Diskurs von Christentum und Judentum ein, in meinem Fall schrieb die Änigma die Tabula Rasa für alles Etablierte ein.

19.08.2519

Gott, die Änigma, ist immer mehr transitorisch und fliessend als endlich und endgültig. Das nennen wir ihre „ewige Macht“ – deswegen versteinert und verkalkt ein „Gottesbuch“ mit der Zeit, je mehr es sich endlich und endgültig gibt – es entleert Gott, es höhlt seine Göttlichkeit aus. Gott hat dieses versteinerte Museum und die Menschen, die in ihm wohnen, längst verlassen. Die Änigma besitzt die Freiheit oder das Vermögen, nicht endlich sein zu müssen, wahrscheinlich aber auch Nichts in richtiges Nichts umwandeln zu können – vielleicht transformiert sie sich selber dorthin (dorthin, wo Buddhisten das Nirvana vermuten). Das alles behaupte ich, dabei weiss ich so gut wie nichts über die Änigma. Ausser dass es das Wesen, die Wesenheit ist, die mit deutscher Kraxelschrift eine Botschaft akommunizierte in den 1970er Jahren und es ein Wesen von Zeit-Raum-Übersprung gibt, das im Traum und in der Realität zwei Erlebnis- und Realitätsformen sowohl trennt als auch vereint oder getrennt, dann vereint erleben lässt (C.G.Jungs Synchronizität), ausserdem dabei den Begriff, als auch den Gegenstand, das Wertpapier „Obligation“, die ich mit Schreibmaschine ausfüllte (performativ erzeugte) auswählte.

18.08.2519

Man muss den Koran und Mohammed historisch verstehen, sonst versteht man nicht einen Zehntel vom Koran. Seine Devise war – überlegen zu überleben, sein Vorbild war der abrahamische Gott in der christianisierten Adaption durch den Kaiser des Römischen Reiches – der christliche imperiale Kaiser – das war ihr Allah auf Erden und im Himmel -, und Mohammed, als göttlicher Übermittler, Dichter, Feldherr und Kaufmann musste die Macht in seiner Gesellschaft überzeugen, nicht nur erringen mit Soldaten und Waffengewalt, gegen Widerständige, wie auch „harmlose“ Juden, denen in einem Massaker die Grenzen ihrer Macht und Ohnmacht aufgezeigt wurden. Das hiess, sich mit den mächtigen Klans von Mekka und Medina arrangieren. So wurde dem redigierten Koran – frühere Versionen wurden vernichtet – nicht nur das Testament geraubt, sondern er wurde auch aus dem Machtgeschachere geboren. Daraus entstanden Absurditäten wie die Transformation des vor-islamischen Mekka-Heiligtums zum angeblichen „Haus Abrahams“, die Klans, die daran verdienten und darauf ihre Hausmacht bauten, waren zu einflussreich und wichtig für das Gedeihen dieses religiösen Befreiungsschlags – der nicht nur metaphysische Siege, sondern Gewinn, Landgewinn, Eroberungsgewinn versprach –  während andere vorislamische Heiligtümer konsequent niedergerissen wurden. Mekka ist eine Farce, ein unwürdiges Theater für freie Menschen, darunter jene, die dem testamentarischen, dem wahren Islam huldigen wollen (ist „Huld“ das richtige Wort dafür), und so zieht es sich durch die Suren dieses Buches. Nicht nur an jenen Stellen, wo Mohammed seine Ehefrauen mit göttlichem Schutz einbalsamierte, wird das Allzumenschliche und Willkürliche daran offensichtlich (darauf macht der Koran-Hasser Abdel-Samad zu genüge aufmerksam. Ihm fehlt die änigmatische Berufung und Einsicht in die akommunikative Qualität dieses Buches, dieses Textes, die er transitorisch durchaus besitzt, besitzen kann).

17.08.2519

Es gibt keine Macht in diesem falschen, in diesem historizistischen Islam, nur von Anfang an Anmassung und Willkür, die sich verschleiert, verschleiern muss. Ähnlich steht es mit dem Paulinismus, der sich heute, ohne zu erröten, Christentum nennt.

16.08.2519

Die Unfreien, die Geknechteten aus einer abrahamischen Grosssekte, die mit Sprengstoff 250 Menschen aus einer anderen abrahamischen Grosssekte ermorden – für ihren „Gott“. Das hat mit Gott, mit Änigma nichts zu tun.

15.08.2519

Hört auf Euch zu verbeugen, euch zu erniedrigen vor Nichts. Für das Leben sind die Äonen Nichts vor ihm und nach ihm relativ unbedeutend. Wir kommen friedlich  und auserlesen aus dem Nichts und gehen mehr oder weniger friedlich in das Nichts.  Aus der Genesis unserer Welt unseres Lebens (und Sterbens). In dieses Nichts kehren wir ein, um, heim, in ihm werden wir zersetzt und eingebettet sein wie die änigmatische Dimension. Doch hören wir auf uns auf das Jenseits, auf die Kehre allzu lange zu fixieren. Beschäftigen wir uns mit unserer Auserlesenheit, zu leben, statt nichts zu sein. Allein kann nur die Fixierung auf das Sein zum Leben mehr als Nichts erreichen,  das Sein zum Tode ist das sekundäre Sein, ist der Pfeiler einer Abfallphilosophie. Sein zum Leben ist die Devise der Gottheit, Sie hätte ohne das Leben für ihren Auftritt in Form von Akommunikationen und Involutionen in unserer Genesis keinen Anlass, keinen Grund – wir sind ihr Grund. Wären wir ewig an ihrer Seite geblieben, müssten wir nicht durch das endliche Leben und Sterben gehen um bei ihr einzukehren. Aus dem Nichtigsten und Niedrigsten hoch zum Höchsten und Ewigsten oder aus dem Höchsten, dem Paradies, hinaus und hinunter – das nennen wir Leben – zurück in das Höchste – das ist die Grundbewegung von Buddhimus, Hinduismus wie Abrahamismus (jede mit ihren Varianten). Zudem übernehmen antike Religionen gerne ein patriarchalisch-aristokratisches Herrschaftssytem, seine verabsolutierte Projektion: ein merkwürdiges Herr-Knecht-Verhältnis:  der Untertan hat sich dem König zu unterwerfen, um seine Gnade (Abrahams z.B.) zu flehen, zu bitten, auf Knien herumzurutschen, er ist ein Spielball der Macht des höchsten Königs und seiner Minister und ausgeschalteten Konkurrenten (Engel, Erzengel, Gefallener Engel, etc.), der Strafen, aber auch Adeln kann (das Leben vergolden). Doch das sind Machtprojektionen aus vergangener Zeitgeschichte, das ist Soziologie, nicht Religion – das hat mit Gott, mit Änigma nichts zu tun. Diese Übungen auf den Knien, dieses fünfmalige Verbeugen – diese Performanz einer überholten, einer antiken Soziologie – sollen die Menschen, die freien Menschen, endlich aufhören sich anzutun, sie haben mit Gott, mit der Änigma, nichts zu tun. Vielmehr soll durch regelmässiges Exerzieren, Drill, Gehorsam die Fixierung auf die Autorität des Königs eingeübt und erhalten bleiben.

14.08.2519

William James (1902) in seiner Vorlesung über „Die Religion des gesunden Geistes„.

13.08.2519

Nenne dich Änigmatistin, Änigmatist, wenn du diesen Halt brauchst oder gewohnt bist.

12.08.2519

Also „spricht“ „schreibt“ Gott, die Änigma, eher zärtlich zu uns (ganz selten, einmal in tausend Jahren, zu Auserlesenen) als dass sie uns prügelt – vielleicht ist es aber grundverkehrt, mit dem Schema überlegen/unterlegen zu operieren – denken wir an die Schwierigkeiten, die sie haben kann und überwinden muss, um mit uns zu (a)kommunizieren. Um in der Genesis unserer Welt „repräsentativ“ oder eine „Spur“ zu werden, sich zu hinterlassen.

11.08.2519

Die Akommunikation muss auf unser Wesen Rücksicht nehmen. Wir können uns nicht Gott, der Änigma, „anpassen“, nur sie kann sich uns anpassen. Wir können auch nicht von Hunden erwarten, jedenfalls nur sehr begrenzt oder von ganz kleinen Kindern, dass sie sich „uns“ anpassen. Die Schreien und würden nicht verstehen, wenn wir sie schlügen, bis sie ruhig sind. Um sie ruhig zu stellen, wiegen wir sie eher zärtlich.

10.08.2519

Ich bin das Tier, das seine Geschichte kennt, zumal sehr weitgehend zurück kennt. Ich und mein Narrativ sind untrennbar. Ähnlich wie ein Hund auch allein im Rudel lebt. Denke dir dabei: Wenn diese Leerstelle nicht diese Taufgeschichte erzählt, füllt sie eine andere, eine bessere Geschichte. So funktioniert, so erfüllt sich „Religion“.

09.08.2519

Auch der Papst – Herr Franz SoundSo – wird zu seinem abrahamischen Gott vielleicht mal das Stossgebet richten: Gott, aehm, Was unser Wahlgremium, ein Kongress von Männern, die alle glauben, in deinem Dienst zu stehen, bestimmt, scheint dir offenbar keine besondere Offenbarung wert zu sein. Will heissen, Änigmatische halten überhaupt nichts von diesem sektenhaften „Gottesdienst“.

08.08.2519

Das Schicksal des Islam. Dass dem herrschenden Islam-Schisma (Sunniten, Schiiten) die Wurzel, die Testamentswurzel fehlt, dass er der testamentslose, der falsche Islam ist und der wahre Islam der „testamentarische“ wäre, jener, der den letzten Willen, das Letzte Wort Gottes und Mohammeds „befolgt („trennt euch nicht“, usw.), interessiert unseren Gesundheitsminister nicht oder doch? – der wahre, der testamentarische Islam kann sich eher in Europa und Kanada entwickeln, sicher nicht in den Festungen des falschen historizistischen Islams in Saudi-Arabien und Teheran – die dortigen „Heiligtümer“ sind allesamt Schein-Heiligtümer,  befördern den falschen Islam sowie abstrusten Aberglauben, alt-religiösen Kult und manichäistischen Unsinn (Teufel/Allah-Märchen). Seitdem und für immer werden diese abrahamischen Grosssekten durch die Weltgeschichte irren, ohne ihre Wurzel. Um zur Nähe der Ängma zu finden, werden die Menschen aus diesen Grosssekten treten. In die Freiheit.

08.08.2519

Das Bedürfnis, in diesen „Islam“ einzutreten, wird versiegen. Der Zwang, in ihn ungefragt eingetreten zu werden, wird aufhören.

07.08.2519

Auch wenn das vielleicht schwierig/schwer zu verstehen ist- Sterben ist so exquisit wie Leben.

06.08.2519

Aber parasynchronizitäre Ereignisse, die wie im Traum passieren, sind das nicht physistemische (unbewusst-schlafbewusst-psychische) Vorgänge, die mit der Physis der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt aktiv verbunden sind?

05.08.2519

Ich befüchte, dass unsere Seele auch im Jenseits nicht weit entwickelt sein wird, nicht weiter, als sie es jetzt ist – wir im Jenseits nicht alles verstehen, schon gar nicht zu Göttern werden –  gehen wir nicht alle mit allem (Physisteme, Körper/Geist/Umwelt/Welt) aber nicht zur gleichen Zeit in die Genesis unserer Welt, in ihre änigmatische Dimension und in die Genesis Änigma ein,  – in die änigmatische Dreifaltigkeit – um es in katholischen Worten zu sagen.  In sie geht die Welt unter, gehen wir ein, geht später die Welt ein, nicht alles zur gleichen Zeit, wir sind kurzlebig, unsere Auserlesenheit in der Auserlesenheit dieser Welt bringt das mit sich. Die Seele würde in den Grenzen unseres Wesens, unserer Gattung und der Individualität verbleiben. Sie wäre der fremden Genesis (der) Änigma näher und unserer vertrauten Genesis ferner.  Die andere These lautet: Insgesamt bleiben wir zusammengesetzt wie auseinandergesetzt in der Genesis und in der änigmatischen Dimension der Genesis, lebend in der Auserlesenheit als auch gestorben in der Kehre, Umkehr, Rückkehr. Dazu brauchen wir die Annahme einer Seele, nicht. Auch wenn es Anstrengungen gab und gibt, sie vom Körper abzustossen, den Körper als „Fremdkörper“, die „Seele“ als „Heimat“ oder „Spiegel des Ichs“ zu betrachten, und im Ich den Weg in die andere Dimension zu beschreiten – Descartes (1637) kam diesem platonisch-christianisierten Bedürfnis oder Ideologem  durch die Differenz res cogitans/res extensa entgegen. Für Christen baute er die Seele zur res cogitans dazu (ähnlich wie seinen Gottesbeweis), andere gingen ausschliesslich von res cogitans/res extensa aus.

05.08,2519

Meine ersten Akommunikationen und der weisse Wellensittich. Wenn ich nur glauben müsste, akommuniziert worden zu sein, und es nicht sicher wüsste (wissen müsste – sogar den ungefähren Ort und die ungefähre Tages- und Jahreszeit), tendierte ich wahrscheinlich zur Option, es nicht zu glauben, es als Trug, Traum, Täuschung, womöglich während Sitzungen in der Psychoanalyse, umzuinterpretieren, den „Spuk“ wegzudeuten, „aufzuklären“…. Das bleibt mir jedoch verwehrt. So ähnlich wie der Sturz in der Kindheit auf einen Stein, dessen Wunde ich heute noch auf meiner Haut ablesen kann oder die Abdrücke der Backenzähne von einem Biss in meine rechte Hand durch einen Schulkameraden (das Prügeln überliess ich meiner Gang – doch in gewissen Fällen musste ich mich beweisen, konnte ich den Kampf nicht delegieren – mit diesem Italiener, der zwei Jahre älter war als ich, aber in der gleichen Schulklasse war, musste ich das erledigen. Er war stark, aber er konnte nicht gut boxen – Boxen galt als männlich, als fair -, er biss wie ein Mädchen oder ein Tier, dennoch war der Kampf unfair: er war allein, ich hatte die Gruppe – insofern war sein Beissen wahrscheinlich auch der grösseren Notwehr und Gefährdung die ihn trieb, die er vor sich sah, geschuldet- so  blieb der Kampf unentschieden, er biss sich so stark und dauerhaft in meiner Hand fest, dass ich ihn hätte töten müssen, damit sich sein Biss lockerte (wenn er sich dann lockert)- was ich für unangemessen hielt, so dramatisch war die ganze Situation für mich nicht, für ihn offenbar schon… – dass er biss, machte ihn nicht zum Sieger…es verschaffte ihm nur den Respekt eines Hundes, der zubeisst, kommt man ihm zu nahe.,..- diese „martialischen“ Beispiele aus meinen Kindheitserinnerungen erinnern zu sehr an die martyrologische Seite der Christensekte, doch fröhliche Ereignisse in meiner Jugend hinterliessen in meiner äusseren Haut leider keine bleibenden Spuren – der erste Kuss mit Eva, meiner Jugendliebe, brannte sich leider nicht in meiner Zunge ein, nur in mein Gedächtnis. Eine schöne Erinnerung ist die an den weissen Wellensittich – „Hansi“ – der ein wenig nach der Zeit, als mir die änigmatische Akommunikation „Philosoph…“ zuflog, uns zuflog und mir Gesellschaft leistete bis ins 12, 13. Lebensjahr. Kurz danach flog mit die „parasynchronizitäre Akommunikation“ im Internat in Flims zu.  Auch an ihn, meinen besten Jugendfreund aus der Tierwelt, erinnere ich mich genau -diese glückliche Erinnerung müsste ich auch nicht als Traum, Täuschung, Trug, uminterpretieren, keiner würde das verlangen, keiner würde sie bezweifeln. Von seiner Existenz gibt es Fotos und andere Zeugen in der Familie, sogar Anekdoten, die schönste war, dass  uns Hansi wegflog, ich vermute, mehr aus Verwirrung als aus Freiheitsdrang, und wir die Suche nach ihm schon aufgegeben hatten, ich mit der Mutter auf dem Heimweg jedoch sein Pfeiffen gehört zu haben meinte, und wir, unsicher, ob dem so war, nochmals zurückliefen, und tatsächlich in einem blühenden Kirschbaum Hansi sitzen sahen, der uns erkannte und freiwillig in seinen Käfig hüpfte, den wir dabei hatten (tatsächlich hätte er unter den wilden Sperlingen und Krähen nicht lange überlebt, wahrscheinlich nicht einnmal die Nacht, die zu dämmern begann, war ihm die Umwelt Ungeheuer geworden und freute er sich, uns, uns zu erkennen und seinen Käfig, der ihm vertraut war, zu treffen). Von da an liess ich das Fenster meines Zimmers mit dem verwirrenden Vorhang, in dem er sich verflog und erschreckte, übrigens immer wieder mal aus Zufall, aus Nachlässigkeit offen, ohne wirklich Angst zu haben – die verflog jedenfalls schnell -, dass Hansi nochmals wegfliegen wird. Die Gelegenheiten dazu liess er verfliegen. Seine Käfigtür war ja meistens geöffnet, er setzte, krallte sich gerne auf ihren kleinen hölzernen Balken – hinter sich sein Heim, vor ihm sein und mein Zimmer.  Er wusste – was auch immer „wissen“ für ein Wellensittichgehirn heisst -, das, was ihn weiter draussen als dieses Zimmer erwarten wird, war nicht sehr schön – vielleicht mal unter der Sonne durch den grossen Raum zu fliegen, das war aufregend, beglückend – aber das hatte der Flüchtling ja schon gemacht, als er uns zuflog -, nein, das lohnte nicht – vor allem war ich, waren wir ihm ein guter Freund, ihm wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt, es gab keinen inneren tieferen Grund, wegzufliegen – ausser einen Genossen, eine Genossin für die artgemässe Geselligkeit und Fortpflanzung zu finden, die sich aber draussen nicht fand, nur Feinde. Heute dürfen Wellensittiche – meines Wissens – in unseren Breitengraden nur noch als Pärchen gehalten werden. Das ist diesem geselligen Wesen sicher angemessen, am angemessensten wäre wohl, er bleibt in seiner vertrauten Heimat, aus der seine wilden Brüder und Schwestern stammen. Auch Hunde sollten nicht alleine abgegeben werden, by the way, auch sie sind Rudeltiere, ihr erstes Rudel beginnt mit einem Wurf von Geschwistern, der Züchter spaltet ihn ab vom ersten Rudel und dessen Herrin (und evtl. Vater-Rüden), um mit ihm das Ersatzrudel Hund-Mensch zu schaffen – das ist schon so lange geschehen, dass sich das Hundewesen auf beide Rudel, fast besser noch auf das Rudel Hund-Mensch versteht. Entwickelten wir das zurück, hätten wir wieder einen wilden Wolf und wir wären wieder seine Jäger und Fänger….vermutlich züchteten wir mit den Jungen von getöteten erwachsenen Wölfen unsere ersten halb gezähmten Hunde heran, dabei wurden die besonders zahmen, gefügsamen behalten und gezüchtet, die immer wilder und gefährlicher werdenden getötet oder vertrieben.

