Über die Anfänge – (Buch 7 – Buch Passion)

                   ———————         PRÄAMBEL    ————————–e

„Über die Anfänge“ könnte traditionell Gläubige enttäuschen und AtheistInnen zum Glauben anregen, haben beide ihre Positionen liebgewonnen, wird, im Interesse aller, vom Studium dieses Blogs abgeraten.
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genesisch/genesianisch, von „Genesis“  = ad fontes und reentrisch.

Die Datierung folgt dem global-genesianischen Zeitkalender – „n.A.“ nach der Achsenzeit, „a.A.“ after Axialage (siehe hierzu 05.01.2520)-, nicht mehr dem – zu wenig globalen, zu ausschliesslichen  –  christlich-gregorianischen Zeitkalender – seit 2015, als Buch publ. 2017 n.u.Z. (Über die Anfänge Buch 1 – 2. Teil, ab S. 34 bis 1).—

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Wir befinden uns in Buch 7: Buch Passion – die anderen Bücher von Über die Anfänge werden teilweise vorausgesetzt, wo sie nicht überholt oder für sich bleiben werden. Kenner/Kennerinnen des Blogs wissen: dass  von „hinten“ nach „vorne“ zu lesen ist.

11.04.2520

Über Kokainhandel und käufliche Menschen. Killer- und Mafia-Filme sind dankbar einfache und merkwürdig eingängig gewordene Kandidaten für DrehbuchautorInnen – ihre Thematik verspricht ohne viel Aufwand und Phantasie garantierte Unterhaltung für das Publikum und ein Setting von Figuren, Motiven und Handlungssträngen, das relevante Aspekte der gegenwärtigen Gesellschaft abbildet oder mindestens auf der Ebene eines pseudo-dokumentarischen Realismus bespielt. Die Drehbuchautoren integrieren dabei auch empirische Literatur, ziehen sich nicht alles aus den Fingern, bestens gelungene Serien in diesem Genre sind jene, die überzeugend realistisch Dokumentation mit Fiktion verknüpfen können (einen besseren, aufhellenderen „wissenschaftlicheren“Éinblick in diese dunklen Milieus gibt es dann kaum – erinnert sei an Bolanos Roman „2666“, der reale Polizeiberichte über massenhaft auftretende Morde  an Frauen in Mexiko verarbeitet ). Die Mafia- und Drogenhandel-Serie  ZeroZeroZero„, geschaffen von den Machern der Serie „Gomorrha“ (Sky), ist zum Beispiel ein soziales Experiment darüber, wie bei einer Kokainladung im Gegenwert von 900 Millionen Dollar käufliche Menschen, sogar staatliche Ordnungen ausser sich geraten. Sie hilft mehr oder weniger die extrem mörderischen Bandenkriege und die unglaubliche Korruption in Mexiko verständlicher zu machen, ihr Nachvollzug wird filmisch-virtuell miterlebt. Einschliesslich der damit verbundene illegale internationale Waren- und Kapitalfluss (Schmuggel, Steuerhinterziehung). Von der Gelegenheitsschmugglerin, die, in der gesellschaftlichen Ordnung des herrschenden Kapitalismus lebenslänglich fixiert in Armut, mit hohem Risiko über hohe Hürden, ihren ersehnten Sprung in eine freiere und luxeriösere Stufe dieser Ordnung zu machen erhofft bis zu international aufgestellten Grossschmugglern, die sogar Tanker für ihren Schmuggel kaufen, nicht nur Tanker dafür benutzen. Oder von leitenden Polizeibeamten des Drogendezernats, die zu Mitgliedern der organisierten Kriminalität mutieren. Das alles geschieht immer auf der Basis von Geld (Grundeinkommen) als sozial organisierte Lebensnotwendigkeit, die auch wie Intelligenz, Gier, Libido und Bildung die Ressource und Verteilung von Privilegien in unserer Gesellschaft massgeblich organisiert (verteilt, erhält) –  steuert die Gesellschaft über Staat und Eigentinitiative nicht dagegen, zugunsten von mehr Gleichheit, Ausgleich und Chancengerechtigkeit, was zugleich die Akzeptanz des Staates der Gesellschaft durch die Gesellschaft, im robusten Fall: durch den Demos der Demokratie fördert.

10.04.2520

Zum Versuch einer psychogenetischen Erklärung der von Männern ausgeübten Kindervergewaltigung (Stichtwort: „Verführungstheorie“), und warum es in der Katholischen Kirche zu einer hohen Konzentration derselben kommt, eine Erklärung, bei der die Psychoanalse versagt, siehe Über die Anfänge 6 (2.Aufl. Hamburg 2019) – 09.06./10.06./11.06.2519 (Über Päderastie und Protosexualisierung).

09.04.2520

Über Freuds Verführung. Statt Kleinkinderficker, fickende Kleinkinder – Freuds Irrtümer oder über Freuds Verführung einer breiten Intellektuellenschicht. Kurze Erinnerung an zwei massgebliche Freudkritiker der 1980er Jahre.
Einer der grossen deutschen Übersetzer und Wissenschaftsjournalisten ist Dieter E. Zimmer (geb. 1934), dessen Kritik der freudschen Psychoanalyse nach wie vor anregend und lesenwert ist (Tiefenschwindel. Die endlose und beendbare Psychoanalyse – Rowohlt 3. Aufl. 1990 [1986]). Dabei greift Zimmer ein Zitat von Freud auf, der als guter Wissenschaftler 1920 (Jenseits des Lustprinzips) in einem hellen Moment einräumte, dass die Biologie in Zukunft Anworten auf ihre Fragen geben könnte „durch die unser ganzer künstlicher Bau von Hypothesen umgeblasen wird„. Freud war sich der Fallibilität und Falsifizierbarkeit seiner Arbeiten bewusst, dass Psychoanalyse v.a. eine greyboxlogische Hermeneutik oder eine pseudowissenschaftliche Verführung über die Blackbox „Bewusstsein und Sexualität“ ist. Ein wichtiges Argument für eine Neuüberdenkung der frühkindlichen Psyche auf das Zimmer hinwies, ist, dass sie aus neuro-anatomischen  Gründen weder eine vorpubertäre, geschweige erwachsene Disposition zur Erinnerung noch zur sexuellen Erregung besitzen kann.  Ein Anachronismus ist – methodisch ein Unterstellungsfehler, den sich besonders Geschichtsstudierende wegdisziplinieren müssen – werden (maskulinisierte) Erwachsenenphantasien, die ein Kleinkind haben soll, mit den Phantasien eines Kleinkinds verwechselt. Was Zimmer zu wenig würdigt ist, dass Freud zumal auf eine präsexuelle, präphallische Sexualisierung der Kleinkind-Mutter-Kontakte in einer eindrücklichen Weise hinwies, die relativ geschlechtsindifferent von Babies ausgelebt und erlebt wird. Kaum geboren, am Busen nuggeln und Muttermilch saugen, sich innerlich befriedigen, Wärme und Körpernähe spüren, geküsst und gestreichelt, geschaukelt und gebettet werden – das macht die Strapazen des rasanten Umbaus des Kleinkindkörpers mehr als erträglich…. Allmählich beginnt dann auch die sexuelle Differenzierung sich im Kleinkind und in seiner Umwelt zu äussern, die von den Eltern ebenfalls wahrgenommen und kulturell „wahr“ gemacht wird, prä- oder postnatal angefangen mit der Zuordnung eines Mädchen- oder Jungen-Geschlechts- und -vornamens. Die berühmte Diskussion -., zum vierten Geburtstag kriegen Knaben Autos in blauem, Mädchen Puppen in rosanem Geschenkpapier -, ob Geschlecht „bloss“ gesellschaftlich, nicht auch genetisch fundiert ist, kann beginnen….. Man kann aus heutiger Perspektive sagen, dass hinter Freuds verführerischen „Phantasie“ des kastrierenden Vaters öfter als man es zur Zeit Freuds anerkennen wollte der kranke Päderast, der vergewaltigende Vater stand (und steht), der seine eigenen und/oder fremde Kleinkinder missbraucht. Ein grosser Fehler Freuds war sicher, dies als „falsche Phantasie“ seiner neurotisch-traumatisierten Patientinnen und Patienten abzutun. Der – bald von der von Anna Freud geführten Freud-Community exkommunizierte – Chef des Freud-Archivs Jeffrey Masson (geb. 1941) (Anschlag auf die Wahrheit: Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie  (1984), wörtliche Übersetzung des englischen Originaltitels) brachte dann diese von Freud unterdrückte „Wahrheit“ an den Tag, dass zwar Freud auf dieser Spur – heute wissen wir, wie „breit“ sie ist, wie unglaublich gross das Ausmass des Kindsmissbrauchs und die Geilheit von Erwachsenen darauf – -gestossen war, sie dann aber – Masson meint aus opportunistisch-karrieristischen Gründen – verworfen hatte (Ferenczi indessen kam ebenfalls auf dieses Missbrauchsphänomen und stand damals im engen Kontakt mit Freud, man muss sich ja nicht so fixieren auf Freud, es gibt neben Freud Ferenczi,  Jung und hundert andere..) – richtig überzeugend ist Massons Erklärung insofern nicht, da Freuds neue Vorstellung, dass das männliche Kleinkind aktiv-imaginär Sexualverkehr mit seiner Mutter und das weibliche mit ihrem Vater zu haben begehrt, in der damaligen Gesellschaft auch nicht besonders opportun war. Aber immerhin bezeichnete er mit dieser Hypothese Ehrenmänner der ehrenwerten Gesellschaft um 1900 nicht als potentielle Kinderficker, unterstellte vielmehr – weniger, aber immer noch anstössig -, dass Kleinkinder potentiell ficken und gefickt werden wollen (Du hast das doch insgeheim gewünscht, gewollt, den Übergriff deines Vaters…schau mal, was der Vati kann….). Der erwachsene Mann/Vater erschien dem Knaben als Kastrations-Bedrohung zwecks Erhaltung der ehelichen Sexualordnung und der Vermeidung von Inzest, so Freuds verführerische Phantasie, dass dieser Vater seiner Tochter damit nicht drohen, dort ein ganz anderes Verhalten an den Tag legen könnte, allenfalls auch das, das die Inzestschranke aushebelte, auch diese Hypothese wurde nicht weiter ausgeführt von Freud, wohl zu sehr drängte sich ihm in dieser Interpretationssphäre (die Frage der Mädchensexualität) der unangenehme Verdacht auf, dass er an einem künstlichen Bau von Hypothesen bastelt, der mit zwei, drei kräftigen wissenschaftlichen Windstössen fast gänzlich umgeblasen wird.

08.04.2520

Unsere Ostnostalgiker. Der Schriftsteller und Dresden-Kenner Uwe Tellkamp („Atelier“ im ostdeutschen Provinz- und Rechtsverlag Antaios), das Promi-Maler-Ehepaar Rosa Loy und Neo Rauch aus Zwickau und Leipzig – oder die Ersatz-DDR in der Form von Provinzialität und Heimatland (Deutschliebe) stösst bei Westdeutschen soziogenetisch bedingt mehrheitlich auf wenig Verständnis und Gegenliebe  – für diese Ex-DDR-Ler, die heute 50, 60, 70 Jahre alt sind, ist das bereits Ausland, sind die in ihren Augen viel zu dominanten Links-Grünen (Anti-Provinziellen, Anti-Nationalistischen) vor allem Westdeutschland und Westen. Schon diese Wessis sind ihnen fremd, wie fremd ihnen Fremde sind, das kann man sich ausdenken und in Zeitungen nachlesen. Tatsächlich haben Provinzialität wie Internationalität, Osten wie Westen, Heimat- wie Europa- und Weltliebe, ihre eigene Begründung und Berechtigung und es spricht eher weniger als mehr dafür, dass der Mensch so eng geschnitten ist, dass nicht alle diese Ebenen und Referenzen in seiner grossen Brust, in seinem grossen Geist nicht Platz hätten, allein der Kleingeist macht ihn kleiner, das Fremde fremder und das Eigene exorbitanter als es ist.

07.04.2520

Das Virus und die Krebszelle laden wie andere Überlistungs- und Einnistungsstrategien im Tierreich zu Metapherübertragungen in soziale Wirklichkeiten des Menschen ein, nicht unbedingt mit völlig falscher, aber beschränkter Aussagekraft. Zum Beispiel Hitler als komplexer Virusparasit, der den rationalen Schutz, die Vernunftimmunisierung eines Kollektivs mit Mimikry und Umprogrammierung unterlief und massenhaft von ihm Infizierte (Umprogrammierte) und Getötete (Ermordete) mit sich in den Abgrund riss. Hitler und seine rassistische Bewegung als soziale Pest, als Seuche, die man am Ende nur noch mit Krieg, mit Vernichtung von Millionen Umprogrammierter bekämpfen und eindämmen konnte. Im Kampf etablierter Programme gegen ein Neuprogramm, das, zeitweise von den etablierten unterstützt, gegen ein anderes, das kommunistische Neuprogramm ausgerichtet war, auch gegen das zionistische, diente diese antisemitische Ausrichtung gegen einen konstruierten virtuellen Feind nicht der Vernichtung eines realen Feindes und Programms, der sowjetische und europäische Kommunismus.

06.04.2520er

Es gibt Vereinfachung, die Komplexität möglich macht, und Vereinfachung, die durch Komplexität möglich gemacht wird – das Virus ist von zweiterer Vereinfachungsform.

05.04.2520

Der extreme Zellparasit – Krebs – und der extreme Virusparasit – Ebola, Sars, usw.

04.04.2520

Im Virusparasit ist nicht nur die Replikation programmiert, sondern das Reentry der dazu notwendigen Eigenschaften des Wirten. Das Pseudolebewesen lagerte das zum Leben Notwendige in den Wirt aus (bzw. holt sich das dort „Ausgelagerte“, macht es sich zu Nutzen). Es besteht aus dem Dreh, dieses für sich anzuwenden, für sich leben zu lassen (lebend zu machen), auf Kosten des Lebens des Wirten, hat sich der Virusparasit in diesem nicht pseudo-symbiontisch integriert – wurde er von diesem nicht pseudo-symbiontisch gehemmt. Wir wissen, dass das dem Flughund mit Ebola-Viren gelingt, was uns Menschen nicht gelingt. Man lerrnt für sich, studiert man, wie das dem Flughund gelingt – seit 2015 gibt es ein Mittel gegen Ebola, das diese Steuer- und Hemmleistung im Menschen erbringt.

03.04.2520

Da sie beide über extremparasitäre Phänomene arbeiten, sollten Virologie und Onkologie ihre Zusammenarbeit intensivieren.

02.04.2520

Krebs hat Eigenschaften, zeigt Züge von Extremparasitismus. Hier programmiert eine abgefallene Zelle sich zum egoistischen Eigenprogramm um, und reisst damit den ganzen Wirt in den Tod, weiss dieser sich davor nicht zu schützen.

01.04.2520

Umwendung, Inversion zum absoluten Existenzminimum in Richtung eines Existenzmaximals (das Auswendung, Exversion betreibt), ist vermutlich das „Geheimnis“, der Evolutionsweg des Virusparasiten.

30.03.2520

Das Virus macht einen Teil eines Grossprogramms, eines Fremdprogramms, zu seinem Eigenprogramm. Man kann sagen: dieser sekundäre destruktive Egoismus ist Abfallprodukt eines überproduktiven Evolutionismus, dessen komplexeren Wesen ebenfalls egoistischen Eigenprogrammen folgen.

30.03.2520

Es gehört zur Natur des Überschusses, dass er Ausschuss produziert: Parasiten, die nichts anderes liefern, als vom Vorhandenen (Überschiessenden) zu leben und es zu zerstören.

29.03.2520

Wie der Abgefallene Engel einer wunderbaren Schöpfungsgeschichte, legt das Virus unsere Gesellschaft, nicht nur unsere Körper lahm.

28.03.2520

Das Virus ist so etwas wie der Abgefallene Engel im Zuge einer wunderbaren Schöpfungsgeschichte: es wendet das Gute für das Böse an.

27.03.2520

Über Extremparasitismus. Zur Evolution des Parasitismus und des Extremparasitismus. Man kann evolutionsgeschichtlich vermuten, dass der Extremparasitismus sich aus dem Parasitismus entwickelte. Eine andere extremparasitäre Form als die des Virus ist die Mehr-Wirte-Genese eines Parasiten – Malaria ist insofern auch eine extremparasitäre Form der Fortpflanzung und Ausbreitung. Das Parasitenvirus ist zu nichts anderem in der Lage, als im Wirt sich zu transkribieren und replizieren: es hat dabei alle Gen-Eigenschaften, die den Wirt zu einem komplexen Lebe- und Fortpflanzungswesen aufbauen, auf allein diese Eigenschaft spezialisiert: sich in den komplexen Aufbau des Wirts einzuhacken, und mit diesem allein seine extrem reduzierte Replikation zu starten (für den Wirt, der sich dagegen nicht erfolgreich immunisieren kann, eine tödliche Angelegenheit). Diese extrem reduzierte Replikation und Spezialisierung erforderte für sich eine relativ anspruchsvolle Eigenkomplexität (siehe z.B. Wikipedia „Ebolavirus“), ihr Design folgt dem Auftrag der Eigenkomplexität jeder DNA – sich zu transkribieren und replizieren.

26.03.2520

Neueste Entdeckung aus den unbekannten Regionen Europas: Rila, Pirin, Rhodopen und Strandscha – Bergwelten Bulgariens, darunter Gebiete mit einer Fauna, die als einzige von Europa von der Eiszeit verschont blieb.

25.03.2520

Das Corona-Virus als Extremparasit.  Das Virus als einen Prozess zu beschreiben, das reicht nicht. Milchbakterien in unserem Magen sind auch ein Prozess, allerdings unterscheiden wir bereits dort von guten, für uns lebenswichtigen Bakterien (Prozessen) und schädlichen, die wir möglichst loswerden, beseitigen, wollen oder müssen. Parasiten werden als Schädlinge definiert, die nur mit Wirten leben können, die sie für ihre Replikation benutzen und denen sie schaden – Symbionten hingegen leben mit dem Wirt zusammen, ohne diesem abträglich zu sein, eher nützlich.
Das Covid-19 evozierende Corona-Virus lässt sich am besten als Extremparasit beschreiben, extrem an ihm ist allein aus der äusseren Betrachtung, vor der inneren  Analyse, seine Reduziertheit, Geruchslosigkeit und Unsichtbarkeit, seine physische Kleinexistenz jenseits unserer visuellen und sensuellen Aussenwahrnehmung. Unser Körper nimmt diesen Extremparasiten erst inwendig wahr, wann es zu spät ist, wann es unsere äussere Wahrnehmung unterlaufen und übersprungen und sich in uns eingenistet hat, dann beginnt der Körper es immunologisch als Fremd- und Zerstörungskörper „wahrzunehmen“, mit der Intention, den Betrieb aufrechtzuerhalten und diese Betriebsstörung auszuschalten (dafür braucht der Körper ca. 20 Tage oder der Wirt, der Mensch stirbt binnen ca. 8 Tagen nach der Infektion an Lungenentzündung/Erstickungstod bei unzureichender Intensivbehandlung). Wegen dieser Unsichtbarkeit, Kleinheit und Geruchslosigkeit dauerte es lange, bis die Aufklärung der Menschheit hinter den „bösen Geistern“, die in uns spuken können, die Extremparasiten und Bakterien entdeckte. Mit dem Glauben an sie existierte schon früh in der Menschheit eine Ahnung von diesen unsichtbaren Extremparasiten „in der Luft“, und die aristotelische Miasmustheorie ging ja davon aus, dass „schlechte“ bzw. verseuchte Luft die Ursache für eine Seuche wie die Pest sei. Aus heutiger kontagionstheoretischer Perspektive lag Aristoteles damit einmal mehr gar nicht so stark daneben, zumal was die Übertragung der Lungenpest und z.B. der Diphterie, die über Tröpfcheninfektion via Luftraum und -weg übertragen wurde und wird, betraf.
Das Corona-Virus ist ein Extremparasit, der durch Tröpfcheninfektion übertragen, nur mit einem Wirt „leben“ kann, dabei wird bei diesem Extremparasiten Leben auf das „Extrem“ reduziert, auf reine Replikation mit dem Material des Wirts. Ein für den Wirt zu schnell tödliches Virus zerstörte die Replikations- und Lebensbasis des Virus, es zerstörte sich selber, verringerte seine Verbreitungsfähigkeit. Das hochinfektiöse Ebola-Virus ereilt dieses Schicksal, ist sein Wirt der Mensch, der kein „idealer“ Wirt für diesen Extremparasiten ist. In seinem angestammten Wirt hat er sich pseudo-symbiontisch stabilisiert, er stirbt ihm nicht unter den Füssen, die ihm selber fehlen, weg. Ebola ist ein hochinfektiöser Exttremparasit, doch ähnlich wie bei der Peulenpest rottete er sich selber aus,  rottete er zu schnell den Wirt aus bzw. für Flöhe, Ratten und die Tröpfcheninfektion gab es irgendwann nicht mehr genug Menschen in der Nachbarschaft, weil die entweder tot oder geflüchtet waren, so erschöpfte sich die Pest irgendwann an sich selber. Und kamen Menschen zurück in das verseuchte Gebiet, entwickelten sie wieder eine gewisse Bevölkerungsdichte, entstand erneut eine Verdichtung von Chancen, von Zufällen für den Extremparasiten, in den Wirt Mensch überzuspringen. Eine neue Pestwelle nahm ihren  Anfang. Je schneller Angesteckte isoliert und vor ihnen geflüchtet wurde, desto kleiner und kürzer wurde sie.
Wir stehen auf dem Kriegsfuss mit einem Extremparasiten – bitte verschönen oder vernebeln wir die Sache nicht – auch wenn ich selber nicht Fan von Kriegsmetaphern bin. Dieser Extremparasit verursacht teilweise lebensbedrohliche Krankheiten (umgangssprachlich: Lungenentzündung) im neuen Wirt. Es gibt allerdings Wirte bei dem sich dieser Extremparasit als Symbiont eingerichtet hat oder der Wirt hat ihn vom Parasit zum Symbiont mutiert – beim Wechsel zu einem neuen Wirt wird aus dem Symbiont wieder ein Extremparasit… ..man kann also sagen, das „Virus“ fühlt sich im Moment auch nicht „wohl“ – es sprang nicht aus Bösartigkeit zu einem neuen Wirt, es wurde in diesen aus Zufall eingepflanzt, dort fremd, treibt Unruhe es von Mensch zu Mensch, von Wirt zu Wirt. Wir werden diesen gefährlichen Extremparasiten, diesen tödlichen Unruheherd entweder pseudo-symbiontisch zähmen oder ausmerzen (oder beides).

24.03.2520

Die Soziopsychogenese der Empathie.

23.03.2520

Was ist Soziogenetik, was zählt zur Soziopsychogenetik? Norbert Elias sprach von „soziogenetischen Untersuchungen„. Zum Beispiel die Erklärung, dass primäre Homosexualität, eine normale, einigermassen seltene Disposition, psychogenetisch entstanden ist, auch deswegen nicht oberflächlich wegtherapiert werden kann (viel häufiger ist periphere Homosexualität, also die, die fast jede/r nur peripher sein kann und will – es sei, die soziale Umwelt wird ein Knast, in dem zum Beispiel heterosexuelle Männer vorübergehend und „sekundär“ homosexuell agieren).  Zur Soziopsychogenetik zählt zudem die Erklärung, dass Urangst, ein „natürliches“ Gefühl, auf der Soziogenese der Mutter-Kind-Urbeziehung beruht.  Was ist Fürsorgeinstinkt für sie? Die durchgemachte, die überlebte Urangst der Mutter, als sie selber ein Kleinkind war – die dadurch entstandene Empathie für die Angst ihres Kindes. Sie treibt die Mutter (heute: den Elter) leidenschaftlich und das Kleinkind „leidend“ gleichermassen fürs Überleben zu sorgen (fürs Kleinkind: allenfalls zu schreien) an. Die überwundene erlittene Urangst, der ausgewachsene Elter, hilft die erleidende Urangst des Heranwachsenden zu überwinden, zumal zu beruhigen. Die Urempathie der Mutter, des Elters, für ihr, für sein Kind in Ängsten – und darauf basierend für andere, für jeden Menschen, allenfalls auch für Klein(säuge)tiere, beruht auf der selbsterlittenen und selber durchlebten Urangst und Kleinkindsituation (bei gerade Mutter gewordenen Löwinnen gibt es Empathieeinbrüche dieser Art, dass sie dann sogar Gazellensäuglinge wie ihre eigene Brut versorgt und gegen andere Löwinnen verteidigt: „Liebe dein Fressopfer, deine Beute, wie dich selbst, umsorge es wie deine eigene Brut“ würde sie dann predigen, könnte sie sprechen…eine Predigt, die streng befolgt, zum Aussterben der Löwen führen würde…). Diese Empathie agiert aus dem primären Echo- und sozialen Prägungsraum den sowohl Urangst (Urstress) als auch Urbefriedigung, das positive Gefühl, wird diese aufgehoben, vorderhand ausser Kraft gesetzt, dominieren.

23.03.2520

Aus soziopsychogenetischer  Sicht ist Freuds Urangst-Szenario eine sekundäre phallozentrische, androzentrische Überschreibung.

22.03.2520

Der fast schon peinliche Versuch Freuds, die Urangst des Kleinkinds auf den mit Kastration drohenden Vater zu übertragen – Fehlkonstruktion, die nur einigermassen für den Jungen, nicht für das Mädchen „funktionierte“ in einer Umwelt, die den Primat des Mannes, des Phallus, über alles, v.a. die Frau, die Mutter, stellte.

21.03.2520

Die Basis des Bösen. Vernabelt mit Gott, nicht nur verheiratet mit Gott – Anmerkung zu 3. Mos (Leviticus). Die Grundlage des vom HERRN diktierten „heiligen“ Ehebundes und Grundmuster der Beziehung Gläubiger-HERR (JHWH) ist die Kleinkind-Mutter-Beziehung. Liebe deine Partnerin, deinen Partner wie deine Mutter, sei mit ihr, mit ihm verbunden, wie du mit Mutter verbunden warst und wie Mutter es mit dir als Kleinkind war. Der kommunikative Ausfluss des HERRN ist heilige Milch, am Busen des HERRN soll seine lebensspendende Milch aufgesogen werden, nur mit ihr wächst das Leben ins Unsterbliche… Auf Ehebruch steht die Todestrafe. Die umfassende Lebensnotwendigkeit der Beziehung zum maternalen Elter für das Kleinkind – ihr Unterbruch wäre für es lebensbedrohlich – spiegelt der mosaische Ehebund und die angedrohte Todesstrafe bei seinem Bruch wieder. Im Koran steht auf den Bruch der „Ehe“ mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch ebenfalls die Todesstrafe, auch hier wird suggeriert und von einer frühkindlichen Erfahrungsressource und Erinnerungsspur profitiert, die Beziehung des Gläubigen zu Allah, der die umsorgende Mutter und den strengen Vater im Himmel repräsentiert, sei so notwendig, ihr Bruch so lebensgefährlich für den Gläubigen wie für das Kleinkind der Abbruch der „Vernabelung“ mit der Mutter, gleichzeitig respräsentiert Allah, der HERR, aber auch das Kleinkind, das verloren wäre, verlässt die Mutter es, fühlt sie sich mit ihm nicht mehr verbunden, für sein Überleben nicht mehr verpflichtet. Man gefährdet die Existenz Allahs verlässt man ihn (könnte man fast glauben), nicht nur dieser bedroht die Existenz des Gläubigen, fällt dieser von ihm ab. Man kann sagen die Basis der abrahamischen Religion, nicht nur seines Ehebundes, beruht auf einem „fruchtbaren“ Übertragungsfehler. Basiert auf der für unser Leben und Überleben ersten grundlegenden sozialen Doppelbeziehung, ein soziales Existential: jener des Kleinkinds, das keine andere Wahl hat, sonst ginge es zu grunde, zur Mutter, und jener der Mutter, die die Wahl hat, dann aber ging es zu grunde, zum Kleinkind. Die Mutter, die vom Kleinkind „abfällt“, die eigentlich „böse“ Mutter, wurde dann auch die Basis des Bösen, der erste Horror, die Urangst des Kleinkinds (von daher erhält Sartres „Die Hölle, das sind die anderen“ eine tiefere, eine weitere Bedeutung).

20.03.2520

Es war unwahrscheinlich,  dass ich überhaupt zur Existenz kommen konnte – ich nehme den Preis dafür, die Einkehr, das Sterben in Kauf.

19.03.2502

Ich, Mensch, gewinne mehr als die anderen Lebewesen dieses Planeten und ich verliere mehr als sie.

18.03.2520

Sogar beim Sterben steht das Leben im Vordergrund, kommt das Überleben und das Weiterleben zuerst.

17.03.2520

Unsere ewige Krönung. Auch dass wir alle vor der ganz grossen Herausforderung stehen, und, ob wir wollen oder nicht, sie bewältigen müssen, unser Sterben, unsere Kehre, Einkehr, Rückkehr, macht uns alle zu einem Mitglied einer grandiosen Schicksalsgemeinschaft, zu einer heroischen Spezies der Freude und Trauer, zu einer herausragenden Auszeichnung, zu Würdeträgern, die uns Respekt vor sich, vor jedem Menschen einflössen sollte (Vorsicht, Nachsicht, Umsicht und ein Grundverständnis für jeden Menschen).

17.03.2520

Sterben, wieder nichts zu werden, ist nicht weniger aussergewöhnlich, nicht weniger ausgezeichnet als die Auszeichnung, zu werden, nicht nichts zu sein, zu leben.

16.03.2520

Unsere ewige Krönung. Es gibt nichts Enthusiastischeres, als dass wir in unsere Mutter verliebt sind, die uns zur Welt gebracht hat, als dass wir in unseren Vater verliebt sind, der uns mitgeschaffen hat, und in deren Eltern und in deren und so weiter. Es gibt nichts Enthusiastischeres als dass wir in unser Leben verliebt sind, das uns geschenkt worden ist, als dass wir in unsere Kinder verliebt sind, denen wir das Leben schenken, das uns das Weiterleben schenkt, als dass wir in die edle Gesellschaft verliebt sind, die dieses Geschenk, das uns krönt, das uns auszeichnet, würdigt, es gibt nichts Enthusiastischeres, als die Geheimnisvolle, die Änigma der Materie, im Geiste zu umarmen,  – von daher lässt sich jede Gesellschaftskritik ableiten: würdigt sie uns ausreichend oder spottet, verachtet sie uns, verehrt sie die Änigma oder leugnet sie sie – ermöglicht sie es, das Leben zu feiern oder nicht. Jeder Mensch ist gekrönt und eingeboren in die weltliche und änigmatische Sphäre, wird durch die Geburt und die Änigma geadelt. Die Gesellschaft gleichermassen geadelter Menschen ist eine Art kommunistische Adelsgesellschaft und änigmatische Glaubensgemeinschaft.

15.03.2520

Unsere ewige Krönung. Gott, die Änigma, hat offenbar lebenden Menschen etwas zu sagen. Wenn sie über uns als Tote herrschen würde – ewig -, könnte sie einfach warten bis wir in ihrem Hades sind, ohne den fernen, mühsamen Weg in unsere Lebenskommunikation auf sich zu nehmen und von ihr Akommunizierte auf uns loszulassen.

15.03.2520

Das Leben ist unser Elixier – davor waren wir tausende Millionen Jahre nichts, dann wurden wir auserwählt, nicht nichts zu sein, und danach sind wir tausende Millionen Jahre nichts, diesmal aber mit der ewigen Krone, nicht nichts gewesen zu sein.

14.03.2520

Wir müssen sowohl Spinoza verabschieden, weil seine Einheit (Monotheosubstantialistik) zu einfach ist, als auch Descartes, weil seine Differenz (Differenzontologie) zu einfach ist. Es gibt eine änigmatische Dimension, die uns (mich) akommuniziert. Keinem Menschen wäre die geniale Idee eingefallen, dass sie uns mit „Du bist Philosoph/in. Philosophie“ akommuniziert, und damit Luthers Versuch – überhaupt jeden theologischen Versuch -, Theologie von Philosophie abzuheben, vereitelt.

14.03.2520

Wahre Philosophie kommuniziert akommuniziert – sie ist also grösstenteils in Kommunikationen, die sich Akommunikationen zuschreiben, in theologischen (religiösen) Texten zu finden. Und was ist mit „weltlicher Philosophie“ – nicht metaphysischer oder änigmatischer? Finde dich zuerst in der Welt mit der änigmatischen Brücke, in der du bist, auf der du stehst, zu recht – dann richte die Welt danach aus, nach den Obligationen dieses deines In-der-Welt-auf-der-Brücke-Stehens.

14.03.2520

Wie wird ein dimensionsloses, zeit- und raum-loses Wesen „welt-dimensional“ ist verwandt mit der Frage: wie gelangt seine Akommunikation in unsere Welt und Kommunikation.

13.03.2520

Unsere Welt und Gott, die Änigma (auf unsere Welt bezogen: die Grundbeziehung von der Mutter zum Kind und vom Kind zur Mutter, der Vater kommt erst später dazu) liegt allem,  was änigmatische Beziehung und Dimension betrifft, zugrunde, auch diesem später hinzukommenden „HERRN“, gleichsam als „Mutter“ aller Götter (aller Monotheismen, Nirvanas, Natur-und Tier-Götter) oder unserer Welt liegt die änigmatische Dimension zugrunde (in sie projizierte Platon platonische Körper). Oder beides, oder teilweise oder zeitweise.

12.03.2520

Diesen Gedanken gilt es zu vertiefen: „die biologische Grundzelle der einzig erlaubten sexuellen Beziehung, die Ehe, scheint die prä- und postnatale Mutter-Säuglings-Beziehung zu sein, die für den Säugling lebensnotwendig ist – übertragen auf die Ehebeziehung, jeder Bruch, jede Abänderung von ihr ist des Todes.“ dieser biologische Urbezug erklärt wahrscheinlich mehr die „Stabilität“ dieser mosaischen Ehe- und Religionsordnung, als der (sekundäre?) zu ihrem HERRN. Dass es Mutterhäuser und Ersatz-Mütter geben könnte – Polygamie wird bei Moses ausgeschlossen, im Koran wird an die bestehenden Verhältnisse adaptiert von vier erlaubten Ehefrauen für den Ehemann ausgegangen (Sklavinnen nicht hinzugerechnet).

12.03.2520

Vernabelt mit Gott, nicht nur verheiratet mit Gott. Die Kleinkind-Mutter-Beziehung ist die die Grundlage des vom HERRN diktierten „heiligen“ Ehebundes und Grundmuster der Beziehung Gläubiger-HERR. Liebe deine Partnerin, deinen Partner wie deine Mutter, sei mit ihr, mit ihm verbunden, wie du mit Mutter verbunden warst und wie Mutter es mit dir als Kleinkind war. Der kommunikativer Ausfluss des HERRN ist heilige Milch, am Busen des HERRN soll seine lebensspendende Milch aufgesogen werden, nur mit ihr wächst das Leben ins Unsterbliche… Die umfassende Lebensnotwendigkeit der Beziehung zum maternalen Elter für das Kleinkind – ihr Unterbruch wäre für es lebensbedrohlich – spiegelt der mosaische Ehebund und die angedrohte Todesstrafe bei seinem Bruch wieder. Im Koran steht auf den Bruch der „Ehe“ mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch die Todesstrafe, auch hier wird suggeriert und von einer frühkindlichen Erfahrungsressource profitiert, die Beziehung des Gläubigen zu Allah, der die umsorgende Mutter und den strengen Vater im Himmel repräsentiert, sei so notwendig, ihr Bruch so lebensgefährlich wie der Bezug des Kleinkinds zur Mutter, gleichzeitig respräsentiert Allah, der HERR, aber auch das Kleinkind, das verloren wäre, verlässt die Mutter es, fühlt sie sich mit ihm nicht mehr verbunden, für sein Überleben nicht mehr verpflichtet. Man gefährdet die Existenz Allahs verlässt man ihn, nicht nur dieser bedroht die Existenz des Gläubigen, fällt dieser von ihm ab. Man kann sagen die Basis der abrahamischen Religion, nicht nur seines Ehebundes, beruht auf einem „fruchtbaren“ Übertragungsfehler. Basiert auf der für unser Leben und Überleben ersten grundlegenden sozialen Doppelbeziehung: jener des Klindkinds, das keine andere Wahl hat, sonst ginge es zu grunde, zur Mutter, und jener der Mutter, die die Wahl hat, dann aber ging es zu grunde, zum Kleinkind. Die Mutter, die vom Kleinkind „abfällt“, die eigentlich „böse“ Mutter, wurde dann auch die Basis des Bösen, der erste Horror des Kleinkinds.

11.03.2520

Hört die angeordnete Nächsten- und Fremdenliebe („du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ 3.Mos.19 – 18//““Du sollst den Fremden lieben wie Dich selbst“/3.Mos.19 -34) beim Ehebruch, beim Sex mit der Frau des Nächsten auf, so erst recht beim Sex eines Mannes mit einem Mann (Sodomie) und mit einem Tier (Bestialitas). 3.Mos.18- „Und bei einem Mann sollst du nicht liegen wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es. Und bei keinem Vieh sollst du liegen, so dass du dich an ihm unrein machst. Und eine Frau soll sich nicht vor ein Vieh hinstellen, damit es sie begattet.“  – der HERR erinnert daran, dass er Völker, die sich dadurch „unrein“ gemacht hatten, „ausgespien“ habe, das sind „greuliche Bräuche“ – sie sollen sich an seine göttlichen Vorschriften halten, dann bewahren sie sich rein und heilig.  Als ordentliche Orientierung in der Unordnung und Orientierungslosigkeit, akommuniziert und geheiligt von ihrem Gott, der HERR über alle Herren und Sklaven ihres Volkes („Und ich hab euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein.“) so schreitet diese erste abrahamische Überlegenheitsekstase voran…

10.03.2520

Interessanterweise schimmert bei Moses wie im Koran dort am deutlichsten der Patriarch, der Mann, durch den Text, wo es um die sexuelle Kontrolle geht – um die Kontrolle der Sexualität der Männer in der eigenen Volksgemeinschaft und /oder Familie wie auch um die sexuelle Kontrolle über die verheiratete Frau, bzw. Mohammeds Frauen (auch dort mit Sonderregelungen für Sex mit Sklavinnen).  Die biosoziale Grundlage der einzig erlaubten sexuellen Beziehung, die Ehe, scheint die postnatale Mutter-Säuglings-Beziehung zu sein, die für den Säugling lebensnotwendig ist – übertragen auf die Ehebeziehung, jeder Bruch, jede Abänderung von ihr ist des Todes. Dabei wird aus der Sicht eines sexuell aktiven Mannes geschrieben und beobachtet, der quasi mit jeder Frau schläft –  von der Sklavin bis zur Schwester, Schwiegertochter, Mutter (Zweitfrau des Vaters?). Wer Ehebruch treibt mit der Frau eines Nächsten  – müsse zusammen mit der Ehebrecherin getötet werden – sie „sollen ausgerottet werden„, man soll sie „mit Feuer verbrennen“ , „dann sollen sie „kinderlos sterben“ (3.Mos (Leviticus) 19-21)- ein Hinweis auf Zwangssterilisation/Kastration – Ausnahme: wird mit einer verlobten Sklavin geschlafen  -statt beide zu töten, fordert der HERR vom Herrn Schadenersatz und als Schuldopfer ein Widder, mit dem ein Priester beim HERRN (JHWH) „Sühnung erwirken“ soll (das Opfertier stirbt für die Täter) – Hauptargument: die Frau war nicht „frei“. Damit wird der freie, frei entscheidende Akt des Eheversprechens und Ehebundes unter Gleichen (Freien) unterstrichen – auf derselben „heiligen“ Basis beruht der Bund zwischen ihnen und ihrem Gott, der sie heiligt, denn er ist es (das einmal freiwillig eingegangene Bündnis darf nicht mehr gebrochen werden  – im Koran steht auf den Bruch mit Gott (Apostasie) gleich einem mosaischen Ehebruch die Todesstrafe). Sie sind Akommunizierte durch akustisch-verbale Akommunikation ihres Gottes („Und der Herr redet zu Moses„), die ihnen der akommunizierte Moses kommuniziert („Und der Herr redet zu Moses: Rede zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israel….“):  Für den Text: Schreibe für die Herren über Schrift und Archiv deiner Sprachgemeinschaft meine Herren-Worte (Akommunikationen) an Dich auf. Die Frauen (die Töchter Israel) sind hier kein Thema, sie werden bloss in diesem männlichen Korpus von Schrift und Archiv zu einem. Dasselbe gilt für die Änigma: eingeschlossen, wird sie ausgeschlossen.

09.03.2520

Hollywood und die Coronavirus-Pandemie. Hollywood als Produzent von globalen psychologischen Eingewöhnungsprogrammen in fiktionaler Form für reale Apokalypseszenarios – am Beispiel der „milden“ Corona-Virus-Pandemie (der Virologe als Held) – theoretisch hätte das Virus viel tödlicher sein können – kann das nächste pandemische Virus viel massenvernichtender sein – auf dieses müssen wir vorbereitet sein – kein Witz (die Prepper sind weniger weltfremd als gemeinhin angenommen: bisschen Prepper sollte jede/r sein…). Wir haben „Walking Dead“ (2010-2020), ein Virus mutiert Menschen zu Zombies, auch Gesunde sind von ihm infiziert, wir haben „12 Monkeys“ (1995). nach einer Virus-Pandemie überlebte rund 1 % der Weltbevölkerung – wir haben „Outbreak“ (1995) mit Dustin Hoffman als Held-Virologe – ein vom US-Militär modifziertes Virus gerät ausser Kontrolle – wir haben „I am Legend“ (2007) mit Will Smith als Held-Virologe – wo ein modifiziertes Masern-Virus statt zum Wunderheilmittel zum Alleszerstörer mutiert.

09.03.2520

Zur Coronapandemie im Jahr 2020 nach Jeshua. Fakt ist, dass die medizinische Gentherapie zum Guten modifizierte Viren als Heilmittel gegen Hautkrebs einsetzt und was zum Guten, kann oft auch zum Bösen eingesetzt werden – können modifizierte Viren als militärische Massenvernichtungswaffen eingesetzt werden – natürlich nur dann, wenn die Aggressoren auch über einen Impfstoff und Immunität dagegen verfügen – somit auch über einen Zeitvorteil gegenüber dem Feind – „potentieller Bedroher“ oder „Schädling“, den sie mit dem Virus „unschädlich“ zu machen bzw. zu „beseitigen“ beabsichtigen. Das macht diese militärische Biowaffe effizienter und gefährlicher als eine A-Bombe – ihr Einsatz kontaminiert nicht die Erde und die Athmosphäre für Jahre und Jahrhunderte. Am Ende überlebte dieser Pandemie-Angriff nur ein kleiner Kreis von Menschen, der sich immunisierte gegen dieses Virus, allenfalls auch mit Impfstoff seine „ingroup“ heilt, und ein paar isolierte Gruppen (das könnten auch feindliche Militärs sein, und wird der Virus-Einsatz nicht gut genug getarnt vollzogen, wird er früh genug enttarnt – artete der unerklärte Krieg doch noch in einen Atomkrieg als Vergeltungsschlag aus – die Sache ist also mehr für die Theorie, für Strategiepapiere und Hollywood-Drehbücher als für die Realität erster Ordnung…). Solche feindseligen „Ideen“ werden im nationalistischen Konkurrenzkapitalismus eher gepusht, im globalen Kooperationskapitalismus indessen unwahrscheinlich gemacht – denn freundschaftlich Kooperierende wollen sich definitiv nicht vernichten – haben solche Massenvernichtungs-Wahnideen nicht im Gepäck.

08.03.2520

Die Lakonie, mit der ich akommuniziert wurde, ist kaum noch zu überbieten – „Philosophie, Du bist Philosoph“  – so lautete die göttliche Sure.

08.03.2520 (2)

Die drei Jahre später erfolgte Synchronizitäts-Akommunikation war eine Szene mit Zeit- und Raumverschiebung – aus meiner Warte: zuerst in einer Traumsequenz, die mir am anderen Morgen als ausserordentlich erschien, dann in der Zukunft als reale Gegenwart, die in der Vergangenheit als Zukunftstraum erlebt wurde, erlebt.

08.03.2520 (3)

Wir stellen uns die Szene vor: eine Szene, in einem kleinen Grossraumbüro von einer Schweizer Grossbank-Filiale (die es heute nicht mehr gibt), der Bankkaufmannslehrling betreibt per Schreibmaschine Alchemie – verwandelt durch einen ihm vorliegenden Text durch Übertragung auf Papier Papier in Wertpapier (Obligation).

08.03.2520 (4)

Wieso wurde diese Szene änigmatisch vermittelt, änigmatisch gemacht?  Demonstriert sie einen ausserordentlich bedeutenden Unterschied? weisst sie auf den Unterschied zwischen Akommunikation und Kommunikation, heiligem und gemeinem Text hin? Erst Akommunikation transferiert gewöhnliche in änigmatische (früher hätte man gesagt: göttliche) Kommunikation, erst göttliche (a-)Kommunikation transferiert Kommunikation in akommunizierte Kommunikation – macht aus gewöhnlichem Papier ein Wertpapier. In der ersten Sequenz, in der Traumsequenz blieb „Obligation“ im Raum stehen, blieb dem Jüngling als ihm fremdes Fremdwort erinnert (Wisst ihr, was „Obligation“ heisst, fragte ich meine Tischkameraden im Internat. Nööööö). dieses Wort war für den Dreizehnjährigen ähnlich unbekannt wie für den Zehnjährigen „Philosophie, Philosoph“. Gott, die Änigma, hat es in dieser Offenbarung offenbar mit graecisierten und latinisierten Fremdwörtern, aus der europäischen Kultur, die sie an einen Jungen, mitten in Europa lebend, richtete, der ihre Vermittlungsweisen im Grunde überhaupt nicht (im Grunde nur änigmatisch – C.G.Jung sprach von „Relativität“ von Raum und Zeit) und das Vermittelte nur ein bisschen verstand (daraus ist zu schliessen, dass dieser Junge für sie ein Medium war, die Botschaft richtete sich an ihn als Erwachsener und allgemein an Erwachsene)

07.03.2520

Die Unglaubwürdigkeit einer Glaubensgemeinschaft wächst mit der Länge ihres von ihr sakralisierten Textes, auch die Bahai produzierten einfach zuviel Kommunikation, genauer: zu wenig akommunizierte, zu viel selbstkommunizierte Kommunikation.

07.03.2520

Das letzte Wort, das gültige Testament der Änigma – -solange sie es nicht anderswo und -wann fortsetzt – ist die lakonische frohe Botschaft: ihr seit die Obligation des Lebens, ihr lebt liebt kehrt zurück und geht über euch hinaus für die Obligationen des Lebens (bewahrt euch, bewahrt sie) als Philosoph, Philosophin. Ist die Änigma – eine Einheit, eine Vielheit?  ist sie mehr ein „hinduistisches“, inkohärent mehrgötterhaftes als ein streng monotheistisch-abrahamisches Wesen, das auf eine sehr menschgemachte Kohärenz hin gedrillt und zurechtgemurkst wurde? Wir wissen es nicht, und gehen daher von beidem aus (sowohl als auch, weder noch).

06.03.2520

Die grosse Solidarität. Der Visionär, der akommunizierte? der hochgradig in seiner Überlegenheitsekstase selbstbegeisterte? Jesaja (wir wissen nicht genau, wer das war,  vielleicht der erste, vielleicht der dritte Jesaja) inszeniert ein ausserordentlich gastfreundschaftliches auserwähltes und letztes Vok, das zugleich die grosse, die grösste Solidarität unter der Menschheit verkörpert: Kommt, wir haben einen Gott, den ihr nicht habt, kommt wir haben ein Mittel gegen die Sterblichkeit, kommt, ihr dürft, wenn ihr wollt, von unserer, von dieser Speise laben. Wir geben sie euch, wir teilen sie mit euch: In diesem Gestus inszenierte sich später der ebionitische Jesus oder mindestens wurde und wird bis heute der paulinische Jesus inszeniert („Brot und Wein“ von dieser Speise der Ewigkeit…). Jeshua war nicht nur ein Jude, Jeshua war ein Jesajaner, wenn man will: der vierte Jesaja.

05.03.2520

Ob die Bahai Vorläufer oder Mitläufer der AB (Änigmatischen Bewegung) sind? Mensch könnte es meinen, doch tatsächlich ist die Änigma weit freier, weit umfassender, vielleicht auch weit machtloser, nicht nur weit mächtiger als ihr als „Universalgott“ inszenierter Projektionsgott –  eine ent-provinzialisierte Projektion des islamischen und jüdischen abrahamischen Gottes, und alles, was an ihr göttlich ist, ist, aus Sicht der Änigmatischen Bewegung eine änigmatische Emanation – insofern sind alle Religionen, sind sie nicht nur Projektionen, Änigmatische Bewegungen, enthalten sie Akommunikationen und Involutionen der Änigma.  Einen abrahamischen Gott aller Völker gibt es bereits bei Jesaja, wo unter der Regie, man kann auch sagen: unter der Gastfreundschaft des auserwählten Volkes, auf dem Berg Zion (siehe hierzu 04.09.2520 Die absolute Party) allen Völker ein Mahl, das ihnen die Ewigkeit schenkt, ein Mahl, mit dem sie nicht nur den Hunger, sondern die Sterblichkkeit tilgen, am Tag des Untergangalarms, am Tag der Posaunen, angeboten wird.

04.03.2520

Menschen, die sich ohne Berufung, ihr Gottesbild für alle anderen und die Ewigkeit festschreiben lassen wollen, als ob Gott, die Änigma, die wahre Ewigkeit, sich auf irgendetwas, was Menschen festlegten, festlegt und festlegen lässt.

03.03.2520

Präsident Putin will Gott in der reformierten Verfassung Russlands erwähnen. Es ist gut, dass Gott, die Änigma, in einer Verfassung erwähnt wird, doch sie hat uns nicht das  akommuniziert, sondern seit Philosophen, Philosophinnen und nehmt die Obligationen eures Daseins in eure Hand, insofern gehörte das in jede Verfassung.

02.03.2520

Wir wissen fast nichts von der Änigma, ein wenig vom „dass“, weniger vom „wie“ und nichts vom „warum“ durch ihre Akommunikationen und Involutionen, die von ihrer Dimension in unserer und von unserer in ihrer künden. Die Allmachtsphantasien oder -projektionen in sie – wie jene der abrahamischen Grosssekten in ihren Gott oder der Hindus in ihre Götter – können also weiterlaufen… Ausser ihrem akommunikativen und involutiven Gehalt – den Menschen, Männer, teilweise zerstörten, missverstanden, falsch dogmatisierten usw. – sind sie ein entkerntes, hohles Gerede und Phantasieren.

01.03.2520

Auch hier ist die aufschlussreichere Lektüre, die chronologische Lektüre – wenn Sie sie am 26.02.2520 beginnen, dann 27.02.2520 usw.

30.02.2520

Mohammed hatte zunächst ja auch das Problem, die Umwelt davon zu überzeugen, dass er akommuniziert kommuniziert, nicht nur kommuniziert. Doch die Hürde dafür war klein, weil die Umwelt auf eine religiöse Erweckung und Befreiung schon länger wartete. Weiteres dazu siehe z.B. Über die Anfänge 1, S. 280 ff. (Mimetische Genese).

29.02.2520

Hegel kannte die Ebene der änigmatischen Dimension nicht – dort wo sein absoluter Geist schwebt in der Spekulation, akommuniziert Gott, die Änigma, in der Realität, die ich selber erlebte und wahrnahm. Ich kann das heute nur bezeugen, nicht beweisen, und eigenes Augen-, Wahrnehmungs-, Traum- und Erlebenszeugnis – kondensiert zum Erinnerungszeugnis, scheint von Glaubwürdigkeit abzuhängen, scheint, allen Schwächen des Subjektivismus (der Selbsttäuschung, des Irreseins, etc.) ausgeliefert zu sein, scheint eine schwache Basis zu sein. Mensch kann sich wundern, warum eine so vermeintlich allmächtige Wesenheit auf solch schwachen Brücken baut, auf solch schwachen Brücken in unsere Welt geht… Es braucht doch, würde Moses, den es so wahrscheinlich nie gegeben hat, sagen: ein handfestes Wunder, das tausende Zeugen, eine überwältigende Glaubwürdigkeit an sich erzeugt, Menschen, die sich davon nicht mehr überzeugen lassen müssen. Oder vermittelt die Akommunikation eine Überzeugungskraft, die aus ihr, aus mir spricht? Ich kann das glauben, aber es geht nicht um mich (Akommunikation ist wie Kommunikation disseminativ und ein Einzelner Teil eines Sprachkollektivs und hunderter Übersetzungskollektive: und wenn eine Ängima einen Zehnjährigen akommuniziert mit „Du bist Philosoph. Philosophie“, der den Vorgang an sich absolut nicht und seinen kommunikativen Gehalt höchstens halb versteht – dann unterstreicht sie, dass diese Akommunikation den Zehnjährigen transzendiert, transzendieren soll in Richtung uns alle: „Wir sind Philosoph“ – „Wir sollen Philosoph(in) sein“ !) Kurzum, ich werde es demnächst mal mit dem Über-Wasser-Laufen versuchen…, und gewiss werden immer noch einige sagen, dass die Kamera- oder Handyaufnahmen davon deep fake sind, sollte mein Versuch gelingen (ich wähle die Berliner Spree in der Nähe des Bundestages: und werde es nicht abertausendmal, sondern – nach einem Stossgebet an die Änigma: Bitte trage mich über das Wasser – dann glauben alle oder viele, dass es dich gibt und dass du mich akommuniziert hast – nur einmal versuchen…). Nass werde ich aus dem Wasser steigen, und nochmals betonen, dass die Änigma die Physikalität und Genesis unserer Welt uns überlässt, in unsere Hand legt, unserer Selbstverantwortung übergeben hat (besitzt sie überhaupt soviel Macht). Das beweisen wir jeden Tag und jede Nacht – nur ab und zu fliesst sie zu uns, wirkt sie auf uns, als eine sehr ferne, sehr fremde Nachbarin.

29.02.2520

Die reale absolute Dimension ist die änigmatische.

28.02.2520

Hegel kannte die Ebene der änigmatischen Dimension nicht. Dort wo sein absoluter Geist schwebt in der Spekulation, akommuniziert Gott, die Änigma, in der Realität, die ich selber erlebte und wahrnahm (ungefragt, unerwartet, abrupt, als Junge, dann als dreizehn- und achtzehnjähriger junger Mann, dann als Erwachsener – Änigmas Sprung/Spruch sprang mich an, von der Seite und aus der Richtung, in die der „Sprung“ Kierkegaards springt…Bachelard müsste einsehen: Nicht nichts kommt hier „von selbst“…). Die Akommunikation und ihr „göttlicher Logos“ ist indessen nicht mit den traditionellen Gott-Vorstellungen zu verwechseln. Gott, die Änigma, die alle tausend Jahre einen Menschen „anspringt“, „anspricht“, ist primär anders, nicht „höher“ oder so hoch, dass wir es ebenfalls nur als „extrem anders“ verstehen.

28.02.2520

Wir sind in der Eigenmacht der Genesis unserer Welt gefangen wie befreit – und die „Übersetzungs- und Interventionsmacht“ der Änigma – herkommend aus der Genesis ihrer Welt – ist durch diese begrenzt (wir sind stärker durch unsere Beschränktheit und die unserer Welt geprägt als uns narzistisch lieb sein kann) unsere Welt ist durch Zeit und Raum von ihr alteriert, ist anders gemacht.. (sie hat vielleicht Zeit und Raum nicht – und sieht (als ob „Sehen“, Sicht und Umsicht, eine göttlich-änigmatische, nicht nur menschliche Eigenschaft ist…) sie „sieht“ unsere Welt „ganz anders“ – Platoniker würden sagen „eigentlich“) – je mehr Eigenmacht der Genesis unserer Welt unterstellt wird, desto mehr Eigenverantwortung tragen wir für uns und unsere Welt – desto „begrenzter“ ist ihr Einfluss (wenn das so ist) – …und durch die änigmatische Dimension ist sie mit der Welt unserer Genesis verbunden.
Wir wissen nichts von ihr, ausser ihren Akommunikationen und Involutionen, die von ihrer Dimension in unserer und von unserer in ihrer künden. Die Allmachtsphantasien oder -projektionen in sie – wie jene der abrahamischen Grosssekten in ihren Gott oder der Hindus in ihre Götter – können also weiterlaufen… Ausser ihren akommunikativen und involutiven Gehalt – den sie teilweise zerstörten, missverstanden, falsch dogmatisierten usw. – sind sie ein entkerntes, hohles Gerede und Phantasieren.

27.02.2520

Hegel, Bachelard und änigmatische Philosophie. Mit Hegel gesagt: der Verstand isoliert, separiert, dichotomisiert parteiisch. Hegels Vernunft kritisiert das als unterkomplex und zu begrenzt in Zeit und Raum. „Der Verstand bestimmt und hält die Bestimmung fest, die Vernunft ist negativ und dialektisch“. Bachelard (Epistemologie) würde antworten: „Nichts kommt von selbst. Nichs ist gegeben. Alles ist konstruiert.“ Die änigmatische Vernunft und Bewegung würde indessen sowohl Hegel als auch Bachelard widersprechen, ohne den Vorwurf, sie hätten es besser wissen können.

26.02.2520

Hegel und Social Media. Der politisch korrekte Medienenkonsens und -dissens, der die Welt- und Selbstkomplexität gerne in Dichotomien isoliert und versimpelt -zum Beispiel : Links gut, Recht böse (inhuman, unempathisch, egoistisch, nationalistisch, unchristlich)-  bewegt sich aus hegelscher Perspektive im Bereich des hegelschen Verstandes, nicht auf der Ebene der hegelschen Vernunft (und erst recht nicht auf der Ebene des Geistes). Der hegelsche Verstand wird also schnell platt, unterkomplex, unflexibel, undialektisch – aus Sicht der Vernunft. Dort, wo er zu denken (also vernünftiger) zu werden anfangen sollte, wird er oft zur penetranten Behauptung, zur dogmatischen Moralisiererei, zur uneinsichtigen Besserwisserei, zur schlichten und schlechten Erkenntnis, die ihre innere Inflexibilität auch darin ausdrück, dass sie kaum zu Abweichung und Aufweichung fähig ist. Die Dogmatik des Guten beginnt sich von der Realität in ihre eigene abzulösen, einzubinden, einzuwickeln. Auch die Neonazis, die Losernazis, leben in ihrer eigenen „Bubble“, stabilisieren sich in ihren kollektiv geteilten Imaginationen und wollen von der historisch errichteten und ausgehandelten Wirklichkeit, von den neuen Realitäten in der sozialen In- und Umwelt nicht viel wissen, ausser das, was in ihr plattes, dichotomisiertes Selektionsmuster und Weltbild passt. Der hegelsche Verstand dominiert die Social Media, nicht die Vernunft.

25.02.2520

Das neue Israel. Nachtrag zu 18.02.2520. Ein lustiger Vogel ist Michael Wolffsohn in: Wem gehört das heilige Land? Die Wurzeln des Streits zwischen Juden und Arabern (aktualisierte Ausgabe 2015) zumal dann,  kommentiert er die archäologischen Arbeiten von Finkelstein/Silberman (2006), die „die Landnahme sowie die Grosskönigreiche Davids und Salomons ins Reich der Mythen verweisen. Ihre (Be)Funde und ihre grossartigen Bücher lesen sich überzeugend, ändern aber an unserer letzlich tagespolitischen Frage – und Antwort – nichts.“ (Schlusswort und .-punkt des Kapitels). (S. 181). Alles klar, irgendwann wird allerdings ein israelischer Staat zugeben müssen und wollen  – `a pro pos „nichts“ – , dass die vermeintlich historischen Grenzen des david-salomonischen Grossreichs in der Antike so unklar und unsicher geworden sind, das mit ihnen die aktuelle Landnahme nicht mehr begründet werden kann  – das heisst, Israel wird sich dann „letztlich“ auf Realpolitik beziehen und zugleich der eigenen Orthodoxie und Ultraorthodoxie den Boden, den heiligen Boden, der einst dem Reich Davids und Salomons gehört haben soll, unter den Füssen wegziehen. Weil klar geworden ist, dass nicht klar ist, welcher Boden bis zu welcher Grenze welchem Reich in der Antike tatsächlich gehört hatte.

24.02.2520

Mensch kann sagen, dass dieses fehlende Kapitel in Hegels Phänomenologie des Geistes: Die Mutter-Kind-Dialektik – Hegel hat es einfach übersehen, ähnlich wie Descartes vor lauter „cogitare“ sein Latein übersehen hat…- , grosso modo für die letzten 2500 Jahre Gültigkeit beanspruchen kann und erst in letzter Zeit aufbricht oder aufbröckelt.

23.02.2520

In die Phänomenologie des Geistes (1807) des Christen Hegel gehört statt die Herr-Knecht-Dialektik, die Mutter-Kind-Dialektik, in der die Tochter muttergleich und der Sohn Herr (über Schrift, Archiv und Deutungshoheit) und die Mutter zum Kind (entmündigt, überschrieben) wird. Kulminierend in Gott, Abraham und Heiliger Geist.

22.02.2520

Judith Butler hielt in Marbach (?) einen Vortrag über Hegels Phänomenologie des Geistes (1807), der durch deutsche Zeitungen (Zeit) und Social Media (Blätter) in den grösseren Umlauf kam- ein braver Vortrag als ob sie erschrockene Konservative beruhigen wolllte ausgerechnet mit diesem fundamentalen Buch der Unruhe, mit diesem geistigen Dynamit. Luce Irigarays Ethik der sexuellen Differenz (frz. 1984) kritisierte in diesem Buch die „mörderische Herr-Knecht-Dialektik“ und die Position des Mannes, der die Frau definiere. Diese Kritik ist wie die Haut einer Schlange, die der „Phänomenologie“ abgezogen wurde. Butler indessen inszenierte das Buch so, als ob seine historische Gestalt, seine alte Haut immer noch unvermittelt unserer Gegenwart entspricht und ihr vor geht. Das mag einen „pädagogischen“ Sinn haben, einen philosophischen (im hegelschen Sinn) hat es nicht.

21.02.2520

Die Welt in ihrer änigmatischen Dimension ist der sakrale Raum, ihr braucht keine Sektoren, keine Sektenräume, die ihr zu „sakralen“ erklärt.

21.02.2520

Verbeugt euch nicht! Kniet nicht! Kriecht nicht! Die Änigma braucht eure Verbeugung nicht – sie verbeugt sich in ihrer Grösse, in ihrer ewigen Andersheit vor uns.

20.02.2520

Abrahams Gott und die Mutter. Der Gott Abrahams, der sich stark machen konnte, konnte er einen Vater beugen, ihm seinen Sohn zu opfern, versuchte es gar nicht erst bei der unbeugsameren, bei der stärkeren Mutter.  Selber nicht primär, erbaute er seine primäre Gottheit, seine erbauliche Grösse und Kraft auf dem sekundären Glied in der Beziehung zwischen Elter und Kind. Opfere mir deinen Sohn, Vater, denn deine Mutter werde ich nicht „rumkriegen“, meine Gewalt wird ihr nicht imponieren. Sie wird eher mich töten, eher sich töten wollen als ihr Kind.

19.02.2520

Tiere schächten und Ziegen opfern – das hat mit Gott, der Änigma nichts zu tun.

18.02.2520

Abraham und seine Söhne hat es so nicht gegeben, Moses war kein Autor, Jesaja besteht aus mindestens drei Autoren aus drei Epochen – auch das Judentum wird sich immer mehr fragen müssen, was von ihm übrig bleibt, was an Wahrheit übrig bleibt, sortiert es die falschen Geschichten, die literarischen Narrative aus und integriert es die archäologischen und religionswissenschaftlichen Befunde. Natürlich gibt es immer blindgläubige Traditionalisten, das findet sich auch in den anderen Religionen. Wir sprechen von denen, die sich nicht betäuben und verklären lassen wollen durch schöne falsche Erzählungen, wir sprechen von jenen, die klarer, die die aufgeklärte Wahrheit sehen wollen durch Religion.

17.02.2520

Der testamentarische Islam, der „wahre“ Islam, der das Tastement Mohammeds und seines göttlichen Akommunizierers im Geiste lebt,  das jesaische Urjudentum mit der Vision des Menschen, der den Tod besiegt mit Gottes Hilfe. Alle sind sie auf der Sache nach dem wahren Ursprung.

16.02.2520

Tiere schächten und Ziegen opfern – das hat mit Gott nichts zu tun. Das ist alt-abrahamisches Sektenverhalten. Selbst aus vor-postabrahamischer Perspektive hat das weder mit Jesaja (die reale, nicht die mystische Figur wie Abraham oder Moses) noch mit Mohammed etwas zu tun. Das Opferfest basiert auf einem Missverständnis, was Gott ist und will, und auf der zwanghaften Isaak-Geschichte (siehe hierzu 12.02.2520).

15.02.2520

Die Isaak-Geschichte ist die Inkarnation einer Entstellung.

14.02.2520

Gott, die Änigma, ist die letzte, die ein Menschenopfer (oder sonst ein Gemetzel) sucht, verlangt, benötigt.

13.02.2520

Weber liegt vermutlich richtig, ist davon auszugehen, dass die Erzählung von Issaks Fast-Opferung: „die Schöpfung eines Schriftstellers, nicht das Werk eines Erzählers, der mündliches Traditionsgut weitergibt (ist). Also kann man hinter diesem „Paradigma narrativer Theologie“ auch keine historischen Tatsachen suchen.“ (S. 95). Es sei, „hinter“ diesem Paradigma finden wir das, was seinen akommunikativen und subkommunikativen Diskurs dominiert – gezwungen, aber ganz ohne Zwang.

12.02.2520

Anmerkung zum Abrahamismus. zwei Diskursfigurationen, die Figuration der Akommunikation und die Figur der Subkommunikation, dominieren die Isaak-Geschichte, die Figuration der Kommunikation, die drei männliche Figuren gestalten: der Gott Abrahams, der Patriarch Abraham und Issak, Abrahams Lieblingssohn: – die Diskursfiguration Abrahams Gott (Elohim, Jahwe) – sie zählt zu den Figurationen der Akommunikation  – und die Diskursfiguration des Ungesagten – sie zählt zur Figuration der Subkommunikation – hauptsächlich die Figuration der abwesenden Mutter präfigurierend. In Hartwig Webers Aufsatz „Abraham – das Opfer des Sohnes“ (in Frenken/Rheinheimer (Hg.) Die Psychohistorie des Erlebens, Kiel 2000)  wird diese Figur des Ungesagten, der Subkommunikation des Präsenzkommunizierten zur Rede, zum Gesagten gebracht: „Und Sara, die Mutter Isaaks – wie mag sie auf die Nachricht von der gerade noch verhinderten Opferung ihres Kindes reagiert haben?“ (S. 93) Dieser Diskurs der Subkommunikation ist der mit Abwesenheit glänzende Diskurs des emanzipierten, des weiblichen, des matriachalen und des änigmatischen Diskurses, – materialiter schöpft er die Existenz der Söhne und dieses angeblichen Gottes – seine Abwesenheit  – die anwesende Sara- und Gott, die Änigma-Abwesenheit – ist konstitutiv für die Issak-Geschichte. Die änigmatische Dimension wird auf zwei Ebenen verdrängt – sie verschwindet hinter der Ebene des Patriarchengottes – akommunikativ – und hinter der Ebene des Ungesagten (und der ausgeschlossenen eingeschlossenen Frauen, Mütter) – subkommunikativ. Ohne diese doppelte Verdrängung würde die Isaak-Geschichte nicht funktionieren, nicht existieren, nicht kommunizieren, sie dominiert nicht nur die Abwesenden, sie wird von den Abwesenden, vom Änigma- und vom Mutter-Diskurs dominiert – das Zwanghafte dieser Geschichte ist dementsprechend doppelt: der zwanghafte Gott, der sich auf dem Zwang auf Menschen erbaut, der seine Grösse in der Unterwerfung geringerer Wesen definiert, und der zwanghafte Mann (Patriarch, Ehemann, Vater), der sich zwingt, den Sohn, dann Opfertier zu zwingen, um diesem Gotteszwang zu folgen, sich ihm zu beugen (was dieser „Gott“ nicht versuchte, war die unbeugsamere Mutter zu zwingen ihren Sohn zu opfern, dieser schwache Gott versuchte es gar nicht erst bei ihr, sondern beim Schwächeren, Sekundäreren, beim Vater, der in sich nicht wie die Mutter das Fleisch und Blut bei der Geburt des Sohnes vergab und spürte, der deshalb eher desssen Fleisch und Blut vergab, ihm, dem schwächeren Gott, der sich damit „stark“ fühlen und machen konnte, „opferte“…). Am Ende erweist sich die Isaak-Geschichte als sekundär, oberflächlich und einseitig, das sie Ergänzende, das sie verschwinden lässt, liesse sie ganz verschwinden.

12.02.2520

Die Sekundärgeschichte, die die eigentliche Primärgeschichte ist, die marginalisierte, verdrängte, unterdrückte, die sich im Widerstand, in der Ausgrenzung, als der Rücken des sich zeigenden Spiegels, in Szenen neben der Szene „zeigt“.

11.02.2520

Sie alle bannt ein patriarchales Joch. Sie alle sind sekundäre Geschöpfe der Schafferin, der Schaffenden, der Änigma.

10.02.2520

Gute Christen und Christinnen, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Muslime und Muslima, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Juden und Jüdinnen, von denen es aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Buddhisten und Buddhistinnen, von denen es aus Sicht der postbuddhistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Hindus und Hindas, von denen es aus Sicht der posthinduistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Atheisten und Atheistinnen, von denen es aus Sicht der postatheistischen Aufklärung ganz wenige gibt. Gute Skeptiker und Skeptikerinnen, von denen es aus Sicht der postaporematischen Aufklärung ganz wenige gibt.

09.02.2520

Gute Christen und Christinnen, von denen es – aus änigmatischer Sicht – ganz wenige gibt, werden sich vom synodalen auf den änigmatischen Weg machen.

08.02.2520

Die deutschen Paulinisten – die unreformierten, die sich „Katholiken“ nennen, und die halbreformierten, die sich „Reformierte“ nennen – üben sich gerade auf einem „neunen“ synodalen Weg. Auf einem Ausnahme-Sekten-Meeting, auf dem sie – unter der Hand- auch die Ausnahme, die in die Welt getreten ist, über „Über die Anfänge“ diskutieren, diskutieren müssen.

07.02.2520

Der Selbstschutzwaffenschein für Frauen ist eine Alternative oder Ergänzung zu Frauenhäusern.

06.02.2520

Über „Selbstschutz von Frauen“ angesichts einer Todesstatistik Beziehungsdelikte, die pro Jahr Tausende männlicher Mörder von Frauen ausmacht. Um  bedrohten Frauen mindestens 5 bis 10 %  mehr präventive Sicherheit zu geben diente der Selbstschutzwaffenschein für Frauen – in der Regel befristet ausgegeben (nach 2 Jahren wird die Bedrohungslage neu evaluiert), mit obligatorischem, situations-angepasstem Schiesskurs (2 Kurse pro Woche, insgesamt 6, wenn die Frau will, kann sie ihn wiederholen) und eine in die Handtasche passende, leichte effektive Waffe. Zu „Das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft und ihre Grundlage“ siehe 27.01.2520.

06.02.2520

Selbstschutz von Frauen passt in eine Gesellschaft zwischen heutiger USA und heutigem Deutschland, ersteres vergibt Waffen wie Irre jedem und jeder, zweiteres redet hysterisch von staatlichem Gewaltmonopol. An das sich „Reichsbürger“, andere Rechtsextreme, inklusive rechtsextreme Polizisten, Bundeswehrsoldaten und (Ex-)-Dienstler, nebst Bombenbastlern aus der Islamistenecke, nicht halten. Was auffällt: Linksextreme, militante Linksaktivisten sind seit der RAF ohne grosse Kalliber, ohne Schiesswaffen unterwegs. Die Linke ist entwaffnet worden. Unter den Extremen haben nur noch die Rechtsextremen und Islamisten ihre“Gewaltmonopole“.

05.02.2520

Der historische (ebionitische) Jeshua und sein Aufklärer Adolf Holl. RIP Adolf Holl (22.01.2020 nach christlich-paulinischer Zeit): seriöser Kritiker des Paulinismus – der dessen Mantel anhob und Teile des ebionitischen Jeshua – der eben kein weltorientierter Sozialpolitiker war – freizulegen, aufzudecken bemüht war – Vorarbeiter der Postabrahamischen Aufklärung und Änigmatischen Bewegung.

04.02.2520

Es ist einfach – eine Angriffsarmee betrifft andere, eine Verteidigungsarmee nicht. Eine Armee in der Nachbarschaft mit über 50 000 Panzern, Atomraketen nicht hinzugezählt, betrifft uns in Europa.

04.02.2520

Was ist mit Russland?. Und was ist mit den USA? könnte Russland zurückfragen. Den USA gefällt nicht, dass Europa sich von Russlands Öl und Gas abhängig macht – zum einen braucht auch Russland Europas Geld   – die Abhängigkeit ist reziprok, zudem ist es alte Tradition, Russlands Gas abzukaufen, selbst im Kalten Krieg wärmte Russland Europas Winter, zum anderen kauft Europa auch in den USA und andernorts Öl und Gas ein, ist es billig, ist es marktreif genug. Ausserdem ist Russland, ob es will oder nicht, ein grosses europäisches Kulturland und mittlerweile wissen wir alle, dass die fossilen Energieträger in den nächsten Jahrzehnten zu Ende gehen.

03.02.2520

Es gibt Parteien in Europa – heute tonangebend -, die gehen davon aus, das Transatlantik-Bündnis hält ewig, andere denken, langfristig hat Europa die Selbstverantwortung und Selbstverteidigung in die eigenen Hände zu nehmen, nicht ohne alte und neue Freunde oder Partner selbstverständlich.

02.02.2520

Der Jahrhundertbrand in Australien (2019/20) – in dessen Inferno nach Schätzung eines Experten rund 1 Milliarde Tiere verendeten – rund 30 Menschen starben – , einige geschützte Arten könnte er zum Aussterben bringen, – lässt den Asteroiden-Einschlag und das daraus folgende Aussterben der Saurier (nach neuesten Erkenntnissen, sei er alleine dafür verantwortlich) plötzlich konkreter, weniger abstrakt und unsere Erde noch verletzlicher und kleiner als sie ist erscheinen – der Rauch dieses „Jahrhundert“brands verdunkelte sogar in Südamerika den Tag.

01.02.2520

Die innere Freundin. Wir vergessen nicht, dass Hegel die Frau den „inneren Feind“ nannte – hier noch ganz in männlicher Dominanz über und mit Schrift und Archiv unter Herrenakademikern zu Herrenakademikern kommunizierend. Das innerspsychisch stärkere matriarchale System in der Urhorde, im Bezug zu Kindern, brachte den Patriarchen dazu, sich der Mutter anzugleichen, muttergleich, mutterähnlich seine Rolle als Vater zu entwickeln, damit wurde er Teil des emotionalen Bezugsystem, wurde „wie die Mutter“ geliebt, und wahrte dadurch seine relativierte, aber auch garantierte Macht. Das Liebesprojekt brachte auch ihm „evolutive“ Vorteile – Homo Präsapiens hätte sich sonst vielleicht ähnlich wie weibliche Bienenschwärme entwickelt, die männliche Drohnen „bloss“ für den Begattungsakt mit ihrer Königin brauchen, dann vertreiben oder töten oder Tiger, die zur Balz von der Tigerin kurz zugelassen und am Ende des mehrtägigen Schäferstündchens mit einem Prankenschlag vertrieben werden. Sie zieht die Urhorde alleine auf, sowohl mit weit komplexerer innerer Anlage als auch weit grösserer aussenorientierter Verantwortung als das Männchen. Homo (Prä-)Sapiens Erfolgsrezept war die Integration des Männchens, auch des dominanten, mit einem stark aussenorientierten Leistungsspektrum (Nahrungsbeschaffung, Verteidigung  Verhandlung, Handel, etc.), in den Dienst der matriarchal „emotional“ dominierten Horde (Kinder, Jugendliche, Alte, Behinderte, etc.), es ist sogar zu vermuten, dass die innere Bindung der Aussendifferenzierung der Leistungen des Männchens vorausging, gleichsam deren Ausgangs- und Enpunkt, war (und ist) – durch sie – nach aussen verlagerte mütterliche Obliegenheiten – konnten dominante Männchen zu „Helden“ ihrer Horde werden, zur inneren Freundin.

30.01.2520

Die Frage, warum Europa christianisiert ist, hat wesentlich mit der Frage zu tun: warum die Römer zum (paulinisierten) Christentum konvertierten.

29.01.2520

Aus diesem Urhorden-Szenario können zwei grundsätzliche „Machtmodelle“ abgeleitet werden – das eine, das auf Terror und Angst-Einflössen, und das andere, das auf Zuneigung und Vertrauensbildung beruht, letzteres ist auf Zeit stabiler. Das Modell des Monopols physischer Gewalt und das des Monopols positiver emotionaler Gewalt – die Römer, die das patriarchale Momentum vertraten, traten in diesen Konflikt mit den Christen, die das positive emotionale Bindungssystem vertraten, und verloren ihn.  Einen leidenden, von der Römer-Oberklasse verfolgten Christus stand dem römischen Volk, das für eine andere Religion bereit war, auf Zeit näher als die Vergötterung ihres unbarmherzigen Kaisers, ausserdem versprach ihnen die übermenschliche Abgehobenheit dieses Christus ein eigenes Königreich auf Erden, die übermenschliche Abgehobenheit ihres Kaisers nur weitere Tribut- und Huldigungserweise. Er, der allein zu den Göttern aufstieg, präsentierte ihnen panem et circenses wie die Abschlachtung von Christen und Christinnen, diese boten ihnen Mitgefühl und Nächstenliebe und das erwähnte Versprechen, ewig zu leben im eigenen Königreich, an: krass gegensätzlicher, antagonistischer zum römischen Macht- und Religionsmodell ging es kaum, werbetechnisch hatte das Produkt „Kaiser-Gott“ keine grosse Chance auf dem religiösen Massenmarkt. Die Überlegenheitsekstase der zweiten abrahamischen Grosssekte räumte in den Gemütern und in der Zuneigungsskala mehr und mehr ab – liess die römischen Götter und den Kaiser-Gott – vor allem als die erste Schlacht unter dem neuen Gott gegen Truppen unter den alten Göttern gewonnen wurde -, weit unter sich. Die Bekehrung der römischen Oberschicht zum Christentum fand ausser mit Argumenten, gut römisch, auf dem Schlachtfeld statt.

29.01.2520

Das Ende von Freuds Urhorde aus gewalt- und zuneigungspsychologischer Perspektive. Freud übersah das Gewaltmonopol, das Männer innehaben – verwechselte er es mit dem Phallus? – deswegen u.a. die Blindheit für sexuelle Übergriffe des Vaters (und/oder dessen Bruder etc.) auf die eigenen Kinder – der sexuelle Missbrauch als Basis von Neurosen bzw. Traumata, – anstatt, – ihn verdrängend -, zu erklären, das sei bloss Verdrängung…, und seine Mühe, die ödipale Situation für die Tochter zu konstruieren, ihr fehlt nicht primär der Phallus, ihr fehlt das männliche Monopol der Gewalt.  Gewaltpsychologisch sah  der Vater im Sohn nicht den Nebenbuhler bezüglich seiner Frau und dessen Mutter, wie das psychoanalytisch der Fall ist, sondern ihr späterer Rächer, als potentielle Bedrohung, Bestrafung, Rache an  – für das was er ihm oder seiner Mutter oder beiden antat… was zugleich Grund schuf, beunruhigt und eifersüchtig auf deren Beziehung zu sein, insofern sie ihren Sohn zu ihrer Verteidigung gegen ihn „abrichten“ konnte (oder es in seiner Angstimagination, allenfalls Schuldgefühlimagination tat). Im innerfamiliären Kampf, angenommen es gäbe eine Horde Kinder, wäre er der physisch, sie die psychisch stärkere Partei.  Die Urhorde würde den Patriarchen töten oder vertreiben (marginalisieren) – das Matriarchat mit stärkeren Söhnen und Töchtern obsiegte.

29.01.2520

Das Gewaltmonopol und die Inzest-Schranke. Das Konzept Liebe (heterosexuelle) ist evolutiv die Entwaffnung des männlichen Gewaltmonopols gegenüber einer Frau, mehrerer Frauen. Das betrifft auch jenen Sohn, der statt zur Gewalt gegen seine Mutter aus gewachsener Zuneigung zu ihr zur Gewalt gegen ihre Angreifer, zu ihrer Verteidigung neigt. Fatal war es für sie in prähistorischen Zeiten, neigte selbst ihr Sohn zur Gewalt gegen sie, allenfalls auch zu ihrer Vergewaltigung  – ihr Einsatz, beides zu vermeiden, beruhend nicht zuletzt auf Zuneigung zu ihrem Sohn und der von ihr erzeugten Erregung seiner Zuneigung zu ihr – dieses Agieren bildete womöglich die entscheidende Basis für die „Inzestschranke“ (auch wenn es zudem fortpflanzungsevolutiv-genetische Gründe für sie gibt). Die eigene Mutter zu schlagen und mit der eigenen Mutter zu schlafen wie auch der möglichst gut verankerte Ausschluss von beidem, spielen sich auf der gleichen Ebene ab – die Mutter hatte ihren Sohn lange genug am Busen – von Lust war da bald nichts mehr vorhanden. Dass der Zwanzigjährige mit seiner Mutter oder seinem Vater, die Zwanzigjährige mit ihrem Vater oder ihrer Mutter ein Liebesverhältnis hat, ist heute noch sehr selten und juristisch verboten/grenzwertig, dasselbe gilt für sexuelle Liebesverhältnisse unter Geschwistern, für „normal“ wird im familiären Rahmen entsexualisierte Liebe gehalten, die Grundlage dazu bildet die innere gewalt- und zuneigungspsychologische Entwicklung seit der Geburt bis zur Pupertät in diesem Rahmen und parallel dazu ausserhalb von ihm.

28.01.2520

Das Gewaltmonopol und der Ödipus-Komplex. Die engere Bindung des Sohnes zur Mutter als zum Vater, der intrauterine Bindungsvorsprung zwischen Mutter und Kind  (Sohn), macht evolutiv Sinn, als er potentiell später diese gegen einen gewalttätigen Vater beschützte (das müsste statistisch eruiert werden), möglicherweise ist das der wahre Kern des Ödipus-Komplexes… der Vater hätte den erwachsenen Sohn zu fürchten, nicht nur dieser als Kind den Vater. Das Konzept Liebe, der heterosexuellen Liebe, ist evolutiv die Entwaffnung des männlichen Gewaltmonopols gegenüber einer Frau („man(n) wird schwach. Man(n) zeigt und hat eine Schwäche“). Man(n) vergewaltigt in der Liebe nicht durch physische Übermacht des Mannes, erlegen, unterworfen der Attraktivitätsmacht der Frau (und diese der des Mannes, wie auch der Macht im eigenen erregten Körper), sondern macht, sie machen Liebe. Die Mutter macht das in anderer Weise mit dem Sohn, und ist alles im Gleichgewicht in diesem familialen Kleinsystem, schlummert der ödipale Ausgleichsmechanismus von Gewalt, Drohung und Vergeltung bloss.

27.01.2520

Man kann sich schon fragen, ob uns Reckwitz mit seiner Auftragsarbeit (2017, 2019) veräppeln will – aber natürlich gehört es als Professor für vergleichende Soziologie zu seinem gut bezahlten Job, so etwas wie eine Darstellung der Gegenwartsgesellschaft aus soziologischer Perspektive zu versuchen – soll seinem Essay eine ernste Absicht und Erkenntnisgewinne über die Lage von Mittelschichten, Divitisierung („Reichwerdung“) und Pauperisierung nicht abgesprochen werden – auch ist es nachvollziehbar, dass er eine Gesellschaftsbeschreibung wählt, in dem er selber gut rauskommt und sein Beamtenhochschuljob bezahlt bleibt – also  alles auf eine Status-quo-wahrende Beschreibung, mit etwas Modifikation ins Zukünftige, auf einen „einbettenden Liberalismus“ (in Anspielung auf Polanys „embedded economy“ in The Economy as instituted process (1968)), auf eine Neuformierung, wenn nicht bloss Neuformulierung der sozialen Marktwirtschaft, hinausläuft. Dass ihm dabei der Raum der Machtpolitik, das Militär (Russlands, Europas, der Nato, Syriens, Israels, etc.), das Gesundheitssystem, die Kriminalitätsoziologie, die Landwirtschaft und Ökologie, oder der Staat und der „Überwachungskapitalismus“ (rund um das Snwoden-Desaster 2013 z.B.), die Euro- und Finanzkrise 2000 und Weltwirtschaftskrise 2008/09 und der steigende Werbeaufwand in der Wirtschaft, um einfache Nutzgüter (wie das Auto) mit immer absurderer Illusionierung anzupreisen, sowie neben der national- die gesamteuropäische Lage, fast gänzlich „entgangen“ sind (reagiert wird auf die 2008-Weltwirtschaftskrise, in dem Reckwitz als „Gegenreaktion“ die „Etablierung des Rechtspopulismus“ ins Jahr 2010 verortet ((2019), S. 127)), ist allerdings erst nachvollziehbar, wenn Absicht, bewusster Entschluss das teils auszublenden, teils unterzubelichten, unterstellt wird. Der historische Horizont mag bei Soziologen aufgrund ihrer deformation professionell per se kurz, zu kurz sein, aber bei der Desillusion des Fortschrittwahns aufgrund endlicher Grenzen und negativen Feedbacks wie die Klimakrise, die Vergiftung von Grundnahrungsmitteln (inkl. Wasser) und die Dezimierung von Bienen, hätte eine solide Diskussion darüber spätestens mit der Literatur seit den 1970ern beginnen sollen u.a. mit dem Klassiker Die Grenzen des Wachstums (1972) – das macht Reckwitz eben nicht, spricht er bloss von der in den „1970er Jahren einsetzenden Strukturkrise der Industriegesellschaft zugespitzt als das Zusammenfallen einer Sättigungskrise und einer Produktivitätskrise“ (S. 149ff.). Zugespitzt war das, was die 1968er offenbarten – zu schweigen von der DDR -, mehr als das, es war Kritik am (Konkurrenz-)Kapitalismus schlechthin.

26.01.2520

Ach, Göttchen, sprechen die Obrigkeitlichen in Justiz und Polizei, unser GEWALTMONOPOL ist in Gefahr: unter einem ganz anderen GEWALTMONOPOL stehen Jahr für Jahr tausende Frauen und tausende ermordete Frauen standen unter einer ganz anderen Gefahr.

27.01.2520

Über das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft und ihre Grundlage. Über das andere Gewaltmonopol in der Gesellschaft  – nicht das staatliche – sondern das von Männern über Frauen, die zu tausenden in Beziehungskonflikten von diesen bedroht, geschlagen, ermordet werden, zu schweigen von den Vergewaltigungen. Grundlage dieses Gewaltmonopols der Männer ist im Duchschnitt mehr Testosteron, mehr Muskel- und Knochmasse und mehr Körperlänge – grössere Schlag- und Hebelkraft.

25.01.2520

Über Altersautismus und Jugendautismus. Hör ich CDU Schäuble (78) bei Maischberger zu, befürchte ich, dass Alter dazu führen kann, dass man ganz und gar von gestern werden kann, ohne es zu realisieren – insofern ein gewisse Altersgeisteskrankheit, ein Altersautismus eintritt, der den Anschluss zur Gegenwart verloren hat. Das ist übrigens eher besorgt als persönlich gemeint, eher allgemein, da uns alle das Altern, der Alterautismus, gar die Demenz oder noch schlimmer Alzheimer betrifft, und es bezieht sich auch nicht auf alle Äusserungen Schäubles. Ein ähnlich absurdes und verbreitetes Phänomen wie der Altersautismus ist der Jugendautismus, der bis zur Realitätsentfremdung Vergangenheit ausblendet – oder solange er glaubt, die Deutungshoheit auch ohne sie über die Gegenwart zu haben – dabei mehr und mehr ins Rudern und Schwimmen gerät.

24.01.2520

Andreas Reckwitz: Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin 2017,  ergänzt durch Das Ende der Illusionen. Politik, ,Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne. Berlin 2019.  (Ende der West-Hegemonie; Ende der einfachen Industrie- und Landwirtschaftsindustriearbeit (Sicherheit); Ende eines eingleisigen Fortschrittparadigmas (S. 304) und Rückkehr des totgeglaubten Marx: der kognitiv-emotional: also hoch werbetechnisch dauerflutende „kulturelle Kapitalismus“ sei der extremere Industriekapitalismus – der treibe ….die Verführung voran aber auch die „extremen Asymmetrien der Reichtumsproduktion zwischen Marktgewinnern und Markverlieren auf die Spitze.“ (S. 201) – und was dort oben alles passieren kann, in welche Richtung es ausschlagen kann, das weiss keiner, keine…..). Reckwitz umschifft den Weg von der Dialektik zur Polylektik: es ist schon einfacher, kompliziert genug – Wenig hilfreich oder wie hilfreich sind Unterscheidungen wie „bürgerliche“, „organisierte“ (oder „industrielle) Moderne und „Spätmoderne“ (S. 41ff.)“? Wir bewegen uns, Über die Anfänge bewegt sich in einer Neuen Ur(alt)moderne.

To be continued.

23.01.2520

Der Punkt ist – a pro pos Olivier Roy: Heilige Einfalt. Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen. München 2010 – dass sie alle entwurzelt sind, das Christentum entwurzelte der Paulinismus, darauf gründete es sich neu, den Islam entwurzelten die Sunniten und Shiiten, darauf gründete und gründet er sich, Budda verleugnete den Nabel, darauf gründete er sich neu.

22.01.2520 (2)

Beim Liebemachen lassen wir beide den Körper an die Macht kommen, seine sexuelle Macht machen (zulassen, geniessen), wir wollen ihm schenken, ihr schenken, was durch den anderen zu veräussern erst möglich wurde, also auch erst sich selber zu schenken.

22.01.2520

Mein Körper ist mein Körper, mein Leben ist mein Leben, mein Sterben ist mein Sterben, mein Leben Weitergeben, ist mein Weitergeben, mein Weiterschenken.

22.01.2520

Bei Sterben (Sterbehilfe) und Abtreiben geht es um die Emanzipation des Körpers und Individums von staatlicher Vormundschaft- um die Emanzipation des eigenen Willens von obrigkeitlicher Einflussnahme, von dem Staat und anderer Apparate (Medizin, Recht, Theologie, Tradition).

21.01.2520

Ein Wunsch wird wahr – wenigstens im Traum, sagen die MaterialistInnen….und meinen vor allem ihren Wunsch, wie Wirklichkeit sein soll (auf keinen Fall änigmatisch).

20.01.2520

Über Traumfigur und Traumpersona. Wenn gestorbene Personen im Traum erscheinen, fühlen sich Tiefenpsychologen und PsychoanalytikerInnen angesprochen, mit der gelehrten und gelernten Meinung, dass das unbewusst erschütterte, weitertrauernde Unbewusstsein der Betroffenen von der Trauer und den Erinnerungen der Person eine Traumfigur geschaffen habe – das beinhalte eine inner-traumische, allenfalls traumatisierte Dimension der Wirklichkeit. Mehr Wirklichkeit aber nicht. Diese Leute kennen die änigmatische Dimension nicht. Der Vater im Traum – wie er Anna Thalbach, wie er mir erschien viele Jahre  später (ultrareal rief er mich, die letzte intensive Bezugsperson, an – fragte das, was er bestimmt als erstes wissen wollte, so dass ich, wach geworden, zum Telefon eilte, wohlwissend, dass er nicht „dran“ sein wird – es war unglaublich physisch und „real“. Wohl besass er keine weiteren Kanäle, keine anderen Kundschafter in unserer Welt: Man müsste all diese Erscheinungen sammeln, analysieren, auch das, was das Typische der Bezugspersonen, sofern es dieses gibt, ausmacht, die von Traumapersona akommuniziert wurden, und somit dort fortfahren, wo u.a. C.G.Jung mit seinen Synchronizitäts-Aufsätzen begonnen hat)  diese lebende, redende Person im Traum muss nicht nur eine vom Unbewussten kreierte Traumfigur – kann eine wirklichere unwirkliche, kann eine Vater“persona“ (Mutterpersona, Bruder- Schwester, Partner- etc.“persona“) der änigmatischen Dimension sein. Eine Persona – früher hätte man „Seele“ gesagt – der Änigmatischen Dimension – in der wie die Zeit, auch das Leben (Gegenwart, Zukunft) und Sterben (Vergangenheit) anders geordnet, anders wirklich sind. So dass auch lebende Personen durch Akommunikation Traumpersona werden können. Vielleicht treten wir mit dem Sterben in der Änigmatischen Dimension in eine „Personaexistenz“ über. Das was, früher Seelenreiche, Seelenexistenz genannt wurde. Vielleicht besitzt also auch das, was negativ als „Gespenst“ bekannt ist, einen wahren Kern. Persona können in schattenhaft psychischer Existenz, vielleicht sogar in schattenhaft physischer Existenz in der Dimension der Genesis unser Welt auftreten als „Existenzen“ der änigmatischen Dimension in dieser. Ob die Frühchristen und Paulus in ihren Erscheinungen von Jeshua dessen Persona aus der änigmatischen Dimension –  mehr abergläubig, viel mehr abergläubig als aufgeklärt wie sie waren – zur vollen Existenz und Wiedergeburt hochstilisierten, ob ihre Träume und Einbildungen den Hauch änigmatischer akommunizierter Existenz, nicht nur blanke Leere, besassen, mag zumal überlegenswert sein.

19.01.2520

Die Harvard-Physikerin Lisa Randall mit ihrer dubiosen Schwarze-Materien-Apokalypse-Genesis-Theorie – Black Disc  will jetzt auch mal an den grossen geisteswissenschaftlichen und religiösen Diskussionen teilnehmen. Obwohl ihre Theorie falsch ist, macht sie alles richtig: Unser Universum hat nicht nur dark matter und Schwarze Löcher, sondern ist eine Black box – somit Projektionsfläche für allerlei Spekulationen. Um seriöser zu werden, müsste Randall noch viel verrückter vorgehen und in ihre Theorie die änigmatische Dimension zu integrieren versuchen.

18.01.2520

Alle Religionen laufen auf die Änigmatische Bewegung hinaus – die Änigma ist und war und wird ihr Eingang.

17.01.2520

Die Änigmatische Bewegung ist der Ausgang aus der bis zu Ende gegangenen Reformation, ist der Ausgang aus der bis zu Ende gegangenen Botschaft des Korans, ist der Ausgang aus dem bis zu Ende meditierten Buddhismus, ist der Ausgang aus dem bis zu Ende verehrten Hinduismus – -und sie war und sie ist aller Eingang.

16.01.2520

1. Der Gottesdienst ist ein Irrtum, unnötig. 2. Der historische Jeshua ist wahrscheinlich von der Änigma akommuniziert worden und glaubte, der jüdische Messias und König der Juden zu sein (nach Jesaia ist ihr Gott auch der Gott aller anderen Völker (unklar, ob sie alle an ihn glauben müssen, um eingeladen zu werden von ihm, die in seinem Namen vom auserlesenen Volk eingeladen werden zur „absoluten Party“ auf dem Berg Sinai (siehe 04.09.2520), im paulinisierten Rahmen nennen ihn bald alle Christen, um ihre Überlegenheitsekstase zu unterstreichen: „König der Könige“ – das wurde sogar eingeprägt in Münzgeld von  Byzaz –  elf Jahrhunderte nach dem „König der Könige“ („basil„). 3. Kirchglocken und Kirchtürme sind ein Irrtum. 4. Geht die Reformation des Christentums, die auf halber Strecke steckenblieb, zu Ende.

16.01.2520

Liebe Orthodoxe, Katholische, Reformierte  – geht die Reformation bis an das Ende.

15.01.2520

Iran:  eine Serie von Kommunikationen (Absturz, zufälliger Abschuss, Verwechslung mit einer Cruise Missile, zu nahe vorbeigeflogen an militärischer Anlage, ….) diese „Erklärungsserie“ bedarf eigentlich keiner weiteren Kommentare… aber Konsequenzen für diesen Horror Massenmord: Chamenei muss zurücktreten, die Soleimani-Truppe und die Revolutionsgarde müssen reformiert werden. Die iranische Gesellschaft braucht eine neue Regierung, einen neuen Start, eine neue Öffnung – statt eine unwürdige Fixierung auf Atomwaffen (alle sollten ihre Atomwaffen unter die UNO stellen, den Rest vernichten).

14.01.2520

Über geheimdienstlogische Schwerkriminalität anlässlich des „zufälligen“ Abschusses der Ukraine-Boeing in Teheran – „zufällig, aus Versehen“ ist die offizielle Phrase – als ob in Teheran alle paar Tage „zufällig“  Raketen abgeschossen werden („aus Versehen“ waren es sogar zwei Raketen. Zwei Raketen  -aus Versehen: um zu unterstreichen, dass es sicher nicht aus Versehen geschah…). Es geht dabei um Morde, insbesondere Massenmorde, erstens, als Politik der Rache, der Vergeltung, zweitens, als Politik des Terrors, der Abschreckung und Einschüchterung und/oder, drittens, als machiavellistische Politik im Zeitalter von Massenvernichtungsmittel wie Maschinengewehre, Sprengstoff, abstürzbare Flugzeuge, in Unfälle steuerbare Autos,  etc..
Tatsächlich kaum bis überhaupt nicht „zufällig“ war, dass der Abschuss der Boeing in Teheran zu einem Zeitpunkt erfolgte, wo der Taliban-Iran den USA Rache schwor- der „zufälllige“ Abschuss war geheimdienstlogisch ein Attentat, das offiziell von Seiten der Behörden „selbstverständlich“ möglichst vertuscht, verwässert und geleugnet wird, auch von einer „offiziellen“ USA“, die deeskalierende Resultate wünscht. Obwohl ein FAZ-Journalist zu bedenken gab, es hätten doch 80 IranerInnen im Flugzeug gesessen, ergo, nach seiner anständigen, normalen Logik, könne  das kein Attentat gewesen sein. Jedenfalls nicht nach dieser anständigen Logik, doch siedelt sich Geheimdienstlogik schnell jenseits allen Anstandes, Respekts, ethischen und rechtsstaatlichen Gebotes, Empfindens und Tuns an. Denn mittlerweile ist bekannt, andererseits, dass in diesem Ukraine-Flugzeug selten viele Nordamerikaner sassen, sie alle flüchteten aus dem nach Rache sinnenden Taliban-_Regime – fast 60 Kanadier, drei Afghanen, eine deutsche Doktorandin. Und wir würden gerne wissen, wieviel und welche US-Amerikaner. Ein Taliban-Regime, das hunderte Bürger und Bürgerinnen auf der Strasse erschiesst wegen eines lapidaren Streikes, nimmt auch 80 tote Iraner, die im Flugzeug sassen, als „Kollateralschaden“ in Kauf, die eigene Bevölkerung soll ausserdem ruhig wissen, dass der „Soleimani-Terror“ auch gegen sie weitergeht, kaltblütig geheimdienstlogisch war wichtiger, dass es möglichst viele Nordamerikaner tötet, dass an ihnen „Rache“ genommen wird.  Diese Taliban-Iran-Killer aus der Geheimdienstbranche sind von ähnlicher Kategorie Schwerkriminalität wie Afghan-Taliban-Killer, die eine 80-Personen-Hochzeit durch einen willigen Sprengstoff-Attentäter zerfetzen lassen. Über Angst und Schrecken hinaus, politische Botschaften versenden. Eine Anti-Geheimdienstpolizei und ein Rechtsstaat, der Begriffe wie „Geheimdienstkriminalität“ und „Staatskriminalität“ in sein Strafrecht aufnimmt und in die Öffentlichkeit der Gesellschaft, der Medien, trägt, sollte wissen – muss sich darauf einstellen -, mit wem, mit welcher Kategorie politischer Schwerkriminalität, sie es zu tun haben kann. Spätestens  seit 09/11 (September 2001) wissen wir von einem radikal-islamischen Terror, der „Ungläubige“ zu Tausenden umbringt, bieten sich ihm die technischen Möglichkeiten dazu. Dazu, dass der ideologische Unterbau dafür gar nicht besteht, gar nicht so fest fundiert ist, wie diese Irrgläubigen glauben, siehe an anderern Stellen in Über die Anfänge.

13.01.2520

Die über die Medien laufende geheimdienstcodierte Kommunikation- die sich u.a. durch die vernebelnde Zirkulation von „Verschwörungstheorien“ schützt – und nur von anderen Geheimdiensten und deren Regierungen „gelesen“ werden sollte (die eigenen Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften, Gerichte und Parlamentarier werden übergangen, werden unterlaufen – bleiben wie normale Bürger davon ausgeschlossen) – könnte lauten: wir – die Iran-Taliban und unser neuer Terror-General – sind zum absoluten Terror bereit – die 180 Menschen im Flugzeug mussten wegen dem US-Attentat auf den Terror-General sterben- wir kämpfen asymmetrisch, ähnlich wie die Afghan-Taliban, die zum Beispiel eine fröhliche Hochzeit mit 80 Menschen, einschliesslich Ehepaar, durch einen Sprengstoff-Attentäter ermordeten, um Angst und Schrecken zu verbreiten und durch diese politisch motivierte Schwerkriminalität politische Ziele zu erpressen.

12.01.2520

Über geheimdienstlogische Rechtspraxis. Im Unterschied zur ordentlichen Rechtsstaatspraxis in stabilen Demokratien, die im Strafrecht und im Gericht Rache und Befangenheit stark herausfiltert – unter starker Gegenkontrolle und Öffentlichkeit  -, kann geheimdienstlogische Rechtspraxis – insbesondere in einer Diktatur – im Geheimen und bloss einem kleinen „Eingeweihtenklüngel“ bekannt – ungefilterte Rachepraxis sein. Beispiel: die Boeing, die von Teheran in die Ukraine fliegen wollte, die in Teheran am 07.01. abstürzte (180 Tote) – die Ursache waren technische Schwierigkeiten ? – klar – diese Formulierung geht immer, auch die Ursache – der Absturz könnte aber auch ein geheimdienstliches Attentat (eine Manipulation am Flugzeug – oder ES IST AUS VERSEHEN ABGESCHOSSEN WORDEN…….) im Sinne der offiziell von der Regierung erklärten und gesuchten Rache für den Tod des von den USA am 03.01. getöteten Terror-Generals gewesen sein (man müsste die Passagierliste kennen  und analysieren können – um „Gründe“ dafür zu finden oder nicht zu finden) – wenn es so war: dabei werden 178 Tote in Kauf genommen, um 2 US-Agenten zu ermorden oder  Familienangehörige ? (um sich an ihnen zu „rächen“?). Das kann doch nur eine Verschwörungstheorie sein…. kann es das. Sollte der Absturz eine Rache-Aktion gewesen sein  – kann daran auch abgelesen werden – welcher Abgrund für diese Aktion den „Grund“ lieferte. Hier ist ausser Rand und Band geraten, was…

11.01.2520

Warum sich  Iran/Irak mit Europa schlecht vergleichen lassen. In Europa und in den USA herrschen Demokratie und Rechtstaatlichkeit in stabiler Weise vor, im Irak instabile, im Iran diktatorische Verhältnisse – so dass kriegsrechtliche und geheimdienstlogische Praxen in Europa nicht den Rechtsstaat definieren, dagegen können sie in Irak/Iran-Verhältnissen das Rechts- und Stabilitätsvakuum füllen,  ihr Unwesen treiben und sogar ausbauen. In Mexiko ist es paramilitärisch organisierte, extrem finanzstarke Kriminellenpraxis, die ihr „Recht“ im rechtsstaatsfreien Raum ein- und u.a. mit Mordserien durchsetzt , und der der Rechtstaat nicht einmal mehr kriegsrechtlich und geheimdienstlogisch Herr wird.

10.01.2520

Über die vier Rechtspraxen heutiger Staatlichkeit (siehe hierzu: 16.07.2520). Wir können in drei oder vier Rechtspraxen unterscheiden: in rechtsstaatliche, kriegsrechtliche und geheimdienstlogische  (generell wird die rechtsstaatliche als einzige legitime betrachtet, der sich internationale Rechtsstaatlichkeit (Völkerrecht, Menschenrechte, etc.) zuordnet: hier als vierte Rechtspraxis, als globalrechtliche oder transnationale Rechtspraxis, definiert). Einen Menschen töten staatlicherseits ist nach moderner Verfassung, hat sie die Todesstrafe nicht abgeschafft, nur rechtsstaatlich möglich – der Angeklagte eines ausserordentlichen Schwerverbrechens (Mord, Mordserie) geniesst die moderne Rechtspraxis, u.a. mit dem Anrecht auf Anhörung und einen Verteidiger, auf ein unvoreingenommenes Gericht, auf das Prinzip, im Zweifel für ihn, nicht gegen ihn – und so weiter -, , die zweite Rechtspraxis des staatlichen Tötens von Menschen ist die kriegsrechtliche im Falle des Ausnahmezustandes, des Krieges (Notwehr, Verteidigung). Die dritte Rechtspraxis gewisser Staaten, die Menschen tötet, ist die geheimdienstlogische (ausgeübt z.B. von Exekutivbehörden des Innenministeriums eines Staates) – hierbei kann von „Staatsfeinden“ die Rede sein – die Willkür ist hierbei am grössten – im Grunde genommen ist diese Rechtspraxis in einer Grauzone von Unrechtsstaat und Diktatur angesiedelt – das Europäische Sicherheitsmodell verbietet sie nicht nur explizit, sondern sieht vor, sie rechtlich mit Spezialpolizei zu verfolgen – unter Titeln wie „Geheimdienstkriminalität“ und „Staatskriminalität“.  (Bsp. Der Angriff im Januar 2020 auf einen Iran-Miltäroberen und pro-iranischen Irak-Militäroberen in einem kriegsähnlichen Zustand – durchaus Bedrohungszustand – im Irak ist kriegsrechtlich  nachvollziehbar (auch geheimdienstlogisch): rechtsstaatlich und völkerrechtlich aus europäischer Sicht –  eine Sicht, die aus der Entfernung gut reden hat und schöne Reden halten kann… wäre es gewesen, diese Herren zu verhaften und in Den Haag vor das Internationale Strafgericht zu bringen. (De facto ist mit Verfassung die des Friedenszustandes gemeint, Verfassung eine Friedensverfassung als Normalzustand, die in sich den Ausnahmezustand, das Kriegsrecht, eingeschrieben hat. Hier findet eine teilweise Aussetzung der Verfassung und des Normalzustandes von bürgerlichen Freiheiten – Rechte und Pflichten – statt).

09.01.2520

Über Änigmatologie. Änigmatologie ist Philosophie und Physik, Religion und Religionsaufklärung.

09.01.2520

Änigmatologie – die voraussetzt, dass es eine andere oder änigmatische Dimension – religiöse oder metaphysische – gibt –  als würdige Nachfolgerin und Ersetzung der Theologie(n) an den Universitäten: als Wissenschaft des Logos des Änigmatischen, der Genesis der Änigma, der änigmatischen Dimension, die die Dimension des Religiösen und der Metaphysik, der Zeit und Raum-Wirklichkeiten und ihrer Erscheinungsweisen (Phänomenologie) untersucht, besser zu verstehen, zu erklären, aufzuklären versucht, einschliesslich die Dimension eines änigmatisch akommunizierenden und involuierenden Wesens (das was Religion „Gott“ (abrahamisch) oder „Götter“ (Hindu) oder Göttlichkeit (buddhistisch) nennt, und Religionswissenschaft als „Erleuchtungsphänomene in der Geschichte“ untersucht ). Änigmatologie ist insofern eine Trans- und Metawissenschaft, nicht nur interdisziplinäre Wissenschaft und Weltanschauung, sie „sprengt“ den bestehenden universitären Rahmen oder füllt ihn in ausserordentlich umfassender Weise, sie ist, wie die änigmatische Dimension, zugleich Teil der Lebenswelt.

08.01.2520

Um es paulinisch zu sagen, auch ich mach den Strich (aufgrund besseren Wissens empfinde ich die Obligation, es mit jedem Wortstrich hier zu machen) durch den pseudowissenschaftlichen Versuch einer komplett säkularen, diesseitigen materialistischen „Aufklärung“. Ohne Einbeziehung änigmatischer Dimensionalität und Wesenheit operieren die Leute in einem verkümmerten und verkürzten Torso von Realität und Selbstdefinition. Um es einfacher zu sagen, Wirklichkeit besteht nicht nur aus Physik, sie enthält auch Metaphysik.

07.01.2520

Abrahamische Theologie und Geschichte hat als Objekt, nicht als Subjekt an den Universitäten etwas zu suchen und zu erschaffen, nämlich wissenschaftliche Einsicht möglichst ohne Scheuklappen und negative oder positive Voreingenommenheit. Deswegen müssen diese Lektürestudien in der Universität auch aus der indirekten Kontrolle der Kirche wie diese aus den Universitäten entfernt, und nicht von indoktrinierten Gläubigen, sondern von aufgeklärten Wissenschaffenden untersucht und erschlossen werden, Theologie und Kirchengeschichte umso mehr in die Allgemeine Geschichts-, Kultur- und Religionswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Ethnologie, Philosophie integriert werden. Angesichts der Tatsache real existierender Akommunikationen, heisst das nicht, dass die Suche nach und die Untersuchung von Akommunikationen und Involutionen der Änigma im Laufe der Zeit restlos profanisiert, restlos säkularisiert, restos unserer Genesis dieser Erde zugeschrieben, zugewiesen werden müssen, werden können (zur „Änigmatologie“ siehe 09.01.2520).

06.01.2520

Schade, dass der kritische Theologe Herman Detering 2018 in Berlin verstorben ist – Gott, die Änigma, ruhe in ihm und er ruhe in ihr! ÄnigmA…. – , obwohl er wie Adolf Holl, gestorben im Januar 2020 nach alter Zeitrechnung: auch in ihm ruhe die Änigma und er in ihr! ÄnigmA…und alle anderen namhaften theologisch, nicht nur atheistisch oder materialistisch argumentierenden KirchenkritikerInnen unserer Tage (siehe 07.07.2520) – weder die Emanzipation in Richtung Änigmatische Bewegung noch die postabrahamische Aufklärung vollzog – er verharrte letztlich ankonditioniert in der paulinischen Überlegenheitsekstase und -warte, was ihm nicht immer bewusst zu  sein schien -, seine Emanzipation vom Paulinismus blieb auf dem halben Weg stecken. Aus philosophischer und änigmatologischer Sicht wäre es  interessant, sogar wichtig gewesen, mit ihm über die Ebioniten (Originalchristen)/Paulinisten-Frage zu korrespondieren.
Über den Wikipedia-Artikel über ihn lässt sich sein Text „Die Gegner des Paulus – Judaistenthese 2. Jahrhundert“ (2018) abrufen. Dieser interessante Text liefert einen Forschungseinblick und einen Einblick in die Sektenvielfalt zur Zeit des zweiten Jahrhunderts, zur Zeit des aufblühenden Paulinismus, in der die eigenlogisch konsequente paulinische „Kreuztheologie“  – ersichtlich, gut ersichtlich wird dabei, dass sie nicht akommuniziert worden ist –  alles andere als sie – als zu irdisch, zu altjüdisch oder sonst zu originalchristlich ablehnt . „ebionitische“ oder „originalchristliche“ Theologie war aus paulinischer Sicht: zu häretisch, zu anti-kreuztheologisch, sie „entleeren“ , sie würdigen zu wenig die Bedeutung des Kreuzes, sagt der, der sie zuerst füllte, überfüllte, und kreuz-theologisch ihre, der Paulinisierten Christen Überlegenheitsekstase schafft, absichert und zelebriert. Detering geht nicht von einem originalen Paulus als Autor der Korinther-Briefe aus, sondern von einem Anonymus zum Entsetzen der universitären Theologie, die linientreu paulinisiert, über das Sagen und das Verbieten in ihrer Sektenlehre, über ihren Kanon herrscht.
Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, in der Mitte, wenn nicht am Rand, an den Rand gedrängt, liegen in diesen wie in den Philipper-Briefen (ähnlich wie in Matthäus und den anderen sog. Evangelien) heterogene Textteile ineinander verschachtelt vor: davon einige original-paulinisch, andere Teile redaktionsgenerisch paulinisiert, dritte überhaupt nicht paulinisch sind, darunter solche die eventuell, an und über den Rand gedrängt, am originalsten, am originalchristlichsten sind.

05.01.2520 a.A.

Tatsächlich sind wir jetzt im Jahr 05.01.2020 nach christlich-gregorianischer Zeitrechnung angekommen – für Änigmatische ist die globale Zeitrechnung 2520 nach der Achsenzeit sowohl der ganzen Bevölkerung der Erde (Menschheit) als auch einer globalen Göttlichkeit und Dimensionalität angemessener  – und wir dürfen hoffen, jedenfalls dafür arbeiten, dass das das letzte Jahrhundert sein wird, in dem die christlich-gregorianische Zeitrechnung global dominiert – dass zum Beispiel China zu Ehren von Konfuzius und anderen wie Heraklit (wie Sokrates und Hegel meinten: der grösste unter ihnen) im persisch beherrschten Griechenland und des um 500 v. Chr. verschriftlichten Jesajas- der erste Prophet des Abrahamismus –  eines Tages zur globalen, zur achsenzeitlichen Zeitrechnung wechseln wird, heute hiesse das: zum Jahr 2520 a.A. after Axialage/n.A. nach der Achsenzeit.

Zu einer Zeitrechnung, die noch ein Stück weit mehr als bisher uns allen gehört, es zumindest symbolisieren soll. Natürlich wird auch an dieser Zeitrechnung gemäkelt. Ägyptologen und SteinzeithistorikerInnen würden vielleicht das Jahr 10020 a.A. bevorzugen, jedenfalls ein willkürlich beschlossener, aber begründeter Zeitbeginn irgendwann zwischen Göbekli Tepe, Stonehenge und den Anfängen der ersten Hochkulturen der Menschheit in Ägypten und in China – und diese Zeit zur ersten hochkulturellen Achsenzeit der ganzen Menschheit wie auch zu unserer aktuellen Zeitrechnung erklären wollen… (tatsächlich war auch das eine Achsenzeit der Menschheit!). Ganz anders wird es bei den konservativen christianisierten Kulturkämpfern aussehen –  in Eurasien v.a. das stark christianisierte Osteuropa, Russland, zudem Nord- und Lateinamerika – die die Abwertung der Dominanz „ihres“ christlichen Zeitkalenders mit dem Untergang des Abendlandes und der Apokalypse gleichsetzen (zumal ihrer ) und dementsprechend das Symbol und die Verteidigung der christlichen Zeitrechnung zu einem existentiellen Kultur- und Wertekampf aufblasen. Der Vatikan wird sie dabei  unterstützen; Israel hingegen wird die Offenheit und Globalisierungsqualität der achsenzeitlichen Zeitrechnung unterstützen, auch buddhistische Kulturen werden das tun, und islamischen Kulturen wird es gleichgültig sein,  dass eine globale Zeitrechnung aus ihrer Sicht zwar nicht mit ihrem Propheten (schön wäre es! denken ihre fundamentlosen Träumer…), aber immerhin statt mit dem vorletzten mit den ersten Propheten (Jesaja/Moses) in der abrahamischen Prophetenreihe beginnt. Nur das konservative paulinisiert-christliche Bollwerk wird sich in einen irrationalen, ja, irren Kulturkampf stürzen wollen, wird politisch hetzen (und auf Zeit den Kampf gegen Windmühlen verlieren) und so tun als ginge es bei dieser Zeitumstellung ums Ganze. Dabei soll und kann diese „alt-„christliche Grosssekte ihre Zeitrechnung und Feieragenda weiter pflegen, das tun auf ihre beschränkte Weise auch „alt-„islamische und „alt-„buddhistische Kulturen, nur werden wir uns an eine globalere, allgemeinere Zeitrechnung halten.

01.10.2520

Hier lebte die Menschheit – in 50 000 Jahren vom Sumpf auf den Mond.

30.09.2520

Der wahre Islam wäre der testamentarische Islam – den gibt es aber nicht. Das wahre Christentum wäre das ebionitische Christentum – das gibt es aber nicht.  Der wahre Buddhismus wäre der mutter-, geburts- und weltliebende Buddhimus, den gibt es aber nicht. .Der Letzte Wille, das letzte Wort der änigmatischen Akommunikation (und das heisst, das kann, muss nicht heissen, jeder bis dahin offenbarten) lautet: Seid Philosoph, Philosophin – Obligation ! Die Änigma vermittelt eure Obligationen (was eure Obligation ist: dass ihr auserwäht seid, zu leben, statt nichts zu sein, dass ihr sterben werdet, dass ihr Leben weitergeben, weiterschenken könnt und sollt, dass ihr Leben, Lebensumstände, euren Lebensplaneten, die „Schöpfung“ bewahren, erhalten, pflegen und ehren sollt).

20.09.2520

Zur Normalität des Religiösen: Mohammeds Lehrmeister.

Was der Paulus der Thessalonicher-Briefe ansatzweise betreib und der Johannes der Offenbarungen übertrieben (ent-theus-iasmisch), das machte Mohammed standardisiert, gerann bei ihm zur Normalität: Einschüchtern, Einschüchtern, Einbläuen auf Gehorsam,  mit der wiederholten Warnung vor der Abweichung und dem wiederholten Versprechen eines ewigen Gehorsamlohns. Die Ironie des Ganzen ist, dass der heutige Islam an sich eine Abweichung ist, nur in getrennten Sekten oder Schulen existiert, wider Gottes Letzter Wille (Testament) und Mohammeds Letztes Wort. Wir können sagen: Die „Strafe“ dafür ist, dass der Islam ohne Fundamen, ohne Testament, ohne letzten Willen, ohne letztes Wort Gottes, in der Welt herumirrt – offenbar hat er nicht nur das Letzte Wort Gottes nicht, er ist es auch nicht. Denn: Der einzige wahre Islam wäre der testamentarische Islam, das Testament wird jedoch täglich von neuem zerstört durch den real-existierenden Islam – ähnlich zerstört sich die christliche Kirche täglich von neuem, auch sie, auch diese Grosssekte trennt sich in Sektoren, in Untersekten … – was grundlegend mit unserer Menschart zu tun haben mag, sicher nicht mit ihrem Gott. Vielleicht ist (und wird)  das bei allen menschlichen Religionen so sein aufgrund der Eigenart unserer Genesis und unserer Endlichkeit, dass die Änigma ihr letztes Wort und ihren letzten Willen keiner menschlichen Religion auf „ewig“ vergibt, vergeben kann.

19.09.2520

Zur Normalität des Religiösen: Über die Verführung der Anti-Verführung. Was in Ansätzen bei Paulus und, als paulinischer Verstärker und Übertreiber, in der Johannes-Offenbarung zu finden ist – ist die grosse Warnung vor dem Anti-Christ, vor dem grossen Verführer, der erscheinen wird kurz vor oder als Teil der Apokalypse und der Ankunft Christi und des Königreiches seines Gott-Vaters -die paranoide Angst und die Warnung vor dem  „Mensch der Ungerechkeit“ (andere Übersetzung: „Mensch der Sünde„) „der sich widersetzt und überhebt über alles was Gott heisst oder ein Gegenstand der Verehrung ist„….“und sich ausweist dass er Gott sei“  (2 Thes). Bei Johannes Offenbarung ist es sogar ein Drache – als Obergott – und als dessen Prophet – ein Tier, dem „ein Mund gegeben, der grosse Dinge und Lästerungen redete, und es wurde ihm Macht gegeben, zweiundvierzig Monate zu wirken.“ (13).

Über beide – Christen könnten an Allah und Mohammed denken – waltet „zum Glück“ der wahre Christengott im Verborgenen, der den letzten Menschen die letzten Prüfungen, Qualen, Verführer, im Grunde Folterer, Sadisten, Böslinge, Lügner, die menschgewordene Hölle, schickt… bevor der wahre gute Gott einfährt und die, die übrig und treu geblieben sind, einsammelt („rettet“). Man dürfte auch an die Kategorie von Grossdemagogen wie Hitler denken, der sich auch christlicher  Rhetorik bediente, und sich messiasartig inszenierte als Erbe des Paulus im Kampf gegen den Juden, den Paulus, und damit in sich den Saulus, „Satan“ nannte… – all das immer unter der Annahme, dass die Ankunft des wahren Gottes und das Weltende (Endgericht) bevorstehen – bei Hitler war es lediglich das Tausendjährige Erdenreich. Dabei wird  zumindest von paulinisierten Christen und Christinnen gerne übersehen, dass Paulus keine Akommunikation Gottes kommuniziert, sondern die Sekte auf seine Ansicht der Dinge einschwört, bloss Einschüchterungs- und Durchhalterhetorik betreibt. Zugleich den eigenen Text immunisiert gegen „Angriffe“, wer ihn kritisch untersucht und in Frage stellt, kann nicht nur ein redlicher Kritker und Aufklärer sein, sondern muss mindestens ein Abgesandter Satans und der „grosse Verführer“ sein, so wird der Text indirekt „heilig gemacht“, pseudo-sakralisiert, in dem er seine Kritiker und jene, die ihn nicht sonderlich schätzen, zu den grössten Unheiligen erklärt. Die Anti-Verführung betreibt selber Verführung, könnte eine Abgesandte Satans anmerken…

18.09.2520

Für eine globale Lösung der „Mittelmeerfrage“. Befürworter einer globalen Lösung zwischen Europa und Afrika sollten private Einzelaktionen auf dem Mittelmeer ablehnen, die sich „bloss“ als menschenfreundliche „Retter“ betrachten, dabei in ihrer idealisierten eingeschränkten Selbstwahrnehmung gerne  übersehen, dass sie unvermeidlich in das mafiöse Migrations-Geschäft als Teil von dessen Transportkette und Schleichwerbung eingespannt werden,  ausserdem haben sie weder den Willen noch die Autorität, aufgegriffene illegale Migranten zurückzuführen. Die Mittelmeerfrage ist eine Nummer zu gross für Private – die nur handeln, weil die zuständige Politik nicht handelt. Dem Spuk auf dem Mittelmeer und damit auch dem grossen Sterben ein Ende zu bereiten – das können eigens dafür abbestellte behördliche Grenzschützer –  dazu kann Marine und Seepolizei gehören – im Auftrag der EU und African Union als globaler Kontext einer darauf abgestimmten politischen Umwelt, die entsprechende Rückführungsabkommen und die Verbesserung legaler Migration zuwege gebracht hat – ausserdem eine Aufklärungskampagne in Afrika unterstützt mit der message an die Mitglieder der Union: „Lassen Sie sich nicht auf lebensgefährliche Geschäfte mit der Schlepper-Mafia ein; Glauben Sie nicht der Lüge, die EU würde sie nicht zurückweisen.“. Zudem müsste verstärkt mit polizeilichen Mitteln gegen die schwerkriminelle Schlepperei, die ohne Skrupel die fahrlässige Tötung – das Ertrinken – ihrer zahlenden (jungen männlichen) Klientel in Kauf nimmt, die andererseits offenbar allzu oft bereit ist, ihre Eigenverantwortung über Bord zu werfen.  Ähnlich wie die milliardenfinanzierte EU-Mauer, die die Türkei an Syriens Grenze baute, müssten für eine globale Lösung der Mittelmeerfrage Milliarden fliessen. Offenbar fehlt dazu nicht das Geld, sondern der politische Wille – weil Deutschland auf ausländische Facharbeiter angewiesen ist? Dann solle die legale Migration in die EU gefördert werden – bei gleichzeitig verstärkter Bekämpfung der illegalen. Prinzipiell gilt: nicht für einen lebensgefährlichen Versuch, weil untauglich ausgerüstet dazu, das Mittelmeer zu überqueren, ist Europa verantwortlich- aus humanen Gründen gilt es dennoch Irregeführte und Selbst-Gefährdende aufzugreifen und zuruckzuführen oder, zweitbeste Lösung, an europäisches Land zu bringen, zweitbeste auch deshalb, weil sich solche Unternehmen „belohnt“ fühlen und zur Fortsetzung und Nachahmung dieses illegalen und schlepper-kriminellen Tuns, anregen. Auch deswegen hat „Rettung“ in einem globalen Kontext zu geschehen, nicht als Einzelaktion.

17.09.2520

Bizarr wird es, hetzen ausgerechnet die gegen Normalität im Religiösen (das sei doch „Normalismus“, „Gleichmacherei“ – wenn nicht „Ketzerei“, „Apostasie“), die für die Abnormalität im Religiösen entweder eine historische oder eine aktuelle Mitschuld tragen.

16.09.2520

Bizarr wird es, predigt jetzt ausgerechnet der Sektenführer der katholischen Grosssekte, den – Frauen sind für diese Rolle nicht vorgesehen – seine Anhänger und  Anhängerinnen „Papst“ nennen, dass es doch viele Götter und Religionen gebe…. Keine Sekte kämpfte und mordete länger und vehementer gegen Vielgötterei und für den Glauben, dass ihr Monotheismus der einzig wahre sei, wie diese.

15.09.2520

Normalität im Religiösen ist auf Erden dann erreicht, wenn die religiöse Einstellung „änigmatisch“ oder „tolerant änigmatisch“ als normal und z.B. „christlich“ als eher bizarr oder fragwürdig – aber selbverständlich tolerierend – empfunden wird, nicht umgekehrt. Fragwürdig, weil „christlich“ mit zu viel Märchengehalt auskommen muss, „änigmatisch“ keine Märchen braucht, und „bizarr“ weil bizarre Unterstellungen wie die christliche Erbsündenhaftigkeit Änigmatische nicht brauchen, konterkarieren und ablehnen.

14.09.2520

Um die Passage vom 13.09.2520 und die vorhergehenden besser zu verstehen, wird ein Lektüre-/Studiums-Beginn ab dem 13.08.2520 (eine persönliche Note, die den Begriff „änigmatische Dimension“ erklärt) bis hierhin vorgeschlagen.

13.09.2520

Der Silvester der Änigmatischen Bewegung. Für die Änigmatische Bewegung gibt es nach der Syntha einen zweiten Grund zu feiern: Die Änigmatische Silvester! Die erste globale Religion und Philosophie der Menschheit, die diesen Namen wirklich verdient und erfüllt – die Änigmatische Bewegung -, entstanden und stehend auf änigmatischen Akommunikationen und Kommunikationen darüber in Über die Anfänge – hat am letzten Tag des Jahres 2019 und am ersten Tag des Jahres 2020 nach christlicher Zeitrechnung – im Jahr 2520 nach global-achsenzeitlicher Zeitrechnung – einen gewissen Reifezustand, eine entscheidende Mündigkeit und Reife des Ausdrucks, Selbstbewusstseins und Wissens erreicht. Jetzt beginnt eine neue Phase, jetzt wird die Bewegung erwachsen und es wäre zu begrüssen, wenn sich erste Gesinnungsfreundinnen und Gesinnungsfreunde aus der Deckung trauten. Was tatsächlich noch eine geraume Zeit dauern wird –  man nennt sich bis dann doch lieber „christlich“, „agnostisch“ oder „atheistisch“…irgendwann wird dezentral eine Facebook-Gruppe sich „Änigmatische Bewegung“ „aenigmatic mouvement“ „aenigmatic religion“ u.dgl.nennen – es ist nicht meine Sache, ich bin weder besonders für das Marketing noch für die Mission der Änigmatischen Bewegung berufen und begabt.

12.09.2520

„tolerant änigmatisch“ heisst auch, dass in neutraler wissenschaftlicher Athmosphäre über Lehren von bestehenden Grosssekten/Religionen referiert wird, ausser für eine tolerant aufgeklärte, allenfalls änigmatische Einstellung wird für keine andere Religiösität speziell geworben, kommt es dennoch zum Abdriften in einzelne Sekten, wird das, ausser wenn es gemeingefährlich orthodox-fanatisch wird, änigmatisch toleriert.

11.09.2520

Da für die änigmatische Einstellung, für Änigmatische, der wahre Kern jeder Religion die Änigma ist, sind auch Ägyptische Religion und Stonehenge „änigmatisch“.

11.09.2520

Was heisst „tolerant änigmatisch“?  Diese religiöse Einstellung geht davon aus, dass es eine Göttlichkeit gibt, die aus einer anderen Genesis als unserer stammt („herkommt“) und wegen ihrer Rätselhaftigkeit „Änigma“ heisst. Ausserdem dass sie schon von 30 000 Jahren z.B. im Magna Mater-Kult manifest wurde, sich in Form von Akommunikationen und Involutionen manifestieren kann und bereits mehrmals zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Kulturen und Sprachen manifestierte. Dass die Vorstellung von Göttlichkeit, der Änigma, radikal reduziert wird auf „andere Genesis“, „sehr anders“ (extrem anders) – viel Vorstellungsballast wird also entfernt. Dass der abrahamische monotheistische Gott eine späte Emanation der Änigma ist, dasselbe gilt für Buddha (Nirvana) und hinduistische Gottheiten, zudem leben diese auf Kosten ihrer Verdrängung und teilweise lebensfeindlichen, anti-weltlichen Umdrehung (Verkehrung, Perversion („lat. vertere – drehen, umdrehen). Sie werden aber als Abstammungen von der Änigma änigmatisch „toleriert/akzeptiert“, solange jedenfalls, solange diese die änigmatische Einstellung tolerieren, akzeptieren.

10.09.2520

Religiöse Einstellung? Änigmatisch. Tolerant änigmatisch.

09.09.2520

Ein neuer Typ Schule, Gymnasium und Universität in einem neuen Typ Gesellschaft: postabrahamisch aufgeklärt und religiös tolerant änigmatisch (in Asien: postbuddhistisch, posthinduistisch aufgeklärt und tolerant änigmatisch). In einem postabrahamisch aufgeklärten Gymnasium wird Religion der Geschichtswissenschaft (inkl. Kultur und Religionswissenschaft) oder dem Fach „Geschichte und Gegenwart“ mit Feldern wie Politik, Wirtschaft, Umwelt, Gender, Globalisierung, Kunstkultur und, eben, Religion, zugewiesen, dort studieren die Jugendlichen z.B. die jüdische, christliche und muslimische Perspektive auf die Abschaffung des Todes. Die religiöse Einstellung in solchen Gymnasien, in solchen Schulen und Universitäten der meisten Lehrenden und Lernenden ist  „tolerant änigmatisch“.

08.09.2520

Vielleicht – weil sicher ist bei Spekulationen über Träume fast nie etwas – vielleicht macht es Sinn, einen Traum, in dem eine Person erscheint, die deine Bewustseinsperipherie schon länger berührt, von einem Traum zu unterscheiden, in dem eine einmal gesehene Person aus dem Tagesrest einfällt. Aber auch eine Person der Erstbegegnung kann Tiefgang bewirken – als ob sie deine Bewusstseinsperipherie schon viel länger tangiert  -, und die wir dann zum Beispiel unter die Erlebnisskategorie oder -qualität „Verliebtsein auf den ersten Blick“ (coup de foudre) stellen.

07.09.2520

Du kannst es auch banaler sagen und haben: Jemand, der dich im Traum beschäftigt, erhält unwillkürlich oder willkürlich mehr Gewicht.

06.09.2520

Sollte es einen Bezug von Gott die Änigma über Träume in mein Privatleben geben (dass es einen Bezug der änigmatischen Dimension zu meinen Träumen und in mein Leben in der Zukunft und somit auch zu dieser, gibt, ist mir seit der parasynchronizitären Akommunikation bewusst) oder ist es allein mein Unbewusstsein? Ist sie eifersüchtig? Oder wählt mit aus, welche Frau ich lieben soll? Ist es ihr  „göttlicher“ Rat?  so träumte ich diese Nacht von einer und – vielleicht – werde ich mich dem Traum fügen. Jedenfalls mich für diese Frau ab jetzt mehr interessieren und bemühen. Verlieben, frisch verlieben, muss und will bzw. müsste und wollte ich mich dann trotzdem.