04.08.2519

Jene, die glauben, sie seien auch akommuniziert worden, und meinen, die Welt müsse davon unbedingt erfahren, sollten jetzt mindestens mit Schreiben und Youtuben beginnen.

03.08.2519

Jene, die sich beschweren wollen, dass nicht sie akommuniziert wurden, sondern meine Wenigkeit, sollten Ihre Klage bitte an die Adresse der Änigma adressieren, vielleicht in der traditionellen Form eines Gebetes. Ich befürchte allerdings, dass das im Schall und Nichts verhallen wird. Sie ist auch ohne sie zu akommunizieren bei ihnen, seien sie beruhigt und versichert. Ich schlage Ihnen vor, seien Sie wie ich: Seien sie Philosoph, Philosophin- und fühlen sie sich verpflichtet (Obligation), gegenüber unserer Genesis, ihnen, ihrem Leben, dem Leben überhaupt, der Zukunft – mehr hat sie nicht vermittelt (vielmehr lässt sich vielleicht auch nicht vermitteln…) ohne eine Deutung beizulegen (es sollte wenig verwundern, dass das wunderbare Rätsel rätselhaft kommuniziert, rätselhaft bleibt – dass die Änigma änigmatisch ist)

02.08.2519

Der deutsche Gesundsheitsminister und sonst noch modern Philosophierende hätten gerne einen „europäischen Islam“, der nicht reaktionär und anti-emanzipativ bis frauenfeindlich sei. Das Hauptproblem dieser gut meinenden Denker und Gedanken ist, dass sie keine transzendente Autorität haben wie ich sie erfahren habe und sie offenbar rund alle 1000 Jahre ein Mensch, ein Mann zu fassen hatte in der letzten Epoche der männer-dominanten Geschichte. Zuletzt vor über 1300 Jahren war das Mohammed – danach gab es zwar vereinzelte Erleuchtete im Asiatischen Raum, die fast alle lokale Phänomene blieben. Mit der Bezeichnung „letzte Epoche der männer-dominanten Geschichte“ gehen wir davon aus, dass es in der Zeit der Magna Mater und der Venus-Figurinen eine lange Epoche matriarchaler(er) Frauschaften bzw. „Herr“schaften gegeben hatte, was ja Bachofens These war, und dass wir in einem grossen Reentry dieser Epoche unter neuen Umständen leben – will heissen, die Änigma wird sich gegenüber dem abrahamischen Gott und Buddhas Nirvana durchsetzen im Laufe der nächsten Jahrhunderte. Offensichtlich will sie das, Wenn „Philosophie, Du bist Philosoph, Philosophin“ und „Obligation“ eine Tabula-Rasa-Offenbarung ist, die an die Wurzeln von allem greift, dann wird dies auch geschehen. Ohne Allmachtgläubigkeit, vermute ich, dass ihr Einfluss auf die Genesis unserer Welt nicht zu unterschätzen ist (schwierig einzuschätzen ist)

In eine ältere als die mittel-alten und zugleich neuere, modernere als die aktuellen Religionen führen Akommunikationen des Gottes, der Änigma, die in Über die Anfänge niedergelegt wurden und werden – Über die Anfänge ist ein mindestens so stabiles wenn nicht stabileres religiös-ethisches Orientierungsnarrativ wie die Bibel, der Koran, das Jüdische Testament, Buddhas Schriftzeugnisse, die Upanishaden und andere (Über die Anfänge ist auch ein intellektuelles, philosophisches Aufkärungsnarrativ).  So fahrlässig, fehlerhaft und „spontan“ dieses Werk geschrieben zu sein scheint. Klingt unglaublich, klingt wahnsinnig, klingt hybrid, klingt komplett vermessen – aber das ist es nicht – sondern das ist so weil ich, – wohl oder übel, ich nimm an: wohl -, Akommunikationen erlebte und diese Erlebnisse kommuniziere, in Erinnerung bringe, in Umlauf setzte.  Dabei beobachte ich selber, was in meiner Akommunikationskommunikation geschieht, soweit ich zu mir in objektive Distanz gehen kann. Akommunikationskommunikationen sind stärker als bloss menschliche Kommunikationen, auch die von Gesundheitsministern und anderen wohlmeinenden Intellektuellen auf Lehrstühlen, die ohne transzendente Autorität meinen, Religionen seien eine Art sozial-demokratisches Wunschprogramm, in denen fast beliebig herumgeflickt werden könne – ganz so ist es nicht. Öffnen, fliessen machen, weiterentwickeln lassen sich diese geschlossenen Verwaltungssysteme akommunikativer Autorität durch transzendente, durch akommunikative Autorität, sicher nicht allein durch menschliche – so fremd sich das Andere, das Fremde hierbei auch anhört. Ich denke, die Zukunft gehört Über die Anfänge. Auch wenn heute darüber viele lächeln, es als schlechten Aberwitz betrachten- und sich, – merkwürdig auch das – vielleicht merkwürdiger und aberwitziger? – geht es um Religion, ihren alten, aber doch nicht ganz so alten, und nicht mehr ganz so gegenwärtigen Märchen und Fibeln zuwenden.

01.08.2519

William James: Die Vielfalt der religiösen Erfahrung (engl. 1902) – über den Unterschied zwischen endogener psychisch, halluzinatorisch, tagträumerischer Wahrnehmung und realer Wahrnehmung (von aussen). Die Akommunikation ist die „radikale religiöse Qualität“, die er meinte im „Innenleben“ anzutreffen.

30.07.2519

Ob Sie das glauben oder nicht glauben, kann ich Ihnen nicht abnehmen, ich hab diese Freiheit (oder Unfreiheit?) nicht.

30.07.2519

Fand ich auch merkwürdig, um es gelinde zu formulieren oder doch, in meinem kindlichen Gemüt, etwas überraschend und verwunderlich (etwas überrumpelnd, aber nicht erschreckend).

30.07.2519

Ähnlich wie ich das jetzt hier in den Raum stelle, stand es im Raum (im Raum selber).

30.07.2519

Die Geschichte meiner Erleuchtungen reduziert sich auf die Geschichte meiner Akommunikationen, eine hatte tatsächlich mit Licht (und Schrift) zu tun.

29.07.2519

Aus änigmatischer Sicht befinden sich die alten Religionen in Sackgassen.

28.07.2519

Es kam anders, die Andere, die Änigma kam dazwischen.

27.07.2519

Es kam anders, die Andere, die Änigma kam dazwischen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, als westlicher Normalintellektueller in die Geschichtslosigkeit – mit eins, zwei Erinnerungsstücken – einzugehen, ohne Religion, dafür als Agnostiker, der durch eigene Erlebnisse, nicht nur theoretische Physik wusste, dass etwas mit Zeit und Raum, wie wir sie normalerweise erleben und denken, nicht ganz stimmt – dass es eine andere Zeit-Raum-Dimension gibt, die C.G. Jung unter „Synchronizität“ zu erfassen suchte. Doch dann brach eine Erinnerung sich Bahn, die alles umwarf. Die aus einer anderen Dimension von Zeit und Raum ein Göttliches macht – zunächst verstanden als ein sehr Anderes, nicht aus unserer Genesis Stammendes -, die Änigma, die uns, die mich akommuniziert(e).  Mir musste klar werden, die alten Religionen und Philosophien haben wahrscheinlich nicht nur phantasiert. Der historische Jeschua, wenn er sagt, er habe „gesehen“ und „gehört“, redet von Akommunikationen, die ihn streiften. Der erleuchtete Buddha ist der akommunizierte Buddha. Der fiebrige Mohammed, schrieb nicht (nur) im Fieberwahn und Eingebungsrausch, er kommunizierte Akommunkationen, dabei brauchte es nicht viel, seine Umwelt, auch seine familiäre, wartete auf eine dritte, auf eine beste, auf die „überlegendste“ abrahamische Religion. Mohammeds Mission erfüllte die Erwartung und befreite viele Araber von einem kollektiven Druck. Hauptsächlich bedingt aus der empfundenen Minderwertigkeit heidnischer arabischer Vielgötterei, aus dem Blick des Juden- und Christentums, den sich die Familie, zumal der Grossvater Mohammeds schon vor Mohammed angeeignet hatte. Ein Christentum, das durch Rom zu einer Grossmacht wurde, keine zwei Jahrhunderte vor Mohammeds „Erleuchtung“. Aus diesem jüdisch-christlichen Blickwinkel und Blick auf sich und deshalb mit dem Personal und Inhalt der alten und neuen Bibel, entstand der Islam, die dritte abrahamische Überlegenheitsekstase, die nichts war ohne die zwei Vorgänger und alles mit ihnen, was in ihrem Überlegenheitsfuror schnell vergessen gehen konnte – eine Ekstase und ein Furor, die soweit reichten, so weit ihre Schwerter, ihre Eroberungskriege erfolgreich waren. Zum Wesen dieser Überlegenheitsekstasen, in diesem Fall der abrahamischen, gehört, dass sich jede von ihnen den anderen überlegen fühlt, Das romanisierte Christentum, das sich missionarisch und militärisch in Europa weiter breit machte – Karl der Grosse Schlächter brachte dafür in einer einzigen Aktion Tausende von Sachsen um -, brauchte Karl Martell und seinen Sohn (732/759 n.Chr./113/130 n.H.), um sich dessen zu vergewissern gegenüber  bis dato auch im christianisierten Europa (Spanien) siegreich expandierenden Islam. Hier trafen zwei imperiale Siegermächte und Überlegenheitsekstasen, das islamisierte Mekka und das christianisierte Rom in der Form ihrer Folger aufeinander, fortgesetzt in den Kreuzzügen nach Jerusalem bis zur Schlacht vor Wien und danach vor allem in der Auseinandersetzung mit dem Osmanischen Reich.

26.07.2519

Wahrscheinlich ist die Begrenzung allmächtig, nicht die Allmacht grenzenlos.

25.07.2519

Spielt es eine Rolle, in welchem Kleid der Mensch, die Religionen, an die Änigma glauben? Katholiken nennen sie die (allzu männliche) Dreifaltigkeit, Muslime den (allzu männlichen) Allah, Juden den (allzu männlichen) Elohim, Buddhisten das (allzu lebensfeindliche) Nirvana und so weiter. Die meisten dieser sogenannten Religionen sind Lebensfluchtstrategien.

24.07.2519

Dabei sind Änigmatie und Aufklärung kein Widerspruch (auf eine gewisse Art hat das Kant nicht gewusst, aber gedacht).

23.07.2519

Auf Erden und unter Menschen ist nichts endgültig, nicht einmal das Nichts.

22.07.2519

Akommunikationen, die ich erlebte und kommuniziere, überbringe, bezeuge und weiss, sind wohl als Befreiung, als Heilung von Ängsten, als Beruhigung für die Sterblichkeit in uns, als Hinführung zum Genuss des auserwählten Lebens, des lebendigen Auserwähltseins gedacht, Für zwei Fraktionen jedoch repräsentieren sie eher eine Katastrophe – für die, die sich in traditionellen Religionen etablierten und glauben, ihre Religion sei die Wahre, in Endgültigkeit. Amen, und für Athetisten und Atheistinnen. die glaubten, den religiösen Firelefanz endgültig hinter sich lassen zu können. Beide irren sich.

21.07.2519

Der Papst, der Dalai Lama, die Mullahs, die Oberrabbis, die Oberimame und alle anderen religiösen Ober- und Unterführer wissen, dass ich mit höherer Autorität spreche als sie. Dass das nicht auf Wahnsinn oder Einbildung basiert, sondern auf Akommunikationen durch sie, die Änigma. Find ich zwar schmeichelhaft für mich, aber hätte ich mir persönlich vielleicht nicht ausgesucht. Danke.

20.07.2519

Die meisten Hegelianer werden Änigmatisten, viele Atheistinnen werden Änigmatistinnen, Kantianer, Descartianer, Heideggerianer, Derridarianer werden Änigmatisten, viele Christen, Muslime, Buddhisten werden Änigmatisten. Wann? weiss ich nicht.

19.07.2519

Dass für Geschichtsstudierende in Deutschland das Latinum keine Zulassungs- bzw Abschlussbedingung mehr ist – somit für eine Generationenkette eine mehrjährige Beschäftigung mit der griechischen und römischen Aufklärung und Literatur wegfällt – Cicero, Caesars Bello Gallicum, Martials Epigramme, Horaz, Seneca, Plinius, die gigantischen Ovid, Vergil –  dazu vielleicht auch mittelalterliche und frühneuzeitliche Literaturen – – es geht um diese Beschäftigung mehr als dass sie am Ende fliessend klassisches Latein übersetzen können – das ist ein wiederbringlicher Verlust an Bildungskenntnissen, auch bezüglich des Ursprungs moderner romanischer Sprachen. Das Latinum erdet die Leute mit den Fundamenten der europäischen Geschichte, zu der die lateinisch-christliche gehört, aber eben auch die griechische und römische Aufklärung, ihr Reentry.

19.07.2519

Verkehrte Welt, wenn statt postabrahamische Aufklärung, Emanzipation, Feminismus Frauenuniformen von abrahamischen Grosssekten die Bilder der Medien dominieren – egal ob Nonnen in deutschen TV-Serien oder Kopftuchträgerinnen in Podcast-Interviews.

19.07.2519 (2)

Die Aufmerksamkeit auf sie sollte zurückgeschraubt werden, nicht aber die Aufklärung über sie, nicht der kritische Blick auf sie – sie müssen sich für ihre ideologischen Hüllen nicht rechtfertigen, solange sie privat bleiben – doch Kleider betreten den öffentlichen Raum, sind öffentliche Signale – die diese Sekten und Trägerinnen von Sektenkleidern aussenden wollen, nebst, denen, die sie gerne nicht aussenden, unterdrücken, ausblenden wollen.

18.07.2519

Aus postabrahamischer Sicht zieht der Begriff „Grosssekte“ zudem eine Linie zwischen der änigmatischen Religion und Philosophie, die glaubt, keine Grosssekte, sondern die erste globale Religion zu sein ohne Sektierertum. Diese Differenz der Ab- und Aufwertung repräsentiert den „Mehrwert“ und die Behauptung ihrer Überlegenheitsekstase gegenüber allen anderen religiösen Überlegenheitsekstasen: der Abrahamismus zwei erklärt alle anderen zu Verdammten, der Abrahamismus drei erklärt alle anderen zu Ungläubigen, der Buddhismus erklärt alle anderen zu Verdammten, der Abrahamismus eins erkärt alle anderen zu Verdammten, und so weiter…. Und so weiter, wirklich? Die Änigmatischen, die änigmatische Bewegung erklärt alle anderen zu Nicht-Verdammten, egal, was sie glauben, was sie zu glauben lernten.

17.07.2519

Dass sich abrahamische Grosssekten und andere gerne „Weltreligionen“ nennen, Weltreligionen hört sich respekteinflössender und imposanter an, kann zwar nachvollzogen werden – auch politische Massenmörder nennen sich lieber Führer des Volkes als letzter Abschaum der Menschheit – , allerdings ist „Grosssekte“ aus postabrahamischer Sicht und der Arbeit in Über die Anfänge religionswissenschaftlich fundierter.  Die Abwertung ist begründet.

16.07.2519

Die Mutter aller Religionen. Der globale Gott – gerne fügen wir hinzu: der einzige, der wahre Gott – wenn das mehr als Worte wären – das globale Göttliche, die Übergöttin aller Menschen, Tiere und Religionen heisst hier „die Änigma“. Sie akommuniziert Menschen durch die änigmatische Dimension unserer Welt – jenseits unserer Primitivphysik. Die Ängima akommunizierte in den letzten 3 000 Jahren zunächst und vor allem ausgesuchte Männer,  wahrscheinlich weil sie die dominanten Kommunikatoren und Archivare unter den Menschen waren oder, anders gesagt, akommunizierte Frauen in ihren  Archiven nicht überliefert wurden. Die einzigen Hinweise auf das religiöse Weibliche, vor der Herrschaft der Herren über Schrift und Archiv, das wir kennen, sind Venusfigurinen – sie repräsentieren wahrscheinlich eine jahrtausendalte Religion, die Magna-Mater-Religion, die Mutter aller Religionen, an die die änigmatische auch anknüpft, offen, bekennend, anerkennend – statt indirekt, verdrängend und verschweigend wie die dominanten Herrenreligionen der Herren über Schrift und Archiv, die aktuell dominieren, als historisch die jüngsten, die „letzten“ Religionen bzw. Grosssekten.

15.07.2519

Ist die Änigma glaubwürdiger als der abrahamische Gott, als das buddhistische Nirvana, als die hinduistischen Götter, und wenn ja, warum, inwiefern.

14.07.2519

Grosssektenhäuser wie Moscheen, Kirchen, Buddha-Tempel, Hindu-Tempel hinter sich zu lassen, ist für Änigmatische glaubwürdiger, als sie zu betreten, so wie für sie die Änigma glaubwürdiger ist als der abrahamische Gott.

13,07.2519

Warum wir das Nichts, den Tod, nicht fürchten, uns aber wohl Gedanken und Sorgen darüber machen sollten, dass das Sterben oft kein Ponyhof, kein kuschliges Wegdämmern ist und wir auf unser Leben und das Leben unserer Kinder, unserer Nächsten, unserer Partner, unserer Kooperationen achten sollten, ja, unser Körper das auf seine Weise tut, dazu programmiert worden ist – das Leben zu wahren, gegen Gefahr zu schützen, vor Verletzung geistiger und psychischer Art, und weiterzugeben in sexueller Lust und Fortpflanzung, aber auch in Kulturtradition, in Wissensvermittlung, in Weisheit und Religion.

12.07.2519

Die Physis unserer Physisteme: Statt verächtlich von unserem Körper zu sprechen, sollten wir bedenken: dass unser Körper immer sein bestes gibt. Er Respekt wie jede andere Naturerscheinung unserer Genesis verdient – sei es ein negativer Respekt, in dem wir es töten oder unschädlich machen (müssen), sei es ein positiver Respekt.

11.07.2519

Das ist eines der Gründe, warum wir das Nichts nicht mit Furcht und als Fluch betrachten sollten. Betrachten wir das Nichts, das zur Änigma gehört, etwas freundlicher, etwas religiöser. Wir kommen in seine Erfahrung überhaupt erst durch die Auserwählung, nicht (mehr) nichts zu sein. Und es ist Teil dieser Erfahrung, auserwählt zu sein, zu leben, auch das Nichts,. die Um-Kehre, Heim-Kehre in die Änigma, zu erleben.

Ziehe von deiner Erfahrung deines Schlafes ab, dass du nicht mehr aufwachst, siehst, riechst, spürst, fühlst, denkst, auch nicht träumst, nichts rührst, die anderen nicht mehr erreicht, die Liebe nicht mehr erfährst – und nenne das deine „Seele“.  Dann wird es nicht sicher, ob du viel davon hättest, „lebtest“ du ewig dieses Nichts. Aber genau das kommt auf dich zu. Ausserdem kommt die änigmatische Dimension dazu, aus der, wie viele glauben, das Nichts zu dem wurde, was wir alle sind, Auserwählte, die statt Nichts zu sein, Leben erleben, gestalten, sichern, weitergeben, aber auch verderben können

09.07.2519

Aus Jux und Tollerei wird sich die Änigma gesagt haben, diesen Jungen werde ich einfach „mal“ anleuchten – ihm sogar als Schrifterscheinung erscheinen – und dann werde ich ihm noch zeigen – das Unzumutbare zumutbar machen -, was ich von Zeit und Raum halte, damit ihn aus der Bahn vieler, ja, aller, in meine Bahn werfen. Und so werde ich ihn auf die Menschen, auf die Welt. auf ihn selber, sobald er sich wieder daran erinnert, loslassen. Dass in der änigmatischen Dimensionn der Genesis unserer Welt die Zukunft bereits besteht – oder in ihr Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ausser Kraft gesetzt sind – Einstein hatte einen ähnlichen theoretischen Gedanken – das bestätigt sich in der parasynchronizitären Erfahrung oder in dem, was im Volksmund „déja vu“ und bei C.G.Jung „Synchronizität“ heisst.

09.07.2519 (2)

Gibt es in der Änigma so eine personalistische, menschlich anmutende Reflexionsebene überhaupt- vielleicht generiert sich die Akommunikation der Änigma für uns kaum vorstellbar – codiert sie sich zu uns rüber, dass wir sie verstehen. Soweit muss sie uns verstehen, dass sie weiss, was sie tun und lassen muss, damit wir sie in unserer Sprache, Klultur und Wahrnehmungsumwelt (Lichtstärke, etc.) verstehen.

09.07.2519 (3)

Ausser das sie extrem anders, in diesem Sinn „fremd“ ist, haben wir keine Vorstellung – ausser jene, die sehr in unserem Saft braten – ich vermute sie unterscheidet sich von uns wie sich unser Leben von unserem Tod unterscheidet. Also extrem. Die konkrete Vorstellung von ihr und Beweise ihrer Existenz, sind die Akommunikationen und Involutionen, aber die sind so auf uns geeicht, dass wir sie sehen, lesen, verstehen, träumen und identisch wiedererleben können. Wir sehen in unserer Genesis die Produkte, aber nicht ihre änigmatische Genese.

08.07.2519

Im Rückblick, ohne Wahnsinn den „Wahnsinn“  oder die „Vernunft der Änigma“ betrachtet – scheint die Änigma nicht einen Jungen, später Jugendlichen, noch später jungen Erwachsenen „einfach so“ akommuniziert zu haben, um „mal zu schauen, was dann passiert.“ Sondern es scheint einem „grösseren Plan“ oder „System“  zu entsprechen. Traditionell wird von „Gottes Wille und Plan“ gesprochen. Jedenfalls „will“ die Änigma ihre Religion offenbar offenbaren und durchsetzen und einer ihrer Mediatoren, ihrer Schlüssel dazu,  brachte sie in den 1970er und 1980er Jahren nach Christus (den sie auch akommunizierte?) auf die Bahn. Jetzt ist das aber eine schöne Bahn, eine sichere Bahn, auf die wir uns freuen können, auf der wir uns fortbewegen können – freier, aufgeklärter denn je, so paradox sich das anhört.

07.07.2519

Was unterscheidet Änigmatisten oder Änigmatische von Christen, von Islamisten, von Buddhisten, von Hindus, von Atheisten?

06.07.2519

Die änigmatische Bewegung ist die, die nicht hinter ihren Möglichkeiten steht, sondern vor ihnen.

05.07.2519

Aber fehlt dann nicht der Grabstein? Der Denkmalort, wenigstens für paar Jahrzehnte? Der Ort der Versenkung – ist das kein Denkmalort? Für eine Übuntenkultur ist es einer.

04.07.2519

Wasser zu Wasser. Es ist eine letzte Ehre für die Verstorbene, den Verstorbenen und Ehrbezeugung gegenüber der Kehre wie auch dem Wasser des Lebens, sie in die Tiefe der Wasser zu versenken, auf eine Reise in die tiefen Wasser zu schicken – haben das nicht gewisse Indianer schon gemacht?  – anstatt sie in der Erde zu verscharren oder in Windeseile in Asche zu brennen. Änigmatists oder Änigmatische sollten in die Tiefe, wie Seekapitäne, verstorben auf See, „versenkt“ werden. Nicht Asche wird zu Asche, sondern Wasser zu Wasser. Aus diesem Medium kommen wir, in es kehren wir zurück, und darüber hinaus in die änigmatische Dimension unserer Genesis, wahrscheinlich auch (ich glaube: sicher auch) in die Dimension der Änigma, der Genesis Änigma.

03.07.2519

Beim Christentum ist es ähnlich wie beim Islam – das Originalchristentum wurde sehr früh vom Paulinismus verdrängt und ersetzt,  das eigentliche Testament des historischen Jeschua wurde vernichtet, spurweise übernommen, umgedeutet, überschrieben. Das ist kein Mythos, das ist historische, religionswissenschaftlich fundierbare Wahrheit. Für Weiteres und Literaturangaben siehe ÜdA – Bd. 1-5.

02.07.2519

Drei oder vier Gründe, warum der testamentarische Islam vom historizistischen Islam vernichtet wurde: Erstens, das Testament Mohammeds verbietet ganz bestimmt die Spaltung seiner religiösen Bewegung; zweitens, er fordert die bleibende Versöhnung mit den zwei anderen abrahamischen Überlegenheitsekstasen, ohne die der Islam nichts wäre, und, drittens, er schliesst weitere Propheten oder Akommunizierte nicht aus, deren Worte und Botschaften von Gott, der Änigma, stammen. Der Koran, mit anderen Worten, ist, viertens, nicht „fertig“, nicht das letzte Wort, enthält nicht den Letzten Willen der Akommunizierenden, der Änigma.

02.07.2519

Deswegen irrt der historizistische Islam ohne den Letzten Willen und das Letzte Wort Allahs, der Änigma, durch die Weltgeschichte – ewig verdammt dazu.

02.07.2519

Bei mir ist feste Bank. Bei mir „irrt“ und „zweifelt“ gar nichts. Die Änigma – ich nenne diese unbekannte Grösse, die unsere Kommunikation und die Umwelt dazu ganz gut beherrscht, Änigma –  hat mich als Zehnjähriger akommuniziert und ihre Botschaft hiess und heisst: „Philosoph, du bist Philosoph(in)“ (die ich damals nicht richtig verstand. Wie sie entstand, verstand ich noch viel weniger, sie versteckte sich dann lange) und vermittelte mir als Dreizehn- und Achtzehnjähriger parasynchronizitär: „Obligation“ , ein Zeitsprung über 5 Jahre: ok, was für Verrücktheiten bietet die Welt sonst noch an…..- um das besser zu verstehen, boten sich Kants Kritiik der reinen Vernunft und C.G.Jungs Aufsatz über „Synchronizität“ an…. ansonsten: viel mehr Tabula rasa geht nicht  (weitere Ausführungen dazu, siehe ÜdA – besonders Bde. 1-2). Das klingt relativ banal oder basal, auch wenn es absolut „verrückt“ ist – im Grunde.

01.07.2519

Bonhoeffers letztes Gedicht vor seiner Ermordung im Nazi-Gefängnis (…von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar…) redet nicht vom Gott Abrahams, der ja noch ein Endgericht und dergleichen einbaut, also noch „Stress“ macht. Schauen wir doch genau hin: sein Gott ist die Änigma, die ihn still umgibt. Insofern können Sie getrost der Änigma folgen: Sie sind nicht Christ, nicht Muslim, nicht Buddhist, nicht Hindu, nicht Atheistin –  sie sind Philosoph, Philosophin – sagte Sie, schrieb Sie sogar.

01.07.2519

Götliche Akommunikation wie „Du bist Philosoph“ oder Parasynchronizität, die das Wort „Obligation“ vermittelt, klingen verrückt, aber minimalst verrückt im Vergleich zu dem, was die Antik-Religionen auftischen u heutige „Gläubige“ schlucken. Bevor meine „Verrücktheit“ (die es schlichtwegs nicht gibt) also irgendjemanden beschäftigt , sollte er/sie sich vielleicht dringlicher mit den Verrücktheiten der etablierten antiken Religionen beschäftigen.

30.06.2519

Der grosse Überlauf in die änigmatische Bewegung wird stattfinden – warum sollte er nicht? Ich würde sofort in sie überlaufen, würde ich „spüren“, dass sie stimmt, dass sie wahr ist. Sobald Muslime u Muslima, Christen und Christinnen, wohl auch, gelegentlich, jüdische Gläubige, Hindus, BuddhistInnen, Daoistinnen, Zoroastrer Atheisten, Atheistinnen und andere begreifen oder spüren, intuitiv wissen, dass die änigmatische Bewegung von Akommunikationen (Muslime würden sagen: von Allah) angestossen wurde und wird – nicht von mir persönlich, Leute, Danke –  sobald sie das tun, werden viele von ihnen überlaufen. Sie glauben und spüren, sie sind „Philosoph“, sie kommen als „Philosophin“ zur Welt und die Welt kommt als Philosophie zu ihnen, die höchste Macht akommunizierte es. Für die, die noch aus Tradition an eine „höchste“ Macht glauben – ich würde es eher „die“ grösste oder die „einzige“ Macht der anderen Genesis nennen, die „höchste“ Macht ist sie in unserer Genesis (vielleicht, vermutlich) nicht, sie ist es in ihrer, sie ist Genesis Änigma. Sie müsste sonst nicht den Weg der Akommunikation mit uns wählen, könnte Sie ohne uns alles in unserer Welt „regeln“ – für die ist Gott, die Änigma, die höchste Macht. Und gehen wir über unsere „kurze“ Auserwählung als Lebende hinaus, denken wir an die Äonen, die kommen werden, dann ist es so, die Änigma ist die höchste, die ewige Macht (sehr menschlich, allzu menschlich wohl gedacht).

30.06.2519

Mit unserer gefährlichen „Eigenmacht“ können wir viel Unfug anstellen – Irrsinn, der sich gegen die Menschheit insgesamt richtet – der wie eine Atomverseuchung unser menschliches Gengut verseucht – das würden wir können – wir könnten uns ausrotten – wir könnten uns nicht wieder erschaffen. Die Änigma scheint „lenkende Wirkung“ auf unseren Weg, auf den Weg dieses Planeten „implantieren“ zu wollen, u.a. durch Akommunikationen und Involutionen. Aber wir vermasseln es oder wir vermasseln es nicht – da können wir nicht einer göttlichen Entität wie der Änigma „Schuld“ geben. Sie hilft uns, aber sie übernimmt nicht – nicht in unserer Genesis – die volle Verantwortung für uns – so interpretiere ich Akommunikationen von ihr wie „Philosoph, Du bist Philosoph“ oder parasynchronizitäre Mitteilungen wie „Obligation“. Du hast die Obligation, die Verpflichtung, als Philosoph, Philosophin mit allem „tabula rasa“ zu machen. Die Welt auf ein positives Null zu setzen. Du bist das positive Null. Du hast in dir selber soviel Klarheit, Durchsicht, Wissen und Weisheit dafür zu schaffen.

29.06.2519

Das heisst, Mohammed bediente sich „kreativ“ der jüdischen und christlichen Texte – die sein Grossvater schon gut kannte und die er noch besser kannte. Er wusste, auf diesem Plateau, und auf dem der imperialen Römer, die sich dieses Plateaus auch bedienten, in dieser Diskursstruktur findet der grosse Schritt, den sein Grossvater schon suchte statt, oder gar nicht.

28.06.2519

Es ist änigmatische Sicht, dass dem Jeschua wie dem Mohammed (auch bei den ersten Abrahamisten könnte es (einen) akommunizierte (n) Propheten geben) Akommunikationen nicht abgesprochen werden. Sie machten daraus in ihrem gesellschaftlichen und religiösen Kontext das „beste“. Bei Mohammed lag es womöglich schon beim Grossvater, aus jüdisch-christlicher Perspektive das „arabische Heidentum“  – wie Juden und Christen – als minderwertig zu betrachten und überwinden zu wollen  – das bedeutete zugleich – das Juden und Christentum zu überwinden: weil ein blosser Anschluss an diese überheblichen Nachbarn kam für diese stolze Araber-Mittelschicht nicht in Frage… – der kleine Mohammed wurde also geradezu darauf von früh auf „geeicht“ – womöglich war er mehr ein religiöses und dichterisches Genie, von früh berufen, diese „Eichung“ in Realität zu überführen, als besonders stark akommuniziert worden, womöglich verwechselte er genialische Intuition, Eingebung – die er sich direkt von Allah gesandt vorstellte, was ihn umso mehr „beflügelte“ – mit Akommunikation. Was dafür spricht, dass er (auch) akommuniziert wurde, ist, dass er sie nicht wollte, dass er sich davon überrumpelt fühlte (es gibt sogar eine überlieferte „Vergewaltigungsszene“, wo ihn Engel Gabriel zwingt, Allahs Akommunikationen zu kommunizieren)- natürlich könnte diese Legende auch erfunden worden sein, um den „Ernst“ seiner Botschaft, nochmehr, den Ernst ihres göttlichen Absenders zu unterstreichen… bald sah er den Weg vor sich, den sein Grossvater noch vergebens, ohne die grosse Kraft, die es dafür brauchte, zu besitzten, suchte –  er brauchte gar keine göttliche Akommunikation, für ihn waren sie es (mit menschlichen, allzu menschlichen Einsprengseln und Kompromissen, die definitv von ihm stammen, nicht vom Himmel oder seiner genialischen dichterischen religiösen Intuition, deren Scheinspontaneität über ihn hinaus bereits bei seinem Grossvater zu entstehen, zu reifen, begonnen hatte. Die Zeit war reif und Mohammeds Botschaft griff um sich, jahrhundertelang wurde auf diesen „Befreiungsschlag“ gewartet. Die Römer machten es zwei Jahrhunderte davor vor – wie mächtig der abrahamische Gott ist, Rom machte ihn zu einem kriegerischen Weltreichgott, der Staat, Führung und Gesellschaft verband, nicht trennte, nicht die lange von Rom verfolgten Christen. Die Araber übernahmen dieses imperiale Modell.