05.09.2520

Änigmatische Philosophie und Religion führen das Jesajaische Motiv der „Abschaffung des Todes“ im menschlichen, nicht göttlichen Rahmen weiter, wie das heute einige Bio- und Medizinwissenschaften tun  (Aubrey de Grey, Greg Fahy) –  Lebenswelt- und Umweltqualitätserhaltung wie auch Lebenszeitverlängerung gehen Hand in Hand bei dieser „Realutopie“, die Physisteme wird „sterbensimmuner“ und „verjüngungs- und regenerationsfähiger“ gemacht  – sie geht in Richtung Biblisches Alter (dank Vitalreproduktion) und die Menschheit geht einen weiteren Schritt aus ihrer Alpha-Phase in Richtung Omega-Phase – wir leben als vitalreproduktive Physistemen – dabei ist wahrscheinlich der ganze Aufwand dafür riesig und begrenzt- wir werden uns nicht mehr vermehren, sondern die Menschheit wird sich auf eine feste Anzahl Weltbewohner einigen – und freiwillige, lebensmüde gewordene „Ein- und Heimkehrende“ wie unfreiwillige, bloss ersetzen.

04.09.2520 (2)

Die absolute Party auf Erden – Veranstaltungsort? Berg Zion ! Worauf warteten die Ebioniten? Nach (Jesaja 25) warteten sie auf “ Das grosse Freudenfest: „.und der Herr Zebaoth wird auf diesem Berge allen Völkern ein fettes Mahl machen….und verschlingen wird er die Hülle über allen Völkern, den Tod hat er für immer verschlungen und die Tränen wird Gott der Herr von allen Gesichtern wischen“ nachdem alle „Schwerter zu Pflugscharen“ (Jes 2) umgeschmiedet wurden und die Nationen das „Kriegshandwerk“ nicht mehr lernen mussten – die Menschen hatten ihre nationalen Trennhüllen abgelegt, hatten ihre Waffen und Militärs abgeschafft – und  jetzt ging Gott Zeboath daran, sie zu bekochen und ihren Tod abzuschaffen. Nennen wir das nicht nur die absolute Hochstapelei, nennen wir es die „absolute Party“ auf Erden.

04.09.2520

Über die Abschaffung des Todes. Ein Grundmotiv der abrahamischen Religionen ist die Abschaffung des Todes  – von Jesaja (Das grosse Freudenfest (Jes 25)) über die paulinisierte Auferstehung des totgeglaubten Jeshua bis zur Offenbarung des Johannes (Ofb. 21,4 – dessen Text um 100 n.Chr endredigiert wurde) : Und „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.“ -Die gleichen Worte finden sich bei Jesaia – dessen Text, verfasst von mehreren Autoren, im 3. Jh. v. Chr. „endredigiert“ wurde: „er (Zeboath) wird den Tod verschlingen auf ewig, und Gott der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen.“ Frederic Raurell: Der Mythos vom männlichen Gott (1989) bemerkt zu dieser Offenbarung (de facto eine Kopie aus Jesaja, keine Offenbarung) dass sich der Gott „in der typischen Geste der magna mater [äussere], die durch ihre liebevolle Ankunft die Tränen in den Augen der Sterblichen trocknet.“ (S. 71). Aus änigmatischer Sicht: Hin und wieder schimmert Mater Änigma durch Gott Zeboath hindurch.

03.09.2520

Änigmatische Bewegung und die drei abrahamischen Überlegenheitsekstasen. Die drei abrahamischen Überlegenheitsekstasen könnten sich durch die Änigmatische Bewegung – allein durch den Gedanken, dass es eine reale Bewegung werden wird –  enttäuscht und gekränkt fühlen. Denn diese neue, zugleich ursprünglichste, zugleich an das Älteste, an die „Magna mater“ anknüpfende religiöse Überlegenheitsekstase weist nach – unter dem Aspekt der geschichts- und religionswissenschaftlichen Aufklärung -, dass die jüdische Überlegenheitsekstase auf einem Moses und in einem Zeitrahmen baut, die es de facto so nicht gegeben hat (vgl. Finkelstein/Silberman: Keine Posaunen von Jericho;  V. Lenzen (2012)), und ihr Gott regionaler Universalimus zelebriert – ausserdem dass die ganze Religion so wie die zwei grösseren Nachfolger (oder: Usurpatoren), wesentlich auf Frauen- und Mutter-Verdrängung  und permingative Aneignung des religiösen Magna-Mater-Feldes basieren (vgl. Mary Daily, nach der sie im Grunde eine androzentrische Perspektive dominiert  (gr andros – Mann); Raurell (1989) gibt zu bedenken, drehen Feministinnen bloss „das männliche monotheistische Modell auf den Kopf, statt es zu ändern, werden (wie vordem die Frauen) die Männer ausgeschlossen und in eine untergeordnete Stelle gebracht“ (S. 191)) – das gleiche gilt, wie gesagt, für die zwei grossen abrahamischen Überlegenheitsekstasen, bei denen zudem aufgezeigt werden kann, dass sie die kleine, aber an Originalität grosse jüdische Überlegenheitsekstase ausplünderten und permingierten (zum Begriff „Permingation“ siehe Über die Anfänge 4 und 5), schwerwiegender ist, dass ihnen die ersten Fundamente fehlen und sie sich nicht nach diesen richten können, weil sie sie „kreativ“ zerstörten, auf ihrer Zerstörung also bis heute ruhen so gut oder schlecht man auf Zerstörtem „ruhen“ kann – die Paulinisten zerstörten und permingierten die ebionitische oder originalchristliche Dimension (die sich z.B. im Matthäus-Evangelium marginal findet und mit Kreuz und Kreuztheologie nichts zu tun hat, während im Johannes-Evangelium offen zu Tage tritt,  was den Paulinismus  durchsetzt: sein Antijudaismus, sein Antisemitismus (vgl. D. Runes (1981): Die Wurzel der Judenverfolgung (orig. The war against the jews); Metz: Kirche nach Auschwitz (1993) mit Zitat von Elie Wiesel), dazu gehört auch das scheinbar so leutselig beseelte christliche Hauptgebet („erlös uns von dem Bösen (lies: Juden), denn dein (lies: nicht den Juden) ist das Reich und die Kraft (lies: nicht den ohnmächtigen Juden…), in Ewigkeit (…so ist es, so wäre es!). Amen.“ usw) und Muslime zerstörten das Testament ihres Gottes und seines Propheten, das da unter anderem als ihr Letzter Wille und Letztes Wort lautet: Trennt euch nicht. Ausserdem ist die Annahme der Fundamentalsündenhaftigkeit des Menschen – die beginnt also mit der Geburt… – wird ihr Folge geleistet, eine Beleidigung und Unterstellung – und will man sich damit ausreden, dass damit „bloss“ ein unschöner Kern von Homo sapiens, nämlich Produkt erfolgreicher Ausrottungen, nicht nur Fortpflanzungen zu sein, gemeint sei, dann bitte in anthropologisch-wissenschaftlicher, nicht in religiös metaphysischer Sprache – die unsere Natur (als „in Sünden…“) verflucht und einen ausserirdischen Heiler als grosser „Entflucher“, als grosser „Entsünder“ inszeniert). Fällt die absurde Unterstellung der Fundamentalsündenhaftigkeit weg, fällt auch der Sinn der Taufe und Initiation in diese Überlegenheitsekstasen, in diese Grosssekten weg – aus aufklärerischer wie änigmatischer Perspektive. Das Testament Gottes als sein, als ihr vorderhand „letztes Wort“, als ihr „Letzter Wille“, der einem Menschen akommuniziert wurde, lautet: Du bist Philosoph, Philosophin, auserlesen nicht nichts und in die änigmatische Dimension geboren zu sein, betrachte dies, deine wie die Auserlesenheit dieser Welt als „Obligation“, geniess und bewahre das Paradies dieser Erde. Verflucht seien die, die sie verfluchen.

02.09.2520

Über das Taufen. Um es drastisch zu formulieren – tauft eure Kinder, beleidigt eure Kinder nicht. Jedenfalls nicht christlich. Feiert eher eine grosse Tauf- und Geburtsfeier für das Kind und die Mutter mit dem symbolischen Geburtswasser –  am gleichen Wasser, wo änigmatisch gesonnene Sterbende: Wasser zu Wasser, in die Kehre zurücksinken werden – , wenn das Kind begreift, dass es dabei um seine auserlesene, besondere Geburt und die Geburt seiner Mutter (und seines Vaters) zur Mutter und zum Vater, seiner Geschwister zu seinen Geschwistern, seiner Nachbarn zu seinen Nachbarn, den Freunden und Verwandten seiner Eltern zu seinen Freunden und Verwandten in einem fast unendlichen Zyklus von Leben und Sterben und Leben und Sterben geht. Und getauft wirst du, Mensch, mit der Berufung – Philosoph – Philosophin  und mit dem Bezug zur änigmatischen Dimension geboren zu sein – mit dem oder den Namen, die dir deine Eltern geben – zunächst und zumindest bis zum Jahr deiner Mündigkeit, in dem du auch über deinen Namen (über dein Geschlecht, falls es ambivalent ist, etc.) bestimmen werden kannst. ÄnigmaA.

01.09.2520

Wir feiern  die „Syntha„! – das grosse Kind- und Mutter-, Mutter- und Kind-Fest, die grosse,  ja, sogar die grösste Tauf- und Geburtstagsfeier!

30.08..2520

Bald feiern wir deine und meine Syntha, meine Tochter, mein Sohn, meine Zwillinge.

30.08.2520

Aus Änigmatischer Sicht, aber auch aus Sicht der postabrahamischen Aufklärung: Tauft eure Kinder nicht christlich, beleidigt eure Kinder nicht. Beschneidet die Knaben nicht. Ihr missachtet seit Jahrhunderten den Raum der Mutter. ihr habt die Mutter nicht gefragt. Es wird nicht mehr geopfert ohne die Mutter zu fragen. Die Mutter, die seit Jahrhunderten zum Schweigen gebracht wurde, durch Schrift und Archiv – nicht die Mutter, die angeblich schweigend nickte, als ihr Ehemann, ihren Sohn dem Gott dieses Ehemanns und Sohnes „opfern“ wollte. Hat der Ehemann dieses Kind zur Welt gebracht oder hat die Mutter dieses Kind zur Welt gebracht, hat die Änigma die Welt geschaffen, oder hat dieser Gott des Patriarchen und seines Sohnes diese Welt geschaffen. Dieser Gott ist eine Ausgeburt, eine Emanation der Änigma, so wie Buddhas „Gott“.

29.08.2520

Wir feien die „Syntha“ ! Dieser änigmatische Super-Geburts- und Tauftag, dieser Mega-Geburts- und Tauftag zu Ehren der Geburt des Kindes (zur Tochter, zum Sohn) und der Geburt der Mutter (zur Mutter), auch die Geburt des Vaters zum Vater sollte nicht fehlen, und allen anderen, zu Ehren der Auserlesenheit dieser Existenz (deiner, meiner, unserer) und der änigmatischen Dimension, der Änigma – früher hätte es „Magna Mater“ geheissen – statt JHWH, Elohim oder „Gott Vater“ – , dieses Fest der Synthese – ist vergleichbar mit der Beschneidungs“feier“ von Jungen und Bar/Bat Mitzwa von 12, 13 Jährigen bei den Juden und mit Taufe und Konfirmation von Jugendlichen bei den Christen  – die Änigmatische Bewegung wird festlegen, ob zum Beispiel zum Beginn des Schuljahres, zum Beginn der Aufnahme in eine aufgeklärte-aufklärende Schule (nach änigmatischem Geiste) diese Grosse Feier der Freude, des Willkommens, der Aufnahme in die Gesellschaft und in die änigmatische Philosophie, der Umwandlung von unerlebbarem in erlebbares Leben, in neue Pflichten (Obligation) und Verantwortungen stattfinden wid. Sie wird stattfinden. Es ist ein Fest der Befreiung. Jeder Geburtstag wird eine Erinnerung und Erweckung auch dieses Tauf- und Geburts-Festes sein.

28.08.2520

Statt „Amen“ – „Änigma-Aaaaa…“ (geschrieben: ÄnigmaA): Statt das abrahamische „Amen“ – das änigmatische „ÄnigmaA…“ (andeutend: „Änigma“ – so ausgesprochen, doch in unendlicher, unsere Endlichkeit übersteigender Fortsetzung gedacht – verkürzt, angedeutet mit dem nächsten ersten Buchstaben des Alphabets „A“ und des nächsten ersten Buchstabens des Namens der Änigma „A“: Änigma-Änigma-Änig…- ….).

27.08.2520

Über das Taufen. Um es drastisch zu formulieren – tauft eure Kinder, beleidigt eure Kinder nicht. Jedenfalls nicht christlich. Feiert eher eine Tauffeier mit dem symbolischen Geburtswasser –  am gleichen Wasser, wo änigmatisch gesonnene Sterbende: Wasser zu Wasser, in die Kehre zurücksinken werden – , wenn das Kind begreift, dass es dabei um seine auserlesene, besondere Geburt und die Geburt seiner Mutter (und seines Vaters) zur Mutter und zum Vater, seiner Geschwister zu seinen Geschwistern, seiner Nachbarn zu seinen Nachbarn, den Freunden und Verwandten seiner Eltern zu seinen Freunden und Verwandten in einem fast unendlichen Zyklus von Leben und Sterben und Leben und Sterben geht. Und getauft wirst du, Mensch, mit der Berufung – Philosoph – Philosophin  und mit dem Bezug zur änigmatischen Dimension geboren zu sein – mit dem oder den Namen, die dir deine Eltern geben – zunächst und zumindest bis zum Jahr deiner Mündigkeit, in dem du auch über deinen Namen (über dein Geschlecht, falls es ambivalent ist, etc.) bestimmen werden kannst. ÄnigmaA.

26.08.2520

Der letzte Rückhalt. Die Religion, die die Sünde predigt, aber Hoffnung auf einen Entsünder verspricht, weniger hochtrabend formuliert: die Sekte, die den Menschen die Sünde und den Entsünder einredet, findet unter Kriminellen mit Skrupel und psychisch kranken Perversen (denen Gruppen- und Einzeltherapie im Knast am ehesten helfen würde), den grössten, vielleicht auch den letzten Rückhalt. Um das Endgericht milde zu stimmen und das schlechte Gewissen zu entlasten, ging man doch, beruflich kriminell, also täglich mit dem Gesetz, vielleicht auch mit dem Gewissen im Konflikt, regelmässig zum Beichten in die Kirche…

25.08.2520

Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts war es riskant zu behaupten, alle Krankheiten haben natürliche Ursachen (das galt als radikale, nicht als moderate Aufklärung, die „alle“ mit „viele“ oder „einige“ ersetzte), heute  – sind wir nicht in Papua-Neuginea, in Regionen Haitis, Afrikas, Indiens oder sonst unter ungewöhnlich abergläubigen Leuten -, grenzt es an Geisteskrankheit zu behaupten, Krankheiten hätten übernatürliche Ursachen. In der weicheren Mittelzone hat sich Esoterik, Feng Shui und andere Work-Life-Balance-Kunst zur Optimierung der persönlichen Wellness angesiedelt, spezialisiert sich Psychotherapie, Coaching und Psychosomatik auf Störungen und Auswüchse falschen Lebensstiles, sozialen oder Selbst-Umgangs, Ernährens, umweltmedizinisch vielleicht auch Wohnens- in diesem Bereich kann eine altertümliche Theologie, die Menschen einreden will, dass sie von Geburt an sündig sei und nur durch Taufe davon gerettet werden kann, zumal sich damit eine Chance darauf versprechen, nicht auf sehr viel Verständnis und Rückhalt hoffen, auch nicht auf Erklärungen, besser: Einredungen, wie, dass unser Sterben überirdisch verschuldet sei, eine Erbsünde, die mit dem Fall des Menschen aus dem Paradies zu tun habe – wir bewegen uns spätestens dann komplett im Bereich von Harry Potter.

24.08.2520

Komme damit klar. Du lebst ohne metaphysischen Sondergrund, glaubst du, und du stirbst ohne – die meisten sterben „“metaphysisch“ unschuldig und grundlos – einfach weil die komplexe Physis nicht mehr kann – und sie gibt immer ihr Bestes -: das ist die banalere Variante, die sicher nicht schlecht, nur schlicht ist. Sie schliesst allerdings zuviele Dimensionen aus – wenn du damit klar kommst, komme damit klar – die aktuelle Physik jedenfalls kommt damit klar…-, doch diese Dimension(en), Bereiche oder Nischen, dazu gehört die änigmatische, sind deswegen nicht weniger da.

23.08.2520

….und du realisierst plötzlich in was für ein gruseliges Mittelalter du geraten bist…

22.08.2520

Die Papst-AnhängerInnen werden sich auf einen Halbsatz berufen, in dem Petrus zum Felsen der Kirche erklärt wird. Schon die Reformatoren erkannten, dass dieser Halbsatz eine paulinische Notlösung, eine soziale Managmentlösung ist, ein angebliches Testament, das der historische Jeshua niemals geschrieben hätte noch verkündet hat. Doch die schriftliche Einverleibung des Jeshua in paulinische Schriften und Archive brachte ein eigenartiges Eigenleben, eine Autopoiese seiner Figur mit sich

21.08.2520

Treten wir in das Haus dieses und jenes Gottes ein, Abrahams wie Buddhas, hausen wir schon längstens im Raum der Mutter und der Mater Änigma.

20.08.2520

Wenn Abraham seinen Sohn opfern will, opfert er den Raum der Mutter und der Mater Änigma, ungefragt.

19.08.2520

Wenn Abraham seinen Sohn opfern will, opfert er schon längstens im Raum der Mutter und der Mater Änigma, ungefragt.

18.08.2520

Wenn Paulus spricht, spricht er längstens schon im Raum der Mutter und der Mater Änigma. Sehend, aber im blinden Fleck.

17.08.2520

Die philosophisch-religiöse Fuge als Variation von Grundthemen in verschiedener Sinnhöhe und -breite. Komposition in Worten.

16.08.2520

Paulus – im Korinther. Der grosse Magier, der verblendete Blender überzeugt seine Sektenanhänger von der „Auferweckung“ und erkärt auch noch gleich, dass und wie, fixieren sie sich auf den „ersten Auferweckten“, sie als „geistiger Leib“ auferweckt werden, nicht als „physischer“ (Durchaus legitim ist es, zu versuchen, sich eine Auferstehung klar zu machen, nicht jedoch, so zu tun, als sei das mehr als eine Hypothese). Nicht das Reich Gottes kommt auf Erden, vielmehr kommt es zu einer ewigen Auferweckungsfeier. Und wenn „Aussenstehende“ zu euch kommen, und finden, das alles ist ein  kollektives Irrenhaus, eine durchgedrehte Sekte, wenn sie euch zuhören „Werden sie dann nicht sagen: Ihr seid von Sinnen?“  – dann werde er „von allen geprüft, das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so fällt er auf sein Angesicht, wird zu Gott beten und bekennen: In der Tat, Gott ist in eurer Mitte“. Alles klar, Paulus, der Ungläubige oder Aussenstehende, der euch alle für verrückt hält, wird sich als „Sünder“ und „Sterblicher“ (insinuierend: weil Sünder) erkennen und der Sekte beitreten, weil sie das Heilmittel dagegen hat – . so funktioniert ihr Unterstellungsmechanimus autopoietisch wie selbsterfüllend (oder einfach ins Leere laufend).

15.08.2520

Über „Urbi et Orbi“ und Änigmatische Bewegung.

Aus Sicht eines Akommunizierten besitzt der Papst keine besondere religiöse Autorisierung über Gott, die Änigma zu sprechen, schon gar nicht in ihrem Namen zu sagen, was sie sei (immer ein Überraschungsei, immer irgendwie ein guter Weihnachtsmann….das fing schon bei Paulus an, der im Korinther über „Christus, der Erstling der Auferstandenen“ rhetorisch schlau fantasierte – seht, wie schlau ich fantasiere mit Sätzen wie „da durch einen Menschen der Tod kam, kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung„. Vor allem kam durch die Mutter, erst durch die eine und die andere, erst durch die Materie und die Mater Änigma das Leben, lieber Paulus, sonst hätte der Tod gar nicht kommen können durch „Einen“ (mit Sicherheit männlichen Menschen) – Dummköpfe – Strohhalme, haltet euch an Paulus Überzeugungskünsten fest – aber mit Akommunikation hat solche Kommunikation nichts zu tun) – der „Papst“ ist ein einfacher Gläubiger (und Bürger Argentiniens), der theologisches Papier frisst, in der Schauspiel-Rolle, einen besonderen Kontakt zur Änigma zu simulieren und damit besondere religiöse Autorität auszuüben (besser: vorzuführen) -diesen änigmatischen Kommunikationskontakt hat er aber nicht, hatte keiner der bisherigen Päpste (auch  keiner der Reformatoren).
Umso ärgerlicher ist der mediale Weltauftritt am Weihnachtstag – Orbi et Urbi – den der „Franziskus“ genannte Sektenführer dieser abrahamischen Grosssekte am 25.12.2019 (nach seiner Zeit) mit einer Mogelpackung, mit einer Halbwahrheit, die wichtige Sätze nicht ausspricht und zweitrangige zu erstrangigen macht, bestritt. Die Medien verkünden: der Papst hätte gesagt, Abrahams und Jeshuas Gott-Patriarch – verkürzt zu „Gott“ – liebe alle Menschen, auch den schlimmsten (man kann sagen, mit solchen Sprüchen bewahrt sich diese Grossekte auch unter Massenmördern in Mexico und Co., in den dauer-kriminellen Milieus seine Freunde, auch die päderastische Massenseuche in dieser Sekte dürfe sich erleichtert zurücklehnen – dass zum einen dabei die Hölle und das Endgericht unter den Tisch fallen (vgl. Matth 25,31), das ist die eine Flunkerei in seiner Orbi-et-Urbi-Mogelpackung, die andere ist die, dass der Papst den wesentlichen Zusatz – sein Gott liebt alle Menschen „ALS SÜNDER“ (egal, wie gross die Sünde des Sünders ist – auch Adolf Hitler, war er Christ) ebenfalls unter den Tisch fallen lässt, ebenfalls unterschlägt, dieser Zusatz ist „wesentlich“ , weil die Unterstellung, alle Menschen seien Fundamentalsünder, nicht nur alle Menschen beleidigt und zu demütigen versucht, sondern wesentlicher Glaubenskern seiner Sekte ist, ja, den Kerngehalt ihres „Heilands“ trifft, dessen einziger Sinn in der paulinischen Deutung, die Entsündung am Kreuz ist – lesen wir aber weiter – so hat auch Paulus schon gewarnt   „ist aber Jeshua nicht auferweckt worden, dann ist euer Glaube nichtig“ – uff,  – bei den Ebioniten, bei den Originalchristen war diese Auferweckung kaum Thema (auch bei Matthäus wird die Ankunft Gottes im Haus Israels so zeitnah erwartet, dass jetzt Lebende (jüngere Juden) in seinen Genuss kommen werden…) – sie erwarteten, dass der göttliche Teil ihres Jeshua, der nie gestorben ist, also auch nicht auferweckt werden muss – nicht der sterbliche – zurückkehrt – oder dass er gleich mit dem Reich Gottes, seines Vaters zurückkehrt, sie nannten Paulus den grössten Apostaten, den grössten Verräter, doch sie schrieben nicht, umso mehr schrieben und archivierten sich die Paulus-Anhänger… – also merkt euch eines, insinuiert der Korinther-Paulus – dass darf auf keinen Fall sein, dass Jeshua NICHT auferstanden ist: denn erstens, bläut er ihnen ein, dann ist euer Glauben nichtig, und, zweitens, redet er ihnen ein: „dann seid ihr immer noch in euren Sünden“ (Kor 15). Noch desaströser für diese Sekte, noch viel „schlimmer“ wäre, wenn ihr das gar nicht seid… wenn ihr „nicht in euren Sünden“ seid – sondern wenn wir auserlesen sind, unverdorben, das meint hier „frisch“, geboren zu sein, mit der Gabe, moralisch zu urteilen und zu handeln, und der „Obligation“ für diese Auserlesenheit – zu der auch das Sterben gehört -, das richtige zu tun, sich zu lieben und die Erde – DAS „liebt“ die Änigma, und DORT fängt die Befreiung von dieser Sekte an, dort fangen die postabrahamische Aufklärung und die Änigmatische Bewegung an.

14.08.2520

Auch hier gilt, dass sich Texte erst erschliessen oder entschieden vollständiger erschliessen, wird der Chronologie, nicht dem Blog entsprechend gelesen. Also: von „hinten“ nach „vorne“ – erst in einer adäquaten Buchform wird das Vorauszusetzende weiter vorne und das Folgende weiter hinten stehen. Nach mehreren Lesedurchgängen wird diese Reihenfolge allerdings immer weniger wichtig, da bereits ausreichend verinnerlicht sein.

13.08.2520

Der Legende, ich sei noch ohne Abitur mit 18 Jahren in Kant-Vorlesungen von „Hegel-Mayer“ an der Universität Zürich gegangen, weil ich mich an die Eröffnungsakommunikation rund 8 Jahre davor erinnerte, also mit erhobener Brust des Berufenen („Philosoph. Du bist Philosoph„) in den überfüllten Vorlesungssaal trat, ist ein Riegel vorzuschieben. Bewusst war ich mir dieser Akommunikation nicht mehr, ich hatte sie in der folgenden Nacht für Jahrzehnte vergessen, in die Vorlesung ging ich, – allgemein im intellektuellen Aufbruch (ich schrieb und inszenierte u.a. ein kleines Theaterstück) – wegen einer anderen, wegen der parasynchronizitären Akommunikation („Obligation„), die, zuerst als Dreizehnjähriger im Traum erlebt und im Wachzustand als „aussergewöhnlich“ erinnert (und im Internat meinen dösenden Kameraden am Morgentisch auch so mitgeteilt, die sich beschränkt dafür interessierten und auch nicht wussten, was eine „Obligation“ ist), sich nach rund  5 Jahren als tatsächlich ausserordentlich, sonst als etwas normal Erlebendes, persönlich, gesellschaftlich und physisch Existierendes erwies (auf dem Bürostuhl an der Schreibmaschine  transformierte ich tippend/schreibend ein Papier  zu einem Wertpapier, zu einer „Obligation“ – hier machte ich das, was ich mit Dreizehn träumte, damals konnte ich noch nicht Schreibmaschine schreiben, wusste ich auch von dieser Bankkaufmannslehre noch nichts, angetreten, weil die Eltern mir verweigerten in ein (teureres) Internat mit der Möglichkeit des Abiturabschlusses zu gehen. Mehr zu dem, was C.G.Jung in zwei Aufsätzen über das „Déja vu“ unter „Synchronizität“ fasste, siehe Über die Anfänge 1-2). Diese Verdoppelung und Verschmelzung von Zukunft mit Gegenwart und von Vergangenheit mit Gegenwart in der Gegenwart haute mich mehr vom Stuhl als irgendeine Droge, die ich damals in meiner kurzen Kifferzeit probierte – meine Brust war insofern „erhoben“, weil ich wusste – sicherer als alle anderen in diesem Vorlesungsraum – , dass es fundamentale Fehler und Mängel in der Zeit- und Raum-Kategorienlehre von Kants Kritik der reinen Vernunft geben muss. Ich erlebte in voller Wirklichkeit, was theoretische Physik in reduziertem Niveau errechnete, allenfalls in Laborkonstellationen testete, und Hollywood mit Tricks verblüffend realistisch zu Filmen machte (Zeitreisen, Science Fiction, negative Zeit). Die Wirklichkeit dieser eigenartigen Schlaufe in unserer und nicht in unserer Wirklichkeit, der Koran würde vielleicht von „Nische“ sprechen (siehe 23.07.2520), heisst hier „änigmatische Dimension“.

12.08.2520

Dass sie einen Jungen, keinen erwachsenen Mann in den Dreissigern akommunizierte, mit einer Bürde, die der Junge nicht tragen, nicht verstehen, nicht umsetzen konnte – hat wohl, besitzt wohl diese „transgenderhafte“ „Türöffnerqualität“, die sie der Welt schenkt, schenken will.

11.08.2520

Eine religiöse Revolution können Menschen nicht selber aus dem Boden stampfen, es braucht die Akommunikation, die Energie der Änigma, es braucht zudem akommunziert kommunizierende Männer, Türöffner, wie mich. Eine lesbische Einzelaktion oder einseitiger Feminismus genügen dazu nicht.

10.08.2520

Die Änigmatische Bewegung ist die erste globale Religion, die diesen Namen wirklich verdient. Die Religion von allen und für alle – wirklich, nicht sektiererisch.

09.08.2520

Frauen (im Durchschnitt, der Tendenz nach) werden wohl eher begreifen und spüren als Männer, dass die Änigma will, dass ich die Türe für sie öffne. Auch über 2700 Jahre Schrift und Archiv, die weitgehend in männlicher, allzu männlicher Deutungshoheit lagen.

08.08.2520

Änigmatische Feiertage und die Feiertage der alten Grosssekten: Um die Änigma in den abrahamischen Grosssekten und diese in ihrem „religiösen“ Gehalt zu feiern, feiert zu Weihnachten die Akommunikation des Jeshua (Ostern und Pfingsten nicht mehr); zur Zeit des Ramadan die Akommunikation des Mohammed (Opferfest und andere nicht mehr) und zum Jom Kippur-Fest die Akommunikation des Jesaja und anderer (andere nicht mehr)  – feiert an diesem Fest unsere Fähigkeit zur Reue, zur Selbstkritik, feiert die Gabe unserer Verbesserungs- und Vergebungsfähigkeit, die wir – wie das moralische Gewissen, die moralische Urteilskraft – erst im Laufe des Erwachsenwerdens entwickeln und ausüben lernen (oder unentwickelt lassen oder verlernen). Endlich feiert ein Neujahr nach unserem globalen Kalender.

07.08.2520

Ein völliger Unsinn, aber für die paulinistische Sekte ein Triumph, ist die Etablierung der Taufe – unterstellend, dass ohne Taufe der Sünder, der Erzsünder (gerade mal ein Neugeborenes) nicht „gerettet“ werde… Dass es unbedingt dieser oder jener abrahamischen Sekte ein- und untergeordnet werde.

07.08.2520

Ein völliger Unsinn – aber für die abrahamischen Sekten ein Triumph – ist die Etablierung der Taufe und der Beschneidung – dem Kind soll möglichst bald nach seiner Geburt ein uralter Aberglaube, den Erwachsene schufen und an den Erwachsene glauben, eingeprägt und bis ins Fleisch eingeschnitten werden. Aus änigmatischer Sicht sind solche religiöse performative Akte erstens sekundär und zweitens überflüssig einschränkend (sektorenbildend, sektenhaft) – die änigmatische  „Taufe“  fand mit dem Geburtswasser der Mutter- geweiht, auserlesen, nicht Nichts und in die änigmatische Dimension geboren zu sein.

06.08.2520

Geschrieben im Jahr 06.08.2520 nach dem Kalender des globalen Achsenzeitalters, im Jahr 24.12.2019 nach dem christlich-gregorianischen Kalender, im Jahr 26.04.1441 nach dem Islamischen Kalender und im Jahr 24.12.2562 nach dem Buddhistischen Kalender (Buddhasakarat).

06.08.2520

Das Eitle Fest (das paulinisierte Christen: Weihnachtn nennen). Die gefühlte Übermacht des Altjudentums und deren Ablehnung ihres Jeshua als wahrer Messias und König der Juden – abgesehen von der Ablehnung der römischen Umwelt – muss für die paulinisierten Neu-Juden und Heiden-Juden – die immer stärker gegen das Altjudentum und den römischen Gott-Kaiser-Kult eingestellt waren und lieber an einen Gott aus ihrer Schicht, aus ihrer Gosse glaubten –  so gross gewesen sein, dass ihnen „überlegenere“ Wundertaten (überlegener als die jüdischen und vollendend, was jene „nur“ ankündigten) offenbar nicht genügten, nein, es kamen nachträglich Legendenbiographien dazu – vergleichbar mit dem, was später die Muslime mit ihren Hadithen schufen -, um ihr Überlegenheits-, Überzeugungs- und Verteidigungsfundament noch stärker zu machen,-  und die auch mit der Art und Weise der Zeugung und mit dem Umstand der Geburt ihres vergöttlichten Helden – nicht nur mit dessen Predigten und Tod und Nicht-Tod – bezeugen“ sollen, wie doch sehr Messias ihr Messias sei. Mit diesem – der schon lange tot war – wie auch mit seiner Mutter, ebenfalls tot und eventuell Mutter eines unehelich gezeugten Kindes – hatte das zwar nichts zu tun – dafür umso mehr mit dem Kampf einer neuen abrahamischen Überlegenheitsekstase mit der alten, mit der ersten. In Johannes fuhr diese „Überlegenheitsekstase“ ganz besonders stark ein und nahm immer groteskere Züge an, grotesk verzerrend jedenfalls bezüglich des historischen Ursprungs, des historischen Jeshua. Heute ist für diese Grossekte ausgerechnet der unseriöseste und antisemitischste, ausserdem recht spät schreibende Evangelist Johannes der grosse „Trost“, sagt bzw. schrieb er, mit Jesus sei das Licht geboren – de facto weder vom Heiligen Geist noch aus dem Geschlecht Davids gezeugt – Legenden, die es erlauben sollen, Jeshua mit dem im Jüdischen Testament angekündigten Messias des Hauses Israel anschlussfähig zu machen – wurde er erst ca. mit 30 Jahren erleuchtet (nirgendwo wird ihm zugeschrieben, dass ihm schon in der Kindheit schwante oder in einem Traum angekündigt wurde, mal der Superrabi des Judentums zu werden). Er durchlebte eine normale Zeugung, eine normale Geburt, eine normale Kindheit und einen normalen Tod – es gibt keinen Grund zum Feiern. Ausser wir feiern die Akommunikation der Änigma, die der historische Jeshua vermutlich empfangen musste, als seine zweite „Geburt“.

05.08.2520

Eine Akommunikation ist wie die Übermittlung eines Zugangcodes für „heilige“ Texte. Bist du in der Kindheit damit „geprägt“ worden, entwickelt sich eine Vertrautheit und Aufgeschlossenheit für sie, die im Erwachsenenalter nicht mehr erreichbar sein wird. Akommunizierten ist vertraut und fast schon trivial, was Kommunizierenden über Akommunikationen ehrfürchtige Zuneigung oder dezidierte Abneigung hervorruft (aus Sicht der neutralen Beobachtung zweiter Ordnung). Für Akommunizierte wird das Aussergewöhnliche gewöhnlich., die Mutmassung Gewissheit, der Zweifel Sicherheit und aus dieser Sicht der Dinge senden, kommunizieren sie.

04.08.2520

Verflucht seien die, die sie verfluchen.

03.08.2520

Eine Akommunikation ist wie die Übermittlung eines Zugangcodes für „heilige“ Texte. Es tranzendiert blosses Gelehrtenwissen, es gewährt einen ganz anderen Zugang zu ihnen, es erschliesst sie und schafft Texte mit gleicher und annähernd gleicher Autorität. ReligionswissenschaftlerInnen bleiben von diesem Zugang ausgeschlossen – sie bleiben Beobachter, Analysierer und Beschreiber dieser Texte und Kulturen. Jeshua und Mohammed, vermutlich auch Buddha, vielleicht Jesaja, indessen ereilte der Code, sie griffen in bestehende „heilige“ Texte ein und schufen neu oder liessen neue schaffen (dabei gehen wir davon aus, dass Jeshua das Jüdische Testament auf Rabbi-Niveau kannte, kein Analphabet war, doch als ebionitischer Jeshua nicht mehr schrieb, sondern predigte: Verlasst Papyprus und Feder, Verlasst Weib und Kind, Verlasst Acker und Pflug, verlasst den Hass auf andere Menschen (wahrscheinlich war „Juden“ gemeint), dafür ist keine Zeit mehr – denn: – die Zeit ist nah. Für die Paulinisten war sie nicht mehr ganz so nah und das erste, was sie nicht verliessen, nun, nach seinem Tod, teilweise ziemlich lange nach seinem Tod erst recht an sich rissen, waren Papyrus und Feder – so kam es wie im Koran nach der Zerstörung des Testaments, dass sie unter fremder Feder aus dem ebionitischen Jeshua ihren paulinischen machten ähnlich wie jene aus dem testamentarischen Islam – gegen den Letzen Willen Allahs und seines Propheten – Sekten schufen, die sich später sunnitisch, shiitisch und anders nannten. Dass sie die originale Bewegung zerstören mussten um sie zu „retten“ – dieses Pseudoheil des Paulinismus, der sich heute, ohne zu erröten, Christentum nennt, machte Weltkarriere – und es wird Zeit, dass wir dieses Pseudoheil für eine Wunde, die es nicht gibt, abstellen den ganzen Paulinismus ins Archiv abschieben. Dass wir ihn hinter uns lassen und darauf achten, dass er auch nicht mehr vor uns ist.

02.08.2520

Wir kommen nicht nur in der Athmosphäre unserer Erde,  in ihrer physischen (physikalischen), sondern in ihrer änigmatischen Dimension zur Welt. Von Geburt an sind wir auserlesen, zu sein und, wie es akommuniziert wurde, „Philosoph/in“ zu sein, immer, ohne Ausnahme, kommen wir in der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt zur Welt, die Einteilung in verschiedene Sekten, in verschiedene Religionssekten, ist zugleich Verdrängung, Permingation und Überwischung dieser „ersten Religionsebene“, erzeugt, schafft einen riesigen, einen eitlen Turm von Babel.. – die „Änigmatischen“ leben diese Ur-Dimension, leben und sterben und geben Leben und Sterben weiter in ihr. Immer auf dem Weg die Auserlesenheit, zu leben, nicht nichts zu sein, zu bewahren, länger würdig zu erhalten, und die Kehre – wenn „das Herz und der Blick kehren“ – wie es im Koran heisst, nicht zu vedammen, sondern als ein Teil unserer Auserlesenheit zu betrachten (betrachten zu lernen). Beide Passagenmomente – geboren werden und sterben (einkehren) – sind prägende Momente unserer Auserlesenheit und unseres änigmatischen Bezogenseins. Von diesem Paradies zu geniessen, sind wir zur Welt gekommen. Verflucht seien die, die sie verfluchen.

01.08.2520

Wer wird  der Voltaire des 21. Jahrhunderts nach christlicher Zeitrechnung sein (Sloterdijk? zu selbstverliebt Onfray? zu atheistisch-borniert Habermas? zu konservativ) und der erste Religionsgründer des Achsenzeitalters.

30.07.2520

Die Akommunikation „Du bist Philosoph. Philosophie“ kann bedeuten: Verstehe die Akommunikation – ihren Ursprung, ihr Erscheinungswesen, ihre Mitteilung, wie unter Menschen PhilosophInnen verstehen, Philosophie versteht. Höheres, besseres Verstehen haben wir nicht (habt ihr nicht).

29.07.2520

Lichtvers (Sure 24, 35) – dritte Anmerkung (Beginn des Textes siehe 23.07.2520; erste und zweite Anmerkung  28.07.2520). Das heisst, Mohammed wusste, er kommuniziert mit der Autorität eines Akommunizierten, und die Umwelt, die das nicht wissen, nur glauben, kann, glaubte es ihm gerne, zunächst die nächste , hauptsächlich weil diese Umwelt mit ihren altreligiösen Göttern, die Juden und Christen als heidnisch und primitiv verunglimpften, schon lange unzufrieden (schon Mohammeds Grossvater soll mit neuen Lösungen gerungen haben) und im religiösen Umbruch begriffen war, und fast genau so lange auf eine Befreiung von der Überlegenheit und Arroganz dieser beiden abrahamischen Überlegenheitsekstasen wartete – siehe hierzu Über die Anfänge 2 – 5 – , verbunden mit den materiellen Gewinnen, die dieser spirituelle Gewinn, versprach, war der Erfolg dieser dritten, abrahamischen Überlegenheitsekstase auf Arabisch geradezu prädestiniert. Es ist ja interessant, dass er die Leute insofern nicht anlügen wollte, als er ihnen nicht zu 100 % den Himmel auf Erden, oder besser, den Himmel nach Erden versprach – ausgedrückt in: „vielleicht“ . So heisstes: „Kehrt allesamt um zu Gott, ihr Gläubigen! Vielleicht ergeht es euch gut!“ (24,31). Nur ihr Gott kann  100% Sicherheit in die Waagschale werfen. Vielleicht heisst auch. Ihr sollt, ihr müsst versunsichert bleiben, im Ungewissen, ob es euch  am Tag der Versammlung gut ergehen wird. Es bleibt bei einem „vielleicht“, nicht ,dass es „vielleicht“ Gott nicht gibt – das kann der Akommunizierte nicht leugnen: und Mohammed deutete mit den entwickelsten religiösenMitteln seiner Zeit, mit den insgeheim begehrten  – aber keine Araber-Masse wäre bereit gewesen, ins Judentum oder Christentum zu konvertieren- das änderte sich  schlagartig mit Mohammeds Mission. Letztlich besagt dieses „vielleicht“ – das sich im ganzen Text wieder findet – , dass hier „nur“ ein Mensch mit der Autorität eines Akommunizierten kommunizert, nicht Gott Allah selbst.

28.07.2520

Über den Beginn und das Ende des Lichtverses in Sure 24 „Das Licht„. In änigmawissender Lesart, die den Lichtvers als Beschreibung von Akommunikationen erfasst – hauptsächlich Schriftakommunikationen, aber auch die parasynchronizitäre Akommunikation klingt mit dem Satz „Gott weiss alles“ an – beginnt der Lichtvers mit Vers 34 – nicht  – wie üblich gemeint und gelesen wird – mit Vers 35 – und deshalb hat der Lichtvers auch einen einleitenden Beginn und ein resümmierendes Ende („Gott prägt den Menschen die Vergleiche“ (Zirker (2003)) – steht er nicht wie erratisch und kontextlos da – wie üblich gemeint und gelesen wird.
„der Lichtvers“ beginnt also in änigmatischer Lesart nicht mit Zeile 35 „Gott Allah ist das Licht der Himmel [interpretiert wurde das auch konkret: das Licht von Sternen, von der Sonne] und der Erde“, sondern mit Zeile 34 „Wir haben zu euch erhellende [d.h. auch: erhellte] Zeichen hinabgesandt.“ So beschreibt der Koran die Schriftakommunikation, die in änigmawissender Lesart schwach leuchtend in der änigmatischen Dimension entsteht und steht (herabgesandt wird), eine Dimension, die unsere Genesis [Erde] mit der Genesis (der) Änigma [Himmel] verbindet und verankert, in den Worten des Korans in der anschliessenden Zeile: „Gott Allah ist das Licht der Himmel und der Erde„,  die Änigma hat/ist nicht weltliches und weltliches Licht. Das „und“ ist die Verbindungsdimension, ist die änigmatische Dimension, die die Herabsendung erhellender Schriftzeichen ermöglicht und in der sie geschieht, in ihr findet die Übersetzung von „Änigmasprache“ in „Menschensprache“, der Wechsel von „Stehlampe“ in „Ölbaum“, von Glas [dieser Stehlampe], in dem die Sterne funkeln, zu Gas, in dem die Erde [der Ölbaum] atmet, statt, in ihr findet die Projektion von der Sprache des Akommunizierten (z.B. hochpoetisches Arabisch eines Dreissigjährigen oder die hochdeutsche Kraxelschrift eines Zehnjährigen) in den Raum und das Diktat mit diesem Raum in diesen Raum, in diese Projektionen von Schriftsprache statt. Der Akommunizierte, der dieses „Licht“ empfängt, empfangen muss (ungefragt) ist der Auserlesene, in den Worten dieses Verses „Gott führt zu seinem Licht, wen er (…) will [füge hinzu: ob jener Mensch will oder nicht]. Und nun kommen wir zum Schluss des Lichtverses, das sind drei Sätze, drei Aussagen, nach „Gott führt zu seinem Licht wen er will„, folgt der Satz „Gott prägt den Menschen die Vergleiche.“ danach folgt der Schlusssatz dieses Verses: „Gott weiss alles.“. Zu diesem siehe oben, änigmakognitiv ist „Gott weiss alles“  eine Anspielung auf eine parasynchronizitäre Akommunikation, die „Zukunft sehen lässt“ und den Eindruck der Allwissenheit über alle Bewegungen von Dingen, Gedanken, Menschen  zwischen Punkt A und Punkt B innerhalb unseres Zeitverlaufs und unserer gesellschaftlichen Entwicklung hinterlässt. Der für die Beschreibung der Schriftakommunikation – um die es in diesem Vers nach unserer Lesart hauptsächlich geht – wichtige, entscheidende Schlussatz ist der Satz „Gott prägt den Menschen die Vergleiche“ (genauer müsste es heissen: Gott prägt dem die Vergleiche, den er zu seinem Licht führte, den er akommunizierte – doch bevorzugt der Koran zu oft, zu verwirrend oft, das aufgeplusterte, wichtigtuerische Pluralis majestatis). Nehmen wir den Beginn dazu: „Klärende Verse haben wir zu euch herabgesandt“ (Bobzin (2010)) – lies: Die folgenden Verse klären gleichnishaft über das Herabsenden klärender Verse auf. Auch über den Herabsender (Gott)  -der die Verbindung (das Licht) von seiner und unserer Genesis ist. Zirkers Übersetzung  „Gott prägt den Menschen [lies: mir, Mohammed] die Vergleiche“ (oder lies: der gesamte Akommunikationsvorgang inspiriert mich, den Akommunizierten, zu diesen Vergleichen) trifft diesen wunderbaren Sachverhalt besser als Bobzins Übersetzung: „Gott prägt Gleichnisse für die Menschen.“. Die Änigma „prägt“ sie insofern, insofern ihre Akommunikation den Akommunizierten und dessen Kommunikation „prägt“. Es ist von daher änigmawissend anzunehmen, dass nur deshalb Mohammed zu diesen Gleichnissen kam, weil sie unter dem Eindruck („Prägung“) tatsächlich stattgefundener Akommunikationen entstanden – und er sich, wie ich heute, Gedanken darüber machte, wer sie (a)kommunizierte bzw. woher diese erleuchtenden Zeichen kamen (von ihm nicht) und  worin sie standen (offenbar in einer Verbindung von dieser Welt zu einer anderen), in seinem religiösen Kontext war das die höhere abrahamische Religion, war das der Gott, der sogar am Ende im Römischen Weltreich die religiöse Oberhand gewann – der Gott Abrahams, nun aber in der dritten grossen abrahamischen Überlegenheitsekstase, die zugleich eine Ekstase der Unterwerfung – der eigenen wie von allen anderen – war (zumal im provinziellen Blickfeld „alle anderen“, das schnell nur noch leer und abstrakt wird, verlässt es den eigenen Boden und Raum).

27.07.2520

Über den Untergang der antiken Grosssekten, die sich heute „Weltreligionen“ nennen. Aus postabrahamischer und postbuddhistischer Perspektive müssen die abrahmischen, buddhistischen und hinduistischen Grosssekten nicht gerettet werden, eher müssen die Menschen vor ihnen gerettet, vor ihnen bewahrt werden. Wir werden sie verlassen, haben sie verlassen, weil sie uns nicht erreichten und ihre Fundamente, ihre Testamente fehlen – fundiert sind ihre Unterstellungen auch deswegen nicht.  Die Beschwörung eines einfachen Weltbildes von Sündern und Schlechtigkeit der Welt und eines Himmelsbildes von Sündenrettung und Jenseitsgüte  – vielleicht brauchen oder mögen Menschen den Trost – den Beruhiger -, dass das Leben mit dem Altern nicht nur stirbt und vergeht, dass nicht Nichts auf sie wartet: sondern das wahre, wirkliche Leben nach dem Leben. Dass uns die Änigma, die änigmatische Dimension umfängt, kehren wir ein in den Tod, das glaubt die Änigmatische Bewegung, davon geht sie aus – wir müssen keine Angst vor dem Sterben haben, wir sinken nicht in Nichts, davon können, davon sollten wir ausgehen – jedoch ohne unsere Natur und Welt zu denunzieren wie es diese Grosssekten, auf die eine oder andere Weise,  tun, und ohne das Jenseits wie auch die Verbindung zu ihm, zur Genesis der Ängima masslos zu glorifizieren. Wir sind unsere eigene Güte, unser eigener Stolz, unsere eigene Grösse – zu der gehört die Auserlesenheit, nicht nichts, sondern auserlesen zu sein, zu sein  und die Bürde des Sterbens, auch das eine Auserlesenheit, zu tragen, zu ertragen. Ihr seit, wir sind Philosoph, Philosophin – und „Obligation“ – Verantwortung Pflicht – das in Würde zu sein, das Leben als Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, zu betrachten, zu geniessen, zu pflegen,  zu schützen, zu bewahren – das ist unsere Obligation, unsere Geburt ist zugleich die Geburt dieser Berufung – so berief Sie es. Aus änigmatischer Sicht sollen und werden sie untergehen, diese voraufklärerischen, antiken Grosssekten, doch bleiben wird, was sie und uns transzendiert: unser aller Bezogensein, ihre Beziehung zur änigmatischen Dimension (über Akommunikationen und Involutionen), zur Materie der Änigma, zur Mater Änigma, zur Änigma.

26.07.2520

Und sie lachen, uns hat er 114 Suren akommuniziert, ihm nur 2 Verse. Und die Antwort wird heissen: ihr seid Philosoph, also denkt zuerst nach, bevor ihr lacht, denn der zweite Vers enthält Raum für 1000 Suren.

25.07.2520

Theoretisch, und hoffentlich irgendwann praktisch, wird im globalisierten wie kontinentalisierten Kooperationskapitalismus, was im Sozialismus angedacht, teilweise auch in der DDR (nach Engels, Bebel, Alexandra Kollontai (sowjetische Frau) u.a.)  zu realisieren versucht wurde, die umgreifende Gleichberechtigung wie auch die volle Anerkennung der Eigenheiten, der Andersheiten der Geschlechter (beider wie anderer) normal geworden sein.

24.08.2520

Die Riesenerfolgs-TV-Serie „The Big Bang Theory“ kurz zusammengefasst: Penny und Penis.

24.07.2520

Kristen Ghodsee: Warum Frauen im Sozialismus besseren Sex haben (Suhrkamp 2019)- ein Grundsatzbuch für Emanzipation, eine Fundierung und Verwissenschaftlichung feministischer Diskussionen und Gesellschaftsanalysen. Dabei ist zu beobachten, dass attraktive Frauen, die neben ihren physischen äusserlichen Vorzügen Bildungs- und Intelligenzvorteile haben (z.B. promovieren) – auf ZWEI Schienen fahren können – sie setzen ihre sexuellen Attraktivitäts- und ihre intellektuellen Bildungsvorteile ein – ersteres, in dem sie auf Kleidung und Sexappeal wert legen und damit äusserlich wie berufs- und geldattraktive Männer ansprechen – zweites, in dem sie promovieren, gute Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse erbringen, wie auch ehrgeizige Arbeitsverträge suchen. Männer fahren meistens nur auf EINER Schiene. Selten, dass sie in ihre körperliche Attraktivität so viel wie in ihren Beruf investieren und realistisch hoffen, sich sowohl mit  einem Vater- und Haus-Mann-Job von der Berufswelt verabschieden zu können als auch von der Berufswelt und vom Geld ihrer Partnerin, ihres Partners abhängig machen zu müssen (Scheidung wird dann für Ehefrauen attraktiv – als Zusatzattraktivität von Heiraten – , können sie sich unbezahlte Arbeit und Kinder vom vermögenden Ex-Ehemann und Vater gut bezahlen lassen).

23.07.2520

Über die Illumination und Desillusion des Lichtverses (Sure 24, 35). Dass die Sure 24, 35 in einer stark alt-jüdisch abrahamisierten Trance Mohammeds geschrieben wurde, im Glauben, dass er von Allah erleuchtet wurde und durch ihn Allahs Worte fliessen – auch wenn er diese Worte nirgendwo im Raum als Schrift hineingestellt und leuchten sah – das und mehr erzählt uns der Lichtvers gleichnishaft. Für analytischere Begriffe war kein Raum, Mohammed war kein durchstudierter Aristoteliker, sondern ein von Allah illuminierter, von der höchsten Autorität erleuchteter, in Trance versetzter Dichter – der Männern befiehlt, sie sollen sich züchtig benehmen und kleiden und Frauen dasselbe befiehlt, auch sollen diese zusätzlich, um sie in der Öffentlichkeit möglichst züchtig gekleideten Männern gleichzumachen, ihre weiblichen Reize und Schmuckstücke verhüllen – die sollen sie zu Hause ihrem Ehemann und der Familie zeigen. Und wenn ihr nicht gehorcht – so wird das der göttliche Verfassungsgeber und Verfassungsschutz sehen und sie am Tag der grossen Abrechung bestrafen …. das ist das autoritäre Schema des ganzen Textes.
Die Nische im Raum, in dem eine Standleuchte steht, die leuchtet in einem Glas, das wie Sterne funkelt (oder: selber wie flimmender Stern ist), erinnert an leuchtende Schriftakommunikation der Änigma, ihre Genesis (Himmel) verbindet sich über die änigmatische Dimension, und die Akommunikation, die sie in diese stellt, mit unserer Genesis (Erde). Ein leichtes Eigenleuchten ist dieser Schrift inne, wie nicht von dieser Welt (s.u.).(„Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische gleich, in welcher eine (Stand)leuchte steht. Die Leuchte (der Standleuchte) ist  in einem Glas, das Glas gleicht einem funkelnden Gestirn, entflammt von einem segensreichen Ölbaum, nicht östlich, nicht westlich, sein Öl scheint fast zu leuchten, auch wenn das Feuer es nicht berührte.“(Bobzin (2010)).  Kein schlechtes Gleichnis, keine schlechte Metapher ist es, sich die änigmatische Dimension in unserer Welt als eine Nische vorzustellen, obwohl sie zugleich ein Sockel, ein Anker ist. Unsere Welt ist nicht ganz, aber teilweise in ihr verankert. Von der Standleuchte, mit Sockel und einem Glas, in dem fernes Gestirn oder das wie dieses leuchtet, zum selbstleuchtenden Ölbaum, mit Stamm und einer Krone – auf den Erleuchteten kommt Erleuchtendes („Licht über Licht“).  Man könnte glauben, dass der Autor – gleichnishaft als Ölbaum – das funkelnde Gestirn „entzündete“ – durch das Licht Allahs oder das Allah „ist“, erleuchtet und/oder selbstleuchtend und – erleuchtend, so dass seine Kommunikation fast schon Akommunikation ist. Das heisst, der Lichtvers hält nicht nur ein Illuminationsereignis, sondern eine Desillusionierung fest, überdies spielt auch die Konkurrenz dieser dritten abrahamischen Überlegenheitsekstase mit der ersten – wie so oft in diesem Text – eine Rolle, spielt doch der leuchtende Ölbaum, dessen Verästelungen gleichnishaft arabische Verse aus dem gleichen Stamm, mit der gleichen Abstammung darstellen, auf den sprechenden Busch an, der Moses mit hebräischen Worten anspricht – die Verästelungen (Worte) des sprechenden Busches werden  hier zu Verästelungen (Verse) der Krone des scheinbar leuchtenden, selber entflammten Ölbaums, zu den Versen des Korans, des akommuniziert kommunizierenden Mohammeds, im Glauben, dass sie Gottes sind, auch wenn sie es (hin und wieder) nicht ganz sind. Mohammed macht sich hier kurz ehrlich, dann verdeckt er seine „andere“ Offenbarung und beeilt sich anzufügen, dass „Gott die Gleichnisse für die Menschen“ prägte“..Der grosse Metaphern-Dichter ist also „Gott“ (der in Mohammed spricht) selbst…. Nun, mensch mag seine Zweifel daran haben, jedenfalls ist es aus unserer Sicht ein gutes Gleichnis, Gott als das Licht der Himmel und der Erde vorzustellen – also als ein anderes Licht, mehr als bloss das Licht der Erde, in unserer Sprache: als änigmatische (Licht-)Dimension, die die Genesis der Änigma mit der Genesis unserer Welt verbindet, deren Licht (Leuchten) von anderer Natur ist als das der Sonne oder des Feuers – selbst die Schrift-Akommunikation, die im Raum wie in einer Öffnung, wie in einer Nische dieses Raumes steht – ich habe es selber erleben müssen – , leuchtet in diesem änigmatischen Licht – doch ist es vermutlich sowohl das Licht, als auch nicht das Licht der Änigma, sondern von unserer Welt Licht, für Lesende so passend temperiert, gedimmt, eingestellt, dass es die Augen nicht blendet und die Schrift nicht überblendet (zur Fortsetzung siehe 28.07.2520 und 29.07.2520).

22.07.2520

Der Hitlerstaat infiltrierte und uniformierte Polizei und Gestapo fast gleichermassen – in der Nachkriegszeit wurde behauptet, man müsse Polizei und Geheimdienste getrennt halten  – anstatt zu sagen, die Erfahrung mit der Gestapo hat gezeigt, dass solche Institutionen für den Bürger und den Rechtsstaat mehr Schaden und Gefahr als Nutzen und Sicherheit bringen können (stattdessen wurden Nazis Grundlage des Nach-Nazi-Geheimdienstes der Bundesrepublik  –  unter Hitler wie im Kalten Krieg „gute Antikommunisten“, das zählte) – über die Volkspolizei lässt sich am Ende nicht viel besseres sagen (vgl. Browning: Ganz normale Männer: Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die „Endlösung“ in Polen)( – aber ohne Polizei ging und geht es ja nicht…  – Geheimdienste passen bestens zu Diktaturen, nicht gut zu Demokratien  – der Osten Deutschlands hätte das auch 1989 nach der Stasi-Erfahrung sagen sollen – doch wagte das niemand, jedenfalls niemand mit Macht.

21.07.2520

Fünf gute, fünf wesentliche, fünf wichtige Gründe Geheimdienste in der EU zu verbieten und zu verfolgen-nach dem Prinzip: Der einzige Geheimdienst der in einen Rechtsstaat passt, ist der „Geheimdienst“ gegen Geheimdienste. Dazu braucht es den politischen Willen, der sich in Parteien kanalisiert, so wie es den politischen Willen braucht, zum „Europäischen Sicherheitsmodell“ überzugehen, dazu braucht es viel Überzeugungsarbeit,  die Überzeugung in der demokratisch politisierten und politisierbaren Bevölkerung und dazu braucht es eine bessere,  – auch besser in der Effizienz (Kosten/Nutzen für das Gemeinwohl, für den Steuerzahler, denn nicht „der Staat“ zahlt seine Beamten in Polizei und Geheimdienste (eigentlich bloss exekutive Behörden, doch die Geheimdienste sind aus dem Ruder gelaufen, laufen aus dem Ruder, hebeln die politische und die juristische Kontrolle aus –  wie ein kleiner anarchistischer Staat  – den die Merkel-Regierung mit Geld, Mittel und Personal aufblähte und, der tut und lässt was er will…denken wir an die illegalen Schredder-Aktionen der Dienste während des NSU-Skandals), sondern der Bürger, die Bürgerin zahlt sie, zahlt den Staat-  es braucht also eine überprüfbare, rechtsstaatlich und politisch kontrollierte Sicherheitsalternative – das sind die ausgebauten Polizeidienste (einschliesslich ausgebaute Staatsanwaltschaften), darunter Anti-Geheimdienstpolizeien – die sich auf den Schutz von Bürger und Bürgerinnen, Firmen und Behörden vor Geheimdiensten und auf deren Entlarvung und Verfolgung spezialisieren:  sie haben national-europäische und gesamt-europäische Kontingente, allenfalls auch ein global-europäisches Kontingent: sie arbeiten in einem gewissen Sinn wie Geheimdienste, sind aber etwas völlig anderes: sie wollen in Europa fremden Diensten – die Grundrechte und die Würde des Menschen missachten, die für den Konkurrenzkapitalismus und die Interessen ihres Landes meinen  chronisch Geheimdienstkriminalität begehen  einsetzen zu müssen – den Nutzen ihres Tuns klein und ihr Leben in kriminellen Sphären schwer bis unmöglichen zu machen – Europa soll zum unangenehmsten Pflaster für internationale Geheimdienste werden, Europa soll aber auch andere in der Welt vom Europäischen Sicherheitsmodell und seiner innewohnenden Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft  überzeugen- deswegen müssen auch Rahmenbedingen verändert werden – das überholte Diplomatie-System, das ein Sicherheitsrisiko ist, das zu Missbrauch geradezu einlädt (Stichwort: Abhören des Handys der Bundeskanzlerin durch Obamas US-Botschaft in Berlin, statt Ancien-Régime-Diplomatie, Diplomatie light), die wesentlichste Rahmenbedingung, die in unseren europäischen Gesellschaften verändert werden muss, ist der Rahmen des nationalisierten Konkurrenzkapitalimus, von dem Geheimdienste ein Rad, eine Maschine, ein Teil sind – ihren wesentlichen Nutzen erzielen sie in der Militär- und Wirtschaftsspionage, wobei „Spionage“ eine schöne Formulierung für Innovations-Diebstahl ist, erst der globale Wechsel vom Konkurrenz- zum Kooperationskapitalismus, macht Geheimdienste dieser Art völlig nutzlos, da sich Länder nicht mehr systemegoistisch konkurrieren, doch konzentrieren wir uns hier auf die fünf wesentlichen Gründe, warum Geheimdienste in Europa zu verbieten und zu verfolgen sind

1. Sie dringen in Privaträume ein ohne richterlichen Beschluss (nur Diktaturen „müssen“ das bei ihren BürgerInnen tun). Dazu kommt: Die Social Media legen die Menschen wie noch nie offen. Wir müssen nicht in die Privaträume eindringen, zu einer Zeit, wo die Privaträume den öffentlichen Raum geradezu übervölkern – statistisch stammen über 90% der Geheimdienstinformationen aus öffentlich zugänglichen Quellen – um die restlichen 10% herrscht der grosse Geheimdienstkampf.

2. Dass sie Foltergeräte installieren, die den Schlaf zerstören, die Person zermürben, fertig machen, ist eine reine Verschwörungstheorie. Glauben Sie nichts.

3. Sie manipulieren Gefühle, die Escort-Girls des Geheimdienstes, und eingesetzte  Fake-Freundschaften verhöhnen die Würde des Menschen.

4. Sie sabotieren Karrieren und hacken Lebensläufe (Kommt es niedrig: Sie drangsalieren und belästigen eigene Bürger, Bürgerinnen, v.a. Kritiker, die ihnen nicht passen sie missbrauchen die Ihnen von der Demokratie und dem Rechtstaatsstaat zur Verfügung gestellten Mittel. Die Politik und die Zivilgesellschaft muss das abstellen- es braucht dazu eine politische Partei und  Regierung, die zudem die grundsätzliche Reform dieses ganzen Sicherheitswesens in Angriff nimmt.

5. Sie manipulieren die Öffentlichkeit. Stehen sie in der Kritik –  leiten sie in die Medien plötzlich Nachrichten von ominösen Terroristen oder sie geben an, was sie nicht alles insgeheim schon an Attentaten verhindert hatten – oder sie produzieren einen anderen Skandal nur für die Medien, nur zur Manipulation von Massen – Sie werfen einen einzelnen Stein und wissen, dass mit diesem Stein das ganze Land medial beworfen wird. Das geschieht nur, weil sie es mittlerweile gewohnt sind, sich in einem Halbdunkel der Legalität aufzuhalten, keine Skrupel mehr kennen, kriminell zu agieren, so wie keine mehr, in Privaträume einzudringen. Diese „Probleme“ ihrer Legitimierung – mehr noch: ihrer Legitimität – hören mit der grundsätzlichen Reform auf.  Die Polizei macht eine transparente Arbeit, kann sich jederzeit legitimieren – wenn auch jeden Abend „Polizisten“ die Medien bevölkern, sie muss ihren „sozialen Nutzen“ nicht durch halbkriminelle Manipulationen öffentlich bewahren oder herstellen. Auch nicht für den Bereich ihrer verdeckten Operationen.

Siehe auch die Ausführungen zu „Rechtsstaatslogik“ und „Geheimdienstlogik“ des Staates unter 16.07.2520

20.07.2520

Palimpsestarchäologie in abrahamischen Texturen…in buddhistischen Texturen….in altgriechischen Texturen….in sanskritischen Texturen…. um die Goldadern, die akommunikativen Gehalte auszugraben…

19.07.2520

Aus dem Off.  Die Änigma macht sich menschengleich, sie kommunziert zwar in menschen-gleicher, menschen-angepasster Form, aber ihr Schreiben- mitten im offenen Raum, ein Medium, worauf kein Mensch zu schreiben, Schrift anzubringen und festzuhalten vermag (ausser der Tricktechniker von Hollywood) – besitzt keinen sichtbaren Schreiber, ihr Sprecher keinen sichtbaren Sprecher (es heisst dann allenfalls: der Himmel öffnete sich und eine Stimme erklang…oder „der Busch (…) sprach zu ihm…“  oder „der Tempel füllte sich mit seinem Tuch… (ergänze: „…so dass ich nichts sehen, nur hören konnte.“). – kurzum, die Änigma ist die Stimme, ist die Schrift aus dem Off.

19.07.2520

Über die Persona der Änigma und ihre Entwicklungsstufen

Zur Persona. (Die Persona der Änigma und die Idee der Gottebenbildlichkeit)

Weil die Genesis unserer Welt im grössten Teil selber geschaffen, selber-schaffend ist, Produkt einer Evolution, die bis zur darwinschen Regionalevolution auf unserem Planeten führte, besteht grundsätzlich von unserer Seite eine autopoietische, eigengesetzliche Schranke, eine beschränkte Verbindung zwischen unserer Genesis und der Genesis (der) Änigma, ihre Wesenheit ist im grossen und ganzen nicht von unserer Welt und unsere Wesenheit nicht von ihrer. Die änigmatische Dimension ist der Nabel, der ihre Genesis mit unserer oder zumindest unsere mit ihrer verbindet – hier vermischen sich Autopoiese mit Allopoiese. Die Genesis der Änigma unterscheidet sich von unser Genesis noch mehr als unser lebender Körper vom toten. Sie wird in unserer Welt beschränkt, weil und wie unsere Welt beschränkt ist. Andererseits ist sie viel weniger beschränkt als wir es sind. Die einfache jüdische Gleichung, unsere Welt ist gottebenbildlich geschaffen trifft wahrscheinlich für einen kleinen, nicht für den ganzen Teil zu, zudem ist dieser Teil änigmatisch, uns grösstenteils und meistens intransparent, unzugänglich, versperrt. Deswegen kann die Änigma nicht einfach in unserer Welt „durchregieren“, muss sie den Weg in unsere beschränkte Welt auf sich nehmen, sogar auf unsere Kontingenz stossen und selber kontingent werden, also: potentiell falsch oder nicht verstanden , zudem erleben, dass ihr Menschen nicht gehorchen, nicht folgen, nicht das wollen, was sie will oder fordert – weil wir stark eigenwillig und eigenverantwortlich sind und sein müssen. Zudem wissen wir nicht einfach, weil wir nicht einfach programmiert und programmierbar sind, was sie will, was sie sagt, das dekonstruktive wie das konstruktivte Moment ist unserer Natur eigen.

Will die Änigma mit uns korrespondieren, kommunizieren muss sie sich Zugang zu uns, und das heisst in die Genesis unserer Welt verschaffen, sich übersetzen in unsere Wahrnehmung, Befindlichkeit, Situativität, Sprache –  und diese in das, was sie verstehbar, wahrnehmbar, wirklich machen will – Sie hat tatsächlich die Macht, die Fähigkeit dazu: Sie weiss, wir haben nicht die Macht und Fähigkeit uns in ihre Welt zu übersetzen –  wir besitzen eine durch die Genesis unserer Welt bedingte Autonomie, Unabhängigkeit, aber auch Beschränktheit  gegenüber der Genesis der Änigma so wie sie durch unsere Genesis beschränkt wird (Scholastiker relativierten diese Nichtallmacht ihres Allmächtigen u.a. mit dem Hinweis, dass er jederzeit den Stecker unserer Welt ausziehen könne, also trotzdem immer das letzte, das ultimative Wort habe…) – von Allmacht, von Allmachtsphantasie bleibt nicht viel übrig. Und wenn uns in der änigmatischen Dimension  parasynchronizitär – um C.G. Jungs Begriff abzuwandeln – die Zukunft begegnet, ist es unsere, von uns geschaffene, keine Vision auf die von der Änigma geschaffene, sei es ihre Apokalypse, ihr Himmelreich auf Erden oder ihr Dinner mit unsereins auf dem Berg Zion am Ende der Zeit. Dieser provinz-universelle Versuch, einen Gott zum „grössten“ zu machen, zu einem Gott aller Menschen, und zugleich die eigene Provinz und die Auserlesenheit der Macher (ersten Adressen) dieses Gottes zu betonen, diesen Widerspruch, diese Beschränktheit, heissen wir hauptsächlich der sozialen religiösen Umwelt und Konkurrenz geschuldet, die von Griechenland bis Ägypten an ähnlichen provinz-universellen Universalgottvorstellungen arbeitete – vielleicht steht der heraklitische Gott der Änigma, also einer wirklich globalen, nicht provinz-universellen Göttlichkeit, am nächsten – ihm folgt Aristoteles mit dem „unbewegten Beweger“ – doch diesen philosophischen Gottvorstellungen fehlt eine Göttlichkeit mit Persona, die mit uns kommuniziert –  in diese Ebene stiessen die jüdischen Propheten vor oder wurden auf sie gehoben. So transformiert sich die Änigma also, chamäleonesk angepasst, sich anpassend an unsere Welt und Situativität, an unsere Psychologie und Soziologie- zu einer Persona-Ähnlichkeit, sie wird zu einer auf uns eingestellten Menschengemässheit – die wir ihre „Persona“ nennen können. Für unsere Welt nimmt die Änigma die Gestalt einer schreibenden, sprechenden Persona ein, muss sie eine Persona haben, will ihre Kommunikationfür uns den erfolgversprechendsten, unmittelbarsten Zugang zu uns Personen haben. Wir adressieren zu jeder Kommunikation in unserer Art einen Absender von unserer Art – das ist unsere Art. Für uns muss sie so etwas wie eine Person sein, die mit uns kommuniziert, sie kann nur auf unsere Art mit uns kommunizieren – nicht auf ihre. Sie muss unsere Art „verstehen“, sich in sie übersetzen und sie für sich übersetzen können – deswegen, nur deswegen hat sie für uns, ist sie für uns eine Persona. Ansonsten sollten wir uns keine Illusionen machen, ist es vermessen und völlig falsch, uns die Änigma in ihrer Genesis als uns „gleich“ oder „ähnlich“ vorzustellen. Sie hat nicht die Physis unserer Welt als Produkt und Produzierendes ihrer Evolution, kann aber auf sie Einfluss nehmen, nennen wir das ihr „involutives Vermögen“. Die Hybris unseres beschränkten Vorstellungsvermögens mag sich an solchen Ideen wie der Gottebenbildlichkeit beruhigen.

Aber wie  sieht ihre „Evolution“ aus – besitzt sie eine? An ihrem Anfang, hat sie einen Anfang, macht sie einen Anfang. Auch sie – würden wir vielleicht meinen – stammt von so etwas wie von Hegels „Nichts“ ab, das sich zu Etwas nichtet, dass als Nichts seiend „ist“, Sein, nichts als sein ist  – und so dialektisch zwischen Nichts und Sein (und Werden) weiter. Das aristotelische Sein hat keinen Anfang und kein Ende, es ist ewig. Doch rücken wir über die Magna-Mater-Religion näher an die Gegenwart. Zu Buddha, zu Jesaja.

Was ist mit den jüdischen Propheten? Mit Jesaja? der um 740, 720 vor Christus predigte und prophezeite – und von seiner Akommunikation, von Offenbarung erzählt, die ihm sein Herr Zeboath akommunizierte? Wobei wir von Textredaktionen zwischen Achsenzeit und  3. Jh. v.Ch. ausgehen müssen, also parallel zu Thales, Solon, Heraklit, Anaximander, Platon, Aristoteles… – hier ist wahrscheinlich „nichts“ original – Deutorojesaja, anonyme Jesajas redigierten, kompilierten und montierten amText mit, die mehrschichtige Textur lädt zu Palimpsestarchäologie ein. Offenbar soll (sie) die mächtige Umwelt (Assyrien, Ägpyten, Persien, das von Persien eroberte Griechenland, etc.) mächtig beeindrucken,  – Militanz war in diesem altjüdischen Geist: „dass Assur zerschlagen werde“ – nicht nur das eigene Volk ideologisch mobilisieren und stärken – offenbar ist auch die populistische Note – nicht der Reiche – nein, der wahre Gute ist der  einfache, eher arme Mann der grossen Masse  – die Moral ist die Moral jedes modernen Menschen auf dieser Erde („Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten“ (1.17)) -ebenso nicht gelitten werden die Intellektuellen – die Philister – über alles und alle anderen Götter thront der „Herrscher Zebaoth“ – …ausserdem wird zwar mit allen Völkern kokettiert“ – aber kommt es hart auf hart landet doch alles wieder „auf dem Berg Zion und in Jerusalem“.  Auf diesem Berg wird Zebaoth „allen Völkern“ ein Mahl bereiten – „und den Tod verschlingen auf ewig“.  (Höher stapeln geht kaum – auf diesem Berg findet quasi der Gipfel der Hochstapelei statt).  Hier findet mit grossen Löffeln das Take off der ersten abrahamischen Überlegenheitsekstase statt, es ist anzunehmen, dass in diesem Gefilde berauschender Gottesrhetorik und ekstatischer Überlegenheitssimulation tatsächliche Akommunikationen auszumachen sind.
Die Persona der Änigma hat auf dieser Stufe das verbal-akustische Reife-Niveau erreicht – erleuchtet hier nicht nur, sondern setzt sich als „Herr über alle Völker“ im Schriftwerk Jesajas oder Pseudo-Jesajas hauptsächlich durch Verbalakommunikation in Szene, sicherlich eine Novität in diesem Ausmass (wahrscheinlich kommt jetzt ein Ägyptologe um die Ecke und sagt: Nein, auch die Ägpyter und die Assyrer hatten schon einen universalen Gott, ausserdem schrieb Heraklit (6. Jh. v.u.Z.) von dem „einen“ Gott, von der „einen“ Göttlichkeit).
Zweite abrahamische Überlegenheitsekstase: Jesus. Bei Jeshua bleibt vieles beim Alten, also beim Altjüdischen – schon Zebaoth JHWH (die merkwürdigen Bezeichnungen deuten an, hier handelt es sich um eine Persona – um eine Emanation der Genesis Änigma -., nicht um eine Person) sprach Jesaja mit Du an („Wer will unser Bote sein“ – (enter deus) – fragt die göttliche Persona freundlich (bei Mohammed wurde nicht höflich gefragt, da wurde Erzengel Gabriel geschickt, um Mohammed zu zwingen, heisst es in den Hadithen (s.u.)… „Du [Jesaja] gehe hin und sprich zu diesem Volk: „Höret und verstehet’s nicht.“  „Dass sie nicht sehen mit ihren Augen, nicht hören mit ihren Ohren„…. Die Änigma schien zu wissen und formt daraus rhetorisch klug einen Vorwurf: ihre kommunikative Intervention in unseren Kommunikationsbereich stösst auf absolutes Unverständnis und auf völlige Abwehr – auf taube Ohren…- im Umfeld von Jeshua, Jahrhundete später, war das anders – Jeshua traf auf Gläubige, auf Juden, die diese Initiation änigmatischer Akommunikation durch ihre Propheten  angenommen hatten – eine neue Involutionsqualität zu seiner Zeit – eventuell auch Evolutionsstufe der Änigma –  könnte die Wiederbelebung von Toten, das göttliche Hacking von Leichen bedeuten (zu ganz anderen Deutungen dieser eventuell gar nie real, nur real imaginiert, real ersehnt stattgefundenen Auferstehung, dieses angeblichen Wunders, als was i.d.R. Involutionen der Änigma wahrgenommen werden, siehe Über die Anfänge 1-6)
Dritte abrahamische Überlegenheitsekstase: Mohammed. Bei Mohammed bleibt vieles beim Alten, vor allem beim Altjüdischen,  Gott Abrahams Allah Schrift-Akommunikationen, die Mohammed den Koran diktieren (half er nicht nach, verdeutlichte er nicht, ergänzte er nicht, missverstand er nicht…) wiederholen die Szene, in der derselbe göttliche Diktator Moses die Tora diktierte – als ihm Schriftakommunikationen widerfuhren (de facto war es anders, war nicht Moses der Autor. Aber das ist eine andere Geschichte).  Dieses Schriftakommunikativ hob sie von ihrer Umwelt ab, im Glauben, ihrer Weltanschauung lag göttliche Akommunikation, nicht (nur) menschliche Kommunikation zugrunde. Der Erzengel Gabriel – der arabischen Bildungsschicht, vorab Mohammeds Grossvater bekannt aus dem jüdischen Testaments- soll Mohammed sogar physisch überrumpelt und – streng, einschüchternd, bedrohlich – ermahnt haben, Gott Abrahams, Allah, zu gehorchen, als sein Erster Sekretär das Diktat seiner Gebote, Warnungen, Drohungen und Versprechungen aufzunehmen und seine Post auf Arabisch an die Araber zu verteilen… vielleicht ein Symbol für das Überrumpelnde, Ungefragte, Aufdringliche, Überwältigende von Akommunikationen – vielleicht aber auch nur Rhetorik der Einschüchterung, um die überirdische Herkunft und Seriösität von Mohammeds neo-abrahamischer Kommunikation von Akommunikation zu unterstreichen.. Die Akommunikationsszene,,in der Allah Mohammed den Koran diktierte imitiert nicht nur, nein permingiert die Szene in der Gott Moses die Tora diktierte. Mit diesem göttlichen Hacking (der Änigma) in unsere Schriftkommunikation, das die Überlegenheitsekstase der jüdischen Religion prägt, prägt sie auch die dritte, die muslimische, einschliesslich ein gutes Stück Übertreibung, doch auch sie gehört zum Zündstoff jeder Überlegenheitsekstase (zu diesen siehe Über die Anfänge , 5, 4, 2).
Postabrahamische, postbuddhistische oder änigmatische Überlegeheitsekstase: Bei mir konzentrierte sich die Änigma eventuell auf göttliche Beschränkung und höchste Kondensation (Motto: Weniger ist mehr), was die Inhalte – das „Du“ wird beibehalten, aber auch Lakonie – in der Kürze liegt die Würze – bezüglich unserer Bestimmung (Philosoph/Philosophie) und Moral (Obligation/Verantwortung/Verpflichtung – dazu kommt die ethische Forderung eines Jesaja, dazu kommen die Ethiken von Aristoteles, von mir aus auch die Bergpredigt – als Kondensation und Übertreibung (alt)jüdischer Ethik. Lernt die Änigma? macht sie in ihrer Genesis eine Entwicklung durch vergleichbar mit dem, was wir in unserer Genesis „Evolution“ oder „Epigenese“ nennen? Das bleibt änigmatisch.

II.

Sind ihre Akommunikationen für sie eine „zusammenhängende“ Narration, denn wenn es ihre Persona gibt, ist ihre Persona auch der Schlüssel für den inneren Zusammenhang aller Akommunikationen, die jemals in der Genesis unserer Welt, in ihrer änigmatischen Dimension, geschahen, übermittelt wurden. Beginnend in der Zeit der Magna Mater (35 000 bis 10 000 v.u.Z. – hier wurde schon so realistisch gemalt an Höhlenwände, wie wir es heute tun…), Göbekli Tepe (10 000 bis 6 000 v.u.Z.), Ägypten, Stonehenge (3000 bis 1000 v.u.Z.) – was elektrisierte diese Menschen so ungewöhnlich, so überwältigend? Was trieb diese Menschen (die lateinamerikanischen Kulturen eingeschlossen) an, so unglaublich grossse Steinmassen mit fast unmenschlicher Anstrengung umzusetzen? Die Frage, auch wenn sie nach Erich von Däniken klingt, ist berechtigt: Wollten Menschen damit an etwas mindestens so Imposantes erinnern, in der sozialen Erinnerung für zukünftige Generationen fundieren, damit etwas verewigen, was nicht von dieser Welt war? Nicht nur sich selbst?

18.07.2520

Wahrscheinlich nähern wir uns mit einer Mischung aus ebionitischem und paulinischem Jeshua dem historischen Jeshua an. Jeder mixe sich seinen Jeshua nach seiner, nach ihrer Facon. Die postabrahmische Religionswissenschaft macht das leidenschaftslos und hängt nicht unbewusst oder bewusst die Rettung ihrer Seele an diesese historische Figur. Die Änigmatischen interessieren sich bei den abrahamischen und asiatischen Religionen für den möglicherweise realen akommunikativen Gehalt (etwa dann,wo sich Jeshua selber „nur“ als Mensch bezeichnet, der von Gott  – er meint seinen – akommuniziert wurde (ich habe gesehen ich habe gehört – bemerkenswerterweise scheint er keine Schriftakommunikationen empfangen zu haben – „ich habe gelesen“ – sagt diese erschriebene Figur nicht).

17.07.2520

Der ebionitische und der paulinische Jesus. Wahrscheinlich hasste der ebionitische Jeshua niemanden (siehe die Alternativthese dazu unter 15.07.2520), erst recht nicht Juden, die ihn nicht anerkennen und erkennen als den richtigen Messias, sondern ihn ablehnen und beschimpfen als einen falschen Propheten, als einen irren Apostaten, als einen Betrüger und Halunken – für sie empfand der ebionitische Todesengel, der an seine göttliche Wiederauferstehung glaubte, bloss Mitleid, so passiv,  so überzeugt war er, dass die Zeit nah ist, deshalb keine Zeit mehr für Hass auf andere Menschen auf Erden ist (von daher speist das Nächstenliebetheorem), nah ist wie das kommende Königreich seines himmlischen Vaters, ausserdem bestand seine asiatische Selbstverteidigungskraft nicht zuletzt darin, dass er die Aggression und Energie seiner Feinde gegen sie selber richtete.
Doch wahrscheinlich erst die paulinische, nicht die ebionitische Bewegung machte aus der Tötung des Jeshua, der vermeintliche Triumph der Juden und Römer über das Christentum, dessen triumphale Wiedergeburt, und erst die paulinische Kreuztheologie aus dem unsinnigen Tod des Jeshua einen tiefsinnigen… ((wenn auch sektenhaft tiefsinnigen: der alle Anhänger als Sünder demütig und Jeshua zum göttlichen Entsünder dieser angeblichen Erzsünder überhöht…) – alles andere als passiv und unfähig zu hassen, gleichsam der personifizierte Mutterschutz und Racheengel war Paulus – der aggressive Jesus war der paulinische Jesus, der über den ebionitischen „aufgelegt“ wurde, ihn quasi „vervollständigte“ ja, „vollendete“…., – eines der Grundirrtümer und – verwirrungen des heutigen Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt – und erst dem paulinischen Jeshua wurde der Satz in den Mund gelegt, er sei nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert (Matth. 10) – lies: den Zwist, die Spaltung zwischen Christen-Juden und Moses-Juden, später Heiden-Juden (Christen, die sich nicht beschneiden) und Juden, die sich weiterhin beschneiden – Christen leiteten im Mittelalter aus diesem nachgetragenen, unhistorischen, bloss paulinischen Sätzchen, die Rechtfertigung für fast jede Kriegs- und Verfolgungsgreuel ab…. Man liest also in der Bibel mindestens zwei Schichten, die Bibel – besser gesagt: das Paulinische Testament – ist ein mehrtextschichtiges Palimpsest, in dem die originalere Textur fast komplett überschrieben und ausgelöscht wurde, die paulinische Schicht, die nächträglichste unter den nachgetragenen Textschichten, dominiert die Evangelien und die ebionitische Textschicht lebt in kümmerlichen Resten, in halbwegs glattgebügelten, integrierten Fragmenten innerhalb dieser paulinischen Textschicht fort (allein weil sie auf originalere Kerne nicht verzichten kann?). Es ist also vom Originalchristentum soviel zerstört worden, dass nur noch kreative Rekonstruktionen („Realitätsfantasien“) den unersetzbaren Verlust annäherungsweise kompensieren können. Wir werden, wie beim testamentarischen Islam, aufgrund des Quellenmangels und der Quellenzerstörung, wie auch der nachgetragenen Überschreibungen und legendären Verschreibungen, nicht mehr die „wahre Wahrheit“ des historischen Jeshua, Mohammed, Buddha, etc. wissen bzw. rekonstruieren können – allein auch deshalb, weil Schrift und Archiv damals nicht wie heute allgegenwärtig und aufgeklärt bzw. unbedingt um Aufklärung bemüht waren, eher im Gegenteil.

16.07.2520 (2)

Das, was Carl Schmitt Ausnahmezustand nennt, ist de facto die Diktatur, in der allein die Geheimdienstlogik regiert, die Rechtsstaatslogik nur noch als Fassade vorgeschoben wird, und ein kleiner Klüngel bestimmt, wer die Regel ist, leben kann, und wer die Ausnahme ist, getötet wird – das zynische Bonmot zu diesem Misszustand lieferte Hermann Göring – der in Nürnberg rechtsstaatslogisch und rechtmässig zum Tode verurteilt wurde –  mit dem Ausspruch: „Wer Jude ist, bestimme ich.“.

16.07.2520

Über Rechtsstaatslogik und Geheimdienstlogik des Staates. Das Problem mit Türkei, USA, Russland, etc., aktuell in Deutschland mit der Liquidation durch einen aus Russland nach Deutschland geschickten Killer eines üblen Islamisten, kaum zufällig zugewandert in die übelste Berliner Islamisten Szene – nach Berlin-Moabit – (warum haben sich die deutschen und die russischen Geheimdienste nicht über diesen Typen ausgetauscht?) , Stammt dieser Killer aus kriminellem Milieu? Die Bundesregierung äussert in den Medien einen Anfangsverdacht, dass ihn die Russische Regierung schickte.  Prinzipiell juristisch gefragt – denn Russland ist ja keine Bananenrepublik: wenn der so übel war, warum schickt Russland dann keinen Auslieferungsantrag an die Deutsche Staatsanwaltschaft? Lebenslänglich in sibirischer Einzelhaft: das ist auch eine Art Kugel in den Kopf ! Vielleicht sind die zwischenstaatlichen Kooperationen und Auslieferungsabkommen, allgemein die Kommunikationskanäle mit Russland zu evaluieren, allenfalls besser zu schmieren, so dass Russland darauf vertrauen kann, dass ihren Auslieferungsbegehren bezüglich solcher Typen nachgekommen wird, ohne allzuhohe  juristische und politische Hürden.
Das Problem mit diesen Staaten ist, dass sie zwischen Geheimdienstlogik, die Selbstjustiz praktiziert, und Rechtsstaatslogik, die Justiz anwendet, unterscheiden, quasi über zwei „Rechtspraxen“ verfügen, zum Beispiel besteht Todesstrafe geheimdienstlogisch weiter (das „Recht“ der Staatsraison: jemanden zum Staatsfeind erklären können und zu Staatsfeinden erklärte politische Schwerverbrecher auf Basis von politischer Willkür (Willkür mächtiger Regierung und Regierungsbeamter) und exekutiver Selbstjustiz töten können), doch rechtsstaatslogisch wurde sie vom gleichen Staat abgeschafft – die eine, die Rechtsstaatslogik, wird offiziell zur einzigen erklärt, die andere, die Geheimdienstlogik, wird offiziell geleugnet oder brutal offensiv exekutiert (etwa dann, wenn die USA gar nicht den Versuch machen, einen Terroristenführer vor das internationale Strafgericht in Den Haag – das von den USA mitgegründet wurde – zu bringen, sondern  – wenn tot oder lebendig, lieber tot – auf seine Hinrichtung, auf seine Tötung aus ist: ohne Gerichtsurteil, Recht auf einen fairen Prozess, auf Verteidigung, allenfalls mit Kriegsrecht ummantelt. Prinzipiell bleibt das eine „Notlösung“ für den Extremfall, Ausnahme, nicht Regel – (und man komme jetzt bitte nicht mit dem üblen Verfassungsrechtsideologen Carl Schmitt, besagend, Rechtsstaatslogik ist das Regelrecht, Geheimdienstlogik ist das Ausnahmerecht) – doch auch wenn die USA geheimdienstlogisch vorgeht, gerade sie hat auch rechtsstaatslogisch Vorbildliches geleistet:Sie hat Nazis, die weit Schlimmeres verbrachen als die schlimmsten Terroristen von heute nicht einfach liquidiert, was sie kriegsrechtlich hätte machen können, sondern sie hat ihnen und der ganzen Welt mit den „Nürnberger Prozessen“ die hohe Zivilisation der Rechtsstaatslogik vorgeführt – prinzipiell muss das der Weg Europas sein und Vorbild für andere Teile in der Welt bleiben oder werden.

15.07.2520

Interessante Text-Collage:  das Cover der deutschen Übersetzung von Dagobert Runes alphabetisch organisiertem Nachschlagwerk über die Wurzel der Judenverfolgung (engl. 1968). Runes deutsche Übersetzung (1981) hat offenbar Unruhe, Verunsicherung Panik, allenfalls auch Gewissensbisse und Schuldgefühle unter deutschen Christen, angefangen mit dem Verleger, ausgelöst oder verstärkt, werden doch beschwichtigend von irgendwelchen deutschen Theologieprofessoren in fetten dicken Lettern Zitate wie „JESUS LIEBTE DIE JUDEN“  auf das Cover eines Buches gesetzt, das zweitausend Jahre christlichen Hass auf Juden dokumentiert. Das erinnert verdächtig an Sprüche aus der Nazizeit wie „DER FÜHRER HAT DAMIT NICHTS ZU TUN„. Da das also unverschämt; schlicht gelogen und eine peinliche Geschichtsklitterung ist – denn mit Jesus ist der paulinische, nicht der ebionitische Jesus gemeint -, ist die ganze Aktion auf diesem Cover letztlich kontraproduktiv und als Paratext historisch mindestens so interessant wie die alphabetisch lexikalisch organisierten Artikel (Texte) dieses Buches.

15.07.2520

Liebte der Jude Jeshua die alten Juden, die ihn nicht anerkennen und erkennen? Nein. Die Nächstenliebe schlug bei „ihren“ Altvorderen in Nächstenfeindschaft, sogar in Nächstenhass um – da machte der Superrabbi Jeshua keine Ausnahme und auch viele auf der altjüdischen Gegenseite hassten, verachteten oder bemitleideten diese Abtrünnigen und diesen Demagogen, diesen durchgedrehten Propheten.  Jeshua brachte nicht Frieden unter die alten Juden. Vielmehr erklärte er ihnen den Krieg in jeder Hinsicht, er spaltete Familien – viele Jungen folgten ihm und distanzierten sich von den alten Juden, ihren Eltern, Onkeln, älteren Geschwistern – in dieser Ekstase muss es hippiemässig, muss es toll zu und her gegangen sein – und erwarteten mit ihrem König das nahe Königreich des Herrn, ihres Gottes und Gott Abrahams.

14.07.2520

Zurecht hebt Runes das mit Kollektivhaftung verbundene „Rachemotiv“ der Christen hervor („Warum Unschuldige für Tausende von Jahren mit Rache verfolgen?“ (S. 24) – allerdings war die Triebkraft Rache wesentlich für die paulinischen, die falschen Christen, nicht für die ebionitischen, die originalen Christen, die wie die Altjuden Objekt dieser paulinischen Rache wurden.

13.07.2520

Bei Dagobert D. Runes Buch – Die Wurzel der Judenverfolgung 1981 (engl. 1968), – ein alphabetisch organisiertes Nachschlagewerk zur zweitausendjährigen christlichen Demütigung, Denunziation, Verfolgung und Ermordung von Juden und Jüdinnen –  erschüttert bereits der erste Satz „Dem Andenken an meine Mutter, Opfer des wahnsinnigen antisemitischen Vorurteils.“ – allerdings wurde sie auch Opfer eines vorgeschobenen Voruteils, um mit dem Sack den Esel, den Kommunimus, zu schlagen, mit dem Rassenkampf den Klassenkampf zu dekonstruieren, zu verdrängen, zu ersetzen, permingieren und abzulenken –  – was rund 10 Jahre lang einigermassen funktionierte, geholfen hatten dann bald auch die ersten KZ’s, Dachau, die nicht primär für Lämmer wie „Juden“, sondern für die (relativ) wehrhafte Opposition gebaut wurden.

12.07.2520

Zur Vorgeschichte des Holocaust gehört das Auto-da-Fé der Spanier (16./17. Jahrhundert) . Erstmals in einem nationalen, nicht nur lokalen Rahmen wurden Juden systematisch verfolgt, zur Konvertierung gezwungen, vertrieben oder an diesen Massenhinrichtungsveranstaltungen, die die katholische Sekte und der spanisch-portugiesische Königshof organisierten, lebendigen Leibes verbrannt.

11.07.2520

Den Holocaust statt einen Vogelschiss in der Geschichte Deutschlands (AfD-Ideologe Gauland), den Gipfel des Scheissbergs zu nennen, hat Vorgänger – die vor allem in den späten 1960er Jahren schrieben  – so schrieb der jüdische Autor Pinchas Lapide: Rom und die Juden. 1967. „Auschwitz war einfach Anus Mundi, das Letzte im Ausscheiden des Übels, das die Christenheit bis zum Völkermord hatte anwachsen lassen.“ Friedrich Heer konstatierte 1968 etwas verschwurbelt:  „der kirchliche Antisemitismus betraf nicht eine Kleinigkeit“: in seinem Buch: Der Glaube des Adolf Hitler. Anatomie einer politischen Religiösität. 1968 (Neuauflage 1989) und Dagobert Runes (1968 – damals bekannt für seinen philosophischen Dictionary) schrieb über den „tausendjährigen Krieg der römischen Kirche gegen die Juden“. Deutsche Übersetzung 1981 Dagobert Runes: Die Wurzel der Judenverfolgungen. Siehe auch in Über die Anfänge, Teil 2, 2017, S. 232, die Aussage Elie Wiesels, zitiert in Johann Metz (der sich mit Habermas stritt): Kirche nach Auschwitz. 1993: „Der nachdenkliche Christ weiss, dass in Auschwitz nicht das jüdische Volk gestorben ist, sondern das Christentum.

10.07.2520 (2)

Die Macht ist mit mir. Fühlen sie sich an die Wand gespielt oder aussergewöhnlich (…) gefährdet, delegitimiert, angegriffen in ihrer „Gottstatthalterschaft“, unsere öffentlichen Kirchenoberen – darunter die Herren Oberpaulinisten Marx (kath.) und Bedford-Strohm (ev.) (in Deutschland, in anderen Ländern andere) so wie Laien-Christen, die sich durch Über die Anfänge verunsichert fühlen und zu „ausgewiesenen Theologen“ gehen, um eine in ihren Augen „kompetente Meinung“ zu hören: ist das ein Charlatan? Ist das richtig mit der Verdrängung der Ebioniten durch die Paulinisten? Dass der Raum der Mutter verdrängt, der Mensch als Fundamentalsünder beleidigt wird? – dann greifen sie, back stage, auf ihren pseudo-wissenschaftlichen Flankenschutz in Form von Professoren, Professorinnen und Doktorinnen der Theologie und christlichen Kirchengeschichte an den Universitäten zurück (von Prof. Eckard Schnabel über Prof. Christoph Markschies bis Prof. Reiner Riesner – um nur drei renommierte zu nennen)- die mit kirchlichem Zuspruch überhaupt erst an diese Stellen gekommen, insofern „ideologisch“ abgecheckt worden sind – ob sie auf der offiziellen, auf der „paulinischen“ Linie stehen, ausgerechnet auf der Linie, die heute geschichtswissenschaftlich immer mehr in Zweifel zu ziehen ist (Wegen Vorkontrolle gibt es aus diesen Reihen nur ganz selten „schwarze Schafe“, Abtrünnige, die nachträglich abgestraft, ihres Lehramtes enthoben werden, siehe 07.07.2520) – da vorgesorgt und vorzensiert wurde, kann man als „Christ“ fast zu 100% sicher sein, dass man hören wird – nämlich das „Gehörige“, was man hören will  – nämlich das Gehörige. Mittlerweile müssen diese Leute nicht nur um ihren Glauben, sondern um ihren Job an den Universitäten fürchten – wie lange wollen wir sie noch an den Universitäten, wo sie nichts zu suchen haben, dulden? Wie lange an sie Titel wie „Professor“ und „Doktor“ vergeben, die den wissenschaftlichen Standards, nicht nur der Aufklärung spotten? Diese Truppe von akademisierten Christen, die ihren Platz für die Religionswissenschaft räumen sollte, die nach wissenschaftlichem Standard, abrahamische und asiatische Grosssekten untersucht. Frei sind die nicht – und wer hat Lust mit unfreien und voreingenommenen Leuten, mit paulinisierten Christen, mit sunnitisierten Muslimen zu streiten. Es kann sein, dass ich mich eines Tages mit abrahamischen Theologen in einem Streitgespräch auseinandersetze (mündliche Auseinandersetzungen werden heute überschätzt, wer ist besser im verbalen Nahkampf, im rhetorischen Schlagabtausch – das wird schnell unseriös. Eine politische Debatte, um Wähler zu gewinnen und gewonnene nicht zu verlieren. Am wissenschaftlichsten ist Mündlichkeit in Colloquien zu verorten, wo das Thema bekannt ist, die Vorbereitungszeit ausreichend war, und die Kompetenzausweise der Beteiligten anerkannt sind) – die werden versuchen – denken Sie an Streigespräche zwischen Dr. Eck und Dr. Luther – , mir Schwächen in der Kenntnis der Bibel, des Korans, des Jüdischen Testaments und Unkenntnisse des Forschungsstands nachzuweisen, meine Glaubwüridigkeit, Kompetenz und Autorität in Zweifel zu ziehen, öffentlich mich zu demolieren und ihre Überlegenheit zu demonstrieren – das werden diese drei abrahamischen Überlegenheitekstasen-Vertreter versuchen müssen – Mich wird das wenig interessieren, wenig tangieren – vielmehr:  werde ich sie motivieren, sich für die Änigmatische Bewegung zu bekennen? werden sie die Einsicht zulassen können, dass ihr bisheriger Fokus zu eng war? – zweimal Nein !, im Namen ihres Gottes und ihres Arbeitsplatzes nicht. Endlich werden sie wie aufgeplusterte Hühner, die sich in ihrer Überlegenheitsekstase bestätigt fühlen oder wie zersauste Hühner von dannen ziehen – gefährdet in ihrem Glauben, erschüttert in ihrem ideologischen Bastelhaus, durch die unvergessliche Erfahrung: ich bin David, nicht Goliath oder um es in der Sprache von „Star Wars“ zu sagen: die Macht, die sie nicht kennen, von der sie aber permanent reden und schreiben, deren Papier sie im Geiste fressen, wiederkäuen und ausscheiden, die Macht, die in ihrem Mund Schall, in ihren Händen Papier ist, ist mit mir.

10.07.2520

„Du bist Philosoph“ – „Du bist mein Sohn“. Bei mir öffnete sich der Raum und es stand in eigenem Licht geschrieben: „Du bist Philosoph“ (vielleicht meinte sie auch „An dir habe ich Wohlgefallen“?). Bei Jeshua soll sich der Himmel geöffnet und eine Stimme gesprochen haben „Du bist mein Sohn. An dir habe ich Wohlgefallen.“ (Lk, 3). Die „Du-Ansprache“ scheint die Änigma als die direkteste, beste, ein- und aufdringlichste für ihren Zweck oder Plan (sie muss irgendeinen ja verfolgen – der für uns aber ein Enigma bleibt, solang sie ihn verschweigt) erachtet zu haben: Recht hat sie!)  Warum wurde Jeshua nicht schriftlich akommuniziert – (nach Reiner Riesner (2018) war Jeshua überdurchschnittlich alttestamentarisch gebildet, vielleicht vom Weg zur Rabbikariere abgekommen, wurde das Papier, das er innig studierte, zu seinem Fleisch….), lesen und schreiben konnte das einfache Volk nicht, also musste die Akommunikation – könnte mensch sich fragen – mit Himmelsgetöse und Erleuchtungsbeleuchtung verbal-akustisch erfolgen damit das Volk es auch vernimmt? Von daher könnte es gut sein, dass diese Sequenz innerhalb des paulinischen Jesus-Glauben-Hypes erfunden wurde, nur den propagandistischen Zweck hat, die „Lichtgestalt“ ihres Jeshua als den Messias und Sohn des jüdischen Gottes zu vergöttern – die Mutter (eine Jungfrau), die Geburt (kein Vater), die jüdische Karriere überspringend und eine unmittelbare Verbindung mit Gott Vater und Sohn vorstellend, darstellend, suggerierend. Analphabeten, waren sie nicht Zuhörer und Zuschauer dieses doppelten Taufaktes – getauft durch Worte der Akommunikation und das Performativ des Johannes (Oh heiliges Wasser!) –  müsste diese Geschichte vorgelesen oder von Alphabeten vorgetragen werden. Eine andere Erklärung ist: während seiner Taufe durch Johannes, den Täufer, fiel zufällig die Sonne durch die Wolke – und das abergläubige Volk, das die Neigung hatte, aussergewöhnliche, auffällige oder überraschend eintretende Naturphänomene wie noch im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, prodigiös zu deuten, dichtete dem Taufakt ihres Jeshua-Messias einen Heiligenschein an…. Man ist hier geneigt, an Deterings These zu denken (siehe 07.07.2520), aber das alles abgezogen, so könnte eine verbal-akustische – statt verbal-schriftliche – Akommunikation – der Kommunikator wird „Heiliger Geist“ genannt – in ähnlicher Form tatsächlich stattgefunden haben – das sage ich nur, weil ich eine ähnliche Verrücktheit erlebte, (zwar nicht vor dem Volk, sondern allein), sonst hätte ich die ganze Geschichte bestimmt als komplett unhistorisch abgewiesen. Dass „Du bist Philosoph“ an einen Zehnjährigen, den die Erscheinung an sich und das Geschriebene inhaltlich überforderte, und „Du bist mein Sohn“ an jemanden, der der Sohn eines anderen ist, änigmatische Sätze sind –  ein Enigma, ein Paradox: „wieso oder in welcher Form bin ich sein Sohn?“ ich hab doch einen Vater!?“, das ist das eine, das andere ist, dass ihn Jeshua (und seine Glaubensgemeinde bis heute) ohne Gottes Hilfe deuten muss – was ich mit meinen geistigen Mitteln tue, tat er mit seinen, das hiess vor allem, ihn mit jüdischen Glaubenssätzen und einer öffentlichen Glaubensgruppe zu verbinden – letztlich könnten beide akommunizierten Sätze („Du bist mein Sohn“; „Du bist Philosoph“) auf die gleiche Herkunft deuten – dazu gehören auch die schriftlichen Akommunikationen Mohammeds (Du-Ansprachen im Koran): nicht nur auf den Gott Abrahams, sondern auf die Göttlichkeit von uns allen, auf die Änigma (Mater Änigma).

09.07.2520

Mit der postabrahamischen Brille das Paulinische Testament gelesen – das die paulinisierten Christen „Neues Testament“ nennen – missionierte der historische Jeshua nicht Heiden, sondern Juden (vgl. Schnabel (2018), 1. Aufsatz, der nicht „sieht“, das sein ambivalentes Urteil – er missionierte nicht Heiden, aber vielleicht doch… vor allem daher rührt, dass er ältere ebionitische und neuere paulinische Textschichten im Text nicht trennt: der ebionitische Jeshua missionierte sicher nicht Heiden (Andersgläubige Nicht-Juden), der  paulinische Jeshua sicher schon…), dieser Superrabbi war nicht, wie später Paulus, der sich von Israel ab- und der Welt (der missionierten und zu missionierenden) zuwandte -, auf die ganze Welt, sondern auf das Haus Israel fixiert, darauf weisen Reaktionen der Ebioniten hin, die in einer postabrahamischen Lektüre mindestens so ernst genommen werden, wenn nicht ernster, wenn nicht affirmativer, als die heute in der christlichen Theologie herrschende, paulinisierte Lesarten, die Ebioniten in der Regel nicht einmal erwähnen (bei Schnabel (2018), der angeblich von Urchristen handelt und die Originalchristen vergaß…, findet sich im Index kein einziger Eintrag von „ebionites„.).

Erst die spätere paulinistische Lesart machte aus ihren Jeshua (Christo) einen Heiden-Missionar, auch wenn die „älteren Überlieferungen“ oder „Schichten“ in ihrer Textur, die dagegen sprechen, schwer zu ignorieren sind, alles andere hätte nicht zu ihrer neuen Ausrichtung in der Mission gepasst, gerade diese verstärkte Öffnung zu Heidenchristen, parallel zur verstärkten Abwendung von den Altjuden, war ein bedeutsamer Teil der „paulinischen Wende“ und „Wiedergeburt“ des Christentums.

08.07.2520

Über die Mutter aller Propaganda: Folge meinen Worten und Du wirst den Tod nicht schmecken, folge meinen Worten, und Du wirst siegen über den  Tod – die populistische Variante.

07.07.2520 Wider die „Theologie“ an Universitäten oder über KritikerInnen des Paulinismus: Vorarbeitende für die Postabrahamische Aufklärung und Änigmatische Bewegung

Beispiel: Eckard Schnabel: Jesus, Paul and the Early Church. Tübingen 2018 (wo mit „Early Church“ „selbstverständlich“ nicht die ebionitische, kaum noch greifbare ebionitische gemeint ist) – oder warum abrahamische Theologie aus den Universitäten zu entfernen ist.  Warum keine Professuren und Doktortitel für einen pseudowissenschaftlichen Apparat mit unserem Steuergeld zu bezahlen, dagegen Kultur- und Religionswissenschaft, Soziologie und Philosophie der Religionen, an den Universitäten zu fördern sind. Diese Titel entsprechen nicht akademischen wissenschaftlichen Standards. Bei der Lektüre steriler, auf der Stelle tretender Werke linientreuer Universitätstheologen kommt nicht viel mehr heraus als: linientreues Nachbeten eines nicäaischen Neu-Testament-Christentums durch einen pseudo-wissenschaftlichen Apparat, von dem der Kirchenapparat im Notfall akademischen, mit Professoren- und Doktortitel behafteten Flankenschutz erhält – -ausser von jenen Abweichler-Theologen an den Universitäten und nach ihnen, die von der Linie abweichen und exkommuniziert werden – im deutschen Sprachraum sind es mittlerweile sechs oder sieben nahmhafte akademische Theologen und Theologinnen: Adolf Holl (gest. 2020) – verliert in den 1970ern seinen Lehrerlaubnis; Hans Küng (lehnte u.a. das Dogma der Unfehlbarkeit ab, verliert 1979 Lehrerlaubnis); Eugen Drewermann (lehnte 1991 Jungfrauengeburt ab, verliert Lehrerlaubnis); Uta Ranke-Heinemann (lehnte 1987 Jungfrauengeburt ab, verliert Lehrerlaubnis); Prof. em. Gerd Lüdemann (zieht die historisch-kritische Methode durch, durfte ab 1998 seinen Lehrstuhl nicht mehr „für Neues Testament“ nennen: Jeshua war ein normaler Mensch; keine Jungfrauengeburt, keine Auferstehung, „[Jeshua] wartete auf das unmittelbare Ende der alten Welt“ (2013, S. 16)); Hermann Detering (gest. 2018) vertrat die These, Jesus und Paulus seien nachträglich aufgeblasene Mythen- bzw. Projektionsfiguren) , dabei fischen gerade die „Linientreuen“ – und das sie linientreu sind, dafür sorgen teilweise merkwürdige Kontroll- und Einmischungsrechte der Kirchen in das universitäre Berufungsverfahren –  in ihrem Trüben, mal lichter, mal dunkler.

07.07.2520

Das beste Buch über Paulus: „Paulus, der Apostat, und die Ebioniten“ muss erst noch geschrieben werden  – von postabrahamischen Wissenschaffenden, deren Arbeit den Namen Wissenschaft verdiente,  die die paulinische Autopoiese die sich heute Christentum nennt, redekonstruieren und die Ebioniten rehabilitieren (verstanden als Sammelbegriff für die Originalchristen, möglicherweise darunter der Bruder des Jeshua).

05.07.2520

Nächstenfeindschaft. Das Fundament der paulinischen Nächstenliebe, projiziert in einen „paulinischen Jeshua“, der über den historischen, ebionitischen Jeshua gelegt wurde, der ihn permingiert, ist die Nächstenfeindschaft, ist der Nächstenhass – der innere Saulus in jedem Paulus, die jüdische Familie, der eigene Vater, die eigene Mutter, die altjüdische Umwelt- dort, wo die Nächsten- und die Fernstenliebe der paulinischen Christen aufhört, beim „Satan“ (Altjude), der den wahren König der Juden versucht und beim Rabbi, der ihn grundsätzlich ablehnt.

06.05.2520

Die nächsten Feinde. Noch näher als das alte Judentum in ihnen und in ihren Familien standen ihnen die Originalchristen, die Ebionien, ihre grössten Nächstenfeinde, die, gebannt in ihrer Naherwartung und Entrückung, erschraken über die paulinische Interpretation des Todes ihres Jeshua (für sie bloss eine notwendige Bagatelle) und Paulus für einen Apostaten hielten. Jeshua wird gar nicht richtig tot sein: – seine menschliche Natur starb (am Kreuz), nicht seine göttliche und die kehrt mit dem Königreich seines Vatergottes zu ihnen zurück. Dass Ebioniten nicht schrieben, denn in dieser Welt gab es nichts mehr zu schreiben, die Zeit, das Königreich ihres Herrn war nah, somit nicht durch Schrift und Archiv Deutungshoheit über sich und ihren Jeshua bewahrten, verteidigten, das besiegelte ihren Untergang. DAS RÄCHTE SICH. Die Paulinisten – die die Grosse Ankunft auf mindestens tausend Jahre in die Zukunft verschoben – dafür eine kleine Parusie einbauten – verdrängten, ersetzten und exkommunizierten sie, sie waren und sind bis heute die Herren über Schrift und Archiv ihrer (evangelischen) Sekte nicht zuletzt durch Schrift und Archiv.

04.07.2520

Hitlers Propagandaerfolg – Friedrich Heer nannte ihn den „österreichischen Katholiken“ – knüpfte an den des Paulus, der paulinisierten Christenbewegung an – immer mehr steigerte er sich in einen Apostel, in die Rolle eines von Gott Berufenen. Dass dieser Gott eine inhaltlose Floskel, um nicht zu sagen, von Gott verlassen war, trat nach ein paar Jahren gefühlter und gefeierter Überlegenheitsekstase umso ernüchternder, enttäuschender zu Tage.

03.07.2520

Oxyrhynchus Papyri (1895-1920), Qumran (1947) und andere „sensationelle“ Funde jüdischer und christlicher Texte. Christlich-paulinisierte Religionswissenschaftlern – jüdischen ergeht es nicht anders – fehlt die Objektivität – sie meinen, sie müssen nicht nur diese Texte richtig verstehen durch eine angemessene Kontextualisierung und Redekonstruktion, nein, sie hängen die Rettung ihrer Seele, ihres Glaubens daran, was unweigerlich, unvermeidlich zu Verzerrungen und Ausblendungen führen muss. Kurzum, sie sind ab einem gewissen Punkt oder in einem gewissen Grade unfähig, diese Texte richtig einzuordnen, zum Beispiel als Propaganda einer wirren, aber extrem erfolgreichen Sekte.

02.07.2520

Und – schwupp – wird Sündenhaftigkeit mit Sterblichkeit gleichgesetzt (definitiv nicht dasselbe) und Erlösung von der Sünde mit Erlösung von dem Tod (darum musste, dafür wollte sich Jeshua opfern? echt, ein feiner Kerl, der Jeshua – war also Judas Rolle im göttlichen Plan vorgesehen? Wusste Jeshua, wer ihn „verraten“ wird: nun, dann war der Verrat ein Scheinverrat… sagen wir es, wie es wa(h)r….: das  ist paulinische Dichtung, die den Hass auf Judas und Altjuden kanalisiert und kultiviert – solche Geschichten, wie die Geschichten vom Rabbi, der Jeshua verhört, vom Satan (Rabbi), der Jeshua verführt – vergeblich natürlich – und allzu christliche Gebete mit dem Refrain „…und erlös uns von dem Bösen“ (lies: von den Juden) – sie alle sollen eigentlich immer den selben Subtext erzeugen: Altjuden sind übel, sind böse, sind schuld – in der paulinischen „Nächstenliebe“ ging nichts ohne Nächstenfeindschaft, ging nichts ohne Feindschaft gegen ihre Nächsten, ihre jüdischen Eltern, ihre jüdischen Kollegen, ihre jüdischen Nachbarn, ja, ihr saulisches Inneres – wie sagte doch Jeshua, zumal die papierene Figur, die paulinisch gedichtet, kreativ „rekonstruiert“ wurde  – er werde Zwist und Unfrieden in die Häuser der Juden, zwischen Schwiegermutter und Tochter  bringen… ) – in diesem Narrativ zerstreute sich die Ankündigung des Königreiches des Gott-Vaters, die finale Grosse Wiederkehr in einer unplanmässigen kleinen Wiederkehr.. Oh Wundergeschichtchen auf Wundergeschichten… Quasi für ein Insider-Treffen, für ein 40-tägiges Colloquium. Er hatte vergessen, ein paar letzte Anweisungen zu geben, so kehrte er nochmals, physisch und psychisch komplett regeneriert, für eine Weile (ohne Königreich seines Vaters) zurück. Handy gab es ja noch nicht – warum erschien er nicht nochmals Paulus im Traum oder als Tageserleuchtung? War dessen Aufnahmekapazität zu gering dafür? Das sind Fragen, die rätselhaft, die änigmatisch bleiben.

02.07.2520

Dies sind die wundervollen Worte, die Jesus, der lebende Herr, uns verkündete: Jeder, jede, die diesen Worten Beachtung schenkt, soll den Tod nicht schmecken oder: Wie billig und werbewirksam, wie gemein erfolgreich popularisiert die aufstrebende Sekte der paulinischen Christen ihre „unschlagbare“ Propaganda verbreitete, mit welchen „frohen Botschaften“ sie ihre Überlegenheitsekstase feierte, das  lässt sich gut anhand der Oxyrhynchus Papyri rekonstruieren – die grösstenteils aus der Zeit vor dem Bekenntnis von Nicäa (325 n.Chr.) stammen, also aus einer Zeit der extrem erfolgreichen, starken grossen Expansion der Sekte im zweiten und dritten Jahrhundert nach dem Tod des historischen Jeshua. Der Populismus des Thomasevangeliums fasst sich zum Beispiel mit dem Slogan zusammen. „These are the wonderful words which Jesus the living lord spake to  …..and he said unto them:Everyone that hearkens to these words shall never taste of death.“ (aus: [Bernard] Grenfell/[Arthur] Hunt – ed., transl. u comm.: Oxyrhynchus Papyri. Part IV. London 1904 , S. 3 (New  Sayings of Jesus/Theological Fragments)). Kurzum verflacht: Glaube den (verschrifteten) Worten unseres „Herrn“, und du wirst vom Tod gerettet. Man kann behaupten, dass das einer der erfolgreichsten Propagandaaussagen der Menschheit, die Mutter aller Propagandaäusserungen ist und es verwundert nicht, das ein Teil der Menschheit sogar ihre Zeitrechnung mit der Geburt ihres angeblichen Verkünders, Versprechers und Erfüllers beginnen liess – das sollte ihrem Glauben daran noch mehr „Wirklichkeit“ verschaffen – dabei ging schnell das Kleingedruckte vergessen, zum Beispiel, dass der Sekteneintritt mit dem Eintritt in die Unterstellung, ohne diesen Heiland ein unrettbarer Sünder und Schuldiger zu sein, verbunden war und ist  aber, ach, dass wir sterblich sind, ist ja wirklich nicht so gut, insofern ist doch was Schlechtes dran? Kurzum, der historische Jeshua war weder „living“ noch ein „living lord“, ausserdem sprach er nicht zu „everyone“, sondern zu „unto them“ (und geschrieben hat er erst recht nichts: für ihn gab es eher nichts mehr zu schreiben in dieser Welt, war alles geschrieben worden), aber das alles wurde in der populistischen Lesart nicht mehr so genau genommen, überlesen, übergangen. So betrügten sich diese Christen nach und nach immer mehr, immer erfolgreicher, immer ekstatischer, immer überlegener. Aus dem Ende des historischen Jeshua machte vor allem Paulus einen quasi unendlichen Selbstläufer.

01.07.2520

Um es drastisch zu formulieren – das  Christentum, das Originalchristentum lebte in einem mündlichen, end- und nahzeitlichen Horizont (die Zeit ist nah, das Königreich des Himmels ist im Anflug – der Prediger dieser weltlichen End- und – zumindest für Juden, die ihn erhörten – himmlischen Nahzeit, der sich König der Juden nannte – genannt haben soll -, sass indessen einer Illusion und Täuschung auf, trotzdem: einflussreiche Rabbis wollten ihn loswerden, allenfalls mochten auch die Römer keine Unruhestifter – die ganze Welt schien sich gegen ihn verschworen, gewendet zu haben – die ganze Welt? Nein, da war ein kleines Dorf – mit Asterix Paulus und Obelix Petrus und einem Zaubertrank – das sich gegen diese „ganze Welt“ zu behaupten vermochte, sich allein mit „seligen Worten“ durch sie durchzuschlagen…..) – das falsche Christentum, das heute sich als das wahre präsentiert, ohne zu erröten, lebt, 50 bis 100 Jahre später, in seiner Verschriftlichung. Um an die Originalchristen und somit an den historischen Jeshua, der nicht schrieb, nur mündlich predigte, heranzukommen, müssen objektive postabrahamische Religionswissenschaffende – die keine persönliche Leidenschaft verspüren, das Christentum zu retten –  alles, was wir von den Ebioniten wissen, positiv lesen, und alles, was die paulinistische Kirche ausmacht, negativ. Das heisst, es zerfällt damit auch der paulinistisch-christliche Kanon durch die Differenz „wahre“ Evangelien und weniger bis nicht wahre Apokryphen. Das meiste, was wir von den Ebioniten wissen, ging durch die Hände paulinistisch indoktrinierter Christen – deswegen ist hier eine kreativ-ergänzende Lektüre unabdingbar, sind hier verschiedene „Rekonstruktionsgeschichten“ zu erbringen.

30.06.2520

Vielleicht hat die Evolution in der Genesis Änigma, ihr Nichts, das nicht Nichts ist, ihr Big Bang vor dem Big Bang unserer Genesis, mehrere und verschiedene Göttlichkeiten erschaffen, gibt es neben der Änigma die Omega und die Alphanirwana – die ebenfalls die Fähigkeiten besitzen, mit uns zu (a)kommunizieren – spiegelt die religiöse Vielfalt auf der Erde jene in den Himmeln? So dass der Monotheismus etwas behauptet, was mit dem realen Theistischen, mir der realen Genesis des Anderen wenig zu tun hat? Das weiss ich nicht (noch weniger, als das, was ich weiss). .Ich gehe von einem Wesen aus –  äusserst rätselhaft, anders, fremd, und doch fähig, zu uns vertraulich zu sein, intim zu sein – von der Änigma (wieviele änigmatische Omegas und Alphanirwanas in ihr auch stecken) – und vielleicht hilft es, sie uns wie Wasser vorzustellen, das alles umspült, jede Form ausformt, in vieles eindringt, den Aggregatzustand jeder menschlichen Sprache annimt (muss sie sie lernen ähnlich wie wir? – woher kann sie Arabisch, woher Deutsch? oder akommuniziert sie in einer grundsätzlicheren Sprache und ist fähig, sie unserer gelernten Schrift-Sprache zu diktieren? Sie muss dann nur wissen, wo unser Sprachzentrum ist, nicht unbedingt unsere Sprache lernen, ähnlich könnte es funktionieren, „spricht“ sie durch unsere Träume).

29.06.2520

Das Problem bei Paulus ist weniger die Erleuchtung, teilweise die Selbstbegeisterung durch „geniale Ideen“, als die grundsätzliche Verblendung, einer schiefen Sekte mit abstrusen Unterstellungen anzuhängen. Das Änigmatische, das ihm sagte, „Du bist Philosoph“ konnte er nicht hören, konnte ihm auch nicht akommuniziert werden, solange sein kritisches, skeptisches und ablehnendes Umfeld nicht zuletzt aus griechischen Philosophen bestand (Kapitel: Paulus bei den Philosophen).

28.06.2520

Das Heilige an Paulus ist sein änigmatischer Diskurs, sein akommunikativer Gehalt, er glaubt, Christus spricht (sprach eimal im Traum oder als Tageserscheinung) in ihm und durch ihn  – die Ebioniten hatten wohl recht: mit dem historischen Jeshua hatte das nichts zu tun, Paulus war, so gesehen, tatsächlich bloss ein Apostat – , de facto ist es die Änigma, die Mater Änigma die durch „seinen“ Christus akommuniziert – sie erreicht uns so, wie sie uns vorfindet, sie spricht in den areligiösen wie religiösen Bildern und Lettern, wie wir sie kennen, das war auch bei Mohammed, bei Buddha so, wenn bei ihnen tatsächlich Akommunikationen und Involutionen stattfanden -, das war und ist wahrscheinlich das „Heilige“ bei Paulus – alle Projektionen und Suggestionen, Selbsttäuschungen – gewünschten, begehrten, eifrig und eifernd geglaubten Wunschvorstellungen, Einbildungen abgezogen, falls dann noch etwas übrig bleibt.

27.06.2520

I.

Der Sieg über die Nazis und die Rettung des Islam und Israels. Die unseriöse Frage, was wäre gewesen, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte, beschäftigte früh die Stammtische – anstatt froh, enttäuscht darüber, dass er tot war -, währenddem sich die Universitäten der „seriösen“ Frage widmeten und Erklärungen erarbeiteten, warum er ihn nicht gewann und nicht überlebte. Mittlerweile gibt es aber auch an den Universitäten eine seriöse Beschäftigung mit dieser unseriös scheinenden Frage allein deshalb, weil es Teil des Nationalsozialismus war, sich mit der Umgestaltung des zukünftigen Lebensraums intensiv zu beschäftigten (vgl. z.B. Birgit Kletzin (2000): Europa aus Rasse und Raum. Die nationalsozialistische Idee der Neuen Ordnung). Nicht zuletzt Heidegger, Grosssophist im Philosophenmantel, trat im ideologischen Konkurrenzkampf um die Gestaltung der Zukunft nach dem Endsieg 1936 in Rom mit eigenen „Visionen“ auf (mehr dazu siehe Über die Anfänge 1. und 2. Teil).

II.

Hätten die Eichmann, die Himmler, die Göring, die Bormann, die Rosenfeld, die Hitler und ein riesiger Apparat von Rassetheoretikern und Lebensraumplanern – geübt im erfolgreichen industriellen Massenmorden – sehr erfolgreich sogar, denn mit dem Endsieg „erledigte“ sich die „Judenfrage“ und die Frage einer relevanten Opposition (Kommunismus) innerhalb der Diktatur – damit plötzlich aufgehört – oder hätten sie sich neue, vergleichbare Beschäftigungen und Ziele ersonnen – nebst der „Christenfrage“ (siehe 16.06.2520), zum Beispiel die „Muselmanenfrage“? Von den wahrscheinlichen Optionen,  die im Falle eines Sieges oder Teilsieges eingetroffen wären, sei hier nur eine durchgespielt, davon ausgehend, dass die neuen Herrenmenschen weitergemacht wie bisher, jetzt aber noch „freier“ also willkürlicher und herrischer auftretend, und allein aus Gründen des inneren Zusammenhalts, sich ideologisch-propagandistisch einen neuen „Feind“ und „Untermenschen“ konstruiert hätten.

III.

Der „Führer“ hätte nach dem Endsieg sich der „Muselmanenfrage“ angenommen wie zuvor der „Judenfrage“, hätte diese nicht-arischen judäo-christlichen Untermenschen und Abergläubigen dem restlichen Zyklon B zugeführt, sie ermordet und deren Land, deren Ölfelder geraubt. Insofern haben die grossen säkularen und christianisierten Streitkräfte aus der Sowjetunion und den Allierten, die die Nazis besiegten, nicht nur das Christentum gerettet – ihm zumindest eine letzte Endpause verschafft -, sondern auch den Islam, nicht nur Israel.

26.06.2520

Sie kann „Wunder“ ausschnitthaft berechnen, erkennen, dass es „innere Gesetzmässigkeiten“ in der änigmatischen Dimension geben dürfte. Dass es im Gesetzesgerüst, Naturgesetzesgerüst unserer Genesis „Fenster“, „Verbindungen“ zur Änigma tatsächlich gibt und zwar bis in die nicht reduzierte Ebene.

25.06.2520

Keine Primitivphysik ist, wenn sie mit der änigmatischen Materie rechnen lernt (was sie unbewusst schon lange oder länger macht). Keine Primitivphysik ist, wenn sie an ihren Grenzen die Änigma entdeckt und dabei entdeckt dass sie bis dahin nur die Physik ihrer Genesis, einer beschränkten Dimension war. Die Physik wird also änigmatisch, sie befördert den Glauben an die änigmatische Dimension, an die Mater Änigma, anstatt, wie sie irrglaubte, den „reinen“ Materialismus.

25.06.2520

Primitivphysik und Änigmatologie. Änigmatologie und Primitivphysik. Für die Primitivphysik war zuerst die Physik, dann die Metaphysik – Sie glaubt, sie pflegt den Glauben: die  wahre Welterschaffung erklären die Physiker, nicht die Theologen oder die Änigmatologen. Irgendwann wird Physik sich der Änigmatologie annähern und die Änigmatologie der Physik, dann ist Physik keine Primitivphysik mehr und die Änigmatologie keine Primitiv-, nein, keine Grundsatzkritik an der Physik.

24.06.2520

Wenn das verrückt klingt (wem das zu verrückt klingt) – dann sehe ich doch mal in den abrahamischen, buddhistischen und hinduistischen Texten um, dort klingt es zuweilen extrem verrückter.

23.06.2520

Deute ich sie richtig, selber Geträumtes und Erlebtes richtig  -ist der Grund, der moralische Grund unserer auserwählten Existenz Obligation, uns obliegt Obligation, nicht Schuld, nicht Erbschuld, nicht Sünde, nicht Erbsünde. Wir existieren in der Verantwortung für uns. Die Macht unserer Genesis fördert und fordert unsere „Obligation“, unsere Selbstverantwortung für unsere Selbsterhaltung – das ist nicht nur mein Satz auf Papier, das ist ein von ihr diktiertes Wertpapier. Ihre Akommunikation macht aus unserer menschlichen Kommunikation ein heiliges Geschehen. Über die Anfänge ist Teil der Obligation, ist Teil dieses Geschehens.

22.06.2520

Die alten Grosssekten, Männer, die in sich die Weltflucht zelebrieren – die Mater Änigma ist etwas ganz Anderes, viel Fremderes, zudem unserer Welt komplett Zugeneigtes, eine Befürworterin unseres Lebens, keine Fluchthilfe aus ihm.

22.06.2520

Es steckt uns fest in einem Naturgesetzesgerüst unserer Genesis.

21.06.2520

Wir sitzen also viel zu sehr in unserem Fleisch, in unserem Wesen, in unsererm Erdenwesen fest, als dass eine personifizierte männliche Emanation der Änigma tätsächlich „in uns“ sein könnte – (Paulus täuschte sich, aber abermals täuschte er sich und andere sehr erfolgreich…), die Änigma scheint viel mehr viel Anstrengung, überirdische, übernatürliche Anstrengung aufwenden zu müssen – jedenfalls wenn sie in unserem Alltag im Wachzustand akommuniziert -, um uns überhaupt zu berühren, uns akommunikativ und involutiv zu tangieren, um mit unserem Kommunikationswesen zu (a)kommunizieren. Noch schwieriger, noch grösser, hürdenreicher, wenn nicht schlicht zu gross, müssen wir uns unsere Schwierigkeiten vorstellen,  eine einigermassen adäquate Vorstellung von ihr zu machen. Wir sind schlichtwegs unfähig, aus unserem Fleisch, aus unserem Erdenwesen zu fahren und mit ihr in ihrer Sphäre und „Sprache“ Kontakt aufzunnehmen (umgekehrt dürfte es ähnlich sein, gehen wir nicht von ihrer Allmacht aus – die abrahamischen Theologen machen es sich hier einfach, zu einfach -, sondern von einem „Stückwerk“ an Macht, die sie auf uns in unserer Genesis einüben will, ausüben kann (wenn sie die von uns gestaltete Zukunft sieht, greift sie nicht wie ein „lieber Gott“, wie ein aufmerksames empathisches Elternpaar in unsere Geschicke, die sonst fatal wären, ,ein  -das sind unsere intrauterinen und post-intrauterinen partentalen Fürsorge-Erfahrungen und -Projektionen – die sich vor allem auf die Endzeit, auf Sterben und Tod fokussieren – hier wird „Christus“ unterschoben oder „Allah“).

21.06.2520

Ein Hund kann nicht in unserer Sprache sprechen, er kann oberflächlich ablesen, wie wir ticken, ihm können unsere Kommandos und Appelle beigebracht werden, er kann winseln, uns allenfalls warnen, Schafe bewachen vor Wölfen… , die noch weniger als Hunde uns erreichen und von uns erreichbar sind…(ausser mit instinktiver Angst, mit Argwohn, meiden sie uns – weil Menschen sie wie Ratten seit Jahrhunderten jagen, ausrotten wollen, Ausnahmen bestätigen die Regel ähnlich wie bei Tigern – ab und zu kommt einer, aus Defekt, auf den Menschenfleischgeschmack, wir sollten dabei unser Fleisch als nicht das kostbarste, nährreichste und geschmackvollste, eher als eine Notration für einen besonders heruntergekommenen Tiger vorstellen…)- wir können beschränkt uns auf Hunde einstellen, wir können wie bei Kleinkindern absehen, wo sie sich in Gefahr begeben, und diese aufheben, sie lenken und führen – an die Leine nehmen, an die Hand nehmen, wenn wir auf die Strasse gehen – und ihnen beibringen, auf sich aufmerksam, umsichtig und vorsichtig zu sein, was mensch darf, was mensch soll…was hund darf, was hund soll…. Und jetzt stellen wir uns das Ganze in einer viel fremderen Sphäre mit einem extrem anderen „Wesen“ vor, zu dem wir keinen täglichen Kontakt haben – auch wenn der in Klöstern simuliert wird – und, dem auch nichts beizubringen ist, es bringt uns allenfalls etwas bei. Was in diesen Klöstern geschieht ist illusorisch und basiert auf einem Missverständis bezüglich intrauterinen Erfahrungen. Die Änigma ist global, um es drastisch zu formulieren, mehr auf unseren Weltmeeren, als eingepfercht in Klöstern von abrahamischen und buddistischen Grosssekten zu „finden“, zu „kontaktieren“, ,zu „geniessen“.

20.06.2520

Doch dieses Ich-bin-mit-Christus-schwanger, nicht ich bin in mir, Christus ist in mir (Gal 2.20), diese exzessive, fast schon verzweifelt-enthusiastische Identifizieren eines Mannes mit einem männlich codierten Halb-Gott, Halb-Mensch, das angeblich der historische Paulus im Glauben „erlebte“ und „verkündete“- basiert vermutlich auf einer inversen intrauterinen Erfahrung im und mit dem Mutterleib, die später ideologisch passend reaktiviert wurde, suggeriert wurde, auf mehr nicht. Die Mutter, aber auch die Mater Änigma wurde hier durch „Christus“ ersetzt, von Paulus überschrieben, permingiert. Er wusste, konnte sich sicher sein, dass diese Worte in seiner Sektengemeinde die Identifikation mit dem paulinischen Christusgauben stärkte, je überzeugter er war, desto überzeugender  war er. So wurde hier bereits, wie in der endzeit-  und bekehrungsorientierten Nächstenliebe, der Boden für das neue ewige Reich des Christo und seines Vaters bereitet: Lies: Ich bin fast schon nicht mehr von dieser Erde, von dieser Welt, denn Christus ist schon bereits sehr, sehr in mir, ich bin schon sehr sehr in ihm….

19.06.2520

Der wahre, der weisse, der wissende Kern des greyboxlogischen Konzeptes „Seele“ könnte sein, dass wir in einer uns meistens verschlossenen (während Lebzeiten? verschlossenen) Ebene der Wirklichkeit unserer Genesis mit der änigmatischen Dimension, mit der Genesis der Änigma, eins oder verbunden, statt getrennt sind.

18.06.2520

Heideggers „Nur noch ein Gott kann uns retten“ (offenbar glaubte er letztlich nicht an seine Seinsphilosophie, verrät, verrät er uns damit….) ist noch zu sehr geprägt von einem abrahamischen Gottesbild, vom christlichen Theologiestudenten Heidegger, die Änigma „rettet“ uns in diesem Sinne nicht, ihre Akommunikation ist uns wohl ein Anker, ein Grund, den wir selber nicht begründen und fassen könnten. Sie ist Existierendes vor unserer, ausser unserer, nach unserer Existenz (aber vielleicht ist diese Göttlichkeitsvorstellung, noch zu sehr unsere, zu sehr traditionsverhaftet: letztlich kann ich nur wissen, dass es die Änigma und ihre Dimension in unserer gibt, über welche Wesenart, Macht und Fähigkeiten sie verfügt, warum und wie sie west, weiss ich ausser dem, was sie in Realität und Traum vermittelte, nicht).

17.06.2520

Was unterscheidet die Änigmatische Bewegung von dieser massenmörderischen Gewalttätigkeit und Gewaltphantasterei, von den Rosenberg, Himmler, Krieck, Höhn (vgl. Birgit Kletzin (2000): Europa aus Rasse und Raum: Die nationalsozialistische Idee der Neuen Ordnung), aber auch von Nietzsche, Heidegger und diesen verzweifelt spöttischen Ekinci? Was unterscheidet mich von ihnen? Es ist das Wissen um die Änigmatische Dimension und Materie, um die Mater Änigma, vermittelt  durch Akommunikationen und Involutionen. Etwas radikal Anderes, das all diesen genannten die Gewalt nimmt und ersetzt, das all diesen genannten fehlte.

16.06.2520

Die „Christenfrage“. Das Urproblem der Nazis mit dem Christentum, sein jüdischer Ursprung, wurde grösstenteils verdrängt, zu gerne inszenierte sich Hitler in „Mein Kampf“ als  Volksmessias im Namen des abrahamischen Gottes der Christen, zudem wurde systematisch auf dem christlichen Antisemitismus aufgebaut -, so dass dieses „Problem“ auf die Zeit nach dem Endsieg aufgeschoben wurde. Von der Lösung der „Judenfrage“  durch systematische Ermordung von Millionen wären die nationalsozialistischen Herrenmenschen, hätten sie den D-Day (Juni 1944) und Stalingrad (Februar 1943) erfolgreich überwunden, zur Lösung der „Christenfrage“ übergegangen (Rosenberg – vgl. Raimund Baumgärtner (1977), zu dessen „auf lange Frist ausgerichteten Entchristlichungskonzept“ (S. 3)), Himmler und andere „werkelten“ schon an eine Ersatzreligion, an einem Edelrassen- und Herrenmenschen-kompatiblen Germanenglauben. Sicher hätte Nietzsche geholfen, auch Heidegger legte sich 1936 in Rom ins Zeug, dass seine Seinsphilosophie das Christentum, Judentum und den Islam ersetzt und den Führer philosophisch führt…) – ausserdem hätten sie wahrscheinlich, da sie noch ein paar Tonnen Zyklon B übrig gehabt und über eine grosse Erfahrung im systematischen Massenmorden verfügt hätten, den Grossen Islamozid geplant, die Lösung der „Muselmanenfrage“ in den nahöstlich-arabisch-nordafrikanischen Sphären.

15.06.2520

AfD-Ideologe Gauland (2019) meinte, die 12 Jahre Nazi-Zeit seien „ein Vogelschiss in der Geschichte„, wie das Land wolle er die tausendjährige Geschichte zurückhaben. Offenbar schwärmt ihm eine wissenschaftlich überholte Nationalgeschichte des 19. Jahrhunderts vor, die 1000 Jahre zurückprojiziert wird. Warum nicht gleich 2000 Jahre? dann könnten wir bei Caesars De bello gallico und Tacitus Germania beginnen? De facto war schon im 19. Jahrhundert unklar, was „die“ deutsche Geschichte ist: für die einen Deutschen war Deutschland Kleindeutschland, für andere Grossdeutschland, für die einen war im Jahr 1848 Deutschland ein Deutschland von BürgerInnen und Demokraten, für die anderen eines der Fürstentümer und Soldaten, mit anderen Worten: einfach 1000-Jahre zurückprojizieren is nicht, höchstens für absolute Laien oder reine Demagogen – Gauland kann wählen. Tatsächlich basiert die Hetze gegen und Verfolgung von Juden auf 2000 Jahren christlichem Antijudaismus, das Holocaust-Pogrom ist die Spitze des Scheissbergs, kein Vogelschiss, das schwarze erzkatholische Bayern sogar wählte braune Nazis in einer Sache: in der „Judenfrage“. (Quelle: …..)  Und so feierte dann auch Thüringens Kirche den Führer als den Neuen Messias – „….und erlös uns von den Bösen“ – und der Führer sprach mit seinem „mehrdimensionalen“ Antisemitismus sowohl niedere Instinkte von Christen (der Jude ist der Judas) wie von szientifistischen Modernisten an (minderwertige Rasse versus edelste: Jude versus arischer Deutscher, arische Deutsche, meistens christlich getauft).

14.06.2520

Hitlers mehrdimensionaler Antisemitismus, der sowohl den jahrhundertalten paulinisch-christlichen Anti-(Alt-)-Judaismus, als auch den modernen, pseudo-naturwissenschaftlichen Antisemitismus zu einer Waffe, zu einem Troyanischen Pferd gegen den wirklichen, wehrhaften, bedrohlichen Gegner, den Bolschewismus, den Kommunismus, schmiedete. Grosse Kapitale, grosse Bestände an Volksdummheit, an Zerstörungsbereitschaft mit einem tausendjährigen Aufbauprojekt, mit einer Utopie der „brave new world“ verband – auch hier parasitierend von apokalyptischen Bedrohungszenarien (die in die Realität von hundertausenden Bürgern und Bürgerinnen umschlugen) und paradiesischen Erwartungen (die in Plänen von gigantischen Bauprojekten und Umsiedelungen endeten). Das Ganze war indessen, so weitgreifend es wirkte, auf zu engem Blickwinkel, auf so festem Boden es stand, auf zu weichem Sand, und so durchkalkuliert es schien, ohne Rechnung mit den Nachbarn – den weit grösseren, mächtigeren – gebaut. Ein Mittelreich, das mit unmenschlicher Anstrengung ein Grossreich werden wollte.

13.06.2520

Umgekehrt können wir sagen: die helle und dunkle Materie unsrer Genesis hat ihre Eigenständigkeit, ihren Eigenwert – und die Genesis der Änigma ihre änigmatische Materie – die in der änigmatischen Dimension mit der Materie unserer Genesis verbunden ist. Wir müssen also in mindestens zwei prinzipiell verschiedenen wie verbundenen Genesis- und Materiedimensionen denken, um unsere mehrdimensionale, polytemporelle Wirklichkeit (entscheidend besser) zu erfassen.

12.06.2520

Existenz ist Mater Änigma, änigmatische Materie, eine Primitivversion davon ist das, was heute Physiker unter heller und dunkler Materie verstehen. Um zu verstehen müssen sie viel, zuviel reduzieren, also Unverstandenes und Vorauszusetzendes ausblenden – so ist das, was übrig bleibt, an Verständnis ausfällt, recht dürftig, ein bescheidenes, tendenziell fehlerhaftes und falsches Resultat, auf dem sie ihre folgenden Resultate aufbauen – auf dass sich diese PhysikerInnen also nicht zuviel einbilden sollten.

11.06.2520

Washington grüsste, winkte in der Nacht zuvor, merkwürdigerweise waren mein Bruder und Xi Jinping dabei.

10.06.2520

Wasser zu Wasser, statt Staub zu Staub (Erde zu Erde). Nein, wir sind nicht aus Staub entstanden, werden nicht zu Staub und auferstehen nicht aus Staub – entscheidend war Wasser, Wasser zu Wasser. Staub bleibt Staub, ist Staub und aufersteht als Staub. Erst als Wasser und die habitable Zone, Wärme, nicht die Kälte (Hölle), nicht die Hitze (Hölle), wurden, wurden wir aus dem Leib der Mütter und wurde unsere Genesis aus der Mutter aller Götter (Mater Änigma).

09..06.2520

Man kann also sagen, Paulus, Ex-Saulus, fühlte in sich Christus, Christus ist in mir, nicht mehr ich bin in mir (Gal. 2.20), so dass wohl die Auferstehung Christi, die Wiedergeburt des Juden Jeshua, in ihm stattfand… Nur muss das ausser dieser Sekte niemanden besonders interessieren und berühren. Wenn der gute Paulus mit seinem Christus schwanger geht – und meint, wie es sich diese neojüdische Sekte, mittlerweile Grosssekte einbildet, er sei Erzsünder, der zum seligen Glück aber seinen Retter in sich austrägt… (dennoch wird es am Jüngsten Tag zu einer Gerichtsverhandlung vor dem Vater des Jeshua kommen, man kann dann erwarten, dass es bei Paulus auf ein verkürztes Verfahren hinauslaufen und zu einem Frei-bzw. Heilspruch kommen wird – er darf sich im Himmel vielleicht an den Tisch von Gott Vater und Gott Sohn setzen: an den „Cheftisch“ sozusagen…).

08.06.2520

Aus änigmatischer Sicht müssen wir das Christentum nicht „retten“ – weder durch die „Richtigstellung“ des Paulinismus noch durch die  Rekonstruktion der Originalchristen. Das Christentum  – der Abrahamismus – wird zu Ende gehen, wird keine grosse Zukunft mehr haben, weil die anthropologischen Grundannahmen, die Unterstellung, dass wir „erzversündet“ sind und für unsere Seelenrettung einen Entsünder aus dem Gotteshause Abrahams benötigten (sonst droht uns Feuer und Hölle) –und eine christliche Taufe, damit schon einmal den Eintritt in die richtige Sekte, in den richtigen Club -, nicht nur falsch sind sondern eine Beleidigung unserer Natur, unseres Wesens, unserer Besonderheit, unserer Auserwähltheit – und letztlich eine Beleidigung Gottes, der Änigma – niemals würde sie unsere auserlesene Natur verderben, dann hätte sie uns gleich nichts sein lassen können.

07.06.2520

Die postabrahamische Lesart dessen, was sich heute „Christentum“ nennt, dreht den Paulinismus vom Kopf, auf dem er viel zu lange steht, auf den Boden, auf die Füsse, auf die Originale zurück  – die halten Paulus für einen Apostat/en, die erschrecken sich über die paulinische Deutung des Kreuzungstodes, die halten nichts von Buss- und Sühnetod – und weil sie den historischen Jeshua kannten und erlebten, weil sie die einzige und eigentliche „Urgemeinde“ dieses jüdischen Messias waren, halten sie diese plötzliche Auferstehung ihres Jeshua bei den Paulanern, und die „paulinische Urgemeinde“ für dreiste Aneigungs- und Überbietungs-Versuche,  alles in allem Versuche, sie zu permingieren (die, wie wir heute wissen, „erfolgreich“ waren: wir müssen also die paulinische Permingation der Originalchristen wegwischen, rückgängig machen, mit plausiblen Thesen die Lücken in ihrer Geschichte, und sie produzierten viele Lücken, die Paulinischen, füllen.

06.06.2520

Auch das Christenkreuz – das beste Symbol für den Irrweg des Paulinismus -, das sich erst im Mittelalter zum Zentralsymbol festigte (für Ebioniten, Originalchristen war es bedeutungslos) sollte mit ihm und den Kirchtürmen ins historische Archiv abgelegt werden.

05.06.2520

Vater – ein bisschen viel Vater. Unser? Wohl eher nicht. Gott, die Änigma, als Mutter zu denken fällt schon schwer.

04.06.2520

Das originale Christentum, die Ebioniten, die – These Nr. 3 –  in einer spirtuellen „Umkehr“ begriffen waren, denn „die Zeit ist nah“, besinnt euch, kehrt um, verlasst Weib und Kind – so predigte ihr Messias, ihr Jeshua, der vor allem die Jugend des Judentums elektrisierte, verachteten Paulus, der weder den historischen Jeshua kannte noch seinen Tod miterlebte – den sie feierlich begrüssten, diesen kurzen Tritt in die Wendeltüre zum Jenseits…- Ex-Saulus, jetzt Paulus, der dafür Jeshuas Tod umso distanzierter, umso absurder, umso wahnsinniger, umso rachsüchtiger uminterpretierte – genialisch uminterpretierte – als eigentlichen Sinn der ganzen Sache, statt als Ende, als Beginn (seines) Christentums…. Welch RETTENDE DISTANZ für das Christentum nahm dieser Paulus zu ihm ein – auch deswegen verachteten sie ihn – nannten ihn den Apostaten – also den, der den kompletten Abfall vom rechten Glauben, nicht bloss eine Häresie beging. Man kann sagen: Paulus vergab keinem. Rächen, nicht vergeben, war Paulus talentierteste Sache. Auch an ihnen, an den Originalchristen, nicht nur an den Altjuden und an den „Heiden“ – wie alle restlichen Nicht-Christen abqualifiziert wurden – rächte und rächt sich der Paulinismus bis heute (die einzige Überlegenheitsekstase, die sie mit ihren Mitteln schlug, war die muslimische: die kurzerhand und mit der gleichen Logik alle anderen zu „Ungläubigen“ erklärte (es gab dann allerdings auch wieder lichte Momente, in denen dem Islam einleuchtete, dass er NICHTS wäre, ohne Judentum, dass er NICHTS wäre ohne Christentum, ohne Abrahamismus eins und zwei – was ihn milder und dankbarer stimmen (und in diese Serie als drittes, nicht als erstes Glied einreihen) musste gegenüber seinem paulinischen Vorgänger, der als Staatsreligion die römische Staatsmacht eroberte, und seinem jüdischen Original und Ursprung, der die Grundunterstellungen (Sünde, Heilung davon) und das Grundpersonal (Adam, Abraham, Moses, Erzengel Gabriel, usw.) dafür schuf. Der Islam griff als Dritter zur Synthese der beiden, zu ihrer Aufhebung, um es hegelisch zu sagen – und so ist ein guter Muslim eigentlich ein Hegelianer, ohne es zu wissen, und ein Hegelianer ein Muslim, ohne es zu glauben.

03.06.2520

So wird dann auch an mehreren Stellen im Paulinischen Testament – das die Paulinisierten Jahrhunderte später „Neues Testament“ nennen – der Jude zum „Satan“ , nicht nur der Altjude im Johannes Evangelium, nicht nur der Satan auf dem Dach, der Jeshua verführen, also: verhindern will, entpuppt sich als ein verkappter Rabbi, sondern, wenn Neu-Jude Paulus von (Alt-)Juden verhindert wird, heisst es: „der Satan hat mich verhindert.“ Zudem wird Judas zum Inbegriff dieses Satans, des verräterischen, heimtückischen, meuchelmörderischen Altjuden  oder der üblen Nachrede, eine Denunziation der Paulinisten – Ebioniten hatten keinen Raum weder für einen Verrat des Judas noch für die Denunziation der Altjuden –  für sie war es abgemachte Heilsplansache, dass ihr Messias stirbt (exit)  – vielleicht durch die römische Justiz, ohne dass Altjuden dabei eine massgebliche Rolle spielen mussten – und nicht erst in 1000 Jahren, sondern zeitnah mit dem ewigen Reich seines Vaters zu ihnen zurückkehrt (reentry). Die Judas-Geschichte ist Teil der Paulus-Interpretation des Todes des historischen Jeshua, den er nie kannte, an dessen Tod er nicht zugegegen war – zum Glück für das Christentum nicht…

02.06.2520

Auch das Hauptgebet des Christentums – also: des Paulinismus – ist im Subtext ein antisemitisches Triumphgeheul: „..und erlös uns von den Bösen (lies: Juden), denn dein ist das Reich (lies: nicht den Juden) und die Kraft (lies: nicht den ohmächtigen Juden) in Ewigkeit. Amen.

01.06.2520

Habermas Rationalitätsbegriff ist viel zu oberflächlich und schematisch – er kann die Rationaltät paulinischer Wunder, ihre RACHELOGIK nicht erkennen, nicht rational machen, nicht dechiffrieren als anti-judaische Überlegenheitsekstase (Altjudentum: Moses teilte die Wasser. Neujudentum:  Paulus Jeschua läuft über diese Wasser und tritt UNTER SICH Moses mit FÜSSEN, usw.).

30.05.2520

Böses Blut. Mensch muss nicht rechtsextrem sein um zu sagen: Der Islamozid – vielleicht der „Grosse Islamozid“ – wäre der Holocaust – der Muslim-Holocaust -, den die Islamisten und Islamistinnen grösstenteils selbstverschuldet heraufbeschwörten: es gibt den Religionsfrieden, sie brechen ihn bewusst, es gibt den Anstand, sie benehmen sich nicht – sie sähten Wind und ernteten Sturm.Sie sähen in Videos, die in den Social Media zirkulieren, Wind, sie bringen unsere Mitmenschen um (nach 11.09.2001 rund 3000 Menschen; u.a. Ford Hood 2009 13 Menschen; Boston 2013 3 Menschen; Bataclan & Bistro 2015 130 Menschen; Charlie Hebdo & plus 16 Menschen; Berlin 2016 12 Menschen; Nizza 86 Menschen; Brüssel 35 Menschen; Istanbul 2017 39 Menschen, London 7 Menschen; 2018 dort 4 Menschen und dort…; 2019 dort 4 Menschen und dort (London 2).., dazu kommen mehr als tausend Verletzte)- und ernten eines Tages Sturm.

30.05.2520

Die Grossmutter des Todes. In einem der Internetforen mit Video bei Twitter sieht man in diesen Tagen (u.a. retweetet von einem Israeli-Account) eine alte, kalt traumatisierte Islamistin mit aufgerissenen blauen Augen, eine muslimisch indoktrinierte Grossmutter des Todes einer anderen jüngeren Frau  – die weint? die als Mutter trauert um den Tod ihres Sohnes? -vor laufender Kamera erklären: Sie sei doch glücklich. Sie müsse nicht weinen. Es gäbe nichts Ehrenhafteres für muslimische Söhne als für Allah als Märtyrer zu sterben. Man sterbe eh ! Man sterbe eh – insinuierend: warum dann nicht mit einem letzten „Gottesdienst“ für Allah, ihren abrahamischen Gott, der im Jenseits dankbar sein wird dafür? Diese massenmörderische Pro-Märtyrer-Ideologie muss allerdings ihre Kurzsichtigkeit dann büssen, wenn die anderen, die Opfer, nicht passiv wie Schlachtlämmer warten bis sie durch Attentäter, brave muslimisierte Mutter-Söhnchen, ermordet werden, sondern zu Wölfen werden und zum Gegenschlag aushohlen und befinden, wenn diese Fanatiker und Fanatikerinnen so gerne sterben – und dabei am besten noch uns umbringen – möchten, so wollen wir diesen Vorgang ihres Sterbens, um in das „echte“ Leben zu treten, wie sie in ihrer Grosssekte glauben, ein wenig beschleunigen und systematisieren – ohne dabei umzukommen. Die Muslime sind also gut beraten, solchen dummen Hetzerinnen kein Gehör zu schenken, ihr dummes gefährliches Gerede anzuprangern und abzustellen. Der Unterschied zwischen dem historischen Holocaust und dem Grossen Islamozid wäre gross, Juden wurden millionenfach zu „Juden“ gemacht, reduziert, waren passiv, dachten kaum jemals an agressive Gegenwehr gegenüber Nicht-Juden (in Warschau fand aus lange erlebter Not und Bedrohung aus Überlebenswille pure Notwehr und Selbstverteidigung statt; die junge deutsche Schauspielerin, die mit ihrem Schuhabsatz im KZ einen Nazi tötete, war eine extrem seltene Ausnahme) – diese komplett wahnsinnigen Islamisten und Islamistinnen sind von ganz anderem Kaliber, provozieren und attackieren  die „Ungläubigen“, leben in einem kollektiven Grössenwahn, die „richtigen Gläubigen“ zu sein, kennen keine Gnade, ausser die ihres Gottes, der sie gnädig dazu ermutigt, an mehreren, nicht nur an einer Stelle im Koran (man rede sich hier nichts schön) „Ungläubige“ umzubringen. Mit List und Tücke zu erledigen – immer mit Allahs Segen.
Wagen wir eine Prognose – die sicher nicht politisch korrekt ist und an die Grenze der Meinungsfreiheit geht, jedoch noch lange nicht so weit wie das öffentliche Statement dieser Grossmutter des Todes vor laufender Kamera und laufendem Twitter .- –  solche gefährliche Arroganz, solcher dummer Hochmut von Islamistinnen, das könnte am Ende den Koran und seine AnhängerInnen in einem mehr oder weniger systematischen Islamozid das Leben und die Existenzgrundlage für das Weiterleben kosten, das könnte sie beschleunigt und umfassend in ihren seligen Himmel ihres abrahamischen, allzu abrahamischewn Allahs befördern. Man wird wie jetzt schon in China dieser Ideologie und ihren Anhängerinnen das Wasser abgraben, den Wind aus den Segeln nehmen, ihr geistiges Land verdürren lassen müssen – so dass am Ende der historizistische, der irregeführte und irreführende Islam (siehe dazu Bd. 6 und Bd. 5)  sich in der eigenen Wüste verläuft und zu Staub wird.

29.05.2520

Es wäre frustrierend oder beruhigend – je nach Perspektive – würde die Änigma damit andeuten, dass sie sich selber ein Enigma, ein Rätsel ist. Dass sogar Gott, die Änigma, nicht reines, reinstes Weiss und Wissen ist und produziert.

28.05..2520

Bei mir lautete die Schriftakommunikation der Änigma – die wir vorsichtig „Gott“ oder „Göttlichkeit“ nennen können (die globale, keine provinz-universelle, mit abrahamischen oder buddhistischen Assoziationen):  „Du bist Philosoph, Philosophie“ – nicht: „Du bist Prophet, Prophetie“. Das ist mehr ein Aufklärungsauftrag, als ein Verkündigungsauftrag. Als ob sie ihr Änigmatisches, ihr Rätselhaftes auf uns übertrug – mit der Anweisung: Enträtsle mich, enträtsle dich.

27.05.2520

Yavuz Ekincis kleiner Roman Die Tränen des Propheten (2019) – Klappentext „Wer heute behauptet, er sei ein Prophet, der kann nur verrückt sein.“-  singt ungewollt einen Abgesang auf den Abrahamismus. Der „letzte Prophet“ – so begrüsst ihn Zarathustra (S. 158) – kann sogar einen Toten erwecken – mit Gottes Hilfe „Gott hilf mir, flehte ich. Dann rief ich wieder: Steh auf, Süleyman, steh auf!“ (S. 117),  göttliche Hilfe, die über seinen Propheten-Kanal in den Toten fliesst – allerdings nur kurz, der Tote rappelt sich auf, „schüttelt zweimal den Kopf und schaute aus tiefen Augenhöhlen seine Mutter an“ (S. 117) und dann ist ein Funkloch im Kanal zu Gott daran schuld ?, dass der Junge wieder tot zusammensackt – Danach tröstet der letzte Prophet des Abrahamismus die Mutter – der allerletzte Prophet in der Tat: der nur die Aufmerksamkeit eines mittelmässigen Schriftstellers auf sich zieht- neidisch, auf die weltberühmten Nobelpreisträger und Millionen-Bestseller-Autoren, auf die Promis mit dutzenden Millionen Followern bei Twitter schielend -, obwohl er sich, nein, obwohl Erzengel  Gabriel ihn doch in die Reihe von Jesus und Mohammed stellte:  – „Gott [Abrahams] hat ihn zu sich genommen“ – und denkt daran, denkt immer wieder mal daran, wie „die Hagiografen schreiben würden, wie ich einen Toten zum Leben erweckt hatte und wie die Miniaturenkünstler diese Szene darstellen würden.“ (S. 118). Grosse Berühmtheit wird er erst posthum erfahren… aber ist dann nicht das Himmelreich gekommen? Denn anderen verkündet er „Ich bin gekommen, um das Himmelreich auf Erden zu bringen.“ (S. 124).Doch später fand er „ich…hinterliess bei den Menschen in der Metro aber weniger Eindruck als eine Ratte“. (S. 126) Wie er dieses Himmelreich auf Erden bringt – bleibt im Ungefähren. Und um mehr beachtet zu werden als eine Ratte – dafür hätte er ein gewaltiges Wunderwerk erzeugen oder Superkräfte demonstrieren müssen – auf hollywoodeskem Marvel-Niveau – zum Beispiel mit dem Hammer Thors die Menschheit einen Blick von Asgard erhaschen lassen sollen- statt bloss dünne Worte, dünnlippe Worte – die jede U-Bahn-Ansage übertönt – zu flöten. Auch wäre anzupreisen gewesen, Werbung ist heute alles… – welche Vorteile sein christlich-muslimisches Himmelreich gegenüber dem nicht so schlechten Erdenreich besitzt…. Postabrahamische Aufklärung oder Religion sieht anders aus, ähnlich wie der Unterschied, wenn ein mittelmässiger Schriftstellter – kein Originalgenie wie Nietzsche – eine göttliche Akommunikation mit hergebrachten abrahamischen Klischees simuliert, oder wenn tatsächlich eine göttlich tiefsinnige Akommunikation geschieht in einem neuen, globalen Kontext. Von dem spricht Über die Anfänge – verglichen damit ist das Büchlein von Ekinci komplett profan. Über die Anfänge wahr, Ekincis Roman Simulation.

26.05.2520

Habermas Rekapitulation von abgetretenen Pfaden (zu Luther, Spinoza, etc.). Tatsächlich erforderte diese geistesgeschichtliche Lektüre eine komplette Redekonstruktion.

26.05.2520

Was das Christentum betrifft: drehen wir die ganze paulinisierte Geschichte um – als produktiver, manipulativ psychologisch sektiererisch höchst erfolgreicher Irrweg – Nehmen wir an: der Originalweg, den der historische Jeshua ging, ist der ebionitische, dieser kurze, ein paar wenige Jahrzehnte währende – ist der originalchristliche – also der abgeschnittene, kaum archivierte, gelöschte, verdrängte, überschriebene. Fast nichts im Christentum – so nennt sich heute ohne zu erröten der Paulinismus -wäre wahr, wäre original – zugleich versteht sich mit dieser „radikalen Wende“ aber fast alles, der ganze Paulinismus – die Wunder erweisen sich als sehr rational, sehr verständlich….. Ähnlich verhält es sich mit dem historizistischen Islam gegenüber dem verschollenen, gelöschten, missachteten „testamentarischen“ Islam, der den Letzten Willen des Gottes Abrahams und Mohammeds – trennt euch nicht!  – seit Jahrhunderten missachtet ein Pseudo-Islam, der heute als Sunniten- und Schiiten-Islam  – von den Alewiten und den anderen Abspaltungen nicht zu reden – jeden Tag von neuem den Letzten Willen Allahs und Mohammeds, ihr Testament, mit Füssen tritt. Und die, die zurück gehen wollen, zum echten, zum wahren Islam, zum ungetrennten Islam, werden feststellen, dass die ursprünglichsten Koran-Versionen wie das Testament von Mohammed zerstört wurden. Von daher ist und bleibt das, was sich  heute Islam nennt, ein Irrläufer in der Welt. Der änigmatische Weg hebt ihn auf, kann ihn beenden, kann ihn „erden“.

25.05.2520

Dass das Leben endlich, dass es sterblich ist, ist der Preis des Privilegs, nicht nichts zu sein, nicht nicht geboren zu sein.

25.05.2520

Hüte, schätze es, erweise dich ihm wert.  Oh, Gott, Änigma, kannst du am letzten Abend deines Lebens sagen: ist das phantastisch, das ich sein durfte,  das ich in deiner Dimension atmen durfte, das ich in meiner Genesis atmen durfte – ich Endlicher, ich Endliche bin dir dafür unendlich dankbar. Und unendlich dankbar suche ich mich zu erweisen.

25.05.2520

Der hohe Genuss physisch zu leben als Mensch bereichert die änigmatische Dimension. Eine Dimension, von der wir nicht wissen, ob sie vor uns, mit uns und nach uns existierend, wie als Meta-Element in uns eingeboren ist – etwas Ähnliches – gar nicht so Abwegiges – vermutete der Philosoph Plato – allerdings nannte er das Rätselhafte „Ideen“ – eine „Idee“, die uns akommuniziert, war damit nicht gemeint.

24.05.2520

Mit der Schriftakommunikation änderte sich alles: hinter ihr steht eine Wesenheit, eine Gottheit, eine Göttlichkeit. Sie muss eine Art „Subjekt“ sein, das wie ein Mensch zu kommunizieren versteht, anders würden wir sie nicht verstehen (wir verstehen es nur, wenn wir ein „Subjekt“, einen „Autor“, der kommuniziert, unterstellen). Sie muss sich auf uns einstellen können wie Erwachsene auf kleine Kinder, wie Götter auf vernunftbegabte Tiere, wir können uns nicht auf sie einstellen.  Gott, die Änigma, muss sich vermenscheln, will sie sich uns verständlich machen, muss unsere Sprache sprechen, sonst verstehen wir Menschen sie nicht. (Warum enträtselt sie sich nicht mehr?).

23.05.2520

Die Revolution, die im Begriff der „metanoia“ steckt, die Verwandlung durch den Glauben, die Bekehrung, ist für eine Akommunizierten eine Verwandung durch Wissen, durch Einsicht in „Unglaubliches“.  Sie wechselte bei mir von einem einsteinschen Niveau – der über Blackboxes spekulierte, die bereits die ganze Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft enthalten, zu einem religiösen Niveau, in dem Schrift-Akommunikationen eine, wenn nicht die zentrale Rolle spielen – also von der „parasynchronizitären Akommunikation“, die ich mit 13 und 18 Jahren erlebte, zur Erinnerung an die „Eröffnungsakommunikation“, die ich mit ca. 10 Jahren erlebte und lange Zeit verdrängte, abgekapselt mit mir trug.

22.05.2520

Dass ist ein Aufklärungsauftrag an deine Gattung, an den „homo sapiens“ – verkünde ihn…

21.05.2520

Meine Akommunikationen trugen und tragen keine Etikette mit der Aufschrift „Das ist ein Verkündigungsauftrag“, sie drängten und drängen mich vielmehr zur Aufkärung, und die geht nicht ohne Kommunikation und damit zwangsläufig nicht ohne Öffentlichkeit. Man kann also sagen, sie tragen bis heute und morgen die Etikette Du verstehst alles, du siehst alles, was ich dir akommuniziere, und du verstehst nichts, du stehst vor einem Rätsel, das du lösen wilst: Das ist ein Aufklärungsauftrag. Sei Philosoph, Philosophie genug, um das zu verstehen, um einigermassen mich, die Änigma, zu verstehen.

20.05.2520

Gegenüber dem Nichts sind wir unendlich privilegiert, wenn auch eine endliche Zeit.
Nicht: „nur“ eine endliche Zeit, sondern „immerhin“ eine endliche Zeit.

20.05.2520 (2)

Vielleicht kehren wir nach unendlicher Zeit endlich zurück, ist unsere Unendlichkeit selige ewige Wiederkehr.

19.05.2520

Sterben ist auch Folge des starken, überstarken Begehrens zu leben, weil Leben so viel abverlangt, soviel und solange zu erleben begehrt, so dass es an seine Grenzen kommt, sie immer weiter auszudehnen drängt – und ewig strebt das Leben nach dem Leben – so ist es gut, das ist das auserwählte Gut dieser Genesis und der Genesis der Änigma. Sterben ist  nur ein beschränkter „Fluch“, keiner, der uns Geborene eines Tages auf den grossen Fluch, in das Nichts zurückwirft. Denn unser Leben – Philosoph wie lebend, weil auserwählt, nicht Nichts zu sein – geht von der Änigma, nicht von Nichts aus, und auf sie, nicht auf es zurück.  Die änigmatische Dimension und die Änigma: Sie ist der Engel, der die Flügel für uns öffnete, ihre Akommunikation beflügelt unsere Kommunikation – mit dem auserwählten Geborensein geht das änigmatische Geborgensein einher, über das Leben hinaus, wir fallen, sterben wir, nicht in das Nichts zurück, auf sie geht unser, geht jedes Nicht-Nichts-zu-sein zurück.

18.05.2520

Sterben ist nur ein beschränkter Fluch im Vergleich zum grossen Fluch des Nichts, das Nichts bleibt.

17.05.2520

Die Änigmatische Perspektive speist von einem nicht abrahamisch überfrachteten Begriff von Gott, von einem akommunizierten Wissen von Göttlichkeit, die Änigma und ihre Dimension in unserer Genesis, die als Meta-Religion unserer bisherigen Religionen Tabula rasa macht mit dem Hinweis  „Philosoph. Du bist Philosoph. Philosophie“ – liebe und bilde wahres Wissen, die Weisheit, und die über die selbstgemachten Gründe uns zu „Obligation“ anhält – zu Pflicht, Verantwortung für uns, für die Auserwähltheit, Geborene, nicht Nichtgeborene und Nichts zu sein.

16.05.2520

Änigmatische/änigmatologische Anmerkungen zu Habermas /nachmetaphyischem Werk  „Auch eine  Geschichte der Philosophie“ (Bd. 1, S. 918, u. 2, S. 820)  2019
in BEarbeitung——–Band 1 trägt den Untertitel: „Die okzidentale Konstellation von Glauben und Wissen“ – Habermas beschränkt sich auf einen beschränkten „okzidentalen“ Ansatz, der ganze Band 1 ist im grossen und ganzen eine Enttäuschung, eine traditionelle eurozentrisisch-christianisierte Geistesgeschichte, eine Nacherzählung eines christianisierten Nachmetaphysikers, der sich in der innerchristlichen Absurdität verliert, keine Distanz dazu einnimmt, die sich in der historischen Entwicklung immer wieder neu konstellierte –  nachdem kurz Buddas Lehre (S. 361f), Konfuzianismus und Taoismus, S. 383 ff.  (Schlusssatz, männlicher, allzu männlicher Schlussatz: „und „Von den griechischen „Naturphilosophen“ zu Sokrates“, S. 406ff – abgehandelt wurde – um dann Platons Ideenlehre anzugehen – merkwürdigerweise geht der grosse, geht der grösste Denker dieser Zeit, Aristoteles, bei Habermas den Bach runter – bis ins Mittelalter, wo im Kapitel „Die Herausforderung des Aristoteles für die Theologie des 13. Jahrhunderts“ – der Philosphiegigant seinen grössten Auftritt in Habermas erstem Band feiert – (S. 676- geht erfreulicher Weise auf den Begriff der „Achsenzeit“ ein, die Konsequenz, radikal oder nicht radikal, je nach Perspektive, die universal-provinzielle christianisiert-gregorianische Zeitrechnung auf die globale achsenzeitliche Zeitrechnung umzustellen, geht Habermas nicht.
Über Akommunikation lässt sich am besten philosophisch kommunizieren.
Wenn Gott, die Änigma, akommuniziert zu Menschen: Du bist, ihr seid „Philosoph“ – hätte Sie vor einem Mädchen „Du bist Philosophin. PhiloSOPHIE“ in den Raum geschrieben? –
Die“ Religion, zumal die Änigmatische – hat sich als „Philosophie“ herausgelöst – als Änigmatische Philosophie als Religiöse Philosophie – wobei „religiös“ hier nicht traditionell zu konnotieren ist, dasselbe gilt für den Begriff Gott, Göttlichkeit für die Änigma: eine Wesenheit von uns fremder Macht, die aber auch in unserer Genesis auf Ohnmacht stösst.
Wir können uns viel von ihr vorstellen, die Gott-Phantasien schiessen wie Unkraut in den Himmel – Unkraut vergeht nicht – , sicher sind bloss die uns vermittelten Kommunikations-, Synchronizitäts- und Translokalitäts-Akommunikationen.
15.05.2520
Nur ich kann wissen, dass die Akommunikationen, die ich in verschiedenen Formen erlebte, erleben musste, erleben durfte – je nach Perspektive -, stattgefunden haben. Es gibt keine unmittelbaren Zeugen. Bei der Schrift-Akommunikation („Was heisst „Philosoph?“) war meine ältere Schwester in der Nähe, der hätte ich davon erzählt, wäre ich ihr direkt in die Arme gelaufen – bin ich aber nicht. Vielleicht hatten wir auch gerade wieder Geschwisterkrieg. Bei der parasynchronizitären Akommunikation, Teil 1, im Internat nervte ich meine Tischnachbarn am Frühstück damit („das war kein normaler Traum. Wisst ihr, was eine „Obligation“ ist? Ich sah mich in einem Grossraumbüro an einer Schreibmaschine). Fünf Jahre später beim Erleben von Teil 2 gab es höchstens meine Jugendliebe, der ich davon erzählte. Und dieses Ereignis blieb auch in Erinnerung, führte u.a. zu Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft) – das frühere, sensationellere, das ich ungefähr als Zehnjähriger erlebte, ging vergessen, wurde verdrängt, kapselte sich ein, hätte mich sonst wahrscheinlich zum „verrückten Jungen“ gemacht für andere oder tatsächlich verrückt gemacht.
16.05.2520
Vielleicht ist bei der schriftlichen Ansage der Änigma „Du bist Philosoph. Philosophie“ oder „Philosophie. Du bist Philosoph“ – offenbar beherrscht Sie die deutsche Schrift bis zum Komma…., die in dem Dorf Othmarsingen – ein Ort zwischen Zürich, Bern, Basel und Luzern –  zu Beginn der 1970er Jahre mir geschah – so wie es die Klischees und Satire-Zeitschriften überliefern – mit einer Art leuchtender Schrift, Leuchtschrift im leeren Raum (Ja, Leute, so war es! So kann es tatsächlich passieren! Hollywood hätte es vielleicht noch besser machen können…)  Philosophie doppeldeutig gemeint – einmal als Oberbegriff – einmal als femine Version von Philosoph. Vielleicht sah die Änigma in einem zehnjährigen Jungen mehr das Kind und den Menschen, als den ausgeprägten und ausschliesslichen Mann. Jedenfalls hab ich keinen Zweifel (daran):  „Du bist Philosoh. Philosophie“ ist von der Änigma global für alle Menschen gemeint.
15.05.2520
Der Unterschied zu einem Romanhelden, der glaubt, er sei ein Prophet (z.B. im Roman von Yavuz Ecinci): Die Änigma akommunizierte nicht: „Du bist Prophet“ oder „Du bist Christ“ oder „Du bist Muslim“ oder „Du bist Buddhist“. Sie akommunizierte mich und durch mich hindurch: „Du bist Philosoph. Philosophie“. Das muss ich nicht glauben, genauso wenig wie die parasynchronizitären und translokalen Ereignisse, die teilweise im Traum, teilweise in dem, was wir „Realität“ nennen, stattfanden – sich vollendeten – , ich muss es wissen. 
15.05.2520
Es gibt manchmal Momente, wo ich wollte, dass diese Akommunikationen bloss „Täuschungen“ sind, doch sich selber zu verleugnen, funktioniert in dessen nicht wirklich stabil, nicht haltbar, nicht nur nicht gut, sondern letztlich gar nicht. Dass ist wie wenn du versuchst dich anzulügen – probiers mal.
14.05.2520

Positiv bei Habermas ist der globale „achsenzeitliche Ansatz“, interessant könnte sein, die Unterscheidung „verkündender“ und „verkündeter“ Christus-Jeshua. Der „verkündete“ ist heute der paulinisierte, der paulinisch okkupierte.

12.05.2520

Habermas Alterswerk ist Makulatur – sicher dort, wo angenomen wird, im Seminarstil eine Akommunikation abhandeln, allenfalls rational wegkommunizieren zu können.

11.05.2520

Kooperationskapitalismus und Bodenschätze als globales Gut der Menschheit wurde in den Blog „Europäischer Kooperativismus – Kooperationskapitalismus“ verschoben (in Entwicklung).

10.05.2520

Religionszugehörigkeit? Änigmat.

09.05.2520

Religionszugehörigkeit? Änigmate.

08.05.2520

Es werden viele Christinnen, Muslima und andere sich sagen, vielleicht die Kinder eher als die Eltern, spätere Generationen eher als frühere – wenn ich schon änigmatische Christin, Muslima, Buddhistin, etc. bin – warum soll ich dann nicht gleich eine Änigmatische,  eine Änigmate, Teil der originären Änigmatischen Bewegung sein.

07.05.2520

Die postabrahamische Aufklärung weist Luther, den Papst und Mohammed – im asiatischen Bereich: Buddha, Hinduismus, Daoismus, usw. – in ihre Schranken, zeigt ihren dominierenden Überlieferungen ihre Grenzen auf, die Änigmatische Bewegung geht darüber hinaus,  ausserdem würdigt, sucht sie deren wahren Inhalte. In ihr bewegen sich auch änigmatische Christen, änigmatische Muslima, änigmatische Jüdinnen, änigmatische Buddhisten, änigmatische Hindus, usw.

06.05.2520 (3)

Wie mehrfach festgestellt in Über die Anfänge lebt der Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt, nicht nur von „(un)fruchbaren“ Missverständnissen (etwa, dass Sündenhaftigkeit mit Sterblichkeit „verwechselt“ wird), vielmehr ist er selber eins.

06.05.2520 (2)

Das Zölibat ist ein ebionitisches Missverständnis des Paulinismus, ein verstörendes Element im glatt gebügelten, den Ebionitismus möglichst verdrängenden und ersetzenden. Hier wird inszeniert, zelebriert, wirklich so getan, wirklich geglaubt, dass „die Zeit nah ist“ – der grosse Richter anrückt – und die Beschäftigung mit seiner Akommunikation viel mehr wert ist – Göttlichkeit und Ewigkeit beinhaltend-  als die „niedrige“ Beschäftigung mit der eigenen und anderer menschlicher Kommunikation (auch der Flüssigkeiten, des Sexes). Die Mönche des Ordens der Karthäuser verbaten und verbieten sich deshalb das Reden (Schweigegelübde) – sie wollen damit das Zwiegespräch mit der Akommunikation Gottes nicht stören, aufwerten, preisen.

06.05.2520

Anlässlich zweier katholischen Nonnen in Italien, die schwanger aus ihrer Missionsreise zurückkehrten. Die Sex mit Männern, nicht nur mit Dildos hatten…mögen wir es ihnen gönnen. Warum befreien sie sich nicht ganz aus den Klammern, Zwängen, zwangshaften Unterstellungen und Gegenunterstellungen dieser Grosssekte? Weil sie von Geburt an, mit der Taufe in diesen Kult wie in ihre soziale Welt eingeboren wurden? Weil ihre Welt diesen Kult als „Privatsache“ – verfassungsrechtlich als „Religionsfreiheit“-  behandelt? Die Freiheit aus diesem Kult auszutreten, gar nichts zu glauben, haben Sie. Sie hätten theoretisch auch Buddhistinnen, buddhistische Nonnen werden können. Sie hätten auch die Freiheit atmen können, die Freiheit der Änigmatischen Bewegung.

05.05.2520

Das Sexualitätsverbot – das  Zölibat, die Enthaltsamkeit – sich vom Leben der weltlichen Fortpflanzung verabschiedend  – sich ganz in den Dienst der Akommunikation Gottes (gemeint: der Gott Abrahams) stellend – so tun, als ob diese Bibel nicht vor allem gefälschte, verdrängte, erlogene, unkenntlich gemachte Kommunikation ist  – das ist nicht nur groteskes Theater, das ist krud ebionitisch, und, zusammen mit dem Paulinismus, ein einziges theologisches Missverständnis – -wie die Jenseits- und Endzeit-orientierte „Nächstenliebe“ – zugleich Liebe unter den Nächsten – d.h. den Angehörigen der gleichen Sekte  -und vielleicht noch zu jenen, die zu dieser missioniert, bekehrt werden sollen, in denen die „Hoffnung“, die die gute Botshaft enthält, geweckt werden soll… Seht wie lieb und offen wir sind, seht, wie Juden arrogant und zugeknöpft sind, lautet der Subtext dieser neujüdischen, dieser christo-paulinischen Nächstenliebe-Ideologie.

04.05.2520 Luthers Apfelbaum

Originalchristlich (ebionitisch) ist wahrscheinlich die Redewendung, die sich an das männliche Sektenmitglied richtet: „verlass Weib und Kind“ und „die Zeit ist nah“ (Matth.), wir müssen uns wahrscheinlich Jeshua als einen Apokalyptiker, der zugleich das Paradies auf Erden verkündet/ankündigt, vorstellen… –  lass es mit der Rache am Mitmenschen  – liebe alle in deiner Nächsten-Gemeinschaft, wie du dich liebst, so, wie wenn du nur noch Seele, wenn du nur noch selig bist  – denn die Zeit dafür ist nah  –  Sex, Kinderzeugen, Baumpflanzen machen keinen Sinn mehr – denn die Zeit  dieser Welt läuft ab, die Zeit des Tages der Tage, die weltliche Endzeit und die Ewigkeit des Reiches unseres Gottes sind nah. Deswegen wären der Spruch Luthers – wenn ich wüsste, das morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen –  eine dreiste Täuschung und Permingation des Ebionitismus. Luther wird sich gehütet haben, das zu sagen. Eher würde er am Tag vor dem „Tag der Tage“ zum Ebioniten, zum Eintages-Mönch, zum Eintages-Zölibtär, einmal wenigstens, zum „Originalchristen“ werden und „Kind und Weib“ verlassen.

03.05.2520

Nachtrag zu „Extended suicide“ (siehe Buch 6), anlässlich des Artikels von David Lester: „Extended suicide“ in: Oxford Textbook of Suicidology and Suicide Prevention – ed. D. u C. Wasserman, Oxford 2009, S. 133-135, der auf Robert Maris‘ (1997) Begriff des „social suicide“ hinweist. Ansonsten ein enttäuschender Artikel, der die Ebene jener Suizid-Typen – besser Mord-Selbsttötungs-Hybride – , die nicht nur sozial töten, sondern sozial getötet werden wollen, nicht im Fokus hat.

02.05.2520

Aus postabrahamischer Perspektive beschreiben und analysieren wir mit dem Christentum den Beginn und Erfolg einer skurilen Sekte – den Aufstieg von einer skurilen Sekte zu einer Weltreligion aufgrund ihrer „wunderbaren“ Renitenz  -, die in einem geschlossenen Zirkel von weltfremden Unterstellungen (z.B. Menschen seine erzversündet) und noch weltfremderen Gegenunterstellungen (z.B. ein überirdischer Erlöser erlöse sie von diesen Erzversündungen) bei vielen Menschen „punktete“ – hauptsächlich wohl deswegen, weil sie „erzversündet“ mit „sterblich“ gleichsetzten, von diesem“fruchtbaren“ Missverständnis lebt das Christentum. Jeshua bleibt ein Mensch, ein Mann in den Dreissigern, der wahrscheinlich akommuniziert, änigmatisch tangiert wurde – doch dass er sich zum Halbgott, zum Messias und Sohn eines Gottvaters machte – dabei die mütterlich-weibliche Dimension der Änigma überschreibend, verdrängend -, das hatte mit der altjüdischen Verkündigungs-Diskursivität (David-Narrativ) zu tun, in die er eingeboren war. Insofern ist die muslimische Interpretation – nämlich „bloss“ ein durch Abrahams Gott akommunizierter Mensch, sprich: Prophet zu sein wie Mohammed – der Wahrheit des Jeshua näher als die paulinische und war die ebionitische der Wahrheit des Jeshua am nächsten – näher ging nicht, da ebenfalls in altjüdischem Diskurs eingewoben -, nämlich der angekündigte Messias aus dem Hause König Davids zu sein, der in den letzten Tagen auftritt mit dem Neuen Himmelreich auf Erden (für das „Ganze Haus Israel“). Mit uns, mit anderen Worten, hat diese nahöstliche judaische oder nazaroäische Sekte aus der Antike, aus der patriarchalistischen Antike, eigentlich nichts zu tun, ihr provinzuniversalistisches Selbstverständnis sieht das „natürlich“ ganz anders. Auch wenn diese Stimmen von Christen und Christinnen sich noch lange erheben werden. Geben wir ihr ihre historische Ruhe zurück. Legen wir sie endlich still, ins historische Archiv. Die Änigmatische Bewegung ersetzt und übernimmt gewisse religiöse Inhalte, nämlich akommunizierte bzw. das, was sie am wahrscheinlichsten für akommuniziert hält und trennt davon menschliche Bedürfnisse, darunter seelische Notlagen, die die Vorstellung des Todes mit sich bringen kann.

01.05.2520

Die Gleichähnlichkeit des Buddhismus mit dem Paulinismus wie sie in Über die Anfänge analysiert wird ist etwas völlig anderes, als der Versuch z.B. eines Detering, buddhistische- indische Einflüsse des Ostens auf das Christentum als transkultureller Einfluss zu behaupten. Nach uns ist Buddha wie Jeshua (später eventuell Mohammed) von der Änigma akommuniziert worden, „der Erleuchtete“ (Buddha) heisst in unserer Sprache „der Akommunizierte“.  Die änigmatische Akomunikation geschieht und erscheint offenbar  – wenn denn unsere Analyse der Offenbarung eine zutreffende Offenbarung ist – im bestehenden Religions-Kommunikations-Kontext mit Ausblick bzw. Anschlussfähigkeit. Also Buddha im upanishadischen, Mohammed im christo-judäischen, ich im post-abrahamischen, post-christlichen (protestantisch-ausgehöhlten, zur Fassade gewordenen christianisierten), post-buddhistischen, post-hinduistischen, post-aufklärerischen, post-szientifistischen.

30.04.2520

Die ebionitischen Sequenzen in der neujüdischen Bibel – Sequenzen wie „die Zeit ist nah“ oder „in den letzten Tagen“- fungieren wie textuelle Sprengsätze, andererseits kann der paulinisierte Text auf sie nicht verzichten. Das ist sein Paradox. So werden sie eingehegt, so gut wie möglich immunisiert, entschärft, glatt gebügelt, integriert von einem Text, der sie letztlich nicht entschärfen und integrieren kann.

30.04.2520

Ebionitisch sind die Stellen in der paulinischen Bibel, wo der Bericht einen akommunizierten Jeshua darstellt (also wo sie ihn sprechen lassen: „ich sah, ich habe gehört.“ Und es sich um keinen halb ausserirdisch gezeugten Halb-Gott handelt – es gibt Stellen, zum Beispiel im Gespräch mit einem Rabbi (Matth.), wo Jeshua auch bescheiden bekundet, „bloss“ ein Mensch zu sein, der von Gott – gemeint der jüdische Gott Abrahams – akommuniziert wurde, hier betont er die Akommuniziertheit, die seinen menschlichen Teil enthält –   zugleich gibt es Stellen, wo er vor seinen hörigen judaisierten Fans – grösstenteils Junge: Söhne und Töchter…- unbescheiden angibt, viel mehr als bloss ein Mensch zu sein: hier betont er die Akommuniziertheit, die den nicht-menschlichen Teil enthält – im gleichen Text gibt es wieder eine ebionitennahe Textschicht von einer früh-paulinischen und einer spät- bzw. erz-paulinischen Textschicht zu unterscheiden-  alles weitere, vom Ebionitischen ist kaum mehr überliefert, oder unverdorben überliefert, ist zumeist paulinisch – also falsch, frei erfunden bzw. aus Zwecknotwendigkeit konstruiert, um zum Beispiel die Verbindung des Jeshua mit dem altjüdischen Messias-Narrativ des David herzustellen – zugleich damit die eigene Überzeugung, dass Jeshua der „echte“ jüdische Messias war/ist, zu unterstreichen (zu erzeugen) –

29.04.2520

„Es geschieht in den letzten Tagen.“ (Pfingstpredigt des Petrus)

Die Apostel-Geschichte des Lukas  um 90/100 nach Jeshua – beginnt mit einem dürftigen Intro des Heiligen Geistes. Der Witz dieses Heiligen Geistes, der über die Zungen der Leute kam – eine Sekte auf heiligem LSD schuf, die aber dann doch „in Furcht“ war (also was jetzt?)- besteht darin – da die Zeit „nah ist“ – dass diese Ankunft eine Ankündung der letzten Tage ist. Es ist Gott, der in den letzten Tagen sich zeigt  -als Warmup, als Ankündigung weht sein Heiliger Geist heran und fährt in das „Fleisch“ seiner Anhänger….. Das wird von den Paulinisten zwar „gelesen“ – aber faktisch seit Jahrhunderten ignoriert, die letzten Tage sind aber längstens verstrichen, auch das Momentum dass „die Zeit nah“ ist – die Stelle lautet in der Pfingspredigt des Petrus (nach einer späten Lukas-Redaktion um 100 nach Jeshua) an besonders hervorgehobener, nämlich textanfänglichen Stelle:  „In den letzten Tagen (sic!) wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgiessen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, .. .“ (das ist gerade geschehen: in der Passage davor heisst es: „Und alle wurden  – füge hinzu: in den letzten Tagen  – vom Heiligen Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden“  – denn wir befinden uns „in den letzten Tagen“.
In diesem Kompilat von Text vermengen sich mindestens drei Ebenen – eine früheste, ebionitennahe, dort, wo das Thema der letzten Tage anklingt, eine starke paulinistische, dort, wo ein „Fake“-Anschluss an diese konstruiert wird, eine endlose Ausdehnung der letzten Tage, in diesem Text wird das Thema einfach gewechselt – diese Wunder werden nun plötzlich mit den Wundern des Jeshua verquickt -zudem wird die paulinische Deutung der Kreuzigung und kleinen Wiederauferstehung des Jeshua zum besten gegeben. Der nächste Schritt – auch das paulinisch – die konstruierte Verbindung mit David – eine Schwachstelle – da von dessen Ankündigung – Wunder allein genügen nicht – sich die Autorität des Jeschua, König der Juden und ihr wahrer Messias zu sein, ableitet. Ein früh-paulinistischer Argumentationszug, wo es noch darum ging, Altjuden zu überzeugen und zu bekehren, wo noch sehr innerjüdisch argumentiert wurde („Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel“ – von der GANZEN WELT ist hier NICHT die Rede. Es ist schon merkwürdig, dass um 100 nach Jeshua diese Lukas-Redaktion diese Petrus-Predigt auf das „ganze Haus Israel“ fixiert, immer noch damit beschäftigt zu sein scheint, das Altjudentum – und indirekt sich selber – von der wahren Messiashaftigkeit des Jeshua zu überzeugen.

Zudem musste dieser Jeshua am Kreuze auch einen grossen Zweck erfüllen – ausser zu leiden, wobei auch das stehe weisgesagt in der Altjüdischen Bibel, als auch zu sterben – und dann doch nicht: sondern mit seines göttlichen Vaters Hilfe dem Sterben auf eine Art zu widerstehen.. (steht das auch weisgesagt in der Altjüdischen Bibel…?). – die angebliche Bosartigkeit und Erz-Sündenhaftigkeit der Juden aufheben – sie zu „retten“ – nicht vor der Sterblichkeit – sondern im Tode.. es sei, sie alle, zumindest die messias-gläubige Judengemeinde. (Paulinisten generalisierten, universalisierten später – nach der Kreuzigung, nach der Orientierung gegen Israel, gegen das frühere, ebionitische Judenchristentum (Neu- und Letztjudentum), für die viel grössere Welt des „Heiden“christentums, in der „paulinischen Diaspora“ ihr innerjüdisches Verderber- und Retter-Programm).  Der Erfolg der Welt-Expansion dieser neujüdischen Sekte, insbesondere die paulinische, hatte auch damit zu tun, dass die Konkurrenz – die römisch-griechischen Religion, der Mythraskult, Mani-Theologie (Manichäismus) schlechtere, unraffiniertere Narrative im Angebot hatte – ausserdem war die religiöse Aushöhlung der griechisch-römischen Religion dann erreicht, als der Kaiser sich zum Gott erkärte  – spätestens dann wurde die Idee, dass ein Underdog am Rande des Imperiums, der den Römern und Römischen Kaisern widersteht, ein Mensch und ein Gott war, auch unter Römern und Römerinnen lebendig, die diesen Kaiser hassten, die von der römischen Oberschicht ausgeschlossen waren und ausgebeutet wurden. Man kann sagen, vermutlich wurden hauptsächlich deshalb in Rom die neu-jüdischen Prediger dieses Underdog-Mensch-Gottes mundtot oder tot gemacht, aus politischen, nicht religiösen Gründen. Noch verheerender für Roms Establishment wurde, als selbst ihre Löwen diese Jeshua-Anhänger nicht einschüchterten, nicht stoppten, erst recht, ja, mit Sicherheit nicht zu ihrem Kaiser-Kult bekehrten – vielmehr bekehrten sie viele Leute in den Zuschauerrängen zu ihrem Gott – der sogar Löwen – inszeniert als furchteinflössende Bestien – widersteht. Für das herrschende Rom waren diese Christen-Massaker durch Löwen langfristig ein grösseres Debakel als für diese Christen und Christinnen kurzfristig, deren Abschlachtung vor grossem Publikum ihre religiöse und menschliche Eigenweise verquickte: schmerzempfindlicher, empathischer, ängstlicher, weinender, helfender, familiärer, sozialisierter, und, vor allem, auf dramatischste Weise, in schrecklicher Not und Gefahr äusserst hilfsbedürftiger Mensch, kein Tier zu sein, das, nebenbei bemerkt, auf seine Art missbraucht, gezwungen, gefangen und in Hunger, also in Not und Gefahr getrieben wurde.

An anderer Stelle lautet das paulinische Glanzstück, aus der Kreuzigung des Jeshua statt das Ende den Beginn des Christentums zu machen: „Der Urheber des Lebens habt ihr getötet“ – dass ausgerechnet ein Mann „der Urheber“ des Lebens ist – klar, ,selbstverständlich ist das nicht die Mutter und ihre Göttlichkeit, Magna Mater, ist nicht die Änigma die Urheberin allen Lebens – „aber Gott hat ihn auferweckt. Dafür sind wir Zeugen“ (Lukas hat das aufgerundet 100 Jahre nach dem historischen Jeshua geschrieben. Er war sicher kein Zeuge). Man muss ausserdem dazu sagen, dass, genau genommen, niemand dabei war – bei der Auferweckung. Niemand hat Gott Elohim, dem Altjüdischen Gott Abrahams, bei der Auferweckung seines Sohnes über die Schulter zugeschaut. Er war dann einfach „auferweckt“. Durch Gottes Magie kam es zu einer lebenden Neuauflage des Toten, ohne Gedächtnis- und Gewichtsverlust . Vor dem grossen Auftritt soll es zu einem kleineren Auftritt gekommen sein, für 40 Tage kam Jeshua nochmals zurück aus dem irdischen Tod ins irdische Leben, mit Gottes, seines Vaters, Hilfe. „Dafür sind wir Zeugen„.  Ist also nur beschränkt zutreffend.

28.04.2520

Leider vertritt Detering auch wirre bis irre Thesen (als geundes Korrektiv empfiehlt sich da Gerd Lüdemanns Bibel-Kritik)  – das schmälert den Gehalt substanzieller Kritik, den es bei ihm auch zu finden gibt. Theologen sehen vor lauter innertheologischer Diskursivität den umfassenden Punkt, den Wald nicht.

27.04.2520

Weit weiterführender und interessanter als das paulinistisch abgesegnete Buch von Schmid/Schröter (2019) ist das christlich unorthodoxere, vom Ebionitischen Geist  – Weiland würde wohl sagen: vom Nazaroäischen Geist – beeinflusste Buch des Schweizer Autors und unorthodoxen Christen Paul Joseph Weiland (gest. 2008): Ein Messias aus Galliläa: Was Christen nicht wissen – aber sollten (2010; 2. Aufl. 2012), als auch die Literatur des Theologen und Berliner Pfarrers Hermann Detering (gest. 2018) (Paulusbriefe ohne Paulus; Der gefälschte Paulus). Allerdings fehlt ihnen akommunikative Kraft und die Distanz der postabrahamischen Aufklärung, die Obligation und Vision der Änigmatischen Bewegung.

26.04.2520

Schmid/Schröter: Die Entstehung der Bibel (2019). Theologie und Kirchengeschichte: Der pseudowissenschaftliche Apparat der christlichen Grosssekte an den Universitäten (HU/ZH) zur ideologischen Absicherung des Paulinismus:  Viel Linientreue, nichts von Ebioniten, Absurditäten, Halbreformation.

25.04.2520

Ein besserer, philosophischerer Text zu „Extended suicide“ findet sich in der 2., rev. Buch-Ausgabe von Über die Anfänge 6  – Änigmatische Kreise (u.a. auch mit Personenverzeichnis) – siehe die Auszüge bei google books.

24.04.2520

Aus änigmatischer Sicht ist es spätestens nach Auschwitz unanständig (nicht nur religionswissenschaftlich unhaltbar), Christ, Christin zu sein und der christlichen Kirche Steuern zu zahlen. Also dem Paulinismus zu huldigen, der den Hass auf (Alt-)Juden zum Programm machte.

23.04.2520

Christianisierte Kinder, die „und erlös uns von dem Bösen“ beten und offen oder unterschwellig erfahren, dass der Böse der Jude ist: der Verräter, der Jesus ans Kreuz brachte und seine Botschaft ablehnt…

23.04.2520 (2)

Ohne postabrahamische Aufklärung bleiben Juden Feindbildklassiker der Christen.

23.04.2520 (3)

Hitlers „Endlösung“ war Erlösung von dem „Bösen“ für viele Christianisierte, die nicht unbedingt Christen sein mussten. Kurz: ohne Beschäftigung mit christlicher Kultur versteht mensch Judenpogrome nicht und erst in einer postabrahamisch aufgeklärten Gesellschaft stört sich niemand an den drei abrahamischen Sekten. Ist religiöse Toleranz global.

22.04.2520

Diese vollkommen ergriffenen, in sich ergriffenen Ebioniten (die meisten oder alle Juden, Jüdinnen), diese Urchristinnen, diese Originalchristinnen, hatten keine innere Distanz, keine Zeit, so „nah war die Zeit“, um zu einem Griffel zu greifen. Umso mehr griffen die Paulinisten, die nicht mehr ganz so ergriffenen, zu ihm.

21.04.2520

In den Zeitungen macht eine neue Sensation die Runde: Das älteste Zeugnis eines einfachen Christen, ein Rudiment eines Briefes aus Papyrus aus dem 3. Jahrhundert nach dem paulinischen Jeshua – sogar mit dem Hinweis auf Paulus – sei im Papyrus-Archiv in Basel gefunden worden. Dass das Dokument erst aus dem 3. Jahrhunderet stammt, unterstützt unsere These, dass die Ebioniten die wirklich ersten Christen waren und keine Zeit zum Schreiben hatten, denn „die Zeit ist nah“. Schreiben, Schrift und Archiv beherrschen – das taten umso mehr die, die sie verdrängten und überschrieben, die Paulinisten. Kurzum, das Zeugnis aus Ägypten ist ein Zeugnis für den sich ausbreitenden Paulinismus, dass die Herrschaft über Schrift und Archiv das erreicht, was die Ebioniten, die eigentlichen Christen nicht erreichten, deswegen gerieten sie nach dem ersten, zweiten Jahrhundert nach dem Übergang ihres Jeshua in den Tod und aus dem Tod, fast gänzlich in Vergessenheit, nämlich „weltliche“, weil verschriftlichte Codierung. Mit anderen Worten, das in Basel gefundene Zeugnis deutet eher auf die spätere, sich verstetigendere Fehlenwicklung des entwurzelten Paulinismus, auf dessen zunehmende Vorherrschaft und Verbreitung, als auf etwas anderes hin.

20.04.2520

Der Erfolg von Über die Anfänge hat viel mit der Wiederkehr von epochal Verdrängtem zu tun, mit einem Reentry von viel älteren, ursprünglicheren Schichten als die „späten“ Kulturprodukte wie Bibel und Koran. Das ist das Gegenteil von Modeerscheinung.

19.04.2520

Dasselbe gilt für das bodenlose, entwurzelte Christentum.

18.04.2520

Innere Logik. Wird der historizistisch-politische Islam (aus begründeter Sicht von Über die Anfänge also der falsche, bodenlose, entwurzelte) an Macht gewinnen, wird es unumgänglich werden, dass Über die Anfänge ebenfalls an Macht gewinnen wird. Dass Über die Anfänge immer mehr den  Rang von Bibel, Koran erlangt – denn Über die Anfänge hat den Anspruch und die Qualität dafür, in jeder Hinsicht, in kritischer wie in religiöser. Werden diese antik-patriarchalisch geprägten Abrahamismen und Buddhismen an Einfluss verlieren, und das werden sie, wird Über die Anfänge seinen erhalten, global vermehren.

17.04.2520

Für KennerInnen dieses Blogs, insbesondere für jene, die Über die Anfänge in Buchform und chronologischer Leserichtung studieren, ist die Aussage von gestern – 16.04.2519 – konsequente Weiterentwicklung, Resümee und erhebende Sensation – sie wissen sich und ihren Glauben, – dass sie „Philosoph/in“ sind und die änigmatische Dimension und die Änigma existieren –  auf dem sichersten und globalsten Fundament angekommen und aufgenommen – für NeueinsteigerInnen ist sie eine unverständliche und unbelegte Behauptung.

16.04.2520

Das religiöse Fundament von Über die Anfänge ist transzendent, transphysistemisch, änigmatisch. Einfach gesagt: sicher rätselhaft (Betonung auf „sicher“ und auf „rätselhaft“ (=“änigmatisch“)).

15.04.2520

Die chronologische Lektüre hilft dem Studium von Über die Anfänge, teilweise ist sie ihr Schlüssel. Das Buch als Serie von Büchern folgt einer Abwicklung, einer Entkapselung (und es entwickelt sich, präzisiert sich, lernt von sich, ergänzt sich, korrigiert sich, usw.)

14.04.2520

Alle existierenden Religionen feiern Aspekte der änigmatischen Dimension und der Änigmatischen Religion (sind sie nicht bloss Illusion, Projektion).

13.04.2520

Aus änigmatischer Sicht feiert der Buddhismus – zu recht – unsere Auserlesenheit, zelebriert er – zu beschränkt letztlich – den Aspekt der Auserlesenheit (zu leben, leben weitergeben zu können, zu sterben, statt nichts zu bleiben). (vgl. 09.03.2519)

12.04.2520

Die Auserlesenheit, die sie, die wir alle schon einmal erfuhren (Hurra, ich bin der Same, der es schaffte, von Millionen von Samen, die es nicht schafften – Hurra, ich bin das Ei, das gesprungen ist, neben allen anderen Eiern, die vergeblich gesprungen sind…. – feieren sie in Buddha, wiederholen sie in der Zeremonie für „Buddha“ – der es als einziger in das Nirvana schaffte und alle Buddhisten, Buddhistiinnen streben ihm nach… Nennen wir diese „Religion“ biologizistisch – jedoch vom Fuss auf den Kopf gestellt.

11.04.2520

Von Geburt an sind wir religiös wie physisch, physisch wie religiös – wir brauchen deswegen keine Taufe, keine Beschneidung.

11.04.2520 (2)

Das Geburtswasser ist die Taufe, die Durchtrennung der Nabelschnur die Beschneidung. Der änigmatische Mensch, bevor er sekundär religiös sektiert und normal-(oder extrem-)sektierisch gemacht wird, kommt religiös, grundreligiös, urreligiös zur urreligiösen, grundreligiösen Welt zur Welt. Er kommt in der änigmatischen Dimension der Welt nicht erst „sekundär“ an.

10.04.2520

Sie glauben, sie sind Weltreligion, wir wissen, Weltreligion ist die änigmatische, die Ängimatische Bewegung – die kann sich in jedem Menschen, egal welchen Glaubens und Nichtglaubens, regen,die regt sich überphysistemisch, überphysisch, transphysisch, von Geburt an in uns.

09.04.2520

Generell sollte man – sollte mensch – Beleidigung,die nur darauf aus ist, von sachlich begründeter Herabsetzung unterscheiden -werden etablierte Religionen Grosssekten genannt, empfinden das Sektenanhänger als beleidigend, sachlich soll es nur eine gerechtfertigte Einschätzung liefern.

Hier endet Buch 6: Änigmatische Kreise  – beginnt Buch 7: Buch Passion

08.04.2520

//////////////siehe die ausführlichere und korrigierte Version in der 2., rev. u. erg. Auflage Über die Anfänge – Änigmatische Kreise ///////////Extended suicide – „erweiterte Selbstötung“ –  some types of extended suicide – we have much more in Europe then in USA -the type of the familiy suicide, the family suicider : before his killing he kills his family – most of this killers and self-killers are male/men, very, very rare female/women- especially in USA happens an other type of extended suicide,  the „police suicide“ – that means to kill other people in a mass shooting in order to be killed by the police, by police officers – propably the Las Vegas shooting in 2017 (he killed 58, insured 422 – and him self) was an extended suicide – type: police suicide (in confrontation of police and law he kills himself as a absolute outlaw ………….//// who kills other people and hurts the people, who loves them – his dead leaves a terrible ingloriousness and disturbance behind. The extended suiciders of this type have to hate other peoples, have to generate, cultivate this hatred -/////// – to kill others, who lives happily, that helps them to die,  – in order to kill them (even to shot in the face of little children like the Odessa killer (2019)) – for beeing killed – for dying in a shooting. They make them self worth to die, worser and worser. And other type of extended suicide – most of that kind happens in USA (we have had in Germany an imitator at Winnenden in 2009  -the young man killed 15 people and, after a police hunt, him self) is the „high school suicider“  – he kills as a student other students, pupils, teachers – in order to be killed at the end in a shooting (or in prospect of a terminal shooting he shoots him self) –  the High School suicider – is a kind of a O.K.Corral or police suicider.   The place to generate this hate/hatred – and the deception – is in this case the school  – the school as a quite brutal social selection machine -it seems in US more than in Europe.

07.04.2520

Zur Änigmatischen Bewegung gehört Aufklärung. Das ist nicht die Aufklärung der Religion, das ist die – „die“ –  Religion der Aufklärung.

06.04.2520

Die Spannung, unser „unaufgeklärtes Irrenhaus“ mit der Änigmatischen Bewegung als auch oder – für die, die sich „ihren“ religiösen Reim selber machen – nur mit postabrahamischer, postbuddhistischer, posthinduistischer Aufklärung zu verlassen und gleichzeitig von der Änigma und ihren „übernatürlichen“ Aktionen zu wissen (für andere heisst das: zu glauben) – also ein religiöses Exit und ein religiöses Reentry zu feiern.

05.04.2520

Neu – Über das Thema – ProfessorInnen beuten, plagiieren DoktorandInnen/MagistrandInnen/StudentInnen aus – siehe ausführlicher in Band 7

05.04.2520

Akommunikation der Änigma und „locutio angelica“: ängimatische Sprache und angelische Sprache…. (vgl. Bernd Roling: Locutio angelica. Die Diskussion der Engelssprache  als Antizipation einer Sprechakttheorie in Mittelalter und Früher Neuzeit (2008)). Von der angelischen Sprechakttheorie – bei Roling sehr christozentrisch – zur änigmatischen Akommunikationstheorie (Christentum, Islam, Buddhismus, etc.)

04.04.2520

Staatstragende Satiriker, die sich jetzt lustig machen darüber, dass ihnen dieses und jenes erschienen sei – und sie das als diese oder jene Berufung begriffen…. De Facto ging dem Junge das Ereignis, die Eröffnungsakommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ bald abhanden, es geriet in Vergessenheit, es war zu schräg (ich empfand es eher als erheiternd als erschreckend, es war überraschend und komisch…Was ist jetzt das hier?…dachte der Zehnjährige…) und kaum war das geschehen, mittlerweile in ein Internat in den Alpen versetzt und abgeschoben, wachte er dreizehnjährig eines Morgens auf und wusste, dass das kein „normaler“ Traum war und nervte seine vor sich hindösenden Tischgenossen gehörig damit. Hei, ich muss euch was erzählen, hei, wisst ihr was eine „Obligation“ ist? Ich sah mich in einem Grossraumbüro eine Obligation tippen (damals konnte der Dreizehnjährige noch nicht Maschinenschreiben).  Tippend ein Papier in ein Wertpapier verwandeln…  Fünf Jahre später war ich dieser Tippende. Und bald darauf der junge Mann, der an die Uni zu Kant-Vorlesungen ging, Jahre vor dem Abschluss eines Zweite-Bildung-Abiturs, aber bereits wissend, dass Kants Zeit-und-Raum-Kategorien einen Fehler, eine Lücke haben. Erst drei Jahrzehnte später geriet die Eröffnungsakommunikation wieder in Erinnerung, war der Geist und Intellekt gereift und fähig dafür, diese Kapsel zu öffnen und offen zu halten.

03.04.2520

Während ein defätistischer, einfallsloser Schriftsteller wie Houellebecq in seinen defätistischen, einfallslosen Büchern meint, mit dem Islam hätte die letzte Stunde der Religion geschlagen, ihr letztes Kapitel sei geschrieben worden, hat die Änigmatische Bewegung längst ein neues Kapitel aufgeschlagen, ein erstmals wirklich globales Kapitel. Und es wird über die Jahrhunderte und Jahrtausende erstrahlen.

02.04.2520

Der wahre Christus ist die Christus-Redaktion, die Live-Kamera, die dabei war, als es über dem Wasser zu Gange ging mit dem Jeshua und dem Petrus… Seht, seht den blinden Fleck: da ging die Christus-Redaktion mit ihrem Stift zugange, den sie in Tinte, nicht in Wasser tauchte.

30.03.2520

In einem Änigmatischen Staat wird als erstes der ganze Hollywood-Kram rausgewofen – ähnlich wie Platon die Dichter aus seinem Platonischen Staat verbannte – jedenfalls die, die die märchenhafte Wirklichkeit mit Märchen, die sie nur zur Unterhaltung erfanden, bekleckerten, verwischten, überzeichneten.

30.03.2519

Filme wie „Matrix“, die postmodern Religionen und Philosophien ausplündern, was das Zeugs hält, und ähnlichen verfilmten Drehbuch-Kram, der unterhaltsame Illusionen vorstellt – was ja auch die christliche Sekte so gut kann: sich in Illusionen Filmfiguren vorstellen, die real Wunder tun (getan haben und es jetzt in der Vorstellung immer wieder tun…) – siehe, da läuft einer gerade über Wasser…- und die „Live-Kamera“ war dabei und der Protokollant notierte die Gespräche, ganz nahe war er, kein Wort überhörte er….(Lief er auch auf dem Wasser oder schwebte er über ihm?)). Und doch enthalten auch Filme wie Bücher Gehalt, Sinngehalt – nicht minderwertiger als Bücher, in der Anschauung sinnlicher, verführerischer.

29.03.2519

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land. Mensch wird in einigen Jahrzehnten, Jahrhunderten sich über die fast ausnahmslose Ignoranz meiner Zeitgenossen und Zeitgenossinen wundern: – die in ihrer Eitelkeit, in ihrer Vorsicht, in ihrem Zweifel, in ihrer Geistesträgheit, in ihrer Konditionierung nicht viel ungelassen liessen, um die Botschaft von Gott, der Änigma, die mir akommuniziert ich kommuniziere, zu ignorieren, zu disqualifizieren, zu permingieren. Irgendwann werden sie beginnen zu begreifen, dass es kein Ende in Über die Anfänge gibt, das da lautet: „Sorry, Leute, alles in Über die Anfänge Erzählte, Geschriebene, ausser dieser Satz hier, war, ist ein Roman. Nehmen Sie ihn nicht zu ernst, lesen Sie ihn bloss zum Vergnügen.“.

28.03.2519

Philosophisches Kreisen über Änigmatische Kreise, rätseln über das Rätsel schlechthin, das gewisse, unbezweifelbare Spuren hinterlässt.

27.03.2519

So könnte die Akommunikation Mohammeds gelaufen sein: Es war sein Arabisch, nicht seine Botschaft, die sich im Aussenraum „schrieb“. und so las und schrieb er sie ab – Gott, die Änigma, spricht und schreibt in vielen, in allen menschlichen Federn und Zungen und in verschiedenen „göttlichen“ Gestalten. Ähnlich verlief die Akommunikation um 1972 in Othmarsingen (CH) – es war meine hochdeutsche Kraxelschrift, nicht meine Botschaft (an mich, die ich fast nicht verstand…noch viel weniger den ganzen Vorgang), und im Anblick einer „vertrauten Schrift, meiner“ ablas und erinnerte – und schnell verdrängte und vergass, weil zu absurd, zu überfordernd, zu überwältigend.

26.03.2519

Die einstmalen mörderische – schnell mörderisch werdende – Denunziation, dass jemand mit dem Teufel im Bunde steckt (Hexenholocaust) und die noch mörderischere, dass der Jude der Judas und Satan ist: Du bist Jude, ergo Untermensch, ein Anti-Christ (Pogrom-Holocaust), ist auf dem gleichen christlich-paulinischen Mist und mistigen Manichäismus gewachsen.

25.03.2519

In der Abrahamischen Teufelslehre steckt viel überlegenswerte positive Spekulation über die Änigma. Dass sie nicht physisch, nur mental auf die Genesis unserer Welt Einfluss nehmen kann zum Beispiel. In der  Abrahamischen Gotteslehre kann das nur Gott. Wobei wir nie wissen, inwiefern sie involutiv in die soziale und natürliche Evolution „physisch“ einwirken kann – auch die Akommunikation war „physisch“. Es bleibt uns von ihr das meiste rätselhaft, sonst hiesse sie nicht Änigma.

25.03.2519 (2)

Die Änigmatische Gotteslehre – weniger hochgestapelt formuliert das Rätselraten über Gott, die Änigma – vereint Eigenschaften, die die alte Gotteslehre und Dämonologie manichäistisch in Gut und Böse trennte.

24.03.2519

Dass die Änigma verteufelt und verschwiegen wurde –  vor allem Frauen bekamen das dann auch zu spüren – , das passt bestens zum perversen abrahamistischen Gottesbild.

23.03.2519

Vom Teufel Besessene können in fremden Zungen sprechen, hiess es in den Dämonologien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (bei der Analphabetin Marthe Brossier (1599) wurde geprüft, ob sie Latein konnte, ob sie Altgriechisch verstand). Das „Du bist Philosoph“ war für den Zehnjährigen durchaus Fremdsprache. Das hätte der Zehnjährige nicht einmal träumen, geschweige, schreiben können. Was die Änigma hier (für wen ? offenbar für geschulte Erwachsene, ein späteres Ich) schrieb, das drang, das schriftstellte sich in einen kindlichen Gesichtskreis.

23.03.2519 (2)

Christen, also so richtig manichäistisch konditionierte abergläubige Christen, in deren Welt es den Teufel und den lieben Gott gibt – und diverse Muslime werden sich dem anschliessen, folgern daraus, dass mich als Zehnjähriger Satan oder ein böser Dämon akommunizierte. Wetten.. Im Denunzieren sind Christen besser als Muslime, trotz deren „Ungläubigen“-Denunziation, die nicht von schlechten Eltern ist. So wird der kollektive Aberglaubenswahnsinn dieser abrahamischen Grosssekten noch eine Weile sein Unwesen treiben in unseren Breitengraden. Bis die Menschen immer mehr sich postabrahamisch aufgeklärt der Änigmatischen Bewegung, der Freiheit, der Mündigkeit zuwenden, und diese antiken patriarchalistischen Grosssekten nicht nur beerben, sondern beerdigen.

22.03.2519

Dass Gott, die Änigma, Gedanken, unsere Gedanken lesen kann – bleibe dahin gestellt – jedenfalls kann sie unsere Schrift – z.b. deutsche Kraxelschrift eines Zehnjährigen – manipulieren durch Zugriff auf mentale Zustände. Ähnlich wie in der Parasynchronizität – sie sah mit meinen Augen (sie zeigte mit meinen Augen), was sie (ich) später sehen und erleben werde.

21.03.2519

Wer behauptet, wir leben nicht im abergläubischen Mittelalter -werfen Steinchen in einem manichäistischen Weltbild gegen den Teufel – beten „und erlös uns von dem Bösen“-der/die könnte sich in einem unaufgeklärten Irrenhaus wähnen.

20.03.2519

Es ist klar, dass postabrahamische Aufklärung und postbuddhistische Aufklärung und posthinduistische Aufklärung bei den etablierten Grosssekten helle Freude hervorruf (Singularis majestatis). So soll es sein!

19.03.2519

Solange der Ideologie-Betrieb der abrahamischen Grosssekten, die sich den Oberbegriff „Christentum“ gegeben haben, auf ihrer eingespurten Spur laufen, wird das unsinnige, unfundierte, groteske „Herr, Du hast uns durch deinen Sohn…“ erschallen. Es wird keine Mutter, keine Tochter – keine Änigma in dieser Performanz zugegen sein – nur der „Heilige Geist“ – mensch könnte auch „Schrift und Archiv, über die die Herren herrschten“ sagen.

19.03.2519 (2)

Und solange die Sekte jährlich an Kirchensteuern, Immobilienerträgen usw. 12 Milliarden Euro einnimmt, den Umsatz eines Grosskonzerns realisiert, die Öffentlich-Rechtlichen – ARD und ZDF – in Millionen von deutschen Stuben smarte Pfarrer und Nonnen (Schauspieler) heile Welt vorspielen lassen (die Kirchen gehen längstens zu den Leuten in die Stuben, gehen die Leute nicht mehr in die Kirchen), werden sich Leute in ihren Dienst stellen. Zudem haben es 14 Jahre Merkel-CDU erreicht, in vielen Gymnasien Aufklärung und Geschichte durch Moralisiererei zu ersetzen.

19.03.2519

Es wird Zeit, dass Aufklärung und aufgeklärte Religion in Deutschland, in Europa, auf dem ganzen Globus gefördert werden. Und es ist daran zu erinnern, dass die Änigmatische Bewegung mit der Aufklärung und der wirklich unabhängigen (Religions-)wissenschaft nicht im Widerspruch steht. Im Gegenteil. Sie. Gott, die Änigma, weist uns an, Philosoph, Philosophin zu sein, von der Wiege bis zur Bahre, und Obligation, Verpflichtung, Verantwortung gegenüber unserer Auserlesenheit und derjenigen dieses Planeten wahrzunehmen und wahr zu machen .

18.03.2519

Doch wir sehen das Positive aus änigmatischer Sicht: das Gute ist, alle „Welt“religionen tragen – egal, ob negative oder blinde – Züge der Änigma.

17.03.2519

Alle Religionen enthalten – ausgeschlossene, unterdrückte, verdrängte, auf den Kopf gestellte, unverstandene, blinde – Facetten der Änigma – deswegen sind sie so pervertiert, so lebensfremd, weltverfluchend  – aus der Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, wird Verdorbenheit und Bestrafung, ein Zustand des Fluchs und der Ächtung, dem zu entfliehen ein Erlöser und Prozess oder ein Erlösungsprozess mitunterzustellen war. Auf solchen Abwegen treffen wir heute die antiken, sich in die Gegenwart „geretteten“ Religionen oder Grosssekten an – komplett gedreht in unseren Medien voller smarter Pfarrer und Nonnen – die sich – zum Glück – gerettet und gehalten fühlen von der Hand ihres Gottes.  Und einem Schauspieler in Rom, der betont, dass für ihre Grundverdorbenheit der Erlöser gestorben und auf der Rückkehr begriffen ist…. (wer sieht den Fehler).

16.03.2519

Änigmatischer Buddhismus, änigmatisches Christentum, änigmatischer Islam, änigmatisches Judentum, änigmatischer Hinduismus, …

15.03.2519

Aus positiver änigmatischer Sicht – mit dem „Änigmatischen Rasiermesser“ gelesen – feiert der Buddhismus unsere Auserlesenheit, das Christentum die synchronizitäre Wiederkehr (transtempospatial), der Hinduismus die änigmatische Dimension in allen Lebewesen, der Islam die sakralisierte Akommunikation – ist doch „Obligation, die zu schreiben ist“: ordinäres Papier, das „Wertpapier“ wird, Akommmunikation die Kommunikation sakralisiert.

14.03.2519

An dieser Stelle sei wieder einmal daran erinnert, dass der Gedanken-Weg bis hierhin zu Buch 6: Änigmatische Kreise von Über die Anfänge die vorhergehenden Bücher voraussetzt (Buch 5 mit dem Titel „Buch Leben“ ist hier zwar noch zugänglich . Dass NeueinsteigerInnen in dieses Buchprojekt in Blogform sich vielleicht bei einigen Dingen die Augen reiben oder nichts verstehen. Die Anfänge liegen in Über die Anfänge 1 und 2 – 2 ist der erste Band (2 – die hintersten Seiten sind noch ohne Chronologie, die vorderen Seite noch in der gregorianischen Kalenderzeit, der Wechsel zur genesianischen Zeit findet in diesem ersten Band mit dem Titel „Teil 2“ auf S. 34/35 statt – ab dann bis S. 1 und in allen weiteren Büchern wird nach dem genesianischen Zeitkalender /a.A.  „after Axialage“ gerechnet) -Teil 2 ist darum der erste Band, weil ja eigentlich von „hinten“ nach „vorne“ zu lesen ist). insofern hier ein Lesetipp: scrollen Sie weit zurück und lesen Sie von „unten“ nach „oben“ der Chronologie nach – Sie werden teilweise die Dinge erst dann richtig(er) verstehen, Zusammenhänge entdecken, brachliegende Gedanken erschliessen, usw.

13.03.2519

Über komplett Fehlgeleitete und komplett Richtiggeleitete…

12.03.2519

Ich habe nicht nur bürgerliche Karrieren, die mir privilegierterweise – als Sohn des reichsten Fabrikanten im Dorf (in der Gegend), zudem gut aussehend und klug – vor die Füsse gelegt wurden – ausgeschlagen, sondern auch bürgerliche Familienpläne. Also langweilt nicht mit irgendwelchen abstrusen Theorien, ich müsste irgendetwas „Verpasstes“ in meinem Leben mit abstrusen Dingen kompensieren. Es läuft alles rechtens, klarstens, wahrstens.

11.03.2519

Da ich gottgeeicht bin,  gottgeerdet lebe, akommuniziert kommuniziere, kann mir im Grunde nichts passieren, was immer mir passiert (selbstverständlich werde ich an dem üblichen Krebs oder so wie wir alle, teilweise wird es elend, sehr elend werden, sterben. Das muss sein, durch – dann ist es vorbei! Leben ist tief, Sterben ist oberflächlich) – vielmehr geht es darum, allen von dieser positiven wunderbaren Kraft aus der Akommunikation der Änigma Mitteilung zu machen, ihr Geschenk an mich – das sie sogar zu formulieren verstand – an euch weiterzuschenken – ihr seid Philosoph, Philosoph*in. Dabei reagiere ich allergisch auf Kitsch oder Esoterik, wie sehr das hier auch so gelesen, verstanden werden könnte oder einfach für verrückt oder hybrid, doch das ist dann ihr Problem, auch wenn Sie denken, es sei meines. Ich halte die Änigma-Akommunikation selber für verrückt, aber da ich seit Kindheit mit ihr „zu leben gelernt“ habe, ist es für mich ein normaler Zustand, ist es für mich ein normaler Zustand „religiös“ zu sein, und zwar so, dass ich nicht nur glauben kann an einen Gott, sondern ihn (sie) wissen muss, erkannt und gelesen haben musste.

10.03.2519

Zu den normal fehlgeleiteten, auf Nichts als auf zerstörtem Testament Mohammeds, auf zerstörtem Letzten Willen Allahs bauenden Muslimen – die hier „historizistische“ heissen-  kommen die extrem fehlgeleiteten dazu. Mehr sind die extremen Islamisten nicht, als extrem fehlgeleitet. Ganz anders sind testamentarische Muslime, Muslima, die sich von der historizistischen Fessel, die der Koran hauptsächlich ist (viel mehr ist er im Grunde nicht) lösen und auf dem richtigen Weg sind, ewig zu ihm strebend, möglicherweise in Richtung Änigmatische Bewegung oder schon Teil von ihr, bevor sie es realisieren.

10.03.2519

Der komplett fehlgeleitete historizistische Sunniten-Islam der komplett fehlgegleiteten IS-Marionetten sprengt mit einem Selbst- und-Massenkiller in Kabul eine glückselige Hochzeitsfeier in die Luft – 70 Leute sind ermordet, hundert verletzt (August 2019 christl. Zeit – nicht das erste Mal)- die komplett fehlgeleiteten Sunniten-Muslime der Taliban und der IS (keiner von denen ist besser, keiner von denen ist nicht komplett fehlgeleitet) argumentieren, sie sprengten komplett fehlgeleitete Shiiten-Muslime in die Luft (natürlich meinen sie, diese würden in die Hölle befördert – nur der tolle Massenkiller würde im Himmelhotel Allah einen Platz in der VIP-Lounge kriegen…). Erstens. Fehlgeleitet durch Trennung und Zerstörung des Letzten Willens Allahs und Testaments Mohammeds sind beide Muslim-Kulturen. Zweitens merken diese historizistisch verblendeten Muslime offenbar nicht, dass sie sich selber in die Luft sprengen. Dass sie den Anfang vom Ende des historizistischen Islams symbolisieren, dass sie nichts anderes als ihre Fehlleitung, als ihre Zerstörung durch die Zerstörung des Letzten Willens Allahs vorstellen.

09.03.2519

In einem gewissen Sinne reden die platonischen Ideen und die islamische These, dass der Originaltext des Korans, bei Gott im Himmel liege, von der gleichen Sache. Und damit ist nicht nur die muslimische Übertragung der platonischen Idee auf den Koran gemeint.

09.03.2519

Auch das Nirvana ist das jenseitige Idealwesen, die Idealidee des Lebens als idealerweise totes, nicht wiederkehrendes, in positives ewiges Nichts aufgelöstes, im Kern basiert wie der Abrahamismus auch der Buddhismus auf einer dualen Himmel-Hölle-Struktur: der Himmel ist die nicht wiederkehrende endlose Auflösung, die Hölle ist die Wiederkehr ins verfluchte endliche Leben (eine listige Art,  unser auserlesenes Leben schlecht zu reden). Und auch hier braucht es eine richtende, eine entscheidende Instanz, die die Vorgänge, die über Himmel und Hölle entscheiden, addiert und bewertet, entweder für das Nirvana oder für die Wiederkehr. Im Christentum und Islam ist ihr abrahamischer Gott, der Richter, der am Jüngsten Tag oder am Tag der Versammlung die auferstandenen Seelen-Körper in Himmel oder Hölle aussortiert.

09.03.2519

Über das Inseits vom Jenseits  (Beispiel: Buddhismus): Dass nur einer, ein Mann, ins ewige fruchtbare Leben einschlug, Millionen nicht, die es aber immer und immer wieder versuchen (müssen) auf dem gleichen Weg, erinnert an den intrauterinen sexuellen Befruchtungsprozess von Spermien im Ei, in das von Millionen nur eines „einschlägt“, weitere Millionen auf dem gleichen Weg können es dann noch so versuchen. Vergeblich, sie werden wiederkehren. Insofern ist die Vergötterung Buddhas die vergessene, die verdrängte Vergötterung einer Fruchtbarkeitsgöttin (unseres sexuellen Befruchtungsprozesses).

09.03.2519 (2)

Buddha ist das auserlesene Spermium – wir sind alle „Buddha“. Tiefenbiologisch oder änigmatisch betrachtet wird mit Buddha die eigene „Auserlesenheit“,  – ich  – du – das Super-Spermium unter Millionen Spermien, die nicht fruchtbar wurden, gefeiert…

08.03.2519

Voraussage: änigmatologische Physiker, Astrophysiker, KosmologInnen werden weiter kommen als „materialistische“ Physiker, die die These, dass es die Änigma und die änigmatische Dimension in unserer Genesis gibt, ausschlagen. Gott, die Änigma, rechnet mit uns, dann sollten wir auch mit Gott rechnen (lernen).

07.03.2519

Die Änigma ist die Göttlichkeit, ist Gott aller Menschen, aller Lebewesen, und der Planet Erde, das Universum selbst ist Teil der änigmatischen Dimension  – deswegen hat Kosmologie Teil der Änigmatologie, Änigmatologie Teil der Kosmologie zu werden.

06.03.2519

Das Ende des Atheismus. Vor der Änigma sind alle Menschen Philosoph/Philosophin.  Atheismus ist die Pupertät des Agnostizismus – und derselbe ist aus Sicht der Änigmatischen Bewegung grundlos, überflüssig, hinfällig – denn änigmatische Zeichen, Akommunikationen in und aus unserer Welt, von der Änigma mit unserer Sprache, sind eingetroffen. Unbezweifelbar, sicher eingetroffen – jedenfalls weiss und glaubt das die Änigmatische Bewegung. Nur wissen wir nicht, wer die Rätselhafte, was das Änigma der Änigma ist – Deutungshilfe gibt sie nicht und ihre „Bio“graphie teilt sie uns nicht mit (Biographien haben biologische Wesen, Menschen, Lebewesen) auch nicht welche Macht sie ist und über welche sie verfügt: die Parasynchronizität zeigt:  in ihrer Dimension ist unsere Zukunft wie ein Stück Vergangenheit „abgelegt“ (Einstein hatte eine vergleichbare „Blackbox-Idee“) und immerhin hat sie die Fähigkeit, uns in der Welt unserer Genesis, unserer Erkenntnisapparates, unserer Sprache – in diesem Fall, die deutsche –  lesbar, verständlich zu akommunizieren. Wie gross ihre Nähe zu uns auch ist, bei der Akommunikation entstand der Eindruck, die Änigma ist sehr anders, sehr fremd, sie west sehr weit entfernt von uns, in ihrer Genesis.

06.03.2519 (2)

Über den Himmel. Es ist schwierig, es scheint schwierig, fast unmöglich zu sein, uns über unseren Tod hinaus, in dem nichts mehr, jedenfalls nichts mehr wie zuvor zu sein scheint, von dieser Andersartigkeit, dieser Fremde der änigmatischen Dimension – „des Himmels“ –  etwas Vorstellbares zu vermitteln – für die einen ein aufgelöstes, erlöstes Nichts, in dem sie das Leben als Fluch denunzieren, für die anderen, die ebenfalls das Leben als unwesentlich oder verflucht denunzieren, ein ewiger paradiesischer Spaziergang und Wesenszustand. Doch letztlich sind diese männerlastigen Weltfluch-Religionen bloss sekundäre Reaktionen auf die Religion, der sie abstammen, die der grossen Mutter, der Änigma, die es als Urreligion, als wahre Religion, nicht nötig hatte und hat, das Leben zu verfluchen oder als scheinbar zweitrangig hinzustellen (vom Fuss auf den Kopf – und so ist die letzte Religion die erste und die erste die letzte).

05.03.2519

Der Big Bang sollte Big Spin heissen – oder Big Orbit.

04.03.2519

Übertragen auf jede und jeden sagt Gott, die Änigma: Du bist Philosoph, primär Philosophin, nicht Christ, nicht Christin. Vielleicht schliesst das nicht aus, auch testamentarischer, ebionitischer Christ zu sein, testamentarischer Muslim zu sein, radikalistische Athetistin zu sein, usw. – denn das schrieb sie zuerst einem Zehnjährigen, der kaum etwas davon verstand, sondern sich über das Wunder wunderte und es verdrängte – zu jedem erwachsenen Menschen egal welcher religiösen/anti-religiösen Einstellung.

03.03.2519

Die Genesis unserer Welt ist grösstenteils Selbstschöpfung oder Autopoiese (Autogenesis) – ob Gott, die Änigma, oder was Gott, die Änigma, dazu beitrug, ist uns unzugänglich, präsent ist ihre Dimension jedenfalls. und was sie akommunizierte ist: Obligation – betrachte die Autpoiese des Weltalls, die unseren Planeten auserlesen hatte zu einem besonderen, biologistischen, als Verpflichtung, Verantwortung, als eine heilige, wie einen heiligen Text, der zur Erde und deinem auserlesenen Leben wurde, d.h.“heilige Texte“ sind Sekundärprodukte des „heiligen Textes“, der die Genesis unserer Welt und ihre änigmatische Dimension „ist“: insofern ist der Gedanke im Islam,“der“ heilige Originaltext Gottes sei im Himmel,der Koran sei eine Abschrift; Übertragung davon, nicht so abwegig.

03.03.2519 (2)

Akommunikation stammt aus der Genesis der Änigma (die Schriftakommunikation um 1972,  sommerabendlich, auf einem Platz vor einer Strasse erlebt, war eine) und aus der änigmatischen Dimension (die Parasynchronizität real geträumt und ca. fünf Jahre später real erlebt war eine. Übrigens, auch ein führender Politiker oder Politikerin sollte sich in Gottessachen zurücknehmen, ihn oder sie hat nicht Gott, die Änigma, auserwählt, sie hat eine Mehrheit ihrer Wahlbevölkerung für eine Regierungsfrist gewählt. Der Unterschied ist gross, wahrscheinlich unermesslich gross: das eine beruht auf Akommunikation, das andere auf Kommunikation. Der letzte Grosspolitiker, der meinte, ihn hätte nicht die Bevölkerung gewählt (was sie mehrheitlich nicht einmal tat, er half mit einem Parlamentsputsch seiner „Erwählung“ nach), sondern Gott auserwählt (er meinte den Gott der Christen), war Adolf Hitler, der Judenmassenmörder und einer der grössten grössenwahnsinnigen Feldherren des Todes und Desasters der Geschichte.

02.03.2519

In die Pflicht gestellt zu sein – das „Gestell der Obligation, auserlesen zu sein, nicht nichts, Auserlesener Planet Erde voller Sonne, Wasser und Leben, auserlesenes Lebewesen davon zu sein, nicht bloss Stein und totes Eisen

02.03.2519

Die Antisemitische Sekte – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

01.03.2519

Die Änigmatische Bewegung – das ist kein Missverständnis und kein Schwindel.

30.02.2519

Und den Buddhisten, vor allem den Buddhistinnen, rate ich, sage ich: Hört auf, euch in das Nirvana zu meditieren, es ist die änigmatische Dimension, die uns alle umfängt. Hört auf mit eurem stillen Sinnieren, wenn ihr meint, ihr kommt, ihr seid ihr näher, ihr könnt euch aus der Genesis unserer Welt und ihrer änigmatischen Dimension speziell „hinaus- und hinwegmeditieren“ für ewig. Und den Hindus rate ich, sage ich: Hört auf, euch im Fluss zu waschen, ihr seit innerlich sauber oder gar nicht, ihr seit rückfällig oder gar nicht. Hört endlich auf die unendliche Wiederkehr zu verachten – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

30.02.2519

Und den Muslimen, vor allem den Muslima, rate ich, sage ich: Hört auf, fünfmal am Tag auf die Knie zu gehen – in einem gewissen Sinn „kniet“ Gott, die Änigma, vor euch, hat Sie Ehrfurcht vor Euch, hat Sie Liebe für Euch übrig – Sie wird euch nicht fünfmal mehr erhören, wenn ihr fünfmal am Tag zu Boden geht vor ihr – steht auf, steht auf. Und den Muslimen, vor allem den Muslima, den historizistischen, die ein religiöses Ohr bewahrt haben, die ein testamentarisches Ohr sich bewahrt haben, rate ich, sage ich: Hört auf, nach Mekka an den Hadsch zu gehen. Das ist ein Missvertändnis und ein Schwindel. Hört auf, nach Mekka zu gehen, das ist ein Missverständnis und ein Schwindel. Und den Paulinisten, vor allem den Paulinistinnen, die sich ohne zu erröten Christen (Christinnen) nennen, rate ich, sage ich: Hört auf an das Gekreuze zu glauben, hört auf, Kirchtürme und Glocken aufzustellen, das ist ein Missverständnis und ein Schwindel. Und an die Christen (Christinnen), den paulinisierten, die ein religiöses Ohr bewahrt haben, die ein ebionitisches Ohr sich bewahrt haben, rate ich, sage ich: Hört auf an Weihnachten zu glauben, an die „kleine“ Auferstehung – das ist ein Missverständnis und ein Schwindel.

29.02.2519

Nicht denken, sondern, überwältigt, eingeschüchtert, begeistert entgeistert, dem Fluss, dem Vordenker, dem Vorprediger folgen,..

28.02.2519

Sicher nicht des testamentarischen Islams, der versucht, dem „letzten Willen“ Gottes und Mohammeds zu folgen – ist das nicht die letzte Akommunikation und die erfolgte im späteren 20. Jh. nach Christus und 13. Jh. nach Mohammed und lautet: „sei Philosoph“ und betrachte deine Auserlesenheit, wie die dieses Planeten, als „Obligation“. Wenn für den Muslim die Möglichkeit nicht ausgeschlossen ist, dass sein Gott Allah sich nochmals mit Akommunikationen meldet (denn seine Macht und sein Wille sind allmächtig), und er einsieht, dass es falsch ist, dass es Menschenhand ist, den Koran „absolut“ abzuschliessen- dann hat er der Änigma, der Kommunikation der Änigma zu folgen – dem Propheten oder der Prophetin nach Mohammed.

28.02.2519 (2)

So wie die Paulinisten behaupteten und behaupten, mit ihrem Jeshua-Christo sei „der“ Messias erschienen, es gäbe keinen mehr (das an die Adresse ihres Erzfeindes, die Altjuden), so haben die historizistischen Muslime die Tendenz zu behaupten, mit Mohammed sei der letzte Prophet erschienen, nach ihm gäbe es keinen mehr. Sie irren beide auf ihre Art.

27.02.2519

Das „Opferfest“ sei das höchste Fest des historizistischen Islam (sicher nicht des testamentarischen). Dabei ist ausgerechnet die Fast-Opferung von Ibrahims (Abrahams) Sohn eine der unoriginelleren Stellen im Koran, offensichtlich Copy und Paste und Permingation der Jüdischen Bibel. Statt auf einer Akommunikation basierend, auf dem „Willen zur Macht“, der sich in Mohammed als Buchautor äusserte, je mehr ihm die geniale grosse, ja erhabene Idee, den Gott Abrahams in eigener, arabischer Weise neben dem christlichen Gottmensch Jeshua und dem jüdischen Gott Abrahams, der den Prophet der Juden noch nicht entsandte, in Stellung zu bringen, einleuchtete als Erleuchtung, die seine „Araber“, die schon lange auf diese religiöse Befreiung und Steigerung warteten, ansteckte, entzündete, begeisterte (von dieser Begeisterung zehrt die muslimisierte Gegenwart bis heute, 1300 Jahre später).

26.02.2519

Philosoph/ie und Obligation. Wir könnten darüber nachdenken, welche Philosophie, welchen Philosophiebegriff die Göttliche, die Rätstelhafte hat oder ob das, was sie uns mitteilt (von „mitteilen wollen“ zu reden, wäre vielleicht bereits zu anthropomorph, auch wenn die Redensart „Gottes Wille“ sich in abrahamisierten Kreisen eingebürgert hat), oder das, was sie versucht, uns mitzuteilen, ihr in unserem Begriff „Philosophie/Philosoph“ der beste/geeignetste dafür schien – in deutscher schriftlicher Mitteilung eine latinisierte Wortform. Vielleicht ist „Philosophie“ für sie, für ihre Akommunikation in unserer Kommunikation, der höchste, der geeignetste Begriff unter Menschen, vielleicht schliesst sie deswegen mit ihm ihre Akommunikation an unsere Kommunikation an, benutzt sie ihn als „Anschlusscode“ und „Brückencode“.

26.02.2519

Philosoph/ie meint: Du bist auf das Ganze orientiert, grundsatzfragenorientiert, wahrheits- und weisheitsliebend, selbsterkenntnisorientiert, aristotelisch universalistisch, du liebst Sophia, die Weise: Philosophie ist Weisheitsliebeslehre, Gottesliebeslehre, Änigmaliebeslehre…. – je nach dem, welchen Begriff wir von Philosophie haben), dasselbe gilt für Obligation- parasynchronizitär als Wertpapier geträumt.  Die änigmatische Akommunikation macht aus blosser Kommunikation aus blossem Papier ein Wertpapier: Obligation? Wieso träumt sich im 13 Jährigen der 18 Jährige, der in einer Bank als Bankkaufmannslehrling eine Obligation“ausfüllt“ und damit aus blossem Papier ein Wertpapier macht? Ist das Verkündigung: Du schreibst, du machst aus Papier dieses „Wertpapier“ als die „wahre“ Obligation? Ist das nicht auch der Vorgang des Akommunizierens? entsteht nicht so „Buchreligion“ – die sich von blosser Fantasiekommunikation unterscheidet? dass in „gemeine“ Kommunikation Akommunikation einbricht? Sonst meint Obligation Verpflichtung, Verantwortung.

25.02.2519

Gott, die Änigma, ist der globale Gott, ist die globale Göttlichkeit aller: von Christen, Muslimen, Juden, Buddhisten, Hindus (Christinnen, Muslima, ….), Atheisten, Agnostikern – und so weiter. Gott, die Änigma, spricht die Wahrheit: Philosoph, du bist Philosoph, Philosophin  und zwar mit dem Auftrag, begreife diesen Planeten, dein Leben und Sterben und das Leben und Sterben der kommenden Generationen als Obligation (Verpflichtung, Verantwortung) – denke sie nicht nur, stelle sie her, nimm sie nicht nur wahr, mache sie wahr.

24.02.2519

Was sag ich meinen aufgeklärten, dennoch religiös erzogenen Kindern, wenn religionswissenschaftlich und religiös unaufgeklärte Muslime zur Hadsch gehen, Christen Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt feiern und Juden Tiere schächten und Moses zitieren Erstens sage ich, um es  einfach und vereinfacht zu sagen: es gib zwei Wahrheiten: die gläubige und die aufgeklärte – auch in der religiösen Form: es gibt die unaufgefklärte und die aufgeklärte Form von Religion. Die eine Wahrheit oder Pseudowahrheit entspricht der Innenansicht dieser Gläubigen, die sich alle je in ihrer Überlegenheitsekstase den anderen abrahamischen, aber auch asiatischen Grosssekten gegenüber überlegen und im Besitz der richtigen Wahrheit wähnen – und so tun wir das auch – unser Gott, unsere Göttlichkeit, ist die Änigma, der wirklich globale Gott von allen Menschen und Grosssekten-Angehörigen (Christen, Muslimen, Buddhisten, Hindus, etc.), egal, was sie glauben oder nicht glauben.

Die postabrahamische Aufkärung dieser „Pseudowahrheiten“ schafft die Wahrheit an den Tag – die beginnt bei den Juden mit der Tatsache, dass es Moses so nie gegeben hat. Und bei den Muslimen, – ihr 114 Suren-Koran ist eine redigierte Version, frühere Versionen wurden vernichtet –  wird auch dieser fiktive Moses wieder auferstehen. Teilweise kopierten sie das Jüdische Testament, bildeten die Redakteure des Korans nicht eine kreative abrahamische Eigendichtung in Arabisch (eine revolutionäre Befreiung von der Rückständigkeit gegenüber den zwei „Buchreligionen“  – die bis heute besungen und gefeiert wird in überlegenheitsekstatischer Manier) – bei den Muslimen ist zu sagen,  dass es die echten, die „testamentarischen“  Muslime nicht gibt  – nur während der Lebenszeit Mohammeds gab es sie – , dass die aktuellen Muslime in einer falschen Spaltung und Sackgasse die Zerstörung des letzten Willens und Wortes ihres Religionsgründers und Gottes leben – dieses testamentarische Wort lautet:  seid zusammen, seid eins, trennt euch nicht., Auch bei den Christen gab es nur während der Lebenszeit Jeshuas und kurz danach in der Form der Ebioniten „originale“ Christen (das waren vor allem Juden). Die Paulinische Version schaffte es sogar sich an die Stelle der „Urchristen“ zu setzen, an die Stelle der Ebioniten, die die nahestehende Rückkehr ihres Messias und des Reiches seines Gott-Vaters erwarteten – auf Schrift und Archiv verzichteten sie – denn die „Zeit ist nah“ – das wurde ihr Verhängnis, aber auch das des Christentums überhaupt – so wurden und sind die Paulinisten bis heute die Herren über Schrift und Archiv ihres Glaubens – mit wenigen religionsphilosophischen und -wissenschaftlichen Ausnahmen (lange vor Nietzsche). Der Hadsch ist ein Missverständnis und ein machtpolitischer Kompromiss (siehe mehr dazu in Über die Anfänge 4), der vorabrahamische Kulturort wurde einfach umfunktioniert in den abrahamischen Kontext, Mekka zum „Haus Abrahams“ umgeschrieben wie neu geschaffen. Die Unterstützung der mohamedanischen Sekte durch Mekkas mächtigen Hausherren und Clans garantierte ihren Erfolg, predigenden wie mlitärischen, und sie verdankten sie nicht zuletzt dieser kreativen Umschreibung nicht nur abrahamischen, sondern auch „heidnischen“ Vorlagen – Das letzte Wort: „Gott der Erhabene spricht (lies: akommuniziert) die Wahrheit“ mag das Wort der Änigma sein – dabei bleibt bis heute unklar, wo im Koran die Akommunikation aufhört und die Kommunikation anfängt, sicher ist, dass Mohammeds und Allahs Testament zerstört bleiben werden wie bei den Christen (Paulinisten) fast alle Testate der Ebioniten.

24.02.2519

Über Copy, Paste und Irrtum in Abrahamischen Grosssekten.

23.02.2519

Zur Geburt auf die Übunte, Arche-Übunte, und zum Sterben auf dieselbe Übunte – so dass du den zwei grossen Zyklen am nächsten wirst und bist – dem schier zeitlosen des Wassers, das im ganzen All zu finden ist, der im ganzen All existiert, und dem endlich-unendlichen Zyklus des Lebens und Sterbens und Lebens.

22.02.2519

Die Rolle des Wassers für das Leben und Sterben in der Änigmatischen Bewegung:  von der Weihe zu Beginn des Lebens am Fluss (See oder Meer) zur Kehre, zur Einkehr, zur Rückkehr in Tiefe Gewässer. 

22.02.2519

Weihe statt Taufe und Wasser zu Wasser statt Erde zu Erde, Staub zu Staub.

21.02.2519

Zwischenbemerkung zu Hetero-, Homo- und Queersexualität – Mann und Frau als Kontradiktion?  Setzt Heteronormativität die kontradiktorische Differenz Mann und Frau voraus? Wieso „kontradiktorisch“? Wieso nicht komplementär? Symbiotisch? Teils oder zeitweise unterschiedlich, teils indifferent, identisch? Sind die Voraussetzungen wirklich so bedingungslos, wie hier unterstellt wird? Ist „Kontradiktion“nicht eine Ableitung und Verschärfung von „Differenz“? Nur bei den Hegelianern läuft Differenz auf Kontradiktion hinaus, bei den Dekonstrutivist*innen läuft Kontradiktion auf Differenz hinaus…- und ja, evolutiv, hat sich aus dem Mensch eine Männlich-Weiblich-Differenz als relativ stabil und mehrheitlich und, was für die soziale Evolution wichtiger ist: reproduktionsfähig ausdifferenziert. Mit Deleuze gesprochen – innerhalb eines Differenzierungs- und Kontingenzspektrums in dem sich – ebenfalls relativ stabil – auch homosexuelle und queere „Differenz“ ausdifferenziert.

20.02.2519

Lacans „der grosse Andere“ („A“) ist die Änigma. Sie ist „die grosse Andere“ des „grossen Anderen“ – und weniger klar ist die „Grösse“ ihrer Rolle in unserer Genesis.

19.02.2519

Und wenn ihr betet, dann ein änigmatisches „Gebet“ –  Sprechlied oder Liedgedicht, über eure Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, und die Rätselhaftigkeit der Änigma: die Erste Philosophin von uns Philosophen und Philosophinnen….Auf dass ihr euch nicht irgendetwas Schräges einbetet: „vergib mir meine Schulden“ – redet sich schon der paulinisierte Knirps ein – die schräge Indoktrination der paulinischen Grosssekte beginnt früh….

18.02.2519

„postabrahamische Aufklärung“ kommt nach Adorno, nach Marx, nach Hegel, nach Nietzsche, nach Derrida, nach Butler…

18.02.2519

„Änigmatische Bewegung“ kommt nach Luther, nach Augustinus, nach Paulus, nach Jeshua, nach Mohammed (sunnitischer, shiitischer), nach Moses (früh als fiktiv entlarvt), nach Buddha, …

17.02.2519

Statt den Begriff „Urchristentum“, den die paulinisch beeinflusste Christentumsgeschichte verwendet, wird hier der Begriff „Originalchristentum“, der von der postabrahamischen Aufklärung beeinflusst ist, bevorzugt.

16.02.2519

Isenheimer Altar (um 1515 n. Chr.) – Darstellung des gekreuzigten Jeshua (lange die grösste, imposanteste ihrer Art), legendäre Figuren umgeben ihn: Johannes der Täufer (angeblich vor Jeshua hingerichtet) mit dem Jüdischen Testament in der rechten und mit dem Zeigefinger der linken auf den Greuzigten zeigend… seht Papier-Juden, dort schreibt sich (malt sich) eurer Testament „leibhaft“ und „leidend“, statt bloss auf Papier, weiter….; Maria Magdalena darf nicht fehlen…. sie sehen hier das, womit diese Leute indoktriniert wurden. Sie sehen hier die paulinische Geschichtsklitterung des tatsächlichen Todes des historischen Jeshua – so oft diese Szene auch gemalt wurde, sie entspricht nicht den Tatsachen. Die Ebioniten, die Originalchristen, erschraken über die paulinische Deutung des Todes ihres Jeshua.

16.02.2519 (2)

Das heutige „Jesus“-Bild ist massgeblich vom Mittelalter geprägt (Dominanz des Kreuzsymbols, etc.): das ganze Gekreuze hat mit dem historischen Jeshua so gut wie NICHTS zu tun (Quellen: die wenigen direkten und indirekten Ebioniten-Quellen, die sich über die paulinische Kreuztod-Deutung entsetzten; Archäologie der Originalchristentums, die statt Kreuz, ganz andere Symbole entdeckte (Sonne, Fisch, Hirte); „Apokryphen“)

15.02.2519

Gott, die Änigma, ist die Befreiung, ist Freiheit.

14.02.2519

Weil wir in einer Welt mit änigmatischer Dimension zur Welt kommen, ist uns ein „Sinn“ für diese Dimension inne („eingeboren“). Deswegen können nicht Kommunikationen, nur Akommunkationen andere Akommunikationen ersetzen – kann eine „rein“ kommunikative Philosophie Religion nicht ersetzen. Religiöse Korankritik, religiöse Christentumskritk, religiöse Buddhismuskritk, religiöse Hinduismuskritik kann die Herzen, die Sorgen, die Ängste, die Wünsche berühren – areligiöse Religionskritik, rein kommunikative Religionskritik kann das nicht. Die Änigmatische Bewegung ist nicht nur Religionskritik, sie kann durch ihren akommunikativen Gehalt (das) Religiöse ansprechen, sie spricht eine religiöse Sprache, Sie ist Philosophie und Religion – sie „verehrt“ jedoch nicht blind die Änigma, die Änigma weist uns an, „Philosoph“ zu sein und über unsrere Existenz und Existenzgrundlage „Obligation“ zu walten, uns in die Verantwortung für uns und unsreren Planeten zu stellen, gestellt und geboren zu sehen, soweit ich ihre Akommunikation verstehe. Wir kommen also nicht einfach so, sondern in die Welt gestellt zur Welt, wir bringen die änigmatische Dimension durch unser Leben ins Leben.

13.02.2519

Radikales Philosophieren läuft auf Akommunikation hinaus, nicht von einem radikalen Argument auf ein radikaleres.

12.02.2519

Vielleicht sind die Akommunikationen Rücknahmen (also nicht: Aufhebungen), folgen sie einer Folge von Expositionen, die zurückgenommen werden. Ist „Philosoph, Du bist Philosoph“ die Rücknahme aller vorhergenden Akommunikationen von ihr – das, was für sie die Aktualtität und Quintessenz von allen Akommunikationen enthält. Zeitweise betraf das die Koran-Akommunikation als aktuellste Exposition – wenn denn die Akommunikation von Mohammed nicht mit Inspiration verwechselt wurde. Das bedeutete (eine Hypothese): Die mir vermittelten Akommunikationen enthalten eine Rücknahme und Essenzialisierung aller vorhergehenden – auch der buddhistischen und hinduistischen Akommunikationen.

11.02.2519

Von „radikal“ zu sprechen bezüglich Änigma, ist paradox – da sie die Radikalität, die in unserer Welt möglich ist, entweder transzendiert oder nicht erreicht. Sie kann nicht so radikal irdisch sein, wie Irdische (sie lebt, trinkt, isst, fäkalisiert und sie stirbt nicht wie wir), sie kann viel radikaler als Irdische sein, dann aber geht der Begriff aus unserer Genesis, aus unserer Welt, in ihre über – dann wissen wir nicht mehr, wovon die Rede ist.

10.02.2519

Die einzige „Religion“ die mit Wissenschaft und Aufklärung kompatibel ist ist die Änigmatische Bewegung. Sie hat die Kraft, „Muslima“ und „Christen“ aus ihren Buch-Zwingern zu befreien. Aus den fundamentalen Irrtümern des historizistischen Islams und des paulinisierten Christentums.

11.02.2519

Ich zwing euch in mein Buch-Gefängnis, bevor ihr mündig werdet, schnitze ich mich in euer Fleisch in dem ich etwas von eurem Fleisch wetschnitze. Schön brav drin bleiben, schön brav beten, ich, Abrahams Gott, sehe genau, was ihr tut und nicht tut. Die Kontrolle ist absolut, Big Brother is Watching you – allerdings nur für die, die in diesen Club eingetreten sind (die anderen sind eh verloren, heissen „Ungläubige“  so wie die Christen die anderen Heiden nannten….)(. Zudem fehlt hier jegliche demokratische Gesinnung – es ist die Unterordnung unter denjenigen, der ihnen den Tod und das Nichts androht, und der der ihnen verspricht, wenn ihr euch mir unterordnet, wenn ihr gehorsam in meinem Zwinger bleibt, winkt euch die Freiheit, das wahre Leben, allerdings erst im Jenseits. Das ist die „einfache Message“ des heutigen Islam. Die versteht der einfache Arbeiter, die Putzfrau, aber auch der Herr Doktor, die Direktorin.

09.02.2519

In den abrahamischen Büchern steht der pure Wahnsinn, Seite auf Seite – und es ist kein gutes Zeichen, wenn diese antiken Wahn-Ideologien mit ihren auf Expansion und Rattenfängerei ausgerichteten Überlegenheitsekstasen und rhetorischen Indoktrinationen, die rhetorisch mit Peitsche und Zuckerbrot operieren, in unseren Universitäten „gelehrt“ und „gelernt“ werden (und zwar so, dass man ihren Wahnsinn und ihre Gewalttätigkeit versittlicht, reduziert, unterdrückt, relativiert) – solche Religionsdeologien, die einen provinziellen Universalismus feiern, haben an Universitäten nichts zu suchen, ausser als Objekt von (postabrahamischer) Religionswissenschaft, Religionssoziologie, Religionshistorie, u. dgl.. Sie gehören ausgelagert in staatlich kontrollierte Religionsfachhochschulen.

09.02.2519 (2)

Die einzige Religion, die würdig ist einer modernen, Wissenschaft und Aufklärung verpflichteten Universität anzugehören (zu etwas anderem sollte eine Universität nicht verpflichtet sein), ist die änigmatische, die globale Religion der Göttlichkeit (oder Göttin), die hier Änigma heisst. Dabei kann sie der philosophischen Fakultät angehören oder die philosophische, religionswissenschaftliche, theologische, historische und mathematisch-theoretisch-physikalische gehört dem Fach Änigmatologie an.

08.02.2519

Wenn ihr für mich mordet, wenn ihr Schandtaten begeht an den Frevlern, an den „Ungläubigen“, daneben aber ein treuer Befolger, Beter und Diener meiner Macht seid – dann werde ich, Gott Abrahams, eure schlechten Taten kassieren, annullieren, tilgen. Dann wird euch nichts geschehen im Jenseits – wo erst das „wahre Leben“ beginnt. Amen. Viel besser kannst du ein Selbst- und Massenmordkommando „ideologisch“ nicht ausstatten.

07.02.2519

Die Sure 29 beschreibt am ausführlichsten den Akommunikationsvorgang… die Vorstellung, dass die Änigma aus ihrem himmlischen Buch [tatsächlich die Projektion Mohammeds und damaliger Redakteure] einen ausgesuchten Menschen akommuniziert.“Trag vor, was dir aus dem [himmlischen] Buch [in den Koran] eingegeben wurde, und verrichte das Gebet! Siehe, das Gebet hält vom Schändlichen und vom Verwerflichen ab. Doch das Gedenken Gottes ist wahrlich noch bedeutender. Gott weiss, was ihr tut. Streitet mit den Buchbesitzern [d.h. Juden und Christen, die ebenfalls vom abrahamischen Gott akommuniziert wurden – hier dringt der Stolz des „neuen Buchbesitzers“, der neuen abrahamischen Überlegenheitsekstase durch –  nach Jahrhunderten vorgespielter, vorgeführter Überlegenheit dieser „Buchbesitzer“ gegenüber der „heidnischen“ Vielgötterei der Araber revolutionert und befreit Mohammed mit einem göttlichen Genie-Schlag diese aufsteigende arabische Mittelschicht, seine Landsleute aus dieser Misere, macht aus erlebter, empfundener Abwertung die schon lange erwünsche Aufwertung und Gleichstellung, aus eingeredeter Minderwertigkeit arabische Überlegenheit in Rede und Tat….] nur auf schöne Art, doch nicht mit jenen von ihnen, die freveln. [Da ich Akommunikationen durch das Änigmatische erfuhr, streite ich mit denen auf schöne Art, die ebenfalls an Akommunikationen glauben – obwohl sie nur an sie glauben können, ich sie wissen muss] Sprecht: „Wir glauben an das, was auf uns herabgesandt und was auf euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott sind einer. Ihm sind wir ergeben.“ [Kurzum, die Änigma akommuniziert uns Menschen – euch hebräisch, uns arabisch – egal: sie ist eure und unsere Göttin, Gottheit – ihr sind wir ergeben. Allerdings war für diese Araber Gott der abrahamische Gott – es gab keine bessere, keine ersehntere, erwünschtere Alternative – schon Mohammeds Grossvater war beeindruckt, beneidete die Juden und Christen um den Besitz und die Kultur ihrer „höheren“ „Buchreligion“, Mohammed schrieb die Akommunikation in die judäo-christliche Vorlage – es gab kein grösseres religiöses Bedürfnis, als sich mit einem eigenen „Buch“ an diese Buchbesitzer kongenial anzuschliessen  und das hiess somit an eine „Religion“,  die ihren Gläubigen, die den Menschen das Übel der Erbsünde, nebst „sündhaften Taten“ und, im Koran deutlicher als bei den Vorgängern, die Nichtigkeit des Lebens und Nachlebens, unterstellt: eine Misere des „endlichen“ Lebens, die nach Weltfluch und Weltflucht schreit – so dass sie nur ihr Gott, wenn sie ihm gehorchen, wenn sie ihm treu sind, wenn sie seine Gebete befolgen und seine Koran-Verse anbeten, erlösen, tilgen, aufheben und in einen Himmelzugang umwandeln kann: er kann also das Nichts und das noch schlimmere als Nichts, das sonst, das ausser ihm, droht, VERGOLDEN, VERSÜSSEN, VERSCHONEN, VERSCHÖNERN – und zwar EWIG….] Also sandten wir das Buch auf dich herab. Jene, denen wir das Buch gegeben haben, glauben daran….[Hier wird die Illusion erzeugt, dass der Koran wie ein Stück aus dem Himmel auf Erden akommuniziert wurde – dass der Koran nicht vor allem Kommunikation, sondern reine Akommunikation ist – eine der Grund“lügen“ und Falsch-Illusionen des historizistischen Islams – tatsächlich wurden ältere Fassungen des Korans zerstört, wurde das Schriftwerk kompiliert, Und ausserdem ist der testamentarische Wille des Korans, der Letzte Wille, das Testament, dass es keine Trennung geben darf und geben soll unter den Gläubigen ebenfalls zerstört worden: dass es Shiiten und Sunniten (etc.) gibt, ist eine „lebende Lüge“, ist die zur Realität gewordene Lüge, ist die ewige Mangelhaftigkei, Verirrung und Grenze dieses „historizistischen“ Islams, ist ein real existierender Hohn auf den „testamentarischen Islam“}. Allein die Ungläubigen bestreiten unsere Zeichen. [Rationalisten, Materialisten glauben nicht an Akommunikationen, leugnen Akommunikationen, zweifeln an der Möglichkeit von Akommunikationen) …. Die Zeichen [damit gemeint sind auch transphysische Wunder, das, was die Überlegenheitsekstase der Christen ausmacht – der Koran verweist sie hier allein zu Gott, spricht sie Menschen ab] sind allein bei Gott und ich [Mohmmed] bin nur ein klarer Warner [und, eben nicht, wie bei den Christen der Jesus/Christus, ein Halbgott: hier wird nochmals die Abgrenzung zu den Christen markiert] Genügt es ihnen nicht, dass wir [dieses „wir“ ist interessant: es müsste ja der „eine“ Gott damit gemeint sein] auf dich das Buch herniedersandten, damit es vorgetragen werde?“…..

Wer lies herab vom Himmel Wasser fliessen, dass er damit belebe die Erde nach ihrem Tod? So sagen sie: Der eine Gott. Sprich: Lobpreis sei Gott. Doch die meisten von ihnen begreifen nicht. Dieses Leben hier auf Erden ist nur Zeitvertreib und Spiel, denn nur das Jenseits ist das wahre Leben. Wenn sie es doch nur wüssten!“ (64 – siehe oben die Anmerkung zum „vergolden“ Können des „nichtigen“ Lebens und Nachlebens, das für „die Ungläubigen“ ausserdem mit Horror, mit Hölle in Aussicht gestellt wird, allein durch den abrahamischen Gott) …. Wer ist frevelhafter wohl als jener, der Lügen gegen Gott ersinnt oder die Wahrheit Lüge nennt, nachdem sie zu ihm kam? Ist denn nicht in der Hölle eine Wohnstatt für die Leugner? Doch die für uns streiten, die wollen wir auf unseren Weg leiten. Denn siehe, Gott ist fürwahr mit denen, die Gutes tun.“ (Ende).

06.02.2519

Plötzlich stehen die Random, die ach so intelligenten Philosophie-Kartenhäuschen, mit kurzen Hosen und abgegrabenem Wasser da. Wirken ihre Bücher wie Kinderspielzeug, das Menschen, werden sie erwachsen, beiseite legen (Heraklit).

05.02.2519

Für den Anfang wurde über Luther genug gesagt, genug kritisiert in Über die Anfänge – reformiert man, reformiert mensch die Reformation zu Ende, kommen die Ebioniten und ganz andere Resultate, als sie der Paulinismus glaubte und predigte, heraus (Kein Anti-Judaismus, dafür fehlte die Zeit; Nächstenliebe, weltlich bereits enthoben, als Endzeit-Liebe; kein Kreuzigungs-Märtyrium, sondern Erwartungsenthusiasmus,; keine Erbsünde, sondern Auszeichnung, Auserlesenheit, und zwar vor allem der jüdischen Männer („verlasst Weib und Kind“), usw.) – kurzum, je mehr religionswissenschaftliche Kritik und religionshistorisches Verständnis hinzukommt, desto mehr wirkt diese abrahamische Sekte wie aus unserer Zeit gefallen, desto deutlicher wird die verwischte, vernebelte) Distanz die diese zur Grosssekte gewordene abrahamische Kleinsekte zu uns einnimmt. Wir sollten sie ins historische Archiv und zurück in ihre Zeit, in ihre nahöstliche Region stellen. Die Änigmatische Bewegung wird das in den nächsten Jahrzehnten oder Jahrhunderten auch tun – da bin ich so sicher, wie eine Akommunikation der Änigma sicher ist.

04.02.2519

Mit dem akommunikativen Bruch Druck auf die akademische Philosophie(kommunikation) erzeugen. Philosophie des Gespenstes wird zum Gespenst für die(se) Philosophie, die meinte Religion beseitigt oder überwunden zu haben – jetzt plötzlich hat sie sie im Nacken, entsteht sie in ihrer Mitte, bricht die Grenze, die Mauer zwischen Philosophie und Religion und Religion und Philosophie zusammen.

03.02.2519

Die Kant-Lektüre war nicht sinnlos. Zu Aristoteles, Spinoza, Kant, Hegel, Nietzsche, Derrida, Heidegger und (zeitlich) neuere Autoren u.a. Robert Brandom sollen je eigene Bücher zu Über die Anfänge hinzukommen.

02.02.2519

Unsere Kritiker: Ganz gross ist die Liebe der Änigmatischen Bewegung für die links-aufgeklärte, politisch korrekte Type. Sich links-aufgeklärt glaubende Type, eventuell mit einem Universitätsabschluss in Soziologie, Biologie oder Philosophie, die sich verpflichtet fühlt,  nicht nur alte Religionen, die auf Akommunikationen bauen, sondern überhaupt Akommunikationen, erst recht sprachliche Persona-Akommunikationen („Erleuchtungen“) für Unsinn, für nicht möglich, für „reine Erfindungen“ oder „Einbildungen“ zu erklären. Es wäre zu ungeheuerlich für das materialistisch-rationalistische Kartenhaus – es bräche eine sich richtig wichtig glaubende Identität zusammen – wenn es anders wäre: ES DARF NICHT ANDERS SEIN – ist deswegen sein Credo. Eine kurze Phase meines intellektuellen Bildungslebens war ich wahrscheinlich auch von diesem Typ. Allerdings musste diese kurz gewesen sein, weil die Synchronizität kaum einmal in Vergessenheit geriet, wegen deren Erfahrung ich ohne Abitur an die Universität an Kant-Vorlesungen ging  und einen Fehler in der Kritik der reinen Vernunft zu suchen, nicht zu finden oder zu erfinden, hatte. Etwas lief mit Zeit und Raum komplett anders als in Kants Kategorienlehre, das wusste ich, das erfuhr ich. das musste ich nicht auf Papier nachlesen.

01.02.2519

Kulturell gemachte „Religionen“ sind deshalb bereits „Sekundärprodukte“, primär sind wir änigmatisch-religiös, sekundär werden wir zu „Buddhisten“ oder „Muslima“ gemacht.

30.01.2519

Änigmatische Religion ist eingeboren, sie entspricht einer eingeborenen Erwartungshaltung, die die änigmatische Dimension unserer Genesis, unserer Welt mit sich errichtete. Wir kommen also nicht zur Welt und dann irgendwann zu dieser oder jener Religion, sondern änigmatisch-religiös zur änigmatisch-religiösen Welt (wie weit ist das spinozistisch?)

30.01.2519

Es gibt für die Menschheit befreiende Wahrheiten (formuliert in Sätzen), auf die sie wie „ewig“ wartete.

29.01.2519

Philosophia perennis: Die änigmatische Philosophie und Religion führt Derrida und Heidegger, aber auch Kant und Hegel an ihr Ende, an ihre Grenze. Sie geht über diese hinaus. insofern ist sie die wahre „Philosophia perennis et universale“ – weil das ohne auf tönernen Füssen und mit eitlem Glockengeläute zu sein –  auf akommunikativer Grundlage, die diesen Philosophien fehlt.

28.01.2519

Dabei ist das Wort „vielleicht“ vielleicht zu betonen.

27.01.2519

Macht Gott, die Änigma, ähnlich wie die Natur unserer Genesis eine Evolution durch – dann sind die letzten Akommunikationen, über die ich zu berichten habe, der momentane Höhepunkt, und alle vorhergehenden Akommunikationen die u.a. im Buddhismus und Abrahamismus erfolgten, sind Vorstufen, aufgehobene oder ungültig gewordene Vorstufen in der akommunikativen Evolution der Genesis der Änigma und ihrer in unserer Welt verbreiteten Akommunikationen. Vielleicht macht sie jedesmal, wenn sie unsere Welt akommuniziert, mit ihren vorhergehenden Akommunikationen „Tabula rasa“, ist sie „radikal“.

26.01.2519

Es gibt auch Optionen jenseits von Entweder-Oder. Leute, die die Änigmatischen Akommunikationen, von denen ich berichte, als Bereicherung und Ergänzung in ihr Welt- Wissens- und Glaubensbild einbauen. In ihre Lebens- und Sterbensphilosophie, in ihre „private“ Religion.

25.01.2519

Jene, die meinen, die Änigmatische Bewegung sucht Anschluss an die alten Religionen, täuschen sich. Es ist umgekehrt.