27.06.2519

Wir resümieren nochmals die änigmatische Sicht auf die paulinistische/n „Ostern“ – die als „Fest der Liebe“ verklärt wird. Die änigmatische Sicht auf diese Dinge folgt der Religionswissenschaft und der Aufklärung, und was wahr (wahrscheinlich) und unwahr (unwahrscheinlich) ist, das bestimmt auch das Mass an Toleranz gegenüber diesen alten Religionen.

27.06.2519

Änigmatische tolerieren nicht einfach jeden Unsinn – Religionsfreiheit wird überbewertet, sie sollte unter den Verfassungsparagraphen für Meinungs- und Glaubensfreiheit gestellt werden – mit der Bedingung:  diese Freiheit verpflichte die Bürger und Bürgerin, sie „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu nutzen – also: nicht zu missbrauchen,

27.06.2519

Anigmatische nehmen nicht einfach jeden Gross-Defekt des Abrahamismus, des Buddhismus, des Hinduismus hin – vor allem keinen, der sie und andere gefährdet, heruntermacht, dabei Menschen und Fakten entstellt – das geht nicht, das hat Grenzen, das muss Grenzen haben.

27.06.2519

Jedes Jahr im April nach christlicher Zeitrechnung, wenn die sich „Christen“ nennenden Paulinisten sich ihren Ostern-Suggestionen – und -Inszenierungen ergeben, lohnt es sich nach genesianischer oder axialer Zeitrechnung, die änigmatische Sicht zu vergegenwärtigen.

27.06.2019

Der Bischof von Rom, den seine Anhänger Papst nennen, twittert (21.04.2019): „Er ist auferstanden“. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Er ist nicht auferstanden, Sorry, eher nicht, aber der Glaube daran. Ausserdem, wenn er auferstanden wäre, dann nicht für die ganze Welt, sondern als König der Juden für seine Anhänger („Verlasst Weib u Kind, die Zeit ist nah“). Sorry – historisch, wissenschaftlich ist das viel wahrscheinlicher, nicht nur aus änigmatischer Sicht.

27.06.2019

In Sri Lanka explodierten Bomben in Kirchen, 200 Tote.  Dass sich Abrahamismus 2 und 3 zerfleischen – vor allem Abrahamismus 3 nicht anders kann, als die Welt in Ungläubige/Gläubige zu unterscheiden – das ist ein weiterer Gross-Defekt des Abrahamismus.

27.06.2019

Der Aussenminister Deutschlands äussert seine Betroffenheit – denn Ostern sei doch ein Fest der Liebe. Historisch gesehen ist Ostern definitiv kein Fest der Liebe. Sondern ein Fest der Rache, der grössten Rache der Neu-Juden an den Juden – neben anderen Rachewundern wie Jeschuas Lauf, mit Gottes Hilfe über das Wasser : damit über Moses, der die Wasser von Gott trennen liess, hinweg….  Postabrahamische, unabhängige Religionswissenschaft erzählt eher diese Geschichte – die von einem intimen passionierten Bruder- und Generationenkampf innerhalb einer sich spaltenden altjüdischen Sekte – , statt schöne, allzu schöne Märchen.

27.06.2019

Ostern – oder: Wer zuletzt lacht, lacht am besten – das war und ist die anti-judaische „Pointe“ dieser „kleinen“ Auferstehung…

27.06.2019

Heute kann man sich nur noch schlecht vorstellen – der Paulinismus ist nicht interessiert daran, dass das gelingt, dass das in die Bücher, in die Filme kommt und immer wieder abgedreht und damit kollektives Bewusstseinsgut wird – , wie im religiös überhitzten Eifer, wie fast wahnsinnig, sich damals Altjuden und die Jeschua-Neujuden hassten, vor allem nach dem Tod des Jeschua – hier paarten, hier stauten sich grosse Verzweiflung mit abgründigem Hass – und es lag in der Luft, dass letztere sich an ersteren rächen wollten – und werden. Das Ostern-Wunder war ihr bestes Mittel dazu, war ein Kampfmittel erster Güte – das sowohl ihre Verzweiflung über den Tod ihres Jeschua (für die Ebioniten war sein irdischer Tod kein grosses Thema, dafür seine baldige Wiederkehr) als auch ihren Hass auf die Altjuden erlöste….  Ostern – das ist leider die nicht so frohe Botschaft – ist ein Ausbund von Antisemitismus. Der Paulinismus wusste, mit diesem „Wunder“ – das die ebionitischeren unter ihnen sofort glaubten, dafür brauchten sie sie – brachten sie die verhassten Juden zum Schweigen – Wer zuletzt lacht, lacht am besten…  – Achten Sie darauf, wie blass die Figur nach der kleinen Auferstehung wird im Text und wie grotesk unauffällig sie nochmals „stirbt“ im Kontrast zur Kreuzigung, ebenfalls eine paulinistische Aufblähung und „Neuinterpretation“ (wie sehr sie das alles ausblendet und sich heute in Illusionen wiegt – auch deswegen geht diese ganze Heuchelei und Irrgläubigkeit dieser abrahamischen Grosssekte so auf den Senkel).

27.06.2019

Aus änigmatischer Sicht ist es eher nicht zu akzeptieren, dass ein Psychiatrie-Direktor bekennender katholischer Christ ist  – also Irrsinn glaubt und zugleich für mentale Gesundheit zuständig ist (in einer vom christlichen Ideologieapparat dominierten Welt geht das – geht das noch).

27.06.2019

Im FR- Interview darf zu Ostern ein gläubiger Katholik und Psychiatrie-Direktor seine Erzählung zum besten geben:  der Katholik im Psychiater überschlägt,  dass er an die Erbsünde glaubte (oder glauben müsste, nennt er sich doch Katholik), hier wird stattdessen die Sterblichkeit vorgeschoben – und statt über das Endgericht zu sprechen, bevorzugt er von seiner lieben Oma im Himmel zu reden….. Das Grund-Missverständnis, von dem diese abrahamische Grosssekte zehrt, ist, Erbsündigkeit mit Sterblichkeit gleichzusetzen (dazu hat sie eine Geschichte aus dem Paradies im Petto…). Im Grunde genommen argumentiert er streckenweise änigmatisch, nicht katholisch, realisiert das aber offenbar nicht. Denn tatsächlich fallen wir in die Änigma zurück, zerfallen wir in unserer Genesis und in die änigmatische Dimension, nicht in Nichts (wenn denn auch Nichts eine freundlichere Behandlung und Anerkennung nicht verdiente – für solche, die, wenn sie tot sind, nicht gestört, sondern nichts werden oder bleiben wollen).

27.06.2019

Jede und jeder darf Märchen zum besten geben, sogar ein Psychiater…..Die Ostern-Auferstehung war eine Mischung von Täuschungswunsch, Hass auf den Spott, die Schadenfreude der Altjuden und eine extrem erwünschte Verwechslung. Die kleine Auferstehung war nicht nur eine „passende“ Erfindung in dieser aufgehitzten Stimmung sondern die entscheidene Volte, die die ganze Situation umschlagen liess zugunsten der vermeintlichen Verlierer, der neujüdischen Anhänger des Jeschua – dank der Volte gegen die Altjuden, die Paulus, der zwar den historischen Jeschua nicht mehr kannte, dafür aber seine Altjuden, gegen sie schlug und damit aus tiefer Verzweiflung einer desolaten Sekte den Triumph einer neuen religiösen Überlegenheitsekstase über die Altjuden, zuerst über die Aljuden, später über die „römischen Heiden“, zauberte…. Ostern ist ein Rache- ist ein Triumph-Fest des Paulinismus, alles andere also als ein Fest der Liebe…. Im Programm des historischen Jeschua, der predigte und glaubte „die Zeit ist nah“, stand nur eine, „die“ „grosse“ Auferstehung, auf die freuten sich die Ebioniten und wären sie von den Paulinisten nicht verdrängt und überschrieben worden, auch, weil die Ebioniten keinen Grund mehr darin sahen, zu schreiben und ein Archiv zu betreiben, so freuten sich diese Erwartungsfrohen heute noch auf die Rückkehr ihres Messias  (aus der Sicht der Paulinisten waren sie nihilistische Hippies).

26.06.2519

Während die änigmatische Sicht mit der Religionswissenschaft deckungsgleich sein kann, muss sich die christliche Sicht vor der Religionswissenschaft verstecken und kann nur hoffen, dass Theologie, –  ihr pseudo-wissenschaftlicher Apparat an den Universitäten -, nicht aus diesen entfernt wird (was sachlich, nicht nur ideologisch, angemessen wäre).

26.06.2519

Theologie gehört sicher nicht an Universitäten. Sie hätte schon längst dort entfernt werden solllen: für buddhistische und abrahamische Gross-Sektenlehrer-und Gross-Sektenlehrerinnen-Ausbildung wäre eine Fachhochschule, unter staatlicher Kontrolle, angemessener. Religionswissenschaft ist postabrahamisch, postbuddhistisch, posthinduistisch – oder sie es nicht (es sei, sie arbeitet sich an Details ab, dass können auch Angehörige von alten Religionen, so wie Christen über die Evolutionstheorie forschen konnten).

25.06.2519

Die änigmatische Sicht ist die Sicht der zukünftigen Weltreligion („der“ Weltreligion).

24.06.2519

Das Weltbild der Christen mit ihren absurden Unterstellungen von Erbsünde und Sündenerlöser ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht. Das islamische Weltbild mit seiner absurden Unterscheidung „Gläubige/Ungläubige“ ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht. Das buddhistische Weltbild mit seinen lebensfeindlichen und -feigen Erlösungsphantasien ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht.

23.06.2519

Statt vom Grunddilemma des Christentums ist es besser, vom Grunddilemma des Paulinismus zu sprechen.

22.06.2519

Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus werden sich irgendwann daran gewöhnen müssen, dass es einen seriösen religiösen Diskurs gibt, der neuer, zugleich älter als der ihre und die Mutter aller religiösen Überlegenheitsekstasen ist.

21.06.2519

Cheffunktionäre der abrahamischen Grosssekte – die sich heute pompös katholische Kirche nennt, sie nennen sich pompös „Bischöfe“ – unterstützen Greta Thurnberg – das soll ihnen helfen, aus dem angeschlagenen Image und Popularitätstief zu kommen. Da ihnen Gott, die Änigma, nicht hilft, helfen sie sich wieder einmal selber…

21.06.2519

Man(n) hat sich in eine Grosssekte begeben, die den Leuten pervertierte Dinge wie die Erbsünde einredet und zugleich das Heilmittel dagegen, den Grossen Entsünder, der diese angebliche Perversion  angeblich „zurecht“rückt. Akzeptiert man die erste Zuschreibung wird auch diese zweite Zuschreibung hingenommen… Dieser geschlossene Kreis der Unterstellung und Gegenunterstellung funktionierte und funktioniert weltweit – warum? Wohl weil die meisten mit „Erbsünde“ ihre Sterblichkeit meinten und dafür (….) gerne einen „Retter“ hätten – in Ewigkeit, Amen. Ein netter Wunsch, ein schillerndes Missverständnis, von dem diese Sekte bis heute zehrt. Doch wenn die erste, die Negativ-Unterstellung verkehrt ist, dann ist die Positiv-Unterstellung so hinfällig oder überflüssig wie die erste – auch wenn ein Retter in Not ja jederzeit willkommen ist ….: das ist das Grunddilemma dieser Sekte. Und es wird erst verlassen, wenn aus ihrem sektenhaften Unterstellungszirkel „ganz“ ausgetreten wird – sei es in eine philosophische Welt, sei es in die änigmatische oder an die Ursprünge, zum ebionitischen Christentum, das vom Paulinismus an den Rand gedrängt, überschrieben und ausgelöscht wurde. Dort, wo das „wahre Christentum“ liegt bzw. lag, wird es allerdings wahrscheinlich sehr historisch, sehr jüdisch, für die Welt heute, sogar für die jüdische, sehr fremd, sehr anders werden. Ähnlich ergeht es dem Muslim, der vor dem historizistischen Islam, der heute mächtig ist, zurücktritt und den testamentarischen, den „wahren Islam“, sucht. Er wird ihn kaum finden, es bleibt ihm ein Glauben an ein Testament des Mohammed, das im Koran nur in Ansätzen steht, ansonsten ausgelöscht wurde. Auch dort wird es sehr historisch, sehr fremd für heutige Menschen. Kurzum, auch diese Rückkehr wäre letztlich eine Illusion, sie kann jedenfalls nicht sichergehen, dass sie keine ist.

20.06.2519

Notre Dame in Flammen? Trotzden hat die Reformation „vergessen“, Kreuze und Kichtürme zu entfernen. Ist Notre Dame ein historisches Monument – irgendwann wohl ein Museum – für den Paulinismus, der sich lange „Christentum“ nannte.

19.06.2519

Geschäftsmässige Sterbehilfe? Welche? Das grosse Geschäft der Geier oder das von kleinen Non-Profit-Organisationen?

19.06.2519

Aus dem Nichts der Änigma und aus der Liebe der Eltern auserwählte Menschen, die durch sie gezeugt und gewollt leben dürfen und sollen, sterben nicht besonders gerne oder gerne gleich, sie möchten ihr Leben und ihr Erleben des änigmatischen Raums so lange und gut es geht, würdigen, ehren, geniessen. Ihr Sterben in Würde, ihre Einkehr, Rückkehr, ihre Kehre in die Ängima ist privates, persönliches Hoheitsgebiet, das sollte respektiert und geschützt werden.

18.06.2519

Um es kurz zu sagen: Kinder stimulieren, weil sie unsere eigene Protosexualisierung stimulieren. Weil sie uns an unsere protosexualisierte Kindheit erinnern, sie uns in sie „versetzen“.  Das protosexualisierte Kind in uns lebt beim Erleben von Kindern auf. Bei Päderasten stimuliert das weiter, geht das ins Phallische (es gibt merkwürdigerweise wenig Frauen, die sich an Kindern „delektieren“)

17.06.2519

„durchgöttlicht“ bedeutet hier „vollänigmatisiert“. Unsere Welt ist genesianisiert, nur basal änigmatisiert. Gott, die Änigma, ist ein fremdes Wesen und wird es bleiben, solange wir unsere genesianische Heimat haben, unser Leben leben.

16.06.2519

China, wenn es begreift, dass es Verantwortung nicht nur für China, sondern für die ganze Welt hat, von der es ein grosser Teil ist, spielt eine wichtige Rolle in der neuen Zeit und für die neue Zeit.  Dasselbe gilt für Indien, das seine manifeste Gegenaufklärung nach und nach in Aufklärung aufheben wird. Kastengesellschaft und Hinduismus werden durch die ängimatische und genesianische Revolution an Bedeutung völlig verlieren, verlieren müssen. Änigmatische werden diesen Unsinn, diesen Aberglauben, diese Ungerechtigkeit, diese Unwürdigkeit nicht hinnehmen.

15.06.2519

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte beginnt die Aufklärung zusammen mit Frauen. Die vorhergehenden „Aufklärungen“ – vom 18. Jahrhundert bis zur „Griechischen Aufklärung“ (Mittelstrass) und der römisch-griechischen der Seneca, Plinius, Cicero, Quintilian, waren hauptsächlich Männersache, Herren-Herrschaften über Schrift und Archiv. Zum ersten Mal ist es also eine Aufklärung des „ganzen“ Menschen, zum ersten Mal klären Frauen nicht Frauen „gegen“ Männer und Männer „über“ Frauen auf – das ist ein kultureller Neubeginn. Und natürlich geraten dadurch die antiken patriarchalen Fundamente (Religionen, Philosophien) nicht nur ein wenig ins Wanken.

14.06.2519

Der Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt, hat abgewirtschaftet, der historizistische Islam hat abgewirtschaftet, auch wenn das dort noch nicht angekommen ist.  Auch der Nationalimus, der alte, hat in Europa abgewirtschaftet. Auch wenn es legitim ist, dass Kräfte, die lange an der Macht waren, nicht ohne politisches Gefecht ihre Posten räumen werden, sie vielmehr mit „konservativen“ Parteien verteidigen, am liebsten rückerobern, und zusammen mit den passenden Mentalitäten (Ideologien) wieder einführen wollen. Sie drehen gegen die Zeit die Zeit zurück.

13.06.2519

Warum sollte bloss unser „Bewusstsein“ in die Änigma eingehen? Warum sollte ich nicht wünschen, meine ganze Physisteme kommt in den Himmel? Es sieht eher so aus: wir werden komplett sterben müssen in unserer Genesis, aber diese bleibt ewiger Teil der änigmatischen Dimension. Wir können also nicht komplett sterben oder in Nichts zerfallen. Wo das Göttliche bei uns auf Grenzen stösst,beginnt nicht nur das Endliche, sondern das Eigenwesen, der Stolz unserer Genesis, die Auserwählung, nicht nichts zu sein, die nur durch Endlichkeit erreichbar ist. Die änigmatische Dimension unserer Genesis, nicht die ganze, wie Spinoza meinte, ist durchgöttlicht.