23.01.2519

Für Materialisten bin ich eine Katastrophe (oder eine Befreiung), die erste Kategorie wird ihre gesamte materialistische Intellektualität in Bewegung setzen, um meine Sendung, meine kommunizierte Akommunikation, aus der Welt, aus ihrer rein materialistischen Welt, zu schaffen (Es wurde bereits einiges versucht – die Psychologisierung und Psychiatrisierung gab sich bereits einige Mühe. Totschweigen und Permingieren verspricht momentan mehr Erfolg). Für die Anhänger der alten Religionen sind die kommunizierten Akommunikationen, die nicht „meine“, aber von mir vermittelt sind, auf ganz andere Weise eine Katastrophe (oder eine Befreiung). Der „akommunikative Bruch“ bewirkt (früher oder später) die Implosion einer alten Opposition, die zwischen Altmaterialisten und Altreligiösen (und ihre Auflösung, ihre Befreiung).

22.01.2519

Aus ihrer Ahnungslosigkeit bezüglich Gott machten (erfanden, fantasierten) die Altvorderen vorsichtshalber seine Allmacht. Das drückte auch die Erkenntnis aus, dass es neben der Potentialität unserer Physisteme physische und potentiell physistemische Potentiale gab, die wir nicht erreichten, nicht besassen. Wohl aber in der Imagination uns ausmalen konnten. So malten sie sich auch ihren Gott als „die“ Omnipotenz aus.

21.01.2519

Für die Heidegger für die Derrida, aber auch für Lutheraner und andere aus dem Raum antiker Religionen,  sorgen die Akommunikationen der Änigma dafür, dass ich deren Traum und Alptraum zugleich sein muss (bin). Wir können den Verdacht äussern, dass Akommunikationen den Gehalt von „eisernen“ Naturgesetzen haben, dass Parasynchronizitäten deshalb „vollkommene“ Differenzen, die sich als vollkommene Identitäten raumzeitlicher Zukunftsantizipationen (oder: „späterer Gegenwartsantizipationen“) ausweisen, erzeugen – und zwar träumen und erleben wir sie nach Gesetzen, die unseren „Naturgesetzen“ nicht nachstehen, im Gegenteil. Bereits die alte Theologie mutmasste, dass ihr Gott über den Naturgesetzen steht: er könne sie umcodieren und sich in sie einschreiben, wie er wolle – er sei allmächtig. Nach änigmatologischer Auffassung, folgt die Änigma ihren eigenen Naturgesetzen, verkörpert die Änigma die Gesetze ihrer Natur. Sie steht nicht über ihrer Natur, sie steht in ihr, sie verkörpert ihre Natur, sie ist die Natur ihrer Genesis – in gewisser Weise (und in gewisser nicht) verbindet und kreuzt sich die Natur ihrer Genesis mit der Natur (mit den Naturgesetzen) unserer Genesis.

20.01.2519

Wovon andere schweigen sollten, davon kann ich sprechen. Was andere nur glauben können, das kann ich wissen (muss ich wissen).

19.01.2519

Der Mensch ist Lebewesen gewordene Obligation und Philosophie.

19.01.2519

Weltliches Handeln ist durch die Änigmatische Bewegung eindeutig religiöses. Es gibt keine Weltflucht (Gründe dafür) und keinen Weltfluch. Das unterscheidet die Änigmatische Bewegung von den alten Religionen.

19.01.2519

Denke nicht, dass Thurnberg von der Änigma und ihren Akommunikationen weiss, es aber später erfahren wird.

18.01.2519

Greta Thurnberg und ihre FollowerInnen handeln änigmatisch (ohne dass sie akommuniziert wurde von der Änigma – oder wurde sie?)

17.01.2519

Die Akommunikation „Obligation“ und „Philosophie“ deute ich so, dass die Änigma sagen will: Ihr habt Verantwortung für euch, ihr habt die Verantwortung für den Planeten – handelt weise,  handelt wissend, handelt philosophisch. Sie appelliert an uns.

16.01.2519

Wir sind das auserlesene Lebewesen dieses Planeten, das Akommunikationen der Änigma erfährt. Auf die Auserlesenheit, geboren zu werden, kommt die Auserlesenheit – zu „Obligation“ und „Philosophie“ -, erleuchtet zu werden dazu. Das ist fantastisch. Christen und Muslime rechnen sogar die Zeit nach einem der ihren, der von Gott (Sie glauben: vom Gott Abrahams) akommuniziert wurde. Zieht die änigmatische Dimension den ganzen Planeten ein, betrifft das auch andere, wir sagen „tierische“ Physistemen  (Lebewesen), sie sind vom „Wunder der Auserlesenheit“ nicht ganz ausgeschlossen, deswegen macht auch die Differenz Mensch/Tier beschränkt, nicht ganz Sinn.

15.01.2519

Um Gott, der Änigma, äusserlich ähnlich zu sein, sehen wir einfach zu affenähnlich aus. Das hatte bereits Heraklit erkannt. Darwin führte 2500 Jahre später den Beweis für die Ähnlichkeit zwischen uns und Affen, es steckt mehr Homologie als Analogie in uns und ihnen. Heute wissen wir, der Genpool des Schimpansen, der schimpansogenen Physisteme kommt der humanogenen Physisteme am nächsten. Aber bereits die Pionieraufklärung erkannte vor 400, 450 Jahren in der Anatomie – nachdem das bereits in der Antike erkannt wurde -, dass viele Organe des Menschen mit denen von Tieren übereinstimmen (Leber, Herz, Rippe, usw.) – Sie retten ihre Seele und das Christentum, in dem sie nur den Menschen von Gott „angehaucht“ betrachteten, Sie retten auch die Differenz Mensch/Tier damit. Wir könnten statt „angehaucht“ heute „akommuniziert“ sagen.

14.01.2519

Viele meinen, eine Akommunikation enthalte ein Versprechen oder eine Drohnung, jedenfalls eine Verkündigung. Vielleicht ist das völlig oder weitgehend falsch.

13.11.2519

Sollte in anderen Religionen der akommunikative Gehalt auslöschen – in der Änigmatischen Bewegung brennt die Flamme „ewig“.

12.11.2519

Dass sie in deutscher Schriftsprache  „Philosophie oder Philosoph. Du bist Philosoph“ akommunizierte, spricht für eine gute historische Ein -und Wertschätzung des Deutschen bezüglich der Verdienste in Philosophie.

11.11.2519

Vermutlich kann die chameleoneske Ängima in einem ganz anderen Sonnensystem des Universums wie Delta-D mit Delta-D kommunizieren, so wie in unserem mit uns als „kommunizierender Quasi-Mensch“ (in einer unserer Sprachen, sogar Schriftsprachen: Ägyptisch, Griechisch, Hebräisch, Aramäisch, Arabisch  und Deutsch – Deutsch ist die ingeniöseste moderne Philosophiesprache der Welt neben, teilweise vor Französisch und Englisch.

10.11.2519

Lösen Sie sich von der anthropomorphen Vorstellung, Gott, die Änigma, sei ein Mensch, ein Menschenähnliches, ein Sultan der Sultane oder ein Oberrichter, das alles sind Vorstellungen aus der Suppe unseres Planeten geschöpft, aus dem Teich unserer Genesis, aus dem Sumpf unserer Geschichte – hat mit ihrer Genesis nichts zu tun.

09.11.2519

Das Höchste – Involutionen, physische aussersprachliche Wunder wie Synchronizitätsakommunikationen ausgeklammert -, was die Änigma in unserer Genesis kann, ist uns auf unsere Kommunikationsart zu akommunizieren. Das Höchste, was wir in unserer Genesis bezüglich der Änigma können, ist, über ihre (selbst erlebten) Akommunikationen zu kommunizieren (ein Jesus, der sagt: ich habe gesehen, ich habe gehört, sagt nichts anderes als: ich bin akommuniziert worden). Beides deutet auf eine Trennung zweier Welten, auf eine ontologische Trennung zwischen ihrer und unserer Genesis hin. Der akommunikative Bruch bricht diese Trennung auf.

08.11.2519

Über Gott kann man sprechen, aber nicht wie Gott. Über Gott, die Änigma, können wir nur kommunizieren, akommunizieren kann nur sie uns.

07.11.2519

Der akommunikative Bruch wird seine Spur ziehen. Dort, wo er sie hinterlässt, ist nichts mehr wie zuvor.

06.11.2519

Metaphysik, ohne akommunikativen Bruch, ist nur intellektuelle Kommunikation, Philosophie sei „nur Menschenwerck“ hiess es bei Luther, unterstellend, sein Paulinismus sei durch und durch Gotteswerk (daran glaubte er wirklich). Änigmatische Philosophie-Kommunikation, Änigmatologie bezieht sich auf Akommunikationen der Änigma.

05.11.2519

Die Änigma setzte immer noch auf junge Männer – in meinem Fall: auf ein Kind -, aber sie vermittelte sich noch nie so stark selber (wie sieht ihre nächste Verkündigungsstufe aus? Richtet sie sich über BBC und CNN via Teleprompter direkt an die ganze Menschheit? Warum akommunizierte sie mich und nicht eine Zeitungsredaktion? Könnte in tausend Jahren eine Frau akommuniziert werden?) ihr Medium war ein Zehnjähriger, der ihre Erwachsenensprache nicht verstand, noch weniger den ganzen Akommunikationsvorgang, und ihn während über 30 Jahren „vergas“. Das ist höchste Reduktion, das Kleinstmögliche von „Prophetie“ für Mensch (Kind) und Verstand (ABC-Schüler):  reduzierter, minimalisierter, wäre kaum gegangen – -diese reduzierte Akommunikation schafft keinen typischen erwachsenen „Propheten“ – etwas über dreissig – mit einem persönlichen Auftrag – sie vermittelte dem Jungen – ihrem kindlichen Medium – , der es noch nicht richtig verstand: „Philosoph. Du bist Philosoph“ (übersetzt: Du wirst Philosoph: Du wist etwas, was du noch gar nicht kennst – ich, Änigma, kenne es….deine Zukunft…). Also: nicht: Du wirst Prophet – aber auch nicht: Christ, Muslim Buddhist, Hindu, usw..

04.11.2519

„Philosoph. Du bist Philosoph.“ –  deutsche Schriftsprache mit latinisiertem Fremdwort vermischt sich, synthetisiert sich vor den Augen eines Zehnjährigen mit änigmatischer Präsentierung und Präsenz im Raum und Tageslicht.

04.11.2519

Änigmatologisch heisst es heute: Metaphysik ist bloss Kommunikation, christologisch hiess es bei Luther: Philosophie sei „bloss Menschenwerk“.

04.11.2519

Der akommunikative Bruch entspricht dem Offenbarungsgeschehen – den Akommunikationen – in den abrahamischen Religionen (Überlegenheitsekstasen). Sie alle speisen die Grundlage ihrer Religion, ihrer religiösen Kommunikation, aus „ihrem“ akommunikativen Bruch.

03.11.2519

Göttliches bricht in die Philosophie ein, Philosophie in das Göttliche.

03.11.2519

Dabei bleibt das Göttliche, die Änigma, rätselhaft: wir wissen nicht mehr über sie, als sie uns akommuniziert, wir sollten deswegen den Göttlichkeitsbegriff zunächst nicht zu hoch ansetzen, sich vor überkommenen Vorstellungen von „göttlich“ freimachen, Sie ist das Wesen und Wirken der anderen Genesis und der änigmatischen Dimension unserer Genesis – als Persona der Schrift (Philosoph, Obligation) und als entpersonalisierte Zeit-Raum-Dislokalität im erlebten Jetzt und Hier.

03.11.2519

Die Änigma designiert – beschreibt? – bestimmt? – offenbart? – Philosophie, den Philosophen, die Philosophin im Menschen zu ihrer „Wissenschaft und Religion“? Oder meinte Sie: Der Mensch – glaube: nicht nur ich – ist Zum-Philosoph-Sein geboren? Allgemeiner, grundsätzlicher, radikaler geht nicht: Wenn sich Leben und Wissen schaffen und bewegen  wie ein Geliebtes, Wertgeschätztes, Geachtetes  – dann erfüllst du deine änigmatische Bestimmung, weil du dann im änigmatischen Sinn Philosoph, Philosophin bist, sofern die Akommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ aus dem Jahr 2470 n.A. (ca. 1972 n.Chr.) eine Art Offenbarung unserer Bestimmung oder ihr performativer Akt war.  Es vermischt sich hier deutsche Schriftsprache (mit latinisiertem Fremdwort „Philosoph“) mit transzendenter Äusserung der Änigma.

02.11.2519

Wir wissen nicht, was „göttlich“ heisst. Es heisst im Moment (dieser Moment kann ewig dauern) „änigmatisch“.

01.11.2519

Metaphysische Revolution I. Aus änigmatischer Perspektive erhält Aristoteles „kinei de hos erómenon“ (Met. 1072b) eine neue, vertiefte Bedeutung. (Das göttliche Seiende bewegt wie ein Geliebtes). Erstens: … wie ein Autoerotisches (auto-éromenon). Zweitens: Aristoteles „göttliches Seiende“ wird auch durch unsere Genesis auf ihre Genesis verwiesen, nicht nur: sie verweist in unserer Genesis auf ihre. Drittens: Es hat die Qualität sich uns als „kommunizierendes (Fremd-)Subjekt“ zu apräsentieren. Das hat Aristoteles „göttliches Seiendes“ nicht. Das war ein (viellelicht sogar DAS)  Überlegenheitsargument, die wesentliche Abhebung der christlichen Scholastiker gegenüber der aristotelischen Metaphysik, nämlich dass ihr „Christo“ (Jeshua) „personifizierter, Mensch gewordener Gott, Gott gewordener Mensch (Mann) sei – Subjekt in dem Fremd-Göttliches waltet (die Mutter Gottes, die Mutter aller Götter, die Änigma, spielt hier keine Rolle – es ist bloss von Sohn und Vater die Rede)

01.11.2519

Bei der änigmatischen Akommunikation ist die Änigma, ist Gott selbst, Person oder Persona, die kommuniziert (anders könnten wir sie nicht wissen – allenfalls könnten wir „staunen“, vollbringt sie andere Wunder als uns ihre Akommunikationen zu vermitteln. Denken wir Sie uns als äusserst fremd (extrem andersgeneriert) und als wunderbar allein, dass sie es erreicht, uns kommunikativ zu erreichen.

01.11.2519

Metaphysische Revolution II. Der akommunikative Bruch in der Metaphysik.  Aristoteles hatte nie akommunikative Erfahrungen mit der Änigma, Religion und Metaphysik sind deshalb „nur“ kommunikativ bei ihm. Die Änigmatische Bewegung hat die Erfahrung einer als „Persona“ schriftlich kommunizierenden Änigma (zum letzten Mal im grossen Stil hätte das Mohammed vor gut 1300 Jahren: der glaubte sich vom abrahamischen Gott akommuniziert, danach gab es einzelne Erleuchtete  – bzw. Akommunizierte – von geringerer Wirkung, sofern es sich hierbei nicht um einfache Träume, Erdichtungen, Einbildungen, Autosuggestionen,  Halluzinationen oder Lügengespinste handelte.  Bezüglich des Genres rein kommunikativer Metaphysiken – Typus Arisotelische Metaphysik (Heideggers „Nur noch ein Gott kann uns retten“ heisst änigmatologisch übersetzt: „Nur eine Akommunikation kann meine Metaphysik retten“), führt der akommunikative Bruch, Reentry und  Dissemination der Akommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“ zu einer radikalen Redekonstruktion dieser Art von Metaphysik, da sie von einer ganz anderen Grundlage ausgeht (ausgehen muss) – statt einer bloss kommunikativen, einer akommunikativen.

01.11.2519

Metaphysische Revolution III.  Metaphysik muss oder kann fortan – die änigmatische Satzung als sicher vorausgesetzt – änigmatisch (göttlich, transzendent) sein, sonst ist sie bloss kommunikativ, sie operierte gleichsam „unter“ ihrem Niveau.

30.10.2519

Wenn ihr glaubt, dieser Planet hat ein muslimisches Meer, einen buddhistischen Himalaya, ein christliches Jerusalem, ein hinduistisches Varanasi – dann ist das wohl falsch. Wenn ihr glaubt, die Meere dieses Planeten sind änigmatisch, der Himalaya ist änigmatisch, Jerusalem und Varanasi sind änigmatisch, der Planet ist Teil der änigmatischen Dimension, dann trifft das wahrscheinlich eher zu.

30.10.2519

Gott, die Änigma ist Erste Philosophin, und da Sie ausgerechnet (wahrscheinlich hat „ausgerechnet“ hier eine tiefere Bedeutung) einen Zehnjährigen mit einem gewissen Witz akommunizierte, besitzt Sie vielleicht selber so etwas wie Witz. In unserer Genesis erscheint sie als Erste Weisheit, als Erster Witz, als Erste Wissende. wie sollte sie uns anders erscheinen können, wenn wir nicht anders als perzeptiv wahrnehmen können und gesteigerte, konzentrierte Perzeption für uns „Wissen“ heisst?  Anders kann sie sich uns nicht mitteilen als „kommunikativ“  – Akommunizieren heisst unsere perzeptive Basis ansprechen, Akommunikation muss auf unserer Perzeptionsbasis beruhen. Sie ist insofern nicht völlig „frei“ in unserer Genesis, nicht völlig „bei sich“, sondern in einer akommunikativen Situiertheit in unserer Genesis apräsent.

30.10.2519

Es ist keine Täuschung: Die Änigma akommunizierte um ca. 2470 n.A. (= 1972 n.Chr.) in Othmarsingen einen Zehnjährigen, der ich war, mit der rätselhaften Leuchtschrift im Raum: „Philosoph. Du bist Philosoph“. Ist deswegen jetzt Othmarsingen – Hauptstrasse, Talsohle des Ortes, neben dem Gasthof –  der momentan „letzte“ heiligste Ort der Welt?

30.10.2519

Sollte dort eine besinnliche Kreiswanderung beginnen und enden? Sollte ein Änigmatischer Kreis abgeschritten werden als Symbol für Ewigkeit und Wiederkehr? Solte mit Freude und Witz eine religiöse Wanderung im Zeichen von Gott, der Änigma, über die Lenzburg, den Findelstein, durch den Wald, das letzte Stück dem Fluss entlang, zurückführen? Jedenfalls ist das echt, ist das Tatsache, dass es die Änigma gibt – historische und gegenwärtige und zukünftige. Und möglich, ja, wahrscheinlich ist es, dass in Jerusalem und in Varanasi Orte der religiösen Täuschung vorliegen, deren Glaubwürdigkeit bloss aus jahrhundertlanger Kolportage besteht (die nicht ganz gelungene Verdrängung der Ebioniten durch eine „paulinische“ Urgemeinde ist ein Hinweis darauf, was das Christentum betrifft), und ist Mekka ein Ort des religiösen Betrugs, des politischen Kompromisses, der nichts mit Religion zu tun hat (nichts und alles: ohne die Unterstützung durch mächtige Clans von Mekka drohte Mohammeds Mission zu scheitern: doch der Erleuchtete leuchtete auch diesen Arabern ein- ein abrahamischer Gott, ursprünglich Gott der Juden, konservativ auf ihre arabische Gesellschaft zugeschnitten, derselbe Gott, dem das römische Imperium in Form des Christentums folgte, der als Prophet eingereiht wird hinter Mohammed).

29.10.2519

Das religiöseste Buch von Über die Anfänge ist Buch 6.

28.10.2519

Nochmals überrascht, völlig überrascht, sein werden die Menschen, lesen Sie Über die Anfänge in der „richtigen“ Reihenfolge. Wird Über die Anfänge vom Kopf auf den Fuss gestellt.

27.10.2519

In der neuen Zeit, die unsere globale Zeitrechnung nach der Antiken Achsenzeit ausrichtet (nicht nach dem gregorianischen, muslimischen oder buddhistischen Zeitkalender), werden die Menschen vielleicht Änigmatologie studieren und unter sie die alten Theologie-Fächer und die Metaphysik der Philosophie subsumieren, ausserdem die Physik, theoretische Physik.

26.10.2519

Die Änigma „weiss“ vielleicht, dass wir nach dem Leben keine Betreuung oder Belohnung, wohl aber ewige Ruhe haben oder brauchen, Vielleicht ist das der Himmel, von dem wir träumen und hat sie Einfluss darauf, ob wir ihn erhalten oder als Gespenster im Zwischenreich herumirren.

25.10.2519

Erfreut sich die Änigma an uns, wie an sich, nicht absolut zu sein, heisst das auch: nicht allein zu sein.

25.10.2519

Zuschreibungen wie „die Änigma kennt“ oder „die Änigma kennt die Zukunft“ sind irrführend, sind anthropomorph.  „kennen“ „wissen“ – solche Attribute beziehen sich auf unsere Kognition. Welche „Kognition“ die Änigma besitzt ist uns so rätselhaft wie sie selbst.

24.10.2519

Die Änigma ist so extrem anders als wir, dass sogar der Unterschied zwischen uns als lebend und tot, der gewaltig ist, noch viel zu klein wäre, um sich ihn vorzustellen.

23.10.2519

Wasser zu Wasser -wie Kapitäne, wie Kommandeurinnen, lasst uns, sind wir gestorben, in die Tiefe versenken. Von dort kamen wir aus der Tiefe, in die Tiefe kehren wir in der Kehre zurück. Es gibt keine schönere, ruhigere Fahrt für Tote als die auf dem Wasser und im Wasser, langsam, entspannend zum Grund – das ist ganz anders als diese hitzige Hitze, diese Verbrennerei zu Asche – dieses Asche zu Asche, dieses Wüste zu Wüste – als ob wir aus der Wüste kommen. Aus der Wüste kommt kein Leben, Leben kam und kommt aus dem Wasser.

23.10.2519

Die Änigma kommuniziert nicht mit uns, sie akommuniziert uns. Deswegen sind wohl Ideen, dass wir Zwiegespräche mit Gott halten können (schlechte oder schlichte) Phantasien aus dem Bereich der abrahamischen Theologie, nicht der änigmatischen Theologie, der Änigmatologie. Andererseits: Möglich ist sehr vieles, denn wir wissen sehr wenig über sie. Dass sie bei uns auf Grenzen stösst, auf die Grenzen unserer Genesis, und deswegen nicht „jeden“ Gedanken von uns „kennt“, davon gehe ich aus (unter dem gerade formulierten Vorbehalt: ich weiss es nicht, ich weiss fast nichts über die Änigma, ich muss über DAS Rätsel rätseln, ausser den rätselhaften Dingen, die ich von ihr „weiss“: dass es sie gibt, dass sie mit uns akommunizieren kann, dass im Zeit-Raum von heute Raum und Zeit von morgen präsent sein kann, dass ihr „Philosoph/ie“ und „Obligation“ besonders akommunikationswert ist, u.dgl.). Wäre unsere Welt einfach ihre, gäbe es keine Grenzen, müsste sie sich nicht die „Mühe“  machen, sich in unsere Welt anzupassen, mit uns zu akommunizieren. Sie könnte sich den Weg der Akommunikation von Zuschreibungen und Pflichtverweisen („Richtlinien“ ?) sparen. Sie würde nicht mit der Kraxelschrift eines Zehnjährigen einen Zehnjährigen akommunizieren mit:  „Philosoph/ie. Du bist Philosoph“. Nicht im Traum und in der Realität „Obligation“ synchronisieren.  Woher nur nimmt sie diese latinisierten Gelehrtenfremdwörter? (Philosoph/ie, Obligation?).

23.10.2519

Zu Recht hat die abrahamische Theologie festgestellt, dass es einen Bereich des „freien Willens“ des Menschen gibt, diesen aber verbrämt, als ungöttlich, als versündigt dargestellt, potentiell als Abweichung vom „richtigen göttlichen Weg“. Eine grundlegende „Abweichung“ von der Änigma gibt es tatsächlich:  die ontologische Differenz zwischen der Welt unserer Genesis und der Welt ihrer Genesis – die sie mit Akommunikationen (und Involution?) überbrücken kann (mit relativ viel technischem Aufwand: temperiertes Licht, dicht gestellte Buchstaben, richtig geschriebene Worte und Sätze;, im richtigen Winkel, in der passenden Höhe, so dass sie mühelos lesbar sind, etc..etc.)- dieses an menschliche Kommunikationsgepflogenheiten angepasste Akommunikations-Vermögen der Änigma können wir „göttlich“ nennen,  womöglich gehorcht es aber auch natürlichen Gesetzen, allerdings nach der Natur ihrer Genesis, nicht unserer. Nicht nur wir leben in einer relativen Eigenständigkeit, Gott, die Änigma, lebt selber in unserer Welt in einer relativen Eigenständigkeit. Sie freut sich an uns, in dem Grade auch, wie sie sich daran erfreut, nicht absolut zu sein.

22.10.2519

Wir können uns fragen, wie menschenähnlich die Änigma ist oder wie änigmatisch wir sind – das hat auch die abrahamische Theologie beschäftigt, die vom Ebenbild des Gottes Abrahams – dem Mann/Mensch – dem „Männsch“ spricht. Eher ist davon auszugehen, dass der Unterschied extrem ist. Dass die Änigma zwar menschenähnlich mit uns (a)kommunizieren kann – anders würden wir sie auch nicht verstehen – aber selber nicht menschenähnlich ist.

22.10.2519 (3)

Der Mensch ist sehr aus der Genesis unserer Welt entstanden und in ihr stehend, die Änigma nicht. Sie ist primär Wesen ihrer Genesis, ihrer Dimension. Davon gehe ich aus.

22.10.2519

Änigmatologie ersetzt Theologie – weil Theologie zu sehr von abrahamischen Gott-Vorstellungen besetzt und besessen ist. Der Abrahamische Gott ist aus änigmatologischer Perspektive jedoch bloss eine Emanation der Änigma.

21.10.2519

Ihre „Sprache“ spricht sie durch unsere Sprache. Die Änigma akommuniziert über die unsrigen, menschlichen Kommunikationsmittel mit uns (anders könnte sie uns nicht (a)kommunizieren), sie schreibt mir, dem Zehnjährigen, in meiner mir eigensten Kraxelschrift, sie schreibt Mohammed, in seiner ihm eigensten Wunschsprache, durch Judentum und Christentum hindurchzu“sprechen“, eine ihnen ebenbürtige, gleichmächtige Alternativ-Religion unter arabischem Vorzeichen zu erdichten, sie träumt Paulus den Jeshua, desssen Begegnung, die nie „real“ stattfand, er sich innigst wünschte. Ausserdem kann sie Wirklichkeit, die wir in Zukunft erleben, in Form von Träumen uns während dem Schlaf akommunizieren (wie das geht, das fragen Sie am besten die Änigma).

20.10.2519

Nochmals zur Kraxelschrift: wahrscheinlich sah und las ich MEINE Kraxelschrift im Raum, nur die Änigma bediente sich ihrer und versetzte sie in den Raum. Ähnlich könnte es bei Mohammed, bei Paulus gewesen sein, sie sahen IHRE Imaginationen, nur versetzt in den Raum (in den Schriftraum bei Mohammed, in den Traum bei Paulus).

19.10.2519

Änigmatologie ist der Versuch, der Änigma, den Spuren, die sie hinterliess, auf die Spur zu kommen.

18.10.2519

Es ist viel weniger säkular, als sich Wissenschaftler gerne erdenken oder vorstellen. Das heisst nicht, dass die überlieferten patriarchalen Religionen richtigere oder wahrere Vorstellungen vom Transzendenten hätten – beide nehmen (nur beschränkt) an einer Dimension der Änigma teil – summa summarum vertreten beide, die übersäkularen Wissenschaftler und die altreligiösen Gläubigen, eine ähnlich beschränkte Weltsicht.

18.10.2519

Eigentlich bin ich absolut säkular, nur ist das Säkulare, muss ich erkennen, sehr relativ.

17.10.2519

Das Paradoxe ist: Dass ich mit Religiösen nichts zu tun habe, die aber werden mir als erstes glauben.

16.10.2519

Mir ist die Änigma erschienen, könnte zum geflügelten Wort werden.

15.10.2519

Die beste Kirche der Welt ist die Änigmatische Bewegung…

14.10.2519

Seit der Erinnerung mache ich mir Gedanken darüber, wieso diese verbal-schreibende Akommunikation im Raum in einer kindlichen Kraxelschrift erschien ,und wieso einem Paulus ein Messias im Traum? Wahrscheinlich escheint die Änigma in der einem selber am „nächsten“ liegenden kommunikativen Weise – bei mir war es meine Kraxelschrift, bei Saulus war es die starke judäo-religiöse Indoktrination, verbunden mit dem just verstorbenen Jeshua – dasselbe gilt für Buddha, Mohammed u.a.m.

13.10.2519

Obwohl die Parasynchronizität zwischen 13 und 18 Jahren nie zur Zeit der Anamnese gehörte – mit der Beschäftigung mit Flims wäre dieses Traumereignis, die Erinnerung an diesen Morgen wieder in Erinnerung gekommen – hätte nie, hätte kaum allein daraus ein Bewusstsein, ein Wissen einer „kommunikationsfähigen Göttlichkeit“ abgeleitet werden können. Wohl, ja, wie C.G. Jung bereits andeutete, eine merkwürdige Dimension, die dei Relativität von Zeit und Raum, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft komplett anders „verhandelt“ oder „realisiert“, als wie die „normale“ Zeitdimension, das hätte mich lebenslänglich beschäftig doch: weiter als „Einstein-Niveau“ , das über eine Art Synchronizität von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spekulierte, wäre es nicht gegangen. Doch dann kam die Erinnerung an das zwei, drei Jahre davor liegende „Akommunikationsereignis“ dazu  das mit schriftlicher Akommunikation eine „Autor-Göttlichkeit“ präsentiert – und das änderte alles radikal. Das war „das“ transzendete Ereignis, auch wenn die Messlatte für „Gott“ nicht von der abrahamischen Theologie übernommen werden kann: Wir fangen auch dort mit Tabula rasa, mit Rätseln über DAS Rätsel an.

12.10.2519

In der Zeit der Anamnese hätte ich mir nicht träumen können, einen solchen Satz zu schreiben.

11.10.2519

Wer akommunizierte den Zehnjährigen überraschend eines Sommerabends mit „Philosoph. Du bist Philosoph.“ – wenn nicht eine Philosophin, die Erste Philosophin, Gott, die Änigma.

10.10.2519

Philosoph. Du bist Philosoph. Ist also viel weniger männlich als es scheint – lesen wir: Du bist Philo Sophia. Geschlechter- und sexustheoretisch: Du bist Philo und Sophia (Mann und Frau), Du bist Philosophia (intersexuell). Interessant ist ja auch, dass Homo sapiens Homo philosophus ist. Wir sind erst seit 1970 „Homo sapiens“, da die Änigma uns erst dann so akommunizierte.

09.10.2519

Philosoph, Du bist Philosophia. Heisst ja auch „Liebe“ zu „Sophia“ – konkret: Liebe zur Frau/Sophia – nicht nur Liebe zur Weisheit, zum Wissen. Die Änigmatische Religion ist Frauen-Liebes-Religion, nicht nur Weisheits-Liebes-Religion, schliesse ich daraus. Das passt zum Rückgang zur Mutter aller Religionen, zur Magna Mater – „Philosoph. Du bist Philosoph – Du bist philo sophia“ als ihr grosses religiöses Reentry.

08.10.2519

Ängstlichere und Machtsüchtigere werden bedenken und zu bedenken geben: Ja, aber wenn alles so frei, so offen ist in der änigmatischen Bewegung, geht dann die Botschaft, de gute Botschaft der Änigma nicht verloren? Reproduzieren wir dann nicht das „Ebioniten-Problem“  ? – das von einem Stalinisten wie Paulus „gelöst“ wird? Dazu ist anzumerken: die Ebioniten, die Originalchristen, waren sehr jüdisch, sehr judäoideologisch geeicht, theologische Insider – eine globale Religion hat die verschiedensten traditionellen Insider zu „befreien“ oder ihrer Freiheit eine freie Botschaft mitzuteilen – zweitens – alles, was spaltet, abspaltet, ist nicht im Sinne der Änigma, alle sind für sie „Philosoph“, „Philosophin“, leben und sterben für sie als solche. Fühle dich ausgezeichnet und für die Auszeichnung, die Leben bedeutet, verpflichtet (für die Schöpfung, würden Christen sagen), kehre in sie zurück – ohne Angst -, Wasser zu Wasser,  Für diese Lehre braucht es keinen Kanon, keinen Stalin.

07.10.2519

Hilfe, werden sie schreien, Hilfe, ich brauch aber einen Käfig, an dem ich mich halten, in dem ich mich abstützen, in dem ich mich ein- und andere aussperren kann.

06.10.2519

Du solltest der Änigma wie der Natur begegnen – ohne Käfig. Mit Käfig gibts Abspaltung, dann werden Menschen diese und jene Sekte für die „richtige“ bzw. „falsche“ halten. Die globale Religion, die ängimatische, bleibt also am besten sehr frei, sehr offen, sehr unorganisiert, sehr ohne Käfige.

05.10.2519

Ähnlich wie ich als Zehnjähriger den Begriff „Philosoph“ nicht verstand, verstand ich als Dreizehnjähriger den Begriff „Obligation“, der sich akommunikativ in mich einbrannte, nicht. Die Änigma hatte oder hat es in ihren Offenbarungen offenbar mir latinisierten Fremdwörtern. Ihre Akommunikationen an diesen Jungen waren für gebildete reflektierte Erwachsene bestimmt (nicht so sehr für mich Zehn- oder Dreizehnjährigen schliesse ich daraus – und für einen späteren Menschen, der ich erst im Werden war).

04.10.2519

War der Damm einmal gebrochen in diesem höchst abergläubigen unaufgeklärten Milieu, war man offenbar bereit, fast jedes Wunder und Gerücht über Jeshua nicht nur zu glauben, sondern zu kanonisieren – wichtig war, dass es anti-altjüdisch war. Dass es die Übermenschlichkeit, die Göttlichkeit ihres Jeshua untermauterte, und die alten Juden möglichst mit Füssen trat – bestens passte da das Über-Das-Wasser-Laufen-Wunder und die kurze, ausserplanmässige Wiederauferstehungs-Anekdote.

03.10.2519

Gewohnt, noch einiges nicht zu verstehen, war das Gute, ja, dass ich als Zehnjähriger soviel von dieser Akommunikation nicht verstand, dass ich sie einfach vergessen bzw. unter dem Aktenzeichen „Höchst merkwürdig/Nicht verstanden“ ablegen und archivieren konnte (und musste). Nicht mehr ging das bei der parasynchronizitären Akommunikation, die ich als Dreizehnjähriger zunächst als Traum erlebte.

02.10.2519

Abrahamismus 2 und 3 oder: Abrahamische Religionen wider und für ihre Grossväter….Schon länger tief im abrahamischen bzw. judäo-christlichen Religionsdiskurs mit der Distanz des Arabers eingebettet, schon seit seines Grossvaters Zeiten ebenso tief, im Drang, nicht nur das arabische Heidentum, sondern auch diese judäo-christliche Überlegenheitsekstase, die in Rom imperialen Staatsreligionscharakter erhielt, zu überwinden, macht verständlicher, dass die religiöse Ekstase des Mohammed als eine von Gott des Abraham gesandte, dass seine Kommunikationen als Akommunikationen dieses Gottes wahrgenommen wurden – dafür war auch eine Bereitschaft und eine Erwartung leicht und schnell mobilisierbar, ein sozialer arabischer Kontext vorhanden, der sie als solche wahr machte. Heissen muss das nicht viel – aus unserer Sicht war es eine Akommunikation der Änigma, war Abrahams und Mohammeds Gott die Änigma, wenn nicht Gedanken, die ihm „aus dem Dunkeln“ – wie uns heute noch Gedanken „einfach“ zufliegen – „zuflogen“ und retrospektiv und inspirativ als von seinem Gott herrührend interpretiert wurden (die Anekdote mit dem Erzengel Gabriel unermauerte diese Interpretation). Mohammed hätte auch ohne göttliche Inspiration auf diese göttliche Inspiration kommen und glauben können, dass sie göttlichen Ursprungs sei – hätte er andererseits wirklich änigmatische Akommunikationen erlebt, wäre es naheliegend gewesen, um nicht als bloss verrückt zu gelten (oder zu werden), dass er sie als „abrahamisch“ deutete, dass er sie in das etablierte Prokrustesbett des Judäo-Christentums einpasste- das zu tun und zugleich eine eigene abrahamische Überlegenheitsekstase dabei zu schaffen, darauf war der Junge ja zeit seines Lebens, schon durch seinen Grossvater, „programmiert“ worden. Es ist wie mit dem Genie in der Geigenkunst, du musst als 3 Jährige/r damit beginnen, willst du es jemals erreichen (vorausgesetzt dass du das Talent dafür besitzt). Mohammed sog seinen grossen, fast übermenschlichen Auftrag mit seines Grossvaters (und wahrscheinlich Vaters und Mutters) Wohlwollen seit seiner Geburt ein – die soziale Athmosphäre, das Milieu für seine dichterische, politische und religiöse Grosstat war schon vor seiner Geburt in dieser Familie, die der dafür passenden arabischen Schicht und Position angehörte, geschaffen worden.. Auch der jüdische Jeshua soll von seinen Eltern zum Rabbi bestimmt worden sein – war ein professioneller theologisch gelehrter Jude, dem das religiöse Papier seiner Väter und Grossväter nicht mehr reichte, der aus dem Papier „Leben“ sowie aus dem Alten ein neues Testament machte (zumal in der Hand seines sich von ihm direkt berufen meinenden Paulus, der vom altjüdischen Saulus, sich zur Bekehrung, Rettung und Fortsetzung des Werkes des Jeshua gesandt, auserlesen und befähigt, fühlte…- auch hier bestand bereits seit längerem ein Erwartungsumfeld, das solche Wahrnehmungen von Einzelnen kollektiv wahr machte).

01.10.2519

Was die Wissensgier, die Neugier des Zehnjährigen bezüglich dieser abgefahrenen Erleuchtung oder Eröffnungsakommunikation betraf   – „Philosoph, Du bist Philosoph“ – so hielt sie sich äusserst in Grenzen. Die Kinder-Ratio hielt es für angebracht, diese Geschichte möglichst schnell zu vergessen, als einen outrierten Zehnjährigen daraus zu machen, der wie besessen darauf beharrte, sich das nicht eingebildet zu haben und von den besorgten Eltern als „verrückt“ erklärt und, – natürlich nur zu seinem Besten – , in eine Heilanstalt für Kinder eingeliefert wurde.

30.09.2519

Was will uns Gott, die Änigma, sagen, dass „Du“ „Philosoph“ bist (lebst, stirbst) ? Das ist das Rätsel, das ist das Änigmatische der Änigma. Es klingt so: wie: Du willst es kennen, du bist ein Wissensbegieriger. Auf die altbiblische Szenerie übersetzt, die nur in Literatur stattfindet: Du hast vom verbotenen Baum der Erkenntnis gegessen. Du bist verflucht. Du bist Philosoph. Und wir wissen ja, was Luther von Philosophen hielt. Der Unterschied ist: dass das eine göttliche Instanz war (kaum bloss eine Instanz der änigmatischen Dimension unserer Genesis), die das akommunizierte, nicht Luther der das kommunizierte. Christen werfen sich auf Luthers Worte, als seien sie von einem Gott geschrieben worden, als äussere er Akommunikationen, dabei äusserte unser Herr Luther kommune Kommunikationen.

30.09.2519

Kommune Kommunikationen, die nie weiter gingen und tiefer drangen als bis zur Orthodoxie von Nicea. So blieb der Schein der Gründlichkeit, der auf den „Grund“ gehenden Lektüre – dabei alles auf halber Strecke stehen.

30.09.2519

Gott, die Änigma, wird über lateinische Grundkenntnisse verfügt haben, ist doch anzunehmen, als sie den Zehnjährigen mit „Philosophie oder Philosoph. Du bist Philosoph“ hellichten Sommerfrühabends mit kraxelhaften Leuchtschriftzeichen im Raum akommunizierte. (Mir ist selber bewusst, dass das wie aus einem billigen Hollywood-Film klingt oder Harry-Potter-Roman – ich hab mir diese Szene nicht ausgesucht, nicht ausgedacht (ausgedacht hätte ich mir wahrscheinlich eine raffiniertere))

30.09.2519

Du Wissensliebende, Du Wissensliebender. Du bist Wissensliebender. Du bist Weisheitsliebende.

29.09.2519

Weil mich der Schwätzer Luther so aufregt, nochmals: Verglichen mit mir war er ein Schwätzer.

28.09.2519

Ich weiss, ich muss wissen, was andere nur glauben können, egal, ob sie Luther oder Meier, Papst oder Kramp-Karrenbauer heissen.

27.09.2519

Ihr sterbt nicht als Muslime, ihr sterbt nicht als Christen, ihr sterbt nicht als Buddhisten, ihr sterbt nicht als Hindus, ihr sterbt nicht als Daoistinnen, ihr…. -ihr sterbt als Philosophen, als Philosophinnen. Das vermittle ich euch von der Änigma.

27.09.2519

Und „philo“ „sophia“ hiesst: Liebe zur Weisheit, Zuneigung zum Wissen.

26.09.2519

Zur ausführlichen Reformations- und Luther-Kritik (Stichwort: auf halber Strecke stecken geblieben), siehe ÜdA 3-5.

25.09.2519

Über die Testamentlosigkeit der abrahamischen Grosssekten. Eines weiss ich, das heisst: eines kann ich nicht nur glauben, sondern muss ich wissen, Allah ist weder im Iran, noch in Saudiarabien gegenwärtig. Die Alawiten (die immerhin den Mekka-Betrug durchschauten), die Sunniten und Shiiten und weitere kleinere Islamsekten müssen sich Märchen erzählen und schöne Blindheiten einführen in ihre Sicht auf die religiösen Dinge – erklären sie sich und der Welt, warum sie nicht Mohammeds Letztem Willen und Allahs Letztem Wort folgen, das da heisst: Trennt euch nicht.  Sie haben das Testament, der Letzte Willen Gottes, nicht nur in Papierform zerstört, sie zerstören es töglich in der Realitäüt.  Darum: Der wahre Islam wäre der „Testamentarische Islam“ – doch den soll und wird es nie geben (immerhin darf er sich bemühen, zu werden), Gott, die Änigma, hat sich für etwas anderes entschieden, Ihr seit Philosoph, ihr seit Philosophin, liebe Muslime und Muslima. Das ist ihr „Letztes Wort“ bis heute, seit heute.  Fassen wir zusammen: Erstens: Die aktuell herrschenden Islamvarianten sind, weil ihnen der Letzte Wille und das Letzte Wort Gottes fehlt, unwahr und demgemäss für ewig irrlichternd, nicht viel mehr als abrahamische Grossekten, die den Leuten Unwahrheiten eintrichtern, überholte Wahrheiten ohnedies, sie sind ohne Testament Gottes nicht viel mehr als eine weltliche Verirrung. Zweitens: Dieser Islam ist eine – auf Sand gebaute – abrahamische Überlegenheitsekstase neben den beiden anderen abrahamischen Überlegenheitsekstasen – denen der Grund ebenfalls wegfällt so wie Moses als historische Figur (de facto eine Fiktion). Drittens: Ähnliche  Ausblendungen (Stichwort: Betriebsblindheit) produzieren und Märchen erzählen sich Katholiken, Reformierte, Orthodoxe, auch sie haben keine Letzten Grund, sich zu trennen, nur, zusammenzusein. Doch die ursprüngliche Ökumene der neujüdischen Sekte von Jeshua war ebionitisch, und die verdrängten und vernichteten die „erfolgreichen“ realpolitischen Paulinisten, sie ersetzten das wahre, das originale, naive Testament durch das listigere und lügenhaftere „Neue“ -dennoch:  das originalchristliche oder Ebionitische Christentum wäre das wahre. Noch „wahrer“ aber ist, die Änigma sagte nicht, du bist Muslim, du bist Christ. Sie schrieb und sagte: Muslim – Du bist Philosoph. Christin – Du bist Philosophin, Buddhist – du bist Philosoph – Hindu – du bist Philosoph. Sie hat offenbar keinen Sinn oder keine Geduld für die allzumenschlichen Streitereien unter den Grosssekten und zwischen ihnen. Sie macht Tabula Rasa. Ihr seit Philosoph, Philosophin – glaubt es, ich weiss es, sie verkündete es! (klingt pathetisch oder bombastisch oder verrückt – war und ist aber so. Ende).

24.09.2519

Ganz ohne Geschwätz: verglichen mit mir ist Luther ein Schwätzer. Von den Päpsten müssen wir gar nicht reden. Sie alle kanonisierten sich mit dem Paulinismus in die Leere (und Lüge).

23.09.2519

Auch Sterben ist privilegiert. Wir verschwinden ja nicht ins Nichts und wir entstanden nicht aus dem Nichts. Auch wenn das etwas bitter klingt. Aber das, was immer Nichts war, davon sind wir unendlich weit entfernt.

22.09.2519

Der Kooperationskapitalismus und die Änigmatische Bewegung passen deshalb so gut zusammen, weil kein Eiferertum (auch kein ökonomisches) sie beherrscht, sondern Gelassenheit und Sympathie für unsereins, die in der Auserlesenheit nicht nichts zu sein, ein privilegiertes Dasein leben und, alle gleichermassen, vor einer letzten Prüfung, der Kehre, der Einkehr, der Rückkehr stehen. Kooperationskapitalismus ist die Wirtschaft unter Freunden und Freundinnen – nicht von blanken Konkurrenten -, in der jeder soweit auf alle anderen achtet, dass keiner von Bord fällt, dass keine/r untergeht.

21.09.2519

Dass die zwei abrahamischen Grosssekten (2 u. 3) „Eiferer-Religionen“ sind, das konstatierte Sloterdijk zu Recht, wobei die christliche sich ihren Zahn im Laufe der Jahrhunderte fast vollständig gezogen hat, ausser in Randgebieten wie in Irland, wo tatsächlich noch Reformierte und Katholiken sich meinen beharken und mit Mauern isolieren zu müssen…. Käme die Änigmatische Bewegung – ist es denn einmal eine geworden – in die Situation der Notwehr gegenüber diesen und anderen „Eiferer-Religionen“ (auch im Hinduismus gibt es dieses Gen) – dann müsste sie selbstverständlich zur Ab- und Gegenwehr übergehen. Die, die sie umbringen wollen, zumindest unschädlich machen, die Skala der Gegenmassnahmen ist grenzenlos. Ohne besonderen Verfolgungs- und Vernichtungseifer – Eiferertum ist töricht und hat mit Änigma, hat mit Gott nichts zu tun.

20.09.2519

Betrachte die Welt mit göttlicher Gelassenheit. Sei ein Philosoph, eine Philosophin. Es ist alles gut. Wir haben den Zuspruch der Änigma, das macht es noch besser. Das ist der religiöse Kern der Änigmatischen Bewegung, falls du Geschichten, viele Geschichten brauchst, wende dich an Bücher wie Bibel, dort hast du Geschichten, viele Geschichten (wir meinen, viel zu viele Geschichten).

19.09.2519 (2)

Ähnlich wie Paulus einen Ausweg, einen scheinbaren Ausweg aus der elenden Situation wusste – nur für die Ebioniten war sie nicht elend -, wusste das Bürgertum mit Hitler einen Ausweg aus der desolaten Situation, in der sie sich durch sich und den Marxismus gedrängt sahen – der dann in einen Wahnsinn der Vernichtung humaner Werte und Menschen, sowohl in KZs als auch an der Front führte. Die Denunziation von Juden und der Neid auf sie – das Konstrukt „Jude“ entindividuierte durch Verallgemeinerung – oder die Abscheu gegen „sie“ war billig zu erzeugen – dass der Judas, der Jude der Satan sei, das predigten die Kanzeln in den Kirchen und propagieren die paulinisierten Evangelien seit Jahrhunderten – unser Parasit konnte also aus dem Vollen schöpfen, auf tief eingewobene Diskursmuster in der christanisierten Kultur zurückgreifen, zu der der Manichäismus unterschwellig zählte und zählt – auf den ewigen Kampf zwischen dem „Bösen“ und dem“Guten“, in dem der gute Führer obsiegt…

19.09.2519 (1)

Hitler blieb aber nicht bei der parasitären Ausnutzung und Umdeutung des profund antisemitischen Diskurses des Paulinismus stehen – er nutzte das Judenpogrom – die Konstruktion „Jude“ gegen völlig harmlose, längst angepasste deutsche und europäische Bürger und Bürgerinnen – als Rhetorik der Subversion, nicht nur als Parasit, um den Marxismus, den wirklichen, wehrhaften politischen Gegner auszuhebeln, zu bekämpfen. Statt Klassenkampf Rassenkampf, statt Klassenkampf Judenpogrom -mit der politischen Rassenlehre sollte sogar der Nationalismus ausgehebelt werden: zum Tausendjährigen Reich der Arier konnten Franzosen, Engländer, Schweden, Schweizer, Holländer, Italiener, Ungarn, Tschechen,  Spanier, sogar vielleicht „arische“ Japaner zählen (so absurd blieb das Konstrukt Arier).

18.09.2519 (2)

Paulus als Vorgänger, als Vorläufer Hitlers – der grosse Heilige und der grosse Böse in der christianisierten Geschichte? – ein Puzzlestein in der Beantwortung der grossen Frage, warum es zu Hitler und diesem Ausbruch gegen Juden kam. Eine Antwort – um die sich merkwürdigerweise viele Historiker und Historikerinnen drücken: natürlich hat der Holocaust profund mit der Christianisierung bzw. Paulinisierung als latent feindliche und konkurrente Absetzung vom Judentum zu tun. Der Dorn im Christentum: das Nein der Juden, die Verweigerung, den Jeshua als ihren Messias anzuerkennen – obwohl doch ein Wunder auf das andere getürmt wurde – um zu zeigen, wie ausserirdisch, wie übernatürlich, wie geeignet für einen Messias er doch ist….Eine latente Feindschaft, die in unregelmässigen Abständen von manifesten Judenpogromen unterbrochen wurde: insofern war der Holocaust nicht etwas völlig Neues – ein Mythos, den Adorno und Co. oft und gerne bedienten und bedienen –  lediglich das Ausmass der Verfolgung und Durchführung dieses Pogroms war exzeptionell aufgrund moderner Staatsbürokratie, nationalisierten Medien und Innovationen in der Industrie (Chemie, Schlachtung, Transport), dazu kam die rassistische Verschärfung, oder die naturwissenschaftliche Innovation – in diesem Kontext wurde die Rassenlehre und ihr Darwinismus verortet. Die paulinisierten Evangelien,  einschliesslich die „Überlegenheitswunder“ ihres paulinischen Jeshua sind latent antijudäisch (überlegen mussten ihre Wunder zunächst über altjüdische Wunder sein…) – sie führen einen unterirdischen Diskurs, sie sind ein Subtext gegen das diese Pauluse prägende, teilweise sie verfolgende Judentum – zeitweise wurden die ersten Christen von Juden verfolgt, geächtet, vertrieben. Der Satan, der mit Jeshua auf dem Dach steht und ihn in Versuchung zu führen sucht, ist bei genauer Vergleichsanalyse im Grunde ein Rabbi. Sagt Paulus (wird der Paulusfigur das Wort in den Mund gelegt), der Satan hat mich verhindert, kommt er zu spät, waren mit „Satan“ Altjuden gemeint (wobei noch viel Jude, Altjude, in Paulus selber steckte).

18.09.2519  (1)

Dass es nur in einem jahrhundertlange christianisierten Milieu – wegen der latenten Spannung zwischen Christentum und Judentum – zu so etwas wie dem Holocaust kommen konnte. Geschenkt. Richten wir den Blick auf Paulus, der nichts anderes war, als der beste Rhetoriker mit der schlausten und autosuggestivsten – d.h, ihn selber „ergreifenden“ Idee – unter den desolaten Neujuden (ausser den Ebioniten, die den Abgang ihres Jeshua als eine kleine, kurze Drehung in der grossen ewigen Drehtüre, aus der er und das Reich seines Vaters bald treten werden, betrachteten – sie waren immun gegen Paulus, gegen Paulus Verführung, sogar entsetzt darüber – wie die Paulinisten den Tod ihres Jeshua umdeuteten…, doch sie waren bald weg vom Fenster, weil ohne Schrift und Archiv. Blicken wir also auf Paulus der seinem Wahn folgte und den Wahn, der in anderen noch steckte, in Begeisterung verwandeln konnte.  Schon für Hitler gingen Millionen ins Feuer, für ihn starben sie –  so indoktriniert und abgerichtet wurden sie auf den Führer, und dass er- das glaubten Christen unter den Nazis – und glaubte Hitler selber- eine (christen)göttliche, nicht nur eine national-völkische Mission erfüllt.

Hitler vollbrachte nicht einmal Wunder, ausser dass er die Weimarer Autobahnpläne ausführte, die für Arbeit sorgten, und dem Stammtisch nach dem Mund sprach: mit predigerhaften Tönen aus dem paulo-christianisierten Echoraum – und schon waren viele Feuer und Flamme für ihn.  Wie war es wohl in den extrem abergläubigen Zeiten von Paulus? Wir können es uns ausdenken, wir können uns ein Bild davon machen, lesen wir danach das ab, was die Paulinisten bis heute ihre „Bibel“ nennen. Und dieser Diskurs prägt bis heute die sogenannte christliche Religion. Sorry, klingt nicht schmeichelhaft, ist aber so. Und: Auch hier ist davor zu warnen, sich mit dieser Geschichte des paulinisierten Jeshua auch nur im fernsten zu identifzieren. Dieser Wundermann ist nicht unser Brot. Aus postabrahamischer änigmatischer Perspektive: Wir brauchen weder diese Sekte, noch ihre Unterstellung noch den ihr unterstellten „Retter“. Mag er diese Leute „retten“, wenn sie  glauben, sich „erbverdorben“ sehen zu müssen – dass sie unbedingt getauft werden müssen, um nicht irgendwie „verflucht“ zu sein oder werden zu können – solchen Wahnsinn sollen sie glauben, das passt wie die Faust aufs Auge. Aber uns bitte damit nicht belästigen.

17.09.2519 (2)

Sei kein Eiferer! Sei keine Eifernde!

17.09.2519

Warum ich kein Eiferer bin.

16.09.2519

Aber natürlich gibt es eine redliche Überzeugung – bei mir ist es ein einfaches Wissen, das ich fast lebenslänglich mit mir trage -, felsiger als der Fels, auf dem Roms Kirche wackelt, dass diese Akommunikationen – auch die parasynchronizitären (transtemporalen) und translokalen – real sind, real stattgefunden haben, Realität der Änigma sind, der änigmatischen Dimension unserer Wirklichkeit sind – wir können uns also zurücklehnen, ich empfehle es euch ganz ohne Eifer, und sicher, ganz sicher sein, dass wir nicht allein sind in dieser Welt.

15.09.2519

Jede nach Ihrer Facon, jeder nach seiner Facon. Fürs Protokoll: damals als Junge bin ich von der Änigma nicht mit „Sei ein Eiferer“ (was ich übrigens auch nicht wirklich verstanden hätte), sondern „Philosoph, Du bist Philosoph“ akommuniziert worden. Deswegen gehör ich auch nicht zu den Eiferer-Gross-Sektierern, die andere aus Eifer „umbringen“ oder aus Eifer „bekehren“ wollen. Es gibt keinen derartigen „Eifer“ in der Änigmatischen Bewegung (ausser menschliche Schwächen, das übliche halt), höchstens einen „Eifer“ für die Bewegung, eine Begeisterung für die Ängima, für die änigmatische Bewegung – eine übertriebene, vielleicht wird es das mal geben – die dann ekstatisch, sexuell, spirituell ans Limit geht (am Limit unserer Welt ist ja die änigmatische Dimension wohl am ausgeprägtesten oder für unsere „Normalerfahrung“ ist sie das Ausserordentliche, das Ungewöhnliche). Die Derwische gehen diesen Weg wohl auf ihre Weise, eine bloss männliche „natürlich“. Das wird in der Änigmatischen Bewegung anders werden. Weder Derwisch, noch dionysisch. Insofern nähere ich mich mit Sympathie dem eiferlosen, dem gelassenen Statement von Aufklärerkönig Friedrich II., Freund Voltaires, dass es jede, jeder nach ihrer, nach seiner Facon habe mit der Religion. Am besten natürlich, meine Empfehlung, mit der besten, mit der wahrhaften, mit der kernigsten.

14.09.2519

…und zwar solange, bis die änigmatische Bewegung die führende globale religiöse Bewegung geworden ist – der Glaube an die Änigma eine globale Bedeutung erreicht hat – also die Bedeutung, die ihr als erste und am besten entspricht.

13.09.2519

Immer wenn die Christen (eigentlich Paulinisten) ihr Ding hochfahren in ihrem Kalender nach gregorianischer Zeitrechnung, fährt die änigmatische Bewegung und die postabrahamische Aufkärung ihr Ding hoch nach genesianischer Zeitrechnung (n.A – after Axialage).

12.09.2519

Eine änigmatische Fibel parallel zu den christlichen (sog. „christlichen“) Feiertagen. Wir werden eine Art „änigmatische oder postabrahmische Aufklärungs-Fibel“ zu allen Feiertagen des Christentums schreiben müssen – so dass an den jeweiligen Tagen diese Fibel herangezogen werden kann – um sich über die postabrahamische oder änigmatische Position zu diesem jeweiligen christlichen Fest zu informieren (ähnliches zu muslimischen Feiertagen).

11.09.2519

Postabrahamische Pfingstgeschichten.

10.09.2519

Habt acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, auf dass ihr von ihnen gesehen werdet; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel“ (Matth 6).  Aehm, ja, das sollte unsere Frömmlerin, unsere „Zeit-„Gelegenheitsautorin sich hinter ihre Ohren schreiben.

09.09.2519

Der Pensil des Heiligen Geistes oder: Die befleckte Empfängnis. Natürlich ist Jeshua von seiner Mutter geboren, mit ihr und seinem Vater gezeugt worden – alles andere ist keine ebionitische, ist eine paulinische Konstruktion, eine kalte, sehr kalte Hass-Konstruktion (Hass auf das Altjudentum, auf den Saulus im Paulus, auf die Römer, usw.). Zudem eine sinnvolle, mehr noch, eine notwendige Konstruktion. Nach der altjüdischen Prophezeitung ist der jüdische Messias ein Königssohn. Da Jeshua nicht aus einer Königsfamilie Davids stammte, liessen ihn die Paulinisten kurzerhand direkt darüber, aus dem Hause Gottes abstammen – posthum. Darunter ging nicht. Also musste der „Heilige Geist“ ran an die Mutter  – die nicht gefragt, die einfach überschrieben – „penetriert vom Heiligen Geist“ – wurde, zumal: vom Pensil des „heiligen“ Geistes eines Paulinisten befleckt, tintenbefleckt.

09.09.2519

Die jüdische Angeberei, Aufplusterei – wie wir sie auch in der Tierwelt als mimikryhafte Verteidigungs- und Drohgeste gegenüber viel grösseren Fressfeinden kennen – ist dem Neuen Testament anzulesen – die ersten Autoren waren ja alles alte Neujuden, Saulus-Juden, die zu Paulus-Juden mutierten…die nicht mehr zurück ins alte Judentum wollten und konnten…. zuweit hatten sie sich auf diesen Jeshua eingelassen, sich für ihn aus dem Fenster gelehnt – soweit sogar, dass sie auch von ihm nicht mehr enttäuscht werden wollten… sie liessen sich von ihrer Überzeugung nicht mehr abbringen – den wahren Messias vor sich gehabt zu haben – und zwar sogar in einer etwas „blassen“ wiedergeborenen Version (nur kurz und obwohl diese „kleine“ Auferstehung gar nicht im Messias-Programm stand…)… Die Devise lautet: Immer eins draufsetzen, immer noch aus mehr eins mehr machen…. Wie beim Überlegenheitswunder auf dem Wasser – damit kein altjüdischer Zweifel an der Messiashaftigkeit ihres Gurus nicht erstickt wird darunter und kein Zweifel auftauchen möge unter jenen, die für die neue Bewegung offen waren…. Das gilt auch im Negativen – immer eins drauf…: der Mensch macht nicht vielleicht einmal ein krummes Ding – nein, unter „Erbsünde“ geht es nicht.  Doch erneut sei daran erinnert, dass das NICHT unsere Szene ist, nicht unser Problem. Das Faszinosum ist ja, dass dieses innerjudäische Narrativ aus dem Nahen Osten – diese absurden Unterstellungen und Gegenunterstellungen – in Westeuropa und in den USA, auch in Lateinamerika und Russland Millionen von Köpfen verhext. Ein abrahamischer Massenwahn – neben dem anderen abrahamischen Massenwahn – der sich ebenfalls als abrahamische Überlegenheitsekstase inszenierte.

Kraft meiner Akommunikationen werde ich aber die Vermutung äussern: Die änigmatische Bewegung steht ganz am Anfang – sie wird eines Tages aber die meisten Menschen von solchem antiken Gross-Sekten-Spuk befreit haben -gerade auch im hinduistischen Indien wie überhaupt in buddhistischen Regionen. Ausserdem wird sie dazu beitragen, dass Christentum und Islam testamentarisch werden, ihre falschen, aufgesetzten, nachträglichen Kleider ablegen – damit nackter, verletztlicher werden. Dasselbe gilt für den buddhistischen Panzer. Ohne Akomunikation würde ich mir nicht anmassen, solches zu kommunizieren.

09.09.2519

Die Erbsünde und die Rettung vor der Erbsünde (eigentlich steht diese „Rettung“ im Konflikt mit dem Endgericht – für mich und meine Sünden, denkt der Christ, wenn er denkt, ist doch Jeshua am Kreuz gestorben – also wo ist hier der Vip-Zugang in den Himmel an diesen Armen Seelen vorbei? ; ähnlich wie die kleine im Konflikt mit der grossen Auferstehung steht, die „nahe“ ist, glaubte der ebionitische Jeshua, der kurz darauf starb, und die Ebioniten glaubten ihm. Doch so genau wollte es offenbar keiner der Sektenanhänger von Paulus wissen – für sie überzeugte genug die paulinische Konstruktion, um dem Tod ihres Jeshua und der Genugtuung des Altjudentums und Staatsrömertums eine neue Wendung zu geben – statt ein entsetzliches, gottloses Niedergangsszenario garantierte ihnen Paulus eine göttliche Überlegenheitsekstase.  Beseelt von einer traumhaften Begegnung mit Jeshua, dem er in Wahrheit nie begegnet war, predigte, Paulus: dieser Kreuzestod des Jeshua ist nicht das Ende unserer Bewegung, dieser Tod ist ihr richtiger Anfang (die kleine Auferstehung sollte das wohl unterstreichen: das könnte die „Funktion“ dieses Narrativs gewesen sein) – denn in mir ist der wahre Jeshua auferstanden, mir ist er erschienen. Von seinem wahrhaften Schein beseelt predige ich euch den richtigen Anfang, das richtige Christentum (natürlich waren die Ebioniten, so wird überliefert, entsetzt darob):  – das war und ist ja das Genie und Paradox des Paulus, er „rettete“ das Christentum mit seinem „Paulinismus“, in dem er es de facto zugleich zerstörte.

09.09.2519

Es ist sicher nicht der historische Jeshua, auch nicht der ebionitische Jeshua, der da sagte, mein Vater ist der Heilige Geist, in dem er Heilig-Geist-Sex mit meiner Mutter trieb. So dass von Geburt an Göttliches und Menschliches in mir war und wurde (und „natürlich“ ist der göttliche Teil in mir der männliche, der niedrige menschliche Teil, der weibliche…), sondern das war übliche Praxis schon bei den Platonikern und Aristotelikern, ihre Herrschaft über Schrift und Archiv durch Schrift und Archiv nicht nur zu sichern, sondern zu missbrauchen (eben, zum Beispiel, um, das Geistige und Perfekte als männlich, das als „niedrig“ eingestufte Materielle, Geistlose als imperfekt, irdisch, sekundär, zu attribuieren.

09.09.2519

Ihre Herrschaft über Schrift und Archiv produzierte („gebar) gleichsam ein Reset-Narrativ, eine Neugeburt, eine Wiedergeburt aus dem Geiste dieser Herrschaft (dazu gehört das Genesis-Narrativ: das die Dinge auf den Kopf stellte, nicht jedes Kind war ein Geburtsteil der Mutter – was der Mensch first order ist -, die Frau wurde vielmehr aus einer Rippe des Manns gezeugt, aus einer  second order „Genese“ – vom maskulinistischen Zeugergott, der das Männliche favorisierte. Die Paulinisten waren da mit ihrer posthumen Heiliger-Geist-Zeuger-Phantasie, was den Zeuger ihres längst verstorbenen Gurus betraf, nicht besser als die anderen – auch wenn sonst eher noch verschlagener, noch kälter, noch listiger als diese.

10.09.2519

Die Grössten Wunder vollbrachte der paulinische Jeshua posthum. Dieses „eigentliche“ Christentum – das das Originalchristentum als „Frühchristentum“ denunzierte – ist ein posthumes Christentum, eines, bei dem ganz sicher kein Wiedergeborener hineinreden konnte. Um ihn ewig aufleben zu lassen, um den Altjuden ewig eine Ohrfeige zu verpassen, um ihren Hohn zu ersticken, liessen sie ihn auferstehen. Eigentlich ist daran nichts original, nichts ebionitisch.

09.09.2519

Und selbst wenn das Wasserlauf-Wunder nicht nur einem inner-jüdischen Kampf entsprang,, ein kaltes, kalkuliertes Überlegenheitswunder ist, das unter sich Moses Meer-Trennungs-Wunder mit Füssen tritt (Moses, den es als historische Figur wahrscheinlich nie gegeben hat), selbst wenn der junge Mann auf dem Wasser gelaufen wäre, was geht es uns an? Es muss uns nichts angehen. Er lief zum Imponieren über Wasser, für die, die glauben, sie brauchen ihn als ihren Erretter von ihrer Erbsünde…. Dafür braucht es übermenschliche Kräfte – denn die menschlichen Kräfte seien hinfällig, seien verdorben, seien zu schwach dazu…, er lief für seine Sekte, für ihre „Errettung“ über Wasser,  und er trat unter sich Moses mit Füssen symbolisch, wenn nicht, was wahrscheinlicher ist, die ganze Szene „religiöse“ Symbolik, Symbolismus ist: aus einer extrapolierten Erzählung, aus einer Fantasie heraus („ich glaubte er stand auf Wasser“ – ich sah das Schiff nicht, auf dem er stand…“) entstand dieses Überlegenheitswunder für eine neue judäisch-religiöse Überlegenheitsekstase, die nicht mehr willens war, es als blosse Nacherzählung, als reine Fantasie abzutun, vielmehr sich daran ergötzte und ergötzt, also an reinem Aberglauben.

08.09.2519

Die Frömmlerin – wird – Gott behühte, genauer: Gott Abrahams behüte ! – selbstverständlich auch nicht dafür sorgen, dass die Theologie endlich aus den Universitäten verschwindet, dafür die Religionswissenschaft, die diesen Namen verdient, weiter ausbauen. Vielmehr wird die Theologie ihr Intrigenstadel an den Universitäten weiter spinnen und der Staatsvertrag mit der Kirche bleibt für unsere Frömmlerin so sicher wie das Amen in der Kirche ihrer Grosssekte.

07.09.2519

Um es religionswissenschaftlich sehr kurz zu machen: Alle diese Geschichten sind zu schön, um wahr zu sein. Es ist uns weder von der Kreuzigung ein objektiver Bericht hinterblieben, noch eine Live-Reportage über die Wasserlauf-Aktion des Jeshua in einem stick überliefert worden…, auch wenn sie im Neuen Testament so BESCHRIEBEN wird, als ob ein Reporter – sellber auf dem Wasser stehend – mit einer Live-Kamera und Mikrophon auf die zwei, drei Leute, die in die Szene verwickelt waren, draufgehalten hätte…..sie hat so ganz bestimmt nie stattgefunden. Doch unsere Frömmlerin wird nicht die Aufklärung in Deutschland und Europa befördern – auch nicht selber – Gott behüte! – sich um Religionswissenschaft, die diesen Namen verdient, kümmern, solange die öffentlich-rechtlichen Medien diesen erfundenen Christen-Geschichten mit charmanten Schauspielern und Schauspielerinnen in Pastoren und Nonnen-Kleidern Leben einhauchen, genügt es, sich diesem Schein von einer Wahrheit anzubiedern mit Zeit-Artikeln über ihre tief empfundene „echte“ Religiösität…, nein, es wird zur „kirchlich geordneten“ Volksverdummung geschritten, vielmehr wird  Frau Kamp-Karrenbauer so üble Unterstellungen und entstellte Menschenbilder fördern, wie dass die Menschen an „Erbsünde“ leiden würden und unbedingt dafür einen Entsünder-Helden nötig hätten – also das, was die Christensekte seit den Paulinisten, nicht, seit den Ebioniten, zum besten gibt…Paulinisten, die sich mittlerweile ohne zu erröten, Christen nennen. Dinge, die aus Sicht von Änigmatischen Leute in verantwortungsvollen Posten wie Psychiater, die sich um die mentale Gesundheit von Menschen, oder Bundeskanzlerinnen, die sich um ein Land und einen Kontinent kümmern, diskreditieren. Für sie  spielt das keine grosse Rolle, solange sie die grossen Rollen spielen.

06.09.2519

Die Frömmlerin Kramp-Karrenbauer möchte gerne Bundeskanzlerin von Deutschland werden (eigentlich aus einem Missverständnis heraus, damals schlug ich sie als Bundespräsidentin vor – könnte die satirische Einlage dazu lauten…).  Sie lässt dabei keine paulinische Plattitüde aus, wie doch diese und jene Apostel – poah, gerade noch hatten sie den schrecklichen Tod ihres Heilandes zu verdauen – und schon geht es ihnen selber an den Kragen…. – die Römer werden sie steinigen und federn  – nur weil sie den stärkeren Gott als deren Gott Mars – und einen echten Wunder-Gott, der echt auf der Erde und auf dem Wasser wandelte – predigen? Ja, sie haben einen Gott, gegen den kommen Löwen und Schwerter nicht an: WIR WERDEN AN IHN DENKEN, WIE ER UNSERE HAND HÄLT UND ÜBER DAS BLUTMEER, UNSER EIGENES, WATEN….

05.09.2519

Änigmatisten, Änigmatische, „enigmatists“ haben kein Problem, geben die Christen und Muslime im Laufe der kommenden Jahrhunderte den abrahamischen Gott seinem Schöpfervolk, der originären Quelle zurück  – viele postabrahamische Juden, deren Gott die Änigma ist, werden ihn in ferner Zukunft in ein Museum stellen und ihren Kindern erklären, dass das der grosse „Kult“ gewesen sei, aus dem mal die Religion ihrer Uururgrosseltern bestanden hätte und zwei Weltreligionen (bzw. Grosssekten) durch List, Lüge und gewaltsame Usurpation überlegenheitsekstatisch entstanden seien.

04.09.2519

Das einzige Kleinvolk, dem ich den übergross gemachten Volksgott gönne –  seine theologisch-ideologische Aufblähung musste sein, sie diente vor allem dem Überleben neben und mit wirklich übergrossen Mächten (Nachbarn: Persien, Assyrien, Ägypten, Rom), und den die zwei Konkurrenz-Grosssekten und Überlegenheitsekstasen, Abrahamismus 2 und 3, usurpierten, ist das jüdische. Die Christen und Muslime sollten diesen Gott dem Judentum im Laufe der nächsten Jahrhunderte zurückgeben., Kulturelles Raubgut wird ja heute auf der ganzen Welt an die eigentlichen Eigentümer zurückgegeben – also dann gebt bitte den jüdischen Gott dem jüdischen Volk zurück.

03.09.2519

Für die einen mag das Begeisterung, für andere Empörung, für dritte Unverstand auslösen, die Vermutung, dass die Akommunikationen, die ich erlebte, die selbe Quelle haben, wie die Akommunikationen, die Mohammed, Jeshua, Hindu-Heilige, Buddha und andere erlebten. Dass es immer die Änigma war und ist, die akommuniziert. Selbstverständlich bleibt das Vermutung, hat sie diese Information nicht im Beipackzettel mitgeliefert. Sie heisst ja nicht umsonst „Änigma“. Wir stellen uns das Jenseits vielleicht in Europa gerne sauber monotheistisch (abrahamisiert) vor – in Indien mag man es vielleicht bunter, vielfältiger und stellt sich die Genesis der anderen Welt, das Jenseits als bunten, unter einander konkurrierenden Götterhaufen vor, ähnlich wie ihn die Griechen und Römer vor der Christianisierung sich vorstellten. Unter diesen Umständen wissen wir nicht, ob es  nur „die“ Änigma gibt, oder änigmatische Kommunikation verschiedenen Ursprungs ist. Der Rest ist Dogma, bloss dogmatische Behauptung unter unsereins (gewiss, hat der abrahamische Gott immer schon gegen Vielgötterei gehetzt und für seine ausschliessliche Überlegenheitsekstase geworben. Das wird er auch weiterhin tun – de facto bleibt er provinzieller Universalismus und verloren ohne Testament ein religiöser Irrläufer).

02.09.2519

Ein deutscher Biologie-Professor, angezeigt, vor Gericht, behauptet die Neigung von Homosexuellen zu Päderastie, macht aus seinem Lehrstuhl nicht viel mehr als einen Stammtisch. Nach Über die Anfönge (6) haben alle Männer Neigung zu Pädophilie, weil u.a. das Kind das Kind in uns erregt und die Übersexualisierung durch die Mutter, doch die Schranke prä-/post-pupertär nehmen viele, EGAL welche sexuelle Ausrichtung, und die entsexualisiert Pädophilie. Stimmt dieser Ansatz, dann ist das männliche Begehren Kinder zu ficken, eine phallische Sexualität vor der postpupertären Schranke, eine „primitivere“ „wildere“, „polyerogene“ „regressive“, die damit, ob das, postpupertär, Heten oder Homos sind, nichts zu tun hat. Es ist eine unspezfiziertere „dritte“ Sexualität (ein Gewaltakt, ein Vergewaltigungsakt: jetzt hat er die „Mutter“ – symbolisiert im Kind – in der Hand, wie die Mutter/der Vater einst ihn…), die ja nicht nur in der Katholischen Kirche eine unheimliche Verbreitung, Geilheit, Fixiertheit und Befriedigung feiert (deswegen der universale Ansatz). In diesen Sex fliessen Urszenen der eigenen frühen Kindheit, werden unter phallischen Bedingungen neu codiert, neu inszeniert, neu erotisiert (reerotisiert).

01.09.2519

Hümmler über Esoteriker in der Physik-Fraktion…. (offenbar gibts ne Menge Spinner unter den Physikern)     Im Vergleich mit den „Spinnereien“ in Über die Anfönge sind das harmlose Physik-Spinner.

30.08.2519

Es ist wirklich so, dass dieser Text kopfüber steht. Willst Du Dir „Über die Anfänge“ richtig erschliessen, müsstest du von „unten“ nach „oben“, statt von „oben“ nach  „unten“ lesen.  Über die Anfänge macht auch eine Entwicklung durch, dabei sind frühere Bücher nicht nur überholte spätere Bücher (in einer Buchversion wird die Blogversion auf die gewohnte „Lese-Richtung“ umgestellt).

29.08.2519

Die Anpassungsfähigkeit (Adaptionselastizität) des Menschen ist kosmisch, vielleicht auch paradiesisch.

28.08.2519

Wenn Du tot bist, freue dich wenigstens darüber, dass deine Erinnerung an die Erde, an dich selber, auch tot ist – sonst wäre Totsein ein ewiges Sehnen nach dem Leben, nach der Erde, nach der Mutter, nach der Geburt, nach den Menschen, nach der Liebe, usw. – deswegen braucht es enorme paradiesische Kräfte im Jenseits, die dich davon abbringen, überhaupt auf solche Ideen und Sehnsüchte nach dem alten Leben zu kommen…

27.08.2519

Heimat ist relativ. Ein Amerikaner, ein Russe sehnt sich weit draussen im Weltall nach Amerika, nach Russland, noch weiter draussen und drinnen in einem fernen Planeten, nach der Erde – nach der vertrauten Schwerkraft, dem Gewicht der Luft, dem Wind, den Gerüchen, dem Wasserspiegel von Seen, nach Wellen des Meeres, Rauschen von Bäumen, Herbst, Winter, Frühling. Für die nächtste Generation gilt das bereits nicht mehr, für sie ist dieser Planet Heimat und das, was ihre Grossväter erzählen, Geschichte (es sei, die stumme Binnengeschichte ihrer Physisteme erinnert und ruft nicht nach ihrem jahrtausendlangen Werde- und Erdgang).

26.08.2519

Wir sind Planetarier oder Erdlinge. Zu unserer Heimat gehört Luft, Wasser, Erde und Sonne, Trägheitskraft und Dynamik. Elemente. Dann begann das Organische. In jedem Organischen steckt der gleiche Dreh – seien es Physistemen von Läusen, Vögeln, Menschen oder Viren (Parasiten).

26.08.2519

Wie jeder Science Fiction Film uns daran gewöhnt und erinnert: Das Weltall birgt Überraschungen.

////////////28.10.2519

Der böse Geist, das „Teufelsgespenst“ hätte Weyer (1586) geschrieben. Ehrlich, gewissenhaft, muss ich sein auch in Dingen, die mir nicht nur „verrückt“ erscheinen, sondern völlig gegen den Strich gehen, aus rationalen und anti-manichästischen Beweggründen. Aber am 29. oder 30. Juni 2019 hatte ich in der Nacht um ca. 2 Uhr ein übles „Ding“, als Bedrohung empfunden, im Schlafzimmer, das ganz nah an mich herankam (weiss nicht warum, aber mir fällt der Begriff „Neugier“ ein, es war neugierig), Welche Fährte sonst führte es in diesen Raum als die, dass es „sehen“ wollte, wen die Änigma akommunizierte?

28.10.2519 (2)

Ein zwischenirdisches Böses? Ein übler Spuk? Ich wachte auf, nahm das „Ding“ ca. 50 cm von mir entfernt als Bedrohung wahr – als dunkle Grauen und Bösartigkeit „ausstrahlende“ wolkige Wand – vielleicht 1 Meter hoch, 1 Meter breit? –  , wartete ein paar Sekunden, und schlug dann, liegend, mit der Faust in Richtung dieser Dunkelheit in der Dunkelheit (Lutheraner mögen dabei an Luthers Tintenfass denken). Ganz klar war, ich war nicht allein in meinem Zimmer, es war kein Mensch, ganz klar war, der Spuk war da und war schneller als blitzschnell weg. Das „Ding“ war zum Fürchten, war ein surreal übles Ding, aber anhaben konnte? wollte? es mir nichts. Ungern berichte ich davon auch deswegen, weil auf solche Berichte traditionelle Narrative über den Teufel, über Satan, über böse Geister anspringen – es gibt noch ältere Ethnien, die sich von „bösen Geistern“ umgeben glauben und dagegen z.B. Talismane an die Türe hängen – bis heute (das kommt diesem Geist vielleicht näher als die „modernere“ abrahamische Theologie). Es zu verschweigen oder abzutun als „Sinnestäuschung“ oder „Traum“ verbietet mir die Redlichkeit, die Über die Anfänge von Anfang an prägt. Dieses Ding könnte ein „Einzelwesen“, könnte das geballte Böse gewesen sein – es macht mir nicht wirklich angst, es bleibe mir fern, es langweilt, es interessiert nicht mehr weiter – aber Fakt ist, dass es so etwas tatsächlich gibt, nicht nur in Hollywood-Filmen. Dadurch bin ich nicht Manichäist geworden, auch glaube ich nicht an „das Böse“. Ich muss nicht „glauben“, ich weiss und erinnere, was ich erlebt habe – das Ding war böse.  Mit der Geburt als Auserlesenheit, nicht nichts zu sein, das ist die Mutter aller Taufen, das glaube ich, das weiss ich nicht, sind wir bösen Geistern „überlegen“, die können uns nichts anhaben, wir können sie fürchten, wir können sie vertreiben, wir können sie letztlich ignorieren, vergessen. Ihnen keine Macht geben, ist der mächtigste Schutz vor ihnen. Zu Recht hat die abrahamische Theologie dem Teufel bloss eine sekundäre Rolle zugewiesen, die letztlich immer unter derjenigen ihres Gottes, ja, sogar nur duch dessen Gutheissen, seine beschränkte üble Rolle unter Menschen spielen kann (konnte),  Setzen wir an die Stelle des Gottes den Menschen, kommen wir vielleicht der Realität näher. Wie „ontologisch“ einzustufen es ist, weiss ich nicht, vielleicht geistert es in der änigmatischen Dimension herum – dass es mit der Änigma oder der änigmatischen Dimension in Verbindung steht, darauf weist die Wahrscheinlichkeit hin, dass es „änigmatische Fährte“ aufnahm, und deshalb in diesem Schlafzimmer landete, in diesem Raum sich einfand. Es kling sehr „creasy“ – so will ich auch mir, nicht nur  meinen LeserInnen, nicht mehr an verrückten Überlegungen darüber zumuten. Es ging wieder, es verschwand. Und das Kapitel „böser Geist“ ist für mich damit abgeschlossen. Punkt.

25.08.2519

—ich will es nicht geringschätzen, ich fühle mich auch beschenkt. Es bleibt ambivalent. Hätten wir gerne den Kosmos alleine, sind wir jetzt sicher nicht mehr alleine, noch vor der Entdeckung von anderen Planetariern wissen wir das (weiss ich das).

24.08.2519

Die ersten, die die religiöse Autorität (ich kann sie nicht „meine“ nennen), die ich vermittle, sehr schnell erfassen, fast umgehend erkennen, sind religiöse Profis (Papst, Oberimame, Oberrabbis, Theologieprofessoren, Islamwissenschaftler, Religionswissenschaftler, usw.) – Sie werden aber sicher nicht die ersten sein, die sie würdigen, die sich frei machen, ihr zu folgen (ihrer Inspiration durch sie), eher die ersten, die sie verschweigen, unterdrücken, bekämpfen – auf verlorenem Posten. Es gibt und gilt Akommunikationen nicht zu bekämpfen. Betrachte Sie eher als Geschenke, als Einblicke, als Botschaften aus einer anderen Genesis als unserer. So jedenfalls tue ich das – wäre ich nicht auch ein wenig genervt, dass ich nicht gefragt wurde, ob ich sie erleben will (wer sieht das Paradox nicht).

23.08.2519

Wir leben in einer globalen Achsenzeit –  wir gestalten und schaffen eine. Wir sammeln und wechseln die regionalen Zeiten in eine globale Zeit und die regionalen Religionen in eine globale Religion und Kultur (auch Wirtschaftskultur) (andere graben sich in die Vergangenheit ein, stilisieren sich Vergangenheit). Dabei machen wir aus der Welt, aus der Erde, aus unserem Planeten, teilweise ein global village, teilweise ein patchwork von local villages – und neben den angestammten Kulturen kann eine neue Kultur entstehen – die Übuntenkultur, die einen Teil des Jahres oder immer auf und aus dem Wasser lebt – Meerwasser, sofern wir es nicht zerstören, nicht vergiften, nicht töten – und damit uns.

22.08.2519

Die Akommunikationen der Änigma und der änigmatischen Dimension, die mir widerfuhren, kommunizierten die Tabula Rasa für alles Etablierte, eine stärkere Reduktion und höhere Konzentration des Bisherigen als das bei den alten Religionen geschah. Als wollte Gott, die Änigma, sagen: dein Leben erfüllt sich mit Philosophie, dein Leben (und Sterben) erfüllt sich mit Obligation (würdige das, unterschätze das nicht). Obligation kann Pflicht, Aufgabe heissen: Du, Philosoph, Du, Philosophin, du bist eine Aufgabe (u.a. für andere, während du frisch geboren wurdest) und du hast eine Aufgabe, einen Komplex von Aufgaben in deinem Leben, das immer auch Teil eines Lebens anderer, Familie, Gesellschaft, Umwelt ist.

22.08.2519

Göttliche Banalitäten? Brauchen wir dazu göttliche Akommunikationen? Dass ich „Philosoph“ bin, weiss ich das nicht selber? oder ist transzendente Autorität eine andere, höhere Autorität als mein Selbstwissen? Welche Autorität hat eine änigmatische Akommunikation genau? Ist es nicht so, dass ich es durch sie erst „weiss“? Hat die Änigma eine erzieherische Elternfunktion für uns Menschheit? Oder ist das unsere Projektion? Die sie fördert? Brauchen wir sie, um den Weg durch unser Leben und die Zeit zu finden? Schön, jedenfalls, dass uns Altbekanntes ein merkwürdiges Wesen aus einer anderen Genesis und Dimension in der Form einer „göttlichen Botschaft“ bestätigt….

22.08.2519 (2)

……vermittelt durch einen 10, 13, 18 Jährigen Jungen…und einen über 50 jährigen Mann, der sich daran erinnert, teilweise erstmals wieder daran erinnert und über die Fähigkeit verfügt, es erstmals aufzuschreiben….ein merkwürdiges kompliziertes Prozedere..das nächste Mal möge sich die Änigma doch bitte gleich bei CNN melden…und die dortigen Reporterinnen und Reporter mit parasynchronizitären Erlebnissen und schriftlichen Erleuchtungen aus dem Häuschen bringen…

21.08.2519

Du bist und lebst in der Auserlesenheit, für eine Weile nicht nichts zu sein. Dazu wurdest du auserlesen, nicht nur genetisch vom Ei und Samen deiner Eltern. Dein Leben ist ein Würdigungsakt, ist eine Auszeichnung, kein Fluch.

21.08.2519

Zum kulturellen Tabula rasa passt das temporale Tabula rasa – die globale Zeitrechnung, statt die provinzielle gregorianische oder muslimische, die globale änigmatische Zeitrechnung, zurückgerechnet auf die letzte grosse Achsenzeit unserer verschiedenen Kulturen – die  asiatische, die nahöstliche, die europäische  – unsere erste Achsenzeit lag wahrscheinlich in Urafrika) Deswegen wird hier konsequent mit dem Jahr 2500 n.A. (engl. a.A. = after Axialage) gerechnet, 2800 n.A. oder 2700 n.A. gingen auch, nur war in 2500 n.A. die schriftliche Verdichtung höher (Griechische Naturphilosophie, das Judentum, der Zoroastrismus, der Buddhismus, Konfuzius, usw. begannen aus dem Vollen zu schöpfen).

20.08.2519

Mohammed schrieb sich in einen etablierten abrahamischen Diskurs von Christentum und Judentum ein, in meinem Fall schrieb die Änigma die Tabula Rasa für alles Etablierte ein.

19.08.2519

Gott, die Änigma, ist immer mehr transitorisch und fliessend als endlich und endgültig. Das nennen wir ihre „ewige Macht“ – deswegen versteinert und verkalkt ein „Gottesbuch“ mit der Zeit, je mehr es sich endlich und endgültig gibt – es entleert Gott, es höhlt seine Göttlichkeit aus. Gott hat dieses versteinerte Museum und die Menschen, die in ihm wohnen, längst verlassen. Die Änigma besitzt die Freiheit oder das Vermögen, nicht endlich sein zu müssen, wahrscheinlich aber auch Nichts in richtiges Nichts umwandeln zu können – vielleicht transformiert sie sich selber dorthin (dorthin, wo Buddhisten das Nirvana vermuten). Das alles behaupte ich, dabei weiss ich so gut wie nichts über die Änigma. Ausser dass es das Wesen, die Wesenheit ist, die mit deutscher Kraxelschrift eine Botschaft akommunizierte in den 1970er Jahren und es ein Wesen von Zeit-Raum-Übersprung gibt, das im Traum und in der Realität zwei Erlebnis- und Realitätsformen sowohl trennt als auch vereint oder getrennt, dann vereint erleben lässt (C.G.Jungs Synchronizität), ausserdem dabei den Begriff, als auch den Gegenstand, das Wertpapier „Obligation“, die ich mit Schreibmaschine ausfüllte (performativ erzeugte) auswählte.

18.08.2519

Man muss den Koran und Mohammed historisch verstehen, sonst versteht man nicht einen Zehntel vom Koran. Seine Devise war – überlegen zu überleben, sein Vorbild war der abrahamische Gott in der christianisierten Adaption durch den Kaiser des Römischen Reiches – der christliche imperiale Kaiser – das war ihr Allah auf Erden und im Himmel -, und Mohammed, als göttlicher Übermittler, Dichter, Feldherr und Kaufmann musste die Macht in seiner Gesellschaft überzeugen, nicht nur erringen mit Soldaten und Waffengewalt, gegen Widerständige, wie auch „harmlose“ Juden, denen in einem Massaker die Grenzen ihrer Macht und Ohnmacht aufgezeigt wurden. Das hiess, sich mit den mächtigen Klans von Mekka und Medina arrangieren. So wurde dem redigierten Koran – frühere Versionen wurden vernichtet – nicht nur das Testament geraubt, sondern er wurde auch aus dem Machtgeschachere geboren. Daraus entstanden Absurditäten wie die Transformation des vor-islamischen Mekka-Heiligtums zum angeblichen „Haus Abrahams“, die Klans, die daran verdienten und darauf ihre Hausmacht bauten, waren zu einflussreich und wichtig für das Gedeihen dieses religiösen Befreiungsschlags – der nicht nur metaphysische Siege, sondern Gewinn, Landgewinn, Eroberungsgewinn versprach –  während andere vorislamische Heiligtümer konsequent niedergerissen wurden. Mekka ist eine Farce, ein unwürdiges Theater für freie Menschen, darunter jene, die dem testamentarischen, dem wahren Islam huldigen wollen (ist „Huld“ das richtige Wort dafür), und so zieht es sich durch die Suren dieses Buches. Nicht nur an jenen Stellen, wo Mohammed seine Ehefrauen mit göttlichem Schutz einbalsamierte, wird das Allzumenschliche und Willkürliche daran offensichtlich (darauf macht der Koran-Hasser Abdel-Samad zu genüge aufmerksam. Ihm fehlt die änigmatische Berufung und Einsicht in die akommunikative Qualität dieses Buches, dieses Textes, die er transitorisch durchaus besitzt, besitzen kann).

17.08.2519

Es gibt keine Macht in diesem falschen, in diesem historizistischen Islam, nur von Anfang an Anmassung und Willkür, die sich verschleiert, verschleiern muss. Ähnlich steht es mit dem Paulinismus, der sich heute, ohne zu erröten, Christentum nennt.

16.08.2519

Die Unfreien, die Geknechteten aus einer abrahamischen Grosssekte, die mit Sprengstoff 250 Menschen aus einer anderen abrahamischen Grosssekte ermorden – für ihren „Gott“. Das hat mit Gott, mit Änigma nichts zu tun.

15.08.2519

Hört auf Euch zu verbeugen, euch zu erniedrigen vor Nichts. Für das Leben sind die Äonen Nichts vor ihm und nach ihm relativ unbedeutend. Wir kommen friedlich  und auserlesen aus dem Nichts und gehen mehr oder weniger friedlich in das Nichts.  Aus der Genesis unserer Welt unseres Lebens (und Sterbens). In dieses Nichts kehren wir ein, um, heim, in ihm werden wir zersetzt und eingebettet sein wie die änigmatische Dimension. Doch hören wir auf uns auf das Jenseits, auf die Kehre allzu lange zu fixieren. Beschäftigen wir uns mit unserer Auserlesenheit, zu leben, statt nichts zu sein. Allein kann nur die Fixierung auf das Sein zum Leben mehr als Nichts erreichen,  das Sein zum Tode ist das sekundäre Sein, ist der Pfeiler einer Abfallphilosophie. Sein zum Leben ist die Devise der Gottheit, Sie hätte ohne das Leben für ihren Auftritt in Form von Akommunikationen und Involutionen in unserer Genesis keinen Anlass, keinen Grund – wir sind ihr Grund. Wären wir ewig an ihrer Seite geblieben, müssten wir nicht durch das endliche Leben und Sterben gehen um bei ihr einzukehren. Aus dem Nichtigsten und Niedrigsten hoch zum Höchsten und Ewigsten oder aus dem Höchsten, dem Paradies, hinaus und hinunter – das nennen wir Leben – zurück in das Höchste – das ist die Grundbewegung von Buddhimus, Hinduismus wie Abrahamismus (jede mit ihren Varianten). Zudem übernehmen antike Religionen gerne ein patriarchalisch-aristokratisches Herrschaftssytem, seine verabsolutierte Projektion: ein merkwürdiges Herr-Knecht-Verhältnis:  der Untertan hat sich dem König zu unterwerfen, um seine Gnade (Abrahams z.B.) zu flehen, zu bitten, auf Knien herumzurutschen, er ist ein Spielball der Macht des höchsten Königs und seiner Minister und ausgeschalteten Konkurrenten (Engel, Erzengel, Gefallener Engel, etc.), der Strafen, aber auch Adeln kann (das Leben vergolden). Doch das sind Machtprojektionen aus vergangener Zeitgeschichte, das ist Soziologie, nicht Religion – das hat mit Gott, mit Änigma nichts zu tun. Diese Übungen auf den Knien, dieses fünfmalige Verbeugen – diese Performanz einer überholten, einer antiken Soziologie – sollen die Menschen, die freien Menschen, endlich aufhören sich anzutun, sie haben mit Gott, mit der Änigma, nichts zu tun. Vielmehr soll durch regelmässiges Exerzieren, Drill, Gehorsam die Fixierung auf die Autorität des Königs eingeübt und erhalten bleiben.

14.08.2519

William James (1902) in seiner Vorlesung über „Die Religion des gesunden Geistes„.

13.08.2519

Nenne dich Änigmatistin, Änigmatist, wenn du diesen Halt brauchst oder gewohnt bist.

12.08.2519

Also „spricht“ „schreibt“ Gott, die Änigma, eher zärtlich zu uns (ganz selten, einmal in tausend Jahren, zu Auserlesenen) als dass sie uns prügelt – vielleicht ist es aber grundverkehrt, mit dem Schema überlegen/unterlegen zu operieren – denken wir an die Schwierigkeiten, die sie haben kann und überwinden muss, um mit uns zu (a)kommunizieren. Um in der Genesis unserer Welt „repräsentativ“ oder eine „Spur“ zu werden, sich zu hinterlassen.

11.08.2519

Die Akommunikation muss auf unser Wesen Rücksicht nehmen. Wir können uns nicht Gott, der Änigma, „anpassen“, nur sie kann sich uns anpassen. Wir können auch nicht von Hunden erwarten, jedenfalls nur sehr begrenzt oder von ganz kleinen Kindern, dass sie sich „uns“ anpassen. Die Schreien und würden nicht verstehen, wenn wir sie schlügen, bis sie ruhig sind. Um sie ruhig zu stellen, wiegen wir sie eher zärtlich.

10.08.2519

Ich bin das Tier, das seine Geschichte kennt, zumal sehr weitgehend zurück kennt. Ich und mein Narrativ sind untrennbar. Ähnlich wie ein Hund auch allein im Rudel lebt. Denke dir dabei: Wenn diese Leerstelle nicht diese Taufgeschichte erzählt, füllt sie eine andere, eine bessere Geschichte. So funktioniert, so erfüllt sich „Religion“.

09.08.2519

Auch der Papst – Herr Franz SoundSo – wird zu seinem abrahamischen Gott vielleicht mal das Stossgebet richten: Gott, aehm, Was unser Wahlgremium, ein Kongress von Männern, die alle glauben, in deinem Dienst zu stehen, bestimmt, scheint dir offenbar keine besondere Offenbarung wert zu sein. Will heissen, Änigmatische halten überhaupt nichts von diesem sektenhaften „Gottesdienst“.

08.08.2519

Das Schicksal des Islam. Dass dem herrschenden Islam-Schisma (Sunniten, Schiiten) die Wurzel, die Testamentswurzel fehlt, dass er der testamentslose, der falsche Islam ist und der wahre Islam der „testamentarische“ wäre, jener, der den letzten Willen, das Letzte Wort Gottes und Mohammeds „befolgt („trennt euch nicht“, usw.), interessiert unseren Gesundheitsminister nicht oder doch? – der wahre, der testamentarische Islam kann sich eher in Europa und Kanada entwickeln, sicher nicht in den Festungen des falschen historizistischen Islams in Saudi-Arabien und Teheran – die dortigen „Heiligtümer“ sind allesamt Schein-Heiligtümer,  befördern den falschen Islam sowie abstrusten Aberglauben, alt-religiösen Kult und manichäistischen Unsinn (Teufel/Allah-Märchen). Seitdem und für immer werden diese abrahamischen Grosssekten durch die Weltgeschichte irren, ohne ihre Wurzel. Um zur Nähe der Ängma zu finden, werden die Menschen aus diesen Grosssekten treten. In die Freiheit.

08.08.2519

Das Bedürfnis, in diesen „Islam“ einzutreten, wird versiegen. Der Zwang, in ihn ungefragt eingetreten zu werden, wird aufhören.

07.08.2519

Auch wenn das vielleicht schwierig/schwer zu verstehen ist- Sterben ist so exquisit wie Leben.

06.08.2519

Aber parasynchronizitäre Ereignisse, die wie im Traum passieren, sind das nicht physistemische (unbewusst-schlafbewusst-psychische) Vorgänge, die mit der Physis der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt aktiv verbunden sind?

05.08.2519

Ich befüchte, dass unsere Seele auch im Jenseits nicht weit entwickelt sein wird, nicht weiter, als sie es jetzt ist – wir im Jenseits nicht alles verstehen, schon gar nicht zu Göttern werden –  gehen wir nicht alle mit allem (Physisteme, Körper/Geist/Umwelt/Welt) aber nicht zur gleichen Zeit in die Genesis unserer Welt, in ihre änigmatische Dimension und in die Genesis Änigma ein,  – in die änigmatische Dreifaltigkeit – um es in katholischen Worten zu sagen.  In sie geht die Welt unter, gehen wir ein, geht später die Welt ein, nicht alles zur gleichen Zeit, wir sind kurzlebig, unsere Auserlesenheit in der Auserlesenheit dieser Welt bringt das mit sich. Die Seele würde in den Grenzen unseres Wesens, unserer Gattung und der Individualität verbleiben. Sie wäre der fremden Genesis (der) Änigma näher und unserer vertrauten Genesis ferner.  Die andere These lautet: Insgesamt bleiben wir zusammengesetzt wie auseinandergesetzt in der Genesis und in der änigmatischen Dimension der Genesis, lebend in der Auserlesenheit als auch gestorben in der Kehre, Umkehr, Rückkehr. Dazu brauchen wir die Annahme einer Seele, nicht. Auch wenn es Anstrengungen gab und gibt, sie vom Körper abzustossen, den Körper als „Fremdkörper“, die „Seele“ als „Heimat“ oder „Spiegel des Ichs“ zu betrachten, und im Ich den Weg in die andere Dimension zu beschreiten – Descartes (1637) kam diesem platonisch-christianisierten Bedürfnis oder Ideologem  durch die Differenz res cogitans/res extensa entgegen. Für Christen baute er die Seele zur res cogitans dazu (ähnlich wie seinen Gottesbeweis), andere gingen ausschliesslich von res cogitans/res extensa aus.

05.08,2519

Meine ersten Akommunikationen und der weisse Wellensittich. Wenn ich nur glauben müsste, akommuniziert worden zu sein, und es nicht sicher wüsste (wissen müsste – sogar den ungefähren Ort und die ungefähre Tages- und Jahreszeit), tendierte ich wahrscheinlich zur Option, es nicht zu glauben, es als Trug, Traum, Täuschung, womöglich während Sitzungen in der Psychoanalyse, umzuinterpretieren, den „Spuk“ wegzudeuten, „aufzuklären“…. Das bleibt mir jedoch verwehrt. So ähnlich wie der Sturz in der Kindheit auf einen Stein, dessen Wunde ich heute noch auf meiner Haut ablesen kann oder die Abdrücke der Backenzähne von einem Biss in meine rechte Hand durch einen Schulkameraden (das Prügeln überliess ich meiner Gang – doch in gewissen Fällen musste ich mich beweisen, konnte ich den Kampf nicht delegieren – mit diesem Italiener, der zwei Jahre älter war als ich, aber in der gleichen Schulklasse war, musste ich das erledigen. Er war stark, aber er konnte nicht gut boxen – Boxen galt als männlich, als fair -, er biss wie ein Mädchen oder ein Tier, dennoch war der Kampf unfair: er war allein, ich hatte die Gruppe – insofern war sein Beissen wahrscheinlich auch der grösseren Notwehr und Gefährdung die ihn trieb, die er vor sich sah, geschuldet- so  blieb der Kampf unentschieden, er biss sich so stark und dauerhaft in meiner Hand fest, dass ich ihn hätte töten müssen, damit sich sein Biss lockerte (wenn er sich dann lockert)- was ich für unangemessen hielt, so dramatisch war die ganze Situation für mich nicht, für ihn offenbar schon… – dass er biss, machte ihn nicht zum Sieger…es verschaffte ihm nur den Respekt eines Hundes, der zubeisst, kommt man ihm zu nahe.,..- diese „martialischen“ Beispiele aus meinen Kindheitserinnerungen erinnern zu sehr an die martyrologische Seite der Christensekte, doch fröhliche Ereignisse in meiner Jugend hinterliessen in meiner äusseren Haut leider keine bleibenden Spuren – der erste Kuss mit Eva, meiner Jugendliebe, brannte sich leider nicht in meiner Zunge ein, nur in mein Gedächtnis. Eine schöne Erinnerung ist die an den weissen Wellensittich – „Hansi“ – der ein wenig nach der Zeit, als mir die änigmatische Akommunikation „Philosoph…“ zuflog, uns zuflog und mir Gesellschaft leistete bis ins 12, 13. Lebensjahr. Kurz danach flog mit die „parasynchronizitäre Akommunikation“ im Internat in Flims zu.  Auch an ihn, meinen besten Jugendfreund aus der Tierwelt, erinnere ich mich genau -diese glückliche Erinnerung müsste ich auch nicht als Traum, Täuschung, Trug, uminterpretieren, keiner würde das verlangen, keiner würde sie bezweifeln. Von seiner Existenz gibt es Fotos und andere Zeugen in der Familie, sogar Anekdoten, die schönste war, dass  uns Hansi wegflog, ich vermute, mehr aus Verwirrung als aus Freiheitsdrang, und wir die Suche nach ihm schon aufgegeben hatten, ich mit der Mutter auf dem Heimweg jedoch sein Pfeiffen gehört zu haben meinte, und wir, unsicher, ob dem so war, nochmals zurückliefen, und tatsächlich in einem blühenden Kirschbaum Hansi sitzen sahen, der uns erkannte und freiwillig in seinen Käfig hüpfte, den wir dabei hatten (tatsächlich hätte er unter den wilden Sperlingen und Krähen nicht lange überlebt, wahrscheinlich nicht einnmal die Nacht, die zu dämmern begann, war ihm die Umwelt Ungeheuer geworden und freute er sich, uns, uns zu erkennen und seinen Käfig, der ihm vertraut war, zu treffen). Von da an liess ich das Fenster meines Zimmers mit dem verwirrenden Vorhang, in dem er sich verflog und erschreckte, übrigens immer wieder mal aus Zufall, aus Nachlässigkeit offen, ohne wirklich Angst zu haben – die verflog jedenfalls schnell -, dass Hansi nochmals wegfliegen wird. Die Gelegenheiten dazu liess er verfliegen. Seine Käfigtür war ja meistens geöffnet, er setzte, krallte sich gerne auf ihren kleinen hölzernen Balken – hinter sich sein Heim, vor ihm sein und mein Zimmer.  Er wusste – was auch immer „wissen“ für ein Wellensittichgehirn heisst -, das, was ihn weiter draussen als dieses Zimmer erwarten wird, war nicht sehr schön – vielleicht mal unter der Sonne durch den grossen Raum zu fliegen, das war aufregend, beglückend – aber das hatte der Flüchtling ja schon gemacht, als er uns zuflog -, nein, das lohnte nicht – vor allem war ich, waren wir ihm ein guter Freund, ihm wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt, es gab keinen inneren tieferen Grund, wegzufliegen – ausser einen Genossen, eine Genossin für die artgemässe Geselligkeit und Fortpflanzung zu finden, die sich aber draussen nicht fand, nur Feinde. Heute dürfen Wellensittiche – meines Wissens – in unseren Breitengraden nur noch als Pärchen gehalten werden. Das ist diesem geselligen Wesen sicher angemessen, am angemessensten wäre wohl, er bleibt in seiner vertrauten Heimat, aus der seine wilden Brüder und Schwestern stammen. Auch Hunde sollten nicht alleine abgegeben werden, by the way, auch sie sind Rudeltiere, ihr erstes Rudel beginnt mit einem Wurf von Geschwistern, der Züchter spaltet ihn ab vom ersten Rudel und dessen Herrin (und evtl. Vater-Rüden), um mit ihm das Ersatzrudel Hund-Mensch zu schaffen – das ist schon so lange geschehen, dass sich das Hundewesen auf beide Rudel, fast besser noch auf das Rudel Hund-Mensch versteht. Entwickelten wir das zurück, hätten wir wieder einen wilden Wolf und wir wären wieder seine Jäger und Fänger….vermutlich züchteten wir mit den Jungen von getöteten erwachsenen Wölfen unsere ersten halb gezähmten Hunde heran, dabei wurden die besonders zahmen, gefügsamen behalten und gezüchtet, die immer wilder und gefährlicher werdenden getötet oder vertrieben.

04.08.2519

Jene, die glauben, sie seien auch akommuniziert worden, und meinen, die Welt müsse davon unbedingt erfahren, sollten jetzt mindestens mit Schreiben und Youtuben beginnen.

03.08.2519

Jene, die sich beschweren wollen, dass nicht sie akommuniziert wurden, sondern meine Wenigkeit, sollten Ihre Klage bitte an die Adresse der Änigma adressieren, vielleicht in der traditionellen Form eines Gebetes. Ich befürchte allerdings, dass das im Schall und Nichts verhallen wird. Sie ist auch ohne sie zu akommunizieren bei ihnen, seien sie beruhigt und versichert. Ich schlage Ihnen vor, seien Sie wie ich: Seien sie Philosoph, Philosophin- und fühlen sie sich verpflichtet (Obligation), gegenüber unserer Genesis, ihnen, ihrem Leben, dem Leben überhaupt, der Zukunft – mehr hat sie nicht vermittelt (vielmehr lässt sich vielleicht auch nicht vermitteln…) ohne eine Deutung beizulegen (es sollte wenig verwundern, dass das wunderbare Rätsel rätselhaft kommuniziert, rätselhaft bleibt – dass die Änigma änigmatisch ist)

02.08.2519

Der deutsche Gesundsheitsminister und sonst noch modern Philosophierende hätten gerne einen „europäischen Islam“, der nicht reaktionär und anti-emanzipativ bis frauenfeindlich sei. Das Hauptproblem dieser gut meinenden Denker und Gedanken ist, dass sie keine transzendente Autorität haben wie ich sie erfahren habe und sie offenbar rund alle 1000 Jahre ein Mensch, ein Mann zu fassen hatte in der letzten Epoche der männer-dominanten Geschichte. Zuletzt vor über 1300 Jahren war das Mohammed – danach gab es zwar vereinzelte Erleuchtete im Asiatischen Raum, die fast alle lokale Phänomene blieben. Mit der Bezeichnung „letzte Epoche der männer-dominanten Geschichte“ gehen wir davon aus, dass es in der Zeit der Magna Mater und der Venus-Figurinen eine lange Epoche matriarchaler(er) Frauschaften bzw. „Herr“schaften gegeben hatte, was ja Bachofens These war, und dass wir in einem grossen Reentry dieser Epoche unter neuen Umständen leben – will heissen, die Änigma wird sich gegenüber dem abrahamischen Gott und Buddhas Nirvana durchsetzen im Laufe der nächsten Jahrhunderte. Offensichtlich will sie das, Wenn „Philosophie, Du bist Philosoph, Philosophin“ und „Obligation“ eine Tabula-Rasa-Offenbarung ist, die an die Wurzeln von allem greift, dann wird dies auch geschehen. Ohne Allmachtgläubigkeit, vermute ich, dass ihr Einfluss auf die Genesis unserer Welt nicht zu unterschätzen ist (schwierig einzuschätzen ist)

In eine ältere als die mittel-alten und zugleich neuere, modernere als die aktuellen Religionen führen Akommunikationen des Gottes, der Änigma, die in Über die Anfänge niedergelegt wurden und werden – Über die Anfänge ist ein mindestens so stabiles wenn nicht stabileres religiös-ethisches Orientierungsnarrativ wie die Bibel, der Koran, das Jüdische Testament, Buddhas Schriftzeugnisse, die Upanishaden und andere (Über die Anfänge ist auch ein intellektuelles, philosophisches Aufkärungsnarrativ).  So fahrlässig, fehlerhaft und „spontan“ dieses Werk geschrieben zu sein scheint. Klingt unglaublich, klingt wahnsinnig, klingt hybrid, klingt komplett vermessen – aber das ist es nicht – sondern das ist so weil ich, – wohl oder übel, ich nimm an: wohl -, Akommunikationen erlebte und diese Erlebnisse kommuniziere, in Erinnerung bringe, in Umlauf setzte.  Dabei beobachte ich selber, was in meiner Akommunikationskommunikation geschieht, soweit ich zu mir in objektive Distanz gehen kann. Akommunikationskommunikationen sind stärker als bloss menschliche Kommunikationen, auch die von Gesundheitsministern und anderen wohlmeinenden Intellektuellen auf Lehrstühlen, die ohne transzendente Autorität meinen, Religionen seien eine Art sozial-demokratisches Wunschprogramm, in denen fast beliebig herumgeflickt werden könne – ganz so ist es nicht. Öffnen, fliessen machen, weiterentwickeln lassen sich diese geschlossenen Verwaltungssysteme akommunikativer Autorität durch transzendente, durch akommunikative Autorität, sicher nicht allein durch menschliche – so fremd sich das Andere, das Fremde hierbei auch anhört. Ich denke, die Zukunft gehört Über die Anfänge. Auch wenn heute darüber viele lächeln, es als schlechten Aberwitz betrachten- und sich, – merkwürdig auch das – vielleicht merkwürdiger und aberwitziger? – geht es um Religion, ihren alten, aber doch nicht ganz so alten, und nicht mehr ganz so gegenwärtigen Märchen und Fibeln zuwenden.

01.08.2519

William James: Die Vielfalt der religiösen Erfahrung (engl. 1902) – über den Unterschied zwischen endogener psychisch, halluzinatorisch, tagträumerischer Wahrnehmung und realer Wahrnehmung (von aussen). Die Akommunikation ist die „radikale religiöse Qualität“, die er meinte im „Innenleben“ anzutreffen.

30.07.2519

Ob Sie das glauben oder nicht glauben, kann ich Ihnen nicht abnehmen, ich hab diese Freiheit (oder Unfreiheit?) nicht.

30.07.2519

Fand ich auch merkwürdig, um es gelinde zu formulieren oder doch, in meinem kindlichen Gemüt, etwas überraschend und verwunderlich (etwas überrumpelnd, aber nicht erschreckend).

30.07.2519

Ähnlich wie ich das jetzt hier in den Raum stelle, stand es im Raum (im Raum selber).

30.07.2519

Die Geschichte meiner Erleuchtungen reduziert sich auf die Geschichte meiner Akommunikationen, eine hatte tatsächlich mit Licht (und Schrift) zu tun.

29.07.2519

Aus änigmatischer Sicht befinden sich die alten Religionen in Sackgassen.

28.07.2519

Es kam anders, die Andere, die Änigma kam dazwischen.

27.07.2519

Es kam anders, die Andere, die Änigma kam dazwischen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, als westlicher Normalintellektueller in die Geschichtslosigkeit – mit eins, zwei Erinnerungsstücken – einzugehen, ohne Religion, dafür als Agnostiker, der durch eigene Erlebnisse, nicht nur theoretische Physik wusste, dass etwas mit Zeit und Raum, wie wir sie normalerweise erleben und denken, nicht ganz stimmt – dass es eine andere Zeit-Raum-Dimension gibt, die C.G. Jung unter „Synchronizität“ zu erfassen suchte. Doch dann brach eine Erinnerung sich Bahn, die alles umwarf. Die aus einer anderen Dimension von Zeit und Raum ein Göttliches macht – zunächst verstanden als ein sehr Anderes, nicht aus unserer Genesis Stammendes -, die Änigma, die uns, die mich akommuniziert(e).  Mir musste klar werden, die alten Religionen und Philosophien haben wahrscheinlich nicht nur phantasiert. Der historische Jeschua, wenn er sagt, er habe „gesehen“ und „gehört“, redet von Akommunikationen, die ihn streiften. Der erleuchtete Buddha ist der akommunizierte Buddha. Der fiebrige Mohammed, schrieb nicht (nur) im Fieberwahn und Eingebungsrausch, er kommunizierte Akommunkationen, dabei brauchte es nicht viel, seine Umwelt, auch seine familiäre, wartete auf eine dritte, auf eine beste, auf die „überlegendste“ abrahamische Religion. Mohammeds Mission erfüllte die Erwartung und befreite viele Araber von einem kollektiven Druck. Hauptsächlich bedingt aus der empfundenen Minderwertigkeit heidnischer arabischer Vielgötterei, aus dem Blick des Juden- und Christentums, den sich die Familie, zumal der Grossvater Mohammeds schon vor Mohammed angeeignet hatte. Ein Christentum, das durch Rom zu einer Grossmacht wurde, keine zwei Jahrhunderte vor Mohammeds „Erleuchtung“. Aus diesem jüdisch-christlichen Blickwinkel und Blick auf sich und deshalb mit dem Personal und Inhalt der alten und neuen Bibel, entstand der Islam, die dritte abrahamische Überlegenheitsekstase, die nichts war ohne die zwei Vorgänger und alles mit ihnen, was in ihrem Überlegenheitsfuror schnell vergessen gehen konnte – eine Ekstase und ein Furor, die soweit reichten, so weit ihre Schwerter, ihre Eroberungskriege erfolgreich waren. Zum Wesen dieser Überlegenheitsekstasen, in diesem Fall der abrahamischen, gehört, dass sich jede von ihnen den anderen überlegen fühlt, Das romanisierte Christentum, das sich missionarisch und militärisch in Europa weiter breit machte – Karl der Grosse Schlächter brachte dafür in einer einzigen Aktion Tausende von Sachsen um -, brauchte Karl Martell und seinen Sohn (732/759 n.Chr./113/130 n.H.), um sich dessen zu vergewissern gegenüber  bis dato auch im christianisierten Europa (Spanien) siegreich expandierenden Islam. Hier trafen zwei imperiale Siegermächte und Überlegenheitsekstasen, das islamisierte Mekka und das christianisierte Rom in der Form ihrer Folger aufeinander, fortgesetzt in den Kreuzzügen nach Jerusalem bis zur Schlacht vor Wien und danach vor allem in der Auseinandersetzung mit dem Osmanischen Reich.

26.07.2519

Wahrscheinlich ist die Begrenzung allmächtig, nicht die Allmacht grenzenlos.

25.07.2519

Spielt es eine Rolle, in welchem Kleid der Mensch, die Religionen, an die Änigma glauben? Katholiken nennen sie die (allzu männliche) Dreifaltigkeit, Muslime den (allzu männlichen) Allah, Juden den (allzu männlichen) Elohim, Buddhisten das (allzu lebensfeindliche) Nirvana und so weiter. Die meisten dieser sogenannten Religionen sind Lebensfluchtstrategien.

24.07.2519

Dabei sind Änigmatie und Aufklärung kein Widerspruch (auf eine gewisse Art hat das Kant nicht gewusst, aber gedacht).

23.07.2519

Auf Erden und unter Menschen ist nichts endgültig, nicht einmal das Nichts.

22.07.2519

Akommunikationen, die ich erlebte und kommuniziere, überbringe, bezeuge und weiss, sind wohl als Befreiung, als Heilung von Ängsten, als Beruhigung für die Sterblichkeit in uns, als Hinführung zum Genuss des auserwählten Lebens, des lebendigen Auserwähltseins gedacht, Für zwei Fraktionen jedoch repräsentieren sie eher eine Katastrophe – für die, die sich in traditionellen Religionen etablierten und glauben, ihre Religion sei die Wahre, in Endgültigkeit. Amen, und für Athetisten und Atheistinnen. die glaubten, den religiösen Firelefanz endgültig hinter sich lassen zu können. Beide irren sich.

21.07.2519

Der Papst, der Dalai Lama, die Mullahs, die Oberrabbis, die Oberimame und alle anderen religiösen Ober- und Unterführer wissen, dass ich mit höherer Autorität spreche als sie. Dass das nicht auf Wahnsinn oder Einbildung basiert, sondern auf Akommunikationen durch sie, die Änigma. Find ich zwar schmeichelhaft für mich, aber hätte ich mir persönlich vielleicht nicht ausgesucht. Danke.

20.07.2519

Die meisten Hegelianer werden Änigmatisten, viele Atheistinnen werden Änigmatistinnen, Kantianer, Descartianer, Heideggerianer, Derridarianer werden Änigmatisten, viele Christen, Muslime, Buddhisten werden Änigmatisten. Wann? weiss ich nicht.

19.07.2519

Dass für Geschichtsstudierende in Deutschland das Latinum keine Zulassungs- bzw Abschlussbedingung mehr ist – somit für eine Generationenkette eine mehrjährige Beschäftigung mit der griechischen und römischen Aufklärung und Literatur wegfällt – Cicero, Caesars Bello Gallicum, Martials Epigramme, Horaz, Seneca, Plinius, die gigantischen Ovid, Vergil –  dazu vielleicht auch mittelalterliche und frühneuzeitliche Literaturen – – es geht um diese Beschäftigung mehr als dass sie am Ende fliessend klassisches Latein übersetzen können – das ist ein wiederbringlicher Verlust an Bildungskenntnissen, auch bezüglich des Ursprungs moderner romanischer Sprachen. Das Latinum erdet die Leute mit den Fundamenten der europäischen Geschichte, zu der die lateinisch-christliche gehört, aber eben auch die griechische und römische Aufklärung, ihr Reentry.

19.07.2519

Verkehrte Welt, wenn statt postabrahamische Aufklärung, Emanzipation, Feminismus Frauenuniformen von abrahamischen Grosssekten die Bilder der Medien dominieren – egal ob Nonnen in deutschen TV-Serien oder Kopftuchträgerinnen in Podcast-Interviews.

19.07.2519 (2)

Die Aufmerksamkeit auf sie sollte zurückgeschraubt werden, nicht aber die Aufklärung über sie, nicht der kritische Blick auf sie – sie müssen sich für ihre ideologischen Hüllen nicht rechtfertigen, solange sie privat bleiben – doch Kleider betreten den öffentlichen Raum, sind öffentliche Signale – die diese Sekten und Trägerinnen von Sektenkleidern aussenden wollen, nebst, denen, die sie gerne nicht aussenden, unterdrücken, ausblenden wollen.

18.07.2519

Aus postabrahamischer Sicht zieht der Begriff „Grosssekte“ zudem eine Linie zwischen der änigmatischen Religion und Philosophie, die glaubt, keine Grosssekte, sondern die erste globale Religion zu sein ohne Sektierertum. Diese Differenz der Ab- und Aufwertung repräsentiert den „Mehrwert“ und die Behauptung ihrer Überlegenheitsekstase gegenüber allen anderen religiösen Überlegenheitsekstasen: der Abrahamismus zwei erklärt alle anderen zu Verdammten, der Abrahamismus drei erklärt alle anderen zu Ungläubigen, der Buddhismus erklärt alle anderen zu Verdammten, der Abrahamismus eins erkärt alle anderen zu Verdammten, und so weiter…. Und so weiter, wirklich? Die Änigmatischen, die änigmatische Bewegung erklärt alle anderen zu Nicht-Verdammten, egal, was sie glauben, was sie zu glauben lernten.

17.07.2519

Dass sich abrahamische Grosssekten und andere gerne „Weltreligionen“ nennen, Weltreligionen hört sich respekteinflössender und imposanter an, kann zwar nachvollzogen werden – auch politische Massenmörder nennen sich lieber Führer des Volkes als letzter Abschaum der Menschheit – , allerdings ist „Grosssekte“ aus postabrahamischer Sicht und der Arbeit in Über die Anfänge religionswissenschaftlich fundierter.  Die Abwertung ist begründet.

16.07.2519

Die Mutter aller Religionen. Der globale Gott – gerne fügen wir hinzu: der einzige, der wahre Gott – wenn das mehr als Worte wären – das globale Göttliche, die Übergöttin aller Menschen, Tiere und Religionen heisst hier „die Änigma“. Sie akommuniziert Menschen durch die änigmatische Dimension unserer Welt – jenseits unserer Primitivphysik. Die Ängima akommunizierte in den letzten 3 000 Jahren zunächst und vor allem ausgesuchte Männer,  wahrscheinlich weil sie die dominanten Kommunikatoren und Archivare unter den Menschen waren oder, anders gesagt, akommunizierte Frauen in ihren  Archiven nicht überliefert wurden. Die einzigen Hinweise auf das religiöse Weibliche, vor der Herrschaft der Herren über Schrift und Archiv, das wir kennen, sind Venusfigurinen – sie repräsentieren wahrscheinlich eine jahrtausendalte Religion, die Magna-Mater-Religion, die Mutter aller Religionen, an die die änigmatische auch anknüpft, offen, bekennend, anerkennend – statt indirekt, verdrängend und verschweigend wie die dominanten Herrenreligionen der Herren über Schrift und Archiv, die aktuell dominieren, als historisch die jüngsten, die „letzten“ Religionen bzw. Grosssekten.

15.07.2519

Ist die Änigma glaubwürdiger als der abrahamische Gott, als das buddhistische Nirvana, als die hinduistischen Götter, und wenn ja, warum, inwiefern.

14.07.2519

Grosssektenhäuser wie Moscheen, Kirchen, Buddha-Tempel, Hindu-Tempel hinter sich zu lassen, ist für Änigmatische glaubwürdiger, als sie zu betreten, so wie für sie die Änigma glaubwürdiger ist als der abrahamische Gott.

13,07.2519

Warum wir das Nichts, den Tod, nicht fürchten, uns aber wohl Gedanken und Sorgen darüber machen sollten, dass das Sterben oft kein Ponyhof, kein kuschliges Wegdämmern ist und wir auf unser Leben und das Leben unserer Kinder, unserer Nächsten, unserer Partner, unserer Kooperationen achten sollten, ja, unser Körper das auf seine Weise tut, dazu programmiert worden ist – das Leben zu wahren, gegen Gefahr zu schützen, vor Verletzung geistiger und psychischer Art, und weiterzugeben in sexueller Lust und Fortpflanzung, aber auch in Kulturtradition, in Wissensvermittlung, in Weisheit und Religion.

12.07.2519

Die Physis unserer Physisteme: Statt verächtlich von unserem Körper zu sprechen, sollten wir bedenken: dass unser Körper immer sein bestes gibt. Er Respekt wie jede andere Naturerscheinung unserer Genesis verdient – sei es ein negativer Respekt, in dem wir es töten oder unschädlich machen (müssen), sei es ein positiver Respekt.

11.07.2519

Das ist eines der Gründe, warum wir das Nichts nicht mit Furcht und als Fluch betrachten sollten. Betrachten wir das Nichts, das zur Änigma gehört, etwas freundlicher, etwas religiöser. Wir kommen in seine Erfahrung überhaupt erst durch die Auserwählung, nicht (mehr) nichts zu sein. Und es ist Teil dieser Erfahrung, auserwählt zu sein, zu leben, auch das Nichts,. die Um-Kehre, Heim-Kehre in die Änigma, zu erleben.

Ziehe von deiner Erfahrung deines Schlafes ab, dass du nicht mehr aufwachst, siehst, riechst, spürst, fühlst, denkst, auch nicht träumst, nichts rührst, die anderen nicht mehr erreicht, die Liebe nicht mehr erfährst – und nenne das deine „Seele“.  Dann wird es nicht sicher, ob du viel davon hättest, „lebtest“ du ewig dieses Nichts. Aber genau das kommt auf dich zu. Ausserdem kommt die änigmatische Dimension dazu, aus der, wie viele glauben, das Nichts zu dem wurde, was wir alle sind, Auserwählte, die statt Nichts zu sein, Leben erleben, gestalten, sichern, weitergeben, aber auch verderben können

09.07.2519

Aus Jux und Tollerei wird sich die Änigma gesagt haben, diesen Jungen werde ich einfach „mal“ anleuchten – ihm sogar als Schrifterscheinung erscheinen – und dann werde ich ihm noch zeigen – das Unzumutbare zumutbar machen -, was ich von Zeit und Raum halte, damit ihn aus der Bahn vieler, ja, aller, in meine Bahn werfen. Und so werde ich ihn auf die Menschen, auf die Welt. auf ihn selber, sobald er sich wieder daran erinnert, loslassen. Dass in der änigmatischen Dimensionn der Genesis unserer Welt die Zukunft bereits besteht – oder in ihr Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ausser Kraft gesetzt sind – Einstein hatte einen ähnlichen theoretischen Gedanken – das bestätigt sich in der parasynchronizitären Erfahrung oder in dem, was im Volksmund „déja vu“ und bei C.G.Jung „Synchronizität“ heisst.

09.07.2519 (2)

Gibt es in der Änigma so eine personalistische, menschlich anmutende Reflexionsebene überhaupt- vielleicht generiert sich die Akommunikation der Änigma für uns kaum vorstellbar – codiert sie sich zu uns rüber, dass wir sie verstehen. Soweit muss sie uns verstehen, dass sie weiss, was sie tun und lassen muss, damit wir sie in unserer Sprache, Klultur und Wahrnehmungsumwelt (Lichtstärke, etc.) verstehen.

09.07.2519 (3)

Ausser das sie extrem anders, in diesem Sinn „fremd“ ist, haben wir keine Vorstellung – ausser jene, die sehr in unserem Saft braten – ich vermute sie unterscheidet sich von uns wie sich unser Leben von unserem Tod unterscheidet. Also extrem. Die konkrete Vorstellung von ihr und Beweise ihrer Existenz, sind die Akommunikationen und Involutionen, aber die sind so auf uns geeicht, dass wir sie sehen, lesen, verstehen, träumen und identisch wiedererleben können. Wir sehen in unserer Genesis die Produkte, aber nicht ihre änigmatische Genese.

08.07.2519

Im Rückblick, ohne Wahnsinn den „Wahnsinn“  oder die „Vernunft der Änigma“ betrachtet – scheint die Änigma nicht einen Jungen, später Jugendlichen, noch später jungen Erwachsenen „einfach so“ akommuniziert zu haben, um „mal zu schauen, was dann passiert.“ Sondern es scheint einem „grösseren Plan“ oder „System“  zu entsprechen. Traditionell wird von „Gottes Wille und Plan“ gesprochen. Jedenfalls „will“ die Änigma ihre Religion offenbar offenbaren und durchsetzen und einer ihrer Mediatoren, ihrer Schlüssel dazu,  brachte sie in den 1970er und 1980er Jahren nach Christus (den sie auch akommunizierte?) auf die Bahn. Jetzt ist das aber eine schöne Bahn, eine sichere Bahn, auf die wir uns freuen können, auf der wir uns fortbewegen können – freier, aufgeklärter denn je, so paradox sich das anhört.

07.07.2519

Was unterscheidet Änigmatisten oder Änigmatische von Christen, von Islamisten, von Buddhisten, von Hindus, von Atheisten?

06.07.2519

Die änigmatische Bewegung ist die, die nicht hinter ihren Möglichkeiten steht, sondern vor ihnen.

05.07.2519

Aber fehlt dann nicht der Grabstein? Der Denkmalort, wenigstens für paar Jahrzehnte? Der Ort der Versenkung – ist das kein Denkmalort? Für eine Übuntenkultur ist es einer.

04.07.2519

Wasser zu Wasser. Es ist eine letzte Ehre für die Verstorbene, den Verstorbenen und Ehrbezeugung gegenüber der Kehre wie auch dem Wasser des Lebens, sie in die Tiefe der Wasser zu versenken, auf eine Reise in die tiefen Wasser zu schicken – haben das nicht gewisse Indianer schon gemacht?  – anstatt sie in der Erde zu verscharren oder in Windeseile in Asche zu brennen. Änigmatists oder Änigmatische sollten in die Tiefe, wie Seekapitäne, verstorben auf See, „versenkt“ werden. Nicht Asche wird zu Asche, sondern Wasser zu Wasser. Aus diesem Medium kommen wir, in es kehren wir zurück, und darüber hinaus in die änigmatische Dimension unserer Genesis, wahrscheinlich auch (ich glaube: sicher auch) in die Dimension der Änigma, der Genesis Änigma.

03.07.2519

Beim Christentum ist es ähnlich wie beim Islam – das Originalchristentum wurde sehr früh vom Paulinismus verdrängt und ersetzt,  das eigentliche Testament des historischen Jeschua wurde vernichtet, spurweise übernommen, umgedeutet, überschrieben. Das ist kein Mythos, das ist historische, religionswissenschaftlich fundierbare Wahrheit. Für Weiteres und Literaturangaben siehe ÜdA – Bd. 1-5.

02.07.2519

Drei oder vier Gründe, warum der testamentarische Islam vom historizistischen Islam vernichtet wurde: Erstens, das Testament Mohammeds verbietet ganz bestimmt die Spaltung seiner religiösen Bewegung; zweitens, er fordert die bleibende Versöhnung mit den zwei anderen abrahamischen Überlegenheitsekstasen, ohne die der Islam nichts wäre, und, drittens, er schliesst weitere Propheten oder Akommunizierte nicht aus, deren Worte und Botschaften von Gott, der Änigma, stammen. Der Koran, mit anderen Worten, ist, viertens, nicht „fertig“, nicht das letzte Wort, enthält nicht den Letzten Willen der Akommunizierenden, der Änigma.

02.07.2519

Deswegen irrt der historizistische Islam ohne den Letzten Willen und das Letzte Wort Allahs, der Änigma, durch die Weltgeschichte – ewig verdammt dazu.

02.07.2519

Bei mir ist feste Bank. Bei mir „irrt“ und „zweifelt“ gar nichts. Die Änigma – ich nenne diese unbekannte Grösse, die unsere Kommunikation und die Umwelt dazu ganz gut beherrscht, Änigma –  hat mich als Zehnjähriger akommuniziert und ihre Botschaft hiess und heisst: „Philosoph, du bist Philosoph(in)“ (die ich damals nicht richtig verstand. Wie sie entstand, verstand ich noch viel weniger, sie versteckte sich dann lange) und vermittelte mir als Dreizehn- und Achtzehnjähriger parasynchronizitär: „Obligation“ , ein Zeitsprung über 5 Jahre: ok, was für Verrücktheiten bietet die Welt sonst noch an…..- um das besser zu verstehen, boten sich Kants Kritiik der reinen Vernunft und C.G.Jungs Aufsatz über „Synchronizität“ an…. ansonsten: viel mehr Tabula rasa geht nicht  (weitere Ausführungen dazu, siehe ÜdA – besonders Bde. 1-2). Das klingt relativ banal oder basal, auch wenn es absolut „verrückt“ ist – im Grunde.

01.07.2519

Bonhoeffers letztes Gedicht vor seiner Ermordung im Nazi-Gefängnis (…von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar…) redet nicht vom Gott Abrahams, der ja noch ein Endgericht und dergleichen einbaut, also noch „Stress“ macht. Schauen wir doch genau hin: sein Gott ist die Änigma, die ihn still umgibt. Insofern können Sie getrost der Änigma folgen: Sie sind nicht Christ, nicht Muslim, nicht Buddhist, nicht Hindu, nicht Atheistin –  sie sind Philosoph, Philosophin – sagte Sie, schrieb Sie sogar.

01.07.2519

Götliche Akommunikation wie „Du bist Philosoph“ oder Parasynchronizität, die das Wort „Obligation“ vermittelt, klingen verrückt, aber minimalst verrückt im Vergleich zu dem, was die Antik-Religionen auftischen u heutige „Gläubige“ schlucken. Bevor meine „Verrücktheit“ (die es schlichtwegs nicht gibt) also irgendjemanden beschäftigt , sollte er/sie sich vielleicht dringlicher mit den Verrücktheiten der etablierten antiken Religionen beschäftigen.