12.06.2519

Zu den wissenschaftlichen Grundlagen von „Päderastie und Protosexualität“.  Immatrikuliert in Psychologie – viele Jahre Freud, auch fast ein ganzes in therapeutischer Praxis, Anna Freud überträgt die Theorie und Fehler ihres Vaters auf Kinder, dann Lacan, zur Kritik des „Spiegelstadiums“ siehe Über die Anfänge (2) – Entwicklungspsychologie – u.a. Piaget – Piaget ein weiteres Psychologie-Genie des 20. Jahrhunderts – Sprachforschung, Sprachentwicklungsforschung, Wittgenstein, Literatur über Kindsmisshandlung und Päderastie (anlässlich eines Vorfalls in der Nachbarschaft um 2000, ich schaltete das Jugendamt ein, es war kurz bevor die grosse „Kinder-Porno“-Welle begann).

11.06.2519

Wie kommt es zur Konzentration von Päderastie in der abrahamischen Grosssekte (Katholizismus). Erstens: Dieses Milieu bietet alle Vorteile, vor allem elterliche Macht, die die schief gelaufene Protosexualisierung nie ausreichend in Selbstmacht, in Selbstkontrolle ausbaute.  Zweitens: Die Unterwerfung unters Zölibat und dgl. fördert die Schwächung, die Fehlausbildung, die mangelhafte und Nicht-Ausbildung der Schranke zwischen prä- und post-pupertärer Auto- und Proto-Sexualisierung. Diese Männer dürfen, können, wollen sich phallisch nicht zur Heterosexualisierung weiterentwicklen wie die Mehrheit, sie bleiben protosexuell infantilisiert unter der Schranke oder mit nicht weit ausgebauter und ausbaubarer Schranke zwischen prä- und postpupertärer Auto- und Proto-Sexualisierung stehen – umweltbedingt, d.h. bedingt durch eine Umwelt, die zugleich eine Eltermmacht fördert. Gleichsam doppelt wird damit das Milieu für Päderastie als post-pupertär ausagierte prä-pupertäre Auto- und Protosexualität attraktiv gemacht bzw. fördert es sie gleich doppelt.

10.06.2519

Über Päderastie (Freuds Fehlschlüsse). Das Kleinkind wird also komplett-proto-sexualisiert. Mutters reines Liebesobjekt – der Vater könnte denken, meinen, das Kind wird zu Mutters neuem Phallus. Oder die komplette sexualisierte Ummutterung des Kindes macht es zu einem sexuellen Teil der Mutter. Doch der Päderast lebt, reaktiviert zugleich die eigene, nie ganz vergangene präpupertäre Proto-Sexualisierung, treibt er dessen post-pupertäre proto-sexuelle Vergewaltigung durch phallische Akte. Dabei hat er das Kind „in der Hand“ wie Mutter. Sex wird gemacht – multiprojektiv, multiimaginativ, multierogen – mit der Mutter als Ursexsymbol, als Mutter (Sperma, statt Milch), mit der eigenen Frau, mit dem Kind in der Frau als Teil der Frau/Mutter, mit sich, mit der eigenen Protosexualisierung. Im Kind spiegelt und erregt sich sein „inneres Kind“ als proto-sexualisierter Teil der Mutter. Das Kind vergewaltigen heisst zugleich die Mutter „phallisch“ erreichen, was protosexuell oder prä-pupertär nicht ging – wird jetzt „nachgeholt“. Päderastie ist die Ausweitung von Selbst-Sex, von post-pupertärer proto-sexueller Selbst-Befriedigung auf die intensive Zone der präpupertären Selbst-Befriedigung und zugleich die Ausweitung dieser in die post-pupertäre phallische Phase.  Besonders zu Kindern sexuell zugeneigt sind die, bei denen Kinder die infantile Autoprotosexualisierung postpupertär animieren. Nicht besonders zu Kindern sexuell zugeneigt, aber zugeneigt sind die, die eine stärkere, ausgewachsenere Schranke zwischen prä- und postpupertärer Protosexualisierung haben. Diese Schranke ist also nicht extrem stark und dicht. Die Umwelt kann dazu beitragen, sie zu schwächen, sie abzubauen, ähnlich, wie wenn Heterosexuelle im Knast zu Pseudo-Homosexuellen werden. Im Kirchen-Milieu nur unter Männern treffen sich also nicht nur gerne Homosexuelle wieder, darunter auch die, die denken, dass Jeschua eigentlich schwul war, sondern, nur unter Kindern, auch Männer mit labiler bis nicht vorhandener Schranke zwischen ihrer prä- und postpupertären Proto-Sexualisierung. Mit den Kindern, durch Kinder – vor allem, wenn sie in einen Machtbereich kommen, der „elternähnlich“ übermächtig ist – geilt es sie auf geistig prä-pupertäre, auf körperlich post-pupertäre (also: phallische) Art und Weise auf. Kinder werden zur Nutte degradiert, die fast jederzeit sich zur Verfügung stellen müssen, ohne Bezahlung, ohne Entgelt, geschändet zu werden. Diese verkürzte, grobe Version ist deswegen nicht falsch. Nur spielen sich dennoch komplizierte Dinge dahinter ab, wird die gesamte Entwicklung dieser Päderasten bis zu ihrer präpupertären Auto- und Protosexualisierung in den Blick genommen.

09.06.2519

Über prä- und postpupertäre Proto-Sexualität (Freuds Fehlschlüsse). Da das Kleinkind ja ständig an der Mutter, mithin ihren Brüsten, nuggelt und mit ihr fast dauerintim ist, braucht es die Projektion in den Vater nicht, um mit ihr denkbar möglichen Sex zu haben. Es hat – präpupertären – Proto-Sex genug mit ihr. Der moderne Vater muss nicht mehr eifersüchtig werden, weil sein Kleinkind ihn weniger als die Mutter und die Mutter ihr Kleinkind mehr als ihn  mag. Er kommt als nächster nach ihr. Es gibt jetzt Vaterurlaub dafür, das hilft, die Beziehung Vater-Kleinkind-Mutter aufzubauen. Statt Ödipus, will der Vater mit dem Sohn, der Tochter „wie Mutter“. Man kann vermuten, dass Päderastie fehlgesteuerte Proto-Sexualität, post-pupertäre Proto-Sexualität, ist.

08.06.2519

Leben ist volles Programm. Es ist der entzückendste Wahnsinn und der schrecklichste Verzweiflungswahn. Du durftest leben, kannst du vor der Heimkehr, Rückkehr, Einkehr sagen. Und jetzt lasst mich in die Tiefe sinken. Physisch, aber auch symbolisch.

07.06.2519

Die Grenze zwischen der Genesis Änigma und unserer Genesis. Wir können in ihr, in der Genesis unserer Welt, nicht anders, als vorübergehend und reentrisch auserwählt sein, reentrisch heisst: wieder zu uns zurückkehrend aus der Zukunft. Parasynchronizitäre Erlebnisse zeugen davon (zu Parasynchronizität – Synchronizität bei C.G.Jung – siehe Über die Anfänge 1-5)

07.06.2519

Weltgeschichte ist nicht Ewige Wiederkehr, sondern Reentrizität.

07.06.2519

Leben ist eine Auserwählungsfeier,

07.06.2519

Leben feiert die Auserwählung, nicht nichts zu sein. Vorübergehend. Leben muss sich ersetzen, wir ersetzen es durch neues Leben, eines Tages werden wir es in uns selber, Stück für Stück, ersetzen können, unser Bewusstsein und unsere Individualität wird dadurch jahrhundertealt werden – ein Vorübergang, in dem wir sogar die Ambrosia, die Speise der Götter, der Genesis Änigma atmen (zu uns nehmen), die Schönheit und Grösse des änigmatischen Raums, den wir „Weltall“ nennen, und die Mitteilungen der Änigma, Akommunikationen und Involutionen, erleben und erfahren können.

06.06.2519

Über unsere schreckliche Rasse (Gattung) – afrikanoide, arabioide, asiatoide, euripide Gattungsart – alle sind durch die „Erbsünde“, homo sapiens, zu sein, verbunden…., usw.

05.06.2519

Über Auschwitz. Da das Ausrotten und der Untermensch zusammen gehören, wahrscheinlich codiert sind in einem „psychogenetischen“ Muster unserer Rasse/Gattung, kann es potentiell reaktiviert und rekombiniert werden.  Minderwertige Minderheiten entstehen dadurch – der Koran nannte sie „Ungläubige“ und machte sich daran, sie, sollten sie nicht konvertieren, a) auszurotten  b) gefügig zu  halten oder c) zu vertreiben. Wir müssen also nicht nur ein neue Ethik, sondern eine neue Genet(h)ik schreiben.

04.06.2519

Die  Gen-Ethik des Männschen, der männschlichen Physisteme, hiesse dann nicht (nur/einfach): Du sollst nicht töten, sondern: Du kannst nicht töten, Massenvernichtungswaffen werden massenhaft vernichtet. Wir werden wahrscheinlich erst in einer kooperativen Gesellschaft, die wirtschaftsethisch auf Kooperationskapitalismus basiert, diese neue  Gen-Ethik realisieren können.

04.06.2519

Diese Bemerkung ist außergewöhnlich einfältig: Dass es im Bereiche der physischen Möglichkeit liegt, Hunderttausende, ja Millionen wehrloser Menschen abzuschlachten, wüssten wir, auch wenn es keinen Pizarro, keinen Dschingis Khan und andere arische oder nichtarische Scheusale gegeben hätte.“ Angeblich Fussnote von Siegfried Lichtenstaedter (1923) zu einem völkischen Autor (aus: Hg. Götz Aly: Prophet der Vernichtung, 2019).  – das Original würde ich gerne einsehen: wen meinte er mit arischen und nicht-arischen Scheusalen?  Was Lichtenstaedter „vergisst“, zu erklären, wer „wir“ ist, und warum „wir“ das „wüssten“ – wenn nicht „wir“ homo cannibalis-Abkömmlinge, die Rasse, die die anderen Rassen nicht nur friedlich, sondern „proaktiv“, also „ausrottend“, überlebte. Insofern folgen die Armenier und die Juden dem „Neanderthaler-Muster“, dem „Prototyp“ des „Untermenschen“ für die ihn ausrottende Rasse „homo sapiens“.  Zugespitzt gesagt: „wir“ wissen das, lieber Lichtenstaedter, weil „Ausrotten-Können“ zu unserer DNA gehört (was natürlich schrecklich „rassisch“ klingt, nun, ja, wir sind tatsächlich eine „schreckliche Rasse“, eine teilweise erschreckend schreckliche, aber auch eine grandiose, sich für andere opfernde Rasse – das projizieren viele in den heiligen „Jeschua“ – obwohl dort die Lage ganz anders ist: er „opferte“ sich wahrscheinlich für niemanden ausser für seine jüdische Gruppe, er liess sich „ausrotten“, um umso stärker, ewiger, unausrottbarer „zurückzukehren“,. das war die paulinische Mission, die paulinische Interpretation – die Ebioniten erschraken ob sovieler martialischer Gedanken: Ihnen predigte der Jeschua, die Zeit ist nah, und nachdem ihn die Römer, mit Hilfe oder Wunsch von Altjuden, zum Tode verurteilten, warteten die Ebioniten auf seine Rückkehr, ohne sich gross dem Prozess zu widmen. Für sie war dieser Prozess Nebensache, erst die Paulinisten machten ihn zu einer Hauptsache, inklusive die Kreuzigung selber. Und da er nicht zurückkehrte, gab die Zeit ihnen recht….

03.06.2519

Nachruf (frühe und kurze Version) [auch hier gälte: zuerst 02.06.2519 lesen; usw.]. Meine Zeitgenossen und -genossinnen werden oder wollen kaum begreifen, was Über die Anfänge bedeutet, Dass das nicht nur ein „normales“ Buch ist, sondern ein Zeugnis Gottes, des Göttlichen, der Änigma, das ich in es ablege. Was eine sehr tolle Sache zu sein scheint, allerdings wurde ich nicht wirklich gefragt, ob ich das will, ob ich die Änigma, die änigmatischen Ereignisse, die ich erlebte, überhaupt erleben will. Wird auch keiner gefragt, ob sie geboren werden will: Will sie nicht die  Auserwählung feiern, nicht nichts zu sein? Nicht nur ewig nichts gewesen zu sein? Neben vielen anderen Samen und Eiern – „das“ Ei, „der“ Samen, der zu unserem Leben führte, zu sein? Sicher, auch diese Dinge zeichnen mich aus – aber hätte der Krug nicht an mir vorbei gehen können? Zeichnet mich nicht sonst schon genug aus? Wofür brauchen wir Gott, die Änigma? Oder will sie andeuten, dass sie die Schafferin, die Erzeugerin der Genesis Änigma und der Grundlage unserer Genesis ist? Mich persönlich wird man möglichst lange ignorieren oder als Profilneurotiker, als Spinnner und so weiter, sich vom Halse zu schaffen versuchen.  Ein Halskettchen mit dem änigmatischen Zeichen (eine Art: rekursive Ewigkeist-Schlaufe) wird es wohl noch lange nicht geben, dafür  werden noch lange Leute Christenkreuz-Kettchen tragen… Obwohl deren Ära zu Ende geht. Das „Änigma-Marketing“ wird wohl erst im 26. oder 27. Jahrhundert nach der Achsenzeit richtig losgehen….Je deutlicher wird, dass diese Pseudoabwehr, diese Denunziation von Über die Anfänge und mir nichts hergibt. Ich wuchs in einer privilegierten Familie auf, beruflich stand mir viel mehr offen als den meisten. Ausserdem war ich männlich, gut gewachsen, intelligent. Ich erbte sogar Millionen – was ich immer etwas „strange“ fand -, war gute 20 Jahre lang Multimillionär und verballerte einen grossen Teil dieses Geldes in der Wirtschaftskrise 2008/09, – weil die Gier und die Erfahrung, die sie lange bereicherte, lange nicht begriff, dass sie die Notbremse ziehen und den Notausgang nehmen muss und gleichzeitig die Leidenschaft für Geld nie viel grösser war als die Gleichgültigkeit gegenüber einem Vermögen, das mein Vater, nicht ich, verdiente, mein Vater sogar unversteuert illegal bunkerte – auch dieses „Schwarzgeld“ erbten seine Erben…ob sie wollten oder nicht  -, ohne dass es mich auch nur einen Milimeter vom Berufungsweg – nennen wir es „Berufungsweg“ – abbrachte – im Gegenteil, die Finanzkrise korrigierte Abschweifungen, Bequemlichkeiten und Tendeleien, die einrissen, half, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, das zu tun, was ich schon immer machte, parallel zur Bankkaufmannslehre, und danach, unter jahrelanger Vortäuschung, ich würde mich aufs Erwachsenenabitur vorbereiten. De facto trieb ich Studium generale, treibe ich es seit Flims (1975-1978), als ich der erste Schülerbibliothekar des Progymnasiums und Internats wurde. Sie gaben mir sogar ein Budget für Bücher, über das ich frei verfügen konnte – ich erwarb für die Schülerbibliothek, und das hiess, zuallererst für mich, u.a. eine Biographie von Cassius Clay aka Muhammed Ali -, sonst wussten sie nicht, was mit mir anfangen, der so extremes Talent unter anderem im Geschichtsunterricht verriet (woher weiss der das ? woher hat der das?). Mich zu fördern nachdem, was sie darunter verstanden, hiess auch, sie privilegierten mich in diesem und jenem – doch wohl vor allem wegen dieser Zwangssituation, in der ich mich abgeschoben und unfrei fühlte, – vielen anderen, nicht allen, erging es genauso -, dankte ich, der Pupertäre, es ihnen, die ich nie kennenlernen wollte, nicht. Wir waren quitt, als ich das Internat quittierte.

02.06.2519

Ob die Änigma mit „Philosoph. Du Bist Philosoph“ unter anderem meinte: „Führe die Reformation zu Ende“ – ja, noch über ihren Ausgang hinaus – weiss ich nicht, jedenfalls führt es auch dazu. Ohne ihre Akommunikation würde ich mir das nicht anmassen, hätte ich nicht die Autorität dazu (wahrscheinlich nicht einmal das Interesse dafür, ich wäre längst Kapitän, Chefkoch, Fabrikant oder Professor geworden).

02.06.2519

Christliche Reformation zu Ende führen heisst auch: Was einzelne akademische Studien der Geschichts-, Archäologie-, Kultur- und Religionswissenschaft wissen (z.B. dass das Kreuz im Originalchristentum keine Bedeutung hatte, erst später, im Mittelalter, Symboldominanz erhielt; dass die Ebioniten, darunter Augenzeugen, Kenner, Nachbarn, erste Anhänger des historischen Jeschua, vom Paulinismus überschrieben und verdrängt wurden; und so weiter), wird nicht nur zusammengeführt, sondern auf eine neues, auf die nächsten Jahrtausende blickendes Niveau der Religion, Religiösität und Philosophie-Wissenschaftlichkeit gebracht.

03.06.2519 (1)

Luthers Reformation, die auf halber Strecke stecken blieb, machte vor der sog. Kreuztheologie halt. So rissen die Reformatoren zwar die Dekoration in den Kirchen runter, vergassen aber Kirchturm und Kreuz mitabzureissen.

02.06.2519

Diese sog. „Christinnen“ und „Christen“ fielen aus allen Wolken, realisierten sie, was sie sich mit ihrem Halskettchen aufhalsten, an was für eine Ideologie sie sich ketten.

02.06.2519

Im Grunde ist der Kreuz-Kettchen-Kitsch Symbolpropaganda für eine abrahamische Grosssekte wie die Modeschau für Frauen unter einem Haufen Kleider für eine andere abrahamische Grosssekte Symbolpropaganda ist.

02.06.2519

Katy Perry – solange Leute wie sie „Fans“ vom Papst und vom paulinisierten Jesus sind (nicht vom historischen Jeschua) muss sich diese Grossekte ja keine Sorgen machen.

02.06.2519

Salopp gesagt, das Kreuz hat mit Christentum nichts, mit seinem Missverständnis, das paulinisch heisst und vor allem seit dem Mittelalter das Kreuzsymbol profilierte, alles zu tun.

02.06.2519

Das Kreuz ist ein Symbol des Paulinismus, für das Urchristentum, für das „wahre“ ebionitische Christentum ist es ein spätes Sekundär-Symbol.

01.06.2519

Über Luthers Beschränktheit. Das ist eben die Grenze Luthers: „Wer Gott reden hören will, der lese die Heilige Schrift, wer den Teufel reden hören will, der lese die Dekrete und Buhlen des Papstes.“ – erstens meint er mit „Heiliger Schrift“ die kanonisierte nicaeaische – post-nicaeische Version, also, zweitens, eine paulinische, die die ebionitische aufgehoben und eliminiert hat: das komplette „falsche“ Programm. In diesem blinden Flecken moniert Luther das komplette falsche Programm des Papstes (Dekrete, Bullen). Das, auch das, ist gemeint mit der Feststellung: die Reformation ist auf halber Strecke stehen geblieben. Deutlichstes Mahnmal und äusserlichstes Symbol dafür sind die stehengebliebenen Kirchtürme. Drittens redet er vom „Rettungswerk“ Christi – und damit begibt er sich auf die schiefe Bahn einer Sekte, die die Erzverdorbenheit, den Rettungsbedarf „des Menschen“ unterstellen muss, um überhaupt von Rettung und Retter reden und etwas „erhoffen“ zu können, er aktiviert einen Selbstunterstellungszyklus von Sekten: A) wenn du dich verdorben und verloren glaubst (das rede (ich) dir ein…) – dann B) glaube an einen Retter und Beender deiner Verderbnis (den rede (ich) dir ein…). Amen. Deswegen muss auch unbedingt der „Taufakt“ stattfinden. Damit wird die Geburtsurkunde transformiert in eine Mitgliedschafts-Urkunde im „metaphysischen Rettungsverein“. Die Sterblichkeit an sich wird dabei ausgenutzt: Angst vor dem Tod generiert und manipuliert. Aus diesem abstrusen Zyklus drang Luther nicht heraus, vielmehr vertiefte und erneuerte er ihn. Viertens deutet er mit Gott-Teufel den Manichäismus des Paulinismus an, die Gut-Böse-Dichotomie, die in dieser, aber auch in den anderen abrahamischen Grosssekten eine wichtige Rolle spielt, In der ersten, in der jüdischen, am wenigsten. Aus postabrahamischer Sicht kann dazu nur gesagt werden: der Manichäismus wird abgelehnt; die Erzverdorbenheit, die jedem Menschen unterstellt wird, wird abgelehnt, damit werden „Taufakte“ hinfällig; die paulinische Version des Neuen Testaments als „kanonisch“ zu betrachten, wird abgelehnt. Begründungen und Vertiefungen dazu, siehe Über die Anfänge 1  bis 5, dort auch weitere Literaturangaben.

30.05.2519

Die Inszenierung des Papstes geschieht heute aus ähnlichen Gründen wie zur Zeit der vierten oder fünften Generation der Paulinisten  (ca. 2 Jahrhunderte nach dem historischen Jeschua)- es war soziologisch sinnvoll für die Gruppenstabilität, einen Obermonarchen, eine Leader-Figur mit besonderer Weihekraft – so wie das im Königtum geschah – zu bestimmen. Mit Theologie hat das nur sekundär, mit dem historischen Jeschua nichts zu tun.

30.05.2519

Religions- und geschichtswissenschaftlich ist die Legitimität und Stellung des Papst einfach zu fragwürdig, als dass sie in öffentlich-rechtlichen Sendern, die der Neutralität und Wissenschaft verpflichtet sind, so kolportiert werden sollte, werden kann, wie sie in Bibel-Tv und unter den Anhängern dieser Grosssekte allgemein kolportiert wird – deren gutes Recht es ist, zu glauben, was sie wollen, die auch, statt einen Papst, eine Maus zum Führer ihrer Maus-Religion erklären könnten, wie das, zum Teil, im Hinduismus geschieht.

29.05.2519

Dass der Bischof von Rom, den die Anhänger dieser abrahamischen Grosssekte „Papst“ nennen, nicht der „Statthalter Jeschuas auf Erden“ ist, sondern eine schwache lebende Legende, die auf einem Halbsatz und einer Abmachung unter Paulinisten (Petrus etc.) beruht – aber ganz und gar „paulinologisch“ konsistent ist, wurde an anderer Stelle in ÜdA aufgeführt. Hier sei nur noch einmal erinnert, dass ein göttlich akommunizierter, für die Paulinisten sogar krypto-sexuell gezeugter „Gottessohn“ sicher nicht an einen gewöhnlichen Menschen seinen Auftrag delegiert. Dass diese paulinische Lüge oder Einbildung aber bestens zur paulinischen Inszenierung der „kleinen“ Auferstehung ihres Jeschua passt. Mit dem historischen Jeschua hat dieses paulinische Papst-Theater genauso wenig zu tun wie die Paulinisten mit den Ebioniten etwas zu tun haben, ausser dass sie letztere permingierten und exkommunizierten, nicht zuletzt weil sie die Herren über Schrift und Archiv ihrer Religion waren, nicht die Ebioniten, die Schreibtafel und Feder weglegten und erwartungsfroh auf die Rückkehr ihres ins Jenseits verschwundenen Gurus und ihre ewige Aufhebung im Reich seines Vaters warteten

29.05.2519

Die Papstkritik von Luther und andere betonte die nicht vorhandene Legitimität des Papstes zu Recht und machte aus dessen Verwerfung ein Bekenntnis, allerdings blieb die Reformation dabei auf halber Strecke und im Paulinismus stecken.

28.05.2519

In Mekka wird ein Änigmatischer Kreis gezogen – der älter als der Islam ist. Dort zogen schon vorislamische Gläubige den Kreis.

27.05.2519

Über die Anfänge zieht Änigmatische Kreise und wird Änigmatische Kreise ziehen.

26.05.2519

Verwechsle nicht grössenwahnsinnige Ansichten mit grossvernünftigen Ansichten.

25.05.2519

Grosse Ausblicke – statt mit „Grössenwahn“ mit „Grossvernunft“ betrachtet: Vielleicht wird die chinesische Kultur als erstes Über die Anfänge als zulässige, von der kommunistischen Partei geförderte Religion und Lebensanschauung etablieren, in die Reihe gestellt von Konfuzius, Buddha und Lao-tse (92 / „Wahrlich: wer allzu hochfahrend ist, wird wenig hoch fahren.“) – dann vor allem, wenn die  chinesische Gesellschaft vom Konkurrenzkapitalismus zum Kooperationskapitalismus umschwenkt. Das sind grosse Aussichten für das 27. Jahrhundert nach der genesianischen Zeitrechnung, die China ebenfalls als erste einführen wird (im Angedenken an die Achsenzeit/Axial Age, in der Konfuzius, Buddha, Heraklit und andere wirkten und auch des Wirkens der Änigma durch mich.

25.05.2519 (2)

Die Änigma wird es „erfreuen“ und die Chinesen und Chinesinnen werden wie sie sagen: „Philosoph, ich bin Philosoph“.

24.05.2519

Das heisst, Über die Anfänge (ÜdA) ist ein metareligiöser Diskurs, eine wissenschaftliche und, für die, die wollen, die offen sind, die suchen: religiöse Redekonstruktion religiöser Diskurse. Sie öffnet die Augen für neue Lektüren „kanonisierter Texte“  aus dem Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus, Zoroastrismus, usw. Sie ist eine oder die Metalektüre über oder vor diesen Lektüren für all jene, die postabrahamisch religionswissenschaftlich und/oder postabrahamisch, postbuddhistisch religiös diese Texte lesen wollen (Hegel meinte ja, seine religionsphilosophisch angewandte Dialektik sei die „Aufhebung“ religiöser Diskurse, machte dies allerdings mit christologischem Vorurteil, blieb provinzieller Universalismus).  ÜdA ist eine globale Leseanleitung für die einen und eine persönliche Lebeanleitung, „göttlich“ , also änigmatisch entfacht, für die anderen  – nebst all jenen Gegen-Lektüren, die diesen metareligiösen Diskurs aus mehr oder weniger naheliegenden Gründen ablehnen (weil involviert in die soziale Versorgungs- und Definitionsmacht etablierter Religionen akademischer und praktischer Natur, weil fixiert auf den alten abrahamischen Gott, weil fixiert auf das alte buddhistische Nirvana, usw.)

23.05.2519

Aktuelle eifrige Muslime (und Muslima) freuen sich wohl zu früh, glauben sie, die änigmatische Botschaft, die ich überbringe (dazu wurde ich nicht „eingeladen“ oder zuerst „gefragt“, sie geschah, sie war da, konfrontierte sich als Wahrnehmbares mit meiner Wahrnehmung) sei bloss eine Fortsetzung und eine Neugeburt. De facto ist sie für den aktuellen Islam eine Katastrophe. Sie lässt kaum einen Stein auf dem anderen, kaum eine Sure auf der anderen. Muezzins haben bei testamentarischen, testament-näheren Muslimen so wenig Berechtigung und Grund wie Kirchglocken (und -türme) bei den Paulinischen, die sich heute ohne zu erröten „Christen“ nennen. Wenn heute Erdogan die Hagia Sophia wieder islamisieren will, entsäkularisieren will, dann ist das bloss der Ausbund des historizistischen Islam, dann ist das Spektakel, Machtdemonstration, Populismus, dann ist das äusserliches Gehabe und Getue, dann hat das mit Religion, mit Verehrung für Gott, die Änigma, nichts zu tun, geschweige, mit der  Genesis unserer Welt. Aus postabrahamischer Perspektive sind solche Handlungen ungenesianisch, unänigmatisch – historisch überholt, vorgestrig, rückwärtsgewandt, aber nicht gründlich genug rückwärtsgewandt.

22.05.2519

Globale genesianische Ethik des „global village“: global ethisch denken – lokal ethisch handeln. Für Chinesen und Chinesinnen erscheint das vielleicht unsinnig: sie denken global chinesisch und handeln lokal chinesisch.

21.05.2519

Das Letzte Gericht. Es gibt unter Menschen, zwischen Menschen den absoluten Feind nicht. Die Hitleraner versuchten nochmals den „absoluten Feind“ von Juden zu spielen – die Paulinisten versetzten Rabbis in die Rolle des Satans, sie verteufelten Altjuden (Matth./Joh) und nahmen diese als Vorbild für ihre Satansfigur. Der Satan hat mich verhindert, heisst es bei Paulus, er meinte damit Altjuden, die ihn aufhielten. Dass sie der Satan sind, da sind sich diese angeblichen „Urchristen“ und diese anti-christlichen Nazis, die den Idealtyp des „Untermenschen“ im „Juden“ sahen, erstaunlich nahe gekommen (Nennen wir es: antisemitisches Reentry).

21.05.2519

Die tatsächlichen Urchristen, die Ebioniten, hatten keine Zeit für Antisemitismus, keinen Groll gegen Altjuden – für sie waren es nicht die Mörder ihres Jeschua, auch nicht die Römer – wir wissen nicht, wie der historische Jeschua gestorben ist – wollte er den Tod, provozierte er Altjuden bis zur Weissglut, dass sie ihn töteten, dass Römer ihn als Unruhestifter und Aufrührer, der sich anmasste, König der Juden und Sohn eines Gottes zu sein, als politischen Rebell verurteilten, ihm den kurzen Prozess machten? – ihm, der fest daran glaubte, dass müsse so sein, dass ihn „sein Vater“ nicht verlässt  und er bald an seiner Seite als Gott zu seinen Schäfchen, zu seinen Ebioniten zurückkehrt – und alle werden bestraft sein, werden bestraft werden, wenn er mit seinem Vater zurückkehrt, erst dann beginnt das „Letzte Gericht“, ausser für die Ebioniten, für die Neuen und Letzten Juden. (vielleicht ist der Zusatz: „und alle werden bestraft werden….“  paulinisch, hatten die Ebioniten und der historische Jeschua keinen Begriff vom Jüngsten Gericht).

20.05.2519

Ethische globale Grundregeln – die auch die Zehn Gebote des Neuen Testaments beerben – sind an anderer Stelle in Über die Anfänge zu finden.

19.05.2519

Wer Nicht-Muslime nicht mehr als Menschen, sondern nur noch als „die Ungläubigen“ betrachtet, deren Ermordung als religiös…der verrät die globalen ethischen u Anstandswerte im „global village“. Vergesst den Westen, den Osten.

19.05.2519

Das Global village – die globale ethische – auch wirtschaftsethische – Dimension:  „global ethisch denken“ – lokal ethisch handeln: Aus Europa gesehen, ist das die globale europäische Dimension, aus Asien, die globale asiatische Dimension, aus Afrika die globale afrikanische Dimension, daneben leben wir noch in kontinentalen, nationalen und regionalen Dimensionen. Aber sie alle sind Teil unserer komplexen Welt und es ist grotesk, kommen jetzt irgendwelche Schock-Künstler und reduzieren sie auf nur „eine“ Dimension – wie die provinziellen, gemeingefährlich provinziellen „Identitären“ zum Beispiel.

19.05.2519

Das Ende und der Anfang des „global village“. Die Welt ist immer mehr ein „Global Village“. Dennoch müssen Ordnung, Grenzen, Kontrollen  und Filter – Filterzonen, Sperrdistrikte – sein. Selbstverständlich. Auch dann, wenn Tschernobyl Wolken und Fall Out Regen über diese „Filterzonen“ hinwegegen werden und Grippeviren die Menschheit hinwegrafft zu grossen Teilen und der aktuelle Militäraufrüstungswahn, von dem sich Nationalarmeen, angesteckt von diesem Wahn, irgendwann nicht mehr anders „befreien“, als sie und damit sich zu zerstören.

19.05.2519

Warum wir eine Europaarmee brauchen hat auch rassistische Gründe….. Unsere Rasse ist relativ ausrottungsfähig, also gefährlich. Wir sind nicht Menschen der geerben Erbsünde, sondern von geerbten Genen einer erfolgreich sich gegenüber anderen Rassen behaupteten, sie teilweise ausrottenden Spezies. Wir können erstaunlich friedensfertig sein, erstaunlich klug sein , erstaunlich kooperativ sein – aber eben auch anders.

19.05.2519

Um sich zu verteidigen, auch vor dem Wahn anderer, andere einfach zu vernichten, braucht Europa eine starke Verteidigungsarmee (deutlich machend, dass es keine Invasionsarmee ist – dann kann Russland nicht behaupten, wir wären eine Bedrohung für es- im Moment ist Russland eine Bedrohung für Europa, eine extreme Bedrohung, militärisch. Man fragt sich, wozu Russland eine Invasionsarmee braucht – ist es noch nicht gross genug?Andererseits leben Europa und Russland von wirtschaftlicher Kooperation – wir bezahlen das Russische Beamtentum  – Russland heizt unseren Winter. Das befriedet unser Verhältnis, rationalisiert, kontraktualisiert das Verhältnis. Und die Nato ist nichts, fast nichts, ohne die USA. Das muss sich ändern, sowohl das Verhältnis zum seit Jahrhunderten an die Europäische Zivilisation angeschlossenen Russland: es gibt keinen Grund, nicht befreundet zu sein mit unseren Freunden und Freundinnen aus Petersburg und Moskau -, als auch zum Selbstverhältnis der Verteidigungsfähigkeit. Vor Europa soll, muss die Welt auch militärisch Respekt haben, sonst rotten uns die Brüder und Schwestern aus unserer „homo cannibalis Rasse“, eben genau deshalb, weil sie von der gleichen Rasse sind, früher oder später aus – das ist die nicht so frohe Botschaft. Sorry. Ein neues Abschreckungs- und Respektgleichgewicht muss hergestellt werden.

19.05.2591

Hauptträger der Freundschaft in der Welt kann, wird, muss der Kooperationskapitalismus sein, der Hauptfeind und Ausrottungstreiber unter den Menschen ist aktuell der Konkurrenzkapitalismus.

19.05.2519

Es drohen üble bis übelste Zeiten über uns zu kommen. Und die Hollywood-Produktion, als verlängerter Arm dieses Militärwahnsinns, hat sich Mühe gegeben, in Kinosäalen bei Popkorn Abermillionen darauf vorzubereiten. Es gibt kein Szenario eines Atomkriegs und einer Pandemie, die nicht bereits im „Unterhaltungsmodus“ virtuell durchgespielt wurde. Was das Apokalyptische Buch für die Mittelalterlichen, ist heute Hollywood, was damals Gottes Strafe war, die über die Welt zu kommen drohte, ist heute ein totaler Vernichtungskrieg (wobei die Grossmächte sich Mühe geben, ihn auf einen Teilvernichtungskrieg einzugrenzen).

18.05.2519

Wer Nicht-Muslime nicht mehr als Menschen, sondern nur noch als „die Ungläubigen“ betrachtet, deren Ermordung als religiös…der verrät die globalen ethischen u Anstandswerte im „global village“. Vergesst den Westen, den Osten.