30.06.2519

Der grosse Überlauf in die änigmatische Bewegung wird stattfinden – warum sollte er nicht? Ich würde sofort in sie überlaufen, würde ich „spüren“, dass sie stimmt, dass sie wahr ist. Sobald Muslime u Muslima, Christen und Christinnen, wohl auch, gelegentlich, jüdische Gläubige, Hindus, BuddhistInnen, Daoistinnen, Zoroastrer Atheisten, Atheistinnen und andere begreifen oder spüren, intuitiv wissen, dass die änigmatische Bewegung von Akommunikationen (Muslime würden sagen: von Allah) angestossen wurde und wird – nicht von mir persönlich, Leute, Danke –  sobald sie das tun, werden viele von ihnen überlaufen. Sie glauben und spüren, sie sind „Philosoph“, sie kommen als „Philosophin“ zur Welt und die Welt kommt als Philosophie zu ihnen, die höchste Macht akommunizierte es. Für die, die noch aus Tradition an eine „höchste“ Macht glauben – ich würde es eher „die“ grösste oder die „einzige“ Macht der anderen Genesis nennen, die „höchste“ Macht ist sie in unserer Genesis (vielleicht, vermutlich) nicht, sie ist es in ihrer, sie ist Genesis Änigma. Sie müsste sonst nicht den Weg der Akommunikation mit uns wählen, könnte Sie ohne uns alles in unserer Welt „regeln“ – für die ist Gott, die Änigma, die höchste Macht. Und gehen wir über unsere „kurze“ Auserwählung als Lebende hinaus, denken wir an die Äonen, die kommen werden, dann ist es so, die Änigma ist die höchste, die ewige Macht (sehr menschlich, allzu menschlich wohl gedacht).

30.06.2519

Mit unserer gefährlichen „Eigenmacht“ können wir viel Unfug anstellen – Irrsinn, der sich gegen die Menschheit insgesamt richtet – der wie eine Atomverseuchung unser menschliches Gengut verseucht – das würden wir können – wir könnten uns ausrotten – wir könnten uns nicht wieder erschaffen. Die Änigma scheint „lenkende Wirkung“ auf unseren Weg, auf den Weg dieses Planeten „implantieren“ zu wollen, u.a. durch Akommunikationen und Involutionen. Aber wir vermasseln es oder wir vermasseln es nicht – da können wir nicht einer göttlichen Entität wie der Änigma „Schuld“ geben. Sie hilft uns, aber sie übernimmt nicht – nicht in unserer Genesis – die volle Verantwortung für uns – so interpretiere ich Akommunikationen von ihr wie „Philosoph, Du bist Philosoph“ oder parasynchronizitäre Mitteilungen wie „Obligation“. Du hast die Obligation, die Verpflichtung, als Philosoph, Philosophin mit allem „tabula rasa“ zu machen. Die Welt auf ein positives Null zu setzen. Du bist das positive Null. Du hast in dir selber soviel Klarheit, Durchsicht, Wissen und Weisheit dafür zu schaffen.

29.06.2519

Das heisst, Mohammed bediente sich „kreativ“ der jüdischen und christlichen Texte – die sein Grossvater schon gut kannte und die er noch besser kannte. Er wusste, auf diesem Plateau, und auf dem der imperialen Römer, die sich dieses Plateaus auch bedienten, in dieser Diskursstruktur findet der grosse Schritt, den sein Grossvater schon suchte statt, oder gar nicht.

28.06.2519

Es ist änigmatische Sicht, dass dem Jeschua wie dem Mohammed (auch bei den ersten Abrahamisten könnte es (einen) akommunizierte (n) Propheten geben) Akommunikationen nicht abgesprochen werden. Sie machten daraus in ihrem gesellschaftlichen und religiösen Kontext das „beste“. Bei Mohammed lag es womöglich schon beim Grossvater, aus jüdisch-christlicher Perspektive das „arabische Heidentum“  – wie Juden und Christen – als minderwertig zu betrachten und überwinden zu wollen  – das bedeutete zugleich – das Juden und Christentum zu überwinden: weil ein blosser Anschluss an diese überheblichen Nachbarn kam für diese stolze Araber-Mittelschicht nicht in Frage… – der kleine Mohammed wurde also geradezu darauf von früh auf „geeicht“ – womöglich war er mehr ein religiöses und dichterisches Genie, von früh berufen, diese „Eichung“ in Realität zu überführen, als besonders stark akommuniziert worden, womöglich verwechselte er genialische Intuition, Eingebung – die er sich direkt von Allah gesandt vorstellte, was ihn umso mehr „beflügelte“ – mit Akommunikation. Was dafür spricht, dass er (auch) akommuniziert wurde, ist, dass er sie nicht wollte, dass er sich davon überrumpelt fühlte (es gibt sogar eine überlieferte „Vergewaltigungsszene“, wo ihn Engel Gabriel zwingt, Allahs Akommunikationen zu kommunizieren)- natürlich könnte diese Legende auch erfunden worden sein, um den „Ernst“ seiner Botschaft, nochmehr, den Ernst ihres göttlichen Absenders zu unterstreichen… bald sah er den Weg vor sich, den sein Grossvater noch vergebens, ohne die grosse Kraft, die es dafür brauchte, zu besitzten, suchte –  er brauchte gar keine göttliche Akommunikation, für ihn waren sie es (mit menschlichen, allzu menschlichen Einsprengseln und Kompromissen, die definitv von ihm stammen, nicht vom Himmel oder seiner genialischen dichterischen religiösen Intuition, deren Scheinspontaneität über ihn hinaus bereits bei seinem Grossvater zu entstehen, zu reifen, begonnen hatte. Die Zeit war reif und Mohammeds Botschaft griff um sich, jahrhundertelang wurde auf diesen „Befreiungsschlag“ gewartet. Die Römer machten es zwei Jahrhunderte davor vor – wie mächtig der abrahamische Gott ist, Rom machte ihn zu einem kriegerischen Weltreichgott, der Staat, Führung und Gesellschaft verband, nicht trennte, nicht die lange von Rom verfolgten Christen. Die Araber übernahmen dieses imperiale Modell.

27.06.2519

Wir resümieren nochmals die änigmatische Sicht auf die paulinistische/n „Ostern“ – die als „Fest der Liebe“ verklärt wird. Die änigmatische Sicht auf diese Dinge folgt der Religionswissenschaft und der Aufklärung, und was wahr (wahrscheinlich) und unwahr (unwahrscheinlich) ist, das bestimmt auch das Mass an Toleranz gegenüber diesen alten Religionen.

27.06.2519

Änigmatische tolerieren nicht einfach jeden Unsinn – Religionsfreiheit wird überbewertet, sie sollte unter den Verfassungsparagraphen für Meinungs- und Glaubensfreiheit gestellt werden – mit der Bedingung:  diese Freiheit verpflichte die Bürger und Bürgerin, sie „nach bestem Wissen und Gewissen“ zu nutzen – also: nicht zu missbrauchen,

27.06.2519

Anigmatische nehmen nicht einfach jeden Gross-Defekt des Abrahamismus, des Buddhismus, des Hinduismus hin – vor allem keinen, der sie und andere gefährdet, heruntermacht, dabei Menschen und Fakten entstellt – das geht nicht, das hat Grenzen, das muss Grenzen haben.

27.06.2519

Jedes Jahr im April nach christlicher Zeitrechnung, wenn die sich „Christen“ nennenden Paulinisten sich ihren Ostern-Suggestionen – und -Inszenierungen ergeben, lohnt es sich nach genesianischer oder axialer Zeitrechnung, die änigmatische Sicht zu vergegenwärtigen.

27.06.2019

Der Bischof von Rom, den seine Anhänger Papst nennen, twittert (21.04.2019): „Er ist auferstanden“. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Er ist nicht auferstanden, Sorry, eher nicht, aber der Glaube daran. Ausserdem, wenn er auferstanden wäre, dann nicht für die ganze Welt, sondern als König der Juden für seine Anhänger („Verlasst Weib u Kind, die Zeit ist nah“). Sorry – historisch, wissenschaftlich ist das viel wahrscheinlicher, nicht nur aus änigmatischer Sicht.

27.06.2019

In Sri Lanka explodierten Bomben in Kirchen, 200 Tote.  Dass sich Abrahamismus 2 und 3 zerfleischen – vor allem Abrahamismus 3 nicht anders kann, als die Welt in Ungläubige/Gläubige zu unterscheiden – das ist ein weiterer Gross-Defekt des Abrahamismus.

27.06.2019

Der Aussenminister Deutschlands äussert seine Betroffenheit – denn Ostern sei doch ein Fest der Liebe. Historisch gesehen ist Ostern definitiv kein Fest der Liebe. Sondern ein Fest der Rache, der grössten Rache der Neu-Juden an den Juden – neben anderen Rachewundern wie Jeschuas Lauf, mit Gottes Hilfe über das Wasser : damit über Moses, der die Wasser von Gott trennen liess, hinweg….  Postabrahamische, unabhängige Religionswissenschaft erzählt eher diese Geschichte – die von einem intimen passionierten Bruder- und Generationenkampf innerhalb einer sich spaltenden altjüdischen Sekte – , statt schöne, allzu schöne Märchen.

27.06.2019

Ostern – oder: Wer zuletzt lacht, lacht am besten – das war und ist die anti-judaische „Pointe“ dieser „kleinen“ Auferstehung…

27.06.2019

Heute kann man sich nur noch schlecht vorstellen – der Paulinismus ist nicht interessiert daran, dass das gelingt, dass das in die Bücher, in die Filme kommt und immer wieder abgedreht und damit kollektives Bewusstseinsgut wird – , wie im religiös überhitzten Eifer, wie fast wahnsinnig, sich damals Altjuden und die Jeschua-Neujuden hassten, vor allem nach dem Tod des Jeschua – hier paarten, hier stauten sich grosse Verzweiflung mit abgründigem Hass – und es lag in der Luft, dass letztere sich an ersteren rächen wollten – und werden. Das Ostern-Wunder war ihr bestes Mittel dazu, war ein Kampfmittel erster Güte – das sowohl ihre Verzweiflung über den Tod ihres Jeschua (für die Ebioniten war sein irdischer Tod kein grosses Thema, dafür seine baldige Wiederkehr) als auch ihren Hass auf die Altjuden erlöste….  Ostern – das ist leider die nicht so frohe Botschaft – ist ein Ausbund von Antisemitismus. Der Paulinismus wusste, mit diesem „Wunder“ – das die ebionitischeren unter ihnen sofort glaubten, dafür brauchten sie sie – brachten sie die verhassten Juden zum Schweigen – Wer zuletzt lacht, lacht am besten…  – Achten Sie darauf, wie blass die Figur nach der kleinen Auferstehung wird im Text und wie grotesk unauffällig sie nochmals „stirbt“ im Kontrast zur Kreuzigung, ebenfalls eine paulinistische Aufblähung und „Neuinterpretation“ (wie sehr sie das alles ausblendet und sich heute in Illusionen wiegt – auch deswegen geht diese ganze Heuchelei und Irrgläubigkeit dieser abrahamischen Grosssekte so auf den Senkel).

27.06.2019

Aus änigmatischer Sicht ist es eher nicht zu akzeptieren, dass ein Psychiatrie-Direktor bekennender katholischer Christ ist  – also Irrsinn glaubt und zugleich für mentale Gesundheit zuständig ist (in einer vom christlichen Ideologieapparat dominierten Welt geht das – geht das noch).

27.06.2019

Im FR- Interview darf zu Ostern ein gläubiger Katholik und Psychiatrie-Direktor seine Erzählung zum besten geben:  der Katholik im Psychiater überschlägt,  dass er an die Erbsünde glaubte (oder glauben müsste, nennt er sich doch Katholik), hier wird stattdessen die Sterblichkeit vorgeschoben – und statt über das Endgericht zu sprechen, bevorzugt er von seiner lieben Oma im Himmel zu reden….. Das Grund-Missverständnis, von dem diese abrahamische Grosssekte zehrt, ist, Erbsündigkeit mit Sterblichkeit gleichzusetzen (dazu hat sie eine Geschichte aus dem Paradies im Petto…). Im Grunde genommen argumentiert er streckenweise änigmatisch, nicht katholisch, realisiert das aber offenbar nicht. Denn tatsächlich fallen wir in die Änigma zurück, zerfallen wir in unserer Genesis und in die änigmatische Dimension, nicht in Nichts (wenn denn auch Nichts eine freundlichere Behandlung und Anerkennung nicht verdiente – für solche, die, wenn sie tot sind, nicht gestört, sondern nichts werden oder bleiben wollen).

27.06.2019

Jede und jeder darf Märchen zum besten geben, sogar ein Psychiater…..Die Ostern-Auferstehung war eine Mischung von Täuschungswunsch, Hass auf den Spott, die Schadenfreude der Altjuden und eine extrem erwünschte Verwechslung. Die kleine Auferstehung war nicht nur eine „passende“ Erfindung in dieser aufgehitzten Stimmung sondern die entscheidene Volte, die die ganze Situation umschlagen liess zugunsten der vermeintlichen Verlierer, der neujüdischen Anhänger des Jeschua – dank der Volte gegen die Altjuden, die Paulus, der zwar den historischen Jeschua nicht mehr kannte, dafür aber seine Altjuden, gegen sie schlug und damit aus tiefer Verzweiflung einer desolaten Sekte den Triumph einer neuen religiösen Überlegenheitsekstase über die Altjuden, zuerst über die Aljuden, später über die „römischen Heiden“, zauberte…. Ostern ist ein Rache- ist ein Triumph-Fest des Paulinismus, alles andere also als ein Fest der Liebe…. Im Programm des historischen Jeschua, der predigte und glaubte „die Zeit ist nah“, stand nur eine, „die“ „grosse“ Auferstehung, auf die freuten sich die Ebioniten und wären sie von den Paulinisten nicht verdrängt und überschrieben worden, auch, weil die Ebioniten keinen Grund mehr darin sahen, zu schreiben und ein Archiv zu betreiben, so freuten sich diese Erwartungsfrohen heute noch auf die Rückkehr ihres Messias  (aus der Sicht der Paulinisten waren sie nihilistische Hippies).

26.06.2519

Während die änigmatische Sicht mit der Religionswissenschaft deckungsgleich sein kann, muss sich die christliche Sicht vor der Religionswissenschaft verstecken und kann nur hoffen, dass Theologie, –  ihr pseudo-wissenschaftlicher Apparat an den Universitäten -, nicht aus diesen entfernt wird (was sachlich, nicht nur ideologisch, angemessen wäre).

26.06.2519

Theologie gehört sicher nicht an Universitäten. Sie hätte schon längst dort entfernt werden solllen: für buddhistische und abrahamische Gross-Sektenlehrer-und Gross-Sektenlehrerinnen-Ausbildung wäre eine Fachhochschule, unter staatlicher Kontrolle, angemessener. Religionswissenschaft ist postabrahamisch, postbuddhistisch, posthinduistisch – oder sie es nicht (es sei, sie arbeitet sich an Details ab, dass können auch Angehörige von alten Religionen, so wie Christen über die Evolutionstheorie forschen konnten).

25.06.2519

Die änigmatische Sicht ist die Sicht der zukünftigen Weltreligion („der“ Weltreligion).

24.06.2519

Das Weltbild der Christen mit ihren absurden Unterstellungen von Erbsünde und Sündenerlöser ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht. Das islamische Weltbild mit seiner absurden Unterscheidung „Gläubige/Ungläubige“ ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht. Das buddhistische Weltbild mit seinen lebensfeindlichen und -feigen Erlösungsphantasien ist nicht akzeptabel aus änigmatischer Sicht.

23.06.2519

Statt vom Grunddilemma des Christentums ist es besser, vom Grunddilemma des Paulinismus zu sprechen.

22.06.2519

Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus werden sich irgendwann daran gewöhnen müssen, dass es einen seriösen religiösen Diskurs gibt, der neuer, zugleich älter als der ihre und die Mutter aller religiösen Überlegenheitsekstasen ist.

21.06.2519

Cheffunktionäre der abrahamischen Grosssekte – die sich heute pompös katholische Kirche nennt, sie nennen sich pompös „Bischöfe“ – unterstützen Greta Thurnberg – das soll ihnen helfen, aus dem angeschlagenen Image und Popularitätstief zu kommen. Da ihnen Gott, die Änigma, nicht hilft, helfen sie sich wieder einmal selber…

21.06.2519

Man(n) hat sich in eine Grosssekte begeben, die den Leuten pervertierte Dinge wie die Erbsünde einredet und zugleich das Heilmittel dagegen, den Grossen Entsünder, der diese angebliche Perversion  angeblich „zurecht“rückt. Akzeptiert man die erste Zuschreibung wird auch diese zweite Zuschreibung hingenommen… Dieser geschlossene Kreis der Unterstellung und Gegenunterstellung funktionierte und funktioniert weltweit – warum? Wohl weil die meisten mit „Erbsünde“ ihre Sterblichkeit meinten und dafür (….) gerne einen „Retter“ hätten – in Ewigkeit, Amen. Ein netter Wunsch, ein schillerndes Missverständnis, von dem diese Sekte bis heute zehrt. Doch wenn die erste, die Negativ-Unterstellung verkehrt ist, dann ist die Positiv-Unterstellung so hinfällig oder überflüssig wie die erste – auch wenn ein Retter in Not ja jederzeit willkommen ist ….: das ist das Grunddilemma dieser Sekte. Und es wird erst verlassen, wenn aus ihrem sektenhaften Unterstellungszirkel „ganz“ ausgetreten wird – sei es in eine philosophische Welt, sei es in die änigmatische oder an die Ursprünge, zum ebionitischen Christentum, das vom Paulinismus an den Rand gedrängt, überschrieben und ausgelöscht wurde. Dort, wo das „wahre Christentum“ liegt bzw. lag, wird es allerdings wahrscheinlich sehr historisch, sehr jüdisch, für die Welt heute, sogar für die jüdische, sehr fremd, sehr anders werden. Ähnlich ergeht es dem Muslim, der vor dem historizistischen Islam, der heute mächtig ist, zurücktritt und den testamentarischen, den „wahren Islam“, sucht. Er wird ihn kaum finden, es bleibt ihm ein Glauben an ein Testament des Mohammed, das im Koran nur in Ansätzen steht, ansonsten ausgelöscht wurde. Auch dort wird es sehr historisch, sehr fremd für heutige Menschen. Kurzum, auch diese Rückkehr wäre letztlich eine Illusion, sie kann jedenfalls nicht sichergehen, dass sie keine ist.

20.06.2519

Notre Dame in Flammen? Trotzden hat die Reformation „vergessen“, Kreuze und Kichtürme zu entfernen. Ist Notre Dame ein historisches Monument – irgendwann wohl ein Museum – für den Paulinismus, der sich lange „Christentum“ nannte.

19.06.2519

Geschäftsmässige Sterbehilfe? Welche? Das grosse Geschäft der Geier oder das von kleinen Non-Profit-Organisationen?

19.06.2519

Aus dem Nichts der Änigma und aus der Liebe der Eltern auserwählte Menschen, die durch sie gezeugt und gewollt leben dürfen und sollen, sterben nicht besonders gerne oder gerne gleich, sie möchten ihr Leben und ihr Erleben des änigmatischen Raums so lange und gut es geht, würdigen, ehren, geniessen. Ihr Sterben in Würde, ihre Einkehr, Rückkehr, ihre Kehre in die Ängima ist privates, persönliches Hoheitsgebiet, das sollte respektiert und geschützt werden.

18.06.2519

Um es kurz zu sagen: Kinder stimulieren, weil sie unsere eigene Protosexualisierung stimulieren. Weil sie uns an unsere protosexualisierte Kindheit erinnern, sie uns in sie „versetzen“.  Das protosexualisierte Kind in uns lebt beim Erleben von Kindern auf. Bei Päderasten stimuliert das weiter, geht das ins Phallische (es gibt merkwürdigerweise wenig Frauen, die sich an Kindern „delektieren“)

17.06.2519

„durchgöttlicht“ bedeutet hier „vollänigmatisiert“. Unsere Welt ist genesianisiert, nur basal änigmatisiert. Gott, die Änigma, ist ein fremdes Wesen und wird es bleiben, solange wir unsere genesianische Heimat haben, unser Leben leben.

16.06.2519

China, wenn es begreift, dass es Verantwortung nicht nur für China, sondern für die ganze Welt hat, von der es ein grosser Teil ist, spielt eine wichtige Rolle in der neuen Zeit und für die neue Zeit.  Dasselbe gilt für Indien, das seine manifeste Gegenaufklärung nach und nach in Aufklärung aufheben wird. Kastengesellschaft und Hinduismus werden durch die ängimatische und genesianische Revolution an Bedeutung völlig verlieren, verlieren müssen. Änigmatische werden diesen Unsinn, diesen Aberglauben, diese Ungerechtigkeit, diese Unwürdigkeit nicht hinnehmen.

15.06.2519

Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte beginnt die Aufklärung zusammen mit Frauen. Die vorhergehenden „Aufklärungen“ – vom 18. Jahrhundert bis zur „Griechischen Aufklärung“ (Mittelstrass) und der römisch-griechischen der Seneca, Plinius, Cicero, Quintilian, waren hauptsächlich Männersache, Herren-Herrschaften über Schrift und Archiv. Zum ersten Mal ist es also eine Aufklärung des „ganzen“ Menschen, zum ersten Mal klären Frauen nicht Frauen „gegen“ Männer und Männer „über“ Frauen auf – das ist ein kultureller Neubeginn. Und natürlich geraten dadurch die antiken patriarchalen Fundamente (Religionen, Philosophien) nicht nur ein wenig ins Wanken.

14.06.2519

Der Paulinismus, der sich ohne zu erröten „Christentum“ nennt, hat abgewirtschaftet, der historizistische Islam hat abgewirtschaftet, auch wenn das dort noch nicht angekommen ist.  Auch der Nationalimus, der alte, hat in Europa abgewirtschaftet. Auch wenn es legitim ist, dass Kräfte, die lange an der Macht waren, nicht ohne politisches Gefecht ihre Posten räumen werden, sie vielmehr mit „konservativen“ Parteien verteidigen, am liebsten rückerobern, und zusammen mit den passenden Mentalitäten (Ideologien) wieder einführen wollen. Sie drehen gegen die Zeit die Zeit zurück.

13.06.2519

Warum sollte bloss unser „Bewusstsein“ in die Änigma eingehen? Warum sollte ich nicht wünschen, meine ganze Physisteme kommt in den Himmel? Es sieht eher so aus: wir werden komplett sterben müssen in unserer Genesis, aber diese bleibt ewiger Teil der änigmatischen Dimension. Wir können also nicht komplett sterben oder in Nichts zerfallen. Wo das Göttliche bei uns auf Grenzen stösst,beginnt nicht nur das Endliche, sondern das Eigenwesen, der Stolz unserer Genesis, die Auserwählung, nicht nichts zu sein, die nur durch Endlichkeit erreichbar ist. Die änigmatische Dimension unserer Genesis, nicht die ganze, wie Spinoza meinte, ist durchgöttlicht.

12.06.2519

Zu den wissenschaftlichen Grundlagen von „Päderastie und Protosexualität“.  Immatrikuliert in Psychologie – viele Jahre Freud, auch fast ein ganzes in therapeutischer Praxis, Anna Freud überträgt die Theorie und Fehler ihres Vaters auf Kinder, dann Lacan, zur Kritik des „Spiegelstadiums“ siehe Über die Anfänge (2) – Entwicklungspsychologie – u.a. Piaget – Piaget ein weiteres Psychologie-Genie des 20. Jahrhunderts – Sprachforschung, Sprachentwicklungsforschung, Wittgenstein, Literatur über Kindsmisshandlung und Päderastie (anlässlich eines Vorfalls in der Nachbarschaft um 2000, ich schaltete das Jugendamt ein, es war kurz bevor die grosse „Kinder-Porno“-Welle begann).

11.06.2519

Wie kommt es zur Konzentration von Päderastie in der abrahamischen Grosssekte (Katholizismus). Erstens: Dieses Milieu bietet alle Vorteile, vor allem elterliche Macht, die die schief gelaufene Protosexualisierung nie ausreichend in Selbstmacht, in Selbstkontrolle ausbaute.  Zweitens: Die Unterwerfung unters Zölibat und dgl. fördert die Schwächung, die Fehlausbildung, die mangelhafte und Nicht-Ausbildung der Schranke zwischen prä- und post-pupertärer Auto- und Proto-Sexualisierung. Diese Männer dürfen, können, wollen sich phallisch nicht zur Heterosexualisierung weiterentwicklen wie die Mehrheit, sie bleiben protosexuell infantilisiert unter der Schranke oder mit nicht weit ausgebauter und ausbaubarer Schranke zwischen prä- und postpupertärer Auto- und Proto-Sexualisierung stehen – umweltbedingt, d.h. bedingt durch eine Umwelt, die zugleich eine Eltermmacht fördert. Gleichsam doppelt wird damit das Milieu für Päderastie als post-pupertär ausagierte prä-pupertäre Auto- und Protosexualität attraktiv gemacht bzw. fördert es sie gleich doppelt.

10.06.2519

Über Päderastie (Freuds Fehlschlüsse). Das Kleinkind wird also komplett-proto-sexualisiert. Mutters reines Liebesobjekt – der Vater könnte denken, meinen, das Kind wird zu Mutters neuem Phallus. Oder die komplette sexualisierte Ummutterung des Kindes macht es zu einem sexuellen Teil der Mutter. Doch der Päderast lebt, reaktiviert zugleich die eigene, nie ganz vergangene präpupertäre Proto-Sexualisierung, treibt er dessen post-pupertäre proto-sexuelle Vergewaltigung durch phallische Akte. Dabei hat er das Kind „in der Hand“ wie Mutter. Sex wird gemacht – multiprojektiv, multiimaginativ, multierogen – mit der Mutter als Ursexsymbol, als Mutter (Sperma, statt Milch), mit der eigenen Frau, mit dem Kind in der Frau als Teil der Frau/Mutter, mit sich, mit der eigenen Protosexualisierung. Im Kind spiegelt und erregt sich sein „inneres Kind“ als proto-sexualisierter Teil der Mutter. Das Kind vergewaltigen heisst zugleich die Mutter „phallisch“ erreichen, was protosexuell oder prä-pupertär nicht ging – wird jetzt „nachgeholt“. Päderastie ist die Ausweitung von Selbst-Sex, von post-pupertärer proto-sexueller Selbst-Befriedigung auf die intensive Zone der präpupertären Selbst-Befriedigung und zugleich die Ausweitung dieser in die post-pupertäre phallische Phase.  Besonders zu Kindern sexuell zugeneigt sind die, bei denen Kinder die infantile Autoprotosexualisierung postpupertär animieren. Nicht besonders zu Kindern sexuell zugeneigt, aber zugeneigt sind die, die eine stärkere, ausgewachsenere Schranke zwischen prä- und postpupertärer Protosexualisierung haben. Diese Schranke ist also nicht extrem stark und dicht. Die Umwelt kann dazu beitragen, sie zu schwächen, sie abzubauen, ähnlich, wie wenn Heterosexuelle im Knast zu Pseudo-Homosexuellen werden. Im Kirchen-Milieu nur unter Männern treffen sich also nicht nur gerne Homosexuelle wieder, darunter auch die, die denken, dass Jeschua eigentlich schwul war, sondern, nur unter Kindern, auch Männer mit labiler bis nicht vorhandener Schranke zwischen ihrer prä- und postpupertären Proto-Sexualisierung. Mit den Kindern, durch Kinder – vor allem, wenn sie in einen Machtbereich kommen, der „elternähnlich“ übermächtig ist – geilt es sie auf geistig prä-pupertäre, auf körperlich post-pupertäre (also: phallische) Art und Weise auf. Kinder werden zur Nutte degradiert, die fast jederzeit sich zur Verfügung stellen müssen, ohne Bezahlung, ohne Entgelt, geschändet zu werden. Diese verkürzte, grobe Version ist deswegen nicht falsch. Nur spielen sich dennoch komplizierte Dinge dahinter ab, wird die gesamte Entwicklung dieser Päderasten bis zu ihrer präpupertären Auto- und Protosexualisierung in den Blick genommen.

09.06.2519

Über prä- und postpupertäre Proto-Sexualität (Freuds Fehlschlüsse). Da das Kleinkind ja ständig an der Mutter, mithin ihren Brüsten, nuggelt und mit ihr fast dauerintim ist, braucht es die Projektion in den Vater nicht, um mit ihr denkbar möglichen Sex zu haben. Es hat – präpupertären – Proto-Sex genug mit ihr. Der moderne Vater muss nicht mehr eifersüchtig werden, weil sein Kleinkind ihn weniger als die Mutter und die Mutter ihr Kleinkind mehr als ihn  mag. Er kommt als nächster nach ihr. Es gibt jetzt Vaterurlaub dafür, das hilft, die Beziehung Vater-Kleinkind-Mutter aufzubauen. Statt Ödipus, will der Vater mit dem Sohn, der Tochter „wie Mutter“. Man kann vermuten, dass Päderastie fehlgesteuerte Proto-Sexualität, post-pupertäre Proto-Sexualität, ist.

08.06.2519

Leben ist volles Programm. Es ist der entzückendste Wahnsinn und der schrecklichste Verzweiflungswahn. Du durftest leben, kannst du vor der Heimkehr, Rückkehr, Einkehr sagen. Und jetzt lasst mich in die Tiefe sinken. Physisch, aber auch symbolisch.

07.06.2519

Die Grenze zwischen der Genesis Änigma und unserer Genesis. Wir können in ihr, in der Genesis unserer Welt, nicht anders, als vorübergehend und reentrisch auserwählt sein, reentrisch heisst: wieder zu uns zurückkehrend aus der Zukunft. Parasynchronizitäre Erlebnisse zeugen davon (zu Parasynchronizität – Synchronizität bei C.G.Jung – siehe Über die Anfänge 1-5)

07.06.2519

Weltgeschichte ist nicht Ewige Wiederkehr, sondern Reentrizität.

07.06.2519

Leben ist eine Auserwählungsfeier,

07.06.2519

Leben feiert die Auserwählung, nicht nichts zu sein. Vorübergehend. Leben muss sich ersetzen, wir ersetzen es durch neues Leben, eines Tages werden wir es in uns selber, Stück für Stück, ersetzen können, unser Bewusstsein und unsere Individualität wird dadurch jahrhundertealt werden – ein Vorübergang, in dem wir sogar die Ambrosia, die Speise der Götter, der Genesis Änigma atmen (zu uns nehmen), die Schönheit und Grösse des änigmatischen Raums, den wir „Weltall“ nennen, und die Mitteilungen der Änigma, Akommunikationen und Involutionen, erleben und erfahren können.

06.06.2519

Über unsere schreckliche Rasse (Gattung) – afrikanoide, arabioide, asiatoide, euripide Gattungsart – alle sind durch die „Erbsünde“, homo sapiens, zu sein, verbunden…., usw.

05.06.2519

Über Auschwitz. Da das Ausrotten und der Untermensch zusammen gehören, wahrscheinlich codiert sind in einem „psychogenetischen“ Muster unserer Rasse/Gattung, kann es potentiell reaktiviert und rekombiniert werden.  Minderwertige Minderheiten entstehen dadurch – der Koran nannte sie „Ungläubige“ und machte sich daran, sie, sollten sie nicht konvertieren, a) auszurotten  b) gefügig zu  halten oder c) zu vertreiben. Wir müssen also nicht nur ein neue Ethik, sondern eine neue Genet(h)ik schreiben.

04.06.2519

Die  Gen-Ethik des Männschen, der männschlichen Physisteme, hiesse dann nicht (nur/einfach): Du sollst nicht töten, sondern: Du kannst nicht töten, Massenvernichtungswaffen werden massenhaft vernichtet. Wir werden wahrscheinlich erst in einer kooperativen Gesellschaft, die wirtschaftsethisch auf Kooperationskapitalismus basiert, diese neue  Gen-Ethik realisieren können.

04.06.2519

Diese Bemerkung ist außergewöhnlich einfältig: Dass es im Bereiche der physischen Möglichkeit liegt, Hunderttausende, ja Millionen wehrloser Menschen abzuschlachten, wüssten wir, auch wenn es keinen Pizarro, keinen Dschingis Khan und andere arische oder nichtarische Scheusale gegeben hätte.“ Angeblich Fussnote von Siegfried Lichtenstaedter (1923) zu einem völkischen Autor (aus: Hg. Götz Aly: Prophet der Vernichtung, 2019).  – das Original würde ich gerne einsehen: wen meinte er mit arischen und nicht-arischen Scheusalen?  Was Lichtenstaedter „vergisst“, zu erklären, wer „wir“ ist, und warum „wir“ das „wüssten“ – wenn nicht „wir“ homo cannibalis-Abkömmlinge, die Rasse, die die anderen Rassen nicht nur friedlich, sondern „proaktiv“, also „ausrottend“, überlebte. Insofern folgen die Armenier und die Juden dem „Neanderthaler-Muster“, dem „Prototyp“ des „Untermenschen“ für die ihn ausrottende Rasse „homo sapiens“.  Zugespitzt gesagt: „wir“ wissen das, lieber Lichtenstaedter, weil „Ausrotten-Können“ zu unserer DNA gehört (was natürlich schrecklich „rassisch“ klingt, nun, ja, wir sind tatsächlich eine „schreckliche Rasse“, eine teilweise erschreckend schreckliche, aber auch eine grandiose, sich für andere opfernde Rasse – das projizieren viele in den heiligen „Jeschua“ – obwohl dort die Lage ganz anders ist: er „opferte“ sich wahrscheinlich für niemanden ausser für seine jüdische Gruppe, er liess sich „ausrotten“, um umso stärker, ewiger, unausrottbarer „zurückzukehren“,. das war die paulinische Mission, die paulinische Interpretation – die Ebioniten erschraken ob sovieler martialischer Gedanken: Ihnen predigte der Jeschua, die Zeit ist nah, und nachdem ihn die Römer, mit Hilfe oder Wunsch von Altjuden, zum Tode verurteilten, warteten die Ebioniten auf seine Rückkehr, ohne sich gross dem Prozess zu widmen. Für sie war dieser Prozess Nebensache, erst die Paulinisten machten ihn zu einer Hauptsache, inklusive die Kreuzigung selber. Und da er nicht zurückkehrte, gab die Zeit ihnen recht….

03.06.2519

Nachruf (frühe und kurze Version) [auch hier gälte: zuerst 02.06.2519 lesen; usw.]. Meine Zeitgenossen und -genossinnen werden oder wollen kaum begreifen, was Über die Anfänge bedeutet, Dass das nicht nur ein „normales“ Buch ist, sondern ein Zeugnis Gottes, des Göttlichen, der Änigma, das ich in es ablege. Was eine sehr tolle Sache zu sein scheint, allerdings wurde ich nicht wirklich gefragt, ob ich das will, ob ich die Änigma, die änigmatischen Ereignisse, die ich erlebte, überhaupt erleben will. Wird auch keiner gefragt, ob sie geboren werden will: Will sie nicht die  Auserwählung feiern, nicht nichts zu sein? Nicht nur ewig nichts gewesen zu sein? Neben vielen anderen Samen und Eiern – „das“ Ei, „der“ Samen, der zu unserem Leben führte, zu sein? Sicher, auch diese Dinge zeichnen mich aus – aber hätte der Krug nicht an mir vorbei gehen können? Zeichnet mich nicht sonst schon genug aus? Wofür brauchen wir Gott, die Änigma? Oder will sie andeuten, dass sie die Schafferin, die Erzeugerin der Genesis Änigma und der Grundlage unserer Genesis ist? Mich persönlich wird man möglichst lange ignorieren oder als Profilneurotiker, als Spinnner und so weiter, sich vom Halse zu schaffen versuchen.  Ein Halskettchen mit dem änigmatischen Zeichen (eine Art: rekursive Ewigkeist-Schlaufe) wird es wohl noch lange nicht geben, dafür  werden noch lange Leute Christenkreuz-Kettchen tragen… Obwohl deren Ära zu Ende geht. Das „Änigma-Marketing“ wird wohl erst im 26. oder 27. Jahrhundert nach der Achsenzeit richtig losgehen….Je deutlicher wird, dass diese Pseudoabwehr, diese Denunziation von Über die Anfänge und mir nichts hergibt. Ich wuchs in einer privilegierten Familie auf, beruflich stand mir viel mehr offen als den meisten. Ausserdem war ich männlich, gut gewachsen, intelligent. Ich erbte sogar Millionen – was ich immer etwas „strange“ fand -, war gute 20 Jahre lang Multimillionär und verballerte einen grossen Teil dieses Geldes in der Wirtschaftskrise 2008/09, – weil die Gier und die Erfahrung, die sie lange bereicherte, lange nicht begriff, dass sie die Notbremse ziehen und den Notausgang nehmen muss und gleichzeitig die Leidenschaft für Geld nie viel grösser war als die Gleichgültigkeit gegenüber einem Vermögen, das mein Vater, nicht ich, verdiente, mein Vater sogar unversteuert illegal bunkerte – auch dieses „Schwarzgeld“ erbten seine Erben…ob sie wollten oder nicht  -, ohne dass es mich auch nur einen Milimeter vom Berufungsweg – nennen wir es „Berufungsweg“ – abbrachte – im Gegenteil, die Finanzkrise korrigierte Abschweifungen, Bequemlichkeiten und Tendeleien, die einrissen, half, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, das zu tun, was ich schon immer machte, parallel zur Bankkaufmannslehre, und danach, unter jahrelanger Vortäuschung, ich würde mich aufs Erwachsenenabitur vorbereiten. De facto trieb ich Studium generale, treibe ich es seit Flims (1975-1978), als ich der erste Schülerbibliothekar des Progymnasiums und Internats wurde. Sie gaben mir sogar ein Budget für Bücher, über das ich frei verfügen konnte – ich erwarb für die Schülerbibliothek, und das hiess, zuallererst für mich, u.a. eine Biographie von Cassius Clay aka Muhammed Ali -, sonst wussten sie nicht, was mit mir anfangen, der so extremes Talent unter anderem im Geschichtsunterricht verriet (woher weiss der das ? woher hat der das?). Mich zu fördern nachdem, was sie darunter verstanden, hiess auch, sie privilegierten mich in diesem und jenem – doch wohl vor allem wegen dieser Zwangssituation, in der ich mich abgeschoben und unfrei fühlte, – vielen anderen, nicht allen, erging es genauso -, dankte ich, der Pupertäre, es ihnen, die ich nie kennenlernen wollte, nicht. Wir waren quitt, als ich das Internat quittierte.

02.06.2519

Ob die Änigma mit „Philosoph. Du Bist Philosoph“ unter anderem meinte: „Führe die Reformation zu Ende“ – ja, noch über ihren Ausgang hinaus – weiss ich nicht, jedenfalls führt es auch dazu. Ohne ihre Akommunikation würde ich mir das nicht anmassen, hätte ich nicht die Autorität dazu (wahrscheinlich nicht einmal das Interesse dafür, ich wäre längst Kapitän, Chefkoch, Fabrikant oder Professor geworden).

02.06.2519

Christliche Reformation zu Ende führen heisst auch: Was einzelne akademische Studien der Geschichts-, Archäologie-, Kultur- und Religionswissenschaft wissen (z.B. dass das Kreuz im Originalchristentum keine Bedeutung hatte, erst später, im Mittelalter, Symboldominanz erhielt; dass die Ebioniten, darunter Augenzeugen, Kenner, Nachbarn, erste Anhänger des historischen Jeschua, vom Paulinismus überschrieben und verdrängt wurden; und so weiter), wird nicht nur zusammengeführt, sondern auf eine neues, auf die nächsten Jahrtausende blickendes Niveau der Religion, Religiösität und Philosophie-Wissenschaftlichkeit gebracht.

03.06.2519 (1)

Luthers Reformation, die auf halber Strecke stecken blieb, machte vor der sog. Kreuztheologie halt. So rissen die Reformatoren zwar die Dekoration in den Kirchen runter, vergassen aber Kirchturm und Kreuz mitabzureissen.

02.06.2519

Diese sog. „Christinnen“ und „Christen“ fielen aus allen Wolken, realisierten sie, was sie sich mit ihrem Halskettchen aufhalsten, an was für eine Ideologie sie sich ketten.

02.06.2519

Im Grunde ist der Kreuz-Kettchen-Kitsch Symbolpropaganda für eine abrahamische Grosssekte wie die Modeschau für Frauen unter einem Haufen Kleider für eine andere abrahamische Grosssekte Symbolpropaganda ist.

02.06.2519

Katy Perry – solange Leute wie sie „Fans“ vom Papst und vom paulinisierten Jesus sind (nicht vom historischen Jeschua) muss sich diese Grossekte ja keine Sorgen machen.

02.06.2519

Salopp gesagt, das Kreuz hat mit Christentum nichts, mit seinem Missverständnis, das paulinisch heisst und vor allem seit dem Mittelalter das Kreuzsymbol profilierte, alles zu tun.

02.06.2519

Das Kreuz ist ein Symbol des Paulinismus, für das Urchristentum, für das „wahre“ ebionitische Christentum ist es ein spätes Sekundär-Symbol.

01.06.2519

Über Luthers Beschränktheit. Das ist eben die Grenze Luthers: „Wer Gott reden hören will, der lese die Heilige Schrift, wer den Teufel reden hören will, der lese die Dekrete und Buhlen des Papstes.“ – erstens meint er mit „Heiliger Schrift“ die kanonisierte nicaeaische – post-nicaeische Version, also, zweitens, eine paulinische, die die ebionitische aufgehoben und eliminiert hat: das komplette „falsche“ Programm. In diesem blinden Flecken moniert Luther das komplette falsche Programm des Papstes (Dekrete, Bullen). Das, auch das, ist gemeint mit der Feststellung: die Reformation ist auf halber Strecke stehen geblieben. Deutlichstes Mahnmal und äusserlichstes Symbol dafür sind die stehengebliebenen Kirchtürme. Drittens redet er vom „Rettungswerk“ Christi – und damit begibt er sich auf die schiefe Bahn einer Sekte, die die Erzverdorbenheit, den Rettungsbedarf „des Menschen“ unterstellen muss, um überhaupt von Rettung und Retter reden und etwas „erhoffen“ zu können, er aktiviert einen Selbstunterstellungszyklus von Sekten: A) wenn du dich verdorben und verloren glaubst (das rede (ich) dir ein…) – dann B) glaube an einen Retter und Beender deiner Verderbnis (den rede (ich) dir ein…). Amen. Deswegen muss auch unbedingt der „Taufakt“ stattfinden. Damit wird die Geburtsurkunde transformiert in eine Mitgliedschafts-Urkunde im „metaphysischen Rettungsverein“. Die Sterblichkeit an sich wird dabei ausgenutzt: Angst vor dem Tod generiert und manipuliert. Aus diesem abstrusen Zyklus drang Luther nicht heraus, vielmehr vertiefte und erneuerte er ihn. Viertens deutet er mit Gott-Teufel den Manichäismus des Paulinismus an, die Gut-Böse-Dichotomie, die in dieser, aber auch in den anderen abrahamischen Grosssekten eine wichtige Rolle spielt, In der ersten, in der jüdischen, am wenigsten. Aus postabrahamischer Sicht kann dazu nur gesagt werden: der Manichäismus wird abgelehnt; die Erzverdorbenheit, die jedem Menschen unterstellt wird, wird abgelehnt, damit werden „Taufakte“ hinfällig; die paulinische Version des Neuen Testaments als „kanonisch“ zu betrachten, wird abgelehnt. Begründungen und Vertiefungen dazu, siehe Über die Anfänge 1  bis 5, dort auch weitere Literaturangaben.

30.05.2519

Die Inszenierung des Papstes geschieht heute aus ähnlichen Gründen wie zur Zeit der vierten oder fünften Generation der Paulinisten  (ca. 2 Jahrhunderte nach dem historischen Jeschua)- es war soziologisch sinnvoll für die Gruppenstabilität, einen Obermonarchen, eine Leader-Figur mit besonderer Weihekraft – so wie das im Königtum geschah – zu bestimmen. Mit Theologie hat das nur sekundär, mit dem historischen Jeschua nichts zu tun.

30.05.2519

Religions- und geschichtswissenschaftlich ist die Legitimität und Stellung des Papst einfach zu fragwürdig, als dass sie in öffentlich-rechtlichen Sendern, die der Neutralität und Wissenschaft verpflichtet sind, so kolportiert werden sollte, werden kann, wie sie in Bibel-Tv und unter den Anhängern dieser Grosssekte allgemein kolportiert wird – deren gutes Recht es ist, zu glauben, was sie wollen, die auch, statt einen Papst, eine Maus zum Führer ihrer Maus-Religion erklären könnten, wie das, zum Teil, im Hinduismus geschieht.

29.05.2519

Dass der Bischof von Rom, den die Anhänger dieser abrahamischen Grosssekte „Papst“ nennen, nicht der „Statthalter Jeschuas auf Erden“ ist, sondern eine schwache lebende Legende, die auf einem Halbsatz und einer Abmachung unter Paulinisten (Petrus etc.) beruht – aber ganz und gar „paulinologisch“ konsistent ist, wurde an anderer Stelle in ÜdA aufgeführt. Hier sei nur noch einmal erinnert, dass ein göttlich akommunizierter, für die Paulinisten sogar krypto-sexuell gezeugter „Gottessohn“ sicher nicht an einen gewöhnlichen Menschen seinen Auftrag delegiert. Dass diese paulinische Lüge oder Einbildung aber bestens zur paulinischen Inszenierung der „kleinen“ Auferstehung ihres Jeschua passt. Mit dem historischen Jeschua hat dieses paulinische Papst-Theater genauso wenig zu tun wie die Paulinisten mit den Ebioniten etwas zu tun haben, ausser dass sie letztere permingierten und exkommunizierten, nicht zuletzt weil sie die Herren über Schrift und Archiv ihrer Religion waren, nicht die Ebioniten, die Schreibtafel und Feder weglegten und erwartungsfroh auf die Rückkehr ihres ins Jenseits verschwundenen Gurus und ihre ewige Aufhebung im Reich seines Vaters warteten

29.05.2519

Die Papstkritik von Luther und andere betonte die nicht vorhandene Legitimität des Papstes zu Recht und machte aus dessen Verwerfung ein Bekenntnis, allerdings blieb die Reformation dabei auf halber Strecke und im Paulinismus stecken.

28.05.2519

In Mekka wird ein Änigmatischer Kreis gezogen – der älter als der Islam ist. Dort zogen schon vorislamische Gläubige den Kreis.

27.05.2519

Über die Anfänge zieht Änigmatische Kreise und wird Änigmatische Kreise ziehen.

26.05.2519

Verwechsle nicht grössenwahnsinnige Ansichten mit grossvernünftigen Ansichten.

25.05.2519

Grosse Ausblicke – statt mit „Grössenwahn“ mit „Grossvernunft“ betrachtet: Vielleicht wird die chinesische Kultur als erstes Über die Anfänge als zulässige, von der kommunistischen Partei geförderte Religion und Lebensanschauung etablieren, in die Reihe gestellt von Konfuzius, Buddha und Lao-tse (92 / „Wahrlich: wer allzu hochfahrend ist, wird wenig hoch fahren.“) – dann vor allem, wenn die  chinesische Gesellschaft vom Konkurrenzkapitalismus zum Kooperationskapitalismus umschwenkt. Das sind grosse Aussichten für das 27. Jahrhundert nach der genesianischen Zeitrechnung, die China ebenfalls als erste einführen wird (im Angedenken an die Achsenzeit/Axial Age, in der Konfuzius, Buddha, Heraklit und andere wirkten und auch des Wirkens der Änigma durch mich.

25.05.2519 (2)

Die Änigma wird es „erfreuen“ und die Chinesen und Chinesinnen werden wie sie sagen: „Philosoph, ich bin Philosoph“.

24.05.2519

Das heisst, Über die Anfänge (ÜdA) ist ein metareligiöser Diskurs, eine wissenschaftliche und, für die, die wollen, die offen sind, die suchen: religiöse Redekonstruktion religiöser Diskurse. Sie öffnet die Augen für neue Lektüren „kanonisierter Texte“  aus dem Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus, Zoroastrismus, usw. Sie ist eine oder die Metalektüre über oder vor diesen Lektüren für all jene, die postabrahamisch religionswissenschaftlich und/oder postabrahamisch, postbuddhistisch religiös diese Texte lesen wollen (Hegel meinte ja, seine religionsphilosophisch angewandte Dialektik sei die „Aufhebung“ religiöser Diskurse, machte dies allerdings mit christologischem Vorurteil, blieb provinzieller Universalismus).  ÜdA ist eine globale Leseanleitung für die einen und eine persönliche Lebeanleitung, „göttlich“ , also änigmatisch entfacht, für die anderen  – nebst all jenen Gegen-Lektüren, die diesen metareligiösen Diskurs aus mehr oder weniger naheliegenden Gründen ablehnen (weil involviert in die soziale Versorgungs- und Definitionsmacht etablierter Religionen akademischer und praktischer Natur, weil fixiert auf den alten abrahamischen Gott, weil fixiert auf das alte buddhistische Nirvana, usw.)

23.05.2519

Aktuelle eifrige Muslime (und Muslima) freuen sich wohl zu früh, glauben sie, die änigmatische Botschaft, die ich überbringe (dazu wurde ich nicht „eingeladen“ oder zuerst „gefragt“, sie geschah, sie war da, konfrontierte sich als Wahrnehmbares mit meiner Wahrnehmung) sei bloss eine Fortsetzung und eine Neugeburt. De facto ist sie für den aktuellen Islam eine Katastrophe. Sie lässt kaum einen Stein auf dem anderen, kaum eine Sure auf der anderen. Muezzins haben bei testamentarischen, testament-näheren Muslimen so wenig Berechtigung und Grund wie Kirchglocken (und -türme) bei den Paulinischen, die sich heute ohne zu erröten „Christen“ nennen. Wenn heute Erdogan die Hagia Sophia wieder islamisieren will, entsäkularisieren will, dann ist das bloss der Ausbund des historizistischen Islam, dann ist das Spektakel, Machtdemonstration, Populismus, dann ist das äusserliches Gehabe und Getue, dann hat das mit Religion, mit Verehrung für Gott, die Änigma, nichts zu tun, geschweige, mit der  Genesis unserer Welt. Aus postabrahamischer Perspektive sind solche Handlungen ungenesianisch, unänigmatisch – historisch überholt, vorgestrig, rückwärtsgewandt, aber nicht gründlich genug rückwärtsgewandt.

22.05.2519

Globale genesianische Ethik des „global village“: global ethisch denken – lokal ethisch handeln. Für Chinesen und Chinesinnen erscheint das vielleicht unsinnig: sie denken global chinesisch und handeln lokal chinesisch.

21.05.2519

Das Letzte Gericht. Es gibt unter Menschen, zwischen Menschen den absoluten Feind nicht. Die Hitleraner versuchten nochmals den „absoluten Feind“ von Juden zu spielen – die Paulinisten versetzten Rabbis in die Rolle des Satans, sie verteufelten Altjuden (Matth./Joh) und nahmen diese als Vorbild für ihre Satansfigur. Der Satan hat mich verhindert, heisst es bei Paulus, er meinte damit Altjuden, die ihn aufhielten. Dass sie der Satan sind, da sind sich diese angeblichen „Urchristen“ und diese anti-christlichen Nazis, die den Idealtyp des „Untermenschen“ im „Juden“ sahen, erstaunlich nahe gekommen (Nennen wir es: antisemitisches Reentry).

21.05.2519

Die tatsächlichen Urchristen, die Ebioniten, hatten keine Zeit für Antisemitismus, keinen Groll gegen Altjuden – für sie waren es nicht die Mörder ihres Jeschua, auch nicht die Römer – wir wissen nicht, wie der historische Jeschua gestorben ist – wollte er den Tod, provozierte er Altjuden bis zur Weissglut, dass sie ihn töteten, dass Römer ihn als Unruhestifter und Aufrührer, der sich anmasste, König der Juden und Sohn eines Gottes zu sein, als politischen Rebell verurteilten, ihm den kurzen Prozess machten? – ihm, der fest daran glaubte, dass müsse so sein, dass ihn „sein Vater“ nicht verlässt  und er bald an seiner Seite als Gott zu seinen Schäfchen, zu seinen Ebioniten zurückkehrt – und alle werden bestraft sein, werden bestraft werden, wenn er mit seinem Vater zurückkehrt, erst dann beginnt das „Letzte Gericht“, ausser für die Ebioniten, für die Neuen und Letzten Juden. (vielleicht ist der Zusatz: „und alle werden bestraft werden….“  paulinisch, hatten die Ebioniten und der historische Jeschua keinen Begriff vom Jüngsten Gericht).

20.05.2519

Ethische globale Grundregeln – die auch die Zehn Gebote des Neuen Testaments beerben – sind an anderer Stelle in Über die Anfänge zu finden.

19.05.2519

Wer Nicht-Muslime nicht mehr als Menschen, sondern nur noch als „die Ungläubigen“ betrachtet, deren Ermordung als religiös…der verrät die globalen ethischen u Anstandswerte im „global village“. Vergesst den Westen, den Osten.

19.05.2519

Das Global village – die globale ethische – auch wirtschaftsethische – Dimension:  „global ethisch denken“ – lokal ethisch handeln: Aus Europa gesehen, ist das die globale europäische Dimension, aus Asien, die globale asiatische Dimension, aus Afrika die globale afrikanische Dimension, daneben leben wir noch in kontinentalen, nationalen und regionalen Dimensionen. Aber sie alle sind Teil unserer komplexen Welt und es ist grotesk, kommen jetzt irgendwelche Schock-Künstler und reduzieren sie auf nur „eine“ Dimension – wie die provinziellen, gemeingefährlich provinziellen „Identitären“ zum Beispiel.

19.05.2519

Das Ende und der Anfang des „global village“. Die Welt ist immer mehr ein „Global Village“. Dennoch müssen Ordnung, Grenzen, Kontrollen  und Filter – Filterzonen, Sperrdistrikte – sein. Selbstverständlich. Auch dann, wenn Tschernobyl Wolken und Fall Out Regen über diese „Filterzonen“ hinwegegen werden und Grippeviren die Menschheit hinwegrafft zu grossen Teilen und der aktuelle Militäraufrüstungswahn, von dem sich Nationalarmeen, angesteckt von diesem Wahn, irgendwann nicht mehr anders „befreien“, als sie und damit sich zu zerstören.

19.05.2519

Warum wir eine Europaarmee brauchen hat auch rassistische Gründe….. Unsere Rasse ist relativ ausrottungsfähig, also gefährlich. Wir sind nicht Menschen der geerben Erbsünde, sondern von geerbten Genen einer erfolgreich sich gegenüber anderen Rassen behaupteten, sie teilweise ausrottenden Spezies. Wir können erstaunlich friedensfertig sein, erstaunlich klug sein , erstaunlich kooperativ sein – aber eben auch anders.

19.05.2519

Um sich zu verteidigen, auch vor dem Wahn anderer, andere einfach zu vernichten, braucht Europa eine starke Verteidigungsarmee (deutlich machend, dass es keine Invasionsarmee ist – dann kann Russland nicht behaupten, wir wären eine Bedrohung für es- im Moment ist Russland eine Bedrohung für Europa, eine extreme Bedrohung, militärisch. Man fragt sich, wozu Russland eine Invasionsarmee braucht – ist es noch nicht gross genug?Andererseits leben Europa und Russland von wirtschaftlicher Kooperation – wir bezahlen das Russische Beamtentum  – Russland heizt unseren Winter. Das befriedet unser Verhältnis, rationalisiert, kontraktualisiert das Verhältnis. Und die Nato ist nichts, fast nichts, ohne die USA. Das muss sich ändern, sowohl das Verhältnis zum seit Jahrhunderten an die Europäische Zivilisation angeschlossenen Russland: es gibt keinen Grund, nicht befreundet zu sein mit unseren Freunden und Freundinnen aus Petersburg und Moskau -, als auch zum Selbstverhältnis der Verteidigungsfähigkeit. Vor Europa soll, muss die Welt auch militärisch Respekt haben, sonst rotten uns die Brüder und Schwestern aus unserer „homo cannibalis Rasse“, eben genau deshalb, weil sie von der gleichen Rasse sind, früher oder später aus – das ist die nicht so frohe Botschaft. Sorry. Ein neues Abschreckungs- und Respektgleichgewicht muss hergestellt werden.

19.05.2591

Hauptträger der Freundschaft in der Welt kann, wird, muss der Kooperationskapitalismus sein, der Hauptfeind und Ausrottungstreiber unter den Menschen ist aktuell der Konkurrenzkapitalismus.

19.05.2519

Es drohen üble bis übelste Zeiten über uns zu kommen. Und die Hollywood-Produktion, als verlängerter Arm dieses Militärwahnsinns, hat sich Mühe gegeben, in Kinosäalen bei Popkorn Abermillionen darauf vorzubereiten. Es gibt kein Szenario eines Atomkriegs und einer Pandemie, die nicht bereits im „Unterhaltungsmodus“ virtuell durchgespielt wurde. Was das Apokalyptische Buch für die Mittelalterlichen, ist heute Hollywood, was damals Gottes Strafe war, die über die Welt zu kommen drohte, ist heute ein totaler Vernichtungskrieg (wobei die Grossmächte sich Mühe geben, ihn auf einen Teilvernichtungskrieg einzugrenzen).

18.05.2519

Wer Nicht-Muslime nicht mehr als Menschen, sondern nur noch als „die Ungläubigen“ betrachtet, deren Ermordung als religiös…der verrät die globalen ethischen u Anstandswerte im „global village“. Vergesst den Westen, den Osten.

17.05.2519

Wirkliche globale Ethik ist nicht „christliche Sozialethik“, „Islamethik“, „Hinduethik“, „Westethik“ – sondern genesianische Ethik, die Genesis unserer Welt (und ihre änigmatische Dimension) umfassende Ethik.

16.05.2519

Über globale genesianische Ethik. Wer meint, er könne mit seiner Provinzethik, mit Sonderethik, mit Westethik, mit Islamethik, mit Hinduethik sich über andere Menschen hinwegsetzen, der verrät die globale genesianische Ethik des „global village“.

15.05.2519

Über die Rezeption von Über die Anfänge in den religiösen Rezeptionskulturen. Da die religiösen Rezeptionskulturen verschieden sind, werden meine Akommunikationen und meine Person auch verschieden aufgenommen – im islamischen Kontext wird vielmehr Ehrfurcht eine Rolle spielen, als in den semi-säkularisierten christlichen Kontexten (in diesen wird eher Unglauben vorherrschen, zumindest für eine Weile), im islamischen Kontext wird mit weiteren „Propheten“ gerechnet, Mohammed wusste, dass man Allah nicht das Wort verbieten kann.  Der Vatikan wird grösste Ernsthaftigkeit aufbringen müssen, auch dort sind Propheten angekündigt, allerdings nur Unheilsbringer/-verkünder.  Für den Vatikan bin ich eine Katastrophe, weil das Ende ankündigend, für den christlichen Paulaner, der den Ebioniten in sich entdeckt, eine Neugeburt, für den Islam bin ich eine Fortsetzung und Neugeburt, für den historizistischen Islam, der zertrümmert wird, eine Katastrophe. Der buddhistische Kontext wird kaum Notiz von ihnen und mir nehmen oder durch sie verschwinden, weil die Änigma tatsächliche Erlösung bringt, er wird nicht das Nirvana anstreben müssen, sondern in der Änigma Änigma zu spüren, zu ermeditieren suchen…..Er ist schon angekommen, er muss nicht fortgehen. Es gibt kein Fortgehen, nur Umkehren, Rückkehren, Einkehren – und das kommt von selbst, für den Buddhismus bin ich eine Neugeburt. Der hinduistische Kontext wird einen Guru mehr unter ihren Gurus aus ihnen und mir zu machen versuchen, wird seine Assimilationsfähigkeit einsetzen, bis sie aussetzt, für ihn bin ich eine Katastrophe, seine historizistische Fassadenwelt wird zertrümmert, und eine Neugeburt.

14.05.2519

Der Mensch kann mit sich religiös im „Reinen“ sein, weil er schon religiös rein, im Reinen zur Welt kommt (gerade kürzlich hab ich einen drei Wochen alten Menschen dieser Art gesehen – er war ganz zugewandt der mütterlichen Wärme, getragen in ihren Armen und schaute schon sehr wunderlich aufmerksam in die Welt).

13.05.2519

Es gibt keinen Widerspruch zwischen Aufklärung und Änigma, wohl aber zwischen Aufklärung und dem, was sich heute „Gott“ oder „Nirvana“ oder Hinduismus. etc. nennt.

12.05.2519

Dass es die änigmatische Dimension gibt, sollte nicht die Leute „verrückt“ machen, sondern als „normal“ betrachtet werden, ohne die Aufklärung, die Rationalität zu trüben.

11.05.2519

Die Änigma ist nicht nur „universeller“ als der abrahamische Gott oder das buddhistische Nirvana, sie ist „das Universelle“, das“Pluriverselle“, das „Transverselle“ oder das Transzendent-Immanente, die änigmatische Dimension in der Genesis unserer Welt.

10.05.2519

Wir meinen, wenn wir von „Gott“ reden, nicht mehr den alten abrahamischen Gott, wir meinen die Änigma.

09.05.2519

Mensch kann annehmen, dass in einer emanzipierten Gesellschaft der Abrahamismus niemals diese Herrschaft, Breitenwirkung, Dauerhaftigkeit erreicht hätte in „unserer“ Welt, die er heute hat. Dass er zum Machtmissbrauch gehört, der sich durch die jahrhundertlange einseitige Herrschaft von Herren über Schrift und Archiv ergeben und in unsere Welt eingeschlichen hat – dass wir diese „Schlange“, diese Sektiererei, also nach und nach aus ihrem „Paradies“ vertreiben werden, vertreiben sollen – und dass sich das nicht immer „von selbst“ ergibt, allmählich werden sich davon emanzipierte Frauen und emanzipierte Männer auf einen neuen Weg machen, stehen und gehen sie nicht schon lange auf ihm.

08.05.2519

Wir leben ja eine unglaubliche Auserwähltheit, nicht nichts zu sein, von Eltern (meistens) geliebt, fraglos behütet zu sein in den ersten Jahren, und so weiter. Nietzsche hatte schon recht, dass das paulinisierte Christentum diesen Vorzug in einen Fluch umdeutete, in eine „Erzsündhaftigkeit“, die sich erst mit dem „Grossen Entsünder“ aufheben liesse – also mit Unterstellungen einer zu gross gewordenen Sekte operiert.

07.05.2519

„Buch Leben“ ist wichtig für die, die im Islam bloss die Durchfahrt, den Durchgang, den Übergang, sehen oder bereit sein können, bereit sind, ihn so zu sehen. „Buch Leben“ zeigt diesen Weg auf – sowohl, dass der aktuelle Islam schon lange auf dem Irrweg oder Holzweg ist, als auch, wo seine Quelle, sein wahrer, aber verschollener Anfang liegt, und wo der Weg zu ihm hin und durch ihn hindurch und durch ihn hinaus geht.  Dasselbe gilt für das, was sich heute „Christentum“ nennt.

07.05.2519

Eine Lektüre fällt nie für alle gleich aus, einige bleiben in dieser Etappe der Lektüre stehen, andere in jener – einige kommen in die Lektüre nicht hinein, andere gelangen aus ihr heraus oder mit ihr heraus.

06.05.2519

Nochmals kurze Erinnerung: Um bis hierhin zu gelangen, sollten die vorhergehenden Bücher gelesen und studiert worden sein.  Sie werden vorausgesetzt. Auf ihnen baut das hier „Verhandelte“ grösstenteils. Zu beginnen wäre mit Über die Anfänge Teil 2, dann folgt Teil 1, dann Buch 3, Buch Vier bzw. Buch Leben (Buch 5). Hier sind wir bereits in der Arbeit für Buch 6 („Änigmatische Kreise“).

05.05.2519

Um es banaler zu sagen, ich täte mir diesen „Akommunikationsquatsch“ sicher nicht an, hätte ich ihn nicht erlebt, erleben müssen. Stattdessen wäre ich auch gerne wohl einfach ein kritischer Intellektueller und Philosoph geblieben, geworden. Aber mit Akommunikationen bist du Teil der grossen Fragen der Zeit und des Lebens und eine Antwort.

04.05.2519

Wahre Akommunikation oder religiöser Wahn? Die letzte Rettung, mit der Erzrationalisten und Paulinisten, die sich ohne zu erröten „Christen“ nennen, vielleicht wieder ruhig schlafen, weil ihre angegriffene „Rationaliät“ und/oder „Gläubigkeit“ retten, beruhigen könnten, ist, gelänge es ihnen mich „ruhig zu stellen“, also entweder genügend zu isolieren  oder zu diskriminieren –  dazu gehörte zum Beispiel mir religiösen Wahn anzuhängen, vielleicht mit Hilfe eines geneigten Psychiatriedirektors oder einer geneigten Psychiatriedirektorin und der richtigen juristischen Handhabe, möglicherweise ist der Richter Christ, also selber religiös wahnsinnig….zumal aus postabrahamischer Perspektive.
Die mich nicht einmal besonders „erwünscht“ tangierenden Akommunikationen (die Schrift-Licht-visuelle und evtl. akustische als Zehnjähriger („Philosoph. Du bist Philosoph“), die lange vergessen ging; die Parasynchronizität als Dreizehn- und Achtzehnjähriger, aus der der Begriff „Obligation“ als Traumrest sogar erinnert blieb – so dass es mich als Achtzehnjähriger an die Universität zu Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft) und u.a. C.G.Jung-Lektüre trieb; translokale Akommunikationen z.B. zwischen Europa und den USA, träumende Akommunikationen anderer Art – das alles hätte ich mir eingebildet – so hartnäckig, so unerschütterlich, dass es den Charakter eines „religiösen Wahns“ angenommen habe – vor allem, nachdem ich die Ursache dieser Akommunikationen einer „göttlichen“ Ebene und Persona, die ich „änigmatische Ebene“ bzw. „Änigma“ nennen würde, zuschrieb – öffentlich in Über die Anfänge (wobei „göttlich“ vorerst nichts anderes heisst als sehr fremd, sehr anders- als Dimension unserer Genesis und der Genesis Änigma). So dass die aktuelle Grosssekte wieder alleine und ungestört ihr Unwesen, ihren religiösen Wahn weitertreiben kann – wie auch die Szene der Atheisten, der Primitivphysiker ganz unter sich bleiben. Ich störe einfach beide Szenen – die Szene der etablierten „Christen“ und die der etablierten Primitivphysiker, ich bin ein Dorn, ein Unruheherd in dieser allzu einfachen zweigeteilten Welt – genau genommen nicht „ich“, sondern die mir vermittelten Akommunikationen. Allerdings wäre zu bezweifeln, dass das leicht durchschaubare Unternehmen, mich zu denunzieren und zu psychiatrisieren, langfristig erfolgreich wäre, Akommunikationen lassen sich von Menschen vermutlich nicht einfach wegsperren und zum Schweigen bringen. Dafür übersteigen sie unseren Horizont zu sehr.

03.05.2519

Über das Sterben in der Änigma. Über das würdige änigmatische Sterben innmitten des Entstehens.

03.05.2519

Über das Sterben. Ich als Sterbender, ich als Sterbende, versammle mich mit Müttern, mit Schwangeren, mit Eltern, und meiner Familie, meinen Freunden und Freundinnen – einige bleiben bis zuletzt, einige fahren eine Strecke mit  – auf einer Arche-Übunte zur letzten Fahrt für mich und zur ersten Fahrt für die Neugeborenen, zur Einkehr aus dem Leben in die Genesis meiner Welt und die Genesis Änigma – um mich herum kommt es zur Welt, während die Welt in mir verschwindet und ich aus ihr. Es war mir eine Ehre, auserwählt gewesen zu sein, geboren worden zu sein, zu leben, statt nichts zu sein. Und ich weiss: ich falle nicht in Nichts, in die Änigma – ich muss keine Angst haben, ich fliesse in die Tiefe der Wasser und in die Tiefe der Änigma.

02.05.2519

Sterben ist höchst zu respektierendes privates Hoheitsgebiet.

02.05.2519

Mein Lebensende ist privates Hoheitsgebiet – das zur Zeit vier Diskursdomänen zu okkupieren versuchen – eine politische, eine juristische, eine medizinische und eine theologische (paulinisch). Alle vier Wichtigtuer wollen bestimmen, wie ich zu sterben habe – die CDU-Politiker möchten aus ideologischen Gründen, dass jeder bis zu Ende verreckt; die Juristen erlauben zum Teil ein selbstbestimmtes Lebensende; die Mediziner verdienen an den letzten Monaten eines Moribunden eine goldene Nase mit jedem Atemzug mehr vor dem letzten….; die paulinischen Theologen schwärmen davon, wie Gott alle in Qualen wegsiechenden liebe (mit „alle“ Angehörige ihrer Grosssekte meinend) – allerdings zieren sie sich bei der, vor der Erklärung//, warum diese hoffnungslos Gequälten nicht selbstbestimmt (wie „selbst“ sind sie tatsächlich? Wären sie es, würden sie die unglaubliche Auserwähltheit zu leben, sicher nicht aus ihren Händen geben) von ihren Schmerzen nicht nur endlich, sondern ewig befreit  zu diesem Liebesgott gehen dürfen – hin und weg zu dieser vermeintlichen „Liebe“ Gottes, die doch erst im Jenseits sich voll entfalten kann – eigentlich müssten diese Liebes-Prediger jedem und jeder empfehlen, möglichst sehr bald zu dieser „Liebe“ ihres Gottes zu gehen, müssten sie wahre Todesprediger, liebe, ganz liebe Todesengel sein….. Da zieren sie sich wie die CDU-Politiker. Ich finde: Sie alle sollten die Klappe halten. Mein Lebensende, dein Lebensende ist privates Hoheitsgebiet, höchst zu respektierendes, würdig zu achtendes, würdig zu Ende zu bringendes – so selbstbestimmt wie noch möglich.

02.05.2519

Wasser zu Wasser, statt Staub zu Staub. Am besten sollten Änigmatische und Genesianische unter Schwangeren und Neugeborenen auf einer Übunte des Lebens und des Sterbens einkehren, heimkehren, umkehren in die Änigma  und in tiefen Gewässern die letzte Ruhe finden. In warmen Wassern badend, duftenden, in der Nähe von neuem Leben – statt abgeschoben in ein Hospiz auf trockenen Laken und dann in einem Ofen verbrannt oder unverbrannt in die Erde gebracht. Wirklich Heimkehren heisst aber auf Erden ins Wasser, nicht in die Erde zu gehen. Nicht Staub zu Staub, sondern Wasser zu Wasser.

02.05.2519

Gebären und Sterben auf einer Arche-Übunte. In warmen, duftenden Bädern, Geburts- und Sterbebädern.

01.05.2519

Genau besehen hat das änigmatische „Beten“ mit dem paulinischen Beten wenig gemeinsam. Die änigmatische Dimension „erfüllt“ uns, wir müssen uns keine apräsente Präsenz eines Gottes „herbeireden“, „herbeibeten“.  Die „illokutionäre“ Kraft unserer Betrede, unseres Gebets, das stille Gebetsgespräch, reicht nicht bis in die Genesis der Änigma (und reicht doch. Wir wissen nicht, wie sie uns erreicht – ich vermute, sie erreicht die Genesis unserer Welt nur mit Aufwand, schwierig. Wir wissen nicht, ob sie mit uns träumt, wann sie mit uns träumt, wie sie mit uns träumt – ausser bei parasynchronischen Träumen, die eindeutig mit der änigmatischen Dimension und eindeutig mit der Dimension einer „zukünftigen Situation unserer Welt im Alltag, in dem sich diese Traumsequenz aufhebt“, verbunden sind).

30,04.2519

Über Beten. Beten ist nicht christlich, urchristlich, ebionitisch: die Ebioniten hatten keine Zeit, mussten keine Zeit aufwenden zum Beten, denn der Tag der Tage ist nahe, Beten kündet von etwas Unerfülltem, doch der Tag der Tage ist die Erfüllung, ist die Feier selbst….  – Beten entwickelte sich im Paulinismus nach langem vergeblichen Warten aus der Frage: Sag mal, Gott, was ist mit deiner Ankündigung. Warum kommst du nicht? So entwickelte sich ein Geistergespräch zu einem kultivierten Selbstgespräch mit ihrem abrahamischen Gott – gleichsam ein Ich-Du-Monolog, ein Pseudo-Dialog weiter. Beten sollte helfen, die Hoffnung auf die Erwartung ihres Gottes nicht zu verlieren. Und wenn sie nicht gestorben sind, so beten die Paulinisten und Paulinistinnen heute und morgen noch.

30.04.2519

Wenn die Änigma mit Träumen und sogar Sprachbotschaften uns akommuniziert – warum sollten wir dann nicht mit Sprachbotschaften und Gedanken mit ihr kommunizieren?

30.04.2519

Beten ist der Versuch, mit der Akommunikation zu kommunizieren, so wie Lotterie der Versuch ist, den Jackpot zu gewinnen – wird  also höchst unwahrscheinlich gelingen, höchst unwahrscheinlich erhört werden.

30.04.2519 (4)

Wir können mit der Änigma nicht wirklich „beten“,  dafür ist sie zu anders, ist die Genesis ihrer Welt zu anders, aber sie kann ihr „akommunikatives Rauschen“ mit uns teilen – so ähnlich wie das kosmische Hintergrundrauschen – „betet“ die Änigma mit uns.

30.04.2519 (5)

Beten stammt aus einer mönchischen Praxis des Paulinismus – und war in Zeiten davor bereits praktiziert worden – im Anbeten der Götter, im Anrufen, im Herbeirufen der guten Geister, im Wegschreien, im lauten Vertreiben der bösen Geister…., wir müssen diese Praxis nicht immitieren – diese Immitation macht uns nicht „frommer“.  Wir leben in der änigmatischen Dimension, wir brauchen dazu keine besondere Ruhe, Sammlung – aber nichts gegen eine meditative Ruhe, Sammlung, in der an diese änigmatische Dimension von uns und der Änigma, in die wir einkehren, besonders gedacht wird.

29.04.2519

Päpste sind Witzfiguren, sind Möchtegerne ohne theologische Kraft. Eigentlich sind sie Herr Meier, Herr Müller, Herr Sforza geblieben. Dreist haben sie sich eine Akommunikations-Attrappe, einen Draht zum Himmel, zur theologischen Kraft, die sie gerne hätten, hinzugebastelt.

28.04.2519

Luther war komplett ohne theologische Kraft, er dozierte allenfalls eine kräftige, eine robust erneuerte paulinistische Religionsideologie (Theologie). Er kommunizierte keine eigenen Akommunikationen.

27.04.2519

Ich bin nicht nur ein Philosoph mit philosophischer Kraft – wovon z.B. Nietzsche und Spinoza starke besassen -, sondern mit theologischer Kraft. Das ist das Neue und Andere- womöglich seit Heraklit, bei dem ich theologische Kraft von den Alten und Ersten am ehesten vermute.

26.04.2519

Wir haben also eine mehr und eine weniger tierische Physistemen-Entwicklung und -Vielfalt auf Erden. Wir müssen, um uns zu begreifen, auf unsere tiererischere zurückgreifen, sie in unser Welt- und Selbstbild einbeziehen – so wie wir einer Genesis einer Welt angehören mit änigmatischer Dimension und wir diese Dimension, die alteligiös „göttlich“ heisst, in unser Welt- und Selbstbild einbeziehen. Wir schwanken also oder es schwankt in uns zwischen Tier und Gott (Änigma). Wir sind mit den anderen Physistemen dieser Erde verbunden, mit der physischen, tierisch physischen, aber auch mit der änigmatischen Dimension.

26.04.2519

Es hat keinen Sinn, auf das Scheissen zu scheissen und zu beten oder zu meditieren, dass ich mich nur noch in Meditation auflöse. Dieses ganze mönchische und nonnische Theater, egal, ob in Europa oder in Nepal ist kompletter Unsinn, ist ideologisches Theater.

25.04.2519

Nochmals. Liebessache ist reine Privatsache, Staatsangelegenheit, Fürsorgestaatsangelegenheit wird sie, wenn es um Kinder geht – nennen wir das ein genesianisches Prinzip (genesianische Kooperationsethik). Deswegen kann nur „staatlich“ heiraten, wer Kinder zur Welt brachte (Frau-Mann-Ehe, oder Mann-Mann oder Frau-Frau oder Frau-Frau-Mann oder Mann-Mann-Frau).

24.04.2519

Sollte der Protestantismus seine falschen paulinischen Wurzeln ausreissen – bleibt der ebionitische Boden, der Jungbrunnen einer neujüdischen Sekte – möglicherweise mit einem akommunizierten jüdischen Guru namens Jeshua – übrig – der nicht gekommen ist, um alle auf der Welt zu „entsündigen“ und zu „befreien“ vom Leben, sondern, da die Zeit dafür nicht mehr reicht, denn „der Tag der Tage“ ist nahe, eine eingeschworene, ihm folgende jüdische Gruppe – er, der König der Juden, führt sie in das Heilige Reich seines Vaters….er wird sterben und umso unsterblicher und erhabener und erheiterter zu ihnen zurückkehren, auf ewig. Amen.

23.04.2519

Demnächst liefert die Grosssekte ein anderes paulinistisches Fundament, die Erbsünde, dem Zeitgeist aus – Nachfragen, wofür ihr Christus am Kreuz sonst gestorben sei, als für diese Erbsünde, beantwortet sie: darüber werde im nächsten Kirchentag abgestimmt.

22.04.2519

Über den Betreuungsvertrag. Anstatt die Ehe zu überfrachten, nehmen wir an, es differenziert sich aus der änigmatischen oder genesianischen Ehe der „Betreuungsvertrag“:Lebenspartnerinnen, Ehepartner, beste Freundinnen, Freunde, Familienangehörige können sich verpflichtend eintragen, wem sie in Zeiten der Not beistehen werden. Nehmen wir an, ein Betreuungsvertrag wird alle 10 Jahre automatisch verlängert, falls nicht gekündigt. Davor oder danach ist er nur kündbar, wenn nachweislich ein eigener Not- bzw. Betreuungsfall eingetreten ist. Familienangehörige stellen sich diese Verträge dann häufig aus. Mit diesem Betreuungsvertrag bringen Sie verbindlich zum Ausdruck, dass sie sich für ihre Eltern oder Geschwister oder, eben, ihren Partner, ihre Ehefrau, ihre zwei Ehemänner einsetzen werden, falls sie in Not geraten, Hilfe brauchen. Da die Verbindlichkeit langwierig ist, empfiehlt es sich, genau zu überlegen, mit wem und für wen ein Betreungsvertrag abgeschlossen wird.

22.04.2519

Der Staat schliesst automatisch einen Betreuungsvertrag von Eltern für ihre minderjährigen Kinder ab, ob die Eltern verheiratet sind oder nicht. Eine reine Zeugungsmutter kann von diesem Vertrag entbunden werden, sofern ein Betreuungsvertrag für das Kind mit der Adoptionsmutter besteht. Dasselbe gilt für den zeugenden Vater, sofern dieser nur als Samenspender fungiert. Ansonsten ist jeder Geschlechtsakt, der potentiell ein Kind erzeugt, potentiell mit einem Betreuungsvertrag für das Kind verbunden.

21.04.2519

Eine genesianische (oder änigmatische) Ehe von maximal 3 Personen (meistens: Frau – Mann, sehr selten: Mann/Frau/Transsexuelle) ist die Erklärung eines Kinderwunsches, für Liebeserklärungen und -verbindungen allein ist der Staat nicht zuständig, sollte er nicht zuständig sein.

…eine Begüngstigung der staatlich eingetragenen Ehe gibt es nur, wenn es Kinder gibt, sonst verfällt und endet die Begünstigung nach einer Frist (bzw. sie tritt gar nicht in kraft).

der Staat sollte sich in Ehe-Sachen raushalten, nur einmischen, wenn es um Kinder geht. Ansonsten ist die genesianische oder änigmatische Ehe frei. Eingetragen wird sie nur, wenn es um Kinder geht.

21.04.2519

Über die neue Eheform: die änigmatische oder genesianische Ehe – als Alternative zur Ehe dieser Grossekte, die sich „christlich“ nennt – die genesianische od änigmatische Ehe sollten wir und werden wir eines Tages etablieren, die der Genesis unserer Welt und der Änigma verbunden ist (Ehe-zu-dritt, maximal zu viert) ist denkbar),so dass die Leute „änigmatisch“ statt „christlich“ heiraten wollen

21.04.2519

Eine Konstante in der menschlichen Geschichte seit 500 00 Jahren mindestens ist der kleinfamiliäre Genpool – Adam und Eva und deren Kinder, deren Söhne und Töchter….

21.04.2519

Ehe zu dritt  – sollte staatlich anerkannt werden (natürlich bleibt die Diskussion für mehr offfen, warum nicht zu fünft und so weiter…).

21.04.2519

Über den Gen-Pool der „Kleinfamilie“. Kleinkinder können auch in Kinderhäusern mit vielen Müttern zur Welt kommen und für diese indigene oder Kommunen-Gemeinschaft sich „normal“ entwickeln, kinderaufziehende Vaterhäuser sind, soweit ich sehe, der Ethnologie nicht bekannt (wobei ihr Auftreten nicht überraschend wäre) – und doch besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Beziehung zur leibhaften Mutter und zum Partner oder damaligen Partner, dem Vater, als besonders entwickelt.

21.04.2519

Über den Gen-Pool der Kernfamilie. Der kleinfamiliäre Kern – die Kernfamilie und der Mutter- und Vater-Begriff, der zugleich meistens den Genpool definiert, der das Kind definiert – ist keine Erfindung der Neuzeit, der Moderne, auch wenn das modernistische Geschichtswissenschaft gerne so darstellt und im Mittelalter das „Grosse Haus“ – eine Art Hauskommune, in der die Kinder nicht genau wüssten, wer ihre Eltern und Geschwister sind, wer nicht bzw. aus diesem Wissen kein (klein-)familiäres Bewusstsein und Verhalten konstruierten – als „normal“ bezeichnete. Das römische Erb- und Familienrecht, Basis des modernen, zeigt an, was davon zu halten ist. Freud machte dann in seiner urhistorischen Projektion und Fantasie die Urhorde daraus, in der ein Patriarchat mit einem Frauenharem und unterdrückten Söhnen  und Töchtern regiert, wie auch, ungeschrieben, das Inzestgebot….Offenbar vergriff sich dieser freudsche Urvater nicht an seinen Töchtern…. – tatsächlich gibt es diese Vergemeinschaftungs- und Familiarisierungsform in der tiererischeren Physistemeentwicklung dieses Planeten – etwa bei Löwen, bis ein Rudel jüngerer Löwen – die eigenen Söhne sind es genetisch nicht – oder ein Bruderpaar – den Patriarchen, den bis dahin siegreichen Löwen – vertreiben, allenfalls im Kampf töten – und sein Harem übernehmen – ausser dessen Nachwuchs, der wird liquidiert. Das heisst: hier fressen eben nicht die Söhne den Vater auf, um mit der Mutter Sex zu haben, sondern fremde Söhne töten einen fremden Vater und dessen Kinder, dessen Nachwuchs, um mit dessen Harem zu kopulieren und sich fortzupflanzen. Dass die Löwinnen sich ab und zu einmischen – manchmal (selten) dem Haremschef zur Seite stehen und helfen, die neuen Eindringle oder eine Jünglingstruppe zu vertreiben, sei ein Hinweis darauf, dass die Löwinnen nicht immer nur die passive Sexware sind, um die es hauptsächlich geht, in diesem ewigen Kampf zwischen verschiedenen klein- und gruppen-familiären Kernen (Genpools) angehörenden männlichen Löwen.

22.04.2519

Um die Rasse fit zu halten, hat sich tatsächlich eine permanente dynamische Rekombination ihres Genpools als stabil, als statistisch optimal überlebensfähig erwiesen – wozu eine breite räumliche Verteilung und Verbreitung gehört (also in einem Tal eingeschlossen, würde die Löwenpopulation degenerien – wobei es Populationen gibt, für die ist dieses Tal riesig, sie degeniert nicht in ihm). Man kann sagen zur Genetik gehört die Verräumlichung, sie definiert sich auch durch den genetischen Raum oder Umkreis, in dem die Gattung expandierte, den sie für ihre fitte Fortpflanzung braucht. Gehlen meinte ja, beim Mensch gehört der Weltraum dazu, wir meinen, dem Menschen ist jedenfalls die änigmatische Dimension des Weltraums, der Genesis der Welt, „eingepflanzt“, stärker als in anderen Physistemen dieses Planeten. Auch sie nehmen, in reduzierter bis sehr reduzierter Form an der änigmatischen Dimension der Genesis unserer Welt teil.

21.04.2519

Nicht nur postabrahamisch aufgeklärte Homosexuelle verzichten auf dieses Stockholm Syndrom und heiraten bestimmt nicht in dieser Grosssekte, um ihr damit einen „Persilschein“ für ihre jahrhundertlange Homosexuellen-Verfolgung auszustellen.

…die späte Rache der Homosexuellen an der Sekte, die sie jahrhundertelange verfolgt und gequält hat, sie höhlt aus, untergräbt jetzt komplett ihre Fundamente. Auge um Auge, Zahn um Zahn (verzögert).

21,04.2519

Auch hiert ist „postabrahamisch“ weder ein reaktionäres Anti-Homo-Ehe-Votum, noch eines für die christliche Homo-Ehe (was ein kompletter Witz ist) – sondern eine dritte, andere Position.

20.04.2519

Der neue Witz der sich dem Populismus anbiedernden Grosssekte: In Österreich dürfen homosexuelle Protestanten kirchlich heiraten: eine „christliche“ Groteske – am Anfang schuf Gott Mann und Mann, Frau und Frau – die Sekte kippt ihre Grundlagentexte in den Müll – auch für sie kommt Brot vor (ihrer) Moral. Die Selbstdemontage, die Selbstabschaffung der sich Christentum nennenden Grosssekte unter dem Deckmantel der Erneuerung und Anpassung an den Zeitgeist schreitet voran.

20.04.2519

Heiraten wollten sogar Ebioniten nicht mehr, sondern „Kind und Weib“ verlassen -denn der Tag der Tage war nahe und sie übten sich in der Liebe des Jenseits, nicht in der Liebe dieser Welt, in der körperlosen „Nächstenliebe“ (vgl. Neues Testament, Antwort der dortigen Jeshua-Figur auf Fragen nach der Ehe).

19.04.2519

Ob ich Martin Buber gelesen hätte? Anschliessend wurde ich durch die Blume bedroht von einem kleinen Vollidioten. Die ultraorthodoxen Juden finden es nur super, wenn ultraorthodoxe Muslime kritisiert werden. Oder ultraorthodoxe Christen – die gibt es ja auch noch  – aber, bitte, nicht sie . De facto nimmt eine postabrahamische/postbuddhistische Haltung aber die gleiche Distanz zu allen Abrahamismen und Buddhismen ein  – vor Gott, der Änigma, ist jede Religion dieser Erde und unser Menschenbrut gleich, um es mal deutlich zu sagen.  Religiös oder philosophisch: Sie sind Emanationen, enthalten sie denn wirklichen akommunikativen Gehalt, nicht bloss starke Suggestionen, der gleichen, der einen änigmatischen Dimension, von Gott, der Änigma.

19.04.2519

Dem ultraorthodoxen Judentum entzieht die Religionswissenschaft gerade die Figur des Moses (vgl. z.B. Verena Frenzen (2012))- es bezieht sich dementsprechend immer mehr auf eine reine Chimäre, sie wird immer mehr reine Ideologie, und man kann sagen, je mehr eine Religion reine Ideologie wird, je mehr sie ihre Krise versteckt, verstecken will, desto leerer wird sie innerlich, desto gewalttätiger nach Aussen – gut beobachen lässt sich das bei der katholischen Kirche zu Beginn des 17. Jahrhunderts (Stichwort: Servet (verbrannt 1600 in Genf), französischer Satiriker (verbrannt 1611 in Rom), Vanini (verbrannt 1619 in Toulouse), Galileisti, Kepleristi).

18.04.2519

Die  judäische Genesis beschreibt die Genesis des Gottes Abrahams, die erste Genesis, als Paradies und die Entstehung der Genesis unserer Welt, die zweite Genesis, als Verfluchung und Exodus aus der ersten – dabei steckt in der ersten der grössere Wurm.  Jetzt sind wir uns höchstens selber der Fluch, während im sogenannten Paradies immer noch die Schlange steckt. Wer wollte in dieses Paradies zurück? Dann lieber schwitzen im eigenen Angesicht! Die Vertreibung aus diesem Paradies war tatsächlich unsere Flucht aus ihm, wir retteten uns vor diesem Horrorgarten und nahmen ein Wissen um Welt und uns mit – oh, Scham – , für eine Heimat ohne abgrundtiefe Heimtücke und Bäume, die uns verboten sind.

17.04.2519

Die Religion des Tabula Rasa. Das, was sich heute als Christentum verkauft, ist die Erscheinung einer jahrhundertlange erfolgreichen Grosssekte, die mit Geschichtsklitterung, Verdrängung, Einseitigkeit und Lüge, Selbstanlügung operiert – das Kreuz ist nicht urchristlich, der Kirchturm ist nicht urchristlich, der Paulinismus ist nicht urchristlich, seine Erzählung von der kleinen Wiedergeburt ihres Sekten-Führes, des hohen Sinnes seines Todes, ihre Erzsündenhaftigkeit, das alles ist haltlos, ist nicht urchristlich – ist das Gegenteil von „ebionitisch“. Ähnlich ergeht es dem Islam – weder Muezzin gehört zum Koran, noch dieser Koran gehört zum Testament Mohammeds, das vernichtet wurde wie ältere Versionen des Korans. So gehört dementsprechend auch nicht die Spaltung in Schiiten, Sunniten,,, zu diesem, sie sind „Strafen“, sie sind Folgen des fehlenden, des vernichteten Testaments. In ähnlichen Irrtümern bewegt sich der Buddhismus, Und so weiter. Was hier empfohlen wird: ist „tabula rasa“ zu machen, postabrahamisch, postbuddhistisch. So kann die akommunikative Erleuchtung: „Philosoph. Du bist Philosoph“ gedeutet werden: mach tabula rasa, macht tabula rasa (was bekanntlich jede Philosophie in einem gewissen Sinne macht).

16.04.2519

Das „Böse“ als metaphysisch darzustellen, wie von Schirach das machte, ist billiger Aberglaube, mehr nicht. Das Bösartigste, was unser Gattung passieren kann, ist ihre Degeneration und Ausrottung. Insofern enthalten Atomkraftwerke und Atomwaffenarsenale „das Böse“ konzentriert. Wir sind also eine recht böse, aber hoffentlich nicht zu blöde Brut, die übrigens harmlosere Menschenrassen ausrottete – die Rasse der Homo sapiens ist rassistisch expandiert. Insofern könnte uns unser Ausrottungserfolg eines Tages selber schaden, ja, er tut es bereits. Zu böse sein, zu gut sein – beides ist nicht gut. Immer muss die Austarierung, die Vermittelung, uns helfen, uns über Wasser zu halten, das eine zu bremsen, zu behindern, das andere zu fördern, zu entwickeln. Wenig Sinn macht es, ohne das Gute und das Vermittelnde über „das Böse“ zu reden.

15.04.2519

3-Sat-Dokumentation über Von Schirach und Anselm Kiefer. Zwei ältere Herren diskutieren über „das Böse“. Der kein Klischee, keine etablierte paulinistische Wendung auslassende Schirach redet dann von Kindern mit Krebs und anderen Naturkatastrophen, Kiefer meint, es läge an einer (dauerfhaften? selten vorkommenden?) Fehlkonstruktion des Menschen oder an Gott (Schirach, auch das eine Platitüde) – damit ist der abrahamistische Gott gemeint. De facto aus postabrahamischer und änigmatischer Perspektive gibt es das Böse nicht, aber die starke Trennung zwischen unserer Genesis und der Genesis (der) Änigma – die Spinoza aufhob, Hegel dialektisch machte, Heidegger reontologisierte. Das sog. „Böse“ ist Sache unserer Genesis, ihrer Autopoiesis, nicht Sache Gottes, der Änigma. Es gibt keinen Grund, „das Böse“ der Änigma oder der änigmatischen Dimension unserer Genesis zuzuschreiben.  Selbst die abrahamistischen Erzählungen kamen nicht umhin, das Böse, das Ab(…)gefallene als sekundär darzustellen – das trifft einen wahren Kern. Was es mit Kinderkrebs, Schwerstmissbildung, Naturkatastrophen, Holocausts und Kriegen, allenfalls auch blutige Revolutionen, auf sich hat:  das sind bald endende Prozesse, Verläufe, die wir oder eine Gruppe, eine andere Gruppe nicht, als „negativ“ beurteilen, die Eltern des betroffenen Kindes und das Kind selber als erschreckend, als nicht gewünscht, als zu vermeiden. sie sind, wie böse gemeine Schmerzen, Anzeichen von Leitplanken unseres evolutiven Lebensstroms, der Autopoiesis unserer Genesis, die auf ein Leben innerhalb dieser Leitplanken, auf Weiterleben, auf Ausbau des Lebens, auf ein fröhliches Abenteuer, auf die Feier des auserlesenen Lebens, zusteuert – und alles, was damit kollidiert, dies beeinträchtigt, gefährdet, bedroht ist „böse“ – so wird hier „böse“ genannt, was die Grundlagen unserer hohen Komplexität als Grundlage unserer auserlesenen Feier zu leben, statt nichts zu sein, ausmacht, übrigens zu der auch die Sterblichkeit ohnehin, ohne “ böse“ zu sein, gehört.

15.04.2519

Den Paulinisten gelang eine Geschichte, in der das Böse (die Freiheit des Menschen?), als Ursache im Menschen selbst zu suchen war, ohne dass ihr Gott, das Gute, damit beschnmutzt, befleckt wurde. De facto reden sie von der „genesitischen Trennung“. Von der Trennung und Differenz, wenn es auch verbindende Dimensionen gibt, zwischen unserer Genesis und der Genesis der Änigma – die genesitische oder genesistische Trennung. Ihr dauerndes Reentry ist weltkonstituierend.

15.04.2519

Die marxistische Geschichtschreibung hielt Klassenkämpfe für unvermeidlich – für den „Feudaladel“ endete es in der Französischen Revolution  „böse“ – bald aber auch für die Revolutionäre selber.

15.04.2519

Bösartig wäre, wenn eine Oberschicht, mit ihrem Staatsmachtapparat die grosse Bevölkerung gegen andere (nationalisierte) Bevölkerungen bewusst in Kriege treibt, sie aufhetzt und manipuliert, mit dem Risiko, dass ihr im Verlauf dieses Prozesses entgleitet, was sie unbedingt erhalten will: ihre Macht und nicht verlieren will: ihr Leben. Kurzum, wenn wir über „das Böse“ reden, reicht es, reden wir über uns.

14.04.2519

Der Tod des Autors. So ähnlich wie der Paulinismus die Wiedergeburt ihres Sekten-Jeschua inszeniert, inszenierten Barthes und Foucault den Tod des Autors: für ihre Wiederbelebung, für ihre Reputation: Höhepunkte.

13.04.2519

Tatsächlich ist aber eine Unterscheidung, eine Abgrenzung zwischen gesteigerter Grenzerfahrung und grenzenlosem Wahnsinn notwendig und angebracht. Akommunikatives Ereignis ist eine Vertiefung der Aufkärung über die Welt – Schwindel – Geistheiler mit direkter Verbindung zum Jenseits – und Wahnsinn sind eine Verdunkelung und Vertrübung von ihr.

12.04.2519

Elastisches, dialektisches Denken ist gefragt, reden wir über parasynchrone Traumerlebnisse – Erzrationalisten und -rationalistinnen fällt das schwer – sie können nur gut zwischen „normal“ und „abnormal/spinnert“ unterscheiden.  Die Angst verfolgt sie, dass sie tatsächliche Paranormalität von Abnormalität und Schwindelei nicht unterscheiden können,bzw. unterscheiden müssten. Also kommt einer mit einer echten akommunikativen Erfahrung zu ihnen in die Praxis (sicher nicht deswegen) oder wird einer mit einem Jesus-Wahn oder Mohammed-Wahn oder Buddha-Wahn zu ihnen gebracht.

12.04.2519

Letztlich sind es aber weder Spinner noch Chefpsychiaterinnen die über die komplexe Realität unserer Genesis mit ihrer änigmatischen Dimension bestimmen. Eine gute Richtline für parasynchrone Träume liefern die zwei Arbeiten von C.G.Jung über Synchronizität (ein Aufsatz liegt vor z.B. in: Grundwerk C.G.Jung. Band 2 (Olten 1984), S. 279-290; die grössere, nicht unbedingt bessere Arbeit „Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge“ findet sich in GW, Bd. VIII; siehe auch Briefe III (Index)).

11.04.2519

Im Traum wird durch das Traumbewusstsein viel mehr von der Resonanz und Korrespondenz der ganzen Physisteme „bewusst“, zumal „traumbewusst“. Ebenso von der Umwelt.

11.04.2519 (2)

Im Traum kann ein Zugang zu einer Zukunft der Welt in Sequenzen, kann ein änigmagtisches Moment, wie das seltene Zusammenprallen von physikalischen Teilchen, einen parasynchronen Traum auslösen, der sich später als „Realität“ der Umwelt erfahren wird (nein, nicht aus Ermüdung oder Geisteskrankheit eine Sinnestäuschung, sondern eine nüchterne, meistens unaufgeregte reale Erfahrung, die sich mit einer geträumten synchronisiert, verdoppelt und vereint….). Es ist zu vermuten, dass der Parasynchroniker Nostradamus, sequenzenweise „Hilléeeee“ (Hitler) gesehen, gehört hat – was natürlich unser Weltbild mit der offenen Zukunft über den Haufen wirft – für solche Ideen stehen vernünftige Menschen nicht offen, nur ein paar Spinner und die Direktoren und Direktorinnen unserer öffentlichen Psychiatrieanstalten.

10.04.2519

Die Psychoanalyse – ausser die C.G.Jungsche, soweit ich sehe – verdrängt die änigmatische Dimension, die änigmatische Korresondenz im Traum, die dich als Zehnjährige/r so wie als Sechzigjährige tangieren kann, und, wie gesagt, den umfassenden Bereich der physis-physistemischen Dimension. Es wird also „eng“ und „pseudo-übersichtlich“ in den freudianisierten Sitzungen (in solchen ich schon sass).

09.04.2519

Die Psychoanalyse hat nicht nur den Begriff Verdrängung kultiviert, sie kultiviert vielmehr eine eigene Verdrängungskultur.  Sie verdrängte die physis-physistemische Korrespondenz aus den Träumen. Die kann sie nicht verstehen, nicht lesen, nicht deuten, ausser sie ist sexuell konnotiert und auch das nur in einem aufgesetzten heteronormativ-andro- oder phallozentrischen Raster. Aber die allgemeine Pathographie, die pathographische Korrespondenz, die unsere physis-physistemische Ebene mit uns, mit unserem, mit „ihrem“ Traumbewusstsein und Bewusstsein permanent führt, die verdrängt und verkennt sie, die ist für sie inexistent.

09.04.2519

Unsere Physisteme „korrespondiert“ mit uns, ihre Sprache, ihre Korrespondenz formt sie in Träume. Ähnlich wie die Änigma.  Wir müssen also unterscheiden aus welcher Dimension die Korrespondenz des Traumes stammt: ob aus der physis-physistemischen, aus der psycho-physistemischen (hier kommt das zum Zug, was „Tagesreste“, „Tageserlebnisse“ heisst) oder, ganz selten, wahrscheinlich, aus der änigmatischen.

08.04.2519

Über die physis-physistemische Korrespondenz des Traums. Wenn Gruseltraumsequenzen im körpernahen Traumbewusstsein – auf mehr oder weniger verschlungene Weise  – mit „gruseligen“ oder gefährlichen Körperereignissequenzen korrespondieren, bzw. letztere mit dem Traumbewusstsein in Korrespondenz stehen.  Wenn physis-physistemische Stressituationen, etwa die Bewältigung von gefährlichen Zellmutationen, de facto die erfolgreiche Abwehr von Todesgefahr auf physistemischer Mikroebene, bis in unser Unbewusstes resonnieren. Wir sollten uns also fragen, welche physis-physistemische Korrespondenz hat ein Traum.

08.04.2519 (2)

Wahrscheinlich träumen wir unseren Krebs, lange, bevor er uns bewusst ist. Insofern missachten wir einen wichtig Informationsquelle, nämlich unsere physischere Physisteme, halten wir „Alpträume“ und „komische Träume“ nur für störenden Bewusstseinsabfall.

07.04.2519

Über die Allgegenwart des Paulinismus in den Medien und Köpfen der Menschen…..

07.04.2519

Über die Ideologisierung der Medien durch Paulinisten, die sich heute  „Christen“ nennen. n-tv bringt Reportage über die Einweihung einer neuen Kirchenglocke in eine Dorfkirche. Dabei haben Kirchenglocken mit Bibel wie Muezzin mit Koran nichts zu tun. In der Reportage wird betont, wieviele „Jahrhunderte die alte Glocke schon schlug und die neue schlagen wird….“  – insinuierend: viele Jahrhunderte; das muss was heissen….De facto kann das bloss heissen, dass jahrhundertelang ein ideologischer Schmarren betrieben wurde… und dass auch der Kirchenglocke, die jede Stunde schlägt, eines Tages die Stunde schlagen wird.

Zwei Stunden später sendet RTL den Kinofilm „Der letzte Hexenjäger“ (2016) – und kolportiert alle paulinisierten Klischees: sauber getrennter Gut-Böse-Manichäismus, Hexen sind tatsächlich Hexen, der gute weisse Mann und Christ aus dem Vatikan, der Abrahamist, unterdrückt die böse dämonische „Weiber-Ordnung“, teilweise angelehnt an „Van Helsing“ (Vampirjäger des Vatikans), „Highlander“ (Schwert ist immer noch die Waffe der Wahl…) und Elemente von „Underworld“ (Hexen schlossen mit Menschen Friedenspakt).  Dabei erblödeten sich prominente Schauspieler wie Michael Cane und Schauspielerinnen wie Rose Leslie nicht, dieses Theater des Paulinismus mitzuspielen. Für das vom paulinisierten Christentum indoktrinierte, nicht so aufgeklärte, nicht so helle Publikum, erscheint hier nicht nur reine Fiktion, sondern virtueller Geschichts- und Meinungsunterricht, die Grenze zwischen historischer Fiktion und virtuellem Geschichtsunterricht ist wie die zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, fliessend…. Schauspielerinnen und Schauspieler sollten sich überlegen, ob sie in solchen Spielfilmen mitspielen oder nicht. Post-abrahamisch aufgeklärte werden das nicht tun. Sie werden in anderen Filmen über das paulinisierte Christentum spielen – in postabrahamisch aufgeklärten und aufklärenden.

06.04.2519

„…..die „rettende“ Taufe ist eine demütigende Unterwerfung unter diese Unterstellung…..“

05.04.2519

Spinoza unterschätzte die Eigenständigkeit, die Autopoiesis der Genesis unserer Welt. Auch wenn ihre änigmatische Dimension besteht, die Verbindung, die Ebene mit der Genesis Änigma.

04.04.2519

In der änigmatischen Dimension unserer Genesis, der Genesis unserer Welt, hast du die Änigma nie verlassen, hat sie dich, hat sie unsere Genesis, nie verlassen.

04.04.2519

Natürlich können wir ein Auszeichnungsfest für jede Neugeborene zelebrieren – in der wir das Reentry in das Leben und das Deentry aus dem Leben, die Kehre, die Heimkehr, die Einkehr, zugleich feiern. Sie umfasst Welt, Leben und Sterben, und Änigma – es ist „die“ Geburtstagsfeier.

03.04.2519

Es ist eine Weihe der Änigma für Frischgeborene denkbar, aber unnötig. Die Frischgeborenheit ist die Taufe der Änigma.

02.04.2519

Tauft ja eure Kinder nicht – dann gebt ihr dieser Sekte Zucker!

02.04.2519

Postabrahamische Aufklärung, statt Abrahamismus; Über die Anfänge statt das Neue Testament des Paulinismus.

01.04.2519

Missbrauchsfälle? Ja, selbstgefällige !  Die katholische Ideologie unterstellt eine Erzverdorbenheit der menschlichen Natur, die „rettende“ Taufe ist eine demütigende Unterwerfung unter diese Unterstellung, und sexuelles Sündigen ihre geile Selbstbestätigung: seht, wie verdorben wir sind. Doch, dieser Zirkel ist kein Naturgesetz.

31.03.2519

Über die Anfänge kämpft auch für die späte Gerechtigkeit für die Ebioniten, die ihnen der Paulinismus gestohlen hat. Er baut bis heute auf diesem Raub.

30.03.2519

Über neue Religionssteuer. Statt Kirchensteuer, nennen wir sie : Religionssteuer. wir sollten sie in einen Staatsfond für staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften einzahlen, in dem die freiwillig Einzahlenden ankreuzen können, welcher oder welchen Gemeinschaften sie ihre Einzahlung  bzw. Teile davon, zukommen lassen. Diese Gemeinschaften oder Vereine besitzen eine staatliche Anerkennung, die sie unter Umständen verlieren können, wenn diese spirituelle Gemeinschaft zum Beispiel massenhaft Verbrechen aus ihren sektenbedingten Verhaltensstörungen heraus produziert – seien es verbal begangene Verbrechen (z.B. Aufforderung zum Mord von anderen Gemeinschaftsanhängern, die als „Nichtgläubige“ oder „Heiden“ oder „Juden“ diffamiert werden…), finanzielle Abzocke oder sexuelle Missbräuche an Kindern – mit anderen Worten, die katholische Religionsgemeinschaft hätte unter solchen Rechts- und Vereinsverhältnissen ihre Anerkennung längst verwirkt – offensichtlich fühlt sie sich heute so geschützt, ist die Funktion der rechtlichen und staatlichen Kontrolle über sie so ausgehebelt, so ohnmächtig…., sie müsste sich dann nicht auflösen, aber komplett selber finanzieren durch Spenden, – aber nur von aktiven Mitgliedern, keine grossen „Fremdspenden“. Selbstverständlich wird dann die ängimatische Religionsgemeinschaft – die sich auf solide Akommunikationsereignisse stützen kann – meine müssen nicht die einzigen und die letzen sein  – eine neben der jüd, christl, muslim, buddhistischen, hinduistischen etc. sein – und aus dem Staatsfond für anerkannte Religionsgemeinschaften (teil)finanziert werden.

30.03.2519

Wir werden eines Tages eine Religionsgemeinschaft, eine Philosophiegemeinschaft, eine Kooperationsgemeinschaft sein – global, lokal – die globalste, die lokalste.

30.03.2519 (2)

Sie wird den Anspruch allerdings haben, dass sie nicht eine neben den anderen ist, sondern die eine und einzige über den anderen  (so wie das im Prinzip die anderen religiösen Überlegenheitsekstasen auch tun- auch wenn sie diesen Anspruch, vor allem, wenn er  ihnen nicht  mehr realistisch erscheint, negieren – wie kürzlich der Bischof von Rom, den dessen Grosssektenanhänger „Papst“ nennen. Die muslimische Gemeinde vertritt diesen Anspruch immer noch. Sie wusste, Rom hat sich das Christentum angeeignet, um mit ihm den mächtigsten und universellsten Gott ins Feld zu führen. De facto haben die alten Religionsgemeinschaften dennoch das Problem, ausnahmslos einen provinziellen Universalismus zu vertreten, keinen globalen, wie die Änigmatischen, wie die  Genesianischen.

29.03.2519

Über die Anfänge kämpft auch für die späte Gerechtigkeit und historische Berechtigung der Ebioniten, die ihnen vom Paulinismus genommen wurde. Er baut bis heute auf diesem Raub.

29.03.2519

Diese Kirche baut auf einem fragwürdigen Halbsatz, in dem angeblich Jeschua Petrus zum Fels in der Brandung erklärt .Dieser Jeschua ist eine paulinistische Imagination. Der hist. Jeschua predigte eher: die Zeit ist nah. und nicht, baut eine Kirche, es dauert, bis ich zurückkehre.

28.03.2519

Du kannst den Abrahamismus Zwei schlichtwegs abschaffen, zu Ende führen, immer mehr auslaufen lassen, Gott, die Änigma, wird das nicht spüren. Sie hat Abrahamismus längstens verlassen oder nie bewohnt

27.03.2519

Ab 80 Jahren ist alles nur noch auf Zeit. Du beginnst mit allem Abschied zu nehmen. Wie dauerhaft, wie alltäglich, mit dem Gedanken deiner Sterblichkeit zu leben. Der Albtraum, der Albdruck wird dich immer verfolgen. Du kannst ihn nicht mehr vergessen – es ist der Engel des Todes oder die Änigma mit offenen Armen, das Bett der Frau Holle oder die kalte Liege im Obduktionszimmer, vor dem Krematoriumsoffen, es sei, du kann wie die Genesianen, wie die Änigmatischen es tun werden, in der offenen See in die Tiefe versenkt werden.

27.03.2519

Sagen die Eltern: Kind, ich schenk dir mit dem Leben das Potential von 30 000 Tagen und Nächten. Nicht jeder, jede schöpft es aus, einige übertreffen es. Unsere Physisteme ist komplex. Du hast ihre hohen Fähigkeiten mit der Sterblichkeit, also Dysfunktion, Alterung, Regenerationsfehlern zu bezahlen. Wir arbeiten daran, den grossen Fehler unserer Physisteme, die Sterblichkeit, zu korrigieren. Der Neue Mensch verdiente es, 100 000, der Noch Neuere Mensch 1 000 000 Tage und Nächte zu leben.

27.03.2519

Tullio Gregory wurde 90  – er ist auf dem Weg, 35 000 Tage und Nächte zu leben, gelebt zu haben.

26.03.2519

Der dritte Abrahamismus ist sicherlich der unoriginellste von den dreien – böse Zungen sagen, der Islam ist viel plagiatorischer als der Paulinismus (beziehen wir die Ebioniten mit ein, würde ich das bezweifeln). Noch viel „unorigineller“ als der historizistische Islam und der Paulinismus ist die Akommunikation „Philosoph. Du bist Philosoph“. Wir können davon ausgehen, dass der Änigma an Originalität wenig gelegen ist. Dass sie immmer „gleich“ originell ist.

25.03.2519

Gebt Israels Gott zurück. Der einzige Abrahamismus mit originaler Qualität ist der jüdische und war zeitweise der ebionitische. Ersterer wurde jahrhundertelang in die Welt vertrieben und verfolgt, zweiterer verfolgt, verdrängt und vernichtet. Jetzt hat endlich Israel einen Nationalstaat, jetzt fehlt nur noch, dass Abrahamismus zwei und drei ihren gestohlenen Gott, eigentlich ein israelischer Volksgott, – wie ein koloniales Raubgut -, Israel zurückgeben.

24.03.2519

Katholisch sein ist schlecht fürs Karma (schlechte Märchen, Männchen und massenhaft Kindsmissbrauchprozesse). Muslimisch sein ist schlecht fürs Karma (vor allem, wenn deren Extremisten ihren Glaubenswahn zum Massenmörderwahn ausbauen…).

23.03.2519

Die Änigma ist keine „Göttlichkeit“, die in unseren Gedanken sitzt, sie hat einen gewissen Zugang zu ihnen, so wie in die Genesis unserer Welt. Spekuliere ich. Warum wählte sie sonst den „mühsamen“ und „missverständnisgepflasterten“ Weg der akommunikativen Vermittlung?

23.03.2519

Unserer Welt ist die änigmatische Dimension einverwoben, es gibt gar nicht oder nicht überall die klare Trennung: unsere Dimension – ihre Dimension; unsere Genesis – ihre Genesis. Über die Präsenz und Macht der Änigma hab ich keine Einsicht, ich kenne und weiss sie als Akommunikation.  Sie zeigt Zukunft, sie kann sie zeigen, also kann sie sehen. Aber kann sie sie gestalten?  Sie zeigte Zukunft, die Menschen auf der Erde gestalteten.

23.03.2519

Meistens wird lediglich das eigene Echo gehört, wird „Religion“ zu diesem Echoraum.

22.03.2519

„….die Frage Gottes ist wieder offen…“ (S. 189).

21.03.2519

„….als polemischer Begriff, der erfunden wurde, um der angeblichen Invasion der Immanenz entgegenzutreten, muss das Wort „Transzendenz“ seinen Sinn ändern, wenn es kein Gegenteil mehr hat.“ (Bruno Latour: Wir sind nie modern gewesen (frz. 1991), S. 172).

20.03.2519

Eine Akommunikation vermittelt dir, du bist den letzten Dinge näher als andere Menschen und sie vermittelt dir, wie fern du ihnen im Grunde bist (beiden).

19.03.2519

Es gibt eine unendliche Liebe von der Änigma zu uns Menschen. Sie liebt unser Leben und Sterben. Sie sieht, wie schön es ist und wie traurig es ist.

18.03.2519

Gewöhnt euch daran, sie ist wirklich sehr anders und ihr seit für sie wirklich sehr anders.

17.03.2519

Ob ich denn jetzt sterben müsse und ob Gott nicht bei mir sei? Liebe S., die Änigma ist schon bei mir, aber sie ist nicht menschlich und erdisch.

16.03.2519

Die Änigma steht – wie in Über die Anfänge 1-2 thematisiert – auch für die Wiederkehr der Verdrängung von 30 000 Jahren Magna Mater Göttlichkeitsglauben durch eine patriarchalistisch, allzu männliche Gottvorstellung, Gotteslehre des Abrahamismus, in der Vater, Sohn und männlicher Geist für deren komplette Verdrängung und Ersetzung (Entmachtung, Sekundärmachung) sorgten und sorgen. Das sind 3000 Jahre gegen 30 000 Jahre.

16.03.2519

Statt „göttlich“ bevorzuge ich das Wort „alienoid“ für die Änigma oder beides „göttlich-alienoid“. So ganz die ganz Andere ist sie nicht. Es gibt sozusagen einen „realen“ Kern an der christologischen Ebenbildtheorie (die völlig androzentrisch, also männerzentriert, ist, so wie das in der Antike massgebliche Philosophen wie Platon, Aristoteles, Galen waren).

15.03.2519

LSD hätte eine ähnliche „todesangstmindernde“ Wirkung wie göttliche Erscheinungen…. Für Leute, die eine Akommunikation einfach nicht existieren kann, darf  – ist die LSD-Erklärung die letzte Rettung ihrer rein materialistischen Rationalität. Vielleicht hab ich ja zufällig mit 10 Jahren LSD verabreicht bekommmen, und mit 13 Jahren, und mit 18 Jahren, und mit…..- immer war es „eigentlich“ LSD (lies: Sinnestäuschung). Auch Jeschua war auf einem Trip, Mohammed war auf einem Trip. Buddha war auf einem Trip….

14.03.2519

Mein änigmatischer Kreis. Dein änigmatischer Kreis. Ich bin privilegiert, keine  Angst vor dem Tod haben zu müssen, weil ich akommuniziert wurde. Das gibt mir eine Stärke für das Leben, die über Jahrhunderte und Jahrtausende wirken wird. Wir fallen nicht in Nichts, sondern in die Änigma. Mich hat Gott, die Änigma angeschrieben, angerufen, parasynchron, akommunikativ, involutiv (sie hat sich aufgedrängt, um es weniger pathetisch zu sagen; „Es“ hat sich mitgeteilt). Den Impstoff dieses metaphysischen Privilegs (und dieser metaphysischen Aufdringlichkeit) für alle produzierte ich in Über die Anfänge. Die Botschaft dieses Buches ist, du kannst, du sollst glücklich leben und du kannst, du sollst glücklich sterben. Dafür musst du aber dich einsetzen, etwas tun, Leben schenken, Leben weitergeben, nicht nur das Weitersterben. Das tun, auf deine Art, was Über die Anfänge tut.

13.03.2519

In einer Ebene von uns ist ja das ganz Andere, die wird in uns eintreten, in die werden wir eintreten, sind wir tot.

12.03.2519

In Stonehenge muss eine Akommunikation passiert sein oder sogar eine Involution, sonst macht, sonst hätte dieser mehrtausendjährige Kultort, dieser Vatikan der Steinzeit, keinen Sinn – ausser dem Exzess eines Aberglaubens im Wandel der Zeiten.

11.03.2519

Mein Lebenskreis, der hat seine Mission accomplished. Ich habe Über die Anfänge geschrieben und die Akommunikationen, die mir widerfuhren, kommuniziert. Mehr Religiösität, ich behaupte sogar, mehr Heiligkeit, mehr göttliche Kraft in unserer Genesis, innerhalb von deren Trägheit und Kraft, geht fast nicht.

10.03.2519

Die Änigmatische Bewegung ist die Religion dieses Zusammenhangs.

09.03.2519

Alle änigmatischen Aktionen, alle Akommunikationen und Involutionen in unserer Kommunikation und Evolution, hängen wahrscheinlich zusammen.

08.03.2519

Andere religiöse Überlegenheitsekstasen – Buddhismus, Judaismus, Jesus, Koran – als Etappen auf dem Weg zur Änigma, zur Änigmatischen Bewegung erfassen und: zulassen.

07.03.2519

Ich kannte bereits Meditation in einem buddhistischen Tempel. In ihr verrichtete ich sie, ich kämmte Steine im Garten im Geiste. Als Meister in Taekwondo vertiefte ich sie „bloss“. Also sind sie Etappen, durch welche wir reisen, durch welche wir gehen, kämmen, gleiten, verharren und wegfliessen sollen – in Richtung Änigma, Änigmatische Bewegung.

06.03.2519

Falun Gong ist nichts anderes als aufgefrischter Buddhismus. Die gleiche, aber modernisierte, popularisierte Welt- und Lebensflucht-Gestik und -Gymnastik, ein pseudoreligiöses Fitnessprogramm. Vielleicht ist es aber auch eine Reformation des Buddhismus in die richtige Richtung ,die richtige „Bewegung“. Eine längst fällige Selbstkorrektur, an deren Ende die Änigmatische Bewegung wartet.

05.03.2519

Die Änigma ruft nach mir. Da ihr eigentlich ein Begriff von Leben und Sterben fehlt, ist ihr nachzusehen, dass sie, wenn Sie mich oder dich, schneller als die Verhältnisse unserer Genesis und unseres Lebens sind, bei sich haben möchte, aus unserer Perspektive uns schneller in unseren Tod treibt. Dass sie dann zur Mörderin wird. Mönchische Leute sagten im Mittelalter dazu: „Gott hat mich gerufen.“  Sie hielten ihren Tod für göttliche Fügung, für übernatürliche Lenkung – oft war es bloss ein Tod aufgrund fehlender technischer und medizinischer Entwicklung – sei es Pest, eine Sepsis oder sonst dergleichen, was heute sicher nicht mehr zum Tod führt, da kann rufen aus dem Jenseits, wer oder was will.

05.03.2519

Geborenwerden, Auserlesen werden, zu leben, und Sterben – das sind unsere und unserer Genesis essentiellen ersten und letzten Dinge, es ist fraglich, ob ein Gott, eine Göttlichkeit, in sie eingreifen soll, darf.  Ob wir das wollen, ob wir das gutheissen können, sollen.

04.03.2519

Du wirst glücklich sterben, wenn du inmitten von Schwangeren, Gebärenden, Müttern, Kindern, Klein- und Kleinstkindern, trunken von dieser Kraft des Lebens, Gebens und Liebens, stirbst, die um dich herum, die durch dich hindurch, das Leben feiern, das Weiterleben produzieren – ach, ja, das Weitersterben, überhaupt das Sterben vergessen machen, und du dich aus der Welt zur Änigma, in die andere Genesis kehrst.

03.03.2519

Da dieses Dasein vom Da dieses Seins bestimmt wurde und als es bestimmt wurde, war ich nicht da. Als ES es bestimmte (wobei dieses Da da ist, wenn ich da bin und wenn ich nicht da bin: Es bestimmt forzu). Dieses Es ist die Änigma oder die änigmatische Dimension unserer Genesis – das ist ein kleiner, vielleicht ein grosser Unterschied.

03.03.2519

Für viele AstrophysikerInnen ist die Vorstellung, dass sich etwas Quasi-Nichtiges in einem Wunder, das sie in den Begriff „Zufall“ packen, mit einem Knall zum Dasein unseres Seins, zum Da unserer Genesis „entwickelte“, offenbar angenehmer, als die Vorstellung von etwas Änigmatischem, das über diesen nichtigen Zufall, der zufällig nicht mehr nichts ist, hinausgeht, und hineingeht, allenfalls wieder- und wiederkehrt.  Also machen sie eigentlich bornierte Gefühls- und Geschmacksphysik, mehr als sie denken (oder sich eingestehen).

02.03.2519

….ich erlebe und ersterbe leider nicht mehr die Übunte der Geburt und der Kehre …. diese erfreuliche Kultur des Gebärens und Sterbens – das wird in späterer Zukunft erst so sein.

01.03.2519

Es wird die Zeit kommen, da lesen wir Über die Anfänge wie einen heiligen Text, und es wird unklar bleiben, wo die Akommmunikation in ihm anfängt und wo er in der Kommunikation aufhört. Das weiss sein Autor selber nicht. Du kannst ihn auch wie einen philosophischen Text lesen. Und und und.

30.02.2519

Der historische Jeschua ist nicht gekommen, um „die“ Menschheit zu retten, sondern eine sehr judaisierte, sehr unter merkwürdigen Unterstellungen und Voraussetzungen operierende Gruppe – der provinzielle Universalismus der Paulinisten machte dann so eine Art Weltmenschenfreund daraus. Die Änigma hat dann Ende des 20. Jahrhunderts dich, alle als „Philosoph, du bist Philosoph/in“ bezeichnet und mich als tatsächlich diesen von ihr akommunizierten „Weltmenschenfreund“. Gehen wir von ihren friedlichen Absichten aus.

30.02.2519

Wenn also „Wahnsinn“. dann richtig. Werden sich auch alte Juden gesagt haben, als sie diesen Spinner sahen und hörten, der sich als Sohn Gottes und wie als der König der Juden aufführte und ankündigte, dass die Zeit nahe sei. Die Frohe Botschaft aber sei er persönlich, sei er leibhaftig, dass er bald wiederkehre mit dem Reich und der Gloriole seines, ihres Vaters, Gott Vaters. Die jüdische Jugend war wie verhext und man kann vermuten, dass dieser Jeschua für das erste Woodstock-Happening der Weltgeschichte sorgte.

30.02.2519

Die Ebioniten muss man sich als die Hippies, End-Zeit-Hippies der neujüdischen Sekte, als die einzigen wahren Christen und Christinnen, vorstellen – bald in den Schatten der Geschichte gestellt von den bourgeoisen, machtbewussten, pragmatischen, überaus verschlagenen, listenreichen, verlogenen und rücksichtslosen Paulinisten.

29.02.2519

Die systematisch betriebene Volksverdummung und Märchenstunde von dafür bestens bezahlten „Bischöfen“, „Erzbischöfen“, „Kardinälen“, „Pfarrerinnen“ und wie die staatlich unterstützten Grosssekten-Angestellten sonst noch heissen.

28.02.2519

Buch 6 von „Über die Anfänge“ heisst „Änigmatische Kreise“.

27.02.2519

Dass du „Weltreligionen“ „Grosssekten“ nennst- stutzt sie nicht nur auf ihre angemessene Grösse zurück. „Über die Anfänge“ ist nicht nur ein Schlüssel aus diesen Grosssekten hinaus, sondern in eine religiöse Dimension von ihnen, die sie sich selber nicht erschliessen können, für den Ausschluss und den Einschluss von Religiösem, verstanden als Kommunikation als transformative Kraft über änigmatische Akommunikation, über Akommunikation der Änigma.

26.02.2519

„Du bist Philosoph“ – können andere Religionen auch als änigmatische, sie würden sagen: göttliche oder emanative- Bestätigung ihrer Religion betrachten, nicht als Tabula Rasa, die nichts anderes übrig lassen wird.

25.02.2519

Womöglich gibt sie sich sehr Mühe, für uns verständlich zu sein. Womöglich will sie auch beschützen, verpasst den Schutz dann aber,  nicht immer, aber gelegentlich?, um ein paar äonische Mikromilimeter, die bei uns Monate und Jahre sind. Sie muss also höchst präzise und verständlich in unserer Genesis mit uns akommunizieren und involutiv (zu) agieren (versuchen).

24.02.2519

„Philosoph, du bist Philosoph(in)“ – will wohl heissen von der Änigma, Religion. Glauben ist, wenn sie wahr ist, kein Chaos von hundert Religionen,kein Turm von Babel, kein Sprachen-Wirrwarr. Es gibt sie, und „nur“ sie, wobei „nur“ „nur“ in unsere Genesis passt.

23,02.2519

Das Parasynchronizitätserlebnis (bei C.G. Jung heisst das Synchronizität, im Alltag „Déja vu“) entreisst den Betroffenen die Ilusion, bloss einer Illusion (Selbsttäuschung, Selbsteinbildung, Klartraum) erlegen zu sein.

23.02.2519

Auch wenn wir nicht wissen, was Gott, die Änigma, ist, so besitzen ihre Worte, die sie uns akommuniziert, z.B. durch übergriffige Worte an Jungs wie mich damals, doch wohl mehr als bloss einen Reiz. Ist ihre Aussagekraft unermesslich (wörtlich: nicht gänzlich ermessbar, begrenzbar, verstehbar).

23.02.2519

Ihr sollt nicht Christen, Christinnen, Muslime, Juden, Hindus, Buddhisten, Atheisten, usw- ihr sollt Philosoph, Philosophin sein, so akommunikativ übermittelt von Gott, die Änigma, anfangs 1970er Jahre. Glaubt und macht es, findet es uninteressant oder verrückt. Eure Entscheidung.

22.02.2519

Ein änigmatischer Wanderkreis für eine kleine Tageswanderung führt von Othmarsingen zur Lenzburg – wo die Wedekinds wohnten – am römischen Theater u Findling vorbei durch den Tunnel für den Fluss zurück nach Othmarsingen. Nennen wir diesen Wanderkreis: Frühlingserwachen.

21.02.2519

Warum ein Kreis, ein Wanderkreis? Weil ein Kreis das ewige Symbol ist, das wir innerhalb unserer begrenzten Lebensspanne durchmessen können. Weil ein Kreis um das Änigma-Ereignis, die ewige Bedeutung der Änigma symbolisiert. Weil wir in der Endlichkeit dieses Unendlichkeitssymbol von Anfang bis Ende, und so „symbolisch“ ewig weiter, durchmessen.  Ein Wanderkreis um das Änigma-Ereignis in Othmarsingen. Ist insofern ein medidativer Akt, ein feierlicher Akt, der zelebriert, dass es in unserer Genesis eine änigmatische Dimension und die Genesis der Änigma gibt (vielleicht liefen deswegen die vor-muslimischen Altreligiösen in Mekka einen „heiligen Kreis“ um den schwarzen Stein, lange vor der muslimischen Usurpation).

20.02.2519

Wie die Änigma das meint, was sie meint, wissen wir nicht. „Gut“ ist, evolutiv betrachtet, das, was überlebt, schlecht, das, was in den Abgrund, in die Auflösung, in die Vernichtung führt. Gut, ist das Kollektiv, das sich überlebenstechnisch fortentwickelt, mitunter den Tod wie auch die Geburt von Einzelnen, als Teil von Vererbung, Paarung, Familiarisierung, Gesellschaftsbildung, ausdifferenzierte und ausdifferenziert.

19.02.2519

Mensch muss leider feststellen, dass Gott, dass die Änigma nicht anders als übergriffig werden kann, nicht anders als übergriffig wird, nimmt sie Einfluss oder will sie Einfluss nehmen in unserer Welt.

18.02.2519

Einsteins Kinder, die baden gehen…

17.02.2519

Angesichts des wahnsinnig gewordenen Gefahrenpotentials unserer Waffenarsenale, ist es wichtig, dass sich die Menschheit möglichst global kooperativ organisiert. So dass Gewalt- und Militärphantasien von einer Gruppe gegen eine andere nicht zum Exkzess dieses militärisch bestehenden Vernichtungswahns führen kann. Der Kooperationskapitalismus ist insofern die Rettungszone der Menschheit, während der Konkurrenzkapitalismus letztlich in die Todeszone führt. Dazu passen die abrahamistischen Endzeitszenarios genauso wie die buddhische Lebensverachtung. Sie sind das Gegenteil von wahren Rettungsreligionen.

16.02.2519

Der Brief, in dem Einstein wohlfeil ausführt, er glaube nicht an Gott, an eine Göttlichkeit, ist weniger wert als Klopapier. Auch wenn er dabei vermutlich  – zu Recht – eine bestimmte, abrahamisierte Gottvorstellung ablehnt, schüttet er mit dem Bad das Kind aus.

15.02.2519

All diesen Päpsten und buddhistischen Heiligen, nicht nur atheistischen Einsteins, gegenüber könnte ich arrogant sein und sagen, ihnen hat die Änigma nicht geschenkt (ich nenne es allerdings „aufgedrängt“): was sie mir geschenkt (oder aufgedrängt) hat.  Sie müssen lebenslang in ihrem papierenen Glauben und in ihrer professionellen Autosuggestion verharren , um nicht zu sagen, versumpfen. Lebenslänglich ein Theater ihrer Selbst und ihres „Glaubens“ pro oder contra Änigma zelebrieren. Ich muss das alles nicht tun. Ich kann ganz „normal“ Mensch sein, der akommuniziert wurde.

14.02.2519

Die männlichen, allzu männlichen religiösen Grosssekten der Menschenheit (Abrahamismus 2, 3; Buddhismus) haben letztlich nur Vernichtungspläne für die Menschheit übrig. Die änigmatische, die genesianische Religion hat einen Lebensplan, ist die Philosophie und Religion dieses Lebensplans.

13.02.2519

Mit Gentechnik kannst du supersalubrisierte Menschen wie supermonströse Menschen generieren.

12,02.2519

Mit Menschenklonung wird die Versuchung wachsen, bestimmte Menschenklone zu züchten. Deswegen ist es wichtig, dass der Kooperationskapitalismus möglichst global Raum greift und Fuss fasst. so dass die Freundlichkeit und Kooperativität unter Menschen das Mass an Paranoia und Hass gegeneinander – was zu Gewalt und Militärphantasien anstachelt – klein hält, relativ mit wenig Bedeutung, mit wenig Wichtigkeit für die kooperativ verbundene Menschheit, auflädt.

12.02.2519

Über Autosalubrisation.  Medizin und die „Autosalubrisationsbranche“ – wer möchte nicht einen „Gencheck“ machen…

11.02.2519

Der autosalubrisierende Mensch. Gentechnische Heilmethoden rufe „Urängste“ hervor, heisst es, Es ruft auch Urfreuden hervor. Der Mensch ist einen Schritt weiter in seiner Autosalubrisierung, in seiner Selbstgesundmachung, bis auf seine Grundsteine… – er kann sich mehr denn je salubrisieren. Wir sterben heute Krankheiten, die die Salubrisierungstechniken in Zukunft heilen, sogar präventiv eliminieren können. So war es schon immer.

10.02.2519

Religiös gehen wir vom abrahamischen und buddhistischen Zeitalter in das genesianische und änigmatische Zeitalter, von der gregorianischen Zeitrechnung in die genesianische über, es findet ein enormer Epochenwandel statt unter der Oberfläche, das beunuhigt ein bisschen und das befreit.

09.02.2519

Sogenannte Christliche Erziehung – die so tut, die so glaubt, als ob dieser jüdische Endzeitprediger jemals irdischer Grosserzieher werden wollte…. ist paulinisierte,also gross-sektiererische Erziehung mit autopo(i)etischen Unterstellungsschlaufen (Erbsünde, Entsünder-Gott, usw.). Das ist die traurige Botschaft der Frohen. Die gute Botschaft ist, es gibt eine religiöse Welt jenseits von patriarchalistisch-antikem Abrahamismus, Buddhimus, Hinduismus und Atheismus.

08.02.2519

Einstein soll bei seinen Leisten bleiben und Physik machen und das „Über Gott Reden“ jenen überlassen, die wissen, wovon sie reden, nicht nur glauben.

07.02.2519

Einsteins „Atheisten-Brief“ war einem Ersteigerer 2 Millionen Euro wert (Dezember 2018 gregorianische Zeitrechnung). Wenn Einsteins dummes Gekraxel soviel wert ist, ist Über die Anfänge unbezahlbar viel mehr wert.

06.02.2519

Zum historischen Jeschua, siehe die Nachträge zur Publikation – Beitrag von Riesner (2018) – unter „21.01.2519“.

05.02.2519

Medizin, Gen-Medizin, die Menschen – Embryos inkl. – supersalubrisiert.