17.05.2519

Wirkliche globale Ethik ist nicht „christliche Sozialethik“, „Islamethik“, „Hinduethik“, „Westethik“ – sondern genesianische Ethik, die Genesis unserer Welt (und ihre änigmatische Dimension) umfassende Ethik.

16.05.2519

Über globale genesianische Ethik. Wer meint, er könne mit seiner Provinzethik, mit Sonderethik, mit Westethik, mit Islamethik, mit Hinduethik sich über andere Menschen hinwegsetzen, der verrät die globale genesianische Ethik des „global village“.

15.05.2519

Über die Rezeption von Über die Anfänge in den religiösen Rezeptionskulturen. Da die religiösen Rezeptionskulturen verschieden sind, werden meine Akommunikationen und meine Person auch verschieden aufgenommen – im islamischen Kontext wird vielmehr Ehrfurcht eine Rolle spielen, als in den semi-säkularisierten christlichen Kontexten (in diesen wird eher Unglauben vorherrschen, zumindest für eine Weile), im islamischen Kontext wird mit weiteren „Propheten“ gerechnet, Mohammed wusste, dass man Allah nicht das Wort verbieten kann.  Der Vatikan wird grösste Ernsthaftigkeit aufbringen müssen, auch dort sind Propheten angekündigt, allerdings nur Unheilsbringer/-verkünder.  Für den Vatikan bin ich eine Katastrophe, weil das Ende ankündigend, für den christlichen Paulaner, der den Ebioniten in sich entdeckt, eine Neugeburt, für den Islam bin ich eine Fortsetzung und Neugeburt, für den historizistischen Islam, der zertrümmert wird, eine Katastrophe. Der buddhistische Kontext wird kaum Notiz von ihnen und mir nehmen oder durch sie verschwinden, weil die Änigma tatsächliche Erlösung bringt, er wird nicht das Nirvana anstreben müssen, sondern in der Änigma Änigma zu spüren, zu ermeditieren suchen…..Er ist schon angekommen, er muss nicht fortgehen. Es gibt kein Fortgehen, nur Umkehren, Rückkehren, Einkehren – und das kommt von selbst, für den Buddhismus bin ich eine Neugeburt. Der hinduistische Kontext wird einen Guru mehr unter ihren Gurus aus ihnen und mir zu machen versuchen, wird seine Assimilationsfähigkeit einsetzen, bis sie aussetzt, für ihn bin ich eine Katastrophe, seine historizistische Fassadenwelt wird zertrümmert, und eine Neugeburt.

14.05.2519

Der Mensch kann mit sich religiös im „Reinen“ sein, weil er schon religiös rein, im Reinen zur Welt kommt (gerade kürzlich hab ich einen drei Wochen alten Menschen dieser Art gesehen – er war ganz zugewandt der mütterlichen Wärme, getragen in ihren Armen und schaute schon sehr wunderlich aufmerksam in die Welt).

13.05.2519

Es gibt keinen Widerspruch zwischen Aufklärung und Änigma, wohl aber zwischen Aufklärung und dem, was sich heute „Gott“ oder „Nirvana“ oder Hinduismus. etc. nennt.

12.05.2519

Dass es die änigmatische Dimension gibt, sollte nicht die Leute „verrückt“ machen, sondern als „normal“ betrachtet werden, ohne die Aufklärung, die Rationalität zu trüben.

11.05.2519

Die Änigma ist nicht nur „universeller“ als der abrahamische Gott oder das buddhistische Nirvana, sie ist „das Universelle“, das“Pluriverselle“, das „Transverselle“ oder das Transzendent-Immanente, die änigmatische Dimension in der Genesis unserer Welt.

10.05.2519

Wir meinen, wenn wir von „Gott“ reden, nicht mehr den alten abrahamischen Gott, wir meinen die Änigma.

09.05.2519

Mensch kann annehmen, dass in einer emanzipierten Gesellschaft der Abrahamismus niemals diese Herrschaft, Breitenwirkung, Dauerhaftigkeit erreicht hätte in „unserer“ Welt, die er heute hat. Dass er zum Machtmissbrauch gehört, der sich durch die jahrhundertlange einseitige Herrschaft von Herren über Schrift und Archiv ergeben und in unsere Welt eingeschlichen hat – dass wir diese „Schlange“, diese Sektiererei, also nach und nach aus ihrem „Paradies“ vertreiben werden, vertreiben sollen – und dass sich das nicht immer „von selbst“ ergibt, allmählich werden sich davon emanzipierte Frauen und emanzipierte Männer auf einen neuen Weg machen, stehen und gehen sie nicht schon lange auf ihm.

08.05.2519

Wir leben ja eine unglaubliche Auserwähltheit, nicht nichts zu sein, von Eltern (meistens) geliebt, fraglos behütet zu sein in den ersten Jahren, und so weiter. Nietzsche hatte schon recht, dass das paulinisierte Christentum diesen Vorzug in einen Fluch umdeutete, in eine „Erzsündhaftigkeit“, die sich erst mit dem „Grossen Entsünder“ aufheben liesse – also mit Unterstellungen einer zu gross gewordenen Sekte operiert.

07.05.2519

„Buch Leben“ ist wichtig für die, die im Islam bloss die Durchfahrt, den Durchgang, den Übergang, sehen oder bereit sein können, bereit sind, ihn so zu sehen. „Buch Leben“ zeigt diesen Weg auf – sowohl, dass der aktuelle Islam schon lange auf dem Irrweg oder Holzweg ist, als auch, wo seine Quelle, sein wahrer, aber verschollener Anfang liegt, und wo der Weg zu ihm hin und durch ihn hindurch und durch ihn hinaus geht.  Dasselbe gilt für das, was sich heute „Christentum“ nennt.

07.05.2519

Eine Lektüre fällt nie für alle gleich aus, einige bleiben in dieser Etappe der Lektüre stehen, andere in jener – einige kommen in die Lektüre nicht hinein, andere gelangen aus ihr heraus oder mit ihr heraus.

06.05.2519

Nochmals kurze Erinnerung: Um bis hierhin zu gelangen, sollten die vorhergehenden Bücher gelesen und studiert worden sein.  Sie werden vorausgesetzt. Auf ihnen baut das hier „Verhandelte“ grösstenteils. Zu beginnen wäre mit Über die Anfänge Teil 2, dann folgt Teil 1, dann Buch 3, Buch Vier bzw. Buch Leben (Buch 5). Hier sind wir bereits in der Arbeit für Buch 6 („Änigmatische Kreise“).

05.05.2519

Um es banaler zu sagen, ich täte mir diesen „Akommunikationsquatsch“ sicher nicht an, hätte ich ihn nicht erlebt, erleben müssen. Stattdessen wäre ich auch gerne wohl einfach ein kritischer Intellektueller und Philosoph geblieben, geworden. Aber mit Akommunikationen bist du Teil der grossen Fragen der Zeit und des Lebens und eine Antwort.

28.08.2521

Dennoch spricht mehr dafür, dass die Akommunikation extrinsisch (involutiv), nicht intrinsisch war. Extrinisch: weil von dem Ort des Geschehens der akommunizierte Junge weglief, zurücklief.  Ein physischer Ort im physischen Raum eines Parkplatzes. Und weil die Schriftakommunikation eher auf Beckenhöhe als auf Augenhöhe erschien – der Blick (Kopf) musste sich beugen, um sie lesen zu können, eventuell war auch die Schrift (oder das Schreiben) etwas angewinkelt, um sich gut lesbar zu machen. Ich las möglicherweise nicht nur ein Wort und einen Satz, ich sah zu wie sie sich schrieben (wie die Änigma sie schrieb). Doch genug mit dieser Verrücktheit.

04.05.2519

Wahre Akommunikation oder religiöser Wahn? Die letzte Rettung, mit der Erzrationalisten und Paulinisten, die sich ohne zu erröten „Christen“ nennen, vielleicht wieder ruhig schlafen, weil ihre angegriffene „Rationaliät“ und/oder „Gläubigkeit“ retten, beruhigen könnten, ist, gelänge es ihnen mich „ruhig zu stellen“, also entweder genügend zu isolieren  oder zu diskriminieren –  dazu gehörte zum Beispiel mir religiösen Wahn anzuhängen, vielleicht mit Hilfe eines geneigten Psychiatriedirektors oder einer geneigten Psychiatriedirektorin und der richtigen juristischen Handhabe, möglicherweise ist der Richter Christ, also selber religiös wahnsinnig….zumal aus postabrahamischer Perspektive.
Die mich nicht einmal besonders „erwünscht“ tangierenden Akommunikationen (die Schrift-Licht-visuelle und evtl. akustische als Zehnjähriger („Philosoph. Du bist Philosoph“), die lange vergessen ging; die Parasynchronizität als Dreizehn- und Achtzehnjähriger, aus der der Begriff „Obligation“ als Traumrest sogar erinnert blieb – so dass es mich als Achtzehnjähriger an die Universität zu Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft) und u.a. C.G.Jung-Lektüre trieb; translokale Akommunikationen z.B. zwischen Europa und den USA, träumende Akommunikationen anderer Art – das alles hätte ich mir eingebildet – so hartnäckig, so unerschütterlich, dass es den Charakter eines „religiösen Wahns“ angenommen habe – vor allem, nachdem ich die Ursache dieser Akommunikationen einer „göttlichen“ Ebene und Persona, die ich „änigmatische Ebene“ bzw. „Änigma“ nennen würde, zuschrieb – öffentlich in Über die Anfänge (wobei „göttlich“ vorerst nichts anderes heisst als sehr fremd, sehr anders- als Dimension unserer Genesis und der Genesis Änigma). So dass die aktuelle Grosssekte wieder alleine und ungestört ihr Unwesen, ihren religiösen Wahn weitertreiben kann – wie auch die Szene der Atheisten, der Primitivphysiker ganz unter sich bleiben. Ich störe einfach beide Szenen – die Szene der etablierten „Christen“ und die der etablierten Primitivphysiker, ich bin ein Dorn, ein Unruheherd in dieser allzu einfachen zweigeteilten Welt – genau genommen nicht „ich“, sondern die mir vermittelten Akommunikationen. Allerdings wäre zu bezweifeln, dass das leicht durchschaubare Unternehmen, mich zu denunzieren und zu psychiatrisieren, langfristig erfolgreich wäre, Akommunikationen lassen sich von Menschen vermutlich nicht einfach wegsperren und zum Schweigen bringen. Dafür übersteigen sie unseren Horizont zu sehr.

03.05.2519

Über das Sterben in der Änigma. Über das würdige änigmatische Sterben innmitten des Entstehens.

03.05.2519

Über das Sterben. Ich als Sterbender, ich als Sterbende, versammle mich mit Müttern, mit Schwangeren, mit Eltern, und meiner Familie, meinen Freunden und Freundinnen – einige bleiben bis zuletzt, einige fahren eine Strecke mit  – auf einer Arche-Übunte zur letzten Fahrt für mich und zur ersten Fahrt für die Neugeborenen, zur Einkehr aus dem Leben in die Genesis meiner Welt und die Genesis Änigma – um mich herum kommt es zur Welt, während die Welt in mir verschwindet und ich aus ihr. Es war mir eine Ehre, auserwählt gewesen zu sein, geboren worden zu sein, zu leben, statt nichts zu sein. Und ich weiss: ich falle nicht in Nichts, in die Änigma – ich muss keine Angst haben, ich fliesse in die Tiefe der Wasser und in die Tiefe der Änigma.

02.05.2519

Sterben ist höchst zu respektierendes privates Hoheitsgebiet.

02.05.2519

Mein Lebensende ist privates Hoheitsgebiet – das zur Zeit vier Diskursdomänen zu okkupieren versuchen – eine politische, eine juristische, eine medizinische und eine theologische (paulinisch). Alle vier Wichtigtuer wollen bestimmen, wie ich zu sterben habe – die CDU-Politiker möchten aus ideologischen Gründen, dass jeder bis zu Ende verreckt; die Juristen erlauben zum Teil ein selbstbestimmtes Lebensende; die Mediziner verdienen an den letzten Monaten eines Moribunden eine goldene Nase mit jedem Atemzug mehr vor dem letzten….; die paulinischen Theologen schwärmen davon, wie Gott alle in Qualen wegsiechenden liebe (mit „alle“ Angehörige ihrer Grosssekte meinend) – allerdings zieren sie sich bei der, vor der Erklärung//, warum diese hoffnungslos Gequälten nicht selbstbestimmt (wie „selbst“ sind sie tatsächlich? Wären sie es, würden sie die unglaubliche Auserwähltheit zu leben, sicher nicht aus ihren Händen geben) von ihren Schmerzen nicht nur endlich, sondern ewig befreit  zu diesem Liebesgott gehen dürfen – hin und weg zu dieser vermeintlichen „Liebe“ Gottes, die doch erst im Jenseits sich voll entfalten kann – eigentlich müssten diese Liebes-Prediger jedem und jeder empfehlen, möglichst sehr bald zu dieser „Liebe“ ihres Gottes zu gehen, müssten sie wahre Todesprediger, liebe, ganz liebe Todesengel sein….. Da zieren sie sich wie die CDU-Politiker. Ich finde: Sie alle sollten die Klappe halten. Mein Lebensende, dein Lebensende ist privates Hoheitsgebiet, höchst zu respektierendes, würdig zu achtendes, würdig zu Ende zu bringendes – so selbstbestimmt wie noch möglich.

02.05.2519

Wasser zu Wasser, statt Staub zu Staub. Am besten sollten Änigmatische und Genesianische unter Schwangeren und Neugeborenen auf einer Übunte des Lebens und des Sterbens einkehren, heimkehren, umkehren in die Änigma  und in tiefen Gewässern die letzte Ruhe finden. In warmen Wassern badend, duftenden, in der Nähe von neuem Leben – statt abgeschoben in ein Hospiz auf trockenen Laken und dann in einem Ofen verbrannt oder unverbrannt in die Erde gebracht. Wirklich Heimkehren heisst aber auf Erden ins Wasser, nicht in die Erde zu gehen. Nicht Staub zu Staub, sondern Wasser zu Wasser.

02.05.2519

Gebären und Sterben auf einer Arche-Übunte. In warmen, duftenden Bädern, Geburts- und Sterbebädern.

01.05.2519

Genau besehen hat das änigmatische „Beten“ mit dem paulinischen Beten wenig gemeinsam. Die änigmatische Dimension „erfüllt“ uns, wir müssen uns keine apräsente Präsenz eines Gottes „herbeireden“, „herbeibeten“.  Die „illokutionäre“ Kraft unserer Betrede, unseres Gebets, das stille Gebetsgespräch, reicht nicht bis in die Genesis der Änigma (und reicht doch. Wir wissen nicht, wie sie uns erreicht – ich vermute, sie erreicht die Genesis unserer Welt nur mit Aufwand, schwierig. Wir wissen nicht, ob sie mit uns träumt, wann sie mit uns träumt, wie sie mit uns träumt – ausser bei parasynchronischen Träumen, die eindeutig mit der änigmatischen Dimension und eindeutig mit der Dimension einer „zukünftigen Situation unserer Welt im Alltag, in dem sich diese Traumsequenz aufhebt“, verbunden sind).

30,04.2519

Über Beten. Beten ist nicht christlich, urchristlich, ebionitisch: die Ebioniten hatten keine Zeit, mussten keine Zeit aufwenden zum Beten, denn der Tag der Tage ist nahe, Beten kündet von etwas Unerfülltem, doch der Tag der Tage ist die Erfüllung, ist die Feier selbst….  – Beten entwickelte sich im Paulinismus nach langem vergeblichen Warten aus der Frage: Sag mal, Gott, was ist mit deiner Ankündigung. Warum kommst du nicht? So entwickelte sich ein Geistergespräch zu einem kultivierten Selbstgespräch mit ihrem abrahamischen Gott – gleichsam ein Ich-Du-Monolog, ein Pseudo-Dialog weiter. Beten sollte helfen, die Hoffnung auf die Erwartung ihres Gottes nicht zu verlieren. Und wenn sie nicht gestorben sind, so beten die Paulinisten und Paulinistinnen heute und morgen noch.

30.04.2519

Wenn die Änigma mit Träumen und sogar Sprachbotschaften uns akommuniziert – warum sollten wir dann nicht mit Sprachbotschaften und Gedanken mit ihr kommunizieren?

30.04.2519

Beten ist der Versuch, mit der Akommunikation zu kommunizieren, so wie Lotterie der Versuch ist, den Jackpot zu gewinnen – wird  also höchst unwahrscheinlich gelingen, höchst unwahrscheinlich erhört werden.

30.04.2519 (4)

Wir können mit der Änigma nicht wirklich „beten“,  dafür ist sie zu anders, ist die Genesis ihrer Welt zu anders, aber sie kann ihr „akommunikatives Rauschen“ mit uns teilen – so ähnlich wie das kosmische Hintergrundrauschen – „betet“ die Änigma mit uns.

30.04.2519 (5)

Beten stammt aus einer mönchischen Praxis des Paulinismus – und war in Zeiten davor bereits praktiziert worden – im Anbeten der Götter, im Anrufen, im Herbeirufen der guten Geister, im Wegschreien, im lauten Vertreiben der bösen Geister…., wir müssen diese Praxis nicht immitieren – diese Immitation macht uns nicht „frommer“.  Wir leben in der änigmatischen Dimension, wir brauchen dazu keine besondere Ruhe, Sammlung – aber nichts gegen eine meditative Ruhe, Sammlung, in der an diese änigmatische Dimension von uns und der Änigma, in die wir einkehren, besonders gedacht wird.