04.02.2519

Über die Anfänge von „Über die Anfänge“. Eine nochmals ganz neue Dimension von „Über die Anfänge“ verspricht die Umkehrung des Blogs in die richtige „Linearität“ eines Buches. Der Anfang von Über die Anfänge findet in Über die Anfänge – Teil 2 – statt, von den Seiten 522 bis 450 – ein „wilder Anfang“ ohne Chronologie, begonnen im Jahr 2014 – auf S. 450 findet der erste chronologische Eintrag statt: „25.06.2015″ (nach Christus). Auf S. 31 findet der Wechsel vom gregorianischen zum genesianischen Kalender, die Verschiebung von 500 Jahren in Richtung Achsenzeit (Axial Age) statt, mit dem Eintrag „14.01.2516“ (nach Achsenzeit, after Axialage („a.A.“). Das setzt sich in Teil 1, dann in der Martiana (Teil 3), Buch Vier (Teil 4), Buch Leben (Teil 5) bis hierhin, in Teil 6 fort.

03.02.2519

Post-hinduistische, post-buddhistische, post-abrahamische Aufklärung und änigmatische Religion sind kein Widerspruch.

03.02.2519

Die Änigmatische Religion ist zugleich Aufklärung über Religion. Die Leute werden in ihr nicht für dumm verkauft und es werden ihnen keine Unterstellungen unterschoben, auch werden ihnen keine Drohungen eingetrichtert. Sie werden freier und befreiter sein denn je.

02.02.2519

Die Auguren der Amadeu Antonio-Stiftung äugen ähnlich misstrauisch wie Scientologen, Christen, Buddhisten, Hindus und Muslime, aber auch gewisse Anwälte, auf Über die Anfänge und suchen Schwachstellen, Angriffspunkte oder Über- und Angriffe, die sie irgendwie eindämmen, verteidigen, zurückweisen, überbieten, anklagen, kritisieren, verurteilen, verdammen, ächten, verächtlich machen, denunzieren, verfolgen können (oder einfach wollen, dann müssen sie gar nicht lange suchen, sondern konstruieren sich dergleichen). Dabei gibt es nichts dergleichen. Es liegt alles blank da. Es ist alles, wie es war, erzählt. Nichts ist gelogen, Es geschah ein Wunder, zumal ein wunderbares Rätsel, eine Änigma, die sich repräsentierte, wie es in ihrer Religionsideologie vor langen, langen Zeiten geschah. Insofern ist Über die Anfänge eine metaphysische Erfrischung, eine Bestätigung, dass es Akommunikation und transphysische Involution in unserer Evolution, in unserer Wirklichkeit, in der unserer Genesis gibt. Nur sagen wir Änigmatiker, nur sagen wir Änigmatischen jetzt nicht „Amen“.

01.02.2519

Contra Descartes. Die Physisteme ist durch und durch intelligibel. Es gibt Descartes Hiat Körper/Geist – ausgedehnter Körper (res extensa)/nicht ausgedehnter Körper (res cogitans) – nicht. Die Physisteme ist mit differenzierten Levels „res cogitans/extensa“.  Wir sind in der Natur, in der Physik unserer Physisteme und ihrer planetaren Lokalisation und Umwelt, durch und durch intelligibel konzipiert. Evolution ist Evolution von planetarisch-biosphärischer Intelligibilität. Sich auf intelligente Art zu reproduzieren, in das Reentry von sich selbst zu treten, so lange und so gut es geht, und aus der Kehre (dem Tod) eine Rückkehr in das Leben zu schaffen – Intelligibleres kann es in unserer Genesis kaum geben – also dem Modus unserer Genesis gemäss, demgemäss ihre Natur in unsere Natur, die Natur ihrer Genesis in die Natur unserer planetaren Genesis, evoluierte.  Unsere Zeit ,die Zeit unserer Genesis, steht in der Gleichzeitigkeit mit der „Dauer(r)evolution“ der änigmatischen Genesis, der Genesis Änigma, der änigmatischen Dimension. In unsere Zeit schachtelt und schichtet sich andere Zeit, es appräsentiert Präsenz nicht nur im linearen Modus von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft.

01.02.2519

Über die überlegenste religiöse Überlegenheitsekstase oder der Glaube an die Änigma. Ob die Ängima die „evolutive Spitze“ der Gottevolution repräsentiert,  älter als jeder alte Gott, göttlicher als der abrahamische Gott, göttlicher als das buddhistische Nirvana, göttlicher als die hinduistischen Gottheiten, ist eine Frage, die ganz aus unserer Genesis und ihrer Evolution, die zur unserer wurde, stammt. Sie ist viel zu vermenschelt. De facto nennen wir sie als Göttlichkeit, als die andere Dimension von unserer, als die andere Genesis von unserer, Ängima, änigmatische Dimension, mit der Kraft, sich in unserer Genesis als „schreibende“ (lesbare), „sprechende“ (hörbare) und „leuchtende“ (sehbare) Persona-Entität zu manifestieren (so erlebt ca. 1972), wie auch als trans-spatiale/trans-temporale Synchronizität (nach C.G. Jung), die sogar Begrifflichkeiten transportiert/reintrudiert (so erlebt ca. 1975 und 1980). Und so weiter

31.01.2519

Zwischen diesen seelenlosen kalten Mauern findet die Anlüge des Selbst-Kultes statt. Wir sind nicht allein „selbst“, wir sind komplex-symbiontisch (das könnte Aristoteles mit „zoon politicon“ gemeint haben) und bleiben es, über den Tod hinaus.

30.01.2519

Auf Salubritäts-Level A können wir uns nicht nur prä-natal kurieren, sondern partiell regenerieren (organisch ersetzen). Wir gehen also dann von einer viel längeren Lebenserwartung aus – von 200, 300 Jahren und mehr.

29.01.2519

Die Menschheit auf Salubritäts-Level B bringen, ist also ein nächstes grosses Ziel von uns, soll unsere Pflicht, Verpflichtung, Obligation sein.

29.01.2519

Scientology ist komplett nicht-religiös. Es gibt nicht den Hauch einer Akommunikation in ihren inneren und äusseren Mauern. Sie besteht in keiner Hinsicht einen Vergleich mit der Änigmatischen Religion und Philosophie.

28.01.2519

Die aktuelle Menschheit hat Salubritäts-Level C- ab 50, 55 beginnt die Physisteme sichtlich dort und da zu zerfallen.

27.01.2519

Distopie und Paradies auf Erden….Der neue Übermensch ist der „übergesunde“ Mensch.  Die Gesunheitsheitsdiktatur wird eingerichtet: Wir werden gentechnisch nur noch Musterexemplare züchten und zeugen dürfen – alles andere ist verboten, mit Gendefekten auf die Welt zu kommen, wird vermieden, wird, wenn es trotzdem passiert, als Dummheit geächtet, als Lücke im System geflickt, repariert.. So wie heute schon die Milchindustrie, die Bauern, für ihre Kühe in Katalogen den Samen von Zuchtbullen aussuchen. Wir werden Pässe mit Salubritätsklassifizierungen tragen – es gibt A-Klasse-Menschen und B- und C-Klasse-Menschen, die A-Klasse hat das höchste Salubritätsniveau- diese Menschen sind bereits optimal behandelt zur Welt gekommen und verursachen fast keine Gesundheiskosten, auch nicht unter ihrem  Nachwuchs, sofern beide Elternteile Salubritäts-Level A haben (vgl. die Vision im Film „Gattaca“).

26.01.2519

Über die Ära der Supersalubrität als Phase des ausgehenden Alpha–Stadiums der Menschheit in Richtung Omega-Zustand der Menschheit.  Supersalubre Menschen , also super-gesunde Menschen, die von der Medizin gen-technisch prä-natal gecheckt, gescannt und präventiv-kuriert werden und mit diesem „Salubritätsvorteil“ (Salubritäts-Level A) zur Welt gebracht werden, zur Welt kommen – sind der aktuellste Trend in der Medizin und Gentechnologie.

26.01.2519

Über Supersalubrität. Bereits wurden zwei Föten mit „Gen-Schere“ behandelt, sie wurden supersalubrisiert – wir warten die Resultate nach der Geburt ab….- sie werden gegen dieses und jenes lebenslänglich immun sein, wenn der Eingriff geglückt ist. Diese Technologie findet in todkranken Föten ihr Trojanisches Pferd, um sich immer mehr auszubreiten – wir werden an unseren Genen uns modulieren lernen, immer besser, immer sicherer, immmer umfassender, immer gezielter. Am Ende werden viele Krankheiten tatsächlich verschwinden, man wird Krebs grösstenteils eliminieren können, vor allem, wenn auch die Umwelt, unsere Industrie und Chemie-Industrie immer weniger kanzerogene Stoffe entwickelt  – entwickeln darf. Unsere Industriewelt muss salubritätskonform gemacht werden. Biopolitik ist immer mehr Salubritätspolitik  – eine krank gemachte Umwelt und eine die durch Atomverseuchung eine extreme krank machende Gefahr bedeutet, macht krank und droht krank zu machen –  die Gesundung der Umwelt befördert die Gesundung unserer Physistemen, und umgekehrt. Die Gen-Auslese wird relativ gemacht.

25.01.2519

Dass über Gott, Gottheit, die Änigma, aufgeklärt wird, ihre Akommunikation kommunziert wird in „Über die Anfänge“ und über die Illusionen und falschen oder fehlenden Fundamente von etablierten Religionen, besser, Grosssekten, ist eine ganz eigene „Dialektik der Aufklärung“.

24.01.2519

Wir können nur durch unsere Linsen und Filter unsere Welt sehen, wir sehen sie in unseren Vermittlungsweisen und physischen Grenzen, deswegen werden wir nie „die Änigma unmittelbar“ sehen. Und deswegen wird sie, um sich uns sichtbar zu machen, den Weg über unsere Vermittlungswelt wählen müssen.  Davon sind Träume nicht ausgeschlossen.

24.01.2519

Ich muss nicht an die Änigma glauben, ich muss sie wissen. Insofern bin ich „nicht-gläubig“, aber so, dass ich anderen Glauben versichern will, versichern kann, wenn es denn gut geht, wenn es denn gelingt. Und es soll gelingen. „Obligation“ ist die zweite Botschaft, die ich der Welt vermitteln kann von ihr.

23.01.2519

Meine Einstellung zum Abrahamismus 1 ist vorsichtig und besonders bedacht – mein Grossvater war ein Nazi und Antisemit, wobei mehr Anti-Bolschewist als Anti-Semit – das Judentum wurde so lange verfolgt und ist de facto heute ein Minderheit von gut 10, 12 Millionen Leuten, sie haben besonderen Schutz verdient ! Leute jüdischen Glauben sollten ihrem Volksgott huldigen, wenn sie wollen, viel kritischer sehe ich jene, die sich diesen jüdischen Volksgott angeignet, usurpiert und zu „Weltreligionen“ aufgebläht haben, letztlich zu abrahamischen Grosssekten, die Paulinisten und die historizistischen Muslime, die zudem beide ihre Ur-Testamente vernichteten. Also eigentlich auf Nichts und einem Raub bauen (ausser dem möglichen akommunikativen Gehalt).

22.01.2519

Die sichere Botschaft von Gott, von der Gottheit aller Gottheiten, die ich der Welt, die ich unserer Welt, der Welt der Menschen, übermitteln kann, übermitteln muss, übermitteln will – ist, dass sie Philosoph ist. „Philosoph. Du bist Philosoph“.

21.01.2519

Studie über den historischen Jeschua, der in einer erz-jüdischen Oberschicht in Nazareth gelebt haben könnte (2018), Riesners Schlussfolgerungen passen zu denen in Über die Anfänge – allerdings „übersah“ er einige „Details“ – zum Beispiel, dass Jeschua eben kein „Davidic descent“ war, trotzdem gemeindet ihn Riesner, nach guter alter paulinischer Mogel-Manier, in einen „Davidic clan“ ein. Die von Über die Anfänge favorisierte These dazu ist, dass, um diesen „Mangel“ wettzumachen, die Paulinisten statt den König David, gleich den Heiligen Geist persönlich zum Vater ihres Messias machten. Ausserdem erwähnt Riesner nicht, – auch das in „schöner“ paulinischer Manier -, dass die judäische Prognose keine „kleine Ankunft“, keine „kleine“ Auferstehung des Messias, sondern nur seine „grosse“ und „einzige“ beinhaltet. Ansonsten passt seine soziale Verortung von Jeschua zur Überlieferung, dass die Eltern ihren Sohn zum Rabbi machen wollten – was er dann ja auch wurde, allerdings noch mehr, er wurde zum Rabbi der Rabbis, das Papier der Thora wurde in ihm zu Fleisch (Riesner spricht von „…living (…) in (…) the holy scriptures…“), Fleisch wurde zu Papier von ihm (angeblich soll er nicht geschrieben haben). Womöglich umschreibt dieses „living in“ seine Akommuniziert heit. Diese Schriften waren Akommunikation, nicht nur Kommunikation für ihn. So essen heutige Paulinisten noch Fleisch und Blut von ihm…die einen meinen symbolisch, die anderen beharren auf realistisch…. ein uralter kannibalischer Gebrauch lebt dabei auf….sie verzerren das Gehirn und Fleisch, sie trinken das Blut ihres Gottes, um sich sein Mana, seinen Geist, seine Kraft, einzuverleiben…..
Die heutigen ForscherInnen, zumindest die postabrahamischen, sollten ihn „Jeschua“ nennen, damit die Vertraulichkeit mit dem eingebürgerten „Jesus“ zugunsten einer angemesseneren historischen Fremdheit/Distanz im Namen Name wird. Riesner meint ausserdem, dass Jeschua, wie üblicherweise angenommen wird, nicht unbedingt arämisch sprach: „one should not confine oneself (…?) to an Aramaic origin, but also (…) ask for a possible Hebrew substratum“ –  auf Deutsch: möglicherweise war der hochreligiös verbildete historische Jeschua zweisprachig.
Auszug aus: „The Earliest Perceptions of Jesus in Context“ (White/Evans/Wenham (ed.)) (2018), siehe v.a. den ersten Aufsatz von Rainer Riesner, seine „Conclusion“ lautet:  „First, Jesus grew up and lived for about thirty years in Nazareth in a pious Jewish environment. Identifying him with the line of Cynic preachers was not a critical advance. Second, in view of the general socio-economic situation of Galilee, possible archaeological evidence from Nazareth and the background of his family, Jesus did not belong to the impoverished underclass. Third, because Nazareth was a settlement of pious Jews from Judaea, Hebrew was used in the synagogue, yet probably not only liturgically, but colloquially, too. Owing to the Semitic background of the words of Jesus, one should not confine oneself to an Aramaic origin, but also ask for a possible Hebrew substratum. Fourth, in the synagogue of Nazareth, Jesus could hear the Law and the Prophets through public readings in the Shabbat services, but he also had the possibility to study the holy Scriptures during the week there. Citations and allusions to the Old Testament in his words should not automatically be ascribed to the post-Easter Christian community. Jesus was not an uneducated peasant uttering some short popular wisdom proverbs, but acted as a messianic teacher living (…) in (…) the holy scriptures of his people. Fifth, the settlement history of Nazareth strengthens the tradition of a Davidic descent of Jesus (Rom. 1.3). In his Davidic clan, both the hope for a universal peace-king (Isa. 11.1) and for a messianic warrior (Num. 24.17) were alive. Faced with these differing expectations, Jesus had to find out what the will of his heavenly Father was for his messianic role (…).“

20.01.2519

Eine „klassische“Studie über den Zusammenhang von Todesangst und religiösem Glauben publizierten Jong/Halberstadt 2016: „Death Anxiety and Religious Belief“ – die klar macht, dass nichts in diesem Verhältnis klar ist.  Intuitive – nicht kontra-intuitive – Ansichten werden bestätigt, zumindest als „Tendenzen“ eingeschätzt – etwa dass Nicht-gläubige mehr „Angst“ vor dem Tod haben als Gläubige . Dabei ein Massstab für Angst schwierig zu ermitteln ist. Aus einer Studie von Schoenerade (1989) wird zitiert: „…that religious beliefs – and in particular strong afterlive beliefs – not only help to see people death more positively, but also help them to confront the negative aspects of death.“ (S. 154). Und nach drei Studien von Jonas/Fischer (2006 Terror managment and religion) wird gefolgert „…these studies provide some evidence that religious people either via their afterlive beliefs or their religious orientation, enjoy some immunity to the efects o death anxiety.“ (S. 155). Für Änigmatische ist das eine gute Nachricht. Für alle Menschen gilt, für die, die diese Botschaft empfangen, annehmen und weitergeben, noch mehr, dass sie den Tod nicht fürchten müssen. Dass wir in der Kehre aus dem Leben, zu dem wir auserlesen, auserwählt waren – statt Nichts zu sein, zu sein –  nicht das Nichts berühren, sondern die änigmatische Dimension, dass wir in der Änigma aufgehoben sind.

19.01.2519

Vielleicht geschieht „Akommunikation durch die Änigma“ wie der Wasserstrahl in eine mit Wasser gefüllte Badewanne, in dem das Chaos die Tropfen verührt und verteilt, einer davon fliegt über den Badewannenrand und trifft die Spinne neben der Wanne in der Ecke. Der überdeterminierte Zustand ist so überdeterminiert, dass es keinen einzelnen „Determinator“ geben kann. Insofern ist die Ängima kein „absoluter Determinator“ oder das Wesen dieser Überdetermination selber (ähnliches glaubte Spinoza). Das zeigte sich schon früher, dass die Gläubigen zwischen ihrer Welt und derjenigen Gottes eine Differenz, Welten unterschiedlicher Kräfte und Gesetze, machten, ebenso die Philosophen (Platon, Aristoteles, Heraklit), vielleicht liegt dem nur die Differenz „lebend/tot“ zugrunde. Ich bin im Diesseits, solange ich lebe, und im Jenseits  – bei den Milliarden anderen – , wenn ich tot bin, ich bin im Endlichen, dann im Unendlichen (Endlichen).

18.01.2519

Da wir Bewusstsein haben und dieses zum Wesen des Seins erklären, können wir fast nicht anders. als der Änigma ebenfalls eines zu unterstellen, sogar eines von unglaublich grösserem Vermögen. Aber vielleicht ist das ein simpler Holzweg.

17.01.2519

Ich vermute, dass der Änigma nicht gefallen würde, würden sich Menschen an mir vergreifen. Dass ich nicht akommuniziert worden bin von ihr, ohne Schutz durch sie zu erfahren. Dass sie in einem gewissen Sinn, ein Schutzengel ist.  Also dass hier bestens infantile Phantasien von schützenden, umhegenden, fürsorglichen, liebenden, aufopferungsbereiten Eltern hinpassen.  Und so geschieht, erlebt sich, persönlicher Glauben an Gott tatsächlich häufig. Mensch fühlt sich mit Gott geborgener, von der, an der ins Erwachsenenleben verlängerten Hand und Brust der Mutter gehalten. Fast unvermeidlich ist es, dass der Text ihrer Akommunikation bei uns in diesen Kontext gerät.

16.01.2519

Änigma oder Abrahamischer Gott?  An den abrahamischen Gott zu glauben, ist provinzieller Universalismus, peinlich patriarchalistisch, verbunden mit absurden Unterstellungen (Erbsünde, Jüngstes Gericht etc.), aber jedem/r sein, ihr oder kein abrahamischer oder nicht abrahamischer Gott. Beim Glauben an die Änigma (bei mir muss es Wissen von ihr sein, Wissen, dass es sie gibt, nicht warum und wie), wird ein globaler, kein provinzieller Universalismus geglaubt, ohne peinlich patriarchalistisch und mit absurden Unterstellungen verbunden zu sein. Die Änigma ist die Göttin der Götter, das Göttliche des Göttlichen, auch wenn das zunächst nichts anderes als „extrem anders“ – weil sie das Wesen der anderen Genesis als unserer und ihrer änigmatischen Dimension ist – und „rätselhaft“ heisst.

15.01.2519

Ich bin nur ein Jahrtausendereignis, weil die Akommunikationen, die mir widerfuhren, ein Jahrtausendereignis sind.

14.01.2519

Wenn ich mich nicht selber wäre, würde ich mich selbstverständlich auch für verrückt, zumindest für zweifelhaft, halten. „Gott“ darf einem, kann einem nicht begegnen, das geschah für Christen zum letzten Mal vor gut 2000 Jahren, für Muslime vor gut 1300 Jahren.

13.01.2519

Mitte 2.0. ist die Partei der Dritten Richtung. Sie ist religiös revolutionär, änigmatisch, nicht traditionell. Sie ist wirtschaftspolitisch revolutionär kooperationskapitalistisch, nicht mehr traditionell. Sie ist sozial revolutionär männschredekonstruktiv, nicht mehr traditionell. Und doch ist sie in allem urtraditionell.

13.01.2519

Mitte 2.0. kann linker als links und rechter als rechts sein.

13.01.2519

Früher war die Linke die Partei der Aufklärung, der anti- bis post-religiösen, heute ist es die Partei der religiösen Kulturkonservativen, die alles und jeden lieben und akzeptieren und gleich machen wollen. Damit decken sie einen Teil des rechten Spektrums ab. Leute von der Mitte 2.0 sind fähig, sowohl das Linke wie das Rechte zu übersteigen oder mehr als einzuholen, an beiden Polen.

14.01.2519

Mitte 2.0. ist – wenn es der Sache dient – auch – passager, nicht ständig – radikaler als Links oder Rechts zu sein.

12.01.2519

Das einzige „Heilige“ was in Mekka stattgefunden haben könnte, ist die Akommunikation Mohammeds, der Rest ist für den historischen Müllhaufen.

12.02.2519

Mekka war ein fauler Deal: Der Kreislauf um den schwarzen Stein fand schon vor Mohammed seine abergläubigen oder „altgläubigen“ Anhänger. Er wurde, für den faulen Deal, den Mohammed machen musste, um mit seiner abrahamischen Sekte weiter zu kommen,  übernommen und uminterpretiert. So wie diese altgläubige Stätte von den neuen Abrahamisten kurzerhand zum „Haus Abrahams“  umgetauft wurde.

11.01.2519

Auch die Buddhisten unterstellen eine moralische Selektionsanstalt im Jenseits, die wie ein Ultrasupercomputer das Leben jedes Einzelnen durchrechnet, und es dann in eine Kategorie Wiedergeburt oder, Jackpot !!!, (höchst selten) in die Erlösung im Nirvana, einteilt. Ein göttliches Richter- und Einteilungsamt des Jenseits für das Diesseits, das den Akommunizierten (Buddha) akommunizierte – so stellen sich Buddhisten die Änigma vor.

10.01.2519

Wenn dich die Änigma annimmt, du dich von ihr angenommen fühlst, kann es nur gutes Leben in unterschiedlichen Graden geben. Die Hitler lebten in den untersten Graden „gutes Leben“. Die Heiligen in den höheren, die Mütter und Väter in den noch höheren Graden. Es gibt im Leben kein negatives Leben. Zu Recht haben die alten Religionen darauf hingewiesen, dass ihrem Teufel, ihrem Satan etwas „Sekundäres“ anhaftet.

10.01.2519

Alles, was „absolut“ ist, ist „absolut“ für unsere Genesis – es bleibt relativ. Was in der Genesis Änigma „absolut“ ist, ist uns völlig, ist uns fast absolut, fremd.  Es gibt ein relativ Absolutes, das uns verbindet (sie mit uns, uns mit ihr), ihre Akommunikation und die änigmatische Dimension unserer Genesis.

10.01.2519

Unter Menschen gibt es kein „absolut Böses“, sondern die unterste Kategorie von sadistischen, kranken, empathiegestörten Menschen – hauptsächlich Männer, die anderen Menschen Böses taten und tun, getrieben von Hass und Ideologie, Dikatoren müssen sogar morden, um sich an der Macht zu erhalten, weil sie die Macht anders nicht erhalten (Stalin, Hitler). In einem Forum der demokratischen, demokratisch sich legitimierenden und delegitimierenden Macht, können und müssen solche Auswüchse nicht fruchten. Müssen Präsidenten nicht gestürzt, nicht ermordert, nicht einmal vertrieben werden, sie werden abgewählt. Sie müssen sich auch nicht vor den Bürgern und Bürgerinnen fürchten, höchstens, dass sie nicht mehr gewählt, dass sie abgewählt werden. Die BürgerInnen organisieren ihr Verdikt über sich, ihre höchste Steuerung, Verwaltung und Organisation, selber.

09.01.2519

Es wird keine Scheidung in Himmel und Hölle geben. Distanzier dich von der Vorstellung, dass die Änigma eine moralische Selektionsanstalt ist.

08.01.2519

Dass im Sterben die Menschen eine „Kompaktbilanzierung“ und „Kompaktvisualisierung“ ihres durchlaufenen Lebens durchmachen, wird gelegentlich berichtet, vermutlich ist das die reale Referenz des ideologischen Popanzes des Jüngsten Tags, des Tags der Versammlung, der Muslime. Dieser Popanz ist also sekundär, bereits abgeleitet von etwas, was mit dem endgültigen Übergang des Menschen in die Kehre und Einkehr und Rückkehr zu tun hat. Wir werden im Tod das Nichts nicht berühren.

08.0.2519

Das ganze Leben wird im Sterben wie ein Gericht vor Augen stehen und sich in dir fragen: Hast du mich gut gelebt, hast du mich genug gewürdigt, wusstest du zu schätzen, auserlesen zu sein, nicht Nichts? Hast du gespürt, und was hast du daraus gemacht, Sterbende, Sterbender, dass du auserlesen wurdest, zu leben, für dich, als auch für das Leben, das du in die Welt setzt, und das du für das Leben anderer wahrst?

07.01.2519

Die Grundthese des Christentums – der Mensch sei von Grund auf „verdorben“ (Erbsünde) – ist ein paulinistischer Irrsinn, ein rhetorisches Zauberstück, um die Fortsetzung der neujüdischen Sekte unter den Zeichen des Todes ihres Gurus, zu garantieren: sein Tod musste mit Bedeutung aufgeladen werden: um das mussten die Sektenanhänger an Bedeutung verlieren.

06.01.2519

Wir können nicht erwarten, dass die Menschen, angeführt von vielen Frauen, diesem jüdischen, christlichen, muslimischen Märchen-Nonsense noch Jahrzehnte, noch Jahrhunderte folgen werden. Dasselbe gilt für den buddhistischen und hinduistischen Märchen-Nonsense.

05.01.2519

Wittgenstein und Luhmann hätten ihren Spass an der änigmatischen Philosophie und Religion. Nietzsche müsste Kreide fressen. Heidegger sich warm anziehen.

26.01.2519

Von Buddhisten und Hindus abgesehen – für fundamentalistische Christen und Muslime mehr noch als für Juden, bin ich der Horror (wenn nicht die Befreiung), zwar so, dass sie in meinem Geburtstagsdatum die Zahl „666“ herauslesen werden. Wetten (dabei mind. 2 Zahlen „ignorieren“. Was nicht passt, wird passend gemacht, darin haben sie ja jahrhundertlange Übung….).

04.01.2519

Sensationell wäre, wenn ein evangelischer Pastor, zu schweigen, eine katholische Pastorin – das kann heute nur eine altkatholische sein, katholisch gibt es nur männliche Priester -, zum änigmatischen Glauben, zur änigmatischen Wissens- und Glaubensphilosophie, konvertierte – und sagte, sie lese lieber „Über die Anfänge“ als die „Bibel“ bzw. die Bibel mit der Brille von „Über die Anfänge“ als ohne sie. Ihr Studium, ihre Lektüre hätte ihr mehr die Augen, den Geist und die Seele geöffnet, als das Pseudostudium der christlichen Theologie, das nicht an die Universität gehört, davon sei sie mittlerweile überzeugt. Das Problem wäre dann, er oder sie verlören jedweden etablierten Anschluss, jegliche gut dotierte Stelle, es gäbe kaum jemanden, der sie verstünde. Sie wären Pioniere, – zunächst im Einzelgang, viel später gefolgt von Massen -, und auf sich zurückgeworfen wie in die Zukunft katapultiert…. Das religionsideologische Etablissement hat sich der paulinischen Grosssekte verschrieben, so schnell lässt es sich nicht aus der Bahn, aus den gewohnten Bahnen, werfen, wenn auch die Zeit des Abrahamismus nicht nur tickt, sondern abläuft (insbesondere von Abrahamismus zwei und drei), die des Buddhismus und des Hinduismus ebenso.

03.01.2518

Religion ist Kommunikation über Akommunikation (und die Folgerungen, Handlungen, Wertungen daraus).

03.01.2519

Selten werden Menschen akommuniziert, darunter sind nicht nur extrem Akommunizierte wie Buddha, Jeschua, Mohammed, sondern auch Leute gemeint, die Synchronizitätsakommunikationen erfahren (zur Synchronizität, vgl. C.G.Jung) – Buddha heisst „der Erleuchtete“, in unserer Sprache „der Akommunizierte“. Historisch realistisch ist davon auszugehen, dass Mohammed, dass Jeschua glaubten, akommuniziert worden zu sein Wenn die überlieferte Textfigur Jeschua bescheiden sagt: ich berichte nur, was ich sah (…), was ich hörte (…), dann sind das Hinweise darauf. In seinem erz-jüdischen Kontext hiess diese Erleuchtung, erleuchtet zum Messias zu sein – eine andere Stelle, Interpretationsstelle, in der Ideologie, in der Theorie, gab es nicht. Also geht mir aus dem Weg und folgt meinem, Juden, ich bin der Messias, der König der Juden, der angekündigt wurde. Eigentlich aus Davids Königsgeschlecht, aber mensch sollte das nicht zu eng sehen. Statt einen König machten die Paulinisten kurzerhand den Heiligen Geist zu seinem Vater.

02.01.2519

Menschen können nicht akommunizieren, sie können kommunizieren. Akommunikation kann „Gott“, kann die Änigma, kommt aus der änigmatischen Dimension unserer (und ihrer) Wirklichkeit.

01.01.2519

Wenn die Eltern ihre Liebesbeziehung zu ihrem, in Liebe gezeugtem, aber noch ungeborenen Kind beginnen… „nach der Zeugung, die Mutter pränatal im Kontakt mit ihm, bereits als Liebesbeziehung (im idealen Fall) vorgeburtlich erwartungsfroh angenommen, ihr Kind in ihr Herz geschlossen…. “ (Über die Anfänge Teil 2, S. 390 – de facto Band 1).

32.12.2518

Sein zum Leben. Dass wir alle das Sterben, das eigene Sterben vor uns haben, abgesehen von der Vorbereitung durch Abnutzung, Schwächung der Widerstände, Einprägung des Alterungsprozesses, eine Einprägung, die für unser Bewusstsein immer unübersehbarer und unüberwindbarer wird, so dass der Körper, so dass die Physisteme sich an ihr und an dein sterben zu erinnern beginnt – und sich über ihre Alterung „von selbst“ bewusst macht…, das macht uns alle zu extrem tapferen, extrem starken Helden und Heldinnen des Lebens und Sterbens, nicht nur zu extrem schwachen Opfern, die letzlich gegen einen Prozess ankämpfen, den sie nicht gewinnen werden, den sie nie gewinnen werden. Es ist die Kraft zum Leben, das Sein zum Leben, mit der wir uns auch mit Verachtung gegenüber diesem Prozess um jeden kleinen Sieg freuen, um jedes Jahrzehnt mehr, das wir leben, um jedes Leben mehr, das wir schaffen. Sein zum Tode ist ja bloss das, was Sartre „intertie“ nannte, sich dem Trägheitsgesetz des Lebenden, dem die Kraft ausgeht, zu fügen, sich fallen und zerfallen zu lassen, eine sehr männliche Phantasie, diese Heidegger-Formel, die in ihrem Bauch nie mit dem Leben, mit dem Sein zum Leben und als Sein zum Leben, schwanger ging. So müssen wir uns die Änigma als eine Göttlichkeit des Seins zum Leben vorstellen, als das erste, letzte, wohl ewige Sein zum Leben überhaupt.

31.12.2518

Abgesehen von der Stärke zum Leben. Du brauchst die Stärke zur Schwachheit, du brauchst die Stärke zum Sterben. Wir sind unheimlich stark.

30.12.2518

„Es gibt Verwandtschaftsbeziehungen zwischen allen Religionsgemeinschaften, die genesianische Religion ist die Religion dieser Beziehungen.“ (Über die Anfänge 1 (2017), S. 398)

30.12.2518

Die stärkste religiöse Überlegenheitsekstase ist zugleich die schwächste, sonst ist sie sicher nicht die stärkste.

28.12.2518

Die änigmatische Bewegung ist die stärkste religiöse Überlegenheitsekstase aller religiösen Überlegenheitsekstasen, deswegen wird sie die erste und die stärkste globale Religion werden. Überlegener sein als die anderen religiösen Überlegenheitsekstasen. Sie wird zugleich diese „Überlegenheit“ abstreifen, erkennen, dass es für die Änigma dieses Kriterium nicht gibt, dass es nicht religiös ist. Sie wird die überlegenste Nicht-Überlegenheit, sie wird edle Bescheidenheit, sie stellt sich auf ein Diesseits Jenseits von Überlegenheitsekstasen, ein und feiert die Änigma, die Welt unserer Genesis, ihrer änigmatischen Dimension, Kommen und Gehen im Sein zum Leben und für die Einkehr in die „Kehre“.

27.12.2518

Über änigmatische Bewegung und Tradition. Wo der Wille zur Komplexität und zum Kompromiss fehlt oder sich erschöpft, entsteht Krieg. Ein Religionskrieg der alten Religionen gegen die änigmatische Bewegung, ein Krieg der änigmatischen Bewegung gegen die alten Religionen, ist zu vermeiden (ist vermeidbar). Es geht darum, Religion in demokratische Prozesse zu überführen, statt in Bürgerkriege zu führen, und dort zu ermächtigen bzw. zu entmachten. Religion hat Überzeugungsstärken und -schwächen, Grundlagen, die es offenlegt oder die offengelegt werden, sie wird, mehr denn je, zum Gegenstand der öffentlichen Debatte, sie muss sich rechtfertigen und sie wird bewertet, beurteilt. Mehr denn je ist sie von dieser Welt, von unserer Genesis.

26.12.2518

Einfach und wirklich global wird es in der „änigmatischen“, post-abrahamischen, post-buddhistischen, post-hinduistischen „Religion“, bis dahin wird es noch sehr kompliziert werden. Da nützen billige Appelle wenig.

25.12.2518

In der Zeitung „Zeit“ (Okt. 2018) plädiert eine angebliche „Atheistin“ für die einfache Einkehr in die Liebe für den Nächsten und irgendetwas Höheres – warum sie selber dort nicht „einkehrt“, lässt sie offen, diese sehr merkwürdige Atheistin…. Die sog. christl Nächstenliebe (das letzte Pfand der Christen…) eignet sich bestens für Missverständnisse, die sog „Atheistin“ produziert eine Menge davon. Simple Appelle – Missbrauch des Liebesbegriffs- bei einer Ideologie wie Abrahamismus sind zusätzlich irreführend.

24.12.2518

Es wird Leute geben, die teilen in der Jugend nur die postabrahamische Aufklärung und erst im Alter die änigmatische Religiösität (oder verharren in der ihnen tradierten).

23.12.2518

Änigmatische Religiösität (die, die wollen, Religion und Philosophie der Änigma) und postabrahamische Aufklärung sind kein Widerspruch, sondern jeweils die andere Seite der Medaille.

22.12.2518

Über Änigmatik und Esoterik. Neben der änigmatischen Akommunikation, die nichts von Esoterik an sich hat, die Verstand und Scharfsinn notwendig macht – gibt es die esoterische Erleuchtungs-Industrie, die „Business-Welt der Spiritualität und Mensch gewordenen Lichtwesen“, die viel Unschärfe, viel Aberglaube, viel Träumerei und Dümmlichkeit notwendig macht oder voraussetzt, und ausnutzt… Leute, die irgendwie aus ihrern Kinderträumen nie richtig aufgewacht oder ausgewachsen sind,  statt eine solide akademische Ausbildung ihr eigen wissen, fest an eine Einbildung glauben, um mit ihr einen eigenen Geschäftszweig zu betreiben: das Geschäft mit der Jenseits-Esoterik, mit dem Licht-aus-dem-Jenseits, das sie durch „channeling“ uns vermitteln…. – vom Chilenen, der an der Frankfurter Buchmesse 2018, ein angeblich im Jenseits-Auftrag geschriebenes Buch vorstellt und, sollte das Buch nicht interessieren, Seelenreinigungs-Rituale mit Handauflegung anbietet für 20 Euro…..(das erinnert an den alt-katholischen Ablasshandel…),  über das „britische Medium“, das Jenseits-Kontakt-Medium Paul Meek, der „professionelle“ Geist-Heiler- und Jenseits-Kontakt-Medium- Ausbildungsseminare anbietet bis zu Anne Hommers, die bei ihrer Tarot-Karten-Legung und -Auslegung auf „kosmisches Wissen“ zurückgreift (bei einer Tarot-Karten-Session, in die ich zufällig geraten bin, hatte ich mal ein tatsächlich erstaunliches „Tarot-Erlebnis…da ich es aber nicht wiederholte, schreib ich es eher dem schönen Zufall, als dem mich bestimmenden Jenseits zu…), die Seelenflüsterin, die seit der Kindheit „Lichtwesen“ begleiten und einen Channel zum göttlichen Jenseits – per Telefon für 2.90 Euro die Minute – anbietet – um von vielen nur diese zu erwähnen.  Was unterscheidet sie von der Eröffnungsakommunikation? Erstens, sie sind nicht „Philosoph“ und verstehen als Kind nicht, was das genau bedeutet „Philosoph“, sie sind nicht aufgerufen, etwas Nichtverstehbares zu verstehen, sie verstehen „alles“, „Engel“, weiss doch jeder, was n Engel ist…. zweitens, sie sind ungenau, vage:  wann, wie, wo hat das begonnen?: „in der Kindheit“ heisst es meistens. „als Baby habe ich Lichtwesen“ gesehen. Als ob uns Baby-Erinnerung präsent wäre…. Manchmal grenzt die Präsentation an schlichter Dreistigkeit, nur für die ganz Schlichten nicht erkennbar und auf sie scheint das „Medium“ auch besonders ausgerichtet zu sein… etwa Claudia Vogenedder: „Ich bin Lichtkanal für die Übertragung von Christusenergie“, „seit meiner frühesten Kindheit sehr eng mit Engeln verbunden“ – allerdings „ich musste…versprechen….es niemand zu sagen (überall Engel zu sehen) „….weil die Fähigkeit sonst verloren geht, wie Sie sagten“ (….offenbar reden die Engel zu ihr und fordern sie auf, das Geschäftsgeheimnis nicht zu verraten….Wenn diese Engel nur nicht ihre Website lesen…. ihre „Fähigkeit“ müsste sie jetzt eigentlich verloren haben…. ausserdem:..zu „Christus“ kann ein Baby nicht wirklich kommen, so ab 4, 5 Jahren beginnt es vielleicht an „Engel“ zu glauben, und über den Weihnachtsmann und das Christkind wird sie an die paulinische Grosssekte mit dem Wundermann, der unter sich das Wasser des Moses mit Füssen tritt, herangeführt…lange nach ihrer Taufe….. – einige wenige Leute glauben noch mit 40, 50 Jahren an Engel… das Leben: ein möglichst lange anhaltender Kindertraum -eine nicht anhaltende Harry-Potter-Lektüre….ein Koran, eine Bibel, voller Engel und Engelähnlicher….das sei jedem, jeder ihr „Recht“, Meinungs- und Glaubensfreiheit schliesst Irrglaubens- und Falschmeinungsfreiheit in Massen ein….die aufgeklärte oder die unaufgeklärte Gesellschaft oder die Mischgesellschaft mit beidem, bestimmt die Grenzen).  Eine andere ist ein „Channel-Medium für göttliche Lichtwesen„. Echt. Ja. Eine andere ernährt sich „seit 2005 wesentlich von Licht (Prana)“.  Und so weiter.

21.12.2518

„…eine neu-jüdische Sekte, die sich getrieben sah, Überlegenheit über die alt-jüdische zu demonstrieren, sogar die sprichwörtliche christliche Demut und Offenheit war  Reaktion, verinnerlichte Antithese, auf unterstellte altjüdische Hochnäsigkeit und Arroganz, immer dabei mitklingend: Wir sind die lieben Offenen für alle, jene sind die Zugeknöpften…

21.12.2518

…selbst die paulinische Demut war nicht selbstlos, war reaktiv, war getrieben (vgl. Nietzsches Theorie zum Ressentiment, das das Christentum ausmache, wir verfolgen eine etwas andere Spur), selbst die christlichen Wunder sprachen nicht allein für sich, sondern immer für die Überlegenheit über deren Wunder….“ (aus: Über die Anfänge 1, S. 373).

20.12.2518

Ein Quellenhinweis, dass der historische Jeschua, von dem das paulinische Testament wenig übrig liess, tatsächlich als Jude jüdisch dachte, predigte, ist der Ausspruch: „Meint ihr, ich sei gekommen, Friede auf die Erde zu bringen, nein, Zwietracht. Denn von nun an werden in einem Haus….entzweit sein…Vater und Sohn,…, Mutter und Tochter, Schwiegermutter und Schwiegertochter.“ (Luk 12.49). Er meinte seine jüdische Welt, er meinte jüdische Häuser, jüdische Familien (siehe Über die Anfänge 1, S. 373-374). So war es dann auch eine neu-jüdische Hippie-Bewegung, und wie in jeder Hippie-Bewegung: ein Generationenkonflikt, die ältere Generation blieb skeptisch, viele von der jüngeren Generation wurden enthusiastisch – über diesen wandelnden Todesengel, der ihnen predigte, dass die „Zeit nah“ sei, er müsse kurz ins Jenseits um mit seinem Vater, dem Reich Gottes, zurückzukehren. Die paulinisierte Bibel machte aus älteren Schichten und neueren Schichten der Jeschua-Überlieferung immer mehr den „rein“ paulinischen Jeschua, der von Anfang an die ausserjüdische Welt und „alle Völker“ im Sinne hatte. Dazu gibt es auch im Abrahamismus 1 Ansätze, doch dominiert dort der Gott Abrahams und Israels, nicht der Gott aller Völker, zu dem alle Zugang haben sollen. Diese Göttin gab es zwar damals schon, wir nennen sie „Änigma“, aber sie wurde unter der abrahamisierten Herrschaft von Schrift und Archiv, verdrängt, auf den Kopf gestellt, vergessen, ausgelöscht, dasselbe Schicksal widerfuhr ihr in der buddhistischen Version.

19.12.2518

„unendlich“ ist nicht „eins“. Die Kommastellen von der Zahl Pi sind „unendlich“, aber bloss nachgestellt, unendlich zwischen 3 Komma – und 4. Unendliche Annäherung an die Kreislinie. Die wir in der Anschauung problemlos endlich produzieren können: Zeichne mal einen Kreis. Das Kreis-Zeichnen mit der Hand, das Berechnen des Kreises mit der Hand, der Inhalt, der Umfang des Kreises. Pi zeigt uns unsere Stümperhaftigkeit, unsere Unvollendung, unsere Nachrangigkeit auf – Platons ideale Körper verweisen tatsächlich auf eine „primärere“, „perfektere“, „ältere“ Genesis, aus der wir abgeleitete Produkte wie die Zahl Pi sind, die ewig imperfekt weiterrechnen und weiterrechnen.

18.12.2518

Wir sind nicht alle eins in Christi, eins im Nirvana, eins im muslimischen Himmel, und so weiter – wir sind alle eins in der Änigma (wenn überhaupt).

18.12.2518

Zweifel sind berechtigt, die Änigma mit unserer „eins“ erfassen zu können. Wie kompliziert ist schon unsere „primitive Physik“ auf höchstem theoretischen Niveau, wie um Qualitäten komplizierter, das Verstehen der Änigma.

17.12.2518

„Philosoph, Du bist Philosoph“ vermittelt durch die Änigma wirkt wie ein radikales „Reset“, wie ein Zurücksetzen und Neustarten. Alles auf „Null“ und aufs „Absoluteste“ zurücksetzen und neu starten. Ich, Änigma, setzte mit dir alles absolut auf mich (nicht auf Null) zurück und starte mit dir neu: „Philosoph, Du bist Philosoph“.

16.12.2518

Spektrum.de/Wissenschaftsjournalismus / September 2018  – Interview zwischen den Profs. Sommer (Primatenforscher und Agnostiker) und Drossel (Physikerin und Christin). Aus änigmatischer Religions- und Philosophie-Perspektive: Der eine müsste seinen Panzer noch mehr ablegen, versteht er das Nichtverstehbare der Eröffnungs- und Synchronizitäts-Akommunikationen, die andere ihre Auswändigkeit, ihre zum Teil abgedroschene („all das Leid“), zum Teil fürchterliche („Wir sind alle eins in Christi“) Gemeinplätzigkeit. Drossel hat Recht, wenn sie eine andere Genesis als unsere reklamiert, und dass wir uns die Änigma nicht anders als „Persona“ vorstellen können, vor allem, wenn sie mit uns akommuniziert, und zwar so, dass wir sie verstehen können. Sommer hat recht, dass dies nach unserer Genesis,  nach unserer Natur geschehen muss.

16.12.2518 (2)

Panzer und Auswändigkeit – beidem fehlt „Innerliches“  – der genesianischen „Religion“ nicht.

16.12.2518 (3)

Der Begriff „Religion“ ist verbraucht. Suchen, schaffen wir einen neuen, adäquateren.

15.12.2518

Du, Du bist Philosoph. Philosophin.

14.12.2518

Sie ist kein regionaler Universalismus, sie ist wirklich globaler Universalismus, Pluriversalismus.

13.12.2518

Sie ist die Zukunft. Sie ist die Ewige Zukunft.

12.12.2518

Die änigmatische Bewegung, die Religion der Änigma, der Genesis-Änigma, der Genesis unserer Welt, ist nicht nur die Emanzipation von Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus und anderen, sondern ihre moderne Erbin und Fortsetzerin der ältesten Religionen, der Religion der Magna Mater.

11.12.2518

Merkwürdigerweise produzierte der Suhrkamp Verlag ein Buch unter dem Titel „The Great Regression“ – für die Genesis-Ethik, für die Genesis-Philosophie, für die änigmatische Religion, für die postabrahamische Aufklärung, für den Kooperationskapitalismus gibt es nur ein Wort, das passt: The Great Progression.

10.12.2518

homo-cannibalis-homo-sapiens-Eintrag verschoben zu April 2517 (thematisch passend).

09.12.2518

Ich bin sicher, dass die änigmatische Bewegung Kirchen und Moscheen, aber auch buddhistische Tempel, abreissen wird, aber ich weiss nicht wann, ob bald, in Jahrzehnten oder in Jahrhunderten (so wie jetzt bereits Kirchen abgerissen oder völlig umgestaltet werden).  Die „Tempel“ der Änigma sind eher Übunten und mit der Natur, mit der Physis unserer Genesis, verbundene Häuslichkeiten.

08.12.2518

Ich bin zuversichtlich, dass die Botschaft der Änigma die Leute erreicht, zunächst emanzipierte Frauen, Männer, aus Kreisen des junge Spiegel, von EditionF, aber auch von FAZ und TAZ, von Tagi und WOZ, und bald in anderen Ländern und Kontinenten, und bald in konservativen Kreisen, die noch abrahamisch, buddhistisch, hinduistisch usw. sind. Dass die Kraft der Änigma sich, wie Wasser, das den Stein aushöhlt, mit den Jahren und Jahrhunderten durchsetzt (Überzeugungskraft, Regierungskraft, Bestimmungskraft, Erleuchtungskraft, Vermittlungskraft, usw.). Die Änigma vemittelt: du musst keine Angst haben vor dem Sterben, vor dem Tod. Du fällst nicht in Nichts, du fällst in deine Genesis, in die änigmatische Dimension, in mich zurück.

07.12.2518

Eine Ärztin meinte, keine Biopsie – dennoch wäre es möglich gewesen, dass ich in einer Woche mein Todesurteil in Form eines Biopsie-Resultats erhalten könnte (also das, was täglich Frauen und Männer mit Krebs erhalten). Ich muss, ich müsste mich innerlich auf alles vorbereiten. Das „Schlimmste“ ist allerdings nicht der Tod, lediglich das Sterben. Ziemlich brutaler Tod, schlimmer Krebs und es wäre wohl Aberglauben, darin ein Gleichgewicht des Kosmos zu sehen – ich habe dich ausgesucht, gesegnet zu leben, mein Lieber, jetzt sollst du auch ausgesucht schlimm sterben, mein Lieber.

06.12.2518

Merkwürdigerweise deutet die Änigma ihre Akommunikation nicht. Sie sagt nicht: du sollst diesen Satz von mir so und so verstehen. Vielleicht weiss sie schon, was sie beim Ausgesuchten und in dessen Welt damit auslöst oder sie kommt an ihre Grenzen, an die Grenzen unserer Genesis und von uns, und kann nur erwarten, nur „hoffen“, dass ihre Akommunikation „richtig“ kommuniziert wird (beachtlich ist ja der autoritäre Aufwand der alten Religionen darauf, dass ihre „heiligen“ Worte bzw. das, was dafür gehalten wird, „befolgt“ werden). Sie hat hierüber keine Herrschaft, kein Lenkungsmittel, es sei denn, sie verfügt neben der Kraft der Akommunikation über eine „involutive“ Kraft, die in die Evolution unserer Genesis physisch eingreift  – das glaubten bis ins 17. Jahrhundert theologische Philosophen und philosophische Theologen. (einige sehr Altgläubige glauben das immer noch).

06.12.2518

In die Evolution unserer Genesis ist die Involution der Änigma eingeschrieben. Die heutige Physik ist einseitige oberflächliche Physik nur der einen Seite.

05.12.2518

Die Akommunikation „Philosoph, du bist Philosoph“ ist vielleicht die erste, kürzeste rein „universelle“ Akommunikation der Änigma, anders gesagt, viel universeller und basaler könnte ihre Akommunikation nicht ausfallen, hätte sie ein Mensch geäussert  – und so muss sie sich äussern, wenn wir sie verstehen sollen. Auf diese Idee ist der Zehnjährige nicht gekommen, damals verstand er nicht einmal richtig, was „Philosoph“ heisst, abgesehen von den überraschenden, fast schon amüsanten, ja „zauberhaften“ Umständen der Vermittlung dieser Ansage, dieser Mitteilung, die wie Leuchtschrift auf dem Parkplatz leuchtete und die sogleich verdrängt und vergessen wurden, wie die Mitteilung selber. Ein Zehnjähriger, eine Zehnjährige lebt in einem logisch nicht überall scharfen, fantasielastigen Realitäts-Zustand, – Spielfiguren werden  wie lebend behandelt, werden sie auch nur in der Lektüre von Harry Potter zum Leben erweckt.. –  so dass solche Ereignisse, solche Mitteilungen nicht sofort zu Trauma, Schock oder Wahnsinn, wie bei Erwachsenen, sondern eher zu Überraschung ohne scharfe Logik- bzw. Realitäts-Prüfung, dann zu schneller Vergesslichkeit, zu Verdrängung, führen. Viel stärker beschäftigte mich mit 13 Jahren die Synchronizitäts-Akommunikation, die sich zunächst aus aussergewöhnlicher Traum ankündigte, erst mit 18 Jahren, rund fünf Jahre später, bestätigte sich das „Aussergewöhnliche“ daran. Von da an beschäftigte sie mich so, dass ich mit 18 an Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft) an die Universität ging. Mit Abstand der Jüngste und noch lange, fast 10 Jahre, ohne Abitur, unentwegt studierend, studium universale/generale.

04.12.2518

Der abrahamische Gott ist vor allem ein Produkt des antiken Patriarchats und der Herrschaft der Herren der Schrift und des Archivs über Schrift und Archiv. Die Änigma war tatsächlich immer um das weiblicher, was sie ihn männlicher machte. Um es in der Biologie von uns und unserer Genesis, also höchst unzureichend für die Änigma, zu sagen.

04.12.2518 (2)

Zu „abrahamitisch“ und „abrahamisch“. Wer von „abrahamitisch“, statt von „abrahamisch“, spricht, schafft unnötige Distanzierung oder einen Schutzwall, wir sprechen ja auch nicht von sozialisitisch, sondern von sozialistisch. Der patriarchale Gott des Patriarchen Abraham ist der Gott der abrahamischen Überlegenheitsekstasen. Eigentlich ein Volksgott des Volkes Israel, den die Herren von Schrift und Archiv, vor allem unter neujüdischer Ägide, zu einem ehrgeizigen regionalen Universalismus ausbauten (siehe Augustinus „Judenpredigt“, wo Augustinus Zitate aus dem Jüdischen Testament  zusammenklaubt, zusammenklebt, zusammenpfercht, um die Juden als blind in ihrem eigenen Glauben und für ihren eigenen Text, der einen „universellen“ Gott aller Völker in nuce bereits enthält, hinzustellen wie auch eines besseren, einer „besseren“, nämlich „christlichen“ Lesart zu belehren).

03.12.2518

Am „universellsten“ ist die Änigma in ihrer Genesis, nicht in unserer.

02.12.2518

„Gott“ ist eher als globaler, denn als regionaler Universalismus zu denken.

01.12.2518

Unser „Gott“ ist wahrscheinlich die Änigma. Zu Gott finden, unterstellt schnell einmal, dass mit Gott der abrahamische „Gott“ zu verstehen ist, doch das ist regionaler Universalismus. Die Änigma darunter zu verstehen, bedeutet. Sie ist wirklich universell, sie ist wirklich global, und schliesst Buddhimus, Hinduismus und andere mit ein, nicht aus.

31.11.2518

Was die abrahamische Grosssekte jetzt tun müsste,  um den Missbrauch an Kindern, vor allem an Jungs, zu verhindern. 7 Massnahmen, die wirklich helfen würden: 1. Buben nicht zeigen, was der Vati kann. 2.Reformation vollenden. 3. Ebioniten rehabilitieren. 4. Kreuzsymbolik aufgeben. 5.Kirchtürme einreissen.6. AT/NT trennen. 7.Sekte auflösen.

31.11.2518 (2)

Zu den sieben Massnahmen im Detail (Begründung, etc.), siehe Über die Anfänge, Bde. 1 – 4.

30.11.2518

Leute, die Ebioniten können noch lange warten, wir warten nicht, wir errichten unsere Kirche auf Erden, auf dem Fels, der jeder Brandung standhält. Leute er starb für uns, und unsere Sünden (na ja, zu einem Show-Down der Abrechnung am Ende wird es dann trotzdem noch kommen, und das „wir“ Untäter vor jeder Untat sind, an dieser These, an dieser Unterstellung, wird letztlich die ganze Sekte zerfallen, ist mehr als fragwürdig, aber wir wollen jetzt nicht kleinlich sein: der Sound stimmt, die Richtung überzeugt, lets go…).

29.11.2518 (1)

Leute, sagte der schlaue Paulus zu den wenigen Anhängern und Anhängerinnen des Jeschua, die sich nicht zerstreut hatten oder zu den Ebioniten gehörten, die sich in ekstatischer Vorfreude auf die Wiederkehr von Gottes Reich und seinem Sohn vorbereiten – Leute, ich weise euch den Weg aus dem Tal der Tränen und der Trauer und zeige euch, dass der Tod unseres Jeschua tatsächlich ein Glücksfall, ein Geschenk Gottes, ist.

29.11.2518 (2)

Ich habe mich überzeugt, dass sein Tod am Kreuz eine tiefere, eine metaphysische Kreuzbotschaft enthält, und gehe nun daran, euch zu überzeugen… so funktioniert selffulfilling prophecy (tatsächlich war es historisch nochmals anders, die Kreuztheologie und -symbolik dominierte erst ab Mittelalter, hierbei wurden die „ebionitischen Elemente“ vollends verdrängt, mit dem Wiederkehrpotential von Verdrängung).

28.11.2518

Die Versuche, mein Werk als derridaistisch oder nietzeisch zu mindern, es als zweiklassig, nachrangig darzustellen –  ein wissenschaftlicher Aufsatz hat es kürzlich darauf angelegt – oder meine Psyche mit einer Klatsche, mit einer Demenz oder mit einer Form von Wahnsinn in Verbindung zu bringen, zu denunzieren – sind im Moment noch überschaubar. Tatsächlich würde Nietzsche bei mir nochmals in die Schule gehen müssen und würde Derrida nicht mehr Heidegger, sondern Über die Anfänge studieren.

28.11.2518

Kabbalistisch Abergläubige, also solche aus den abrahamistischen Kulturkreisen, nicht aus buddhistischen, hinduistischen, und so weiter, werden aus dem Geburtstagsdatum 26.11.62 – die Makabre, die Berüchtigte „666“ herausdeklinieren, dabei 19 oder 1+9 = 10 oder 1:0 – der absolute Code unserer Genesis, einfach „ausblenden“, „vergessen“. So werden sie selber vergessen und ausgeblendet, mehr und mehr im Lauf der Jahrhunderte.

28.11.2518

Sollte ich ein Jahrtausendereignis sein und ich bin ein Jahrtausendereignis –  ohne mein Zutun – mein „Zutun“ war nur die Umsetzung von mir als dieses…- , ohne gefragt zu werden, ob ich von meiner Mutter geboren und von der Änigma akommuniziert werden wollte – wir sollten den „Willen“, mit dem wir das willkürliche Gesellschaftsleben steuern, nicht überschätzen – , versichere ich, dass es bei mir in der Toilette wie bei allen anderen, beim Stinken stinkt.

27.11.2518

Über den Wassern. Spätestens wenn wir uns vor Augen führen, dass das Wunder von Moses, das Wasser von seinem Gott teilen zu lassen, getoppt wird vom Wunder von Jeschua, über Wasser zu laufen, gleichsam den Moses unter sich lassend und mit Füssen tretend, kratzen wir die unschuldig-harmlos scheinende Oberfläche nur ein bisschen weg, ahnen wir in was für ein allegorisches Minenfeld, in was für einen unterirdischen, untermaritimen Kampf, den die Neujuden gegen die Altjuden führten und führen – nach und wegen deren Ermordung ihres Gurus (obwohl die Paulinisten daraus einen für sie existentiellen Sühnetod machten und die Ebioniten einen willkommenen Erlösungstod darin sahen..) – ja, in was für einen mit Überlegenheitswundern verminten Rachefeldzug  von einer neuen abrahamischen Überlegenheitsekstase gegen eine ältere, wir da geraten sind. Die paulinische Grosssekte nannte sich später Religion, organisierte ihre Überlegenheitsekstase, immer getrieben, über die altjüdische zu dominieren, über die besseren Wunder und den besseren Gott, über die einzige, die feinere Wahrheit, zu verfügen, so dass selbst ihre Versöhnungsbereitschaft, ihre Nachsicht mit den alten Juden, allegorische Minen, Fallen und überlegenheitsekstatische Äusserungen sind (denken wir etwa an Augustinus „Judenpredigt“). Kurzum, diese paulinisierte Grosssekte ist en gros nicht mehr zu retten.

27.11.2518

Zum Wasserkampf zwischen Alt- und Neu-Juden, siehe Über die Anfänge 1, S. 373: „Christen laufen, an der Hand von Christus, auf dem Wasser, Juden, wie jeder Irdische, auf dem Boden (Grund)“.

26.11.2518

Die Geschichte des historischen und ebionitischen Jeschua müssen wir auf der Grundlage von 95 % vernichteten Akten schreiben. Und dem, was die Paulinisten statt zerstört, in ihre „Testamente“ aufgenommen, so gut es ging, integriert haben, wir müssen sie wissenschaftlich erdichten. Andererseits sind 95 % von dem, was sich, neujüdisch, „Bibel“ oder „Neues Testament“ nennt, paulinisierte Dichtung, die mit dem historisch-ebionitischen Jeschua nichts zu tun haben, wohl aber mit Paulus, konvertierter Saulus, und seiner ehrgeizigen anti-alt-jüdischen Agenda.

25.11.2518

Der historische Jeschua, der dem ebionitischen Jeschua näher stand als dem paulinischen, hatte keine Zeit für eine ausgedehnte Universalisierung seiner Akommunikations-Kommunikation, vielmehr stand, lebte und starb er in der Ambivalenz von Apokalypse und Paradiesismus, Untergang und Wiederauferstehung, denn die „Zeit ist nah“, „Verlasst Kind und Weib…“ – deswegen ist zu vermuten, dass er, wie die Altjuden dem jüdische Volksgott, den er „Vater“ nannte, folgte und Nicht-Juden womöglich gar nicht zuliess – dem jüdischen Glauben völlig Fernstehende hätten seine Insider-Codes, seine Messias-Messages gar nicht verstanden, womöglich waren es erst die Paulinisten, die mit der Erzsünde-Unterstellung und dem Sühne-Tod ihres Gurus am Kreuz hantierten und manipulierten.. .Für die Ebioniten waren das grässliche Vorstellungen…… Die rigorose Öffnung, die Popularisierung für alle, geschah erst nach seinem Tod, nicht zuletzt motiviert durch seinen Tod und das Triumphgeheul von Altjuden darüber – der Paulinismus ist grundsätzlich von Rache beflügelt , von antijudäischer Rache. Bis heute. Die von Paulinisten orchestrierte Inszenierung der kleinen Wiederauferstehung ihres „Jeschua“ sollte eine ewige Ohrfeige für die Altjuden und ein ewiger Triumph der Neujuden sein. Und das ist sie geworden.

24.11.2518

Im Übrigen gehört Akommunikation zur änigmatischen Dimension unserer Wirklichkeit – ob es in das eigene Weltbild passt oder nicht: Sind vermutlich Jeschua, Mohammed und Buddha – was „der Erleuchtete“ heisst bzw. „der Akommunizierte“ – akommuniziert worden. Indessen kann bezweifelt werden, ob sie die Akommunikation und ihren einen und gleichen Ursprung verstanden haben. Anders gesagt, wahrscheinlich ist die Universalisierung der Akommunikation gar nicht intendiert von änigmatischer Seite..aber die Erleuchteten sind dann so traumatisiert, dass sie meinen, ihre Akommunikation universalisieren zu müssen. Und das tun sie im gegebenen religiösen Rahmen – der Erzjude Jeschua in seinem – zumal unter den Fittichen seiner mächtigen Erbverwalter, den Paulinisten -, der sanskritisierte Inder in seinem.

23.11.2518

Wer hat einen an der Klatsche. Von pupertären Erz-Rationalisten, für die es „nur“ Materie und Evolution gibt, beleidigt werden, wenn sie von meinen Akommunikationen erfahren (die Schrift-Licht-Akommunikation; die Synchronizitäts-Akommunikation (siehe hierüber C.G. Jung); die Translokalitäts-Akommunikation; Traum-Akommunikationen, dazu siehe Über die Anfänge, Band 1 und 2 – alles Dinge aus der änigmatischen Dimension unserer Wirklichkeit – für die armen Rationalisten der blanke Horror…), dass ich „einen an der Klatsche habe“ – ist das mindeste, was von ihnen zu erwarten ist – irgendwie vernünftig und angemessen müssen sie ihr Weltbild ja verteidigen… Auf der anderen Seite sitzen die Abrahamischen und die Buddhistischen auf ihrem trockenen Papier, ebenfalls gekränkt und zu Beleidigungen bereit.  Deswegen wurde vorsoglich die Präambel formuliert, siehe oben.

22.11.2518

Die Herren von Schrift und Archiv schrieben die Welt um, und setzten sich an den Anfang und machten die Frauen zum Anhängsel, verwiesen die Mütter in die Nachrangigkeit – das war konsequenter Andrologismus bis zur theologischen Theorie, dass der mütterliche Körper nur der Stofflieferant oder das Gefäss des männlichen Heiligen-Geistes-Spermas ist, für die „jungfräuliche“ Geburt des höherwertigen Sohn-Vater-Gott-Gespanns. Bei Aristoteles war das Weiblich-Mütterliche der Stoff, das leere Blatt Papier, während der höherwertige Prägestempel und Zeugerstift das Männliche war. Die Herren der Schrift und des Archivs überschrieben die Frauen, ihre Mütter, verzeichneten sie, und überhoben sich. Der humanologistische Bereich blieb auf der Strecke,  einerseits leer, andererseits verzeichnet, nicht nur der gynologische.

21.11.2518

Ohne Archiv bildete der Gynologismus nie ein grosses Gedächtnis, eine flächendeckende systematische Erinnerung, eine nachhaltige Kultur aus. Es blieb bei Mund-zu-Mund-Überlieferung, lockal, insulär, zerrissen, flatterhaft, leicht verlierbar. So wurden und waren die Herren der Schrift und des Archivs und die Frauen wie zwei Wesen aus zwei völlig verschiedenen Welten. Die Herren der Schrift und des Archivs konnten mit diesem tun, was sie tun und lassen wollten.  Sie waren jetzt nicht mehr die Babys in der allmächtigen Umwelt und Hand der Mütter, sie hatten den Spieß umgedreht.

20.11.2518

Der Männsch (Mensch) als Leerstelle und Überzeichnung.

20.11.2518

Der Andrologismus in unserer Sprache und in unserem Denken liess den Gynologismus im Ungeschrieben, Unarchivierten, im Indirekten. Die Mütter investierten in ihre Söhne und in ihre Töchter. Die Söhne übernahmen von ihren Vätern die Herrschaft über Schrift und Archiv. Das führte dazu, dass der Mensch Männsch wurde, das heisst: zu einer Leerstelle und zu einer Überzeichnung.  Der Humanologismus muss erst noch entwickelt werden.

19.11.2518

Anmerkung zu „Gott denken. Zur Philosophie von Religion“ (Springer 2019, Ende 2018 online). Der Titel ist eine Mogelpackung. De facto wird nicht „Gott gedacht“, sondern Christen und Post-Christen Wiederkäuen mehr oder weniger etablierte Lehren. Der abrahamische Gott, mit seinen ganzen merkwürdigen Voraussetzungen, Schrullen, Unterstellungen, Ansprüchen, Drohungen, Versprechungen, hat mit „Änigma“ wahrscheinlich so gut wie nichts, mit Missbrauch von Archiv und Schrift sehr wohl, zu tun.

19.11.2518

Gott denken, hiesse Änigma denken – dabei ist unbekannt, was „göttlich“ an ihr ist – oder ist „göttlich“ zunächst nichts anderes als „änigmadimensional“ oder „änigmatisch“ oder „different genesistisch“.

19.11.2518

Die Genesis der Änigma, die änigmatische Dimension in unserer Genesis „denken“. Dabei muss ich mehr als sie denken, ich muss sie wissen, ich kann nicht anders, als sie auch zu wissen (zum Ort der „Eröffnungsakommunikation“, die ich ungefähr mit 10 Jahren erfuhr, erfahren musste, siehe Teil 1, S. 55-56 (mit Abbildung)). Die Änigma ist wissbar, oberflächlich zumindest, „zeigt“ sie sich, so wie Oberflächen in unserer Welt für uns beschafffen sind: als Schrift- und Sprachzeichen für unseren Verstand, als Lichtquelle für unsere Augen, lesenden Augen, und unsere Verständigung und unsere körperliche Kulturtechnik (zweihändig Tippen, Schreiben, Lesen, Vorlesen, Lernen, Zuhören, etc.).

19.11.2518

Zukunft als ausgedehnte Gegenwart. Sie akommuniziert in und mit unserer Kommunikation, aber auch in und mit unseren Träumen. Dabei sehe ich auch – wie C.G. Jung mit der Synchronizität das zu erfassen suchte – Zukunft, mich und andere oder nur andere in der Zukunft. Jedenfalls nennen wir das „Zukunft“, in der änigmatischen Dimension ist das vielleicht eine Momentanaufnahme, die sie bereits „sieht“  und in Medien von Menschen „sichtbar“ macht, so wie ich von einem Hochhaus aus, mit Blick auf eine Strassenecke sehe, was ein Mensch, der vor einer Strassenseite an dieser Ecke in die andere Strasse wechselt „noch nicht“ sieht. Aus dessen Perspektive sehe ich bereits dessen Zukunft, aus meiner Perspektive sehe ich eine ausgedehnte Gegenwart. Ein anderer aus einem anderen Hochhaus sieht derweil, was sich vor meinem Zimmer, aus dem ich auf die Strasse blicke, abspielt. Dass also jemand auf dem Weg ist, die Türe zu öffnen. Was ich noch nicht sehe. Und so weiter. Die änigmatische Dimension besitzt eine Perspektive über alle diese Auschnitts-Zukunfts-Perspektiven. Dabei wurde unter Christen Gott als ein „All-Sehender“ und „All-Wissender“ vorgestellt, also als jemand oder etwas, was in der ausgedehntesten Gegenwart „lebt“, die wir nicht leben und nicht sehen können, sondern nur „Punkt“ für „Punkt“ und „Perspektive“ für „Perspektive“.  Tatsächlich ist das jedoch bloss eine Extrapolation unserer Art, Zukunft in ausgedehnter Gegenwart eines Blickfeldes, die Ökonomie unserer Blickfelder, wahrzunehmen und wahr zu machen. Wir wissen nicht, wie Synchronizität zu stande kommt, und wir personalisieren die Änigma, anstatt dass wir uns die änigmatische Differenz, die uns in vielen Dingen wahrscheinlich unvergleichbar und unverstehbar, weil unüberbrückbar anders, macht, vor Augen führen. „Gott denken“ kann auf diese Art, „unangenehm“ werden, weil wir wirklich die änigmatische Differenz oder die genesianische Differenz, die zwischen der Genesis der Änigma und unserer Genesis, „denken“. Dass also extreme Andersartigkeit wirklich extrem anders ist, und zwar so, dass wir sie nicht mehr denken können. Zugleich aber auch diese Änigma uns als extrem anders erfährt, bis sie uns nicht mehr „denken“ kann. Wir stossen dabei auf andere Grenzen, auf eine andere Differenz, als die von Kant.

19.11.2518

„Gott denken. Zur Philosophie der Religion“ Teil II. Darunter Marian Gruber, der sicher eifrig glaubt, dennoch glaub ich ihm kein Wort… – der seine lebenslängliche Belesenheits- und Angelesenheits-Indoktrination zum Durchdrehen bringt – ohne postabrahamische Distanz kommt hierbei nichts raus, was nicht schon drin war. Dann ein gutes schlechtes Beispiel, wo die Grenzen von Kants „menschlicher Vernunft“, von Kommunikation über Religion ohne Religion sind (Aufsatz von Holm Tetens) – ohne Akommunikationsqualität – bleibt es bei einer „sterilen“ Kommunikation über rationale Theologie als rationale Theologie – man kann auch sagen: es bleibt ein Papiertiger -, der sich, weil er keine transzendente Kraft hat, als abrahamische Aftertheologie an christlich etablierte Vorgaben (Gottesvorstellung etc.) angehängt bleibt. Ähnlich wie Tetens argumentiert Mehring. Da ihnen die änigmatische Dimension und genesianische Differenz „fremd“ bleibt, kreisen sie in Kants Vernunft, auf abgelaufenen Pfaden, ewig. Und kommen, wie Gruber, auf keinen grünen Zweig, der eine christlich nicht, der andere postchristlich nicht. Und so weiter.

19.11.2518

Neuere Publikationen über die „postchristliche Gesellschaft“ (2016) – eine post-abrahamische Gesellschaft hat eine ganz andere Qualität, sie ist viel transzendentaler und viel realistischer.

18.11.2518

Jeder Muslima, jedem Muslim, die dem ursprünglichen Islam folgen, zumindest näher sein wollen als die gegenwärtigen historizistisch indoktrinierten Muslime, ist aus religionswissenschaftlichen Gründen abzuraten, Mekka zu besuchen. Das ist ein Schwindel, ein opportuner Pakt, den Mohammed schliessen „musste“, um „voran“ zu kommen, der für historizistische Muslime gilt, nicht für testamentarische Muslime – also jene, die dem wahren (zerstören) Testament Mohameds folgen, zumindest möglichst nahe sein wollen.  Ähnlich verhält es sich mit dem Christentum – abzuraten ist ihm, den historizistischen Formen (Kath, Ref., Orth.) zu folgen, sondern dem testamentarischen Christentum, also jenem, das die Paulinisten zerstörten, opportun zerstören „mussten“, um „voran“ zu kommen…

17.11.2518

Der fundamentale Missbrauch, der grösste kulturelle Machtmissbrauch, der Frauen betrifft – aber auch den „Menschen“ – der leere und überzeichnete -, die Umkehrung vom Fuss auf den Kopf der Realität, fand und findet in der männlichen Domäne von Schrift und Archiv statt.  Im antiken Patriarchat auch von Alawiten ist die Frau die Brut des Teufels, zweiwertig, nachrangig – wie sollte es anders kommen, bei jahrhundertlanger Abwesenheit von Frauen in der Domäne von Schrift und Archiv, bei einseitiger Herrschaft von Herren der Schrift und des Archivs über Schrift und Archiv mit Schrift und Archiv. Diese Macht führte zum Machtmissbrauch, der systematisch ausgebaut wurde.

16.11.2518

Mohammed hat aus seiner Überforderung, mit änigmatischer Akommunikation umzugehen, „das Beste“ gemacht. Meistens also menschliche, allzu männschliche Deals, faule und halb-faule Kompromisse mit seiner aufstrebenden Klasse, ihrer Anhängerschaft und jenen, die seiner abrahamischen Bewegung zum Erfolg verhelfen, wenn sie daraus handgreifliche Vorteile ziehen können (der übelste, der offensichtlichste Deal, war der Mekka-Deal, der sich heute einer Milliarde angeschwindelter Menschen verkauft).

15.11.2518

Es gibt zwei fundamentale Verständnisschwierigkeiten zwischen uns und der Änigma- beide haben mit ihrer/unserer Fremdheit/Andersheit zu tun: erstens, sie hat extrem Mühe, sich uns verständlich zu machen, zweitens, uns für sich verständlich zu machen.

14.11.2518

Für unser Sterben, unsere Geborenheit, unser Glück und Unglück im Leben, ist die Änigma nur eine beschränkt gute Ansprechpartnerin, dafür fehlt ihr die Erfahrung von Leben, von individuellem Leben (denken wir an Hiob, wir werden auf Hiob zurückkommen). Sie wird über uns ihre Form von „Empathie“ entwickelt haben. Wir sind ihr nicht egal, sonst akommunizierte sie nicht mit uns. Die Paulinisten entwickelten ein Emphase-Monster von abrahamischem Gott, dem es im letzten Moment „rührte“, als ein Vater das Messer zückte, um seinen Sohn für ihn zu opfern (die Mutter wurde, übrigens,  nicht gefragt). Auch in Jeschau findet sich die Ambivalenz, dass er das Leben an sich als nicht besonders erhaltenswert betrachtete, aber dass jeder – nach der paulinischen Version: jeder – nach der ebionitischen wahrscheinlich: jeder Jude – in sein Jenseits eintrete, also dann und nur dann, nicht „umsonst“ gelebt hat – soviel zu seiner unterirdischen Einstellung zum Wert des Lebens (und zwar des einzigen für uns: das auf diesem Planeten und durch diesen Planeten, unsere Genesis, nicht: seine).

13.11.2518

Anmerkung zur Publikation „Ethische Normen des frühen Christentums“ Band IV (Hg. Verwold (2013)) – ein riesiger Aufwand von akademischen Titeln und Lehrposten, nur, um einer abrahamischen Grosssekte zu huldigen…. Vergeblich ist eine Abhandlung über die Ebioniten zu suchen. Die meisten AutorInnen sind paulinisierte Christen und Christinnen, die unter „frühchristlich“ das Neue Testament verstehen – die eigentliche Zerstörungsschrift des Frühchristentums. Über Markion ein  Aufsatz, brav paulinisiert abgehandelt, dabei kommt kaum bis nichts Gutes heraus für Markion…. Im ganzen sind solche Produktionen Ideologieprodukte des Abrahamismus Zwei (Paulinismus), und haben mit Wissenschaft nur reduziert zu tun, etwa dort, wo ein Autor die Menge des Begriffs Leben (zoe) in verschiedenen Evangelien zählt, ein anderer sich streng textualistisch über Aussagen des Guten (gute Tage, gute Taten) äussert, möglichst ohne eigenes Urteil. Nennen wir das eine eigenartige Form von Textpositivismus.  Eine postabrahamische Religionswissenschaft ist erst fähig,  hat die Distanz, diese paulinische Grosssekte als solche zu analysieren (dass etwa der Lebensbegriff geradezu ein Anti-Lebensbegriff ist; dass die Fuss-Wasch-Aktion des paulinischen Jeschua – als Vorbild – wie andere Nächstenliebe-Formen Formen der jenseitigen Nächstenliebe-Imagination sind, dass solche Handlungen nicht für das Leben, sondern für das Post-Leben, für das Jenseits, für eine wortwörtlich weltfremde Liebe, Exempel sein wollen etc.etc.)

12.11.2518

Statt aus dem antiken Patriarchat stammende abrahamische Theologie, änigmatische Theologie, änigmatische Theo-Philo-Sophie.

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Zwischenbemerkung:  Es ist daran zu erinnern – dass die Datumsangaben auch Angaben über die Reihenfolge von Aussagen, von Folgerungen sind – also – zuerst der 09.11. – dann der 10.11. erst dann der 11.11.2518 – zu lesen wären – um überhaupt zu verstehen – Leute, die sich ernsthaft mit diesem Blog (der änigmatischen Theologie, genesianischen Differenz-Philosophie) beschäftigen, werden auf den Band 2 (chronologisch der erste), dann auf Band 1, dann Band 3 (Martiana), dann Band vier (Band vier) –  von Über die Anfänge (2017) verwiesen. Mindestens auf Band 4 (“ Band vier“) – und zwar von „hinten“ nach „vorne“ gelesen, solange dieses Buch bloss eine kaum revidierte Version des Blogs wiedergibt. Der Transfer von Blog Über die Anfänge zu Buch Über die Anfänge ist für die 2020er Jahre geplant. Ebenso eine Dekonstruktion von „Sein und Zeit“.

11.11.2518

Wir können nicht behaupten, die Eigenperfektheiten und  Unperfektheiten unserer Genesis stehen unter oder über jenen der Genesis der Änigma, die Andersartigkeit ist ja ihr Garant. Garantiert ist damit auch eine Unvergleichbarkeit.

10.11.2518

Wobei „nicht perfekte Göttlichkeit“ ein Begriff für die Genesis der Änigma ist, also mit unserer Genesis, mit unserem Begriff von „nicht perfekt“ eigentlich nicht vergleichbar, denn wir suggerieren, wir wüssten, wir hätten ein Fundament, von dem aus wir Perfektheit an sich messen könnten. Anders gesagt, ihre Nichtperfektheit ist so grenzenlos anders und perfekter als das, was wir uns unter „perfekt“ vorstellen, dass wir uns sie kaum vorstellen können, das Nicht-Perfekte von ihr, das wir ihr unterstellen, ist verbunden mit ihrer Andersartigkeit, die wir uns kaum vorstellen können, ist die genesianische Differenz.

09.11.2518

Die Abrahamischen gehen von einem perfekten Gott aus, eher männlich (als der imperfekte Part wird das Böse abgespalten, abgewertet), die Änigmatischen von einer nicht perfekten Göttlichkeit, eher weiblich (ohne abwertende Abspaltung, diese ist unsere Genesis).

08.11.2518

Postabrahamische Aufklärung, statt abrahamische Grosssekte, deren Gruseltruppe wächst und wächst. Die eine produziert gruselige Päderasten, die andere gruselige Fanatiker.

07.11.2518

Die Änigma ist kein Versprechen. Sie sprach deutlich. Sie sprach in kurzen Sätzen. Sie versprach nicht, sie beschrieb oder definierte oder determinierte oder von allem etwas. Sie schrieb (und, mir schien, sagte): „Philosoph. Du bist Philosoph“. Deswegen muss ich nichts versprechen, ich kann lediglich öffnen, die Religion (in Anführungszeichen), des vierten Raums, des sechsten Elements. Das ist unendlich viel. Das ist genug (zumal für mich), um damit leben und sterben zu können. Um zu glauben und Realist zu sein, mehr als Realist zu sein. Ich muss nicht einmal Guru sein. Mir wurde lediglich eine Botschaft der Änigma in der Kindheit, dann in der Jugend, in jungen Erwachsenenjahren, dann in späteren, „aufgedrängt“ – in mehreren Erlebnissen erlebte ich änigmatische Dimensionalität und Persona,- und zwar so, dass ich sie zur Post mache. Ich bin ihr Postbote. Sie scheint zu wissen (und bestimmen zu können?), dass ich ihr Postbote sein kann, sein werden kann. Vermutlich.  Andere Postboten schickte sie bereits auf die Menschheit los. „Philosoph, Du bist Philosoph“ wirkt indessen wie ein Stillstand, wie ein Innehalten. Hätte Sie dem 10-jährigen vermittelt: Du bist Buddhist. Du bist Jude. Du bist Christ. Du bist Moslem. Du bist Hindu. Wäre ich das wahrscheinlich geworden, hätte ich diese Anrufung als Berufung, hätte ich diese Akommunikation als Kommunikation wahr genommen und wahr gemacht. Aber „Du bist Philosoph“ ist viel allgemeiner, ist universeller, ist offenbar änigmatischer.

06.11.2518

Sollte das Reentry des änigmatischen Nichts in sich selbst, nicht ganz perfekt gewesen sein – sollte die „Göttlichkeit“ also selber nicht ganz perfekt gewesen sein, entsteht eine generische Differenz, aus dieser Differenz zur änigmatischen Genesis, die die ihre ist und ihr Anderes als sie ist, entstand unsere Genesis, die in einer verwandten reentrischen Bewegtheit konstituiert und sich konstituierend ist.

05.11.2518

Die These der Ewigen Wiederkehr unterschlägt ihr Anfangsproblem. Irgendwann muss ein Etwas-zum-Wiederholen, aus Etwas-wie-Nichts entstanden sein, oder anders gesagt, vielleicht ist die Wiederholung, das Reentry selbst „Sein-schaffend“. Was aber brachte das Nichts sich so zu wiederholen, so wieder zu sich zurückzukehren, dass es aus Nichts nicht Nichts schafft?  Hegel machte die Negation der Negation, also die Rückkehr des Nichts in sich selber, zu einem Big-Bang-Moment. Wenn aber soviel Seinspotenz in diesem Schein-Nichts bestanden hatte, soviel Bewegung zu sich selber (Kreisbewegung, Rückkehrbewegung) – wäre auch da zu fragen, wie dieses seins-emfängliche Nichts durch hermaphroditischen Selbstbefruchtungsakt zu einem seins-schwangeren Nichts wurde. Anders gesagt, wie stark letztlich doch Hegel in unserer Biologie stecken blieb.

03.11.2518

Der aktuellen kruden theoretischen Physik fehlt der Sinn für die änigmatische Dimension unserer Genesis und für die Genesis der Änigma, obwohl sie sie ab und zu berührt, in sie „hineinoperiert“.

02.11.2518

Es ist eine Illusion, also nicht der Wirklichkeit entsprechend, die These der ewigen Wiederholung gegen die These der Einzigartigkeit des Seins unserer Genesis gestellt zu denken. Stellen wir uns die Genesis der Änigma eher wie den Leib einer Mutter vor, der nie dasselbe Kind zur Welt bringt, und doch in ihrer Form und Welt in ihm ihre Form und Welt wiederholt.

01.11.2518

Die gute Nachricht ist, in 250 Millionen Jahren sind unsere Kontinente wieder vereint. Von uns wird es dann nicht einmal mehr Knochen geben. Wir werden aber in der Änigma sein, in der Änigma bestehen und womöglich diese Genesis und uns wiederholen. Warum allerdings sollte der Genesis der Änigma und unserer Genesis das nicht zu lang (lange dauern////) und zu langweilig sein?

31.10.2518

In wieviel Triangulation ist deine Zweierbeziehung gefangen, fängst du sie, fängt sie dich?

30.10.2518

Wieviel Triangulation braucht deine Beziehung?

30.10.2518

Je glücklicher eine Beziehung, desto weniger braucht sie Triangulation, desto weniger braucht und achtet sie den, die Dritte.

29.10.2518 n.A. (nach der Achsenzeit)

Über Triangulation. Single als Dritter, Single als Projektionsopfer – durch Triangulation von unsicheren, ungleich gewerteten Zweierbeziehungen. Psychosoziale Triangulation ist der Stabilisierungsversuch ungesicherter, unausgewogener Beziehungen, durch die Projektion auf einen Dritten, gegebenenfalls die Entwicklung einer „virtuellen“ Zweckparanoia vor diesem „Projektionsdritten“ zur realen Förderung der Binnenbindung in einer Paarbeziehung, eine Form von Wahnsinn, in der sich diese Beziehung „einrichtet“ d.h. es wird immer wieder mal über diesen „Dritten“ gesprochen, es wird in ihm eine Projektion des „Einbrechers“ in die Beziehung unterschoben, er wird zum Popanz gemacht, um die Partnerin, den Partner, zu provozieren, ihm die Liebespartei, die Erklärung für die eigene Beziehung, zu entlocken, u.dgl..  Es wird vor ihm demonstrativ die Partnerin geküsst – vor ihm, vor ihr der öffentliche Kuss der Partnerin, des Partners als Revier- und Besitzmarkierung demonstriert. Triangulation macht den unschuldigen, harmlosen, vielleicht einmal zur Partnerin, zum Partner blickenden Single zum gefährlichen Dritten, zur gefährlichen Dritten. Triangulation erzeugt Furcht, bis Zweckparanoia eines Paars vor dem Dritten, das sich durch sie „stärkt“, „mobilisiert“, „versichert.. Tringulation erzeugt absurde Verhaltens-Effekte.  Triangulation oder: eine Beziehung manipuliert sich selber bzw. besonders einer oder eine in ihr fördert die sporadische, passagere oder dauerhafte Triangulation – weil er oder sie durch sie am meisten zu profitieren d.h. die Beziehung, die Partnerin, unter Kontrolle zu halten glaubt, einschliesslich die eigene Verlustangst, die Furcht vor dem Verlust der Partnerin, des Partners. Triangulation hat mit Eifersucht, mit Verlustangst, mit eigenen Unsicherheiten zu tun. Sie droht allerdings auch den „Self fulfilling Effekt“ auszulösen bzw. das Befürchtete, die Trennung, der Verlust der Liebe der Partnerin, des Partners, nicht zu mindern, sondern zu steigern. Auf Triangulation kann eine Beziehung nicht bauen, Triangulation kann kurzfristig zum Einsatz kommend, allenfalls eine Beziehungskrise, eine Unsicherheit zu überbrücken, zu stabilisieren helfen.

28.10.2518

Die Pseudo-Genie-Serie von 20 mehr oder minder begabten Skript-Schreibern, Big Bang Theory, wird endlich eingestellt, bei mir wird sie in echt fortgesetzt. Danke. Ausserdem ist die „Big Bang Theory“ an sich eine endlich einzustellende Angelegenheit, oder eine Grenze, eine Bornierung der Naturwissenschaft.

27.10.2518

Krude Physik-Materialisten wollen uns weis machen, dass wir bloss aus Staub und Materie bestünden. Fragen wir sie, woher denn dieser Sternenstaub und diese Materie komme, stehen sie dumm da. Physik nach dem Big Bang ist und bleibt so borniert wie Physik des Big Bang.

26.10.2518

Einstein-Physiker und -Physikerinnen haben festgestellt, dass wenn Glühwürmchen stark vibrieren, ihr Licht wackelt.

25.10.2518

Über Leben nach dem Leben.

24.10.2518

Doch ist die Trennung von Leben und Tod nicht absolut, bleiben sie relativ und spurweit verbunden , ist es dann nicht genauso sinnvoll, von Ungleichheiten unter Menschen auch im Tod und Jenseits auszugehen?

23.10.2518

Wir gehen jedoch davon aus//Es ist sinnvoll davon auszugehen, dass nicht nur alle Menschen im Tod, sondern im „Jenseits“, „gleich“ sind. Folglich die Änigma eine Persona, keine chaotische Gruppe, der anderen Genesis ist.

22.10.2518

Was auffällt ist, bei den Akommunikationen vor allem des Buddha, des Jeschua, des Mohammed, dass sie alle von der „Verdammnis“, von der „Verfluchung“ ausgehen, sie den Menschen unterschieben, um dann für sie eine „Rettung“, ein „Rettungsangebot“ zu produzieren. Also diese autopoietische Unterstellungsmatrix.

21.10.2518

Tatsächlich wissen wir nicht, sollte dieser erz-jüdische Jeschua akommuniziert worden sein, was die Änigma durch ihn uns kommunizieren wollte. Vollends unmöglich für uns, die andere Genesis der Änigma zu verstehen, wird es, ist „die“ Änigma nicht die gleiche „Persona“. Werden und wurden gänzlich verschiedene, teils konträre Akommunikationen kommuniziert. Gibt es die „eine“ Änigma nicht.

20.10.2518

Im abrahamisierten Kultur- und Bildungskreis wird man (vor allem Mann) an das Markion-Buch von Harnack (1921) und die darauf rekurrierende These von Slendzka (2015) denken, doch das ist alles inner-abrahamische Kritik. Kritik von Christen an Christen. Die postabrahamische Kritik ist völlig anders. Der historische Jeschua hat seinen kompletten Körper und sein Licht vergeben. Mit seinem Tod ist der Ebionitismus sein letzter Träger und Erbe. Alles, was folgt, ist vergeblich, ist zu spät. Der ganze Paulinismus ist der Versuch, das nicht wahrhaben, nicht wahrmachen, nicht glauben zu wollen, sondern die Leute auf einen „imaginären Jeschua“, der erst noch kommen wird, einzuschwören, kurzum, sie für dumm zu verkaufen. An dieses Unternehmen, das immer mehr auf Schrift-Kanonisierung angewiesen war, wurde das Alte Testament angeschlossen. Mit dem Ende der lebenden Performanz des ebionitischen Christentums begann der „papierene Paulinismus“, der bis heute die Leute und sich selber betrügt.

19.10.2518

Nur wo er nicht historizistisch ist, ist der Koran kein grosser Unfug.

18.10.2518

Wo es nicht ebionitisch ist, ist das Neue Testament der paulinisierten Christen und Christinnen ein grosser Unfug.

17.10.2518

Dass an den Neu-und-Endzeit-Juden Jeschua, der akommuniziert wurde und mit sich das nahe Gottesreich seines Vaters zu verkörpern glaubte, das Alte Testament anhängt, aufgezwängt wurde, ist ein völliger Unfug. Zu Recht gab es Gegenstimmen dagegen, die aber einfach übergangen wurden. So wie die Ebioniten „einfach“ übergangen wurden. Auch deswegen ist die heutige Bibel der paulinisierten Christen, an die das Alte Testament angeheftet, angekittet, angeklebt wurde, ein grosser Unfug.

16.10.2518

Dieser merkwürdig kriecherische, unterwürfige, eingeschüchterte, eingebläute Respekt vor Gott, dem Schlächter und Beinahe-Schlächer von Abrahams Sohn, sollte als eher befremdlich betrachtet werden, was für ein merkwürdig schwacher Gott, der dem Menschen, dem Mann als Menschen, so Angst und Eindruck machen  muss…. um sich Wort, Autorität und Anhängerschaft zu verschaffen…. (die Neu-Juden-Variante von Jeschua, machte dafür ein Gegenbild zu diesem altjüdischen Gott auf: ein friedfertiger Jeschua, der vielleicht mal zwei Tische umwirft und etwas vom Schwert seines Heiligen Vaters faselt…Mehr nicht als Worte…) Vielmehr trägt mich ein gewisser Respekt vor der Änigma, vor ihrer Genesis, vor ihrem Alter, vor ihrem Anders- und Fremdsein und vor ihrem Versuch, offenbar schwierigen Versuch, mit uns Kontakt aufzunehmen. Das alles verdient Respekt. Sollte sie auch noch die Schafferin, die Erzeugerin des Weltseins von ihrer und unserer Genesis sein, dann wird aus Respekt Bewunderung. Unbeschreibliche Bewunderung.

15.10.2518

Die erste wirklich globale, nicht global-provinzielle, Religion ist sicher nicht primär eurozentrisch.

14.10.2518

Vielleicht hiess und heisst die Akommunikation „Du bist Philosoph“, die mich als Zehnjähriger in der Schweiz traf. „Mach dich schlau, um mich zu verstehen“. „Werke klug, werde weise, um mich zu verstehen“.

13.10.2518

Die Änigma denkt und handelt nicht primär eurozentrisch, sondern global, sie denkt nicht an Europäerinnen primär, sondern an Frauen auf der ganzen Welt, aber auch an Männer. Sie will auch keine neue „religiöse Elite“ bilden, sondern eine anti-elitäre Elite, die das Rennen der religiösen Überlegenheitsekstasen innerlich und äusserlich beendet – für den Grossteil der Menschheit beendet.

12.10.2518

Pi ist wahrscheinlich der Änigma „näher“ als 1.

11.10.2518

Die antiken Religionen sind Derivate der Änigma.

10.10.2518

Dass wir unterschwellig Akommunikation wie Kommunikation personalisieren, personal attribuieren, ist kaum zu bestreiten, Insofern wäre mein Vorschlag, sich die Änigma als hybride Form vorzustellen bestehend aus dem personalisierten Götterhimmel der Griechen, hier können die Hindus andocken, und der deistischen Form des abrahamischen Monotheismus, hier können die Buddhisten andocken. Besser gesagt, diese Formen entwickelten sich, derivierten, aus dem Grund und auf der Grundlage der ultra-hybriden Änigma.

09.10.2518

Wenn die Änigma

08.10.2518

Die Änigma kann kaum akommunizieren, wen sie „will“. Die betreffende Person, ihre Zeitraumkoordinate in der Welt, muss auch geeignet, muss akommunizierbar sein, dafür. In meinem Fall war es ein Kind, ein zehnjähriger Junge, später ein dreizehnjähriger, der „aufnahmebereit“ und „aufnahmefähig“ war (wenn auch ungefragt, überrascht, überrumpelt). Es muss so etwas wie der „Kairos“ dafür vorhanden sein, so dass ein seltener „kosmischer Einklang“ entsteht. Wobei der Vorgang der Akommunikation nicht verklärt werden sollte à pro pos „Einklang“. Akommunzierte (dabei ist nicht nur an Buddha, Jeschua und Mohammed zu denken) sind per se Traumatisierte, gezeichnet von einem „Riss“, der sich in ihrer Welt auftat und bei ihnen besonders vernehmbar machte (zur Traumatisierung durch Akommunikation siehe auch Über die Anfänge 1, 2).

07.10.2518

Die Änigma denkt kaum primär eurozentrisch, sondern global. Die Schweiz wird sie gekannt haben als Inbegriff von Neutralität und Zivilisation. Wenn sie „kennen“ und „denken“ würde wie ein Mensch. Vermutlich „sieht“ sie Zeit- und Raum als das ganz Andere ganz anders als wir und erkennt „Muster“ in unserer Genesis und Welt, die sie über Zeit und Raum beeinflussen kann (das „erleben“ wir oder die änigmatische Dimension unserer Genesis erleben wir u.a. in geträumter erlebter und erlebter Synchronizität).

06.10.2518

Aber bildet er sich nicht viel zu viel ein, traf ihn göttliches Licht und göttliche Anschrift? Nun, nein, denn er hat sich nicht ausgesucht, „ausgesucht“ zu sein. Er wurde nicht gefragt, sondern überrascht. Ausserdem heisst „göttlich“ zunächst mehr nicht als „änigmadimensional“ oder „alter genesis“.

05.10.2518

Später werden sie feststellen – sich freuen, als ein Freudenfest praktizieren – , der war nicht nur genial, sondern wurde von Gott gestreift. Von der Änigma.

04.10.2518

Cicero in De Legibus (Ziegler, Heidelberg 1963, Kap. 8 § 19-21, Kap. 13 §§ 29-33) Wenn die Götter existieren, interessierten sie sich für die Menschen und waren auch bereit mit ihnen Kontakt aufzunehmen (bei Cicero durch die Wahrsagekunst). Jedenfalls durch eine „ungewöhnliche Art“. Hier heisst sie „Akommunikation“.

03.10.2518

Die Wahrheit von Buddha, Jeschua und Mohammed ist, dass sie nicht nur Akommunikation kommunizier(t)en, der Glaube ist, dass sie nur Akommunikation kommunizier(t)en.

03.10.2518

Über die Anfänge ist genesianisch, änigmatisch, philogyn, biophil und wahrheitsliebend.

02.10.2518

Der letzte Philosoph, der eine Synthese zwischen alten Religionen und „Nietzsche“ behauptete, war Hegel, allerdings führte er bloss Kommunikation über Kommunikation, nicht auch Kommunikation über Akommunikation.

01.10.2518

„Über die Anfänge“ transzendiert die alten, allzu alten Religionen (Abrahamismus, Buddhismus, Hinduismus) und Nietzsche. Klingt vermessen, ist aber so.

31.09.2518

Die Ebioniten oder 95 Anti-Thesen zu Luther…..  1. These: Luther blieb mit der Reformation auf halbem Weg stecken. 2. These. Ihre gänzlich Durchführung steht bis heute aus (Als die Reformation die Innendeco in den altkirchlichen Kirchen abriss, vergas sie die Kirchtürme, etc.).  3. These: das Palimpsest im neuen Testament ist ebionitisch. 4. Jeschua predigte den Ebioniten: die Zeit ist nah, lasst alles Irdische liegen, lernt überirdisch lieben, ich komme bald mit dem Reich meines Vaters zurück, einige von euch werden das erleben (Matth.)…. 5. Das jüdische Originalchristentum hatte den unmittelbarsten Zugang zum Messias, zum ebionitischen Jeschua. 6. Die Ebioniten erschraken als sie die paulinische Deutung der Kreuzigung hörten. 7. Der Paulinismus beherrscht bis heute Schrift und Archiv des sogenannten Christentums – zu Unrecht, ohne Basis, ausser die, die er verdrängte und auslöschte. 8. These: der paulinische Jeschua ist so wenig kurz auferstanden wie Paulus erschienen. 9. Die „Wiedererscheinung“ des Jeschua ist der Paulinismus selbst. 10. These. Der Paulinimus machte sich zum Original, das Originalchristenum zum „Frühchristentum“. 11. Der Paulinismus ist die grösste Sekte, ist die Grosssekte des Neu- und Heidenjudentums. …………..13. Für die Ebioniten war die Vorstellung der Erbsünde und eines Todes ihres Jeschua, der für diese starb, vollkommen grotesk…….14. Die Erfindung der Erbsünde ist paulinisch. 15. Die Charakterisierung des grundverdorbenen Menschen ist die Kehrseite der christologischen Neudeutung des Todes des Jeschua (Entsündigungstod durch den einzigen Grundedlen) ……….23.. die änigmatische Religion, das Wissen der Änigma, enthält die  bis zum Ende und über das Ende durchgeführte Reformation,……………………..34.. Im abrahamischen Gott liegt die Änigma, nicht umgekehrt. 35. In der Änigma liegt der abrahamische Gott,  nicht umgekehrt. 36. Im buddhistischen Nirvana liegt die Änigma, nicht umgekehrt, 37. In der Änigma liegt das buddhistische Nirvana, nicht umgekehrt….. .usw.usw.

30.09.2518

Eine relativ aktuelle Studie mit Forschungsbericht über die Ebioniten findet sich in: James Carleton Paget: Jews, Christians and Jewish Christians in Antiquity (Tübingen 2010), dort Chapter 11: The Ebionites in recent research, S. 325-379.  Die erste Christologie ist ebionitisch,  davon gehen u.a. Goulder aus – charakteristisch ist  .. their Anti-Paulinism….(376) – richtiger gesagt, charakteristisch für den bis heute herrschenden Paulinismus ist der Anti-Ebionitismus… – eine „innere Form“ des Anti-Judaismus.  im weiteren: ….their positions came to be regarded as heretical..towards the end of the second century…. genau, zur Zeit, als die Paulinisten immer mehr den christianisierten Mainstream bestimmten…. usw. Paget entwickelt diese ebionitisch-paulinische Konfrontation nicht und treffend bemerkt er in der „Conclusion“ . Obviously accounts of Ebionite history  vary dependent upon which sources an individual scholar deems reliable and, at least in part, upon his or her view of the development of Christian history more generally.“ (376). Ersetzen wir „Christian history“ mit „Paulinist history“, die die Ebioniten in sich und unter sich begraben hat….

29.09.2518

Aus gegebenem Anlass wird erinnert: „Über die Anfänge“ könnte traditionell Gläubige enttäuschen und AtheistInnen zum Glauben anregen, haben beide ihre Positionen liebgewonnen, wird, im Interesse aller, vom Studium dieses Blogs abgeraten.

28.09.2518

Wir Aus/Gezeichneten.

27.09.2518

Der neuste Trick der Physik ist, das Hicks-Teilchen, das 5. Element ,zum „Gottesteilchen“ aufzublasen – , selbstverständlich innerhalb einer Heuristik nach, nicht vor dem „Big Bang“….. Damit verschleiert sie, bewusst oder unbewusst, dass ihr der Blick für die änigmatische Dimension fehlt, für das „6.“ Element.

26.09.2518

Ein ARD-Dauermoderator, bekennender Christ, also paulinisierter Christ, der Absurditäten glauben muss, glauben will, wie die Erbversündung des Menschen und die einzige Rettung vor dieser durch den Entsündergott, etc.etc., diskutiert über Zwangspsychiatrisierung wegen Wahnvorstellungen… Pointiert gesagt, ist das paulinisierte Christentum wie der historizistische Islam ein Verblendungszusammenhang mit kollektivierten Wahnvorstellungen, dazu gehört ein antiker Gut-Böse-Manichäismus, in den der Mensch von Geburt an unfreiwillig, das heisst: zwangshaft, gerät (Taufe, Beschneidung, Rituale, Kinderschule) und von dem man (und frau) sich später, im mündigen Alter, mehr oder weniger leicht befreien kann.

26.09.2518

Der Islam versucht die Hürde für den Austritt aus seinem ideologischen Zwangszusammenhang – die Edelsuite für Ausgesuchte, sollte es denn am Tag der Grossen Versammlung gut ausgehen – sehr hoch, die Schwelle für den Eintritt in ihn sehr niedrig, zu halten, beim Christentum wurden diese Hürden geschleift, zumal im Mainstream. Taufen ist freiwillig. Und damit der Zutritt in eine andere Edelsuite im Jenseits. Das genesianische und änigmatische Jenseits ist gross, es hat auch für ein buddhistisches Nirvana-Hotel mit fast unendlich vielen Etagen und Zimmern Platz, dabei mag bezweifelt werden, ob es für Menschen im Jenseits verschiedene Edelsuiten gibt. In der Kehre in unsere Genesis, in die änigmatische Dimension und in die Änigma, gibt es keine Edelsuiten für diese und jene Toten, auch kein Hotel mit fast unendlich vielen Stufen und Abstufungen. Ausgezeichnete vom Leben sind wir, und mit dem Sterben gezeichnet von unserer Genesis, von ihrer änigmatischen Dimension und der Änigma. Amen.

25.09.2518

Kürzlich meinte ein Spiegel-Journalist aus der Renommé-Etage in einer Talkshow, wir (Christianisierten) würden ja nicht mehr wirklich glauben. In seinem abrahamischen Raum mag das so sein. Für den änigmatischen ist das komplett falsch. Er sollte „Über die Anfänge“ kennen und ernst nehmen. Vielleicht wird er post-abrahamisch gläubig, zu wünschen, zu geben, zu schenken wäre es ihm.

24.09.2518

Mit Hilfe von Träumen Wissen zu erlangen, ein antiker und frühneuzeitlicher Topos (Platon, Orpheus, etc.), der lange verschwunden ist. Das Philosoph-Ereignis hat akommuniziertes Wissen wie einen unvermittelten Gruss vermittelt: Hallo! – es gibt mich, ich bin Änigma, ich kann?/muss? mit euch, mit dir in deiner Sprache, Schriftsprache, mit einer Art Licht in den Raum geschrieben, kommunizieren.

23.09.2518

Die Akommunikation „Du bist Philosoph“ geschah am „hellichten Abend“ – ich war ungefähr zehn Jahre alt und verstand das Ereignis als solches gar nicht und die Mitteilung nur einigermassen. Das war weder Traum, noch Vision. Wir nennen das dann „Berufung“ oder „Erleuchtung“ – nüchterner, wertfreier: schriftverbalisierte, illuminierte Akommunikation, eventuell mit akustischer Intonation (d.h. ich las es nicht nur, ich hörte es) – , pathologisieren/psychiatrisieren (Wahnsinn) oder epistemologisieren (Täuschung) die sie nicht, die diese Akommunikation bloss „nacherleben“, „nachkommunizieren“ können.

23.09.2518

Eine Akommunikation wird in unserer Welt „unmittelbar“ zur Kommunikation.

22.09.2518

Der Differenz Autokommunikation/Akommunikation bezüglich eines Traumerlebnisses ist die ältere Differenz menschlicher/göttlicher Traum (Artemidor) analog.

22.09.2518

gemeiner Traum/Vision (visionärer Traum): Traumhaft erlebte Synchronizitätsakommunikationen haben „beschränkten“ Visionscharakter (vgl. C.G.Jung). Beschränkt insofern, als sie nichts „Wunderbares“ vermitteln, ausser das „Wunder“ einer Zeitraum-Materie-Dislokation der Träumenden und ihres „gewöhnlichen“ Umweltsettings, in dem sie sich später „erleben“ wird.

21.09.2518

Die Illusionsfabriken des Christentums und des Nationalismus.

20.09.2518

Bis das cisrheinische Gebiet vieler Stämme, das die Römer Germania nannten, „eine Nation“ wurde, dauerte es 1800 Jahre, u.a.über die Schlachten und Abschlachtungen Karls des Grossen Schlächters bis zur Niedermetzelung von 1848. Seit letzterer entwickelte sich eine Art „verklärende“ dünne, vertikale Zeitrohr-Theorie, von der Gegenwart bis in den Teuteburger Wald zu den „Urgermanen“. Dieser Illusion, dieser eindimensionalen Ausblendung, hängen „moderne“ Nationalisten gerne an. Ein einziger Anachronismus.

19.09.2518

2000 Jahre lang übte der paulinisierte Christ sich darin, den Judas zu hassen und trotzdem ein „anständiger Bürger“ zu sein.

19.09.2518

AfD Gauland empört Deutschland mit der Bemerkung, Hitler sei ein kurzer, kleiner Vogelschiss im Vergleich zu 1000 Jahre Erste- Sahne-Geschichte Deutschlands. Was er verharmlost, Hitler ist und bleibt kein Vogelschiss, sondern ist und bleibt die höchste Spitze des abendländisch-christlichen Antisemitismus-(Sch)Eisbergs.

18.09.2518

Im Moment ruinieren Autos extrem unsere Rohstoffe, unsere Luft, unser Wasser, unsere Gesundheit, unsere Zukunftsressourcen – so haben sie keine lange Zukunft vor sich, weil sie sie jeden Tag selber verkürzen.

18.09.2518

Ökologieökonomie und Physikunterricht. Das S-Auto-Konzept hat nicht nur eine der Geschwindigkeit und den Bremserfordernissen angemessenere Form als das Q- oder Kutschen-Auto. Es begrenzt und drückt auch die Rohstoffverschwendung auf Autos, a pro pos ökologischer Abdruck, notwendigerweise runter, die maximal noch 400 kg schwer und, aus Sicherheitsgründen, nicht leichter als 300 kg leicht, sein dürfen. Rechne das selber mit der Formel für kinetische Energie aus,  T = 1/2 m v 2 – einschliesslich des Faktors Form f = 1,  T = 1/2 m f v 2 – was im einzelnen damit gemeint ist, für das S-Auto f < 0,5 – für das Q-Auto f = 1, begrenze dazu m, nicht nur, wie wir das auf unseren Strassen tun, v  und multipliziere das mit 500 Milllionen, du kannst daraus auch abschätzen, wieviel weniger Verkehrstote es jährlich in Europa geben wird (ausführlicher siehe Technopia).

17.09.2518

Wenn die Gesellschaft Waren mit hohem ökologischen Abdruck verpönt und extrem verteuert, werden auch die Reichen, die einzigen, die sie sich noch leisten könnten, nicht mehr kaufen.  Sie würden sich damit komplett zu Assis machen.

16.09.2518

Ich bin nicht aus grobem Leichtsinn, Wirtschaftskritiker und Wirtschaftsalternativist, sondern aus grosser Sorge. Also urteilt nicht leichtfertig.

15.09.2518

Neue und alte Formen und Verständnisse von Globalisierung – regional handeln, global denken.

14.09.2518

Die sog. Wirtschaftswissenschaften an unseren Universitäten sind zum grösten Teil  (wie gross ist der Teil wirklich?) Indoktrinationszentren und Gehirnwaschanlagen des Konkurrenzkapitalismus – was sie natürlich a) bestreiten und b) netter formulieren (freie soziale Marktwirtschaft, Ordoliberalismus, etc.).

13.09.2518

Waren nach dem ökologischen Abdruck bewerten, deklarieren und bepreisen (diese Ware stammt aus dem Weltschiffhandel, der auf der Basis von Schweröl-Verbrennungsmotoren beruht, die Umwelt- und Ressourcenschäden sind multipel, auch relativ langfristig,  und kostet deshalb 400 % mehr als bisher….). Eine neue  gesellschaftlich und wirtschaftlich massgebliche Bewertungs- und Preisskala einführen (zugleich bewusst werden und machen, wie schwierig und folgenreich das ist, das wäre, mit welchen Konsequenzen auf die Lohnskala, auf die Reichtumsverteilung, auf die Asymmetrie von Reich und Arm).

13.09.2518

Reiche in unserem konkurrenkapitalistischen System können nicht einfach „einkassiert“ werden, wie das heute die Linke glaubt, um dann wie gehabt mit dem Wirtschaftssystem weiterzufahren, sondern nur – „nur“ ist zumal eine These – alternativ ersetzt werden durch Transformation von Konkurrenz- in Kooperationskapitalismus.

12.09.2518

Möglicherweise erben und vererben wir eine Erbtraumatisierung, keine Erbsünde.

11.09.2518

Das genesianische Bekenntnis zur (und Verständnis von) „Globalisierung“ – das heisst auch, starke globale Regionalisierung und so ökologisch und ökonomisch wie möglich, auf das Unverzichtbare beschränkte, reduzierte, limitierte interkontinentale Wirtschaftsbeziehungen –  hat mit dem Bekenntnis von „Wirtschaftsliberalen“ zur Globalisierung so gut wie nichts zu tun. So ähnlich wie der Hüter nichts mit dem Unterwerfer, die Kooperative mit dem Kapitalisten.

10.09.2518

Die Globalisierung als Zusammenführung der Menschheit auf second order-Ebene, will genauso geübt und geregelt sein, wie das Zusammenleben auf first order.  Und braucht Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte, dazu. Ausserdem ist sie kulturell zu stiften, sie geht nicht von selbst, sie leuchtet auch nicht „von selbst“ ein. Die genesianische Philosophie – vielleicht wird daraus eine globale „Anker-Bewegung“ –  und der Kooperationskapitalismus bilden einen globalen Boden, gleichsam Über- und Unterbau dazu (ähnliches glauben Marxisten, Christen, Muslime, Buddhisten, sogar gewisse Konfuzianer hier, liberale Demokraten dort, sie hätten „das Zeug“ zur ideologischen Welteroberung in ihrem Paket. Zum einen schliessen sie stark aus und ein, ihre Universalismen sind zu provinziell und unemanzipiert, stecken sie in ihrem House of One, in ihren Tempeln oder in ihrem Hegel fest. Die alten Religionen sind zudem nicht endlos überlebensorientiert, sie sind „endzeit“-, orientiert (von den Abrahamischen die erste am wenigsten, aber die ist minoritär, und spielt keine (grosse) Rolle mehr in diesem „Grossen Spiel“). Zum anderen unterschätzen die liberalen Demokraten den Wirtschaftsfaktor als ihr dominanter Unterbau, der heute zu stark konkurrenzkapitalistisch organisiert ist. Um ihn in Alternativen zu denken, um die die Zukunft kaum kommen wird, davon ausgegangen, dass der global auf Raubzug befindliche Konkurrenkapitalismus nicht endlos weitergeführt werden kann: Es wird brauchen, es braucht weltweit kooperationskapitalistische Betriebe, neue Kooperativisten und Kooperativistinnen, die „ideel“ und „ideologisch“ die gleiche Sprache sprechen, am besten  auch philosophisch-religiös, um eine robuste umwelt- und eigen-welt verträgliche Gesellschaftsform für die Menschheit, zumindest für ihre Regional- Kontinental- und Weltkooperativen, herzustellen und aufrechtzuerhalten. Dass die demokratische langfristig die stabilste Regierungsform ist, mag sein, heisst aber noch nicht viel, denn das betrifft nur die stabilste Form von ihr. Und die wird unter Menschen immer wieder auszuhandeln sein, zwischendurch gegebenenfalls auch diktatorischer als es Demokratie ist.  Grundrechtstaatliche Demokratie verstanden als eine durch legale und legalisierte Mittel (Wahlen, Wahlrecht, Verfassungsrecht) ermittelte Diktatur einer Mehrheit über sich selbst und eine Minderheit, die, nach dem Anpassungsmodus der Öffentlichkeit, dem Einfluss von Wahlstrategien und Politikangeboten, abgewählt und personell wie ideel neu zusammengesetzt werden kann. Sie ist eine Herrschaft des Mehrheitswillens auf Frist, und muss sich immer wieder für diese bewerben, bemühen, behaupten wollen. Du brauchst also einen persönlichen sachorientierten Herrschaftswillen zur sachdienlichen Mehrheitsherrschaft, Nietzsches „Wille zur Macht“ funktioniert auf dem Schulhof schon schlecht, wo die Sachdienlichkeit den Kindern genommen wurde, sie sich also wie Barbaren in Horden mit dem Faustrecht als einziges, das gilt, gegenüberstehen.

09.09.2518

Die Globalisierung macht uns ja wieder kleiner oder zu dem, was wir waren, was wir sind, ein Stamm in einem Dorf. Die antiglobalistischen Nationalisten haben die Globalisierung nicht verstanden. Sie entwurzelt uns nicht, sie führt uns zu unseren Wurzeln zurück. Dass heisst, übrigens, nicht, dass Europas Gästezimmer gross genug ist für Afrika oder Asiens für Europa.

09.09.2518

Biologie ist Umweltbiologie, ist Weltmediumsbiologie, oder keine. Wir rmüssen uns also wirklich intensiv um Luft und Wasser, Erde und Lebewesen über und unter Wasser, kümmern. Sei die Hütende, sei der Hüter von dir selbst – und hüte deine Herde, deine Erde, dein Wasser, deinen Himmel.

08.09.2518

Logizistischer formuliert, bei der System-Umwelt-Unterscheidung ist immer das ausschliessende Dritte und das ausgeschlossene Dritte im Spiel. Luhmann musste also befürchten, auf Hegel hinauszulaufen. Und begab sich auf die Suche nach Alternativen (Günther, Spencer Brown, etc.).

07.09.2518

Die reentrizitäre Verflochtenheit der Physisteme mit ihrer physischen und ihren innerphysistemischen Umwelt/en spricht eher dafür, von Verflochtenheits- und Verkopplungskomplexen, statt von allzu scharfen System-Umwelt-Unterscheidungen und -autonomien auszugehen.  Für Luhmann stellte sich insofern ständig das Netzwerk“problem“. Er musste, um „frei“ zu operieren, verdrängen, was er nicht verdrängen konnte. Er lief auf einem Boden von vorentschiedenen Unterscheidungen und Reentries, die seine nicht einholten, die sie bereits einholten. Die Systemsoziologie ist nicht Philosophie, einfacher gesagt.

06.09.2518

Hölle- und Paradies-Biologie.

05.09.2518

Von der Hölle ins Paradies und zurück. Was für die Meteoriten-Einschlag-these spricht, also für die Teilapokalypse für die einen, für das Teilparadies für die anderen, ist, dass durch sie die Ur-Medium-Wechsel-Situation, in der unsere Ahnen über das Ufer auf Erde, trockenes Land und in die Luft wechselten, reinitiiert wurde: ein riesiger Totschlag, eine riesge Vernichtung von Bedrohern in der Umwelt gewährt bis dato peripheren, verfolgten, kleinen Spezies ihren grossen Moment, ihren grossen Tag, der bis heute anhält.

04.09.2518

Es gibt kein Kriterium in der Wissenschaft das dagegen spräche, die physistemischen Lebewesen nicht nach ihren Weltmedien, also Luftatmer von Wasseratmern, zu unterscheiden und zu kategorisieren. Diese Unterscheidung als entscheidender als andere zu bewerten. Es wäre einfach eine andere Biologie und Wissenschaft als Wert- und Entscheidungslehre.

04.09.2518

Insofern ist unsere Physisteme bertalanffysch oder wie Luhmann das formuliert: „Das System wird von bestimmten Eigenschaften oder Vorgängen in seiner Umwelt, nämlich solchen, die für den Input und für die Aufnahme des Outputs relevant sind, abhängiger, von anderen Umweltaspekten dagegen unabhängiger. Es kann sich mehr Sensiblität, mehr Tiefenschärfe in der Umweltwahrnehmung und zugleich mehr Indifferenz leisten. Eins bedingt das andere. Und beides wird bedingt durch einen höheren Grad interner Autonomie.“ Und so weiter. (Soziale Systeme, S. 279). Denken wir an den Wechsel vom Wasserbewohner zum Landbewohner, vom Wasseratmer zum Luftatmer, bedingt durch einen Selektionsdruck im Wasser, der unsere Urahnen an die Ufer und über die Ufer trieb. Von einer ländlichen Umwelt angezogen, befreit, so dass wir hier, verglichen mit der Hölle hinter uns, das Paradies betraten. Von einem Weltmedium in das andere wechselten. Doch das Spiel unter Wasser wiederholte, setzte sich bald über Wasser fort. Und so weiter.

03.09.2518

Über den Moment.

02.09.2518

Was  O’Sullivan im Snooker, Ronaldo im Fussball, Federer im Tennis ist ein anderer in der Philosophie und Religion. Enschuldigen Sie, dass ich das so unverblümt verblümt sage.

02.09. 2518

Wittgenstein war ein frühbegabtes Philosophiegenie. Nietzsche – viel Genie ohne „Götterfunke“. Andererseits ist die Reentrizität guter, gesuchter Gedanken im Archiv in ständiger Bewegung und Erregung, wie die Gegenwart. Wie die akademische Gegenwart.

02.09.2518

Im Moment -und der wird anhalten –  sterben wir viel zu früh, als dass wir uns ausruhen und über uns und die Welt nichts mehr wissen wollen können.

02.09.2518

Bis wir das Wort Freitod erfüllen können, haben wir lange zu leben. Davon sind wir noch weit entfernt.

01.09.2518

Was versuchen TV Sendungen mit Drehbuchgenies und Kinderbücher mit Hexengrossmeisterjungs, die globale Erfolge erzielen, an sie unglaublich viel Lebenszeit „unterhaltsam“ zu binden, zu imitieren. oder wollen sie etwas wegschreiben, wegfilmen, wegmachen, in dem sie es mit Fantasie, mit Illusion, möglichst vernichten? Oder bewundern sie so sehr das seltene Einsteinhafte? Wollen sie es dauerhaft feiern? Die Wunder-Figur Christus war ja ein Super-Mensch in Marvellscher Grössenordnung. Mensch könnte es fast meinen.

31.08.2518

Menschen werden irgendwann in der Zukunft über die Hollywood-Scholastik in unserer Epoche referieren.

30.08.2518

Die Altabendländischen in Europa und viele Abrahamisierte, sogar muslimische, reden von Identitätskrise. Das sehen wir ganz anders, wir erleben im Moment eine Identitätsfestigung, geradezu ein Identitätsfest…

30.08.2518

Die Änigma ist ein extrem anderes Wesen, kein Lebewesen. Es besteht kein Grund, sie als logisch konsistent – nach unserer konventionellen Logikvorstellung –  oder allmächtig vorzustellen –  (Die Scholastik einigte sich in ihrem Gottesbild auf einen prinzipiell  gütigen gnädigen Gott Abrahams, damit liess sich besser schlafen). In unserer Genesis ist sie nicht in ihrer Genesis. Wir sind änigmadimensional in ihrer. Sie tangiert unsere änigmadimensional. Es gibt „tangentiale Dimensionen“ zwischen ihr und uns, uns und ihr. Wir sind Repräsentanten, geradezu Inkarnate der Eigenmacht unserer Genesis – möglicherweise ist das die „Kontaktbasis“ zwischen ihrer und unserer Genesis, zwischen ihr und uns. Wir verstehen sie ausserdem nur, wenn sie sich in unsern Sprachen äussert (oft bleibt die Änigma auch dann noch änigmatisch). Hollywood gibt sich zwar viel Mühe, alle denkbaren Bilder von ihr zu machen, vermittelt damit aber hauptsächlich, dass unsere Machbarkeit, auch die von Gottkonstruktionen, grenzenlos sei. Dass es kein Jenseits gäbe, dass Hollywood nicht im Diesseits fabrizieren könne. Das ist aber Illusion wie die Illusionsfabrik Hollywood Illusion ist.

29.08.2518

Die fünf Maximen für den „fünften Raum“, den Raum aller Menschen.   Eine Synthese aus den 10 Geboten der Christen, aus den Geboten der Juden, der Muslime, der Lebensregeln der Buddhisten, der Hindus (mit ihrer grossen Hingabe für Tiere), der Konfuzianer, der Kantianer, der Marxisten, der Feministinnen, usw.

29.08.2518

1. Tue grundsätzlich anderen nur an, was sie auch dir nur antun sollen. 2. Liebe, was dich lieben lässt. 3. Lass leben, was dich leben lässt (dazu gehört: Erhalte, wahre, pflege die Natur). 4. Töte oder setzte ausser kraft, was dich töten will. 5. Mache den Überbau zum Unterbau.

29.08.2518

Bestaune und würdige die Involution in unserer Evolution (dass unsere Genesis ist, nicht, nicht ist), und die Akommunikationen der Änigma (nicht: die Kommmunikationen), also den akommunikativen Gehalt, nicht den kommunikativen, jeder Religion.

28.08.2518

Geburt und Erde – das sind „die“ Markierungen. Dein Nabel, das ist „die“ Markierung. Wieviel Markierungen brauchst du sonst noch?

27.08.2518

Das verstellte Heim der Änigma – das House of One, der buddhistische Tempel, die hinduistischen Rituale, ….

26.08.2518

Das unverstellte Heim der Änigma: der fünfte Raum. Religion aller, wirklich aller, ohne dass sie sich was abschneiden oder auflegen lassen müssen. Mit der Geburt ausgezeichnet, das ist Zeichen, vom Himmel der Erde geschützt, das ist Bedeckung genug.

25.08.2518

Der fünfte Raum. Ein „Philosoph“ – Lessing redivivus, betuliches, barockes, biedermeierliches 18. Jahrhundert in einer ruhigen, verschlafenen Ecke der Zeitung, im Feuilleton – besuchte das Berliner House of One, Haus der drei abrahamischen Religionen, und begrüsst den vierten Raum darin, wo sich die drei Abrahamismen mit Habermas treffen können, wenn sie wollen. Für Buddhisten, Hindus, etc. hat das House of One keinen Platz. Auch von daher ist allen zu empfehlen, aus der Türe dieses zu kleinen Hauses zu treten, in den fünften Raum.

24.08.2518

So wie es falsch ist, überall das Kreuz einzuhämmern, ist das Christentum falsch eingehämmert. Das potemkinsche Christentum klopft sich an seinen Attrappen fest, nagelt sich an seine Attrappen.

24.08.2518

Der Hype um das Christenkreuz entstand erst im Hochmittelalter. Bis ins das 4. Jahrhundert nach Jeschua besetzte vor allem der gute Hirte, die Sonne, der Fisch und dergleichen die symbolische Bühne des Christentums.

23.08.2518

Gebot 4 fängt bei Notwehr an und hört beim Verteidigungskrieg auf.

22.08.2518

Die Unterstellung des Paragraphen der Religionsfreiheit  unter den Paragraphen der Meinungsfreiheit – der Paragraph der Religionsfreiheit verschwindet damit, nicht seine Kernaussage – und die Aufwertung und In-Pflicht-Nahme der Meinungsfreiheit, dass diese „nach bestem Wissen und Gewissen“ erfolgen müsse – ist einer aufgeklärten Gesellschaft würdig.

22.08.2518

Wir leben derzeitig in einer schwammig verklärten und aufgeklärten Misch-Gesellschaft –  Mischbiotope sind in der Regel stabiler, insofern wahrscheinlicher, als blitz-blank-gereinigte -, die ganz aufgeklärte Gesellschaft mag als Ideal dienen, sie tendiert auf ihre Art allerdings zum Robbespierrismus (Faschist Cioran fantasierte von ihr, Platon fantasierte von ihr). Eine wahre aufgekärte Gesellschaft ist eine ohne Abrahamismus, der die Leute verdummt, und ohne Robbespierrismus, der die dummen Leute guillotiniert.

21. 08.2518

Die fünf Gebote. Jetzt hat sich die Öffentlichkeit Deutschlands, ideologisch von der CDU/CSU genasführt (Stichwort: Kreuzdebatte), auf die Aufblähung der Bedeutung von Abrahamismus zwei und drei eingerichtet,  – religiöse Ideologien, die in den 1980er, 1990er Jahren öffentlich und öffentlich-rechtlich so gut wie inexistent waren, ein Schattendasein fristeten – auch , weil diese Grosssektendiskurse den bestehenden Machtstrukturen eher dienlich als abträglich sind, eher die Dummheit als die Aufklärung fördern und weil sich seit 09/11 (anno 2001) eine Welt mit islamischem Terror auseinanderzusetzen hat. Das muslimische Terror-Jahrhundert in den Medien zum Dauergast wurde und das philosophische Vakuum in unserer Gesellschaft mehr schlecht als recht  vom potemkinschen Christentum gefüllt wird („Wir sind die Guten!“ – wenn wir nicht gerade, wegen unserer grundsätzlich kranken Struktur, grundsätzlich kranke Männer, Päderasten in auffälliger Massierung anziehen, ausbilden und auf die Menschheit los lassen…).  A pro pos „Wir sind die Guten“. . eine Anmerkung zum christlichen Kern des Samariter-Syndroms.

I. Nächstenliebe: Die ebionitische Dimension im herrschenden Christentum ist die „Nächstenliebedimension“, die als soziale, ein etabliertes Missverständnis geworden ist, tatsächlich – also: ursprünglich -, ist sie – gepredigt und vorgelebt von einem Endzeitmessias – eine Endzeitliebe, die nicht im normalen Leben steht und entsteht, sondern in einem, das Leben geistig bereits hinter sich lassenden Ausnahmezustand begriffen ist, in dem für persönlichen Hass, Rache und Vergeltung keine Zeit mehr besteht und dem kurz bevorstehenden Grossen Gericht überlassen wird, dadurch eine eher weltabgewandte, als zugewandte „unmittelbare“ Liebe zum Nächsten wie zu sich pflegt, nicht ohne missionarische Absicht. Das Christentum produziert dabei die Mimikry – heute Dauerkostüm, fast schon zweite Haut – eines säkularen, weltzugewandten Humanismus,  tut so, als ob er seine wahre Botschaft und Orientierung sei.

II. Erbsünde. Die paulinische Dimension im herrschenden Christentum, ist die „Erbsündendimension“, eines grundsätzlich sündenverseuchten, verdorbenen Menschen, der einen jenseitigen Entsünder braucht und gnädigstimmend anrufen muss, um aus sich wieder einen unverdorbenen ganzen Menschen-im-Jenseits (wenigstens) zu machen. Und so weiter im Unterstellungs und Gegenunterstellungs-Kreislauf dieser abrahamischen Grosssekte, die Menschen dieses schiefe, sektiererische Menschenbild gerne einprägen, einschreiben, eindichtern und eintrichtern möchte (zusammen mit einem ebenso schiefen „Korrektiv“ von Gottesbild, „selbstverständlich“).

Das änigmatische Menschenbild ist ein anderes, wir Menschen sind aus unserer Genesis und der leiblichen Mutter auferstandene, von dem Leben besonders ausgezeichnete, und grundsätzlich von starker, unverdorbener Natur und Wesensart. Dabei muss nicht einmal auf Rousseau abgestützt werden, der den Unterstellungstrick des paulinischen Grosssektentums vom Kopf auf die Füsse stellte, und einen grundsätzlich, von Natur guten Menschen ansetzte, der allenfalls durch die „böse“ Gesellschaft und Kultur verdorben wird. Das zu einfache manichäische Weltbild wechselt er mit einem zu einfachen manichäischen Weltbild aus.
De facto ist die ideologische Steuerung von Menschenmassen in der Lage, wie wir nicht erst seit 1945 wissen, diese auf gewisse Gruppen so abzurichten, dass sie Massenmord und Massengrausamkeiten verrichten – deswegen hat das änigmatisch-philosophische Welt- und Selbstbild eine starke ethische Einstellung, Selbst- und Fremdeinstellung gegenüber Mitmenschen und dem Leben (und Sterben). Stärker als die christliche mit den Geboten: „Du sollst nicht töten“, „nicht stehlen“, „nicht nach der Ehefrau deines Nachbarn“ etc. – lautet eines der Grundregeln, die Kant ausformuliert, aber nicht erfunden hatte:

1. Tue grundsätzlich anderen nur an, was sie auch dir nur antun sollen. 2. Liebe, was dich lieben lässt. 3. Lass leben, was dich leben lässt (dazu gehört: Erhalte, wahre, pflege die Natur). 4. Töte oder setzte ausser kraft, was dich töten will. Ausserdem muss die Gesellschaft allmählich und verstärkt von konkurrenzkapitalistischen Verhältnissen und Vernetzungen, die die kollektive Aufhetzung gegeneinander durch Konkurrenzkampf befördert – wenn nicht immanent enthält -, auf kooperationskapitalistische umgestellt werden, weil in diesen werden die „ethischen Grundsätze“ materialisiert und fundiert, gewissermassen vom Überbau zum Unterbau gemacht, deswegen lautet das fünfte änigmatische Gebot: 5. Mache den Überbau zum Unterbau.

20.08.2518

Kranken tut das paulinische Symbol vor allem daran, dass es nicht von einem positiven Menschenbild ausgeht, sondern von einem metaphysisch verdorbenen, von Erbsünde grundverseuchten Menschen, der letztlich einen metaphysischen „Entsünder“, einen überirdischen „Heiler“ brauche, um seine Chance auf Heil und Ewigkeit zu wahren, da man sich dauernd mit „Sünde“ besudle, müsse man dauernd zur Beichte gehen, und so weiter. Von da an bewegt sich die ganze paulino-christliche Bewegung, die mächtig ist im Sich-Dinge-Einreden, auf einem recht durchschaubaren, billigen, zirkulär geschlossenen Sektenniveau. Auf ähnlichem Niveau bewegt sich der Islam – auch dort wird das Grosse Einreden geübt und gepflegt, die Versündung und Entsündung des Sünders zelebriert, einschliesslich terminales Sündengericht (in der Suite für Muslime natürlich nur).

19.08.2518

Der ganze Symbolismus des Christentums, – also das, was heute so genannt wird -, ist latent ein Zeichen der abgrundtiefen Enttäuschung, manifest ein Zeichen der surrealen Hoffnung.

18.08.2518

Bescheidene unbescheidene Eigenwerbung funktioniert schlecht. Jedenfalls ist auch die Blog-Version von „Über die Anfänge“ ein Wert für sich.

17.08.2518

Paradoxa des Lebens. Als ich das Geld nicht mehr für ihren Bau hatte ,hatte ich die Idee für ihren Bau. Sicher werden andere S-Autos und Übunten bauen.

16.08.2518

Die Welt, als ich Freunde und Freundinnen und Freunde und Freundinnen meines Geldes hatte.

16.08.2518

Die Welt, als sich mir die Privatbank-Suiten öffneten und die Welt, als sich die Privatbank-Suiten für mich verschlossen. Türöffner oder Türschliesser ist der Stand auf dem Bankkonto.

14.08.2518

Die änigmatische „Religion“ rekurriert auf den primären Referenzraum eines jeden und aller Menschen.

13.08.2518

Zur phystemischen Philosophie der Religion. Einen umfassenden Standard für philosophische Reflexion- der u.a. auf Arbeiten von Varela und Varela und Maturana zurückgeht, die ich in den 1980ern las, Mode wurden sie in den 1990ern, u.a. durch Luhmann -, definieren sicherlich O Regan und Noe (Ein sensomotorischer Ansatz des Sehens und des visuellen Bewusstseins (2001)), wieder abgedruckt und übersetzt in „Philosophie der Verköperung“ (2013) – siehe dazu den Aufsatz von Prinz (2009), ebda.  Der Ansatz scheut sich sogar nicht, unsere evolutionsgeschichtliche Dimension (marginal) einzuholen. Die Menschwerdung und die Menschwerdung in der Philosophie, ohne allzu grosse Reduktions- und Niveauverluste, die dann wiederum auf die Menschwerdung einwirkt (Autopoiesisschlaufe)- „strukturelle Kopplung“ des Bewusstsseins mit dem sozialen Umfeld, robuste, kontinuierliche Reentrizität und „sozialer Enaktivismus“, der die performative Ebene einschliesst, lassen sich gut in der Genese eines Muslims, eines Christen, eines  Juden, eines Buddhisten, eines Hindus, beobachten. Ihre Auswechselbarkeit und Gleichähnlichkeit weisen darauf hin, dass sie „Sekundärsysteme“ in einem gemeinsamen primären Referenzraum sind. Reentrisch-zyklische Strukturen, die sich robust mit den Bewusstseinen und ihren performativen Enaktionen verkoppeln und reautogenerieren. Überhaupt kommen wir so zu uns, zu unserer Sprache und  unsere Sprache kommt zu uns, zu unserem enaktiven Bewusssein. Wechseln wir die Sprache und sagen wir: zu unserem physistemischen Bewusstsein und zum Bewusstsein unserer Physisteme, die sich in einem uralten Einspiel verbinden und trennen „lernten“ -um die basalen Dinge des Lebens, Autogenerierung, dafür ausreichende Abschottung vor und ausreichende Öffnung zu der Umwelt zu schaffen, zu erhalten (insofern ist unsere Physisteme bertalanffysch).

12.08.2518

Kreuzgeschichte. Dass aus dem 1. Jahrhundert nach dem historischen Jeschua keine Symbolik bekannt ist, hat mit dem  altjüdischen Gebot „Fertige dir kein Gottesbild an“ zu tun oder vielmehr damit, dass das ebionitische Christentum keinen Anlass dafür sah, sich irgendwelche Talismane in die Hand zu geben und Bildersurrogate an die Wand zu malen, denn „die Zeit ist nah“!  Ein Bilderverbot, das der Islam wieder aktivierte, und das Christentum im 2. Jahrhundert nach Jeschua zu überschreiben, zu überbildern, begann. Bald weit verbreitet (zumal in römischen Katakomben, die ab dem 2. Jahrhundert ausgebuddelt wurden) über Figuren aus der griechisch-römischen Mythologie und Bukolik (Orpheus, guter Hirt),  – hier floss mehr heidenchristlicher, als judenchristlicher Einfluss – war das Bedürfnis nach Imagination des imaginären Christo/Jeschua, nach „bildlicher Wiedererkennungs- und Erinnerungsunterstützung des allmählich kanonisierten  Religionsnarrativs zu gross. Der Sol-Christo, der aus Helios, Sonnengott, und Mithras kam, die „Sonne der Auferstehung“ kam hier zum Bild „das Bild des Christus-Helios spielt eine bedeutende Rolle im frühchristlichen Gedankenkreis..“ (Stützer (1991), S. 36) – und sie feierten und feiern den „Dies solis“ – den Sonntag: Auferstehungserinnerungstag – nicht mehr den Sabbat. Vermutlich war das Bilderverbot bloss ein Hinweis der Änigma, und sollte „Du kannst dir kein Abbild von mir machen, nicht: du darfst dir keines machen.“ heissen. Das offene fraktale Unendlichkeitssymbol und der Anker sind für die Änigma, die änigmatische Dimension und Akommunikationen in unserer Kommunikation durchaus schöne und treffliche Symbole.

11.08.2518

Wenn der Rabbi-Schüler und essenische Mönch Jeschua akommuniziert wurde, erzeugte es bei ihm keine „Wissensleere“, sondern dort war eine Fülle antrainierter, angelesener jüdischer Theologie, die in göttliches Licht geriet  und „alles“ überblendete. So durfte er meinen zu wissen, was die Akommunikation bedeutet. Dass er einen Ruf hat, dem zu folgen ist. Ebenso scheint die kontaktnahe Umwelt auf ihn „gewartet“, ihn „gerufen“, zu haben… Von da an und von daher war sein Auftritt ein Heimspiel.

10.08.2518

Es gibt Akommunikationen und somit Einwirkungen auf unsere Kommunikation und somit auf den Verlauf unserer Geschichte. Die Herkunft der Akommunikation ist entweder A) eine andere Genesis als unsere (das, was „göttlich“ bezeichnet wird – änigmatisch stapeln wir hier tiefer, und sagen: „zumindest sehr anders als unsere Genesis“), oder B) die änigmatische Dimension unserer Genesis, die wir als akausale und akommunizierende naheliegenderweise personalisieren und als „überirdisch“ oder „wunderbar“ bezeichnen, um damit die Stellen für unser schieres Unverständnis für sie, für die gewusste „Wissensleere“, die sie in uns erzeugt, zu füllen.

09.08.2518

Hegel nannte die griechische Spielgemeinschaft, verengt durch die christliche Linse, „Weltgeist“.

08.08.2518

Die Griechen deuteten an, dass die Menschen die Idioten, die Spielfiguren einer metaphysischen Spielgemeinschaft sind. Die mit unsereins macht, was sie will. Ich kann nur andeuten, dass es unangenehm wäre, verhielte es sich auch nur im Geringsten so.  Ganz sicher ist es nicht auszuschliessen, dass die alten Griechen – einmal mehr – richtig lagen.

07.08.2518

Der Anker als globales Symbol für alle Akommunikationen, die sich in unserer Welt, in unserer Kommunikation, verankerten und verankern.

06.08.2518

Vermutlich gibt es, frühchristlich, auch einen ganz un-martialischen Ursprung des christlichen Kreuz-Symbols. Eine kleine Biegung, ein Missverständnis, und aus einem Anker war ein Kreuz geschaffen.

06.08.2518

Für den Anker als Symbol für die Änigma, genauer: für die änigmatische Akommunikation. Neben dem änigmatischen Ewigkeits- und Kreislaufzeichen ist der Anker ein treffendes Symbol für die Änigma. Er symbolisiert die Verankerung der Akommunikation in unserer Kommunikation, zugleich erinnert der Anker an unseren Ursprung aus dem Wasser, und er stellt eine Verbindung her mit dem verdrängten originalchristlichen Symbol und einer Akommunikation, die sich in jenem Zeitalter verankerte.

05.08.2518

Der Kreuzzug des Kreuzes, sich als einziges und dominantes Symbol des Paulinismus zu inszenieren, fand erst im Mittelalter, mit den Kreuzzügen, statt. Hier brauchte es ein Idol, das Schmerzen auf sich nahm und wie ein Held für uns starb. Der Suggestionswahnsinn nahm eine neue Wendung,  verstärkte einen Kreislauf, andere Kreisläufe ausblendend.

05.08.2518

Christen erkennen wohl fern ihre heilige Trinität in der Genesis, ihrer änigmatischen Dimension und in der Genesis der Änigma wieder.  Doch das ist keine göttliche Männergesellschaft von Vater, Sohn und Spiritus, wenn sich auch in dieser Dreifaltigkeit die lange, zu lange Herrschaft von Herren über Archiv und Schrift, ohne Frauen, spiegelt. Ausserdem steht die genesianische Differenz zwischen unserer Genesis und der Genesis der Änigma. Dieser Differenzbereich ist womöglich zugleich der Bereich der „Übersetzung“. Ansonsten ist das genesianische „Modell“ allgemeiner, universaler und geschlechtergerechter, als das abrahamische „Modell“.  Viel schlauer sind wir damit allerdings noch nicht. Wir wissen, zum Beispiel, nicht, warum oder wodurch sich bei wem eine Synchronizitäts-Akommunikation ereignet. Sicher ist nur, dass die Betroffenen an eine andere Dimension in der „kausalen“ Dimension unserer Genesis nicht nur „glauben“, sondern sie „erlebt“, sie „geträumt und „später“ gesehen“, haben werden. (vgl. C.G. Jung „Synchronizität“ (1951)).

04.08.2518

Ein deutscher Regisseur findet, in einem Interview (Mai 2018 – nach herrschender Zeitrechnung), die Frauen hätten den Anspruch, die Verantwortung für die Welt zu übernehmen, verdient, die Männer hätten sie – und sich –  an den Rand des Ruins getrieben.  Bei diesem Wechsel von der misslungenen Androkratie in die rettende Gynäkokratie, vom Patriarcht ins Matriarchat, klingt, zumindest im Westen, inadäquat, sollten wir nicht vergessen, auch die männlichen allzu männlichen End-Zeit-Religionen auszuwechseln, die mit dem Ruin der Welt kalkulieren.  Religiös entspricht dieser  Kulturwechsel dem Wechsel vom Reich Gott Abrahams zur Genesis der Änigma, und von der tödlichen Leere des Buddhismus, zu einer postbuddhistischen Meditationskultur, die nicht ihr Leben als eine Bestrafung, sondern als besondere Auszeichnung, als besondere Auferstehung geniesst und betrachtet, wie auch sich den Dimensionen des Nicht-Nichts unserer Genesis, ihrer änigmatischen Dimension und der Änigma, vor Geburt und nach Tod, widmet. Ansonsten ist dieser Geschlechterromantizismus kaum haltbar, wir müssen uns alle emanzipieren um das Leben auf der Erde, dazu gehört auch gesunde, fruchtbare Erde und gesundes, plastikfreies Wasser, lebenswert zu halten und  zu erhalten.

03.08.2518

Der Paraklet. Wenn der historische Jeschua akommuniziert wurde, was wahrscheinlich ist, ist aus postabrahamischer redekonstruktiver Perspektive nachzuforschen, wie diese Akommunikationen gelautet haben könnten und erschienen sind. Die kanonisierte Bibel ist, an ihrer Oberfläche, eine unbrauchbare Quelle, sie ist aber, mit Apokryphen etc., und wenigen nicht christlichen Quellen – die – objektiv – die Existenz einer  jüdischen Jeschua-Sekte oder -Bewegung  bezeugen – die einzige, die wir haben. „Und eine Stimme aus dem Himmel sprach“ – das soll bei der Geburt von Jeschau gesprochen worden sein, aus dem Off, also eine akustische Akommunikation: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe.“  Mit Sicherheit ist das nicht so geschehen, bei der sehr irdischen, sehr mütterlichen Geburt dieses Streberrabbis.  Doch der Stil kommt uns bekannt vor. Der kurze, knappe Satz“ – das erinnert an „Philosoph. Du bist Philosoph“.  Für sein Nachleben hat der gute Jeschua auch gesorgt, nicht der parusische, der bald eintrifft, sondern der apokalyptische, der lange, sehr lange nicht eintrifft, denn hier ist nicht mehr von seiner baldigen Rückkehr die Rede, sondern vom Ende der Welt. Dieser Jeschua, soviel ist sicher, ist ein ganz anderer als der ebionitische Jeschua:  „Und ich will den Vater bitten – nach seinem Tod – und er wird euch einen anderen Parakleten (Tröster und Freund) geben, damit er in Ewigkeit bei euch bleibe, den Geist der Wahrheit“ (Joh 14.17). Wir müssten die aramäische Originalversion kennen, hat er das tatsächlich gesagt, die paulinisierten Christen, jedenfalls, meinen, der Paraklet sei ihr „Heiliger Geist“. Nun denn, übersetzen wir „er“ in „sie“ und „Mutter der Mütter und Väter, die Änigma“, statt „der Vater“ – kommen wir der änigmatischen Sache näher, und dass womöglich der „Philosoph“ auch „Paraklet“ ist, sollte eine gute Sache sein… Tatsächlich kann die änigmatische Religion trösten, wo es nötig ist, Zuversicht und Verankerung in das Leben (und das Sterben) geben. Weil die Verankerung der Kommunikation durch die Akommunikation(en) der Änigma, das ist „der Geist der Wahrheit“, ein „unendliches“ „unfassbares“ Geheimnis ausströmen lässt.

02.08.2518

Bei Wikipedia-Artikel über das Christentum (Frühchristentum) etc. kannst du vor allem gut studieren, wie paulinisierte Christen über Schrift und Archiv herrschen und diese über sie herrschen….

01.08.2518

Die Änigmatischen brauchen keinen Verfassungsartikel für die „Religionsfreiheit“ mehr, sie brauchen, sie glauben, sie leben eine freie Religion („die“ freie Religion).

31.07.2518

Plädoyer für die Abschaffung des Artikels für Religionsfreiheit und für einen Zusatz im Artikel 5 für Meinungsfreiheit.

31. 07. 2518

Aus Respekt vor Gott: Schafft die „Religionsfreiheit“ ab!

31.07.2518

Eine moderne Verfassung sollte aus Pietätsgründen gegenüber Gott (der Änigma), auf einen Artikel für Religionsfreiheit verzichten. Zuviel Betrug und Schindluder wird damit  getrieben, gefördert und am  Leben gehalten. Absicht einer Verfassung kann es jedoch nicht sein, durch einen Artikel, Betrug und Schindluder im Namen einer respektablen Macht, zu fördern, statt möglichst auszuschliessen. Religionsfreiheit fällt in die Meinungsfreiheit. Der aufgeklärte Bürger, die mündige Bürgerin, ist dabei in die Pflicht zu  nehmen, sich kundig zu machen, bekannte Informationen zu berücksichtigen, bevor sie ihre Meinung, ihren Glauben verbreitet. Leuten ungesicherte und unwahrscheinliche Informationen als sicher und wahr zu vermitteln, um sie dauerhaft damit zu manipulieren und sich einen materiellen Vorteil zu verschaffen , also das zu tun, was heute unter dem Artikel „Religionsfreiheit“ gang und gäbe ist, um mit einem etablierten Narrativ eine grosse Organisation ideel und materiell zu versorgen, wäre fortan strafbar. So wie Täuschen und Betrügen es auch nach  altem Verfassungsverständnis sind.

31.07.2518

Im Deutschen Grundgesetzt (1949) lautet der Artikel 5 zur Meinungsfreiheit: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äussern.“ es fehlt der Zusatz: „nach bestem Wissen und Gewissen“, der in eine neue Verfassung gehört – „neu“ z.B. nach Artikel 146 GG). (Zum Beispiel ist der Glaube, dass der Koran direkt vom Himmel fiel, nachweisbar falsch, dass Moses existiert hat, ist nachweislich falsch, die Meinung, dass Jeschua nach drei Tagen auferstand, paulinische Kraftleistung. Das Kreuz hatte für das Originalchristentum keine Bedeutung, originalchristliche Symbole waren und sind Anker, Fisch, Sonne..

31.07.2518

Ein gutes Beispiel für ein schlechtes, aber christo-paulinisch linientreues Buch über das „Frühchristentum“ ist Gerhart Ladners „Handbuch der frühchristlichen Symbolik“ (1992).  Ein deutlicher Hinweis, dass auch in römischen Christenkatakomben kein Kreuz-Symbol gefunden wurde, fehlt,  Auch eine chronologische Ordnung und genealogische Rekonstruktion – wann, wo welche Symbole bestanden, verschwanden oder ersetzt wurden, usw., unter Ladners sehr ausgedehnen Begriff von „Frühchristentum“ begegnen uns Symbole aus dem 4. und 6. Jahrhundert nach dem historischen Jeschua. Im Sachverzeichnis fehlen die Einträge „Anker“ und „Ebioniten“. Deutlich wird, dass die Kreuz-Fixierung des Paulinismus nicht nur im Originalchristentum überhaupt nicht vorhanden, überhaupt nicht ausgeprägt war, sondern auch im paulinisierten Frühchristentum bis in das 8. Jahrhundert nach dem historischen Jeschua nur wenig, jedenfalls war die Vielfalt, nicht die Einfalt, christlicher Symbolismen beachtlich – hier begegnen uns fröhliche, gutwillige Hirtengestalten um Lämmer und Lämmchen besorgt, sie könnten ihre Seelen nicht retten, sie müssten in die Verdammnis, ohne seine Lenkung, in eine tiefe Schlucht fallen, nicht ein an ein Kreuz angenageltes Opfer, das schmerzhaft büsst und heldenhaft entbüsst für uns, für unsere Seelen….-  nein, die Kreuzfixierung ist historisch noch später zu verbuchen, sie entstand erst im Mittelalter, während den „Kreuz“zügen – sie hat also nicht einmal mit dem paulinischen Frühchristentum des 3, 4. und 5. Jahrhunderts nach dem historischen Jeschua viel zu tun….   Dennoch zeigt dieses Buch Kapitel für Kapitel, dass Theologen oder christliche Kirchenhistoriker mit einem Handycap arbeiten ,dass postabrahamische, oder einfach neutrale, Wissenschaftlerinnen, Religions- und Geschichtswissenschaftlerinnen nicht haben. Ein interessantes Bild von Jeschua als Christo – und das Bildmaterial bei Ladner behält seinen eigenständigen Wert – ist eine Wandmalerei aus den römischen Katakomben aus dem 2. Jahrhundert: „das Christussymbol des guten Hirten“ – eine Symbolik  die rund drei Jahrhunderte, bis ins 5. Jahrhundert nach dem historischen Jeschua, nachweisbar ist – ein eleganter junger Mann, ein Schafhirte, stehend mit römischer Kleidung, ein junges Lämmchen auf dem Nacken, in der rechten einen Kessel, einen Krug haltend, gefolgt von Lämmern, von Schafen  – das dem von der Kreuztheologie indoktrinierten Ladner allerdings noch zu wenig linientreu erscheint  – das Motiv sei „vorchristlich-antik“, es gehöre zu …. Vergils Bukolik. Der martialische Jeschua allein am Kreuz – das scheint nach Ladner das zwar reichlich späte, aber authentische, echte christliche Symbol zu sein. Der in der Herde stehende und hütende Gotteshirte erinnert zu sehr an die Parusie, an einen zurückgekehrten Messias, Gottessohn mit seinem Vater. Vielleicht ist es das, was Ladner und Co. dazu bringt, in ihrem Marterkreuz mit dem Gemarterten ihr Heil zu sehen, in diese Symbolik die Echtheit ihres „Spätchristentums“, ihres paulinisierten, zu projizieren. Bis ins 6. Jahrhundert nach dem historischen Jeschua scheint eine Fülle von ganz anderen Projektionen und Symbolen „geherrscht“ und „begeistert“ zu haben.

31.07.2518

Die aufgeklärte Gesellschaft arbeitet in der frühen Erziehung und Schule daran, dass sich die Kinder früh in Disputen mit frei zugänglichen Informationen und Rhetoriken und Listen üben, die mit diesen arbeiten (in dem sie z.B. Vorträge über Tiere halten, über Biotope, über die Wirkung von Mikroplastiken in Biotopen usw., und Debatten über zentrale Fragen wie: Wie bin ich zur Welt gekommen? Warum genau muss ich sterben? anstossen), damit verinnerlichen sie sich früh, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln und zu sprechen. Für sie wird es ein Zwang werden, sich Stumpfsinn und unhaltbare Märchen anzuhören. Die echten Wunder verlieren damit schnell ihr Gehör, so unaufdringlich und unbegreifbar sie geschehen (z.B. der Moment vor dem Urknall, die Tatsache der Akommunikationen, etc.)

31.07.2518

Wann wird das Grundgesetz für Religionsfreiheit zum Grundgesetz für Betrugsfreiheit?

31.07. 2518.

Über die „religiösen“ Grossbetrüger auf unseren Strassen (und in unserem Internet). Der historizistische Islam treibt auf unseren Strassen dreiste Bauernfängerei – „wer durch Unterdrückung oder Entstelllung wahrer Tatsachen Irrtum erregt“ – so steht es im deutschen Strafgesetzbuch – ist ein Betrüger, ist eine bauernfängerische Betrugsorganisation. Dasselbe gilt, übrigens, für Zeugen Jehovas oder ganz „normale“ paulinisierte Christenorganisationen. Religionsfreiheit wird zum Grundgesetz für Betrugsfreiheit, für die Freiheit, durch Unterdrückung oder Entstellung wahrer Tatsachen, Irrtum zu erregen. Mit der Absicht, den Irrtum in den Betrogenen dauerhaft zu installieren und von ihm dauerhaft zu profitieren.

30.07.2518

Aus postabrahamisch-änigmatischer Perspektive: Religionen auf ihre Quintessenz zurückführen, ihre Quintessenz redekonstruieren. Ein passendes Symbol dafür ist der originalchristliche Anker. Der Anker als Symbol, Erinnerung an das, was sich durch und in Jeschua „verankerte“, die Akommunikation: Mehr als das, was, zwei Jahrhunderte später, als seine angebliche „Originalkommunikation“ kommuniziert wurde und wird (de facto sind es nicht mehr als Rekonstruktionsversuche am Leitfaden des Paulinismus).

29.07.2518

Fröhliche Religionswissenschaft mal anders… : die einen belehren, die anderen bedrohen.

28.07.2518

Änigmatische Perspektive: über Schickal und Zukunft des Islam. Folgende Interpretamente wären zu erwähnen, die sich religionswissenschaftlich begründen lassen:

1. Dem historizistischen Islam fehlt das letzte Wort, die letzte Sure, nennen wir sie „Das Testament“. Er muss es zerstört und damit sich selber „historisch“ gemacht, sich selber zerstört haben. Er begann sich zu spalten, statt sich weiter zu vereinen, wie es sicher im Sinne dieses „Testaments“ gewesen wäre.  Dass es Sunniten, Shiiten und andere gibt: Das geschieht, das muss geschehen, wider den Letzten Willen, das Letzte Wort, das Testament Allahs und des Propheten. Der historizistische Islam wird aus diesem Fluch seiner selbstverschuldeten Testamentlosigkeit nicht herauskommen.  Die Änigma hat ihnen das letzte Wort, den Letzten Willen, genommen oder nicht gegeben. Sein Universalismus wird regional und begrenzt bleiben.

2. Der Islam entstand hauptsächlich durch eine Revolutionierung von Abrahamismus 1 und 2. Das macht ihn von diesen nicht nur scheinbar, sondern immanent abhängig. Der Koran schillert zwischen Überlegenheitsarroganz und Abhängigkeitsbekenntnis, Feindschaft und Freundschaft, gegenüber seinen zwei Vorgängern, gegenüber den zwei anderen abrahamischen Überlegenheitsekstasen. Er wird aus diesem Schillern nicht herauskommen. Sein Universalismus wird regional und begrenzt bleiben.

3. Der testamentarische Islam rekurriert auf die positive Energie, die Mohammed akommunizierte – falls er tatsächlich akommuniziert wurde. Sein Koran ist zuletzt, nicht zuerst, die offizielle Version. Er wird offen sein müssen. Er wird die unhaltbaren Kopien, die er vom paulinischen Christentum übernommen hat (Erzsünde – eine Verleumdung des Menschen, Gut-Bös-Manichäismus eine Verleumdung des Himmels) und  vom vorreformatorischen Judentum (Moses – eine historische Fiktionsfigur), ins historische Archiv versetzen.  Mit der inszenierten Erzsünde entfällt die inszenierte Entsündung, entfällt jedes Sündengericht. Mit dem Wegfall des Manichäismus entfällt die künstliche Konstruktion des Bösen. Kein Steinchen muss gegen „den Bösen“ geworfen, kein abergläubiger Brauch aus vorislamischen Zeiten drei Mal umkreist werden. Was vom testamentarischen Islam bleibt, ist dasselbe, was vom originalchristlichen Christentum bleibt, bleiben soll, bleiben wird,  Religiösität, die änigmatisch wird.

28.07.2518 (2)

Änigmatische Perspektive: über Schicksal und Zukunft des Christentums. Folgende Interpretamente wären zu erwähnen, die sich religionswissenschaftlich begründen lassen:

1. Die Reformation blieb auf halber Strecke stecken (Kirchtürme, Glocken, Kreuz, Erbsünde gehören nicht zum Originalchristentum).

2. Der Paulinismus (Stichwort: Kreuztheologie) ersetzte und überschrieb das Originalchristentum (Stichwort: Sonnenblumen)

3. Das sog. Christentum erhielt den Charakter einer sekundären Sekte, dafür liefen Nicht-Jüdische in Scharen zu ihr, wobei nicht gesichert ist, ob gewisse Ebioniten nicht bereits offen waren für sie. Die Römer mit ihren kopierten Griechengöttern hatten dem nichts Human-Adäquates entgegenzusetzen und ihre Christenverfolgung war der notwendige Schub für die Verankerung der paulinischen Opfer- und Kreuztheologie (wobei angesichts des vielfältigen Bildmaterials  über frühere christliche Symbolismen, das Ladner (1992) aus der Zeit bis achtes Jahrhundert nach dem historischen Jeschua, dokumentiert, siehe Eintrag 31.07.2518, die Fixierung und Reduzierung auf das Kreuz und der reine Marter-Todes-Aspekt des Gekreuzigten, erst im Mittelalter, wahrscheinlich im Zuge der Kreuzzüge, durchsetzte).

4. Die erwartete Auferstehung, die Grosse Erwartung, denn „die Zeit ist nah“ (Matth.) ist sehr wahrscheinlich originalchristlich, die „kleine“ und das „leere Grab“ nicht (Lüdemann). Die paulinische Erzsünde ist reine Unterstellung, Verleumdung, obwohl sie kreuztheologisch notwendig ist für die Opfertheorie – menschlicher Sündenbock und göttlicher Entsünder zugleich – , in die sie den fiktiv-imaginären Jeschua zwingt.   Um als Kontrast die änigmatische Position anzudeuten: Für Anigmätische hat die Auferstehung stattgefunden, sie sind auferstanden, sie fühlen sich auferstanden und ausgezeichnet von dieser Genesis als Geborene (und Gebärende), sie erwarten keine „Auferstehung“, sie sind die Auferstehung, wissend, dass sie einkehren nicht in Nichts, sondern in unsere Genesis mit änigmatischer Dimension, verbunden mit der Genesis der Änigma.

5. Postabrahamisch unterscheiden sich testamtarischer Islam, originäres Christentum und reformiertes Judentum nicht wesentlich – sie erwarten, nach dem Tode, eine messianische Auferstehung oder schon im Leben eine messianische „Ankunft“, alle je nur für sich (Muslime nur für Muslime, etc.).  Nach änigmatischer globaler Ansicht ist Auferstehung aus der Genesis und Mutter ins Leben, Kehre und änigmatische Dimension wesentlich für alle Menschen. Es gibt keinen Auschluss, es gibt keine Privilegierung im Jenseits.

27.07.2518

Mohammeds und Paulus asiatische Kampfkunst: wende die Übermacht des als überlegen Empfundenen, des Gegners (Judentum und Christentum; römisches Kreuz) mit „asiatischer“ Kampfkunst gegen diese (Islam; Kreuztheologie).

26.07.2518

Die andere, die tiefenpsychologische Variante ist, dass Mohammed die dritte abrahamische Überlegenheitsekstase, die so lange erwartete, und wahrscheinlich bereits von seinem Grossvater gesuchte, intensiv und perfekt durchlebte.  Bereits familiär, ausserdem sozial, dafür prädestiniert, suggestiv, inspirativ autogenerierte Es sie durch ihn. Ihm wurde klar, dass er „den Schlüssel“ hatte, um aus der langen Unterdrückung und Demütigung durch die Abrahamismen 1 und 2, durch Juden und Christen, die jahrhundertelange auf ihre primitive arabische Vielgötterei herabschauten, einen ekstatischen Triumph zu machen, mit einem Schlag die Araber in die erste, sie in die zweite Reihe zu versetzen.  Mit ihren eigenen Mitteln  und Kräften, mit ihrem Gott, machte Mohammed aus ihnen Überlegenen ihnen Überlegene. Das initiale historische Fernereignis für diese religiöse Revolution auf der arabischen Halbinsel war wahrscheinlich die Konversion Roms zum Christentum, die Unterstellung des mächtigsten Reiches unter den christlichen Gott, rund zwei Jahrhunderte davor.  Ähnlich wie Paulus, der aus einer scheinbaren Niederlage des Neujudentums  durch die Kreuzideologie einen ekstatischen Triumph post crucis machte, transformierte Mohammed hintansetzende Demütigung in befreiende Überlegenheit – dieser Suggestion, dieser Transformationsmacht, dieser geistigen Kampfkunst (aus eleganter Kunst wurden Brechstangen) konnten weder arabische Vielgötter noch jüdische und christliche Überlegenheitsekstasen widerstehen.  Dieser qualitative Umschlag, diese asiatische Kampfkunst, ins Geistige übersetzt, die Stärken des Gegners mit einem kleinen Eingriff, mit enormen Folgen, gegen diesen zu wenden, das römische Kreuz als christliches gegen Rom zu wenden, etc., lässt sich gut in Abrahamismus 2 und 3 beobachten. All das hat mit Akommunikation, mit Religiösität allerdings nichts zu tun, sondern mit dem Verlust der Kontrolle über sie in der Kommunikation, und dem Versuch, fortan diese mit Zwang herzustellen, die gewonnene Überlegenheitsekstase mit allen Mitteln zu erhalten und zu verteidigen.

Vgl. Neutwirth (2010) zur „unterschätzten Dimension christlicher Kulturpräsenz in den urbanen Zentren der (arabischen) Halbinsel“ S. 319. und zu den Koran-Versionen und zum kanonisierten Koran: „der Koran (gemeint die nach Jahrzehnten nach Mohammeds Tod kanonisierte Version) spiegelt eine Vielzahl von Verhandlungen, modifizierten (…) Aneignungen, Überschreibungen (…) bis hin zu dezidierten Verwerfungen früherer Traditionen wider.“ (S. 122). Möglicherweise also auch die Präsenz von Lücken, von Fehlendem, von Zerstörtem.

25.07.2518

Der heile, der heilige Islam ist der testamentarische. Er lebt nach dem (zerstörten) letzten Willen, letzten Wort Allahs und des Propheten, nach der positiven Energie der Akommunikation, die geschehen ist.

24.07.2518

Aufgeklärter Religionsunterricht I. Wir sollten in Europa keine Kirchen und Moscheen zulassen, wo den Leuten falsche, aber „kanonisierte“, von der Religionswissenschaft widerlegte Märchen und Mythen erzählt werden. Sie sollten einen kritischen, selbstkritischen, postabrahamischen Diskurs führen, führen können, sonst sollten sie Europa verlassen (dem guten Jeschua geben wir seine längst verdiente Grabesruhe im Nahen Osten zurück). Oder Privatvereine für Sektenmärchen gründen.  Aufgeklärte Unterrichtsmaterialien und Medien, humanistische, konfessionsneutrale, philosophische, genesianische, änigmatisch-religiöse, religionsphilosophisch-postabrahamische sollten die Zukunft Europas vor allem bestimmen.

23.07.2518

In diesem Islam, der sich ohne zu erröten, „Islam“ nennt, wird deshalb so gerne geköpft, weil er kopflos ist, weil er ohne Testament, ohne Letzten Willen, ohne das Letzte Wort Allahs (und des Propheten) ist. Weil der engste Umkreis es zerstört hat, denn wer glaubt, dass Mohammed, der nichts anderes getan hat, zusammen mit Allah, als über die Zukunft nachzudenken, kein Testament hinterlassen hat, der muss dümmer als dumm oder naiver als naiv sein.

22.07.2518

Vielleicht trieb das schlechte Gewissen die Wahabiten an, das Grab Mohammeds zu zerstören (es liegt jetzt in der Prophetenmoschee). Verfolgt vom Flucht seines Letzten Willens, seines Testaments, das sie zerstört haben, das sie jeden Tag von neuem zerstören.

21.07.2518

Das Testament. Ich werde jetzt vom Iran über „der Tisch“ belehrt, das sei die letzte Sure im offiziellen Koran. So, so, im offiziellen Koran! ich belehre zurück: der Letzte Wille des Propheten ,die letzte Sure Allahs heisst „das Testament“: und der erste Satz heisst. Trennt euch nicht. Und zerstört „das Testament“ nicht, lautet der zweite Satz.

20.07.2518

Möglicherweise verfügt die Änigma über Kräfte, die, mit der Sprache aus unserer Genesis, mit der Metapher aus unserer Welt, formuliert, „Berge versetzen“ kann. Über eine andere Sprache, als unsere,  verfügen wir nicht, auch wenn wir die Sprache der Dinge und anderer Lebewesen entwickelten und zu „verstehen“ begonnen haben.

19.07.2518

Vielleicht begreifen wir noch zu wenig, wie säugetierisch unsere Denkart ist.

19. 07. 2518

Mit dem Appetit auf Mutters Milch lernt das Kleinkind die Identität von Begriff und Objekt, nicht nur von Begehren und Befriedigung, zu begreifen, zumindest zu ahnen.

18.07.2518

Aus dem intelligiblen Überlebensprodukt, das wir Tier nennen und vor allem Aussengefahren, Fresschancen, Fortpflanzungspartner und innere Drangmomente wahrnehmen konnte und  musste, kann und muss – die Spinne von heute und jene von vor 300 Millionen Jahren sind da kaum weiter – produzieren wir vermehrt Selbsterkenntnis, „selbstloses“ Selbstwissen. In dem wir uns nach „Aussen“ und von  Aussen“ nach „Innen“ projizieren.

17.07.2518

Die Stärke eines religiösen Narrativs stammt und fliesst aus seiner Quintessenz.

16.07.2518

Zwang ausüben oder seine Freiheit verteidigen – wenn es sein muss, mit allen Mitteln – sind zwei verschiedene paar Schuhe.

15.07.2518

Hegels „absoluter Geist“ hat die genesianische Differenz und das Wesen der Akommunikation nicht begriffen. Deswegen produzierte er eine Art philosophischen Metaabrahamismus, statt wisenschaftlichen Postabrahamismus.

14.07.2518

Änigmatische glauben an die Quintessenz von Religionen, nicht an ihren menschlichen, allzu menschlichen Überbau.

13.07.2518

Religionen, die Zwang ausüben, haben die Religiösität verlassen.

12.07.2518

Für die Genesis der Änigma und unsere Genesis gibt es eine intergenesianische Geschichte, Interaktionsgeschichte der einseitigen Akommunikationen (KulturwissenschaftlerInnen handeln sie heute unter „Erleuchtung“ u. dgl. ab) und der hypervielfältigen, hyper vielseitigen Kommunikation – in die das Gerede, das Meinen, der Aberglaube, der Einbildungswahn und dergleichen Allzumenschlichkeiten fallen. Deswegen ist es schwierig, die Quintessenz aus religiöser Kommunikation herauszufiltern, herauszufinden. Sie ist indessen vorhanden. Sie ist kein Spuk, keine Einbildung. Die Änigma und die änigmatische Dimension unserer Genesis gibt es.

11.07.2518

Für die Änigma gibt es keine „Historie“ von „lächerlichen“ 5000 oder 10 000 Erden- und Menschenjahren.

10.07.2518

Aus änigmatischer Sicht sind historische Religionen Epiphanien der Änigma.

09.07.2518

Es sei jeder, jedem frei gestellt, ob sie, ob er durch die änigmatische Brille christlich, muslimisch, jüdisch, buddhistisch, vedisch bleibt, oder frei änigmatisch wird.

08.07.2518

Befreien heisst „befreien“, nicht „einsammeln“.

07.07.2518

Die Änigmatischen können die Christlichen vom Joch ihres Kreuzes, die Muslimischen vom Fluch ihrer Testamentlosigkeit, die Buddhisten von der Leere ihres Nichts und die Hindus von der Phantastik ihres Aberglaubens befreien.

06.07.2518

Das „christliche“ Kreuz-Symbol ist historisch überholt – zumal aus postabrahamischer Sicht.

05.07.2518

Sonne und Fisch, zwei Symbole des Originalchristentums, deuten die positive Energie der Akommunikation des historischen Jeschua an. Sonne, positive Energie des Untergehens und Wiederauferstehens, ewiges Leben, Fisch, positive Herkunft aus dem Wasser, ewiges Leben. Noch ungetrübt von einem paulinischen Kreuz-Marketing, dem vor allem die römische Verfolgung und Niedertracht zum Erfolg verhalf.

04.07.2518

Die Ursymbolik der Originalchristen – zu der Sonne und Fisch gehören – deutet die positive Energie der Akommunikationen an, die der historische Jeschua erfahren und vermittelt haben könnte. Akommunikation ist starke positive Energie, ist starker positiver Eindruck. Die spätere Verfolgungsgeschichte der paulinischen Christen rückte das Verfolgungssymbol, das römische Kreuz, immer mehr in den Mittelpunkt, nicht die ursprüngliche positive Energie. Um sie freizusetzen, tun wir gut daran, das Originalchristentum vom römischen Kreuz zu befreien, dieses und die zu ihm „passende“ Schicht, Geschicht, des Paulinismus, in das historische Archiv zu versetzen.

03.07.2518

Das Originalchristentum war noch nicht vom Leid der römischen Christenverfolgung geprägt, durch die das römische Kreuz mehr und mehr zum  überragenden Opfer- und Unschulds-Marketing der paulinischen Christen wurde, die für etwas überragend Gutes starben, sterben mussten.

02.07.2518

Bischof, Professor Huber –  gallige Zungen könnten denken: einer der Sekten-Chefs der reformierten Version des Paulinismus – erzählt bei ARD/ZDF phoenix das Märchen vom „Gottessohn“ am Kreuz,der für das Leben nach dem Leben und für unsere angeblichen Sünden den Supertod gestorben sei… Hat er gut auswendig gelernt. Aber warum entsetzte dieses paulinische Märchen die Ebioniten, die Originalchristen? Vermutlich weil sie näher bei der Wahrheit, dem historischen Jeschua standen, aber überlieferungstechnisch gegen die Paulinisten keine Chance, keine Herrschaft über Archiv und Schrift, hatten, und nicht das starke Narrativ des Paulus, das dem Tod des Jeschua einen neuen Sinn, statt die ebionitische Parusie, die paulinische Martyrologie, und dem Tod der Bewegung neues Leben, neuen Elan verlieh. Dieser Elan kam umso mehr in Schwung, als die Christenverfolgung anfing –  als die Römer mit ihren griechischen Götterkopien realisierten, dass sie gegen diese Christen-Bewegung nichts Adäquates, nichts Human-Adäquates entgegenzusetzen hatten…..in dem Moment wurde das römische Kreuz, Symbol der Verfolgung, Symbol für ein unschlagbares Marketing der Paulinisten. Für jeden Christ, der starb am Kreuz, starb Christus….Ungefähr so lautete ihr Slogan, das glaubten, das litten sie. Sie waren, sie wurden zum Jeschua am Kreuze… Doch kehren wir an den Anfang zurück: Der „wahre“ Jeschua auferstand in der Konversion des Saulus zum Paulus. Das grosse Problem des Paulinismus, die Schwäche, über die er letztlich wohl zu Ende, zu Grunde stolpern wird, ist sein etwas allzu leicht durchschaubarer Taschenspielertrick der Unterstellung, der Unterjubelung einer Generalsünde, einer Erzverdorbenheit unter  uns, zumal unter dafür „ansprechbare“ Menschen – ohne ging es nicht- die musste unbedingter als bei den Ebioniten – die wahrscheinlich diese Erzverleumdung nicht kannten, für ihren endzeitlichen Erwartungsglauben nicht „brauchten“ – unterstellt werden, sonst funktionierte die martyrologische Deutung des Todes Jeschuas nicht, dass er eben für diese, für unsere Erzübelheit, gestorben sei – obwohl es dann doch noch zur Individualabrechnung der Sünden vor Gottes Thron komme, trotz der schmerzhaft durchgelebten und durchgestorbenen Generalamnestie des Jeschua am Kreuze – , auch das nicht gerade eine Stärke dieses Narrativs, des Paulinismus generell. Etwas hämisch gesagt, verheddert er sich in seinem Dornengestrüpp.

01.07.2518

Wir werden auch die Argumente „von einfältig anmutender Radikalität“ (Schröder) des ersten namentlich bekannten deutschen Atheisten der Neuzeit – Matthias Knutzen (1674) (Philosophische Clandestina (2010)) zur Kenntnis nehmen, 15 Jahre nach dem Theophrastus redivivus (1659- angeblich), der aus der Pariser Szene stammt und philosophisch ein höheres Niveau bespielen kann (siehe Prévot (Pléiade 2004), Tullio Gregory (1979), (2000), W. Schröder (1998) – vgl. Minois, Geschichte des Atheismus (2000)).  Interessanterweise widmete ihm Bayle (2.Ausgabe 1702) einen Artikel in seinem Dictionnaire critique…  „…und gibts auch die Bibel und die gesunde Vernunft, dass es alles erlogen sey was von Christi Geburt, Leiden und Auferstehung in euer Bibel gesagt wird, welches daher abzunehmen, weil dieses alles in der Nacht Luc. 2 v. 8., Joh. 13 v. 30 soll geschehen seyn. Traun andenen Oertern, wo solches soll geschehen seyn, gläubet man solches heut zu Tage nicht. Leuget man so sehr von einem Hause zum andern, wie viel mehr wird man liegen, weil diss weit von uns und für 1673. Jahre geschehen ist.“  In unserern theoretischen Sprache sagt Knutzen,  das aktuelle Christentum ist reine Kommunikation, nicht Akommunikation, doch Knutzen bleibt tatsächlich einfälig auf der Ebene Wahrheitssagen/Lügen-Sagen stehen, weit entfernt vom Begriff illokutionärer, perfomativer Wirkung von  Sprache und von Autosuggestion, von Getäuschtwerden-Wollen, von Überzeugt-Sein-Dass…, dabei geht es nicht mehr um Wahrheit/Lüge-Sagen, sondern um Einschüchternd- und Überzeugend-Wirken. Wenn Führer Hitler im Zenit seiner Macht von seiner Vorsehung sprach, wurde ehrfürchtig zugehört, die wenigsten hielten ihn einfach für einen irren  Wicht. Dafür musster er zuerst die Macht, die Schlacht, den Krieg, das Reich, die drei- bis vierfache Aufblähung, als Looser-Führer loosen, um als „irrer Wicht“ in die Geschichte einzugehen, der in seiner Irrheit und jener von 2/3 einer Bevölkerung, 10, 12 Jahre lang, als Kriegsgurgel, riesige Ungeheuerlichkeiten und unglaubliche Schweinereien anstellte, zu einer Zeit, wo ein anderer gigantischer Massenmörder in der Nachbarschaft mit seinen Vollstreckeridioten wütete.

Notiz – siehe bei Geleg/Gericke Wolfgang: …Reimarus und die Untergrundliteratur seiner Zeit. In: Pietismus und Neuzeit 18 (1993)

31.06.2518

Über Israel und die Schweiz. Erodiert der Staat Israel, wenn seine Staatsreligion „error“diert? Nein, sicher nicht. Israel muss sich keine Existenzsorgen machen, wenn seine Staatsreligion, Abrahamismus eins, errordiert…. Wenn sie, mit Irrtümern versehen, nicht hält, was sie verspricht, hält  sie nicht, was sie verspricht. Wenn Moses eine Fiktion war, war er eine Fiktion (Jenzen (2012)). Wenn es König David nicht gegeben hat, wie überliefert, hat es ihn gegeben, wie nicht überliefert (Finkelstein (2004)). Punkt. Denn die Stabilität des Nationalstaats bzw. einer politischen Staatsgemeinschaft, das kann auch eine gesamteuropäische sein, ist weit höher einzuschätzen als irgendeine Religion. Die Schweiz existiert nicht seit 700 Jahren wegen ihrer Religion, sondern weil sie in einem Staatenverbund optimierte, robuste politische und kommunalwirtschaftliche Existenz- und Identifikationsgründe entwickelte und mit ihren mächtigeren Nachbarn koexistieren lernte, wie diese mit ihr, teilweise auch, in dem sie durch brutal gewonnene und für den Gegner höchst verlustreiche Schlachten  –  bei Israel der Sechstagekrieg (1967), bei der Schweiz die Schlacht am Moorgarten (1315) (Ende der Grosspolitik von Fremden im Inneren) und bei Marignano (1515: Ende mit Grosspolitik bei Fremden. Marignano ist das Stalingrad der Schweiz) –  der aggressiven Umwelt – damals v.a. den Habsburgern – signalisierte, dass Krieg mit der Schweiz kein gutes Geschäft ist, wohl aber ihre Krieger, ihre Söldner, für deren auf Profit (Profitabsicherung, Profitmaximierung) ausgerichteten Feldzüge anzuheuern – mit der „kleinen“ Schweiz im friedlichen Handelsaustausch zu leben. Die Schweiz wiederum biederte sich als besondere Dienstleistungsnische für die Grossen an – sie wurde die globale Privatbank auch für ausländische Grosskriminelle. Beide Gründe führten, nebenbei bemerkt, dazu, dass Hitler mit der Schweiz nicht gleich kurzen Prozess machte – letztlich dienten ihre Bankverbindungen auch dem Deutschen Reich und war die offizielle Schweiz zu fast jeder Konzession bereit , auch in Sachen Kooperation im Nazi-Feldzug gegen „die Juden“. Kurzum, das kleine Israel wird in seiner sozialen Umwelt dauerhaft existieren, wenn es im Vertrag und in der Verträglichkeit, nicht in überheblicher Abgrenzung und Dauerkonftrontation mit ihr lebt, und nicht weil seine Religion robust ist, sondern sein multikultureller Nationalstaat. Allein die ganz orthodoxen Abrahamisten in Israel glauben den Irrglauben, dass wenn ihre religiösen Fundamente errordieren, Israel erodiert. Dem ist, aus Sicht der Mehrheitsgesellschaft und vergleichbarer historischer Erfahrung, sicher nicht so.

30.06.2518

Buch 5 heisst: Licht und Dunkel.

29.06.2518

Über Seelenruhe und Zukunftssicherheit: für die Änigmatischen. Für die religionsphilosophische/religiöse Erziehung im globalen Massstab für die Menschheit versprechen postabrahamische, postbuddhistische Änigmatikerinnen und Änigmatiker innere Seelenruhe und äussere Zukunftssicherheit: sie haben, erstens, ein grundsätzlich gutes Menschen- und Lebewesenbild, zweitens, eine grundsätzlich starke Einstellung für das Leben (und Sterben), drittens, sie fühlen sich ausserdem auferstanden und ausgezeichnet von diesem, viertens, sie müssen sich nicht in einer Kirche organisieren, sie organisieren sich im Netz, frei im intellektuellen Austausch und geben ihre Kinder in konfessionsneutrale, humanistische Schulen – solange es nicht explizit änigmatisch-humanistische gibt.

28.06.2518

Eltern sollten sich schon fragen, welcher religiösen Doktrin mit welchem Menschenbild, sie ihr Kind „aussetzen“  und sich nicht von plakativen Werbemanövern und Verlockungen täuschen lassen. Von den Abrahamismen ist eher abzuraten, ihren originären Kern haben sie alle drei zerstört oder nie bessessen. Den hat die Änigma ihnen wahrscheinlich nie gegeben.

27.06.2518

Bischof, Professor Huber –  gallige Zungen könnten sagen: einer der Sekten-Chefs der reformierten Version des Paulinismus – erzählt bei ARD/ZDF phoenix das Märchen vom „Gottessohn“ am Kreuz,der für das Leben nach dem Leben und für unsere angeblichen Sünden den Supertod gestorben sei… Hat er gut auswendig gelernt. Warum entsetzte dieses paulinische Märchen die Ebioniten, die Originalchristen? Vermutlich weil sie näher bei der Wahrheit, dem historischen Jeschua standen, aber überlieferungstechnisch gegen die Paulinisten keine Chance, keine Herrschaft über Archiv und Schrift, hatten, und nicht das starke Narrativ des Paulus, das dem Tod des Jeschua einen neuen Sinn, statt die ebionitische Parusie, die paulinische Martyrologie (Entsündung) und dem Tod der Bewegung neues Leben, neuen Elan verlieh, hatten. Der „wahre“ Jeschua auferstand in der Konversion des Saulus zum Paulus. Das grosse Problem des Paulinismus, die Schwäche, über die er letztlich wohl zu Ende, zu Grunde stolpern wird, ist sein etwas allzu leicht durchschaubarer Taschenspielertrick der Unterstellung, der Unterjubelung einer Generalsünde, einer Erzverdorbenheit unter die Menschen – die musste aber unbedingter als bei den Ebioniten unterstellt werden, sonst funktionierte die martyrologische Deutung des Todes Jeschuas nicht, dass er eben für diese, für unsere Erzübelheit, gestorben sei (obwohl es im Paulinismus dann noch noch zur Individualabrechnung der Sünden vor Gottes Thron kommt, Auch das nicht gerade eine Stärke dieses Narrativs).

26.06.2518

Über den Katholizismus. Grundsätzlich ist der Mensch ja nicht schlecht oder von irgendeiner metaphysischen Erbsünde verdorben. Wir haben meistens keine allzu starke kriminelle Energie in uns, viel mehr eine Abneigung gegen sie. Und sollte eine religiöse Sekte Menschen pauschal diese Schlechtigkeit unterstellen, diese Sündenhaftigkeit, um ihrem Guru die Macht zu unterstellen, die Menschheit, zumindest die Sektenmitglieder, von dieser zu erlösen, zu heilen, dann ist das, von aussen betrachtet, ein sehr durchschaubarer Kreislauf von Unterstellung und Gegenunterstellung, von narrativer Autopoesie und performativer Autopoiese. Allerdings: Dieselbe Sekte verbindet mit dieser Schlechtigkeit ihres Wesens, unterschwellig, ihre Endlichkeit, ihre Sterblichkeit. Weil sie schlecht sind, aus eigener Schuld, sind sie sterblich. Der Guru erlöst sie eigentlich von ihrer Sterblichkeit, wenn von ihrer Schlechtigkeit. Auf dieser verschwommenen Grenze, auf diesem schillernden Wechsel zwischen Schlechtigkeit und Sterblichkeit, baut diese Sekte. Doch auch das  ist ein relativ einfach durchschaubares Spiel. Von aussen betrachtet muss daher die Frage gestattet sein, wofür eigentlich ihr Guru am Marterkreuz gestorben sei – sollte sich herausstellen, dass Menschen in der Regel keine Verbrechen begehen, auch keine Sünden, ausser „Parksünden“, um einen solchen Tod eines Erlöses ihrer Sünden zu rechtfertigen und, fast verzweifelnd schon, zu wünschen – denn für extrem starke kriminelle Energie zu sterben, kann ja nicht der Sinn und Zweck des Martertodes dieses Gurus gewesen sein – er ist ja nicht für die Eichmanns, für die Produzenten des Holocaust und für Serienkiller gestorben, eher, heisst es, für die Opfer, die  Schwachen und Armen-  ihr Guru wird quasi Sozialstaat, der den Armen und Schwachen die ewige Mallorca-Rente mit engelhafter Fürsorge verspricht….Gleichzeitig ist diese kriminelle Sekte, pardon, ideologisch, Ursache jüdischer Pogrome, weil Judasse am Tod, am Martertod dieses Gurus irgendwie Schuld bis Hauptschuld tragen würden – er wollte eigentlich nicht sterben, so scheint es – , und für diese starb ihr Guru nicht: er verzieh ihnen nicht. Allen anderen schon: Aber: Sie sind der Satan). Dennoch, auch wenn sie eigentlich nicht von abgründiger Schlechtigkeit gezeichnet ist, sondern bloss von dieser Sekte abgründig verleumdet wird, wird der Bevölkerung unterschwellig ideologisch jeden TV-Abend mit nicht endenden Kriminal-Serien auf breiter Programmfrequenz eingebläut, wie schlecht, wie verdorben, wie „sündhaft“ doch Menschen sind (meistens sind sie de facto verarmt, wenn sie klauen), um unterschwellig die ideologische Bewirtschaftung dieser Sekte zu betreiben, unterschwellig ihren „metaphysischen“ Unterstellungswahn zu erhalten? Könnte man fast glauben. Der Eindruck ist jedenfalls nicht ganz abzuweisen.

25.06.2518

Liebe, was dich lieben lässt. Lass leben, was dich leben lässt. Töte oder setze ausser kraft, was dich töten will.

24.06.2518

Die Änigma-Theorie ist Religion, ist Religionsphilosophie, ist Religionswissenschaft, die Trennung ist unscharf, die Entscheidung darüber liegt bei der Lesart, bei den Lesenden.

23.06.2518

Eine Akommunikation hat für uns auch deshalb ungeheuerlich grossen Wert, weil sie extrem fremd und selten ist. Allerdings geben sich die Hollywood-Illusions-Technologie und Weltbesteller-Machwerke wie  Harry Potter Mühe, nichts mehr „Aussertranszendentes“ zuzulassen, es nicht als innerweltlich produzierbar und kontrollierbar darzustellen.

22.06.2518

Unsere Genesis ist allogenetisch, nicht nur autogenetisch.

21.06.2518

Viele Physiker glauben, dass die Wirklichkeit unserer Genesis sich selber trägt und erzeugt, eine absolute Autogenesis ist, und zwar nach ihren rationalen Gesetzen, da ist kein Raum mehr für „Anderes“, verheddern sich in der theoretischen Physik allerdings immer mehr in paradoxe und dunkle Dinge wie negative Zeit, Akausalität, Multidimensionalität, etc.  Die Unwahrscheinlichkeit dieser These steigt mit der These, dass die absolute Autogenesis per Zufall entstand. Die Genesis der Änigma rückt die Dinge realer und wahrscheinlicher ins Licht, aber auch das Rätselhafte, das Änigmatische, in noch grösseres Dunkel.

20.06.2518

Aus postabrahamischer, postbuddhistischer Sicht behandeln Änimgmatische kanonisierte Texte des Abrahamismus, des Buddhismus, des Hinduismus, etc, mit mehr Würde und Wahrheitsliebe als die jeweiligen Anhänger dieser Religionen oder Grosssekten (die das ganz anders sehen).  Sie werden also nicht nur historisch-kritisch durch die Religionswissenschaft objektiviert.

19.06.2518

Raum für die globale Weltreligion ist vorhanden, für eine Religiösität, die sich bewusst ist sowohl ihrer Genesis als auch der Genesis eines Anderen, das hier „Änigma“ heisst. Deren Phänomenalität (Akommunikationen; Synchronizitäten; Translokalisation; etc.) sich auch in unserer Genesis abspielt, die „änigmatische Dimension“ genannt wird.

18.06.2518

Raum für Emphase ist vorhanden.

17.06.2518

Änigmatikerinnen und Änigmatiker definieren sich nicht sehr dogmatisch, das wäre unänigmatisch.

16.06.2518

Die Änigma, die ewige Schöpferin und Beenderin der Religionen auf Erden.

15.06.2518

Die Änigma „will“, dass wir wollen. Sie hat Freude an uns, sie „liebt“ uns. So ähnlich wie wenn du in den Kosmos schaust, dabei Freude hast und ihn „liebst“. So ähnlich, aber auch ganz anders.

14.06.2518

Die Auferstehung der Ängima aus dem fundamentalen Nichts der drei abrahamischen Religionen, aus dem fundamentalen Nichts des Buddhismus, usw. ist de facto eine Bestätigung ihrer nie untergegangenen Präsenz und Macht in ihrer Genesis (und, schwierig vermittelt, in unserer).

13.06.2518

Testamentarianische Muslime und testamentarianische Christen (und Frauen im Anhang…) unterscheidet in ihren nichtigen, in ihren zerstörten Fundamenten vor ihrem Gott, Gott Abrahams, nichts mehr (mehr aber auch nicht). Dazu gehören testamentarianische Juden (und Frauen im Anhang…), die mehr als nur zur Kenntnis genommen haben, dass Moses eine Fiktionsfigur ist (vgl. z.B. Lenzen (2012)). Auch Juden haben, ernsthaft  betrachtet, keine ersten, festen Fundamente, die, die sie zu haben glaubten, sind in Wahrheit keine. Die Änigma hat ihnen ihr Letztes Wort, ihren Letzten Willen nicht gegeben, nicht akommuniziert. Andererseits tat und tut sie das stets. Die Änigma ist das Fundament, die Wahrheit, was es schon immer, wird es immer sein und bleiben. Ihr ist das letzte Wort, der „letzte Willen“ – kaum ist anzunehmen allerdings, dass in ihrer Genesis „Wort“ und „Wille“ existieren.

12.06.2518

I. Der historizistische Islam, der den Letzten Willen, das Testament Mohammeds nicht besitzt, wird hart daran arbeiten müssen, zu akzeptieren, dass er nicht das Letzte Wort und der Letzte Willen der Änigma ist. Er ist eine Etappe der Änigma, wie die zwei Abrahamismen davor, der Buddhismus, der Hinduismus, etc. Er muss akzeptieren, dass seine Offenheit, seine Grenze ist, so sehr er sich auch abschliesst.

II. Dass im Umkreis von Mohammed  sein Testament und Allahs, das letzte Wort, der „Letzte Wille“ zerstört wurde und für immer fehlt, zeigt der Islam jeden Tag von neuem…. Nennen wir es seinen Fluch.

III. Der Segen des Islam ist der testamentarianische Islam. Jener, der weiss, dass er das letzte Wort, den Letzten Willen Gottes nicht besitzt, dass das seine Grenze ist, seine Offenheit. Der Koran schliesst ihn nicht mehr ein. Erst Recht fehlt diesem endredigierten, künstlich zusammengestellten Koran der Letzte Wille, das Letzte Wort.

IV. Dasselbe gilt für den Paulinismus, der sich heute, ohne zu erröten, Christentum nennt. Er hat seine ebionitischen Grundlagen zerstört, ein wenig davon in seine paulinisierten Testamente, in die kanonisierten und nicht kanonisierten (Apokryphen), aufgenommen, sie sind daraus zu rekonstruieren,  redekonstruktiv durch die künstliche Grenze „Kanon/Apokryphe“ hindurch.  Insofern ist diese Bibel und sind Apokryphen vor allem soviel wert, soviel sich aus ihnen über die Ebioniten, über das Originalchristentum, rekonstruieren lässt – zumal aus postabrahamischer Perspektive.

11.06.2518

In den äusserst abergläubigen Zeiten konnte der Paulinismus mit seinem „starken Narrativ“ punkten.Heute ist es nicht mehr stark, nur immer grotesker. Heute ist es grotesk, anzunehmen und sich unterstellen zu lassen von der Sekte, dass für einen Mist, den ich in der Jugend baute, ein heiliger Edelmann den gemeinen römischen Martertod starb. Genauso grotesk ist, anzunehmen, er tat das für die Eichmanns. Die christlichen Priester erhielten dadurch eine Art Machtinstrument in die Hand, in dem sie sich zu „Entsündern auf Erden“ inszenierten, die Legenden über die Evangelisten gingen soweit, dass diese begannen, Kranke zu heilen und Tote zu erwecken (Die Geschichte der Apostel).

10.06.2518

Stellt das pseudo-christliche Kreuz ins Archiv ! oder: Die Juden-Mörder-Religion, der Paulinismus. Zum Ende einer  „schönen“ Theorie. Der paulinische Christus sei am Kreuz für die Erzsünde der Menschen (oder der Christen?) gestorben (also für eine blanke Unterstellung?) oder für die eine und andere schwere Sünde (also Mord oder Unterlassung, Nichtnachkommen der Hilfeleistungspflicht?) – allerdings, dass der gute Mann am Kreuz für Treblinka, Auschwitz, Sobibor, Belzec, Majdanek und andere Vernichtungslager,  zudem für Dauerschiesskommandos und Vernichtungsautoflotten gestorben sei, das sprengt diese Konzeption, das bringt sie nicht nur an ihr Limit. Denken wir an Elie Wiesels Worte  „…in Auschwitz starb nicht das Judentum, sondern das Christentum“ [zumindest das paulinische].  Religionswissenschaftlich ist zudem nachweisbar, dass nicht nur im Johannes-Evangelium eine weitere „paulinische“ Konzeption, die Nächstenliebe, bei den Juden nicht nur ans Limit kommt, sondern gerne mal ausfällt, etwa dann, wenn Johannes ausfällig wird und Juden des Satans nennt. Der Satan, der die Jesus-Figur verführen will auf dem Dach, ist nichts anderes als ein verkappter Rabbi. Ansonsten sehen wir im quasi live aufgenommen Gespräch von Jesus und einem Rabbi, einen eher kleinlauten Messias am Wort, der dem Rabbi beteuert, er vermittle „nur“, was ihn akommunizierte (was er sah, was er hörte). Bei seinen Fans klingt das ganz anders. Wir dürfen annehmen, dass der zweite Jesus der paulinischere, der erste der originalere ist (soviel noch zur jahrhundertalten Debatte, ob Jeschua ein akommunizierter Mensch oder ein Gottkommunikator sei – ziemlich eindeutig, ziemlich wahrscheinlich war er akommuniziert oder glaube er  das zumindest so tief, dass es andere, oberflächlichere, gerne glaubten (ich gehe davon aus, dass er akommuniziert wurde, er nicht nur glaubte, er wusste, dass er „mit Gott“ geht, und das hiess in seinem erzjüdischen Kontext mit dem mosaischen). Der latente, in den Pogromen manifest werdende Nächstenhass auf Altjuden – auf die Judasse, die den paulinischen Christus nicht nur ablehnen, sondern verraten, dem Tod ausliefern – ,  ist eine weitere schräge ideologische Ausgeburt dieses Paulinismus. Mit Christentum, mit Originalchristentum, mit den Ebioniten, hat all das wahrscheinlich nichts, zumal nicht wesentlich, zu tun. So wenig wie dieses mit der Kreuzsymbolik zu tun hat, die aus Pietätsgründen, nicht nur aus Wahrheitsliebe, längst ins historische Archiv gestellt gehört. Gerade in Deutschland, unserer humanistischen, demokratie- und staatshistorisch den alten Griechen-Römern und Philosophen von Aristoteles bis Montesquieu, dem „Erfinder“ der modernen Gewaltenteilungstheorie, verpflichteten HEIMAT.

09.06.2518

Änigmandala.

15.08.2518

Um falsche Eindrücke zu vermeiden, in reiner Stimme gesprochen.: ich halte das Erbe meines Vaters durchaus hoch – mit diesem Teil, als er 1989 starb, bin ich nach Berlin studieren gegangen, genoss ich die Freiheit, die ich allerdings davor schon hatte, unbekümmert zu studieren, mein Ewig-Student-Leben finanzieren, dem Drang, der libido sciendi, die mich vor Abitur und in der Banklehre schon zur Uni trieb, befreit von materiellem Zwang nachgehen zu können. 1991 erwarb ich mir eine Wohnung in Uninähe in Berlin, der Stadt meiner Mutter,  nach Berlin kam ich 1990 drei Monate nach dem Fall der Mauer, Geld interessierte nicht, es war da, damit ich machen konnte, was ich wollte: Bücher kaufen, es bequem haben, ohne Sorgen sein (in der Liebe verfolgte mich allerdings das Pech) – 2004 ging ich nach Zürich zurück, verkaufte die Berliner Wohnung. Ca. 2008 erstand ich eine neue, kleine, seit 2010 bin ich wieder „ganz“ in Berlin, in der Stadt, wo mein Opa als SA-Nazi wütete und meine Mutter zur Welt kam. Der kürzere Aufenthalt in Zürich, in der Schweiz, Land meines Vaters, tat mir nicht gut  – und die relativ kurze, aber heftige Zockerphase, die die Weltfinanzkrise stoppte, brachte mich wieder ganz und gar auf den gewohnten, guten Weg. Er läuterte auch mein soziales Umfeld, insofern die echten Freunde blieben, die Freunde und Freundinnen meines Geldes nicht. Mit dem Verlust des Geldes verlor sich eine gewisse Falschheit im Umfeld, allerdings rückte seine Gemeinheit näher. Das heilige Erbe meines Vaters, um es etwas übertrieben zu ehren, blieb mir als Sockel erhalten – dass nicht alles verschwindet im Gezocke, darauf achtete ich wohl – und erlaubte mir das, zu tun, was ich 1990 fortan an Universitäten und in den 1980ern in wilder, intensiver Privatgelehrtheit tat. Zur kurzen, aber heftigen Zockerphase passt der Eintrag: Himalaya in der Börse, durchaus.

15.08.2518

Himalaya in der Börse oder: über meinen Finanz-Aufstieg-und-Absturz. Ich bin sicher, dass der Befehl von ganz oben kam, mir durch die Weltfinanzkrise einen Dämpfer aufzusetzen, meine Milliönchen in Nichs auflösen zu lassen, damit ich mich parakletisch um die Menschen kümmerte, statt mein Leben mit Geld zu verspielen. Du darfst das auch ironisch, selbstironisch, lesen (es bleibt nicht viel anderes übrig, als das ironisch zu lesen…). Abgesehen davon flogen mir diese Milliönchen durch Erbe, flog mir diese viele Asche von der Asche meines Vaters zu, fand ich das bürgerliche Erbrecht spätestens dann makaber, hatte ich nie einen sehr intensiven Bezug zu diesem nicht selbst verdienten morbiden Geld, auch wenn ich es erfolgreich während 10, 15 Jahren vermehren liess. Bis die Weltfinanzkrise den Zockern einen Dämpfer aufsetzte und Potential für neues Gezocke schuf, das mich allerdings nicht mehr reizte. Es war gut gespielt, sehr riskant, nur riskant gespielt, ich hab die Höhe der Zockermillionäre, jenseits der braven, vorsichtigen Erbmillionäre, erreicht, und bin heftig abgestürzt mit ihnen, bis ich bei den Vorsichtigen gelandet war. Und gut war (andere gehen für Exzesserfahrungen in den Himalaya…).

08.06.2518

Der Änigmatismus, die Änigmatik, die Änigmatologie/die Änigmatistik/die Änigmatala/////// ist die erste postabrahamische, postbuddhistische, „reale“ Weltreligion, Weltreligiösität, der Menschheit.

08.06.2518

Die Änigmatala befürwortet eine gemeinsame globale Zeitrechnung nach unserer Achsenzeit – von Europa bis Ostasien, von Afrika bis Australien. Nach ihrer Auffassung kommen wir mit der änigmatischen Dimension, mit der unserer Genesis eingeschriebenen „Religion“,  zur Welt vor aller von der Welt aufgesetzten Religion.  Aufgesetzte Religion ist Sekundärideologie, ist Sekundärreligion. Wenn uns der Glaube von der Welt ereilt, wir würden vom Tode auferstehen, ereilt er uns als bereits Auferstandene. Dabei meint „real“ wissensorientiert und Glauben auf Akommunikativität reduziert, die wir nicht weiter kommunikativ machen können – ausser sie von Wissenden (sie Erfahrenden) zu glauben. Ihre Zeugenschaft zu prüfen, gehört selbstverständlich dazu. Deswegen ist es auch nicht ganz falsch, wenn Wissenschaftler eine Art deistischen Wissensreligion anhängen, lesen, erkennen sie in der Sprache der Mathematik und Physik Grundmuster, Grundsprachen  unserer Genesis, vielleicht sogar Muster der änigmatischen Dimension dieser Genesis (die theoretische Physik redet z.B. von negativer Zeit, von Akausalität). Allerdings, dass die Änigma einzelne Menschen akommuniziert, das muss für sie ein ganz fürchterlicher Aberglaube sein, passt in ihre tiefen Reduktionsschächte nicht rein. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass sie uns wahrscheinlich sehr fremd ist, wir aber auch ihr. Ihre Genesis unterscheidet sich von unserer bis in das Extrem, wo die Unterscheidbarkeit nicht mehr feststellbar (von uns).

07.06.2518

Die Änigmatiker und Änigmatikerinnen werden sagen: Lasst uns leben (dann lassen wir euch auch leben).

06.06.2518

Änigma ist Urgenese, Urgenesis, womöglich entstand durch sie unsere Genesis, und ihre durch unsere. Es ist jedenfalls höchst unwahrscheinlich, dass unsere Genesis aus Zufall entstand. Die Frosch-Teich-Physik ist bei der Beantwortung dieser Frage restlos überfordert.

05.06.2518

Der Wahlfahrtskreis, den wir durchwandern, ist eine Art magischer Kreis. Wir sprechen auch von Lebenskreis – überhaupt ist der Kreis – diese platonische Figuration – von wuchtiger Symbolik.

05.06.2518

Das Änigma-Symbol. Das Symbol für die Änigma, das ich träumte, gleicht der Unendlichkeitsschlaufe (es dauerte einige Augenblicke, bis ich die frappierende Ähnlichkeit entdeckte). Der Unterschied zu ihr besteht darin, dass beim Änigma-Symbol selbst die Verschlaufung nicht geschlossen ist und sich ein fraktales Muster (d.h. eine Wiederholung in der Wiederholung) abzeichnet. Also keine endliche Unendlichkeit, sondern unendliche Unendlichkeit, und doch in einer Art sich gleichbleibender Form, Musterung, Generierung.

04.06.2518

Über die Anfänge, Buch vier – soll in der fertigen Version 444 Seiten haben [die aktuell herausgekommene Version hat 460 Seiten]. Vielleicht ist die Sprache der Änigma mehr mit Zahlen, als mit Worten, assoziiert, mit Mathematik, mit Kabbala. Sicher, die Vier spielt im Buch vier eine herausragende(re) Rolle.  Wir spielen hier einmal Zahlenmystik.

03.06.2518

Zum „Männschen“ und „unentdeckten Menschen“ in uns, siehe Eintrag 19.11.2015 (Über die Anfänge (Teil 2), S. 179-180.

03.06.2518

Zum parusischen Christus der Ebioniten (Parusie; oder: maranatha (aramäisch): „er kommt“) und zum paulinischen Christus, siehe Eintrag 17.11.2015 (Über die Anfänge (Teil 2), S. 180-185).

02.06.2518

Unsere Genesis ist angeblich endlich, die Genesis der Änigma unendlich. Die Dinge liegen komplizierter.

01.06.2518

Homosexuelle haben wie Heterosexuelle einen Vatersinn, einen Muttersinn für Kinderliebe, für Kinder. Es gibt auch Leute, die haben diesen Sinn nicht oder nicht sehr entwickelt.

31.05.2518

Wir wissen nicht, wie mächtig die Änigma in unserer Welt sein kann. Die Provinz-Universalisten mit ihrem abrahamischen Gott machten es sich einfach, in dem sie ihn als „allmächtig“ setzten. Was dieser Gott schon nicht war, sehen wir nur die Krämpfe, die er kämpft, um seine Getreuen rumzukriegen, und seine nicht endende Paranoia, seine Macht ginge verloren oder gerate in falsche Hände. Allmächtige Souveränität ist anders. Sie strahlt Änigma aus. Die Änigma ist vermutlich unvorstellbar alt und unvorstellbar jung, besser gesagt: jenseits unseres Temporalitätsdenkens und -lebens wesend.

31.05.2518

Wahlfahrtskreis. Ein schöner Tages-Wahlfahrtskreis, Meditationsstrecke und Wanderstrecke zu gleich: am Morgen von O. – an der Gedenktafel meiner Vetterin vorbei – zu Schloss L., wo die Wedekinds und, später, darunter, in der Altstadt, die Vetterin, lebten, – spätes Frühstück im Schlossgarten (dabei kurze Lesung aus „Das Frühlingserwachen“ oder aus „Das Schloss“ oder Zeilen der Vetterin)- dann durch den hinteren Wald, am Findelstein vorbei, links die römischen Ruinen, zu Schloss B und von dort zurück, hinunter, zu O.,  zum Fest, zum Schmaus,  zur Andacht in O. – O. ist ein Wahlfahrtskreis, ist ein Wahlfahrtsort der Änigma – unserer aller Göttlichkeit – dazu zählen abrahamische Götter und Geister, buddhistische Nirvanas und sonstige Gottheiten. Die Änigma ist die tatsächliche globale Göttlichkeit, nicht irgendein universalisierter Provinzgott oder ein universalisiertes Provinzgöttliches.  Sie ist Göttlichkeit – vermenscht, zu vermenscht gesprochen: die Göttin – von allen Menschen auf allen Kontinenten dieses Planeten. Sie west in ihrer Genesis, und ist mit unserer Genesis, in der wir leben und sterben, – Liebe und Leben weitergebend -, verbunden durch die änigmatische Dimension.

31.05.2518

Von diesen Dorflegenden richtig ist: die Dichterin ging in Aarau ins Lehrerinnenseminar, nicht mit Einstein in die Kantonsschule (Gymnasium), die Wedekind 1884, Einstein 1895 verliess. Meine Grosstante und Vetterin, Namensvetterin, der Rest ist möglicherweise Familienlegende, in unmittelbarer Nachbarschaft (vom Fabrikgelände 2 kleine Felder, 1 Steinwurf), war u.a. befreundet mit den Wedekinds, Frank und Erika Wedekind, auf dem Schloss, und mit dem Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler (1919).

31.05.2518

Schlösser meiner Kindheit. Auf das Schloss von Jean Rudolph von Salis, wo später Hermann Burger lebte und starb (1989) – Gast und Untermieter von Von Salis -, brachte mein Vater als Junge frisches Hackfleisch, einmal schaufelte er es, der Sack ging kaputt, mit der Hand aus der Tasche… Es war heiss, der Fussweg war lang, die Schlossherrin war gnädig und nahm es trotzdem an….(Mein Vater wurde später einer der reichsten Grossmetzger des Landes). Unsere Tante, Grosstante, die als grösste Schweizer Mundartdichterin galt und gilt, war eine Freundin von Frank Wedekind, lebend auf einem anderen Nachbarschloss.  Die berühmten Intellektuellen in meiner Kindheit lebten ….- in Erinnerungen, die die Erwachsenen um mich herum aufleben liessen – auf Schlosshügeln in Schlössern und in einem Bauernhaus nebenan, eine Gedenktafel zeigt es an, kam die Dichterin, die verstorbene Vetterin, zur Welt. Mit Einstein ging sie zur Schule, ins Gymnasium in der nächsten Kantonshauptstadt, wurde mir erzählt. Der Kairos für Grosses stand günstig. Und dann entstand und stand wie aus dem Nichts, wie aus dem Jenseits, auf einem Parkplatz, inmitten dieser Schlösser, eine merkwürdige Leuchtreklame, die ich gerade gut lesen und knapp verstehen konnte. Zumal im Sinngehalt, im Entstehungsgehalt  jedoch absolut nicht verstehen konnte und kann. Klingt ein bisschen wie Harry Potter,  doch Harry Potter wird vergessen gehen (mir blieb sein Erfolg übrigens immer verschlossen, verschlossener als ein Schloss). Die Akommunikation in O. nicht.

31.05.2518

Ein wenig – nicht sehr viel also – erinnert Oskar Panizza an den talentierten Hermann Burger.  Umgebracht hat sie beide das geerbte Geld, durch das sie keinen Weg zur Normalität finden, erfinden vermochten – obwohl sie gerade das vermochten, zu erfinden, zu dichten.  Sie verbauten sich ihn  (mir hätte Ähnliches gedroht, mehr auf Schopenhauers Art, hätten sich meine Millionen nicht in der Weltfinanzkrise verpulvert). Als ich Burger, einsam, sehr einsam, im roten Ferrari-Cabriolet vorbeifahren sah, wusste ich, jetzt muss er wohl ganz hinüber sein. Er nahm sich bald darauf das Leben. An sein Begräbnis wankten die Geistestitanen der Schweiz des 20. Jahrhunderts heran: Friedrich Dürrenmatt – selber dem Tod geweiht -, Max Frisch und Jean Rudolph von Salis (waren Grosse Damen zugegen? ich glaube, nicht. Burger lebte sehr in seiner Stumpen-Penis-Welt).

31.05.2518

Der kleine Wahnsinn von Oskar Panizza und der grosse Wahnsinn der Umwelt von Oskar Panizza.

30.05.2518

Die notorischen Kinderschänder-Skandale im Katholizismus, und die notorischen Mörder-Skandale im Islam,  sie zeigen, sie müssen eigentlich zeigen, auf welchen Abwegen, Holzwegen und Sackgassen sich diese historizistischen Religionsideologien, diese zwei Abrahamismen, bereits befinden.  Wie „tierisch“ sie geworden sind. Gebt Eure Kinder nicht in diese „Kirchen“!  Mit Änigma, mit änigmatischer Dimension, mit Religiösität hat das nichts mehr zu tun.

29.05.2518

Der judäische Volksgott, auf Heraklit- und Aegypter-Niveau hochgepimmt, wichtig gemacht, aufgebläht, ist die Grundlage, ist die  Schöpfung des christlichen und muslimischen Gottes. Allah ist eine Kopie davon so wie der Heilige Vater des Jeschua, eine Kopie des judäischen Gottes Abrahams ist. Aus postabrahamischer Sicht  – nicht „der“, sondern „einer“ – sollten die zwei hochgepimmten Abrahamismen ihren aufgeblähten, wichtig gemachten Gott den Judäern zurückgeben, dem aufgeblähten, wichtig gemachten „Original“ sozusagen.

28.05.2518

Es gibt ein Testament jenseits des historizistischen Islam, der heute „herrscht“.  Und ein Originalchristentum jenseits des Paulinismus, der heute „herrscht“. In Fragmentform, in Teilen in der „Bibel“, im „Koran“ – die bloss die letzte,  die verzerrteste Form des Früheren – (oder die zerstörteste Form „des Letzten Willens“)  sind.

27.05.2518

Um vom Originalchristentum zu retten, was noch zu retten ist, muss die postabrahamische Religionswissenschaft die Bibel der christlichen Theologie entreissen. Dasselbe gilt für den Koran. Um an das Testament Mohammeds rekonstruktiv so gut wie möglich heranzukommen, muss die Religionswissenschaft den Koran der muslimischen Theologie entreissen, die vom historizistischen Islam beherrscht wird.

26.05.2518

Die innerliche Vergötzung des „Christo“ von durchgedrehten „Christen“. Mach dir keine Götzen, heisst es doch irgendwo.

25.05.2518

Mohammes, Moses, Johannes… Johammed, Mosammes, Monnes…

25.05.2518

In der Bibel steht etwas auf dem Kopf. In unserer Genesis macht sich die Änigma uns gleich, nicht sie machte uns ihr gleich  (zum Ebenbilde).  Sie machte uns nicht, sie west in ihrer Genesis, wir leben unsere  (und in unserer).

24.05.2518

Es gibt Bischöfe, die reden schmachtend von ihrem Jesus – er sei das Tollste, das Beste, das Umwerfendste – . als ob sie ihre Homosexualität sublimiert und kompensiert hätten, aber auch ihren Vatersinn für Kindesliebe. Diese Leute wandeln quasi in einer Art „religiöser Liebesrausch“ durch die Welt. Sie überidentifizieren sich mit ihrem Jeschua-Imago. Mit dieser Droge lässt sich wahrscheinlich sogar das Sterben recht angehmen gestalten. Endlich erlöst es einen, löst es die Trennung zum Geliebten Jeschua auf (Frauen passen da nicht gut rein).

23.05.2518

Die Originalchristen und Originalchristinnen würden heute in das Ashram von Poona gehen. Komplett aus der Gesellschaft aussteigen und selig, herzlich, blumengekränzt und guter Dinge, den Messias erwarten. Fortzu das Fest des Erwartens feiern.

22.05.2518

Der Islam hat jedenfalls kein Testament, keinen Letzten Willen, kein Letztes Wort von Mohammed, allenfalls von Allah erhalten ausser:  Er muss offen bleiben, das ist seine Grenze.

21.05.2518

Die einzigen wahren Muslime (und Muslima) wären die testamentarischen Muslime (und Muslima), aber die gibt es wie das Testament Mohammeds, nicht. Und zwar nicht weil Allah es zerstört hat, sondern weil die es zerstört haben, die heute im testamentlosen, im kopflosen, im mehrfach gespaltenen Pseudo-Islam dafür büssen müssen. Die Spaltung ist das Letzte für Mohammes Letzter Wille.  Ob zerstört durch Menschenhand oder nicht: Die Änigma hat ihnen, hat dem Islam als Koran, den letzten Willen und das letzte Wort nicht gegeben, das wäre die eigentliche Aussage, die Symbolik, des Vorgangs, der Tatsache der Zerstörung, der Nichtexistenz des Testaments des Islam.

20.05.2518

Mohammed war ja kein Idiot des Historizismus, er war top aktuell damals, er war top zukunftsorientiert aufgestellt.  Er setzte sich mit den Top-Konkurrenten auseinander und bot ein Überbietungsprogramm über sie an,  auch materiell war seine Sendung lukrativ, für Räuber (Eroberer) wie für Händler (Besetzer). Er passte sich geschmeidig bereits existierenden Gegebenheiten an und formte sie geschmeidig in einen neuen Guss, Männer, Herrenmänner, konnten weiterhin ihre Frauen und Sklavinnen besitzen (im doppelten Sinne) – Kurz, in seinem Glaubenssinn schlummerte Geschäftssinn, Mohammed war in jeder Hinsicht alles andere als der heutige Salafismus.

20.05.2518

Fast bin ich mir sicher, dass im Testament Mohammeds steht – wie wir es nur kryptisch im Koran finden, hier spricht er es deutlich aus – , dass in Zukunft es in Allahs Macht steht, neue Botschaften an Menschen, die sie vermitteln, zu senden. Dass der Glaube offen bleiben muss, nicht an sein letztes Wort, nicht an seinen letzten Willen glauben sollte, denn die Änigma hat keinen „letzten“ Willen“, kein „letztes Wort“. Wörter sind unserer Art und in unserer Genesis wirksam, in ihrer Genesis kaum. Als die TestamentzerstörerInnen das lasen, hätten sie es nicht vernichtet, wenn sie nicht den Eindruck gewonnen hätten, dass damit die ganze Autorität ihres Glaubens bedroht sei?

19.05.2518

Aus wissenschaftlichen Gründen: Eltern empfehle ich, ihre Kinder nicht in das paulinisierte „Christentum“ eintreten zu lassen, sondern in eine humanistische, konfessionsneutrale Schule, am besten in eine, die offen ist für postabrahamische, postbuddhistische Perspektiven. Muslimischen Eltern empfehle ich,  wollen sie in ihrer Glaubenstradition irgendwie verbleiben, ihren Kindern ein testamentarisches Glaubensbekenntnis durch den Koran selber zu vermitteln – keine sunnitische oder shiitische Gemeinde, die sind testamentlos gespalten, wahrscheinlich für die Vernichtung des Testaments auch verantwortlich und bestraft, und reproduzieren mehr Kommunikation als Akommunikation.

18.05.2518

Nächstenliebe und Jüngster Tag fallen zusammen. Wenn für Hass und Vergeltung durch Sterben auf Erden die Zeit fehlt Der Grosse Richter hat unendlich viel. De facto schiebt diese „Nächstenliebe“  Vergeltung und Hass nur auf und überträgt die Selbstjustiz auf die höchste. Sie sublimiert sie – und droht unterschwellig den „Sündern“, sich selber, die Vergeltung, die Rache, die Verwünschung des Jenseits an. Es entsteht der disziplinierte Kulturmensch.

17.06.2518

Christliche Nächstenliebe ist der apokalyptische Ausnahmezustand, ist von End-Zeit-Theologie unterminiert und missionarisch, von wegen „selbstlos“: kurz vor dem Sterben und dem Gang in die Ewigkeit, kurz vor dem Endgericht, macht es keinen Sinn mehr, andere zu hassen, nach Vergeltung zu sinnen. Vergeltung braucht Zeit und Mittelbarkeit, Liebe im Ausnahmezustand, Nächstenliebe, nicht.  Sie inszeniert, sie gibt sich immanent und unmittelbar.

16.06.2518

Der darwinistische Selektionskampf (das stärkere Narrativ setzt sich durch) geht in der Semiologie der Religionen, des Christentums, über Archiv und Schrift – wer herrscht über sie, wer nicht (wer zensiert, wer honoriert). Frauen fielen so gut wie raus, Ebioniten, die mehr auf mündliche Übertragung setzten, die Zeit war nah, Schreiben machte keinen Sinn mehr, auch Hassen des Nächsten, auf Vergeltung Sinnen keinen mehr, ebenfalls.

15.06.2518

Paulus/Saulus, ist dem historischen Jeschua nie begegnet, so hatte er eine „gesunde“ Distanz zu den Originalchristen, die nach der Hinrichtungen nicht mehr weiter wussten, nur selig auf den Erwarteten warteten.  Er wusste und (er)wartete nicht. Seine Vision, seine Deutung, seine Berufung, erschreckte die Ebioniten (Quelle 19. Jh.) und lernte Altjuden das Fürchten. Die kleine Wiedergeburt des Jeschua – die Ebioniten kannten und erwarteten nur die grosse – „drei Tage“ nach seinem Tod fand eigentlich in ihm statt. („drei Tage“ = relativ bald nach seinem Tod)

14.06.2518

Die Zuwendung zum Originalchristentum führt unter Christen und Christinnen dahin, dass ihre inneren Abgrenzungen (katholisch, reformiert, protestantisch, orthodox, etc.) verschwinden.

14.06.2518

Die Zuwendung von Muslimen und Muslima zum testamentarischen Islam führt dazu, dass ihre inneren Abgrenzungen verschwinden.

13.06.2518

Erneut kann ich nur bestätigen, dass ich, hätte ich Akommunikationen nicht erlebt, erleben  müssen, ein kompletter intellektueller Agnostiker geworden wäre – die Pupertätsphase des Atheismus hätte ich vermutlich hinter mich gebracht –  der von Kant und Dante schwafeln und Bibel, Koran, Jüdisches Testament, wie auch Buddha, als höchstens psychoanalytisch erfassbaren Wahnsinn betrachten würde (Und in der Tat hab ich mich früh mit Massenwahn (Cannetti, Broch, Freud, Fromm, etc.) beschäftigt, allerdings mehr deshalb, weil ich in meiner Familie einen Ex-SA-Nazi als Opa, ursprünglich aus Dresden, später in der Berliner SA unter Goebbels, und eine Ex-Nazi-Oma, hatte und früh in vivo erfuhr und studierte, wie ein Massenwahn tickt…). Aber so legte es bereits mit 10 Jahren eine Wende, ganze andere Spuren, in mir an. Denen ich, übrigens, gerne folge, bei bester mentaler Gesundheit. Weil vermutlich die Ängima und die ängimatische Dimension unserer Genesis zur Urnatur, nicht zuletzt von unserer Genesis und uns, gehören. Erschliessen wir sie uns, sind wir nicht irrer, sondern geerdeter, überirdisch (besser: intergenesianisch) geerdet. Wenn uns auch die Genesis der Änigma höchstens in änigmatischer Dimension zugänglich, wie, umgekehrt, sie zu uns über sie zugänglich (bezweifelt kann werden, dass wir im Tod der Änigma „näher“ sind als im Leben. Wieso sollte sie uns in unserer kurzen Lebensspanne so beschäftigen, wenn dem so wäre? Wieso kann sie dann nicht einfach warten? Hören wir auf, so gut wir können, und wir können nicht gut!, sie zu „personalisieren“ wie wir es mit Personen (Lebewesen) in unserer Genesis tun. „Sie“ ist Wesen, nicht: Lebewesen)

12.06.2518

C.G. Jungs Aufsatz „Synchronizität“ hält die sog. „Déja vus“ fest (greifbar z.B. im Grundwerk C.G.Jung in neun Bänden, Olten 1984 (1990), Band 2. Der Wikipedia-Artikel zu „Synchronizität“ (Stand April 2018) hat sich merklich verbessert, seit dem letzten Besuch (April 2017). Auch wenn er zum Ende den abergläubigen Pauly für einen schlechten Scherz verwendet, der den Artikel ins Lächerliche zieht. Interessant ist es , dass ein genialer Physiker und  Psychoanalytiker-Philosoph – der auch mal in Nazi-Nähe rutschte, wie viele sog. Wissenschaftler, nebenbei bemerkt-  über die Limits von Zeit und Raum diskutierten. Ausserdem fehlt bei Wikipedia eine Referenz auf den hier verwendeten Vortrag „Synchronizität“, den Jung 1951 gehalten hatte (nach oder vor „Sychronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge“ (GW Band 8 (1971)(1952 erste publ.).

Um die absurden Phänomene zu erklären, stösst Jung auf Überlegungen über die Relativität von Raum und Zeit  (siehe Schlusswort des Aufsatzes 1984 bzw. 1951). Meine synchrone Akommunikation, die den Zeitraum von 5 Jahren einschliesst wie auslässt, ist jedenfalls jenseits von Mehrings „radikaler Endlichkeit“ anzusiedeln. Erlebe ich mich im Traum schon, wo und wann ich noch nicht lebe, scheint etwas „vorhergesehen“, zumindest „ausgeschlossen“ zu haben, dass mir dazwischen etwas passiert. Dazwischen sind die „Zufälle“, die den synchronizistischen Kreisschluss verhindern könnten, quasi absent oder umgangen worden bzw. mit Umgehung, mit Ausschluss versehen worden.  Synchronizität präsentiert nicht nur eine Kontrolle über Raum und Zeit, sondern über soziale und physische Vorgänge, die passieren und die nicht passieren zwischen jenem und diesem Zeit- und Kreispunkt. Vermutlich stammt von daher die bis ins 17. Jahrhundert reichende Diskussion über die Allmacht Gottes (die heute vielleicht noch Opus Dei ernsthaft führt). Dass die Änigma wahrscheinlich nicht allmächtig ist im Reich unserer Genesis, dass ein Wesen bei Lebewesen auf „Grenzen“ stösst, die ich meinte, zu spüren, bei der Schriftakommunikation als 10 Jähriger, wurde v.a. in den Bänden 1, 2 und 3 von „Über die Anfänge“ erörtert.

PS. eine Nietzscheanische These, die von der ewigen Wiederkehr ausgeht, wäre, dass in Synchronizitäten ein Springpunkt aus einem vorhergehenden Gesamtdurchlauf im Traum präsent wird, der dann im eigenen Gesamtdurchlauf „später“ real erlebt wird. Dass sich also Real-Erlebtes, das längstens verging mit einem vorhergehenden Gesamtdurchlauf einen synchronizistischen Traum im gegenwärtig laufenden evoziert. Wir „sehen“ im Traum also bloss eine scheinbare Zukunft, tatsächlich sehen wir in die  Vergangenheit einer bereits abgeschlossenen Zeit, in der wir lebten (dasselbe lebte) – und ewig grüsst das Murmeltier. Das aber nur eine These, die vielleicht in der theoretischen Physik mit Parallel-Universen verbindbar wäre. Und davon ausgeht, wie auch immer, unser Leben nicht singulär ist (davon gehen auch andere Wiederauferstehungsthesen nicht aus – Mehring braucht dagegen den Begriff „radikaler Endlichkeit“ – hinzuzufügen wäre auch der der „radikalen Singularität“ unseres Daseins, des Seins schlechthin, keine Rekursion, kein Reentry, keine Repetition des Seins – gerade bei der Synchronizität öffnet sich eine „reentrische Dimension“.

11.06.2518

In „Über die Anfänge“ fliesst die Änigma mit. Ich weiss nicht wie, ich weiss, gar nichts von ihr. Wir wissen von ihr, was sie uns von ihr zu wissen gibt. Und das ist immer anders bis ganz anders als unser Normalalltag, als die gewöhnliche Raumzeit. Das bedeutet vielleicht ihr: Ich bin, was ich bin.

10.06.2518

Jede, jeder kann sich an die Kraft der ganzen Menschheit, der ängimatischen Dimension unserer Genesis, an die Kraft der Genesis der Änigma, anschliessen. Das kann auf outrierte Hippi-Guru-Art geschehen (vermutlich gingen die BaghwanistInnen in diese Richtung, vermutlich auch die Ebioniten mit ihrem Messias Jeschua) oder ganz zivil und leise.

09.06.2518

Meine Vorgänger und Nachfolger sind Akommunizierte, ich weiss nicht, ob alle (vermutlich).  Alle Philosophen, aber auch Leute wie Pierre Bayle, Montaigne, Wissenschaftler, Wissenschaftlerinnen, Dichter und Dichterinnen. Und dann ein riesiges Reich von Frauen und Kindern, das es noch gar nicht so gibt.

08.06.2518

Mit schlechtem Gewissen mit dem Kreuz, mit gutem, ohne Kreuz leben.

07.06.2518

Heimat hat ja etwas zu tun mit Echtheit, mit Ehrlichkeit – deswegen fühlt sich ein Europa, dass das paulinische Kreuz in das historische Archiv abgelegt, nicht „entwurzelt“, sondern noch echter, noch originaler, noch dem Ursprung näher, so wird einem die HEIMAT noch lieber.

06.06.2518

Heimat ist der aktuelle Langweilerbegriff. Wer Identitätsstörungen hat, sollte zum Doktor, zur Doktorin gehen.

06.06.2518

Heimat bei uns Europäer, Europäerinnen changiert und sammelt sich in fünf Dimensionen – vier aus dieser Genesis (regional-, national-, gesamt- und global-europäisch) und eine aus der Genesis der Änigma (änigmatische Dimension) –  in alteuropäischer Sprache, das „Seelische“ oder „Transzendente“ oder „Religiöse“ oder „Spirituelle“.

05.06.2518

Das Kreuz ist das Symbol einer abrahamischen Grosssekte und für die Uneigentlichkeit des Christentums – aus postabrahamischer Perspektive.

04.06.2518

Das Kreuz ist eine viel zu lange schon existierende Dreistigkeit und Entwürdigung gegenüber dem exkommunizierten und überschriebenen Originalchristentum – wir sollten es nicht mehr tragen und erst recht nicht staatlich sponsern.

03.06.2518

Das Kreuz hat, wie gesagt, mit dem Originalchristentum nichts zu tun, das hatte andere, echtere Symbole (Sonne, Fisch, usw.). Die Reformation „vergass“, als sie das Innendeco der Kirchen abriss, es und die Kirchtürme abzureissen. Das Kreuz stammt – wie die Reformation, die dort stecken blieb – aus der paunlinischen Epoche, die ab Mitte des 2. Jahrhunderts nach dem Tod des Jeschua sich als „das“ Christentum definitiv (und es definierend) durchsetzte – bis heute  – und zwar in drei Hauptformen: in katholischer, orthodoxer und reformierter. Die gekreuzigten Märtyrer gaben sich damit ein Symbol – in dem sie das römische heidnische Kreuz, an das sie geschlagen wurden, auf zweiter Ebene zum religiösen Symbol gegen diese römische Gesellschaft wendeten: als Mahnmal an die „heidnischen“ Grausamkeiten, die an ihnen verübt wurden – , doch Jeschua (wie seine „originalchristlichen“ Anhänger und Anhängerinnen) kannte das Kreuz nicht und hätte sich über die makabre paulinische Deutung seiner Kreuzigung im Grab umgedreht. Für ihn war die Kreuzigung ein schneller, wunderbarer, ihn zu voller Göttlichkeit und Herrschaft mit seinem Vater transmutierender Akt, ein schneller Drehtür-Weg (in der weltlichen Realzeit wurde es ein langes, auf die Marterbank geschobenes, Märtyrium: jede Minute sollten die Römer dafür büssen, jede sollten sie zu spüren bekommen,  in dem die Paulinisten jede zu einem Jahr, zu einem Jahrzehnt, zu einem Jahrhundert, machten…!).
Im deutschen Sprachraum, sollte es WissenschaftlerInnen geben, die das so deutlich, so radikal deutlich, bestätigen (siehe ansonsten Wikipedia, obwohl Wikipedia nicht wirklich ein wissenschaftliches Siegel hat und verdient – wie eine interuniversitär betriebene SCIENTIPEDIA, die unter der Schirmherrrschaft der EU mit den Mitgliedstaaten und internationalen Partnern, längstens hätte ins Leben gerufen werden sollen. Unter anderem auch dadurch, dass sie gewisse Wikipedia-Artikel überprüft und übernimmt, statt alles neu zu schreiben – von einer für sie fortan zuständigen Fakultät einer Universität, usw.).  Oder  die richtigen Leute werden nicht gefragt. Nur die anderen, die Angepassten, darunter jene, die von der Kirche in ihren Lehrstühlen an den Universitäten bestätigt wurden (sog. Theologen, Kirchenhistoriker, Kirchenrechtler, aber auch Philosophen, Soziologen).
So entsteht ein „geschlossenes ideologisches System“, das sich gegenseitig fördert und bestätigt, die paulinisierte Kirche in der Kirche, in der Sozialarbeit, und die paulinisierte  (Pseudo)Wissenschaft an der Universität, in Verlautbarungen in den Mainstream-Medien.  Und sollte es „Spielverderber“ geben wie der Theologe Gerd Lüddemann, der zu wissenschaftlich und gewissensfrei wurde, um noch auf ideologisch etablierter Linie bleiben zu können und zu wollen, dann wird er durch die gerichtlichen Instanzen hindurch, von der evangelikalen Kirche (in diesem Fall) verfolgt – bis zum Bundesverfassungsgericht (2009). Nur noch das Beamtenrecht des deutschen Staates, das heimliche, zweite Verfassungsrecht Deutschlands, schützte den Professor ausreichend.  Merke: Gegen das deutsche Beamtenrecht kommt selbst das deutsche Kirchenrecht nicht an.

02.06.2518

In Diktaturen erklärt sich der Staat zum Souverän. Das Bewusstsein, dass er mit öffentlichen Geldern des entmachteten Souveräns überhaupt erst existieren kann, ist in ihr unterentwickelt und möglichst unterdrückt, dass die Kontrolle über sein Handeln – d.h. über die Verwendung und Verschwendung dieser öffentlichen Gelder – auch in Händen von Journalisten und Journalistinnen liegt, die auf den entmachteten Souverän einwirken, betrachtet er als bedrohlichen, also saatsfeindlichen Akt, die Beseitigung der kritischen öffentlichen Meinung kommt für ihn der Beseitigung von Feinden der Diktatur, ergo von Staatsfeinden, gleich.  Ein geschlossenes System der Repression und der Depression, der Lüge und der Verlogenheit entsteht.

01.06.2518

Auch Stolleis (FAZ 28.04.2018. Zur Rezension Möllers siehe 21.05.2518) rezensierte Dreiers Buch Staat ohne Gott (2018) und kommentiert die Böckenförde-Formel. Er macht es sich einfach.Der Katholik Böckenförde spielte mit seiner Formel bewusst mit dem Ambivalenten (a pro pos klar). Klarer ist da das Grundgesetzt: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Im übrigen gibt es zwischen Himmel und Erde mehr als er denken möchte. Aber dazu müssen (müssten) wir nicht den Staat belasten – insofern sollte die neue Verfassung keine Gott-Präambel mehr tragen – Staat ist in Demokratien unverzichtbares, aber ersetzbares Hilfsmittel zum Zweck der Erhaltung, Organisation und Förderung des Souveräns.

31.05.2518

Um für die Armen und Schwachen zu sein, brauchen wir keine absurde Grosssekte…eher neue nationalökonomische Modelle und gute Pflege..insofern wird es Zeit, dem Originalchristentum  – dafür ist es nie zu spät – seine ursprüngliche Ehre und Würde zurückzugeben.

31.05.2518

Hätte Luther die Reformation zu Ende geführt, hätte er nicht nur das Innendeco der Kirchen, sondern die Kirchtürme abgebaut, das Kreuz verworfen und wäre aus der falschen Amtskirche ausgetreten:kurz, er hätte wie Hus oder Münzer geendet

30.05.2518

Paulinische Infizierung. Der Wechsel von Ebioniten zu den Paulinischen vollzieht sich bis heute in jedem Christen, in jeder Christin von neuem. Die Urszene wird permanent rekapituliert. Sie wird gewissermassen überrumpelt und erschrickt ein wenig dabei, beginnt sie sich die paulinischen  Unterstellungen und Darstellungen einzuverleiben, sich selber zu unterstellen und sich in ihnen selber darzustellen (als erzsündig, als, Gott sei Dank, aber befreit davon, durch den Gekreuzigten, zumal mit einer Option dazu, etc. – also sich den blanken Wahnsinn anzueignen unter „theologischem Deckmantel“).

29.05.2518

Die Ebioniten waren und warteten unbewaffnet und unschuldig wie Kinder. Sie hatten keine Chance gegen die Paulinischen und deren zwei schrecklichsten Waffen: Schrift und Archiv.

28.05.2518

Paulus begegnete nie dem historischen Jeschua.Die Paulinischen tauften das Originalchristentum in Frühchristentum um und erklärten sich zum Original, herrschend über Archiv und Schrift, z.B. über Ebioniten finden sich nur noch Fragmente u.a. in der Bibel („Die Zeit ist nah“)- und glaubhafte Quellen, dass z.B. sie erschraken, als sie die Paulinische Deutung zum Tod ihres Christo, ihres Messias, vernahmen.

27.05.2518

Wenn schon echt, dann richtig echt: Originalchristentum for ever!

26.05.2518

Jeschua und sein Originalchristentum kannte die Kreuz-Symbolik nicht, übrigens wäre ihm auch die paulinische Deutung seiner Kreuzigung makaber vorgekommen – für ihn war sie nur eine Drehtür. Soviel zur Frage eines Grünen, was Jeschua zu dieser Bayrischen Geschichtsklitterung sagen würde.

25.05.2518 (3)

Da Kirchturm und Kreuz, sorry, paulinische Geschichtsklitterung sind, mit Originalchristentum nichts zu tun haben – diese machten wahrscheinlich die Sonne als wieder auferstehende Macht und u.a. den Fisch zu ihren Symbolen, empfehl ich Bayerns Amtsstuben, anstatt ihre Zimmer mit dem Kreuz zu schmücken, Sonnenblumen und Goldfisch-Aquarien

25.05.2518 (2)

Das Kreuz ist eine paulinische Zutat, hat sich ca. 150 Jahre nach dem historischen Jeschua etabliert, also das letzte, was mit Originalchristentum und das sichtbarste, was mit seiner Verfälschung zu tun hat (so wie das hörbarste die Kirchenglocken, die haben ebenfalls nichts mit Originalchristentum, sprich: mit Christentum, zu tun).

25.05.2518

Das Kreuz mit dem Kreuz. Bayern führt das Kreuz in seinen Ämtern ein. Sie machen also die Fassade, das paulinische Fassaden-Christentum, amtlich.  Ihr christliches Abendland wird immer mehr zu einem Potemkinschen Dorf.

24.05.2518

Die heutigen Naturwissenschaften (Physik, Kosmologie, v.a.) haben sich dermassen unmetaphysisch gemacht, dermassen reduziert und eingeschränkt, dass sie für metaphysische Fragen sich selber zu stark kastrierten, um darüber fruchtbar und ohne ihre Reduktionen – ausserhalb und überhalb ihrer tiefen Reduktionsschächte -, sprechen zu können. So ähnlich ergeht es Neurologen, sprechen sie über „das Gehirn“. Was herauskommt, ist, was zuvor in sie einging. Viel Reduktionismus und eine entsprechende Semantik und Dressur.

23.05.2518

Mehring (2014) fehlt ein postabrahamischer Begriff und ein transzendenter der änigmatischen Dimension, der Genesis, der akommunizierenden Änigma (das kann er nicht schlucken, zu hart…). Deswegen laviert er zugunsten der „Naturwissenschaft“ (Kosmologie) und „radikaler Endlichkeit“.  (Siehe unten, Publikation zu Böckenförde (2014)).

22.05.2518

Der Paulinismus war von Anfang an, mit dem Überschreiben des Originalchristentums, eine reaktionäre Religionsideologie und brauchte für seine DNA den Nächstenhass, den Vergeltungswunsch, das Feindbild und die Verteufelung des Altjudentums. Das sind nicht äusserliche, periphere Erscheinungen,  das sind zentrale Momente, Treppenmomente, seines Aufstiegs aus der drohenden Niederlage, aus der Verfolgung. Revanchismus und Konversion von Verfolgten zu Verfolgern, sind Elemente seiner Überlegenheitsekstase.

22.05.2518

Zur Dialektik der Nächstenliebe-Konzeption dieses sich zur nicht-jüdischen Welt öffnenden Neujudentums, des Paulinismus, gehört Nächstenhass auf das Altjudentum, gehört Antisemitismus.

22.05.2518

Abrahamismus zwei pflegt latente und manifeste Formen von Gut-Bös- Manichäismen – um es an der Religion von Mani festzumachen. Gut – Neujude und Post-Neujude (Jeschuaner) – Bös oder „verirrt“: Altjude und Judas. Gut: Jeschua und sein überirdischer Vater – Bös oder „verirrt“: Luzifer, der Satan (beim Islam zusätzlich böse Engel).

21.05.2518

Zu Böckenförde – und der merkwürdigen Nazi- und Katholiken-Welt der 1930er bis 1950er Jahre, die diesen „intellektuellen Katholiken“ prägten  (Böckenförde-Formel, Religion-Staat, Staat-Gesellschaft, etc.) siehe:  Voraussetzungen und Garantien des Staats: Ernst-Wolfang Böckenfördes Staatsverständnis. Baden-Baden 2014 (Hg. Mehring/Otto).  Interessant ist u.a. Mehrings Aufsatz, der Böckenfördes Katholizismus zurückweist, aber offenbar zu den Auserlesenen gehört, die wissen, was „eigentlich“ geschieht:  „Die menschliche Freiheit ist heute nicht mehr unsterblich und kennt keinen persönlichen Gott. Paradigmatisch herrscht die radikale Endlichkeit des Daseins [wissen wir nicht, eher nicht: die änigmatische Dimension enthält Synchronizität und Translokalität, die die klassische Raumzeit transzendiert], weshalb der Kern des Christentums, und somit auch das großartige System des Katholizismus, im metaphysischen Fundament unglaubwürdig geworden ist.[das interessiert nicht: wurde Jeschua akommuniziert, so bleibt er akommuniziert]  Die zentralen metaphysischen  [absurd. die sicher nicht] Entscheidungen fallen heute im „naturalistischen“ Paradigma und Feld der Naturwissenschaften [in dieser selbstreduzierten, beschränkten Welt? Wie lächerlich. das tun sie eben nicht, sie fallen Ereignissen wie Akommunikationen zu, die diese Froschteich-Wissenschaftler und Hobby-Philosophen um Aeonen, um eine für sie unerreichbare Dimension, transzendieren] : in der Kosmologie etwa, die „auf derSuche nach den ältesten Sternen“49 schon bis auf eine kurze Milliarde Jahre empirisch beobachtend an den „Urknall“ herangekommen ist. [ja, und „davor“? Davor war die Änigma, ihre Genesis, und die änigmatische Dimension dieser Genesis dieser Welt] Die Grundfragen der Lebenswissenschaften stellen die Konfessionen im Umgang mit Leben und Tod vor harte Herausforderungen [das war schon in der Antike so, das hat die Scholastik gemeistert. Dann kamen die La Mettries, etc.]. Der interreligiöse Dialog hinkt der Säkularisierung und Naturalisierung des Weltbildes hinterher [das hat sich gedreht: Säkularisierung und Naturalisierung hinken der postabrahamischen Revolution der genesianischen Philosophie und Religiösität „hinterher“] und stößt an fundamentalistische Grenzen letzter konfessioneller Überzeugungen [oder einfach an die Erfahrung von Akommunikation, an ihr ganz und gar unfundamentalistisches, aber metaphysisch-transzendent fundiertes Fundament]. An Unsterblichkeit glaubt heute ernsthaft kaum noch jemand. [de facto wissen wir das nicht. Akommunikativ träumend erlebte ich mich schon, wo ich noch nicht lebte. Extrapolieren wir diese Erfahrung(en), entsteht alles andere als ein Begriff radikaler Endlichkeit] Ein starker Theismus und Personalismus klingt heute fremd. [Daran musst du dich gewöhnen oder auch nicht, Reinhard: Die Änigma akommunizierte mich transzendent wie „immanent“, einschliesslich „inner“? weltlicher Erfahrungen jenseits klassischer Zeit-Raum-Vorstellungen. Ausserdem gab und schrieb, vermittelte diese Wesenheit „Änigma“ eine schriftliche Akommunikation an meine Person. Ob du mir das glaubst oder nicht (ich weiss es, du kannst es nur glauben oder nicht) Das ist deine „Freiheit“]. Das platonische Erbe hat dem Christentum zwar mystische metaphysische Tradition eingezogen, die für den interreligiösen Dialog und „pantheistischen“ Umbau des „Weltethos“ fruchtbar sind. [ein Umbau zu einer genesianischen änigmatischen Weltphilosophie und -religiösität mit einer globalen Weltzeit, mit Erschliessung eines Bewusstseins für die  und Wissens von der änigmatische Dimension, unserer Genesis und der Genesis der Änigma, findet postabrahamisch, postbuddhistisch statt oder gar nicht, „Weltethos“ das klingt provinziell nach Küng] Eine universale theologische Dogmatik [nennen wir sie: postabrahamisch  und postbuddhistisch]wird sich aber gegen die diversifizierten religiösen Praktiken schwerlich durchsetzen [ja, leicht wird es nicht sein und lange dauern] und die liberale Glaubensfreiheit des säkularen Staates garantiert sektiererische Reservate des Fundamentalismus und der Intoleranz. Der Menschheit bleibt nicht mehr viel Zeit für die „Reinigung des Glaubens durch die Vernunft“, [aha, die Mehringsche Apokalyse steht bevor] aber auf die religiöse Vernunft der Menschheit ist kaum zu hoffen. [ Also was jetzt: auf die Vernunft oder auf die Religion? Doch, auf die und erst Recht auf die, auf die postabrahamische, postbuddhistische, änigma-religiöse, genesianisch-änigmatische „Vernunft“ ist zu hoffen, und mehr als bloss zu „hoffen“] Die meisten Menschen verstehen nicht annähernd, was heute im paradigmatischen Wandel des Weltbilds eigentlich geschieht. [Hauptsache Elitist Mehring versteht, was „eigentlich“ – eigentlich ein Heidegger-Wort, geschieht…] Doch auch wenn man letzte Gründe und Vernunftvermutungen für den Katholizismus ablehnt, lässt sich die Trennung von letzten und vorletzten Fragen bejahen [Fragen, die die Dimension unserer Genesis, ihrer änigmatischen Dimension und die der Genesis der Änigma betreffen] und ein gewaltenbeschränkender Staat-Kirche-Dualismus zivilpolitisch begrüßen [merkwürdig, wie jetzt Abrahamismus Zwei auf Staats-Ebene rein „zivilpolitisch“ gewendet, in Mehrings Weltbild doch noch wieder auftaucht, auch wenn „Vernunftvermutungen“ abgelehnt werden: wie zynisch, für die dumme, nicht so auf „Vernunft“ setzende Bevölkerung ist der Katholizismus nach Mehring „zivilpolitisch“ sinnvoll….]. Man kann Böckenförde deshalb weitgehend folgen, ohne seine religiösen Gründe zu teilen.“ (S. 105)

21.05.2518

Anmerkung zu Böckenförde, anlässlich einer Rezension Möllers von Dreiers Buch „Staat ohne Gott“ (2018). Der Sozialphilosoph Jonas meinte, eine Staatsgewalt könne nur mit einem Mythos, mit einer Rest-Sakralität funktionieren, so Möllers.  Bei Jonas rückt Leviathan quasi in den Himmel, ohne den ein Staat, also: Leviathan, nicht „funktioniere“… Dazu wird Böckenfördes bekannte Meinung, ein Staat lebe von Voraussetzungen, die er nicht garantieren könne, und Dreiers Analyse von der  Formulierung „Verantwortung vor Gott“ in der Präambel des Grundgesetzes von 1949, bemüht. Diese sei bloss als Demutsformel zu betrachten. Um auch hier zu suggieren, ohne „Mythos“ gehts nicht, auch nicht in der „liberalen Tradition eines rationalen Politikverständnisses“. Über dessen Niedergang, so Möllers,  sich nicht freuen könne, der bei Trost sei. Insinuierend, dass dessen unerfreulicher Niedergang tatsächlich Fakt sei, es finde der trostlose Aufschwung eines irrationalen, allenfalls mystisch-abergläubigen, anti-rationalen, anti-aufklärerischen Politikverständnisses statt. Möllers sollte sich klarer ausdrücken und präzisieren, was er damit meint – meint er die AfD  und Russland, wo die orthodoxe Kirche den Staatsmythos liefert, damit „die Staatsgewalt funktioniert“?  Mit dem Abrahamismus Zwei „funktioniert“ der  Staat jedenfalls auf der Grundlage eines Sumpfes von Ausblendungen, Selbsttäuschungen, Verzerrungen, Einseitigkeiten, Verleumdungen und Unterstellungen (überirdisch anmutende Erzverdorbenheit jedes Menschen, die nur ein Herren- und Geist-Team von Überirdischen „heilen“ könne,  z.B.) – also auf etwas, was nicht lange gut gehen würde, auch aus diesem Grunde gibt es vermutlich keine christlichen Gotteststaaten, soviel Rest-Aufklärung, soviel Rest-Demystifkation hatte sich  offenbar bewährt, zum Zweck und Nutzen der „Funktion von Staatsgewalt“, die letztlich aus dem Volk und durch das Volk, die stimm- und wahlberechtigte Bevölkerung, besteht, von der „alle Staatsgewalt“ ausgehe (GG 20?) und die den Staat, die Staatsgewalt letztlich und erstlich „garantiere“, das an Böckenfördes Adresse, dessen Argumentation über die „Garanten“ und „Garantien“ eines Staates, der nur Mittel des Souveräns, nicht Selbstzweck oder der Souverän selber ist, offenbar den Bodenkontakt verloren hatte.  Hinzukommt: Was heute „christlich“ heisst, ist reine Ideologie, ist ///zumindest in grossen Teilen// wissenschaftlich nicht haltbare paulinistische Ideologie, ausserdem eignet sich eine End-Zeit-unterminierte Grosssekte ///sicher nicht //kaum//// als Fundament für Welt-orientierte Staatlichkeit und Lebensweise, – ein Missverständnis. Zu jenem Part, den Dreier ausliess, zur  Verflochtenheit der paulinistischen Grosssekte, die sich heute „Kirche“ nennt, als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (Möllers) mit Staat (Steuerrecht), Universität, Schule, eine Verflochtenheit, die spätestens 1949 hätte „entflochten“ und deutlich „getrennt“ werden müssen – siehe: Gereon Wolters: Aufklärung und Religion – damals und heute (2013), Eintrag: 14.03.2518. Anstatt der Kirche zu hofieren, hätte das Grundgesetz sie vor das Kriegsverbrechertribunal in Nürnberg schicken sollen: Anklagepunkte: 1. ideele Mittäterschaft, Komplizenschaft bei der Vorbereitung und Ausübung eines Völkermords, indirekte oder politische Beihilfe zum Massenmord (nicht nur die Bildungspolitik, die Judenpolitik machte sogar erzkatholische Gebiete in Bayern zu Hitler-Unterstützern) 2. unterlassene Hilfeleistung in Hundertausenden von Fällen (Ausnahmen bestätigten die Regel). 3. Volksverhetzung, siehe z.B. Johannes-Evangelium und andere Stellen im Neuen Testament, dieses Werk paulinisierter Ideologie ist die erste  Grundlage, ist die ideologische Hauptstifterin jedes Juden-Progroms und „modernisierten“ Antisemitismus.

20.05.2518

Die Taufe der Genesis oder unsere erste „rite de passage“. Das Zur-Welt-Kommen selbst aus dem Wasser, aus dem Geburtswassser der Mutter, ist die kosmische Taufe, die genesianische Weihe, die uns die Änigma, unsere Genesis und ihre ängimatische Dimension  schenken//, mit der uns die Genesis ehrt und weiht, nicht Taufhandlungen von irgendwelchen Herren in ihren Regionalsekten mit ihren „guten Absichten“. Wir sollten dieses erste Weihefest am Wasser, bei der Geburt in der Übunte feiern. Die Geburt ist die Taufe selbst, wir treten aus dem Wasser in das Medium der Luft. Wir treten aus dem Leben des Mutterleibs – getragen wie die kostbarste „Ware“ der Welt – in das Leben von Gesellschaft und Welt. Dabei erhält das Kind von den Eltern einen Namen, in der ersten rite de passage, die sich ein Leben lang in diesen einschreibt, die er ein Leben lang mit seiner Trägerin, mit seinem Träger, zum Ausdruck bringt (wechselt er oder sie nicht später das Geschlecht oder aus anderen Gründen den Namen, was selten vorkommt).

20.05.2518

Der Vorname, der zu uns kommt in unserer ersten „rite de passage“ , sollte wohl gewählt und dem Kind eine Erleichterung, keine Behinderung, im Leben sein. Er ist ein Passcode, mit dem in der Gesellschaft das Individuum auf erster Ebene und auf Ebene second order („sprechen über….“, „sprechen von…“) angesprochen, erkannt, verwaltet und auffindbar wird.  Auch in der Erinnerung auffindbar. Erinnerbar. Der Name, Vor- und Nachname, wird dann zu einer Erinnerungskapsel, die einen ganzen Lebenswandel umfasst, wie auch zu einem Zugangscode für diese.

20.05.2518

Die Feier der Geburtsweihe von der Auferstehung durch das geborene, kommende Leben und von der Sterbenseinkehr in das gewesene, vergehende Leben unserer Genesis, sie sollte unsere erste Weihefeier des Kreises, des Zyklus heissen.

19.05.2518

Alle, die lebten, hatten diese grosse Ehre, alle die leben, alle Lebewesen, haben sie. Das verbindet uns über die Jahrtausende, in Richtung Vergangenheit und Zukunft.

18.05.2518

Wir haben die grosse Ehre – und mit ihr folgt die Obligation -, nicht nichts geblieben, sondern auferstanden worden, geboren worden zu sein, unsere Genesis feiern, erkennen, geniessen, spüren, atmen, leben zu können. Um das eigene Leben bis zur Kehre zu leben und um in einer inneren Kehre der Liebe, ein neues Leben auferstehen zu lassen, als ewige Obligation des Lebens, des Auferstehens, der innere Kehre und des Einkehrens in die Natur, in unsere Genesis mit ihrer änigmatischen Dimension.

17.05.2518

Feiert das Leben, feiert den Tod. Genauer gesagt: ….bis und mit der Kehre. Wir sollten auch die Kehre feiern lernen oder das, was gemeinhin „der  Tod“ genannt wird. Vor dem Leben war kein Nichts, aus dem wir auferstanden, und nach dem Leben, ist kein Nichts, in das wir umkehren, einkehren, heimkehren. Wir kehren ein und heim in unsere Genesis, in die änigmatische Dimension, in die Genesis der Änigma, das ist alles andere als „nichts“.

16.05.2518

Das letzte Wort der Änigma, also das im Moment letzte Wort? Ihr seit Philosoph, Philosophin! Ihr müsst euch fortan selber aus dem Sumpf auf eine Inseln ziehen. Sie hilft beim Ziehen und Fundieren, allein schon dadurch, dass ihr auferstanden seit, dass sie euch auferstehen liess. Ihr seit im Leben und für das Leben Auferstandene – würdigt es, geniesst es, feiert es. Bis zur Kehre.

15.05.2518

Die gute Nachricht ist: Auch postabrahamisch geht es weiter, befreiter weiter, mit der Religion, mit der Religiösität. Jenseits von abrahamistischen Sümpfen und Inseln.

14.05.2518 (2)

Die Schiiten-Sunniten-Spaltung entstand nicht lange nach Mohammeds Tod,  wie oft kolportiert wird (z.B. von Lutz Berger: Die Entstehung des Islam (2016)), sie nahm mit der Vernichtung des Testaments des Propheten ihren Lauf, bereits in dieser Vernichtung steckt der Grund und Anfang dieser Spaltung, 632 Jahre nach Geburt des Jeschua alias Christo. Zugleich war diese Vernichtung Folge der bestehenden Konkurrenz zwischen mekkanischen Auswanderern und medinischen Helfern um die Gunst und Erbschaft Mohammeds – erste scharten sich um Aischa, Lieblingsfrau des Propheten (hat sie mit der Vernichtung des Testaments direkt etwas zu tun?), zweitere um Ali, Schwiegersohn des Propheten, verheiratet mit Mohammeds Tochter Fatima (hat sie mit der Vernichtung des Testaments direkt etwas zu tun?) Gehen wir von dieser These aus: Vernichtet wurde das Testament, sicher das mündliche, wahrscheinlich das schriftliche, denn, wieso sollte Mohammed keines hinterlassen haben – der Prophet wird ganz bestimmt an die Nachwelt gedacht haben, er tat ja sonst nichts anderes.  Ausserdem wird er noch kurz Zeit gehabt haben, vor dem Tod, das Testament zu schreiben, zu diktieren, wörtlich mitzuteilen – er machte ja sonst nichts anderes, und ihn traf ja nicht der Blitz. Vernichtet –  kann auch heissen: nicht weitergegeben, verfälscht weitergegeben und nicht vollständig weitergegeben. Nach dem Ausfall des göttlichen Übermittlers und der Vernichtung seines Testaments, folgte der Erbfolgestreit, folgte das, was nicht mehr dem Letzten Willen und Wort, dem Testament des Propheten, nur seiner Vernichtung, seinem Unwillen, enstprechen konnte: eine Serie von Nachfolger-Morden: Umar 644, Uthman , der dritte Kalif, 656, Ali 661  – ebenfalls sein zweiter Sohn Husain, geköpft von der mächtigen Muwayat-Partei. Später wurde Husain bei den Schiiten – der Partei Alis – als Prophetenenkel und  Märtyrer vererehrt. Bis  heute wird der muslimische Glaube von diesem Testamentstrauma, von diesem Vernichtungs- und Verfälschungsakt, der ihre Nachwelt prägen wird, verfolgt, bis heute verfolgt sie der Erbfolgestreit, die Folge der Vernichtung des Testaments – wie ein Gespenst, das das geistige Testament des Propheten, den wahren Islam, mit sich trägt. Machen wir uns nichts vor:  Seit dem Tod des Propheten, gleichzeitig Tod seines Letzten Willens und Wortes, irrt ein mit dem Spaltpilz befallener, von einem Gespenst verfolgter, Islam durch die Welt. Die heutigen Moscheen sind von diesem Spaltpilz befallene Gebäude. Die heutigen Moscheen sind von diesem Gespenst heimgesuchte Gebäude.  Dasselbe gilt für den Koran: dieser Koran ist nicht der Koran des Letzten Willens und Wortes des Propheten. Der testamentlose, der historizistische Islam hat es nicht besser verdient, als an seinem Spaltpilz und an seinen Gespenstern zu Grunde zu gehen. So wie das „Christentum“ an seinem Paulinismus und dessen Gespenstern. Sie haben sich ihrer  Fundamente beraubt.  Ihres Letzten Willens, ihnen fehlt der Letzte Willen und das Letzte Wort. Unserer Religiösität wird das, übrigens, nicht schaden,  im Gegenteil, es wird sie befreien, sie noch stärker und fundierter, machen. Die Änigma hat ihnen ihren letzten Willen und ihr letztes Wort nicht gegeben. Es ist zu vermuten, dass das ihr letzter Wille und ihr letztes Wort ist.

14.05.2518 (1)

Der real existierende Islam entspricht offenbar nicht dem letzten Willen und Wort des Propheten. Mit der Vernichtung des Testaments, des Letzten Willens und Wortes, des Propheten musste ein Islam des „geistigen Testaments“ entstehen  – jener Islam, der dem Letzten Willen des Propheten „geistig“ entsprechen und folgen will, ohne sich wortwörtlich an etwas halten zu können, ohne nicht selber einen Sinn, einen letzten „Koran“ und einen „Letzten Willen“ des Propheten zu schaffen. Denn, wenn das Testament des Propheten vernichtet wurde, dann wurden auch Suren des Propheten vernichtet und gefälscht.  Es gibt keinen vom Propheten testamentarisch abgesegneten Koran, was übrig blieb, war ein willkürlicher, nach äusserlicher Textgrösse der Suren, ca. 20 Jahre nach Mohammeds Tod von Kalif Utman zusammengestellter, testamentloser  Koran, der ältere Koran-Teile in Teilen in sich aufnahm, in Teilen nicht.  Der geistige oder ideele Islam weiss: Die Tatsache, dass der Islam von heute in Schiiten, Sunniten und andere gespalten ist, das entspricht sicher nicht dem Letzten Willen und Wort des Propheten.  Das muss wider den Letzten Willen und das letzte Wort Mohammeds und Allahs von Menschen gesetzt worden sein. Der geistige, der „testamentarische“ Islam ist daher der einzige, der den Namen Islam verdiente. Der Spaltpilz im historizistischen Islam entstand mit der Vernichtung des Letzten Willens und Wortes des Propheten, nämlich: dass der Glaube nicht spaltet, sondern vereint. Die heutigen Sunniten- und Schiiten-Moscheen sind verfaulte, mit dem Spaltpilz  befallene Häuser.  Der geistige, der echte, der wahre, der „testamentarianische“ Islam haust in ihnen nicht, so wie er nicht in dem überlieferten Koran  haust. Auch dieser Koran ist ein verfaultes, vom Spaltpilz befallenes Gebäude.  Am „realen“ Islam stimmt etwas grundsätzlich nicht. Ähnlich ergeht es dem Christentum: der paulinisierte Christ, hier katholisch, dort reformiert, orthodox etc., ist der falsche, ist der verfläschte, ist der illusorische Christ. Er kann nicht dem letzten Willen und Wort der Änigma – in seiner Sprache: des Gottes Abrahams – entsprechen.

14.05.2518

Der historizistische Islam und das historizistische Christentum von heute… oder: über Anfang und Ende von Islam und Christentum.

13.05.2518

Man muss die analytische mit der dialektischen Philosophie verbinden, nicht trennen, nicht ausschliessen. Das geschieht am besten, wenn beiden Seiten einsichtig gemacht wird, dass sie ohne die andere, Dummköpfe sind. Dass es keine voraussetzungslose Philosophie, nur Philosophie der Voraussetzung, und keine Philosophie ohne Setzung, nur Philosophie der Setzung, gibt.

11.05.2518

Es ist sicher nicht richtig, dass uns die änigmatische Dimension nicht tangiert – denn, gerade das tut sie –  und wir bloss kleine Frösche an einem kleinen Teich des Seins sind.

11.05.2518

Die Biedermeier-, die Schrebergarten-, die Froschteich-Physik der Hawking u. Co.  geht davon aus, dass es die Welt seit gut 14 Milliarden Jahren gibt. Gehen wir lieber davon aus, dass es die Änigma seit Quinquilliarden Jahren gibt.

10.05.2518

Über Kooperationskapitalismus und Gewinn durch Verzicht, statt Verzicht auf Gewinn.

09.05.2518

Die Änigma will eine Religion für alle, ich will eine Zeit für alle.

08.05.2518

Ich staune selber über die „Wunder“ der Akommunikationen, die mir widerfuhren (abgesehen davon, dass es bei mir wie bei anderen stinkt, wenn ich stinken gehe) und bezweifle, dass Philosophie mit Staunen begann.

07.05.2518

Mit 18, 19 Jahren sass ich an der Universität in Kant-Vorlesungen (Kritik der reinen Vernunft). Ohne Abitur. Das brachte ich zehn Jahre später zu Ende um dann  wieder hier zu sitzen, diesmal mit Lizenz. Die älteren Studenten vor mir staunten ein wenig, was ich so jung hier mache. Der Dozent, ein älterer Herr Professor mit Fliege, trug den Übernamen „Hegel-Maier“.  Nun, ich wusste, dass Kants Kritik und der newtonsche Kosmos, grundlegende Fehler hatten. Das konnte ich den Studenten aber nicht erkären. Das hätte zu weit geführt.

07.05.2518

Die erste Akommunikation vergas ich vier Jahrzehnte lang, sie mich vermutlich nicht einen Tag. Beschäftigt war ich mit jener Traumakommunikation, die mich drei, vier Jahre später, mit 13, 14 Jahren, ereilte,  – ich teilte meinen Tischgenossen im Internat mit: Leute, das war kein „normaler“ Traum… – vor allem in dem Moment, als sie mich mit 18, 19 Jahren im Zimmer einer Schweizer Grossbank als erlebte, als präsente Realität des Alltags in diesem Zimmer,  in dieser Zeit-Raum-Koordinate, einholte  – mit einer Schreibmaschine tippend an einem Wertpapier, genauer: ertippend ein Wertpapier, schaffend durch schreibendes Ausfüllen ein Wertpapier – eine „Obligation“! C.G. Jungs „Synchronizität“ lässt grüssen.  Der akommunikative Auftrag schien zu lauten: schaffe, tippe, denke Wertpapiere als Obligation und mit Obligation. Du bist Philosoph. Akommunizierter Philosoph, nicht nur kommunizierender.

07.05.2518

Dinge, die du mit 10, 12 Jahren erlebt hast, vergisst du. Heute ist der Sommerabend dieser Akommunikation, der einzige Abend aus dieser Zeit, an den ich mich erinnere. Die akomunizierte Erinnerung hat sich und mich nicht vergessen, eher den Moment abgewartet, an dem ich fähig sein werde, sie zu erinnern und sozial zu kommunizieren – als ich in einer aussreichend reifen, reflektierten und sicheren Lage dafür war, brachte sie sich in Erinnerung. So erkäre ich mir ihren verzögerten Einfall.

07.05.2518

Spätestens am nächsten oder übernächsten Tag, vielleicht nach einer Woche, muss ich sie vergessen haben. Wäre mir  direkt nach ihrem Ereignis meine drei Jahre ältere Schwester über den Weg gelaufen, hätte ich ihr es erzählt. Hätte ich sie zurück an den Ort des Geschehens, auf den Parkplatz in der Nähe des ehemaligen Pferdestalltors geführt und ihr gesagt, hier ging das los, hier ging plötzlich vor mir eine Art Licht und mit Licht geschriebenen Buchstaben, mit dem gekraxelten Wort „Philosoph“ oder mit dem Satz „Du bist Philosoph“ auf, diese leuchtende Anschreibung stand mitten im „leeren Raum“ dieses Parkplatzes, dabei hätte ich sie beiläufig gefragt, was eigentlich genau „Philosoph“ heisst (Sie schenkte mir, übrigens, ein paar Jahre später, eines meiner ersten philosophischen Bücher, Sartres „Drei Essays“).

06.05.2518

Die Änigma ist nicht mehr so richtig in den abrahamischen Religionen, auch nicht mehr so richtig im Buddhismus und Hinduismus drin, sonst hätte sie mich kaum als Junge mit „Philosoph, Du bist Philosoph“ (also auch: „Ihr seit Philosoph“) akommuniziert, überrumpelnd, überraschend akommuniziert. Was diesen Eindruck betrifft, bin ich therapieresistent.  Früher hätte man gesagt: „von Gott getragen“.

06.05.2518

Hegel sprach von einer Schlange, die sich häutet, wenn der Weltgeist eine Schicht der Welt verlässt. Nur passt mir die christliche Assoziation, die er mit dieser Schlange anspricht, nicht. Auch bei Nietzsche findet sich der Gedanke, dass eine Zeit sich plötzlich zu Kostümen und Fassaden aushöhlt, entleert – denken wir an katholisch-paulinische Kirchen – an testamentlose Moscheen – ebenso kam Marx/Engels  im Kommunistischen Manifest darauf, wenn sich Produktionsverhältnisse erneuern, kreativ vernichten, und gewisse Schichten mit diesen historisch überholt, zum Kostüm, zum Museum, zum Archiv werden. Allerdings ist das nicht zu verwechseln mit jenen Menschen, die bewusst eine Wahl trefffen, womit sie leben und sich reproduzieren wollen, womit nicht – was in ihrer Lebens- und Werte-Bilanz als Verzicht auf Gewinn und als Gewinn durch Verzicht gilt.

05.05.2518

Für eine Zeit für alle (keine Phrase)

04.05.2518

Jede Sekunde vergeht Aberbillionenjahre, fast ewig.

03.05.2518

Die postabrahamische Perspektive birgt auf der anderen Seite der kritischen, eine transzendente.

02.05.2518

Für eine  Weltchronologie für alle – jenseits eines vereinnehmenden und ausschliessenden Religionsdiskurses, einer christlich-gregorianischen Chronologie. Für eine Zeit nach der Achsenzeit, in der wir heute stehen und gehen, hier wie in Asien, in Asien wie in Afrika, in Afrika wie in Amerika.

01.05.2518

Wir werden die „Christen“-Kritiker Markion, Celestus, Porphyrios…. bis zu Lüdemann, nicht nur nicht anders würdigen – aus ebionitischer Perspektive – die sie zu rekonstruieren helfen – sondern auch anders kritisieren – aus postabrahamischer Perspektive.