29.04.2519

Päpste sind Witzfiguren, sind Möchtegerne ohne theologische Kraft. Eigentlich sind sie Herr Meier, Herr Müller, Herr Sforza geblieben. Dreist haben sie sich eine Akommunikations-Attrappe, einen Draht zum Himmel, zur theologischen Kraft, die sie gerne hätten, hinzugebastelt.

28.04.2519

Luther war komplett ohne theologische Kraft, er dozierte allenfalls eine kräftige, eine robust erneuerte paulinistische Religionsideologie (Theologie). Er kommunizierte keine eigenen Akommunikationen.

27.04.2519

Ich bin nicht nur ein Philosoph mit philosophischer Kraft – wovon z.B. Nietzsche und Spinoza starke besassen -, sondern mit theologischer Kraft. Das ist das Neue und Andere- womöglich seit Heraklit, bei dem ich theologische Kraft von den Alten und Ersten am ehesten vermute.

26.04.2519

Wir haben also eine mehr und eine weniger tierische Physistemen-Entwicklung und -Vielfalt auf Erden. Wir müssen, um uns zu begreifen, auf unsere tiererischere zurückgreifen, sie in unser Welt- und Selbstbild einbeziehen – so wie wir einer Genesis einer Welt angehören mit änigmatischer Dimension und wir diese Dimension, die alteligiös „göttlich“ heisst, in unser Welt- und Selbstbild einbeziehen. Wir schwanken also oder es schwankt in uns zwischen Tier und Gott (Änigma). Wir sind mit den anderen Physistemen dieser Erde verbunden, mit der physischen, tierisch physischen, aber auch mit der änigmatischen Dimension.

26.04.2519

Es hat keinen Sinn, auf das Scheissen zu scheissen und zu beten oder zu meditieren, dass ich mich nur noch in Meditation auflöse. Dieses ganze mönchische und nonnische Theater, egal, ob in Europa oder in Nepal ist kompletter Unsinn, ist ideologisches Theater.

25.04.2519

Nochmals. Liebessache ist reine Privatsache, Staatsangelegenheit, Fürsorgestaatsangelegenheit wird sie, wenn es um Kinder geht – nennen wir das ein genesianisches Prinzip (genesianische Kooperationsethik). Deswegen kann nur „staatlich“ heiraten, wer Kinder zur Welt brachte (Frau-Mann-Ehe, oder Mann-Mann oder Frau-Frau oder Frau-Frau-Mann oder Mann-Mann-Frau).

24.04.2519

Sollte der Protestantismus seine falschen paulinischen Wurzeln ausreissen – bleibt der ebionitische Boden, der Jungbrunnen einer neujüdischen Sekte – möglicherweise mit einem akommunizierten jüdischen Guru namens Jeshua – übrig – der nicht gekommen ist, um alle auf der Welt zu „entsündigen“ und zu „befreien“ vom Leben, sondern, da die Zeit dafür nicht mehr reicht, denn „der Tag der Tage“ ist nahe, eine eingeschworene, ihm folgende jüdische Gruppe – er, der König der Juden, führt sie in das Heilige Reich seines Vaters….er wird sterben und umso unsterblicher und erhabener und erheiterter zu ihnen zurückkehren, auf ewig. Amen.

23.04.2519

Demnächst liefert die Grosssekte ein anderes paulinistisches Fundament, die Erbsünde, dem Zeitgeist aus – Nachfragen, wofür ihr Christus am Kreuz sonst gestorben sei, als für diese Erbsünde, beantwortet sie: darüber werde im nächsten Kirchentag abgestimmt.

22.04.2519

Über den Betreuungsvertrag. Anstatt die Ehe zu überfrachten, nehmen wir an, es differenziert sich aus der änigmatischen oder genesianischen Ehe der „Betreuungsvertrag“:Lebenspartnerinnen, Ehepartner, beste Freundinnen, Freunde, Familienangehörige können sich verpflichtend eintragen, wem sie in Zeiten der Not beistehen werden. Nehmen wir an, ein Betreuungsvertrag wird alle 10 Jahre automatisch verlängert, falls nicht gekündigt. Davor oder danach ist er nur kündbar, wenn nachweislich ein eigener Not- bzw. Betreuungsfall eingetreten ist. Familienangehörige stellen sich diese Verträge dann häufig aus. Mit diesem Betreuungsvertrag bringen Sie verbindlich zum Ausdruck, dass sie sich für ihre Eltern oder Geschwister oder, eben, ihren Partner, ihre Ehefrau, ihre zwei Ehemänner einsetzen werden, falls sie in Not geraten, Hilfe brauchen. Da die Verbindlichkeit langwierig ist, empfiehlt es sich, genau zu überlegen, mit wem und für wen ein Betreungsvertrag abgeschlossen wird.

22.04.2519

Der Staat schliesst automatisch einen Betreuungsvertrag von Eltern für ihre minderjährigen Kinder ab, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. Eine reine Zeugungsmutter kann von diesem Vertrag entbunden werden, sofern ein Betreuungsvertrag für das Kind mit der Adoptionsmutter besteht. Dasselbe gilt für den zeugenden Vater, sofern dieser nur als Samenspender fungiert. Ansonsten ist jeder Geschlechtsakt, der potentiell ein Kind erzeugt, potentiell mit einem Betreuungsvertrag für das Kind verbunden.

21.04.2519

Eine genesianische (oder änigmatische) Ehe von maximal 3 Personen (meistens: Frau – Mann, sehr selten: Mann/Frau/Transsexuelle) ist die Erklärung eines Kinderwunsches, für Liebeserklärungen und -verbindungen allein ist der Staat nicht zuständig, sollte er nicht zuständig sein.

…eine Begüngstigung der staatlich eingetragenen Ehe gibt es nur, wenn es Kinder gibt, sonst verfällt und endet die Begünstigung nach einer Frist (bzw. sie tritt gar nicht in kraft).

der Staat sollte sich in Ehe-Sachen raushalten, nur einmischen, wenn es um Kinder geht. Ansonsten ist die genesianische oder änigmatische Ehe frei. Eingetragen wird sie nur, wenn es um Kinder geht.

21.04.2519

Über die neue Eheform: die änigmatische oder genesianische Ehe – als Alternative zur Ehe dieser Grossekte, die sich „christlich“ nennt – die genesianische od änigmatische Ehe sollten wir und werden wir eines Tages etablieren, die der Genesis unserer Welt und der Änigma verbunden ist (Ehe-zu-dritt, maximal zu viert) ist denkbar),so dass die Leute „änigmatisch“ statt „christlich“ heiraten wollen

21.04.2519

Eine Konstante in der menschlichen Geschichte seit 500 00 Jahren mindestens ist der kleinfamiliäre Genpool – Adam und Eva und deren Kinder, deren Söhne und Töchter….

21.04.2519

Ehe zu dritt  – sollte staatlich anerkannt werden (natürlich bleibt die Diskussion für mehr offfen, warum nicht zu fünft und so weiter…).

21.04.2519

Über den Gen-Pool der „Kleinfamilie“. Kleinkinder können auch in Kinderhäusern mit vielen Müttern zur Welt kommen und für diese indigene oder Kommunen-Gemeinschaft sich „normal“ entwickeln, kinderaufziehende Vaterhäuser sind, soweit ich sehe, der Ethnologie nicht bekannt (wobei ihr Auftreten nicht überraschend wäre) – und doch besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Beziehung zur leibhaften Mutter und zum Partner oder damaligen Partner, dem Vater, als besonders entwickelt.

21.04.2519

Über den Gen-Pool der Kernfamilie. Der kleinfamiliäre Kern – die Kernfamilie und der Mutter- und Vater-Begriff, der zugleich meistens den Genpool definiert, der das Kind definiert – ist keine Erfindung der Neuzeit, der Moderne, auch wenn das modernistische Geschichtswissenschaft gerne so darstellt und im Mittelalter das „Grosse Haus“ – eine Art Hauskommune, in der die Kinder nicht genau wüssten, wer ihre Eltern und Geschwister sind, wer nicht bzw. aus diesem Wissen kein (klein-)familiäres Bewusstsein und Verhalten konstruierten – als „normal“ bezeichnete. Das römische Erb- und Familienrecht, Basis des modernen, zeigt an, was davon zu halten ist. Freud machte dann in seiner urhistorischen Projektion und Fantasie die Urhorde daraus, in der ein Patriarchat mit einem Frauenharem und unterdrückten Söhnen  und Töchtern regiert, wie auch, ungeschrieben, das Inzestgebot….Offenbar vergriff sich dieser freudsche Urvater nicht an seinen Töchtern…. – tatsächlich gibt es diese Vergemeinschaftungs- und Familiarisierungsform in der tiererischeren Physistemeentwicklung dieses Planeten – etwa bei Löwen, bis ein Rudel jüngerer Löwen – die eigenen Söhne sind es genetisch nicht – oder ein Bruderpaar – den Patriarchen, den bis dahin siegreichen Löwen – vertreiben, allenfalls im Kampf töten – und sein Harem übernehmen – ausser dessen Nachwuchs, der wird liquidiert. Das heisst: hier fressen eben nicht die Söhne den Vater auf, um mit der Mutter Sex zu haben, sondern fremde Söhne töten einen fremden Vater und dessen Kinder, dessen Nachwuchs, um mit dessen Harem zu kopulieren und sich fortzupflanzen. Dass die Löwinnen sich ab und zu einmischen – manchmal (selten) dem Haremschef zur Seite stehen und helfen, die neuen Eindringle oder eine Jünglingstruppe zu vertreiben, sei ein Hinweis darauf, dass die Löwinnen nicht immer nur die passive Sexware sind, um die es hauptsächlich geht, in diesem ewigen Kampf zwischen verschiedenen klein- und gruppen-familiären Kernen (Genpools) angehörenden männlichen Löwen.

22.04.2519

Um die Rasse fit zu halten, hat sich tatsächlich eine permanente dynamische Rekombination ihres Genpools als stabil, als statistisch optimal überlebensfähig erwiesen – wozu eine breite räumliche Verteilung und Verbreitung gehört (also in einem Tal eingeschlossen, würde die Löwenpopulation degenerien – wobei es Populationen gibt, für die ist dieses Tal riesig, sie degeniert nicht in ihm). Man kann sagen zur Genetik gehört die Verräumlichung, sie definiert sich auch durch den genetischen Raum oder Umkreis, in dem die Gattung expandierte, den sie für ihre fitte Fortpflanzung braucht. Gehlen meinte ja, beim Mensch gehört der Weltraum dazu, wir meinen, dem Menschen ist jedenfalls die änigmatische Dimension des Weltraums, der Genesis der Welt, „eingepflanzt“, stärker als in anderen Physistemen dieses Planeten. Auch sie nehmen, in reduzierter bis sehr reduzierter Form an der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt teil.

21.04.2519

Nicht nur postabrahamisch aufgeklärte Homosexuelle verzichten auf dieses Stockholm Syndrom und heiraten bestimmt nicht in dieser Grosssekte, um ihr damit einen „Persilschein“ für ihre jahrhundertlange Homosexuellen-Verfolgung auszustellen.

…die späte Rache der Homosexuellen an der Sekte, die sie jahrhundertelange verfolgt und gequält hat, sie höhlt aus, untergräbt jetzt komplett ihre Fundamente. Auge um Auge, Zahn um Zahn (verzögert).

21,04.2519

Auch hiert ist „postabrahamisch“ weder ein reaktionäres Anti-Homo-Ehe-Votum, noch eines für die christliche Homo-Ehe (was ein kompletter Witz ist) – sondern eine dritte, andere Position.

20.04.2519

Der neue Witz der sich dem Populismus anbiedernden Grosssekte: In Österreich dürfen homosexuelle Protestanten kirchlich heiraten: eine „christliche“ Groteske – am Anfang schuf Gott Mann und Mann, Frau und Frau – die Sekte kippt ihre Grundlagentexte in den Müll – auch für sie kommt Brot vor (ihrer) Moral. Die Selbstdemontage, die Selbstabschaffung der sich Christentum nennenden Grosssekte unter dem Deckmantel der Erneuerung und Anpassung an den Zeitgeist schreitet voran.

20.04.2519

Heiraten wollten sogar Ebioniten nicht mehr, sondern „Kind und Weib“ verlassen -denn der Tag der Tage war nahe und sie übten sich in der Liebe des Jenseits, nicht in der Liebe dieser Welt, in der körperlosen „Nächstenliebe“ (vgl. Neues Testament, Antwort der dortigen Jeshua-Figur auf Fragen nach der Ehe).

19.04.2519

Ob ich Martin Buber gelesen hätte? Anschliessend wurde ich durch die Blume bedroht von einem kleinen Vollidioten. Die ultraorthodoxen Juden finden es nur super, wenn ultraorthodoxe Muslime kritisiert werden. Oder ultraorthodoxe Christen – die gibt es ja auch noch  – aber, bitte, nicht sie . De facto nimmt eine postabrahamische/postbuddhistische Haltung aber die gleiche Distanz zu allen Abrahamismen und Buddhismen ein  – vor Gott, der Änigma, ist jede Religion dieser Erde und unser Menschenbrut gleich, um es mal deutlich zu sagen.  Religiös oder philosophisch: Sie sind Emanationen, enthalten sie denn wirklichen akommunikativen Gehalt, nicht bloss starke Suggestionen, der gleichen, der einen änigmatischen Dimension, von Gott, der Änigma.

19.04.2519

Dem ultraorthodoxen Judentum entzieht die Religionswissenschaft gerade die Figur des Moses (vgl. z.B. Verena Frenzen (2012))- es bezieht sich dementsprechend immer mehr auf eine reine Chimäre, sie wird immer mehr reine Ideologie, und man kann sagen, je mehr eine Religion reine Ideologie wird, je mehr sie ihre Krise versteckt, verstecken will, desto leerer wird sie innerlich, desto gewalttätiger nach Aussen – gut beobachen lässt sich das bei der katholischen Kirche zu Beginn des 17. Jahrhunderts (Stichwort: Servet (verbrannt 1600 in Genf), französischer Satiriker (verbrannt 1611 in Rom), Vanini (verbrannt 1619 in Toulouse), Galileisti, Kepleristi).

18.04.2519

Die  judäische Genesis beschreibt die Genesis des Gottes Abrahams, die erste Genesis, als Paradies und die Entstehung der Genesis unserer Welt, die zweite Genesis, als Verfluchung und Exodus aus der ersten – dabei steckt in der ersten der grössere Wurm.  Jetzt sind wir uns höchstens selber der Fluch, während im sogenannten Paradies immer noch die Schlange steckt. Wer wollte in dieses Paradies zurück? Dann lieber schwitzen im eigenen Angesicht! Die Vertreibung aus diesem Paradies war tatsächlich unsere Flucht aus ihm, wir retteten uns vor diesem Horrorgarten und nahmen ein Wissen um Welt und uns mit – oh, Scham – , für eine Heimat ohne abgrundtiefe Heimtücke und Bäume, die uns verboten sind.

17.04.2519

Die Religion des Tabula Rasa. Das, was sich heute als Christentum verkauft, ist die Erscheinung einer jahrhundertlange erfolgreichen Grosssekte, die mit Geschichtsklitterung, Verdrängung, Einseitigkeit und Lüge, Selbstanlügung operiert – das Kreuz ist nicht urchristlich, der Kirchturm ist nicht urchristlich, der Paulinismus ist nicht urchristlich, seine Erzählung von der kleinen Wiedergeburt ihres Sekten-Führes, des hohen Sinnes seines Todes, ihre Erzsündenhaftigkeit, das alles ist haltlos, ist nicht urchristlich – ist das Gegenteil von „ebionitisch“. Ähnlich ergeht es dem Islam – weder Muezzin gehört zum Koran, noch dieser Koran gehört zum Testament Mohammeds, das vernichtet wurde wie ältere Versionen des Korans. So gehört dementsprechend auch nicht die Spaltung in Schiiten, Sunniten,,, zu diesem, sie sind „Strafen“, sie sind Folgen des fehlenden, des vernichteten Testaments. In ähnlichen Irrtümern bewegt sich der Buddhismus, Und so weiter. Was hier empfohlen wird: ist „tabula rasa“ zu machen, postabrahamisch, postbuddhistisch. So kann die akommunikative Erleuchtung: „Philosoph. Du bist Philosoph“ gedeutet werden: mach tabula rasa, macht tabula rasa (was bekanntlich jede Philosophie in einem gewissen Sinne macht).

16.04.2519

Das „Böse“ als metaphysisch darzustellen, wie von Schirach das machte, ist billiger Aberglaube, mehr nicht. Das Bösartigste, was unser Gattung passieren kann, ist ihre Degeneration und Ausrottung. Insofern enthalten Atomkraftwerke und Atomwaffenarsenale „das Böse“ konzentriert. Wir sind also eine recht böse, aber hoffentlich nicht zu blöde Brut, die übrigens harmlosere Menschenrassen ausrottete – die Rasse der Homo sapiens ist rassistisch expandiert. Insofern könnte uns unser Ausrottungserfolg eines Tages selber schaden, ja, er tut es bereits. Zu böse sein, zu gut sein – beides ist nicht gut. Immer muss die Austarierung, die Vermittelung, uns helfen, uns über Wasser zu halten, das eine zu bremsen, zu behindern, das andere zu fördern, zu entwickeln. Wenig Sinn macht es, ohne das Gute und das Vermittelnde über „das Böse“ zu reden.

15.04.2519

3-Sat-Dokumentation über