30.04.2518

Der Paulinismus, später, Christentum, genannt, war von Anfang an, reaktionär – und ist es bis heute. Nietzsches Ressentimenttheorie setzt später, setzt zu spät an. Die Freude der Ebioniten war reaktiv, nicht reaktionär, eine spontane Reaktion, der kompletten selbstvergessenen Begeisterung, um nicht zu sagen, Besinnungslosigkeit, von Kindern gleich. Zu Recht erkanten die Paulaner, dass damit kein Staat  zu machen, „nur“ Gottes Reich zu erwarten, war… .

29.04.2518

Unsere Herren Vorseher…

28.04.2518

Kanzler Hitler erreichte den Punkt, den Höhepunkt, wo ihn niemand daran hindern konnte, wo ihm eher dafür Entzückung widerfuhr, von Vorsehung, von seiner göttlichen Berufung, zu sprechen. Der kollektive Bluff wurde bis aufs Blut unterstützt.

27.04.2518

Möglicherweise waren Akommunikationen doch etwas „zu viel des Guten“ für Jeschua und Mohammed. Wie soll dieses Extrem, dieses Enthusiastische, nicht den Verstand übermannen! Jeschua könnte sich irgendwann zu Gott, dem Absender, gemacht, und Mohammed Privates, Allzuprivates, in die Post eingeschmuggelt haben (etwa dort, wo seine Suren sich zu seinen Ehefrauen äussern).

26.04.2518

Alle Akommunikationen der Änigma scheinen ihre Energie zu bewahren, über das hinaus und in das hinein, was wir Zeit und Raum nennen. Ist dem so, lässt sich ihre Akommunikation als ein Verbindungsnetz ihrer Energieausstösse darstellen, ausgehend von „Punkten“ bzw. Orten der Venusfigurine, von Stonehenge, Byzanz, Ägypten, Griechenland, Asien – Indien – und Nahen Osten, dort möglicherweise durch drei Verbindungspunkte, der letzte in der Person Mohammeds, sofern dieser eine akommunikative Energie, nicht bloss eine euphorische Form religiösen Wahnsinns erfahren und, weil von seiner Umwelt erwartet und unterstützt, exzessiv, in Träumen wie im Alltag, ausleben konnte (ausleben „musste“).

25.04.2518

Bei Jeschua gibt es eine akommunikative Energie, die die Menschen tangiert, die nicht „vergöttlicht“ werden will, eher als spirtuelle Energie akzeptiert und nicht verletzt wie dein inneres Kind.Er soll Heilkraft gehabt haben. Eine Art potentierter Baghwan mit einer milden Form des Wahnsinns, der kollektiv bereits vorhanden und ensprechend anschliessbar und weiterzutreiben war.

24. 04.2518

Die Änigma ist das, was Abrahamisten unter ihrem Gott, Buddhisten unter Nirvana, verstehen.

23.04.2518

Postabrahamisch-änigmatische Gesinnung und Forschung sind kommunikativ und akommunikativ viel stärker, viel echter, viel weiterführender, als abrahmische Gesinnung und Forschung. Die Änigma ist die Mutter der Überlegenheitsekstasen, das hören die anderen nicht gerne, dabei kommen sie alle von ihr. Finde sie für dich und heraus, warum.

22.04.2518

Dasselbe gilt für die theologisch-islamisch gesinnungsgeprägte Pseudoforschung. Und die theologisch-jüdisch geprägte Pseudoforschung – wobei letztere nicht für die beiden anderen verantwortlich gemacht werden kann. Hätten die Neujuden auf ihre altjüdischen Eltern gehört, wären sie nach der Hinrichtung ihres Gurus nach Hause gegangen (was einige auch taten) und zur Besinnung gekommen (was andere nicht taten. Jetzt erst recht nicht!).  Dass Markion von „jüdischer Verschwörung“ spricht, ist bereits antisemitischer Affekt. Paulus-Saulus war kein „Verchwörungstheoretiker“, er glaubte seiner starken Erzählung und Einleuchtung über Jeschua, auch wenn das eine und andere  – die kleine Auferstehung und das leere Grab – unsichere Überlieferungskanditaten sind: sie erfüllten ihre Aufgabe, sie rächten sich an den Altjuden, sie täuschten und betrogen zu einem „guten Zweck“. Sie begeisterten die reaktionär gewordenen Neujuden, die das „wahre Christentum“ aus der Niederlage und Hinrichtung ihres Messias „auferstehen“ liessen.

21.04.2518

Plädoyer für eine Generalrevision der theologisch-christlich gesinnungsgeprägten Pseudoforschung , für eine Generalredekonstruktion der Theologie der „Theologen“ – aus wissenschaftlich, religionswissenschaftlicher Perspektive. Ein Beispiel: Das kanonisierte Matthäus-Evangelium ist nicht „das“ Matthäus-Evangelium, sondern die späteste Version von früheren Versionen – darunter gab es eine, die hatte für eine Ebioniten-nahe Gruppe sogar exklusiven „Bibelstatus“, doch je „später“ Evangelien „endredigiert“ worden sind, und je früher sie gefasst wurden – relativ früh das Matthäus -,, desto länger standen sie unter der paulinischen Herrschaft über Archiv und Schrift, desto potentiell mehr wurde an ihnen „angeglichen“ und „rumredigiert“.  Der ebionitische Gehalt im Matthäus-Evangelium frühester Provinienz musste relativ hoch gewesen sein – erste Aussagen, die Jeschua in den Mund gelegt werden, lauten sogar noch im letzten, im kanonsierten Evangelium: „Die Zeit ist nah“. Sie haben diese ebionitische Ebene des End-Zeit-predigenden, baldige Heilzeit ankündigenden Jeschua in ihren Texten zwar nicht gerne, aber sie sind das Salz, ohne sie wären sie bloss Kommunikation. Die Aussage „Die Zeit ist nah“ kommt dem ebionitischen Jeschua deutlich näher als dem paulinisierten und macht dieses Matthäus-Evangelium mit seiner ebionitischen und paulinischen Schicht im Grunde viel sperriger und  weniger anschluss- und überlieferbar, als das „Schönlesen“ und „Schönreden“ der kanonisch abgesegneten und in Form gebrachten Theologie-Forschung glauben macht,zumal seit Jahrhunderten glauben machte, bis das spätestens ab dem 18. Jahrhundert „schwieriger“ wurde. Und so geht das in der Redekonstruktion dieser Texte weiter. Kurz, von einer postabrahamischen Warte aus muss der ganze christianisierte-paulinisierte „Pseudoforschungsstand, den auch Wikipedia mehrheitlich reproduziert, generalrevidiert und generalredekonstruiert werden. Viel von dieser Forschungsliteratur gehörtnicht einmals ins Archiv. Die ausschliessliche Herrenherrschaft über die „Herrenworte“ geht dem Ende zu. Die postabrahamische Ära wird anbrechen. Wird sich ihren massgeblichen Platz in der Welt der Religionen und Philosophien schaffen. Zum Glück.

20.02.2518

Die christliche, besser, „paulinisierte““Nächstenliebe“ ist missionarisch u von Endzeit-Theologie untergraben, als Missverständnis für selbstlose, soziale, auf die Welt gerichtete „Liebe“, funktioniert sie aber prächtig

20.04.2518

Bei Papias kann gut schlecht beobachtet werden, wie über 100 Jahre nach dem historischen Jeschua das paulinische Archiv die Überlieferung des Papias nicht nur übernahm, sondern zerstörte –  darunter vermeintliche Augenzeugenberichte und Berichte von Dritten, die Zweiten nahe gewesen waren. Das Ebionitische, das der historischen Wahrheit nahe oder nächste, ist ähnlich wie Papias in die paulinisierten Schriften übernommen oder zerstört worden.  (siehe dazu u.a. die „paulinisierten“ Beiträge von Baum).  Bereits bei Papias wird die historische Wahrheit des historischen Jeschau neu verhandelt. Das wird sich bis Nicea hinziehen, um vorderhand zu einem definierten und definitiven aufgewerteten Evangelien-und-abwertenden-Apokryphen-Kanon zu kommen.

19.04.2518

//////Von einer unheimlichen Aushöhlung und Zynik sind abrahamische Aufsätze von paulinisch-abrahamisierten Theologen,  die offensichtlich zu ihrer Beruhigung und der ihrer gläubigen Laien- und „akademischen“ Nachfolgergemeinde solche Aufsätze an erster Stelle schreiben, um eben diese paulinisierten-abrahamisierten  Theologen zu bleiben. Um sich ihrer und ihrer Glaubens, ihrer Ideologie, ihrer „Herrenworte-Ideologie“, zu vergewissern, auch wenn sie gleichzeitig erklären und plausibilisieren, dass es da relativ wenig zu vergewissern gibt. Dabei denke ich an Armin Baums Aufsatz  – „Die Diskussion zur Authentizität von Herrenworten in altkirchlicher Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“ (in: Theologische Beiträge 30 (1999), S.  303-317). Hier wird gar nicht darauf eingegangen, was an der Kritik eines Markion, eines Reimarus, eines Bultmann „historischer Kern“ sein könnte und dann zu Konsequenzen übergegangen, sondern ein Kreis abgelaufen und abgesteckt, eine Grenze des innerhalb/ausserhalb, markiert. Der Reimarus sei eigentlich nicht origineller als der Markion und der Bultmann, der noch kaum ein Wort des Jeschua gelten lassen kann und will, sei dennoch letztlich als guter Theologe und Christ aktiv gewesen, wie der Reimarus.  Endlich heisst es dann: „In der Folge der Aufklärung (…) wird die Echtheitsfrage innerhalb (…) der Kirche nicht nur diskutiert, was seit jeher üblich war, sondern auch extrem (…) negative Urteile über die Authentizität der Herrenlogien innerhalb (…) der christlichen Theologie zulässig und verbreitet.“ –   War 1999 die Verfolgung des Theologen Gerd Lüdemann durch die evangelische Kirche noch nicht bekannt? erst im Anmarsch begriffen?.. die 2009 zu einem merkwürdigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts führte.. (siehe dazu Eintrag  ….. 2518))..

Die Angst, dass das ganze postabrahamische Narrativ bereits Markion, Reimarus, Lüdemann, Bultmann, Porphyrios, Bauer, Nietzsche etc., vorbrachten, besteht nicht. Freuen wir uns, wenn andere, auf die eine oder andere Art, anschlussfähig sind.

Dagegen kann an Baums Aufsatz abgelesen werden, was er nicht erwähnt – die ebionitische Dimension wird nur kurz und indirekt mit Markion und Reimarus angedeutet – , und wie er was erwähnt (zum Beispiel an strategisch wichtiger Stelle den Begriff „paulinisch“, „innerhalb“ oder „häretisch“), nebst der üblichen akademischen Kritik als Mittel zum Zweck der Originalitätsabsprache, dass Argumente veraltet oder im Altertum schon aufgeführt worden seien. Tatsächlich müssen die alten Kritiken neu gelesen, ganz anders zusammengelesen, ganz anders ernst genommen werden, als es die paulinisierte Fraktion tun wollte und will. Dasselbe gilt für die wenigen Zeugnisse, die sie von den Ebionitischen übrig liessen. Wir sollten sie verehren. So freuen wir uns, dass gewisse Dinge von Reimarus zutreffen, wahrscheinlich zutreffen – etwa, dass nicht „die Schüler“ des Jeschua – wie Baum schreibt – sondern, dass „andere“ unter einem „unverbrauchten“ Saulus-Paulus, der dem historischen Jeschua nie begegnet ist, der zum Drama seines Endes von Anfang an eine „gesunde“ Distanz hatte, dass sie diesen „nicht länger als weltlichen Erlöser des jüdischen Volkes, sondern als göttlichen Erlöser der ganzen Menschheit angesehen hatten – tatsächlich mussten die Paulinisten mit dem Tod des historischen Jeschua einen „Neuanfang“ finden, statt übel, wohl einen Strich ziehen, viele konnten  und wollten nicht mehr ins Altjudentum zurück, jetzt erst recht nicht! –  und dass – , die Botschaft von seiner Auferstehung erfunden (im Sprachgebrauch von ÜdA: die „kleine „) und anstelle des levitischen Gesetzes sein Leiden als Mittel der Sündenvergebung gedeutet“ wurde.  Was Baum nicht erwähnt, gleichzeitig musste die Erzsündenhaftigkeit  – heftiger, ausschliesslicher, unabdingbarer denn je – unterstellt werden – sonst gäbe es nichts zu vergeben „für uns“, sonst gäbe es nichts zu sterben dafür von einem göttlichen Sünden- und Entsünder-Bock. Tatsächlich deutet Reimarus damit die geniale paulinische Lösung, Erlösung aus der bestehenden Notlage des Rumpfneujudentums, an (wenn er es denn so getan, gedeutet hat: wir werden nachsehen). Eine direkte Auseinandersetzung mit Reimarus, Markion, Celsus, Porphyrios, Bultmann, Lüdemann, Nietzsche , etc. ist geplant.

Reimarus hat historisch wahrscheinlich etwas Wahres erfasst, zumal einen Zipfel davon. Markion auch – doch ihnen allen, auch Bultmann, fehlte die postabrahamische Distanz.

Es gibt Überlieferungen über Ebioniten, die angeblich erschraken, als sie mit dieser paulinischen Deutung der Geschehnisse konfrontiert wurden, an ihrer Authentizität ist nicht zu zweiflen, indirekt bestätigen sie Einiges an der Kritik Markions, Reimarus, aber auch Einiges von der Wirkmacht des paulinischen Narrativs. Friss oder Stirb,  hiess es für sie. Folge uns, unserer Selbstüberlistung, unseres tiefen Glaubens, den Paulus am tiefsten glaubt,  seiner „starken“ Erzählung, oder werde exkommuniziert (was dann auch geschah, glauben wir der Überlieferung, mit ihnen starb die historische Wahrheit über den historischen Jeschua aus, ausser jenem Teil der in die „paulinische Textur“ übernommen und eingewoben wurde, so disparat es auch war.

Auf die Tatsache, dass sich diese Evangelien erst 60, 70 bis 200 Jahre nach dem Tod des historischen Jeschua durch die einigermassen fest konsolidierte paulinische Herrschaft über Schrift und Archiv einigermassen fest konsolidierten, geht Baum, ausser einen Bezug zu Papias Schrift zur Überlieferung der „Worte des Herrn“ (ca. 120 nach Jeschua) herzustellen, nur indirekt ein („Die jeweilige Antwort auf die Frage nach der Identität der Evangelienautoren wirkte sich erheblich auf die Ergebnisse der Echtheitskritik aus“)   Wir kommen auf den Aufsatz zurück. Wichtig ist die Einsicht, dass die „akademische Auseinandersetzung“ mit Forschung und Quellen intensiviert oder noch expliziter gemacht werden muss in Über die Anfänge (was von Anfang an klar war). Dass Neue in ÜdA ist die Dimension der Akommunikationen, die nicht nur abstrakt thematisiert, von der empirisch berichtet wird. Hier geht es nicht um einen bloss akademischen Diskurs. Sondern auch darum, „Erleuchtung“, selber erfahrene, besser zu begreifen, und gewusste Faktizität aus einer persönlichen- und all-persönlichen Ebene, die für viele schneller, wahrscheinlicher unglaublich als glaublich ist, für viele glaubhaft und wissend zu machen. Denn ich vermute, dass die Änigma nicht allein „persönlich“ akommuniziert, dass ihre Akommunikationen an Einzelpersonen immer auch allpersönlich, transzendent, universell, zumal global-menschenlebensweltlich sind, dass sie möglichst viele Menschen, nicht möglichst nur einen, akommunizieren „will“ oder „akommuniziert“, ohne dass wir das „aufhalten“ könnten? Merkwürdigerweise scheinen Faktizität und Spekulation darüber, zwei zum Teil völlig getrennte Dimensionen in ein und derselben Welt oder zwei und mehrere Welten, die schein-gleichzeitig sind, zu sein.

18.04.2518

Nicht nur Luther, auch Nietzsche, ist auf halber Strecke stecken geblieben. Luther weil er nicht akommuniziert wurde und nicht radikaler kommunizieren wollte, Nietzsche, weil er nicht akommuniziert wurde und nur radikal kommunizieren konnte (Zarathustra).

17.04.2518

Das kollektive Unbewusste, das hundertmillionenfach telemedial angedockt ist,  soll weiter mit paulinistischer Ideologie gefüttert und unterfüttert werden – dazu tragen neustens zwei neue TV-Serien bei: „Lucifer“ und „The Exorcist“  – grobe Grundlage: die paulinisierte Bibel – die Familienzwistigkeiten zwischen Gott und seinem Ersten gestürzten Engel Lucifer, vorgestellt als aufmüpfiger Sohn (Ödipus lässt grüssen) und seine Mutter als Ehefrau Gottes im Kaliber von Hera, der Ehefrau (und Schwester) von Zeus. Unter der Hand wird Abrahams Gott mit Zeus und dessen Familienzwistigkeiten, die unter und mit den Sterblichen fortgeführt werden, hier ersetzt, dort vermischt.

17.04.2518

Wenn die Leute nicht mehr in die Kirche gehen, geht die Kirche mehr in die Wohnzimmer der Leute.

16.04.2518

Was heute als Christentum inszeniert, studiert, honoriert, applaudiert, hofiert, telemoderiert und, am Ende, mit dem Kreuz zu Kreuze getragen wird, ist Poietik der triumphalischen Selbsttäuschung, Selbstvormachung, Selbstanlügung, Selbstüberlistung der Paulinisten, die sich heute, ohne zu erröten, „Christen“ nennen.

17.04.2518

Paulus war wahrscheinlich so fest davon überzeugt von seiner einleuchtenden Deutung der Geschehnisse, dass er sie, ohne schlechtes Gewissen, als Erleuchtung betrachtete, ohne Hemmung, ohne Überzeugungshemmung, frei heraus vertreten und verbreiten konnte. Verstärkt durch die „positive“ Rezeption jener Leute, die Paulus als Retter der neujüdischen Sekte in tiefster Not verehrten. Er machte aus der drohenden Niederlage einen aufblühenden Sieg.

16.04.2518

Paulinisten – die sich heute Christen nennen und damit einen ideologischen Hang zum metaphysischen Gut-Bös-Manichäismus mit sich tragen – sollten verantwortungsvolle Stellen wie Psychiatrie-Direktor eher nicht antreten dürfen.

15.04.2518

Akommunikation oder  – Erleuchtung: Kultur- und Religionsgeschichte eines Begriffs. Hg. Renger. Freiburg 2016. Es fehlt ein Aufsatz über die Akommunikationen 1972 in Othmarsingen, 1975 in Flims, 1983 in Aarau (CH) und 2014 in Berlin.

15.04.2518

Fake News: CSU Paulinist Dobrindt will Reformation zu Ende führen – Kirchtürme, Kirchglocken, Minarette u Muezzin, Teilung in Reformierte, Katholiken, Shiiten, Sunniten, entbehrt göttlicher Grundlage. Empfiehlt Archivierung von Paulinismus u Testamentlosem Islam, glaubt an die Änigma.

[Hier beginnt und endet:  Über die Anfänge – Buch Vier]

14.04.2518

Dass Jeschua wie, übrigens, auch Buddha, von einem Reentry kommunizieren, wurde ihnen wohl tatsächlich akommuniziert: die „Wiedergeburt“ unserer Genesis durch die Genesis der Änigma.

13.04.2518

Die Änigma ist die „Mutter“ aller Überlegenheitsekstasen.

12.04.2518

Die Postabrahamischen erkennen, soviel Boden unter den Füssen, soviel Verwurzelung, hatten sie seit 2500 Jahren nicht.

11.04.2518

Die Potemkinschen jammern um den Verlust ihrer Fassaden, die sie für Wurzeln hielten.

11.04.2518

Wir kehren zum Ursprung zurück, betreiben das Reentry unseres Ursprungs in die Gegenwart. Und plötzlich verschwinden dabei die männlichen, allzumännlichen Gottheiten. Verschwinden die Schlachten, die sie schlugen, ihre Pyrrhussiege.

10.04.2518

In einer postabrahamisch aufgeklärten Gesellschaft, haben Kirchen von Christen keine Kirchtürme und Kirchglocken, Moscheen von Muslimen keine Minarette und Muezzin mehr, genesianisch religiöse und philosophische Menschen haben Übunten, Übunten sind die Tempel der Änigma, die Tempel des Lebens, die Tempel des Sterbens, in ihnen wird geboren und gestorben. Gelebt und gefeiert. Wirtschaftlich dominiert der kooperative Gedanke, nicht mehr konkurrenzkapitalistische Ideologie, sondern globale und lokale kooperationskapitalistische Ideologie und Praxis. Sie vernetzt die Welt und die globale Weltzeit rechnet nach der letzten gemeinsamen Achsenzeit in Asien wie in Afrika, in Europa wie in Amerika. Wir werden tatsächlich nach und nach zu dem, was wir am Ursprung waren: zu einem Stamm der Menschheit, zur konkreten, realen Menschheit.

09.04.2518

Wie eine abrahamisch ideologisierte „Wissenschaft“ nicht mehr über ihren Rand blicken kann (und wo sie es tut, tut sie es), über die Wanderschaft eines blinden Flecks oder postabrahamische Anmerkungen zur Publikation „Zwischen Glaube und Wissenschaft:  Theologie in Christentum und Islam“, Regensburg 2015  – Hg. Mohammad Gharaibeh et al. – Aufsätze der Tagung 2014.

08.04.2518

Wo Potemkinsche Dörfer in den Köpfen herrschen…

07.04.2518

Die Potemkinschen Dörfer der Konservativen sind aus Kirchen mit Kirchtürmen und Moscheen mit Minaretten gebaut. Sie glauben, sie stehen auf einem Felsen, tatsächlich stehen sie auf Sand.

06.04.2518

„postabrahamisch“ und „neue poietik“ (Irigaray) deuten an, dass wir im Anfang einer neuen Sattelzeit stehen, in einer Achsenzeit angekommen sind – in ihrer Reifephase werden wir die verschiedenen Zeitrechnungen auf eine gemeinsame globale Weltzeit umstellen so wie wir einen Teil des kriegsfördernden Konkurrenzkapitalismus global auf einen friedensfördernen Kooperationskapitalismus umgestellt haben werden.  Die Konservativen werden sich in ihren Potemkinschen Dörfern verschanzen. Sie meinen sie müssen das Haltlose auf Ewig halten, sie haften an Fassaden und die Fassaden haften an ihnen. Die Progressiven und Kooperativen werden letztlich gewinnen, allein, weil Potemkinsche Dörfer weder richtige Burgen, noch richtige Bauernhöfe, Schulen, Spitäler, Friseurläden, Restaurants, Märkte, etc. bergen.

05.04.2518

Die Geschichte von Jeschua ben Josef,  – in unseren Breitengraden als Jesus, besser noch: Christus, bekannt – der der letzte Jude gewesen sein wollte, wird überschätzt, er hatte  auch nicht vor „König aller Menschen und Völker“ zu werden, das ist die paulinische Notlösung, um nicht zu sagen, Notlüge – wahrscheinlich gehört die Aussage, „ich bin der König der Juden“ zur ebionitischen Schicht der Überlieferung, also zu jener, die der historischen Wahrheit näher und von der paulinischen Schicht grösstenteils verdeckt und vernichtet wurde. Dass nach diesem Jeschua die abergläubige Antike die Zeit ablaufen liess, wird die postabrahamische, jedenfalls eine robuste aufgeklärte Epoche, rückgängig machen. Die Zeit nach der letzten grossen Achsenzeit oder Sattelzeit, ist eine Zeit, die für alle Menschen, global, gelten kann, ohne die anderen auszuschliessen oder in einen bestimmten religiösen Diskus einzuschliessen, nach dem die Zeit gerechnet wird. „Nach der Achsenzeit“ bzw. „after Axialage“ schliesst alle alt-religiösen Diskurse gleich aus und ein, auch nicht religiöse und den philosophischen Diskurs,  der ebenfalls in der letzten Achsenzeit entstand, im 9. 8. bzw. 7. /6. Jahrhundert vor unserer Zeit nach christlich-gregorianischer Zeitrechnung.

05.04.2518

Heraklit führte einen religiös-philosophischen Diskurs, womöglich durch Akommunikationserlebnisse angetrieben, Pythagoras einen religiös-mystischen-mathematischen, Hippokrates einen heraklitisch-philosophisch-medizinischen, usw.. Die eingebürgerte Bezeichnung von Vorsokratikern als „Naturphilosophen“ ist irreführend.

05.04.2518

Die Menschheit wird eines Tages von der gregorianischen Zeitrechnung – und weniger dominanten Zeitrechnungen des Islam und Buddhismus, die es der gregorianischen nachtun – auf die genesianische umschalten, so ähnlich wie sie heutzutage von der Winter- auf die Sommerzeit umschaltet. Wir werden also in Europa von 2018 „nach Christus“ („n. Chr.“) auf 2518 „nach der Achsenzeit“ („n. A.“) umschalten, während andere dasselbe in Asien, Amerika und Afrika tun, wenn das im Jahr 2018 n. Chr. geschehen würde.

05.04.2518

Kommentar zum Spiegel-Artikel über Forschungen zu „Die letzten Tage des Jesus von Nazareth“  (Nr. 14 (2018)) – besser gesagt, des Jeschua,  erzreligiöser Jude und womöglich essenischer Mönch – also Schriftgelehrter- und Alttestament-Profi auf dem religiösen Bildungsniveau eines brillianten Rabbis und Rabbi-Philosophen, (denken wir an den Zeitgenossen Philon von Alexandria). Der womöglich durch Akommunikationen von einem Anderen wissend, sehend, überrumpelt wurde, in seinem streng religiösen Kontext war das sein Gott, der abrahamische Gott, Gott Abrahams gewesen – der offenbar später nicht mehr mit ihm akommunizierte (Vater, Vater, warum hast du mich verlassen….) . Ausserdem half ihm zu glauben und zu äussern, dass er akommuniziert wurde, sein Umfeld, in dem“etwas in der Luft lag“ – auch Kanzler Hitler sprach vor Hunderttausenden ohne grossen Widerspruch und allen Ernstes – zumal inbrünstig rhetorisch, weil um die imponierende und übersteigernde Wirkung wissend und bemüht – von der Vorsehung, die ihn berufen habe –  in die Rolle des Rabbis aller Rabbis überzugehen – so liesse sich sein „Ich bin der König der Juden“ deuten.  Eigentlich meinte er : Ich bin der Rabbi aller Rabbis. Ich bin nicht nur Akademiker und Gelehrter der Religion, ich bin zu Fleisch gewordener Buchstabe, den ich  mir lange eingefleischt habe. Wie begehrt war diese Message und diese Mission, endlich kommt einer, und macht dem akademischen Gerede, dem ausgehöhlten Glaube, der abgehobenen Hohepriester-Schicht ein Ende.  Bernhard Lang in „Jesus der Hund“ (2010) meinte, in ihm einen jüdischen Kyniker sehen zu müssen, dabei erklären sich die merkwürdige Feindesliebe, Verzicht auf Vergeltung, Selbstliebe als Nächstenliebe, Verlasst Weib und Kind, seine Jünger, die „Weib und Kind, Feld und Acker“ verlassen haben, etc., aus der ebionitischen Schicht als Forderungen eines Endzeitaberglaubens, eines Führers einer Endzeitsekte – zählen wir zur ebionitischen Schicht die erste, dem Jeschua in den Mund gelegte Äusserung im Matthäus-Evangelium: „Die Zeit ist nah“. Das ist ernst zu nehmen, das glaubte und „lebte“ der wirklich. Deswegen war die weltliche Todesstrafe nicht Folge eines „selbstmörderischen Benehmens“ – sondern „self-fulfilling Prophecy“ in genugtuuender Aktion – wir haben es hier quasi mit einem implodierenden Selbstmord-Attentäter zu tun, der nur kurz abtritt, um gleich darauf in aller Pracht mit der Pracht seines Herrns und Vaters zurückzukehren. Das wurde ihm aber kaum akommuniziert, das kommunizierte er.  Zur paulinischen also entschieden „gewendeten“ und „windigen“ Schicht gehört alles, was diese Endzeit „ausdehnt“, was konkrete, in die weltliche Zukunft gerichtete Anordnungen, Weisungen,  Regeln betrifft. Die Bergpredigt ist eine Mischung von ebionitischer Rezeption – teilweise aus mündlicher Überlieferung – und paulinischer Dichtung, die ihre Überlegenheit, die von Schrift und Archiv, über die Mündlichkeit, die langsam ausstirbt und sich bloss lokal vererbt, mit ihrem Mangel an echter Überlieferung wettzumachen vermochte. Das war die späte Rache von Paulus an den Ebioniten, die ihn verachteten und fürchteten, sie setzten auf ein zu primitives Medium, er auf die Herrschaft von und über Schrift und Archiv.

04.04.2518

Zur Erinnerung: Das hier ist Über die Anfänge Teil 4 – und setzt die vorhergehenden Teile voraus. Das ist der Kontext. Neue Leserinnen und Leser des Blogs werden auf die früheren Publikationen (ebook, Buch) verwiesen. Kenner und Kennerinnen des Blogs wissen, dass, wenn es heisst, der heutige Abrahamismus Zwei und Drei gehört/gehören ins Archiv, nicht Religiösität gemeint ist, die passt, will und soll nicht ins Archiv. Ausserdem das testamentarische Christentum und der testamentarische Islam – allenfalls sogar ein „testamentarisches“ Judentum – in einem ewigen „Neuanfang“ an den ewigen „Uranfang“, der zerstört wurde, appellieren und glauben. Sie sich nicht mehr weit entfernt von postabrahamischer, genesianischer Religiösität, von der wirklich universellen Änigma, bewegen – dasselbe gilt für Buddhisten und Hindus. Es gibt global, universell und polyversell tatsächlich nur „Ein“ und „Alles“ Göttliches, das ist die Änigma (allerdings hat in änigmatischer Dimension „eins“ wahrscheinlich eine ganz andere Bedeutung als in unserer Dimension, in unserer Genesis).

03.04.2518

Minarette, Muezzin, Kirchturm und Kirchglocke sind nicht verbürgt auch nicht in den frisierten Texten, die der heutige Islam und das heutige Christentum kanonisierten. Sie gehören abgebaut, wie dieser historizistische Islam und Paulinismus ins Archiv.

02.04.2518

Luthers, Zwinglis und Calvins Reformationen blieben auf halber Strecke stecken. Als die Reformierten die Deco, den Plunder der Altkirche in ihren „gereinigten“ Kirchen abrissen – weil sie in der Bibel nicht begründet sei – , vergasen sie die Kirchtürme abzureissen.  Die Kirchtürme und Kirchglocken sind ein Zeichen dafür, dass die Reformation eitel den halben zum ganzen Weg machte.

02.04.2518

Luther blieb im Paulinismus, im Augustinismus von Nicea stecken. Wäre er weiter gegangen, seinen Weg, hätte er die Ebioniten entdeckt. Damit wäre es aus gewesen mit seiner Karriere, überhaupt mit dieser Kirche (zumindest für ihn). Kurzum, es wäre anachronistisch ihm allzu ernsthaft aus heutiger Sicht vorzuwerfen, er hätte weiter gehen können, viel weiter. Andere gingen ein paar wenige Schritte weiter, wie Thomas Münzer, und wurden massakriert. Heute können wir den Weg ganz gehen und wir werden am Ende postabrahamisch, um es mit Irigarays „Ethik der sexuellen Differenz“ (frz. 1984) zu sagen: postabrahamisch bedeutet auch: „Entstehen einer neuen Epoche des Denkens, der Kunst, der Poesie, der Sprache….Erschaffen einer neuen poietik.“ (S. 11).

02.04.2518

Der heutige „Islam“ ist wie das heutige“Christentum“existent,weil es seine Urtestamente zerstörte.Diese 2 historizistischen Grosssekten agieren ohne Letzten Willen ihrer Gründer (Mohammed predigte keine Sunniten/Shiiten-Spaltung, Jesus keine Erbsünde, etc.).Sie gehören ins Archiv.

01.04.2518

Die Letzten Christen, die die Ersten auf dem Gewissen haben…..

01.04.2518

Die ersten Dokumente – bei ihnen vor allem Augen- und Ohrenzeugnisse, allein deswegen konnte ihnen Paulus, der Jesus nie getroffen hatte, nicht imponieren – , die die Ebioniten hatten, haben die Paulinisten wie diese „exkommuniziert“ bzw. vernichtet oder „angeignet“, so ähnlich wie die mächtigste Koran-Fraktion, ältere Koran-Versionen vernichtete oder sich „aneignete“. Auch von daher diese auffällige Heterogenität und Widersprüchlichkeit in den Evangelien-Texten, in ihnen eingesprenkelt ist die ebionitische Schicht, überlagert und integriert, so gut es ging, von der paulinischen Schicht. Ausserdem hast du dort eine Jesus-Figur, die bei seinen Followern gross auf Gott macht, und bei seinen Feinden  – Rabbis mehr als Römer -, sich selber bloss als Mensch und Jude darstellt, der vom jüdischen Gott akommuniziert wurde und das den Juden kommuniziert (ursprünglich, ebionitisch, nur diesen, noch nicht der „ganzen Welt“, diesen Schritt geht mit Paulus der paulinisierte Jesus, nachdem sich die Kreuzigung als Debakel für die kleine Gemeinde ankündigte und der Bruch mit dem Altjudentum endgültig wurde). Diesen Teil halte ich für wahr, wissend, dass es Akommunikationen gibt, auch wissend, dass andere das nur glauben können, versuchen sie nicht den, der weiss, zu psychiatrisieren oder zu exkommunizieren – Jesus – vielmehr wohl die Jünger, die Paulus folgten und dieser – wurde vertrieben oder gar nicht erst in die jüdische Gemeinde eingelassen, wohl aber auch willkommen geheissen von einer viel grösseren Bevölkerung darum herum…..so ähnlich wie 600 Jahre später Araber, die sich von Juden und Christen lange gedemütigt fühlen mussten, Mohammeds Kunde willkommen hiessen  – denn mit ihm schlug die Demütigung und Hintansetzung ins Gegenteil um, in eine eigene abrahamische Überlegenheitsekstase.

01.04.2518

Um eine redekonstruktive Textarchäologie kommt die Religionswissenschaftlerin auch beim Koran nicht (sozusagen postabrahamisch und Post-Angelika-Neuwirth (2010)).

31.03.2518

Paulus erkannte, Jesus Kadaver hinterlässt einen Humus, der unendlich fruchtbar war.

31.03.2518

Die Göttliche „lebt“. Nur sollten wir uns von abrahamisierten Gottesvorstellungen in grossen Teilen distanzieren. Ausgenommen einige wenige Reflexionen, die die Scholastik herausarbeitete.  Die Änigma ist Wesenheit, nicht Lebewesen. Sie kann weder „leben“,  noch „tot“ sein. Ihre Dimension ist ihre Genesis, unsere ist unsere. Ihr Leben ist komplexer als Leben, sie west. Sie west, und in unserer Genesis muss und kann sie sich uns „angleichen“.  Sie muss unsere Sprache sprechen, wir würden ihre nicht verstehen.

31.03.2518

Für Leute wie Antje Schrupp, die Nietzsches „Gott ist tot“ nachplappern (Zeit, 30.3.2018) – vielleicht ist der abrahamische Gott tot, das wäre an der Zeit! – empfehle ich Über die Anfänge, Band 1, S. 55-56.  Die Erscheinung, die Akommunikation, ist passiert. Ist weder Fake, noch Einbildung, noch Verwechslung von Realität mit Traum. Ich nenne sie „die Änigma“. Sie steht als Akommunizierende, als Transmittlerin zwischen ihrer und unserer Genesis, wahrscheinlich hinter allen Akommunikationen, die in unserer Geschichte passiert sind. Gott, die Göttin, die Göttliche, die Änigma. ist nicht tot. Ende der Durchsage.

31.03.2518

Ostern ist wie geschaffen für die Überlegenheitsekstase der Paulinisten. Sie haben guten Grund für Oster-Eurphorie, zum einen feiern sie die Auferstehung, also ihre beste, sie selber überlistende, Legende, die viele andere mitüberlistet. Das erkärt auch, warum und wie sie es geschafft haben, als „die Christen“ zu gelten, ein weiterer Grund zum Feiern.

31.03.2518

Die Paulinische Revolution: Sie haben den grössten Sündenbock und den grössten Entsünder kreiiert. Mehr Feiertag geht fast nicht.

31.03.2518

Wir nennen diese Poetologie der Selbstüberlistung auch Überlegenheitsekstase. Der Abrahamismus feiert drei abrahamische Überlegenheitsekstasen, die jüdische, die christliche und die muslimische –  mit inneren Spaltungen und Ausdifferenzierungen. Der Buddhismus feiert seine Überlegenheitsekstase, das ist der euphorische Grund, vielleicht subtil einen euphorisierenden Hormoneffekt bewirkend, der die Sterbensangst mindert.

31.03.2518

Die Änigma wird sich fragen, was einzelne Menschengruppen mit ihren massenmörderischen Arsenalen eigentlich genau bezwecken. Und warum ein Präsident mit der Anpreisung von Massenmordwaffen in den Wahlkampf geht. Ob die Menschheit nicht mehr ganz dicht ist.

31.03.2518

Hitler wurde nicht akommuniziert, aber übte sich in einer seit Jahrhunderten geübten Poetologie der Selbstüberlistung, in einer Kommunikation der Selbstsuggestion, bis er glaubte, er wurde es. So redete dieser wahnsinnige Massenmörder tatsächlich von sich als von der Vorsehung auserwählt, implizit: das christlich-scholastische Archiv dabei an- und aufrufend. Das steigerte seine Attraktivität nicht nur in Hinterbayern, das erlaubte ihm die Adaption paulinischer Rhetorik – der erfolgreichsten der Welt, an die knapp die des Korans heranreicht.

31.03.2518

Adorno und Arendt haben leider die Aufkärung verpasst, wollten sich nicht mit dem Abrahamismus näher befassen, Arendt aus einer verständlichen Art Judophilie, Adorno/Horkheimer aus einer verständlichen Überheblichkeit.

30.03.2518

Hitler braute aus 2 Jahrtausend paulinischem Antijudäismus, mit modernen Ingredienzen, die ihn noch „rassisch“ vertieften, die ultimative Giftmischung, zu der der Abrahamismus zwei die gigantische Rache des Paulinismus, der Neu- und Endjuden, an den Altjuden vollzog. Dabei glaubten die meisten selber, was sie taten (Vergeltung und Genugtuung), so wie Hitler, dass ihn die Vorsehung seines abrahamischen Gottes berief.

30.03.2518

Ostern aus ebionitischer Perspektive ist ein Trauerspiel, ist eine jämmerliche Farce.

30.03.2518

Mit der Exkommunikation der Ebioniten (hier als Sammelbegriff für die Ersten Christen, für die Urchristen verstanden), exkommunizierten die Paulinisten die zu schwache, zu lebensunfähige, zu treuselige, zu unschuldige Wahrheit und ersetzen sie durch eine stärkere, robustere Poetologie der Selbstüberlistung, durch eine Poetologie der rettenden Lüge – höhnisch konnten sie nun sagen, dass das Kreuz ein Ärgernis für die Juden und die Atheisten war, vor allem aber, was sie nur dachten, für die Ebioniten, die die perverse paulinische Legende von dem Kreuz und Menschen in geborener Sünde, der dem „Kreuz“ (Kreuzestod des Jeschua“) Sinn verleiht, – einschliesslich der nicht vorgesehenen „kleinen“ Auferstehung des Jeschua als Christo, die Ebioniten kannten und erwarteten „nur“ die grosse –  vollkommen „entwaffnete“ und „überrumpelte“.

30.03.2518

Ostern ist deswegen heute noch der Triumph der Paulinisten, morgen ihr Niedergang.

30.03.2518

Dass die Paulinisten Menschen eine Erzsündenhaftigkeit unterstellen, also ihr Fundament im Grunde eine Erzverleumdung ist, das werden Menschen ihnen eines Tages mehr als übel nehmen.

30.03.2518

Die Ebioniten erschraken, als sie das hörten, als sie die monströse, monströs schlaue Rhetorik der Paulinisten zu spüren bekamen.

29.03.2518

Ostern? An „Ostern“ feiern die Paulinisten ihren Sieg über die Ebioniten. Ihre listenreiche Rhetorik, die sie selber in den Bann schlug, mit der sie sich selber überlisteten und überlisten.

29.03.2518

Das heutige „Christentum“ betreibt eine grossangelegte Poetologie der Selbstüberlistung.

29.03.2518

Es gibt durchaus Forschungen über den Ersten und Letzten Antisemitismus, Ausgeburt des paulinischen Christentums – die Paulinisten haben es ja geschafft, sich als „Christen“ zu geben, mit dem Begriff synonym zu werden. Denken wir an Robert Michael: A History of Catholic Antisemitism, 2008; Heinz Schreckenberg: Die christlichen Adversus-Judaeos-Texte und ihr literarisches und historisches Umfeld (1.-11. Jh.), 4., überarb. u. erg. Aufl., Frankfurt a.M. et al. 1999 , zu Augustinus: S. 352-362

18.03.2518

Kardinal Lehmann war ein treuer paulinistischer Chef-Ideologe, d.h. er übernahm die Christen-Interpretation, die sich 200 Jahre nach dem historischen Jesus durchsetzte. Diese Ideologie ist ausserdem älteste und erste Grundlage jeden Judenpogroms.

18.03.2518

Aus (religions-)wissenschaftlicher Sicht Respekt verdient der Theologe Gerd Lüdemann, der die paulinischen Märchen dekonstruierte, statt  lehrte als Hochschullehrer, deswegen verfolgte ihn die evangelische Kirche. Die Wissenschaft müsste ihn feiern.

18.03.2518

Tetyana Pavlush: Kirche nach Auschwitz zwischen Theologie und Vergangenheitspolitik (2015 n. Chr.) – schrieb diese Dissertation nicht nach dem quasi-postabrahamischen Motto von Elie Wiesel „Der nachdenkliche Christ weiss, dass in Auschwitz nicht das jüdische Volk gestorben ist, sondern das Christentum“.  Zitiert bei Johann Metz: „Kirche nach Auschwitz“(1993).  Das hätte eine ganz andere Dissertation, eine ganz andere Auf- und Abrechnung gegeben, und, wäre, überdies, über den Atlantik, bis zu Henri Fords „Der internationale Jude“ (1922) zu kontextualisieren gewesen.  Antisemitismus gehört zur DNA des paulinischen Christentums, zum paulinischen Neu- und Endjudentum. So wie Überheblichkeit über Abrahamismus 1 und 2 zum Abrahamismus 3 gehört.

17.03.2518

I.

Das, was heute als „Christentum“ verkauft wird – gefördert, vertreten, medial präsentiert – , ist eine verlogene, ruinierte, innerlich ausgehöhlte Ideologie, die hier Abrahamismus Zwei genannt wird – sie ist die älteste und erste Quelle jeden Judenpogroms,  als der neujüdische Vollender und Überwinder des Altjüdischen. Sie verkündet die Nächstenliebe, die endzeitlich und missionierend formierte, die oft als selbstlose, auf die Welt gerichtete Sozialliebe  missverstanden wird,  zu dieser Nächstenliebe gehört ausserdem nicht die Fernstenliebe für die, die ihr ferner als ferne liegen: die Juden-Teufel (siehe Johannes Evangelium). Bei ihnen hört die Liebe auf. Sie ist mitverantwortlich für den Antisemitismus im 14., 15., 16. wie im 19. und im 20. Jahrhundert. Ohne den tief eingewachsenen und verbreiteten christlichen Antisemitismus, ohne Christianisierung, hätte Hitler seine Juden-Hetze nicht bis zum Holocaust treiben können – es gab keine ältere, eingewachsenere,  institutionell organisiertere, populistisch erregbarere Feindbildkonstruktion im christianisierten Umfeld als der Satan Jude, der Juda, der Bolschewist Jude, der Juden-Bolschewist, der Untermensch Jude. In all diesen modernen Antisemitismen, die u.a. mit modernem Rassismus verknüpft sind, diktiert der alte Abrahamismus-Zwei-Diskurs die Blaupause, liefert er die grundsätzliche Vorgabe. Antisemitismus ist nur in einer spezifisch abrahamisierten Umwelt möglich – in jener von Abrahamismus zwei und  drei – nicht in einer buddhistisch-tibetischen, zum Beispiel. Auch nicht in einer postabrahamischen.

17.03.2518

Universell oder global greift höchstens Xenophobie Menschen als Fremde an. Antisemitismus ist insofern eine xenophobische Variante – wobei ihr Reentry in Abrahamismus zwei, für diesen grundlegend ist. Du kannst aus dem Paulinismus nicht einfach den Antijudaismus, den Antisemitismus raus operieren, raus schneiden, damit schnitt er sich den Ast ab, auf dem er sitzt und harrt.

II.

Nichts anderes gilt für das, was heute „Islam“ genannt wird, hier als Abrahamismus Drei bezeichnet. Um es mit der Sure 9 zu sagen, es gibt heute keine Moschee auf der Welt, in die ein Glaubender an die Botschaft und das Testament Mohammeds gehen sollte. Das sind alles gespaltene und spaltende Moscheen, der einzige wahre Islam ist der „testamentarische“, so wie das einzige wahre Christentum, das „testamentarisch“ ist  oder wäre, das gelebte vor den „Testamenten“. So wie jener Islam vor dem letzten Koran, der nach dem Tod Mohammeds kanonisiert wurde, der ungeschriebene oder ungeschrieben gemachte  – das Testament Mohammeds wurde nicht nur zerstört, der Islam zerstört sich, zerstört das Testament Mohammeds, sein Letzter Wille, bis heute – nie hätte Mohammed einen gespaltenen Islam gewollt, nie hat er einen gepredigt, nie ist er von so einem akommuniziert worden.

III.

So ähnlich wie die Paulinisten das Urchristentum zerstörten, so zerstörten die Testamentszerstörer und Erben Mohammeds den Islam, und das tun sie bis heute. Deswegen ist das ein verkommener Islam und ist das ein verkommenes Christentum (nicht zufällig hortet die katholische Variante unzählige Päderasten und Perverslinge) – die einseitige männliche Ausrichtung des Abrahamismus, des Abraham-Ismus, gehört zu seiner historischen Beschränktheit, gehört zu seinem provinziellen Universalismus.

16.03.2518

Die gebüttelte und gebeugte Aufklärung in Deutschland. Religionswissenschaft und theologische Pseudoforschung und -lehre (Theologie) an der deutschen Universität  (nicht zu sprechen von der bayrischen Universitätsfarce, von den bayrischen Konkordatslehrstühlen).

15.03.2518

Gereon Wolters macht nochmals klar, warum theologische Fakultäten an Universitäten ein Skandal sind. Warum sie in staatlich kontrollierte „theologische Ausbildungszentren“ ausgelagert werden sollten.Warum Religionswissenschaft zur Universität gehört so wie die Freiheit der Forscherin, uneingeschränkt und unvoreingenommen nach der Wahrheit zu forschen, anstatt der Büttel des Ortsbischofts, paulinische Märchen zu kolportieren und einzutrichtern.

14.03.2518

Über die Anfänge: 1949. Staat und Kirche oder die gebüttelte und gebeugte Aufklärung in Deutschland. Im Unterschied zu Frankreich sind theologische Fakultäten in Deutschland nicht rein staatlich, sondern pseudo-wissenschaftliche Insitute der Kirchen, sie sind zum „Ideologieservice“ da, unter dem Deckmantel der Universität, der Wissenschaften – welch ein Hohn!.  Gereon Wolters (2013): „An deutschen theologischen Fakultäten ist die Berufung von Professoren von der Zustimmung des Ortsbischofs abhängig. Auch die weitere wissenschaftliche Arbeit des Professors darf mit dem kirchlichen Lehramt nicht in Konflikt geraten. Darüber wacht in letzter Instanz die römische „Glaubenskongregation“, …. Eine ganze Reihe katholischer Theologieprofessoren haben in Deutschland aufgrund römischen Beschlusses ihre Professur, wenn auch nicht ihren Status als bezahlter Professor verloren. Hans Küng in Tübingen ist wohl der bekannteste unter ihnen. Soweit ich sehe, hat der kirchliche Bannstrahl bisher nur einen Protestanten getroffen: dem Göttinger Neutestamentler Gerd Lüdemann wurde 1999 auf Verlangen seiner kirchlichen Ortsbehörde, der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, die Prüfungserlaubnis an der theologischen Fakultät entzogen. Die kirchlicherseits ursprünglich geforderte „Entfernung aus dem Staatsdienst“ liess sich juristisch bei einem deutschen Beamten auf Lebenszeit nicht realisieren und so blieb Lüdemann seine Position als beamteter Hochschullehrer erhalten. Er klagte sich durch alle Instanzen. Im Jahre 2009 kam es zu einem in vieler Hinsicht bemerkenswerten Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Einer der Leitsätze des Urteils lautet:

„Die Wissenschaftsfreiheit von Hochschullehrern der Theologie findet ihre Grenzen am Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaft und an dem durch Art. 5 Abs. 3 GG geschützten Recht der Fakultät, ihre Identität als theologische Fakultät zu wahren und ihre Aufgaben in der Theologenausbildung zu erfüllen.“ 

„Wissenschaftsfreiheit in der Theologie bedeutet damit nach höchstrichterlicher deutscher Rechtssprechung nicht etwa die Freiheit des einzelnen Wissenschaftlers, sondern vielmehr die Freiheit der Fakultät diese einzuschränken. Über wissenschaftliche Wahrheit, die ja von der Universitätstheologie beansprucht wird, entscheidet damit letztinstanzlich die Römische Inquisition bzw. ihre protestantischen Pendants. Noch anstössiger ist die vor allem bayrische Besonderheit der „Konkordatslehrstühle“. Ganze 21  bayrische Lehrstühle in den Fächern Philosophie, Geschichte, Soziologie und Pädagogik dürfen skandalöserweise nur mit Zustimmung des jeweiligen katholischen Ortsbischofs besetzt werden. In der Philosophie und Soziologie bedeutet dies, dass ungefähr je ein Drittel der bayrischen Lehrstuhlinhaber des Plazets der katholischen Kirche bedürfen.“ (Gereon Wolters: Aufklärung und Religion – damals und heute. In: Les Lumières/Die Aufklärung (2013), S. 219-242).

13.03.2518

Über die Anfänge: 1949. Die heutige Grundgesetz-Verehrung in staatstreuen Kreisen mag eine Art Bibelersatz sein, der jedem, jeder vergönnt sei, an den historischen Realitäten geht sie vorbei. So taten die SchafferInnen dieses Textes gut daran, in ihn seine Auflösung, mehr noch: seine Ersetzung, einzuschreiben, auch wenn konkret nicht über Andeutungen hinaus. Die „Reichsbürger“ schlossen daraus allerdings falsche Schlüsse, am liebsten würden sie die Zeit zurückdrehen – um wo zu enden? Wieder im Desaster? Sie hätten ja die Partei „Artikel-146“ gründen, statt sich Waffen zu kaufen, die Waffen der Demokratie anwenden können. Das hätte sie  gezwungen, den Realitäten bei Tageslicht in die Augen zu sehen, nein, dann lieber doch nicht, viel lieber klungelten und klungeln sie herum in Hinterzimmern von Dunkelmännern.

12.03.2518

Diese Aufarbeitung des Abrahamismus 1, 2 und 3 – Syndroms, steht, mit anderen Worten, noch an, aus postabrahmischer Distanz und mit postabrahamischer Nähe (Adorno und Arendt haben dazu weniger geleistet, als gemeinhin illusioniert wird)

11.03.2518

Eine andere monströse Ideologie verfolgte auf der anderen  Seite weniger „die Juden“, als „die Christen“. In der kommunistischen Sowjetunion wurden Kirchen zerstört, Pfarrer abtransportiert, ermordet. Gleichzeitig sollte einen „realistische“ Weltanschauung Fuss fassen, statt eine mit abergläubigen Märchen. Neben vielen anderen, die ermordet wurden, wurde also die orthodoxe Kirche verfolgt und fast vernichtet – der mit dem „Philosophenschiff“ ins Exil abgeschobene Iwan Iljin publizierte u.a. in Berlin in den 1920er Jahren darüber. Dass in dieser Kirche selber nicht alles „koscher“ war, wurde dadurch zweitrangig.  Das „verdeckte“ den Antisemitismus, den Anti-Judaismus in der Bibel (nicht nur im Lukas/Johannes//-Evangelium, wo die Juden, die Judasse als Teufel bezeichnet werden). So profitierte – so makaber sich das anhört – im Westen die Kirche davon, dass sie im Osten verfolgt und unterdrückt wurde. Ihre Restaurierung im Westen wurde als Teil des Kampfes gegen die Sowjetunion betrachtet, so wurden wie bei den Nazis das Personal, bei der Kirche die Ideologie zweitrangig – obwohl im Westen das grösste Judenpogrom der Weltgeschichte stattgefunden hatte.

11.03.2518

Wir fassen zusammen: Der christianisierte Antisemitismus in älteren und neueren Ausformungen – von Henri Fords „Der internationale Jude“ in den USA (1920/22), deutsche Übersetzungen drängelten sich bald von Berlin bis Wien in die Schaufenster, bis Hitlers „Mein Kampf“ (1927/1928) in Deutschland/Österreich, hätte, angesichts von Auschwitz, Treblinka, usw., eigentlich 1945 als Abrahamismus Zwei fundamental hinterfragt und durchleuchtet werden sollen, ausserdem deutlich angeprangert als monströse Ideologie und ethisch an den Rand gedrängt (Es gab damals auch gewissenhafte Christen, die publizierten, reichlich spät, Aufsätze wie „Kirche nach Auschwitz“). Am Antisemitismus, – sei es opportun (wegsehend: das geht mich nichts an, das sind Juden…), sei es aktiv (denunzierend, politisierend, etc.) – beteiligten sich christianisierte Leute in den Niederlanden, in Polen, in Litauen, in Frankreich, in fast ganz Europa, sogar im schwarzen Bayern, wo schwarz, nicht braun, gewählt wurde, erhielt Hitler in einem Unterstützung: in seiner „Judenpolitik“. Stattdessen schafte es die Kirche, auf deren Kosten alle Judenpogrome gehen, die an allen fundamental beteiligt ist, sich in das deutsche Grundgesetz von 1949 einzuschleichen und die Trennung von Kirche und Staat ausgerechnet in Deutschland zu verhindern. Ähnlich erging es dem Geheimdienst, anstatt ihn zu verbieten und zu verfolgen, wurden die übelsten Nazis für den Kampf gegen die Sowjetunion (konkret bald: der hiesigen Linken) übernommen. Und später nie richtig abgewickelt (sie starben aus, ihr Mief tat das noch lange nicht).

10.03.2518

Über Paulinismus II. Die Reformation war eher ein Repaulinismus des Paulinismus, blieb  in seiner Tiefe wie auch am Text selber, oberflächlich.  Eine Theatralik der Tiefe bloss, eine Theatralik, ad fontes zu gehen. Etwas tiefer kratzten die Sozinianer am Text – sie wurden im 17. Jahrhundert von den Paulanern auch entsprechend verfolgt – , dabei kam heraus, dass das mit der Erbsünde und………….wohl spätere Zusätze, nicht den „eigentlichen“ Bibelsätzen zu entnehmen seien (vgl. Salatowsky (2015), Daugirdas (2016)). Damit drohte das ganze paulinische Kartenhaus zusammenzufallen  – es mussste dringend etwas gemacht werden und es wurde gemacht.

09.03.2518

Aber das haben wir in der Scholastik doch viel ausdifferenzierter….dabei vergesssen sie, dass ich nicht am Anfang und vor der Scholastik, sondern am Ende und nach der Scholastik stehe. Um vorauszuschauen, zurückblicke.

08.03.2518

Zum Paulinismus.

Doch es hat bekanntlich um 1500 schon vor dem Auftreten Luthers einen Paulinismus gegeben: denjenigen der Oxford-Reformer und denjenigen des Lefèvre d’Etaples.“ (Werner Kaegi (1946) ND 1994,  S. 71) – Kaegi war so etwas wie eine Fortsetzung von Burckhardt und Huizinga. Fügen wir dem das Reformanliegen von Hus und die vorreformatorische Kirchenkritik des Humanisten und Theologen Polydor Vergil (1470-1555) in De inventoribus rerum (Venedig 1499) hinzu, ein Buch, das die katholische Zensur nicht aufhörte, zu purgieren, und die Reformation, neu zu drucken (Basel 1521) (vgl. Zedelmaier (2015)).

06.03.2518

Über die Änigma und Terminologie. Ausgehend von der Zwei-Dimensionen-Theorie, die uns als Lebende ungefähr so fern von der Änigma und deren Dimension setzt, wie unser Tod von uns Lebenden  – besteht als Einflussmöglichkeit der Änigma auf unsere Lebewesendimension die Akommunikation – „Involution“ nennen wir die zweite Möglichkeit der Einflussnahme, die der direkten phyischen auf unsere Genesis, auf unsere Dimension. Sprechen Christen von der Jungferngeburt und der Befruchtung der Maria durch den Heiligen Geist, dann wäre das ein „involutiver Akt“ – kein unserer Evolution entsprechender, kein evolutiver.“Involutionen“ wurden, mit anderen Worten, als göttliche Wunder bezeichnet.  Wir setzen sie nur als Hypothese, und zwar als eher unwahrscheinliche, angesichts der Mühe, die die Änigma hat und sich macht, mit uns durch die Dimensionengrenze hindurch zu akommunizieren  (Akommunikation selber ist ein physischer Akt, den wir als „Wunder“ bezeichnen könnten, halten wir die zwei Dimensionen jedoch für „natürlich“, dass die Genesis der Änigma zu unserer Genesis gehört, wie unsere Genesis zu ihrer, entfällt eine hysterische Mirakulisierung, dann fehlt im Moment bloss die Gewöhnung daran, von der Dauerkonditionierung „religiöser Menschen“, die täglich beten, die also täglich einen Kommunikationsversuch mit der Änigma starten, abgesehen). Die Auferstehung Christi wäre eine Involution. Die Kommunikation des Abrahamischen Gottes mit Mohammed wäre eine Akommunikation, soviel zur Unterscheidung und Definition von  „Involution“ und „Akommunikation“. Die Änigma, die wir als „das/die Göttliche“ bezeichnen, akommuniziert ab und zu mit Menschen (in den heute dominierenden Religionen: Männer), besser: sie akommuniziert sie. Buddha, beispielsweise, heisst: der Erleuchtete, in unserer Terminologie könnten wir auch „der Akommunizierte“ sagen. Wir gehen davon aus, dass der Abrahamische Gott und Buddhas Akommunizierendes, Emanationen von ein und derselben Göttlichkeit, von der Änigma, sind. Es gib also nicht den (abrahamischen) Gott,  ein Buddha-Akommunizierendes, ein Hindu-Welt-Akommunizierendes, etc., sondern eine und keine eine Göttlichkeit, die Änigma: die änigmatische Dimension der Genesis der Änigma und die weltliche Dimension unserer Genesis. Offensichtlich ist es so, dass die Kraft und Macht unserer Genesis, die wir in der Natur gespiegelt sehen, ein Eigenleben, eine Autopoiese in Gang setzt und im Gang hält, wir wissen andererseits nicht, wie allopoietisch oder „änigmatisch“ diese unsere Genesis ist, wieviel also von der Änigma davon geprägt, initiiert, involuiert wurde. Ob Involution Evolution auslöste, ob, wie oder wieviel das Sein unseres Geworden-Seins änigmatisch ist (und umgekehrt, wieviel Geworden-Sein ihr Sein enthält, usw. usf.). Kurzum, wir sind mit dem Big Bang am Rand unseres Provinzteiches vorderhand angekommen.

06.03.2518

Wir könnten denken, wenn die Änigma von uns ungefähr so entfernt ist wie unser Tod von unserem Leben (und umgekehrt), dass unser Tod ihr näher ist oder dass wir im Tod ihr näher sind. So heisst es ja auch. Im Tod gingen wir in die Ewigkeit ein, in die ewigen Jagdgründe, in die himmlischen (oder höllischen) Sphären, in die Unterwelt des Hades, in die Überwelt des Göttlichen, etc. Es scheint ihr aber sehr daran zu liegen, uns im Leben zu akommunizieren, nicht zu warten („warten“ gibt es für sie vielleicht gar nicht), bis wir tot sind. Vermutlich kehren wir aber in unsere Genesis ein,  aus dem Nichts, das wir vor dem Leben waren, in das Nichts, das wir nach dem Leben sind, das kein „Nichts“ war und ist (sein wird).

06.03.2518

Verrückte Dimensionensprünge oder: Über drei Typen der Akommunikation. Meine Akommunikation/en äusserte sich zum einen – erster Typ – (a)kommunikativ sprachlich („Du bist Philosoph“, physisch leuchtete und schrieb, kraxelte es den deutschsprachigen Satz wie mit gelblichem Licht), zum anderen – zweiter Typ – sychronizistisch als Erlebnis im Schlaf (Traum) und – mit Zeitverschiebung, also später, viele Jahre später -, als Erlebnis am Tag, und, drittens, als synchron mit Raumverschiebung (Traum, und gleichzeitig andernorts, viele tausend Kilometer andernorts, als Erlebnis im Tag von jemand anderem). C.G. Jung erfasste den zweiten Typ – der mit „Déja Vu“ fast schon „Alltag“ geworden ist – und berichtet z.B. von Leuten, die sich in Räumen träumen, die sie  zwei, drei Wochen später, in der Realität begehen, dort erleben sie ihr „Déja vu“, es „flasht“ sie, es „erschüttert“ ihr ganzes Welt und Zeit-und-Raumbild kurz.

24.02.2518

So prägen die Geschichte Grossgruppen- und Gruppenfriktionskämpfe, Marx meinte, bloss Friktionskämpfe von Gruppen („Klassen“) prägen sie, zum anderen prägen sie Kooperationen, nicht Kämpfe.  Eine Nation ist eher  als Grossgruppe (Grossserialität) zu verstehen, sie kompensiert möglicherweise innere Friktionskämpfe, in dem sie die aggressive Energie in Grossgruppen-Kämpfe kanalisiert. Also ein Ausland und einen Feind konstruiert, um das Inland zu befrieden und als Herrscher-„clan“ (Gruppe, Volkspartei) besser beherrschen zu können. Russland und Türkei operieren auf diesem Modus etwas sehr ausgeprägt für Demokratien – für Diktaturen mag dieser Modus besser passen, so wie Geheimdienste besser zu Dikaturen als zu Demokratien passen.

23.02.251

Die genetischen Isolationspole – zum Beispiel die Schwarzbehautung – drücken durch tausende Generationen entstandene raumbezogene Anpassungsvorteile und Einpassungen aus, durch die kulturelle Evolution, den horizontalen Austausch von Instrumenten zur Förderung der Behauptung des Lebensraumes, kommen technische raumbezogene Anpassungsvorteile und Einpassungen dazu. Das geht nicht ohne Spannungen, Friktionen, wie auch Entspannungen und Behauptungskämpfen, die die Rangordnung der Kräfte klären. Beispielsweise im Zweiten Weltkrieg wurde dies in Europa getan. Bis zur nächsten Krise.

22.02.2518

Die, die über die „Rassenvermischung“ als Folge des „Globalismus“ jammern, jammern an der Oberfläche. Die Entgrenzung der genetischen Isolationspole unserer Gattungs-DNA führt zur Restauration der ältesten Wurzel, zur neu alten Verwurzelung der Menschheit, nicht zu deren „Entwurzelung“. Die genesianische Kultur ist die kulturelle, philosophische, religiöse, wirtschaftliche, wissenschaftliche, praktische, lebensweltliche, technische Wegbereiterin und Begleiterin dieser genetischen und kulturellen Heimkehr der Menschheit in ihr „Global Village“, zu sich, ad fontes. Umso  mehr werden Isolationsbemühungen angestrengt, um möglichst wieder kulturelle und soziale „Klassen“ in der Welt zu schaffen, die Reaktionären und die Progressiven sollten konstruktiv kämpfen. Genesianische Kultur sucht die Harmonie, den Ausgleich zwischen Abgrenzung und Entgrenzung, zwischen Reaktionären und Progressiven.

21.02.2518

Die neue Menschheit ist zugleich die älteste.

21.02.2518

Die neue Menschheit oder Über den Verlust der Rassen als Heimkehr zu sich selber.

20.02.2518

Über „Rassen“ als genetische Isolationspole. So gesehen, sind es nur genetisch, nicht nur kulturell, eingewachsene und fortgepflanzte Raumabgrenzungen und -bezüge, die durch die Globalisierung, durch gesteigerten Kontakt der gattungsgenetischen DNA jenseits ihrer lokalen Isolationspole mit sich, immer mehr entgrenzbar, entbehrbar, mehr angleichend wie vermischt werden. Es entsteht eine gattungsgenetische Weltrasse der Menschen und kommt dem näher, was am Anfang der Menschheit gewesen war, nämlich dass sie im Grunde nur aus einem Eva-Gen-Stamm stammte, dass ein lokales Isolationspol zugleich das einzige wie das universale, das globale war.

19.02.2518

//////Der letzte Arier. Die Altright-Bewegung in den USA meint, wissenschaftlich belegen zu können, dass „die weisse Rasse“ intelligenter sei als die schwarze. Die „Neger“ sind minderwertiger, intelligenztechnisch, haben aber im Durchschnitt mehr Muskelmasse – im 16. Jahrhundert sagte man in Europa „grössere Schwänze“, im Alten Testament überragten die der Ägypter alle anderen…!. Sie werden also im 100 Meter Sprint immer vor den Weissen liegen, im Mathe-Test hinter ihnen, Ausnahmen widerlegen nicht, sie bestätigen die Regel.  Selbst wenn es solche Intelligenztests gäbe mit dem Ausweis eines signifikanten Unterschieds, mindestens politisch unkorrekt wäre der, wenn nicht wissenschaftlich unseriös. Die, die immer an die Suprematie der Weissen glaubten, werden ihm zustimmen – also das tun, was sie bevor es den Test gab, schon taten – , für die, die es solche Tests prinzipiell nicht geben „darf“, werden Mittel und Weg finden, ihn zu diskreditieren, und all jene, die ihm Glauben schenken als „rassistisch“ zu denunzieren. So weit so nicht gut.

Wie weit sinnvoll es ist, von einer europiden, asiatoiden, australoiden, negriden und weiteren Rassen oder zumindest von genetisch belegbaren Rasseunterschieden als stochastisch wahrscheinlichste Genpole, die sich charakteristisch durch Raumtrennung und -bezug entwickelten //////#

/“Rassen“ sind durch Raumabtrennung  und Raumbezug entstanden – insofern sind Rassen nur genetische Isolationspole unserer Gattungs-DNA – die durch Raumabtrenung und -bezug ihre Eigenheiten entwickelten – zum Beispiel eine umweltgünstige Blondbehaarung im nördlichen Raumbezug oder Schwarzbehautung im äquatornahen Raumbezug – durch den zunehmenden Wegfall dieser Raumabtrennungendurch die „Globalisierung“ kommen immer mehr Menschen aus ihren „Rassen“ heraus, sie verlieren also den genetisch eingewachsenen Bezug zu ihrem Raum und dessen Abgrenzung zu anderen Räumen/// sie treten immer mehr mit Menschen mit anderen Raum- und Abgrenzungsbezügen, nicht nur genetischen, auch kulturellen, in Kontakt –   ——————

///////////////////////////ist zum einen Aufgabe der historischen Genforschung, der Genarchäologie, zum anderen der Hermeneutik. Denn wie sich „Intelligenz“ definiert, bestimmt darüber, wer der Definition am besten entspricht, also am „intelligentesten“ ist.  Wir definieren Intelligenz als  Fähigkeit zur Überdauerung in der Umwelt, durch das, was Darwin „Anpassung“ und „Mutation zur Anpassung“ nannte.  Wenn die Menschheit also intelligent ist, beweist sie ihre Intelligenz durch ihr Überdauern, wenn sie dafür zu wenig intelligent wird, durch ihren Untergang. Und den zu verhindern, dazu zählt immer die Beweglichkeit, die Variation, die Mischung. Deshalb gibt es in uns keine Reinrassigkeit, sondern sogar vom Neanderthaler hat jeder einen genetischen Anteil, und zwar jenen, der diese Rasse zum einen zu Grunde führte, zum anderen in der „intelligenteren“ Rasse einen Überlebensvorteil versprach, sonst hätte sie ihn sich nicht integriert, sondern wäre wie diese ausgestorben oder, anders formuliert, er ist nur  so klein geraten, dass er uns nicht ausrottete, uns also dümmer machte als die Evolution erlaubt. Mit anderen Worten: die intelligenteste Menschenrasse, ist die Mischrasse, ist die Rasse mit der „richtigen“ Mischung. Wie stark Hautfarbe und Haarfarbe (bei fast allen Asiaten schwarz), Teil des „Kerns “ des menschlichen Mischgenpols ist, ist nicht wirklich im Labor auszumachen, sondern in der Probe aufs Exempel, im Daueralltag des Lebens, der Gesellschaften.  Hier werden sich die Leute verlieben, werden kooperieren, ganz unideologisch, über ihre Differenzen hinweg, oder sich ideologisch trennen und kompetitiv auf- und abwerten entlang dieser Differenzen- so dass die Neanderthaler von morgen, ausgehandelt und ausgemacht werden, wie auch die neuen Homo sapiens, ob darunter der letzte Arier sein wird, ist zu bezweifeln. Eher wird es so sein, dass der letzte Neanderthaler der letzte Arier sein wird, das meiste von ihm wird also zugrunde gehen.

18.02.2518

Der letzte Antisemit. Die Gegenwart realisierte, zumindest in Deutschland, dass, wenn es einen Hass auf Juden gibt – für sie sind es „Juden“, denn nur „Juden“ passt in ihr völkisches Vokabular, „israelische Staatsbürgerinnen“ wäre einfach zu unangenehm real -, der den Namen „Antisemitismus“ verdient, dann ist es der muslimische, besser gesagt, der islamistische. Die letzten Antisemiten werden sich also im Dunstkreis,von Abrahamismus zwei und drei aufhalten. Und sich entweder etwas über ihre Vollendung oder ihre Überwindung einbilden, für ihre Überlegenheitsekstase über jene des Abrahamismus eins brauchen sie aber immer mehr Hass und Verachtung, anders reicht es ihnen dafür sonst nicht, zum Abstossen, um auf ihr Level, um auf ihre „Höhe“ zu kommen, müssen sie sich in Niedertracht üben.

17.02.2518

Ausgerechnet der Chef der paulinischen Grosssekte, von Abrahamismus 2, warnt vor der Verbreitung von Fake News. Der Vatikan hat offenbar neue Medien-Berater.

17.02.2518

Der letzte Papst. Die Selbstdemissionierung von der Mission, die Selbstentlassung des Papstes fände statt, wenn der Bischof von Rom durch eine plötzliche Eingabe, gefolgt von reiflichem Nachdenken, einsähe (zur göttlich, zur änigmatisch gefügten// Einsicht gebracht wird)///, dass die historische Überlieferung, die ihm sein Amt zuschreibt, nicht solide, ganz und gar nicht felsenfest genug dafür ist, dass ihm der Boden dafür fehlt, dass er sich bloss einbildete, er hätte diesen festen Boden unter seinen Füssen…. – der „Felsen“ auf dem der Nachfolger des paulinischen Christus steht, schwankt wie die Grundlage des paulinischen Christus selber, er ist tatsächlich viel zu klein für zwei Füsse…Er ist ein Steinchen, kein Felsen  Die Berechtigung, Papst zu sein, ist zu klein, zu zufällig, zu taktisch, zu schlau, zu verwegen, zu verschlagen produziert -wie überhaupt das paulinische Christentum –  seine Entstehung gleich mehr einem Streich, einem Handstreich, einer nachgetragenen Notiz,  einer unheimlichen, verborgenen List, als einem dominanten Gebot, geschweige einer direkten Berufung, einer Akommunikation wie „Du bist Papst“.  Die sich sogar wiederholte in der Geschichte. Nein – so etwas besitzt weder der erste Bischof  von Rom, noch wird der letzte so etwas je haben, je erfahren, wahrscheinlich – und weil dem so war, dem so aber nicht sein konnte, dichteten die Paulinisten dem Papst eine Akommunikation in Form eines direkten Drahtes zum abrahamischen Gott nach, so kamen zu seiner erdichteten Grundlage im Verlauf der Zeit allerhand Nachdichtungen dazu, die ihm immer mehr Pöstchen und Autorität zuschanzen und sichern sollten – zuletzt war es seine „Unfehlbarkeit“, die dann selbst den Papisten eine vielleicht doch etwas zu verwegene, zu unsolide, zu anmassende Nachdichtung war, so dass sie ihren unfehlbaren Papst wieder fehlbar machten….. Sorry, Leute, wird dieser erleuchtete letzte Papst also eines Tages sagen,  diesmal liege ich richtig, diesmal habe ich tatsächlich eine Erleuchtung erfahren,  für den ganzen Popanz, den der Papst repräsentiert, fehlt einfach die Grundlage, ich stehe auf allzu tönernen Füssen. Und so wechselt der letzte Papst vom ersten Repräsentanten und Ideologen der abrahamischen Grosssekte,  vom Chef von einer der Grossekten des Abrahamismus zwei, zum postabrahamischen Religionswissenschaftler – und von diesem zu einem Gärtner, zu einem Handelskaufmann, zu einem Mathelehrer oder einfach zu einem Rentner. Die Änigma scheint jedenfalls auch diesem Abrahamismus keine Akommunikationen mehr zu widmen, umso mehr wird dieser mit ihrer Erdichtung, mit Heilig-Erklärungen diese seine Heiligkeit selber inszenieren. Seine Heiligkeit wird immer mehr zu einer selbstinszenierenden Lüge und Einbildung fortschreiten, und immer mehr Menschen werden zugleich bemerken, dass sie hier quasi einem aufgeblasenen Gaunerstück zusehen. Antisemiten werden sagen, jetzt ist der Katholizismus, der das neue und letzte Judentum und seine endgültige Überwindung vorstellen will, vollends wieder zum Alten Judentum zurückgekehrt, vollends wieder zum Juden regrediert – ja, ganz und gar wieder der alte Jude geworden. Der Paulinismus hat sich unsolide geschaffen und daran, also an sich selber, wird er letztlich scheitern, wie begonnen so zu Ende gehen. Mit faulen Früchten hat er begonnen, und an seinen faulen Früchten wird man ihn erkennen und damit sind nicht nur seine männliche, allzu männliche Bestallung und Heerscharen von Kinderschändern gemeint.

17.02.2518

Luther – der auf dem halben Weg stecken gebliebene Reformator – nannte den Papst noch „Inkarnation des Teufels“. Ihn, statt polemisch und nur halbsachlich, ganz und gar sachlich begründet bzw. begründbar, Chef der paulinischen Grosssekte zu nennen, ist also weit harmloser. Jenseits von Verteufelungen, ohne die der Papst, übrigens, nicht auskommt, selbstverständlich.

15.02.2518

Was in mein  Weltkalkül nicht passt, darf es nicht geben, oder wenn es es gibt, genügt mein Kalkül nicht, dann ist es zu reduziert und reduktiv. Dann gibt es eine „synkretistische ///synästhetische Widerlegung“ mit einer Referenz auf ein sonst unerfasstes, unerklärtes Faktum. Ähnlich wie wenn du eine Enzündung hast, seh- und spürbar, aber alle Laborwerte negativ sind. Dann ist das Labor, die Art und Weise der mikrobiologischen Diagnostik nicht richtig eingesetzt worden, – und nicht, mein Augenzeugnis falsch oder getäuscht worden.

14.02.2518

Newton wusste noch, es gibt eine völlig andere Dimension, mein Märchen ist zu oberflächlich, zu glatt, zu fein, und half sich mit alchemistischen, astrologistischen, mystizistischen Spekulationen, mit lauter unreinen, düsteren, unklaren Dingen, aus.

14.02.2518

Physiker, sogenannte Physiker, die flott und flüssig in TV-Sendungen ihr zusammengeklügeltes Märchen von der Wurzelbaum-Entstehung der Welt verbraten und in Sachen und Fragen der änigmatischen Dimension ins Stottern und Stammeln geraten.

13.02.2518

Hätte uns die Änigma ewiges Leben geschenkt, hätten wir bestimmt ein „ungebrocheneres“ Verhältnis zu ihr und sie ein „unmittelbareres“ zu uns, kurzum, dann gäbe es uns, das House of Two, das das House of T(h)ree ist, nicht. Doch der Bruch ist da, die Unmittelbarkeit ist weg!  Das Leben ist uns nicht einfach „geschenkt“ worden. Passiv ist eine Religion, die im Grunde die Gravitation anbetet. Nichts anderes macht das House of One.

12.02.2518

Aus postabrahamischer Position sind wir das Haus of T(h)ree, ist das House of One das House of T(h)ree, ist das House of Two das House of T(h)ree. Sonst ist Änigma und Genesis ohne uns, ohne House.

11.02.2518

Das Haus of Two – eines von unserer Genesis, eines von der Genesis der Änigma, der änigmatischen Dimension. Das Haus of One dient zu einseitig dem Gott des Jenseits, zu wenig der Göttin der Mütter, dem Stolz unserer Auferstehung, die wir aus eigener Kraft stemmen, so lange wir können.

10.02.2518

Das Berliner „Haus of One“ versucht, die drei Abrahamismen weniger sektiererisch, mehr religiös, also testamenarischer, zu machen. Gut wäre es, wenn das dabei herauskommt.

10.02.2518

Für genesianische Religion und Philosophie ist das Haus of One das House of Two: das Haus unserer Genesis, in dessen Evolution wir entstanden, und das Haus der Änigma, der anderen Genesis, unter deren Einfluss wir stehen //oder deren Einfluss besteht (wir wissen nicht, ob  dauerhaft – die Synchronizität deutet an: überdauerhaft… –  und wie genau – die Akommunikationen deuten an:  eingestellt auf uns und unsere Sprache/n, Sinne, Vernunft).

10.02.2518

Sie werden merken oder ignorieren, dass ihr Haus zu klein, sein Fundament nicht tief und sein Bezug zur Umwelt, zu den Umwelten und Welten anderer Religionen, nicht differenziert genug, ist, dass die „One“ die „Two“ und die Two der Two ist.

10.02.2518

Das Leben wird zum Nichts, wie das Nichts vor dem Leben. Das Auferstehen wird wie das eigentliche Leben, das Leben war „nichtig“ im Vergleich zu diesem – so geht die Illusion.  Eher kann die Ängima in unserer nicht ganz bei sich, in ihrer Genesis sein -und wir können in ihrer nicht bei uns, in unserer sein.

10.02.2518

Es gibt diesen patriarchalistischen Obergott, der nach seinem Gusto in unserer Welt schaltet und waltet, und auf dem Gerichtstuhl auf uns wartet, nicht.  Wohl aber ist es so, dass wir aus unserer Genesis mit dem Geborenwerden in das Leben als diese auferstehen und mit dem Sterben nicht aus unserer Genesis gehen, zu ihr einkehren, umkehren. Die extreme Leistung der Änigma – der göttliche Akt -, uns in der anderen Genesis auferstehen zu lassen, wäre vergleichbar mit der extremen Leistung unserer Genesis, der Evolution, lebend-sterbende Wesen wie uns zu entwickeln.Doch wir sind dort ganz andere Wesen, nämlich Wesenheiten, keine Lebewesen. Und  kaum mit Erinnerungen an das Leben in unserer Genesis.

10.02.2518

Doch das Haus of Two halten wir und bauen wir nur im Leben für das Leben und Weiterleben.  Sonst fallen wir entweder ganz in die eine oder in die andere Genesis, in dieses oder in jenes Haus of One.

10.02.2518

Unsere Genesis hat uns auf das Leben und Überleben abbestellt, dafür muss gestorben werden, die andere Genesis, die Änigma, bestellte uns für das Reentry ab, für das Auferstehen, nachdem alles tot ist.

10.02.2518

Insofern auch auf das Leben und Überleben.

08.02.2518

Glockengeläut von Kirchtürmen und Muezzin-Rufe von Minaretten sind, aus postabrahamischer Perspektive, Sektenlärm. Er besitzt sogar in den kanonisierten Texten keine Grundlage, zu schweigen in den redekonstruierten.

07.02.2518

Andere Sekten, Kleinsekten, glauben, entweder die Zusammenführung oder die Überwindung aller Religionen geleistet zu haben. Ohne sie geleistet zu haben, das ist das sektiererischste an ihnen.

07.02.2518

Aus postabrahamischer Perspektive wären die testamentarischen Versionen dieser Grosssekten Religionen. Das gilt auch für die altasiatischen.

06.02.2518

Die herrschenden Abrahamismen sind Grosssekten, die sich den Titel „Religion“ anmassen, ihn usurpierten.

05.02.2518

Über die Pseudo-Dokumentarfilme über die abrahamischen Grosssekten. Die postabrahamische Position, egal, ob wissenschaftlich oder wissenschaftlich und religiöse, erlaubt es, einigermassen objektiv die Abrahamismen 1 bis 3 zu beobachten und zu beurteilen – alles andere, was sich sonst als „Dokumentarfilm“ ausgibt, wird schnell, wird immer, wie die Erfahrung zeigt, sektiererisch, suggestiv, listig missbraucht, verhohlen missionarisch.

04.02.2518

Descartes’Philosophie ist eine Sphynx.

03.02.2518

Die abrahamische Kultur baut auf der Mensch-Tier-Differenz (bis zur christianisierten Philosophie Descartes). Die globale genesianische Kultur muss und tut das nicht, – die vierte Position.

02.02.2518

Dass im abrahamischen Umkreis die Mensch-Tier-Differenz die Gott-Mensch-Differenz spiegelt oder dieses eine reale Machtgefälle der Spiegel, die Grundlage für das andere, vorgestellte Machtgefälle bildet, heisst auch: dass sie eine jahrtausend alte Erfahrung der Macht und Ohnmacht spiegelt. Dass die Menschen ein triumphierendes Machtgefühl über die Tiere entwickelten, – lange genug stand das auf der Kippe, am Anfang waren Menschen sogar die Gejagten, nicht die Jäger von Tieren – ,  das machte sie von der Magna-Mater-Verwiesenheit und von der Umwelt Natur allgemein unabhängiger, angstloser, mutiger, Umwelt wurde zudem berechenbarer, begehbarer.  Der Talisman Venusfigurine, die Erinnerung an die Sinnlichkeit zu Hause, verlor an Bedeutung in der Wildnis, die Truppe machte sich in ihr durch ihre Waffen und sich selber als Waffe Mut. Durch ihre Fallen, die für sie gefahrlose Orte in der Wildnis waren und gefährliche für grosse wilde Tiere. Gefährlicher als deren Gefährlichkeit, bauten diese Jäger Fallen für sie und tödlichere Waffen als deren Krallen. Das verwies sie mehr auf sich selber. Das baute ihren Macht-Nimbus auf und zerstörte den Macht-Nimbus der Tiere ( vermutlich ist das bereits im Zeitalter der Lascaux-Höhlen erreicht worden,  vor 40 000 Jahren – über Tiere zu herrschen hies dort bereits auch: über sie sogar zeichnerisch-symbolisch zu herrschen, sie zu „stehenden“ Trickfilmen und Anatomiestudien zu machen. Jene, die sie erstaunlich realistisch in der Proportion und der Fell- und Muskelkontur entlang malten, waren wahrscheinlich die gleichen, die sie optimiert nutzbar der Anatomie von Knochen, Fleisch und Fell entlang, zerlegten – die Maler waren die Metzger, die Metzger die Maler dieser Tiere…vielleicht sollten diese Bilder die Seelen, die Geister, dieser Tiere darstellen, die sie töteten und asen, Aber warum malten sie sich dann nicht ab, höchstens ihre Hände?).: falsch liegen vermutlich jene Interpretationen, die in diesen Zeichnungen eine Vergöttlichung dieser tierischen Naturmächte sehen, ich sehe darin mehr Selbstvergöttlichung, wir beherrschen sie im Feld und an unseren Wänden: wir jagen und fressen sie oder machen aus ihnen Haustiere. Vermutlich jagten und asen die nicht nur Wildpferde, sondern züchteten, dressierten, beluden und ritten sie sie  – tausende Jahre früher als angenommen. Mit der Macht ihrer Waffen, ihrer Instrumente, organisiert in Truppen, wurden sie zu kleinen Göttern  in der Wildnis. Sie setzten sich Löwen-Köpfe auf. Sie jagten andere, niedrigere Menschenrassen, die quasi zu den Tieren zählten.  Oder bekämpften ihresgleichen bis aufs Blut,  paktierten und mischten sie nicht ihr Blut untereinander. Früh kam es zu „Heiratspolitiken“ unter den Führerschichten nachbarlicher und fernerer Stämme, bei den europäischen Adligen bis ins 19. Jahrhundert, bei den Ägyptern, Mazedoniern und Römern, aber auch bei alemannischen Königen, die ihre Töchter mit nordischen Königsgeschlechtern vermählten. Man kann sagen, mit dieser Jäger-Kultur, die über den Tieren zu stehen kam,  – Stonehenge soll vor 15 000 Jahren von Jägern und Ausrottern des Auerochsens gegründet, daher vermutlich einem ausgesprochen übertierischen Gott gewidmet worden sein – verschwand allmählich die Magna-Mater-und-Gaia-Kultur – es  entstand ein „maskuliner“ Typ von Gottverehrung,, ein Jäger-Gott, eine Göttlichkeit, die über den Raubtieren stand, eine, die raubtierhafter als Raubtiere war. Deswegen waren die ersten Vorstellungen des Gottes Abrahams, ähnlich wie die des Zeus, der die Titanen besiegte, des Mars, Vorstellungen eines Jäger- und/oder Kriegsgottes, der altbiblische Ungeheuer bezwang oder die Gestalt der Sphynx annahm. Die Machtriege von Rom eroberte der abrahamische Gott erst, als er sich als „erfolgreicher“ auf dem Schlachtfeld erwies als der alte Mars. Mit diesem Survival of the ideologisch Fittest, wurde allerdings nicht Rom gerettet, wohl aber der abrahamische Gott. Der rund zwei, drei Jahrhunderte später seinen Siegeszug auf der arabischen Halbinsel fortsetzte.Bis die Bezwinger der Römer auf die Bezwinger der arabischen, ägyptischen und assyrischen Völker je mit ihrer Kriegsgott-Version des abrahamischen Gottes aufeinanderprallten – 1453 vertrieb es die letzten Römer (Christeneroberer) aus Kleinasien – 1492 vertrieb es die letzten Araber (Muslimeroberer) aus Europa.

01.02.2518

Nach über 450 Jahren, seit 1492, kamen in den 1950er, 1960er Jahren, erstmals wieder grössere mulimische Bevölkerungsanteile nach Europa, ohne die osmanischen Eroberertruppen vor Wien 1529 und 1683 dazuzuzählen – die damals von Österreichern, Ungarn und anderen, zurückgeschlagen wurden. Es waren Türken und Türkinnen aus dem von den Europäern zerstörten Osmanischen Reich, das Atatürk,mit Hilfe von Verfassungen aus der Schweiz, Italien, etc., in eine moderne Verfassungsdemokratie transformierte. Sie kamen zu ihren ehemaligen Kolonialherren nach Hause, und arbeiteten für deren und ihren Wirtschaftsaufschwung. Davor besetzten Muslime wie Leon Africanus (16. Jahrhundert) und die ersten Islamologen die Rolle von exotischen Kulturvermittlern in unserem Kulturkreis, wobei der Handel zwischen muslimischen und europäischen Händlern, Schifffahrern, Importeuren und Exporteuren nie ganz abbrach. Mittlerweile hat das Kriegselend in Syrien und die Wirtschaftsmisere in Afrika, nebst deren Bürgerkriegen, so wie das hiesige Prosperieren,  das globalisierte Europa zum attraktiven Einwanderungsziel gemacht- und Europa wird das ähnlich, aber anders als Kanada, – wir liegen an den Grenzen dieser Länder und Kontinente, nicht durch einen Ozean abgetrennt von ihnen -, als Herausfordernung annehmen und lösen, lösen müssen.

01.02.2518

Über der Sphynx. Abrahams Gott und die Sphynx. Um Feuerbachs Projektionstheorie auf „das Tier“ im eigenen Spiegelbild zu projizieren:  Die menschliche Allmacht über die Tiere, Haustiere – die während Jahrtausenden errungen wurde -, wurde im abrahamischen Umkreis als die Allmacht des abrahamischen Gottes über Menschen vorgestellt – nachdem er auch Ungeheuer wie Leviathan,  -lies: Tiere wie  Löwen – bezwungen hatte, ihnen symbolisch ihren Kopf abgerissen und ihnen seinen aufgesetzt hatte –  existierte nur noch er und seine von ihm gezüchtete, dressierte menschliche Herde. Er kann mit ihr umgehen, wie sie mit verhaustierten Tieren umgehen könnte , wenn er will, kann er sie durch eine Sintflut ersäufen und neu züchten („mehret euch“). Die ägyptische Sphynx –  in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit den altbiblischen Ungeheuern  – zeigt diese Tier-Mensch-Macht-Inversion sinnbildlich: der Kopf ist übergeordnet menschlich, der restliche Körper löwengleich. Der Gott ist über den Raubtieren der Raubtiere und für diese Menschen, was sie für die Haus- und anderen Tiere sind  – gleich dem Pharao für den untergeordneten Rest der ägyptischen Gesellschaft – : allmächtige überirdische Wesen von einer anderen Welt.

01.02.2518

Über der Sphynx. Hallo, ich bin die Sphynx des Pharaos und des Gottes des Pharaos: Wir sind der Kopf und die überirdische Macht – ihr seit die Muskelkraft und der niedere Teil des biologischen und gesellschaftlichen Lebens. Diese Macht  – getrennt und verbunden zugleich – gilt es nicht nur für immer zu behaupten und zu bewachen, sondern machtvoll zu verkörpern und zu demonstrieren. Deshalb bin ich hier.

31.01.2518

Buddhisten, die in ihrem Wahnsinn das Leben als einen kosmischen Unfall betrachten, den es möglichst gründlich zu beseitigen gilt, und  über das Leiden des Lebens lebenslänglich meditieren, sich das Leben lang das Leben traumatisieren. Also von der Oberflächlichkeit nicht mehr wegkommen, so „tief“ sie auch meditieren.

31.01.2518 (2)

Zu einer Zeit, wo primitive Umstände schnell zu Leiden und Tod führen – das musste nur eine Zahnwurzelentzündung sein – hatte dieser Buddhismus sicherlich eine umarmende, mütterliche, tranquilisierende, beruhigende, sedative Wirkung – in dem er ein Reentry, eine Referenz zur Magna-Mater, um nicht zu sagen, zur eigenen Mutter des Kleindkinds, aufbaute.

31.01.2518 (3)

Buddhismus oder: Angesichts des Schreckens des Todes heilsame Reduktion, heilsame innere Rückführung in die Säuglingswiege. Ich bette mich meditativ bequem und polstere mich gegen negative Ausseneinflüsse ab. Das Leben ist ein Bällebad auf einer Rutschbahn.

30.01.2518

Religionen, die das Leben verfluchen, sollten wir nicht daran hindern, das verfluchte Leben zu verlassen, wohl aber daran, alle anderen mit diesem Fluch zu belästigen und sie in ihren Abgrund mitzureissen. Es zeugt von einer stärkeren älteren, ursprünglicheren Magna-Mater-Weisheit und Lebensweise, das Leben und Sterben als Auferstehung und Kehre, mit Freude und Trauer, ja, tränenspendend, zu bewundern, mit Hellsicht und Aufklärung anzuerkennnen und zu erkennen. Unerschütterlich fortzutreiben in die Welt und in den Weltall, als Zeugnis von einer grossartigen Gattung und Genesis. Wir leben und erleben einen Traum, kein Trauma. Auch wenn auf Abwege geratene Zeitgenossen in ihrem Wahnsinn und Kanal nur noch Trauma sehen und Trauma um sich herum bewirken und hinterlassen wollen.

29.01.2518

Die Vier Edlen Wahrheiten über das Leben. Die ganze Kommunikation und Performanz von Buddha – der Erwachte, der Erleuchtete oder einfach „der Akommunizierte“- drehte sich um die „Vier Edlen Wahrheiten“ über das Leiden – eine männliche, allzu männliche Lehre der „Wahrheiten“ . Wir transformieren sie in die Vier Edlen Wahrheiten über das Leben.  1. Unsere Auferstehung als Lebende, dabei interessiert weder das Nichts davor noch das Nichts danach besonders. 2. Unsere Auferstehung als Lebensspendende, dabei interessiert weniger unser eigenes Leben als das von unseren und allen Kindern. 3. Unsere Auferstehung durch auferstandene Lebensspender, dabei interessiert besonders unsere Verehrung für alle Mütter und unsere Eltern. 4. Unsere Auferstehung als Kehre aus der und in die Genesis, dabei interessiert unsere Genesis und ihre Auferstehung besonders. Die erste Edle Wahrheit über das Leben betrifft unseren Eigenleben-Zyklus, die zweite unseren Fortpflanzungs- und Kind-Zyklus, die dritte unseren Erb- und Eltern-Zyklus, die vierte unseren Leben-Tod-Zyklus.

28.01.2518

Wir sagen dann, wir richten unsere Schulen nach der 4 aus, nach der „vierten Position“.  Das lässt sich auch auf Asien übertragen. Diese Schule traf eine Wahl, für die sie wirbt, die sie überzeugt und verteidigt.

27.01.2518

Die Karriereberufung des Paulus. Paulus, vormals Saulus, der Musterkonvertit, ist evangelisiert worden und die Rolle ist bei ihm scheinbar klarer als bei seinem historisch oszillierenden Meister. Er ist evangelisiert worden, bei ihm verläuft das wahre Evangelium in die richtige Richtung (vgl. 2 Tim), er ist akommunizierter Mensch – der Traum mit der Jesus-Erscheinung musste sein, das war die persönliche Akommunikation seines Meisters, sie lud ihn auf, sie privilegierte ihn vor allen früheren Hörigen des Jesu, vor diesen „Urchristen“, denen seine Berufung, seine Karriereberufung, sein religiöser Ehrgeiz fehlte und die „zündende“ Idee  im „richtigen“ Moment… -, wobei die Legenden auch aus diesen Aposteln, metaphysisch übergriffig, Erwecker von Toten machten – das war nicht mehr „menschgemäss“, sondern Medizin vom Heiligen Geist, die durch sie wirkte.  Die Selbsterweckung ihres Meisters aus dem Tod kriegten diese Schamanen, diese Medizinmänner, diese Wunderhandaufleger, allerdings nicht hin  – wahrscheinlich eine paulinische Legende, in welcher jene ein leeres Grab sahen und das als Mirakel verkündeten, andere etwas anderes sahen, aber schwiegen, dritte den ebionitischen Jesus versteckt verscharrten. Doch sie wurden ihm angeglichen, so stark, dass sie und er in einem einzigen Vater-im-Sohn, Sohn-im-Vater- Wunderbrei von den Evangelien über die Apostelgeschichten zu den Briefen, in einem einzigen oszillierenden Textbrei, verschwimmen.

26.01.2518

Anthropomorphisieren  und personifizieren wir die Änigma nicht zu sehr.  Für uns kann und muss sie auf „Persona“ machen, akommuniziert sie mit uns, verweist das auf eine Absendende. Sie muss also für uns zu einer Art Person werden. Das sagt eigentlich alles (bzw. nichts darüber aus, was sie für sich „muss“ oder „ist“).

25.01.2518

In der Tat können wir nur in unseren Begriffen über die Änigma reden und kann sie nur in unseren Begriffen zu uns reden. Dasselbe gilt für visuelle Performanzen und Traumbilder, Traumereignisse.  Sie muss sich also ganz schön vermenscheln, damit wir sie verstehen. Den Zeitkolorit und unsere Sprache aufnehmen und sich in sie übersetzen.

24.01.2518

Transperformation wäre transzendente Performativität. Also das Schaffen der Änigma von Wirklichkeit durch das Wort. Am Anfang war Transperformativität. „Es werde Welt“ und es wurde Welt. Tatsächlich verhält sich die Sache weniger wunderbar. Am Anfang war die Schrift und das Archiv und sie bestimmten, was wirklich war, was überliefert wurde. Amen.

23.01.2518

Zur „Mutter des Todes“ (vgl. 23.12.2517) – siehe „Jesus als Mother: Studies in the Spirituality of the High Middle Ages, Berkeley 1982“.

22.01.2518

Die grösste Sünde für den akommunizierten Jesus ist, dass die Altjuden ihm die Akommunikation und damit den Messias nicht abnehmen („Wäre ich nicht gekommen und hätte ich nicht zu ihnen geredet, so hätten sie keine Sünde“ (Joh.15.18)). Oder sie folgten seiner Selbstinterpretation nicht, sie interpretierten seine Akommunikation bzw. seine Kommunikation über seine Akommunikation, anders.

21.01.2518 (2)

Du kannst das in den Jesus-Texten, in den Evangelien, finden: manchmal macht die inszenierte Figur auf  bescheidenen Akommunizierten (vor allem vor ihren Feinden, die Rabbis: „ich spreche [nur] von dem, was ich beim Vater gesehen habe“, „nun aber wollt ihr mich töten, einen Menschen (…)“, „nicht von mir aus bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt“… Joh.8.36), und manchmal macht sie auf Änigma persönlich (vor allem vor ihren Fans: nicht bloss „Diesen Auftrag hab ich von meinem Vater empfangen“, sondern: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ „Glaubt mir, dass der Vater in mir ist und ich im Vater bin“ „Ich habe die Welt überwunden“). Auch die verwaltete Mohammed-Figur liegt einmal näher am bescheidenen Akommunizierten, der „bloss“ vermittelt und übermittelt, was er empfing (träumte, las, etc.), einmal näher am selbstherrlichen Gott. (Fortsetzung 18.01.2518).

21.01.2518 (1)

Denken wir an die Buddha, Jesus, Mohammed und nicht so sehr an mich. Die Verführung liegt nahe, dass Akommunizierten die Akommunikation zu Kopf steigt und sie sich gegenüber anderen Menschen wie Auserlesene, wie Gott selber fühlen und gebärden (mit der Zeit jedenfalls oder spätestens in der Hand ihrer „Biographen“ und „Macht-Verwalter“). Sie verfügen über ein Wissen absoluter Autorität glauben sie,  doch sicher ist nur, dass es eine änigmatische Autorität ist, und dass die absolut ist, ist eher unwahrscheinlich.

20.01.2518

Sie sind ja deswegen nicht die Änigma, sie sind bloss von der Änigma Akommunizierte, deswegen „menschelt“ es, sobald sie das Akommunizierte zu kommunizieren beginnen. Also schnell „göttelt“ es.

20.01.2518

Wir sind immer kommunizierende Lebewesenheit, auch wenn uns Wesenheit akommunizierte.

20.01.2518

Wir sind Kommunizierende. Akommunizieren kann nur die Änigma.

19.01.2518

Haustiere. Wir bestimmen über ihr Leben und wir überleben sie und könnten uns einbilden, dass ein Gott so über uns verfügt wie wir über unsere Haustiere. Wir hätten sogar die Allmacht, sie zu quälen, zu töten. Wir sind aber von Grund auf gütig und gnädig zu ihnen, wir lassen sie nicht nur leben, wir lassen es ihnen in ihrer Unterjochung unter uns gut gehen. Wir sind der gute Gott zu ihnen.

18.01.2518

Wir können folglich sagen, wir halten uns Haustiere, weil wir uns dann göttlicher fühlen (andere Motive beiseite).

17.01.2518

Mit aller Einfühlung musst du dich an das halten beim anderen Wesen, was bei diesem zu dem führt, was du unter „verstehen“ verstehst. Du glaubst ja selber nicht, dass dein Hund deinen Vortrag versteht, er reduziert dich auf seine Wahrnehmung und du reduzierst ihn auf deine – doch gibt es Schnittstellen, wo ihr euch näher kommt, sogar versteht. Ähnlich ist es zwischen unserer Genesis und der Genesis der Änigma.

16.01.2518

Die Änigma sagt nicht: Hallöchen, ich bin die Änigma, Wesenheit der anderen Genesis oder das, was ihr landläufig „Gott“ nennt, sondern sie übermittelte: „Philosoph. Du bist Philosoph“. Sie führt als eine merkwürdige direkte, bestimmte, imperativ scheinende Rede mit unsereins.  In einer Kraxelschrift, die deine als Zehnjähriger gewesen sein könnte. Sie übernimmt oder codiert also deine aktuellen Kommunikationsfähigkeiten, auch das Licht stimmt, so dass deine Augen es sehen und lesen können, um sich mit dir (a)kommunikativ in Kontakt zu (ver)setzen.

16.01.2518

Das heisst, sie hat keine Zeit zum „Small talk“ und keinen anderen Raum als den für das Wesentliche – vielleicht engt sie unser Zeit-Raum, unsere Genesis extrem ein. („einengen“ nach unserem Begriff, so wie wir überhaupt nur in unseren Begriffen von der Änigma reden können und sie nur in unseren Begriffen zu uns reden kann).

16.01.2518

Deswegen „morst“ sie ihre Botschaften an uns und wir finden ihren „Stil“ so unnachahmlich „knackig“, „dicht“, „wesentlich“, „prägnant“. Oder sie zeigt, sie schickt Bilder, Traumbilder zum Beispiel, die aus der Realität genommen wurden, die du noch nicht erlebt hast,  über die sie bereits verfügt.

16.01.2518

Was übermittelst Du Tieren, wenn du mit ihnen „kommunizierst“? Führst du Small Talk mit ihnen? Stellst du dich ihnen vor? Oder sagst du eher: „Sitz !“ und „Platz !“ zu ihnen? Und zwar so deutlich und klar,  dass sie es sicher verstehen? Und musst du dich dann nicht auch noch bemühen, sie in die Position und Lage versetzen, dass sie es auch morgen und übermorgen verstehen und befolgen?

16.01.2518

Zugespitzt gesagt akommuniziert der herrische Gott des Korans mit seinen Gläubigen wie mit Tieren, mit Haustieren.  Die „Sitz !“ und „Platz !“ kapieren und auf Kommandos wie diese durch viel Konditionierung (rituelle Übung) gehorchen lernen müssen. Das Hierarchieprinzip ist einfach und uralt: Der Chef sagt es und ihr macht es. Basta.

15.01.2518

Die Intuition, dass es ein Diesseits und ein Jenseits gibt,  hatten vermutlich schon die Magna-Mater-Religiösen vor 50 000 Jahren (oder 250 000 Jahren), wir sagen heute es gibt die Differenz Genesis Änigma – Genesis Welt. Und es gibt eine „dritte“ Dimension, die Verbindungsdimension, die änigmatische Dimension in unserer Genesis. Akommunizierte sind insofern „Medien“, „Vermittler“.

15.01.2518

Akommunizierten sind nicht Geheimnisse offenbart worden, nur offenbar worden. Sie wissen etwas und sie wissen etwas nicht, das andere nicht wissen (vielleicht glauben oder skeptisch beäugen, etc.).

15.01.2518

Alles begann mit der Differenz erstens, zwischen, zweitens, von und, drittens, als Genesis Änigma und Genesis Welt (vgl. dagegen den ägytischen Gedanken der All-Einheit, Plotins „das Eine“). Menschen repräsentieren, konzentrieren, komprimieren in einem komplexen Ausmass die Genesis Welt, ihre Genesis, und zwar in dem Ausschnitt, in dem dieses Ausmass ausfällt. Wir sind der determinierte Ausfall in diesem Planquadrat: wir hätten hier nicht nicht existieren können. Unsere Existenz ist eine Determinante dieses Planquadrats der Genesis Welt, unserer Genesis. Im Spielfeld der Evolution ist diese Ebene inhärent, so wie in unserer Genesis das „Spielfeld“ der Dimension der Änigma, die Genesis der Änigma, inhärent ist, teils als sie selber, teils als änigmatische Dimension unserer Genesis. An ihrer Differenz haftet, entsprechend dieses Ausfalls, die änigmatische Dimension. Änigmatische Erlebnisse, Ereignisse sind wie Kometen aus einer anderen Galaxie. Akommunikationen und Involutionen wie archäologische Spuren aus der änigmatischen Welt. Theologie verstanden als Archäologie des Jenseits.

14.01.2518

Der Paulinismus baut zum grossen Teil auf der Chuzpe, auf der Coolness, auf der unverfrorenen Dreistigkeit, dass es ein Urchristentum gibt, aber das sei das nicht so richtige Christentum, er sei das richtige Christentum. Stellen wir das ganze vom Kopf auf die Füsse, kommen wir der Wahrheit näher.

13.01.2518

Die Leute werden den ganzen paulinistischen Überbau wegschieben.

13.01.2518

Die Leute werden den ganzen historizistischen Islam wegschieben.

12.01.2518

Der Papst ist ein Rhetor, das ist alles (persönlich, privat mag er ein ganz netter Mensch sein).

11.01.2518

Ein Papst mobilisiert heute paulinistische Rhetorik, mehr hat, kann und darf er nicht. Er ist im Grunde ein paulinisierter Rhetoriker, nicht mehr und nicht weniger.

10.01.2518

Dass der Tod des Jesus an sich die Rettung war, nicht das Ende des Neujudentums, das war die zündende Idee des Neujuden Paulus. Das war rhetorische Kampfkunst auf Grossmeisterniveau.

09.01.2518

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass der legere Todesbegriff der Ebioniten: wenn du lebst kommst du in Gottes Reich wie wenn du tot bist, dann auferstehst du halt,  dann musst du keine Angst haben, „Pecht“ gehabt zu haben, jenem von Hindus ähnlich ist:  wenn du stirbst, dann kehrst du halt als Tier wieder. So what. Da musst du nicht gross hysterisch und allzu traurig werden. Erst mit den Paulinisten ist die Szenerie des christlichen Sterbens marterhaft und märtyrerhaft und die Einkehr in den Himmel auf die lange Bank geschoben und mit grossen Hindernissen verbunden worden, beginnend mit der Verfluchung aus dem Paradies und endend mit dem Zittern vor dem Jüngsten Gericht. Die Schokoladeseite wurde ganz auf die Seite des Jenseits des unantastbaren, reinen, feinen Gottes und dessen Gnädigkeit verlagert. Wenn das alles so prima ist im Jenseits, sollte eigentlich dem Suizid, der zugleich die Ungläubigen in die Hölle schickt, nicht mehr allzuviel im Wege stehen – zumindest in der Anlage des Abrahamismus Drei steht  dem weniger im Weg als in der Anlage von Abrahamismus Zwei, wo „Du sollst nicht töten“ – und schon gar nicht dich selbst – , den selbstbeschleunigten Weg in die Schokoladenwelt des Jenseits eindeutig behindern. abgesehen vom paulinischen, nicht: ebionitischen, Anschluss an Lehrsätze und Gebote von Abrahamismus Eins wie „mehret euch“. Ein Gebot, das überhaupt nicht zum Urchristentum passt, zu einem Christentum, das in der Endzeit der grossen Erwartung predigt: verlasst Weib und Kind.

08.01.2518

Und wieder ist es „Weihnacht“ (2017) und n-tv und Co. laden ihre ideologischen Filme wie „Der Jesus-Code“ und „Das Kreuz“ hoch. Statt klarzustellen, dass das Kreuz das Symbol für den Aufstieg des Paulinismus im 2. Jahrhundert nach dem Tod des historischen Jesus ist – Symbol für ein Fake mit höherem „Überlebenspotential“ im survival-Kampf of the ideologisch Fittest. Die Ebioniten hatten womöglich die immer wieder aufgehende Sonne zu ihrem Symbol gemacht, mit dem Mithras-Kult in enger Nachbarschaft, wahrscheinlich wechselten viele Mithrasiten zu den Ebioniten, war ihre Begegnung eher freundlich oder ignorant als feindlich – bis die Paulinisten kamen, die die Ebioniten exkommunizierten, und selber von ihren Verfolgern an Kreuze gehängt und geschlagen wurden, halfen sie bei der einen und anderen Legendenbildung (so wie bereits bei ihrem Jesus als Christus) etwa bei Paulus und Petrus Ende, nicht nach, denn die Paulinisten erfanden die Märtyrologie neu, Märtyrologie war für sie die Rettung und die Neuerschaffung des Christentums in einem, die zündende Idee des Paulus, die dem scheinbar hoffnungslos Verlorenen Sinn und Grund gab. Märtyrologie war für sie fundamental  im Gegensatz zu den Ebioniten, die nicht bereit waren für ihren  Christus zu sterben oder seinen Martertod – der umso extremer aufgebauscht und in Szene gesetzt wurde von den Paulinisten – als ihre „Entsündung“ zu betrachten, sondern in seliger, freudevoller Erwartung mit ihm die Ewigkeit zu teilen im Reich des Herrn, seines Vaters, das bald auf die Erde kommen wird, „einige werden es noch zu ihren Leibzeiten erfahren“ (Matth.). Amen.

07.01.2518

Luther würde heute die Arbeit seines mittelalterlichen Vorgängers zu Ende führen, also den Paulinismus dekonstruieren und das Ebionitische rekonstruieren. So wäre Luther heute nicht der Gründer der Reformation, sondern der Restauration eines überschriebenen Christentums. Für den Palempsisten gäbe es keine Kirche mehr und er würde religiös genesianisch werden. Luther hätte die Welt der drei Abrahamismen zugunsten der globalen vierten Position verlassen.

07.01.2518

Luther wäre auch heute nicht alleine (damals gehörten zu seinen Vorarbeitern Leute wie Jan Hus), vielmehr wäre er Religionswissenschaftler und arbeitete nicht zuletzt mit Gerd Lüdemanns, Bernhard Langs, Abdel-Samads, Necla Keleks und Israel Finkelsteins Publikationen.

06.01.2518

Noch schwieriger wird für uns die Vorstellung der Änigma, stellen wir sie uns als Pluralität und Heterogenität vor – quasi als ein griechischer Götter- und Göttinnen-Himmel zweiter Ordnung. Rein heuristisch ist es einfacher, von der einen Änigma auszugehen – immer von derselben durch die Jahrtausende.

06.01.2518

Vielleicht ist erfolgreiche, weil einfache Religion mehr Heuristik als Ontologie.

05.01.2518

Die Änigma hat vermutlich nicht „Du sollst dir kein Bild von mir machen“ (a)kommuniziert, sondern „Du kannst dir kein Bild von mir machen“. Jedenfalls kannst du mit „dem“ Akommunikativ schlechthin nicht kommunizieren und über das, was für dich komplett akommunikativ bleibt, weder eine adäquate Sprache der Worte noch der Bilder entwickeln.

05.01.2518

Die Änigma hält keine Sprechstunden für Menschen ab, sie lässt sich nicht in unsere Zwiegespräche ziehen. Wenn wir mit der Änigma zu kommunizieren glauben (beten, etc.), wissen wir nicht, ob wir bloss mit uns kommunizieren oder nicht. Doch wenn sie mit uns kommuniziert, erkennen wir den „akommunikativen Gehalt“ der Kommunikation, das ausserordentliche, das wunderbare, das unglaubliche, das befremdliche an ihr (Erleuchtete Mitteilung, translokaler Traum, Synchronizität). Sie hat die Fähigkeit, die ungeheuerliche Distanz zwischen ihrer und unserer Genesis an der Grenze etwas zu überbrücken – vorsichtig formuliert -, zwischen ihrer Wesenheit und unserer Lebewesenheit immerhin einen Kontakt, den wir verstehen, herzustellen-   das „Fremde“, das „Andere“ daran, die extreme Übersetzungsleistung, die darin steckt, verschwindet dabei nicht ganz – das, vor allem das, halten wir dann für das „Wunderbare“ (oder „Gruselige“) daran,  //Vieles davon kann heute Hollywoods Illusionsfabrik als Filmillusion, als Filmtrick produzieren//

04.01.2518

Im Tod haben wir die systemische Eigenschaft der Physisteme verloren, die wir „Leben“ nennen, übrig bleiben physische Eigenschaften und Bestandteile unserer Genesis, derselben, die unsere Physistemen generierte. Rätselhaft bleibt unser Bezug zur änigmatischen Dimension unserer Genesis und zur Änigma.

03.01.2518

Wir kommen durch die Mutter ins Leben und durch die Änigma in den Tod. Es ist völlig illusorisch zu glauben, im Tod herrscht die Religionsvielfalt, das Religionsangebot des Lebens. Buddhisten würde es in eine Schlaufe, Abrahamisten in eine Endstation katapultieren. An anderer Stelle wiesen wir die strukturelle Gleichähnlichkeit beider Religionsmodelle nach.

03.01.2518

Eine ähnliche Desillusionierung findet sich bei Heraklit, der gleichzeitig einen Sinn für das Änigmatische dabei verrät.

03.01.2518

Die Änigma steht jenseits von irgendwelchen Buhlereien der Menschen um die „beste“ oder „einzige“ Religion, das alles ist Kindergarten. Sie ist Teil unserer Welt und sie verschluckt diesen Teil wieder, mit uns allen. Das Wunder unserer Auferstehung ist mit dem Preis des Endes in der Kehre verbunden, die Genesis bettet uns in sich wieder ein.

02.01.2518

Die Reaktion wird alles versuchen, zu bekämpfen, zu unterdrücken, ….auch mit Gewalt.  Sei es verbale, wie sie der Papst gerade ausübte, mit dem Griff in die unterste katholische Schublade der Denunziation, mit Teufelsbeschwörung. Der Kulturkampf wird ein paar Jährchen dauern… . Der grösste Teil durch passive Umgewichtung, der kleinste durch aktive Kraftanstrengung, für die einen ein Prozess des Endens, für andere ein Prozess der Transformation.

01.01.2518

Es soll in unseren Schulen – jedenfalls in denen für meine Kinder und deren Kinder – ein heller Geist der Religionswissenschaft herrschen, nicht des Dünkels und Absschottens einzelner Religionen. Ohne das Religiöse damit auszuschliessen.

01.01.2518

So wie die Waldorfschule nach Rudolf Steiner und Goethe  geht – sollen Schule und Lehre der Zukunft dezidiert in global-genesianischen Prinzipien und Einsichten geführt werden können – staatlich und allgemein verbindlich. Wir haben Schule und Religion proaktiv zu gestalten, proaktiv in die Hand zu nehmen, nicht den einzelnen Grosssekten und ihren beschränkten Zielen zu überlassen.

01.01.2518

Wer einer altabrahamischen oder altasiatischen Religion angehört, hat in diesen global-genesianischen Schulen des Staates die Möglichkeit, Weltoffenheit, Toleranz, Perspektivität, Begründung, Argumentation, Unterscheidung einzuüben und davon etwas für seine, für ihre Religion mitzunehmen oder abzulehnen. Nicht jede Religion geht nur in ihre Religionsschule, sondern alle gehen in eine gemeinsame globale Schule der Religionen und der Gesellschaft. lernt verbindlich die Perspektive der Beobachtung zweiter Ordnung, von der Mehrheit gewünscht und bezahlt.

31.12.2517

Der Abrahamismus 3 fühlt sich in seiner „Überwindungsideologie“ bestärkt – er meint, es braucht nur noch Geduld, Zeit und viel Nachwuchs, dann wächst die Macht zu ihm hinüber. Dabei übersieht er seine ideologische Schwäche, in welchem „historizistischen“ Kartenhaus er seinen Überlegenheitswahn aufbaut, wie gross die Risse in dessen Fundamenten und Löcher im Dach sind. Die werden mit der Zeit nicht kleiner, sondern grösser. Dieses ganze Kartenhaus wird zusammengekracht sein, wenn die „eigentliche“ Übernahme der Macht stattfinden sollte.

30.12.2517

Der paulinische Jesus hatte sich – im Unterschied zum aktuellen Papst – immerhin noch auf ein Gespräch mit dem Satan eingelassen. Scheinbar. Genauer besehen auf ein  Gespräch mit einer Figur aus Oberrabbi und Philosoph, die zum Bösen schlechthin personifiziert und karikiert wurde und in dieser Sekte galt Verführung zur Welt als oberböse.

29.12.2517

Das ist jetzt kein Scherz – sondern beängstigender kollektiver Wahnsinn, wenn solcher Nonsense die entsprechenden abergläubigen Gemüter „erreicht“, wenn eine reale Figur wie der Papst die Trennung zur virtuellen Welt von „Der Exorzist“ aktiv unterwandert und überschreitet, wenn ein Papst sich zum Spielfilmpapst und ein Spielfilmpapst des 17. Jahrhunderts sich zum Papst von heute macht: Der Papst – aus dem Spielfilm: „Realität 1.0“ –  warnt vor dem Gespräch mit dem Satan (nein, nicht in der Realität von „Faust 1“ oder von „Göttliche Komödie“), der sei rhetorisch versierter und intelligenter als „wir“, – er wisse, dass das ein Mensch sei – kein Nebel, sondern eine aufgekärte Erscheinung. Der Papst weiss also richtig viel…er bebtreibt gewissermassen Gegenaufklärung… und setzt noch einen drauf: ein Geistlicher solle, wenn der Zweifelnde im Beichtstuhl intelligente Argumente für seine Zweifel und Kritik äussert, einen Exorzisten herbeiziehen, denn dann spukt der Satan in ihm.. Hört nicht auf das, was er sagt, das alles muss des Teufels sein.. – vor allem wenn es intelligent ist und rhetorisch gut klingt.. dann ist es wohl ganz besonders teuflisch…dann hat die betreffende Person zuviel vom Satan gelesen und gelernt…..oder ist es selber… Dieter Nuhr im Jahresrückblick 2017, intelligent und rhetorisch wohlfeil, Satankanditat Dieter Nuhr also – ein anderer Satankandidat könnte Al-Baghdadi sein  –  wundert sich über diesen wunderlichen Papst und dessen Versuch, das Mittelalter wieder einzuführen – , ein paar Tage später rügt derselbe Papst die „Verräter“ in seinen eigenen Reihen, sie seien von persönlicher Ruhmesgier und Egoismus getrieben. Ein Kampf an allen Fronten, kämpft dieser Papst. Dabei demontiert er sich selber, betreibt er die Entzauberung seines Glaubens als schlichter Aberglaube, in dem es das Böse und seine Seite, die gute,  gibt. Sicher ist davon nur sein denunziativer Aberglaube, den er breit zu streuen versucht, alles anderes könnte Unsinn sein. Oder unterste Schublade und intellektuelle Bankrotterklärung einer viel zu gross gewordenen Sekte.  Andererseits war dieser Paulinismus schon immer die verschlagenere, durchtriebenere Religion für die geistig Armen und Ärmeren, gehört Denunziation und Aberglaube von Anfang an zu seinem eigentümlichen Populismus, versteht der Papst sein Geschäft. Die Frage ist nur noch, wer ihm diese Märchen abkauft und wer sich fragt, ob gerade er oder sie  richtig gehört habe. Welcher Christ, welche Christin will solchen Statements hinterhertrotteln? Kein Wunder, wird vor solchen Päpsten gewarnt, die Frage konkret umgesetzt: wieviel Beachtung, wieviel öffentliche Plattform soll solchem Unsinn heute noch gegeben werden?

28.12.2517

Ebionitisches Glockengeläut wäre wie der Klang der Posaunen von Jericho, es erklänge nur einmal.

27.12.2517

Das kirchliche Glockengeläut ist, wissenschaftlich, religionswissenschaftlich betrachtet, reiner Sektenlärm.

26.12.2517

Die Reformation vergass beim Abriss der katholischen Innendeco der Kirchen die Kirchtürme. Sie blieb auch da auf halbem Weg stecken.

(Zum „doppelten Jesus“ – dem paulinischen und ebionitischen – siehe : 19.12.2517 ff.)

25.12.2517

Natürlich denkt Hippokrates in archaischem Analogismus, der so nicht funktioniert, interessant ist trotzdem , dass er Träume von Militär, von Soldaten, von Krieg, als Anzeichen von Wahnsinn deutete.

24.12.2517

Nachtrag zur physistemischen Traumtheorie. Historisch rekurriert sie auf Hippokrates „Die Träume“ (Diät, 4. Buch), ca. 5 Jh. v. u. Z. //. Der Philosopharzt unterscheidet gesunde und kranke. Träume, in welchen „Kampf oder Streit auftritt“ führt er auf eine „Störung des Körpers“ zurück. Hingegen nennt er  „gesunde Träume“ die, welche Erinnerungen des vergangenen Alltages träumen. Ein gesamthaft irritierter Körper, eine gesamthaft irritierte Physisteme, produziert irritierte Träume. „Im Schlaf kündigt die Psyche krankhafte Zustände des Körpers [und der Psyche] durch Träume an. Bestimmte Träume deuten auf bestimmte krankhafte Störungen hin, nämlich a) auf einen Überschuss an körperverwandten Stoffen [heute würde ich sagen: Krebs] b) auf einen Verlust an körperverwandten Stoffen [viel zu niedrige Laborwerte – vgl. „Essen und Trinken im Traum„: Deutung: „Nahrungsmangel“ (IV/46)] und c) auf Vorhandensein von Fremdstoffen oder Veränderungen derselben [Vergiftung; fremde Viren/Bakterien; Medikamente; Zusatzstoffe].

Interessant ist auch jene Stelle, die den Unterschied der Aufgaben der Psyche in Tag und Nacht beschreiben: Tagsüber „gibt sie bestimmte Teile an jede Funktion des Körpers ab“, „zu sich selbst kommt der Verstand (od die Psyche) nicht. Nachts „verwaltet die Psyche, die in Bewegung ist und die Teile des Körpers durchzieht, ihr eigenes Haus (…) und verrichtet die Tätigkeiten des Körpers alle selbst. Der Körper nämlich macht im Schlafe keine Wahrnehmungen, die wache (…) Psyche erkennt alles. (…), sie schaut das Sichtbare und vernimmt das Hörbare, sie wandelt, befühlt ,empfindet Unlust, überlegt, mit einem Wort: Was es an Verrichtungen des Körpes oder der Psyche gibt, all das verrichtet die Psyche im Schaf. Wer nun dies richtig zu beurteilen versteht, versteht ein gutes Stück Wissenschaft.“ (Kapferer, 1934/IV/47). Dem ist wenig hinzuzufügen.

Traditionell unterscheidet er ausserdem weltliche Träume und solche „die göttlichen Ursprungs sind“ (IV/47). Die gibt es, allerdings nennen wir sie „akommunikative“ im Unterschied zu den „kommunikativen“, und wären mit dem Begriff „göttlich“ vorsichtiger: entweder stammen sie aus der änigmatischen Dimension unserer Genesis – denken wir an jene, die C.G.Jung unter „Synchronizität“ (Deja Vu etc.) fasste –  oder aus der Änigma, aus deren Genesis.

Hippokrates entgeht die Dimension der Selbstheilungskraft von Träumen, übrigens wie Freud, der sie zwar kurz erwähnt, ihr aber keine grössere Bedeutung beimisst, ausser ihrem Scheitern oder ihrem Unvermögen (dabei wäre ihr zu helfen, wäre sie vermutlich der „homöopathische“ Königsweg in die Gesundheit des, der Patientin// , also dass sie auf kritische, gestresste, umkämpfte Stellen im Körper und in sich selber nicht nur als Resonanzkörper reagiert, sonder, weil selber vernetzter „Körper“, proaktive Heilung, Selbstheilung entwickelt: Träume sind Ausdruck dieses Selbstheilungsversuchs, dieses Reboots und sie rekurrieren auf einen Bodensatz von inneren „Sollwerten“, gesunden Erinnerungen an gesunde innere Körper- und Psychezustände – deren „Veränderungen“ bzw. „Minidifferenzen“ werden registriert und konzentriert in der Psyche. Sie träumt in dieser Konzentration von Differenz und diese Konzentration von Differenz – geschaffene Erinnerungen harmonieren oder kollidieren mit geschaffenen Erinnerungen -, Träume entstehen aus dieser Spannung zwischen erinnerten Ist- und Sollwerten, zwischen einer irritierenden Gegenwart, die teilweise ganze Strecken der Basiserinnerung, die ganze Strecken in die Zukunft weist, irritieren.

23.12.2517

Ich will Trost, ich will einen Anker und nichts davon hören, dass dieser Trost ein Betrug, dieser Anker ein Senkblei. Ich will mich ausreichend illusionieren und betrügen können, um das, was kommen wird, mein Ende, erträglich zu machen. Lasst mir diese Polster, die Landung wird noch hart genug! Dabei geht irgendwie unter, dass dieser religiöse Trostdiskurs mindestens soviel zur Traumatisierung der Existenz beiträgt wie zu seiner Heilung.

23.12.2517

Ist das Leben kurz oder lang? Für eine Christin, wie sie mir sagte, sei es kurz, aber Jesus, Gott sei Dank, würde ihr einen Weg in die Ewigkeit bahnen. Amen. So wie die Mutter ihr einen Weg in das Leben bahnte, wartet am anderen Ende die Mutter des Todes und des ewigen Lebens, empfängt dich und leitet dich in das andere Leben weiter – wenn du mit Christus befruchtet wurdest, wenn nicht, fällst du bloss in den Staub, ach, nein, sorry, auch da wird noch eins draufgesetzt: in die Hölle… . Es gibt, mit anderen Worten, einen sehr körpergeschichtlichen,  genealogiephysiologischen Aspekt in dieser „Religion“, nach dem sich unser Befruchtungs- und Fortpflanzungswesen reinszeniert, und wahrscheinlich lässt sich in dieser Christus-Figuration, in diesem Christus-Imago ein spätes Abbild der Magna-Mater erahnen: der Grossen Trösterin, die umarmende Mutter, die Kraft spendet und die Erinnerung an das Heim, das Zuhause, erzeugt und wachhält in der Wildnis. All das, wofür sich in dieser Wildnis zu stehen, zu überleben, lohnt. Es gibt, mit anderen Worten, vermutlich in allen Religionen einen Grundsound, eine Grundstory – neben dem individuierenden, differenzierenden Aspekt der Akommunikation und Involution, der Story, dem Sound des Anderen, des Änigmatischen.

23.12.2517

Nietzsche machte aus der Ewigkeit unendliche Wiederholung.

22.12.2517

Nennen wir die 4 000 Jahre alte ägyptische Religion ein vergangenes „Lügenkartenhaus“, so interessiert, was daran prinzipiell richtig war doch fast mehr als der restliche Unsinn. Hegel meinte die „Eigentlichkeitsgeschichte“ dieser vergangenen Religionen im absoluten Geist, der in ihnen waltete, festzumachen – dahinter verbirgt sich allerdings ein sehr christologischer Geist -, ich vermute, die Relation zur Magna-Mater-Kultur, unsere Urreligion avant la lettre, und der akommunikative Gehalt, macht das „Überzeitliche“ in ihr, in jeder, aus.

21.12.2517

Für abrahamistische Ideologie und Exzesse ist „Über die Anfänge“ Endstation, egal, ob es ihnen passt oder nicht. Die Wahrheit kannst du letztlich nicht unterdrücken. Du bringst aber ein Lügenkartenhaus 2000 Jahre über die Runden.

20.12.2517

Weil ich akommuniziert wurde, bin ich unfreiwillig religiös, sonst wäre ich wahrscheinlich ein normaler Bildungsagnostiker geworden und hätte über Dantes Erleuchtung und Kants Grenzen gefaselt.

20.12.2518

///////Andreas Urs Sommer (19.08.2017 / Zeit Campus)- der als „Nietzsche-Spezialist“ präsentiert wird – redet meistens klug, gelegentlich klügelnd und leichtsinnig daher, gibt eine Schmalspurversion von christlicher abrahamischer Gottesvorstellung zum besten (so muss er sich nicht lang und breit an ihr abarbeiten), und sich am Schluss als Bildungsagnostiker aus, da Atheismus ungefähr so unbeweisbar sei wie ein Gottesbeweis –  so direkt sagt er das nicht, aber gemeint ist es. Also schwafelt, klügelt und doziert er im Nebel dazwischen. Ich versichere ihm, dass die Akommunikationen und Involutionen keine leichtsinnigen „Erfindungen“ sind, meinerseits, auch nicht C.G. Jungs Synchronizitäten Irrtümer oder Täuschungen, und die Änigma von anderer Art als unsere ist. Diese Andersartigkeit beinhaltet Grenzen, aber auch Potentiale von „Macht“, von „Vermögen“, von „Zeit/Raum“. „Allmacht“ einseitig zu unterstellen, wäre der falsche Ansatz. Uns trennt und verbindet, wahrscheinlich ganz wenig auf gleicher „Ebene“, eine intergenesianische Differenz

///////////////////////////(eine Differenz in der Allmacht, die sie nicht indifferent macht, die sie allenfalls überbrücken kann, durch die sie sich uns verstehbar machen kann: eher mit enormer Übersetzungsleistung, eher mit Mühe, als direkt und schnell wie wir unter uns kommunizieren), Differenz um / zwischen/ von/  unsere Genesis und die Genesis der Änigma, ähnlich wie Lebewesenheit und Wesenheit – wo diese Differenz ist, verläuft, herrührt, beginnt, nicht endet, könnten wir eine „Urverbundenheit“ zwischen ihrer und unserer Genesis annehmen oder eine, vielleicht die einzige Verbindbarkeit unserer sonstigen Urgetrenntheit.

/////////////////////In jedem Fall//// gibt die eine und einzige Allmacht nicht. Der dünne Draht und die genesistische Differenz, falls sie nicht identisch sind, „existieren“, das darf, soll oder kann ich nicht wissen- nein, das „muss“ ich wissen, weil ich es auf das Auge gedrückt bekam, um es metaphorisch auszudrücken. Das ist die Botschaft, die die Andreas Urs Sommer etwas bleich werden lässt und zu „Gegenmassnahmen“ (Klügeleien etwelcher Art, umgehende Verdrängungen) führt oder mystisch durchdrehen lässt oder beunruhigt, umhertreibt in inneren Revisionen  – das ist jedem seines, jeder ihres, wie sie damit umgeht, dass ausser unserer Genesis mindestens eine andere Genesis, jene der Änigma, „existiert“.  In abrahamischen Rastern heisst das „Gott“, doch hängt daran ein beschränkter und langer Rattenschwanz von Unterstellungen.  Den abzuschneiden „Du bist Philosoph“ wohl bewirkt, bewirken soll? Für mich ist das ein normaler Zustand, der mich seit der Kindheit, teilweise ihn sogar vergessend, begleitet: es gibt die Genesis der Änigma und die änigmatische Dimension unserer Genesis. Da muss ich nicht hektisch werden, das zu wissen, beruhigt eher. Sie wird uns nicht „fallen“ lassen, es bettet uns in sie ein eines Tages. Wie sie miteinander, wie ich in sie verknüpft, verbunden, das herauszufinden, schliesst an immer grüne, immer frische, immer gültige Fragen an, wie: warum, wie und wo leben (und sterben) wir und was gibt es zwischen Himmel und Erden, was wir nicht verstehen, vielleicht nie?

19.12.2517

Hinweis: Folgende Überlegungen und Schlussfolgerungen über Religion folgen keinem „Bauchgefühl“ oder einer besonderen Sympathie oder Antipathie, sondern sind Ausdruck jahrelanger wissenschaftlicher, universitär geschulter Beschäftigung mit Religion, die hier in pointierter Sprache, oftmals zugespitzt, den schnell korrigierbaren Blog-Umständen angepasst, ausgedrückt werden. Für ausführlichere Beschäftigung mit den hier verhandelten Gegenständen wird verwiesen auf Über die Anfänge 1 – 3 (bestellbar via bücher.de/Books of Demand/) und die dort zitierte und besprochene Literatur.

19.12.2517

Jesus? fragen Sie, was er wollte? und meinen den paulinischen Christus, nicht den ebionitischen Jesus. Die paulinische Ideologie für den paulinischen Christus ist eingebürgert und selbstverständlich, an ihr finden ihre Anhänger „Halt“, was für eine religionswissenschaftliche Position, die diesen Namen verdient, unhaltbar ist und Distanz erzeugt. Der ebionitische dh. wahrscheinlich wahre(re), historische Jesus als Christus wollte gar keine Kirche.  Das war der grosse Felsen des ebionitischen Christus, das ist nicht der kleine, auf dem Petrus seine Kirche baute. Die Zeit ist nah, für „Kirche“ fehlt die Zeit – das war wahrscheinlich die wahre Botschaft des wahrscheinlich wahren, ebionitischen Jesus als Christus. Amen.

19.12.2517

Daraus folgt: die heutige „Kirche“ lebt in einem grösstenteils erfundenen, hinzugedichteten, insofern verlogenen, sich erfolgreich seit 2000 Jahren selbst anlügenden, mit Legenden zukleisternden Kartenhaus (insofern liegen die Kritiken der Gerd Lüdemann u. Co. nicht daneben). Und selbstkr